Autor: Redaktion

  • Radwanderweg an der Niers soll ausgebaut werden

    Radwanderweg an der Niers soll ausgebaut werden

    Der Niers-Radwanderweg wird über seine gesamte Länge von 28 km im Stadtgebiet gerne von Spaziergängern, Freizeitsportlern und Radfahrern genutzt.

    Er ist sehr verkehrsarm und hat nur wenig Begegnungspunkte mit motorisiertem Verkehr. Allerdings kommt es auch zu Konfliktsituationen zwischen den jeweiligen Nutzern.

    Andrea Koczelnik, SPD-Ratsfrau im Planungs- und Bauausschuss: „Ein qualitativ hochwertiger Ausbau könnte diese Attraktivität zum einen noch weiter steigern und auch Pendlern die Möglichkeit eröffnen, Wege zügig und sicher zurückzulegen. Zugleich kann eine alternative Route über asphaltierte Wege das Alltagsnetz für den Fahrradverkehr ergänzen. Daher ist besonders ein Anschluss an das „Grüne Band“ und den Radschnellweg nach Krefeld wichtig sowie die Einbeziehung der Tagebaurandstraßen im Radwegeausbau. Das Trennende des Tagebaus soll auch für den Radverkehr durch sichere Routen aufgehoben werden.“

    Mit dem im Planungs- und Bauausschuss beschlossenen Antrag greifen CDU und SPD eine Anregung des ADFC Mönchengladbach auf. Ziel sind eine mögliche Verbesserung des Wegeuntergrunds für den Freizeitverkehr direkt entlang der Niers und zugleich die Wegeführung einer alternativen Route auf durchweg asphaltierten Wegen in Nähe des Niers-Radwanderweges für sportliche Nutzer.

    Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Bei der Planung ist auch der Arbeitskreis Mobilität mit einzubinden. Um auch zügigerem Radverkehr eine geeignete unabhängige Streckenführung zur Verfügung stellen zu können, soll ebenfalls eine alternative Route für einen schnellen Radweg geprüft werden. Es scheint nicht sinnvoll, den landschaftlich angelegten Niers-Radwanderweg für elektrisch betriebene schnelle Fahrräder zur Verfügung zu stellen. Durch die Möglichkeiten der Förderung über das Förderprogramm „Rheinisches Braunkohlerevier“ können hier ggf. Fördersummen eingeworben werden. Hier kann Radverkehr ein wichtiges Element für nachhaltige Mobilität und Entwicklung von Verkehrsinfrastruktur abbilden.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP Mönchengladbach mit starkem Team im Kommunalwahlkampf

    FDP Mönchengladbach mit starkem Team im Kommunalwahlkampf

    Die FDP Mönchengladbach hat sich am vergangenen Samstag im Ernst Christoffel Haus in Rheydt mit einem starkem Team für die kommende Kommunalwahl aufgestellt.


    Als Oberbürgermeisterkandidat wurde der 55-jährige Stefan Dahlmanns gewählt. In seiner Bewerbungsrede wies er darauf hin, dass die Verwaltung viel durchlässiger für die Bürger werden muss. „Sie darf keine
    Blackbox hinter der Glasfassade sein.“, stellte Dahlmans fest. Zum wichtigen Thema der Mobilität in Mönchengladbach sagte er: “Bei der Zukunft der Mobilität in unserer Stadt geht es um Weiterentwicklung
    und nicht um eine 180° Drehung.“
    Spitzenkandidatin der Ratsliste ist die Fraktionsvorsitzende Nicole Finger MdR.

    Bei ihrer Bewerbungsrede stellt die 48jährige Geschäftsführerin fest: „Bürgerbeteiligung wie ich sie mir vorstelle, qualifiziert gute Ideen der Bürgerinnen und Bürger bis zur Entscheidungsreife und mustert sie nicht mit den uns allen bekannten Totschlagargumenten aus.“

    Die Ratsliste ist auf den weiteren Plätzen durch Natascha Stephan MdR, Reiner Gutowski MdR und Achim Wyen bestens besetzt.
    Gewählt wurden auch die Direktkandidatinnen und -kandidaten der Wahlkreise sowie die Bewerberlistenfür die Bezirksvertretungen.

    „Die FDP Mönchengladbach hat ein starkes Team für den Kommunalwahlkampf gebildet, ich bin zuversichtlich, dass wir auch ein starkes Ergebnis erhalten!“, sagte der Kreisvorsitzende Andreas Terhaag,
    MdL.
    Am 28. März wird das Wahlprogramm der Mönchengladbacher Liberalen verabschiedet.
    Alle Kandidatinnen und Kandidaten sind demnächst auf der Homepage der Mönchengladbacher Liberalen einsehbar.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wartung der Wehranlagen an der Niers

    Wartung der Wehranlagen an der Niers

    Im März beginnt der Niersverband mit den jährlichen Wartungsarbeiten an den Klappenwehren in der Niers im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen.

    Die Wasserstände der Niers werden im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen vom Niersverband durch Klappenwehre reguliert. Diese beweglichen Wehranlagen befinden sich an den ehemaligen Mühlenstandorten Steinsmühle, Bellermühle, Pixmühle und Henkenmühle. Regelmäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sind für einen sicheren Betrieb der Anlagen erforderlich.

    Die Wartungsarbeiten beschränken sich pro Klappenwehr auf einen Tag. Durch das vorübergehende Legen der Wehrklappen während der Wartungsarbeiten wird es zu einem niedrigen Wasserstand in den einzelnen Niersabschnitten kommen. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten wird die Wehrklappe wieder hochgefahren und die jeweilige Stauhaltung mit dem Wasser der Niers aufgefüllt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Aktualisierung: Corona-Virus: Weitere Fälle in Mönchengladbach – Grundschule Holt bleibt geschlossen – Weiterer Aufruf zur Besonnenheit

    Aktualisierung: Corona-Virus: Weitere Fälle in Mönchengladbach – Grundschule Holt bleibt geschlossen – Weiterer Aufruf zur Besonnenheit

    Notfallversorgung in allen Mönchengladbacher Krankenhäusern sichergestellt.
    Alle 15 Patienten in den Kliniken Maria Hilf nicht mit Coronavirus infiziert.

