Autor: Harald Wendler

  • Rat beschließt freies WLAN in den Innenstädten Pilotprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt

    Rat beschließt freies WLAN in den Innenstädten
    Pilotprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt

    In den Innenstädten von Mönchengladbach und Rheydt soll es zukünftig kostenloses City-WLAN geben. In dem auf zunächst drei Jahre angelegten Projekt sollen dafür an über 40 Gebäuden Basisstationen (Access Points) in den City-Bereichen installiert werden, um Nutzern unter anderem das Surfen auf ihren Smartphones zu ermöglichen. Über eine entsprechende Startseite, auf der auch städtische Angebote beworben werden sollen, können sich Nutzer einloggen. In beiden Projektgebieten werden jeweils rund 500 Mbit/s an Bandbreite zur Verfügung gestellt.
    Das hat der Rat in seiner  Sitzung (21. März) beschlossen.

    Das Projektgebiet umfasst in Mönchengladbach die Hindenburgstraße vom Hauptbahnhof bis zum Alten Markt und in Rheydt ebenfalls vom Hauptbahnhof bis zum Rathaus.

    Der kostenlose Zugang ins Netz ist zunächst auf zwei Stunden pro Tag begrenzt.
    Das Netz soll von einem privaten Anbieter errichtet werden.
    Auf Basis eines mit Politik und Verwaltung abgestimmten Konzepts hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt (WFMG) vier finale Angebote eingeholt.

    Das Konzept wird von Gastronomie- & Handelsverbänden unterstützt.

    Auf Basis anonymisierter Datenerfassung ist es der Stadt durch das WLAN-Netz möglich, die Besucherfrequenzen und -ströme in den Innenstädten zu messen.
    Das Projekt soll im ersten Halbjahr dieses Jahres umgesetzt werden und steht im Zusammenhang mit der Gigabit-Strategie der Stadt.

    Der Rat entscheidet nach der dreijährigen Pilotphase, ob das freie WLAN in den Innenstadtbereichen fortgesetzt werden soll.
    Darüber hinaus soll die Einrichtung von WLAN-Netzen mit dem System Freifunk in öffentlich zugänglichen Bereichen der Verwaltungsstandorte, städtischen Gesellschaften und weiteren städtischen Einrichtungen geprüft werden.
    (pmg/sp)

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  • In Mönchengladbach wird es am Samstag dunkel – Earth Hour 2018

    In Mönchengladbach wird es am Samstag dunkel – Earth Hour 2018

    Als Zeichen für den Klimaschutz werden am kommenden Samstag, 24. März, weltweit für eine Stunde die Lichter ausgehen.

    Die Stadt Mönchengladbach wird sich erneut an dieser Aktion beteiligen und gemeinsam mit mehr als 7.000 Kommunen weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz aussenden.
    Um 20.30 Uhr werden für eine Stunde die Beleuchtungen des Mönchengladbacher Münsters, der Hauptkirche in Rheydt, der Wassertürme Reststrauch, Ohlerkirchweg und Viersener Straße, der Martin-Luther-Kirche, des Borussia-Park und der Unternehmenszentrale der Santander Consumer Bank am Santander-Platz ausgeschaltet.

    Auch Privatpersonen sind dazu aufgerufen, sich an der Earth Hour zu beteiligen.
    „Die Aktion ist ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz. Die Stunde im Dunkeln soll zum Umdenken anregen und uns deutlich machen, dass die Umwelt unsere Unterstützung weit über die 60 Minuten hinaus benötigt“, sagt der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.

    Die 2007 in Sidney gestartete Aktion findet zum 12. Mal statt. Sie hat sich zu einer der größten Gemeinschaftsaktionen weltweit entwickelt. 2017 nahmen in mehr als 180 Ländern rund um den Globus mehr als 7.000 Kommunen teil, davon 323 in Deutschland, und bekannten sich damit zu den gemeinsamen Anstrengungen gegen den Klimawandel.

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  • Menschenfreund und Ehrenamtler Ralf Göhrke ist tot –Ein Nachruf

    Menschenfreund und Ehrenamtler Ralf Göhrke ist tot –
    Ein Nachruf

    An seinem 70. Geburtstag verstarb am 13.3.2018 Ralf Göhrke.
    Herr Göhrke war vielen Menschen in unserer Stadt als mutiger und tatkräftiger Streiter für den Sozialverband BDH bekannt.
    Im Ehrenamt begleitete er Bedürftige und Menschen mit Handicap durch schwierige Lebenslagen.
    Stets bescheiden, rheinisch-fröhlich, zeigte er, was es heißt, ein Ehrenamt zu bekleiden: Den bedürftigen Menschen, und nicht sich selbst, in den Mittelpunkt zu rücken.
    Sein Wissen, seine ruhige Art, seine Fähigkeit zuzuhören und die tiefe Güte, die sein Wesen ausmachten, waren für viele Menschen Licht in der Dunkelheit, in Einsamkeit, in Verzweiflung und Not, die es eben auch in Deutschland gibt.

    Sein Engagement beim BDH begann der ehemalige Kaufmann und gebürtige Mönchengladbacher im Jahre 2010. Dort übernahm er auch Funktionen des Landesverbands. Seine schwere Krankheit trug er mit Würde. In die Gemeinschaft seines Sozialverbands war er bis in seine letzten Stunden eingebunden.

    Wir werden Ralf Göhrke in dankender Erinnerung behalten – einen Menschen, der die Freude für andere da zu sein, als Lebenselixier verstand. In tiefer Trauer sind unsere Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen.

