Autor: Redaktion

  • Verteilung des Abfallkalenders 2020 startet + neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe

    Verteilung des Abfallkalenders 2020 startet + neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe

    Ab dem 9. Dezember erhalten die Mönchengladbacher den Abfallkalender für das Jahr 2020. Bis Ende des Jahres sind alle Haushalte mit dem Kalender für das kommende Jahr versorgt.
    Was gehört in die Biotonne? Welche Dinge dürfen in die graue Tonne für Restmüll? Werden alte Elektrogeräte abgeholt, und was passiert mit meinem Grünschnitt?
    Der neue Abfallkalender gibt auf 24 Seiten in vier Sprachen sowie vielen Bildern Informationen und Tipps, wie Mönchengladbacher möglichst umweltbewusst mit ihrem Abfall umgehen.
    Übrigens: Den Abfallkalender gibt es auch in digitaler Form als PDF auf www.mags.de zum Herunterladen.


    Neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe
    Die GEM macht Gladbacher Bürgern die Fahrt zu den Wertstoffhöfen ab kommendem Jahr noch einfacher dank verlängerten Öffnungszeiten.
    Die Wertstoffhöfe haben ab 2020 an vier Tagen in der Woche von 8 bis 18 Uhr geöffnet, an drei Tagen von 8 bis 14.30 Uhr.

    Heidgesberg (Nordpark)

    Montag: geschlossen
    Dienstag: 8 bis 14.30 Uhr
    Mittwoch: 8 bis 18 Uhr
    Donnerstag: 8 bis 14.30 Uhr
    Freitag: 8 bis 18 Uhr
    Samstag: 8 bis 14.30 Uhr

    Luisental (Geistenbeck)

    Montag: geschlossen
    Dienstag: 8 bis 18 Uhr
    Mittwoch: 8 bis 14.30 Uhr
    Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
    Freitag: 8 bis 14.30 Uhr
    Samstag: 8 bis 14.30 Uhr

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  • „Für alle Nutzergruppen“: Baustein im REME-Areal wird angestoßen

    „Für alle Nutzergruppen“: Baustein im REME-Areal wird angestoßen

    Der Planungs- und Bauausschuss hat die Aufstellung eines weiteren Bebauungsplans für das REME-Areal beschlossen. Grundlage des Bauleitplanverfahrens ist der städtebauliche Rahmenplan für den Kernbereich des Stadtteils Lürrip unter Einbeziehung des REME-Geländes, mit dessen Bearbeitung die Verwaltung im Jahr 2014 beauftragt und der seitdem stetig weiterentwickelt wurde.

    Die Entwicklung der Bauflächen soll demnach in mehreren Schritten erfolgen. Hierzu wurden drei Lose gebildet. Während im ersten Los unter anderem die kurzfristige Schaffung von Wohnraum in Form der Einzelvermarktung von Baugrundstücken Priorität hat, wird im zweiten Los der Schwerpunkt auf ein einheitliches städtebauliches Konzept unter Einbeziehung der erhaltenswerten Bausubstanz gelegt.

    Im Rahmen des Vergabeverfahrens für das Los 2 entschied sich die Jury für den Entwurf des Bewerberteams um die Instone Real Estate Development GmbH mit einem überwiegend autofreien und urbanen Freiraumkonzept und in Grün eingebettete Nachbarschaftsplätze für den südlichen Teil des 42.000 Quadratmeter großen Areals.

    Mit klaren Strukturen und innovativen Elementen wie gemeinschaftlich genutzte Gärten und eine Spielwerkstatt für Kinder sollen hier rund 300 Wohneinheiten mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Wohnformen für alle Nutzergruppen entstehen.

    Instone plant in der das Areal prägenden „Panzerhalle“, die zusammen mit dem „Kesselhaus“ als städtebauliche Landmarke erhalten bleiben soll, eine Mischnutzung aus Handel, Dienstleistung, Gastronomie und sozialen Infrastruktureinrichtungen.

    „Mit Instone haben wir einen strategischen Partner gefunden, mit dem wir das REME-Gelände qualitativ entwickeln können – städtebaulich, architektonisch und ökologisch“, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Ein weiteres zentrales Element der städtebaulichen Entwicklung des REME-Areals ist die Renaturierung des Gladbachs. Dadurch wird das Gewässer wieder im Stadtbild in Erscheinung treten. In enger Abstimmung mit der Verwaltung wird die NEW AG den Renaturierungsbereich gestalten. Die Renaturierung des Gladbachs wird über ein eigenständiges Planfeststellungsverfahren umgesetzt. Die Unterlagen sollen bis Ende dieses Jahres eingereicht werden, so dass im Jahr 2021 mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden kann.

    „Das Element Wasser ist Teil unserer Identität. Wir wollen den Gladbach als Namensgeber unserer Stadt wieder sichtbarer ins Stadtbild integrieren. Das REME-Areal bietet hierfür die besten Voraussetzungen. Die Renaturierung wird das angrenzende Wohnquartier und den gesamten Stadtteil Lürrip deutlich aufwerten“, so Bonin.

    Das REME-Areal bildet den östlichen Endpunkt der Impulsprojekte der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt.

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  • Neuer Baumarkt neben „Seestadt“ geplant

    Neuer Baumarkt neben „Seestadt“ geplant

    Auf der rund 3,2 Hektar großen Fläche zwischen Maurus-Ahn-Straße, Lürriper und Korschenbroicher Straße wurden die Hallen des ehemaligen Baumarktes Max Bahr bereits abgerissen.

    Ein Investor plant nun an gleicher Stelle den Neubau eines Baumarktes, der gleichzeitig die Verlagerung und Verkleinerung des dort ansässigen Modemarktes von der Korschenbroicher zur Lürriper Straße beinhaltet. Die Vorentwürfe zur Änderung des Bauplanungsrechts (Flächennutzungs- und Bebauungsplan) wurden jetzt in der Bezirksvertretung Ost und im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt.
    Die Beteiligung der Öffentlichkeit an den Planungen startet zeitnah.

