Mönchengladbach hat einen neuen Kämmerer, brauchte die Stadt einen Neuen? Nein, der „alte“ (FDP) mußte aus parteistrategischen Gründen gehen. Seine Fachkompetenz war allseits akzeptiert.
Ein Verwaltungsfachmann wurde auf den gutdotierten Stuhl gesetzt. Seine bisherigen (Führungs-) Positionen waren neben einer ausgezeichneten Besoldung geprägt durch strategische Überlegungen der Politik. Seine Stabsstellen waren möglicherweise wichtig, sie folgten vor allem einer CDU-Strategie und waren sehr teuer.
So auch die Gesamtleitung der im Zusammenhang mit der Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“ neu eingerichteten Stabsstelle Strategisches Controlling.
Wie wertvoll diese Boninsche- (CDU) Strategie für den Mönchengladbacher Bürger sein wird muß erst die Zukunft zeigen. Teuer sind die Stabsstellen allemal. Sie müssen nun nachbesetzt werden. Die Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ benötigt eben fachkundige strategische Begleitung.
Autor: Harald Wendler
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Eine Frage der Strategie?
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Initiative fordert: Verkehrsminister soll Eurowings Sonderstatus entziehen
Die Verspätungen am Flughafen Düsseldorf nach 23 Uhr haben in den vergangenen Monaten gegenüber den Vorjahren stark zugenommen.
„Dies ist vor allem auf Eurowings zurückzuführen. Im Februar gingen von den 122 Landungen nach 23 Uhr allein 70 auf das Konto der Fluggesellschaft,“ so der Vorsitzende des Vereins „Kaarster gegen Fluglärm e.V.“.
Die Hälfte der verspäteten Landungen betrugen mehr als eine Stunde.Eurowings nutzt dabei ihren Sonderstatus aus. Das Verkehrsministerium habe der Fluggesellschaft den sog. „Home-Base-Carrier-Status“ zugebilligt. Damit bedürfe die Gesellschaft bei Verspätungen bis 23.59 Uhr keiner Sondergenehmigung der Bezirksregierung, wie dies die Regel für Fluggesell-schaften ist, die nach 23 Uhr in Düsseldorf landen wollen und diesen Status nicht haben.
Die nächtlichen Verspätungen kämen vor allem deshalb zustande, weil Eurowings die Umladezeiten am Flughafen Düsseldorf zu knapp plane, so Kindsmüller aufgrund von systematischen Analysen, die der Verein in den vergangenen Monaten durchgeführt habe. Auf diese Weise könne Euro-wings mehr Umläufe durchführen, als bei einer verantwortungsbewussten Planung möglich wäre.
„Eurowings nutzt den Sonderstatus bewusst aus und verstößt permanent gegen die Nachtflugbestimmungen. Wir erwarten, dass der Verkehrsminister tätig wird und Eurowings den Sonderstatus entzieht“, fordert Kindsmüller.0 – 0 -

Armut in NRW gehört zur traurigen Normalität
Mit großer Sorge betrachtet der Sozialverband VdK NRW die am 28. März vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
„Vor allem in Nordrhein-Westfalen gehört Armut mittlerweile zur traurigen Normalität“, sagt der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.
Im Jahr 2017 bezogen in NRW 276.341 Menschen Leistungen zur Grundsicherung – und damit 9.208 mehr als im Jahr zuvor.
Bundesweit hat NRW mit 26 Prozent den höchsten Anteil – deutlich vor Bayern auf Platz zwei mit zwölf Prozent.Der VdK NRW stellt aufgrund dieser Zahlen eine düstere Prognose auf: „Seit fast 15 Jahren steigt die Zahl der Betroffenen kontinuierlich an – und ein Ende dieser Entwicklung ist weiterhin nicht absehbar“, so Horst Vöge. Dabei sehe er zusätzlich das Problem der „verdeckten Armut“. Der VdK NRW geht von einer hohen Zahl an Menschen aus, die Hemmungen haben, Grundsicherung zu beantragen – obwohl sie eigentlich Anspruch darauf hätten. Außerdem geraten vor allem Frauen in die Armutsspirale.
