Autor: Harald Wendler

  • Längst überfällig: Mönchengladbach erhält 1,1 Millionen Euro für Integrationsmaßnahmen

    Längst überfällig: Mönchengladbach erhält 1,1 Millionen Euro für Integrationsmaßnahmen

    Die Landesregierung hat die Verteilung der 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale des Bundes konkretisiert.

    Der Verteilschlüssel sieht vor, dass die Mittel anteilig nach Flüchtlingsaufnahmegesetz und Anzahl der Personen mit Wohnsitzauflage für die Kommunen berechnet werden.
    Andreas Terhaag, FDP-Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach und Mitglied im Integrationsausschuss, begrüßt den Beschluss der Landesregierung zur Entlastung der Stadt bei Integrationsmaßnahmen.

     „Die NRW-Koalition hat mit der Verabschiedung des Landeshaushalts für 2018 den Kommunen 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale zur Verfügung gestellt, die sie bei der Erfüllung der Integrationsaufgaben vor Ort unterstützen sollen. Das ist ein wichtiges Signal des Landes, dass die Kommunen mit der Aufgabe der Integration nicht allein gelassen werden“, sagt Andreas Terhaag.

    Unter der rot-grünen Vorgängerregierung wurden keine Mittel aus der Integrationspauschale an die Kommunen weitergeleitet. Die Landesregierung hat jetzt den Gesetzentwurf vorgelegt, der eine Rechtsgrundlage zur Verteilung dieser Mittel an die einzelnen Gemeinden einführt.

    Terhaag: „Die gesetzliche Regelung der Zuweisungen aus der Integrationspauschale an die Gemeinden wird mehr Verbindlichkeit bei der Integration vor Ort schaffen. Die Verteilung richtet sich nach den unterschiedlichen Belastungen der Kommunen aufgrund der tatsächlichen Flüchtlingszahlen. Mönchengladbach wird so in diesem Jahr 1,1 Millionen Euro zusätzlich für Integrationsmaßnahmen erhalten. Dies ist ein wichtiger Baustein der Integrationspolitik des Landes und sorgt für Planungssicherheit vor Ort.“
    Warum Terhaag von Zusätzlichkeit spricht, ist nicht erkennbar.

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  • Verein Kleeblätter 21 im Dialog mit Gülistan Yüksel

    Verein Kleeblätter 21 im Dialog mit Gülistan Yüksel

    „Ein offenes, sensibles und vorurteilsfreies Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist vor allem eine Frage der Einstellung und der Wahrnehmung. Daher rufe ich dazu auf, jeden Menschen mit Down-Syndrom in seiner Individualität zu akzeptieren und sein Recht auf Teilhabe in allen Lebensbereichen anzuerkennen“, so die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel nach ihrem Treffen mit Vertretern des Vereins Kleeblätter 21.

    Unter dem Motto „Kinder mit Trisomie 21 sind wie vierblättrige Kleeblätter: Sie sind selten und wer Sie bekommt, der hat Glück“, bietet der Verein Kleeblätter 21 seit 2008 als Elternselbsthilfegruppe und seit 2014 als Verein Beratung und Unterstützung für Familien.

    „Trisomie 21 ist keine Krankheit. Die Kinder entwickeln sich wie andere Kinder auch – nur langsamer. Sie sind sehr lernfähig und können durch gezielte Förderung ihre persönlichen Stärken ausbauen“, so die Vorsitzende des Vereins Hiltrud Günner.

    „Deshalb ist es wichtig, die Betroffenen Familien frühzeitig zu beraten und Ihnen die Möglichkeit eines offenen Austauschs zu bieten“, ergänzt Dirk Wieringa, der Projektleiter des durch Bundesfördermittel unterstützten Programms „Beratung von Betroffenen für Betroffene“.

    „Menschen mit Behinderungen sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Es stellt eine Bereicherung für uns alle dar, wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam leben, lernen und arbeiten“, führt Yüksel weiter aus.

    „Ich freue mich, dass der Verein Kleeblätter 21, der sich hauptsächlich durch Spenden finanziert, nun auch durch Bundes-Fördermittel unterstütz wird und das Beratungsangebot somit professionalisieren kann“, so Yüksel und ergänzt: „Der Verein leistet ein wertvolles Beratungs- und Unterstützungsangebot. Besonders das Augenmerk auf die Stärkung des Selbstwertgefühls und des Empowerments ist herausragend“.

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  • Mindestvolumen bei Rolltonnen führt zu erwarteten Bürgerprotesten

    Mindestvolumen bei Rolltonnen führt zu erwarteten Bürgerprotesten

    FDP-Mönchengladbach zu den Bürgerreaktionen auf die erhaltenen Mülltonnen-Informationen von der Stadt-Tochter „mags“.

    Wie zu erwarten war, sorgen die von der mags GEM verschickten Schreiben über die neuen Müllvolumen-Berechnungen für Bürgerproteste.
    „Vielen Bürgern wird durch die Info-Briefe erst richtig klar, dass Sie zukünftig nicht nur einen Platz für ihre große Rolltonne finden müssen, sondern darüber hinaus auch noch nicht mal frei in ihrer Tonnenwahl sind, sondern erheblich höhere Mindestvolumen abnehmen müssen. Dass die Bürger hiergegen protestieren, kann ich absolut verstehen“, kommentiert die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Natascha Stephan die zahlreichen Leserbriefe und Facebook Diskussionen von Mönchengladbacher Bürgern.
    „Ich kenne viele 3-köpfige Familien, die bisher bei ordentlicher Trennung von Glas, Papier und Biomüll problemlos mit 25l pro Woche (also 70l bei 14-tägiger Leerung) ausgekommen sind. Jetzt werden sie gezwungen, bei gleichzeitiger Nutzung einer Biotonne mindestens 45 l pro Woche abzunehmen. Da es nur Einheiten von 60l und 120l gibt, wird die Volumengröße für diese Familien sogar noch aufgerundet auf 120l, d.h. also 60l statt 25l wöchentlich“, beklagt die FDP Ratsfrau.
    „Wie soll man Bürger hier noch motivieren, auch weiterhin den Müll konsequent zu trennen? Der Gedanke der Müllvermeidung wird hier völlig missachtet!“, pflichtet FDP-Ratskollege Reiner Gutowski bei.
    Auch eine transparente Darstellung, wie dieses Mindestvolumen zustande kommt, fehlt bisher. So liegt Mönchengladbach mit der Mindestvolumenhöhe von 20 l (ohne Biotonne) gemeinsam mit Köln an absoluter Spitze, Städte wie Aachen, Bonn, Essen oder Münster kommen mit deutlich weniger Mindestvolumen (7,5l – 10l) pro Woche aus. „Warum geht dies in Mönchengladbach nicht?“, fragt sich Natascha Stephan, “für die Bürger sieht es so aus, als seien diese Volumen willkürlich festgelegt worden.“
    Dabei wäre es ohne weiteres möglich, mit den ohnehin vorhandenen neuen Chipsystemen die Müllmengen je nach Abfuhrhäufigkeit und damit nach tatsächlichem Müllaufkommen zu berechnen. „Leider haben wir uns mit unserer Idee, eine Grundgebühr, z.B. für 13 Abfuhren festzulegen und für jede weitere Abfuhr einen zusätzlichen Gebührenbetrag festzulegen, in den Gremien nicht durchsetzen können“, bedauert Reiner Gutowski, der die FDP im Verwaltungsrat der mags vertritt.
    „Dabei hätte die Stadt hier mit der Einführung einer APP oder eines digitalen Müllknopfs (Trash Buttons), über den eine weitere Leerung angefordert werden kann, einen weiteren großen Schritt in Richtung Digitalisierung machen können, doch dieser Vorschlag hat sich leider nicht durchgesetzt“, beklagt er.
    „Wenn die neuen Gebührenbescheide verschickt werden, wird wohl die nächste Protestwelle der Bürger auf die mags zurollen, denn dann wird sich herausstellen, dass die Behauptung, mit den neuen großen Rolltonnen werde alles günstiger, für viele Bürger eben nicht stimmt“, befürchtet Natascha Stephan.