    Die Änderung umfasst neben der Vergrößerung der Fläche des Baumarktes im Vergleich zum ehemaligen Max Bahr auch die Reduzierung der bestehenden zentrenrelevanten Verkaufsfläche an diesem Nicht-zentralen Versorgungsstandort. Die Ansiedlung der Einzelhandelsbetriebe erfolgt somit ganz im Sinne des Nahversorgungs- und Zentrenkonzeptes der Stadt Mönchengladbach.

    „Wir unterstützen die Idee des Investors und passen das Baurecht entsprechend an. Mit der Ansiedlung eines Baumarktes und der Modernisierung des Modemarktes schaffen wir im unmittelbaren Umfeld der späteren Seestadt mg+ ein Angebot, das allen Anwohnern sehr entgegen kommt. Die in Mönchengladbach bestehende Versorgungslücke mit bau- und gartenmarktspezifischen Sortimenten wird geschlossen und die entsprechende Kaufkraft verbleibt in Mönchengladbach“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

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  • AZ-Weihnachtsfeier: „Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    AZ-Weihnachtsfeier: „Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    „Unsere beliebte Weihnachtsfeier ist erneut in den Räumen der Städtischen Kliniken („Eli“) in Rheydt“, sagt Karl Boland, Sprecher des Vereins Arbeitslosenzentrum (ALZ). Und er sagt es mit Dank und Anerkennung, schließlich ist das soziale Engagement u.a. der „Städtischen“ nicht selbstverständlich. Den Gästen wird wieder ein reichhaltiges Programm aus Besinnlichem, Kabarett, Lyrik, Musik und das geschätzte Festessen im Casino „Villa Leise“ der Kliniken geboten.

    Damit möglichst viele Erwerbslose und ärmere Menschen teilnehmen können, wird dank Unterstützung der NEW mobil & aktiv ein kostenloser Busservice angeboten.
    Abfahrt ist um 14.45 Uhr gegenüber dem ALZ ab Haltestelle Lüpertzender Straße, Richtung Hauptbahnhof.
    Einlass im Casino „Villa Leise“, Eingang Hubertusstraße 100, ist ab 15 Uhr. Die Feier beginnt um 15.30 Uhr mit der Begrüßung bei Kaffee, Weihnachtsgebäck und dem traditionellen Anschnitt von Weckfrau, Weckmann und Weckkindern und endet gegen 19 Uhr.
    Der Bus fährt um 19:30 Uhr zurück.

    Wer am Donnerstag, 12. Dezember, mitfeiern will, meldet sich bitte an:
    Für die Teilnahme an der Weihnachtsfeier und die kostenlose Nutzung des Busshuttles ist eine Eintrittskarte nötig.
    Die ist montags bis freitags von 12 – 14 Uhr in der Verwaltung des Arbeitslosenzentrums kostenfrei erhältlich.
    Telefonische Infos dazu sind unter 02161/912648 zu bekommen.

    Wer mit öffentlichen Bussen (MöBus) anreisen will, kann in die Linien 19 (z.B. ab MG-Hbf) und Marienplatz, Rheydt (Linie 4) einsteigen. Die Linienbusse pendeln im 20-Minuten-Takt und halten an den Städtischen Kliniken an der Hubertusstraße.

    „Wir erwarten bis zu 150 Gäste“, freut sich ALZ-Leiter Karl Sasserath. Er dankt ausdrücklich den Sponsoren, die „die unbeschwerten Stunden möglich machen“. Ein besonderes Dankeschön gilt dabei dem Eli, das die „Villa“ zur Verfügung stellt und das leckere Catering besorgt. Hier setzt Eli-Geschäftsführer Thorsten Celary das „Wir machen das“ seines Vorgängers Horst Imdahl fort. Die vollwertige Weckmannfamilie steuert traditionell die Bio-Bäckerei Hans Öhmen bei.

    Bei „Weihnachten in Rheydt“ verwöhnen Team und Vorstand des ALZ die Gäste. Sie decken die Tische, schmücken den gespendeten Weihnachtsbaum und bedienen.

    Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Vitusquartett:
    Chisato Yamamoto und Johanna Brinkmann, Violinen, Richard Weitz, Viola und Raffaele Franchini, Violoncello. Als Gastmusiker wirken Holger Sassmanshaus, Kontrabass und Dario Portillo Gavarre, Flöte mit.
    Gespielt wird ein  Flötenkonzert in d-Moll von Carl Phillipp Emanuel Bach. Nicht fehlen darf danach das gemeinsame Singen von Klassikern wie „Oh, du fröhliche“.

    Die „frohstimmende Weihnachtsbotschaft“ kommt ökumenisch daher: Pfarrer Manfred Riethdorf und Pastor Dietmar Jung tragen sie vor. Freuen kann man sich auch auf die Kempener Lyrikerin Ulrike Göttlich. Monika Hintsches (Kabarett) hält (uns) allen den Spiegel vor. Dietmar Micha von der Gladbacher TheaterGemeinde bringt als Geschenk 40 Theaterfreikarten mit. Sie werden verlost. Ab 18 Uhr wird dann das Abendbüffet eröffnet.

    Sasserath: „Wir möchten erwerbslosen Menschen und ihren Familienangehörigen für ein paar Stunden Freude zum Weihnachtsfest bereiten.“ Und genug zu essen und zu trinken (alkoholfrei) gibt es auch.

