Autor: Harald Wendler

  • Polizei ermittelt gegen siebenköpfige Bande wegen gewerbsmäßigen Diebstahls

    Polizei ermittelt gegen siebenköpfige Bande wegen gewerbsmäßigen Diebstahls

    Die Polizei Mönchengladbach ermittelt derzeit gegen sieben Männer aus Viersen, 28-35 Jahre alt, wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahl.

    Die Männer waren am 29.Mai 2018 nach einem Ladendiebstahl in einem Geschäft auf der Hindenburgstraße aufgefallen. Dabei führten alle Koffer mit sich, die mit zuvor gestohlenen Bekleidungsstücken prall gefüllt waren.

    Es konnte nachvollzogen werden, dass die Männer in einem Geschäft zunächst die Koffer stahlen, danach in das Geschäft zurückkehrten, dort Bekleidungsstücke stahlen und in einer regelrechten Diebestour weitere Bekleidungs- und Schuhgeschäfte auf der Hindenburgstraße aufsuchten und Diebstähle begingen.

    Der Wert der Beute, die zugeordnet werden konnte und bereits wieder an die betroffenen Geschäfte ausgehändigt wurde, liegt zwischen 2000-3000 Euro.

    Im Rahmen der Ermittlungen fand am vergangenen Montag bei einem der Beschuldigten eine Wohnungsdurchsuchung statt, bei der eine unerwartete Menge gestohlener Bekleidungsgegenstände sichergestellt wurde – siehe Foto.

    Auch diese, teils hochwertigen Bekleidungstücke, konnten zwischenzeitlich zugeordnet werden und an die geschädigten Geschäfte im Minto zurückgegeben werden. Der Wert dieser Ware liegt zwischen 3000 und 4000 Euro.

    Die Ermittlungen gegen die sieben Beschuldigten, die sich bisher zu den Tatvorwürfen nicht eingelassen haben, dauern an

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  • mags-Wildblumen sind Hingucker auf Testflächen

    mags-Wildblumen sind Hingucker auf Testflächen

    Bereits in den Wintermonaten hat mags die Flächen im Nordpark und am Rheydter Ring vorbereitet, um dort die ökologisch wertvollen Stauden- und Wildblumenmischungen für das Straßenbegleitgrün in Mönchengladbach zu testen.

    Auf gut 1.700m² Mittelstreifen der B230 vom Rheydter Hauptbahnhof bis zur Mühlenstraße ist inzwischen eine farbenfrohe Wildblumenmischung herangewachsen. Über 30 verschiedene Wildblumen und Kräuter verbessern mitten in der Stadt das Nahrungsangebot für Insekten, Schmetterlinge, Bienen und Hummeln.

    Foto: mags

    Eine zweite Wildblumenwiese ist im Nordpark entstanden. Dort testet mags zusätzlich vier verschiedene Staudenmischungen.
    Grundsätzlich entfalten sich neu bepflanzte und eingesäte Flächen erst nach zwei Vegetationsperioden voll. „Die Testflächen liefern uns eine gute Entscheidungsgrundlage, um das neue Bepflanzungskonzept auf weitere Flächen im Mönchengladbacher Straßenbegleitgrün auszuweiten“, sagt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung.

    Bienenfreundlichkeit hat bei der GEM übrigens Tradition. Auf dem Betriebsgelände am Nordpark schwärmen schon seit Jahren die Artgenossen des GEM-Maskottchens „Max“.
    In insgesamt zehn Bienenstöcken leben aktuell rund eine halbe Million Honigbienen. Sie finden durch die vielen Linden im Nordpark ausreichend Nektar.
    Zwei Mal pro Jahr kann auf dem Gelände der GEM Honig geerntet werden.

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  • Es gibt einen neun Leitfaden für die Arbeit mit Flüchtlingen

    Es gibt einen neun Leitfaden für die Arbeit mit Flüchtlingen

    Am Sonntag, den 24. Juni 2018 stellt der SKM Rheydt e.V. im Rahmen des Café Welcome auf dem Rheydter Marktplatz die neu erstellte Broschüre „Step by Step“ vor.

    Dieser Leitfaden vermittelt wichtige Grundlagen für die Arbeit mit Flüchtlingen und soll ehrenamtlichen Helfern zur Orientierung dienen. Auch André Hardcastle, Flüchtlingskoordinator der Stadt, wird anwesend sein.

    Entstanden ist der Leitfaden z.T. aus der ehrenamtlichen Arbeit selbst. Silke Tellmann, Mitarbeiterin des SKM Rheydt e.V. nahm viele Fragen der ehrenamtlichen Begleiter auf. „Das war nicht immer leicht, denn kaum hatte ich mir Wissen angeeignet, war vieles wieder anders. Das Feld ist ständiger Veränderung ausgesetzt.“

    Hilfreich dabei war es auf das Wissen vieler Akteure der Stadt zurück zu greifen. „Es war uns wichtig, etwas Greifbares zu schaffen und „an die Hand geben zu können“ so Silke Tellmann. Daher freuen wir uns sehr, dass der Leitfaden mit freundlicher Unterstützung der Integrationsplanung der Stadt Mönchengladbach vervielfältigt werden konnte und zu einem so schönen, lebendigen Ereignis wie dem Café Welcome auf dem Rheydter Marktplatz am 24.06.2018 von 14.00–16.00 Uhr verteilt werden kann.

