Autor: Harald Wendler

  • FDP-Fraktion: Änderung der Satzung durch die GroKo schiebt Einfluss und Verantwortung noch stärker zur mags

    FDP-Fraktion: Änderung der Satzung durch die GroKo schiebt Einfluss und Verantwortung noch stärker zur mags

    Aus gutem Grund war bei der Gründung der mags festgelegt worden, dass Satzungsänderungen im Zuständigkeitsbereich der mags nicht nur eines Beschlusses des Verwaltungsrates der mags sondern auch der Zustimmung des Stadtrates bedürfen.

    Angesichts der großen öffentlichen Diskussion um die Einführung der Rolltonnen und der die Bürger erheblich belastenden Mindestmüllmengen als Berechnungsgrundlage der Gebühren hat die FDP-Fraktion überhaupt kein Verständnis dafür, dass die GroKo den satzungsgemäßen Zustimmungsvorbehalt des Rates nun auf Vorschlag der Verwaltung gelockert hat.

    Den leichten Widerspruch in der bisherigen Satzung, wonach einerseits Satzungsänderungen der Zustimmung des Rates bedürfen andererseits die entsprechenden Ratsvorlagen als „Berichtsvorlagen“ bezeichnet sind, hatte die Verwaltung bisher dahingehend gelöst, dass sie den Rat über eine „zustimmende Kenntnisnahme“ befinden ließ.
    Nach dem Beschluss des Rates am vergangenen Donnerstag ist nunmehr nur noch eine „Befassung“ des Rates mit Satzungsänderungen vorgesehen.
    Demgegenüber hatte die FDP-Fraktion in einem Änderungsantrag gefordert, dass in jedem Falle die Zustimmung des Rates erforderlich bleibt und in der Satzung das Wort „Berichtsvorlage“ klarstellend durch „Beschlussvorlage“ ersetzt wird.

    „Indem die GroKo unseren Antrag abgelehnt und der Verwaltungsvorlage zugestimmt hat, will sie ihren Ratsmitgliedern, die in der aktuellen Mülldiskussion die große Unzufriedenheit der Bürger spüren, künftig ersparen, mit der Abstimmung über Satzungsänderungen persönlich Farbe zu bekennen, und die Verantwortung noch ein Stück weiter in den bürgerferneren mags-Verwaltungsrat schieben“ kritisiert FDP-Ratsherr Reiner Gutowski, der selbst Verwaltungsratsmitglied der mags ist.

    „Wenn der Vorstand der mags, der Oberbürgermeister und die GroKo in der aktuellen Diskussion um die aus Sicht der meisten Bürger völlig überzogenen Mindestmengen so verfahren, lässt das für die im Dezember anstehende Diskussion um die künftigen Abfallgebühren nichts Gutes ahnen“, ergänzt die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Natascha Stephan.

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  • DIE LINKE: Rücktritt von Vorstandsmitgliedern des Kreisverbandes

    Am Donnerstag, den 11. Oktober 2018 erfolgte auf der Mitgliederversammlung ein Abwahlverfahren gegen die Kreissprecherin Vanessa Becker.
    Trotz einer Mehrheit für den Antrag wurde eine 2/3 Mehrheit nicht erreicht. Da eine konstruktive Zusammenarbeit jedoch nicht weiter möglich ist, haben der Kreissprecher und zwei Beisitzer die Konsequenz für sich gezogen zurück zu treten.
    Die verbleibende Beisitzerin und der Kreisschatzmeister haben Ihren Rücktritt zum 01.11.2018 erklärt.
    Somit gibt es ab den 01.11.2018 keinen beschlussfähigen und geschäftsfähigen Vorstand mehr – der Landesverband wird
    ab diesem Zeitpunkt bis zur Wahl eines neuen Kreisvorstandes die Geschäfte der LINKEN in Mönchengladbach übernehmen.

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  • „Wir dürfen uns mit schlechten Kompromissen nicht begnügen“Gülistan Yüksel zum Wahlergebnis in Bayern

    „Wir dürfen uns mit schlechten Kompromissen nicht begnügen“
    Gülistan Yüksel zum Wahlergebnis in Bayern

    Die Landtagswahl in Bayern führte zu hohen Verlusten für CSU und SPD.
    Die Mönchengladbacher SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel äußert sich angesichts des schlechten Wahlergebnisses ihrer Partei wie folgt:

    „Das Wahlergebnis in Bayern ist bitter. Das gilt nicht nur für die Bayern-SPD sondern auch für die deutsche Sozialdemokratie im Allgemeinen. Wir müssen verstehen, dass es so nicht weitergehen kann. Unproduktive Streiterei, wie sie die Große Koalition in den letzten Monaten prägten, muss endlich ein Ende haben. Diese überschatten leider die guten Initiativen wie das Gut-Kita-Gesetz oder die Einführung des sozialen Arbeitsmarktes für Langzeitarbeitslose.

    Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten müssen auf die dringenden Probleme der Menschen eine Antwort geben und diese konsequent und entschieden umsetzen. Viele der aktuellen Probleme betreffen die ureigenen sozialdemokratischen Themen wie Rente, Wohnen, Pflege, gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit, Familie, Sicherheit und Infrastruktur.

