Autor: Harald Wendler

  • Das Betreten der Wälder wird eingeschränkt

    Das Betreten der Wälder wird eingeschränkt

    Wegen der drohenden Waldbrandgefahr schränkt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW am Niederrhein das freie Waldbetretungsrecht ein.
    Ab sofort ist deshalb auch das Betreten der Wälder in Mönchengladbach nur noch auf Straßen und festen Wegen gestattet. Davon betroffen sind zum Beispiel der Hardter Wald, der Wickrather Wald, der Buchholzer Wald, Volksgarten-Eschenbroich, Schloss Rheydt, Neuwerk Donk, Hoppbruch/Trietenbroich und Großheide.
    Diese Vorsorgemaßnahme gilt zunächst bis Ende August.

    Je nach Witterungslage kann das Betretungsverbot länger dauern oder auch vorzeitig aufgehoben werden. Ein Verstoß gegen die erlassene Verordnung im Rahmen des Landesforstgesetzes NRW kann mit einer Geldbuße von 250 bis 25.000 Euro belegt werden.

    An alle Bürgerinnen und Bürger appellieren die Feuerwehr Mönchengladbach und der Landesbetrieb Wald und Holz, Regionalforstamt Niederrhein, folgende Verhaltensregeln einzuhalten:

    – Bitte nicht im Wald rauchen!
    – Bitte das Grillen auf den privaten Gartenbereich beschränken!
    – Bitte die Wege im Wald nicht verlassen! Das Wegegebot ist einzuhalten!
    – Offenes Feuer im Wald und im Umkreis von 100 m um den Wald ist strikt verboten! Hierzu zählen auch offene Feuer
    im Gartengelände.
    – Das Abstellen von Fahrzeugen mit heißem Katalysator im trockenen Gras ist zu unterlassen!

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  • „…eine Frage der Menschlichkeit“ – SPD und Grüne unterstützen Flüchtlingsinitiative

    „…eine Frage der Menschlichkeit“ – SPD und Grüne unterstützen Flüchtlingsinitiative

    Die Mönchengladbacher SPD-Politiker Barbara Gersmann, Gülistan Yüksel, Felix Heinrichs und Hermann-Josef Krichel-Mäurer, sowie die Bündnis-Grünen in Mönchengladbach fordern einen Beitritt der Stadt Mönchengladbach zur Flüchtlingsinitiative der Städte Düsseldorf, Köln und Bonn. Deren Oberbürgermeister bzw. Oberbürgermeisterin hatten gestern in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin ihre Bereitschaft erklärt, im Mittelmeer in Not geratene Flüchtlinge zusätzlich aufzunehmen.

    „Es ist schlichtweg eine Frage der Menschlichkeit, in dieser schlimmen Situation den Flüchtlingen zu helfen. Angesichts freier Unterbringungsmöglichkeiten in unserer Stadt möchten wir, dass auch die Stadt Mönchengladbach ein Zeichen setzt. Wir fordern den Oberbürgermeister auf, dies gegenüber den Amtskollegen und gegenüber der Bundeskanzlerin deutlich zu machen. Während in Berlin Seehofer, Merkel und die Union die Regierung fast platzen lassen und populistische Scheindiskussionen führen, nehmen wir eine europäische Lösung ernst. Wir wollen nicht einfach abwarten, sondern unseren Beitrag auch wirklich leisten.“, so die SPD-Politiker in ihrem Appell.

    Die Grünen im Rat MG unterstützen diese Initiative ebenfalls und würden es begrüssen, wenn im Rat der Stadt Mönchengladbach alle demokratischen Fraktionen, den OB bitten würden, sich dieser Initiative der OB´s der genannten Städte in der Monopolregion Rheinland anzuschließen.
    Auch einen Beitritt des Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners aus eigener Initiative unterstützt und begrüßt die grüne Fraktion MG.
    Grünen Fraktionsvorsitzender Sasserath: “ Köln und Bonn sind Städte unter Regierungsbeteiligung der CDU bzw. auch der FDP. In Düsseldorf regiert eine Ampel. Gerade erst haben die Kirchen in Deutschland erklärt, die Seenotrettung zu unterstützen.
    Gerade eine Stadt wie MG mit ihrer sozialen Tradtion und der großen ehrenamtlichen  Unterstützung in der Flüchtlingsarbeit ist hier politisch aufgerufen, die Flagge der Menschenrechte zu hissen und der Initiative beizutreten.
    Ertrinkende Menschen brauchen konkrete Hilfen europäischer Städte“.

    Den SPD-Politikern geht es jenseits der Debatten um eine einheitliche Flüchtlingspolitik darum, Menschen in Not zu helfen.

    „Wir stellen jetzt bewusst nicht die Fragen nach den Fluchtursachen oder der Notwendigkeit einer abgestimmten europäischen Flüchtlingspolitik, denn das hilft den Menschen jetzt nicht weiter. Diese Menschen brauchen jetzt im wahrsten Sinne des Wortes festen Boden unter den Füßen, medizinische Versorgung und einen sicheren Aufenthalt. Das alles müssen wir doch in einem reichen Europa leisten können. Wir in Mönchengladbach können das auf jeden Fall leisten, so wie es diese Stadt während der großen Flüchtlingsströme in 2015 und 2016 gezeigt hat. Durch großes ehrenamtliches Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger sind die Menschen hier in die Gesellschaft integriert und damit ist dem braunen Sumpf die Grundlage entzogen worden“, argumentieren die SPD-Politiker weiter: „Es geht heute nicht einmal um die großen Zahlen wie 2015 und 2016. Aber je mehr Kommunen sich bereit erklären, ihren kleinen Beitrag zu leisten, umso verträglicher können wenigstens die Menschen menschenwürdig aufgenommen werden, die mit den Rettungseinsätzen im Mittelmeer vor dem sicheren Tod bewahrt werden. Nach den uns bekannten Zahlen gehen wir davon aus, dass wir in Mönchengladbach unseren Beitrag leisten können.“

