Autor: Harald Wendler

  • NEW-Vorstand Armin Marx verstorben

    NEW-Vorstand Armin Marx verstorben

    Am gestrigen Sonntag ist NEW-Vorstand Armin Marx im Alter von 57 Jahren nach schwerer Krankheit in Mönchengladbach verstorben.
    Armin Marx war Diplom-Ingenieur und von 1990 bis 2006 bei der Stadt Mönchengladbach beschäftigt. Seit 2006 war Marx bei der NEW AG in verschiedenen Funktionen tätig – unter anderem als Prokurist und Geschäftsführer der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH. Seit dem 1. Mai 2015 war Armin Marx Vorstandsmitglied der NEW AG.
    Frank Kindervatter, Vorstandvorsitzender der NEW AG: „Ich bin erschüttert über den Tod meines Kollegen. Wir haben im Vorstand der NEW drei Jahre lang sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet und uns hervorragend ergänzt. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.“
    „Armin Marx hat als Vorstand der NEW wichtige Akzente für das Unternehmen und für die Stadt Mönchengladbach gesetzt“, so Dr. Hans Peter Schlegelmilch, der Aufsichtsratsvorsitzende der NEW AG. „Armin Marx hat dazu beigetragen, die NEW konsequent weiterzuentwickeln.“

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  • Europapolitik ganz nah: Erlebnisbericht von Katja Vollbach und Markus Köhn des FMG in Giesenkirchen

    Europapolitik ganz nah: Erlebnisbericht von Katja Vollbach und Markus Köhn des FMG in Giesenkirchen

    Einer Europawoche kommt an einer Europaschule eine besondere Bedeutung zu. So freute sich das Franz-Meyers-Gymnasium außerordentlich, mehrere gerade für Mönchengladbach bedeutende Politikerinnen und Politiker an der Schule begrüßen zu dürfen. Die Jahrgangsstufen 7, 9 und Q1 bereiteten hierzu mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Fragestunden, Projekte und Diskussionen vor.

    Den Anfang machten am Freitag (04.05.2018) Gülistan Yüksel (MdB, SPD) und Jochen Klenner (MdL, CDU), die sich als Interviewpartner für die 9. Klassen des Franz-Meyers-Gymnasiums zur Verfügung stellten.

    Während bei Frau Yüksel nach einem EU-Quiz vor allem Fragen zu aktueller Politik beantwortet wurden, stellte Herr Klenner die Frage in den Mittelpunkt, was Politik überhaupt ist und bedeutet.

    Beide machten mit viel Herzlichkeit deutlich, dass Politik nicht einfach nur „dort oben“ oder „weit weg“ stattfindet, sondern direkt vor Ort, mitten unter uns. Mit viel Einsatz warben sie vor allem für mehr politisches und gesellschaftliches Engagement bei der Jugend. Frau Yüksel verwies auf die Bedeutung von Wahlen, gab aber zudem ganz praktische Beispiele, wie auch Jugendliche ihre Interessen in die Politik weitertragen könnten: So gäbe es Jugendorganisationen von jeder Partei, aber Politiker und Politikerinnen seien auch immer Ansprechpartner und freuten sich über Briefe. Herr Klenner machte deutlich, dass sich viele Schülerinnen und Schüler bereits engagierten und ihnen einfach nur nicht bewusst sei, wie politisch ihre Arbeit ist. Denn, so die Quintessenz, wenn Politik die Regeln unseres Zusammenlebens gestaltet, ist dann nicht jegliches Engagement politisch?

    Das Feedback der Schülerinnen und Schüler jedenfalls war durchweg positiv und einige schienen ermutigt, schon bald Stift und Papier in die Hand zu nehmen und die eine oder andere Frage per Brief an die Politiker zu stellen.

    Petra Kammerevert (MdEP, SPD, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung

    Am Montag (07.05.2018) nahmen sich zu diesem Anlass Frau Petra Kammerevert (MdEP, SPD, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung) und Herr Dr. Günter Krings (MdB, CDU) die Zeit, an unsere Schule zu kommen.

    Moderiert vom Leistungskurs Sozialwissenschaften der Q1 stand bei Frau Kammerevert das Thema der Europäischen Identität im Mittelpunkt, beziehungsweise die Frage, wie Menschen für ein Mehr an Europa gewonnen werden können – gerade in Zeiten eines erstarkenden Nationalismus innerhalb Europas.

    Mit viel Gespür für die Interessen und Sprache der Schülerinnen und Schüler brachte Frau Kammerevert ihnen die EU näher, machte sie konkreter und greifbarer.

    Deutlich betonte sie, dass ein Heimatgefühl einerseits und ein Zugehörigkeitsgefühl zur EU andererseits keinesfalls ein Gegensatzpaar bilden, sondern vielmehr eine Symbiose, die zusammen eine Europäische Identität gestalten. Alte Identitäten zu wahren und neue zuzulassen, sich über gemeinsame Geschichte und Kultur zu definieren, ohne Unterschiede gleich zu machen, sei ihre Herangehensweise. Und so sprach sie sich auch gegen Englisch als Amtssprache im Parlament aus.

    Mit einem Herz für die Region („Natürlich war ich gestern bei der Fortuna im Stadion!“) und einer Leidenschaft für die EU („Der Reiz an EU-Politik ist, mit den unterschiedlichen Mentalitäten gemeinsam gute Lösungen für Bürgerinnen und Bürger zu finden!“) transportierte sie diesen Gedanken der Symbiose authentisch und lebendig.

    Auf die Frage, welche der Zukunftsvisionen des Kommissionspräsidenten Juncker sie selbst präferieren würde, antwortete sie mit einem eigenen Modell: Dort verstärkt EU-Politik zu betreiben, wo es notwendig ist, beispielsweise in der Steuer- und Sozialpolitik, die Regelungswut der EU in anderen Bereichen jedoch zurückzunehmen und nationalen und kommunalen Ebenen hier mehr zu vertrauen.