    Auch weiterhin gibt es keine Person mit Wohnsitz in Mönchengladbach, die positiv auf das Corana-Virus getestet wurde.
    Dies teilt die Stadt Mönchengladbach am Freitagabend (28.02.) mit.
    Der Mitarbeiter des Bethesda-Krankenhauses, der positiv gestestet wurde, stammt ebenfalls aus dem Kreis Heinsberg. 

    Erfreulich auch: Alle 15 Patienten, die von dem positiv getesteten Arzt in den Kliniken Maria Hilf behandelt wurden, sind nicht mit dem Coronavirus infiziert. Die entsprechenden Tests ergaben alle einen negativen Befund. Demnach hat es keine Ansteckung innerhalb des Hauses gegeben.

    Heute Nachmittag haben erneut Vertreter aller vier Mönchengladbacher Akutkrankenhäuser sowie der Kassenärztlichen Vereinigung mit dem Gesundheitsamt und dem Rettungsdienst der Stadt Mönchengladbach die aktuelle Lage erörtert.

    „Es wurde deutlich, dass alle Krankenhäuser bestrebt sind, mit hohem Engagement die Notfallversorgung der Mönchengladbacher Bevölkerung sicherzustellen. Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit der Menschen so weit wie möglich zu schützen“, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der an dem Informationsaustausch teilnahm und gemeinsam mit dem von ihm heute einberufenen Stab außergewöhnliche Ereignisse (SAE) im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen steht.
    „Ich bitte die Mönchengladbacher Bevölkerung durch das Beachten der Hygieneregeln einen wesentlichen Beitrag zur Situation beizutragen“, ergänzt OB Reiners, der die Bevölkerung erneut um Besonnenheit bittet.
    Die Lage in Mönchengladbach sei unverändert. Die Krankenhäuser sind nach wie vor auf die Situation gut vorbereitet und voll einsatzfähig.

    Die Vertreter der Krankenhäuser schließen sich dem Aufruf des Oberbürgermeisters um Besonnenheit an und rufen die Bevölkerung auf, auch nur im Falle einer schweren Erkrankung die Notaufnahme aufzusuchen.
    In den vergangenen Tagen meldeten sich zahlreiche Personen mit milden Erkrankungen wie Schnupfen und Erkältung in den Notaufnahmen.
    In solchen Fällen sollte unbedingt der Kontakt zu Hausärzten oder dem ärztlichen Notdienst aufgenommen werden.

    Bisheriger Stand:

    Als reine Sicherheitsmaßnahme wird die Katholische Grundschule Holt auf Veranlassung des von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners einberufenen Stabes außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in Absprache mit dem Gesundheitsamt am kommenden Montag und Dienstag vorsorglich geschlossen.

    Dem Gesundheitsamt wurde jetzt der Fall gemeldet, dass der Bruder einer dort arbeitenden Lehrperson positiv auf Corona getestet wurde. Von der Lehrperson, die zur Zeit noch keine Symptome zeigt, wurde ein Abstrich gemacht. Das Ergebnis des Testes wird kurzfristig erwartet.
    Über weiterführende Maßnahmen wird entschieden, wenn weitere Erkenntnisse vorliegen.

    Weitere bestätigte Corona Fälle in Mönchengladbach

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach wurde heute über zwei weitere Personen informiert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

    Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach melden eine positiv auf Corona getestete Ärztin im Praktischen Jahr, die auf der Urologischen Abteilung arbeitet und im Kreis Heinsberg lebt. Sie hat sich nach derzeitigem Stand außerhalb der Klinik infiziert. Sie ist in häuslicher Quarantäne und kuriert dort ihre Symptome aus. An ihrem ersten Arbeitstag nach einem Urlaub hatte sie keinen Kontakt zu Patienten.

    Kollegen, mit denen Sie bei einer Dienstbesprechung Kontakt hatte, wurden vorsorglich in Quarantäne geschickt. Sie werden am kommenden Montag auf Corona getestet, weil ein Abstrich wegen der Inkubationszeit derzeit wenig Sinn macht.

    Die Städtischen Kliniken können die Versorgung der Patienten in der Urologischen Abteilung aufrechterhalten. Vorsorglich wurden jedoch für heute geplante Operationen in der Urologie verschoben.

    Auch das Evangelische Krankenhaus Bethesda hat dem Gesundheitsamt mitgeteilt, dass es einen bestätigten Coronavirus-Fall gibt. Zwei Kontaktpersonen werden getestet. Von ihnen wurde ein Abstrich gemacht. Das Testergebnis muss abgewartet werden.

    Wegen der neuen Corona-Fälle hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners heute den Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Mönchengladbach wieder einberufen

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Coronavirus: OB Reiners ruft zur Besonnenheit auf Weiterer Corona-Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt

    Coronavirus: OB Reiners ruft zur Besonnenheit auf
    Weiterer Corona-Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt

    Die gestern in die Kliniken Maria Hilf mit dem Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus aufgenommene Patientin ist negativ getestet. Dies hat am Nachmittag der Laborbefund ergeben, so das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach. Die Patientin konnte bereits aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden.

    Der ärztliche Mitarbeiter mit positivem Corona-Befund befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne.

