Autor: Harald Wendler

  • Zum letzten Mal „Schwester von“

    Zum letzten Mal „Schwester von“

    In Lot Vekemans‘ Theaterstück erzählt Antigones Schwester Ismene, wie es ist, im Schatten von Familienmitgliedern zu leben, die sich entweder selbst oder gegenseitig das Leben nahmen.
    Als einzige Überlebende des Ödipus-Klans weiß sie, wovon sie spricht. Esther Keil spielt den 2005 in den Niederlanden uraufgeführten Monolog in der Regie von Sascha Mey.

    Karten für die letzte Vorstellung am Mittwoch, den 25. April um 20 Uhr im Studio des Theaters Mönchengladbach sind an der Theaterkasse unter der Nummer 02166/6151-100 oder im Internet auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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  • Skandalöse Panne: erst im Mai soll das NRW-Parlament informiert werden

    Skandalöse Panne: erst im Mai soll das NRW-Parlament informiert werden

    Auf Initiative des Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten und ordentlichem Mitglied im Rechtsausschuss des Landtags NRW, Hans-Willi Körfges, hat die SPD-Fraktion in der gestrigen Ausschusssitzung eine Stellungnahme der Landesregierung zu den Vorfällen rund um das Sexualdelikt im Sonderzug von München nach Mönchengladbach gefordert.

    „Leider konnte das Ministerium der Justiz in der gestrigen Sitzung des Rechtsausschusses keine befriedigende Antwort darauf geben, ob und warum ein wegen Vergewaltigung rechtskräftig verurteilter Straftäter monatelang frei herumlaufen konnte. Diese Frage ist umso dringlicher, weil diese Person jetzt verdächtigt wird, am Wochenende eine Frau in einem Zug vergewaltigt zu haben.

    Hier erwarten wir zügige und schonungslose Aufklärung von Minister Biesenbach. Wer die Parole ‚Null Toleranz gegen Straftäter‘ ausgibt, muss jetzt auch schnell liefern. Er darf sich jetzt nicht wegducken.

    Die für den 9. Mai terminierte Sitzung des Rechtsausschusses ist der spät möglichste Termin, um das Parlament umfassend über die genauen Hintergründe zu informieren. Wenn es wirklich zutreffen sollte, dass die Bearbeitung von Anwaltsgebühren Vorrang vor der Inhaftierung des rechtskräftig Verurteilten gehabt haben sollte, wäre dies keine kleine Panne, sondern ein handfester Skandal im Verantwortungsbereich von Minister Biesenbach.“

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  • Olympische Spiele 2032 sollen nicht als Leuchtturmprojekt dienen –Mönchengladbach will dabei sein

    Olympische Spiele 2032 sollen nicht als Leuchtturmprojekt dienen –
    Mönchengladbach will dabei sein

    „Es liegt auf der Hand, dass sich Mönchengladbach mit seinem modernen Hockeystadion, in dem unter anderem 2006 die Hockey-WM ausgetragen wurde, als Standort für ein eventuelles olympisches Hockeyturnier anbietet.
    Dass Mönchengladbach, zugleich Sitz des Deutschen Hockey Bundes, neben seiner Borussia sportliche Großveranstaltungen dieser Art „kann“, hat die Sportstadt erst jetzt bei der Tour de France bewiesen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der gestern bei der Präsentation des Konzeptpapiers in Düsseldorf durch Ministerpräsident Armin Laschet und die Initiatoren um Michael Mronz gemeinsam mit den Spitzenvertretern der beteiligten Kommunen dabei war.

    Die Stadt Mönchengladbach ist eine von 14 Kommunen, in denen das größte Sportereignis der Welt nach Vorstellung der Initiatoren und der Landesregierung in 14 Jahren stattfinden soll.

    In dem 182 Seiten umfassenden Konzeptpapier werden zunächst die Sportarten und Disziplinen der Olympischen Spiele betrachtet.
    Mönchengladbach wäre, sollte es zu einer möglichen Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische und Paralympische Spiele, mit dem Sparkassenpark im Nordpark für die Sportart Hockey gesetzt.

    Ministerpräsident Armin Laschet sagte: „Fast genau neun Monate nach der ersten Vorstellung freue ich mich sehr über das nun vorliegende und ausgearbeitete Konzept der Initiative zu Rhein Ruhr City 2032. Olympische und Paralympische Spiele können für Nordrhein-Westfalen eine einmalige Chance darstellen, uns als gastfreundliches und weltoffenes Sportland zu präsentieren. Ich bin überzeugt, dass eine Bewerbung dann erfolgreich sein kann, wenn der Sport und der nachhaltige Nutzen für die Menschen im Mittelpunkt stehen, fernab jeder Gigantomanie.
    Zudem kann durch Olympische und Paralympische Spiele die Attraktivität und Aktivität in zukunftsträchtigen Wirtschaftsfeldern gesteigert werden, wie im Bereich der Mobilität oder der Digitalisierung. Wir wollen die Dynamik einer Olympia-Bewerbung zur Mobilisierung im Rahmen der Ruhr-Konferenz und beim Strukturwandel im Rheinischen Revier nutzen. Das würde am Ende dem gesamten Land nutzen.

    Über 80 Prozent der benötigten Sportstätten und Veranstaltungsorte sind heute schon an den 14 Standorten vorhanden.
    Über 640.000 Zuschauer können zeitgleich in den derzeit vorhandenen Arenen und Stadien der Region Rhein-Ruhr Platz nehmen und über 115.000 Hotelbetten können in der Region als Übernachtungsmöglichkeiten angeboten werden.
    Ein einmaliger Standortvorteil in Europa.

