Autor: Harald Wendler

  • Die Welt ist in Bewegung…-…und mit ihr FammFatall.

    Die Welt ist in Bewegung…-…und mit ihr FammFatall.

    Vier gestandene Frauen, die die Welt mit ihren Augen sehen, egal ob lokal oder global. Kein Thema ist vor ihnen sicher. Postfaktisch, humorvoll, satirisch, giftig, mal mit, mal gegen den Strom aber stets am Puls der Zeit beleuchten sie städtische Angelegenheiten, europäische und transatlantische Befindlichkeiten, und wichtige Ereingnisse aus allen Teilen der Welt.

     Von A wie Alter Markt bis Z wie Zuwanderung- nichts lassen sie aus. Von Kommunalpolitik bis Weltpolitik wird alles, mitunter bitterböse, auf den Punkt gebracht.

    Die SPD Frauenkabarettgruppe FammFatall ist mit ihrem Programm „Die Welt ist in Bewegung“  am 24. März 2018 um 20 Uhr im BIS-Zentrum auf der Bismarckstr. 99.

    Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

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  • City-Ost wird zur „Seestadt mg+“mit spontaner Stellungnahme von DIE LINKE

    City-Ost wird zur „Seestadt mg+“
    mit spontaner Stellungnahme von DIE LINKE

    Vor der malerischen Kulisse der Côte d’Azur und bei sonnigem Wetter wurde heute von Oberbürgermeister Wilhelm Reiners auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes das neue symbolische Ortsschild „Seestadt mg+“ feierlich enthüllt.

    Der Ort wurde mit Bedacht gewählt, denn auf jener Messe wurde im Vorjahr um internationales Know-How und Kapital geworben. Heute lässt sich festhalten, dass Mönchengladbach auf der europäischen Bühne der großen „Player“ angekommen ist, wo sich bislang nur die Metropolen wie München, Hamburg oder Düsseldorf richtig Gehör verschaffen konnten. Zwischenzeitlich ist Catella als Sieger aus der europaweiten Ausschreibung hervorgegangen und startet die Entwicklung des etwa 14 Hektar großen Areals mit einem Baupotential von 200.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche für Wohnen, Büro und Dienstleistung.

    Dass auf die nüchterne Bezeichnung „City-Ost“ nunmehr die „Seestadt mg+“ folgt, hat seinen Grund. Künftig wird das neue urbane Quartier am Hauptbahnhof als Alleinstellungsmerkmal einen See erhalten, der zum Verweilen und Entspannen einlädt und ein hohes Maß an zusätzlicher Aufenthaltsqualität bietet. Der zweite Teil der Namensgebung bezieht sich auf die Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sieht darin eine weitere Bestätigung des Aufwärtstrends: „Insgesamt steht Seestadt mg+ für „Vielfalt für Alle“. Es kündet von einem neuen Stück Mönchengladbach mit vielen neuen Wohnungen, Büros, Dienstleistungen und ganz viel Lebensraum für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

    „Im Herzen von Mönchengladbach wird aus der heutigen Brachfläche ein urbaner Ort unterschiedlicher Nutzungen mit Büros, Dienstleister, Raum für Freizeit und Erholung, Gastronomie und etwa 1.500 bezahlbare und attraktive Wohnungen für alle Nachfragegruppen entstehen.“ freut sich Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt, der insbesondere auf die neue Grünzugverbindung, die autofreien Freiflächen und das hohe Maß an Aufenthaltsqualität verweist. Rund eine halbe Milliarde Euro umfasst das Investitionsvolumen des gesamten Areals. Dafür hat der Rat am 15. Februar das Bebauungsplanverfahren mit überwältigender Mehrheit gestartet.

    „Dieses Jahr möchten wir gerne bereits die Bagger auf dem Areal sehen“ betont Klaus Franken, CEO von Catella Project Management. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn das Areal bereits zeitnah geöffnet wird, damit die Bürgerinnen und Bürger diesen Teil der Stadt wieder für sich in Anspruch nehmen können. Ich kann mir vorstellen, dass dort in Kürze Jogger oder Radfahren zu sehen sein werden.“ Mit Interimsnutzungen hat Catella gute Erfahrungen gesammelt und plant auch in Mönchengladbach innovative Konzepte aus dem Bereich Kultur & Musik einzubringen. „Eröffnen wir doch schon mal die spätere Strandbar; im Liegestuhl lässt sich gut von der künftigen Seestadt mg+ träumen.“ Auf der MIPIM in Cannes ebenso anwesend ist Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der EWMG, die das Projekt mit vorangetrieben hat.

    Reaktion von DIE LINKE:

    Fehlstart!

    DIE LINKE Mönchengladbach nennt die Vorstellung des Projekts „City-Ost“ bei der weltgrößten Immobilienmesse MIPIM in Cannes einen Fehlstart. Die Bekanntgabe des neuen Namens „Seestadt mg+“ erfolgte ohne Beteiligung der Bürgerschaft oder Politik. „Gerade bei einem Projekt, bei dem der Investor Catella immer wieder betont hat, dass er diesen Teil der Stadt wieder für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar machen will, hätte nicht über alle Köpfe hinweg entschieden werden dürfen“, meint der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Doch dann noch den technischen Kunstbegriff der Stadtentwicklungsstrategie der ganzen Stadt im  Namen eines einzelnen Stadtteils aufzunehmen, schlägt dem Fass den Boden aus.“

    Durch den Zusatz „mg+“ fühlt sich die Linksfraktion an Retortenstädte, wie das Ostseebad „Damp 2000“, oder Trabantenstädte, wie die Skiorte Arc 1500, Arc 1600, Arc 1800 und Arc 2000 bei Les Arcs (Savoie) erinnert.