    Was jedoch können nun Schülerinnen und Schüler für ein starkes Europa leisten? Auch hier wusste Frau Kammerevert konkrete Lösungen: Zivilcourage zeigen gegen Rassismus und Populismus, sich in Gesprächen für eine Weiterentwicklung der EU stark machen, sich engagieren in parteilichen und überparteilichen Organisationen und die Angebote der EU, wie zum Beispiel das Erasmus Plus-Projekt, wahrnehmen.

    Nach 60 Minuten in sehr angenehmer Atmosphäre verabschiedete sich Frau Kammerevert und hinterließ Interesse, Neugier, konkrete Handlungsvorschläge und Vorfreude auf den Besuch des EU-Parlaments der Sozialwissenschaftskurse im November.

    Herr Dr. Krings verriet dem Leistungskurs Geschichte der Q1 während einer kurzen Vorstellungsrunde, dass er auch ein paar Semester Geschichte studiert hat und stellte die Nähe von Politik und Geschichte in den Vordergrund.

    Die moderierenden Schülerinnen und Schüler leiteten dann zu den inhaltlichen Schwerpunkten über: Europapolitik und europäische Geschichte. Herr Dr. Krings vermochte es, die Schülerinnen und Schüler in das Gespräch einzubinden und ging stets auf die Lebenssituation und die Interessen seiner Gesprächspartner ein. So wurde beispielsweise über den europäischen Einigungsprozess, die Bedeutung der Weltkriege, sowie über Nationalismus und Antisemitismus debattiert. Auch das Verhältnis zur Türkei und der Themenbereich Migration stellten Diskussionspunkte dar.

    Es fand ein ausgewogener und sachlicher Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre zwischen Schülerinnen und Schülern und ihrem Gastredner statt. Die Schülerinnen und Schüler waren jedenfalls begeistert.

    Am Mittwoch wird noch Herr Frank Boss (MdL. CDU) mit den siebten Klassen an einem Europaprojekt mitwirken, um zu zeigen, dass politische Bildung auch schon bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern beginnen kann.

    Die Gespräche zur Europawoche am FMG waren demnach sehr ertragreich für alle Beteiligten. Wir freuen uns auf eine Wiederholung.

    Katja Vollbach und Markus Köhn

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  • Die Tafel in Mönchengladbach – wir brauchen sie, leider

    Die Tafel in Mönchengladbach – wir brauchen sie, leider

    Eine Entscheidung muß her und sie muß schnell fallen, die Tafel muß aus ihren bisherigen, mietfreien Räumen am Fleher Weg ausziehen. Warum?
    Auf dem REME-Gelände, Eigentümer EWMG vermarktet die Flächen im Auftrag der Stadt, wird in Kürze eine neue Wohnbebauung realisiert, aber erst nachdem eine Geländesanierung durch die EWMG durchgeführt wurde. Das kostet viel Zeit, je eher die Tafel umzieht, desto besser für das Wohnungsbau-Projekt.

    Ein neues mögliches Domizil ist mit dem TIN im Nordpark schon gefunden, dem ehemaligen Theater-Ersatzbau und späteren Flüchtlingsunterkunft.
    Neben Konzertveranstaltungen die dort aktuell stattfinden, soll nun auch die Tafel dort untergebracht werden. Mit Hilfe einer dauerhaften finanziellen Unterstützung durch die Stadt Mönchengladbach.
    Der Verein Mönchengladbacher Tafel e.V.  hat in einem Schreiben vom 23.03.2018 bei der Stadt die finanzielle Unterstützung in Höhe von 60.000 Euro/Jahr beantragt.
    Diese Summe soll die an die EWMG zu zahlende Miete inkl Nebenkosten decken. Der EWMG ist eine kostenlose Überlassung der Fläche an den Verein nicht möglich.
    Am Flehner Weg konnte sie das, warum auch immer. Es wird der Öffentlichkeit nicht erklärt.

    Diesen möglichen Präzedenz-Fall letztlich zu beurteilen fällt schwer, es kommen viele Fragen auf den politischen/sozialen Tisch.
    Wie wird die Stadt mit gleichartigen, ebenfalls sozialen Einrichtungen umgehen?
    Ist es den anderen sozialen Einrichtungen in der Stadt zuzumuten, auf entsprechende Unterstützung zu verzichten?
    Wird hier einer ehemaligen CDU-Oberbürgermeisterin eine teure Gefälligkeit erwiesen zu Lasten einer hochverschuldeten Kommune? Es gilt für mich der Grundsatz der Gleichbehandlung.

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  • Eine neue “Sichtachse” für Odenkirchen, eine weitere für Mönchengladbach

    Eine neue “Sichtachse” für Odenkirchen, eine weitere für Mönchengladbach

    Kolumne von H. Wendler

    Diesesmal wurden die Bürger in Odenkirchen beglückt, schließlich haben sie sich für die Erneuerung des Marktplatzes in der Ortsmitte entschieden, haben an den Ideen mitgearbeitet. So die offizielle Version in der Öffentlichkeit.

    Das solch ein Umbau nicht ohne städtische Planung abläuft, versteht sich von selbst.
    Genau hier wird das Ganze interessant:
    Aus heiterem Himmel stellt jemand fest, daß eine Sichtachse sinnvoll und wünschenswert sei. Wer dieser Jemand ist, ist nicht ganz eindeutig. Mehrere Personalien drängen sich auf, die wahrscheinlichste ist im Fachbereich des Baudezernenten und “Sichtachsenfan” Dr. Bonin zu vermuten. Der Chef selbst soll es sein? Möglich, für Denkmäler ist er zu haben, für Sichtachsen ebenfalls. “Die Stadt der Sichtachsen” könnte es demnächst heißen.