    Unser Anspruch muss es sein, das Leben der Menschen wirklich deutlich zu entlasten. Dafür bedarf es einer sozialen Wende in diesem Land, welche die immer größer werdende Spaltung zwischen Arm und Reich aufhält.

    Wir müssen uns als Alternative zur Union darstellen und aufrichtiger Teil einer linken Fortschrittsbewegung sein. Dazu gehört auch eine konsequentere Haltung in Sachen Klima- und Umweltschutz. Die Kompromisse, die wir auch diesbezüglich mit der Union schließen, genügen unseren Ansprüchen nicht.“

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  • Nicht weiter so!

    Nicht weiter so!

    Bereits in der August-Ratssitzung war mit Erschrecken ein Klima der Respektlosigkeit zwischen den politischen Parteien festzustellen.
    Die Ratssitzung der vergangenen Woche, am 11. Oktober, begann mit einer Unterstellung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Schlegelmilch bereits beim ersten Tagesordnungspunkt. Er forderte den Fraktionsvorsitzenden der Linken auf, es zu unterlassen, einzelne Ratsteilnehmer und Fraktionsgruppen als undemokratisch hinzustellen. Dies hatte Torben Schultz mit keiner Silbe angedeutet.
    Schlegelmilch war anzumerken, er wollte die verbale Konfrontation. Mit simpler Absicht sollte ein politischer Gegner angeprangert werden.
    Ergebnis des Vorganges: Respektlosigkeiten in vielen Tagesordnungspunkten wurden zur Selbstverständlichkeit. Benutzer des Rats-TV und Besucher auf der Zuschauertribüne waren konsterniert ob dieser unwürdigen Vorstellung gerade derjenigen, die ansonsten gerne als Vorbilder dastehen möchten.
    Man möge sich einmal vorstellen, welchen Eindruck eine Schülerklasse haben würde, sollte sie einer solchen Ratssitzung beiwohnen. Ich mag es mir nicht vorstellen.
    Unser Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners meinte an anderer Stelle in anderem Zusammenhang zu Recht: „Wozu haben wir Fachausschüsse“?
    Zum Ablauf der Sitzung am Donnerstag fällt mir ein: „Wozu haben wir eine Sitzungsleitung“?
    Es ist Aufgabe des Sitzungsleiters darauf zu achten, dass solche Vorkommnisse wie oben beschrieben nicht einfach zur Kenntnis genommen werden und die Tagesordnung ohne Ermahnung fortgesetzt wird. Auch dann, wenn es sich um Mitstreiter der eigenen Partei handelt.
    Damit sich solche Respektlosigkeiten, und es gab derer eine ganze Menge im Verlauf der überlangen und anstrengenden Sitzung, nicht als Normalität einschleichen, wären klärende Gespräche des Oberbürgermeisters mit den Fraktionsspitzen aller Parteien ein Mittel meiner Wahl.
    Ansonsten würde Mönchengladbach Schaden nehmen.

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  • 50 Jahre Jugendfeuerwehr Rheydt

    50 Jahre Jugendfeuerwehr Rheydt

    Um den Nachwuchs zu fördern, gründete die Feuerwehr Rheydt als erste Freiwillige Feuerwehr im damaligen Kreisverband am 23. August 1968 eine Jugendfeuerwehr, die mit 14 Mitgliedern startete.
    Die Jugendfeuerwehr Rheydt kann 2018 ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass gab es heute, am 13. Oktober, eine Feierstunde im Rittersaal Schloss Rheydt.

    Neben Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und weiteren Vertretern aus Politik und Verwaltung waren auch zwei Gründungsmitglieder der Einheit anwesend.
    Karl Heinz Brüls, der erste Jugendwart, und Walter Grasser sind Mitglieder der ersten Stunde und konnten viel über die Geschichte der Jugendfeuerwehr Rheydt berichten.
    Im Rahmen der Feierstunde gab es einen kurzen Auszug aus der Historie der Jugendgruppe. Außerdem wurden verdiente Mitglieder geehrt.

     

    Für ihren hohen persönlichen Einsatz wurde Bezirksvorsteherin (Süd) Barbara Gersmann die goldene Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Rheydt verliehen.

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  • Ratsbürgerentscheid abgelehnt: FDP und Grüne wollten neue Diskussion zum Busverkehr auf der Hindenburgstraße

    Ratsbürgerentscheid abgelehnt: FDP und Grüne wollten neue Diskussion zum Busverkehr auf der Hindenburgstraße

    Es schien alles geklärt, kontrovers diskutiert in der Bevölkerung und den politischen Gremien.
    Nein, es ist nicht klar was will der Bürger mehrheitlich.
    Also möchten die FDP und Grünen einen Ratsbürgerentscheid durchführen lassen und stellte nun einen neuerlichen Antrag dazu.

    In der Ratssitzung des heutigen Abends wurde noch einmal konkret darüber gesprochen. Auch Dr. Bonin als Planungsdezernent nahm Stellung, er nannte die jetzige Lösung die optimalste der möglichen Alternativen. Dies hätten ihm alle befragten Unternehmen wie z.B die NEW so vermittelt. Bürger hat er nicht befragt, möchte er wohl auch nicht, es war ihm keine Silbe wert.