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  • NRW-Regierung: Durchwachsene sozialpolitische Bilanz –u.a. keine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen

    NRW-Regierung: Durchwachsene sozialpolitische Bilanz –
    u.a. keine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen

    Der schwarz-gelben Landesregierung stellte der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen am Mittwoch in Düsseldorf ein durchwachsenes Zwischenzeugnis für die Sozialpolitik des ersten Amtsjahres aus: „Nachdem das Thema im Koalitionsvertrag nur ein Schattendasein fristete, haben CDU und FDP inzwischen zwar einige neue Gesetze verabschiedet. Diese lassen jedoch Menschen mit Behinderung weiter auf Verbesserungen warten und bedeuten für Pflegebedürftige und deren Angehörige sogar Rückschritte“, kritisierte der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.

    So wurde unter anderem das Entfesselungspaket I verabschiedet, infolgedessen für die Pflege in NRW nicht länger der bewährte Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt. „Das widerspricht zum einen dem Wunsch eines Großteils der Bevölkerung, in der vertrauten Umgebung alt zu werden“, so Vöge. „Angesichts des heute schon offensichtlichen Mangels an professionellen Pflegekräften stellt sich darüber hinaus aber auch die Frage, wie die Versorgung von immer mehr Heimbewohnern überhaupt auf Dauer sichergestellt werden kann.“

    Mit Blick auf nahezu 1,82 Millionen Menschen mit Behinderung hierzulande kritisierte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen außerdem, dass die Koalition weder eine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen, noch klare Zuständigkeiten für Leistungen der Eingliederungshilfe eingeführt hat. „Von einer gleichberechtigten Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention sind wir daher immer noch weit entfernt“, betonte Vöge. „Das belegen im Übrigen mehr als 6.300 Sozialgerichtsverfahren, die unsere Experten alleine 2017 für VdK-Mitglieder in NRW abgeschlossen haben und die überwiegend auf das Schwerbehinderten- und Rentenrecht entfielen.“

    Als positiv hob der VdK-Landesvorsitzende hingegen das Vorhaben der NRW-Regierung hervor, die ärztliche Versorgung gerade im ländlichen Raum zu verbessern. „Auch die Telemedizin kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, insofern der Nutzen für die Patienten erwiesen ist und der Mensch im Mittelpunkt steht“, sagte Vöge und ergänzte mit Blick auf die Digitalisierung die Forderung, die neue Arbeitswelt und die Finanzierung der klassischen Sozialsicherungssysteme besser aufeinander abzustimmen. „Außerdem brauchen wir dringend Bildungsangebote, die die Beschäftigungschancen von Geringqualifizierten, älteren Arbeitnehmern sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen erhöhen.“

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  • Die Grünen bleiben in Sachen Müll am Ball –  es gibt keinerlei Anreize zur Müllvermeidung…

    Die Grünen bleiben in Sachen Müll am Ball –
    es gibt keinerlei Anreize zur Müllvermeidung…

    Die Bezirksregierung hat in einem Schreiben an Bündnis 90/Die Grünen die Rechtmäßigkeit der neuen Abfallsatzung inhaltlich bestätigt und sieht keinen „Raum für kommunalaufsichtliches Einschreiten“.

    Dazu erklärte Hajo Siemes, der die Grünen im Aufsichtsrat der GEM vertritt: „Wir bedauern diese Auffassung, da unserer Meinung nach durch das neue System weder finanzielle und schon gar nicht logistische Anreize zur Vermeidung von Müll gegeben sind. Und das ist schließlich das oberste Ziel aller einschlägigen Gesetze. In diesem Punkt müssen wir jedoch die Sichtweise der Bezirksregierung akzeptieren. Dennoch sehen wir, auch durch das Schreiben der Bezirksregierung bedingt, einen neuerlichen Grund, prüfen zu lassen, ob diese Abfallsatzung ordnungsgemäß verabschiedet wurde. Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat der Satzung nicht zugestimmt, sondern diese nur zur Kenntnis genommen. Nach der bisherigen Satzung der ‚mags’ wäre jedoch eine Zustimmung des Rates notwendig gewesen, bevor die ‚mags’ der Satzung hätte zustimmen können.“
    Die Grünen haben nun in dieser Angelegenheit nochmals die Bezirksregierung angeschrieben und um Prüfung gebeten.

    Die Grünen verfolgen außerdem mit Interesse, dass CDU und SPD in Sachen Mülltonnen jetzt auf die anhaltenden Proteste aus der Bürgerschaft reagieren. Dazu erklärte Dr. Gerd Brenner, der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion: „Die Ende 2017 beschlossene Abfallsatzung wird nach wie vor von vielen Bürgerinnen und Bürgern abgelehnt. Die Flut der Beschwerden bei der Stadt ebbt nicht ab. Alle Oppositionsparteien hatten die Satzung in den Gremien der Stadt sowieso schon abgelehnt. Jetzt wollen CDU und SPD diese Satzung offensichtlich mit einer zusätzlichen Satzung eilig reparieren. Zwei Maßnahmen soll der Rat bald beschließen: erstens eine Innenmarkierung in großen Mülltonnen und zweitens einen neuen Grundpreis für die Müllabfuhr.“