    Alle zirka 20 Mitarbeiter der Kliniken Maria Hilf GmbH, die mit ihm Kontakt hatten, weisen keine Symptome auf, sind wohlauf und befinden sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes ebenfalls in häuslicher Quarantäne. 15 Patienten, die von dem positiv getesteten Arzt behandelt wurden, befinden sich im Krankenhaus vorsorglich in Quarantäne. Sie weisen bisher ebenfalls keine Symptome auf. Alle bekannten Kontaktpersonen wurden vorsorglich getestet. Die Ergebnisse bleiben abzuwarten.

    Heute Nachmittag haben Vertreter aller vier Mönchengladbacher Akutkrankhäuser mit dem Gesundheitsamt und dem Rettungsdienst der Stadt Mönchengladbach die Lage in einem intensiven Informationsaustausch erörtert.

    Die Vertreter der Krankenhäuser haben noch einmal bestätigt, dass sie auf die Situation gut vorbereitet und voll einsatzfähig sind. Sie sind mit der Gesundheitsbehörde einig, dass die bisherige besonnen Vorgehensweise, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten in Mönchengladbach nicht zu schließen, richtig und angemessen ist. Dass die positiv getestete Person sich nicht in Mönchengladbach mit dem Corona-Virus infiziert kann als sicher gelten. Außerdem ist der Kreis der Kontaktpersonen in Mönchengladbach identifiziert und konnte auf das Arbeitsumfeld des Arztes eingegrenzt werden.

    Das Gesundheitsamt bittet Bürgerinnen und Bürger mit Erkältungssymptomen oder unkritischen Atemwegserkrankungen, sich an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden und nicht die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufzusuchen.

    Bisherige Sitiation:

    Vor dem Hintergrund des im Kreis Heinsberg nachgewiesenen Coronavirus steht die Stadt Mönchengladbach im intensiven Informationsaustausch mit dem Kreis Heinsberg und dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). „Wir nehmen die aktuelle Lage sehr ernst, bitten allerdings die Bevölkerung um Besonnenheit. Da Mönchengladbach von der aktuellen Situation nicht betroffen ist und kein bestätigter Infektionsfall vorliegt, sieht die Stadt derzeit keine Veranlassung, vorsorglich Kitas und Schulen schließen zu lassen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Sollte sich die Lage ändern, werde die Stadt gemeinsam mit dem MAGS die Öffentlichkeit unverzüglich informieren.

    Die Stadt Mönchengladbach hat sich seit längerem auf das mögliche Auftreten des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) vorbereitet. Der Fachbereich Gesundheit ist mit den Kliniken und niedergelassenen Ärzten in Kontakt und hat ihnen entsprechende Handlungsempfehlungen gegeben. Dabei orientiert sich der Fachbereich Gesundheit an den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Beim Auftreten von Verdachtsfällen werden Hygiene-Maßnahmen nach Empfehlungen des Robert Koch-Instituts umgesetzt. So soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Als Verdachtsfälle gelten Personen mit entsprechenden Atemwegs-Symptomen (unter anderem Fieber, Husten, Atemnot), die entweder Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten oder sich in den letzten 14 Tagen vor Auftreten der Beschwerden in den Risikogebieten aufgehalten haben.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Thema Coronavirus eine Informationsseite (https://www.mags.nrw/coronavirus) und ein Bürgertelefon geschaltet: Das ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0211) 855 4774 montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

    Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden.

    Bei Fragen zu einer möglichen Infektion sind die jeweiligen Ärzte zu kontaktieren.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Corona-Virus: Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen müssen

    Corona-Virus: Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen müssen

    Der DGB Rechtsschutz hat Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

    Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr durch das Corona-Virus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell ‘‘als gering bis mäßig‘‘ ein. (Stand: 26. Februar).

    Kein Grund zur Panik also. Dennoch haben viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Fragen:
    Zum Beispiel, ob Home Office möglich ist. Oder ob sie arbeiten müssen, wenn die Kitas oder Schulen ihrer Kinder geschlossen haben.

    Kann ich im Home Office arbeiten, statt im Betrieb?

    „Sofern im Betrieb eine Regelung zum Home-Office besteht, kann der Arbeitgeber im Rahmen der bestehenden Regelungen seine Beschäftigten auch ins Home-Office schicken, damit sie von dort arbeiten“, erklärt der DGB Rechtsschutz.
    Ein „Recht auf Home Office“ für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt es in Deutschland nicht. Wer Home Office machen möchte, muss dazu also die im Betrieb geltenden Regelungen einhalten (zum Beispiel eine Betriebsvereinbarung) und sollte das mit den Vorgesetzten besprechen.

    Kann ich selbst zu Hause bleiben, wenn ich keine Betreuungsmöglichkeit für meine Kinder habe?

    „Wenn die Behörden Kindertagesstätten aufgrund der Virusgefahr schließen, ist dies für arbeitende Eltern natürlich ein Problem, weil ihre Kinder dann unter Umständen unbeaufsichtigt sind. Dies führt jedoch nicht dazu, dass sie ihrerseits der Arbeit fernbleiben können“, so der DGB Rechtsschutz. „Es liegt insbesondere kein Fall der vorübergehenden Arbeit Verhinderung gemäß § 616 BGB vor. Dieser berechtigt die Beschäftigten nur, aus persönlichen Gründen der Arbeit fern zu bleiben. Eine Kita-Schließung betrifft aber gerade nicht nur den Einzelnen, sondern eine Vielzahl von Menschen.“
    Auch ein Anspruch auf „Kind-krank“ bestehe nicht, sofern das Kind selbst nicht erkrankt ist. „Natürlich können Beschäftigte versuchen, kurzfristig Urlaub oder Überstunden frei zu nehmen. Eine kurzfristig anfallende Kinderbetreuung ist auf jeden Fall ein Grund, sodass der Arbeitgeber den Urlaub nicht ohne weiteres ablehnen kann.

