Autor: Harald Wendler

  • ADFC Nachtradeln

    ADFC Nachtradeln

    Der ADFC Mönchengladbach veranstaltet am 26.5.2017 bereits zum vierten Mal ein NACHTRADELN in unserer Stadt.

    Hierbei handelt es sich um eine abendliche Radtour von ca. 10 km, bei der wir zu Hunderten auf den Hauptstraßen unserer Stadt radeln.
    Hierbei besteht die letzte Möglichkeit, emissionsfreie Fahrrad-Kilometer für das Mönchengladbacher STADTRADELN zu sammeln.

    Die Strecke wird von der Polizei und dem ADFC Mönchengladbach abgesichert. Deshalb – schmückt euch und eure Räder. Erlaubt ist alles was leuchtet und blinkt. Wir wollen an diesem Abend viel Spaß haben und die Stadt zum Leuchten bringen.

    Treffpunkt ist der Schillerplatz in MG-Eicken. Wir treffen uns dort ab 20 Uhr zum Fahrradschmücken. Dort verteilen wir Neon-Knicklichter, mit denen man sich bzw. sein Fahrrad schmücken kann. Abfahrt ist um 21:30 Uhr, Dauer ca. 1 Stunden.

    Die Teilnahme am Mönchengladbacher NACHTRADELN ist kostenlos und erfolgt auf eigenes Risiko!

    Teilnahme nur mit verkehrssicheren Fahrrädern mit Licht!

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  • Solidarität und die Detektive

    Solidarität und die Detektive

    Es ist kein neues Phänomen unserer Gesellschaft: Menschen machen Fehler, manche von ihnen entziehen sich den Regeln unserer Gesellschaft, indem sie entweder gar kein Müllgefäß besitzen (wollen) oder ihren Müll in die Natur entsorgen.
    Das ist gelebte Unsolidarität.
    Gefordert wird jedoch aktuell die Solidarität aller Mönchengladbacher Bürger.
    Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender der Mönchengladbacher SPD forderte sie neuerdings in der Sondersitzung des Verwaltungsrates der mags, dessen Mitglied er ebenfalls ist.
    Heinrichs erwartet, ich setze voraus seine Partei folgt ihm dabei insgesamt, dass die Gesamtkosten der Müllentsorgung der Stadt auf die Schultern Aller gelegt und von diesen bezahlt wird.
    Er macht keinen Unterschied zwischen Starken und schwachen Schultern, ein ansonsten gern genommenes Sozialargument seiner SPD. Es interessiert ihn auch nicht, jedenfalls war es in der Sitzung der mags nicht erlebbar, dass ein stärkeres Nachforschen nach den Übeltätern der “Wildentsorgung und Tonnenverweigerern” möglich wäre. Die Kosten und damit die Gebühren könnten bei “ordentlicher und peniblerer” Erfassung der Entsorgungs-Nutzer erheblich gesenkt werden. Von Müllvermeidung als ein kostensenkendes Ziel war von ihm ebenfalls nichts zu hören.

    Kein Wort wurde in diese Richtung verschwendet.
    Statt dessen gab es oberlehrerhaftes Besserwissen. Chance vertan Herr Heinrichs.

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  • Müllgebühren: mags-Vorstand erhielt weiteren Auftrag der Politik

    Müllgebühren: mags-Vorstand erhielt weiteren Auftrag der Politik

    In der heutigen Sondersitzung des Verwaltungsrates der mags setzten die Koalitionäre der CDU/SPD-Mehrheit ihren Antrag mit ihrer Stimmenmehrheit durch und beauftragten den mags-Vorstand, frühestmöglich verschiedene Varianten für die Kalkulation der Müllgebühren des kommenden Jahres den politischen Beratungen zur Verfügung zu stellen.

    Ebenfalls bitten CDU und SPD den Vorstand, rechtssichere Lösungsansätze zu erarbeiten, mit denen eine überschießende Volumenbelastung insbesondere von Haushalten mit ungerader Personenzahl vermieden werden kann.

    Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch: „Ein faires und leistungsstarkes Entsorgungsangebot für Mönchengladbach hat oberste Priorität. Das Ziel von CDU und SPD ist ein gerechtes und rechtssicheres Gebührensystem, das eine ausgewogene Berücksichtigung aller Haushalte garantiert.”

    Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Felix Heinrichs, ergänzt: „Die neue Abfalllogistik führt derzeit insbesondere bei Haushalten mit ungerader Personenzahl noch perspektivisch zu einer ungerechten Mehrbelastung. Hierfür benötigen wir Lösungsansätze, die von der mags geprüft und vorgestellt werden sollen. Die Berechnung und individuelle Belastung mit kalkulatorischem Luftvolumen muss ausgeschlossen werden. Gleichzeitig müssen wir aber natürlich darauf achten, dass die in Betracht kommenden Lösungen im Einklang mit dem Gebührenrecht stehen.”

    Dr. Gerd Brenner argumentierte für die Bündnis/Grünen:
    „Kern des Problems: 20/15-Liter-Vorschrift

    Diese Zwangsvolumen-Regelung der neuen Satzung war aus unserer fachpolitischen Sicht von Anfang an nicht haltbar.

    1. Erstens ist sie keineswegs gängige Praxis in Deutschland. In der überwiegenden Anzahl deutscher Kommunen gibt es diese Regelung nicht. Viele Kommunen mit einem Zähl- oder Wiegesystem können auf Zwangsvolumina ganz verzichten. In anderen Städten liegen die Liter-Vorgaben deutlich niedriger (à Hannover, Bonn, Göttingen usw.).
    2. Zweitens ist diese Zwangsvolumen-Regelung juristisch fragwürdig. Nach unserer Auffassung ist sie mit einschlägigen Landes-/Bundesgesetzen nicht vereinbar. Das gesetzlich vorrangige Gebot der Müllvermeidung wird praktisch ausgehebelt. Eine kommunalaufsichtliche Prüfung durch die Bezirksregierung dazu ist noch nicht abgeschlossen.