    Schon Mitte der 1980er Jahre wurde „Damp 2000“ zum ersten Mal umbenannt und im Jahr 2011 gab es eine erneute Namensänderung. „All diesen Städten ist eines gemeinsam“, erklärt Schultz, „Sie wurden für den Massentourismus geschaffen, nicht um den Menschen ein zu Hause zu geben.

    Auch der Zusatz ‚mg+‘ erinnert an eine kühle, mathematische Formel und nicht an Geborgenheit.“

    Weiter wird für DIE LINKE durch den Zusatz der Stadtentwicklungsstrategie ein noch zu entwickelnder Stadtteil künstlich über alle anderen gehoben. „Wir sind uns zwar sicher, dass schon mittelfristig diese Namensgebung scheitert, aber bis dahin wird den Menschen vermittelt, wo der Oberbürgermeister und sein Baudezernent ihre Prioritäten haben: Bei einem einzelnen Projekt, nicht bei den vielen Menschen dieser Stadt“, endet Schultz, „Und genau diese Sonderstellung eines Stadtteils geht nicht mit den Versprechen des Investors einher, ein neues Wohngebiet für alle Gruppen zu schaffen. Das von ihm selbst für das Projekt verwendete Wort *Lagom‘, was für nicht zu viel, aber auch für nicht zu wenig steht, das genau richtig und passend meint, wird damit ad absurdum geführt.“

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  • „Falsche Polizisten“ haben Mönchengladbach anscheinend seit heute wieder im Focus

    „Falsche Polizisten“ haben Mönchengladbach anscheinend seit heute wieder im Focus

    Schon seit dem Vormittag werden vielfältig Senioren von angeblichen Polizisten angerufen. Im Display erschien immer die Rufnummer 110, in den momentanen Fällen mit der Vorwahl „02162“.
    Die angeblichen Polizisten forderten die Angerufenen auf, ihr Bargeld und Schmuck zum Schutz vor umherziehenden Einbrecherbanden an einen ihrer Kollegen zu übergeben, der vorbeikommen würde. Erfreulicherweise ging keiner der Angerufenen auf die Forderung ein. Vielmehr informierten sie die richtige Polizei, sodass diese nun vor solchen Anrufen warnen kann.
    Wir weisen noch einmal darauf hin: Die richtige Polizei wird eine solche Aufforderung niemals aussprechen!

    Wenn die Polizei anruft, erscheint im Display NIEMALS die 110! Das ist eine über das sogenannte Call ID Spoofing generierte Nummer, die mit der Polizei NICHTS zu tun hat!

    Solche Anrufe sind ausschließlich Betrugsmaschen, die vor allem bei Senioren das Vertrauen in die Polizei für ihre kriminellen Zwecke ausnutzen wollen! Informieren Sie diese bitte umgehend die örtliche Polizei, wenn sich solche Betrüger bei Ihnen melden.

    Sollten Sie Zweifel haben – zum Beispiel bei Kontakt mit zivilen Polizisten – lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen und / oder rufen Sie zur Bestätigung (im Fall Mönchengladbach) unter 02161-290 bei der Polizei an. Weiterhin können Sie dabei helfen, die Pläne der Betrüger zu durchkreuzen und potentielle Opfer zu schützen, indem Sie mit älteren Menschen in Ihrem Umfeld darüber sprechen.

    Informationsmaterialien und Präventionshinweise zu der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ haben wir für Sie als Flyer unter https://moenchengladbach.polizei.nrw im Bereich „Kriminalprävention“ zur Verfügung gestellt. Dort finden Sie ebenso die Erreichbarkeiten der Beamten des Opferschutzes.

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  • Grüne: Massive Rodungen im Dilthey-Park konnten begrenzt werden

    Grüne: Massive Rodungen im Dilthey-Park konnten begrenzt werden

    „Die in dieser Form durchgeführten Fällungen und Rodungen im Dilthey-Park sind für Bründnis90/Die Grünen nicht nachvollziehbar und nicht hinnehmbar. Statt in erster Linie pflegerische Maßnahmen zum Erhalt der Bäume durchzuführen, wurden massive Fällungen auch in der Fläche vorgenommen.“  Das ist das Fazit von Hajo Siemes, dem Umwelt-Experten der Grünen, nach einer Begehung vor Ort.

    Leitende Vertreter der mags und der Unteren Landschaftsbehörde der Stadt trafen sich mit Vertretern von Bündnis90/Die Grünen und der AG Umwelt und Natur, um die Situation vor Ort zu besprechen und Absprachen zum weiteren Vorgehen zu treffen. Anlass waren die massiven Fällungen und Rodungen vor Ort, die in der vergangenen Woche vorgenommen wurden.

    Der Dilthey-Park ist mit Verordnung der Bezirksregierung aus dem Jahre 2000 als „geschützter Landschaftsbestandteil“ im Landschaftsplan der Stadt Mönchengladbach festgelegt.

    Der § 1 der Verordnung sagt u.a. aus: „Die Festsetzung erfolgt insbesondere  a) zur Erhaltung des alten höhlenreichen Waldbaumbestandes und aufgrund der Bedeutung für höhlenbewohnende Vögel und Säugetiere, b) zur Sicherung der Standortvielfalt und des Strukturreichtums aus Waldbaumbestand, Waldrand/-saum, Strauchschicht, Waldnaturverjüngung, hohem Totholzanteil und Wiesen, c) zur Erhaltung der stadtnah wirksamen klimatischen Ausgleichsfunktion….“.

