Autor: Redaktion

  • Mit Laptop statt Heft und Beamer

    Mit Laptop statt Heft und Beamer

    Mathematik Lehrer Christoph Heussen zeigt verschiedene Kurven und ihre Funktionen dazu.
    Die Zeiten von Folien, die man auf einem Overheadprojektor übereinander legt, oder das lange Vorzeichnen auf der Tafel sind vorbei.

    Am Ende der Stunde werden die Geräte wieder eingesammelt und der nächste Lehrer kann sie für den Unterricht verwenden. Egal ob für die Recherche oder auch die Präsentation, der Einsatz bietet, laut Heussen, viele Möglichkeiten: „Wir sind wirklich froh, dass wir bereits an die schnelle Datenverbindung der Stadt angeschlossen sind und so wirklich gut die digitalen Möglichkeiten nutzen können. Egal ob Bildmaterial oder Filme, alles ist wirklich schnell abrufbar.“

    Dabei ist für ihn wichtig, dass Stift und Heft weiter Bestandteil vom Unterricht bleiben.

    „Unter anderem ist es wichtig, damit auch motorische Fähigkeiten weiter geschult werden.

    Deswegen ist es gut, wenn beides seinen Einsatz findet, alte und neue Medien. Klar ist aber, dass es dringend Zeit wurde, dass wir den digitalen Bereich so ausbauen können.“

    Und so gibt es nicht nur mit den Verantwortlichen der Realschule Volksgarten, sondern mit denen aller Schulen in den kommenden Wochen Gespräche, in denen abgeklärt wird, was die Schulen aus Mitteln des Digitalpaktes anschaffen möchten und können. „Das ist nicht so einfach. Denn unter anderem ist gedeckelt, wie viel Geld für Geräte wie Tablets oder Laptops ausgegeben werden darf.

    Abgesehen davon, müssen alle Schulen erst einmal ans Netz angebunden sein und es auch nutzen können“, erklärt Günther Bohnen, Abteilungsleiter für den Bereich Schulbetrieb der Stadt Mönchengladbach.

    Um für alle das richtige Paket zu schnüren, hat sich der Fachbereich Schule und Sport auch Experten von außerhalb mit ins Boot geholt, die den Medienentwicklungsplan mit zusammengestellt haben und die auch bei diesen Gesprächen mit beraten.

    Was eine gute Datenverbindung angeht, laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren, sagt der Fachbereichsleiter für Schule und Sport Harald Weuthen: „Bis Ende 2021 werden alle Schulstandorte eine schnelle Breitbandversorgung haben. Für uns war wichtig, dass wir diesen Flaschenhals schnell in Angriff nehmen. Wenn also irgendwo in Schulnähe Kabel verlegt werden, kann es gut sein, dass es sich um eine solche Maßnahme handelt.“ Gestemmt werden die Maßnahmen größtenteils aus städtischen Mitteln, für 22 Standorte hat die Stadt nun aber auch 2,57 Millionen Euro Fördermittel des Landes erhalten.

    Die Kosten für das Gesamtpaket des Medienentwicklungsplans, mit dem sich die Stadt schon frühzeitig aufgestellt hat, liegen bei rund 17,7 Millionen Euro. Mit den Bundesmitteln des Digitalpaktes können dort rund 15,2 Millionen Euro gefördert werden. „Allerdings haben wir auch schon jetzt alle politischen Gremien darauf aufmerksam gemacht, dass nach 2024 jährlich etwa 2,1 Millionen Euro anfallen, um dann die ersten angeschafften Geräte wieder durch neue zu ersetzen“, sagt Weuthen weiter.

    Jetzt geht es aber erst einmal darum, Schule in Sachen Digitalisierung weiter auf einen guten Weg zu bringen und für den Förderzeitraum 2024 schon einmal gut zu begleiten. Denn so ein Einsatz von digitalen Medien im Unterricht, wie unter anderem an der Realschule Volksgarten, soll im wahrsten Sinne des Wortes überall Schule machen können.
    pmg

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  • GEDENKKONZERT  zum 75. Jahrestag der Bombardierung Rheindahlens

    GEDENKKONZERT zum 75. Jahrestag der Bombardierung Rheindahlens

    Schirmherr: Staatssekretär Dr. Günter Krings MdB

    Der 25. Februar 1945 bleibt in Rheindahlen unvergessen. An diesem Tag wurde die Stadt in Schutt und Asche gelegt, wurde bei einem Fliegerangriff wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs zum großen Teil zerstört. Häuser und Gebäude fielen in Trümmer. Das Gedenken daran sollte entsprechend bedacht werden. Kantor Reinhold Richter hatte die Idee zu einem besonderen Gedenkkonzert.