    Ebenso haben viele Bürger zu Recht deutlich gemacht, warum sie die bemerkenswerte Höhe des Zwangsvolumens ablehnen: Sie bezeichnen es als Nötigung, die jahrelange Praxis der Müllvermeidung und Mülltrennung aufzugeben. Ich möchte wieder einen Bürger zitieren. Eugen Grysczyk schreibt in seiner ausführlichen Stellungnahme: „Gemäß § 9 Abs. 2 Satz 3 LabfG sollen mit dem Gebührenmaßstab wirksame Anreize zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen geschaffen werden. […] Dieses ist mit dem Einführen der übergroßen Müllgefäße nicht der Fall.“

    Die Bürger sind also der gleichen Meinung wie umweltbewusste Fachpolitiker in Bund und Land und auch der Gesetzgeber. Sie haben damit gewichtige Verbündete gegen wesentliche Bestimmungen der neuen Abfallsatzung auf ihrer Seite.

    Sie haben erkannt, dass Ihnen das Zwangsvolumen in großen Tonnen Probleme bereitet, besonders im Hinblick auf Familien. Deshalb wollen Sie das Luftvolumen, das sich für Familien ergibt, kostenfrei stellen.

     

    Diese finanzielle Hilfe für Familien würden wir prinzipiell mittragen. Sie löst aber die Grundprobleme nicht:

    Erstens müssten Sie die Kostenfreistellung des Luftvolumens allen Bürgern gewähren, sonst bekommen Sie rechtliche Probleme.

    Zweitens: Sie sind sich wohl in Klaren darüber, dass eine Gebührensenkung an der einen Stelle eine Gebührenerhöhung an anderer Stelle bedeutet. Ihr Versprechen der allgemeinen Gebührensenkung könnte damit aus der Welt sein.

    Drittens löst eine solche Maßnahme das Grundproblem nicht, dass die Tonnenvolumina für alle Bürger viel zu hoch angesetzt sind.

    Und viertens löst das die praktischen Probleme nicht, die überzogene Tonnengrößen für die Bürger mit sich bringen. Folgende Fragen wurden von Bürgern z.B. immer wieder gestellt:

    Wo bekomme ich die größeren Stellflächen für die großen Tonnen her?

    Die neuen Tonnen kann man nicht mehr am ausgestreckten Arm die Kellertreppe hochtragen. Man muss sie sich vor die Brust packen. Wie soll ich das bei einer so großen und schweren Tonne schaffen?

    Mein Fazit: Jede sinnvolle soziale Maßnahme, mit der Sie die Abfallsatzung etwas reparieren wollen, tragen wir mit. Aber aus umweltpolitischer Sicht bleibt ein entscheidender Kritikpunkt: Mit der neuen Satzung verfehlen Sie das Ziel der Müllvermeidung. Das wiederum führt zu übergroßen Mülltonnen mit all den Folgeproblemen, für die Sie keine überzeugenden praktischen Lösungen anbieten können.”

    Den kpl. Redetext gibt es hier.

    Anmerkung MG-heute: Die Arbeiten an der neuen Satzung sind noch nicht beendet, der mags-Vorstand wird weitere Vorschläge vorlegen, die Politik wird schnellstmöglich final entscheiden.

     

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  • Spielplatz im Mönchengladbacher Tiergarten wieder eröffnet

    Spielplatz im Mönchengladbacher Tiergarten wieder eröffnet

    Der komplett neu gestaltete und deutlich vergrößerte Spielbereich im Tiergarten Mönchengladbach-Odenkirchen wurde heute um 15 Uhr durch Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst wieder eröffnet.
    Vor allem die vielen anwesenden Kinder warteten bereits ungeduldig darauf.
    Zusammen mit dem Vorstand des gemeinnützigen Tiergartenvereins wurde offiziell ein rotes Band durchschnitten.

    Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber und Bezirksvorsteherin Süd, Barbara Gersmann ließen es sich nicht nehmen und zerschnitten das Band gemeinschaftlich.
    Nachdem die kleinen Besucher die Spielgeräte in Besitz genommen hatten, ließen sie große Mengen Luftballons in den Strahlend blauen Himmel aufsteigen, als Zeichen der Freude.
    Im Zentrum des Spielplatzes steht der markante fünf Meter hohe Spielturm, der schon von weitem zu sehen ist.

     

    “Die neuen Geräte bieten viel Raum zum Spielen, Klettern, Balancieren, Toben, Ausruhen und Entdecken. Kinder können so spielerisch ihre Fitness und Koordination sowie das Körpergefühl und Sozialverhalten trainieren. Vor allem können sie gemeinsam mit ihren Eltern hier eine gute Zeit verbringen”, freut sich Dr. Ernst. Auch die Sitzbänke wurden erneuert. Die “Klassiker” wie Karussell, Schaukelpferd und Autoscooter blieben erhalten.

    Insgesamt hat der Tiergarten rund 100.000 Euro in die Umgestaltung des Spielbereiches investiert. Darin flossen auch Gelder, die im Rahmen der Auflösung des ehemaligen Schwimmbadvereins in Odenkirchen an den Tiergarten gingen.

