Autor: Harald Wendler

  • Yüksel: „Seehofers menschenverachtender Zynismus ist zum Fremdschämen“

    Yüksel: „Seehofers menschenverachtender Zynismus ist zum Fremdschämen“

    Angesichts der aktuellen Entgleisungen des Bundesinnenministers und einer Diskursverschiebung nach rechts, nimmt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel wie folgt Stellung:
    „Ihr Verhalten ist zum Fremdschämen, und ich schäme mich dafür, dass meine SPD aus Gründen der Staatsräson gezwungen ist, mit Ihnen an einem Tisch zu sitzen“, mit diesen klaren Worten adressierte die ehemalige Familienministerin und Bundestagsvizepräsidentin Renate Schmidt den amtierenden Innenminister Horst Seehofer.

    Statt sich als Minister des Inneren für Bau und Heimat um das drängende Problem des Wohnungsmangels zu kümmern, statt sachgerecht über Integration und Steuerung der Zuwanderung zu sprechen, statt zu verstehen, dass Deutschlands innere Sicherheit von Europa abhängt, tut Seehofer das genaue Gegenteil. Er verachtet die europäischen Werte, ignoriert deutsche und internationale Gesetze und leistet einer Entmenschlichung Vorschub, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
    Wer wie einige Unionspolitikerinnen und -politiker von „Asyltouristen“ spricht und damit Geflüchtete meint, bedient sich einer rechtspopulistischen Wortwahl und verschiebt die Sichtweise. Das Wort verharmlost das Leid und die Gefahr der Menschen auf der Flucht und verleugnet die Tausenden Ertrunkenen im Mittelmeer.

    Von diesem menschenverachtenden Zynismus ist der Weg dann nicht mehr weit zu Seehofers letzter Entgleisung:
    Auf einer Pressekonferenz freute er sich zuletzt, dass just an seinem 69. Geburtstag 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben wurden. Das ist menschenverachtend, da hinter jeder Fluchtgeschichte und Abschiebung eine menschliche Tragödie steht.
    Die SPD fordert eine humane Asylpolitik, deren Teil auch Abschiebungen sein können, wenn ein Schutzstatus nicht zuerkannt wird. Diese Abschiebungen sind notwendig und tragisch zugleich. Sie sind niemals ein Geburtstagsgeschenk. Wer sie als solches versteht, lässt den für das Amt des Innenmisters erforderlichen Charakter vermissen. Es bleibt zu hoffen, dass die parlamentarische Sommerpause Zeit zum Nachdenken lässt und wieder die dringend notwenige Sachlichkeit und Menschlichkeit in die Debatte bringt.

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  • „Die Niers entdecken und erleben“ – Kostenlose Familienführung an der Niers

    „Die Niers entdecken und erleben“ – Kostenlose Familienführung an der Niers

    Der Niersverband bietet in den Sommerferien wieder kostenlose Familienführungen an der Niers an.

    Eltern und ihre Kinder (ab 6 Jahre) entdecken zusammen mit Umweltpädagogin Claudia Goormann die Niers, ihre Tiere und Pflanzen hautnah und können aktiv einiges über den Lebensraum Gewässer lernen.

    Geplante Termine:
    Dienstag, den 31. Juli 2018 und Donnerstag, den 23. August 2018

    Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Schlossbad in Mönchengladbach-Wickrath (Auf dem Damm 107, 41189 Mönchengladbach). Die Führung dauert ca. 3 Stunden.

     Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter
    Email.: niersinfo@niersverband de.
    oder bei Heike Josten, Tel. 02162/3704-102 (vormittags).

     Was gibt es zu entdecken?

    Vom Schlossbad geht es zu Fuß entlang der Niers. Am Wegesrand schärfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erst einmal ihre Sinne: Was riecht da, was wächst da, was hört man, wie fühlt es sich an? Welche Bäume stehen gerne am Wasser? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdecken und untersuchen sie. Welche Bedeutung hatten die Wasserstrassen früher und wie wurden sie genutzt? Obwohl wir immer schon verschmutztes Wasser in unsere Flüsse eingeleitet haben, war es nach einigen Kilometern wieder sauberer. Wer hat dieses Wasser gereinigt?

    Auf all diese Fragen gibt es Antworten, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dieser Familienführung ergründen können. Wir wollen das Wasser der Niers genau untersuchen, ob da Tiere leben und finden heraus, was sie dort machen.

    Bitte bringen Sie Borstenpinsel, Frischkäseschälchen, ein Küchensieb, Stiefel, Wechselsocken, evtl. Wechselhosen und ein Handtuch mit. Gerne können auch Getränke und Brote für eine kleine Stärkung mitgebracht werden.

     

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  • Sommerloch-Aktion der Politik: Ist „Deutschlands schönstes Schlagloch“ zu retten?

    Sommerloch-Aktion der Politik: Ist „Deutschlands schönstes Schlagloch“ zu retten?

    Ein kleiner Goldfisch schwimmt in einem blau-grün schillernden Mini-Teich umgeben von Steinen, Muscheln und Pflanzen – Eine Künstlerin hat unter dem Hashtag „Projekt-Sommerloch“ ein Schlagloch in einer Parkbucht an der Sittardstraße in Mönchengladbach umgestaltet. Das in vielen Medien als „Deutschlands schönstes Schlagloch“ bezeichnete Kunstwerk könnte erhalten bleiben.