    Dem kann aber der Urlaubswunsch anderer Beschäftigter entgegenstehen, deren Kinder ebenfalls ohne Betreuung sind. Beschäftigten mit Kindern, die aufgrund einer Epidemie keine Betreuung haben, bleibt letztlich nur, die Situation offen mit dem Arbeitgeber anzusprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. In erster Linie ist es aber Sache der Eltern, für die Betreuung zu sorgen.“

    Darf ich zu Hause bleiben, weil ich befürchte, mich bei der Arbeit anzustecken?

    „Die Befürchtung vor Ansteckung allein reicht nicht aus, der Arbeit fernbleiben zu können“, erklärt der DGB-Rechtsschutz. Beschäftigte dürfen der Arbeit nur fernbleiben, wenn sie tatsächlich arbeitsunfähig sind. Ansonsten sind sie zur Arbeit verpflichtet. Die reine Angst davor, bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin krank zu werden, führt also nicht dazu, dass man nicht zur Arbeit erscheinen muss.“

    Darf mein Chef mich auf Dienstreise in ein Ansteckungsgebiet schicken?

    „Die Arbeitspflicht erstreckt sich grundsätzlich auch auf Dienstreisen. Auch hier reicht eine bloße Befürchtung, man könne sich mit einem Virus infizieren, nicht aus, um die Dienstreise zu verweigern“, so der DGB Rechtsschutz. „Etwas Anderes gilt, wenn eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. Reisen in solche Gebiete oder Länder muss der Arbeitnehmer nicht antreten.“

    Muss mein Arbeitgeber Desinfektionsmittel und Ähnliches zur Verfügung stellen, um die Infektion am Arbeitsplatz zu verhindern?

    „Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Verletzungs- und Erkrankungsrisiken im Betrieb so gering wie möglich sind. Er muss die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

    Hierzu kann auch das Bereitstellen von Desinfektionsmittel gehören“, erklärt der DGB Rechtsschutz. „Was im Einzelfall erforderlich ist, hängt sehr davon ab, um was für ein Betrieb es sich handelt und welche Infektionsrisiken bestehen. Bei Betrieben mit Kundenkontakt in höherem Maße der Fall als in Betrieben ohne Kundenkontakt.

    Darf der Arbeitgeber mich nach Hause schicken?

    „So, wie der Arbeitnehmer grundsätzlich zur Arbeit verpflichtet ist, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer grundsätzlich beschäftigen. Solange er arbeitsfähig ist, muss und darf er im Betrieb tätig sein. Der Arbeitgeber darf ihn erst nach Hause schicken, wenn er der Meinung ist, dass der Arbeitnehmer nicht arbeitsfähig ist„, so der DGB Rechtsschutz.

    „Auch eine Zwangsbeurlaubung unter Fortzahlung der Vergütung kommt grundsätzlich nicht in Frage. Urlaub und Überstundenabbau sind nur dann möglich, wenn der Arbeitnehmer dies beantragt, also nicht gegen dessen Willen. Entschließt sich der Arbeitgeber aus freien Stücken, den Betrieb vorübergehend zu schließen, kann er dies natürlich tun. Er muss dann aber das Entgelt weiterzahlen und darf auch nicht auf die Überstundenkonten zurückgreifen.“

    Darf mein Arbeitgeber mich fragen, woran ich erkrankt bin?

    „Der Arbeitgeber hat kein Recht darauf zu erfahren, woran ein Arbeitnehmer erkrankt ist“, stellt der DGB Rechtsschutz klar. „Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung attestiert nur, dass der Beschäftigte seine Tätigkeit nicht ausüben kann und wie lange dies voraussichtlich dauern wird. Nur das ist für den Arbeitgeber maßgeblich. Mehr muss er nicht wissen, deswegen darf er auch nicht mehr wissen.“

    Was ist, wenn die zuständige Behörde den Betrieb dichtmacht?

    „Eine solche Maßnahme, wie sie in Italien bereits vorgekommen ist, ist grundsätzlich auch in Deutschland möglich. Das Arbeitsministerium geht davon aus, dass es sich um einen Fall des Betriebsrisikos handelt“, erklärt der DGB Rechtsschutz.

    Die Informationen in diesem Beitrag hat der DGB Rechtsschutz zusammengestellt. Die DGB Rechtsschutz GmbH erbringt Rechtsberatung und Prozessvertretung für rund sechs Millionen Gewerkschaftsmitglieder. Sie betreibt bundesweit 114 Büros, in denen etwa 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Rechtsvertretung im Arbeits- Sozial- und Verwaltungsrecht erstreckt sich bis zu den obersten Bundesgerichten sowie dem EuGH und dem EGMR. Im Jahr 2019 konnte die DGB Rechtsschutz GmbH für die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften fast 260 Millionen Euro erstreiten.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Verdacht: Schmuckstücke könnten aus Einbruch stammen

    Verdacht: Schmuckstücke könnten aus Einbruch stammen

    Spielende Kinder haben Ende Januar in einem Grüngürtel an der Ferdinand-Strahl-Straße mehrere Schmuckstücke gefunden und bei der Polizei Mönchengladbach abgegeben.

    Es handelt sich um Ohrringe und Broschen, Anhänger und Anstecker; ein Objekt hat ein markantes Papageien-Motiv.

    Fotos von den Schmuckstücken sind im Fahndungsportal des LKA NRW zu sehen: https ://polizei.nrw/fahndungen/sichergestellte-gegenstaende/moenchengladbach-sichergestellte-schmuckstuecke

    Es besteht der Verdacht, dass es sich bei diesen Schmuckstücken um Beute aus einem Einbruch handeln könnte.

    Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den Eigentümern des sichergestellten Schmucks machen?
    Hinweise werden erbeten an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290.
    (ds)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Untersuchung auf Kampfmittel vor Kanalbau

    Untersuchung auf Kampfmittel vor Kanalbau

    Von Montag, 02. März, bis voraussichtlich Freitag, 13. März, finden kurz hinter der Einmündung Südstraße und Theodor-Heuss-Straße in Hermges Tiefbauarbeiten statt.