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  • Rebecca Gablé, ein Mönchengladbacher Gesicht

    Rebecca Gablé, ein Mönchengladbacher Gesicht

    Die in Mönchengladbach geborene Schriftstellerin Rebecca Gablé stellte sich zum Beginn einer neuen Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“ im St. Kamillus-Kolumbarium vor. Ihrer Heimat ist sie verbunden. Die Beziehung zu ihrer Stadt hat sie nicht aufgegeben. Hier ist ihr Zuhause. Hier lebt sie mit ihrer Familie. Heimatliebe ist für sie nicht nur ein z. Zt. modisches Schlagwort.
    Etwa sechs Monate im Jahr lebt sie auf Mallorca, ihr zweites Zuhause. Dort findet sie die Ruhe, die sie zum Schreiben so sehr benötigt.

    Bezug nehmend auf ihren Roman „Das Lächeln der Fortuna“ mit der fiktiven Hauptfigur Robin of Walsingham, deutet sie indirekt an, was auch ihr nicht behagt: Die Eile, mit der wir uns fortbewegen und Informationen austauschen. Nicht zu vergessen auch der bedrückende Lärm um uns herum. Kirchen, die früher Häuser und Dächer überragten, seien heute kleiner als Wohnhäuser, bedauert sie. Nicht nur den Menschen in der Welt des Robin of Walsingham würde das befremdlich erscheinen. Es ist herauszuhören, dass es auch nicht in das Welt- und Heimatbild dieser Romanschreiberin passt.

    Dass ihr Name künstlerisches Pseudonym für die aus Wickrath stammende  Ingrid Krane-Müschen ist, spielte bei der Vorstellung keine Rolle. Kaspar Müller-Bringmann interviewte die als freie Schriftstellerin tätige Autorin, die ihre Fans nicht nur mit Kriminalromanen – z. B.  „Jagdfieber“ und „Das Floriansprinzip“ – bedient, sondern auch und vor allem mit mittelalterlichen Ritterromanen. Mit dem schon angesprochenen „Lächeln der Fortuna“ startete sie ihre historischen Romane.  Einige wurden ins Spanische, Niederländische, Tschechische und Italienische übersetzt.

    Das Schreiben gehört zu ihrem beruflichen Alltag. Mit etwa vierzehn Jahren habe sie regelmäßig zu schreiben begonnen, erinnert sie sich. Wenn sie jetzt ein neues Buch plane, beschäftige sie sich zunächst vor allem mit dem Lesen von Fachliteratur, oder sie recherchiere mehrere Tage oder Wochen. Sie könne sich daheim regelrecht „einmauern“ und sich vom späten Vormittag an bis in den späten Abend hinein ihrer Arbeit widmen. Bis zu zehn Seiten könne sie täglich schaffen. Wer sie dabei beobachte, würde ihren Arbeitsplatz vielleicht als heillose Unordnung deuten. Sie sehe das anders und fände sich darin meistens zurecht.

    Anfangs habe sie geglaubt, sich an Vorbildern orientieren zu müssen. Bald habe sie jedoch gemerkt, dass es auf ihre Art zu erzählen und zu schreiben ankomme und nicht auf Inspirationen von außen. Die Sprache ihrer Bücher sei keine Kunstsprache wie in mittelalterlichen Schriften, sondern eine Sprache, wie sie von Menschen der Gegenwart gesprochen werde. Es habe immer eine alltägliche Umgangssprache gegeben, auch wenn sie nicht Schriftsprache geworden sei. Daher bemühe sie sich, in zeitgemäßer Entsprechung alltägliche Laute und Redewendungen in ihre Texte einfließen zu lassen, ohne Plattitüden von sich zu geben. Wenn ein Buch fertig sei, fühle sie sich erleichtert, spüre zugleich aber eine Portion Ratlosigkeit. „Was kommt jetzt?“ frage sie, wenn sie sich von dem Text und den darin beschriebenen Personen verabschiedet habe.

    Aus der früh entdeckten Lust am Erzählen entwickelte sich ihr Wunsch, aus dem  Erzählen ein berufliches Engagement zu machen. Ein Literaturstudium weckte ihr Interesse an der Mediävistik, der Lehre vom Mittelalter. Als sie vorübergehend als Bankkauffrau auf einem Stützpunkt der Royal Air Force tätig war, entdeckte sie ihre Liebe zu England, zu seiner Sprache und zu seinen Menschen. Schon während ihres Studiums faszinierten die englischen Könige Edward III. und Richard II. sie. Das 14. Jahrhundert war eine Zeit sozialer Umwälzungen und Kriege, zugleich eine Zeit kultureller Blüte. Rebecca Gablé lernte die Vorurteile über das Mittelalter zu revidieren, und begeisterte sich für die Lebensfreude und den Ideen-Reichtum der Menschen jener Zeit.