    Dazu Hajo Siemes: „Ausnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Pflege können notwendig sein und werden auch in der Verordnung benannt, sind aber mit der Unteren Landschaftsschutzbehörde (ULB) abzustimmen und müssen dem Schutzzweck entsprechen. Die ULB ist laut Aussage der Stadt auch eingeschaltet worden. Wir haben jedoch den Eindruck, dass hier trotzdem Eingriffe getätigt wurden, die nicht mit dem Landschafts- und Naturschutz in Einklang zu bringen sind.“

    Bei der Begehung vor Ort ging es nun vor allem darum, weitere Eingriffe zu vermeiden und Lösungen für das weitere Vorgehen mit den handelnden Personen abzusprechen. Während die Vertreter der mags die Fällungen vor allem auf die „Verkehrssicherheitspflicht“ und auf das Eschensterben zurückführten, haben die Grünen vor allem die Belange des Umwelt- und Naturschutzes in den Vordergrund gestellt.

    „In den nachher gemeinsam getroffenen Absprachen wurde nun erreicht, dass einige Bäume, vor allem Eichen und Buchen, die noch zur Fällung vorgesehen waren, nun in der Krone behandelt werden und als sogenannte Biotop-Bäume erhalten bleiben. Außerdem wurden erste Absprachen zur Aufforstung getroffen, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen.  Wenigstens diese Minimalforderungen sollen nun noch umgesetzt werden,“ stellt Hajo Siemes fest.

    In einem zusätzlichen Gespräch betonte Dr. Gerd Brenner, Vertreter der Grünen im Verwaltungsrat der mags, dass besonders in geschützten Landschaftsbestandteilen für unumgängliche Eingriffe in die Natur nicht die kostengünstigste Variante gewählt werden dürfe, sondern dass dabei der Naturschutz im Vordergrund stehen müsse. „Pflegerische Maßnahmen, um Bäume zu erhalten, sind sehr aufwendig und kosten viel Zeit und Geld. Besonders aber in geschützen Wald- und Parkflächen müssen die Artenvielfalt und der natürliche Erhalt von Bäumen und Sträuchern Vorrang vor den forstwirtschaftlichen Aspekten haben. Hier ist aber auch die Politik gefordert, das nötige Geld für die Pflege und den Unterhalt von Bäumen sowie für die Aufforstung zur Verfügung zu stellen. Die Grünen fordern dies alle Jahre wieder bei der Beratung von Haushaltsplänen“,  so Dr. Brenner abschließend.

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  • Neujahrsempfang der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Mönchengladbach/Viersen

    Neujahrsempfang der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Mönchengladbach/Viersen

    Bereits am 9. Februar 2018 lud die Ahmadiyya Muslim Gemeinde Mönchengladbach/Viersen zu einem Neujahrsempfang ins Jugendclubhaus Westend in Mönchengladbach ein.

    Sinn dieser Veranstaltung war es, in einen Austausch zu kommen, bei dem Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit hatten, etwas über gesellschaftlich engagierte Aktivitäten der muslimischen Gemeinde im Jahre 2017 zu erfahren. Bereichert war dies neben einer Kurzvorstellung der Gemeinde mit einem Video, das die bundesweiten Aktivitäten der Gemeinde aus dem Jahr 2017 auch in Bildern präsentierte.

    Bis zu 30 Freunde und Gäste besuchten die Veranstaltung, u.a nahmen der Ratsherr Ralf Horst (SPD), die Ratsfrau Andrea Koczelnik (SPD), der stellv. Vorsitzende der Jungen Liberalen, Daniel Winkens, und die Bundestagsabgeordnete Frau Gülistan Yüksel (SPD) die Einladung an. Letztere zwei richteten einige Worte an die Besucher.

    Daniel Winkens und Gülistan Yüksel betonten in ihren jeweiligen Reden die Wichtigkeit von Austausch und  gesellschaftlichen Engagement. Auch beim anschließenden Buffet tauschten die Besucher ihre Ansichten und Meinungen mit den Mitgliedern der Gemeinde aus und so entstand eine Basis, auf der die zukünftige Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte gestaltet werden können.

     

    „Durch die Gnade Allahs konnten unsere Mitglieder auf ehrenamtlicher Basis (…) im vergangenen Jahr viele unterschiedliche Vorhaben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Solidarität fördern, realisieren. Bundesweit, in mehr als 200 lokalen Gemeinden, gab es unter anderem Neujahrsputzaktionen , Blutspendeaktionen, Baumpflanzaktionen, Altenheimbesuche, Wohltätigkeitsläufe, Obdachlosenspeisungen, Interreligiöse Dialoge, Islamausstellungen …“
    So stellte ein Mitglied der lokalen Gemeinde in einer kurzen Einführung die Gemeinde vor.