    Im Mittelpunkt steht für die Rhein Ruhr City-Initiatoren jedoch etwas Übergeordnetes: Olympische und Paralympische Spiele sollen nicht als Leuchtturmprojekt dienen. Vielmehr zeigt das Konzept Ideenansätze auf, wie Olympische Spiele in der Region mit einer ausgewogenen Kosten-Nutzen-Relation einen konkreten und zukunftsweisenden Mehrwert für die Menschen in der Region mit sich bringen, die über den Rahmen der Spiele sichtbar und erlebbar sind. Durch das Sportstättenkonzept der Rhein Ruhr City ist es laut Initiatoren bereits gelungen, unter den beteiligten Kommunen ein neues Wir-Denken zu erzeugen.

    In der Metropolregion Rhein-Ruhr leben über zehn Millionen Menschen. Sie ist damit die fünftgrößte Metropolregion Europas. Über 500.000 Studenten studieren an den hiesigen Hochschulen, das bedeutet ein Potential von 500.000 Geschäftsideen.

    „Die Region Rhein-Ruhr als Verbund zu verstehen, schafft ein Klima für Innovation und Investition wie es die Region, die heute Silicon Valley genannt wird, erfolgreich etabliert hat. Mit Olympischen Spielen als überregionalem und gemeinschaftlichem Projekt ist eine Beschleunigung von Investitionen in Kernthemen der Zukunft wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung für das Rhein-Ruhr Gebiet und ganz NRW möglich“, erklärte Mronz.

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  • Konzert für Liebhaber der klassischen Musik

    Konzert für Liebhaber der klassischen Musik

    Freunde der klassischen Musik können sich auf einen Konzertabend mit dem Kirchenmusikdirektor Udo Witt, dem Rheydter Knabenchor und der Rheydter Mädchenkurrende freuen.
    Das Konzert am Sonntag, 22. April 2018, um 17 Uhr, steht unter dem Namen „Jauchzet dem Herrn“ und bietet Besuchern Einblicke in die zauberhafte Welt der Klassikmusik. Ort ist die Grabeskirche St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40. Der Eintritt ist frei.

    Unter der Leitung von Organist und Kantor Udo Witt präsentieren der Rheydter Knabenchor und die Mädchenkurrende Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Wolfgang Amadeus Mozart. Seit einiger Zeit ist Laura Zeiger als Stimmbildnerin dabei. Sie singt in diesem Konzert den Solosopran.

    Udo Witt ist vielen Mönchengladbachern als Kantor der Hauptkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt bekannt. Vor gut zehn Jahren gründete der studierte Kirchenmusiker den Rheydter Knabenchor. Konzertreisen führten ihn durch Deutschland, die Schweiz und bis nach Israel.

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  • Schüler pflanzten 400 Bäume im Hardter Wald

    Schüler pflanzten 400 Bäume im Hardter Wald

    Mit viel Schwung rammt Max den Spaten in den Boden. Er bereitet ein etwa 30 Zentimeter tiefes Loch vor, in das seine Freunde Tobias und Niklas eine kleine Douglasie, einen Nadelbaum, setzen. Hilfestellung bekommen sie dabei von mags-Forstwirt Manuel Donné.
    Neben den drei Jungs haben noch weitere 20 Schüler der Gesamtschule Hardt an der Pflanzaktion im Hardter Wald von mags teilgenommen.
    Dabei haben die Sechstklässler 400 Bäume auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern gepflanzt.
    Werner Stops, Revierförster und mags-Bereichsleiter für Forst und Baum, begrüßt die Jungen und Mädchen hinter der Forstverwaltung am Birkmannsweg und erklärt, was zu tun ist: „Jetzt ist die richtige Zeit, zu pflanzen. Ihr werdet heute in Gruppen einen Mischbestand aus zwei verschiedenen Baumarten setzen. Die robuste Douglasie, die wir als Ersatz für die Fichte nehmen. Und die Buche, die ,Mutter des Waldes’, wie wir gerne sagen.“

    In sieben Gruppen gehen die Schüler ans Werk. Jede Gruppe darf im Wechsel eine Reihe Nadel- und eine Reihe Laubbäume pflanzen. Unterstützt werden sie dabei von mags-Forstmitarbeitern. So hilft Dirk Drewenskus der Mädchen-Gruppe um Alice, Anna und Faustina. Er misst für die Mädchen den richtigen Abstand der Bäume zueinander aus und achtet darauf, dass die Schülerinnen die Wurzeln der kleinen Bäume tief genug und den Stamm grade in den Boden setzen.

    Lehrerin Barbara Ostwald, die ihre Sechstklässler bei der Pflanzaktion begleitet, ist begeistert von ihren Schülern: „Die Kinder haben sich so auf den Tag gefreut. Es ist schön zu sehen, wie viel Spaß sie bei der Arbeit haben und wie eifrig sie mitanpacken.“ Sie will den Tag für ihre MINT-Klasse nutzen und das Erlernte in den naturwissenschaftlichen Fächern aufgreifen.
    Als Dankeschön nach getaner Arbeit und zur Stärkung gibt es für die Elf- und Zwölfjährigen frische Würstchen vom Holzkohlegrill mit Brötchen, Senf, Ketchup sowie Wasser und Apfelschorle.
    Beim Essen schließen die Freundinnen Anna, Diana und Emily einen Pakt: „Wenn wir Abi machen, kommen wir hier wieder hin, um zu sehen, wie groß unsere Bäume geworden sind.“ Und Anna resümiert: „Ich fand die Pflanzaktion richtig gut, weil das toll für die Umwelt ist.“
    Zum Abschluss der Pflanzaktion verspricht Werner Stops den Schülern noch, die neu aufgeforstete Fläche mit einem Zaun vor Rehwild zu schützen.

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  • 125 Jahre Trabrennbahn an der Niers – zwei Feiertage mit großem Sport und Mega-Fun-Programm für die ganze Familie

    1. und 31. Mai 2018 jeweils ab 11.00 Uhr – Jubiläumsveranstaltung „125 Jahre Trabrennbahn Mönchengladbach“ mit Doppelrenntag und PMU-Lunch-Rennen. Der Eintritt ist frei.