    Ilse Müller
    Bundesvorsitzende BDH Bundesverband Rehabilitation
    Kreisvorsitzende BDH-Kreisverband Mönchengladbach

    Der Gottesdienst findet statt am 29.3.2018 um 11.30 Uhr in der Grabeskirche St. Matthias in Günhoven. Im Anschluss findet die Urnenbeisetzung in der Marienkapelle statt.

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  • Dr. Gregor Bonin (CDU) zum Stadtdirektor in Mönchengladbach gewählt

    Dr. Gregor Bonin (CDU) zum Stadtdirektor in Mönchengladbach gewählt

    Mehrheitlich wurde Dr. Gregor Bonin zum neuen Stadtdirektor und damit zum Stellvertreter des Oberbürgermeisters gewählt.

    Er wird ab dem 1. April 2018 Nachfolger des allseits anerkannten Bernd Kuckels (FDP), der zukünftig wieder als Rechtsanwalt tätig sein wird.

    4 Ratsmitglieder stimmten gegen die Berufung des Dr. Bonin, 9 Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme.

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  • „MG ist IN“Viele wichtige Menschen aus MG trafen sich zum Netzwerken

    „MG ist IN“
    Viele wichtige Menschen aus MG trafen sich zum Netzwerken

    Kolumne

    Man war unter sich. Die Netzwerker, die sich gestern Abend im Hugo Junkers Hangar trafen, Frauen und Männer aus der Gemeinde, sind Firmenchefs, gehören Vorständen an, engagieren sich in der Politik für Mönchengladbach, sind wichtige Mitglieder der Mönchengladbacher Gesellschaft.

    Eingeladen hatte die Rheinische Post und Oberbürger Hans Wilhelm Reiners, Sponsoren des Abends gab es viele, meist aus der Wirtschaft Mönchengladbachs. Gekommen waren weit mehr als 100 geladene Gäste. Sie kamen um miteinander zu sprechen, den Alltag einmal hinter sich zu lassen, über wichtiges und nebensächliches zu reden, ohne Vorgaben, ohne große Vorträge. OB Reiners sprach ein kurzes Begrüßungswort, er hob die so positive Berichterstattung der RP besonders hervor, er hofft, dass dies so bleibt. „Es läuft gerade gut in Mönchengladbach“, war Reiners Botschaft.
    Die „Location“ tat das Ihre zum Erfolg des Abends dazu, wirkte wohl inspirierend. Es wurde viel gelacht, sicher wurden auch ernsthafte Themen besprochen.
    Dieser Abend der Netzwerker hat der Stadt Mönchengladbach nicht geschadet.
    Ob es Erfolge zu vermelden gibt? Möglicherweise, man wird sehen.
    Es soll eine Serie werden, man will sich wiedertreffen, viel Erfolg den Machern.
    Fotos des Abends gibt es sicher bald auf rp-online.de

     

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  • Olympia im Jahr 2032 in NRW? – Tagtraum eines einzelnen Staatssekretärs?

    Am 19.03. berichtete ein Onlinemagazin der Spielwirtschaft über eine Bewerbung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen für die olympischen Sommerspiele 2032.

    Im Artikel wird der Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), mit der Aussage zitiert, das Land werde sich bewerben. Das ruft die SPD-Opposition auf den Plan, sie weiß von nichts.
    Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW erklärt dazu:
    „Das Onlinemagazin www.gameswirtschaft.de hat am 19. März einen Artikel unter der Überschrift ,NRW-Staatskanzlei-Chef Liminski wirbt für eSport bei Olympia 2032‘ veröffentlicht.
    Darin heißt es: ,Das Bundesland bewirbt sich um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2032‘ und weiter ,Falls Nordrhein-Westfalen den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2032 erhält,…‘.
    Dies sorgt bei mir und meiner Fraktion für Verwirrung. Bisher hieß es seitens der Landesregierung, man begrüße die private Initiative eines Einzelnen, des Sport- und Eventmanagers Michael Mronz.

    Sogar in der jüngsten Sportausschusssitzung des Landtags bezog die zuständige Staatssekretärin Andrea Milz (CDU) keine klare Stellungnahme bezüglich einer Bewerbung für Olympia. Was mich aber neben dem Vorstoß des Chefs der Staatskanzlei ebenfalls stark irritiert, ist die Aussage, ein Bundesland bewerbe sich. Meines Wissens nach ist dies nur Städten möglich, nicht aber einem Bundesland.
    Wir fragen uns, was die Staatssekretärin nun sowohl zu diesem Vorschlag als auch zur Bewerbung für Olympia 2032 selber sagt, zumal seit der jüngsten Sportausschusssitzung noch nicht viele Tage ins Land gegangen sind.“
    Die SPD interessiert, wann die Landesregierung diesen Beschluss gefasst hat und wann man den Landtag darüber informieren will. Die SPD will der Landesregierung zu diesen Punkten Fragen stellen, in einer Kleinen Anfrage Aufklärung verlangen.

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  • Busse auf der Hindenburgstraße: Kommt der Ratsbürger-Entscheid?

    Busse auf der Hindenburgstraße: Kommt der Ratsbürger-Entscheid?

    Bündnis90/Grüne werden einen neuen Antrag in den Rat einbringen mit diesem Ziel.

    Seit 2016 fahren die Busse in einer Testphase die Hindenburgstraße nur noch bergauf, über die Steinmetzstraße geht es bergab. Nun möchten CDU und SPD diesen Testbetrieb zum Regelbetrieb machen.

