Autor: Harald Wendler

  • Giesenkirchen prämiert seine besten Kinder- und Erwachsenengruppen

    Giesenkirchen prämiert seine besten Kinder- und Erwachsenengruppen

    Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurers ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Heimatverein Giesenkirchen die schönsten Gruppen des diesjährigen Kinderzugs am Karnevalssonntag zu prämieren.
    Im karnevalistisch geschmückten Saal des Giesenkirchener Rathauses war es voll, Hauptakteure waren die vielen Kinder Gruppen.
    Eine Jury der Giesenkirchener Vereine hatte die Gewinner ausgewählt und so konnten insgesamt 6 Preise vergeben werden.

     

     

    Platz 1 bei den Kindergruppen belegte die Kaulquappengruppe des Waldkindergartens. Die Kinder hatten das Motto „die Tiere des Busches und des Waldes“ super dargestellt.

    Sie erhielten Urkunde und Pokal durch das Kinderprinzenpaar aus Wanlo, sie waren im Giesenkirchener Kinderzug als Gäste dabei.
    Als Preis stiftete die Kreisbau AG einen gemeinsamen Besuch des Mönchengladbacher Tiergartens für die Gruppe.

    Platz 2 belegte hier mit dem Motto „Micky und Minny-Maus“ die Grundschule Asternweg.
    Einen Gutschein „Eiscafe“ im Wert von 150 Euro spendierte das Sanitär- und Heizungsunternehmen Peters.

     

     

    Platz 3 war reserviert für „die himmlischen Teufel“ des SSV Rheydt 1903 e.V.
    Den Preis von 100 Euro stiftete der „Frü-Stopp“ / Petra Pöstges.

     

     

     

    Bei den Erwachsenen belegte der TV Giesenkirchen e,V. den 1. Platz mit dem Motto „Micky und Minny-Maus.
    Der ATV Biesel errang den 2. Platz dem Motto “ ATV goes to Disneyland die Gruppe Family and Friends sicherte sich Platz 3 mit dem Motto „Best friends“.

    Diese Gruppen erhielten als Preis jeweils 55 Euro, vom Gewerbekreis Giesenkirchen ausgelobt.

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  • Bebauung City-Ost: Versagt der Sozialstaat zugunsten von Renditen?

    Bebauung City-Ost: Versagt der Sozialstaat zugunsten von Renditen?

    Bereits in der Weimarer Republik erhielt die Reichsverfassung von 1990 auf Druck von Sozialreformern den Artikel 155: “Die Verteilung und Nutzung des Bodens wird von Staatswegen in einer Weise überwacht, die Mißbrauch verhütet und dem Ziele zustrebt, jedem Deutschen eine gesunde Wohnung (…) zu sichern“.

    Das Recht eines jeden auf eine “menschenwürdige Wohnung“ ist im Artikel 25 der UN-Menschenrechtscharta von 1948 verankert. Dies als geschichtliche Information vorausgeschickt.

    Heutzutage gibt es diesen Rechtsanspruch nicht mehr, Wohnungsbau ist Ländersache.
    Allerdings sieht die Situation nicht viel anders aus. Der freie Wohnungsmarkt deckt die Nachfrage nach mietpreisgünstigen Wohnungen nicht. Der Sozialstaat ist gefordert, der Wohnungsbau wird Teil der Daseinsvorsorge.

    Diese Daseinsvorsorge könnte bei entsprechendem politischen Willen in Mönchengladbach beispielhaft umgesetzt werden.
    Das Projekt MG+, wachsende Stadt ist ein Paradebeispiel zur Darstellung dieses Willens bei der Realisierung der City Ost.

    Es gibt nach Auskunft der Verwaltung 2.000 Haushalte in Mönchengladbach mit einem Wohnungsberechtigungsschein, sie suchen eine bezahlbare Wohnung und finden keine auf dem Wohnungsmarkt. Einer der Gründe: seit 2000 wurden in Mönchengladbach fast keine Wohnungsneubauten öffentlich gefördert.

    Und: 2005 gab es noch 15.264 zweckgebundene, mietgünstige Wohnungen, 2015 waren es nur noch 9.964. Im gleichen Zeitraum wurden nur 600 zweckgebundene Wohnungen neu gebaut.

    Nachdem im Planungs- und Bauausschuss durch den Investor seine Ideen und Vorstellungen eloquent vorgestellt wurden, beriet nun der Hauptausschuss über das weitere Vorgehen, über eine Empfehlung an den Stadtrat, damit dieser zu einer Entscheidung kommen kann.
    Politiker von Bündnis90/Grüne befürworten die Pläne des City-Ost-Investors grundsätzlich, möchten jedoch erreichen, das die Durchmischung des neuen urbanen Wohngebietes vertraglich festgelegt wird und zwar zu einem Zeitpunkt, der Entscheidungen sowohl des Investors als auch der Kommune ermöglicht.
    Vorgeschlagen wurde eine Drittelung des geplanten Wohnraumes (1500-2000 Wohnungen) in freien-, mietgeminderten- und sozialen Wohnungsbau.
    Die Partei die Linke konnte sich diesem Antrag anschließen.