    Hierzu versucht mags Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR – in Mönchengladbach für die Unterhaltung der Straßen zuständig – nun, Kontakt zur Künstlerin aufzunehmen, um nach Lösungen zu suchen. Eine Möglichkeit könnte die Verfüllung mit durchsichtigem Epoxidharz sein. So wäre das Street Art Element gesichert und gleichzeitig die Verkehrssicherungspflicht gewahrt.
    In seinem jetzigen Zustand sei die Lebensdauer des kleinen Goldfisch-Teichs absehbar:
    Denn mit dem nächsten großen Regenschauer könnten Pflanzen, Steine und Goldfisch einfach davonschwimmen.

    Bereits in der vergangenen Woche war der örtlichen Presse zu entnehmen, die beiden GroKo-Politiker Breymann und Elsen hatten das „Komitee zur Rettung und Erhaltung schöner Schlaglöcher“ gegründet, sie hatten sich spontan so sehr über das Schlagloch gefreut.
    Demzufolge ist die mags-Aktion wohl Sommer-politisch motiviert.

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  • Bewässerungsaktion Kamphausener Höhe zugunsten des Baumbestandes

    Bewässerungsaktion Kamphausener Höhe zugunsten des Baumbestandes

    Im Herbst des vergangenen Jahres, hat die Arbeitsgemeinschaft  „Landschaft und Natur“ und der Arbeitskreis der Grünen „praktisch/ökologisch“ in Kooperation mit dem „Unteren Landschaftsschutzamt“ der Stadt MG, eine städtische Fläche auf der Kamphausener Höhe mit 90 jungen Obstbäumen bepflanzt und die Pflege der Bäume von der Stadt übertragen bekommen.

    Zwischenzeitlich hat bereits im Frühjahr der erste Erziehungsschnitt an den Jungbäumen stattgefunden.
    Der jetzt bereits lange, trockene Sommer, hat nun zu einer schnellen und unbürokratischen „Bewässerungs-Aktion“ auf dieser neu entstehenden Obstwiese geführt.

    In einer spontan angelegten Aktion nach Absprache zwischen, der Unteren Landschaftsschutzbehörde, der Feuerwehr und den Leitern der beiden Arbeitskreise Axel Schmidt und  Hajo Siemes hat am Freitagabend die Bewässerung der neu angelegten Obstwiese auf der Kamphausener Höhe stattgefunden.
    Es war sofortige Handlung notwendig geworden. Durch die lang anhaltende Trockenzeit  am Niederrhein, drohten bereits einige Bäume zu vertrocknen und ließen ihr Laub hängen.
    Gerade junge Bäume, die noch nicht so tiefe und kräftige Wurzeln haben, brauchen zum anwachsen noch viel Nässe und Wasserzufuhr.

    Die Bewässerung wurde von 6 Personen  der Freiwilligen Feuerwehr in Odenkirchen in einer über 5 stündigen Aktion durchgeführt.
    Es mussten dafür mehrere hundert Meter Schlauch von der Feuerwehr gelegt werden, um das Wasser den Bäumen zuzuführen.
    Daher gilt in erster Linie ein besonderer Dank der Freiwilligen Feuerwehr Odenkirchen, die diese Arbeit in Absprache mit der Feuerwehr der Stadt MG übernommen hat. „Vor allem, dass die Aktion so schnell und unbürokratisch zwischen dem Umweltschutzamt, der Feuerwehr und den Leitern der Arbeitskreise umgesetzt wurde, soll hier besonders hervorgehoben werden. Dadurch konnte sicher Schaden von den Bäumen abgewandt werden. Bei fortlauernden sommerlichen Temperaturen ohne Regen, müssen aber weitere Bewässerungsmaßnahmen folgen, um den Baumbestand zu sicher“ so Hajo Siemes, Sprecher des Grünen Arbeitskreises.

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  • Gymnasium Rheindahlen gewinnt Schulwettbewerb

    Gymnasium Rheindahlen gewinnt Schulwettbewerb

    Die Klasse 5c des Gymnasiums Rheindahlen hat beim  großen PILOT-Schulwettbewerb für die Sekundarstufe I in Deutschland den 1. Preis und somit 750 Euro  f ür die Klassenkasse gewonnen.
    Am  Donnerstag den 12. Juli überreichte Filia Tzanidakis, Marketingleitung bei Pilot Pen Deutschland, der  Klasse den symbolischen Gewinnscheck.

    Hier die Übergabe der Urkunden an die Schulkinder und die Scheckübergabe im Bild:

    Aufgabe beim  diesjährigen PILOT-Schulwettbewerb  im  Rahmen  von Pilot 4 School  war  es, kreative Projekte zu entwickeln, die  gegen  Schubladendenken und für mehr Vielfalt werben.

    Fotomontage der Klasse 5c des Gymnasiums Rheindahlen

    Die Klasse 5c aus Rheindahlen hat zu diesem Anlass eine originelle Fotomontage erstellt. Diese zeigt, wie die Schüler  symbolisch Schubladen öffnen und  auf  diese  Weise  Platz  machen   für Vielfalt und  bunte Erlebnisse in ihrem  Alltag.

    Diese kreative Ausarbeitung hat  die Jury  überzeugt, sodass sich die Klasse über den 1. Platz freuen darf.

     

     

    Mit dem Projekt Pilot 4 School unterstützt der Schreibgerätehersteller PILOT seit Anfang 2016 die interkulturelle Bildung an Schulen in Deutschland und seit diesem Jahr auch erstmals in Österreich. Menschen mit verschiedensten kulturellen und religiösen Hintergründen, Ansichten und  Fähigkeiten  leben, lernen und arbeiten jeden Tag zusammen. Um das Verständnis und das positive Erleben dieser Vielfalt zu fördern, ist es wichtig, sich mit verschiedenen Aspekten dieser  Thematik zu  befassen.