    Wer an dem Sonntag nicht kommen kann, kann sich gerne ab Montag 25. Juni jederzeit im SKM Rheydt e. V., Waisenhausstr. 22 c, 41236 Mönchengladbach ein Exemplar abholen oder uns unter leitfaden@skm-ry.de  kontaktieren. Ansprechpartner sind Silke Tellmann und Markus Offermann.

    Auch bei der Stadt Mönchengladbach, Integrationsplanung, Fliethstr. 86-88, 41061 Mönchengladbach liegen ab diesem Zeitpunkt Exemplare zur Abholung bereit.

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  • Skateboard mit Elektroantrieb ist im Straßenverkehr unzulässig

    Am Montagmittag ist einer Polizeistreife auf der Breitenbachstraße ein junger Mann auf einem Elektro-Skateboard aufgefallen, der mit etwa 30 km/h in Richtung Korschenbroicher Straße fuhr.

    Der darauf fahrende 21-jährige Mönchengladbacher steuerte das Gerät mit einer Fernbedienung.

    Die Polizei weist auf folgendes hin: Das Fahren mit solchen Elektro-Skateboards ist im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig.
    Grundsätzlich benötigen alle Fahrzeuge, die mit einer Geschwindigkeit von mehr als sechs Stundenkilometern fahren, eine Betriebserlaubnis und einen Versicherungsschutz.
    Weiterhin ist zum Führen von Fahrzeugen mit dieser Geschwindigkeit eine gültige Fahrerlaubnis erforderlich.

    Die Beamten leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren gegen den 21-Jährigen ein. Das Elektroboard wurde sichergestellt und ein beauftragter Gutachter wird nun die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit feststellen.

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  • Yüksel zur Evaluierung des Wahlkampfes: „Ein Novum in der bundesdeutschen Politik.“

    Yüksel zur Evaluierung des Wahlkampfes: „Ein Novum in der bundesdeutschen Politik.“

    „Eine Evaluierung des Wahlkampfes war für alle Genossinnen und Genossen schmerzhaft, aber notwendig“ stellt Gülistan Yüksel klar.
    Denn der kürzlich veröffentlichte Bericht zeigt die Ursachen für das schwache SPD-Bundestagswahlergebnis.
    „Die Neuausrichtung der SPD muss auch bedeuten, dass wir aus Fehlern lernen. Deswegen ist eine schonungslose Aufarbeitung unentbehrlich. Darauf aufbauend werden wir uns inhaltlich und organisatorisch neu ausrichten“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete die gestern veröffentlichte Evaluierung.

    Auch wenn Yüksel nicht jede Einschätzung des 108-seitigen Berichts teilt, erkennt sie viele wichtige Anregungen.
    „Eine große Herausforderung wird die Zurückerlangung von Glaubwürdigkeit sein“ meint Yüksel. Entscheidend sei hierbei konzeptionell den Unterschied zum Koalitionspartner deutlicher zu machen und politische Konflikte mit den anderen Parteien, aber auch innerparteilich, nicht zu scheuen. „Die SPD muss wieder als Partei der Gerechtigkeit wahrgenommen werden. Hierfür ist ein Gesellschaftsentwurf notwendig, der langfristige Antworten gibt und sich nicht an der jeweils nächsten Wahl orientiert“ so Yüksel weiter.
    Darüber hinaus müssten die verschiedenen Ebenen der Partei stärker verzahnt werden. Vom Ortsverein bis zur Parteispitze soll künftig sowohl klarer kommuniziert, als auch strategisch vorausschauender gehandelt werden. Die Mobilisierung der Parteimitglieder lediglich vor wichtigen Wahlen soll abgelöst werden durch einen fortlaufenden Austausch.
    Eine derartige Evaluierung ist in der deutschen Parteienlandschaft ein Novum. In Anbetracht des schlechten Wahlergebnisses sei eine kritische und ehrliche Auseinandersetzung aber zweifelsohne angebracht. „Ich bin stolz auf die SPD und ihre Debattenkultur! Sie geht die Probleme ernsthaft an, anstatt schon einen Tag nach dem Wahlabend lediglich ‚wir haben verstanden‘ zu verkünden“ so Yüksel abschließend.

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  • Aktualisierung: MG mags sauber – was ist daraus geworden?

    Aktualisierung: MG mags sauber – was ist daraus geworden?

    Bereits am Dienstag, 19. Juni, wurden die beanstandeten Beete durch Mitarbeiter der mags in Ordnung gebracht. Es sieht wieder vorzeigbar aus auf dem Gelände. Ein Dankeschön an die mags.

    Mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog hat der Rat der Stadt grünes Licht für eine Sauberkeitsoffensive ab 1. Januar 2016 gegeben.
    Ziel des ganzen war die Bündelung aller bisherigen Abteilungen der Stadt und der GEM zum Wohle der Bürger, damit unsere Stadt – wie auf allen Ebenen immer wieder betont wurde –  sauberer zu machen, damit nicht nur die eigenen Bewohner, sondern auch die Gäste bemerken, wie sauber unsere Stadt  wird.