    Dagegen fordern Bündnis90 / Die Grünen nun die Beibehaltung beider Richtungen bei gleichzeitiger Reduzierung der eingesetzten Linien. Dazu eine planmäßige Blockabfahrt, die vermeidet, dass mehr als drei Busse gleichzeitig eine Haltestelle anfahren. Der alleinige Einsatz von Elektrobussen im Bereich der Hindenburgstraße soll die Gesundheit und Aufenthaltsqualität verbessern. Die Haltestellensituation am Alten Markt soll optimiert werden.

    Hierzu Ratsherr Dr. Boris Wolkowski: „Der Vorteil unserer formulierten Forderungen liegt auf der Hand.
    Die Bedarfsgerechtigkeit, die Klarheit in der Linienführung und die Erreichbarkeit werden wieder hergestellt. Durch den Wegfall von Blockabfahrten, bei reduzierter Frequenz und insbesondere durch emissionsfreie Elektrobusse steigt die Aufenthaltsqualität auf der Hindenburgstraße,“  so Wolkowski und weiter: “ es müssen keine Fördergelder zurückgezahlt werden“.

    In einem letzten Punkt fordern die Grünen, die Einwohnerinnen und Einwohner in einem Ratsbürgerentscheid über die Frage abstimmen zu lassen „Soll der Busverkehr weiterhin auf der Hindenburgstraße in beide Richtungen fahren?“

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  • Internationaler Tag der Sozialen Arbeit:Bundesweite Mindeststandards für ASD gefordert

    Internationaler Tag der Sozialen Arbeit:
    Bundesweite Mindeststandards für ASD gefordert

    Zum heutigen Internationalen Tag der Sozialen Arbeit (20. März) macht die komba gewerkschaft nrw auf die Situation der Beschäftigten im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) aufmerksam.
    Sie fordert grundlegende und flächendeckende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

    Die Beschäftigten im Allgemeinen Sozialen Dienst sind zentrale Ansprechpersonen für Menschen in persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Krisen.
    Auch Kindeswohlgefährdungen gehören zu ihrem Aufgabengebiet.
    Sie nehmen verantwortungsvolle und emotional fordernde Aufgaben – unter kommunal sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen – wahr.

    „Die Arbeitsbelastung im ASD ist kontinuierlich gestiegen. Damit die Beschäftigten das hohe Pensum in gewohnter Qualität und Intensität leisten können, fordern wir bundesweit verbindliche Mindeststandards für ihre Arbeit“, sagt Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw.
    Verbindliche Mindeststandards bedeuten für die komba gewerkschaft nrw:

    • – Begrenzung der maximal zu bearbeitenden Fälle pro Mitarbeiter/in
    • – In die Wochenarbeitszeit integrierte Zeitfenster für unspezifische Aufgaben (u.a. Teambesprechungen, Einarbeitungen)
    • – Schaffung guter Rahmenbedingungen (z.B. ausreichende Personalbemessung, räumliche und technische Ausstattung)
    • – Wiedereinführung des Berufseinmündungsjahres
    • – Aufwertung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit
    • – Implementierung von Sicherheitskonzepten zum Schutz der Beschäftigten

    „Am Internationalen Tag der Sozialen Arbeit rücken wir die gesamte Berufsgruppe mit ihren vielfältigen Aufgabenfeldern sowie Herausforderungen in den Mittelpunkt. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen gesellschaftlich wichtige Aufgaben und kämpfen täglich für das Wohl von Menschen. Dafür gebührt ihnen Dank und Aufmerksamkeit. Sie haben es verdient, dass sich beides endlich in besseren Rahmenbedingungen ausdrückt“, macht van Heemskerk deutlich.

    Die Forderungen und nähere Ausführungen stehen im separaten Infoblatt „Position zur Situation im Allgemeinen Sozialen Dienst“ zur Verfügung.

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  • FDP übt vehement Kritik an WLAN-Konzept für die Innenstädte

    FDP übt vehement Kritik an WLAN-Konzept für die Innenstädte

    Nicole Finger: „Einzelhändler auf Stephanstraße, Friedrichstraße und Wallstraße dürfen nicht wie Händler 2. Klasse behandelt werden!“

    Am Mittwoch soll im Rat über einen Beschlussentwurf zu einem freien WLAN in Mönchengladbach entschieden werden. Diesen Vorschlag hat die WFMG nach zweijähriger Prüfung vorgelegt. Vorausgegangen war dem ein Prüfauftrag des Rates, den auch die FDP unterstützt hatte. Ziel war, „flächendeckend WLAN als Bürgernetz kostenfrei anzubieten.“

    „Von den Zielen dieses Prüfauftrags ist nicht mehr viel übriggeblieben“, sagt Nicole Finger Fraktionsvorsitzende der FDP Ratsfraktion Mönchenglabdach, „Das vorgeschlagene Konzept begrenzt den kostenfreien Zugriff auf zwei Stunden und beschränkt die Reichweite auf eng abgegrenzte Gebiete in der Mönchengladbacher und Rheydter Innenstadt.“

    Besonders problematisch sieht die FDP-Fraktion die Gebietsdefinition in Mönchengladbach. Hier sind Access-Points und damit eine verbindliche WLAN-Leistung ausschließlich entlang der Hindenburg- und Waldhausenerstraße vorgesehen.

    „Es kann nicht sein, dass die Händler auf den Nebenstraßen der Hindenburgstraße hier ausgegrenzt werden. An Bismarckstraße, Stephanstraße, Friedrichstraße, Albertusstraße und Wallstraße sind vielfach inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte angesiedelt, die im Sinne einer attraktiven Innenstadtentwicklung unbedingt gefördert werden müssen. Das vorgeschlagene WLAN-Konzept jedoch behandelt sie wie Händler 2. Klasse“, so Finger.