    Das   Angebot  von PILOT 4 School umfasst neben dem großen Schulwettbewerb vor allem interkulturelle  Unterrichtsmaterialien, die PILOT gemeinsam mit den  Pädagogen der KinderbuchMacher entwickelt hat und die Lehrer dabei unterstützen, Vielfalt im  Unterricht erlebbar zu machen.
    Downloads  für den Schulbedarf finden sich auf der Website www.pilot-4-school.de.

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  • Ministerin Scharrenbach bleibt Antworten bei den LEG Wohnungen in Mönchengladbach schuldig.

    Ministerin Scharrenbach bleibt Antworten bei den LEG Wohnungen in Mönchengladbach schuldig.

    Nach Presseberichten über die LEG Wohnungen in Mönchengladbach im April und Mai hat der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet.
    Diese Anfrage bezog sich auf drei Punkte:

    1. Sind die Wohnungen noch heute im Besitz des damaligen Käufers Goldman Sachs und wenn nein, wie oft fand ein Eigentümerwechselder Wohnungen in Mönchengladbach statt?
    1. Gilt die dem damaligen Kaufvertrag angefügte Sozialcharta auchgegenüber späteren Zweit- und Dritterwerbern und wenn nein,gab es andere Beschränkungen für den Weiterverkauf?
    1. Wie hoch sind die Mietsteigerungen in den vergangenen 10 Jahrender ehemaligen landeseigenen LEG-Wohnungen in Mönchengladbach zu beziffern im Vergleich zum Ausgangsjahr 2008?

    Körfges: „Entweder konnte oder wollte Frau Ministerin Scharrenbach meine Fragen bezüglich der Mönchengladbacher Wohnungen nicht konkret beantworten. Ich habe lediglich allgemeine Auskünfte zur LEG NRW GmbH bekommen, die keinen Rückschluss auf die Situation in Mönchengladbach zulassen. Wenn die Heimatministerin sich damit zufrieden gibt, dass keine regionalen Angaben möglich seien, zeigt das offenkundig wie wenig Interesse am Schicksal der Mieterinnen und Mieter vorhanden ist.“

    „Wir haben immer vermutet, dass die sog. Sozialcharta für die Mieterinnen und Mieter von der seinerzeit schwarz-gelben Landesregierung veräußerten Wohnungen den Betroffenen keinen wirksamen Schutz bietet. Vielleicht ist auch deshalb die Antwort auf meine Anfrage so nichtssagend “, so Körfges abschließend.

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  • CDU-Eigenlob

    CDU-Eigenlob

    Thema: Einführung der Rolltonne in Mönchengladbach

    Der mags Verwaltungsrat erhielt in seiner Sitzung im Mai 2018 auch auf Druck der Öffentlichkeit den Auftrag, weitere Gebühren-Modelle zu erarbeiten.
    Das hat er getan, in der Sitzung am gestrigen Donnerstag kreierte er eine Variante mit  Zweiteilung in einen haushaltsbezogenen Grundpreis und einen Leistungspreis.
    Genaues wurde nicht bekannt gegeben, erst soll der Stadtrat darüber entscheiden.

    Aber dieses tolle Modell kann man ja schon mal in die öffentliche Diskussion geben, glauben wohl mags und CDU.
    Und da es so prima erscheint, es sagt zwar noch gar nichts aus, schickt die CDU eine überschwängliche Mitteilung hinterher:
    Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die gestrige Entscheidung des mags-Verwaltungsrates für eine zweiteilige und haushaltsbezogene Gebührenkalkulation mit Grundpreis und Leistungspreis.
    Unterschrieben hat diese Meldung der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans Peter Schlegelmilch.
    Er ist gleichzeitig stellv. Mitglied in eben diesem mags-Verwaltungsrat, hat also sicher an dem Modell mitgearbeitet, welches er nun lautstark als Politiker der CDU anpreist.
    Eigenlob riecht nach Müll.

    Wichtig: der Aufsichtsrat der mags setzt sich mehrheitlich aus Politikern des Stadtrates der Groko zusammen:
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Markus Heynckes, Martin Heinen, Felix Heinrichs, Joachim Roeske, Ralf Horst, Andrea Koczelnik, Frank Eibenberger, Andreas Wurff, Rohat Yildirim, Fred Hendricks, Dr. Gerd Brenner, Reiner Gutowski, Christoph Nießen, Erika Gils, Horst-Peter Vennen, Dr. Gregor Bonin, Eugen Viehof, Petra-Ingeborg Heinen-Dauber, Annette Bonin und jeweils ein Stellvertreter.

    Dies zeigt sehr klar, wie eine Abstimmung über diesen Punkt im Rat der Stadt ausgehen wird.

    Information diesbezüglich am Rande:
    Damit dieses Modell umgesetzt werden kann, muss die Anzahl der Haushalte pro Grundstück bei den Hauseigentümern abgefragt werden.
    Erst danach können die konkreten Gebühren für die einzelnen Grundstücke ermittelt werden, sagt die mags.
    Darüber hinaus wird empfohlen, Behälter mit Füllstandsmarkierungen einzusetzen, so dass künftig nur das passgenaue Volumen abgerechnet wird.
    Ein Drei-Personen Haushalt mit Biotonne hat beispielsweise einen Mindestbedarf von 90 Liter Restmüll bei zweiwöchentlicher Leerung. In diesem Fall würde eine 120-Liter Tonne mit Markierung bei 90-Liter zur Verfügung gestellt.
    Über die Abfallgebührensatzung wird zum Ende des Jahres entschieden.