    Nach dem Neujahrsempfang schilderte der Ratsherr Horst seine Eindrücke: „Ich bin positiv beeindruckt. Ich habe eine sehr offene Umgebung vorgefunden, in der ich meine Meinung und meine Sichtweise mit vielen Menschen austauschen konnte. Ich habe mich sehr gefreut, dabei sein zu dürfen.“

    Ratsfrau Koczelnik erzählte später: „Zuerst hatte ich mich aus Neugierde entschlossen, am Neujahrsempfang dabei zu sein. Ich wusste nicht, was mir begegnen würde, da ich die Ahmadiyya Gemeinde gar nicht kannte. Jetzt aber, nachdem ich die Veranstaltung besucht habe, bin ich froh darüber, dass ich diese Entscheidung getroffen hatte. Ich habe hier eine gesellschaftliche Umgebung angetroffen, in der ich die Möglichkeit hatte, meine Unsicherheiten abzubauen.“

    Die Ahmadiyya Muslim Jamaat steht für vollkommenen Frieden für jedermann in jeglicher Angelegenheit.
    So sieht sie sich berufen, die Missverständnisse bezüglich des Islam, sowohl innerhalb der Anhänger des Islam als auch außerhalb, aufzufangen und die wahren ursprünglichen Lehren des Islam aufzuzeigen, die sich gänzlich auf Freiheit und ein friedliches Miteinander verständigen. Loyalität gegenüber dem eigenem Land, in dem man lebt, also Deutschland, steht an vorderster Front.

    Die AMJ ist auch im Bereich des gesellschaftlichen Engagements führend. Dies geschieht deutschlandweit durch regelmäßige Projekte wie beispielsweise

    • dem alljährlichen Neujahrsputz (Reinigung von zentralen Plätzen)
    • den Charity Walks (Wohltätigkeitsläufe, https://www.charity-walk.info/)
    • Baumpflanzungen (Pflanzung von Friedensbäumen, http://www.ahmadiyya.de/bildergalerie/baumpflanzungen/
    • Altenheimbesuchen
    • Blutspendeaktionen (https://khuddam.de/muslime-spenden-blut/)
    • interreligiösen Dialogen und Frage-Antwort-Sitzungen

    Eine kurze Vorstellung der Aktivitäten der Ahmadiyya Gemeinde im Kalenderjahr 2017 sind unter folgendem Link in Form eines Videos zusammengefasst:

    https://www.youtube.com/watch?v=fSLXxAXRlIw

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  • Zu Fuß zur Schule – 30 Schulklassen in Mönchengladbach beteiligen sich am Autofasten

    Zu Fuß zur Schule – 30 Schulklassen in Mönchengladbach beteiligen sich am Autofasten

    Mitte Februar haben der Aachener Diözesanrat der Katholiken und die Stadt Mönchengladbach die Aktion „Wie bist Du heute zur Schule gekommen?“ gestartet, die Teil des Autofastens im Bistum Aachen ist.

    Wie im vergangenen Jahr sind Schülerinnen und Schüler an Mönchengladbacher Grundschulen aufgerufen, nicht mit dem Eltern-Taxi, sondern emissionsfrei zur Schule zu kommen.
    Dazu wird eine Stempelaktion durchgeführt. Auf einem Stempelplakat wird zwei Wochen lang festgehalten, mit welchen Verkehrsmitteln die Kinder zur Schule gekommen sind.

    Begleitet wird die Aktion mit thematischen Unterrichtseinheiten, die den Kindern die Umweltauswirkungen verschiedener Verkehrsmittel zeigen.

    An der Aktion haben die GGS Schulstraße, die KGS Holt und an beiden Standorten die Brückenschule Bettrath-Hoven-Damm teilgenommen. So waren in Mönchengladbach insgesamt 30 Klassendabei. Unter ihnen wird eine Exkursion zum Energeticon in Alsdorf verlost, in dem man hautnah die Geschichte der fossilen Energieträger bis zu den Erneuerbaren Energien erleben kann.

    Die Kinder der Brückenschule Bettrath-Hoven-Damm sind auf jeden Fall begeistert bei der Aktion dabei gewesen: „Da können wir auch schon mal auf dem Weg zur Schule Quatschen.“ „Und wir bewegen uns an der frischen Luft.“

    Schulleiterin Uta Stricker hofft außerdem nach den zwei Wochen des Projekts auch auf eine gewisse Nachhaltigkeit: „Die Kinder und vor allem auch deren Eltern erfahren so selbst, dass das mit dem Schulweg auch ohne Auto oder zumindest mit deutlich weniger Auto funktioniert. Das entschärft schon einmal so manche morgendlichen Situationen vor und hinter der Schule. Und bisher sind wirklich alle begeistert dabei und haben auch in der sehr kalten ersten Woche des Projekts nicht geklagt.“

    Auch der städtische Klimaschutzmanager Antti Olbrisch freut sich, dass die Aktion auf immer größeres Interesse stößt: „Im letzten Jahr hat die KGS Holt mit einer Klasse quasi den Test gemacht und es in diesem Jahr auch direkt ausgeweitet. Auch wir von Seiten der Stadt hoffen natürlich, dass es auch über die Aktion hinaus immer einen Effekt geben wird. Denn insgesamt entschärft das natürlich nicht nur Situationen rund um die Schulen, sondern sorgt auch Stück für Stück für weniger Verkehr und damit Emissionen in unserer Stadt.“

    Neben den Schulen sind aber alle herzlich eingeladen sich an der Aktion Autofasten zu beteiligen. Umfangreiche Informationen zur Aktion und zum Autofaste allgemein sind unter http://www.autofasten-im-bistum-aachen.de/ zu finden.

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  • Frühlingsfest mit Kairschan Scholdybajew

    Frühlingsfest mit Kairschan Scholdybajew

    Menschen aus 29 verschiedenen Nationen arbeiten am Theater Krefeld und Mönchengladbach auf und hinter der Bühne zusammen und beweisen damit, wie produktiv eine multikulturelle Gemeinschaft sein kann.
    Vor zwanzig Jahren kam der Tenor Kairschan Scholdybajew aus Kasachstan nach Deutschland und gehört seit 1999 zum Ensemble des Gemeinschaftstheaters, wo er seither in zahlreichen Opern- und Operettenpartien das Publikum am Niederrhein begeisterte.