    „Da der Jahrestag der Bombardierung im Jahre 2020 ausgerechnet auf den Veilchendienstag fällt, habe ich das Gedenkkonzert auf Sonntag, 1. März, um 17.00 Uhr terminiert. Dann werden in der Kirche Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart erklingen. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Werke: die großartige Kantate Bachs „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ und das Zuversicht verströmende „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart.“

    Um wohl kaum ein anderes Werk der klassischen Musik ranken sich mehr Legenden als um Mozarts Requiem, das er als Auftragsarbeit kurz vor seinem Tod begann und ein Fragment bleiben sollte. Im November 1791 wurde Mozart gebeten, ein Requiem für die verstorbene Gräfin von Walsegg zu schreiben. Doch es sollte Mozarts eigenes Requiem werden, der am 5. Dezember 1791 starb, und dieses Werk unvollendet hinterließ.  Diese seine unvollendete Komposition gehört zu seinen schönsten Werken und wird im Konzert im Zusammenspiel mit weiteren Kompositionen Mozarts und Bachs in einen eindrücklichen Rahmen gekleidet.

    In der Pfarrkirche von St. Helena singen in dem Gedenkkonzert ein hochkarätiges, teils international bekanntes Solistenensemble (Stefanie Kunschke – Sopran, Franziska Gottwald – Alt, Donát Havár – Tenor, Jochen Kupfer – Bass).  Die Chorpartien gestalten der Kirchen- und Projektchor St. Helena, Rheindahlen und der Cornelius-Burgh-Chor aus Erkelenz. Den Orchesterpart übernimmt die die Camerata Gladbach unter der Führung von Konzertmeisterin Johanna Brinkmann. Die konzeptionelle und musikalische Gesamtleitung und das Dirigat hat Helenakantor Reinhold Richter inne.

    Karten sind im Vorverkauf ab sofort erhältlich:
    zu 22€, 18€ und 13€ (freie Bank- und Platzwahl) erhältlich bei:

    Lotto/Toto Schagen (Plektrudisstr., 41179 Mönchengladbach),
    in den Pfarrbüros von St. Helena, Rheindahlen (Tel.: 907200 – nur zu den Öffnungszeiten) und
    St. Mariä Heimsuchung, Hehn (Tel.: 542786 – nur zu den Öffnungszeiten) und
    der Buchhandlung Degenhardt in Mönchengladbach

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  • Arbeitskreis „Stadtklima und Umwelt“ bei Bündnis90/Grüne

    Arbeitskreis „Stadtklima und Umwelt“ bei Bündnis90/Grüne

    Leiter des neuen Arbeitskreises ist Andreas Wurff.

    „Die Themen Umwelt und Stadtklima sind auch Dank der „Fridays for Future“-Bewegung gesellschaftspolitisch aktueller denn je und schon immer an erster Stelle der Grünen Agenda. Deshalb freue ich mich, dass die Grünen in Mönchengladbach mit dem neugegründeten Arbeitskreis Stadtklima und Umwelt und nunmehr eine Arbeitsplattform für diesen ebenso komplexen wie drängenden Problemkreis schaffen, auf der ein breiter innovativer und konstruktiver Austausch stattfinden soll“, erläutert er.

    Im Arbeitskreis soll darüber diskutiert werden, wie die Grünen beim Thema Stadtklima und Umwelt zu wirklich effektiven, zukunftsorientierten und nachhaltigen Handlungsansätzen kommen und welche daraus erwachsenen Forderungen an die politisch Verantwortlichen dieser Stadt zu stellen sind.

    Der AK Stadtklima und Umwelt und trifft sich jeden zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr im Grünen Büro, Brandenberger Str. 36.
    Interessierte sind herzlich eingeladen.
    Eine Grüne Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.
    Das erste Treffen ist am Dienstag, 11.2.2020 um 18 Uhr im Grünen Büro auf der Brandenberger Str. 36.
    Interessierte sind herzlich eingeladen.