    Genau deshalb sollen nun Bäume gefällt werden, für die Sichtachse, auf dem Artikelbild ist die Kirche Odenkirchens zwar klar und deutlich zu erkennen. Die Bäume stören trotzdem. Schnell werden sie krankgeschrieben, nicht heilbar wie in vielen anderen Fällen sehr gut möglich. Nein sie müssen weg. Fachleute nicken dazu. Fachleute der mags.
    Dr. Bonin hat dort Sitz und Stimme.
    Auch mags-Angestellte sind abhängig Beschäftigte, wer sollte es ihnen verübeln.
    Unabhängige Fachleute werden nicht gehört, sie könnten stören.Sie vertreten eine andere Meinung.

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  • CDU in NRW steigert den Ärztemangel weiter

    CDU in NRW steigert den Ärztemangel weiter

    Zu dem durch den Marburger Bund NRW benannten Abbau von Medizinstudienplätzen in Nordrhein-Westfalen erklärt Dietmar Bell, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Das ist schon ein Stück aus dem Tollhaus. Da verkündet Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann, die Landesregierung gehe engagiert gegen den Ärztemangel im ländlichen Raum von NRW vor. Zeitgleich baut seine Kabinettskollegin Isabel Pfeiffer-Poensgen insgesamt bis zu 935 Medizinstudienplätze ab, indem sie die durch die SPD-geführte Vorgängerregierung initiierte Förderung dieser zusätzlichen Studienplätze auslaufen lässt. Der Marburger Bund spricht zu Recht von einer Groteske.

    Ministerin Pfeiffer-Poensgen muss in der nächsten Woche öffentlich erklären, ob das Programm fortgesetzt wird oder nicht. Nur so kommt Planungssicherheit für die medizinischen Fakultäten und Unikliniken und die jungen Studierwilligen zustande. Die SPD behält sich die weiteren parlamentarischen Maßnahmen zur Klärung der Sachlage vor.“

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  • Diskussion in Giesenkirchen: “Ich wünsche mir einen Aufbruch zu einem solidarischen Europa“

    Diskussion in Giesenkirchen: “Ich wünsche mir einen Aufbruch zu einem solidarischen Europa“

    Einen neuen Aufbruch für Europa haben SPD und Union vor kurzem in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart. Und nach einem solchen Aufbruch scheinen sich auch viele Schülerinnen und Schüler des Franz-Meyers-Gymnasiums zu sehnen. Diesen Eindruck konnte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel gewinnen, als sie zum bundesweiten EU-Projekttag am 4. Mai über die Chancen und Herausforderungen der EU diskutierte. „Ich freue mich sehr, dass gerade unter den jungen Leuten die Euphorie für ein gemeinsames Europa ungebrochen ist. Wenn wir heute von den ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ träumen und darauf hinarbeiten, dann tun wir dies vor allem auch im Interesse der zukünftigen Generationen“, erklärt Yüksel.

    Neben umweltpolitischen Themen, die Zukunft der Elektromobilität und den Umgang mit der Flüchtlingssituation in Europa wurde auch über den Brexit sowie die Bedeutung der EU für den Frieden auf unserem Kontinent gesprochen. „Die EU nimmt einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichen Leben ein. Deshalb ist es besonders wichtig, mit Jugendlichen über die Bedeutung unserer Gemeinschaft zu diskutieren sowie über Möglichkeiten und Chancen für junge Menschen in Europa zu sprechen“, betont Yüksel.

    Wie glücklich wir uns heute schätzen können, in einem geeinten Europa leben zu können, lässt laut Yüksel auch ein Zitat von Willy Brandt erahnen, dass dieser schon vor seiner Kanzlerschaft im August 1943 sagte: “Der Tag wird kommen, an dem der Hass, der im Krieg unvermeidlich scheint, überwunden wird. Einmal muss das Europa Wirklichkeit werden, in dem Europäer leben können.”

    Der EU-Gymnasium findet seit 2007 statt. Zwei wichtige Eckdaten bilden den Rahmen der Europawoche: Der 5. Mai ist Gründungstag des Europarates. Der 9. Mai ist der Tag, an dem der französische Außenminister Robert Schuman 1950 mit einer Regierungserklärung die Grundlage zur Montanunion – dem Vorläufer der Europäischen Union – legte.

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  • Dunja Hayali: 5.000 Euro Preisgeld gehen an Verein „Gesicht Zeigen!“

    Dunja Hayali: 5.000 Euro Preisgeld gehen an Verein „Gesicht Zeigen!“

    Schon bei der Verleihung des Benediktpreis von Mönchengladbach 2018 kündigte die Gewinnerin Dunja Hayali an, ihr Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro spenden zu wollen. Nun gab sie die Organisation bekannt: Es ist der Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“, bei dem sich Hayali seit über zehn Jahren engagiert.

    „Gesicht zeigen ist wichtig, denn wer wegschaut macht sich mitschuldig. Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. setzt sich gegen Rassismus, Links- und Rechtsextremismus, Homophobie und Islamophobie und Antisemitismus ein“, sagte Hayali. „Ich gehe mit ihnen dahin, wo Aufklärung meiner Meinung nach noch am meisten bewirken kann: in Schulen. Ein Verein, der in diesen Zeiten wichtiger denn je ist, braucht jeden Cent“, begründete die Preisträgerin ihre Spende.

    Hayali erhielt den Benediktpreis von Mönchengladbach aufgrund ihres couragierten und vorbildlichen Eintretens für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft und ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wurde in 2018 im 50. Jahr vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweiten Anspruch und überregionaler Bedeutung. Er wird alle zwei Jahre in Mönchengladbach verliehen. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Verhalten vor dem Hintergrund christlich-abendländischer Erfahrungen in besonderer Weise herausragt und die durch grundlegende Beiträge vor allem in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur Beispielhaftes für die Zukunft geleistet haben.