    In dem Bereich will die NEW einen Kanal bauen.
    Zuvor muss der Bereich auf Kampfmittel untersucht werden. Der Verkehr wird an der Baustelle vorbei geleitet. Es bleibt eine rund drei Meter breite Fahrspur für jede Fahrtrichtung erhalten.

    Die Haltestelle „Theodor-Heuss-Straße“ in Richtung Hauptbahnhof kann von den Linien 001, 002, 009 und 019 in dieser Zeit nicht bedient werden. Fahrgäste benutzen bitte die Haltestelle „Hermges“.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?
    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen. An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben. Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf. Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben. Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht.

    Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

    Sonntag, 01.03.202012.00-16.00h
    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial  GmbH in Kooperation mit dem Team des Repair Café.

    Wie immer, sind 2 professionelle Näherinnen anwesend, die mit ihrem Wissen und Können den Besuchern zur Verfügung stehen.
    Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Der Rosa Luxemburg Club lädt ein

    Der Rosa Luxemburg Club lädt ein

    Der Rosa Luxemburg Club lädt für Dienstag, den 3.3.2020 um 19 Uhr im Walhausen Astoria zu einer eine Vortragsveranstaltung und Diskussion ein.

    Thema: „Fritz Mende und die Arbeiterbewegung in Mönchengladbach der 1960er Jahre“
    Referent ist Hans Schürings, Mitglied der Geschichtswerkstatt Mönchengladbach.

    Die „Geschichtswerkstatt“ ist ein Zusammenschluss von Personen, die sich bereits seit über 25 Jahren mit der Lokalgeschichte Mönchengladbachs beschäftigen. Hier sind im Laufe der Jahre Ausstellungen, Bücher und Aufsätze entstanden, die sehr unterschiedliche Themen der Stadtgeschichte aufgreifen.

    Mit Beginn der industriellen Revolution, in Mönchengladbach speziell mit der textilindustriellen Entwicklung, entstand auch ein Industrieproletariat.
    Wie die Arbeiter*inne auf die Arbeitsbedingungen wie lange Arbeitszeiten, minimaler Lohn, Kinderarbeit und hoher Anteil an Frauenarbeit reagierten und wie sich erste Ansätze einer Arbeiterbewegung entwickelt behandelt Hans Schürings unter anderem im Zusammenhang mit der Person von Fritz Mende aus Mönchengladbach. Fritz Mende war damals an der Gründung des LADAV – Lassalleschen Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins – beteiligt und sein späterer Präsident. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der „Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken statt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mitgliederversammlung beim größten Ortsverband der FDP Nicht nur Markthalle und Rathaus

    Mitgliederversammlung beim größten Ortsverband der FDP
    Nicht nur Markthalle und Rathaus

    „Der FDP-Ortsverband Nord wächst“, so eröffnete Vorsitzender Jochen Potz die Mitgliederversammlung im Februar.

    Er hob nicht nur die steigenden Mitgliederzahlen, sondern auch die verschiedenen Veranstaltungen hervor, beispielsweise die monatlichen Bürgersprechstunden, den Reibekuchenstand auf dem Christkindlmarkt oder die Verteilung von 1.200 Ostereiern am Kapuziner Platz im letzten Jahr.

    Neben Jochen Potz, der als Vorsitzender im Amt bestätigt wurde, wählten die Anwesenden Bernd Lamers und Gertrud Müller als dessen Stellvertreter. Das Vorstandsteam plante bereits die Durchführung verschiedener Aktivitäten im Laufe des Jahres. Die Mitglieder dürfen auch auf Grund einiger Neuerungen gespannt sein.

    Stadtplaner Taco de Marie versetzte die Teilnehmer in alte Zeiten.
    Wie sah der Hauptbahnhof vor 100 Jahren aus, wie der Geropark mit der alten Stadtmauer oder der Alte Markt mit Citykirche und Münster?
    De Marie stellte in seinem viel beachteten Vortrag aber nicht nur die Schönheiten aus vergangenen Tagen heraus.
    Etliches ist bereits geschehen in der Stadt, neue architektonische Höhepunkte entstanden. Weiterhin gab er einen Ausblick auf künftige Projekte. Man darf gespannt sein.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Polizeipräsident Mathis Wiesselmann äußert sich zu den Vorkommnissen im Borussia-Park

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann äußert sich zu den Vorkommnissen im Borussia-Park

    Am Samstag trafen sich die Mannschaften der Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und TSG 1899 Hoffenheim im Borussia-Park.

    Vor dem Spiel fand eine Gedenkminute für die Opfer von Hanau statt.

    Während der Begegnung wurden im Bereich der Nordkurve bereits viel in der Öffentlichkeit diskutierte Banner gezeigt, auf deren  genaue Wiedergabe in Wort und Bild hier verzichtet wird.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann äußert sich nun zu diesem Vorfall mit klaren Worten:

    „Die Reaktion des Publikums mit Ultra-raus-Rufen waren ein Aufbegehren der wahren Fußballfans gegen skandalöse Umtriebe im Stadion von einigen wenigen.
    Auf diese Fans kann Borussia stolz sein.
    Wir werden Borussia nach Kräften dabei unterstützen, die angekündigte Stadionverbote auszusprechen. Die Ermittlungen laufen. Videoaufzeichnungen werden ausgewertet, gut ein Dutzend Maleranzüge, mit denen sich die Rädelsführer unkenntlich gemacht hatten, sind sichergestellt und werden auf Spuren untersucht.“
    (Cw)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Rheydt: Vater und Sohn vor Fast-Food-Restaurant angegriffen

    Rheydt: Vater und Sohn vor Fast-Food-Restaurant angegriffen

    Am Altweiberabend (20.02.2020) gegen 22 Uhr sind ein 56-jähriger Mann und sein 29-jähriger Sohn vor einem Fast-Food-Restaurant an der Stresemannstraße in Rheydt von mehreren Jugendlichen zunächst angepöbelt und anschließend geschlagen und getreten worden. Einer der Jugendlichen setzte zudem Pfefferspray gegen den 29-Jährigen ein.