    Die geplante Umsetzung beider Maßnahmen sehen die Grünen skeptisch. „Mit der nun vorgesehenen Innenmarkierung in großen Tonnen reagieren CDU und SPD auf den Vorwurf, dass viele Bürger nach der neuen Abfallsatzung ein ‚Luftvolumen’ in ihren Tonnen zu bezahlen haben, das sich aus der Anzahl der Familienmitglieder gar nicht herleiten lässt“, erklärte Dr. Brenner. „Ein solcher Strich in der Tonne ist rechtlich wohl nur zulässig, wenn die Befüllung bis höchstens in Höhe des Striches von den Müllwerkern kontrolliert wird und wenn die Kontrollen auch dokumentiert werden. Dazu müssen die Müllwerker in die Tonne hineinsehen – in Zeiten der Digitalisierung ein fast schon vorsintflutliches und äußerst umständliches Verfahren. Das bedeutet erheblichen bürokratischen Mehraufwand für die Müllwerker. Außerdem droht den Bürgern Ärger, wenn andere ihre Tonnen weiter auffüllen und sie deswegen in einen Rechtsstreit verwickelt werden. Eine entspannte Müllentsorgung sieht anders aus.“

    Die Grünen rechnen auch bei der zweiten Reparaturmaßnahme von CDU und SPD mit Komplikationen.
    Dr. Brenner: „Ein Teil der Müllgebühr, ein sogenannter neuer Grundpreis, soll sich aus der Anzahl der Haushalte auf dem Grundstück ergeben.
    Haushalte wollen CDU und SPD als baurechtliche Nutzungseinheiten definieren.
    Auch das verspricht Ärger, zumal die Grundstückseigentümer auch noch die Gewerbeeinheiten auf ihrem Areal angeben sollen. Für das Gewerbe ist die städtische Müllabfuhr aber eigentlich gar nicht zuständig.

    Außerdem kann die Stadt die Angaben von Grundstückbesitzern zu Gewerbetreibenden wohl auch nicht angemessen überprüfen, weil ihr dazu Daten fehlen. Die Abfallsatzung wird mit den neuen Plänen von CDU und SPD also keineswegs besser, sondern erheblich komplizierter und anfälliger für Störungen und Streitereien.“

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  • Erhöhte Vorsichtsmaßnahmen wegen Brandgefahr

    Der Unterholzbrand im Schmölderpark am vergangenen Wochenende hat gezeigt, wie hoch aktuell die Brandgefahr aufgrund der Trockenheit ist.

    In Absprache mit der Feuerwehr erhöht mags deshalb die Vorsichtsmaßnahmen und sperrt die öffentlichen Grillzonen im Stadtgebiet. „Wir rechnen kurzfristig damit, dass die aktuelle Warnstufe 4 auf die höchste Warnstufe 5 erhöht wird. Deshalb ist eine solche Vorsichtsmaßnahme alternativlos“, sagt Mönchengladbachs Feuerwehrchef Jörg Lampe.

    Wer dennoch beim Grillen erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Um die Gefahr von Bränden zu reduzieren, ist es auf den Waldgrabflächen der städtischen Friedhöfe derzeit verboten, Kerzen und Laternen aufzustellen. Zum Schutz von Mensch und Umwelt gilt diese Regelung bis auf Widerruf.

    Die wochenlange Trockenheit und die bevorstehende Hitzewelle sorgen für weitere Belastungen der Grünflächen in Mönchengladbach. Die Mitarbeiter der mags-Grünunterhaltung sind im Dauereinsatz um Bäume und Pflanzen zu schützen.

    Einheiten der Freiweilligen Feuerwehr und jetzt auch des Technischen Hilfswerks unterstützen die mags-Mitarbeiter bei der Bewässerung. Die warmen Temperaturen versetzen vor allem Bäume regelrecht in Stress. Besonders Straßenbäume und Bäume, die nicht älter als acht Jahre sind, leiden unter den Wetterbedingungen. Bei jungen Bäumen setzt mags beispielsweise Kokosmatten ein. Sie sollen das Verdunsten des Wassers verhindern. An dieser Stelle möchte sich mags noch einmal bei allen Mönchengladbachern bedanken, die Bäume und Pflanzen mit Wasser versorgen. Und das Unternehmen freut sich über jeden weiteren Helfer.

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  • Initiative AUFBRUCH FAHRRAD  in Mönchengladbach

    Initiative AUFBRUCH FAHRRAD in Mönchengladbach

    „Wir erleben in unserer Stadt gerade eine parteiübergreifende und prominente Unterstützung der Intiative durch Unterstützer aus Kultur, Unternehmerschaft, Verwaltung und Politik“, freut sich Thomas M. Claßen, Mitglied im Vorstand des ADFC. Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Stadtverband Mönchengladbach e.V..

    Tatsächlich erschien viel politische Prominenz am Freitag am 1. Infostand auf der Hindenburgstraße. Besonders sei genannt Frau Ute Symanski, Vorsitzende des federführenden Radkomm e.V. Köln.

    Bei der Initiative geht es um die Verbesserung der Radverkehrs-Situation in NRW.
    Der Aufbruch in ein modernes, bewegliches Land NRW und bis 2025 den Anteil des Radverkehrs von ca. 8% auf 25% landesweit erhöhen.
    Es wird eine Unterschriftensammlung durchgeführt mit dem Ziel, die Landesregierung wird aufgefordert, Gesetze zur Verbesserung des Radwegezustands zu ändern oder zu erlassen.
    Weitere Infos unter: www.aufbruch-fahrrad.de

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  • So wird das nichts mit der Fahrradstadt Mönchengladbach

    So wird das nichts mit der Fahrradstadt Mönchengladbach

    Seit wir einen Masterplan Nahmobilität in Mönchengladbach haben, seit wir einen Mobilitätsbeauftragten haben, sollte eine positive Entwicklung eingeleitet werden.

    Der Masterplan Nahmobilität ist ein gesamtstädtisches Konzept zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs, das im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird.

    Im alltäglichen Erleben stellt sich die Situation, auch ganz aktuell, sehr viel anders dar.
    Beispiel: die „grundhafte Sanierung“ der Giesenkirchener Konstantinstraße und Bahner hatten, wenn auch runtergewirtschaftet, einen separaten Radweg in guter Breite. Radfahrer fuhren nicht komfortabel aber sicher vor dem LKW/PKW-Verkehr.