    Die SPD ist der Meinung, der Punkt, an dem man nochmal neu nachdenken könnte über eine Veränderung auf der Hindenburgstraße sei überschritten, ansonsten könnte es passieren, dass es noch schlimmer würde. Die Umsetzung der beschlossenen Veränderungen auf der Verkaufsstraße müsse nun endlich beginnen.
    Auch die Haltestellen sollten schnellstens eingerichtet werden. Das nennt man unumkehrbare Fakten schaffen.
    Auffallend war, jeder der Redner nahm für sich in Anspruch mit „vielen“ Bürgern gesprochen zu haben. Vor allen anderen der CDU-Chef Dr. Schlegelmilch.
    Selbst OB Reiners meinte zwischenzeitlich: „Warum haben wir eigentlich Fachausschüsse“?
    Er glaubt, es sei Sache dieser Ausschüsse und nicht des Rates, dieses Thema zu beraten, der Rat hätte demnach nur zu beschließen, was der Fachausschuss vorschlägt. Wozu haben wir einen Stadtrat, frage ich mich nun.
    Der werte Leser sollte sich auch diesen Punkt im Rats-TV einmal ansehen.
    Der Fraktionszwang machte es möglich, die CDU/SPD Koalition lehnte diesen bürgernahen Antrag einstimmig ab.

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  • Die Laubzeit beginnt – Was Anlieger beachten müssen

    Die Laubzeit beginnt – Was Anlieger beachten müssen

    Der Herbst ist mit seinen bunten Blättern eine ganz besondere Jahreszeit. Doch das herabfallende Laub bedeutet auch eine Menge Arbeit. Sobald die ersten Blätter von den Bäumen fallen, sind die GEM-Mitarbeiter mit den Kehrmaschinen im Dauereinsatz. Sie sorgen dafür, dass die Straßen vom Laub befreit werden.

    Die Fahrbahnreinigung durch die GEM erfolgt gemäß der Einstufung des Straßenreinigungskalenders.
    Die GEM-Mitarbeiter arbeiten immer in Zweierteams: Einer fährt die Kehrmaschine, der andere geht mit dem Besen oder Laubsauger voraus und kehrt bzw. pustet die Blätter aus Ecken heraus. Für Autofahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer gilt, auf Kehrmaschinen besondere Rücksicht zu nehmen.
    Aber auch Anlieger müssen im Herbst ihren Beitrag leisten. Sie sind verpflichtet, den Gehweg in der Regel einmal wöchentlich zu säubern. Das ist in der Straßenreinigungssatzung so festgelegt. Dazu gehört nicht nur, den Gehweg von Schmutz zu befreien, sondern auch Gefahrenstellen für Verkehrsteilnehmer zu beseitigen. Nasses Laub gehört dazu, weil es schnell zur Rutschbahn werden kann.

    Daher gilt: Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür.

    Anlieger können auch für die Reinigung bis zur Fahrbahnmitte zuständig sein. Im Straßenverzeichnis zur Straßenreinigungssatzung steht, wer auf welcher Straße, welche Aufgaben übernimmt.
    Hier finden Anlieger online alle Informationen, sowie das Straßenverzeichnis und die Straßenreinigungssatzung: https://www.mags.de/strassenreinigung-winterdienst/
    Zur Fahrbahn zählen Radwege, Sicherheitsstreifen und Haltestellenbuchten.

    Wo und wie kann das Laub entsorgt werden?
    Die Blätter können in den Biotonnen entsorgt werden. Wer einen Komposthaufen hat, kann das Laub auch dort abladen. Sollte die Biotonne voll sein, können die aufgesammelten Blätter auch kostenlos
    an den Annahmestellen der GEM-Wertstoffhöfe „Heidgesberg“ oder „Luisental“ abgegeben werden. Die Menge ist auf eine Kofferraum-Ladung begrenzt.
    Am 17. November (Bezirke 1 bis 5) und 24. November (Bezirke 6 bis 10) findet außerdem die Grünabfuhr der GEM statt. Da kann Laub und Grünschnitt bereitgestellt werden.

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  • Wichtige Informationen für Pilzsammler

    Wichtige Informationen für Pilzsammler

    Im Herbst beginnt die Pilzsaison und damit bietet sich eine schöne Art, die Natur genauer kennenzulernen.
    Allerdings gelten für Pilzsammler bestimmte Regeln und Vorschriften. Denn nur, wenn alle Beteiligten sich umsichtig in der Natur verhalten, kann der langfristige Erhalt der Pilzvielfalt gesichert werden.

    Hier sind die wichtigsten Regeln für Pilzsammler aus dem Bundesnaturschutzgesetz:

    Das Sammeln in Naturschutzgebieten ist verboten.

    Außerhalb der Naturschutzgebiete ist das Sammeln in geringer Menge für den eigenen Gebrauch gestattet.

    Wer gesammelte Pilze verkaufen möchte, benötigt eine Ausnahmegenehmigung, die bei der Unteren Naturschutzbehörde mitsamt Begründung beantragt werden muss. Außerdem ist das Einverständnis des Grundstückseigentümers nötig.