    Mehr unter:      www.arbeitslosenzentrum-mg.de

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  • Beitritt aller EU-Staaten zum Übereinkommen von Istanbul

    Beitritt aller EU-Staaten zum Übereinkommen von Istanbul

    Bei der Eröffnung der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg am 25.11. forderte Parlamentspräsident David Sassoli koordinierte Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen und forderte alle EU-Länder auf, das Übereinkommen von Istanbul unverzüglich zu ratifizieren. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben den Opfern von Gewalt ihren Respekt erwiesen, indem sie im Plenarsaal eine Schweigeminute einlegten, bevor das Gebäude des Europäischen Parlaments im Rahmen einer weltweiten Kampagne orange beleuchtet wurde. Am Donnerstag stimmt das Parlament über eine Entschließung zu dem Thema ab.

    Hintergrund
    Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Übereinkommen von Istanbul) ist das erste internationale Rechtsinstrument in diesem Bereich. Es schafft einen umfassenden Rahmen von Maßnahmen zur Verhinderung solcher Gewalt, zur Unterstützung von Opfern und zur Bestrafung von Tätern. Obwohl die EU das Übereinkommen am 13. Juni 2017 unterzeichnet hat, haben sieben Mitgliedstaaten es noch nicht ratifiziert:
    Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei und Großbritannien.

    Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25.11. wurde das Parlamentsgebäude orange beleuchtet.
    Am Donnerstag stimmen die Abgeordneten über eine entsprechende Entschließung ab.
    Die diesjährige „Orange the World“-Initiative befasst sich unter dem Motto „Generation Equality Stands against Rape“ mit dem Thema Vergewaltigung.
    Eine EU-weite Untersuchung zeigt, dass 1 von 20 Frauen in der EU Opfer einer Vergewaltigung wurde.
    „Wir kennen die alarmierenden Zahlen: Eine von drei Frauen erlebt in ihrem Leben physische oder sexuelle Gewalt. Jeder zweite Mord an einer Frau wird von jemandem aus dem nächsten Freundes- oder Familienumfeld begangen“, sagt die österreichische Abgeordnete Evelyn Regner (S&D), Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter.
    „Die Täter sind oft die Ehemänner, Brüder oder Lebenspartner. Der gefährlichste Ort für Frauen ist also das eigene Zuhause. Gewalt an Frauen geht uns alle an“, so Regner.
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  • Was Menschen brauchen

    Was Menschen brauchen

    Am Geroweier-Parkplatz buntes, friedvolles Miteinander des Interkulturellen Straßenfestes.
    In der Münster-Basilika darüber, stille, aber dennoch kraftvoll-besinnliche Töne.
    Motetten von Johann Sebastian Bach und Chormusik aus Renaissance und Romantik.
    Virtuose Darbietung. Was sich da unter dem hohen Gewölbe des Gotteshauses den Ohren der Zuhörer offenbarte, berührte Gehör und Seele gleichermaßen.
    Dem Vokalensemble an St. Andreas, Korschenbroich unter Leitung von Regionalkantor Martin Sonnen, an der Orgel Bert Schmitz, sei gedankt für die geschenkte Zeit und für die Zugabe, nach anhaltendem Applaus.

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  • Hochschule Niederrhein an internationalem Projekt gegen Rechtspopulismus beteiligt

    Hochschule Niederrhein an internationalem Projekt gegen Rechtspopulismus beteiligt

    Die Hochschule Niederrhein arbeitet an einem internationalen Projekt zur Bekämpfung von rechtspopulistischen Strömungen in der Gesellschaft mit. Hintergrund ist die wachsende politische Polarisierung vor allem in den mittel- und osteuropäischen Ländern aber auch in Deutschland. Euroskeptiker, Fremdenfeinde und Antidemokraten erhalten dort seit einigen Jahren mehr Zulauf.

    Das von der Europäischen Kommission mit knapp 800.000 Euro geförderte Projekt „CHAMPIONs“ möchte diesen Trends entgegenwirken. Dazu sollen Erkennungs- und Reaktionsmöglichkeiten entwickelt werden, die vor allem den Menschen helfen sollen, die als so genannte First-Line-Practitioners (Sozialarbeiter, Lehrkräfte, Polizei) unmittelbar mit rechtsextremen Äußerungen oder Handlungen konfrontiert werden.

    „Das Projekt unterstützt Praktiker vor Ort dabei, das Problem zu verstehen und bietet konkrete Hilfestellungen bei der drängenden Frage nach dem Umgang mit Rassismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremen. First-Line-Practitioners sehen oft die Probleme zuerst, sind aber unsicher, was sie tun können. Das Projekt entwickelt dafür Online-Angebote, die niedrigschwellig erreichbar und leicht nutzbar sind. Ich halte diesen Ansatz für sehr vielversprechend“, sagt Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen- und Konfliktsituationen sowie Projektleiterin an der Hochschule Niederrhein. Dort wird das Projekt mit knapp 100.000 Euro gefördert.
    Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer Online-Plattform mit drei zentralen Instrumentarien. „Alert“ ist eine Zusammenstellung von bereits existierenden Werkzeugen und Dienstleistungen. Mit ihnen können Praktiker die Aufmerksamkeit auf Schwerpunktthemen lenken, die in ihrer Umgebung bearbeitet werden sollen. „Arena“ ist ein Kommunikations- und Kooperationsmechanismus, der einen sofortigen Austausch von Informationen und Praktiken ermöglicht. Der „Training Yard“ bietet Lernmaterialien, Video-Tutorials, Leitlinien und Fallstudien.

    Ein Beispiel: Eine Gruppe Jugendlicher fällt in der Schule durch rechtsextreme Äußerungen und Codes auf. Die Lehrerin bemerkt das und erhält auf der Webseite Handlungsempfehlungen sowie Hinweise, mit wem sie sich vernetzen kann. Sie nimmt den Kontakt mit Sozialarbeitern auf, die wiederum Polizei, Beratungsstellen und lokalen Bündnisse gegen Rechtsextremismus einbinden.

    Parallel dazu finden lokale „runde Tische“ statt, bei denen Akteure zusammenkommen, um gemeinsam Maßnahmen gegen Polarisierung aufzubauen. Gleichzeitig werden sie in der Entwicklung von Lösungen und Programmen geschult, um der Polarisierung effektiv zu begegnen und durch den Abbau institutioneller Barrieren effizient zusammenzuarbeiten.