    Zum Jubiläum veranstaltet die älteste betriebene Trabrennbahn Deutschlands am Mittwoch, 30. Mai, gleich fünf PMU-Lunch-Rennen, die mit jeweils 4.500 Euro dotiert sind. Im Biergarten werden neben Getränken herzhafte Speisen für das Publikum angeboten.

    Tags darauf, Fronleichnam, findet als Hauptereignis des Jahres das „Norbert-Blum-Jubiläumsrennen“ statt, das mit 10.000 Euro dotiert ist. Damit ehrt man den jüngst verstorbenen Zweiten Vorsitzenden des Trabrennvereins und einen ganz großen Sportsmann in der Traberwelt. Insgesamt gibt es an Fronleichnam zehn Rennen, davon auch drei Vorläufe für das Jubiläumsrennen und ein Gästefahren mit Prominenten. Ein Amateurfahrer-Vergleichskampf mit Teilnehmern aus ganz Deutschland rundet das sportliche Angebot ab. Dieser Wettbewerb wird unterstützt von der Traber Allianz West.

    An Fronleichnam, dem Tag der offenen Tür an der Niersbrücke, dürfen sich die Besucher nicht nur auf einen Blick hinter die Kulissen dieses faszinierenden Sports freuen, sondern auch auf Musik, Speisen und Getränke. Ein buntes eigenes Programm wartet auf alle Kinder.

    Der Biergarten lockt mit deftigen Speisen und kühlen Getränken. Kinder können sich im Kids-Corner an Eis und weiteren Leckereien laben. Die Maskottchen Jünter, Bernie und Goldie treiben mit ihnen ihre Späße, Borussia kommt mit dem Fanmobil. Kennen Sie die Mini-Traber? Das sind Ponys, die vor einen Sulky gespannt werden. Und wie die ihren Job ernst nehmen! Sehen Sie selbst, am 31. Mai auf der Trabrennbahn.

    Oldtimer-Trecker-Treffen – Kinderhüpfburg – Kinderschminken – Ponyreiten – Ritterlager – Moderation mit interessanten Gesprächspartnern aus der Traberwelt – Speedwagen-Rennen mit zwei Fahrern – Mitfahren im Planwagen – Präsentation der Fahrer vor den Rennen – Live-Moderation aller Rennen – Zelt des Mönchengladbacher Karnevalsverbands

    Zum Jubiläum gibt es das Festheft zum 125-jährigen Bestehen: 40 Seiten prall gefüllt mit Infos zur legendären Bahn an der Niers.

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  • „Baumpflege und –fällungen in Mönchengladbach“

    „Baumpflege und –fällungen in Mönchengladbach“

    Im Rahmen der Reihe „Politisches Tagesgespräch“ veranstaltet die Kolpingsfamilie Mönchengladbach e. V.
    am Mittwoch, 18. April 2018 ab 18.00 Uhr im ‚freiRaum’ im Kolpinghaus, Alter Markt 10, 41061 Mönchengladbach
    eine öffentliche Diskussion zum Thema „Baumpflege und –fällungen in Mönchengladbach“.

    Vertreter der mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AÖR und
    der BUND – Ortsgruppe Mönchengladbach werden Rede und Antwort stehen.
    Für die Bündnisgrünen wird Hajo Siemes an der Diskussion teilnehmen.

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  • Sensationsfund in Willich: Mitglied des Heimatvereins findet Tüllenbeil aus der Bronzezeit

    Sensationsfund in Willich: Mitglied des Heimatvereins findet Tüllenbeil aus der Bronzezeit

    Der offizielle Sondengänger Heinz-Jürgen Ruge fand vor kurzem auf einem Acker in der Nähe von Willich-Schiefbahn ein ca. 3300 Jahre altes Tüllenbeil.  Dieses Teil dürfte der bisher älteste Metallfund auf dem Gebiet der Stadt Willich und ihrer Altgemeinden sein. Die sehr gut erhaltene Beilklinge weist keinerlei Gebrauchsspuren an der Schneide auf. Durch die geringe Größe liegt es nahe, dass es sich evtl. um eine miniaturisierte Grabbeigabe handeln könnte. Dagegen spricht die relativ große Öffnung der Tülle, die eine massive Schäftung durchaus zulässt. Die Archäologen des LVR Fachamtes für Bodendenkmalpflege in Xanten, denen Ruge alle Funde regelmäßig vorlegen muss, konnten in ihren einschlägigen Bilddatenbanken kein vergleichbares Stück finden. Falls diese Beilklinge in einer sogenannten „verlorenen Form“ hergestellt wurde, handelt es sich um ein  einmaliges Stück.

    Aus dem gleichen Zeitraum (Bronzezeit) wurde auch noch das Fragment einer Speer- bzw. einer Pfeilspitze geborgen.
    Diese liegt den Archäologen in Xanten derzeit zur Begutachtung vor.

    Zu sehen ist das kleine Tüllenbeil zusammen mit anderen interessanten Bodenfunden noch bis Ende 2018 im Heimatmuseum KampsPitter in Willich-Schiefbahn. Danach geht es ebenfalls zur weiteren Erforschung an das archäologische Fachamt des LVR nach Xanten.

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  • Energieersparnis durch Smart Home-Systeme  kein NEW Angebot

    Energieersparnis durch Smart Home-Systeme
    kein NEW Angebot

    Mit modernen Smart Home-Systemen lässt sich der Gasverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren – unabhängig von der Größe des Hauses und dem Alter der Heizanlage.
    Zu diesem Ergebnis kommen das Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der TH Köln und der Kölner Energieversorger RheinEnergie in einer aktuellen Forschungsstudie.
    Dies gelingt aber nur, wenn sich die Nutzerinnen und Nutzer intensiv mit der Steuerung beschäftigen. Damit nicht nur Technikaffine Energieeinsparungen in nennenswerter Höhe realisieren können, müssen die Anbieter ihre Systeme deutlich anwenderfreundlicher gestalten, empfiehlt das Forscherteam.