    Für seltene Pilzarten gibt es ein bundesweites, generelles Sammelverbot. Darunter fallen unter anderem der Kaiserling, der weiße und gelbe Bronze-Röhrling, alle Saftlinge und alle Semmelporlinge.

    Diese Verbote gelten bundesweit sowie in den Niederlanden.

    Nicht genusstaugliche Speisepilze und ungenießbare Pilze sollen mit Rücksicht auf ihre Bedeutung im Naturhaushalt nach Möglichkeit an Ort und Stelle bleiben.

    Wer gegen die Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes verstößt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen – zuletzt mussten Pilzsammler in Baden-Württemberg 1.700 Euro Strafe zahlen, da sie 19 Kilogramm Steinpilze aus dem Wald entnommen hatten.
    Faltblatt mit weiteren Informationen

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  • 13.438 Menschen fordern von Verkehrsminister Wüst: Um 22 Uhr muss Schluss sein!

    13.438 Menschen fordern von Verkehrsminister Wüst: Um 22 Uhr muss Schluss sein!

    13.438 Menschen erwarten von Verkehrsminister Hendrik Wüst, dass er endlich gegen die permanente Störung unserer Nachtruhe vorgeht“, so der Koordinator der Aktion Werner Kindsmüller. Seit Anfang Juli haben die Initiativen gegen Fluglärm in der Region Düsseldorf aus Protest gegen die steigende Zahl der Nachtflüge Unterschriften für ein Nachtflugverbot ab 22 Uhr gesammelt. Diese sollen nun dem Minister übergeben werden.

    Noch nie sei die Zahl der Flugbewegungen nach 22 Uhr so groß gewesen, wie in diesem Sommerflugplan. Kindsmüller: „Noch gravierender ist, dass im Zeitraum Mai bis September ca. 1.600 Flüge in der Stunde vor Mitternacht geladen sind.“ In diesem Zeitraum sollten Landungen eigentlich nur ausnahmsweise vorkommen.

    „Die Zahlen belegen, dass die Gespräche von Verkehrsminister Wüst mit den Fluggesellschaften im Juli offenkundig nicht zum Ziel geführt haben, die Anzahlen der nächtlichen Flüge zu reduzieren. Da gut zureden nichts bringt, wenn ökonomische Interessen im Spiel sind, erwarten wir nun, dass der Minister handelt und die Betriebsgenehmigung für den Flughafen Düsseldorf ändert. Er ist dazu verpflichtet, da sie sich als ungeeignet erwiesen hat, den versprochenen Schutz der Nachtruhe der Anwohner zu gewährleisten“, so Hajo Siemes, Sprecher der Initiative „Gegen Fluglärm, MG-Ost“

    Auch in Mönchengladbach wurden Postkarten verteilt und an die Zentralstelle verschickt sowie Unterschriften in Listen eingetragen. Mit Bürgerinnen und Bürgern aus Korschenbroich und Kleinenbroich zusammen, die von der Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ mit bedient wurden, sind von hier  ca 800 Protestkarten und Unterschriften für eine Reduzierung von Nachtflügen  verschickt worden.

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  • Expo Real in München: Stadt nutzt die Kontaktbörse

    Expo Real in München: Stadt nutzt die Kontaktbörse

    Pressemeldung der Stadt:
    Der Zeitpunkt für einen Auftritt auf der weltweit größten Gewerbeimmobilienmesse, der Expo Real, in München könnte besser nicht sein.
    Als Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners heute auf der Bühne des Messestands der Standortgemeinschaft Niederrhein die aktuelle Entwicklung in Mönchengladbach präsentierte, horchten zahlreiche Messebesucher aufmerksam auf. Die Stadt befindet sich seit geraumer Zeit nicht zuletzt durch ihre erfolgreiche Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt im Aufwind und kann mit den Roermonder Höfen, dem neuen Einkaufszentrum Minto und der Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes erste vorzeigbare Erfolge aufweisen. Die Stadt hat aber auch aktuell und für die Zukunft noch ein riesiges Entwicklungspotential vor sich und nutzt es auch.

    Auf der Messe in München stehen nun für drei Tage unter anderem mit dem Bauvorhaben Seestadt mg+, den Maria Hilf Terrassen und dem Reme-Gelände weitere Projekte mit erheblichem Entwicklungspotential für Mönchengladbach im Fokus. Und mit dem Erwerb des Projektes 19 Häuser durch die Bema geht auch das Vorhaben am Standort Haus Westland einen weiteren Schritt nach vorne. In 2019 soll für das Areal gegenüber dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof Baurecht geschaffen werden, wobei Ende 2019 mit dem Abbruch von Haus Westland begonnen werden soll. „Das ist ein klares und sichtbares Signal für den Aufbruch an dieser Stelle. Das Vorhaben 19 Häuser nimmt für die Weiterentwicklung des zentralen Grundstücks, das zugleich Eingangstor für das Gründerzeitviertel sein wird, einen hohen Stellenwert ein“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    „Wir nutzen die Chancen und setzen die Planungs- und Bauvorhaben gemeinsam mit unseren Partnern kontinuierlich um“, betonte heute Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in der Auftaktveranstaltung , in der neben Mönchengladbach auch die Bürgermeister und Landräte der Stadt Krefeld sowie der Rhein Kreis Neuss und die Kreise Viersen, Kleve und Wesel ihre Entwicklungen präsentierten. Mit auf dem Podium auf dem Niederrhein-Stand war auch die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach. Die Grundstücksverfügbarkeit, schnellere Bauleitverfahren und eine Reform des Bauordnungsrechts, das zum 1. Januar 2019 in Kraft tritt seien wichtige Bausteine im Bereich Wohnungsbau, betonte sie. Insgesamt 5,5 Milliarden Euro investiert das Land in diesen Bereich.