    Die Vorstandsmitglieder  von  mags  Hans Jürgen Schnaß (Vorsitzender) , Gaby Teufel waren  optimistisch die Ziele erreichen zu können, und auch OB Hans Wilhelm Reiners (Vorsitzender mags-Verwaltungsrat) und Fred Hendricks (GEM Aufsichtsrat) unterstützten den Betrieb nach Kräften.
    Die mags wollte und sollte alles besser machen, das war der Anspruch.

    Heutzutage erlebt der, der offenen Auges durch etliche Anlagen der Stadt spaziert:
    nichts hat sich gebessert, die Grünanlagen befinden sich in teilweise schlechtem Zustand.
    Nicht nur der Städtische Hauptfriedhof wurde, nachdem Erdarbeiten an Gräbern unter grobem Maschineneinsatz durchgeführt wurden, in erbärmlichem Zustand zurückgelassen. Unwürdig für diese Stätte.

    Auch sei beispielhaft die Grünanlage an der Peter Nonnenmühlen Allee genannt. Dort, in der früher gepflegten Anlage, sieht man kaum Rosen im Rosenbeet, sie werden in allen Beeten vom Unkraut überwuchert.
    Nur 100 Meter weiter werden durch Bürgerengagement große Blumenbeete mit Unterstützung der mags werbewirksam bepflanzt. Welch ein Hohn.
    In anderen Anlagen(s.o.) sieht es nicht nur nicht sauber, es sieht höchst ungepflegt aus.
    Was ist aus dem Anspruch „Saubere Stadt“ geworden?

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  • Boule-Aktionstag der DJK Rheydt im Grenzlandstadion

    Boule-Aktionstag der DJK Rheydt im Grenzlandstadion

    Fast 80 Besucher bevölkerten am Sonntag die Bouleanlage im Rheydter Grenzlandstadion und probierten das Spiel mit den Stahlkugeln unter Anleitung der DJK Sportfreunde 08 Rheydt aus.

    Dies hatten am Tag zuvor die 3. Mönchengladbacher Stadtmeisterschaften im Boule erfolgreich über die Bühne gebracht und nutzten die Gelegenheit für eine Boule-Aktionstag.
    Dieser wurde vom DJK-Verband im Rahmen der Aktion „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW durchgeführt. „Die Zielgruppe ab 27 Jahre wird mit dieser Aktion angesprochen“ erläutert DJK Rheydt-Geschäftsführer Norbert Weyers, „Boule ist ein klassischer Familiensport, auch wenn er vor allem bei den Breitensportlern ab 50 Jahre sehr beliebt ist. Er lebt vor allem von seiner Geselligkeit und dem fairen Miteinander“ weiss auch Abteilungsleiter Hans Baltes zu berichten.

    Beim Aktionstag hatten die Interessenten die Gelegenheit zum Boulespiel mit seinen Formen tete á tete, Doublette und Triplette (Eins gegen eins, zwei gegen zwei und drei gegen drei). Aber auch die neue Variante „cross boule“ wurde vorgestellt: mit den mit Sand gefüllten „Kugeln“ kann überall, auch im Haus, gespielt werden. Mit dem cross-boule wurde auch die Aktion „Werte vermitteln im Sport“ transportiert, für die die DJK seit einigen Jahren steht.

    Die Boule-Abteilung der DJK Rheydt, die in den letzten Monaten einen kräftigen Mitgliederzuwachs erlebt hat, erhofft sich vom Aktionstag etwas mehr Popularität für die Sportart und bietet allen Interessenten ein unverbindliches Training im Grenzlandstadion (wochentags 15 Uhr, hinter der Tribüne) an.

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  • Neuer Online-Service: Mönchengladbacher Wohnungsbauprojekte auf einen Blick

    Neuer Online-Service: Mönchengladbacher Wohnungsbauprojekte auf einen Blick

    Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger unter www.moenchengladbach.de online aktuelle Informationen über Wohnungsbauprojekte in Mönchengladbach erhalten.
    Das Geodatenmanagement des Fachbereichs Geoinformation hat aus den vorliegenden Geo- und Geofachdaten eine interaktive Kartenanwendung entwickelt.
    Den Nutzern werden hier über die neue Online-Anwendung anschaulich auf einer Karte alle Wohnungsbauprojekte und Wohnungsbaupotenziale angezeigt.
    „Dort lassen sich weitere Informationen abrufen, herunterladen oder ausdrucken. Bürgerinnen und Bürger können in der Karte messen oder einen Kartenausschnitt einfach ausdrucken. Dies entspricht dem guten Service, den wir im Rahmen von mg+ Wachsende Stadt in der Verwaltung umsetzen wollen.“ so der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr.–Ing. Gregor Bonin.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Internetanwendungen wird für die Hintergrundkarten zur Verortung der Informationen auf städtische Katasterdaten, die Stadtkarte oder Karten und Bilder des Landes NRW zugegriffen.
    So ist die Aktualität und Herkunft der Daten genau bekannt und der Datenschutz ist gewährleistet.

    Mittlerweile ist über das Geoportal auf der städtischen Homepage eine Vielzahl von web-Anwendungen mit den verschiedensten Inhalten abrufbar wie zum Beispiel die häufig genutzte Bebauungsplanauskunft.
    Weitere Anwendungen sind in Arbeit.