    Auf die Frage, ob und was sie selbst lese, antwortet sie zurückhaltend. Sie bevorzuge gute Unterhaltungsliteratur, Krimis beispielsweise. Natürlich werfe sie einen Blick auf die Bücher aktueller Literatur-Nobelpreisträger. Angetan sei sie jedoch nicht immer von dem, was das Komitee als preiswürdig anerkannt habe.

    Natürlich gibt es weitere Fragen zu beantworten, Kaspar Müller-Bringmann gibt ihr ausreichend Zeit dazu.

     „Wie ist Robin of Waringham entstanden? Und warum heißt er Waringham?“

    Rebecca Gablé: Der Ursprung war die Szene, die jetzt im zweiten Kapitel der „Fortuna“ steht: Ein Junge reißt aus der Klosterschule aus. Der Tod seines Vaters und die dramatischen Begleitumstände waren mir so eingefallen, und dann habe ich mich hingesetzt und das aufgeschrieben, ohne überhaupt zu wissen, was aus der Geschichte werden sollte. Ich hatte nur diese Szene im Kopf. Da hieß der Junge Richard of Walsingham. Das war aber mein erster historischer Roman und ich habe ganz unbefangen angefangen zu schreiben und zu erzählen. Als mir dann langsam klar wurde, wie viele historische Richards es in diesem Buch geben würde, unter anderem einen König, habe ich gedacht, du musst nicht ohne Not deine fiktive Hauptfigur auch noch so nennen. Er hieß dann ein paar Stunden lang Robin of Walsingham. Und dann ist mir eingefallen, dass Walsingham ein Name ist, den es tatsächlich gibt. Von Walsingham zu Waringham war es dann nicht weit.

    „Reden wir über die Sprache. Ich finde sie sehr modern. Gibt es einen Grund dafür, dass sie diesen Eindruck erweckt?“

    Gablé: Ja. Ich bin gelernte Mediävistin. Ich habe unter anderem historische Sprachwissenschaft studiert und bin dadurch sensibilisiert für den Umstand, dass Julian Rathbone zum Beispiel lässt in seinen Romanen die Leute durchaus sowas sagen wie „Is ja voll krass, ey!“ Damit würde ich mich schwertun, aber er hat sicherlich auch gute Gründe dafür. Oder für Zitate aus der „Rocky Horror Picture Show“ in seinen Dialogen im elften Jahrhundert. Kann man machen, kann man auch rechtfertigen, aber das ist nicht mein Weg.

    Gablé erläutert dann doch noch den Grund ihres Pseudonyms: der Verlag war Schuld, er forderte etwas anderes als „Ingrid Krane-Müschen“. Gefordert-getan. Der Erfolg gab ihr irgendwann recht.

    Obwohl sie „facebook“ als Datenkrake bezeichnet, ist sie auch in diesem sozialen Netzwerk gerne unterwegs. Seitdem sie keine Lesereisen mehr unternimmt, ist dies die von ihr bevorzugte Art der direkten Kommunikation mit ihren Lesern.

    Gablé bezeichnet sich als politischen Menschen. Sie ist besorgt über die Entwicklungen am rechten Rand, sagt sie.
    Borussenfan wurde sie erst vor wenigen Jahren bei einem zufälligen Spielbesuch mit Freunden im Nordpark. Sie ist sehr enttäuscht über die DFB-Entscheidung, Mönchengladbach nicht als Austragungsort der Europameisterschaft zu berücksichtigen. „Die wissen nicht, was sie verpassen“, meint sie selbstbewußt.

    Undifferentiert bezeichnet sie nachfolgendes als positiv in Mönchengladbach:
    frischer Wind weht durch die Stadt; ein großes Umweltbewußtsein; neue Dinge und Ideen.
    „Die Mauer in den Köpfen beseitigen“, bezeichnet sie als ein wünschenswertes Ziel zur Verbesserung in der Stadt.
    Ihr neues Buch spielt wieder im englischen Mittelalter, es gibt noch keinen Titel dazu. 2019 soll es erscheinen.

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  • Sonntagnachmittag  bei Nachbarn – im Museum „Kamps Pitter“

    Sonntagnachmittag bei Nachbarn – im Museum „Kamps Pitter“

    Der „Verein der Heimat.-u. Geschichtsfreunde“ in Willich, hatte eingeladen, und viele kamen.

    Nach sehr herzlicher Begrüssung durch die zweite Vorsitzende, Frau Edith Max, begann der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers mit der Lesung von tiefgründig-launig-zum Nachdenken anregenden  Geschichten, aus seinem neuesten Buch. Abgelöst hat ihn Dr. Helmut Fellinger, der zusammen mit seiner Frau, mundartliche, alte Bauernregeln vortrug und erläuterte. Danach ein erneuter Wechsel zu Peter Josef Dickers und zurück zu mehr Bauernweisheiten. Den Abschluss des „offiziellen Teiles“, bildete eine Lesezugabe von Herrn Dickers, dessen Geschichten allen Anwesenden offensichtlich zusagten.

    „Das ist so schön, vorgelesen zu bekommen“, raunte es zwischen Kaffee, Kuchen und Tischnachbarn. Auch die Bauernregeln boten Stoff zum regen Austausch. Ein kurzweiliger Nachmittag ging nicht vorüber, bevor Frau Max den Protagonisten nicht mit viel Herz, Wein und Blumen, für ihr Engagement gedankt hatte.

    Foto: PJD

    Ein kurzer Gang durch die Räumlichkeiten ließ, ob der Vielfalt der zusammengetragenen Exponate, genug staunen, um wiederzukommen, in diese entspannte, heimelige Umgebung.
    Einladungen für das „1. Mai-Fest“ gibt es schon.