    Aber auch andere Vorhaben, die eingestielt sind, spielen für die Mönchengladbacher Delegation in München eine wichtige Rolle. So plant die Stadt vor dem Hintergrund des Rahmenplans Abteiberg im Zusammenhang mit dem Verkauf des Haus Erholung einen Hotelneubau auf dem Nachbargrundstück. In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren soll nach einem positiven Ratsbeschluss in einem mehrstufigen Verfahren ein Projektentwickler und Investor gesucht werden.

    Gleiches gilt auch für das Flughafengelände, das durch den Erwerb der Düsseldorfer Anteile durch die EWMG ganz neue Entwicklungsperspektiven im Mönchengladbacher Norden bietet. Wie sich das Areal zukünftig entwickeln könnte, wird ein von der EWMG extern in Auftrag gegebenes und zum Jahresende erwartetes Gutachten zeigen.

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  • Zwischenzeit Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit
    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen,  den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum neunten Mal am Freitag, 12. Oktober 2018 um 16.00 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Andrea Richter rezitiert Texte zu „Meine Seele preist die Größe des Herrn“. Reinhold Richter (Orgel) spielt dazu die zweite Suite des frz. Barockkomponisten L. N. Clerambault.

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  • Herbstferien-Workshops in der Stadtbibliothek

    Herbstferien-Workshops in der Stadtbibliothek

    In der Stadtbibliothek Mönchengladbach stehen in den Herbstferien gleich drei Workshops zur Auswahl.

    Esc@p3 – Spiel das Museum!

    Einen Live Escape Room in den Hinterzimmern des Museums bauen, dafür ein Virtual Reality Rätsel entwickeln, mit der Drohne eine neue Perspektive auf MG einnehmen und den Escape Room mit Hilfe einer Handy App vertonen, geht in Esc@p3 vom 29. September bis 18. Oktober im Museum Abteiberg, bei der VHS und in der Stadtbibliothek. Am Ende werden alle Workshop-Bausteine zu einem VR-Game, das dann auf der Abschlussparty präsentiert und mit Freunden gezockt werden kann. In der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus wird die Musik dazu mit Hilfe einer Handy App unter Anleitung eines Profis komponiert und produziert. Ein Projekt des Kulturbüros für alle zwischen 15 und 21 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Dienstag, 16.10. bis Do 18.10.2018 jeweils von 10 – 16 Uhr in der Zentralbibliothek, Carl-Brandts-Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach.

    Anmeldungen unter kulturrucksack@moenchengladbach.de.

     

    Achtung, Aufnahme!

    In der Ohrenbibliothek können junge Medienmacher zwischen 10 und 14 unter Anleitung des Radiomachers Axel Tillmanns eigene Hörspiele produzieren und im Netz veröffentlichen – von Soundcloud über Youtube bis Whatsapp. Den Inhalt bestimmen sie natürlich selbst. Ein Projekt des Kulturrucksack NRW. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Samstag, 27.10.2018, 14 – 18 Uhr, Sonntag, 28.10.2018, 10 – 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rheydt, Am Neumarkt 8, 41236 MG.

    Anmeldungen unter ohrenbibliothek@moenchengladbach.de .

     

    Mach dein (digitales) Ding

    In diesem Workshop sind alle richtig, die schon immer ihren eigenen Roboter, Lügendetektor oder ein anderes digitales Projekt bauen und programmieren wollten und in die 8., 9. oder 10. Klasse gehen. Egal, ob Begriffe wie Arduino, Raspberry-Pi, Linux, Design Thinking oder Rapid Prototyping einem noch nichts sagen oder man schon ein Wissender ist: Jede und jeder ist willkommen.

    Mit Unterstützung des Coding-Experten Patrick Kathöfer erwecken die Teilnehmer ihr individuelles Projekt zum Leben. Und Spaß bei der Arbeit in einer coolen Gruppe gibt’s noch oben drauf.

    Ein Kooperationsprojekt mit dem MGconnect-Team der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach und dem zdi-Zentrum Mönchengladbach. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Dienstag, 16. bis Freitag, 19. Oktober 2018, 10 – 16 Uhr in der Zentralbibliothek, Carl-Brandts-Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach.

    Anmelden unter info@mgconnect.de.

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  • „Haus Erholung: Not for Sale – Kein Ausverkauf am Abteiberg!“

    „Haus Erholung: Not for Sale – Kein Ausverkauf am Abteiberg!“

    Es ist ein geplanter Ausverkauf im Herzen Gladbachs: Die Mehrheit von CDU und SPD im Rat der Stadt hat im Hauptausschuss am vergangenen Mittwoch überraschend für den Vorschlag des Oberbürgermeisters gestimmt, das „Haus Erholung“ sowie das benachbarte Grundstück mit dem alten Haus Zoar zu verkaufen.