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  • „Geistliche Musik in St. Helena“ – A-CAPPELLA-KONZERT DER  EXTRAKLASSE

    „Geistliche Musik in St. Helena“ – A-CAPPELLA-KONZERT DER EXTRAKLASSE

    ‚amarcord‘ – das sind fünf Männerstimmen in faszinierender Abstimmung von Harmonie und Klang, mit virtuoser Gesangskunst und musikalischer Poesie, mal ernst, sakral und feierlich, mal humorvoll, beschwingt und verjazzt.
    Dafür wurden die Sänger -Wolfram Lattke (Tenor), Robert Pohlers (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Bass) und Holger Krause (Bass) bei über 1.500 Konzerten in mehr als 50 Ländern der Welt bejubelt und zählen zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland.

    Die zweifachen ECHO-Klassik-Preisträger präsentieren A-cappella-Gesang in höchster Perfektion.
    Mühelos bewegt sich das Quintett durch die Gesänge des Mittelalters, der Renaissance, des Barocks, der europäischen Romantik und der Moderne sowie durch die Arrangements von Volksliedern und Jazzstandards.

    amarcord setzt besonders in der Szene der Alten Musik interpretatorisch wie programmatisch internationale Maßstäbe und wurde dafür u.a. mit einem International Classical Music Award ausgezeichnet. Bereits über ein Vierteljahrhundert lang sammelten die im Leipziger Thomanerchor ausgebildeten Sänger mit ihrem Quintett reichlich Erfahrung, die sie in Workshops, Kursen und Schulkonzerten an Chöre, Vokalensembles und den musikalischen Nachwuchs weitergeben.

    amarcord konzertiert mit diesem Konzert zum dritten Mal in der St.-Helenakirche und wird für uns das Programm “collection française – französische Vokalmusik von de la Rue, Ockeghem, Poulenc, Rossini u.a.” darbieten.

    Karten (Tagesprogramm) für das A-cappella-Konzert sind für 15 € nur erhältich an der Tageskasse – Schüler haben freien Zugang zum Konzert. Achtung: Kein Kartenvorverkauf!

     

    Wichtig: Wegen des Weltmeisterschaftspiels Deutschland – Mexiko beginnt das Konzert schon um 15.00 Uhr!

    Weitere Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    Mit freundlicher Unterstützung der Fa. Kalthöfer – Telekommunikationstechnik, Mönchengladbach

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  • Rat beschließt: Mönchengladbacher Tafel erhält für neue Räume im TIN finanzielle Unterstützung der Stadt

    Eine eigens einberufene Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Senioren am 15.05.2018 brachte wohl für etliche der noch unentschiedenen Politiker die notwendige Klarheit: die Mönchengladbacher Tafel braucht finanzielle Unterstützung.

    Die Vorsitzende der Tafel e.V., Monika Bartsch, (ehem. Oberbürgermeisterin der Stadt Mönchengladbach (CDU)) erhielt das Wort in dieser Sondersitzung. Sie erläuterte den anwesenden Sozialpolitikern, dass sich der Vorstand der Tafel diverse Immobilien in der Stadt angesehen hat und die jetzt gefundene Immobilie TIN sei nach Ansicht des Vorstandes der am besten Geeignete.
    Es sei zwar nicht ideal, aber er sei mit dem ÖPNV erreichbar und die Baulichkeit sei mit einer Investitionssumme von ca. 300.000 € so herzurichten, dass sie für die Tafel geeignet sei. Der Standort als solcher sei fast als gut zu bezeichnen, da die Anonymität der Tafel-Kunden nach ihrem Dafürhalten sehr wichtig sei. Viele Menschen schämen sich zur Tafel gehen zu müssen und daher sei eine Lage in einem Wohngebiet nicht besonders vorteilhaft.

    In der sich den Ausführungen von Bartsch anschließenden Diskussion wurde sehr breit über den Standort diskutiert, mit Argumenten befürwortet oder aber in Zweifel gesetzt. Schlussendlich befürwortete eine Mehrheit die Beschlußvorlage und empfahl dem Rat, diese ebenfalls zu akzeptieren.

    Die Mönchengladbacher Tafel bekommt zur Anmietung von Flächen im TIN eine finanzielle Unterstützung der Stadt in Höhe von 60.000 Euro. Das hat der Rat in seiner gestrigen Sitzung (16. Mai) beschlossen.
    Hintergrund ist der notwendig gewordene Standortwechsel vom Reme-Gelände am Fleener Weg in den Nordpark.

    Auf dem Reme-Gelände, das sich wie das TIN im Besitz der Stadttochter EWMG befindet, ist ein neues Wohngebiet geplant. Die Hallen, in denen unter anderem der Verein Tafel mit einer Ausgabestelle untergebracht ist, werden abgerissen.

    Die Mönchengladbacher Tafel unterstützt seit 1996 bedürftige Menschen in der Stadt. Derzeit werden am Fleener Weg 48 wöchentlich etwa 3.000 Einzelpersonen mit Lebensmitteln versorgt. Etwa 100 Helferinnen und Helfer sind dort ehrenamtlich tätig. Da der laufende Betrieb sowie alle Anschaffungen überwiegend aus Spenden finanziert werden müssen, sieht sich die Tafel nicht in der Lage, die Miete einschließlich Neben- und Betriebskosten in Höhe von 5.000 Euro pro Monat selbst zu tragen, da sie schon die spezifischen Umbaukosten selbst übernimmt.

    Der Tafel wird im TIN die Anmietung einer 740 Quadratmeter großen Fläche über eine Laufzeit von zehn Jahren mit einer Verlängerungsoption von jeweils fünf Jahren angeboten.
    Die Kostendeckung der finanziellen Unterstützung erfolgt aus dem Fonds “Zusammenleben und zusammen leben”.