    Dieser neue Online-Service ist hier abrufbar:

    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/planen-bauen-mobilitaet-umwelt-dezernat-vi/stabsstelle-wachsende-stadt-vimg/leitmotive-und-projekte/attraktivierung-der-wohn-und-lebensverhaeltnisse-staerkung-sozialer-strukturen/wohnen/

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  • Es ist soweit: 15. bis 17. Juni 2018: Turmfest Rheydt mit 4. Sparkassen-Triathlon

    Es ist soweit: 15. bis 17. Juni 2018: Turmfest Rheydt mit 4. Sparkassen-Triathlon

    Mit einem attraktiven bunten Bühnen- und Unterhaltungsprogramm und zahlreichen Aktionen für die ganze Familie unterhält das Turmfest Rheydt, das in diesem Jahr schon am Freitagabend startet, kleine und große Besucher aus der ganzen Region.

    Zum Auftakt des von der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach organisierten Open-Air-Festes sorgt am Freitagabend ab 19 Uhr auf der NEW-Bühne die Düssel-dorfer Rockband „The Candidates“ mit einer einzigartigen Zeitreise durch 40 Jahre Musikgeschichte für Stimmung.

    Am Samstag lädt der Wochenmarkt mit seinem vielfältigen Angebot ein zum gemütlichen Wochenend-Einkauf.
    Wegen des großen Wasserbeckens findet der Markt an diesem Tag auf dem Harmonieplatz, der Hauptstraße und der Marktstraße statt.
    In dem mobilen Wasserbecken auf dem Marktplatz stellen Gladbacher Wassersportvereine wie das Kanu Team des SSV Rheydt unterschiedliche Aktionen vor. Die DLRG führt Tauchübungen in Taucherausrüstung vor, der SchiffsModellbauClub 1980 e.V. MG zeigt Original-Nachbauten verschiedenster Schiffe und Yachten.

    Ab 11 Uhr wird auf der NEW-Bühne ein abwechslungsreiches Programm präsentiert, an dem auch etliche Rheydter Vereine beteiligt sind. Nach der offiziellen Eröffnung um 18 Uhr spielen „The Riviera Brothers“ verführerisch bunte Melodien in gut strukturiertem Sound.
    Ab 20.30 Uhr präsentiert die Sängerin und Bandleaderin Sandra Kozlik bei der „AllStars Session“ Profi-Musiker aus ganz Deutschland.
    Am Sonntag locken das Familienprogramm auf dem Marktplatz und der verkaufsoffene Sonntag Besucher von nah und fern zum Turmfest Rheydt.

    Sportliches Highlight des Turmfestes ist auch in diesem Jahr der Sparkassen-Triathlon, der am Sonntag, dem 17. Juni 2018, zum vierten Mal stattfindet. Rund 600 Triathleten aus ganz NRW werden sich rund um den Rheydter Turm spannende Wettkämpfe in den Disziplinen Laufen, Schwimmen und Radfahren liefern. Der gesamte Triathlon wird in der Stadt ausgetragen. Die attraktive Radstrecke führt durch die anliegenden alten Baum-Alleen und an der eigens für die Veranstaltung aufgestellten Zuschauertribüne auf dem Marktplatz vorbei, die zuschauerfreundliche Laufstrecke geht mitten durch das Stadtzentrum.

    Imposantes Highlight wird das mobile Wettkampfbecken auf dem Marktplatz, in dem die Schwimmwettbewerbe stattfinden. Bei einer Größe von 20 x 25 Metern und acht Schwimmbahnen messen sich pro Bahn jeweils sechs Schwimmer in Ausdauer und Tempo. Mit einem Füllvolumen von ca. 500.000 Litern und einer durch eine externe Heizung auf 24 Grad erwärmten Wassertemperatur ist das Becken einzigartig in der Region.
    Am Triathlon teilnehmen kann jeder – ob Einsteiger oder erfahrener Sportler, einzeln oder in der Staffel.

    Informationen unter www.sparkassen-triathlon-mg.de

    Mit seiner Mischung aus Tradition und modernem Sportevent ist das Turmfest Rheydt eine der beliebtesten Sommerveranstaltungen am Niederrhein.

    Das vollständige Programm gibt es unter: www.turmfest-rheydt.de
    (MGMG)

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  • „NippleJesus“ wird im Museum Abteiberg gespielt

    „NippleJesus“ wird im Museum Abteiberg gespielt

    Das Theater Mönchengladbach spielt Nick Hornbys Monodrama „NippleJesus“ in der Regie von Maja Delinić nicht nur im Studio, sondern an drei Terminen auch im Museum Abteiberg.
    Dave war Rausschmeißer. Jetzt hat er einen sehr viel anspruchsvolleren Job: Er gehört zum Aufsichtspersonal eines Kunstmuseums. Seine verantwortungsschwere Aufgabe: Er bewacht ein Kunstwerk mit dem Titel „NippleJesus“. Von weitem sieht man eine Darstellung des gekreuzigten Heilands. Geht der Betrachter näher heran, zeigt sich ihm eine Vielzahl von Bildern, ausgeschnitten aus einschlägigen Magazinen. Blasphemie? Pornographie? Sexismus? Oder moderne Kunst? Das Kunstwerk heizt eine hysterische Debatte in der Stadt an und versetzt die Öffentlichkeit in Aufruhr.
    Und Dave, der mit Kunst bisher wenig am Hut hatte, bezieht Stellung …