    Die FDP hat deshalb im Hauptausschuss beantragt, auch für die genannten Nebenstraßen eine verbindliche Aussage zur Nutzbarkeit des WLANs zu treffen. Der Hauptausschuss hat die Beschlussfassung auf den Rat vertagt.

    „Es ist zu hoffen, dass hier noch ein Umdenken bei CDU und SPD stattfindet“, so Finger, “Im Hauptausschuss sah es leider so aus, als setze die Groko einfach darauf, dass genug WLAN von der Hindenburgstraße in die Nebenstraßen „abstrahlt“. Wir können das aber nicht dem Zufall überlassen. Die Händler in den Nebenstraßen verdienen eine verbindliche Zusage!“

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  • Rat tagt am Mittwoch, 21 März – Live-Übertragung

    Rat tagt am Mittwoch, 21 März – Live-Übertragung

    Der Aufbau eines City-WLAN-Netzes in den Innenstädten Mönchengladbach und Rheydt, die Verabschiedung des Schulentwicklungsplans für die Sekundarstufe I und die Wahl eines Beigeordneten zum allgemeinen Vertreter des Oberbürgermeisters stehen in der nächsten öffentlichen Ratssitzung am Mittwoch, 21. März, um 15 Uhr im Rathaus Rheydt (Ratssaal) auf der Tagesordnung.

    Außerdem entscheidet der Rat über die Fortführung des Projektes „Home Plus – Bildungsförderung an Grundschulen“.

    Die Sitzung wird über www.stadtmg.de/ratstv live übertragen.
    Alle Beratungsvorlagen und Anträge sind im Internet im Ratsinformationssystem der Stadt nachzulesen.
    (pmg/sp)

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  • Tag des Pflanzens wird der 27. März

    Tag des Pflanzens wird der 27. März

    Die jährliche Bepflanzung des großen Blumenparterres im Bunten soll bald starten.
    Am Dienstag, 27. März, ab 5 Uhr morgens werden rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von mags mit der Bepflanzung des Blumenparterres beginnen und 20.000 Stiefmütterchen pflanzen.
    Die Arbeiten dauern am Dienstag voraussichtlich bis 14 Uhr.

    Zu erreichen ist das 1000 Quadratmeter große Feld über die Porzeltstraße, den Schürenweg
    oder die Lettow-Vorbeck-Straße.
    Die Bepflanzung im Bunten Garten ist aber nichts alles.
    mags erklärt den 21. März zum „Tag des Pflanzens“ und führt an diesem Tag an unterschiedlichen Orten gleichzeitig weitere Pflanzungen durch. Darunter ein Baum und weitere Stiefmütterchen im Schmölderpark, Eiben am Schloss Wickrath und Heckenergänzungen am Schloss Rheydt.

    Im Gewächshaus auf dem Hauptfriedhof werden Kübel mit Palmen bepflanzt, die sobald die Temperaturen es zulassen zum Schloss Wickrath zurückkehren und in Neuwerk-Donk entsteht auf einem bislang drei Hektar großen Acker durch Erstaufforstung neue Waldfläche.

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  • „Freies“ W-Lan – nur ein Traum

    „Freies“ W-Lan – nur ein Traum

    Die politische Diskussion zum Thema Freies W-Lan in Mönchengladbach und Rheydt im Hauptausschuss am vergangenen Donnerstag hatte groteske Züge.
    Für wen soll dieses Netz überhaupt Nutzen bringen?

    Am Ehesten für den örtlichen Einzelhandel, der direkt an der Hindenburgstraße in Mönchengladbach seine Geschäfte hat und deshalb als 1. Klasse-Händler bezeichnet wird, von der FDP zumindest.
    Die FDP fordert das Netz für alle Händler in der City, sollen sich die unberücksichtigten nicht als Händler 2. Klasse fühlen müssen. Und was ist mit den Händlern der Stadtteil-Zentren und und…?
    Dazu reicht natürlich das geplante Geld nicht. 160.000 Euro für 2 Jahre sind veranschlagt.

    Die Frage für die Geschäftsleute ist: funktioniert das W-Lan auch innerhalb der Geschäftsräume oder nur außerhalb auf der Straße, oder innerhalb nur eingeschränkt? Diese nicht gestellte Frage wurde weder behandelt noch beantwortet, auch nicht von den anwesenden „Fachleuten“.
    Die von der SPD veröffentlichte Begründung, man wolle den nicht so betuchten Studenten und Schülern einen besseren Weg ins Internet ebnen mag edel klingen. Frage ich mich jedoch, wieviele Studenten sind auf der Einkaufsmeile präsent? Eine Balkon-Rede also.
    Stimmig scheint die Begründung der CDU: Dem Handel wird Frequenz auf die Einkaufsmeile gebracht. Lobbyismus pur, es geht also nicht um die Bürger. Welche Ehrlichkeit.
    Gleichzeitig jedoch betont der Sprecher die Möglichkeit des Scheiterns der ganzen Pilot-Aktion. Niemand weiß, ob die technische Weiterentwicklung das Ganze nicht ad Absurdum führen wird, dann wurde viel Geld zum Fenster hinaus geworfen. Es sollte also besser genutzt werden.
    Nicht die GroKo, die Bündnis/Grünen brachten wenigstens ein vernünftiges, Nachdenkens wertes Argument in die Diskussion ein: wieviel Zeit sollten Kinder und Jugendliche mit Hilfe der Politik und der Stadtverwaltung im Internet surfen, ohne lebenslangen Schaden zu erleiden?
    Fehlt zum Schluss noch die Betrachtung der Datensicherheit in dem geplanten „Freien W-Lan“.
    Niemand erklärte im Rathaus, ob und welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung dieses Netzes durch den Betreiber erhoben, gespeichert, verarbeitet werden. Es scheint niemanden zu interessieren.
    Die Tatsachen könnten hier helfen: ab dem 25. Mai diesen Jahres gilt eine neue, wesentlich schärfere EU-DSGVO 2018.
    Demnach haftet nicht nur der Ausführende sondern auch der Auftraggeber für die Einhaltung der europäischen Datenschutz Grundverordnung.