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  • 66-Jähriger wird vermisst

    66-Jähriger wird vermisst

    Seit Freitag, 31. Januar, wird Stefan Paul S. vermisst.

    An diesem Tag konnte er gegen 16.30 Uhr letztmalig an seiner Wohnanschrift in der Mönchengladbacher Innenstadt telefonisch erreicht werden. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.
    Es liegen Hinweise vor, dass eine Gefahr für Leib und Leben des 66-Jährigen bestehen könnte.
    Bisherige Ermittlungen blieben ohne Erfolg. Deshalb bittet die Polizei Mönchengladbach nun die Öffentlichkeit bei der Suche nach dem Vermissten um Mithilfe.

    Wer hat Stefan Paul S. gesehen?
    Der Vermisste ist vermutlich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, er ist jedoch in seiner Beweglichkeit stark eingeschränkt.
    Der Vermisste ist circa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat kurze dunkelblonde/graumelierte Haare. Es trägt eine Brille mit dünnem Metallgestell und ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke und einer dunklen Hose bekleidet.

    Wer kann Angaben zu Aufenthaltsorten von Stefan Paul S. seit dem 31. Januar machen?
    Jegliche Hinweise, die bei der Suche nach dem Vermissten hilfreich sein könnten, bitte an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290.

    (cw)

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  • Feuerwehr Mönchengladbach startet Ausbildungskampagne

    Feuerwehr Mönchengladbach startet Ausbildungskampagne

    Nachwuchsgewinnung und Zukunftsplanung beherrschen den Arbeitsmarkt. Auch für die Feuerwehr Mönchengladbach ist dieses Thema mittlerweile „brandheiß“.

    Steigender Personalbedarf, die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt, neue Ausbildungsmöglichkeiten, die den Einstieg in den „Traumberuf“ Feuerwehr inzwischen auch schon direkt nach dem Schulabschluss realisierbar machen, das sind nur einige der Themen, die gemeistert werden müssen.

    Die Feuerwehr Mönchengladbach und der Fachbereich Personalmanagement der Stadtverwaltung starten deshalb am Montag, 20. Januar, eine Ausbildungskampagne, um mehr junge Frauen und Männer für den Feuerwehrberuf zu begeistern. Mit Videos, Plakaten, Werbung an den Feuerwachen und auf den Einsatzfahrzeugen sowie einer neuen Ausbildungswebseite macht die Stadt auf die Chancen im Feuerwehrberuf aufmerksam.

    Und die sind vielfältig. Ganz gleich, ob nach der Schule, einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder nach dem Studium: Die Feuerwehr bietet ganz unterschiedliche Wege in den Beruf.

    © Stadt MG

    Die Ausbildungsgänge und Praktika sind mit Einstiegsvoraussetzungen, Bewerbungsplattform und Ansprechpartnern auf der Webseite unter https://feuerwehr-ausbildung-mg.de beschrieben.

    Die Feuerwehr Mönchengladbach zählt mit mehr als 400 Beschäftigten zu den größten Berufsfeuerwehren am Niederrhein. Zusätzlich werden wir von 421 freiwilligen Kräften unterstützt. Aktuell sind etwa 60 Feuerwehrmänner und Frauen in der Ausbildung 112-Medic und in der Ausbildung zum/zur Brandmeister/in für die Feuerwehr Mönchengladbach.

    Im Bildungszentrum der Feuerwehr Mönchengladbach an der Orffstraße, einer Fachschule für Brandschutz und Berufsfachschule für Rettungsdienst und Notfallmedizin, wird der Feuerwehrnachwuchs intensiv auf seine Aufgaben vorbereitet.

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  • Volksverein: Erfüllung des Gesellschaftszwecks tatsächlich dokumentiert

    Volksverein: Erfüllung des Gesellschaftszwecks tatsächlich dokumentiert

    Im Studiengang Steuern und Wirtschaftsprüfung an der Hochschule Niederrhein beschäftigen sich die Studierenden eigentlich mit Zahlen und Bilanzen.

    Im Fach Wirtschaftsethik haben sie nun den Volksverein Mönchengladbach gGmbH auf eine ganz andere Fragestellung hin untersucht:
    Welchen Beitrag leistet die „gemeinnützige Gesellschaft gegen Arbeitslosigkeit“ für die Allgemeinheit? Wie fällt die Gemeinwohlbilanz aus?