    Das ist nun Vergangenheit. Obwohl der Baukörper insgesamt nicht verkleiner wurde, sucht der Radfahrer seinen Radweg vergeblich. Er fehlt. Bürgersteige sind geplant und werden vorhanden sein. Von Radwegen keine Spur. Ein paar Eimer Farbe werden wohl auf dem LKW/PKW-Asphalt einen „gedachten“ Radweg andeuten.

    Beispiel: Nachdem es einige Stürze von Radfahrern gegeben hatte, wurde erst vor wenigen Wochen der Radweg zwischen Zoppenbroicher Straße und Gestüt Zoppenbroich in Richtung Rheydt saniert/repariert. Aktuell, also nur kurze Zeit später stellt sich der Radweg, wie auf dem Foto sichtbar, wieder als gefährliche Strecke dar.
    Neuerliche Gefährdung von Radfahrern ist vorprogrammiert.

    Selbstverständlich ist das alles geplant und erbaut nach Recht und Gesetz, ein Gladbacher CDU-Politiker würde wohl wieder seine Ansicht,  das sei Volkeswille, sei Demokratie, zum Besten geben. Es sei das Ergebnis der Wahlen.
    Das sei die Legitimtion solchen Handelns.

    „Der Masterplan Nahmobilität ist eine wichtige Grundlage für die Verkehrsentwicklungsplanung der Stadt“, sagte bereits Ende 2015 Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt. An ein Verbesserung der Radinfrastruktur hatte er dabei wohl nicht gedacht. Dazu fehlt der politische Wille, nicht das Geld.

    So wird das nichts mit der Fahrradstadt Mönchengladbach, nicht das Vorhandensein eines Konzeptes bewirkt eine Veränderung.

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  • Niersverband: Lange Trockenheit bereitet Sorge

    Niersverband: Lange Trockenheit bereitet Sorge

    Die lange Trockenheit bereitet dem Niersverband große Sorge. Aufgrund der geringen Wasserführung in der Niers könnte ein heftiger Starkregen, bei dem es zu Abschlägen aus dem Kanal kommen kann, zu einem Fischsterben führen.

    Dies ist insbesondere dann kritisch, wenn die Niers durch längere Trockenperioden – so wie wir sie momentan haben – wenig Wasser führt. Gerade bei hohen Temperaturen heizt sich dann das Gewässer schneller auf, der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt. Außerdem haben sich während der Trockenphase überall im Kanalnetz Ablagerungen gebildet. Ein starker Regen kann diese wegschwemmen. Somit könnten diese Ablagerungen bei einem möglichen Abschlag auch ins Gewässer gelangen. Der Abbau dieser Substanzen verbraucht weiteren Sauerstoff, so dass der Sauerstoffgehalt im Wasser weiter sinkt und es zu lokalem Fischsterben kommen kann.

    „Die Situation in diesem Sommer ist derzeit kritischer als im Juli 2010,“ äußert sich Verbandsvorstand Prof. Dietmar Schitthelm besorgt. Damals folgte auf eine ca. sechs Wochen andauernde Trockenperiode ein ausgeprägtes Starkregenereignis im Bereich Mönchengladbach. Die Sauerstoffkonzentration fiel auf 0,0 mg/l und hat sich erst zwischen Grefrath und Wachtendonk wieder erholt. Das Ergebnis war 2010 ein heftiges Fischsterben. Sollte es in der nächsten Zeit zu Starkregenereignissen kommen, steigt die Gefahr eines Fischsterbens. „Wir hoffen, dass dies nicht geschieht“, betont Schitthelm. „Leider haben wir wenig Möglichkeiten, in solchen Situationen ein Fischsterben zu verhindern“ so Schitthelm weiter. „Im optimalen Fall wünschen wir uns einen mehrtägigen Landregen von 3-4 l/m² am Tag. Dieser würde die Ablagerungen der Kanäle in die Kläranlagen schwemmen und eine vollständige Reinigung ermöglichen.“

    Die Gewässerqualität der Niers hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, sodass man mittlerweile wieder mehr als 30 Fischarten in der Niers zählt. Sollte dennoch der schlimme Fall eines Fischsterbens eintreten so besitzt die Niers von daher ein gutes Potenzial, das Voraussetzung für eine schnelle Erholung der Fischgemeinschaft im Gewässer ist.

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  • Gemeinsam gegen die Trockenheit

    Gemeinsam gegen die Trockenheit

    Viele Mönchengladbacher helfen mags bereits und versorgen Bäume und Pflanzen mit Wasser.
    Jetzt verstärkt auch die Feuerwehr ihre Unterstützung, um der Trockenheit entgegenzuwirken. Bereits zum zweiten Mal hilft die Freiwillige Feuerwehr aus Wickrath und bewässert den Wickrather Schlosspark.

    Die Freiwillige Feuerwehr aus Rheydt kümmert sich um den Schmölderpark. Bei allen Unterstützern möchte sich mags bedanken.
    Die mags Grünunterhaltung ist seit Wochen im Dauereinsatz und bewässert mit mehreren Kolonnen das öffentliche Grün in Mönchengladbach. Mit Containerfahrzeugen werden im gesamten Stadtgebiet Kübel und Bäume bewässert. Auch Fremdfirmen wurden zusätzlich beauftragt.
    Alle Beteiligten hoffen, dass bald der erste Regen einsetzt.

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  • FDP: MAGS Verwaltungsrats-Beschlüsse unpraktikabel –GroKo nimmt Bürger nicht ernst

    FDP: MAGS Verwaltungsrats-Beschlüsse unpraktikabel –
    GroKo nimmt Bürger nicht ernst

    Mit Verwunderung nimmt die FDP Fraktion die gerade veröffentlichten neuen Beschlüsse des Verwaltungsrats der  MAGS zum Müllkonzept zur Kenntnis.