    Das Stück von Bestsellerautor Nick Hornby setzt sich hochkomisch und hintersinnig mit der Frage „Was ist Kunst?“ auseinander. Es spielt Paul Steinbach.
    Am 19.6., 7.7. und 12.7. ist „NippleJesus“ im Museum Abteiberg zu sehen, am 15.7. wird es wieder – und zum letzten Mal – im Studio des Theaters Mönchengladbach gespielt.
    Vorstellungsbeginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten sind ab sofort an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder im Internet auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.

    Parken am Abteiberg:
    Zum Parken sollten die Besucher nicht das Parkhaus Abteiberg benutzen, sondern die Hochgarage Q-Park, die sich 30 Meter weiter rechts befindet. Die Parkhäuser schließen um 20.30 Uhr, eine Ausfahrt aus dem Q-Park Parkhaus ist jederzeit möglich, aus dem Parkhaus Abteiberg jedoch nicht.

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  • Wie wichtig ist das Ehrenamt…

    Wie wichtig ist das Ehrenamt…

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  • Premiere: FuckUp Nights in Mönchengladbach (FUN-MG)

    Was um Himmels Willen sind FuckUp Nights??

    Aus Fehlern lernt man am meisten! Weiß jeder. Trotzdem sprechen wir in Deutschland nicht über Fehler oder Scheitern. Das ist langweilig und verhindert Innovationen. Damit ist ab sofort Schluss in Mönchengladbach.

    Wir reden über Fehler. Ganz offen. Auf einer Bühne.

    Bei den FuckUp Nights in Mönchengladbach.

    Die FuckUp Nights stellt unsere furchtbar lähmende Fehlerkultur auf den Kopf. Auf unterschiedliche Arten gescheiterte Gründer & Macher berichten in lockerer Atmosphäre auf der Bühne über ihr Scheitern. Damit alle von ihnen lernen können.

    Der Eintritt für die erste FUN-MG (Fuckup Night Mönchengladbach) ist kostenlos.

    Am Freitag, den 13. Im Juli 2018.
    Im Theater im Gründungshaus, Eickener Str. 88
    Fuckup Nights kommen aus Mexiko und sind inzwischen in über 250 Städten in 80 Ländern.

    Die Fuckup Night in Mönchengladbach wird unterstützt von nextMG e.V.
    Wir wünschen allen Rednern und Teilnehmern tolle Erkenntnisse und viel FUN.

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  • Prinzengarde mit neuem Kommandanten – Jahreshauptversammlung erfolgreich absolviert

    Rund 70 Mitglieder konnte der Vorsitzende Norbert Bude jetzt zur Jahreshauptversammlung der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach begrüßen.

    Neben den notwendigen Regularien nahmen die Mitglieder den Kassenbericht von Schatzmeister Andreas Graf zur Kenntnis und entlasteten nach dem entsprechenden Bericht der Kassenprüfer den Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 einstimmig.

    Vorsitzender Norbert Bude blickte in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

    Auch in der Session 2017/2018 habe die Prinzengarde ein sehr gutes Bild bei der Prinzenpaarbegleitung dargestellt. Neben dieser Hauptaufgabe sind das Tanzcorps und die Juniorengarde gute Repräsentanten der Garde mit eigenen Auftritten in den Sälen von Mönchengladbach und in der Region. Die Kavallerie zeigte bei der traditionellen Prinzenquadrille ihr Können. Und natürlich war beim Veilchendienstagszug die Garde mit vier Prunkwagen, Fußgruppe, Gulaschkanone und Kavallerie wieder einer der größten Teilnehmergruppen.

    Der Generalappell war auch in dieser  Session eine gelungene und tolle Veranstaltung, der Auftritt der Pulvermeister wie immer ein Höhepunkt.

    Bei den Wahlen stand in dieser JHV nur eine Position zur Wahl. Zum neuen Kommandanten wählte die Versammlung Erik Monforts. Der bisherige Kommandant Wolfgang Gnörich war zuvor mit Dank und Beifall verabschiedet worden, da er nicht mehr kandidierte.

    Im Namen der Garde dankte Norbert Bude auch dem langjährigen Präsidenten Frank Wendler sowie unserem Schirrmeister Heinz Mieves für ihre langjährige engagierte Arbeit im Vorstand bzw. Beirat. Für Frank Wendler war bereits im letzten Jahr Frank Eibenberger zum neuen Präsidenten gewählt worden.

    Ein neuer Schirrmeister und damit verantwortlich für den Bau und die Unterhaltung unserer Prunkwagen wird durch den Vorstand berufen.

    Erik Monforts (49) ist seit 20 Jahren aktives Mitglied der Garde und trägt die große Uniform. Als Träger des Schellenbaums zog er stets an der Spitze der Garde in die Säle ein. Die Versammlung wählte ihn mit großer Mehrheit zum neuen Kommandanten.