    Für die Studie wurden in der Stadt Rösrath 120 Haushalte mit einer zentralen Gasheizung ausgewählt. Mitarbeiter der RheinEnergie installierten dort im Frühjahr 2016 ein marktübliches Smart Home-System. „Die von uns in die Studie aufgenommenen Einfamilienhäuser ähneln vom Alter und vom energetischen Standard her dem Gebäudebestand in vielen deutschen Städten. Daher lassen sich unsere Ergebnisse sehr gut auf den deutschen Smart Home-Markt übertragen“, sagt Projektleiterin Gülten Aydin-Multari von der RheinEnergie.

    Um die Benutzerfreundlichkeit der Systeme zu testen, wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst nur die standardmäßigen Anleitungen als Hilfen an die Hand gegeben. Auch die individuelle Anpassung der Systeme sollten sie selbst durchführen. „In unseren monatlichen Befragungen zeigte sich sehr schnell, dass nur technisch versierte Nutzer mit einer hohen Eigenmotivation mit den Systemen gut zurechtkamen. Viele andere waren mit der Komplexität schnell überfordert“, erläutert Projektleiter Tobias Rehm vom CIRE der TH Köln. Daher entschied sich das Projektteam nach einem halben Jahr, die Teilnehmer durch Workshops und eigens erstellte Anleitungen bei der Nutzung der Systeme zu unterstützen.

    Fast zwei Jahre nutzten die 120 Haushalte ihre Smart Home-Systeme. Rund 14 Prozent von ihnen erzielten hohe Einsparungen von mehr als 20 bis hin zu über 30 Prozent beim Gasverbrauch für Warmwasser und Heizung. Insgesamt verbrauchten 57 Prozent im Testzeitraum weniger Energie als zuvor. Bei 43 Prozent hingegen stieg der Energiebedarf. „Die Detailanalyse hat gezeigt: Die Top-Sparer hatten sich intensiv mit dem System beschäftigt und viele Automatisierungen programmiert. In den Haushalten, die mehr Energie verbrauchten, hatten sich häufig die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner bzw. die Anwesenheitsdauer erhöht“, sagt Rehm.

    „Mit unserem Forschungsprojekt haben wir viele neue Erkenntnisse über Smart Home-Systeme aus der Kundenperspektive gewonnen und unsere Messergebnisse mit intensiven Befragungen und Einzelinterviews validiert. Jetzt ist klar: Die Nutzer wünschen sich ein einfacher und intuitiv zu nutzendes Smart Home, das sie ohne technische Vorkenntnisse auf ihre eigenen Bedürfnisse für Energieeinsparung, Komfort und mehr einstellen können. Hier sind die Hersteller gefordert. Wenn eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit gelingt, könnte ein Großteil der Haushalte ihre Energiekosten deutlich senken“, sagt Prof. Dr. Thorsten Schneiders, der am CIRE das Smart Energy-Team führt. „Smart Home bietet immer mehr Möglichkeiten und noch großes Potenzial in Privathaushalten und Unternehmen.“

    Die im Projekt gewonnen Erkenntnisse werden in Folgeprojekte einfließen, die sich mit der Nutzung smarter Technologien in Privathaushalten, aber auch in mittelständischen Unternehmen befassen. Diese Projekte sind angesiedelt im von der TH Köln und der Universität Münster gegründeten Virtuellen Institut Smart Energy (VISE), dessen technischer Leiter Prof. Schneiders ist.

    Das Forschungsprojekt „SmartHome Rösrath“ wurde durch das Siebte Rahmenprogramm für Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration der Europäischen Union gefördert und ist Teil des Projektes „CELSIUS – Combined Efficient Large Scale Integrated Urban Systems“.

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  • Wilhelm-Strauß-Straße wird gesperrt

    Wilhelm-Strauß-Straße wird gesperrt

    Im Rahmen der Baumaßnahme Limitenstraße wird die Wilhelm-Strauß-Straße ab Mittwoch, 18. April bis voraussichtlich zum 7. Mai an der Einfahrt von der Limitenstraße voll gesperrt.

    Die Einbahnstraßenregelung auf der Wilhelm-Strauß-Straße wird für diesen Zeitraum aufgehoben, sodass die privaten Parkplätze an der Wilhelm-Strauß-Straße aus Richtung Dorfbroicher Straße erreichbar sind.

    Auch die Ausfahrt aus der Straße ist über die Dorfbroicher Straße möglich. Die Bauarbeiten haben darüber hinaus auch Einschränkungen im Bereich der Hauptstraße zur Folge. Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.
    Aus gleichem Grund entfällt die Haltestelle „Dorfbroicher Straße“ für die Buslinien 004, 006 und SB81.
    Als Ersatz können die Fahrgäste die Haltestelle „Bylandstraße“ nutzen.

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  • Phrasendrescherei die Zweite

    Phrasendrescherei die Zweite

    Alle haben sie uns Bürger an der Nase herumgeführt.
    Schnelles Internet sollte jeder Haushalt noch in 2018 haben. Mindestens 50 Megabit/Sekunde schnell war das angekündigte Minimum des Ex-Ministers Garrelt Duin von der SPD zu Zeiten der Landesmutter Hannelore Kraft für die Nordrheinwestfälische Bevölkerung. Das war 2015.
    Was wurde daraus? Nichts. Versprochen – gebrochen. Das war absehbar.

    Nun der widerliche Teil: Nachdem heute der aktuell zuständige Minister Andreas Pinkwart das alte Ziel als nicht umsetzbar einkassierte, den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes ankündigte, hetzt die NRW-SPD mit der Überschrift:
    „Gigabit-Pläne der Mitte-Rechts-Koalition – Schöne Worte, wenig Taten“.