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  • Flughafen Mönchengladbach soll gestärkt werden – Stadt wird Mehrheitseigner

    Flughafen Mönchengladbach soll gestärkt werden – Stadt wird Mehrheitseigner

    Der Flughafen an der Niersbrücke soll als wichtiger Wirtschaftsstandort durch ein tragfähiges Konzept, das die Ansiedlung weiterer Firmen mit qualifizierten Arbeitsplätzen vorsieht, gestärkt werden.
    Möglich macht dies eine Entscheidung des Rates, der gestern (16. Mai) dem Kauf weiterer Anteile an der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH durch die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) zum Kaufpreis von 1 Euro zugestimmt hat.

    Die Flughafen Düsseldorf GmbH reduziert ihre Gesellschafteranteile von 70 auf zukünftig 20 Prozent und leistet eine Zahlung in die Rücklage der Flughafengesellschaft Mönchengladbach, aus der die Verluste des Flughafens bis Ende 2020 abgedeckt werden.
    Ein bis zu diesem Zeitpunkt noch zu erarbeitendes Konzept soll darstellen, wie der aktuelle jährliche Verlust von 2,7 Millionen Euro, der ab 2021 von Mönchengladbacher Seite zu tragen wäre, reduziert werden kann.
    Vor diesem Hintergrund sieht der Rat trotz der Risiken, die eine Verlustübernahme mit sich bringen, die Chancen, die auf längere Sicht überwiegen.

    “Dieser Schritt ermöglicht uns, das wirtschaftliche Potential des Flughafens stärker zu nutzen. Mit einem tragfähigen Konzept haben wir die Chance, das Areal zukunftssicher zu machen, weitere Unternehmen für den Standort zu gewinnen und qualifizierte Arbeitsplätze zu sichern”, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. “Die EWMG ist für diese Entwicklungsaufgabe der ideale Partner.”

    Derzeit sind 27 Firmen und Behörden mit etwa 580 Mitarbeitern am Flughafen beschäftigt. Die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH verbleibt mit 25,24 Prozent an der Flughafengesellschaft Mönchengladbach beteiligt.
    (pmg/sp)

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  • Publikumsgespräche zu „Unterwerfung“

    Publikumsgespräche zu „Unterwerfung“

    Entgegen der Ankündigung im Leporello findet am 27. Mai kein Publikumsgespräch statt.

    Im März feierte „Unterwerfung“ nach dem gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq Premiere am Theater Mönchengladbach, inszeniert von Schauspieldirektor Matthias Gehrt. Die Bühnenfassung für das Gemeinschaftstheater schrieb Dramaturg Thomas Blockhaus.
    Das Stück ist eine Fortführung des Projektes „Kein schöner Land“, das sich mit der Flüchtlingsbewegung in Deutschland im Jahr 2015 und deren Folgen auseinandersetzte.

    In „Unterwerfung“ entwickelt Michel Houellebecq die Vision einer Gesellschaft, die sich immer mehr radikalisiert und sich in verschiedene politische Lager teilt. Der Roman zählt zu den provokantesten und meistgelesenen Texten der letzten Jahre.

    Frankreich im Wahljahr 2022: Um einen Sieg von Marine Le Pen, der Kandidatin des rechten Front National, zu verhindern, installiert eine Koalition aller übrigen Parteien den Vorsitzenden der neu gegründeten Bruderschaft der Muslime als gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten. Dieser gewinnt die Wahl und ändert, gerade im Amt, die laizistische Verfassung der Grande Nation. Er führt Theokratie, eine gemäßigte islamische Rechtsprechung und Polygamie ein – die Folgen sind ein deutlich verändertes öffentliches Leben und ein ungeahnter Aufschwung im Land…

    Was wäre wenn? Die Inszenierung gibt viele Denkanstöße und wirft Fragen auf, die das Publikum am 6., 9. und 28. Juni mit Regisseur Matthias Gehrt, Schauspieldramaturg Thomas Blockhaus und den Schauspielern diskutieren kann. Die Publikumsgespräche finden jeweils nach den Vorstellungen gegen 22 Uhr im auf der Gartenseite des Theatercafés Linol statt und sind kostenfrei.
    Entgegen der Ankündigung im Leporello findet am 27. Mai kein Publikumsgespräch statt.

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  • Läßt Landesregierung Lehrerinnen und Lehrer bewußt gegen Datenschutzgesetze verststoßen?

    Läßt Landesregierung Lehrerinnen und Lehrer bewußt gegen Datenschutzgesetze verststoßen?

    „Seit Januar 2018 liegt eine Dienstanweisung des Schulministeriums für die automatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten in der Schule vor.
    In Verbindung mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung, sie tritt am 25. Mai 2018 in Kraft, zwingt sie Lehrerinnen und Lehrer zur Unterzeichnung eines Genehmigungsvordrucks, falls sie Schülerdaten an ihren Privatrechnern verarbeiten, und damit zur Übernahme etwaiger Haftungsansprüche. Damit macht sich die Mitte-Rechts Regierung einen schlanken Fuß: Die Verantwortung wird auf die Schulen und Lehrerinnen und Lehrer abgewälzt.”

    Bisher fehlt es an Lösungen für Lehrerinnen und Lehrer, die Daten entsprechend sicher zu verarbeiten.
    Stand heute verfügen Lehrerinnen und Lehrer weder über eine dienstliche Mailadresse noch haben sie die Möglichkeit, sensible Schülerdaten sicher zu verarbeiten.
    Vorrangig ist also die Frage nach einer Lösung der Datenübertragung und –Verarbeitung, sowie der Nutzung dienstlicher Mailadressen.