    Ein Teil der Jugendlichen war bereits zu Fuß in Richtung Limitenstraße geflüchtet, als die Polizei ankam. Eine Fahndung verlief negativ. In der Filiale traf die Polizei noch einen Teil der in Rede stehenden Gruppe aus jungen Frauen und Männern im Alter von 15 bis 18 Jahren an.

    Die Beamten ermittelten, dass zuvor etwa 20 Jugendliche in der Fast-Food-Filiale drei Frauen im Alter von 55, 51 und 23 Jahren an der Bestelltheke mehrfach beleidigt hatten. Nachdem die Gruppe Jugendlicher die Filiale verlassen hatte, war sie draußen auf den Vater und seinen Sohn getroffen.

    Zeugen beschreiben die Jugendlichen wie folgt: 16 bis 19 Jahre alt, südländisch aussehend, dunkle Oberbekleidung. Der Jugendliche, der den Vater geschlagen, getreten und das Pfefferspray verwendet hatte, soll circa 20 bis 25 Jahre alt,

    1,50 bis 1,60 Meter groß und von südosteuropäischem Typ gewesen sein. Er habe seitlich sehr kurz rasierte Haare und am Oberkopf einen Zopf gehabt (Undercut).

    Bekleidet sei er mit einer blauen Jeans und einer schwarzen Jacke gewesen.

    Die polizeilichen Maßnahmen störten zwei unbeteiligte Männer (33 und 32 Jahre

    alt) massiv. Sie beleidigten und bedrohten die Polizisten. Die Beamten nahmen beide Männer vorübergehend in Gewahrsam. Bei dem 32-Jährigen fanden die Beamten Betäubungsmittel. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Die Polizei sucht Zeugen bzw. Personen, die Hinweise geben können, und bittet diese, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (km)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Getränkemarkt mit Schusswaffe beraubt

    Getränkemarkt mit Schusswaffe beraubt

    Zwei bislang unbekannte Täter überfielen am Donnerstagabend einen Getränkemarkt auf der Künkelstraße. Sie hielten der Kassiererin eine Schusswaffe vor und forderten das Bargeld aus der Kasse.

    Anschließend flüchteten sie.

    Die alarmierte Polizei fahndete unverzüglich aber erfolglos nach den beiden Flüchtigen.

    Am Tatort stellte sich der Ablauf so dar, dass die beiden Männer um 19.55 Uhr vermeintlich ein Getränk bezahlen wollten. Plötzlich zog einer der Täter eine Schusswaffe aus einer mitgebrachten Plastiktüte und verlangte das Geld aus der Kasse. Dieser Forderung verlieh er deutlichen Nachdruck. Die Mitarbeiterin öffnete daraufhin die Kasse und der zweite Täter griff nach dem Bargeld.

    Die Mitarbeiterin konnte sich in diesem Moment aus dem Nahbereich der Täter entfernen. Diese flüchteten mitsamt Beute aus dem Laden und weiter über die Künkelstraße nach links in Richtung Eicken.

    Beide Täter wurden als ca. 20-25 Jahre alte Männer von südländischem Erscheinungsbild mit Jogginghose beschrieben. Der Mann mit der Waffe und der Plastiktüte habe eine grüne Jacke getragen, die Kapuze über den Kopf gezogen.

    Der andere sei komplett schwarz gekleidet gewesen und habe einen Bart getragen.

    Weitere Angaben zu Beute, Tatwaffe etc. sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

    Die Polizei sucht Zeugen: Wer kann weitere Angaben zu der Tat und / oder der Identität der beiden Tatverdächtigen machen? Hinweise bitte an 02161-290.
    (cw)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach: Immer mehr Menschen auf Zweitjob angewiesen

    Mönchengladbach: Immer mehr Menschen auf Zweitjob angewiesen

    Wenn ein Job nicht reicht: Rund 9.500 Menschen in Mönchengladbach haben neben ihrer regulären Stelle noch einen Minijob.

    Damit stieg die Zahl der Zweitjobber innerhalb von zehn Jahren um 48 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt.
    Die NGG Krefeld-Neuss beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Arbeitsagentur.
    Danach sind Zusatz-Jobs in Restaurants, Gaststätten und Hotels in Mönchengladbach besonders verbreitet: In der Branche gab es im Juni 2019 rund 1.300 Zweitjobber – das sind 70 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.

    Gewerkschafter Karim Peters spricht von einer Schieflage auf dem Arbeitsmarkt: „Im Schatten des Booms der vergangenen Jahre sind viele sozialversicherungspflichtige Stellen entstanden, die oft kaum zum Leben reichen. Nebenjobs müssen dann die Haushaltskasse aufbessern. Aber wer auf einen Zweitjob angewiesen ist, der arbeitet meist am Limit – auf Kosten von Familie, Freunden und Freizeit“, so der Geschäftsführer der NGG Krefeld-Neuss.
    Dabei treffe der Boom bei den Nebenjobs langfristig auch die heimische Wirtschaft. „Gastronomen und Bäckermeister, die über den Fachkräftemangel klagen, aber gleichzeitig auf 450-Euro-Kräfte setzen, schneiden sich ins eigene Fleisch. Minijobber können keine Hotelfachleute ersetzen“, betont Peters. Doch Fachkräfte gewinne man nur mit ordentlichen Löhnen – „so hoch, dass die Beschäftigten keinen Zweitjob mehr brauchen“.