    Organisationen und Forschungseinrichtungen aus Rumänien, Polen, Ungarn und Deutschland sind an dem Projekt beteiligt. Die entwickelte Plattform steht im Anschluss an das Projekt anderen Kommunen in der gesamten EU offen. Die EU fördert „CHAMPIONs“ in der Förderlinie Internal Security Fund – Police.

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  • Krankenkassen und Arbeitslosenzentrum starten im Oktober das „Programm mit Bewegung“

    Krankenkassen und Arbeitslosenzentrum starten im Oktober das „Programm mit Bewegung“

    Karl Boland, Sprecher des Trägervereins Arbeitslosenzentrum (ALZ), ist „überrascht, aber vor allem sehr erfreut“.
    Der Anlass: Das Arbeitslosenzentrum in Gladbach-Stadtmitte erhielt den Zuschlag für ein bedeutendes Projekt, bei dem es um mehr Gesundheit, Teilhabe und damit Lebensqualität geht. Das Ganze ist auf drei Jahre angelegt, im Oktober 2019 soll es losgehen.
    Gefördert wird „Gesund leben im Quartier“ vom NRW-Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen.
    Seit Tagen ist die entsprechende neue Stelle ausgeschrieben.

    Das „gesundheitliche Präventionsprojekt“ richtet sich vornehmlich an Menschen in ungesicherten sozialen Lebensverhältnissen im Quartier Abteiberg/Innenstadt. Dazu zählen: arbeitslose Menschen, Alleinerziehende, Senioren im Grundsicherungsbezug und chronisch kranke Menschen. Denn längst ist unstrittig, dass eine längere Erwerbslosigkeit zu verschiedensten psychischen und/oder körperlichen Erkrankungen führen kann.

    „Arbeitslosigkeit und Gesundheit stehen bei vielen Betroffenen in direktem Bezug zueinander“, betont ALZ-Leiter Karl Sasserath. Sasserath wie Boland warben daher im Vorfeld des Projektantrages bei allen möglichen Gelegenheiten – in der Politik, in der Landesregierung, in der Kommunalen Gesundheitskonferenz, Krankenkassen etc. – hier u.a. präventiv etwas zu tun. Mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

    Konkret geht es darum, „gesundheitsförderliche Strukturen sowie die Gesundheitskompetenz der BewohnerInnen im Quartier zu stärken, um deren Gesundheit zu fördern und die Lebensbedingungen zu verbessern“, wie es offiziell heißt.

    Vornehmlich heißt das Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung. Das kann „Sport und Spiel im Park“ ebenso sein wie „Yoga auf dem Stuhl“ oder „Einkaufstraining“. Selbsthilfe-Gruppen sollen sich bilden, Eigeninitiative ausgelöst und gefestigt werden. 

    Parallel und nicht minder an Bedeutung sind die Zusammenarbeit bestehender Einrichtungen im Quartier, ein „rund Tisch“ mit VertreterInnen der Einrichtungen und Quartiersbewohnern, Schulung von Multiplikatoren sowie die Ausbildung von „GesundheitspatInnen“.

    Anlaufstelle und damit Arbeitsplatz des neuen Mitarbeiters/-in ist das ALZ an der Lüpertzender Straße 69. Vorgesehen ist eine „Steuerungsgruppe“ mit Arbeitslosenzentrum, Fachbereich Gesundheit der Stadt Mönchengladbach, VHS, Hochschule Niederrhein, Jobcenter und Stadtsportbund.

    Von der Fachkraft, die das Projekt leiten soll, werden vor allem kommunikative Fähigkeiten und die nötige Sensibilität gegenüber Menschen erwartet, die es im Alltag nicht einfach haben und die mit den üblichen Gesundheitsprogrammen der Krankenkassen bislang nicht erreicht werden konnten. Das ALZ wird von den fördernden Krankenkassen „als besonders geeignete Einrichtung betrachtet“, in der – so der Fachjargon – ein „Setting“ gegeben ist, das Zugänge zu sozialen Gruppen ermöglicht, die normalterweise schwierig zu erreichen sind.

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  • Kamillusfest in Mönchengladbach

    Kamillusfest in Mönchengladbach

    Jedes Jahr findet, am ersten Sonntag im Juli, im Gedenken an Kamillus de Lellis, ein italienischer Ordensgründer und Heiliger, ein Fest in der kbs- die Akademie für Gesundheitsberufe- und im Städtischen Altenheim Kamillus statt.

    „Schlüssellochchirurgie“

    Auch in diesem Jahr genossen die Besucher bei schönem Wetter eine Vielzahl von Darbietungen.
    So wurden in der Schule den kleinen Gästen von den MTRA-Auszubildenden anhand eines Modells gezeigt, wie Stofftiere geröntgt werden.
    Es gab die Möglichkeit, sich einen Gips anlegen zu lassen, ebenso wurde dargestellt, wie die sogenannte „Schlüssellochchirurgie“ funktioniert.
    Die Auszubildenden zum technischen Operations- und Anästhesieassistenten zeigten die Handhabung der Instrumente bei z.B. einer Gallenblasenentfernung an einem Demonstrationsgerät.

    Der Zufluss im Altenheim war sehr gut, während der Modenschau war kein Zuschauerplatz frei. Auch die Musik durch einen Alleinunterhalter wurde gut unterstützt.

    In der Schule und im Altenheim wurden kostenlos verschiedene Speisen und Getränke angeboten, von der Bockwurst zum Kuchen war für jeden Geschmack etwas dabei.

    Leider ist die Besucherzahl geringer ausgefallen, als von den Veranstaltern und den vielen fleißigen Helfern erhofft. Aufgrund der vielen Festlichkeiten im Umfeld, wie eine Besucherin erzählte, fiel die Wahl vieler potenziellen Gäste nicht auf den Besuch des Kamillusfestes.