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  • Diskussion: Lebenswelten im Alter – Kultursensible Pflege – wie möchten wir im Alter leben?

    Nach derzeitigem Bekunden anderer Fraktionen wird dieses Thema wegen Beratungsbedarf erst nach der Sommerpause in der Politik der Stadt behandelt. Diese Zeit nutzt die Linksfraktion um mit Fachleuten das Thema öffentlich zu diskutieren.
    Dazu sind alle Interessierten eingeladen am 14.6. um 18:00 Uhr in die Räume des Paritätischen (Friedhofstraße 39, 41236 Mönchengladbach) zu kommen.

    Es geht um die Fragestellung, wie wir im Alter leben möchten und welche Rolle dabei Kultursensibilität spielen muss. Dazu gehört unter anderem, dass in Mönchengladbach circa 15.000 bis 20.000 queere Menschen leben, von denen circa 3.000 – 4.000 über 60 Jahre alt sind.
    Weiter leben aktuell knapp 90.000 Menschen mit Migrationshintergrund aus 160 Staaten, mit unterschiedlichsten Religionen, in der Vitusstadt. Von ihnen sind bereits heute mehr als 5.500 Personen über 60 Jahre alt.
    Die Vielfalt der Lebensweisen und der demographische Wandel der Gesellschaft benötigen einen bewussten Umgang mit individuellen Lebensentwürfen, unterschiedlichen Gruppen und verschiedenen Kulturen. Dies trifft auch den Bereich der Pflege.

    Diskutieren werden die namhaften Experten Prof. Dr. Claudia Kaiser (HSNR), Helmut Wallrafen (Sozial-Holding), Dipl. Soz. Georg Roth (Rubicon e.V.) und Claudia Quack (Pflege- und Betreuungsdienst Claudia Quack), sowie mit Michaela Morschhoven (Geschäftsführerin des Integrationsrates der Stadt MG).

    Stephanie Porucki (Gesundheits- und Pflegeberaterin) wird die Moderation übernehmen und sie durch die Veranstaltung begleiten. Im Anschluss der Veranstaltung besteht die Möglichkeit mit den Diskutanten ins Gespräch zu kommen.
    Die Veranstaltung ist Kostenfrei.

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  • Überfall: Wer kann Hinweise zu diesem Mann machen?

    Überfall: Wer kann Hinweise zu diesem Mann machen?

    Die Polizei hatte am 18. Mai über einen Überfall berichtet, bei dem ein unbekannter Täter um 10.35 Uhr auf der Steinmetzstraße einen Fußgänger der Einnahmen eines Juweliergeschäftes beraubt hatte.

    Die Polizei verfügt nun über ein Bild des Täters und wendet sich damit an die Öffentlichkeit:
    Wem ist die abgebildete Person bekannt?
    Wer kann Hinweise zu der Identität und / oder dem Aufenthaltsort des Mannes machen?
    Hinweise bitte an die Polizei unter der Rufnummer 02161-290.

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  • Bombenentschärfung am Tippweg erfolgreich beendet

    Um 15:40 Uhr konnten die Mitarbeiter des KBD, Wolfgang Wolf und Dirk Putzer, Entwarnung geben. Um die Bombe unschädlich zu machen, mussten zwei Zünder entfernt werden.

    Nachfolgende Info’s gab es vor der Entschärfung:

    Die Evakuierung und Vorbereitungen für die Bombenentschärfung am Tippweg in Rheydt laufen nach Plan.

    Die NEW-Busse von den Haltepunkten Tippweg/Mittelstraße und Bäumchesweg/Eisenbahnstraße zum Hbf-Rheydt werden sehr gut in Anspruch genommen.

    Bislang haben neun bettlägerige Patienten den Rettungsdienst der Feuerwehr in Anspruch genommen. Sie werden für die Dauer der Bombenentschärfung und Sperrung im Altenheim Rheindahlen der Sozial Holding untergebracht. Die Entschärfung der Bombe erfolgt planmäßig um 15 Uhr durch Wolfgang Wolf vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung. Inzwischen steht fest, dass es sich um eine 250-Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

    Nachfolgende Info´s gab es bisher:

    Bei Bauarbeiten auf einem Privatgelände am Tippweg (neben Hausnummer 57) ist gestern eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Größe der Bombe, die laut eingeschaltetem Kampfmittelräumdienst keinen Säurezünder aufweist, ist noch unklar, da bislang lediglich die Spitze aus dem Erdreich herausragt. Ab 12 Uhr wird das Gelände um den Fundort in einem Radius von 300 Metern evakuiert. Die Entschärfung der Bombe ist für heute, 13. Juni, um 15 Uhr vorgesehen.

    Von der Evakuierung betroffen sind unter anderem zwei Supermärkte und ein Getränkemarkt, einige Unternehmen, eine Behinderten-Werkstatt und eine Reihe von Wohnhäusern.

    Wichtige Handlungsanweisungen:

    Im 300-Meter-Radius dürfen sich während der Entschärfung keine Personen – auch nicht in Gebäuden aufhalten.

    Im Radius von 300 bis 500 Metern um den Bombenfund ist während der Entschärfung luftschutzmäßiges Verhalten vorgeschrieben. Das bedeutet: Wer sich in diesem Bereich aufhält, sollte geschlossene Gebäude nicht verlassen und die Fenster geschlossen halten.