Daher fordert der VdK NRW ein effektives Maßnahmenpaket. „Armut zu bekämpfen funktioniert nur mit einer umfassenden Renovierung der Sozialgesetze – insbesondere bei der Erwerbsminderung“, sagt Horst Vöge. Dass diese Rente meist nicht zum Leben reiche, könne nicht länger geduldet werden.
„Es kann nicht sein, dass wir uns daran gewöhnen, dass die Politik diesen schleichenden Prozess eher hinnimmt, statt Lösungen voranzubringen“, mahnt der VdK-Landesvorsitzende an.0 – 0 -

Rheydter Rundgang durch die Innenstadt
Für Dienstag, 10. April, bietet die MGMG wieder eine Stadtführung durch die Rheydter Innenstadt an. Das Motto des etwa 90-minütigen Rundgangs lautet „Leben und Arbeiten in Rheydt – heute und früher“. Treffpunkt ist um 19 Uhr vor dem Ratskeller am Rathaus in Rheydt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die Geschichte Rheydts, über das Rathaus, die Kirchen in Rheydt-Mitte, den zweiten Hauptbahnhof von Mönchengladbach und vieles mehr.
Die Führung kostet 8 Euro (für Kinder 4 Euro), zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von 2,20 Euro pro Buchung.
Buchungen beim Reisebüro Haupts (Tel.: 02161-82 09 80), beim Ticket- und Infoservice der FIRST-Reisebüros (Tel.: 02161-27 41 61) sowie online unter www.stadttouren-mg.de
(MGMG/prs)
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AWO Kindertagesstätten laden ein zum Boys Day 2018
Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach macht in diesem Jahr zum ersten Mal beim “Jungen Zukunftstag”, dem sogenannten Boys Day mit, und lädt Schüler ab der fünften Klasse herzlich zum Schnuppertag in eine der drei AWO-Kindertagesstätten ein.
Kita-Fachkräfte werden überall händeringend gesucht. Der Erzieherberuf ist allerdings immer noch eine klassische Frauen-Domäne. Nur knapp über fünf Prozent männliche Erzieher gibt es bundesweit in diesem Bereich. “Viele Männer möchten wahrscheinlich gerne den Erzieher-Beruf erlernen, trauen sich aber nicht. Das liegt unter anderem daran, dass pflegen, trösten und frühkindliche Erziehung eher Frauen zugeschrieben wird – zudem schwingen häufig Vorurteile mit”, sagt der AWO-Geschäftsführer aus Mönchengladbach, Uwe Bohlen. Dabei sollten Kitas heutzutage ein Spiegel der Gesellschaft sein. Für mehr Vielfalt und Gender-Gerechtigkeit sollten Kinder die Möglichkeit bekommen weibliche und männliche Vorbilder zu haben, so Bohlen weiter.
Unter dem Motto “Wir sind bunt. Wir sind AWO. AWO – Mehr als du denkst!” möchte der Wohlfahrtsverband am 26. April, dem bundesweiten Boys Day, den Jungs in Mönchengladbach die Möglichkeit geben und sie ausdrücklich ermuntern, sich für einen Tag die spannende und vielfältige Arbeit mit Kindern anzuschauen und in einer der drei AWO-Kindertagesstätten mitzulaufen.
Wie können Schüler aus Mönchengladbach beim Boys Day bei der AWO mitmachen?
Die Schüler sollten mit den Eltern und der Schule sprechen, dass sie gerne am Donnerstag, den 26. April 2018 beim Boys Day mitmachen möchten. Auf der Homepage www.boys-day.de kann man im Radar nach “AWO Mönchengladbach” suchen und sich online bei einer der drei AWO-Kindertagesstätten anmelden.
- Kita Schatzinsel, Badenstraße 29, 41061 Mönchengladbach
- Kita Spielkaule, Spielkaulenweg 20, 41063 Mönchengladbach
- Kita Meerblick, Seilerweg 27a, 41069 Mönchengladbach
Anmeldeschluss ist der 23. April 2018.
Für Rückfragen steht Karolin Pola zur Verfügung. Telefon: 02161 81 99 – 11.