    Wir bedanken uns für die Überlassung dieses Beitrags beim:

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  • Gülistan Yüksel wirbt für das Bundesprogramm ,,Demokratie leben!“

    Gülistan Yüksel wirbt für das Bundesprogramm ,,Demokratie leben!“

    In Deutschland setzen sich täglich zahlreiche Menschen und Initiativen für ein vielfältiges, offenes und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Familienministeriums. „Ab sofort können sich Organisationen für die nächste Förderperiode bewerben. Gelder bekommen sowohl Projekte mit kommunalen als auch überregionalen Schwerpunkten. Davon profitiert auch Mönchengladbach“, informiert die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    Die erste Förderperiode von „Demokratie leben!“ endet am 31. Dezember 2019 – im Januar 2020 beginnt bereits die zweite Förderrunde des Bundesprogramms. Interessierte Organisationen können sich für eine Förderung in den Bereichen „Demokratieförderung“ und „Vielfaltgestaltung“ bis zum 5. Juli 2019 bewerben; für den Bereich „Extremismusprävention“ und für die Förderung von Kompetenzzentren sind Bewerbungen noch bis zum 12. Juli 2019 möglich.
    Aus Mönchengladbach hat in der vergangenen Förderperiode der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e. V.“ mit seinem Projekt „VIEL MEHR – Vielfalt in Mehrkindfamilien“ eine Bundesförderung erhalten. „Ich bin mir sicher, dass es auch diesmal bei uns in Gladbach wieder einige Initiativen gibt, die von einer Bundesförderung profitieren könnten. Deshalb möchte ich alle Organisationen, die im Bereich der Demokratieförderung tätig sind, motivieren, sich zu bewerben“, betont Yüksel.
    Für eine Bewerbung ist zunächst eine Registrierung im neuen Förderportal notwendig. Dort ist die Interessenbekundung zuerst online auszufüllen. Anschließend ist die Interessenbekundung mit den erforderlichen Anlagen postalisch einzureichen. Weitere Informationen zum Anmelde- und Auswahlverfahren sind auf der offiziellen Webseite zu finden: https://www.demokratie-leben.de/

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  • Schützenfest in Giesenkirchen

    Schützenfest in Giesenkirchen

    Vom 01. Juni 2019 – 04. Juni 2019 feierte die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V. bei super schönem Wetter ihr diesjähriges Schützen- und Heimatfest.

    Im Mittelpunkt des diesjährigen Schützen- und Heimatfestes, standen das Königspaar Manfred und Elis Könes, die beiden Ministerpaare Freddy und Ilse Nellen sowie Bernd und Birgitt Breymann, der Jungkönig Nico Mikulla mit seinen Ministern Manfred Esser und Timo Alexander sowie Schülerprinzessin Vanessa Kranz mit ihren Rittern Anna Heister und Annalena Eichler.

    Bereits vor dem Offiziellen Start des Schützen- und Heimatfest am Samstag, fand an Christi Himmelfahrt der traditionelle Besuch des Caritaszentrum in Giesenkirchen  statt. Hier Besuchte die Bruderschaft mit der Blaskapelle „Hueschter Boschte“ die Bewohner des Altenheimes und bescherten ihnen ein paar schöne Stunden. Des weiteren besuchten die Majestäten, Königsadjutant und Brudermeister am Freitag die Kindergärten auf der Lorenz-Görtz-Straße und der Kruchenstraße in Giesenkirchen.

    Mit dem Antreten am Festzelt und durch die Böllerschüsse des Artilleriezugs, der in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen feiert, wurde am Samstag das Schützenfest dann so richtig eröffnet. Als erstes ging es danach zunächst zum 1. Brudermeister. Dort errichtete man zu seinen Ehren den ersten Maibaum des Tages. Anschließend ging es zur Serenade am Caritaszentrum bevor man den König, Jungkönig und die Schülerprinzessin an den Residenzen abholte. Im Anschluss daran wurde erstmals unser neuer Präses Achim Köhler am Pfarrhaus abgeholt, bevor es ins Festzelt ging. Am Abend spielte dann die Partyband „Sam Sound and Musik“ im Festzelt bis mitten in der Nacht zum Tanz.

    Am Sonntagmorgen ging es dann zum Totengedenken, Kranzniederlegung und Großen Zapfenstreich auf den Friedhof. Bei der anschließenden Festmesse durch unseren Präses Achim Köhler kam es zu einem Höhepunkt eines jedem Bruderschaftlers. Unsere neue Bruderschaftsfahne, die durch die Spendenbereitschaft der Schützen finanziert wurde, wurde geweiht und geht fortan der Bruderschaft voran. Im Anschluss der Festmesse, ging es zum traditionellen Frühschoppen ins Festzelt. Hier wurden dann noch einige Schützen für ihre langjährige Mitgliedschaft in unserer Bruderschaft geehrt, die bei der Ehrung am 11. Mai nicht Anwesend sein konnten.

    Geehrt wurden:

    Für 40 Jahre Mitgliedschaft Walter Götz und Heinz-Jürgen Meuser

    Für 25 Jahre Mitgliedschaft Jörg Maibaum, Alexander Ringel, Manfred Esser, Norbert Breuer, Jochen Breuer und Herbert Buchkremer

    Am Nachmittag stand dann der große Festumzug durch den Ort mit anschließender großen Parade auf dem Programm. Bevor es im Festzelt mit den Ehrungen verdienter Schützen durch den Bezirksbundesmeister Horst Thoren und dem Königsehrenabend weiterging.

    Geehrt wurden:

    Michael Deneer, Ralf Duks, Reinhard Held, David Wenzel und Pascal Wenzel mit dem St. Sebastianus Orden in Bronze; Uwe Hufschmidt, Roland Kempermann und Nico Mikulla mit dem St. Sebastianus Orden in Silber; Hans Goertz mit dem St. Sebastianus Orden in Gold sowie Peter Pohl und Manfred Könes mit dem silbernen Verdienstkreuz.