    Nur ein Beispiel: Von einem unter 16-Jährigen dürfen keinerlei Daten abgefragt, gespeichert und/oder verarbeitet werden.
    Wird es eine Klageflut geben?

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  • Trotz Eis und Schnee: Die SPD Rheydt / Odenkirchen befreit Spielplatz an der Keplerstraße von Müll

    Trotz Eis und Schnee: Die SPD Rheydt / Odenkirchen befreit Spielplatz an der Keplerstraße von Müll

    Die Sozialdemokraten aus dem Mönchengladbacher Süden haben auch in diesem Jahr wieder an der Frühjahrsputz-Aktion teilgenommen und am Samstag den Spielplatz an der Keplerstraße von Unrat befreit. Unterstützt wurden sie dabei vom Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges.

    Der Vorsitzende der SPD Rheydt / Odenkirchen Matthias Poser führt aus: „Die Teilnahme am Frühjahrsputz ist für uns mittlerweile eine gute Tradition und ein fester Bestandteil in unserer Jahresplanung. Dabei kann uns auch eisige Kälte nicht abhalten.“

    Christoph Nießen, stellvertretender Vorsitzender der SPD RyO und umweltpolitischer Sprecher der Ratsfraktion ergänzt: „Natürlich wäre es uns am liebsten, wenn diese Aktion gar nicht nötig wäre, aber wenn wir zur Lebensqualität in unseren Quartieren beitragen und gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen für Ihre Umwelt schärfen können, machen wir das selbstverständlich gerne.“

    Unter widrigen Bedingungen haben die zehn Helferinnen und Helfer in zwei Stunden bei Minusgraden Sack um Sack mit Abfall gefüllt und der GEM zur Abholung bereitgestellt.

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  • Kohle, Konzerne, Konflikte verbinden Kontinente –Folgen des Kohleabbaus in Deutschland und Kolumbien

    Kohle, Konzerne, Konflikte verbinden Kontinente –
    Folgen des Kohleabbaus in Deutschland und Kolumbien

    Seit mehr als fünf Jahrzehnten verbindet das Bistum Aachen und die Kirche von Kolumbien eine Partnerschaft. Diese ist vielschichtig und umfasst zunehmend auch die Frage der Menschenrechte. Die Ausbeutung von Rohstoffen, konkret von Kohle, ist in diesem Zusammenhang etwas, das beide Seiten betrifft. Zeit, darüber zu sprechen und gemeinsame Initiativen zu starten.

    In diesem Sinne trafen sich am 17. März 2018 in Aachen 60 Frauen und Männer aus kirchlichen Gremien und Einrichtungen sowie Bürgerrechts- und Ökologiegruppen des Rheinischen Braunkohlereviers und der kolumbianischen Halbinsel La Guajira. Dort werden gerade in brachialer Weise Tagebaue erschlossen, mit fatalen Folgen für die örtliche Bevölkerung, mit Vertreibung, Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit.

    Die dort gewonnene Kohle gehe zu 98 Prozent ins Ausland, skizzierte Susanne Breuer vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor. Gleiches gelte für die Wertschöpfung, denn Hauptprofiteure der exzessiven Rohstoffausbeutung seien multinationale Konzerne, hieß es bei der Tagung. Breuer verdeutlichte, dass Deutschland zwar im Inland den Steinkohleabbau beende, aber die Verstromung von Steinkohle nicht. Ein Fünftel der importierten, billigen Kohle stamme aus Kolumbien.

    Wie dramatisch die Konsequenzen dieser Handelsverflechtung sind, berichtete Alejandro Rodriguez, Menschenrechtsaktivist aus Kolumbien. Auf der Halbinsel seien in den letzten Jahren 5.000 Kinder unter fünf Jahren wegen Mangelernährung gestorben. Arbeitslosigkeit, Armut, Erkrankungen, Entwurzelung und Gewalt hätten Einzug gehalten. Hinzu kämen Umweltprobleme wie Zerstörung von Ökosystemen, Überflutungen in der Regenzeit und Dürre in der Trockenzeit. Bisher wurden 20.000 Menschen auf der Halbinsel mit unterschiedlichen Mitteln umgesiedelt, aber die aktuellen Pläne sähen eine Vervierfachung des Abbaus in den nächsten Jahren vor.

    Das Rheinische Braunkohlerevier hingegen blickt auf 40.000 umgesiedelte Menschen zurück, resümierte Peter Singer, Vertreter der Linken im Braunkohlenausschuss des Kölner Regionalrats. Nun gelte es, den Strukturwandel weg von der Kohleverstromung zu gestalten, Ersatzarbeitsplätze zu schaffen. Singer machte deutlich, dass es jetzt noch um dieselbe Zahl von Stellen gehe, welche der Bergbaubetreiber in den letzten Jahren selbst geräuschlos abgebaut hätte.