    Auch seine Frau, die Konzertpianistin Indira Farabi, hat sich in Deutschland einen Namen gemacht und ihre gemeinsame Tochter Kamilla Küppers-Smagulova beschreitet ebenfalls erfolgreich die Karriere einer Pianistin.
    Diese Künstlerfamilie steht nun im Mittelpunkt eines Abends, der sich ihrem Heimatland Kasachstan widmet. Unterstützt von weiteren Künstlern des Theaters werden sie ein Programm präsentieren, das die kulturelle Vielfalt Kasachstans vorstellt.

    Im März wird in Kasachstan traditionell das Frühlingsfest gefeiert – und diesmal auch im Theater Mönchengladbach!

    Karten für „Nauryz meyramy – Frühlingsfest in Kasachstan“ am Freitag, den 23. März 2018 um 20 Uhr im Studio des Theaters Mönchengladbach sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de

    Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland.

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  • „Globalisierung geht ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!“

    „Globalisierung geht ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!“

    Immer mehr Menschen nehmen wahr, dass die Veränderungen und Probleme in unserer zusammenwachsenden Welt zunehmen:
    –    die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf, hierzulande, innerhalb Europas und weltweit
    –    Millionen Menschen leiden Hunger, viele arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen, Kinder wachsen in Armut auf
    –    Unternehmen und Konzerne schreiben Rekordgewinne und entlassen dennoch tausende Mitarbeiter/innen, Politiker/innen und Gewerkschaften scheinen dagegen machtlos zu sein
    –    Bildung, Wissen, Gesundheit, Altersvorsorge werden privatisiert und damit vom Allgemeingut zum Luxusobjekt
    –    das Klima verändert sich in rasendem Tempo, aber gegen den Ausstoß von Treibhausgasen scheint es kein Mittel zu geben
    –    um gefragte Rohstoffe werden Kriege geführt

    Diese Entwicklungen sind kein Naturgesetz, sondern die Folge politischer Entscheidungen: Entscheidungen, die wir nicht tatenlos hinnehmen; Politik, die auch ganz anders aussehen kann.

    http://www.attac-netzwerk.de/moenchengladbach/start/

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  • Stadt trauert um verstorbenen Preisträger der „Goldenen Blume“

    Stadt trauert um verstorbenen Preisträger der „Goldenen Blume“

    Die Stadt Mönchengladbach trauert um den gestern (11. März) im Alter von 81 Jahren verstorbenen Karl Kardinal Lehmann, zugleich Preisträger der Goldenen Blume.

    Der frühere Mainzer Bischof wurde im September 1995 als 15. Träger mit dem ältesten deutschen Umweltschutzpreis, der „Goldenen Blume von Rheydt“ in einem Festakt ausgezeichnet.
    Die Laudatio hielt in dem durch die Niederrheinischen Sinfoniker musikalisch gestalteten Festakt im Theater Mönchengladbach der damalige Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Gottfried Arnold.

    Der Preis selbst wurde durch den früheren Oberbürgermeister Heinz Feldhege überreicht. „Seine Ausführungen zum Thema ‚Das technisch Machbare und das ethisch Verantwortbare‘ zeugen von seinen Bemühungen, im Spannungsfeld zwischen Glauben, Gesellschaft und Staat den Menschen Antworten auf drängende Fragen zu geben und die Schöpfung einerseits zu behüten und sie andererseits voranzutreiben“, hieß es seinerzeit in der Begründung des Kuratoriums.

    Der als erster Theologe mit dem Umweltschutzpreis der Stadt Ausgezeichnete sagte damals anlässlich der Preisverleihung, es stehe dem Menschen nicht zu, alles in unserer Zeit zu verbrauchen und so die Bedingungen des künftigen Lebens einzuschränken. Der Mensch könne seinen Lebensraum nicht nur bebauen, er müsse ihn auch bewahren. „Die Erde gehört uns nicht. Sie ist uns nur anvertraut, vergleichbar einer Lehen oder einer Fürsorgepflicht“, mahnte er in seiner damaligen Rede vor hunderten von Gästen.

    Fünf Jahre zuvor besuchte Lehmann schon einmal Mönchengladbach. Anlass war das 100-jährige Bestehen des Volksvereins am 28. Oktober 1990.

    Nach der Verleihung der Goldenen Blume kam Karl Kardinal Lehmann allerdings noch ein drittes Mal nach Mönchengladbach. Diesmal anlässlich des Festaktes zur Verleihung der Stadtplakette an Prof. Dr. Anton Rauscher, Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle.

    (pmg/sp)

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  • Baumesse in Mönchengladbach: ein Highlight

    Baumesse in Mönchengladbach: ein Highlight

    Die Abfall-Tonnen in Mönchengladbach werden bald auf die Haushalte zurollen.
    Ein Unterstellmöglichkeit muß gesucht und gefunden werden.
    Einigen Haushalten könnten die auf der Baumesse im Nordpark am Wochenende gezeigten Modelle der Firma Wortech in den Niederlanden weiterhelfen.

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  • „Freies W-Lan“ in Mönchengladbach chancenlos

    „Freies W-Lan“ in Mönchengladbach chancenlos

    Vergleicht man die beiden Alternativen W-Lan-Konzepte, die in Mönchengladbach zur Auswahl stehen, so kann einem unter dem Aspekt der Datensicherheit schon gruselig zumute werden.
    Der Reihe nach: DIE LINKE Mönchengladbach hatte 2014 gemeinsam mit den Grünen und der PiPa freies W-Lan auf Basis von „Freifunk“ beantragt. Die Groko lehnte dies natürlich ab, der Vorschlag kam ja nicht von ihnen selber, und man verabschiedete 2015 einen Prüfauftrag.