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  • Mönchengladbach hat eine Drohne: Stadtentwicklungsstrategie „mg + Wachsende Stadt“ hebt ab

    Mönchengladbach hat eine Drohne: Stadtentwicklungsstrategie „mg + Wachsende Stadt“ hebt ab

    Bislang hat sich die Vermessungsabteilung der Stadt Mönchengladbach bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben durch Anwendung traditioneller Messtechnik (Tachymeter, Nivelliergeräte, Messbänder, etc.) bedient.
    Das hat sich nun mit Beschaffung eines Unmanned Aerial Vehicle (UAV) – im Volksmund auch Drohne genannt – mit dem klangvollen Namen „AIBOT X6 V2“ grundlegend geändert. Die Vermessungsdrohne ist ein Hexakopter, d.h. sie verfügt über 6 Rotoren, hat einen stattlichen Durchmesser von 105 cm, wiegt 4.600 g, kann verschiedene Sensoren aufnehmen und ist speziell für professionelle Anwender entwickelt worden. Sie hat einen hochgenauen Satelliten-Empfänger mit Echtzeit-GPS an Bord, so dass es möglich ist 1 cm genaue Daten zu generieren.

    v. l.n.r. Tobias Tutko, Annemarie Reusch, Uwe Kotowski

    Um die komplexe Technik incl. Flugvorbereitung und Datenauswertung der Profi-Drohne zu beherrschen, haben 3 Vermessungsingenieure des Fachbereichs Geoinformation an einer 5-tägigen Ausbildung in Kassel mit anschließender Zertifizierung zum Drohnenpiloten teilgenommen.
    Zu den Gesamtkosten des Projektes gibt es leider (noch) keine Informationen, sie dürften sich jedoch im 5-stelligen Euro-Bereich befinden.

    Die Aufgabenfelder für den Einsatz einer Vermessungsdrohne sind weit gespannt. „Sie kann z.B. zur Visualisierung von städtischen Immobilienprojekten, Erstellung von digitalen Geländemodellen, Erstellung des 3D-Stadtmodells, Erstellung von Planungsgrundlagen, Zustandserfassungen für städtische Maßnahmen- und Unterhaltsplanungen und vielem mehr eingesetzt werden“, so der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.

    Insbesondere bei der Geodatenerfassung an schwer zugänglichen Objekten oder Liegenschaften überzeugt die Technologie in puncto Wirtschaftlichkeit, höchster Detailtreue und Präzision. „Im Hinblick auf die Projekt- und Maßnahmenumsetzungen im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg + Wachsende Stadt und der damit verbundenen Datenerhebung in allen Facetten des Planens und Bauens bietet diese innovative Technologie daher einen deutlichen Mehrwert und erhebliche Einsparungspotenziale“, so Dr. Gregor Bonin weiter. „Zukünftig wird die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) eine große Rolle spielen. Hierbei ist es für ein konsistentes Datenmodell zwingend erforderlich, alle Informationen systematisch, digital zu erheben und zu dokumentieren. Die Vermessungsdrohne ist ein wichtiger Baustein für den Aufbau dieser Datenbasis. Dreidimensionale Bestandsdatenerfassung von Gebäuden, Hallen und Bauflächen ist aus der Luft mit hoher Effizienz und Genauigkeit umsetzbar“, ergänzt der Fachbereichsleiter Geoinformation Herr Zachert.

    Die Auswertung der Flugdaten geschieht mittels sogenannter Photogrammetrie. Aus sich überlappenden Bildaufnahmen können Punktwolken erzeugt und mit Hilfe höherer Mathematik zu 3D-Objekten gerechnet werden. Vor jedem Flugeinsatz wird mit einer Flugplanungssoftware eine detaillierte Vorbereitung und Analyse für die Vermessungsmaßnahme durchgeführt. Hierbei werden die optimalen Flugparameter (Flughöhe, Fluggeschwindigkeit, geforderte Genauigkeit, Anzahl der Aufnahmen) festgelegt. So wird gewährleistet, dass einerseits die aufzunehmenden Fotos die Maßnahme optimal repräsentieren und andererseits ein Höchstmaß an Flugsicherheit garantiert ist.

    Die Vermessungsflüge verlaufen weitestgehend automatisch, weil das Fluggerät über eine Vielzahl von autonom arbeitenden Sensoren verfügt. Trotzdem müssen die Pilotinnen und Piloten jederzeit Sichtkontakt zum UAV halten, um bei unvorhergesehen Flugsituationen sofort manuell eingreifen zu können. „Für den Einsatz von UAV’s gibt es bzgl. des Datenschutzes und Flugverbotszonen eindeutige gesetzliche Richtlinien (Luftverkehrsgesetz, Luftverkehrsordnung, Drohnenverordnung) an die sich die Stadt Mönchengladbach stringent hält“, betont Herr Zachert.

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  • Chemienobelpreisträger 2016: Professor Ben Feringa in Mönchengladbach

    Chemienobelpreisträger 2016: Professor Ben Feringa in Mönchengladbach

    Materialien, die sich selbst reparieren, Medikamente, die sich selbst den Weg zu Krebszellen bahnen, um sie punktgenau zu bekämpfen – was zunächst wie Science-Fiction klingt, soll in der Zukunft umgesetzt werden. Für die Wissenschaft ist es längst real. Der weltweit führende Kopf in diesem Forschungsbereich kommt nun für einen Tag nach Mönchengladbach, um seine Arbeit auf verständliche Weise zu erklären.

    Seit 1999, dem Jahr, in dem der Niederländer Ben Feringa die weltweit erste lichtgetriebene synthetische molekulare Maschine baute, sind Wissenschaftler auf der ganzen Welt damit beschäftigt, die Funktionsweisen dieser Kleinst-Maschinen zu verfeinern. Ben Feringa gelang es, ein Nano-Auto zu entwickeln, komplett mit vier Rädern, um so die Bewegungsabläufe für die Transportaufgaben, die den Autos zugeteilt werden, gewährleisten zu können. Ein Nano-Auto ist ein molekulares Auto. Es misst ein in Millionstel Millimeter – eben einen Nanometer.

    Für das Design und die Synthese von molekularen Maschinen erhielt Ben Feringa 2016 gemeinsam mit dem Franzosen Jean-Pierre Sauvage und dem gebürtigen Briten Fraser Stoddart den Nobelpreis für Chemie.

    Ben Feringa ist aber nicht nur begeisterter Forscher, sondern er unterrichtet auch leidenschaftlich gerne. Das wissen seine Studenten an der Universität von Groningen zu schätzen. Das Motto des Professors ist, den Menschen seine Forschung auch begreifbar zu machen. Dazu lässt er auch schon einmal animitierte Filme abspielen. Komplexe Vorgänge unterhaltsam und humorvoll zu erklären, ist eine Spezialität Ben Feringas. Darauf freuen sich die Studenten und Schüler am Vormittag des 25. April in Mönchengladbach, darauf ist das Publikum um 20 Uhr am selben Tag gespannt.

    Mit Ben Feringa empfängt der Initiativkreis Mönchengladbach in den 15 Jahren seines Bestehens den 31. Nobelpreisträger.