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  • David Mayer de Rothschild: werde weiter kämpfen für unsere Natur

    David Mayer de Rothschild: werde weiter kämpfen für unsere Natur

    Ein Abenteurer besuchte Mönchengladbach, kein gewöhnlicher Abenteurer erzählte im Wickrather Kunstwerk von seinen Erlebnissen in der Jugend. Er erzählte ausführlich von der Zeit als etwa 20-Jähriger, sie hat ihn geprägt, hat ihn zu dem werden lassen, der er heute ist: ein Kämpfer für die Natur und unsere Umwelt.

    Der Brite David Mayer de Rothschild weiß um seine Sonderstellung aufgrund seiner Herkunft. Er setzt sie bewußt ein, ist trotzdem oder gerade deshalb ein leidenschaftlicher Diskussionspartner von Moderator Ranga Yogeshwar. Beiden merkt man an: sie sind beseelt von der Rettung der Weltmeere, der luftspendenden Wälder unserer Erde. Sie kommen glaubhaft rüber.
    David Mayer de Rothschild prangert die unsägliche Vermüllung der Meere durch kleinste Kunststoffpartikel, die den Meeresbewohnern ein Überleben fast unmöglich macht. Die Plastik zerfällt unter dem Einfluß von Salzwasser und Sonnenlicht zu Mikroplastik und gelangt in unsere Nahrungskette.
    Er spricht über riesige Waldabholzungen, er spricht dabei von aktuellen Vorgängen in Ungarn. Er fragt woher zukünftig unser Sauerstoff herkommen soll. Die Rhodungen der Regenwälder tun ihr Übriges dazu.
    Er appeliert an die Konzernlenker und fordert sie auf, die Fakten zu erkennen.

    Dieser Vortrag de Rothschild´s hat hoffentlich vielen der ca. 500 Zuhörern bewußt gemacht, dass jeder von ihnen ein Teil dieses Universums ist und damit Verantwortung für seine Erhaltung trägt.

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  • Helmut Wallrafen: „Der Bundesbeauftragte für Altenpflege versteht die Altenpflege nicht!“

    Helmut Wallrafen: „Der Bundesbeauftragte für Altenpflege versteht die Altenpflege nicht!“

    Bekanntermaßen sagt Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, seine Meinung offen heraus. So auch bei den aktuellen Themen in der Pflege.

    Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat mit seinem Vorschlag, mit Geldprämien den Personalnotstand in der Pflege zu beenden, eine intensive Debatte ausgelöst.
    Er schlägt u.a. vor, dass Pflege­fachkräfte in Heimen und Kliniken, die in den Beruf zurückkehren oder ihre Arbeitszeit spürbar aufstocken, eine Prämie erhalten sollten.

    Grund genug für Wallrafen, an den Bevollmächtigten einen offenen Brief zu schreiben:

     

     11.06.2018

    Sehr geehrter Herr Staatssekretär Westerfellhaus,

    wir hatten in den vergangenen Jahren mehrere Gelegenheiten gemeinsam auf Podien (equal pay day, Hauptstadtkongress, etc.) die Interessen der Kranken- und Altenpflege zu vertreten. Nun haben Sie die Verantwortung als Bundesbeauftragter für Pflege alle Tätigkeitsfelder und Personengruppen zu vertreten , die unter diesem Begriff „Pflege“ subsumiert sind.
    Wenn ich Ihren 5- Punkte-Plan lese, komme ich aber zu dem Eindruck, „dass Sie die Altenpflege nicht verstehen !“
    ln einer ehrlichen und offenen Kommentierung möchte ich Ihnen dies mitteilen. Zumindest in der Altenpflege-und nur für die möchte ich nach 40 Berufsjahren in verschiedensten Positionen sprechen- halte ich dies für wichtig, gibt es doch genug medial verbreitetes Halbwissen. Zumindest wir Fachmenschen (und dies sind Sie ausgewiesenermaßen) sollten uns daran halten.

    Prämien für Rückkehrer und Aufstocker
    Zu diesem Themenfeld haben neben mir in den vergangen Tagen und Wochen viele Kolleginnen und Kollegen in den Fachzeitschriften und Onlineforen Stellung bezogen.
    Ich habe dabei keine einzige positive gelesen. Deshalb möchte ich die ausschließlich ablehnenden Kommentare auch so stehen lassen.