    Herausgekommen aus diesem Prüfauftrag ist ein Vermarktungsmodell mit dem Ziel, die Nutzer, das sollten vor allem nicht so vermögende Mönchengladbacher sein, zur Kasse zu bitten, sobald eine gewisse Datenmenge überschritten wird.
    Der Verwaltungs-Aussage: „Kostenfreie Internetverbindungen unterstützen Familien, die sich kein eigenes Datenvolumen leisten können und steigern die Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen“,
    muß demnach strikt widersprochen werden.

    Welches Unternehmen diese 3-jährige nicht gänzlich kostenfreie Testphase bestreiten wird, das verrät die Verwaltung nicht, Datenschutz genannt.
    Diesen Datenschutz nimmt sie bei den Nutzerdaten später im Betrieb des Netzes warscheinlich nicht so genau. Es werden Unmengen Daten erhoben, Gerätetyp, wie oft im Netz, die MAC-Adresse (Identifizierung), und weitere.
    Diese sollen nur durch die Stadt genutzt werden dürfen, schreibt die Stadt. Da jedoch Fachleute den Betrieb zu leisten haben, sind „Fremde“ notwendig und diese in der Lage, auf die Daten zuzugreifen. Vorsicht ist angebracht.
    Außerdem darf vor der Nutzung des Netzes Werbung vorgeschaltet werden.
    Aktuelles Fazit: Finger weg von einem möglichen Angebot, dass auf Aussagen von Nicht-Fachleuten mit keinerlei Verantwortlichkeit basiert.
    Das Freifunk-Konzept wird bei der aktuellen politischen Situation in Mönchengladbach keine Chance erhalten. Auch wenn die Opposition, hier die Linken, einen neuen Antrag ins Rennen schickt.

    Geschäft ist Geschäft, wenn auch erstmal lediglich entlang der Hindenburgstraße.

    Der Alternativantrag von den Linken.

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  • Generationenwechsel bei der Mönchengladbacher FDP

    Generationenwechsel bei der Mönchengladbacher FDP

    Am Samstag wählten die Freien Demokraten ihren neuen Kreisvorstand für die nächsten zwei Jahre.
    Jörg Buer wurde hier mit nur einer Gegenstimme als Kreisvorsitzender bestätigt.
    Neu als Stellvertreter stehen ihm Karsten Oberbach und Peter König zur Seite.
    Neuer Schatzmeister ist Stefan Dahlmanns, der das Amt von Urgestein Hermann Klammer (80) übernimmt. Björn Droege wurde als Schriftführer bestätigt und die Beisitzer Patrick Lademann und Daniel Winkens vervollständigen den Vorstand.

    „Ich freue mich mit einem neuen, frischen und erfahrenen Team auf die nächsten Jahre. Nach dem internen Modernisierungsprozess unserer Partei und den erfolgreichen Wahlkämpfen im vergangen Jahr werden wir uns jetzt wieder verstärkt um die Weiterentwicklung unserer Programmatik kümmern. Daher werden wir unsere Diskussionsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themenbereichen weiter ausbauen und die Erarbeitung eines Kommunalwahlprogrammes in einem Werkstattverfahren zum Mitmachen anbieten“, erklärt Kreisvorsitzender Jörg Buer.

    Die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat in Ihrer Rede über die viel zu lange vernachlässigte Schulpolitik insbesondere in den Grundschulen, Förderschulen und Berufskollegs berichtet, die es jetzt gilt mit Sorgfalt aufzuarbeiten. Der Lehrermangel bereitet ihr die größten Sorgen. Auch die Resonanz auf ihre Initiative Sek 1 Lehrer und Quereinsteiger für die Grundschulen zu gewinnen, hat noch Luft nach oben.

    „Ein besonderer Dank gilt unserem Schatzmeister Hermann Klammer, der über 20 Jahre lang die Finanzen der Freien Demokraten Mönchengladbach immer tadellos verantwortet hat. Zudem freue ich mich über die 25-Jährige Parteimitgliedschaft von Gudrun Grimpe-Christen und bedanke mich herzlich für die Arbeit von Friedhelm Demandt in den vergangenen Jahren “, so Jörg Buer abschließend.

    Der Kreisverband verabschiedete zudem die Forderung einen „Tag der Jugend“ in Mönchengladbach einzuführen, diskutierten über Förderprogramme für Frauen bei den Freien Demokraten und wählten ihre Delegierten und Ersatzdelegierten für die Bezirks- und Landesparteitage. Darüber hinaus nominierte der Parteitag Andreas Terhaag, Jörg Buer, Daniel Winkens, Gudrun Grimpe-Christen und Holger Malenkowski für den Bezirksvorstand Niederrhein.
    Der Vorsitzende Jörg Buer wurde für den Landeshauptausschuss der FDP NRW nominiert.

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  • Karatekas erfolgreich bei der Landesmeisterschaft in Kempen

    Karatekas erfolgreich bei der Landesmeisterschaft in Kempen

    Bei der Karate Landesmeisterschaft gelang es allen angetretenen Sportlern des Vereins Kanazawa Mönchengladbach e.V. einen Erfolg zu verbuchen.

    Jürgen Lemmen erreichte in der Masterklasse den ersten Platz im Kumite bei den Herren Ü45 +80 kg.