    Und noch etwas:
    CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans Peter Schlegelmilch erklärt weiter:

    „ Ebenso freue ich mich über die klaren Worte der Bezirksregierung. Es ist gut und wichtig, dass auch sie nochmals auf den Zusammenhang zwischen Müllaufkommen in der Stadt und Mindestvolumen eingeht. Als Aufsichtsbehörde bestätigt sie damit nachdrücklich, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“.

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  • Durch Beschlusschaos der GroKo – Finger: NEW-Kunden stehen weiter im Regen

    Durch Beschlusschaos der GroKo – Finger: NEW-Kunden stehen weiter im Regen

    An vielen Stellen in der Stadt sieht man, dass sich zum Fahrplanwechsel am 15. Juli einiges ändert.
    Nicht so im Bereich Hindenburgstraße/Steinmetzstraße.
    Durch die Hängepartie der GroKo zum Busverkehr auf der Hindenburgstraße werden die NEW-Kunden hier weiter im Regen stehen gelassen.

    Beginnend mit der Bezirksvertretungssitzung am 21. Februar wollten Verwaltung und GroKo ihre Pläne auf den Weg bringen: Der Versuch, die Busse auf der Hindenburgstraße nur noch bergauf fahren zu lassen und sie bergab über die
    Steinmetzstraße zu führen, sollte entgegen dem Ergebnis des Gutachtens zur endgültigen Regelung werden.

    Um dem Protest anderer Fraktionen, aber auch vieler Bürger, Einzelhändler und zuletzt auch der Altstadtwirte ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen, beschloss die GroKo in der Bezirksvertretung Nord, aber als Empfehlung an den zuständigen Bauausschuss und Voraussetzung ihrer Zustimmung, zusätzlich einen Maßnahmenkatalog mit 14 Punkten, die die negativen Folgen dieser Verkehrsführung abmildern sollten. Diesem wurde der Beschluss aber gar nicht vorgelegt. Immerhin erklärte die Verwaltung, dass die Maßnahmen geprüft und ggf. zur weiteren Beschlussfassung vorgelegt würden.

    „Da die Verwaltung das bisher nicht abgearbeitet hat und die Gremien nicht wieder befasst wurden, bekommen die Fahrgäste jetzt die Quittung. Nach dem Fahrplanwechsel Mitte Juli stehen die NEW Kunden weiter im Regen: Keine
    Unterstell- oder Sitzmöglichkeiten beim Warten auf den Bus, denn provisorische Haltestellen werden nicht entsprechend ausgestattet“, ärgert sich Fraktionsvorsitzende Nicole Finger.

    „Die FDP“, so Finger weiter, „ist weiterhin dafür, zur alten Regelung mit beiderseitigem Busverkehr auf der Hindenburgstraße zurückzukehren. Dass bisher kein Ergebnis vorliegt, bestätigt uns auch in der Einschätzung, dass der 14-Punkte-Katalog der GroKo in weiten Teilen unrealistisch und in sich widersprüchlich ist und in entscheidenden Punkten gar nicht umgesetzt werden kann. Man kann nicht von der Viersener Straße bis zur Bismarckstraße die durchgängige Vierspurigkeit der Steinmetzstraße wiederherstellen und gleichzeitig zwischen MINTO und Hauptbahnhof die fehlende Haltestelle schaffen. Erst recht kann man nicht eine bessere Taktung der Busse erreichen, wenn man gleichzeitig zugunsten des Autoverkehrs auf die dafür neu geschaffenen Busspuren verzichten will. Dass die
    Bürger aber nach der quälend langen, 2016 begonnenen Testphase, mit dieser Hängepartie von GroKo und Verwaltung weiter auf eine klare Entscheidung und eine ordentliche Ausstattung der Haltestellen mit Wartehäuschen und elektronischen Fahrgastinformationen warten müssen, ist für die Betroffenen mehr als ärgerlich und für die Mehrheitsfraktionen und die zuständige Bauverwaltung peinlich .
    Offensichtlich will niemand der Erste sein, der erklären muss, dass die GroKo mit diesen Beschlüssen, um es allen wenigstens halbwegs recht zu machen, die Fakten ignoriert und sich völlig verrannt hat“.

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  • Malteser raten: Das gehört in Ihre Reiseapotheke

    Malteser raten: Das gehört in Ihre Reiseapotheke

    Es ist 36 Grad warm, blauer Himmel, Sonnenschein. Alle sind in Urlaubsstimmung. Nur Sie nicht. Sie stehen in einer Apotheke. Mit der Übersetzungs-App des Smartphones versuchen Sie, ein passendes Medikament für Ihren Partner zu kaufen. Denn der liegt mit Fieber im Ferienhaus. Nach langem Hin und Her, mit Gesten und Worten in einer fremden Sprache, haben Sie es endlich geschafft. Das könnten Sie auch einfacher haben – mit einer sinnvollen Reiseapotheke.

    „Eine Reiseapotheke ist vorteilhaft“, sagt Dr. Rainer Löb, Bundesarzt des Malteser Hilfsdienst e.V. „Selbst wenn Sie Ihren Urlaub in einem Ort verbringen, wo es eine Apotheke gibt. Die Reiseapotheke erspart Ihnen Zeit und Nerven und Sie haben garantiert das richtige und wirksame Medikament dabei. Beipackzettel in fremden Sprachen helfen auch nur wenig. Beratung und Produkte erhalten Sie zuhause auch in jeder Apotheke“.

    Zu den typischen Urlaubserkrankungen zählen Übelkeit, Sonnenbrand, Durchfall, Verstopfung, Erkältung, allergische Reaktionen, Prellungen und Zerrungen, Infektionen, Schmerzen und Fieber.