    Hochengagierte Mitarbeiter des Volksvereins
    im Projekt Stromsparcheck

    Dafür erstellten die Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften unter Anleitung ihres Dozenten Dr. Markus Profijt eine Matrix, mit deren Hilfe sie Punkte in den Rubriken Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, Ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung vergaben, und zwar jeweils in Bezug auf die Lieferanten, Eigentümer und Partner, Mitarbeitende, Kunden und das gesellschaftliche Umfeld.
    Von 1000 möglichen Punkten erreichte der Volksverein nach Berechnung der Studierenden 805, schnitt also überdurchschnittlich gut ab.
    Allerdings: Eine echte Vergleichbarkeit ist nicht gegeben, wie Markus Profijt anmerkte: „Es gibt in Mönchengladbach kein anderes Unternehmen, das seine Allgemeinwohlbilanz hat auditieren lassen. Wir können aber sagen, dass der Volksverein hinsichtlich des Gemeinwohls der Stadt einen tollen Job macht.“

    Lesesaal des Volksvereins im Jahr 1925
    (Foto: Stadtarchiv)

    Besonders in der Rubrik Solidarität und Gerechtigkeit schnitt der Volksverein überdurchschnittlich gut ab. Dies passt zum Markenkern des Unternehmens: Seit nunmehr 35 Jahren gibt der Volksverein Menschen eine Chance auf Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitswelt.
    Zur Ermittlung der Gemeinwohlbilanz griffen die Studierenden des Studiengangs Steuern und Wirtschaftsprüfung auf das Gelernte im Fach Wirtschaftsethik zurück.

    Matthias Merbecks, Geschäftsführer des Volksvereins, zeigte sich gestern bei der Vorstellung der Ergebnisse des gemeinsamen Projekts angetan. „Wir freuen uns, dass wir die Erfüllung unseres Gesellschaftszwecks nun tatsächlich einmal dokumentiert haben. Ich kann andere Unternehmen nur ermutigen, dies auch zu tun, da es hilft, das eigene Tun und Handeln selbst einmal kritisch zu hinterfragen.“

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  • Laura Dekker wollte mit 13 allein um die Welt segeln, durfte nicht los, türmte und…

    Laura Dekker wollte mit 13 allein um die Welt segeln, durfte nicht los, türmte und…

    Laura Dekker war gerade 14 Jahre alt, als sie zu einem Abenteuer aufbrach,
    das sich kaum ein Erwachsener zutraut: die Welt zu umsegeln. Ganz allein. 50.000 Kilometer auf einem Boot. Über den Atlantik, den Pazifischen und den Indischen Ozean. Mehr als ein Jahr lang. Ähnlich viel Kraft wie auf See hatte die Niederländerin allerdings vorher wohl an Land gebraucht, um die Erwachsenen-Welt von ihrem Abenteuer zu überzeugen. Die Gerichte verboten ihr, schon mit 13 loszusegeln, entzogen ihren Eltern zeitweilig das Sorgerecht. Aus Sorge in einem Heim zu landen, türmte die 13-Jährige in die Karibik und wurde von der Polizei zurück in die Niederlande begleitet. Laura Dekker hat die Aufregung um sie nicht verstanden: „Mir ist nie der Gedanke gekommen, dass die Idee einer Weltumsegelung ungewöhnlich wäre“, sagt sie.

    Und das ist sie bei ihrer Lebensgeschichte vielleicht auch nicht. Geboren wurde sie auf einem Boot in Neuseeland; ihre Eltern waren auf ausgedehnter Weltreise. Ihr Vater ist Bootsbauer, Laura ist praktisch auf dem Wasser groß geworden. Ihr Spitzname als Kind war „Guppy“, weil sie praktisch nie aus dem Wasser herauskam. Mit 6 war Laura Teilnehmerin bei den ersten Regatten. Mit 11 segelte sie alleine in den Niederlanden – oder genau genommen fast allein, denn damals nahm sie stets ihren Hund mit Schwimmweste mit an Bord. Inzwischen ist Laura Dekker 24 und hat nur ein einziges ihrer Lebensjahre in einem Haus an Land verbracht. „Für ein normales Leben bin ich nicht gemacht. In einem Haus fühle ich mich auf Dauer wie in einem Gefängnis“, sagt sie. Mit ihrem deutschen Mann und ihrem Baby lebt sie auf einem Boot in den Niederlanden.