    „Es ist ja schön, dass CDU und SPD offensichtlich die anhaltenden Bürgerproteste zum Anlass nehmen, ihre Beschlusslage zu überdenken, aber die nun beabsichtigten Änderungen sind weder praktikabel noch ausreichend, um das,  was die Bürger tatsächlich stört, zu beseitigen“, erklärt die stellv. Vorsitzende der FDP Ratsfraktion Natascha Stephan.

    Die Einführung einer Grundgebühr pro Haushalt, unabhängig von der Tonnengröße an sich, ist nach Ansicht der Liberalen grundsätzlich zwar durchaus diskussionswürdig, aber mit dem zusätzlich berechneten Leistungspreis wird dem Bürger suggeriert, dass er tatsächlich nur für das, was er an Leistung abnimmt, bezahlt. „Genau dies ist aber nicht der Fall“, ergänzt die FDP Ratsfrau, „bleibt doch das durch die Ratsmehrheit beschlossene Mindestvolumen von 20l (15l mit Biotonne) pro Person auch weiterhin erhalten.“

    „Zahlreiche Gespräche mit Bürgern bei unseren Infoständen am Rheydter Marktplatz zeigen, dass die Bürger sauer darüber sind, dass ihnen hier ein Mindestvolumen auferlegt wird, welches von den meisten überhaupt nicht ausgeschöpft wird. Wo bleibt denn da noch der Anreiz zur Müllvermeidung?  fragt sich Ratsherr Gutowski.

    Als wenig praxisorientiert empfindet die FDP das Vorhaben der MAGS, die Ungerechtigkeit der „Luftgebühr“ für mehrköpfige Familien zu beseitigen, indem man an einer 120l Tonne eine Füllstandsmarkierung bei 90 l anbringt. „Wie sollen die Mitarbeiter der MAGS das denn bei jeder Tonne überprüfen? Der Aufwand, der damit verbunden ist, steht in keinem Verhältnis, und wäre im Übrigen auch gar nicht nötig, wenn man sich dem von uns vorgeschlagenen Zähl-, Ident- oder Volumensystem anschließen würde und damit insgesamt zu einem nach tatsächlichem Aufwand berechneten Müllgebührensystem käme“, betont Reiner Gutowski. Völlig unverständlich ist Gutowski zudem, warum die vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Erfassung des Müllaufkommens nicht geprüft wurden.

    „CDU und SPD versuchen den Bürgern hier zu  verkaufen, dass die Nachbesserungen zu einem gerechteren und flexibleren Müllgebührensystem führen, tatsächlich sind die Änderungen jedoch weit weg von einem gerechten Müllsystem und das haben die Bürger auch gemerkt“, ist sich Reiner Gutowski sicher. „ CDU und SPD täten gut daran, sich hier unseren Vorschlägen nicht zu verschließen und damit den Bürgern zu zeigen, dass ihre Einwände ernst genommen werden. “

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  • Initiative AUFBRUCH FAHRRAD  Mönchengladbach – Aktionsstart

    Initiative AUFBRUCH FAHRRAD Mönchengladbach – Aktionsstart

    Zum Aktionsstart am morgigen Freitag laden wir alle Bürger herzlich ein ab 16 Uhr an der Hindenburgstraße gegenüber dem Minto.
            17 Uhr am Freitag, 20.07.2018,
    Hindenburgstraße 82, 41061 MG (gegenüber MINTO)

    Fest zugesagt haben die Mönchengladbacher Schriftstellerinnen Jutta Profijt und Susanne Goga, für die politischen Parteien Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU im Rat, Felix Heinrich, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat und Mitglied im SPD-Landesvorstand, Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Rat und Torben Schulz, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat.

    Außerdem wird Ute Symanski, Vorsitzende des federführenden Radkomm e.V. Köln, Gast am Aktionsstand sein.

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  • „MAMA 2.0“ – Studentisches Wohnen in der Rheydter City

    „MAMA 2.0“ – Studentisches Wohnen in der Rheydter City

    Besser konnte nicht dokumentiert werden, dass es auf der Baustelle der Kreisbau AG an Friedrich-Ebert-Straße und Wilhelm-Schiffer-Ring in der Rheydter Innenstadt jetzt ernst wird:
    Als Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Kreisbau-Vorstand Hans-Jürgen Meisen dem Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Familienunternehmen e.V. (GdW), Axel Gedaschko, vor rund 40 Gästen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Verwaltung und Wirtschaft das Bauvorhaben und das dahinter stehende Quartiersentwicklungskonzept vorstellten, rollte ein schwerer Betonmischer auf die Baustelle, um neues Material zu liefern.

    An der Friedrich-Ebert-Straße, nur wenige hundert Meter von der Hochschule Niederrhein entfernt, entstehen Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 5.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche. Sie bieten Platz für 77 Apartments, 18 WG-Plätze, 20 Wohnungen, mehrere Gewerbeeinheiten – und nicht zuletzt Zweigstellen der Volkshochschule und Musikschule, die nach Fertigstellung ihren nicht mehr zeitgemäßen Standort im City-Haus an der Hauptstraße verlassen.

    Rund 11 Millionen Euro investiert das städtische Wohnungsbauunternehmen in das Projekt – inklusive der rund 6,4 Millionen Euro, die aus den Förderprogrammen des Landes NRW zur Verfügung stehen.

    „Mit dem Neubau wollen wir mehr erreichen, als günstigen Wohnraum für Studierende in Hochschulnähe zu schaffen. Das Projekt soll und wird gleichzeitig dazu beitragen, frischen Wind und studentisches Leben in die mit Leerstand und Strukturproblemen kämpfende Rheydter Innenstadt zu bringen. Damit fügt es sich nahtlos in die Maßnahmen der ‚Sozialen Stadt Rheydt‘ ein“, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Auf der Baustelle laufen inzwischen die Verbauarbeiten, nachdem die aufwendige Kampfmittelsondierung ohne Bombenfunde abgeschlossen werden konnte. Bevor die Baugrube ausgehoben werden kann, wird derzeit ein Betonpfahlwand errichtet, die den höhergelegen Teil des Geländes stützt.