    Auf der Immobilienmesse „Expo Real“ in München wird das Ensemble, das zum Hotel- und Tagungsstandort entwickelt werden soll, sogar bereits beworben, obschon eine Entscheidung des Rates darüber am Donnerstag, 11. Oktober noch aussteht.
    Den Verkaufsentschluss kritisieren die Oppositionsparteien heftig. „Aus unserer Sicht darf die Stadt das Haus Erholung nicht verkaufen“, sind sich die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger und Grünen-Fraktionsvorsitzender Karl Sasserath einig.

    Um auf dieses gemeinsame Anliegen aufmerksam zu machen, haben die beiden Kommunalpolitiker die Initiative „Haus Erholung erhalten“ mit einer gleichlautenden Facebook-Seite ins Leben gerufen. In den ersten 48 Stunden gaben bereits über 700 Bürgerinnen und Bürger dieser Initiative ein „Gefällt mir“.

    Die Initiative lädt für Dienstag, 9. Oktober und Mittwoch, 10. Oktober jeweils um 17.00 Uhr zum öffentlichen Fotoshooting vor Haus Erholung am Johann-Peter-Boelling-Platz in Gladbach ein. Motto der Aktion: „Haus Erholung: Not for Sale – Kein Ausverkauf am Abteiberg!“

    „Wenn Sie Ihr Mobilfunktelefon mitbringen, können Sie sofort Ihr Bild mit der Forderung „Haus Erholung erhalten“ mit einer persönlichen Aussage, weshalb Sie sich gegen einen Verkauf des Hauses Erholung aussprechen, im Netz posten“, erläutert Karl Sasserath den Hintergrund der Aktion.

    Mit einem Antrag für die Ratssitzung am Donnerstag fordern die Grünen, dass statt eines übereilten Verkaufs von „Haus Erholung“ zunächst ein Werkstattverfahren mit allen angrenzenden Akteuren durchgeführt werden soll (Anwohner, Stiftisch Humanistisches Gymnasium, Münster Bauverein, Museumsverein, Kirchengemeinde Pfarre Sankt Vitus). Außerdem soll für das Grundstück des Hauses Zoar geprüft werden, ob ein Erbbaurecht eine Alternative sein könnte.

    Die FDP-Fraktion wird noch heute Abend beraten, ob sie sich dem Grünen-Antrag anschließen will. „Ich gehe davon aus, dass die Fraktion das so entscheiden wird. Der Verkauf der Erholung ist ein zu hoher Preis für ein Hotel am Abteiberg. Das machen wir nicht mit“, so Nicole Finger.

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  • „Aufsichtsrat der GEM ist überflüssig“ – FDP will ergebnisoffene Prüfung

    „Aufsichtsrat der GEM ist überflüssig“ – FDP will ergebnisoffene Prüfung

    Nachdem die Initiative von den Bündnis/Grünen eine Auflösung der GEM als überfällig bezeichnet und entsprechende Anträge in den politischen Gremien stellt:
    „Für die Abfallentsorgung in Mönchengladbach fallen bei der Konstruktion, die wir zur Zeit haben, doppelte Kosten an, beispielsweise für Geschäftsführung, unternehmensübliche Gremien wie Aufsichtsrat bzw. Verwaltungsrat, Wirtschaftsprüfer usw. Die Entsorgung hat in Mönchengladbach sozusagen zwei Köpfe – und das ist teuer.

    Außerdem mussten die Zuständigkeiten zwischen der GEM und der mags auf zwei Unternehmen aufgeteilt werden, obwohl es um ein und dieselbe Sache geht.
    Die Müllautos werden von der GEM losgeschickt, die Abfallgebührenbescheide aber werden von der mags versandt.
    Der mags-Verwaltungsrat beschließt auch die Abfallsatzung der Stadt; die Sperrmülltermine wiederum vereinbart man mit der GEM, während man Restmüll- und Biotonnen bei der mags anmelden muss.

    Alles das zeigt, dass die beiden Organisationen bereits eng zusammengewachsen sind. Aber die auf zwei Firmen aufgeteilten Zuständigkeiten sind für die Bürger äußerst verwirrend.
    Für die Gebührenzahler besonders ärgerlich: Es fallen zweimal Overhead-Kosten für ein und dieselbe Sache an. Das ist auf die Dauer unnötig und treibt die Abfallgebühren in die Höhe. Unter einem einzigen, einheitlichen Dach für die Abfallentsorgung kann man die jetzige operative Struktur der GEM erhalten und sichern, das ganze Feld für den Gebührenzahler aber günstiger aufstellen.“

    Nun sieht auch die FDP konkreten Handlungsbedarf die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger:
    „Der Antrag der Grünen ist ein Versuch, der Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit GEM und mags zu begegnen. Diese liegt aber nicht zwingend begründet in der Gesellschaftsstruktur, sondern einfach im unfairen und unpraktikablen Müllsystem, das mags und GEM, jetzt getrieben von CDU und SPD, durchdrücken wollen. Zielführender als eine Auflösung der GEM wäre, wenn die Groko nicht weiter auf stur stellen, sondern auf die Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger eingehen würde.“
    Dass es jedoch auch weiterhin eines separaten Aufsichtsrats der GEM bedarf, bezweifeln auch die Liberalen. In den politischen Diskussionen bei Gründung der mags sei am Rande immer wieder angedacht gewesen, diesen mit Ablauf der
    Wahlperiode aufzulösen. „Hier sollten wir jetzt tatsächlich alles in die Wege leiten“, meint Finger.