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Wickrather Schlossgeschichten am 8. April
Einen barocken Parkspaziergang mit Wickrather Schlossgeschichten bietet die MGMG zum ersten Mal in diesem Jahr wieder am Sonntag, dem 8. April, an. Der informative Spaziergang durch den Park des Schlosses Wickrath, eine der bedeutendsten Barockanlagen nördlich der Alpen, lässt die Macht und Pracht eines vergangenen Zeitalters wieder lebendig werden. Denn im architektonischen Meisterwerk der Parkanlage scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Der etwa 90-minütige Parkspaziergang startet um 15 Uhr, Treffpunkt: Schlosspark Wickrath, Brücke am Parkplatz, Schild „Parkführungen“.
Für diese Führung sind Karten (für Erwachsene 7 Euro, für Kinder bis 14 Jahre 3 Euro, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von 2,20 Euro pro Buchung) erhältlich beim Reisebüro Haupts (Tel.: 02161-82 09 80), beim Ticket- und Infoservice der FIRST-Reisebüros (Tel.: 02161-27 41 61) sowie online unter www.stadttouren-mg.de.
(MGMG/prs)
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Der Rohbau für das Multifunktionsgebäude der Radrennbahn steht
Da wo bis zum Frühjahr 2017 noch die marode Tribüne der ehemaligen Radrennbahn zu sehen war, entsteht zurzeit eine moderne Sport- und Freizeitanlage. Nachdem das Kunststoffrasen-Großspielfeld bereits fertig gestellt und bespielbar ist, steht jetzt auch der Rohbau für das Multifunktionsgebäude mit Umkleiden, Lager-, Sozial- und Vereinsräumen, die von Schulen, Vereinen und für die Quartiersarbeit genutzt werden sollen.
In wenigen Wochen beginnen auch die Arbeiten an den Außenanlagen mit Kunststoffrasen-Kleinspielfeld, Laufbahn, Joggingstrecke, Fitnessgeräten und einem Skaterpark. Insgesamt wird die Baumaßnahme rund 2,3 Millionen Euro kosten.
Die Neugestaltung der Sportanlage Radrennbahn begann mit dem heute schon bespielten Kunststoffrasen-Großspielfeld.
Durch die Möglichkeit, die Sportanlage Eintrachtplatz an der Jahnhalle im Jahr 2015 aufzugeben und das Gelände als Baugebiet zu vermarkten, ist aus den Verkaufserlösen die Ertüchtigung der Sportanlage Radrennbahn mit einem Kunststoffrasen möglich geworden.
In diesem Zuge wurden das alte Rasenspielfeld, die Tribünenanlage und das langfristig nicht uneingeschränkt nutzbare Umkleidegebäude entfernt.Mit dem Bau des Kunststoffrasenspielfeldes steht den beiden Vereinen PSV Mönchengladbach und KFC Welate Roj sowie den umliegenden Schulen nun ein modernes, sportfunktionales Spielfeld für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Die Kosten für das Großspielfeld beliefen sich auf 685.000 Euro.
Förderprojekt des Bundes
Bereits vor der Fertigstellung des Großspielfeldes im Mai 2017 erhielt die Stadt Mönchengladbach von der Bezirksregierung Düsseldorf eine Förderzusage für die vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr ausgeschriebene „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ für den in einem zweiten Bauabschnitt anvisierten „Bau eines Multifunktionsgebäudes und die Modernisierung der Freizeitflächen auf der Sportanlage Radrennbahn“.
Mit den Planungsbüros Geo3 (Freiflächenplanung) und formfactum (Hochbau) aus Bedburg-Hau wurden die Planungsarbeiten Ende 2016 an zwei erfahrene Ingenieurbüros vergeben. Somit konnte nach Ratsbeschluss vom Mai 2017 das Projekt „Neugestaltung“ in Angriff genommen werden.
Multifunktionsgebäude
Ende November 2017 erfolgte der erste Spatenstich. Bis zum März 2018 entstand ein 35 x 15m großes Gebäude (525 m²), das bis auf die Fenster, das Dach, die Fassade und den Innenausbau fertiggestellt ist. Die bisherigen Arbeiten beliefen sich auf rund 690.000 Euro. Insgesamt wird das Gebäude bei Fertigstellung 1.296.000 Euro (ohne Architektenleistungen) kosten.