    80 Prozent bei 100 Prozent Lohn
    Das Ganze dann auch noch freiwillig, aber befristet! Für mich ist die Forderung purer Populismus. Eine seriöse Forderung wäre, die wöchentliche Stundenzahl für alle Beschäftigten in der Altenpflege (bei vollem Lohnausgleich) z. B. auf 33 Stunden in der Woche zu reduzieren. Diese Forderung ist aus anderen Branchen bekannt, in einzelnen sogar auch umgesetzt. Zum Beispiel in der Autobranche, einer Branche, in die der Staat „wenn es mal wieder kriselt“ Milliarden an Subventionen pumpt. Warum nicht auch in die Altenpflege? Bundesgesundheitsminister Spahn, der Ihre Punkte in seinem Katalog nicht aufgreift, spricht ja schon davon, dass die Kassenbeiträge erhöht werden müssen. Die Rechnung zahlen also wir selbst! Wenn es denn überhaupt so weit kommt. Die privaten Arbeitgeberkonzerne (beachten Sie bitte den feinen Unterschied zu engagierten kleinen privaten Heimträgern, die nicht mit 12 % Rendite kalkulieren), werden Ihre Idee sicher nicht so toll finden.
    Erschreckend ist für mich aber auch, dass es für Sie anscheinend nur Pflegefachkräfte in der Altenpflege gibt. Laut Gesetzgebung haben wir eine 50%ige Pflegefachkraftquote, die viele Trägerverbände sogar noch verringern wollen. Was ist denn mit den engagierten Kolleginnen und Kollegen des Sozialen Dienstes, den Hausmeistern/innen, den Verwaltungskräften, den Alltagsassistenten/innen (Hilfskräfte), den Betreuungskräften?
    Die arbeiten 100 % und bekommen dafür dann 100 % Lohn in deutlich niedrigeren Lohngruppen (zumindest bei den Privatanbietern und Anbietern der Freien Wohlfahrtspflege)?
    Sie haben bei Ihrem Vorschlag schlichtweg 50 % der Beschäftigten, ohne die die Altenpflege völlig zusammenbrechen würde, vergessen – oder ignoriert?

    Bonus für gute Arbeitgeber
    Seit mehr als 15 Jahren führen wir betriebliche Gesundheitsförderung und – management durch. Wir investieren dabei (belegbar) jährlich pro Arbeitnehmer/in 360,- Euro. Wir haben dafür nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.
    Seit 2012 führen wir mit einem externen Partner psychologische Beratung durch. Unsere Beschäftigten erhalten garantiert innerhalb von 14 Tagen Unterstützung. Wir konnten dadurch nachhaltig die Krankheitsquote in diesem Bereich halbieren.
    Was wollen Sie mir mit Ihren Ausführungen sagen? Dass der Staat uns Zuschüsse zum BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement) gibt? Dass er die Mittel im Präventionsgesetz von 2,80 Euro auf 3,70 Euro erhöht?
    Dass alle Träger ein BGM-System vorhalten müssen? Legen Sie doch bitte ein klares eindeutiges Konzept vor! Wir brauchen keine Wertschätzung, sondern vergleichbare Rahmenbedingungen und genau damit befassen Sie sich eben nicht.
    Weil dies so ist, fehlt mir eindeutig in Ihrem 5-Punkte-Plan die Abschaffung der Freien Marktwirtschaft, weil die verursacht Ihre beschriebenen Probleme ausdrücklich mit. Solange Konzerne mit Renditen von 12 % aufwärts rechnen und sie umsetzen unterstützen Sie deren Wachstum. Es gibt doch schon lange nicht mehr den Wettbewerb zwischen privat, kirchlich, freigemeinnützig und kommunal, sondern vielmehr immer mehr zwischen „groß oder klein“!

    Mehr Freude am Pflegeberuf

    Diese Inhalte sind in Teilen für mich nachvollziehbar. Wenn Sie aber von Pflegeprofis und „Handlangern“ sprechen, bitte ich darum mir klar zu sagen, was dann die 50% gesetzlich verankerten „Nichtpflegefachkräfte“ sind, doch bitte nicht die „Handlanger“?
    Ihre Ausführungen lesen sich für mich wie ein Zweiklassensystem in der Pflege. Das will ich nicht, dies gibt aber auch nicht den lebbaren Alltag in den mehr als 8.000 Altenheimen in Deutschland wider. Auch Ambulante Dienste und teilstationäre Anbieter haben einen Personalmix, der sich an den unterschiedlichen Fachrichtungen, aber auch an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden orientiert.

    Ausbilden! Ausbilden!
    ln diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht. Es stellt sich aber wieder die Frage, wie wollen Sie dies erreichen bzw. sicherstellen? Weil es steht fest, dass die Zahl der Azubis in der Pflege in den letzten 10 Jahren um 43 % gestiegen ist. Wollen Sie dies mit dem „Kompromiss der Pflegereform“ umsetzen, der heute über die Ticker der Medienanstalten
    geht? Fangen Sie bei den Azubis mit dem einheitlichen tariflichen Lohn an. Im TVöD zahlen wir durchschnittlich 1.150,- Euro und ich kenne keinen Ausbildungsberuf, in dem sie mehr verdienen. Die Voraussetzungen sind also eigentlich da!
    Schaffen Sie vergleichbare Rahmenbedingungen und die private Marktwirtschaft (vor allem die völlig überzogenen Renditemöglichkeiten) ab und wir werden mit einer Vielfalt an Anbietern eine Verbesserung der Situation erleben. Sie wird gerechter für die Pflegebedürftigen und für die in der Altenpflege Beschäftigten sein. Nach 23 Jahren hat sich gezeigt, dass das derzeitige System überholt ist. Die Ansätze vom ehemaligen Minister Gröhe und Ihrem Vorgänger Laumann gingen eindeutig weiter als die Ihren!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sozial-Holding der Stadt
    Mönchengladbach GmbH

    Helmut Wallrafen
    Geschäftsführer

    Das Schreiben als PDF-Datei

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