    Hinzu kommt die Frage, wie das Land Lehrerinnen und Lehrer mit Dienstrechnern ausstatten kann und will, damit diese mit einem Gerät auch ihren beruflichen Anforderungen gerecht werden können.
    Dies kann aus Sicht der SPD-Fraktion nur in einem gemeinsamen Prozess der beteiligten Gruppen geschehen.

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  • Viel Spass gab es beim “verrückten Obstkarren”

    Viel Spass gab es beim “verrückten Obstkarren”

    Es war ein Volltreffer, nicht nur für die Kinder, die gestern in der Eickener Mehrzweckhalle dieses lehrreiche Theaterstück für Kinder und Jugendliche erlebten.

    Es war ein Stück zum Thema Ernährung und Bewegung mit Musik, Stelzenlauf, Figurentheater, Bauchreden, Artistik und Jonglagen.

    Darum geht es: Zum Markttag ist Mellie Melone mit ihrem Obstkarren angereist. Mit dabei ist ihre lustige Gehilfin Hertha Huhn sowie frisches Obst und knackiges Gemüse. Doch bald merkt Mellie, dass sie heute zu wenig Apfelsinen dabei hat und deshalb noch einmal nach Hause muß.
    So geschieht es, dass Hertha Huhn heute den Verkauf im Obstkarren übernimmt und zum ersten Mal die Marktfrau ist. Harry Hansen, ein alter Stammkunde, traut seinen Augen nicht. Die Marktfrau Mellie Melone ist nicht da und wird von ihrem Huhn Hertha vertreten. So etwas ist sehr ungewöhnlich und Harry Hansen, ein Spezialist für allerlei Fachgebiete bietet seine Hilfe an…

    Fast 1.000 Kinder aus den Gladbacher Grundschulen und Kindergärten sahen in zwei Vorstellungen diese lustige Inszenierung.

     

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  • Erstes Feilen an der „Seestadt mg“

    Erstes Feilen an der „Seestadt mg“

    Das Rad wird wohl zum x-ten Mal neu erfunden werden?
    Investor Catella startet Kreativwerkstatt mit Architekten und Politik.

    Welche Anforderungen muss die Immobilie der Zukunft erfüllen, um den Herausforderungen zukünftiger Entwicklung der Stadt und des Marktes gewachsen zu sein?
    Unter diesem Motto trafen sich Vertreter von 21 renommierten Architekturbüros gestern (14. Mai) auf dem zukünftigen Areal des Grand Central am Düsseldorfer Hauptbahnhof auf Einladung der Catella Project Management.

    Das Format der Veranstaltung war ungewöhnlich und die Ergebnisse gerade deshalb besonders kreativ.
    Aus Mönchengladbach waren die Büros Bringsarchitekten, Hartmann, Otten und Schrammen anwesend.

    Gegenstand des Workshops waren die aktuellen Catella Projekte “Grand Central” in Düsseldorf, “Seestadt mg+” in Mönchengladbach sowie ein neuer Projektansatz in Erkrath.
    Mit spontanen Stegreif-Entwürfen wurden verschiedene Themenkreise neu definiert und vielfach Neuland betreten, um für die späteren Nutzer und Anleger der Produkte langfristig ausgerichtete Rahmenbedingungen zu schaffen.

    Entstanden ist ein einmaliger Dialog zwischen Planern, Politik, Verwaltung, Anlegern und Finanzpartnern.
    “Es war für uns ein mutiges Experiment, aber wir sind von der positiven Resonanz überwältigt” freut sich Klaus Franken, Geschäftsführer von Catella. “So viele hochkarätige Planer Seite an Seite kreativ um die beste Lösung kämpfen zu sehen und diese unmittelbar mit Vertretern der Politik und Verwaltung zu erörtern, hat unglaublich viel Spaß gemacht – so entstehen für uns Investments, die unverwechselbar und nachhaltig sein werden.”

    Auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ist von dem Verfahren angetan: “Dass bereits frühzeitig vor dem Bebauungsplan die Architektenschaft eingebunden wird, ist ein gutes Zeichen. Wir stehen heute am Beginn einer Entwicklung, von der wir noch nicht wissen, was am Ende dabei herauskommt. Aber es ist jetzt schon spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Büros im Ansatz vorgehen”, betonte er auf seinem Rundgang durch die Halle.

    “Wir werden die Ideen nun dokumentieren und der Politik vorstellen. Der Start in das Verfahren ist gelungen. Schon im nächsten Jahr sollen die ersten Kräne stehen”, ergänzt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. “Junges und interdiziplinäres Workshopformat…es herrschte kreatives Chaos und geballte Kompetenz der Architektur, Politik und Verwaltung. Mehr solche frischen und kurzweiligen Formate würde unserer Planungskultur gut tun”, so Thomas Fenner, CEO der FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH.

    Catella wird die Form des Dialoges weiter fortführen, um mit seinen Projekten jeweils auf der Basis kreativster Ideen und breitem Konsens Lebensräume schaffen zu können, die Menschen begeistern und Anlegern auf Jahrzehnte Freude bereiten werden. Das börsennotierte schwedische Unternehmen Catella, das als Global Player europaweit zwischen Finnland und Spanien auf den Immobilienmärkten unterwegs ist, plant für seine Anleger auf dem seit Jahren brachliegenden Gelände der City Ost, der zukünftigen “Seestadt mg”, unter anderem den Bau von etwa 1.500 neuen Wohnungen sowie diverse gewerbliche Nutzungen.

    Insgesamt investiert das Unternehmen 500 Millionen Euro am zentral gelegenen Standort, auf dem ein völlig neuer Stadtteil entstehen soll. Neben Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen sowie untergeordneten Flächen für Dienstleister, sollen vor allem bezahlbare und attraktive Wohnungen für alle Alters- und Einkommensklassen entstehen.