Dann enthält es als erstes Multifunktionsgebäude auf einer Sportanlage: zwei Umkleideräume mit eigenen Duschbereichen zwei Schiedsrichter-/Lehrerkabinen mit Duschen und einem Schreibtisch, öffentliche Toiletten sowie ein Behinderten-WC mit einer Klappliege und Wickeltisch, zwei Lagerräume, ein Gruppenraum (50m²) mit einer Teeküche, ein Mehrzweckraum (97m²) mit einer Teeküche und einem Beamer.Damit sich die verschiedenen NutzerInnen nicht „auf den Füßen“ stehen, haben alle Bereiche des Gebäudes, das barrierefrei gebaut wird, eigene Zugänge.
Quartiersarbeit
Auch unabhängig vom Sportangebot soll der Mehrzweckraum für die Jugend- und Quartiersarbeit nutzbar sein.
Der Auftrag zur Entwicklung des entsprechenden Konzeptes wurde an die Sozial Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH vergeben. Sie hat in Hardterbroich-Pesch im vergangenen Jahr bereits ein Altenheim und ihren neuen Firmensitz bezogen. Außerdem ist das städtische Tochterunternehmen bereits mit dem Quartiersprojekt UrbanLife+ in dem Stadtteil aktiv.
Nach den bisherigen Plänen könnte das Multifunktionsgebäude unter anderem für Sprachkurse durch freie Träger, Eltern-Kind-Kurse, Kurse des Stadtsportbundes und von Vereinen, Spielgruppen und Betreuungsangebote des städtischen Jugendamtes, Projekte von Schulen und Vereinen zur Integrationsförderung genutzt werden.Freiflächen
Bis zum Jahresende wird nicht nur das Multifunktionsgebäude fertiggestellt, sondern auch mit den Arbeiten für ein neues Kunststoffrasen-Kleinspielfeld, leichtathletische Anlagen und eine Skateranlage begonnen. Die Kosten für die Freiflächen liegen bei 1.022.700 Euro.
Als nächstes stehen Sportplatzbauarbeiten für das Kleinspielfeld mit einer Größe von 1.090 m² und einer 4-mastigen Flutlichtanlage an. Hierfür wird eine Fläche von 2.950 m² vor dem Gebäude abgetragen und neu aufgebaut.
Um die gesamte Sportanlage herum wird es einen beleuchteten Jogging- und Fitness-Pfad geben. Zu den geplanten leichtathletischen Disziplinen gehören Kugelstoßen, Weitsprung und eine 112 Meter lange Sprintstrecke.
Ein weiteres Highlight der Anlage wird der 820 Quadratmeter große beleuchtete Skaterpark.
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Sozial-Holding fährt Schlitten mit neuen Auszubildenden
Zehn neue Auszubildende starten jetzt bei der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach in den Altenpflege-Beruf – und ihre AusbilderInnen sind gleich mal mit ihnen Schlitten gefahren. Vor dem Start in theoretische und praktische Lernen gab es jetzt einen Ausflug in die Skihalle Neuss, bei dem sich die Nachwuchskräfte und das Ausbildungsteam kennenlernen konnten.
Die Pflegeausbildung dauert drei Jahre und besteht aus einem schulischen Teil, den die meisten Nachwuchskräfte am Fachseminar für Altenpflege der KBS absolvieren, und dem praktischen Teil in den Städtischen Altenheimen.
In den Häusern werden die Auszubildenden von Pflegefachkräften mit einer Zusatzausbildung zur Praxisanleiterin schrittweise mit pflegerischen Techniken und Methoden bekannt gemacht. Die Lernfelder sind sehr umfangreich: pflegewissenschaftliche Grundlagen werden ebenso vermittelt wie das nötige medizinische und soziale Fachwissen.Durchhalten lohnt sich: Denn wer die anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich meistert, hat einen krisenfesten Beruf, der bei der Sozial-Holding mit einem Einstiegsgehalt von mehr als 2.700 Euro monatlich honoriert wird. Das Unternehmen mit mehr rund 900 MitarbeiterInnen bildet zurzeit 57 Nachwuchskräfte aus.
Junge und jung gebliebene Menschen, die sich für den Pflegeberuf interessieren, können sich auf www.ausbildung-sozial-holding.de über die Voraussetzungen und Karrierechancen informieren – oder sich auch gleich bewerben. Am 1. September startet der nächste Ausbildungskurs.