    Die größere Relevanz für die Region hätten längst Forschung und Entwicklung rund um die Hochschulen errungen, hieß es in Aachen. Der Dienstleistungssektor insgesamt dominiere inzwischen das Bild, Bergbau habe nur noch eine minimale wirtschaftliche Bedeutung. Gleichwohl gingen Abbau und Verstromung von Kohle mit allen Auswirkungen auf Natur, Umwelt, soziale und wirtschaftliche Situation sowie körperliche und seelische Gesundheit weiter.

    Was tun?
    So unterschiedlich die aktuelle Tragweite und die staatlichen Rahmenbedingungen sind, so verbindet doch die Verletzung von Menschenrechten im Grundsatz beide Regionen.
    Und auch in dem, was hilft, ähneln sich die Einschätzungen. Die Konzerne zu stärkerer Transparenz verpflichten, zur Garantie von Menschenrechten, zu verbindlichen Qualitätsstandards und Aktionsplänen, ökologisch, sozial, regionalwirtschaftlich, ist das eine.
    In manchen Feldern der Menschenrechtsarbeit hat dies bereits Früchte getragen.

    Das andere ist, die Vernetzung zu vertiefen, Informationen auszutauschen, Öffentlichkeitsarbeit zu forcieren, um den Import/Export von Blutkohle und die klimaschädliche Verfeuerung von Kohle zu ächten.

    Auch Gesetzgeber und Regierungen hätten etwas beizusteuern, etwa bei Vergaberichtlinien.
    Kirchen und Kommunen könnten Einfluss nehmen, zum Beispiel über ihr Beschaffungswesen oder ihren Strombezug (Anmerk. d. Red.:RWE/NEW). Nicht zuletzt hätten auch die kleinen Verbraucher über ihre Kaufentscheidungen große Gestaltungschancen.

    Der Aachener Diözesanrat der Katholiken, der mit dem Bischöflichen Generalvikariat Aachen und dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor zu der „Dialogtagung Kohle“ eingeladen hatte, wird mit den Ergebnissen der Tagung arbeiten. Sowohl für die Partnerschaftsarbeit mit Kolumbien als auch für die sozialen Bewegungen in Deutschland habe der Austausch wichtige Einblicke und Impulse gebracht, resümierte der Vorsitzende Lutz Braunöhler.
    Gefördert wurde die Tagung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

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  • Ein kleines Schloss überzeugt große Künstler – Sommermusik Schloss Rheydt 2018

    Ein kleines Schloss überzeugt große Künstler – Sommermusik Schloss Rheydt 2018

    Im Sommer kann sich das Publikum auf Schloss Rheydt von acht Konzerten begeistern lassen. Internationale Stars wie Anastacia und Albert Hammond, der Hits wie „One moment in time“ geschrieben hat, freuen sich darauf in dieser besonderen Atmosphäre aufzutreten.

    Drei Wochenenden voller Musik und toller Atmosphäre – das bietet die Sommermusik Schloss Rheydt. Zum bereits 12. Mal gibt es unter dem Motto „Open Air mit Flair“ Konzerte von Klassik bis Pop und das vor der beeindruckenden Kulisse von Schloss Rheydt. Schirmherr Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners freut sich wieder über die besondere Mischung regionaler Künstler und internationaler Stars: „Mit diesem Festival hat sich wirklich etwas Besonderes in unserer Stadt etabliert. Und ich selbst bin auch immer wieder begeistert, was in diesem Rahmen geboten wird.“

    Copyright: Walter Kober

    So sind in diesem Jahr Albert Hammond, Vicky Leandros, Angelo Kelly & Family, Köbes Underground, das Klassik Open Air, Woodstock-The Story sowie FUN & Friends mit dabei.

    Außerdem wird Anastacia ein Konzert im Schloss Rheydt geben. Dabei musste der Veranstalter Günter vom Dorp deutlich weniger Überzeugungsarbeit leisten als gedacht: „Bei einem solchen Weltstar, da rechnet man natürlich mit einer gewissen Skepsis, was zum Beispiel die Größenordnung angeht. Aber zwei Fotos von früheren Konzerten haben sie direkt überzeugt und sie war begeistert von der Atmosphäre und der Kulisse. Alles andere war dann auch gar kein Problem mehr.“
    Sowohl für dieses als auch die anderen Konzerte ist dabei der Vorverkauf schon sehr gut angelaufen: „Insgesamt haben wir etwa 50 Prozent der Karten schon verkauft.“ Aber noch sind für alle Konzerte Karten zu bekommen.

    Copyright: Walter Kober

    An den drei Wochenenden im Sommer, 17. bis 19. August, 24. bis 26. August und 31. August bis 1. September, wird also in den alten Gemäuern ganz schon was los sein. Ein Zustand, den der Direktor des Museums Schloss Rheydt, Karlheinz Wiegmann, aber nur allzu gerne in Kauf nimmt: „Eigentlich ist so ein Gewusel ja fast Dauerzustand bei uns. Die Konzerte, das Ritterfest, der Töpfermarkt, Ausstellungen, Martines, Hochzeiten – es gibt eigentlich kaum Zeiten, wo nicht etwas Besonderes los ist. Aber das ist auch gut so. Und das ist auch nur dank der guten Zusammenarbeit mit Veranstaltern, wie jetzt bei der Sommermusik möglich. Alleine könnten wir so etwas gar nicht stemmen.“

     

     