    Der Schützenfestmontag wurde traditionell mit dem Empfang des Bezirksvorstehers im Ratshausgarten begonnen. Hermann Josef Krichel Mäurer konnte viele Gäste aus Politik, Bruderschaften und anderer Vereine begrüßen. Traditionell auch, das er verdiente Schützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen mit dem Ehrenstock des Bezirks auszeichnet. In diesem Jahr ging der Ehrenstock an Heinz Hoeveler von den Sappeuren 71.

    Im Anschluss des Empfangs fand dann ein kleiner Klompenumzug mit anschließender Klompenparade am Konstantinplatz statt, bevor es im Festzelt mit dem Klompenball weiterging.

    Am Dienstagmorgen besuchten die Majestäten, Königsadjutant und Brudermeister noch den Kindergarten Maria Königin am Fliederweg und anschließend waren sie zum Frühstücken in der Erna Borgs Begegnungsstätte vom Heimatverein, bevor es am Nachmittag einen kleinen Festumzug mit anschließender Parade am Konstantinplatz gab. Im Anschluss daran fand zum Abschluss noch ein Tanzabend im Zelt statt.

    Der Brudermeister bedankte sich zum Abschluss des Schützen- und Heimatfest in Giesenkirchen für die große Unterstützung der diesjährigen Prunk.

    Alle Bilder: St. Sebastianus Schützenbruderschaft
    Text: St. Sebastianus Schützenbruderschaft

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  • Zwei verdächtige Frauen auf der Reyerstraße – Wer kann Angaben machen?

    Zwei verdächtige Frauen auf der Reyerstraße – Wer kann Angaben machen?

    Die Dreistigkeit, mit der zwei bislang unbekannte Frauen am Mittwoch um die Mittagszeit auf der Reyerstraße bei einem 87-Jährigen und seiner Frau auftraten, wird diesen wahrscheinlich noch einige Zeit unangenehm in Erinnerung bleiben.
    Zwar ist den Frauen bisher strafrechtlich nicht viel vorzuwerfen.

    Dennoch geht die Polizei davon aus, dass sie auf Diebestour und mit ihrer Masche darauf aus waren, das Rentnerpaar zu bestehlen.

       Um kurz nach 12:00 Uhr bemerkte der 87-Jährige auf seinem Grundstück zwei ihm unbekannte Frauen.
    Die ältere ist etwa 40 Jahre alt, 1,60 Meter groß, hat eine kräftige Figur und trug ein Kleid.
    Ihre jüngere Begleiterin wird auf 20 bis 25 Jahre geschätzt, ist schlank und wird als südländischer/italienischer Typus bezeichnet.
    Der 87-Jährige ging zu den Frauen und fragte sie, was sie denn wollten.
    Die Ältere entgegnete daraufhin, dass sie ein Glas Wasser bräuchte.

       Als der Rentner ihr eine Wasserflasche aus seiner Gartenlaube holte, war die plötzlich nicht mehr gut genug und die Frau lehnte ab.
    Vielmehr bat sie auf einmal um eine Schmerztablette, schob den 87-Jährigen leicht zur Seite und betrat mit ihrer Begleiterin das Haus.

       Ihr Aufenthalt im Haus währte aber nicht lange. Zwar sahen sie sich dort interessiert um, ständig beobachtet von den Senioren, wurden von diesen aber, als sie Anstalten machten, ins Oberschoss zu gehen, rigoros aus dem Haus verwiesen.

       In welche Richtung die Frauen anschließend gingen, ist nicht bekannt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass sie unmittelbar danach erneut unter irgendeinem Vorwand versuchten, in eine Wohnung oder ein Haus zu gelangen.

       Die Polizei fragt daher, wer die beiden Frauen gesehen hat und bei wem sie möglicherweise ebenfalls versuchten, in die Wohnung zu gelangen.
    Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.
    (jl)

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  • Aktualisierung durch die Polizei Mönchengladbach: Demonstration am Sonntag, 02. Juni 2019

    Aktualisierung durch die Polizei Mönchengladbach: Demonstration am Sonntag, 02. Juni 2019

    Die Polizei Mönchengladbach hat die rechtlichen Beurteilungen in Bezug auf die am kommenden Sonntag angemeldete Versammlung des Bündnisses „Mönchengladbach steht auf“ abgeschlossen und Auflagen erteilt, die den Charakter der Versammlung wesentlich verändern.
    Auch vor dem Hintergrund der im Raum stehenden Tat an der Moschee von vergangenem Dienstag wurde der Demonstrationsweg geändert.
    Dieser wird die hinter dem Hauptbahnhof Rheydt gelegene Moschee nicht mehr unmittelbar passieren. Kundgebungen dürfen im weiteren Umfeld dieser Moschee stattfinden.

    Darüber hinaus hat die Polizei Mönchengladbach das von dem Anmelder beantragte Verwenden von Pyrotechnik nicht gestattet.   

    Letztlich wurde dem Anmelder untersagt, auf dem Marktplatz in Rheydt ein Schwein bzw. Spanferkel zu grillen, da die Polizei Mönchengladbach dieses im gegebenen versammlungsrechtlichen Zusammenhang als gezielte und nicht durch die Versammlungsfreiheit geschützte Provokation wertet.
    Eine weitere, der Sondergenehmigung entsprechende Nutzung in Form eines Grillens und dem Ausschank von Getränken, ist von diesem Verbot unberührt.

    Das war bisher bekannt;

    In den vergangenen Tagen sind in der Öffentlichkeit und teilweise auch in den Medien Verunsicherungen in Bezug auf eine Demonstration verlautbart worden, die für den kommenden Sonntag in Rheydt angemeldet ist.
    Anlass war der Fund eines abgetrennten Schweinekopfes an einem Nebengebäude einer Moschee in Mönchengladbach-Rheydt.
    Die Ermittlungen nach Verantwortlichen laufen derzeit noch in Form einer Ermittlungskommission.