    Dieser Vorschlag löste vehementen Widerspruch auf Seiten der CDU/SPD geführten GroKo im Hauptausschuss aus.
    Einwürfe wie: „ Es wurde im Planungsausschuss bereits alles hervorragend dargestellt, alle Fragen wurden beantwortet, alle waren zufrieden“, sie halfen nicht weiter. Solches “über den Mund fahren“ ist nicht geeignet eine sachliche Diskussion zu einem Konsens zu bringen.

    Noch weniger geeignet war allerdings die unsachliche Wertung seitens der SPD:“ Sie fordern im Endeffekt in der Realität einen Römerbrunnen“. CDU-Chef Dr. Schlegelmilch versuchte das Gesagte zu relativieren.
    Die Stimmung wurde naturgemäß gereizter.

    Mit den Stimmen der GroKo wurde der Vorschlag der Verwaltung angenommen.
    Der Investor erhält somit keinerlei Auflagen zu jetzigen Zeitpunkt.
    Er wird sich darauf verlassen, dass die Stadt Mönchengladbach keine Auflagen zur Wohnungsbindung machen wird. Ansonsten hätte sie es bereits getan.
    Regressansprüche aus solchem Verhalten können nicht ausgeschlossen werden.
    Die Verantwortlichen der Stadt und der Politik werden dies wissen.

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  • AWO Mönchengladbach wieder mit der größten Fußgruppe beim Veilchendienstagszug dabei

    AWO Mönchengladbach wieder mit der größten Fußgruppe beim Veilchendienstagszug dabei

    Über 200 Teilnehmer, von 0 bis 100 Jahre, bestehend aus Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Kunden, Kindern der Kindertagesstätten und Gruppen der “Offenen Ganztagsschulen”, sowie deren Eltern, zeigen der Stadt einmal mehr:

    “Wir sind bunt. Wir sind AWO”!

    Als besonderen Gast in der Fußgruppe freut sich die AWO über die Mönchengladbacher Karnevalsprinzessin des Vorjahres Barbara Gersmann.

    Die größte Fußgruppe des Mönchengladbacher Karnevals wird beim Veilchendienstagszug aus organisatorischen Gründen zweigeteilt.
    Die eine Hälfte trägt die Nummer 48, die zweite Hälfte die Nummer 49. Dazwischen sorgt die Showband “Mystique” aus Arnheim in den Niederlanden für beste musikalische Karnevalsstimmung.

    Der Start des Veilchendienstagszugs ist auf der Lüpertzender Straße um 13:11 Uhr.
    Von da aus schlängelt sich der Zug über die Hitta-, Aachener-, Hindenburg- und Bismarckstraße, biegt dann Richtung Eicken ein, bis er schließlich am Europaplatz endet.

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  • Investor City-Ost: Zielgruppe ist der untere und gehobene Mittelstand

    Investor City-Ost: Zielgruppe ist der untere und gehobene Mittelstand

    Unter dem Beifall der Mitglieder des Bauausschusses beendete Herr Franken von der Catella Projektmanagement GmbH als Projektleiter für den Investor Nordic Seeding GmbH seine Projektvorstellung City Ost für den Fachausschuss am 31. Januar 2018.

    Einleitend hatte Dr. Gregor Bonin als Dezernent für Planen- und Bauen betont, wie erfreut er ist, dass nach dem Absprung des Investors Interboden, dieser sagte ab aus unternehmerischen Gründen, die Nordic Seeding GmbH das Vorzeigeprojekt mit der Stadt Mönchengladbach realisieren möchte.
    Bonin möchte zügigst in eine Vermarktung kommen erklärt er dem Gremium.

    Die Catella Projektmanagement GmbH hat den Auftrag in der Castella Gruppe Immobilien/Investment Produkte zu generieren.
    Catella hat dazu herausgearbeitet: bezahlbare Mieten sollen für unterschiedliche Produkte angeboten werden, um die Zielgruppen abdecken zu können.
    „Zielgruppe ist der untere und gehobene Mittelstand, das ist für uns die größte Kaufkraftgruppe. Es geht natürlich auch ins gehobene Segment , auch die geförderten Wohnungen gehören in unser Sortiment, “ bekennt Franken und vergißt hier die Erwähnung des sozialen Wohnungsbaues. „Wir sprechen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen an: Single, Ältere, Familien “, auch diesmal kein Wort über weniger betuchte Bürger in der Stadt.

    Wichtig sind der Catella GmbH: Sie brauchen einen verläßlichen Partner auf Seiten der Stadt. Die Kultur dazu ist in MG für sie viel sicherer als z.B. in Berlin.

    Hier in Mönchengladbach gebe es eine Aufbruchstimmung, die Catella-Analyse ergab: die meisten Wohnungen sind 40 Jahre alt, seit 2000 gab es kaum Neubauten.

    Und: die preisgebundenen Wohnungen werden in den kommenden Jahren stark zurückgehen, was bedeutet, diese Wohnungen werden dem freien Markt überlassen, die heutigen Mieter werden größere Probleme mit der Bezahlbarkeit bekommen.

    Dann kommt doch noch ein Satz pro bezahlbarem Wohnungsbau: „Mönchengladbach braucht vor allem 2- und 3- Zimmerwohnungen, wir werden auch den geförderten Wohnungsbau im Portfolio haben“.
    Reicht eine solch grundsätzliche Aussage? Wieder kein Wort zum Sozialen Wohnungsbau.

    „Wir schaffen kein Wohngebiet sondern ein Quartier, keine Qadratmeterfläche sondern Lebensraum, der den Menschen weiterhilft, deswegen gehört dazu ein entsprechendes Serviceangebot“.