    Wenn das nicht mal ein originelles Eigentor ist.
    Es hilft den Menschen im Land nun mal nicht weiter, solchen Sprachvirtuosen zu folgen. Auch dann nicht, wenn jeder weiß, dass diese horrenden Summen zur Verkabelung nicht vom Land, sondern überwiegend vom Bund kommen.
    Die Bürger selbst haben diese Milliarden eingezahlt, wer denn sonst.
    Nicht nur der FDP-Minister wird an seinen Taten gemessen, auch die SPD. Siehe oben.

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  • 2. Gerontologiepreis an Paula Weyand verliehen – Sozial-Holding würdigt hervorragende Bachelorarbeit

    2. Gerontologiepreis an Paula Weyand verliehen – Sozial-Holding würdigt hervorragende Bachelorarbeit

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat Paula Weyand für ihre hervorragende Bachelorarbeit mit dem 2. Gerontologiepreis ausgezeichnet.
    Die Absolventin der Hochschule Niederrhein hat sich in ihrer von Dipl. Geront. Sigrid Verleysdonk-Simons und Prof. Dr. Claudia Kaiser betreuten Abschlussarbeit mit der Dementia Care Mapping (DCM) Methode zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen beschäftigt und dabei den Bogen von den theoretischen Grundlagen bis zur praktischen Anwendung im Pflegealltag geschlagen.

    „Das Thema ist von der Autorin nicht nur exzellent bearbeitet worden – es ist für die Sozial-Holding auch hochaktuell und von besonderer Bedeutung. Schon heute haben rund 70 Prozent der BewohnerInnen unserer Einrichtungen eine Demenzerkrankung – und der Anteil steigt weiter an. Als Altenheimbetreiber können wir von guten wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug zur Praxis einiges lernen und daraus Handlungsempfehlungen für die professionelle Pflege- und Betreuung ableiten“, betont Bernhild Birkenbeil, Geschäftsleiterin der städtischen Altenheime. „In ihrer schlüssigen und wissenschaftlich fundierten Bachalor-Arbeit gelingt es Paula Weyand, den Stand der Wissenschaft, aktuelle Forschungsergebnisse und die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland mit eigenen aus Experteninterviews gewonnenen Erkenntnissen zu verknüpfen“, lobt Sigrid Verleysdonk-Simons die Preisträgerin.

    Im Jahr 2016 hatte die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach erstmalig den Gerontologiepreis für eine herausragende Bachelorarbeit im Bereich Altersarbeit/Alterswissenschaft des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein vergeben. Die Auszeichnung, die jährlich verliehen wird, ist mit 1.300 Euro dotiert.

    „Mit der Auslobung des Gerontologiepreises möchten wir Studierende des Fachbereichs Sozialwesen motivieren, sich mit der Altenarbeit zu beschäftigen und mit ihren Forschungsergebnissen Theorie und Praxis der Altenhilfe zu befruchten“, erläutert Susanne Wallrafen von der Sozial-Holding. Denn gerade in der Sozialarbeit, die sich abseits der reinen Pflege ganzheitlich mit dem alten Menschen, seinem sozialen Umfeld und seinen Bedürfnissen auseinandersetzt, werden Fachkräfte dringend gesucht.

    Hintergrund zu DCM Dementia Care Mapping (DCM) ist ein Beobachtungsverfahren, mit dem die Zufriedenheit und das Wohlbefinden von an Demenz erkrankten Menschen eingeschätzt werden kann, bei denen übliche Zufriedenheitsbefragungen nicht möglich sind. Mit DCM lässt sich messen, wie zum Beispiel bestimmte Angebote bei dem demenzkranken Bewohner ankommen und ob sie sich positiv oder eher negativ auf sein Wohlbefinden auswirken. Die Methode, die von britischen Wissenschaftlern entwickelt wurde kann auch eingesetzt werden, um Ursachen für Unwohlsein, zunehmenden Rückzug oder aggressives Verhalten von Erkrankten zu ergründen.

    Dafür werden Stimmungen, Handlungen und die Tagesstruktur der Betroffenen beobachtet und dokumentiert. Wichtig ist dabei für den Beobachter, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen.

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  • Henry Ferl neuer Vorsitzender  der CDU-Bezirksfraktion Ost

    Henry Ferl neuer Vorsitzender der CDU-Bezirksfraktion Ost

    Einstimmig hat die CDU-Bezirksfraktion Ost den Giesenkirchener CDU-Politiker Henry Ferl zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt damit auf Wilhelm Reiners, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat.

    Andrea Herfs

    Mit Andrea Herfs stellt der Ortsverband Neuwerk ab sofort die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Auch ihre Wahl erfolgte einstimmig. Hierzu erklärt Henry Ferl:

    „Zunächst bedanke ich mich sehr herzlich bei meinem Vorgänger Wilhelm Reiners für seine zuverlässige Arbeit in den letzten Jahren. Gleichzeitig freue ich mich über das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen sowie die neue Herausforderung. Ich werde alles daran setzen, dieses Vertrauen zu rechtfertigen und die Interessen unseres Bezirkes bei den anstehenden Entscheidungen mit hohem Einsatz und Nachdruck zur Geltung zu bringen. Ebenfalls gratuliere ich der neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Andrea Herfs zu ihrer einstimmigen Wahl. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“

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  • VHS im Überblick: 23. bis 29. April

    VHS im Überblick: 23. bis 29. April

    Die Volkshochschule bietet in der Woche vom 23. Bis 29. April zahlreiche Kurse, Workshops und Vorträge an. Hier erhalten Sie einen Überblick. Weitere Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

    Flamenco – Basics und Technik Anfänger Teil II

    Flamenco: Leidenschaft, Ausdruck, Eleganz. Flamenco gilt heute als Fusion aus verschiedenen Elementen mehrerer Kulturen, die sich über Jahrhunderte hinweg gebildet hat. In diesem Kurs geht es um die Basics des Flamenco, Fuß- sowie Armtechniken und insbesondere die Körperhaltung. Ausdrucksstarke Choreographien sorgen für eine eindrucksvolle Inszenierung in der Gruppe.