    Ein See wird das Herz und zugleich das Alleinstellungsmerkmal des Quartiers bilden und dem urbanen Ort für Leben, Arbeiten, Wohnen, Erholen, Sport, Kultur und Begegnung ein besonderes Flair verleihen.

    Die vor allem auch öffentlich zugängliche Wasserfläche wird in Anlehnung an den Gladbach angelegt und die umgebenden Grünzüge sinnvoll miteinander vernetzt. Es entsteht eine Stadtlandschaft mit hoher eigener Identität, eine attraktive Verbindung von landschaftlichem Erlebnis und urbanem Flair im Herzen der Stadt. Soziale Infrastrukturen, wie etwa Kindertagesstätten, ergänzen das Angebot.

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  • „Wahlen in der Türkei – Genug der Willkür!“

    „Wahlen in der Türkei – Genug der Willkür!“

    Die nahenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei beschäftigen auch die in Nordrhein-Westfalen lebenden Türken. Dazu erklärt Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die in Deutschland lebenden und in der Türkei wahlberechtigten Türken haben bei der Wahl am 24. Juni die Chance, über den Zustand der Demokratie, die Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei zu entscheiden. Aktuell sind die Medien gleichgeschaltet, hunderte Journalisten befinden sich in Beugehaft, hunderttausend Beamte, Lehrerinnen und Lehrer, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwälte dürfen ihren Beruf nicht mehr ausüben oder sind inhaftiert. Viele Politiker, die Präsident Erdogan kritisieren, sitzen in Haft. Das alles entspricht nicht den demokratischen Werten, die hier gelebt und geschätzt werden. Dem Wahlslogan der türkischen Opposition schließen wir uns an: #Tamam, zu Deutsch: ‚Genug‘.

    Wir bitten alle in NRW lebenden Wahlberechtigten bei den türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahl für mehr Demokratie in der Türkei zu stimmen. Ihre dort lebenden Familien oder Freunde dürfen keine Angst mehr haben, frei ihre Meinung zu äußern!“

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  • Demenz Inklusive: TextilTechnikum weckt Erinnerungen bei Demenzkranken

    Demenz Inklusive: TextilTechnikum weckt Erinnerungen bei Demenzkranken

    Das TextilTechnikum der Stadt Mönchengladbach im denkmalgeschützten Monforts Quartier ist kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine international einzigartige Sammlung von rund 150 historischen und modernen Textilmaschinen, die der Besucher in Aktion erleben kann.
    Dieser besondere Ort mit seinen für die rheinische Textilindustrie so typischen optischen Eindrücken, Geräuschen und Gerüchen bietet die ideale Plattform, um längst verschüttet geglaubte Erinnerungen auch bei an Demenz erkrankten Menschen wieder zum Leben zu erwecken.

    Seit Oktober 2017 bietet die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach deshalb individuelle Gruppenführungen für Demenzkranke und Angehörige im TextilTechnikum an – etwa zu den Schwerpunktthemen “Nähen und Stoffe”, “Maschinen und Geräte” oder “Spinnrad, Spindel und Flachs”. Betreut werden die Gäste dabei von zwei Fachleuten der Sozial-Holding und inzwischen 28 speziell geschulten ehrenamtlichen ErinnerungsbegleiterInnen.

    Möglich wird dies alles durch das Modellprojekt “Demenz Inklusive – Vernetzte Erinnerungskultur im Monforts Quartier”, das die Sozial-Holding gemeinsam mit dem TextilTechnikum durchführt.
    Wissenschaftlich evaluiert wird das Projekt durch die Hochschule Niederrhein.
    Die Kosten von 170.000 Euro für das dreijährige Projekt werden zu gleichen Teilen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Pflegekassen getragen.

    Pia Hermann, gerontopsychiatrische Fachkraft und Expertin für Validation und Demenz, Holger Hellwig, staatlich geprüfter Textiltechniker und textilpädagogische Begleitung, sowie Projektleiterin Belinda Schmitt haben gemeinsam das Konzept für die Führungen entwickelt. Die Textilregion Niederrhein beheimatet viele ehemalige TextilarbeiterInnen in verschiedenen Pflege-Einrichtungen.

    Das TextilTechnikum ist der ideale Standort für eine gelebte Erinnerungskultur:
    Der gehörte und gefühlte Takt der Webstühle, die farbigen Garne und die greifbaren Strukturen der einzelnen Gewebe, der Geruch von Arbeit und Ölen, der in den Mauern der Maschinehalle seit Jahrzehnten steckt, lassen unweigerlich eine Erinnerung bei den BesucherInnen zu.
    Speziell dementiell veränderte Menschen, die in der Textilindustrie und deren Zulieferbetriebe beschäftigt waren, sind die Zielgruppe des Projekts “Demenz Inklusive”. Für diese Zielgruppe wurden spezielle Themengebiete entwickelt, die sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Bewohner ausrichten lassen.

    Die Führungen, die Erinnerungsreisen in eine andere Zeit anregen, sind nach unterschiedlichen Themengebieten gestaltet. Zum einen, um einen großen Kreis an dementiell veränderten Menschen zu erreichen, zum anderen, um die textile Bedeutung aus der Frühzeit der Industrialisierung zu unterstreichen und für die Erinnerung zu beleben.