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Feuerwehrausschuss berät über Personalnot der Feuerwehr
Nachdem die Feuerwehrleute in Mönchengladbach über Medien auf ihre Überlastungssituation aufmerksam gemacht haben, meldet sich der Vorsitzende des Umwelt- und Feuerwehrausschusses, Martin Heinen zu Wort:
„Die Feuerwehr in unserer Stadt macht seit Jahren einen hervorragenden Job. Bei einer Untersuchung der ARD belegte sie 2016 unter deutschen Großstädten einen Spitzenplatz. In mehr als 90 Prozent der Fälle wird in Mönchengladbach die sogenannte Hilfsfrist von acht Minuten eingehalten. Es muss uns alarmieren, wenn Feuerwehrleute das Gefühl haben, dass sie im Stich gelassen werden. Ich betrachte es als unsere Pflicht, dass wir ihnen jedwede mögliche Unterstützung zukommen lassen. Im Alltag ist dies die Aufgabe der Stadt.
Aber auch die Politik ist in der Pflicht, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Deshalb werde ich veranlassen, dass wir uns im nächsten Umwelt- und Feuerwehrausschusses intensiv mit der Thematik befassen werden.“
Erst vor wenigen Tagen hatten sowohl der zuständige Dezernent Matthias Engel und der Feuerwehrchef Jörg Lampe auf die Situation hingewiesen. An der Rekrutierung von Feuerwehrleuten wird unter Hochdruck gearbeitet.Die nächste Sitzung des Umwelt- und Feuerwehrausschusses findet statt am 25. April um 17:00 Uhr, im Ratssaal des Rathauses Rheydt.
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Freiwillige Helfer für Sparkassen-Triathlon am 17. Juni gesucht
Am Sonntag, dem 17. Juni 2018, findet im Rahmen des Turmfestes Rheydt der 4. Sparkassen-Triathlon in der Rheydter City statt. Der gesamte Triathlon wird in der Stadt ausgetragen. Die attraktive Radstrecke führt über mehrere Runden durch die anliegenden alten Baum-Alleen und an der eigens für die Veranstaltung aufgestellten Zuschauertribüne auf dem Marktplatz vorbei, die zuschauerfreundliche Laufstrecke geht mitten durch das Stadtzentrum. Imposantes Highlight wird wieder das mobile Wettkampfbecken auf dem Marktplatz sein, in dem die Schwimmwettbewerbe stattfinden.
Für die Veranstaltung werden freiwillige Helfer gesucht zur Unterstützung in der Zeit von 8 bis 17 Uhr in den Bereichen Laufstrecke, Zieleinlauf und Verpflegung der Teilnehmer. Jeder Helfer erhält nach Einweisung ein Veranstaltungs-T-Shirt sowie eine Versorgungspauschale in Höhe von 30 Euro.
Die Anfrage richtet sich an Sportbegeisterte ab 18 Jahren, die einem besonderen Ereignis in Mönchengladbach zum Erfolg verhelfen und einen spannenden Sporttag live miterleben wollen.
Weitere Informationen unter www.sparkassen-triathlon-mg.de Anmeldungen an andreas.henke@mgmg.de oder unter Tel. 02161-25 52412.
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125 Jahre Trabrennbahn:
Zweitägige Feier für Deutschlands älteste Bahn in BetriebEine Sportstätte schreibt Geschichte: Die Mönchengladbacher Trabrennbahn feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen und ist damit die älteste betriebene Bahn Deutschlands.
Es ist vor allem ortsansässigen, sehr erfolgreichen Fahrern zu verdanken, dass der Standort Mönchengladbach seinen guten Ruf in der Trabrennwelt aufrechterhält. Einer von ihnen ist Lokalmatador Michael Nimczyk.„Mit 17 bis 20 Renntagen pro Jahr bieten wir zwar wenigere Rennen an als Veranstalter in Berlin oder Hamburg, aber wir sind hier sportlich sehr gut aufgestellt“, sagt Michael Nimczyk.
Der 31jährige, der das Mönchengladbacher Geläuf seit mehr als zehn Jahren als seine Hausbahn nutzt, muss es wissen. Er ist der amtierende Deutsche Meister der Berufs-Trabrennfahrer.