    Sie wollen einen Stadtteil mit neuen Qualitäten, die es so in Mönchengladbach nicht gibt. Sie berechnen die Mieten nicht nach Quadratmeterpreisen sondern in Prozent vom Haushaltseinkommen hören die erstaunten Zuhörer.
    Wie oben bereits erwähnt, gab es viel Beifall von den Politikern.
    Als nächstes Gremium berät der Hauptausschuss diesen Tagesordnungspunkt, ehe am 15.2.2018 der Rat entscheidet, das Bauleitplanverfahren durchzuführen.

    Bis dahin werden etliche Fragen der Opposition zu beantworten sein.

    Die aktuellen Planungsunterlagen finden Sie hier:
    Beratungsvorlage der Verwaltung
    Städtebauliches Konzept Teil A Projekthandbuch
    Städtebauliches Konzept Teil B Researchbericht

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  • Karnevalstreiben in Giesenkirchen – mit Video

    Karnevalstreiben in Giesenkirchen – mit Video

    Echte Kanrneval-Fans lassen sich auch nicht von diesem miesen Wetter abhalten, den Karnevalszug der Kinder in Giesenkirchen zu bejubeln.
    Viele Tausend, entsprechend angezogen, säumten den Straßenrand und freuten sich sowohl über die tollen Kostüme der Aktiven, als auch über Kamelle und Co.
    Was machte da schon die eine oder andere Regenschauer aus.

    Gespannt darf man auf die Prämierung der besten Gruppen sein, große Unterschiede waren nicht festzustellen.
    Störungen in bemerkenswertem Ausmaß sind nicht bekannt.
    Ein Dankeschön an die Ersthelfer, die Feuerwehr sowie die Polizei und die vielen Ehrenamtler.

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  • Hardter Karnevalslauf am Samstag, 10. Februar 2018

    Hardter Karnevalslauf am Samstag, 10. Februar 2018

    Für die ambitionierten Hobbyläufer in der Region ist er eine Institution: der Hardter Karnevalslauf.
    In diesem Jahr findet er bereits zum 37. Mal statt.
    1981 war die Premiere, einmal musste er wegen schlechten Wetters abgesagt werden.
    Ansonsten gilt seit Jahrzehnten: Der Karnevalssamstag, in diesem Jahr der 10. Februar, ist Lauftag in Hardt.

    „Wir rechnen in diesem Jahr mit rund 600 Teilnehmern“, sagt Richard Mayer, Vorsitzender der LG Mönchengladbach, die 1979 gegründet wurde und seit 1981 den Lauf organisiert.

    Angeboten werden erneut ein Fünf-Kilometer-Jedermannlauf sowie der traditionelle Volks- und Straßenlauf über zehn Kilometer. Die Läufe sind besonders beliebt, da schnelle Zeiten auf dem flachen Rundkurs mit wenigen Kurven gut möglich sind. Für die Kleinen gibt es um einen 500-Meter-Lauf (bis U8) und einen Zwei-Kilometer-Lauf (U10-U16).

    Traditionell geht es beim Hardter Karnevalslauf aber nicht nur um Bestzeiten: Bei manchen Läufern steht weniger die Zeit im Vordergrund als ein originelles Kostüm.
    Wer möchte, kann den Lauf im Kostüm absolvieren.
    Wer hierbei das originellste Kostüm trägt, kann ebenfalls mit einem Preis rechnen.
    Die Ehrungen nimmt dabei das Mönchengladbacher Kinderprinzenpaar vor.

    Neu in diesem Jahr ist, dass die Zeitmessung elektronisch über ein in der Startnummer integriertes Chipsystem erfolgt. Die Strecke ist DLV-vermessen. Die Vermessung der 5km und 10km Strecke wurde auf der Grundlage der Internationalen Wettkampfregel 240.3 (IWR) durch einen lizensierten DLV-Vermesser durchgeführt und erfüllt die Vorgaben des DLV-Streckenzertifikates, ist also bestenlistenfähig.

    Anmeldungen im Internet unter: www.lg-moenchengladbach.de.
    Alternativ mit Angabe von Name, Vorname , Geburtsdatum, Verein, Geschlecht m/w und Laufstrecke per Mail an: anmeldung@lg-moenchengladbach.de;
    Telefonisch: 02161/557975 oder 02166/88440

    Ort: Schulzentrum Vossenbäumchen 50, 41169 Mönchengladbach

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  • Matinee zur Komödie „Der zerbrochne Krug“

    Matinee zur Komödie „Der zerbrochne Krug“

    Am Sonntag, den 25. Februar feiert Heinrich von Kleists Komödie „Der zerbrochne Krug“ um 19.30 Uhr Premiere auf der Großen Bühne des Theaters Mönchengladbach, inszeniert von Hüseyin Michael Cirpici.

    Der gebürtige Krefelder hat das Publikum am Niederrhein zuletzt mit seiner Interpretation von Shakespeares „Macbeth“ begeistert.

    Bei einer Frühstücks-Matinee am Sonntag, 18. Februar stellen die Schauspieler Bruno Winzen (Dorfrichter Adam), Christopher v.u.z. Lerchenfeld (Gerichtsrat Walter) und Dramaturg Martin Vöhringer das Stück um 11.15 Uhr im Theatercafé Linol näher vor.
    Ab 10 Uhr können die Besucher frühstücken. Der Eintritt für die Matinee beträgt 4 Euro (ohne Frühstück).