    Das Thema Mode ist angesagten Stoffen und Kleidern aus der Vergangenheit gewidmet. Was war in den vergangenen Zeiten “modern”? Was trug man bei der Arbeit, wenn man tanzen ging oder am Sonntag beim Spaziergang. Vieles wurde selber genäht oder gestrickt und gehäkelt. Bilder, alte Zeitschriften, original Kleidung und Stoffe, alte Schnittmuster und Garne regen zum Erzählen an.

    Im Thema Arbeitsleben kann man die Technik der Vergangenheit hautnah an laufenden Maschinen erleben. Audio-visuell, sowie olfaktorisch werden alle Sinne angesprochen. Werkzeuge aus ehemaligen Zeiten und Bildnisse von früherem Arbeitsleben erwecken die Erinnerungen und entwickeln eine eigene Dynamik.

    Das Thema Märchen lädt in einer wahrlich märchenhaften Atmosphäre ein, dem Erzählen eines Märchens zu lauschen oder es gemeinsam zu erzählen. Währenddessen wird an einem historischen Spinnrad ein Faden gesponnen. Utensilien, alte Märchenbücher, Spindeln, Stroh und Goldfaden fördern die Erinnerung an Märchen mit einem textilen Bezug wie Rumpelstilzchen, “von Stroh zu Gold spinnen”, oder Dornröschen, “die sich an einer Spindel stach”. Märchen waren Teil des Lebens in früheren Generationen. Es entstehen Gespräche über Familie, Kinder und Großeltern.

    Auch eine allgemeine Führung wird angeboten, die unter keinem festen Thema steht, so dass die TeilnehmerInnen sich ihren Weg suchen, dem die Erinnerungsbegleiter folgen Auch hier werden behutsam Impulse gesetzt.
    Der demente Besucher gibt die Richtung vor. Bei allen Führungen mit und ohne Thema, wird nur ein Rahmen gesetzt, alles bleibt offen. Die dementiell veränderten Menschen bestimmen wo die Reise und deren Erinnerungen hingehen.

    Für die einzelnen Themen-Führungen wurden spezielle Erlebniskisten zusammengestellt, die für jedes Thema die passenden Utensilien bereithalten.
    In der “Mode-Kiste” finden sich zum Beispiel alte Schnittmuster und Modezeitschriften, in der “Märchen-Kiste” zum Beispiel ein goldener Faden oder eine Tischdekoration aus Samtstoffen und Leuchtern.
    Die “Arbeitswelt-Kiste” beinhaltet dagegen Werkzeuge oder Schrauben, sowie auch Bilder aus ehemaligen Betrieben aus verschiedenen Dekaden.

    Wie kann man eine Führung für Demenzkranke buchen?

    Einrichtungen, aber auch Angehörige von Demenzkranken, die eine Führung buchen möchten, können telefonisch (02161/6866-4642) oder per Mail (demenzinklusive@sozial-holding.de) einen Termin und den Themenschwerpunkt der Führung vereinbaren.

    Das Projektteam ist montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr erreichbar.
    Im Vorgespräch können auch individuelle Fragen geklärt werden.

    Wie kann man ErinnerungsbegleiterIn werden?

    Für die dementen BesucherInnen, sind die Eindrücke beim Eintreffen in das TextilTechnikum oft zuerst bedrückend oder verwirrend. Damit die Erinnerungsreise zu einem bereichernden Erlebnis wird, werden sogenannte “ErinnerungsbegleiterInnen” geschult.
    Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Angehörige können in einem halbtägigen kostenlosen Workshop in die textile Geschichte eintauchen und die ausgestellten Maschinen und deren Nutzung kennenlernen. Dabei werden sie auch auf mögliche Reaktionen der dementen Menschen vorbereitet. So können sie die Besucher während der Führungen als aktive Begleiter kompetent unterstützen und  fördern.

    Die Bildungs GmbH der Sozial-Holding bietet jeden 2. Montag im Monat, von 08.30 bis 16.00 Uhr im TextilTechnikum (Monfortsquartier 31, Schwalmstraße 301, 41238 Mönchengladbach) Schulungen für Erinnerungsbegleiter an.
    Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 02161/6866-4623 oder demenzinklusiv@sozial-holding.de

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  • Stadtmeisterschaften Leichtathletik in den Einzeldisziplinen am 21.05.2018

    Stadtmeisterschaften Leichtathletik in den Einzeldisziplinen am 21.05.2018

    Im Rahmen des 33. LGM Pfingstsportfestes werden in den Disziplinen 100m-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen die diesjährigen Stadtmeisterschaften ausgetragen:

     

    Pfingstmontag, 21.05.2018

    10:30 Uhr

    Grenzlandstadion

     

    Die Ausschreibung ist im Netz unter www.mg-sport.de in der Rubrik „Kalender 2018“ eingestellt.
    Weitere Informationen für die Presse bei unserem Fachwart Leichtathletik Dieter Wolf, Tel. 02161/633166,
    Mobil 0172/2109900.

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  • Sozialverband VdK Mönchengladbach startet durch

    Sozialverband VdK Mönchengladbach startet durch

    “Der VdK in Mönchengladbach ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Menschen, für die Politik und die Verwaltung.”
    Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber grüßte die Delegierten des Kleinen Verbandtages des VdK am Samstag in der Burggrafenhalle in Odenkirchen.

    Aus eigenem Erleben kann sie nachempfinden und darüber berichten, wie wichtig es in schweren Lebenssituationen ist, einen kompetenten Partner an seiner Seite zu wissen.
    Der Kreisverband Mönchengladbach zählt zur Zeit ca. 4.563 Mitglieder und wächst kontinuierlich weiter.