Sieben Mal hat er den begehrten Titel schon gewonnen. Als Zeichen des Champions trägt er während seiner Einsätze im Sulky den traditionellen Goldhelm.
Gemeinsam mit seiner ebenso wie er selbst pferdebegeisterten Familie – Vater Wolfgang ist zweimaliger Trainer-Champion, Mutter Beate fuhr Rennen, Schwester Cathrin sitzt ebenfalls fest im Sulky – betreibt Michael Nimczyk einen Steinwurf von der Mönchengladbacher Trabrennbahn entfernt ein Pferdesportzentrum.„Ich mag die Ruhe, die diese Bahn hier an der Niers vermittelt. Man kann vollkommen ungestört mit den Pferden arbeiten, das macht die Trainingseinheiten so effizient und erfolgreich“, sagt Michael Nimczyk.
Auf dem weitläufigen Gelände hat er einen eigenen Stalltrakt gemietet. Die Pferde, die er hier trainiert, werden in diesem Trakt auf ihre Arbeit vorbereitet und hinterher gesäubert und gepflegt. In großzügig geschnittenen Boxen ist schließlich Entspannen angesagt.
„Die Pferde bewegen sich auf dem sportlichen Niveau von Leichtathleten. Sie brauchen die schnelle Arbeit auf der Bahn. Das ist hier wunderbar umzusetzen“, sagt Michael Nimczyk.125 Jahre Mönchengladbacher Trabrennbahn – das feiert in diesem Jahr nicht nur Michael Nimczyk, sondern die ganze Stadt.
An gleich zwei Tagen: Am Mittwoch, 30. Mai, veranstaltet der Verein ab 11.00 Uhr fünf PMU-Lunch Rennen, von denen zwei bis drei als Vorlaufrennen für den Jubiläumspreis gelten – mit einer Dotierung von je 4.500 €.
Tags darauf, Fronleichnam, findet der Hauptlauf statt. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.
An diesem Tag der offenen Tür dürfen sich die Besucher auch auf Musik, Speisen und Getränke freuen. Ein buntes eigenes Programm wartet auf alle Kinder.
www.mgtrab.de0 – 0 -

April, April!!! – Die etwas andere Ostereiersuche im Museum Schloss Rheydt
Am Ostersonntag, 1. April, um 15 Uhr können Kinder im Schulalter skurrile Geschichten im Museum Schloss Rheydt auf ihren Wahrheitsgehalt untersuchen.
Gleichzeitig verdienen sich die Teilnehmer der Führung zur Belohnung für die kritische Überprüfung oft fast unglaubwürdiger Geschichten Eier, Osterhasen und Leckereien aus Schokolade.
Diese werden natürlich in einem Korb gesammelt und zum Abschluss von den kleinen Museumsexperten ritterlich aufgeteilt.Die Kinderführung mit Simone Friedrich ist kostenlos, lediglich der Museumseintritt ist für die Teilnahme fällig.
Anmeldung an der Museumskasse auch telefonisch unter 02166/9289019.
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Läufer gesucht: 10. Hephata-Run am 22.04.2018 auf dem Hephata-Gelände
Zum 10. Mal laufen Menschen mit und ohne Behinderung am Sonntag, dem 22. April 2018, beim traditionellen Hephata-Run. Alle drei Läufe gehen wie immer über und um das Hephata-Kerngelände.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, heiße Sambarhythmen von Choco Branco unterstützen die Läufer.Online-Anmeldung unter www.hephata-run.de oder telefonisch bei Stephan Schramm (Hephata Jugendhilfe) direkt unter MG 246-4765.
Die Startgebühr beträgt 7,50 Euro bei Voranmeldung, 10 Euro am Tag der Veranstaltung.
Treffpunkt ist der Schulhof der Karl-Barthold-Schule auf dem Hephata-Gelände an der Rheydter Straße in Mönchengladbach.
Um 11 Uhr fällt der Startschuss für den Bambini-Lauf über 600 Meter,
um 11.15 Uhr geht es auf die 2000-Meter-Strecke,
bevor um 12 Uhr der große Lauf über 5000 Meter freigegeben wird.
Um 13 Uhr gibt’s für alle die Siegerehrung!0 – 0 -
Zeugensuche: Radfahrerin beraubt Fußgängerin in der Rheydter Innenstadt
Am Sonntagabend (25.03.2018) ist eine 55-jährige Mönchengladbacherin auf der Wilhelm-Strater-Straße beraubt worden.