    Preisträger waren zuletzt 2014 Jean-Claude Juncker und 2016 Königin Silvia von Schweden.

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  • Ruhige Mai-Kundgebung auf dem Rheydter Marktplatz

    Ruhige Mai-Kundgebung auf dem Rheydter Marktplatz

    Es darf gerätselt werden, warum die Teilnahme am Demonstrationszug alljährlich abnimmt. Lediglich etwas mehr als 100 Gewerkschaftler zogen zur Kundgebung auf den Marktplatz in Rheydt. Denkbarer Grund könnte das verlängerte Wochenende gewesen sein, viele Arbeitnehmer nutzten es wohl zum Kurzurlaub.

    Umso intensiver waren bei windigem Wetter die Ansprachen der Gewerkschaftsredner.
    Nach den Erwähnungen der Erfolge in letzter Zeit, gute Lohnzuwächse etc. gingen sie auf die Ziele für die Zukunft ein. Besserer Mindestlohn, Abschaffung der Minijobs und mehr Personal in den Verwaltungen und Schulen waren einige der vielen Forderungen. Auch der Personalmangel in den Kitas war ein wichtiges Thema für die Rednerin der GEW.
    Die mit ihren Ständen vertretenen Parteien und Vereine hatten an diesem 1. Mai reichlich Gelegenheit zur Eigenpräsentation, so warb der Vertreter des Arbeitslosenzentrums um Unterstützung bei anwesenden CDU-Politikern.
    Oberbürgermeister Reiners stattete der Kundgebung zwar einen kurzen Anwesenheitsbesuch ab, ein Grußwort war nicht zu hören.
    Von den im Rat vertretenen Parteien waren einige Vertreter auf dem Marktplatz zu sehen. MdL Hans-Willi Körfges und MdB Gülistan Yüksel führten mit einigen Gewerkschaftlern den Demonstrationszug an.

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  • „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ – Demonstration und Kundgebung in Mönchengladbach

    „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ – Demonstration und Kundgebung in Mönchengladbach

    Unter dem zentralen Mai-Motto des DGB „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“, fordern die Gewerkschaften

    • Keine Ausweitung von Niedriglöhnen, Mini- und Midijobs. Sie gehören abgeschafft, nicht ausgeweitet!
    • Mehr Personal im öffentlichen Dienst, statt Überstunden und Überlastung!
    • Mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung!
    • Investitionen in bessere Bildung und Infrastruktur!
    • Eine gleiche Bezahlung von Frauen. Die Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen ist ungerecht!
    • Arbeitgeber, die aus der Tarifbindung flüchten, verweigern gerechte Löhne. Der Gesetzgeber muss die Tarifflucht verbieten!
    • Ein gerechtes Steuersystem – Reiche müssen mehr tragen als Arme!
    • Ein soziales und solidarisches Europa!
    • Eine friedliche Lösung von Konflikten! Waffenlieferungen in Kriegsgebiete müssen sofort gestoppt werden!
    • Ein Engagement aller Bürgerinnen und Bürger gegen Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus!

    ,,Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach auf, gemeinsam mit uns am 1. Mai für diese Forderungen zu demonstrieren und sich an der Maikundgebung zu beteiligen’’, so der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Emrah Bektas.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maiveranstaltung in Mönchengladbach treffen sich um 12:00 Uhr am DGB-Haus Mönchengladbach, Rheydter Straße 328, zur Demonstration.
    Auf der Kundgebung die um 12.30 Uhr auf dem Rheydter Markt beginnt, sprechen unter anderem der Betriebsratsvorsitzende von GE Grid, Falk Hoinkis und Peter Peskes, Betriebs-ratsvorsitzender der SMS Group.
    Im Anschluss gibt es ein Familienfest mit Live-Musik und einem attraktiven Kinderprogramm.

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  • Altstadt-Flohmarkt – ein toller Erfolg

    Altstadt-Flohmarkt – ein toller Erfolg

    Wer ihn besucht und erlebt hat, hat alles richtig gemacht.
    Bei recht gutem Wetter, die Regenschauer gab es bereits am frühen Morgen während des Aufbaues der Marktstände, konnten die Besucher so richtig in aller Ruhe auf der Waldhausener Straße flanieren.

    Mehr als einhundert Flohmarktstände waren gemeldet, ein absoluter Rekord. So waren die Veranstalter denn auch mehr als zufrieden. Ingo Habscheidt, einer der Organisatoren der Altstadt-Initiative erwartete mehr als siebentausend Besucher an diesem Tag.
    Möglicherweise wurde diese Zahl übertroffen, diesen Eindruck konnte man beim Blick auf das Treiben auf dem Flohmarkt
    erhalten.
    Am 8. Oktober 2018 soll der nächste Altstadt-Flohmarkt stattfinden, Termin bitte vormerken.

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  • Den Haushalt auf Kurs gebracht: Bernd Kuckels

    Den Haushalt auf Kurs gebracht: Bernd Kuckels

    Nach 16-jähriger Tätigkeit als Stadtkämmerer ist der Jurist Bernd Kuckels heute im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus Abtei durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners aus dem Dienst bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach verabschiedet worden. Bernd Kuckels, dessen Dienstzeit am 31. März endete, war seit April 2002 Stadtkämmerer der Stadt Mönchengladbach. Seit April 2006 war er darüber hinaus als Stadtdirektor allgemeiner Vertreter des Oberbürgermeisters. Im November 2009 wurde er für weitere acht Jahre zum Stadtkämmerer und Stadtdirektor gewählt. Kuckels war für die Fachbereiche Beteiligungsmanagement, Kämmerei, Stadtkasse, Steuern und Grundbesitzabgaben zuständig. Von 2003 bis 2016 war er darüber hinaus Umweltdezernent für die Bereiche Umweltschutz und Entsorgung.