    Karsten Bettinger schaffte es in der Leistungsklasse -67 kg den dritten Platz im Kumite zu erreichen. Hiermit konnte er sich für die Deutsche Meisterschaft in Coburg qualifizieren.

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  • Nahversorgungsangebot im Neubaugebiet Meerkamper Scholle / Giesenkirchen

    Nahversorgungsangebot im Neubaugebiet Meerkamper Scholle / Giesenkirchen

    Es war das Jahr 2012 – es sollte eine Erfolgsstory für Giesenkirchen werden, zumindest im städtebaulichen Sinne. Nicht nur schicke Einfamilienhäuser, ebenso schöne Miet-Wohnungen für alle sollten im Baugebiet Meerkamper Scholle entstehen für die vielen Familien, die unbedingt im Mönchengladbacher Osten leben wollen.
    Dazu versprachen unsere Politiker wie selbstverständlich die notendigen Nahversorgungs-Elemente und die Planer der Verwaltung schrieben dies in die Begründung vom 6. September 2013:

    “Ziel des Bebauungsplanes ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von Wohngebäuden. Die ausgewiesenen Bauflächen dienen insbesondere der Deckung des kurz- bis mittelfristigen Bedarfs insbesondere für familiengerechte Wohnformen. Darüber hinaus sollen aber auch entlang der Nesselrodestraße die Errichtung sonstiger Wohngebäude und im Bereich des geplanten Platzes gegenüber der Katholischen Pfarrkirche die Ansiedlung von Läden, die der Versorgung des Gebietes dienen, Dienstleistungsbetrieben (Ärzte, Krankengymnasten etc.) und – auf Grund der zentralen Lage – auch die Errichtung altengerechter Wohnungen ermöglicht werden. Durch neue Läden könnte u.a. das Nahversorgungsangebot im Umfeld des Plangebietes, auch unter Berücksichtigung des in den letzten Jahren stattgefundenen Bevölkerungszuwachses, verbessert werden.“

    Aktuell ist von den geplanten Ansiedlungen zur Nahversorgung weder etwas zu sehen noch gibt es Aussagen der Politiker dazu, wie das Ganze umgesetzt werden soll. Augenscheinlich waren die Versprechungen nicht umsetzbar.
    Die Pläne wurden kurzerhand abgeändert, dass sie zu den Ideen des“plötzlich gefundenen“ Investors passten. Von Ärzten, Krankengymnasten, Einzelhandel für den täglichen Bedarf und Büros war keine Rede mehr.

    Auch heute, sechs Jahre später, die Wohnbebauung ist weitestgehend fertig, spricht niemand mehr aus Politik und Verwaltung darüber, wie die “Nahversorgung“ zukünftig, vor allem für ältere Bürger, sicher gestellt werden könnte. Im Gebiet westlich der Nesselrodestraße wohnen schließlich nicht nur die gewünschten jungen Familien.
    Möglicherweise gibt es in der nächsten Sitzung der Bezirksvertetung Ost am 19. April einen Sachstandsbericht zur Meerkamper Scholle?

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  • Demo gegen Rechtspopulisten in Odenkirchen

    Demo gegen Rechtspopulisten in Odenkirchen

    Angemeldet waren bei der Polizei  500 Rechtspopulisten, es waren letztlich etwa 350, zu einer Demonstration in Odenkirchen.
    Darauf hatte sich die Polizei mit starken Kräften vorbereitet. Um die beiden Lager auseinanderzuhalten, es kamen etwa 250 Gegendemonstranten, war dies sicher die richtige Vorsichtsmaßnahme.

    Gegen-Demo in Odenkirchen

    So blieb alles ruhig, außer verbalem Hin und Her gab es nichts Berichtens wertes.
    Oder doch. Den haßerfüllten Plakaten der rechten Szene setzten die Mönchengladbacher friedliche Bekundungen entgegen.

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  • Grüne bezweifeln Abholzungsbegründung

    Grüne bezweifeln Abholzungsbegründung

    Beim Stichwort „Rasierte Stadt“ reagieren mehr und mehr Bürger dieser Stadt allergisch.
    Die städtische Tochtergesellschaft mags hat im vergangenen Jahr 800 Bäume gefällt, weitere 800 sollen dieses Jahr fallen.
    Nicht einmal ein Drittel der gefällten Bäume, nämlich 500, sollen als Ersatz dafür gepflanzt werden.
    „Die CDU hatte ja das Motto `Saubere Stadt´ ausgegeben“, erinnert sich Grünen-Ratsherr Dr. Boris Wolkowski, Mitglied im Planungsausschuss. „Wir hatten das bisher immer so verstanden, dass die Dreckecken in der Stadt verschwinden sollen. Offensichtlich gehören für die CDU dazu aber vor allem auch Bäume und Grünstreifen“, wundert sich Wolkowski.

    Dabei hat das städtische Grün hat vielseitige Funktionen. „Bäume und Sträucher  beeinflussen das Klima, verbessern die Luftqualität, speichern Wasser und bieten Wildtieren Schutz“, sagt Monika Halverscheid, Sprecherin des Ortsverbands Nord der Grünen. „Sie dienen als wirkungsvoller Schall- und Sichtschutz; und der Beitrag des städtischen Grüns gerade auch zur Verbesserung der Luftqualität ist enorm“, sagt sie. „Die Blätter filtern die Luft, die wir atmen, und befreien sie von Staub und anderen Partikeln. Sie absorbieren Kohlendioxid aus der Luft, ebenso andere Umweltgifte wie Ozon, Kohlenmonoxyd und Schwefeldioxid.“

    Vor diesem Hintergrund können die Grünen nicht verstehen, wie jüngst nun der Mittelstreifen auf der Viersener Straße mit seinen Bäumen und der dichten Hecke wegrasiert wurde.