    Moderiert wird die Abendveranstaltung von n-tv-Chefmoderator Christoph Teuner. Der Journalist wurde bereits für den Bambi-Publikumspreis nominiert. Neben den täglichen Hauptnachrichten moderiert Christoph Teuner für n-tv sämtliche Großereignisse.

    Ticketpreis für die Abendveranstaltung: 20 Euro, www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

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  • Hochschule Niederrhein: 584 Studierende starten zum Sommersemester

    Hochschule Niederrhein: 584 Studierende starten zum Sommersemester

    Während draußen die Temperaturen steigen, hat an der Hochschule Niederrhein das Sommersemester begonnen.
    Insgesamt nehmen in dieser und in der nächsten Woche 584 junge Frauen und Männer ihr Studium auf, 467 von ihnen am Standort  Mönchengladbach und 117 am Standort Krefeld.

    Dabei starten nur die Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften in Mönchengladbach und Gesundheitswesen in Krefeld mit Bachelorstudiengängen zum Sommersemester. In Mönchengladbach werden in dieser Woche 274 Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßt. Sie studieren BWL (Vollzeit oder berufsbegleitend), Wirtschaftsinformatik sowie Steuern und Wirtschaftsprüfung.

    Statt strengem Lehrplan standen bis Freitag das gegenseitige Kennenlernen sowie Spiel und Spaß auf dem Programm.
    Die Fachschaft organisiert eine Kneipentour, ein Flunkyballturnier, eine Stadtrally durch Mönchengladbach und vieles mehr. „Wir wollen unseren Studienanfängern den Start so leicht wie möglich machen, aber auch interessant und informativ gestalten“, sagt Dekan Prof. Dr. Siegfried Kirsch.

    In Krefeld starten die Studiengänge Angewandte Therapiewissenschaften und Pflege mit insgesamt knapp 80 Studierenden in der nächsten Woche. Zu den Erstsemestern im Bachelorbereich kommen insgesamt 233 neue Masterstudierende dazu. Diese verteilen sich auf alle zehn Fachbereiche der Hochschule Niederrhein.

     

    Die Zahlen im Überblick:

    584 Einschreibungen zum Sommersemester 2018

    467 in Mönchengladbach; 117 in Krefeld

     

    351 Einschreibungen in Bachelor-Studiengänge (274 MG + 77 KR)

    233 Einschreibungen in Master-Studiengänge (193 MG + 40 KR)

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  • VHS-Programm im Überblick: 13. bis 15. April

    VHS-Programm im Überblick: 13. bis 15. April

    Die Volkshochschule Kurse und Workshops für das Wochenende 13. bis 15. April im Überblick. Weitere Informationen und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

    Am Wochenende:

    Goldschmieden nach eigenem Entwurf
    Die Teilnehmer lernen in diesem Kurs die Grundtechniken wie untere anderem Sägen, Feilen, Biegen und Löten unter fachlicher Anleitung. Fortgeschrittene erweitern ihr Wissen mit weiteren Techniken. Kreative Gestaltung und handwerkliches Können ermöglichen die Fertigstellung eines individuellen Schmuckstückes.

    13.4.2018 bis 14.4.2018, 17:00 – 21:30 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181E6001F

    Kosten: 103 Euro (Umlage für Verbrauchsgüter: 10 Euro, Edelsteine und Edelmetalle werden nach Gewicht und Stück extra berechnet)

     

    Woof im Bunten Garten!

    Die Teilnehmer können bei diesem Kurs ihre englisch Kenntnisse auffrischen und nebenbei mit ihrem Hund Gassi gehen. Voraussetung ist ein gutes Sozialverhalten des Hundes.

    13.4.2018 bis 4.5.2018, 17:30 – 19:00 Uhr

    Treffpunkt: Parkplatz Kaiser-Friedrich-Halle

    Kurs-Nr.: 181G1106S

    Kosten: 26 Euro

     

    Herzenswege – Wege zu mehr Wohlbefinden und weniger Stress
    Auf das Herz zu hören und nicht nur dem Verstand zu folgen, ist manchmal nicht so einfach. Die Teilnehmer lernen Techniken kennen, die es ermöglichen, aus emotionalen, stresserzeugenden Reaktionsmustern auszusteigen und Ihre Lösungskompetenzen zu stärken.

    14.4.2018, 9:30 – 16:00 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181F1117S

    Kosten: 38 Euro

     

    Arme und Hände verwöhnen

    Nicht nur die Füße, sondern auch die Hände sind ein verkleinertes Abbild des Körpers. Die Teilnehmer lernen in diesem Workshop die Reflexzonen Massage der Hände und Mudras.

    14.4.2018, 9:30 – 15:30 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181F2281F

    Kosten: 25 Euro

     

    Workshop: Singen für Anfänger

    Jeder Mensch hat eine Stimme und kann diese nutzen. Es bedarf nur einiger Übungen und Impulse. Dieser Workshop dient als eine Einführung in die Technik des Gesangs in kompakter Form. Es werden erste Tipps gegeben, mit Spaß und ohne Leistungsdruck seine Stimme zu erforschen, zu kontrollieren und zu optimieren.

    14.4.2018, 10:00 – 16:00 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181D5217S

    Kosten: 45 Euro

     

    Selbstständigkeit – Ihre Gründungssituation meistern!

    Dieses Intensivseminar bietet den Teilnehmern einen ersten Überblick zum Start in die Selbstständigkeit. Sie lernen sich selbst realistisch einzuschätzen und Weichen für die Zukunft zu stellen. Außerdem erhalten sie Informationen über Steuern, Buchführung, Versicherungen, Werbung, Analysen für Standort und Mitbewerber und vieles mehr.

    14.04.2018 bis 21.04.2018, 10:00 – 17:00 Uhr City-Haus, Mühlenstr. 2-4

    Kurs-Nr.: 181B6003T

    Kosten: 249 Euro (Zuschüsse in Form von Bildungscheck und Bildungsprämie möglich)

     

    „Frieden“ – Politische Philosophie bei Immanuel Kant
    Kants Vertragsentwurf „Zum ewigen Frieden (1795/96)“ ist eine große Ausnahme in den klassischen Texten der Politischen Philosophie. Die Teilnehmer lernen Kants Beurteilung von „Krieg und Frieden“, Staatsoberhäuptern und praktischen Politikern und das Verhältnis von Politik und Moral kennen.