    Die jüngste Solo-Weltumseglerin ist am 15. Januar 2020 auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach in der Reihe „Pioniere der Welt in Mönchengladbach“ zu Gast.

    Charmant, ehrlich, humorvoll und mit vielen Fotos erzählt sie in Mönchengladbach von ihren Abenteuern. „Wie man die Welt erobert, obwohl niemand an einen glaubt“, ist der Titel des Vortrags, den Laura Dekker am 15. Januar 2020, 20 Uhr, in der Kaiser-Friedrich-Halle hält. Karten gibt es ab sofort bei adticket.de, Telefon 0180 6050400.

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  • Konferenz zur Zukunft Europas: Bürger sollen bei EU-Reform mitreden

    Konferenz zur Zukunft Europas: Bürger sollen bei EU-Reform mitreden

    „Bottom-up“ statt „top-down“:
    Das Parlament will die Zukunft Europas gemeinsam mit Bürgern jeden Hintergrunds und Alters gestalten, mit einem basisnahen Ansatz also.

    Nach einer Debatte mit Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwochmorgen wird das Parlament am Mittag über eine Entschließung abstimmen, in der es seine Vision für die bevorstehende Konferenz zur Zukunft Europas darlegt.

    Die Abgeordneten wollen, dass die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt einer breiten Diskussion darüber stehen, wie innere und äußere Herausforderungen angegangen werden können, die zum Zeitpunkt des Lissabon-Vertrags nicht vorhergesehen wurden.
    Die Konferenz soll im Jahr 2020 beginnen und zwei Jahre dauern.

    In dem Entschließungsentwurf wird betont, dass Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichem Hintergrund, Vertreter der Zivilgesellschaft und Interessenvertreter auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene in die Festlegung der Prioritäten der EU im Einklang mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in einem von unten nach oben gerichteten, transparenten, integrativen, partizipativen und ausgewogenen Ansatz einbezogen werden müssen. Die Konferenz könnte zu einer Überprüfung der EU-Verträge und zur Einrichtung eines ständigen Bürgerbeteiligungsmechanismus führen.

    Parlament, Rat und Kommission sollten eine hochrangige Schirmherrschaft übernehmen, um ein angemessenes Engagement und Follow-up der Konferenzergebnisse zu gewährleisten.

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  • Pizza-Taxi mal anders – Kölner Pizzeria betreibt Mülltourismus nach Mönchengladbach

    Pizza-Taxi mal anders – Kölner Pizzeria betreibt Mülltourismus nach Mönchengladbach

    Statt heißer, knuspriger Pizza lieferte eine Pizzeria aus Köln mehrere Tage in Folge Pizzakartons, Getränke- und Konservendosen, leere Mehlsäcke, Kassenbons und Speisereste nach Mönchengladbach.

    Doch da hatten die Kölner ihre Rechnung ohne die mags-Mülldetektive gemacht.

    Weil mags und GEM die Container-Standorte in Mönchengladbach regelmäßig anfahren, kontrollieren und reinigen, ist nun ein frecher Fall von Mülltourismus aufgefallen.

    Foto: mags

    Drei Tage hintereinander haben die mags-Mülldetektive am Container-Standort Klosterhofweg blaue Müllsäcke gefunden, die typische Abfälle einer Pizzeria enthielten.
    Zwar konnte der Täter bei einer Observation nicht auf frischer Tat ertappt werden, allerdings entdeckten die Mülldetektive zwei Straßen weiter ein Auto mit Kölner Kennzeichen, zugelassen auf eine Pizzeria.
    Die Daten deckten sich mit den Inhalten der Müllsäcke wie etwa Kassenbons und Arbeitskleidung.
    So wie sich der Fall darstellt, hat der Imbissbetreiber den Heimweg genutzt, um illegal Gewerbeabfall zu entsorgen.

    Die mags-Mülldetektive haben die Stadt Köln über diesen Vorgang informiert. Der Täter muss zudem ein Bußgeld in Höhe von 770 Euro zahlen.

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  • Prinzenpaar besucht die Sabinerinnen

    Prinzenpaar besucht die Sabinerinnen

    Am 17. Januar sind Prinz Axel I. und Prinz Niersius Thorsten zu Gast beim „Raub der Sabinerinnen“ im Theater Mönchengladbach.