    Vor seinem Dienst bei der Stadtverwaltung war  er als Anwalt bei der Mönchengladbacher Anwaltskanzlei Kapellmann tätig, wissenschaftlicher Assistent an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre und von1998 bis 2002 Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Haan. Kommunalpolitische Erfahrungen sammelte Bernd Kuckels unter anderem in seiner jahrelangen Tätigkeit in den örtlichen Bezirksvertretungen, Ausschüssen, als Ratsmitglied und Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion.

    Zudem war er in zahlreichen Verbänden in ehrenamtlichen Funktionen tätig, unter anderem im Vorstand des Städtetages NRW, im Hauptausschuss des Deutschen Städtetages sowie im Vorstand des Fachverbandes der Kämmerer NRW.

    Seine Zeit als Kämmerer war von Beginn an geprägt von einer äußerst schwierigen Finanzsituation der Stadt und den daraus resultierenden unterfinanzierten Haushalten. Als Bernd Kuckels 2002 seinen Dienst als Kämmerer antrat, übernahm er von seinem Vorgänger mit dem vom Rat 2001 beschlossenen und der Kommunalaufsicht nicht genehmigten Doppelhaushalt 2001/2002, dem ersten Nothaushalt, ein schweres Erbe. “Die Bewältigung der dramatischen Finanzsituation stellte uns vor eine riesige Herausforderung, von der zu dieser Zeit nicht absehbar war, dass wir sie einmal schaffen werden”, betont Kuckels heute rückblickend. Die Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) mit der Wende von der Kameralistik in die Doppik und die Aufstellung zahlreicher Haushaltssicherungskonzepte bildeten die Fundamente für die langjährige mit drastischen Sparmaßnahmen verbundene Sanierung des Haushaltes. Die dramatische Finanzsituation der Stadt zeichnete sich bereits 1994 ab, als das erste Haushaltssicherungskonzept von nachfolgenden 17 Konzepten mit drastischen Sparmaßnahmen vom Rat verabschiedet wurde.

    Erst durch den vom Rat 2012 beschlossenen Einstieg in den Stärkungspakt Stadtfinanzen, bei dem sich die Stadt per Ratsbeschluss gesetzlich dazu verpflichtete, ab 2018 einen ausgeglichen Haushalt mit Landeshilfe und ab 2021 ohne Landeshilfe zu erzielen, erreichte die Stadt mit dem Haushalt 2018 erstmals seit 1993 durch zahlreiche Einsparmaßnahmen, wieder eine “Schwarze Null”. “Dass wir dieses Ziel tatsächlich erreicht haben, war der Verdienst vieler Akteure, die daran mitgewirkt haben. Die heutige positive Stadtentwicklung ist nicht vom Himmel gefallen, sondern erforderte mutige, weitreichende und nachhaltige Entscheidungen”, betont er mit Blick auf wichtige Schlüsselprojekte wie die Entwicklung des Nordparks mit dem Bau des Borussiaparks und Hockeyparks, die Ansiedlung der Santander Bank und den Bau des Einkaufszentrums Minto. Die positiven Entwicklungen wurden durch die Gründung der stadteigenen Tochtergesellschaft EWMG begleitet und vorangebracht.  Der Ausbau des Regioparks zum erfolgreichen Gewerbegebiet, der Ankauf des Reme-Geländes, das zum Wohngebiet entwickelt werden soll, der Ankauf der City-Ost, auf dem nun die “Seestadt MG” entstehen wird, und das Projekt Soziale Stadt Rheydt mit einer millionenschweren und von EU, Bund und Land geförderten Innenstadtentwicklung sind weitere Meilensteine in seiner Zeit als Stadtdirektor und Kämmerer. Drei wesentliche Faktoren haben aus seiner Sicht die Stadtentwicklung begünstigt: “Mit dem Stärkungspakt haben wir die notwendige Hilfe vom Land  erhalten. Die wirtschaftliche Dynamik stand im Zeichen hervorragender Steuereinnahmen und einer überaus günstigen Zinsentwicklung, und unsere eigenen Sparmaßnahmen haben schließlich zum Erfolg geführt”, führt er aus.

    Weitreichende Entscheidungen wurden auch in seiner Zeit als Umweltdezernent getroffen: die Kündigung des Entsorgungsvertrags und der Ankauf der privaten Anteile des Entsorgers EGN als wichtige Voraussetzung dafür, dass die GEM, heute mags, als hundertprozentige Stadttochter die Geschäfte im Sinne des Projektes “Saubere Stadt” fortsetzen und ausbauen konnte. In seine Zeit als Umweltdezernent fielen außerdem das vom Rat 2011 beschlossene Klimaschutzkonzept, die intensive Auseinandersetzung mit den Themen Luftreinhalteplan der Bezirksregierung, der Masterplan Niers von Niersverband, NEW und Stadt sowie der Beitritt der Stadt in den informellen Planungsverband der vom Tagebau Garzweiler betroffenen Nachbargemeinden Erkelenz, Jüchen und Titz.

    Bernd Kuckels bleibt auch zukünftig der Stadt verbunden: Als Anwalt mit dem Schwerpunkt Verwaltungsrecht macht er sich mit einem Büro in Mönchengladbach selbstständig. Als Mitglied im Aufsichtsrat der EWMG will er sich auch künftig um die Entwicklung der Stadt kümmern.
    (pmg/sp)

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  • Viersener Straße am 26. Mai gesperrt – die Patienten aus dem Krankenhaus Maria Hilf ziehen an den neuen Standort

    Viersener Straße am 26. Mai gesperrt – die Patienten aus dem Krankenhaus Maria Hilf ziehen an den neuen Standort

    Die Viersener Straße ist zwischen Parkstraße und Marienburger Straße am Samstag, 26. Mai, ab 7 Uhr bis voraussichtlich 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Anwohner der betroffenen Bereiche sind von dieser Regelung ausgenommen. Dies teilt das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach mit. Die Straßensperrung wird von Ordnungsamt, Polizei und Verkehrshelfern, die an den Zufahrtsstraßen postiert sind, kontrolliert. Umleitungen für den Durchgangsverkehr werden ausgeschildert. Die Stadt Mönchengladbach empfiehlt, den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren.