    Damit die Studenten-WG’s und Apartments auch den Bedürfnissen der Studierenden entsprechen, haben schon vor einiger Zeit 15 Studierende eine Befragung durchgeführt und ein maßgeschneidertes Konzept für die späteren Nutzer entwickelt.

    Die wünschen sich neben dem nackten Wohnraum auch zusätzliche Leistungen vom Hausmeisterdienst bis zum Wäscheservice und Gemeinschaftsflächen wie zum Beispiel Lounges, Foodcourts oder Partylocations. Und passende Namen für diese Art des studentischen Wohnens gibt es auch bereits:  „MAMA 2.0“ und „ALL INN“  sind zwei der vorgeschlagenen Titel für das Konzept.

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  • 2. Aktualisierung mit aktuellem Antwortschreiben der mags –Offener Brief an die verantwortliche Politik, die mags und den OB: meine Restmülltonne vor der Abholung 23.05.2018

    2. Aktualisierung mit aktuellem Antwortschreiben der mags –
    Offener Brief an die verantwortliche Politik, die mags und den OB:
    meine Restmülltonne vor der Abholung 23.05.2018

    Mit Datum vom 17.07.2018 erhielt heute Familie Müller das Antwortschreiben der mags, unterschrieben von Herrn Schnaß und Frau Teufel.
    Sie teilen darin mit, dass sich an ihrer Entscheidung nichts ändert, da es keine neuen Erkenntnisse gibt.
    Sie bestätigen Familie Müller die Antragstellung auf eine 35 Liter Restmülltonne.
    Man habe sich mit den Bürgeranträgen und der Thematik befasst, so wie vom Ausschuss für Anregungen und Beschwerden angeregt. Auch habe der Verwaltungsrat gebeten, weitere Modellrechnungen für die Gebührenkalkulation 2019 aufzuzeigen. Ziel sei, die neuen Tonnen mit dem Mindesvolumen abzurechnen.

    Kommentar MG-heute: nichtssagender kann man nicht antworten. Dies sagt etwas aus über den Umgang der mags-Führung mit Mönchengladbacher Bürgern.

    Das genaue Schreiben liegt MG-heute vor, wird aus Gründen des Datenschutzes nicht im Original veröffentlicht.

    Bisheriger Ablauf des Geschehens:

    Ein bemerkenswert mutiger Bürger der Stadt, er stimmt der Veröffentlichung ausdrücklich zu, hat an die nachfolgenden Adressen nachstehenden Brief per e-Mail verschickt:
    rolltonne@mags.de; Oberbuergermeister@moenchengladbach.de; info@felix-heinrichs.de; info@cdu-mg.de; Torben Schultz (torben.schultz@die-linke-mg.de); mg.gruene@t-online.de; info@fdp-mg.de.
    Leider war für ihn die Adresse von CDU-Fraktionsführer Dr. Schlegelmilch öffentlich nicht auffindbar.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anbei übersende ich Ihnen ein Foto unserer Restmülltonne vor der Leerung gestern 23.05.2018.

    Warum übersende ich Ihnen das Foto?

    Wir sind eine 4 köpfige Familie (2 Erw., 2 Kinder 9/11 Jahre) und nutzen z.Zt. eine 25 l Mülltonne, die wir i.d.R. nur zur Hälfte befüllen. Zur vollständigen Info: Wir nutzen auch eine Biotonne und Papiertonne J.

    (Eigentlich könnte der hier befindliche Rest noch weiter verringert werden, wenn wir noch den Kaffeesatz, Obst – oder Zwiebelschalen in der Biotonne entsorgen würden….)

    Wir sind durchaus für die Einführung der Rolltonnen als Maßnahme zum Gesundheitsschutz der Mitarbeiter der mags.

    Wir sind auch der Meinung, dass die Bürger der Stadt für die Abholung und Entsorgung incl. Verbrennung zu zahlen haben.

    Wir verstehen auch die Argumentation, das bisher Singlehaushalte mit der 25l Mülltonne möglicherweise benachteiligt werden

    Wir sind allerdings nicht der Meinung, dass manche Bürger / Haushalt gar nichts für Ihren Müll bezahlen.

    Unserer Meinung nach müsste jeder Bürger / Haushalt der Stadt angeschrieben werden und mit einer (noch zu berechnenden) festen Grundgebühr für die Müllentsorgung belegt werden – denn jeder produziert Müll – egal ob Restmüll, Plastik, Papier oder Biomüll.

    Grundsätzlich sollten Sperrmüllabfuhren und Anlieferung an die Sammelstellen gebührenbefreit sein, damit kein Anreiz für wilde Müllablagerung geschaffen wird.

    Diese Gemeinkosten sollten von allen Bewohnern / Haushalten der Stadt gleichmäßig getragen werden. Ob man dann Babys, Kinder & Jugendliche auch zur Berechnung der Gebühr heranzieht ist eine politische Entscheidung….

    Der Bürger sollte sich dann eine Mülltonne seiner gewünschten Größe aussuchen können und noch einen individuellen Beitrag zu seiner Grundgebühr on TOP zahlen.

    Ob es sinnvoll erscheint unterschiedliche Abfuhrtermine (2 Wochen oder 4 Wochen Rhythmus ) zu erlauben kann die Organisation der Logistik  besser beurteilen.

    (Wenn ich mir als Bürger jedoch die Tonnengröße selber aussuchen kann, fällt das Problem weg und man kann 14 Tage vorgeben…..)

    Ich war am verg. Freitag Besucher der Verwaltungsratssitzung der mags und eine Woche zuvor Besucher des Hauptausschusses der Stadt.