    Karten sind ab sofort an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder www.theater-krmg.de erhältlich.

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  • Macht-Posten-Versorgung – die Chance der Basis

    Macht-Posten-Versorgung – die Chance der Basis

    Meine erste Reaktion war mit einer Schockstarre vergleichbar.
    Ich fühlte mich betrogen, ein Parteiführer hatte mich hinters Licht geführt, ich hatte ihm Glauben geschenkt.
    Sie wollten Verantwortung übernehmen für unser Land, er wollte keinesfalls einen Platz am Kabinetts-Tisch der Angela Merkel einnehmen. Vertrauensbruch.
    Macht war ihm wichtig, ein Ministerposten, eine gute Versorgung. Was störte ihn sein Geschwätz von gestern.

    Die Basis ist nun aufgerufen, sie muß es nun richten, dieses unwürdige GroKo-Gebilde verhindern.
    Kann sie ihre einmalige, evtl. unzulässige Chance nutzen?
    Ein Gericht wird die Zulässigkeit bestätigen, davon gehe ich aus.
    Stoppt Schulz, er kann und sollte Deutschland nirgendwo mehr repräsentieren können.
    Nach seinen eigenen Worten ist er nicht der richtige Mann für einen Neuanfang, wie sollte er dann in Krisensituationen seinen Mann stehen können.

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  • Grüne Nord laden zur Mitgliederversammlung

    Grüne Nord laden zur Mitgliederversammlung

    Zu ihrer Mitgliederversammlung laden die Grünen im Ortsverband Mönchengladbach-Nord für Dienstag, den 20. Februar 2018 von 19.30 bis 21.30 Uhr ins Cafe van Dooren, Kaiserstr. 132, 41061 Mönchengladbach ein.

    Auf Bundesebene sind die Grünen mit einer neuen Spitze ins Jahr gestartet. In den Umfragen gewinnt grüne Politik landesweit an Zustimmung und die Mitgliederzahlen steigen. Dies ist daher die richtige Zeit auch vor Ort noch aktiver zu werden und das Leben in unserer Stadt im besten Sinne zu gestalten. Passenderweises stehen dafür die Vorstandswahlen an!

    Das amtierende Vorstandsduo Monika Halverscheid und Boris Wolkowski wollen mit den Mitgliedern auch über konkrete Ideen für die Zukunft und gemeinsame Projekte sprechen, um grüne Politik im Norden der Stadt zum Wirken.

    Interessierte sind ausdrücklich herzlich eingeladen!

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  • Glyphosat: Verbotsforderung der Grünen verschoben

    Die Zahl der Glyphosat-Kritiker steigt stetig. Der Grund: Den ökonomischen Vorteilen für die konventionelle Landwirtschaft stehen zahlreiche Defizite gegenüber.
    Das sehen sicher auch sämtliche Mönchengladbacher Politiker so. Diesen Eindruck vermittelten sie in der vergangenen Woche im Finanzausschuss. Ein entsprechender Antrag der Bündnis-Grünen wurde zuständigkeitshalber ohne Beratung in den Umweltausschuss geschoben.
    Der veranrwortliche Umweltdezernent Dr. Bonin erklärte kurz, dass auf den Flächen der Stadt schon seit Jahren kein Mittel mit Glyphosat eingesetzt werde.
    Ob auch die Landwirte ihre Flächen ohne dieses Mittel bearbeiten, blieb unbeantwortet.

    Die Mängel von Glyphosat haben es allerdings in sich: Nach Darstellung der Albert-Schweitzer-Stiftung schädigt Glyphosat schon in geringen Mengen die menschlichen Embryonal- und Plazentazellen sowie die DNA von Menschen und Tieren.
    Das Herbizid „Roundup“ könne in menschlichen Zellen innerhalb von 24 Stunden zum vollständigen Zelltod führen. Nachweislich tödlich sei »Roundup« vor allem auch für Amphibien. Zudem bestünden bei Menschen und Tieren Zusammenhänge zwischen Glyphosat und Fehlbildungen/-geburten.
    Bei Menschen, so heißt es bei der Albert-Schweitzer-Stiftung weiter, könnte Glyphosat solchen Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs den Weg ebnen sowie zu Depressionen, Herzinfarkten und Unfruchtbarkeit führen. Darauf weise eine neuere Studie hin.

    Zunehmend beklagten auch hierzulande Landwirte Störungen wie Atemwegsbeschwerden und Hauterkrankungen nach dem Einsatz von Glyphosat.
    Die Grünen haben daher einen Antrag eingebracht, wonach der Einsatz von Glyphosat auf landwirtschaftlich genutzten Flächen der Stadt Mönchengladbach nicht mehr gestattet werden soll.
    Die Hansestadt Rostock hat jetzt bereits einen Beschluss gefasst, der die Nutzung des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat auf all ihren Flächen untersagt.
    Die Bundesregierung stimmte der Weiternutzung jedoch auf europäischer Ebene unverständlicherweise zu.