    Grund für die Sperrung ist die Verlegung des Maria Hilf Krankenhauses an den neuen Standort Viersener Straße (Franziskushaus). Am Samstag, 26. Mai, werden die Patienten, die noch im Krankenhaus Maria Hilf behandelt werden, an den neuen Standort umziehen.

    Die Transporte, die für die Patienten möglichst schonend und geordnet erfolgen sollen, machen die Straßensperrung erforderlich. Der Umzug der Patienten wird von der Klinikleitung mit Unterstützung des Rettungsdienstes der Stadt Mönchengladbach, der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und überörtlichen Kräften detailliert geplant und vorbereitet.

    Erste Informationen zu der Patientenverlegung, die von den Behörden als Evakuierungsübung genutzt wird, teilte die Stadt Mönchengladbach im Umwelt- und Feuerwehrausschuss am Mittwoch (25. April) mit. Danach sind für die Patiententransporte, die am 26. Mai gegen 7:30 Uhr beginnen, rund 165 Kräfte von Feuerwehr (50 Kräfte) und Hilfsorganisationen (115 Kräfte) im Einsatz.

    Für die Transporte werden unter anderem 16 Rettungstransportwagen (RTW) – davon 12 überörtlich -, 4 Intensiv-RTW, 1 Schwerlast-RTW, 16 Krankentransportwagen (KTW), ein Kleinbus und ein Bus der NEW eingesetzt.

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  • 40 Jahre Altenheim Eicken: Theatertruppe begeistert 250 Gäste im TIG

    40 Jahre Altenheim Eicken: Theatertruppe begeistert 250 Gäste im TIG

    Das war ein Spaß! Die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Städtischen Altenheims Eicken feierten jetzt (24. April) auf Einladung von Helmut Wallrafen (Geschäftsführer der Sozial-Holding) und Iris Hanka (Einrichtungsleiterin) mit 250 Gästen im TIG die Eröffnung des Altenheims vor 40 Jahren.

    Unterhalten wurden die Gäste der launigen Jubiläumsfeier, darunter Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Post und alte Weggefährten wie der ehemalige Sozialdezernent Prof. Dr. Günther Buhlmann oder Ex-Amtsleiter Fred Voiß von einer glänzend aufgelegten Theatertruppe. Die Schauspielerinnen im Alter zwischen 81 und 89 Jahren begeisterten mit ihren Sketchen, Liedern und lustigen Szenen aus dem Oldie-Leben das Publikum in dem proppenvollen Kleinkunst-Theater.

    Bei der von Iris Hanka und ihrem Team liebevoll vorbereiteten Feier ließen sich die BewohnerInnen des Altenheims, angeführt von ihrer Heimbeiratsvorsitzenden Elli Dausner nicht nehmen, an die Frauen und Männer, die sie täglich als haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter umsorgen, Bambis zu verleihen. “Damit haben sie sich und den Gästen bewiesen, dass sie auch im hohen Alter mitten im Leben stehen”, betonte Norbert Post, der sich bei allen Beteiligten für das gelungene Fest bedankte.

    Mitten im Leben – dies war auch das ehrgeizige und für damalige Zeiten noch ungewöhnliche Ziel, als 1978 in Eickens Zentrum, nur wenige Schritte vom Markt entfernt, das Städtische Altenheim eröffnete. Kurze Wege und eine enge Anbindung an das Leben im Quartier machen die Einrichtung bis heute zu einem wichtigen Anlaufpunkt im Stadtteil. Darin erinnerten auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der in Eicken aufgewachsen ist: “Das Altenheim Eicken, an dem ich fast täglich vorbei gekommen bin, begleitet auch mich persönlich seit vier Jahrzehnten.”

    Das Altenheim bietet 130 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause mit menschlicher Zuwendung, engagierter Betreuung und professioneller Pflege. Als Dienstleistungszentrum bietet das Haus zusätzlich im “Eickener Eck” eine abwechslungsreiche Tagespflege. Die Kurzzeitpflege rundet das pflegerische Angebot ab.

    Gleichzeitig bietet das Haus einen lebendigen Ort der Begegnung für Alt und Jung, Schüler und Senioren, Nachbarn und Besucher. Hier finden kulturelle Veranstaltungen, Kurse und Informationsabende und nicht zuletzt die Beratung zum Thema Pflege und Alter statt.

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  • 28 Jahre Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte „Krahnendonk bewegt“

    28 Jahre Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte „Krahnendonk bewegt“

    Bewegung macht Spaß und vor allem, wenn man sich gemeinsam bewegt und Dinge erlebt. Denn bei “Krahnendonk bewegt”, dem Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte, stehen neue Erfahrungen und Spaß eindeutig im Vordergrund.

    Zum 28. Mal findet das Fest in der Krahnendonkhalle in Neuwerk vom 24. bis 27. April statt. Mit dabei sind in dieser Woche Einrichtungen  aus Mönchengladbach (Herman van Veen-Schule, Förderschule Dahlener Straße, Paul-Moor-Schule, LVR-Förderschule, Karl-Barthold-Schule, Kindergarten Am Kuhbaum), aus dem Rhein-Kreis-Neuss (Sebastianus-Schule Kaarst, Förderschule Am Nordpark, Mosaik-Schule Grevenbroich), aus Viersen (Franziskus-Schule) und aus  Krefeld (Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule)

    Die Krahnendonkhalle wird eigens für das Fest eine Woche komplett für sonstige Nutzer (Vereine und Schulen) gesperrt, umgestaltet und dekoriert. Hilfe leisten Schülerinnen und Schüler der Hans Jonas Gesamtschule Neuwerk. Sie unterstützen bei der Betreuung der Stationen in der Halle sowie beim Auf- und Abbau. Der Sanitätsdienst für das Fest wird von Schülerinnen und Schülern der Bischöflichen Marienschule und der Gesamtschule Hardt übernommen.