    Eine Zusammenlegung der Unternehmen ist nach Meinung der Liberalen aber auf Grund von strukturellen, steuerlichen und finanziellen Fragen sorgfältig zu überlegen und darf in keinem Fall im Eilverfahren passieren.
    Vor einer Entscheidung müssten detailliert alle Fragen wie z.B. die Auswirkungen auf die Gebühren und auf den städtischen Haushalt und die finanziellen Konsequenzen in der Zusatzversorgungskasse untersucht werden.

    Daher wird die FDP-Fraktion in der kommenden Ratssitzung einen Antrag stellen, in dem die Verwaltung beauftragt wird, in Zusammenarbeit mit mags und GEM ergebnisoffen zu untersuchen, welche Vor- und Nachteile mit der bestehenden
    Konstruktion verbunden sind und welche Vor- und Nachteile bei einer Auflösung der GEM entstehen würden.
    „Darüber hinaus soll die Verwaltung auch darstellen, welche Nachteile der bestehenden Konstruktion auch bei Fortbestand der GEM künftig vermieden werden können. Das gilt insbesondere für die von der GEM an mags zu berechnende Mehrwertsteuer auf die Unternehmervergütung“, so Finger abschließend.

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  • Heimatmuseum Kamps Pitter lädt ein

    Heimatmuseum Kamps Pitter lädt ein

    Die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich stellen sich auch in diesem Jahr der Tradition des Kappesschabens und dem Einlegen und Einstampfen in entsprechenden Tontöpfen, den sogenannten „Döppen“.

    Dazu nehmen sie gern Hilfe an: am Sonntag, dem 14. Oktober 2018, ab 14 Uhr im Museum „KampsPitter“ im Oetkerpark in Willich-Schiefbahn.
    Schauen Sie ihnen über die Schulter oder probieren Sie es aus. Verschieden zubereiteter Krautsalat steht außerdem zum Verzehr bereit.
    Das Museum ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
    Der Eintritt ist frei.

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  • mg+ Wachsende Stadt: 92 Seiten Marketing und niemand versteht sie

    mg+ Wachsende Stadt: 92 Seiten Marketing und niemand versteht sie

    Schulen, Wohnen, Straßen, Umwelt, die schwarze Null im Haushalt, Arbeitsplätze, Investoren, Bildung… usw..
    Die Liste der großartigen Ziele dieses Marketing-Konzeptes mg+ wachsende Stadt ließe sich bedenkenlos erweitern. Ein falsches Ziel scheint undenkbar.
    In diesem Tenor zeigte sich die Vorstellung des strategischen Konzeptes im Planungs- und Bauausschuss durch den Konzepttreiber, den Fachbereich 6.

    Das wichtigste Argument zur Umsetzung des Konzeptes nannte Dr. Gregor Bonin im Laufe der Beratung selber: „ … ohne bauliche Tätigkeit ist alles andere auch nicht möglich“.
    Für ihn zeigt der aufkeimende Widerstand bei der Opposition und in weiten Teilen der Bevölkerung gegen mg+ wachsende Stadt das unterschiedliche Verständnis des Konzeptes, Unverständnis darüber, was bewirkt werden soll.
    „ Nach 20 Jahren Nichtplanung müssen wir daran arbeiten, das man Mönchengladbach als Investitionsstandort erst einmal wahrnimmt“, so Dr. Bonin.

    Konkrete Nachfragen aus den Oppositions-Parteien gibt es reichlich:
    –  Es sind nicht die Bedürfnisse der hier lebenden Menschen im Papier enthalten, bezahlbare Wohnungen, Grünen Politiker Weber vermisst dieses Ziel.
    –  Wer entscheidet welches Projekt zu mg+ dazugehört und welches nicht, fragt sogar der Koalitionspartner.

    Den Vorwurf, es gehe in der Marketing-Argumentation nur um Zuzug, alles gehe nur unter dem überkommenen Begriff Wachstum, ließ Bonin nicht gelten. Ihm geht es um Arbeitsplätze.
    Bonin: „Wir sind noch in der Übungsphase, wir wollen mit mg+ die Stadt nach außen darstellen, wollen zeigen was diese Stadt alles kann und wenn man das in seiner ganzen Breite erkennt und in seinem Kopf so verarbeitet, sind wir auf einem guten Weg“.
    Der Verwaltungsvorstand hat sich als Lenkungskreis definiert. Die Spielregeln sind ebenfalls definiert. Jeder Fachbereich soll eigene Projekte einbringen, eigenverantwortlich. Ob es ein Projekt von mg+ wachsende Stadt wird, entscheidet der Lenkungskreis. Den dominiert die CDU.

    Es gab weitere Boninsche Kernaussagen wie:

    –  die schwarze Null im Haushalt ist das eigentliche Ziel der Strategie.