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  • OB H. W. Reiners kritisiert Untätigkeit der Deutschen Bahn AG
    zitierte Webseite der DB nicht mehr erreichbar

    In einem persönlichen Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Richard Lutz, kritisiert Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners die mangelhafte Kommunikation der Deutschen Bahn AG und den desolaten Zustand des Hauptbahnhofs Mönchengladbach.
    MG-Heute dazu: Der im Schreiben veröffentliche Link ist nicht erreichbar. Die DB wird die Seite wohl aus dem Netz genommen haben, einfach unwürdig.
    MG-Heute hat den Text bei „Geheimtipp Leipzig“ im Internet gefunden:
    https://geheimtipp-leipzig.de/die-sieben-bahnhofskategorien/

    Mit unterzeichnet haben das Schreiben die Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings und Güllistan Yüksel sowie die Landtagsabgeordneten Frank Boss, Jochen Klenner, Hans-Willi Körfges und Andreas Terhaag. Das Schreiben im Wortlaut:

    „Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,

    da mir der Zustand des Hauptbahnhofs Mönchengladbach seit langem ein Dorn im Auge ist und ich mich in den letzten Wochen erneut extrem über die mangelhafte Kommunikation der Deutschen Bahn AG geärgert habe, wende ich mich heute persönlich an Sie. Die Thematik der Sanierung des Empfangsgebäudes des Hauptbahnhofs füllt hier Ordner mit negativen Pressemeldungen. Nachdem die Stadt Mönchengladbach kostenpflichtige Vorleistungen sowie eine Beteiligung an den Planungskosten erbracht hat, war die Umsetzung der Sanierung des Empfangsgebäudes für 2014 vorgesehen, wurde dann von der Deutschen Bahn AG auf 2016 verschoben. Im August 2017 erreichte mich die freudige Kunde, dass die Arbeiten an der Empfangshalle ab dem 01.09.2017 weitergehen! Nach einigen offensichtlichen Abrissarbeiten passierte allerdings erneut nichts mehr. Derzeit verfügt der Bahnhof daher weder über Türen noch über eine Fahrgastinformationsanzeige. Über diese zeitliche Posse der Untätigkeit hinaus, bin ich überaus verärgert, von der erneuten Verschiebung der Sanierungsmaßnahme durch die Medien zu erfahren. Diese Ignoranz der Deutschen Bahn AG ist einfach stillos. Wie Ihnen sicher bekannt ist, befindet sich der Mönchengladbacher Hauptbahnhof in der Bahnhofskategorie 2. Gemäß Ihren eigenen Ausführungen sind solche Verkehrshalte wie folgt zu klassifizieren: „Die 87 Bahnhöfe der Kategorie 2 sind häufig wichtige Zustiegspunkte für den Fernverkehr oder Schnittstellen zu den großen Flughäfen und Hauptbahnhöfe größerer Städte. Alle bedeutenden infrastrukturellen Einrichtungen sowie Dienstleistungen rund um die Bahnreise sind vorhanden. Zudem ist eine Betreuung der Reisenden in den Hauptverkehrszeiten durch unsere Mitarbeiter gewährleistet. Ausstattung und Service haben ein ähnlich hohes Niveau wie an Bahnhöfen der Kategorie 1.“

    (http://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/stationsnutzung/11878066/bahnhofs_kategorien.html)

    Vor dem Hintergrund der hiesigen Gegebenheiten ist selbst bei wohlwollender Auslegung keine Subsumtion unter die Kriterien Ausstattung und Service möglich. Der Zustand ist – auch im Vergleich zu anderen in der Kategorie 2 eingeordneten Stationen – als erbärmlich und der 26. größten Stadt der Bundesrepublik völlig unangemessen zu bezeichnen. Die aktuelle Entwicklung und der derzeitig wirklich unerträgliche Zustand heizen die Presseanfragen weiter an und erweitern damit völlig zu Recht die Liste der Negativmeldungen über die Deutsche Bahn AG. Nach einer langen, schwierigen Zeit des Strukturwandels verzeichnet Mönchengladbach Wachstum und ein verstärktes Interesse bei Investoren. Die Stadt setzt im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt alles daran, den Bereich um den Hauptbahnhof attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten. Sehr geehrter Herr Dr. Lutz, für den Zustand des Hauptbahnhofs mit seinem historisch, stadtbildprägendem Gebäude schäme ich mich gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sowie gegenüber Reisenden und Pendlern. Die Untätigkeit der Deutschen Bahn AG konterkariert Stadtentwicklungsmaßnahmen. Nach nunmehr vier Jahren des Hinhaltens durch die Deutsche Bahn AG sehe ich die dringende Notwendigkeit von sichtbaren Ergebnissen und gehe davon aus, dass Sie mir zustimmen. Im Hinblick auf die hier vorliegenden Presseanfragen informiere ich Sie vorsorglich darüber, dass ich dieses Schreiben der Presse zur Verfügung stelle. Gerne erwarte ich Ihre Antwort und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen

    Hans Wilhelm Reiners“

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  • „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“: zum letzten Mal am Valentinstag

    „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“: zum letzten Mal am Valentinstag

    Passend zum Valentinstag zeigt das Theater Mönchengladbach am Mittwoch, den 14. Februar „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ von Joël Pommerat.

    Damit verabschiedet sich die Inszenierung von Christoph Roos endgültig von der Bühne. Das Theaterstück mit dem ungewöhnlichen Titel wirft einen facettenreichen Blick auf das Thema Liebe in all ihren Facetten.