    Copyright: Peter Svenson

    Etwas Besonderes des Festivals ist dabei auch, dass musikalische Institutionen aus Mönchengladbach einen festen Platz im Programm haben. Beim Konzert der Niederrheinischen Sinfoniker wird in diesem Jahr eine Trompete im Mittelpunkt stehen, sagt der Generalmusikdirektor des Theaters Krefeld-Mönchengladbach, Mihkel Kütson: „Während wir sonst oft Gesang mit dabei hatten, spielt in diesem Jahr eine Trompete eine der Hauptrollen. Simon Höfele wird mit uns auftreten. Und es wird ein breites musikalisches Spektrum geben, von Klassik bis Jazz.“

     

    Copyright: Albrecht Schmidt

    Beim letzten Konzert „FUN & Friends“ ist auch das Symphonieorchester der Musikschule Mönchengladbach wieder mit dabei. Für den Mönchengladbacher Musiker Rob Sure immer ein besonderes Erlebnis: „So einen Klangkörper hat man einfach selten hinter sich. Es macht einfach riesigen Spaß. Und mittlerweile kann das Orchester sogar improvisieren. Was, anders als bei einer überschaubaren Band, schon wirklich bei so vielen Musikern eine Leistung ist.“

    Davon kann sich das Publikum dann am Samstag, 1. September, überzeugen.

    Alle Konzerte im Überblick, viele Infos und natürlich die Möglichkeit Karten zu bestellen gibt es auf der Homepage der Sommermusik Schloss Rheydt: www.voilakonzerte.de/Schloss-Rheydt/

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  • Ver.di ruft Mönchengladbachs öffentlichen Dienst zu Warnstreiks auf

    Ver.di ruft Mönchengladbachs öffentlichen Dienst zu Warnstreiks auf

    Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft zahlreiche Betriebe des öffentlichen Dienstes in Mönchengladbach für Dienstag, den 20.März 2018, zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

    Im Nachgang der zweiten ergebnislosen Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen werden in NRW in zahlreichen Kommunen Warnstreiks durchgeführt.
    In Mönchengladbach werden sich Beschäftigte der Stadtverwaltung, der NEW, der MAGS, der Sozialholding sowie der LVR Klinik an den Warnstreiks beteiligen. In zahlreichen Kindertagesstätten wird es zu Notgruppen kommen. Der öffentliche Personennahverkehr in Mönchengladbach wird nicht fahren.
    In der Stadtverwaltung und bei mags wird es zu Störungen im Betriebsablauf kommen.

    „Die Intensivierung der Warnstreiks ist die logische Antwort auf ein fehlendes Angebot der Arbeitgeber in den Verhandlungen am 12. und 13.März 2018. Die Antwort auf ein nicht vorliegendes Angebot der Arbeitgeberseite wird jetzt aus den Betrieben
    kommen. Den Arbeitgebern muss klar werden, dass sich die gute Kassenlage auch auf dem Lohnzettel wiederfinden muss.“ – so Dominik Kofent, Bezirksgeschäftsführer ver.di Linker Niederrhein.
    „Mehr Geld muss her für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die Einkommenslücke zur Gesamtwirtschaft muss geschlossen werden, auch um den steigenden Bedarf an Fachkräften mit attraktiveren Bezahlungen zu decken“ –so Kofent weiter.
    Die Streikenden werden am 20.März 2018 nach einem zweizügigen Demonstrationsweg von der Bettrather Straße, bzw. der Rheinstraße hin zum Alten Markt einer Kundgebung beiwohnen.
    Ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent, mindestens aber um 200€ sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten.

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  • Reiner Gutowski zu den W-LAN Plänen der WFMG

    Reiner Gutowski zu den W-LAN Plänen der WFMG

    Mönchengladbachs Stadtverwaltung hat eine Beratungsvorlage über ein W-Lan-Netz in den Zentren von Mönchengladbach und Rheydt zur Empfehlung durch die Politik gestellt.
    Demnach soll durch die WFMG ein umstrittenes Konzept umgesetztgesetzt werden. Das bringt naturgemäß die Opposition auf den Plan.

    Hier das Statement des Vorstandes des Freifunk Rheinland e.V. Reiner Gutowski dazu:

    Warum kam Freifunk als Community Projekt nicht zum Zuge?
    Die Anforderungen an das WLAN Netz in Mönchengladbach, in Bezug auf die Verfügbarkeit, Bandbreiten und Servicelevel sind von einem Bürgerprojekt nicht zu leisten. Denn dort teilen Bürger Ihren Internetanschluss mit anderen Menschen und somit hängt die Bandbreite immer vom teilenden Bürger ab. Zudem gab es
    Anforderungen die mit dem Freifunk unvereinbar sind. Auf diese gehe ich dann später detailliert ein.

    Warum hat Freifunk das Konzept zu Freifunk Managed zurück gezogen?
    Das Konzept Freifunk managed sah vor, dass Access Points an das Vitus Netz angebunden werden. Diese hätten dann ein Netz mit dem Namen Freifunk ausgestrahlt, in das man sich dann ohne Anmeldung und Vorschaltseite verbunden hätte. An diesen Access Point wäre dann ein zusätzlicher Access Point angeschlossen worden, der nur dafür vorhanden gewesen wäre, um ein sogenanntes Meshnetz aufzubauen. Damit hätte jeder Bürger dieses Netz mit einem 20-40 Euro Router erweitern können.
    Das Vitus Netz endet an einem Punkt in Mönchengladbach und dort hätte man dann einen „dicken“ Internetanschluss geschaltet, der den gesamten WLAN Verkehr in das Internet transportiert hätte. So ein Netz gibt es in der Staatskanzlei, Finanzministerium und im Wirtschaftsministerium.
    Zudem wäre so ein Netz vom Land NRW gefördert, wenn ein Freifunkverein Betreiber dieses Netzes gewesen wäre.
    150.000 Euro über Staatskanzlei https://www.land.nrw/de/freifunk-foerderung
    300.000 Euro durch das Finanzministerium.
    Das ist noch nicht öffentlich bekannt gegeben, ich habe aber mit dem Finanzministerium gesprochen und man mir das bestätigt. Ein Anruf beim Finanzministerium wird Ihnen das bestätigen.
    Dieses Konzept wurde dann vom Freifunk zurückgezogen.