    Die Polizei Mönchengladbach hat vor diesem Hintergrund eine weitere intensive Bewertung vorgenommen und informiert wie folgt:
    „Wir haben es hier mit einer Versammlung zu tun, in deren zeitlichem Vorfeld eine geschmacklose Tat im Raum steht, die zu einer höheren Emotionalisierung geführt hat. Wir nehmen eine deutliche Verunsicherung in der Gesellschaft wahr und haben dafür Verständnis“, so Polizeipräsident Mathis Wiesselmann. „Gleichwohl ist die Tat bislang nicht beweissicher geklärt und wir müssen die Umstände als Polizei ebenfalls faktisch und fern von Spekulationen und Vermutungen betrachten und bewerten. Das Versammlungsrecht schützt die Meinungskundgebungen, so lange nicht gegen geltendes Recht verstoßen und die öffentliche Ordnung gewahrt wird. Unsere Aufgabe ist es nun, die geeigneten Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit und die öffentliche Ordnung zu schützen, gleichwohl aber auch das Recht Aller auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit in dem möglichen Maße zu gewähren.“

    Vor diesem Hintergrund finden aktuell auf Hinwirken der Polizei Mönchengladbach erneute Kooperationsgespräche in Bezug auf diese Demonstration statt.

    Während der Demonstrationen am Sonntag wird die Polizei Mönchengladbach stringent darauf achten, dass die bis dahin abschließend kooperierten und angeordneten Auflagen eingehalten werden und konsequent gegen Verstöße vorgehen.   

    „Wir hoffen auf einen friedlichen und besonnenen Verlauf des Tages auf allen Seiten“, appelliert Mathis Wiesselmann.
    (cw)

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  • Zubringer Mönchengladbach zur NRW-Sternfahrt in Düsseldorf, Sonntag 02.06.2019

    Zubringer Mönchengladbach zur NRW-Sternfahrt in Düsseldorf, Sonntag 02.06.2019

    Am Sonntag treffen sich tausende Fahrradfahrer zur 7. landesweiten Sternfahrt in der Landeshauptstadt. Teilnehmer aus Mönchengladbach treffen sich um
    10:30 Marktplatz in MG-Rheydt
    11:00 Mönchengladbach, Sonnenhausplatz
    und fahren gemeinsam über Korschenbroich und Neuss nach Düsseldorf.

    Dort gibt es auch etwas Besonderes zu feiern, denn am morgigen Samstag wird während der Radkomm#5 der höchst erfolgreiche Abschluss der Volksinitiative AUFBRUCH FAHRRAD verkündet werden.

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  • „Benefizkonzert im Biergarten Haus Erholung“ – am 02. Juni

    „Benefizkonzert im Biergarten Haus Erholung“ – am 02. Juni

    Der Förderverein „Netzwerk Bunter Garten e.V.“ eröffnet mit einem Benefizkonzert zugunsten seines Projektes „Bolzplatz“ die Saison musikalischer Auftritte im neu eröffneten Biergarten.
    „Walter Maaßen and Friends“, „Düsseldorfer Banjoclub“ und das „Angelika Görs Quintett“ sind die Musikgruppen, die seit vielen Jahren den Bunten Garten mit ihren herbstlichen Auftritten in der Konzertmuschel unterstützen.
    Aber weil auch in diesem Jahr wegen der Renovierung der Kaiser-Friedrich-Halle keine Konzerte durchgeführt werden können, entschloss sich das Netzwerk Bunter Garten nach Rücksprache mit der MGMG und dem neuen Gastronom der Restauration Haus Erholung, in den soeben wieder eröffneten Biergarten auszuweichen.

    Doch warum ein Benefizkonzert? Der Grund ist rund und in unmittelbarer Nähe des hoch frequentierten Spielplatzes zu finden: Dort staubt der Belag des Bolzplatzes derart heftig, dass sowohl Kinder als auch Eltern und Besucher in kürzester Zeit die Lust verlieren, dort länger zu verweilen. Der Verein möchte die Aufenthaltsqualität möglichst schnell wieder steigern, erhält dafür aber leider keine städtischen Fördermittel.
    Somit „Eintritt frei“ für einen schönen Sommertag mit Stars der Jazz und Dixieland Szene im Biergarten der „Erholung“.
    Spenden sind herzlich willkommen und werden im Verlauf des Tages gesammelt.
    Zusätzliche Unterstützung von interessierten Unternehmen ist sehr willkommen und kann über die Website www.buntergarten.de/netzwerk oder am Veranstaltungstag besprochen werden.

    Das Programm:
    „Walter Maaßen and Friends“ werden die Veranstaltung um 11 Uhr mit einem Frühschoppen eröffnen.
    Jazzveteran Walter Maaßen – szenebekannt als der „Mann mit dem schwarzen Hut – spielt als Ehrenbürger von New Orleans schon seit 60 Jahren seinen geliebten traditionellen Jazz und Feinschmecker gefühlvoller New Orleans Musik dürfen sich auf ein melodisch-swingendes Musikereignis freuen.

    Das „Angelika Görs Quintett“ tritt nachfolgend ab ca. 14:30 Uhr auf mit Musik zum Nachmittag
    Die Kölner Jazzsängerin – Absolventin der Kölner Musikhochschule, Preisträgerin des Bundesgesangwettbewerbs Berlin und selbst Gesangspädagogin – und die Musiker des Quintetts, bei denen auch Rolf Marx mitwirkt, Gitarrist der Deutschen Oper am Rhein und des WDR Rundfunkorchester sowie Dozent für Konzert- und E-Gitarre, haben alle ein Musikstudium absolviert und sind Dozenten an Musikschulen mit der Erfahrung internationaler Auftritte.
    Auf einer musikalischen Reise mit den bekanntesten Film-, Musical- und Broadwaysongs wird Jazz und Swing von seiner elegantesten Seite im Stil der 30er, 40er und 50er Jahre geboten. Mal jazzig, mal verträumt, mal cool, mal expressiv – Musik, die begeistert.