    Joël Pommerat gehört in Frankreich zu den bedeutendsten zeitgenössischen Theaterautoren. „Die
    Wiedervereinigung der beiden Koreas“ wurde 2014 zum ersten Mal auf Deutsch aufgeführt. Seit dieser
    Spielzeit konnten auch die Besucher des Theaters Mönchengladbach das Panorama über die Liebe auf
    der Bühne erleben.

    Die sechszehn unterschiedlichen Szenen handeln von Sehnsucht, Enttäuschung, Abschiednehmen, aber auch vom hoffnungsvollen Zusammenbleiben.
    Am Mittwoch, den 14. Februar haben Zuschauer zum letzten Mal die Möglichkeit, den Liebesreigen um 19.30 Uhr auf der Großen Bühne des Theaters Mönchengladbach zu sehen.

    Tickets: 02166/6151-100 oder www.theater-kr-mg.de.

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  • Der Gipfel – Der Missbrauch der Bürger

    Der Gipfel – Der Missbrauch der Bürger

    Der Bund behauptet, die Kosten für den G20-Gipfel in Hamburg 2017 haben ca. 72 Millionen Euro betragen. Andere gut informierte Kreise betiteln die Gesamt-Kosten mit 300-400 Millionen Euro. Für ein 2 Tage Europa-Treffen. Für 20.000 Delegierte aus Europa.

    Eine unsägliche Verschwendung deutscher Steuermittel.

    An Argumenten fehlt es den Verantwortlichen in der Bundesregierung nicht:
    diese 20.000 Menschen müssen schließlich ordentlich untergebracht und versorgt werden, müssen beschützt und geschützt werden.
    Wer sind diese 20.000 Delegierten eigentlich? Wir Bürger erfahren es nicht, wir haben zu zahlen. Warum müssen es 20.000 sein?
    Erfahren wir greifbare Ergebnisse über den Einsatz von solchen Menschen-Massen?
    Nein, das wird nicht mitgeteilt, dieser Gigantismus ist auch nicht erklärbar.
    Meine Begeisterung für ein solch gefräßiges Europa schwankt.

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  • Die Familienkarte- nicht nur ein Bonus für Familien in Mönchengladbach

    Die Familienkarte- nicht nur ein Bonus für Familien in Mönchengladbach

    Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Familien zu stärken und mit Unterstützung der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) eine Familienkarte einzuführen. Zukünftige Inhaber dieser Familienkarte sollen durch spürbare finanzielle Vorteile und Vergünstigungen beim Einkauf und bei der Gestaltung von Freizeit eine Entlastung erfahren und Anreize bekommen, in Mönchengladbach mehr zu unternehmen und Gemeinsamkeiten zu erleben.

    In der aktuellen Vorbereitungsphase zur Einführung der Familienkarte wendet sich die Stadt nun an lokale Betriebe, Unternehmen und Vereine, sich mit Rabatten für Familien einzubringen und dadurch das familienfreundliche Image der Stadt zu stärken.

    „Mönchengladbach ist im Wachstum – nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ. Die Familienkarte Mönchengladbach ist ein Projekt der Stadt Mönchengladbach zur Stärkung der Familien in unserer Stadt. Die Karte soll zum einen Familien in vielen für sie relevanten Bereichen unterstützen, sie bietet aber auch die Möglichkeit, zu zeigen, was Mönchengladbach für Familien zu bieten hat“, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zum Auftakt der Kampagne.

    Die Familienkarte soll Familien in der Stadt Anreize für Unternehmungen bieten und dabei auch finanzielle Erleichterung. Unternehmen können das Projekt unterstützen und selber davon profitieren. „So können letztlich mehrere Seiten von der Familienkarte profitieren: Familien, zum Beispiel durch Rabatte bei Veranstaltungen und Wirtschaft, Handel, Gastronomie und Dienstleistungen, weil sie ihre Bekanntheit steigern und die Kunden von morgen gewinnen können. Von Familien, die sich so wertgeschätzt fühlen und gut laufenden Unternehmen profitiert wiederum die gesamte Stadt“, ergänzt Peter Schlipköter, Geschäftsführer der städtischen Marketing Gesellschaft (MGMG), die selbst Vergünstigungen beim Ritterfest oder bei den Taschenlampenkonzerten für Familienkarten-Inhaber anbieten wird.

    „Wir verstehen uns als familienfreundliche Stadt, in der Kinder willkommen sind und stehen als Ansprechpartner gerne zur Seite. Die Familienkarte wird allen Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren kostenlos ausgehändigt und soll vor allem auch kinderreichen Familien beim alltäglichen Bedarf finanzielle Entlastung wie auch bei der Freizeitgestaltung exklusive Vorteile bieten“, unterstreicht Beigeordnete Dörte Schall. Jeder Erziehungsberechtigte mit Hauptwohnsitz in Mönchengladbach, der mit mindestens einem Kind in häuslicher Gemeinschaft lebt ist berechtigt, die kostenlose Familienkarte zu beantragen. Eine Zweitkarte soll jederzeit über einen geplanten Online-Antrag ausgestellt werden können.