    Was gehört in die Reise-Apotheke?

     Art und Umfang der Reiseapotheke sind abhängig von Reisedauer und –ziel, aber auch persönlichen Bedürfnissen/Besonderheiten/Erkrankungen. Empfehlenswert ist z.B.

    • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor
    • Verbandszeug wie Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden, Schere, Einmalhandschuhe, Fieberthermometer
    • alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen
    • von Ihnen vertragene Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen oder Paracetamol)
    • Mittel gegen Reiseübelkeit (z. B. Dimenhydrinat)
    • Mittel gegen Durchfall (Pulver mit Elektrolyten, ggf. Loperamid)
    • Mücken- und Zeckenschutz (Repellentien)
    • Ggf. Mittel gegen Allergien und Augentropfen
    • Gel gegen den Juckreiz bei Insektenstichen
    • kühlende Salbe bei Sonnenbrand, lindernde Salbe bei Verstauchungen/Entzündungen
    • ggf. Hals-Lutschtabletten

    „Wenn Kinder mitfahren, denken Sie daran, dass manche Medikamente, z.B. Schmerzmittel und Mittel gegen Erbrechen/Durchfall speziell für Kinder geeignet sein müssen“, rät Dr. Löb von den Maltesern. „Führen Sie Ihre Reiseapotheke im Handgepäck mit, denn so mancher Koffer gelangt nicht ans Ziel. Achten Sie dabei auf die Vorschriften für Medikamente im Handgepäck, z. B. auf der Internetseite Ihrer Fluggesellschaft.“

    Bei langen Flugreisen oder Fahrten mit wenig Beinfreiheit sollten Reisende ggf. Thrombosen vorbeugen, raten die Malteser. Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Fernreisezielen sollten ihre Reisepläne unter Umständen vorab mit dem Hausarzt besprechen. „Manchmal sind vor der Reise Impfungen erforderlich oder sinnvoll – und wenn sich nach Ihrer Rückkehr ungewöhnliche Symptome wie z. B. Fieber einstellen, sollten Sie ebenfalls ihren Hausarzt aufsuchen“, sagt Dr. Löb.

    Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 80.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt • an 700 Orten • 1 Mio. Förderer und Mitglieder

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  • Neuer Rundwanderweg um Haus Horst ist fertig

    Neuer Rundwanderweg um Haus Horst ist fertig

    mags ist pünktlich mit den Wegebauarbeiten rund um Haus Horst fertig geworden.
    Dort wurde in den vergangenen Wochen der stark beschädigte Pflasterweg durch einen wassergebundenen Wanderweg ersetzt. „Die neue Oberfläche hat den Vorteil, dass sie nicht durch Baumwurzeln beschädigt werden kann und dadurch keine neuen Stolperfallen für Spaziergänger entstehen“, sagt mags-Förster Werner Stops.

    Der neue Weg kann ab sofort genutzt werden und auch der Waldparkplatz “Haus Horst“ steht wieder komplett zur Verfügung.

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  • Die Mönchengladbacher Baustellen in der Ferienzeit

    Die Mönchengladbacher Baustellen in der Ferienzeit

    Wie in jedem Jahr werden die in der nächsten Woche beginnenden Sommerferien genutzt, auf mehreren Hauptverkehrsachsen dringend notwendige Bau- und Sanierungsarbeiten durchzuführen.
    Durch das in den Ferien bedeutend geringere Verkehrsaufkommen, können die durch Sperrungen entstehenden Beeinträchtigungen für den Individualverkehr und den ÖPNV erheblich reduziert werden.

    Folgenden Maßnahmen sind derzeit geplant:

    Bahnstraße Höhe Kaufland; Kanalanschluss für „Kaufland“
    Einbahnregelung von Engelsholt in Fahrtrichtung Monschauer Straße
    Einseitige Umleitung über Monschauer Straße
    Baubeginn: 16.07.18 Dauer ca. 3 Tage

    Blumenberger / Markgrafen- /Landgrafen-/Bahnstraße
    Erneuerung des Deckenüberzugs
    Vollsperrung des gesamten Kreuzungsbereichs
    Umleitung  in beide Richtungen über Monschauer Straße- Aachener Straße – Hittastraße
    Baubeginn: 16.07.18 Dauer ca. 3 Wochen

    Dahlener Straße zwischen Urftstraße und Eisenbahnstraße
    Erneuerung Deckenüberzug Einspurige Verkehrsführung
    Baubeginn: 16.07.18 Dauer: ca. 2 Wochen

    Konradstraße zwischen Ohlerfeldstraße und Am Ohler Friedhof
    Erneuerung des Deckenüberzugs
    Einbahnregelung von Ohlerfeldstraße in Fahrtrichtung Am Ohler Friedhof
    Umleitung über Seilerweg, Landscheidung, Entenweide und Ohlerfeldstraße
    Baubeginn: 16.07.18 Dauer ca. 2 Wochen

    Mülforter Straße zwischen Dömgesstraße und Dionysiusstraße
    Erneuerung des Deckenüberzugs
    Umleitung in beide Richtungen über Zoppenbroicher Straße, Zoppenbroich, Friedensstraße, Stockholtweg, Schlachthofstraße, Duvenstraße
    Bauzeit 30.07.-13.08.18

    Mülforter Straße zwischen Ahren und Kruchenstraße Erneuerung des Deckenüberzugs Umleitung in beide Richtungen über Zoppenbroicher Straße, Zoppenbroich, Friedensstraße, Stockholtweg, Schlachthofstraße, Duvenstraße
    Bauzeit 13.08. -27.08.18

    Ritterstraße (Niers)
    Brückenbauarbeiten
    Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen
    Umleitung in beide Richtungen über Dohlerstraße, Grevenbroicher Straße, Erzbergerstraße, Korschenbroicher Straße, Rochusstraße und L 31
    Baubeginn: 16.07.18 Dauer ca. 1 Woche

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  • Generalintendant Michael Grosse verlängert bis 2025

    Generalintendant Michael Grosse verlängert bis 2025

    Michael Grosse bleibt bis mindestens 2025 am Niederrhein: Der 56-Jährige hat seinen Vertrag als Generalintendant und Geschäftsführer des Theaters Krefeld und Mönchengladbach vorzeitig bis zum 31. Juli 2025 verlängert.