    Hier ein Auszug aus meiner Absage an die WFMG:
    Ich möchte Ihnen gerne die Gründe für diese Absage erläutern.
    Die Gründe liegen in den Ausschreibungsunterlagen und in den darin enthaltenen Bedingungen.
    Es fängt schon mit der Überschrift an. Sie sprechen hier von einem freien WLAN.
    Das was Sie da beschreiben, ist lediglich ein „1 Stunde Gratis WLAN“.

    Nun die Gründe im Einzelen:
    In Nr. 6 erwarten Sie eine 24/7/365 Verfügbarkeit des Netzes. Der Freifunk ist und war auch immer ein Best Afford Netz. D.h. es läuft. Und wenn es dann mal nicht läuft, werden sich die Ehrenamtler so schnell als möglich darum kümmern. Es ist eben ein Netz in Bürgerhand.

    In Nr. 8 verlangen Sie
    1. die Möglichkeit einer individuellen SSID. Im Freifunknetz ist die SSID immer
    FREIFUNK. Dies hat den Grund, wenn Sie einmal mit dieser SSID angemeldet waren, werden Sie automatisch in jedes Freifunknetz eingebucht.
    2. Gestaltung ein Login Page. Das ist ein zusätzliche Barriere die der Nutzer überwinden muss. Zudem gibt es ältere Geräte, die nicht „merken“, dass es so ein
    Seite gibt und somit werden diese nicht in der Lage sein das WLAN zu nutzen.
    3. Gestaltung einer Landing Page. Es gibt ein Pico Peering Agreement. In diesem steht vereinfacht drin, wer www.google.de eingibt muss auch dort landen. Und daran halten wir uns.
    4. Speicherung von Hardware-MAC-Adresse. Es wird im Freifunknetz keine Speicherung von Daten ohne richterliche Verfügung geben.
    In Nr. 9 fordern Sie eine Zeitbegrenzung pro Nutzer, in Nr. 10 eine Voucher System und in Nr. 11 Bereitstellung eines Analytics Tools. Dies ist mit den Grundsätzen eines Freifunknetzes nicht vereinbar.

    In der Vorlage Nr. 2524/IX wird angedeutet, dass alle Schulen an das VitusNetz angeschlossen werden und darüber ein WLAN realisiert werden soll, dieses könnte man auch hervorragend für das Stadt WLAN mit benutzen.

    Weiterhin möchte ich auf den Koalitionsvertrag von CDU/FDP in NRW hinweisen, wo dem Freifunk eine Erwähnung zu Teil wird.
    Hier der Auszug aus dem Koalitionsvertrag:
    Wir stärken das mobile Internet durch einen Ausbau der Verfügbarkeit offener WLAN-Zugänge. Dazu werden alle Landesbehörden offenes WLAN anbieten. Wir unterstützen die Kommunen beim Angebot von offenem WLAN unter anderem durch die Nutzung von Programmen wie „WiFi4EU“.
    Private Freifunk-Initiativen beziehen wir dabei mit ein und unterstützen sie. Mit einer Bundesratsinitiative zur Modernisierung des Telemediengesetzes sorgen wir für eine Entlastung von Haftungsrisiken.

    Ich bedaure, dass die Stadt Mönchengladbach hier nicht den Mut hat, ein innovatives Projekt, welches zudem von den Bürgern und der Politik anerkannt ist, in die Tat umzusetzen.
    Natürlich möchte ich mich für die von Ihnen immer wieder offene Kommunikation bedanken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Reiner Gutowski
    Email: reiner.gutowski@rm-netproject.de

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  • Oberbürgermeister soll dem Rat Bericht geben zum Verkauf von RWE-Tochter innogy

    Wie den Medien zu entnehmen ist, beabsichtigen RWE und Eon den deutschen Energiemarkt neu zu ordnen. RWE soll künftig die erneuerbaren Energien betreiben und dafür will Eon die RWE-Tochter innogy mit den Sparten des Netz- und Vertriebsgeschäft übernehmen. Dies bedeute den Abbau von 5.000 Stellen.

    „Der Verkauf hat unmittelbare Auswirkungen auf die NEW AG, da die innogy mit 39,95% an ihr beteiligt ist. Bekanntlich hat die Stadt Mönchengladbach die Stromnetze an die NEW AG, an der das RWE beteiligt ist, verpachtet. Damit tangiert die beabsichtige Transaktion wesentliche Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge.

    „Die Öffentlichkeit darf deshalb vom Oberbürgermeister Herrn Reiners angemessene Aufklärung darüber erwarten, welche Folgen der Verkauf auf die Beschäftigen, die Kund*innen und die Daseinsvorsorge in Mönchengladbach hat“ erläutert Karl Sasserath. Die Grünen gehören zu den Fraktionen des Rates, die nicht im Aufsichtsrat der NEW AG vertreten sind.

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