    Kreisvorsitzender Manfred Stegner gab einen Überblick über die Aufarbeitung der letzten Jahre, die Neuordnung der Ortsverbände. Alle Ortsverbände werden nun durch einen Vorstand geführt, die Mitglieder haben wieder Ansprechpartner.
    Der Kassenbericht wurde vorgelegt, diskutiert und nachdem die Kassenprüfer ihren Bericht abgegeben hatten, wurde der Vorstand eintimmig entlastet.

    Es galt anschließend einen neuen geschäftsführenden Vorstand zu wählen, zusätzliche Ergänzungswahlen standen an.
    Erfreulich war, alle Funktionen konnten besetzt werden, die Neuordnung fielen jeweils einstimmig aus.
    Der geschäftsführende Vorstand setzt sich nun zusammen aus:
    Manfred Stegner, Vorsitzender; Angela Pesch, stellv. Vorsitzende; Peter Langenberg, stellv. Vorsitzender;
    Bianka Heinze, Kassiererin; Martina Kosinski, Schriftführerin; Manfred Rieß, stellv. Kassierer.

    Bei einem leckeren Essen saßen die Anwesenden in gemütlicher Runde abschließend gut gelaunt zusammen und waren zuversichtlich, eine gute Zukunft im VdK zu erleben.

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  • Veranstaltung in Kooperation von RLS NRW und dem Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach.

    Veranstaltung in Kooperation von RLS NRW und dem Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach.

    Mit Texten aus dem Theaterstück „Salut an Alle.
    Marx“, aus mehr als 4000 Briefen von Jenny
    Marx, Friedrich Engels und Karl Marx, stellt er sich
    und sein Lebenswerk vor. Sein Leben mit Kampf,
    Elend und Sorgen aber auch Freude, Spaß und
    Heiterkeit. Und er verrät uns einige seiner kleinen
    und großen Schwächen.
    Danach stoßen wir selbstverständlich auf seinen
    Geburtstag an.
    Er ist nicht nur „wieder da“. Er wird auf ewig
    bleiben.
    Donnerstag den 17. Mai 2018
    um 18.00 Uhr
    Ort: Galerie “Lebende Wände”
    Hauptstraße 2
    41236 Mönchengladbach

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  • Sollte Cannabis legalisiert werden, und wenn ja, warum?

    Sollte Cannabis legalisiert werden, und wenn ja, warum?

    Der Erwerb und Besitz von Cannabis ist in Deutschland bekanntlich verboten. Geht es nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), soll das auch so bleiben.
    Eine Ausnahme gibt es aber mittlerweile schon: Seit 10. März 2017 können Ärzte Cannabis-Präparate verschreiben, wenn andere Behandlungswege ausgeschöpft sind. Schwer chronisch Kranke dürfen sich seitdem auf Kassenrezept mit Medizinalhanf versorgen – der Eigenanbau durch Patienten bleibt aber ebenso noch verboten wie der Freizeitkonsum.

    Im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 23. Mai von 18 – 20 Uhr im „Haus Erholung“, Johann-Peter-Boelling-Platz 1, soll im Raum „Hitta“ nun das Thema „Cannabis“ genauer erörtert werden.
    Eine Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus den Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sowie dem AStA
    der Hochschule Niederrhein, hat dazu als Referenten den Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbandes, Georg Wurth, eingeladen.
    Moderator an diesem Abend ist der Journalist Herbert Baumann.
    Georg Wurth, unter anderem Sachverständiger zum Thema im Deutschen Bundestag, wird zunächst in einem etwa einstündigen Vortrag skizzieren, unter welchen Bedingungen Cannabis legalisiert werden könnte. Nach einer Infratest-
    Umfrage sind immerhin 52 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Besitz geringer Cannabis-Mengen zum Eigenverbrauch nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden sollte.
    Anschließend können die Gäste im Rahmen einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit dem Referenten Fragen rund um das Thema „Cannabis“ stellen.
    Der Eintritt ist frei.

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  • Landesregierung läßt Verbraucher im Regen stehen – Verjährungsfrist im VW-Dieselskandal endet im Dezember

    Landesregierung läßt Verbraucher im Regen stehen –
    Verjährungsfrist im VW-Dieselskandal endet im Dezember

    In der heutigen Sitzung des Rechtsausschusses im Landtag NRW stimmten die Fraktionen von CDU und FDP gegen die Einführung einer Musterfeststellungsklage.

    Die SPD-Fraktion im Landtag NRW: „Die Absage der Mitte-Rechts-Koalition gegen die Einführung einer Musterfeststellungsklage ist ein herber Verlust für die Verbraucherinnen und Verbraucher in NRW. Die CDU konnte und wollte nicht einmal den Formulierungen aus der Koalitionsvereinbarung im Bund zur Musterfeststellungsklage zustimmen. Die CDU lässt sich damit einmal mehr in rechtspolitischen Fragen von der FDP vorführen.

    Mit der Musterfeststellungsklage soll den Menschen ein Instrument an die Hand gegeben werden, ihre Forderungen  gegenüber großen Unternehmen schneller geltend machen zu können. Deshalb sollen Verbraucherverbände in ihrem Namen gerichtlich tätig werden können.

    Wer kurz vor Auslaufen der Verjährungsfrist im VW-Dieselskandal ein kraftvolles Signal Richtung Bund senden möchte, muss sich dafür einsetzen, dass die Musterfeststellungsklage zum 1. November 2018 in Kraft tritt. Wir werden ganz genau beobachten, ob das heutige Abstimmungsverhalten von Schwarz-Gelb auch zu einer Ablehnung im Bundesrat führen wird. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher wäre das fatal.

    Die Mitte-Rechts-Koalition verfährt im Rechtsausschuss zunehmend nach dem Motto: Ihr mögt recht haben, wir haben die Mehrheit.“

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