    Wie es hieß, wurde das Grün angeblich im Zuge der Vorbereitung für die geplante Sanierung der Brücke über die Hermann-Piecq-Anlage beseitigt. „Wie wir nun erfahren haben, soll im Rahmen der Busführungsänderung über die Viersener Straße/Steinmetzstraße jetzt auch der dortige Grünstreifen beseitigt werden, damit die Straße verbreitert werden kann“, sagt Boris Wolkowski.

    „Das städtische Grün muss gerettet werden!“, betont Monika Halverscheid, deren Ortsverband sich in diesem Jahr verstärkt um das Thema Ökologie im Stadtraum kümmern will. Das Grün sei von sehr hoher Bedeutung für eine lebenswerte Stadt, da könne es nicht hingenommen werden, dass aus Spargründen nun auch die kleinen Grünflächen im Straßenbereich asphaltiert und versiegelt werden sollen.

    Dr. Boris Wolkowski: „Das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt wird durch solche Maßnahmen nicht unbedingt attraktiver. Solche gestalterische Maßnahmen, die unsere Grünzüge zerstören, indem sie Pflanzen durch Asphalt ersetzen, müssen dringend gestoppt werden.“

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  • Was wird aus dem Gladbacher Flughafen?

    Was wird aus dem Gladbacher Flughafen?

    Seit etwa 2 Jahren, so erklärte OB Reiners die Situation gestern im Finanzausschuß, gibt es Gespräche unserer Verwaltung mit dem Airport Düsseldorf. Düsseldorf möchte die Beteiligung am Mönchengladbacher Flughafen abbauen. Vor etwa 3 Wochen gab es laut Reiners eine Einigung beider Partner.

    50 % möchte man der Stadt Mönchengladbach verkaufen. 20 % möchte man behalten, um den Einfluss nicht gänzlich zu verlieren.
    Ziel ist letztendlich, das jährliche Defizit möchte Düsseldorf nicht mehr tragen, der Flughafen ist reines Zuschuss Geschäft. Es gibt keinen Bedarf mehr für die Düsseldorfer.
    Man will Mönchengladbach den Deal versüßen mit etwa 19 Millionen Euro.

    Nun wird die endlose Diskussion wie bereits vor vielen Jahren wieder losgehen.
    Wer soll die Anteile übernehmen? Brauchen wir diesen Flughafen zu diesen Bedingungen?
    Laut OB Reiners ist entgegen ersten Annahmen nicht die NEW der Favorit zur Anteilsübernahme sondern plötzlich die EWMG.
    Das hat sich wohl erst vor wenigen Tagen herauskristallisiert und so konnte keine „saubere“ Vorlage für die Politiker erarbeitet werden. Im nächsten Ratszug wird das Thema dann behandelt.
    Ob es zufriedenstellend entschieden wird, muss noch abgewartet werden. Düsseldorf möchte weiterhin mitbestimmen beim Betrieb des Flughafens, es soll vertraglich bereits vereinbart sein, dass in Mönchengladbach kein Linien- oder Charterflug stattfindet. Außerdem haben demnächst immer die Düsseldorfer Flugverkehre den Vorrang.

    Was bleibt dann noch übrig, vor allem vor dem desaströsen finanziellen  Hintergrund. Das jährliche Minus beträgt immerhin etwa 18 Millionen Euro, sicher zu viel für eine hoch verschuldete Stadt. Bringt ein Verkauf an mögliche Flughafeninvestoren eine tragbare Lösung?
    Es bleibt spannend.

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  • Kommentar einer betroffenen Schülerin zur Schulsanierung

    Sehr geehrte Damen und Herrn,

    hiermit möchte ich mich zu dem Artikel „Heizungen und Klos in Schulen werden saniert“ vom 7. März 2018 äußern, da ich selber Schülerin der Hans-Jonas Gesamtschule bin und wir eine neue Heizungsanlage bekommen haben.

    Es ist leicht gesagt, stolz darauf zu sein, Millionen von Euro in Schulen investiert zu haben. Jedoch kommt die Frage auf, ob die Investitution sinnvoll gewesen ist?

    Nein, denn unsere neue Heizungsanlage ist nicht funktionstüchtig und eine Finanzierung in dichte Fenster wäre angebrachter gewesen. Nämlich, ohne dichte Fenster bleiben die Räume immer noch kalt, dabei hilft auch keine neue Heizungsanlage.

    Es kann nicht angehen, dass wir Abiturienten/innen fünf Stunden in einem unterkühltem Prüfungsraum sitzen, da die Heizung, die auf ‚5‘ stand nicht ansatzweise ansprang. Somit sind wir mehr damit beschäftigt gewesen, bei Minustemperaturen unser Zittern zu unterdrücken, da wir ebenfalls unterkühlt gewesen sind. Jetzt, wo die Außentemperatur gestiegen sind, funktionieren die Heizungen und vor Wärme weiß man nicht wohin.

    Eine weitere sinnvolle Investitution wäre auch in unseren Toiletten gewesen, da es unzumutbar ist, diese noch zu benutzen und die Toiletten haben eine Sanierung nötiger als eine neue Heizungsanlage.

    Nicht nur ich spreche aus dieser Erfahrung, sondern auch Mitschüler/innen und Lehrer/innen.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Anna K.

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