    23.4.2018 bis 2.7.2018, 18:15 – 19:45 Uhr MENGE-Raum, 1. Etage, Fliethstr. 67, 41061 MG

    Kurs-Nr.: 181F3741F

    Kosten: 72 Euro

     

    Forum Gesundheit: Was Zähne zeigen – oder: An jedem Zahn hängt ein Organ!

    „Damit wir auch weiterhin kraftvoll zubeißen können – und im entscheidenden Moment genug Biss haben“ – Den wenigsten ist bewusst, dass die Zähne mit unseren Organen in Zusammenhang stehen: Das der kranke Zahn damit Einfluss auf das zugehörige Organ hat oder ein krankes Organ die Zähne beeinflussen kann. Die Teilnehmer erfahren bei diesem Vortrag was alles mit Zähnen zusammenhängen kann.

    23.4.2018, 19:00 – 21:10 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181F5200F

    Kosten: keine

     

    Inverted Classroom – Einführung in die digitale Fotografie Dieser Kurs verbindet flexibles Lernen im Netz mit dem Austausch und der Bildbesprechung in der Gruppe. Die grundlegenden Inhalte zu den Themen Blende und Zeit und deren Zusammenspiel werden den Teilnehmern innerhalb des Kurses als Video zur Verfügung gestellt. Bei dem ersten Präsenztreffen können offene Fragen hierzu geklärt werden. Auf der Exkursion kann das Erlernte praktisch umgesetzt werden.

    24.4.2018 bis 12.6.2018, 18:30 – 21:30 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181E8004F

    Kosten: 45 Euro

     

    Figürliches Modellieren mit Beton

    In diesem Kurs werden wetterfeste Betonskulpturen nach den individuellen Vorstellungen modelliert. Von der anfänglich kompakten Skulptur bis zur künstlerischen Arbeit werden die Teilnehmer bei ihrem Projekt begleitet und Fragen geklärt.

    24.4.2018 bis 19.6.2018, 19:00 – 21:15 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181E5000S

    Kosten: 72 Euro, zzgl Materialkosten

     

    Let’s cook! Gardenparty

    Die Teilnehmer erfahren alles über eine orignal englische Gartenparty. Sie erhalten Tipps, was bei der Planung und Organisation zu beachten ist. Außerdem sowie was auf hier zu Essen serviert wird.

    25.4.2018, 18:00 – 21:10 Uhr

    Volksverein MG, Geistenbecker Straße 107

    Kurs-Nr.: 181G1091S

    Kosten: 22 Euro

     

    Fotografie „Grundlagen der Portraitretusche“ mit Photoshop Die notwendigen und sinnvollen Vorgehensweisen der Portraitretusche werden den Teilnehmern aus fotografischer Sicht leicht und verständlich erklärt. Zu Beginn erhalten sie einen Überblick zu den gängigsten Vorgehensweisen der Portraitretusche. Über 6 Wochen erhalten die Teilnehmer zu Wochenbeginn einen Link zum jeweiligen Video-Tutorial. Neben dem Tutorial findet wöchentliche eine Skype Sprechstunde statt.

    25.4.2018 bis 18.6.2018, 18:30 – 21:00 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181E8007F

    Kosten: 69 Euro, zzgl. 10 Euro Leihgebühr für die Tutorials

     

    Datenbankadministration mit Access – Fortgeschrittene Techniken Die Teilnehmer erwerben umfassende Kenntnisse zur Analyse ihrer Daten mittels Abfragen. Um Formulare und Berichte nach den persönlichen Wünschen erstellen zu können, lernen sie die Entwurfsansicht genau kennen. Sie automatisieren Datenbanken mit selbst erstellten Makros und tauschen Daten mit anderen Access-Datenbanken oder weiteren Anwendungsprogrammen aus.

    26.4.2018 bis 27.4.2018, 9:00 – 15:00 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181B5512T

    Kosten: 80 Euro inkl. Lehrbuch

     

    Franzosen „ticken“ anders

    In diesem Vortrag geht es um die interkulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Franzosen, die im Alltags- wie auch im Berufsleben zu weitreichenden Missverständnissen führen können. Anhand eigener Erfahrungen im Nachbarland gibt die Referentin einige Erklärungsansätze und sensibilisiert für das Erkennen und Vermeiden solcher Missverständnissen.

    26.4.2018, 19:30 – 21:00 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181G2001S

    Kosten: 7 Euro

     

    OneNote – das digitales Notizbuch

    OneNote ist ein digitales Notizbuch, das das Leben erleichtern kann. Ob im Büro, in der Schule oder zu Hause, mit OneNote können überall Notizen erstellt werden. Es speichert und synchronisiert die Notizen automatisch.

    27.4.2018, 9:00 – 16:00 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181B5910T

    Kosten: 95 Euro

     

    Textverarbeitung mit Word – Fortgeschrittene Techniken Ob Formatvorlagen erstellen und bearbeiten oder mit Textfeldern und Grafiken arbeiten – Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar welche weitergehenden Gestaltungsmöglichkeiten Word 2013 bietet, um professionelle Ergebnisse zu erzielen.

    28.4.2018 bis 29.4.2018, 9:00 – 15:00 Uhr City-Haus, Mühlenstr. 2-4

    Kurs-Nr.: 181B5212T

    Kosten: 80 Euro inkl. Lehrbuch

     

    Natur und kulturhistorische Wanderung – Frühlingsexkursion um die Netteseen Die Frühlingsexkursion geht nach Breyell (Nettetalt), dabei kommen die Teilnehmer am Quellensee, der Lüthemühle und De-Wittsee mit den zahlreichen Wasservögeln vorbei. Die Nette bildet in den Talauen eine Kette von Seen und Weihern, die mit undurchdringlichem Röhricht, dunklen Erlenbruchwäldern und hohen Pappelalleen das Bild dieser Landschaft bestimmen. Wanderstrecke ca. 15 km 29.4.2018, 9:10 – 18:00 Uhr

    Treffpunkt: 9:10 Uhr Hbf Mönchengladbach Eingangshalle

    Kurs-Nr.: 181C1310F

    Kosten: 5 Euro

     

    Konzert mit dem Kammerorchester „I SEDICI ARCHI“ und dem Madrigalchor der VHS Im Konzert können sich die Teilnehmer vom VHS-Ensemble unter anderem mit J.S Bach: Doppelkonzert für 2 Violinen d- moll und 5. Brandenburgisches Konzert begeistern lassen.