    Finanziell wird das Fest ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Lions – Hilfswerks Mönchengladbach – Rheydt e.V.. Weitere Sponsoren für die Cafeteria sind Herr Siegfried Wiemann und die FrieslandCampina Germany GmbH.

    Das Erleben, die Bewegung bzw. das Bewegt werden, die Freude und die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln, stehen im Mittelpunkt des Festes.  Die Teilnehmer sollen grundlegende Erfahrungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wahrnehmungsbereichen erhalten.

    Bei den Angeboten zum Erleben und Erfahren von Materialien, Objekten, Farben, Klängen und Räumen steht das sinnlich – wahrnehmende Erfahren und Lernen im Vordergrund. Insbesondere schwerstbehinderte Menschen brauchen vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken und Experimentieren, sie müssen spüren, befühlen können, müssen in Bewegung setzen können, müssen riechen und sehen können.

    Neben der Anregung zum eigenen Tun und Erleben der Materialien und Räume spielt zum anderen die Entspannung und das Wohlbefinden bei den unterschiedlichen Bewegungs- und Wahrnehmungsangeboten eine entscheidende Rolle

    Stationen in der Halle sind u.a.:

    Fühlraum / Trockenduschen, Diverse Schaukeln, Luftkissen und Trampolin, eine Bewegungsbaustelle, ein Klangraum, ein Erlebnisraum  mit einem Erlebnistunnel sowie ein Snoezelraum.

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  • “Falsche Wasserwerker” bestehlen Seniorin

    Die Polizei hatte in der letzten Zeit bereits vermehrt vor der Betrugsmasche “Wasserwerker-Trick” gewarnt, bei der sich die Täter als solche ausgeben, um in die Wohnung zu gelangen. Dort arbeiten sie jedoch nicht sondern bestehlen die arglosen Wohnungsinhaber – in den meisten Fällen ältere Menschen.

    Gestern haben zwei bislang unbekannte Männer eine 84jährige Frau auf diese Weise in ihrer Wohnung auf der Buscherstraße in Dahl bestohlen. Erst nachdem die beiden Männer die Wohnung verlassen hatte, bemerkte die Seniorin den Diebstahl einzelner Schmuckstücke und alarmierte die Polizei.

    Die 84-Jährige konnte lediglich einen der Täter beschreiben.
    Demzufolge handelte es sich hier um einen Mann mittleren Alters mit heller Hautfarbe, einem unrasierten Gesicht und einer adipösen Statur. Er soll ca. 1.70-1.80 m groß gewesen sein und akzentfreies Deutsch gesprochen haben.

    Die Polizei fragt: Wem sind dort oder in der Nähe solche Personen aufgefallen? Bei wem wurden die Männer sonst noch vorstellig?

    Hinweise bitte an die Rufnummer 02161-290.

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  • Ein Tag mit Nobelpreisträger Professor Ben Feringa

    Ein Tag mit Nobelpreisträger Professor Ben Feringa

    Ben Feringa trat gleich zweimal auf – morgens begeisterte er Studierende der Hochschule Niederrhein, er gab eine Stunde Unterricht, abends trug er vor Publikum vor.

    500 Schüler und Studenten im Bann der Chemie – das kommt zumindest außerhalb entsprechender Fakultäten sicher nicht so häufig vor. Gestern morgen erlebte man einen solchen Moment. Im überfüllten Audimax der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach feierten die jungen Leute den Mann, der 2016 für das Design und die Synthese von molekularen Maschinen den Chemienobelpreis erhielt.

    Eine Stunde lang führte der Niederländer Ben Feringa, der an der Universität Groningen lehrt und forscht, sein Publikum durch die Welt der Chemie, erklärte unterhaltsam und mit einigen persönlichen Anekdoten gewürzt, wie es zur Entwicklung der molekularen Nano-Maschinen kam. Diese kleinsten denkbaren Maschinen sollen in der Zukunft in der Medizin, der Industrie und im Alltag zum Einsatz kommen. Möglich ist all dies, weil sich die molekularen Maschinen autonom bewegen können. Angetrieben werden sie beispielsweise von Zucker, der im menschlichen Blut immer vorhanden ist. Die Maschinen transportieren damit Medikamente im Körper an die richtige Stelle. Ein weiterer Treibstoff ist Licht. So wirken lichtgesteuerte Antibiotika und Chemotherapeutika punktgenau und können unerwünschte Nebenwirkungen verhindern.

    Auf ebenso smarte Weise funktionieren molekulare Maschinen bei Lacken und Wandanstrichen – sie können sich selbst reparieren und verlängern damit ihre Haltbarkeit. Diese Nachhaltigkeit kann auch übertragen werden auf Rohstoffe. Und sogar auf die Fenster in unserem Zuhause: In etwa 15 Jahren sollen diese sich selbst reinigen können.