Die Frau war gegen 21 Uhr zu Fuß unterwegs, als eine Radfahrerin langsam an ihr vorbeifuhr und dann zunächst aus ihrem Blickfeld verschwand. Kurze Zeit später sprang die zuvor auf dem Rad fahrende Unbekannte aus einem Hauseingang heraus. Sie drohte mit einem Klappmesser und forderte die Herausgabe von Bargeld.
Die 55-Jährige gab ihr Geld heraus und die Täterin fuhr mit der gemachten Beute auf ihrem Fahrrad in Richtung Hauptstraße (Fußgängerzone) davon.Die bislang unbekannte Täterin war etwa 26 Jahre alt, 170 cm groß und von kräftiger Statur.
Sie hatte dunkelblonde Haare und war mit einem dunklen Parka (eventuell mit Tarnmuster) bekleidet, der eine Kapuze mit Fellkragen hatte.
Bei dem Fahrrad handelte es sich augenscheinlich um ein Trekkingrad.
Die Polizei sucht Zeugen, die unter 02161 290 sachdienliche Hinweise geben können.0 – 0 -

Faustlesung am Karfreitag
…und Stürme brausen um die Wette….Am Karfreitag findet in der Krypta auf dem Abteiberg wieder die Faustlesung statt.
Gerd Klöcker, vielen bekannt u.a. als „Wallensteingitarrist“ sowie durch seine Lesungen und Ausstellung im Roten Krokodil, liest mit fünf seiner Freunde, die auch allesamt seinem Performanceenseble angehören, passend zur Jahreszeit die Passage aus Goethes Faust vom Prolog im Himmel bis zum Osterspaziergang.
Intention ist, gemeinsam an den großen Worten Goethes teilzuhaben, zu reflektieren und um die Wahrnehmung der Bedeutung des inhaltvollen Werkes in der heutigen Zeit.
Wann?
Karfreitag den 30.03.2018
Einlass: 18.00
Beginn: 18.30
Wo?Mönchengladbach
Krypta des Münsters auf dem AbteibergDiese Veranstaltung ist Eintrittsfrei
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Bau der Fahrradboxen am S-Bahnhaltepunkt Lürrip beginnt
Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten Projektes „DEIN RADSCHLOSS“ werden am S-Bahnhaltepunkt Mönchengladbach-Lürrip insgesamt 20 Fahrradboxen mit elektronischem Schließsystem erreichtet. Die Fahrradboxen sind Teil eines interkommunalen Systems, das vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) federführend koordiniert wird.
Die Tiefbauarbeiten für die beginnen in den nächsten Tagen, die Fahrradboxen sollen Ende April durch den Hersteller geliefert werden. Die Eröffnung der Fahrradboxen wird voraussichtlich Anfang Mai erfolgen.
Hintergrund: Wer mit dem Fahrrad zu ÖPNV-Haltepunkten fahren und dann mit Bus und Bahn weiterreisen möchte, für den soll der Umstieg zwischen den Verkehrsträgern einfacher und komfortabler werden. Ab Mitte 2018 bietet der VRR gemeinsam mit 15 Kommunen unter dem Markennamen „DeinRadschloss“ an größeren Verknüpfungspunkten zum ÖPNV digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem.
Fahrgäste können Stellplätze via Internet reservieren und buchen. Um dann vor Ort auf die Abstellanlagen zugreifen zu können, genügt eine Chipkarte – wahlweise ein VRR-Aboticket oder eine systemeigene Variante. VRR und Kommunen bauen das System gemeinsam mit der Kienzler Stadtmobiliar GmbH auf, einem erfahrenen Anbieter von Radparksystemen.
Weitere Informationen zu diesem Projekt: www.dein-radschloss.de
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„Mehr Geld und mehr Anerkennung für soziale Berufe“
Hehres Ziel soll mit Priorität umgesetzt werdenGülistan Yüksel, MdB, unterstützt die Pläne der neuen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey.