    Vor Ablauf, also etwa nach eineinhalb Jahren, soll nach Einführung der Familienkarte rechtzeitig ermittelt werden, ob die Karte angenommen wird und die entsprechenden Effekte erzielt wurden. Dann soll über eine Fortsetzung in den politischen Gremien beraten werden. Die Kosten für die Familienkarten von der Erstellung bis hin zur Vermarktung und Versand über den Zeitraum von zwei Jahren werden bei insgesamt rund 169.000 Euro liegen. Bei der Familienkarte hat sich der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie dabei an dem Konzept der Familienkarte, wie es zum Beispiel die Städte Düsseldorf und Krefeld umgesetzt haben, orientiert. Insgesamt können damit etwa 25.000 Familien in Mönchengladbach erreicht werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=U1ay2DUUxfs&feature=youtu.be

    Doch bevor die Familienkarte überhaupt beantragt werden kann, geht die Stadt nun in einem ersten Schritt auf die Unternehmen zu, die – sofern sie die Kampagne aktiv unterstützen – mit dem „Mönchengladbach Familiensiegel“ als Leistungspartner und besonders familienfreundlich ausgewiesen werden und dieses auch für ihre eigenen Medien/Werbezwecke nutzen dürfen. In der Planung sind hierzu auch ein Booklet mit allen Angeboten, ein Familienkarten-Newsletter und eine Facebook-Fanpage.

    Mit dem Siegel „Wir sind familienfreundlich“ engagieren sich die Unternehmen sichtbar für dieses soziale Projekt und damit auch für die Attraktivität der Stadt. Firmen, die sich beteiligen wollen, können ein entsprechendes Antragsformular unter www.familienkarte-mg.de herunterladen.

    Hier werden auch in Zukunft alle Informationen rund um die Familienkarte zu finden sein.
    Ansprechpartner für das Projekt Familienkarte ist der städtische Fachbereich Kinder, Jugend und Familie (Kontakt: E-Mail: familienkarte-mg@moenchengladbach.de)

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  • Odenkirchen erhält einen neuen, umgestalteten Marktplatz –Kosten bleiben intransparent

    Odenkirchen erhält einen neuen, umgestalteten Marktplatz –
    Kosten bleiben intransparent

    Unter der Devise „Wir räumen auf und setzen Akzente“ soll der in die Jahre gekommene Martin-Luther-Platz in Odenkirchen umgestaltet werden.
    Die entsprechenden Pläne, die zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität führen sollen, wurden in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vorgestellt. Eine Entscheidung steht in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 22. Februar an.

    Da die historische Kirche, die 1755/56 errichtet wurde, und der vorgelagerte Platz eine Einheit bilden, sieht der zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern erarbeitete Entwurf vor, den Kirchgarten, der bereits heute von der städtischen Tochter mags gepflegt wird, weiter zu öffnen und einzubeziehen. Dieser Bereich soll um eine Boulebahn und eine Sitzgruppe mit integriertem Schachspiel bereichert werden.

    „Der Platz wirkt durch seien Neugestaltung heller, freundlicher und einladender. Durch die klare Gliederung erfährt der Platz eine Aufwertung in den Punkten Aufenthaltsqualität und Sicherheit und wird somit sicherlich wieder stärker von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen“, so der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.

    Als räumliche Trennung zur Straße werden an der Platzkante neue Bänke mit Blick auf die Kirche errichtet. Kurzzeitparken, wie es bislang vorkommt, soll dann nicht mehr möglich sein.

    Bestandteil eines vier Meter breiten Streifens zwischen Straße und Platz sind neben der neuen Möblierung auch Sträucher (Felsenbirnen), Bäume, Fahrradbügel und eine neue LED- Beleuchtung, wie sie auf dem Rheydter Marktplatz bereits vorzufinden ist.
    Darüber hinaus soll die zum Parkplatz der Deutschen Bank hin als störend empfundene Hecke und andere Hecken um die Kirche auf einen Meter gekürzt werden. Durch die Fällung einer zudem erkrankten Eibengruppe wird der Blick auf das Kirchengebäude wieder frei gegeben.

    „Wir haben nun die Möglichkeit, den 1988 errichteten Platz, der den gleichen Bodenbelag wie in der Burgfreiheit erhalten soll und auf dem weiter der Wochenmarkt stattfinden wird, wieder näher an die Kirche zu holen“, erläutert der für dieses Projekt verantwortliche Stadtplaner Taco de Marie.

    Mit der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR (mags) ist vereinbart, dass sie den ersten Bauabschnitt, d.h. die Tiefbauarbeiten zur Wiederherstellung, größtenteils als Instandsetzungsarbeiten ausführen werden. Diese sind entsprechend im Wirtschaftsplan der mags in 2018 veranschlagt. Die Höhe dieser Kosten wurde nicht mitgeteilt.

    Die Gesamtkosten für ergänzende Tiefbaumaßnahmen, über die Instandsetzung hinausführenden Arbeiten und für den Bauabschnitt 2 belaufen sich nach der aktuellen Kostenschätzung auf ca.150.000 €.
    Diese Mittel stehen unter der LDI-Nummer 1043 im Haushaltsjahr der Stadt Mönchengladbach 2017 zur Verfügung und müssen noch im Rahmen des Jahresabschlusses durch den Kämmerer in 2018 übertragen werden.