    29.4.2018, 17:00 – 18:30 Uhr

    St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstr. 40

    Kurs-Nr.: 181D5562S

    Eintritt: 7 Euro / 3 Euro

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  • Daueraufregerthema Müll: Infostände der Grünen in Gladbach und Rheydt

    Daueraufregerthema Müll: Infostände der Grünen in Gladbach und Rheydt

    Ab 01. Januar 2019, wenn die von CDU und SPD beschlossene neue Abfallsatzung in Kraft tritt, sollen in Mönchengladbach große Rolltonnen eingeführt werden.

    In den vergangenen Tagen hat die in Mönchengladbach fürs Thema Müll zuständige Stadttochter mags bereits etliche Hausbesitzer in der Stadt angeschrieben und über die neue Restmülltonne informiert, die schon ab dem Herbst diesen Jahres an die Haushalte gehen soll.

    Die Hausbesitzer sind angehalten, vorab Rolltonnen für ihren Müll zu ordern.
    Das Problem, das viele Bürger dabei haben: Die neue Satzung sieht große Volumentonnen vor, die nicht gerade dazu einladen, den Müll zu trennen und zu viel Müll zu vermeiden. Dabei ist die Abfallvermeidung gesetzlich vorgeschrieben.

    „Leider gibt es hier bei uns in Mönchengladbach keine Option, für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte beispielsweise eine 35-Liter-Rolltonne in einem Abholrhythmus von zwei Wochen anzubieten“, stellt Hajo Siemes, Mitglied der Grünen im Aufsichtsrat der GEM, fest.

    Hintergrund: Viele Bürger der Stadt können nicht nachvollziehen, dass Sie nun eine zu große Mülltonne zugewiesen bekommen, obwohl sie sich umweltbewusst verhalten, den Müll trennen und möglichst wenig Abfall produzieren. „Jetzt wird ein Müllvolumen von 20 Litern pro Person und Woche per Satzung vorgegeben“, sagt Hajo Siemes. Bei Benutzung einer Biotonne oder bei Eigenkompostierung betrage das Volumen immer noch 15 Liter pro Person und Woche.

    „Die Mönchengladbacher Grünen haben sich immer für Müllvermeidung eingesetzt und möchten das auch weiterhin tun“, so Siemes. Auf ihrer Homepage haben die Grünen als Muster einen Bürgerantrag hinterlegt, für jene, die Widerspruch einlegen und fordern wollen, dass auch kleinere Rolltonne mit etwa einem 35 Liter-Volumen angeboten und die Vorgaben von 20 Litern Müll pro Person/Woche aus der Abfallsatzung gestrichen werden.

    Um alle Interessierten zu informieren, sind die Grünen an den nächsten Samstagen, 14. und 21. April, jeweils von 10-12 Uhr mit Infoständen auf dem Rheydter Markt (Brucknerallee/Hauptstr.) und in Mönchengladbach auf dem Sonnenhausplatz präsent und stehen für weitere Fragen zum Thema Restmülltonne zur Verfügung. Ansprechpartner sind in Rheydt Hajo Siemes, in Mönchengladbach Dr. Gerd Brenner.

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  • Kinder gehen mit gutem Beispiel voran bei der Müllvermeidung

    Kinder gehen mit gutem Beispiel voran bei der Müllvermeidung

    mags und GEM machen aktuell mit einer Plakatkampagne im Stadtgebiet aufmerksam auf „Eine saubere Stadt fängt bei dir selber an“.
    Zahlreiche Aktionen begleiten die Kampagne, um die Bürger für das Thema „Wilder Müll“ zu sensibilisieren.
    So sind in dieser Woche auch Kinder und Jugendliche in Sachen Sauberkeit unterwegs.

    Der Waldkindergarten „Pfifferlinge“ zum Beispiel hat am Mittwoch, 11. April, nicht nur das kostenfreie Umweltbildungsprogramm der GEM genutzt, sondern auch selbst Einsatz gezeigt. Die 7-köpfige Gruppe der Vorschulkinder hat gemeinsam mit GEM-Mitarbeiterin Sandra Knitter, 3 Erziehern und 1 Mitarbeiterin der mags im angrenzenden Volksgarten Müll eingesammelt. Von „Wahnsinn, was die Leute alles wegschmeißen!“ über „Das behalte ich!“ bis „Das machen wir jetzt öfter!“ reichten die Reaktionen der Kinder. Die meist 5-Jährigen holten Flaschen, leere Chipstüten und auch jede Menge Bonbonpapier aus der Natur. Am Ende waren innerhalb von 20 Minuten vier Müllbeutel voll.
    „Bevor die Kinder den Müll einsammelten, wurden sie darauf hingewiesen nichts mit den Händen aufzuheben, bevor die Erwachsenen nicht geguckt haben. Es gab keine Spritzenfunde,“ teilte die mags auf Nachfrage mit.

    Die GEM fördert bereits seit vielen Jahren das Umweltbewusstsein von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Neben den Grundlagen der Abfalltrennung zeigen die kostenfreien Bildungsprogramme Entsorgungsmöglichkeiten in Mönchengladbach auf und geben spielerisch Impulse zur Abfallvermeidung. Besondere Aktionen wie das Papierschöpfen oder die kostenfreie Lesung des Buchs „Leo und Lina, die Mülldetektive“ runden die Programme ab.
    Interessierte Kindergärten und Schulen können sich unter 02161 49 10 50 oder per E-Mail an bildung@gem-mg.de für Aktionen anmelden.
    Alle Informationen für Erzieher und Lehrer oder interessierte Eltern gibt es im Internet unter www.mags.de.