    Was mich als Bürger zutiefst ärgert und frustriert ist das parteipolitische Rumgezicke. Man hat als Bürger nicht das Gefühl, dass es um Ihn geht sondern nur darum welche Partei sich durchsetzt.

    Anders kann ich mir nicht vorstellen, das überhaupt keine Diskussion / Brainstorming über verschiede Lösungsmöglichkeiten erfolgt – sondern einzig und alleine über die Einführung einer 35l. Tonne, die keine ist, und über ein an den Haaren herbeigezogenes Mindestvolumen diskutiert wurde.

    Unserer Meinung nach müssen schnellstmöglich verschiedene Modelle erarbeitet und zur Diskussion gestellt werden.

    Grundlegende Daten sind ja vorhanden: Gesamtkosten der Müllentsorgung und Anzahl der Haushalte in MG – der Rest ist Mathematik und politscher Wille.

    Zum Abschluss noch:

    Meine Frau und ich versuchen unseren Kindern von klein auf beizubringen nachhaltig zu leben und Ihre Mitmenschen und Umwelt mit Respekt zu begegnen und leben dies so weit wie möglich vor.

    Wir sind jedoch der Auffassung, dass durch die neue Abfallsatzung der Stadt MG der Anreiz zur Müllvermeidung und Mülltrennung ad absurdum geführt wird.

    Erklären Sie uns bitte, so dass wir es verstehen können,  warum wir anstatt einer 25l Tonne plötzlich eine 120 l Tonne befüllen sollen???

    Selbst eine Option, die 120l Tonnen nur alle 4 Wochen zu entleeren, ermöglichen Sie uns nicht (sondern nur Singles).

    (Warum eigentlich nur Singles? Wird hier der bisherige Nachteil für Singles bewusst in eine Bevorzugung umgewandelt? Wenn ja, was hat das mit Gerechtigkeit zu tun?)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    über ein Feedback – positiv oder kritisch – freue ich mich.

    Freundliche Grüße

     Stefan Müller

    Mönchengladbach

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  • Deutsches Tierschutzbüro mit umgebauten Tiertransporter in Mönchengladbach

    Deutsches Tierschutzbüro mit umgebauten Tiertransporter in Mönchengladbach

    Vom 19. – 25. Juli sind Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros mit einem umgebauten Tiertransporter in fünf Städten Nordrhein-Westfalens vor Ort, um die Bevölkerung über Tiertransporte und Massentierhaltung aufzuklären.

    Halt macht der Truck in Mönchengladbach (23. Juli). Jeweils von 11.00- 18.00 Uhr können Interessierte den Truck über die Laderampe betreten, Videos ansehen, die die Zustände von Tieren bei Transporten zeigen, und das Leid der Tiere über Video- und Soundinstallationen direkt nachempfinden.

    Mönchengladbach:
    Wann:
    Montag, 23. Juli 2018, 11.00 – 18.00 Uhr
    Wo:
    Kapuzinerplatz, 41061 Mönchengladbach

    Unter dem Motto „TRUCK YOU – Tiertransporte schmecken nicht“ sind die Tierrechtler auf Tour durch 32 Großstädte innerhalb Deutschlands und präsentieren die innovative Kampagne. „Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass täglich 3,7 Millionen Tiere auf deutschen Straßen transportiert werden.
    Mit unserer Kampagne wollen wir das Leid sichtbar machen und den geschundenen Tieren eine Stimme geben“, so Fabian Steinecke, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbüros. Neben Informationen über die Auswirkungen von Massentierhaltung und Tiertransporten, geben die Aktivisten auf ihrer Tour auch Ratschläge für eine rein pflanzliche Ernährung.

    Tiertransporte sind ein elementarer Bestandteil des Systems der Massentierhaltung und für tägliches Tierleid verantwortlich. Schweine, Rinder, Schafe und viele mehr werden nicht ausschließlich zur Schlachtung transportiert. Auch Aufzucht und Mast findet meist an unterschiedlichen Orten, nicht selten in verschiedenen Ländern statt.

    Innerhalb der EU werden so jährlich Milliarden an Tieren über tausende Kilometer weit transportiert, hunderttausende Tiere werden auch in Länder außerhalb der EU verfrachtet. Regelmäßig kommt es neben Platzmangel, Unterversorgung und nicht eingehaltenen Ruhephasen zu schweren Verletzungen und tödlichen Auswirkungen auf diesen Todesfahrten.

    Momentan diskutiert auch der Deutsche Bundestag über gesetzliche Änderungen bei Tiertransporten. Begleitend zur Kampagne hat das Deutsche Tierschutzbüro auch eine Petition zur Abschaffung von Tiertransporten, gerichtet an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, gestartet.

    Das Missstände bei Tiertransporten allgegenwärtig sind, zeigte die Antwort der Landesregierung Brandenburgs auf eine kleine Anfrage der Grünen Landtagsfraktion zum Thema.
    Dieser ist zu entnehmen, dass die Verstöße bezüglich des Tierwohls bei Tiertransporten in Brandenburg in den letzten Jahren enorm gestiegen sind.
    So hatte sich unter anderem die Anzahl der Verstöße hinsichtlich der Transportfähigkeit der Tiere von 2013 zu 2016 beinahe vervierfacht (2013: 53 Verstöße, 2016: 196 Verstöße).
    Brandenburg steht dabei exemplarisch für die Zustände bei Tiertransporten in Deutschland und Europa.

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  • Anmeldung zur Sommerakademie der Hochschule Niederrhein gestartet

    Anmeldung zur Sommerakademie der Hochschule Niederrhein gestartet

    Bewerbungstraining, Rhetorik oder ein sicheres Auftreten – bei der Sommerakademie der Hochschule Niederrhein kann jeder seine Soft Skills trainieren, egal ob Studierende, Mitarbeitende oder Externe.