    Über deutliche Lohnerhöhungen verhandelt die NGG aktuell bei Fast-Food-Ketten von McDonald’s bis Vapiano: Statt den Mindestlohn von 9,35 Euro sollen die Beschäftigten in der Branche künftig mindestens zwölf Euro pro Stunde bekommen.

    Entscheidend sei aber auch, dass sich Unternehmen stärker um Nachwuchs kümmern. „Eine Lehre im Lebensmittelhandwerk oder im Gastgewerbe kommt für Schulabgänger nur infrage, wenn der Lohn und die Ausbildungsbedingungen stimmen“, so Gewerkschafter Peters.

    Die NGG sieht aber auch die Politik in der Verantwortung. Die Zunahme der Zweitjobs sei auch das Ergebnis einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik der Nullerjahre. „Mit einer Reform könnte die Bundesregierung Minijobs voll in die Sozialversicherung einbeziehen. Allerdings sollten die Arbeitgeber den größten Teil der Beiträge zahlen. Das macht reguläre Stellen attraktiver und verschafft den Minijobbern heute eine bessere Absicherung“, so Peters.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sozialdezernentin zu Besuch im Wäschereibetrieb

    Sozialdezernentin zu Besuch im Wäschereibetrieb

    Bei der Neuen Arbeit Integration (NAI), einem Unternehmen der Diakonie an der Tomphecke in MG-Hardt war Mönchengladbachs Sozialdezernentin Dörte Schall gemeinsam mit der Inklusionsbeauftragten Ingrid Icking zu Gast. Dort haben sie das architektonisch reizvolle Verwaltungsgebäude und den modernen Wäschereibetrieb besichtigt. Auf 10.000 Quadratmetern Produktionsfläche wird dort an vier Waschstraßen die Schmutzwäsche von mehr als 180 Kunden aus dem Health Care-Bereich gereinigt. Dies geschieht unter Einhaltung strengster hygienischer RKI Richtlinien mit Hilfe eines Maschinenparks auf höchstem Niveau.

    „Die NAI hat Pionierarbeit bei der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen geleistet. In Zeiten voranschreitender, aber immer noch nicht selbstverständlicher Inklusion können alle Beteiligten stolz auf die geleistete Arbeit sein“, sagte Dörte Schall im Anschluss an die Betriebsbesichtigung. Heinz Herbert Paulus, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes betont, dass das soziale Profil des Unternehmens zukünftig noch stärker herausgestellt werden soll.

    Marion Schaefer-Henze, Leiterin des Sozialdienstes seit der ersten Stunde, berichtete zufrieden, dass die NAI derzeit mit 67 schwerbehinderten Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertrag geschlossen hat. Sie bietet damit die zweitgrößte Anzahl von Arbeitsplätzen der Inklusionsunternehmen im Einzugsgebiet des Landschaftsverbandes Rheinland. Ein größerer Teil der Mitarbeitenden hat kognitive Einschränkungen; etwa zwanzig sind hörbeeinträchtigt. Über die Arbeit und ihr Einkommen erhalten die Menschen Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben.

    Dr. Alf Scheidgen, Projektleiter bei der NAI und Dozent an der Technischen Hochschule Köln erläuterte: „Menschen, die durch Arbeitsmarktferne aufgrund vielfältiger besonderer Erschwernisse und behinderungsbedingter Einschränkungen von Sozialleistungen abhängig sind, erleben erhebliche Einbußen in ihrem Lebensumfeld und ziehen sich häufig in die Isolation zurück. Durch die Beschäftigung in einem Inklusionsunternehmen wird dem entgegengewirkt und die Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitswelt ermöglicht. Außerdem kann der Übergang in andere Beschäftigungsverhältnisse des Allgemeinen Arbeitsmarkts vorbereitet werden.“

    Aufgabenschwerpunkt der Diakonie NAI sind die Qualifizierung und Beschäftigung von Menschen mit und ohne Behinderung mit dem Ziel der Integration in das Erwerbsleben. Neben der Wäscherei betreibt die NAI auch das barrierefreie Wilhelm-Kliewer-Haus im Hardter Wald. Die Arbeitsbereiche bei der NAI sind so gestaltet, dass Menschen mit Handicaps in Gemeinschaft mit Kollegen, Anleitern und Vorgesetzten den Anforderungen gerecht werden können.

    Benötigte Hilfsmittel stehen zur Verfügung und bei Bedarf werden die Arbeitsplätze behindertengerecht ausgestattet. Schriftliche Arbeitsanweisungen werden in Leichte Sprache übersetzt und visuell unterstützt. Eine Mitarbeiterin im Sozialdienst verfügt über mehrjährige Erfahrung in gebärdensprachlicher Kommunikation. Die Betreuung wird auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter mit Handicaps ausgerichtet.

    Ein Fazit der Betriebsbesichtigung: Für die nahe Zukunft wünschen sich alle Beteiligten eine bessere Vernetzung der Inklusionsunternehmen. Diese Idee wird die Stadt Mönchengladbach jetzt aufgreifen und bereits im Frühjahr zu einem ersten Arbeitstreffen einladen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • NRW-SPD: „Das Gebaren von Flaschenpost ist Beispiel für eine asoziale Marktwirtschaft“

    NRW-SPD: „Das Gebaren von Flaschenpost ist Beispiel für eine asoziale Marktwirtschaft“

    Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Strafanzeige gegen die Geschäftsführer des Getränkelieferdiensts Flaschenpost.de
    gestellt. Nach Angaben der NGG versucht das Unternehmen, seine Beschäftigten in seiner Düsseldorfer Filiale an der Gründung eines Betriebsrats zu hindern. Acht Mitarbeitern, die sich für die Wahl eingesetzt oder selbst kandidiert hatten, wurde zeitgleich gekündigt. Dazu
    erklärt Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
    „Die soziale Marktwirtschaft lebt von Mitbestimmung und einer funktionierenden Tarifpartnerschaft. Wer dagegen verstößt, tritt dieses Erfolgsmodell mit den Füßen. Genaudas tut das Start-up-Unternehmen aber, wenn es die Gründung eines Betriebsrats in seinenFilialen so massiv behindert. Betriebsratswahlen müssen, wie jede andere Wahl in Deutschland auch, ungestört und angstfrei stattfinden können.
    Bei Flaschenpost deutet alles darauf hin, dass an den gekündigten Mitarbeitern ein abschreckendes Exempel statuiert werden sollte. Durch die fristlosen Kündigungen und den Versuch, die Betriebsratswahl gerichtlich zu stoppen, will das Unternehmen offenbar ein Klima der Angst und Verunsicherung unter den Beschäftigten erzeugen. Diese Form des
    sogenannten ‚Union Bustings‘ (der Unterdrückung von Arbeitnehmerrechten) ist ein Beispiel für eine asoziale Marktwirtschaft. Damit schadet Flaschenpost nicht nur dem sozialen Frieden, sondern auch der Start-up- und Gründerkultur in unserem Land.
    Die Methoden, die wir bei Flaschenpost erleben, sind leider kein Einzelfall. Gerade in Zeiten nternetbasierter Plattform-Ökonomie brauchen wir aber mehr gewerkschaftlichorganisierte Mitbestimmung. In den Start-ups fehlt es aber oft an Betriebsräten und Tarifverträgen.

    Ich fordere Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann deshalb dazu auf, sich hinter die Interessen der Beschäftigten zu stellen und alles dafür zu tun, dass sich auch Unternehmen der sogenannten Plattform-Ökonomie an die Regeln halten, die durch das Betriebsverfassungsgesetz seit Jahrzehnten gelten. Darüber hinaus sollte er sich gegenüber der Bundesregierung dafür einsetzen, dass Initiatoren von Betriebsräten künftig besonderen
    Kündigungsschutz genießen und das Betriebsverfassungsgesetz auch dann greift, wenn der Arbeitgeber eine App ist. Das bestehende Gesetz ist zum Teil nicht mehr auf die heutige Zeit anwendbar. Notwendige Veränderungen dafür müssen jetzt schnell erfolgen.
    Für die SPD-Fraktion im Landtag NRW ist klar, dass sie solidarisch an der Seite der Beschäftigten von Flaschenpost steht. Wir setzen uns für die Rechte der Beschäftigten und für die Gründung von Betriebsräten ein.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hackern die rote Karte zeigen – Neuer Studiengang an der Hochschule Niederrhein

    Hackern die rote Karte zeigen – Neuer Studiengang an der Hochschule Niederrhein

    Zum Wintersemester 2020/21 startet der neue Studiengang „Cyber Security Management“.

    Damit reagiert die Hochschule auf den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten, die in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen für die digitale Sicherheit zuständig sind.
    Das Studienangebot ist Teil des neuen Cyber Campus NRW, welchen die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam gegründet haben.
    Unterstützt wird das Pilotprojekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft mit insgesamt mehr als sechs Millionen Euro.

    Geschäfts- Produktions- und Verwaltungsprozesse sowie lebensnotwendige Versorgungseinrichtungen sind immer wieder Ziel von Cyber-Attacken. „Studierende des Studiengangs Cyber Security Management sollen befähigt werden, Cyber-Angriffe zu erkennen und zu bekämpfen, Risikoanalysen zu erstellen und Strategien zur Vermeidung von Sicherheitsvorfällen zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. René Treibert, Leiter des Instituts Clavis der Hochschule Niederrhein und Experte für anwendungsorientierte Forschung zur Sicherstellung und Erhöhung der Informationssicherheit.

    Die Absolventen des neuen Studienangebots beschäftigen sich als Cyber-Security-Experten mit dem Entwurf, der Entwicklung und der Nutzung von IT-Sicherheitsverfahren und -Technologien in Unternehmen und in der Verwaltung. „Absolventinnen und Absolventen werden in einem Unternehmen Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Fachabteilung und IT-Sicherheit übernehmen“, sagt Professor Dr. Thomas Meuser, Experte für Netzwerksicherheit.

    „Der neue Studiengang Cyber Security Management zeichnet sich durch ein innovatives Studienkonzept aus, welches das problembasierte Lernen und intensive Praxisprojekte als Lernform vorsieht. Somit sollen vorgegebene Probleme aus der Praxis weitgehend selbstständig sowie handlungs- und praxisorientiert gelöst werden“, sagt Studiengangkoordinatorin Prof. Dr. Gudrun Stockmanns.
    Der neue Studiengang wird in Vollzeit angeboten, die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester und schließt die Praxisphase oder ein Auslandsstudiensemester mit ein. Eine Belegung in Teilzeit oder als Dualer Studiengang ist möglich. Im fünften Semester haben die Studierenden die Gelegenheit, Erfahrungen bei den Partnern des Cyber Campus NRW zu erlangen und ihre Schwerpunkte individuell und zielgerichtet zu gestalten. Studienort ist der Campus Mönchengladbach, wobei für einige Lehreinheiten auch Facheinrichtungen am Campus Krefeld-Süd der Hochschule genutzt werden.
    Begleitet wird das Studienprogramm von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Institut für Informationssicherheit Clavis. Dort wird im Bereich der Kritischen Infrastrukturen geforscht, derzeit zu Themen wie Umsetzung der NIS-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit, Energiewirtschaft vor dem Hintergrund der erneuerbaren Energien sowie Gefahrgutlogistik. Ein Masterstudiengang zum Cyber Security Management ist geplant und soll ab dem Sommersemester 2021 angeboten werden.

    Die Bewerbung für den Studiengang ist ab dem Wintersemester 2020/21 möglich.
    Die Bewerbungsphase startet am 2. Mai 2020. Mehr Informationen unter: https://www.hs-niederrhein.de/cyber-security-management

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!