    14.4.2018 bis 15.4.2018, 11:00 – 15:00 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181C2700F

    Kosten: 26 Euro

     

    Urban Gardening – Mitmachgarten BergGartenOase
    Der urbane Garten „BergGartenOase“ besteht seit einigen Jahren direkt vor der Volkshochschule. Urbane Gärten sind Plattform für Mitgestaltung, zivilgesellschaftliches Engagement und das Verwirklichen persönlicher Lebensstile. Außerdem erhalten die Teilnehmer Tipps für den heimischen Garten.

    14.4.2018 bis 14.7.2018, 14:00 – 15:30 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181C3300S

    Kosten: 14 Euro

     

    Gesundheit beginnt im Kopf

    Die Teilnehmer lernen, wie sie mitteils ihre Gedanken, ihre Stimmung und den Zustand ihres Körpers beeinflussen und mit einigen Grundannahmen leichter und entspannter leben können. Der Workshop dient der Selbsterfahrung und vermittelt alltagstaugliche Tools aus dem Mentaltraining zur Gesundheitsvorsorge und Prävention.

    15.4.2018, 9:30 – 15:30 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181F2010F

    Kosten: 25 Euro

     

    Buddhismus – lernen mit sich selbst in Frieden zu leben
    In diesem Seminar werden grundlegende Erkenntnisse des Buddhismus und ihre Bedeutung für das Alltagsleben betrachtet. Neben der Entwicklung positiver Emotionen für sich selbst und andere, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der achtsamen Wahrnehmung. Mittels Meditation lernen die Teilnehmer gelassener mit schwierigen Situationen umzugen.

    15.4.2018, 9:30 – 15:30 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181C2600F

    Kosten: 25 Euro

     

    Clown sein – der wundersame Lebenskünstler in Dir
    Die Kunst des Clownseins lebt von der spielerischen Verwandlung, Übertreibung, Spontanität, Begeisterung und Lebensfreude all dessen, was ist. Die Teilnehmer lernen in diesem Workshop, wie sie diese Eigenschaften in sich selbst entdecken.

    15.4.2018, 10:00 – 15:30 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181D2038F

    Kosten: 39 Euro

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  • Kinderkleider- und Spielzeugbörse in der Kita „Mühlenkinder“

    Kinderkleider- und Spielzeugbörse in der Kita „Mühlenkinder“

    In den Räumen der städtischen Kita „Mühlenkinder“, am Güdderather Mühlenweg 2, findet am 21. April die achte Kinderkleider- und Spielzeugbörse statt.

    In der Zeit, von 13 bis 16 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zu stöbern und sich in der Cafeteria bei selbstgebackenen Waffeln zu stärken.
    Das Besondere, der Verkauf findet durch ein Verkaufsteam statt und es gibt keine einzelnen Stände.
    Der Erlös kommt dem Förderverein zugute.
    Genauere Informationen gibt es unter kkb-guedderath@gmx.de.

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  • Das erste Date für Operneinsteiger

    Das erste Date für Operneinsteiger

    Wer noch nie eine Oper live erlebt hat, bekommt im Theater Mönchengladbach die Gelegenheit, diesen wunderbaren Kosmos auf unkomplizierte Weise zu entdecken.
    Extra für neugierige Operneinsteiger hat das Theater jetzt ein preisgünstiges Paket rund um die beiden Kurzopern „Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi“ geschnürt.
    Der Opernabend beginnt ganz locker mit einem Glas Sekt und einer Einführung in den ersten Teil, in Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“.

    In der Pause werden die Neulinge dann auf den zweiten Teil des Abends vorbereitet, auf Giacomo Puccinis „Gianni Schicchi“. Nach der Vorstellung geht es dann weiter mit einem gemütlichen Get-together, bei dem die Opernsänger gerne Fragen zur Inszenierung und zu ihrer spannenden künstlerischen Arbeit beantworten.
    Termine zur Auswahl:
    Freitag, 4. Mai 2018, 19.30 Neu
    Theater Mönchengladbach
    Samstag, 19. Mai 2018, 19.30
    Theater Mönchengladbach
    Das Paket kostet 19,50 €.
    Mehr Informationen an der Theaterkasse unter 02166/6151-100.

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  • Verrücktes Holz im LVR-Freilichtmuseum Kommern

    Verrücktes Holz im LVR-Freilichtmuseum Kommern

    Am Wochenende 21.04. und 22.04. findet im LVR-Freilichtmuseum Kommern wieder die jährliche Traditionsveranstaltung „Verrücktes Holz“ statt. Sie dreht sich wie immer rund um das Thema Wald und Holz.

    Zahlreiche Rückepferde, speziell ausgebildeten Kaltblutpferde, Schlepper, Oldtimer und Unimogs kommen zum Einsatz, um den Besuchern traditionelle Wald- und Holzarbeiten vorzuführen. Unter anderem stellt der Stellmacher Arbeitstechniken eines längst ausgestorbenen Handwerks vor. Und auch der Handwerkermarkt mit unterschiedlichen Vorführungen darf nicht fehlen. Taschen und Schmuck aus Birkenrinde, Holzspielzeug, Holzrechen, Reisigbesen, Schalen, Behälter, Produkte aus Horn und vieles mehr werden auf dem Markt hergestellt und angeboten.

     

    Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

    Am Sonntag können die Besucherinnen und Besucher ab 10 Uhr bei der „9. Rheinischen Holzhauermeisterschaft“ ihr Können im Umgang mit der traditionellen Drumsäge unter Beweis stellen und mit etwas Geschick tolle Preise gewinnen. Unter anderem wird auch in diesem Jahr wieder das Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde dabei sein, hochrangig vertreten durch den Forstamtsleiter Christoph Böltz.

    Das WaldpädagogikZentrum Eifel (WPZ) feiert in diesem Jahr 15-jähriges Jubiläum und plant zu diesem Anlass noch weitere Überraschungen für die Besucherinnen und Besucher.