    Der „Düsseldorfer Banjoclub“ wird ab ca 17 Uhr die Veranstaltung bis in die Abendstunden mit Traditionell Dixieland-Jazz, Gospel, Irish Folk und Schlagern der Roaring Twenties beenden.
    Als in dieser Art einzigartige und seit 25 Jahren bestehende Formation von 20 Banjospielern, einer Sängerin und ergänzenden Instrumentalisten ist er bekannt durch regelmäßige Auftritte in Deutschland und angrenzenden Ländern.
    Zu seinem Repertoire gehören Traditionell Dixieland-Jazz, Gospel, Irish Folk und Schlager der Roaring Twenties, kurzum mitreißende Musik, die gute Laune macht und in die Beine geht.
    Mit dem Benefizkonzert unterstützen die auftretenden Künstler das „Netzwerk Bunter Garten“ nicht nur zur Wiederherstellung eines gerne genutzten Sportplatzes, sondern auch in seinem Bemühen, den Bunten Garten auch als Bühne für die musikalischen Veranstaltungen im grünen Wohnzimmer unserer Stadt zu erhalten. Nur diesmal ausnahmsweise als Gast im neu eröffneten Biergarten Haus Erholung.

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  • Drei Schauspieler und ein Lada

    Drei Schauspieler und ein Lada

    Auf diesen Termin hatte sich Theaterfotograf Matthias Stutte ganz besonders gefreut: eine entspannte und fröhliche Fotosession im Grünen. Mit einem geliehenen Lada und den Schauspielern Carolin Schupa, Henning Kallweit und Philipp Sommer ging es raus in die Rheinauen
    bei Krefeld, um Fotos für Maja Delinićs Inszenierung „Tschick“ zu machen.

    Das Stück nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, in dem drei Jugendliche einen irren Roadtrip unternehmen und den besten Sommer ihres Lebens erleben, feiert am Freitag, den 14. Juni (ausverkaufte) Premiere im Studio des Theaters Mönchengladbach.

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  • „Volksbad läutet die Freibadsaison ein“

    „Volksbad läutet die Freibadsaison ein“

    Das Volksbad in Mönchengladbach öffnet am Sonntag, 02. Juni, erstmalig seine Pforten für die Besucher.
    117.862 Badegäste nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit, bei sommerlichen Temperaturen das Volksbad zu besuchen.
    Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr.
    Der Außenbereich im Schlossbad Niederrhein hat von montags bis freitags von 10:00 bis 21:00 Uhr für Besucher geöffnet.

    Am Samstag und Sonntag ist das Bad von 09:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
    In beiden Bädern gilt aktuell der Sommertarif. Erwachsene zahlen für eine Tageskarte 5 Euro, Jugendliche 2,80 Euro und die Familienkarte kostet 10,50 Euro.
    Kinder bis zum sechsten Lebensjahr haben freien Eintritt.
    Die Saisonkarte für Jugendliche ist für 49,50 Euro und die Erwachsenensaisonkarte für 88 Euro zu haben.
    Die Preise sind seit 2013 unverändert.

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  • Mutmaßliche Fanauseinandersetzungen im Borussiapark

    Mutmaßliche Fanauseinandersetzungen im Borussiapark

    Die Polizei Mönchengladbach ermittelt seit gestern Nachmittag (09.05.19) nach einem mutmaßlichen Übergriff von Problemfans des 1. FC Köln auf Fans von Borussia Mönchengladbach.

    Am Donnerstagnachmittag (ca. 15:30 Uhr) war ein 29-jähriger Borussia-Fan aus der Ultraszene im Borussia-Park, um Fanutensilien für das anstehende Auswärtsspiel abzuholen. Dazu war er im Stadionbereich mit seinem Fahrzeug unterwegs.
    Nach Beladen kamen in der Nähe der Stadionwache drei Personen auf sein Fahrzeug zu, die er der Kölner Ultraszene zuordnete. Diese hätten sein Fahrzeug mit Dreck oder Steinen beworfen.
    Der Mönchengladbacher flüchtete mit seinem Fahrzeug zurück auf das Borussiagelände und sprach dort aufhältige Personen an.
    Die drei Angreifer hatten sich zwischenzeitlich in unbekannte Richtung – möglicherweise mit einem roten Fahrzeug –  entfernt.

    Weitere Borussia-Fans aus der Ultraszene kamen zum Stadion und suchten erfolglos nach den drei Personen.
    Als sich die Borussia-Fans in der Nähe des Fanshops/Eingang West aufhielten, sei ein weißer Transporter (Lieferwagen) vorgefahren, ca. 10-15 Personen seien aus dem Transporter gesprungen und in Richtung der Mönchengladbach-Fans gelaufen. Sie hätten teilweise rote Mützen/Sturmhauben getragen. Bei Aufeinandertreffen sei es zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen. Dabei sei auch eine am Boden liegenden  Person – mutmaßlich ein Borussia-Fan – getreten und geschlagen worden.

    Die Angreifer flüchteten mit dem weißen Lieferwagen. Während der sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndung ergaben sich Erkenntnisse, dass der weiße Lieferwagen im Bereich Erkelenz (B 57) von Autos mit MG-Kennzeichen verfolgt wurde.

    Im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen – auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers – konnten weder der weiße Transporter noch die verfolgenden Fahrzeuge angehalten und kontrolliert werden.
    Die Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach wegen Verdacht des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung dauern an.
    Die Polizei Mönchengladbach sucht Zeugen der Vorfälle.
    Wer kann sachdienliche Angaben machen?
    Hinweise bitte an: 02161-29-0.
    (wr)

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