    Am Rande der gestrigen Aufsichtsratssitzung der gemeinnützigen Theater-GmbH unterzeichneten Oberbürgermeister Hans  Wilhelm Reiners und der Krefelder Kulturbeauftragte Jürgen Sauerland-Freer für den erkrankten OB Frank Meyer das neue Arbeitspapier.

    „Michael Grosse ist das Gesicht unseres Theaters. Er hat in den vergangenen acht Jahren gemeinsam mit seinem Team nicht nur künstlerisch wichtige Akzente gesetzt – er hat das Theater auch neu in der Zivilgesellschaft unserer Städte verankert. Als unermüdlicher Netzwerker und kluger Organisator ist seine Arbeit vor und hinter den Kulissen ungeheuer wertvoll“, erklärte Frank Meyer, der zurzeit auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Theater-gGmbH fungiert.

    Sein Mönchengladbacher Amtskollege Hans Wilhelm Reiners betonte: „Michael Grosse bleibt uns auch zukünftig  erhalten, und das ist gut so. Er hat seit Beginn seiner Intendanz hervorragende, künstlerisch anspruchsvolle Arbeit geleistet und am Erfolg des Theaters entscheidend mitgewirkt. Seine Vertragsverlängerung gibt dem Theater weitere Planungssicherheit, ebenso wie die Entscheidung des Aufsichtsrates und der Räte beider Städte, das Konzept ‚Theater mit Zukunft III‘ auf den Weg zu bringen. Dank der vom Land zugesagten finanziellen Förderung befindet sich die erfolgreiche Theaterehe in sehr gutem Fahrwasser.“

    Michael Grosse kam 2010 als neuer Intendant des damals noch städtischen Gemeinschaftstheaters an den Niederrhein. Gleich zu Beginn musste er die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH und eine Umbauspielzeit mit Ausweichspielstätte in Mönchengladbach bewältigen. Mit Hilfe des Konzepts „Theater mit Zukunft“ gelang es ihm in enger Zusammenarbeit mit den beiden Städten, sein Haus langfristig finanziell abzusichern. Die bereits dritte Auflage von „Theater mit Zukunft“ wurde im November 2017 beschlossen. Sie gibt dem Drei-Sparten-Theater mitsamt Niederrheinischen Sinfonikern und den 550 Mitarbeitern Planungssicherheit bis zum Jahr 2025 – genau so lange läuft auch der neue Intendantenvertrag.

    Mit einem Programm zwischen Anspruch und Unterhaltung haben Michael Grosse und sein Leitungsteam mit Geschäftsführer Michael Magyar, Schauspieldirektor Matthias Gehrt, Operndirektor Andreas Wendholz, Ballettdirektor Robert North und Generalmusikdirektor Mihkel Kütson die Auslastung des Theaters über die Jahre deutlich erhöht. Mit Stücken wie „The Rocky Horror Show“, dem Ballett „Carmina Burana“, dem Musical „My Fair Lady“ oder zuletzt der Fußball-Revue „Wir sind Borussia“ gelangen dem Theater große Publikumserfolge. Doch auch die kleine Form wird gepflegt: Mit der Reihe „Außereuropäisches Theater“ gibt es in jeder Spielzeit eine Uraufführung aus einem anderen Land. Mit der „Orestie“ war das Theater vor einigen Jahren in Zypern zu Gast, das Stück „Kein schöner Land“ über die Flüchtlingskrise wurde zu einem Festival nach Israel eingeladen. Die Niederrheinischen Sinfoniker traten zuletzt an fünf Abenden beim Opernfestival Saaremaa in Estland auf. Darüber hinaus hat das Theater auch außerhalb des eigenen Spielplans mit Formaten wie der Kino-Sinfonie in Krefeld, dem Kulturmarkt in Mönchengladbach oder dem Benefiz-Musikfestival „Welcome Now“ auf sich aufmerksam gemacht.

    Michael Grosse wurde 1961 als Sohn des bekannten Theater- und Filmschauspielers Herwart Grosse und der Schauspielerin Annemarie Hermann in Ost-Berlin geboren. Er studierte an der dortigen Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst und wurde 1991 Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen. Mit erst 29 Jahren war er damals der jüngste Theaterleiter der Republik. 1996 wechselte er ans Theater Altenburg-Gera und von dort im Jahr 2000 ans Schleswig-Holsteinische Landestheater. Als Regisseur kann er knapp 100 Inszenierungen vorweisen. In Krefeld und Mönchengladbach trat er vor allem in Soloabenden auf, etwa in „Ein Hochstapler erzählt“ nach Thomas Mann, in Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ und im Balladenabend „Die Macht des Gesanges“. Zudem übernimmt er auf der Bühne gerne kleine, feine Nebenrollen, zum Beispiel in Samuel Becketts „Glückliche Tage“.