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  • Das Theater trauert um Matthias Kniesbeck

    Das Theater trauert um Matthias Kniesbeck

    Foto: Matthias Stutte

    Der saarländische Schauspieler und Theaterregisseur Matthias Kniesbeck, Jahrgang 1955, ist nach langer Krankheit in Merzig verstorben.
    Am Theater Krefeld und Mönchengladbach hat Kniesbeck während der Intendanz von Jens Pesel mehrfach gearbeitet. Unter anderem inszenierte er 2006 Michael Frayns berühmte Komödie „Der nackte Wahnsinn“ und übernahm selbst die im Stück parodierte Rolle eines Theater-Regisseurs.
    Eigene Theaterabende wie „Elvis liebt Dich!“ (gemeinsam mit Jochen Kilian) oder das von ihm neu entdeckte Woody-Allen-Musical „Sweet and Lowdown“ wurden am Niederrhein schnell zu Publikumsrennern.

    Vielen Zuschauern dürfte der Charakterkopf Kniesbeck auch als eindrucksvoller
    Dorfrichter Adam in Jens Pesels Inszenierung von Kleists „Der zerbrochne Krug“ in Erinnerung sein.

    Foto: Matthias Stutte

    Kniesbeck spielte und inszenierte u.a. an Theatern in Berlin, Darmstadt, Stuttgart und Essen. Fernsehzuschauer kannten ihn aus der TV-Serie „Balko“, dem Saarbrücker Tatort als Partner von „Palü“ und der vielfach international preisgekrönten Hunsrück-Saga „Heimat“ von Edgar Reitz, die in der ARD gezeigt wurde.

    Der Liederabend „Männerschmerz“, den er in den 1990er Jahren mit Essener Schauspielkollegen und dem Musiker Willi Haselbek entwickelt hatte, erreichte im Ruhrgebiet Kultstatus.

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  • 186 Millionen Überstunden in NRW – 58 Prozent unbezahlt –Extrem-Arbeitszeiten in Mönchengladbach

    186 Millionen Überstunden in NRW – 58 Prozent unbezahlt –
    Extrem-Arbeitszeiten in Mönchengladbach

    Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht: In Mönchengladbach ist das für die rund 2.100 Beschäftigten des Gastgewerbes alles andere als ungewöhnlich.
    Ebenso wenig für die 1.600 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor.

    Genau darum fürchtet nun die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Sie warnt mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD davor, dass es zu einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes „durch die Hintertür“ kommen könnte – mit erheblichen Folgen für Tausende Beschäftigte in der Region.

    „Flexibilität im Job kann nicht einseitig auf Kosten der Beschäftigten gehen“, macht NGG-Geschäftsführerin
    Manja Wiesner deutlich. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sei hier längst etwas aus der Balance geraten: So leisteten Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen im vorletzten Jahr 186 Millionen Überstunden – 58 Prozent davon unbezahlt.
    Dies geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Jutta Krellmann hervor.
    Rechnet man die Überstunden in Vollzeit-Jobs um, entspricht das in NRW demnach 114.000 Arbeitsplätzen.

    „Auch in Mönchengladbach subventionieren Beschäftigte jeden Tag Unternehmensgewinne durch Gratis-Stunden. Statt immer wieder zu fordern, die Arbeitszeiten zu lockern, sollten die Arbeitgeber die vorhandene Mehrarbeit lieber auf mehr Schultern verteilen und neues Personal einstellen“, fordert Wiesner.

    An die GroKo-Verhandler von CDU/CSU und SPD appelliert die Gewerkschafterin, kein „Herumdoktern“ am Arbeitszeitgesetz zuzulassen. Im 28-seitigen Sondierungspapier ist von einem neuen „Rahmen“ die Rede, um den „vielfältigen Wünschen in der Arbeitszeitgestaltung gerecht werden zu können“.

    Für Wiesner steht fest: „Das Arbeitszeitgesetz legt Mindeststandards für den Schutz von Gesundheit und Privatleben fest. Hier brauchen wir keine neuen Experimentierräume.“
    Flexible Lösungen im Betrieb ließen sich per Tarifvertrag vereinbaren. In der Gastronomie hätten sich etwa Arbeitszeitkonten bewährt, so Wiesner. „Damit kann eine Hochzeitsfeier im Lokal auch mal länger gehen – ohne dass Köche und Kellner vor Arbeit umfallen.“

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  • AWO-Theaterprojekt mit Flüchtlingskindern feiert Premiere

    Die Nachwuchstheatergruppe des Internationalen Zentrums der AWO Mönchengladbach feiert die Premiere des Stücks “Der Drache will heiraten” und hofft am kommenden Sonntag auf viele Besucher.

    Die Gruppe besteht aus 14 Flüchtlingskindern im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Sie kommen aus dem Irak, Syrien, Afghanistan und Bulgarien.
    Unter der Leitung von Sabine Sanz und Alexander Betov, beide arbeiten als Opernsänger am Stadttheater in
    Mönchengladbach, haben die Kinder ein Jahr lang für die Aufführung geprobt.

    “Die Kinder hatten kaum bis gar keine Deutschkenntnisse, als sie zu uns in die Theatergruppe kamen”, erinnert sich Sabine Sanz. “Inzwischen haben sich nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten der Kids deutlich verbessert. Sie wissen sich nun auszudrücken, haben Selbstbewusstsein dazu gewonnen.”

    Die Premiere des Stücks sollte eigentlich schon im Dezember stattfinden. Doch durch die plötzliche Erkrankung einer Darstellerin musste die Aufführung verschoben werden. Sie findet nun am kommenden Sonntag, den 4. Februar 2018, in der Aula der Gesamtschule Espenstraße statt.
    Beginn ist um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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