    Verrücktes Holz

    Waldarbeiten und Holzverarbeitung früher und heute

    Eine Veranstaltung des WaldpädagogikZentrum Eifel (WPZ) des Landesbetriebs Wald und Holz NRW im LVR-Freilichtmuseum Kommern

    Samstag, 21. April, 11-17 Uhr – mit Jubiläumsfeier 15 Jahre WaldpädagogikZentrum Eifel

    Sonntag, 22. April, 10-16 Uhr – mit 9. Rheinischer Holzhauermeisterschaft

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  • SPD solidarisiert sich mit SMS-Group-Belegschaft

    SPD solidarisiert sich mit SMS-Group-Belegschaft

    In einem Schreiben der Parteispitze bekundet die Mönchengladbacher SPD ihre Solidarität mit der gesamten Belegschaft und bietet Unterstützung an.
    Das Schreiben im Wortlaut:

    An die Belegschaft
    der SMS Group
    am Standort Mönchengladbach

    Sehr geehrter Herr Peskes,
    mit großer Bestürzung haben wir der Presse entnommen, dass SMS Meer in Mönchengladbach rund 280 Stellen abbauen will.
    Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen sind als hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtige Garanten des Industriestandorts Mönchengladbach. Das Know-how vor Ort wird in Zukunft immer wichtiger, wenn wir die Herausforderungen der Globalisierung und der Industrie 4.0 vor Ort gestalten und für die heimische Wirtschaft nutzen wollen.
    Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von SMS Meer sind jetzt verunsichert und einige bangen sicherlich um ihre beruflich Zukunft, da der Großteil der insgesamt 570 Stellen bereits in diesem Jahr abgebaut werden soll und das, obwohl die Anlage zur Herstellung von Metallpulver momentan in Mönchengladbach in Betrieb genommen wird.
    Wir möchten Ihnen unsere Solidarität in dieser kritischen Phase aussprechen und würden uns über ein zeitnahes Gespräch – gerne auch gemeinsam mit lokalen Vertretern der IG Metall – sehr freuen.
    Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, welche Chancen und mögliche Verbesserungen es für die Lage der Belegschaft und das Werk in Mönchengladbach gibt.
    Wir stehen an Ihrer Seite und zwar in der Lokal-, Landes- und Bundespolitik!

    Mit freundlichen Grüßen

    Gülistan Yüksel MdB, Unterbezirksvorsitzende SPD Mönchengladbach
    Hans-Willi Körfges MdL,
    Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Mönchengladbach

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  • Personenfahndung: wer kennt diesen Mann?

    Personenfahndung: wer kennt diesen Mann?

    Am 23.01.2018 kam es im Mönchengladbacher Stadtteil Giesenkirchen zu einem Wohnungseinbruch.

    Als der Wohnungsinhaber heimkehrte, überraschte er zwei Einbrecher, die sofort mit einem silberfarbenen Fiat Punto mit dem Kennzeichen RS-ZL 871 flüchteten.

    Ermittlungen beim Fahrzeughalter ergaben, dass dieser den Fiat bereits Anfang Dezember 2017 an einen gewissen Marko Petrovic von der Bahnhofstraße in Herne verkauft hatte. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass eine Person mit den von ihm angegebenen Personalien nicht existent ist.

    Zufälligerweise hatte der Verkäufer des Fiats den Käufer, also den angeblichen Marko Petrovic, fotografiert. Diesen angeblichen Petrovic erkannte der Geschädigte des besagten Wohnungseinbruchs als einen der flüchtigen Täter wieder.

    Weiterhin wurde bekannt, und das ist für mögliche Zeugen aus dem Raum Frankfurt interessant, dass der Fiat am 04.01.2018 vom Ordnungsamt der Stadt bei einem Parkverstoß auf der Fichardstraße festgestellt wurde.

    Die Polizei fragt, wer den auf dem Foto gezeigten Mann kennt und Angaben zu seiner Identität bzw. seinem Aufenthaltsort machen kann.

    Sachdienliche Hinweise bitte ausschließlich an die Polizei Mönchengladbach unter Telefon 02161-290.

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  • Ganztägiger Verdi-Warnstreik am 10. April: Kitas, Busverkehr und Bäder betroffen

    Ganztägiger Verdi-Warnstreik am 10. April:
    Kitas, Busverkehr und Bäder betroffen

    Von den bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst ist auch die Stadt Mönchengladbach betroffen.

    Die Stadtverwaltung ist darüber informiert worden, dass am 10. und am 11. April Streikmaßnahmen in den städtischen Kindertagesstätten stattfinden werden.
    Folgende städtische Kindertagesstätten sind am Dienstag, 10. April vom Streik betroffen:
    Altenbroicher Straße; Am Hockstein; Ferdinand-Strahl-Straße; Gathersweg; Giesenkirchener Straß;e Hensenweg; Höfgenweg; Hohlstr.; Hosterweg Hülserkamp; In der Schley; Josef-Drauschke-Straße; Kammgarnstraße; Kamphausener Straße; Kommerweg; Kruchenstraße; Liszstraße; Lorenz-Görtz-Straße; Mühlenstraße; Nikolausstraße; Pahlkestraße; Pestalozzistraße; Rüdigerstraße; Saasfelderweg; Seidenweberstraße; Steinshütte; Südwall.

    Von den Streikmaßnahmen am Mittwoch, 11. April, sind folgende städtische Kindertagesstätten betroffen:
    Friedhofstraße; Gatherskamp; Gathersweg; Hülserkamp; Kommerweg; Leibnitzstraße; Pestalozzistraße; Rohrstraße; Schlossacker.

    In den vom Streik betroffenen städtischen Kindertagesstätten kann es an beiden Tagen zu einem eingeschränkten Betreuungsangebot kommen.
    Hiervon können auch die städtischen Lena-Gruppen und die Angebote der Familienzentren betroffen sein.
    Die Eltern sind über die bevorstehenden Warnstreiks und das dadurch bedingte eingeschränkte Betreuungsangebot informiert worden.
    In allen betroffenen Einrichtungen wird für Eltern, die dringend auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, eine Notgruppe eingerichtet. Wir gehen davon aus, dass wir mit den vorgenannten Maßnahmen die Belastung der Eltern durch den Streik abmildern können.

    In Mönchengladbach wird in Folge des Streiks der gesamte Schulbus- und Linienverkehr am 10. April eingestellt. Eltern, deren Kinder im Regelfall mit dem Schulbus fahren, müssen an diesem Tag eine andere Beförderungsmöglichkeit suchen.

    In Viersen ist ebenfalls der gesamte Linienverkehr betroffen. Schulbusse die außerhalb des öffentlichen Linienverkehrs unterwegs sind, fahren jedoch am 10. April nach Plan. In den übrigen Bedienungsgebieten der NEW-Verkehrsunternehmen ist streikbedingt mit Einschränkungen zu rechnen.

    Auswirkungen hat der Streik auch auf den Bäderbetrieb. So bleiben am 10. April alle Bäder in Mönchengladbach, Viersen und Tönisvorst geschlossen.