    Michael Grosse ist verheiratet mit der Sängerin Gabriela Kuhn. Er hat drei Kinder und lebt in Krefeld-Bockum.

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  • KOS Mitarbeiter im Einsatz angegriffen

    Ein Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS) ist Opfer eines tätlichen Angriffes geworden. Der städtische Mitarbeiter wurde bei einem Einsatz in der Bergerstraße von einer männlichen Person zunächst massiv bedroht, die anschließend in einen PKW stieg und den Mitarbeiter gezielt anfuhr.

    Der Mitarbeiter des KOS konnte dem Wagen nicht mehr ausweichen und rollte sich über die A-Säule und Windschutzscheibe des Fahrzeuges ab. Der Fahrer setzte die Fahrt fort und flüchtete.
    Der städtische Mitarbeiter hat Verletzungen davon getragen und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden.
    Die Stadt als Arbeitgeber hat Anzeige gegen die Person erstattet und bietet dem betroffenen Mitarbeiter des KOS alle verfügbare Hilfe an, unter anderem  die verwaltungsinterne Psychosoziale Unterstützung. Die Stadt verurteilt diesen Angriff gegen den Mitarbeiter aufs Schärfste.
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners dazu: „Eine derartige Gewalt gegen einen städtischen Mitarbeiter kann einfach nicht geduldet werden und muss bestraft werden“.

    Zum Hergang: Der KOS wurde von einer Entsorgungsfirma hinzugezogen, die den Auftrag hatte, ein Grundstück im Mönchengladbacher Stadtgebiet von Müll zu befreien. Weil auch die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma bereits von der Person bedroht wurden, schaltete sie den KOS ein.

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  • Worauf Schülerinnen und Schüler bei Ferienjobs achten sollten

    Worauf Schülerinnen und Schüler bei Ferienjobs achten sollten

    Die Sommerferien stehen vor der Tür – und viele Schülerinnen und Schüler suchen einen Ferienjob.
    Eigentlich eine gute Sache: Die Arbeit hilft, das Taschengeld aufzubessern und gewährt gleichzeitig Einblicke in die Arbeitswelt.
    Der DGB gibt Tipps, damit alles gut läuft!

    Ferienjobs gibt es in allen erdenklichen Branchen, und dabei gibt es durchaus auch gefährliche Arbeiten. Die sind aber für Kinder und Jugendliche tabu. „Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, erklärt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land.

    Ferienjobs müssen leichte Tätigkeiten sein: zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitung austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten. Auch mit Gefahrenstoffen hantieren oder Akkord arbeiten ist untersagt.
    Bis einschließlich dem 14. Lebensjahr ist arbeiten verboten.
    Aber: Wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder ab 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten.
    Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. Für sie gibt es beim Jobben in den Ferien weniger Einschränkungen.
    Schulpflichtige dürfen nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben, denn die sind in erster Linie zur Erholung da.

    Für die tägliche Arbeitszeit gelten strenge Regeln

    Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden die Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler, die bereits 16 Jahre alt sind. Sie dürfen z.B. in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten, allerdings nicht an Wochenenden.
    Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen, wie zum Beispiel Sportveranstaltungen. Ebenso im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt sind die Ruhepausen von unter 18-Jährigen. Wer viereinhalb bis sechs Stunden am Tag arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei mehr als sechs Stunden sind es 60 Minuten.

    Wer älter ist als 18 Jahre, hat Anspruch auf den Mindestlohn

    Mit dem Mindestlohngesetz haben Ferienjobber, die älter als 18 Jahre sind, Anspruch auf 8,84 Euro je Stunde. Das gilt auch, wenn der Ferienjob als geringfügige Beschäftigung (bis zu 450 Euro/Monat) ausgeübt wird. Bei Geringfügigkeit dürfen maximal 51 Stunden im Monat gearbeitet werden.

    Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz hingegen nicht – eine gesetzliche Lücke, die vom DGB vehement kritisiert wird. Hier sollte man die Lohnhöhe ganz genau im Blick haben, wenn der Arbeitsvertrag unterzeichnet wird: „Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden. Zwar sind keine Beiträge zur Sozialversicherung fällig, Steuern jedoch schon, wenn der Lohn über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von 750 Euro brutto liegt“, so Wolf. Dabei werden die Steuern normalerweise im nächsten Jahr erstattet, wenn man beim Finanzamt einen Antrag stellt. Dafür benötigt der Arbeitgeber in jedem Fall die elektronische Lohnsteuerkarte – auch die erhält man beim Finanzamt.

     Einen Ferienjob nie ohne schriftlichen Vertrag beginnen

    Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln.

    Und was passiert, wenn sich einer verletzt?
    Während des Ferienjobs sind Schülerinnen und Schüler bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers versichert. Dieser Schutz beginnt ab dem ersten Arbeitstag und gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause.

    Und wenn Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten?
    Dann sollte man zusammen mit den Eltern was dagegen tun. Am besten wendet man sich in solchen Fällen an die Aufsichtsbehörden – in der Regel sind das örtliche Gewerbeaufsichtsämter oder die Ämter für Arbeitsschutz.

    Arbeitgeber, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen, müssen mit heftigen Geldbußen rechnen.

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  • Nachwuchs für den Sozialen Beruf bei der Stiftung Hephata

    Nachwuchs für den Sozialen Beruf bei der Stiftung Hephata

    Musikalische und emotionale Höhepunkte hatte die Abschlussfeier der Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs der Evangelischen Stiftung Hephata.