    Bereits seit 2005 vermitteln Professoren und Lehrende sowie externe Experten und Trainer Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen.

    Bei der diesjährigen Sommerakademie vom 5. bis 21. September werden über 50 Seminare angeboten. Das Programm finden Sie unter www.hs-niederrhein.de/sommerakademie.

    Teilnehmen kann jeder: Studierende der Hochschule Niederrhein zahlen zehn Euro für eintägige und 15 Euro für mehrtägige Seminare, Mitarbeitende 20 Euro für eintägige und 40 Euro für mehrtägige Seminare, Externe 50 Euro für eintägige und 100 Euro für mehrtägige Seminare.

    Die Veranstaltungen dauern in der Regel von 10 bis 17 Uhr und finden größtenteils am Campus Mönchengladbach statt.

    Anmeldungen sind ab sofort bis zum 3. September möglich. Die Anmeldung erfolgt für Studierende über das Online-Vorlesungsverzeichnis LSF, Externe und Mitarbeitende können sich auf der Webseite registrieren.

    Kostenfrei ist dagegen das Meet & Greet am Dienstag, 11. September, in Mönchengladbach. Von 16.30 bis 18.30 Uhr spricht Maik Braun zum Thema „Sehen, was unausgesprochen ist: Mimikresonanz – Gefühle sehen, Menschen verstehen“. Dabei erläutert er, wie man den Gesprächserfolg maximieren kann, indem nonverbale Signale bewusst wahrgenommen und richtig interpretiert werden. Eine Anmeldung auf der Webseite ist erforderlich.

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  • Kurzfristige Fällung auf der Hovener Straße

    Kurzfristige Fällung auf der Hovener Straße

    Auf der Hovener Straße Höhe Hausnummer 76 ist eine Linde mit massiver Stamm- und Stockfäule aufgefallen. Verursacht wurden die Schäden durch einen Befall mit Eschenbaumschwamm.

    Der Baum mit Neigung Richtung Straße weist kaum noch Restwandstärke auf und muss aufgrund von Bruchgefahr gefällt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

    Ein Vogelnest in der Krone wurde zuvor unter Einbeziehung der Unteren Naturschutzbehörde umgesiedelt, so dass die Linde morgen gefällt werden kann.

    Das Ziel aller Baumpflegemaßnahmen und Fällungen ist es, den Baumbestand in unserer Stadt gesund und verkehrssicher zu halten. Fällungen werden immer durch den natürlichen Zuwachs sowie Ersatzpflanzungen von Jungbäumen ausgeglichen. Insgesamt entwickelt sich der Bestand hinsichtlich seiner Zahl sehr positiv.

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  • Jetzt Restplatz beim crossmedialen Filmprojekt „Moving Types“  sichern

    Jetzt Restplatz beim crossmedialen Filmprojekt „Moving Types“ sichern

    Beim Projekt „Moving Types“ der Stadtbibliothek Mönchengladbach im Rahmen des Kulturrucksack NRW werden kurze Filme gedreht, mit Schrift gemixt und hinterher auf ganz großer „Leinwand“ präsentiert.

    Das Sommerferienspecial findet von Dienstag, 14. bis Samstag, 18. August jeweils von 10 bis 14 Uhr in der Zentralbibliothek Mönchengladbach im Carl-Brandts-Haus statt. Unter Anleitung des Mönchengladbacher Künstlers und Medienspezialisten Kai Hoyme werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Zentralbibliothek vor und hinter den Kulissen erkunden und in Szene setzen.

    Dann heißt es: Shake it! Die Kurzclips werden mit animierter Schrift kombiniert, wodurch kreative Gestaltungsmöglichkeiten entstehen. Es können Zitate aus unterschiedlichsten Medien verwendet werden oder man kreiert eigene Texte. Und wer denkt es gäbe nur lateinische Buchstaben, wird überrascht sein wie vielfältig Schriften sind.

    Vom  Filmen mit dem Smartphone oder einer professionellen Kamera über Animation bis zum Schnitt entdecken die jungen Filmemacher von Morgen wie kreativ und experimentell Technik sein kann.

    Ganz großes Kino: Die fertigen Filmclips werden von weitem sichtbar nachts als Loop auf den Fensterflächen der Bibliothek projeziert.

    Mitmachen kann jeder und jede, die Spaß am Medium Film hat und gerne experimentiert. Die Teilnahme am Projekt „Moving Types“ – gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen – ist kostenlos.

    Weitere Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de oder 02161 256345.

    Interessierte sollten sich schnell per Mail unter service-bibliothek@moenchengladbach.de anmelden, denn die Plätze sind begrenzt.

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  • Sonder-Sitzung des Rates und des Hauptausschusses am 29.08.2018

    Sonder-Sitzung des Rates und des Hauptausschusses am 29.08.2018

    Thema: neues Modell der künftigen Abfallgebühren

    Heute erhielten die Mitglieder des Stadtrates und des Hauptausschusses eine Einladung des Oberbürgermeisters zu einer Sondersitzung dieser beiden Gremien.

    Nachdem der mags-Verwaltungsrat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag Entscheidungen zum Modell der künftigen Abfallgebühren beschlossen hatte, muß sich gemäß der Satzung nun der Hauptausschuss und der Rat mit dem Thema befassen und zustimmen oder auch nicht.

    Wesentliches Element ist ein beabsichtigter Satzungsbeschluss, der die mags in die Lage versetzen wird, eine Eigentümerbefragung zu Haushaltsgrößen vorzunehmen.

    Vor diesem Hintergrund beabsichtigt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners , eine Sitzung des Rates der Stadt Mönchengladbach am 29.08.2018 um 17.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheydt anzuberaumen.

    Vor der Sonder-Sitzung des Rates der Stadt Mönchengladbach wird eine Sonder-Sitzung des Hauptausschusses stattfinden, die nach der derzeitigen Planung um 16.30 Uhr beginnen soll.

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