    –  das entsprechende Kontrolling muß erst noch aufgebaut werden und das ist Sache des OB-Büros.

    –  zum vorgestellten Konzept mg+ wachsende Stadt gehört die gesamte Stadt, die gesamte Verwaltung,  alle Stadttöchter, wie NEW, mags, EWMG, MGMG, GWSG, Kreisbau AG usw..

    Allen anwesenden Akteuren wurde bei fortschreitender Beratung immer klarer: der von Oberbürgermeister Reiners im Hauptausschuss vorgeschlagene Workshop mit dem Ziel einer verständlichen Projektdefinition ist dringend notwendig, je früher desto besser.
    Aber auch bei diesem Punkt hat Dr. Bonin persönliche Bedenken: er möchte ein besonderes Ziel für diesen Workshop erarbeiten und vorgeben. Nur dann mache ein solcher Workshop für ihn auch Sinn.

    Kleine Nuance zum Schluss.
    Unsere Umwelt ist ein erklärtes Ziel von mg+wachsende Stadt.
    Gleichzeitig lassen die Treiber des Konzeptes die sinnlose Fällung von Bäumen in Odenkirchen vor der Kirche und am Alten Markt ebenfalls vor der Kirche zu.
    Diese Bäume sind gesund, sie liefern ihren wertvollen Beitrag zu einem gesunden Stadtklima.
    Dr. Bonin bekleidet auch die Position des Umweltdezernenten in Mönchengladbach.

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  • Müll: Auslieferung der Rolltonne startet

    Müll: Auslieferung der Rolltonne startet

    Ab Montag, 08. Oktober, bis zum Jahresende werden die Rolltonnen für Restmüll im Stadtgebiet ausgeliefert.

    mags bittet um Verständnis, dass die Auslieferung aufgrund der Vielzahl der Tonnen einige Zeit in Anspruch nimmt.
    Wer wissen möchte, wann die Tonne geliefert wird, kann unter www.mags.de eine Liste einsehen oder sich telefonisch an die Hotline unter 02161 49 10 58 (Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr) wenden.

    Die Gefäße müssen den Grundstückseigentümern nicht persönlich ausgehändigt werden.
    Das hat für Eigentümer den Vorteil, dass sie zum Auslieferungstermin nicht unbedingt anwesend sein müssen. Auf der vor dem Grundstück bereitgestellten Tonne befindet sich ein Adressaufkleber, so dass das Gefäß dem Grundstück eindeutig zugeordnet werden kann.
    Sollte ein Grundstück mehrere Tonnen erhalten, hat jede Tonne einen eigenen Adressaufkleber. Die Rolltonnen sollten bis zur ersten Leerung ab dem 2. Januar 2019 auf dem Grundstück verwahrt werden.
    Einige Restmüllgefäße haben außen eine Markierung. Das ist der Hinweis, dass diese Tonnen nur bis zu dieser sogenannten Füllstandsmarkierung gefüllt werden dürfen.
    Tonnen mit einem roten Deckel bedeuten, dass diese Gefäße nur alle vier Wochen geleert werden.
    Dies ist nur möglich, wenn eine Person alleine auf einem Grundstück lebt.

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  • Neuer FriedWald in Niederkrüchten

    Neuer FriedWald in Niederkrüchten

    Gründerin und Geschäftsführerin der FriedWald GmbH, Petra Bach und Karl-Heinz Wassong, Bürgermeister der Gemeinde Niederkrüchten unterzeichneten gestern im Rathaus Niederkrüchten den Vertrag für den geplanten Bestattungswald.

    Laut Bürgermeister Karl-Heinz Wassong ist die Vertragsunterzeichnung ein wichtiger Meilenstein: „Wir wissen, dass wir mit dem FriedWald den Nerv vieler Menschen treffen und haben bereits nach den ersten Veröffentlichungen zum Thema enormes Interesse wahrnehmen können. Wir haben einen wunderschönen Wald, den wir mit einem Bestattungswald gut und sinnvoll nutzen. Auch die Kirche befürwortet den FriedWald.“

    „Die Schönheit des Naturparks Maas-Schwalm-Nette passt bestens zu FriedWald, ist es doch unser erklärtes Ziel, in den schönsten Waldregionen Europas ein einheitliches und ökologisch anerkanntes Naturbestattungskonzept zu gewährleisten“ so Petra Bach. „Hier in Niederkrüchten haben wir einen interessanten, vielfältigen Wald mit abwechslungsreichen Baumbestand unterschiedlichen Alters und Größe, zudem gut erreichbar und verkehrstechnisch perfekt angebunden, um auch für Menschen aus der bevölkerungsreichen Region rund um Mönchengladbach attraktiv zu sein“.

    Nach der Unterzeichnung gab es einen gemeinsamen Waldbegang um die örtlichen Begebenheiten in natura zu sehen.
    Dr Renate Knauf, Standortentwicklerin bei der FriedWald GmbH, hatte das Terrain im Vorfeld mit der Gemeindeförsterei ausgelotet: „Die Bedingungen sind ideal, Parkplatz, Andachtsplatz und Ruhebänke lassen sich gut integrieren.“

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