    116 Studierende haben ihren Abschluss geschafft und nahmen am Freitag ihre Zeugnisse von Schulleiter Karsten Bron entgegen. „Die Evangelische Stiftung ist froh wieder 116 Studierende erfolgreich in den sozialen Berufsbereich zu schicken“, sagte er in seiner Rede.

    Christian Dopheide, theologischer Vorstand: „Man findet in unserem Berufskolleg nicht nur klassische Bildung, sondern ein Wachstum der Persönlichkeiten. Ich bin dankbar, dass sich diese jungen Menschen entschlossen haben für eine inklusive Gesellschaft zu arbeiten.

    Melissa Pfalz (23), die ihren Abschluss als Heilerziehungspflegerin gemacht hat lobte den Zusammenhalt der Klassen und Klassenkameradin Louisa Hartel (26) „fand es schön in einem solchen Rahmen geehrt zu werden.“
    Beide werden der Evangelischen Stiftung treu bleiben und einen Job bei Hephata beginnen.

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  • Gülistan Yüksel stellt Seehofer als Innenmnister in Frage – ohne klare Antwort

    Gülistan Yüksel stellt Seehofer als Innenmnister in Frage – ohne klare Antwort

    „Ich lasse mich nicht von einer Kanzlerin entlassen, die nur wegen mir Kanzlerin ist.“ Diesen Satz von Horst Seehofer muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
    Nicht Seehofer hat Angela Merkel zur Bundeskanzlerin gemacht, sondern der Souverän in diesem Land: die Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrer Stimmabgabe über das Kräfteverhältnis im Parlament entscheiden. Danach waren es die Abgeordneten, die die Kanzlerin gewählt haben – oder nicht.

    Nimmt man Seehofers Aussage und die „Frühaufführung des Sommertheaters“, wie unser Finanzminister Olaf Scholz das Schauspiel der CSU unlängst genannt hat, zusammen, wird schnell klar, welch Geistes Kind der Innenminister ist.

    Wenn am Ende dieser Darbietung ein dünnes Papier mit drei Punkten steht, muss die Frage erlaubt sein, ob Horst Seehofer als Innenminister noch tragbar ist.

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  • Am 15. Juli: Offener Sonntag im TextilTechnikum

    Am 15. Juli: Offener Sonntag im TextilTechnikum

    Im TextilTechnikum werden die Zeugnisse der textilen Vergangenheit Mönchengladbachs wieder lebendig. Eine einzigartige Maschinensammlung zeigt die Entwicklung der Technik vom Handwebstuhl bis zum modernsten Luftdüsen-Webautomaten.

    Das TextilTechnikum im Monforts Quartier 31 lädt am Sonntag, 15. Juli, von 13 bis 17 Uhr zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein. Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt. Diesmal stehen die Webstühle der Viersener Textilmaschinenfirma S. Lentz im Fokus der Führung. Dabei wird der Tuchwebstuhl Lentz HBS III in Betrieb genommen. Außerdem können die BesucherInnen sehen wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde. Simone Friedrich und Textiltechniker Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten.

    Darüber hinaus führt Bekleidungsingenieur Günther Kohtz das Umnähen der Rohware von Stoffen zu Handtüchern mit den Aufhängern „Gewebt im Museum Schloss Rheydt“ vor. Seine Frau, Textilingenieurin Beate Kohtz, beherrscht seit den 90er Jahren die Gestaltung von Stoffmustern auf den frühen Mac PCs. Sie erläutert wie zum Beispiel Schottenkaros oder karierte Hemdenstoffe in der Frühzeit der Personal-Computer gestaltet wurden.

    Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

    Das TextilTechnikum ist montags bis freitags jeweils von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

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  • Niersbrücke Ritterstraße: Brücke vom 16. bis 23. Juli vollständig gesperrt

    Als eine Maßnahme zur Umsetzung des LKW-Routenkonzeptes ist die Erneuerung der Straßenbrücke „Ritterstraße“ über die Niers vorgesehen.

    „Die schon seit Jahren gewichtsbeschränkte Brücke wird durch ein neues Bauwerk ersetzt, welches dann den heutigen und auch den zukünftigen Anforderungen an eine moderne Infrastruktur entspricht“, sagt der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. „Sehr wichtig ist auch, dass wir bei dieser Baumaßnahme gleichzeitig einen Mehrwert für andere Mobilitätsarten schaffen. Hier verbessern wir die Querung der Ritterstraße für den parallel zur Niers verlaufenden Niers-Radwanderweg“.

    Dazu wird der Straßenquerschnitt im Bauwerksbereich um bis zu 3,50 m auf geweitet und die Richtungsfahrspuren werden durch eine Mittelinsel geteilt, sodass Fußgänger und Fahrradfahrer die Straße leichter überqueren können.

    Erst bei der Ausführung der ersten Baumaßnahmen konnte festgestellt werden, dass die Niers unter der Brücke verrohrt werden muss. Die erforderlichen Genehmigungen bei der Bezirksregierung Düsseldorf, dem Niersverband und der unteren Wasserbehörde wurden inzwischen eingeholt. Auch die wegen der Verzögerung notwendigen Nachtragsverhandlungen mit der ausführenden Baufirma sind jetzt abgeschlossen, so dass es mit dem Neubau nun weitergehen kann.

    Für die Verlegung der Rohre ist die Vollsperrung im Bereich der Brücke erforderlich. Aus diesem Grund wird die Ritterstraße vom 16. bis 23. Juli vollständig für den Fahrzeug und Busverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

    Die Stadt geht davon aus, dass die Baustelle jetzt ohne weitere größere Verzögerungen fortgeführt werden kann und dankt den Verkehrsteilnehmer für die bisher aufgebrachte Geduld.

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