    Damit all dies eines Tages Wirklichkeit wird, ruft Ben Feringa die junge Generation auf, sich einzubringen. „Folgt Euren Träumen“ ist seine zentrale Botschaft: „Entdeckt, wofür Ihr Euch engagieren wollt, und habt Vertrauen in Euch selbst. Lotet Eure Grenzen aus.“

    Am Abend hatte der Initiativkreis Mönchengladbach zum zweiten Mal an diesem Tag in das Audimax der Hochschule eingeladen. Jetzt entführte Ben Feringa 500 Erwachsene in seine Forschungsarbeit. Nach seinem spannenden Vortrag stellte er aber im Gespräch mit Christoph Teuner, Chefmoderator beim Nachrichtensender n-tv, auch heraus, dass die Entwicklungen smarter Maschinen ihre Grenzen haben werden: „Wenn die Menschen ihre DNA plötzlich neu schreiben könnten, um etwa den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern oder einfach ein attraktiveres Aussehen zu erzielen, stößt das auf ethische Probleme. Als religiöser Mensch bin ich da sehr vorsichtig.“

    Ein weiteres großes Thema im Gespräch mit Christoph Teuner war die Umwelt, hier insbesondere der Klimawandel und der Kampf gegen Plastikmüll. Auch auf diesen Gebieten könne die Nanotechnologie zu Verbesserungen führen, so Ben Feringa. Funktionieren würde dies durch verstärktes Recycling. Allerdings, so der Spitzenwissenschaftler weiter, führe das Trennen der einzelnen Komponenten zu enormen Kosten.

    Zum Abschluss rief er sein Publikum auf, kritisch und wachsam zu bleiben: „Populisten sind beängstigend. Überprüfen Sie immer genau, ob man Ihnen Fiktion auftischt, oder ob es wirkliche Fakten sind. Deswegen unterrichte ich so gerne – ich möchte jeden meiner Studenten so ausbilden, dass er grundsätzlich nach fundierten Informationen sucht.“

    Ben Feringa trug sich in Anwesenheit von Bürgermeister Michael Schroeren in das Goldene Buch der Stadt ein. Schirmherr beider Veranstaltungen war Professor Dr. med. Andreas Lahm, Kliniken Maria Hilf GmbH und persönliches Mitglied des Initiativkreis Mönchengladbach. Mit Ben Feringa empfing der Initiativkreis Mönchengladbach in den 15 Jahren seines Bestehens den 31. Nobelpreisträger.

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  • Ein Tag als Erzieher – Boy’s Day in drei AWO-Kindertagesstätten

    Ein Tag als Erzieher – Boy’s Day in drei AWO-Kindertagesstätten

    Spielen, trösten, Konflikte lösen sind vermutlich die ersten Verknüpfungen, wenn man an den Beruf des Erziehers denkt. Dabei steckt soviel mehr hinter dem Beruf – ein Bildungs- und Erziehungsauftrag mit viel Verantwortung. Noch immer ist der Beruf “Erzieher*in” eine Frauendomäne. Vor diesem Hintergrund und dem Wunsch, mehr männliche Erzieher zu gewinnen, nimmt daher erstmals auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) beim diesjährigen Boy’s Day am 26.04.2018 teil. In den drei Kindertagesstätten der AWO auf der Badenstraße, dem Seilerweg und dem Spielkaulenweg standen insgesamt 8 Plätze zur Verfügung, welche bereits nach wenigen Tagen der Veröffentlichung auf dem “Radar” der offiziellen Internetseite des Boys’ Days ausgebucht waren.

    Die acht Jungen im Alter von 11 – 14 Jahren haben sich freiwillig für diesen “Schnuppertag” gemeldet und können an diesem Tag einen ersten Eindruck von den Aufgaben als Erzieher gewinnen und erste Berührungspunkte mit den Kindern der Kindertagesstätte knüpfen.

    “Während andere Unternehmen stark an einer Frauenquote arbeiten, haben wir bei der AWO den umgekehrten Fall – bei vielen unserer Dienste haben wir einen deutlichen Frauenüberschuss. Gerade in dem Berufsfeld des Erziehers / der Erzieherin würden wir uns freuen, wenn sich mehr Jungen bzw. Männer für den Beruf begeistern würden.”, so AWO-Geschäftsführer Uwe Bohlen. “Natürlich sind für Kinder auch männliche Bezugspersonen in der Erziehung wichtig, was in den Kindertagesstätten oder offenen Ganztagsschulen jedoch leider(fast) nicht der Fall ist. Wir würden es sehr begrüßen, wenn wir ein wenig mehr Geschlechtergerechtigkeit herstellen könnten”.  Insgesamt arbeiten im Unternehmensverbund der AWO in Mönchengladbach nur rund 15% Männer.

    Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende, Felix Heinrichs, will sich am Boys’ Day über die Situation des Erzieher-Berufs in den Kindertagesstätten erkundigen und besucht die Betriebskindertagesstätte “Meerblick” der AWO am Seilerweg.

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  • Stadtverwaltung sucht noch Jugendschöffen

    Stadtverwaltung sucht noch Jugendschöffen

    Die Amtszeit der Schöffen für die das Landgericht Mönchengladbach und die beiden Mönchengladbacher Amtsgerichte endet am 31. Dezember 2018. Für die dann folgende fünfjährige Wahlperiode werden rund 50 Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich für das Amt des Jugendschöffeninteressieren.

    Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in Mönchengladbach wohnen und am 1. Januar 2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

    Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.

    Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden sich  auf der städtischen Homepage www.moenchengladbach.de unter dem Suchbegriff “Jugendschöffe”.

    Wer den Bewerbungsbogen ausfüllt, kann ihn direkt an die Stadtverwaltung Mönchengladbach, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Aachener Straße 2, 41050 Mönchengladbach oder per Mail an Jugendschoeffenwahl@moenchengladbach.de senden.

    Ansprechpartner für die Schöffenvorschlagsliste in Jugendstrafsachen sind Stephan Hirsch, Tel.: 02161/25-3427,
    E-Mail stephan.hirsch@moenchengladbach.de, und Katharina Müllenmeister, Tel.: 02161/25-3404,
    E-Mail katharina.muellenmeister@moenchengladbach.de .

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