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  • Neue Reihe: Rebecca Gablé spricht über Heimatliebe und Berufsalltag

    Neue Reihe: Rebecca Gablé spricht über Heimatliebe und Berufsalltag

    Mit einem besonderen Gast startet die neue Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“ am Dienstag, 10. April, um 19 Uhr, im St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40. Premieren-Gast ist die Schriftstellerin Rebecca Gablé. Die Bestseller-Autorin stellt sich den Fragen des Journalisten Kaspar Müller-Bringmann. Die neue Talkreihe widmet sich bekannten Mönchengladbachern, die spannende Geschichten zu erzählen haben. Der Eintritt ist frei.

    Die aus Wickrath stammende Schriftstellerin Rebecca Gablé ist vor allem für ihre im Mittelalter spielenden Ritterromane bekannt. Ihre Bücher sind alles Bestseller und wurden in viele Sprachen übersetzt. Neben der Literatur gilt ihr Interesse vor allem der Musik. Sie spielt Klavier und singt in einer Band. Zudem ist die 53-Jährige Mitglied und Fan von Borussia Mönchengladbach. Im Gespräch mit Kaspar Müller-Bringmann soll es vor allem um ihre Beziehung zu Mönchengladbach gehen. Aber auch ihr Arbeitsalltag als Schriftstellerin wird thematisiert. Weitere Talk-Termine sind im September und November geplant.

    Der Titel der Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“ wurde in Anlehnung an die Fotoausstellung von Carsten Sander „Heimat. Deutschland – Deine Gesichter“ gewählt. Der Berliner Fotokünstler hat 1.000 Menschen unabhängig von Alter, Prominenz, Hautfarbe, gesellschaftlicher Stellung oder Religion portraitiert und die Fotos nebeneinander gestellt. Im Kolumbarium ist seine Arbeit als Dauerausstellung zu sehen.

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  • Offener Brief: Herzlich willkommen in Mönchengladbach Frau Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung in NRW

    Offener Brief: Herzlich willkommen in Mönchengladbach Frau Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung in NRW

    Gerne hätte ich, Bürger dieser Stadt, Sie begrüßt, hätte gerne über Ihren sicher für die Stadt sinnvollen Besuch berichtet.
    Der jedoch unterlag wohl der Geheimhaltung. Diese Geheimhaltung gipfelt nun in der Berichterstattung der Rheinischen Post.
    Die Koordinatoren des Treffens mit Ihnen erlaubten nur diese intime Hofberichterstattung.

    Wie zu erfahren ist, sehr geehrte Frau Ministerin, Ihr Besuch in Mönchengladbach war nicht offiziell, er war keine Veranstaltung der Stadt Mönchengladbach.

    v.l. OB Reiners; Boss, MdL; Dr. Bonin; Klenner, MdL.

    Sie trafen sich lediglich mit dem ersten und zweiten Vertreter der Stadt.
    Unser Oberbürgermeister (CDU), der Stadtdirektor (CDU), die beiden Landtagsabgeordneten (CDU) und die Gattin des Baudezernenten, Frau Bonin (CDU), reichen nicht aus für einen offiziellen Besuch.
    Dafür spricht auch: kein Vertreter der Mönchengladbacher „Groko“ war zugegen.
    Im übrigen sind auch die beiden Landtagsabgeordneten den Bürgern dieser Stadt verpflichtet.

    Sicher wollten Sie nur die wachsende Stadt Mönchengladbach einmal kennenlernen.
    Ihre Gespräche mit den Gastgebern waren jedoch nicht privater Natur. Sie hatten einen Zweck, Mönchengladbach wünscht sich Fördergelder des Landes NRW. Das ist Stand der offiziellen Politik in Mönchengladbach.
    Mönchengladbach soll weiter wachsen, soll neu bebaut werden. Sie als Bauministerin des Landes können dabei unterstützend tätig werden. Netzwerken ist also das Gebot der Stunde, Sie waren hier bei uns zum Netzwerken.

    Die Gesamtumstände deuten eher auf anderes hin: Klüngelei.

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  • Aktualisierung: Bombenfund auf JHQ Gelände – Entschärfung erfolgreich

    Die Entschärfung einer 1.000 Kilogramm schweren amerikanischen Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ist erfolgreich beendet. Nach der Verladung konnten alle Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden.

    Die gesamte Maßnahme verlief weitgehend störungsfrei. Neben den rund 300 Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung der Bezirksregierung Düsseldorf (EAE) musste lediglich ein älteres Ehepaar durch Einsatzkräfte evakuiert werden.

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    Eine 1.000 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg ist bei Abrissarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen JHQ gefunden worden.

    Der Kampfmittelräumdienst ist vor Ort. Beginn der Entschärfung ist für 16 Uhr vorgesehen.
    Die Entschärfung wird etwa 1 Stunde dauern.

    Im inneren, zu räumenden Radius von rund 1,2 Kilometern ist nur das Gebiet der Stadt Mönchengladbach betroffen. Hier werden die Bewohner von 21 Häusern umgehend durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes benachrichtigt und aufgefordert den Evakuierungsradius zu verlassen. Zudem ist die Erstaufnahmeeinrichtung der Bezirksregierung Düsseldorf (EAE) betroffen. Die rund  300 Bewohner der EAE werden mit Bussen der NEW in die Krahnendonkhalle gebracht und dort durch Mitarbeiter der Feuerwehr betreut.

    Im äußeren Radius müssen die Bewohner von 29 Häusern auf Mönchengladbacher Stadtgebiet über das luftschutzmäßige Verhalten informiert werden. Das heißt, dass sich in diesem Radius niemand im Freien aufhalten darf. Außerdem sollten die Fenster geschlossen bleiben. Dieser Radius liegt 1,6 Kilometer rund um den Bombenfund. Auch dies wird umgehend durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes erfolgen.

    Derzeit werden die erforderlichen  Straßensperren im Bereich Broich-Peel unverzüglich eingerichtet.

    Die Gemeinde Schwalmtal wird für die Ortschaft Leloh luftschutzmäßiges Verhalten anordnen.

    Die Stadt Wegberg wird für das betroffene Stadtgebiet im Bereich Rickelrath ebenfalls luftschutzmäßiges Verhalten anordnen und zudem zwei Campingplätze räumen.

    Im Bereich Wegberg und Schwalmtal muss die Landestraße 3 zwischen Wegberg und Waldniel gesperrt werden. Die Anschlussstelle Hostert (A52) sollte aus diesem Grund gemieden werden. Stattdessen empfiehlt sich die Nutzung der Anschlussstelle Niederkrüchten.

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