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  • Grundlagen für seniorenfreundliche Städte werden mit dem Forschungsprojekt UrbanLife+ entwickelt

    Grundlagen für seniorenfreundliche Städte werden mit dem Forschungsprojekt UrbanLife+ entwickelt

    In Mönchengladbach entsteht ein zukunftsweisendes Projekt der Stadtplanung: Das Forschungsvorhaben UrbanLife+ wird älteren Menschen mit Hilfe von technischen Lösungen den Alltag im öffentlichen Raum erleichtern.

    Gemeinsam mit weiteren Projektpartnern arbeitet Drees & Sommer an der Realisierung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts, für das nun wichtige Vermessungsaktivitäten des öffentlichen Raums beginnen.
    Sitzbänke, die sich den Anforderungen von Seniorinnen und Senioren individuell anpassen und in wenigen Minuten erreichbar sind.
    Sogenannte Informationsstrahler, die älteren Menschen Informationen und Orientierung geben.
    Straßenlaternen, die ihre Beleuchtung dem Sehvermögen der Passanten anpassen, oder auch Sensoren, die auf Gefahren an Straßenübergängen und Kreuzungen hinweisen.

    So einfach wie genial sind die Lösungen für alltägliche Hürden, die im Forschungsprojekt UrbanLife+ für Senioren erarbeitet werden. „Wichtig ist uns, alle Gruppen der Gesellschaft in der Gestaltung der öffentlichen Stadträume zu berücksichtigen und deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Dabei soll die größtmögliche Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden“, begründet Mustafa Kösebay, Associate Partner der Drees & Sommer SE, das Leitmotiv des Projekts.

    Mithilfe von Mensch-Technik-Interaktion sollen sich Senioren sicher und barrierefrei in der Stadt bewegen können. Im Forschungskonsortium von UrbanLife+ arbeiten regionale und überregionale Projektpartner aus Wissenschaft, Sozialwesen, Wirtschaft und Verwaltung Hand in Hand an der Realisierung. Dazu zählt auch das international tätige Beratungs- und Projektmanagementunternehmen Drees & Sommer, das seine Expertise in Städtebau und Stadtentwicklung in das Projekt einbringt. Zwei Stadtquartiere in Mönchengladbach werden damit zum Vorreiter für die Anpassung von Stadtquartieren an den demografischen Wandel.

    Für das deutschlandweit erste Großprojekt seiner Art beginnt mit der Vermessungsfahrt des öffentlichen Raums der Stadtquartiere Rheindahlen und Hardterbroich-Pesch nun die nächste Phase der generationengerechten Stadtgestaltung. Dabei nutzen die Geodaten-Experten des Unternehmens Topcon ihre mobile Aufnahmetechnik und vermessen beide Stadtteile digital.
    „Die gewonnenen Daten werden zur Erstellung von Geländemodellen genutzt und geben wichtige Hinweise auf die Barrierefreiheit der öffentlichen Wege“, gibt Mustafa Kösebay Einblick in die Verarbeitung der Vermessungsdaten.
    Die Sicherstellung der Mobilität im Stadtquartier ist laut den Experten für Infrastruktur und Stadtentwicklung bei Drees & Sommer wesentlicher Baustein für die soziale Teilhabe. Die Erkenntnisse der Befahrungen sind wichtige Bausteine des sogenannten Safety-Atlas, den Drees & Sommer verantwortlich erstellt und zukünftig den Stadtplanern wichtige Hinweise auf die Bedürfnisse der Generation 65plus an den öffentlichen Raum liefern soll.
    Mit Abschluss des Projekts Ende 2020 sollen nach Mönchengladbach auch viele weitere Städte von dem spannenden Forschungsprojekt am Niederrhein profitieren. Viele weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter https://www.urbanlifeplus.de.

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  • Warnstreik in Bonn zeigt Entschlossenheit der Beschäftigten

    Warnstreik in Bonn zeigt Entschlossenheit der Beschäftigten

    Ihre Empörung über die bisherige Blockade der Arbeitgeber trugen mehr als 7.000 Beschäftigte am Mittwoch (11. April) auf Bonns Straßen.

    „Die Beschäftigten füllen den öffentlichen Dienst mit Leben und übernehmen Tag für Tag gesellschaftliche Verantwortung. In der dritten Runde sind jetzt die Arbeitgeber gefragt, endlich die verdiente Wertschätzung und das nötige Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu zeigen. Genau daran appellieren die tausenden Beteiligten bei diesem Warnstreik und diese Stärke nehmen wir mit an den Verhandlungstisch“, bekräftigte Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, am Rande der Demonstration durch die Bonner Innenstadt.
    Dem Streikaufruf waren Ver- und Entsorger, Kita-Beschäftigte, Feuerwehr- und Rettungskräfte, Gesundheits- und Pflegepersonal, Verwaltungsangestellte und Auszubildende der Kommunen gefolgt. Sie alle protestierten gemeinsam gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeberseite und forderten stattdessen endlich ein faires Angebot.
    „Geschlossenheit und Entschlossenheit ist das Motto der Kolleginnen und Kollegen. Wir wehren uns entschieden, dass die Beschäftigten gegeneinander ausgespielt werden. Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen setzt auf einen Mindestbetrag, während andere vor allem von einer ordentlichen linearen Komponente profitieren. Wir zeigen, dass eine Taktik des Ausspielens nicht aufgehen wird“, stellt Hemsing klar.
    Hintergrund:
    Die Kernforderungen der komba gewerkschaft nrw lauten – angesichts der starken wirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Steuereinnahmen – sechs Prozent mehr Lohn, mindestens 200 Euro. Rund 2,6 Millionen Beschäftigte in Bund und Kommunen sind vom Tarifvertrag betroffen, darunter alleine 2,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die dritte Verhandlungsrunde beginnt am 15. April in Potsdam.

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