Diese hatte in ihrer Regierungserklärung ihre wichtigsten Vorhaben für die nächsten drei Jahre vorgestellt: die Aufwertung sozialer Berufe, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und von Kinderarmut, eine gute frühkindliche Bildung sowie die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.„Franziska Giffey sagt sozialer Spaltung den Kampf an. Sie startet engagiert, bodenständig und mit Blick auf das Wesentliche. Insbesondere die Aufwertung der sozialen und sorgenden Berufe hat hohe Priorität. Wir brauchen hier mehr Anerkennung, Entlastung und bessere Entgelte. Davon werden vor allem sehr viele Frauen profitieren“, betont Yüksel. Gleiches gelte für die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil.
Dieser will in den ersten hundert Tagen das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit durchsetzen.„Als zuständige Abgeordnete für den Bereich Gewalt gegen Frauen freue ich mich besonders über das vorgesehene Aktionsprogramm zur Prävention und Unterstützung von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern. Frauenhäuser brauchen eine verlässlichere Finanzierung“, betont Yüksel.
Ministerin Giffey nennt das Familienministerium auch „Lebensministerium“, was Yüksel sehr treffend findet. In 16 Jahren auf kommunaler Ebene hat die frühere Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln einen sehr lebensnahen Blick auf die Dinge gehabt.
Sie versprach nicht zu vergessen, für wen sie Politik macht: „Wir wollen für alle Menschen positive Auswirkungen erzielen, vor allem für die Menschen, denen es nicht so gut geht. Egal, ob auf dem Land oder in der Stadt.“0 – 0 -

Abfallsatzung: Grüne wollen Prüfung durch die Bezirksregierung
Ende letzten Jahres, kurz vor Weihnachten, hatte der Stadtrat mit den Stimmen der Mehrheit von CDU und SPD die neue Abfallsatzung beschlossen. Sie tritt ab 01.01.2019 in Kraft; mit der Satzung werden in der „Vitusstadt“ große Rolltonnen eingeführt.
Was Mönchengladbachs Grüne daran grundsätzlich stört: Die Müllvermeidung wird nicht ausreichend berücksichtigt. „Bei der neuen Abfallsatzung gilt das Verursacherprinzip nicht, wonach alle, die viel Müll produzieren, eigentlich auch entsprechend veranschlagt werden müssten“, sagt Fraktionssprecher Karl Sasserath.
Große Volumentonnen, wie sie die neue Satzung vorsieht, laden dazu ein, nicht mehr den Müll zu trennen und insgesamt zu viel Müll zu produzieren. Die Option, für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte eine 35-Liter-Rolltonne in einem Abholrhythmus von zwei Wochen anzubieten, gibt es nicht.
Aus Sicht von Hajo Siemes, Mitglied im Aufsichtsrat der GEM, und Dr. Gerd Brenner, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat, wird an dieser Stelle das Prinzip Müllvermeidung hintergangen, weswegen sich für die Grünen eine entscheidende Frage stellt: Ist die neue Abfallsatzung der Stadt überhaupt rechtmäßig?„Wir wollen diese Frage von der Bezirksregierung kommunalaufsichtlich klären lassen“, sagt Dr. Gerd Brenner. „Wir haben den Verdacht, dass diese Satzung in entscheidenden Punkten nicht den Grundsätzen des Abfallgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen entspricht; dieses sieht klare Vorgaben zur Müllvermeidung vor. Das ist nach den im Dezember beschlossenen Satzungsbestimmungen in Mönchengladbach aber nicht der Fall.“
Wie Hajo Siemes feststellt, gehören nach der neuen Abfallsatzung Essensreste aus den privaten Haushalten künftig nicht mehr in die Restmülltonne, sondern werden über die Biotonne entsorgt. „Da fällt noch weniger Restmüll an als bisher, und dafür sollen dann größere Tonnen bereitgestellt werden“, stellt Siemes fest. Das sei nicht nachzuvollziehen.
Karl Sasserath weist darauf hin, dass die Bürgerinnen und Bürger in Sachen Mülltonne selbst aktiv werden können: „Es gibt die Möglichkeit, zur Einführung einer 35-Liter-Tonne einen Bürgerantrag zu stellen“, sagt Sasserath. „Wir haben auf der grünen Homepage einen entsprechenden Musterantrag zum Runterladen hinterlegt.“ Die Adresse: www.gruene-mg.de0 – 0