    Auf hohen karnevalistischen Besuch darf sich das Theater Mönchengladbach am Freitag, den 17. Januar freuen. Dann geben sich Prinz Axel I. (Ladleif) und Prinz Niersius Thorsten (Neumann) die Ehre und lassen sich von der turbulenten Komödie „Der Raub der Sabinerinnen“ unterhalten.
    Das Prinzenpaar der Stadt Mönchengladbach folgt damit der Einladung von Generalintendant Michael Grosse, der in der gefeierten Inszenierung von Thomas Goritzki selbst auf der Bühne steht: in der Rolle des Theaterdirektors Emanuel Striese. – In der Pause wird das Prinzenpaar in der Theaterbar Karnevalslieder anstimmen und Autogramme geben.

    Tickets für „Der Raub der Sabinerinnen“ am Freitag, denn 17. Januar um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach sind erhältlich unter 02166/6151-100 und auf www.theater-kr-mg.de

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  • Abfall- und Straßenreinigungsgebühr:

    Abfall- und Straßenreinigungsgebühr:

    Rund 60.000 Bescheide über die Abfall- und Straßenreinigungsgebühr für das Jahr 2019 versendet mags ab Mittwoch, 15. Januar.

    Fällig werden die Gebühren quartalsweise am 15. Februar, 15. Mai, 1. August und am 15. November.
    Wenn eine jährliche Zahlung vereinbart wurde, dann ist der Gesamtbetrag
    am 1. Juli fällig. Bereits erteilte SEPA Mandate sind weiterhin gültig. Wer mags ein SEPAMandat erteilen möchte, erhält mit dem Bescheid ein entsprechendes Formular. Dieses ist auch online unter www.mags.de unter Formulare und Downloads verfügbar.

    Alle Änderungen, die bis Ende November bei mags eingegangen sind, wurden bei der Gebührenberechnung berücksichtigt.
    Wer sich über seine Gebühr informieren möchte, findet unter www.mags.de einen Online-Rechner.
    Wer Rückfragen zu den Bescheiden hat, kann sich montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr telefonisch unter 0800 049 10 17 (gebührenfrei) melden oder sendet eine Mail an gebuehren@mags.de.

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  • Weniger Mikroplastik-Ausstoß beim Textilwaschen: Erste Projektergebnisse

    Weniger Mikroplastik-Ausstoß beim Textilwaschen: Erste Projektergebnisse

    Das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein forscht daran, wie beim Waschen von synthetischen Textilien der Ausstoß von Partikeln, die kleiner als fünf Millimeter sind, verringert werden kann. Denn diese auch Mikroplastik genannten Partikel können über den Weg der Wäsche in die Kläranlagen, Klärschwämme und Oberflächengewässer in die Weltmeere gelangen.
    Jetzt haben Forscherinnen aus Mönchengladbach auf einer Konferenz in Brüssel erste Ergebnisse vorgestellt.

    Auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein ist ein Wasch- und Filterlabor aufgebaut, mit dessen Hilfe der Einfluss des Waschverhaltens auf den Mikroplastikausstoß untersucht wird. Ein Ergebnis: Während der ersten Waschgänge eines neuen Kleidungsstücks werden die meisten Mikropartikel freigesetzt. „Dies deutet darauf hin, dass sich häufig noch aus der Produktion stammende lose Faserfragmente im Produkt befinden, die erst bei der Haushaltswäsche ausgetragen werden“, sagte Professorin Ellen Bendt.
    Ein möglicher Lösungsansatz könnte ein der Herstellung unmittelbar angeschlossener Verarbeitungsschritt (z.B. Vorwäsche oder Vortrocknung) sein. Eine Vortrocknung hätte mehrere Vorteile: Die für den Verkauf wichtige Haptik und das Volumen der neuen Kleidungsstücke würde weniger stark beeinflusst als bei einer Wäsche. Diese Lösung würde zu Beginn des Produktlebenszyklus greifen.

    Auch für Verbraucher während der Nutzungsphase gibt es Tipps.
    Einer ist: Die Waschmaschine immer so voll wie möglich zu beladen. „Der niedrigste Eintrag von Mikroplastik in die aquatische Umwelt lässt sich bei einer voll beladenen Waschmaschine und anschließender Trocknung im Trockner beobachten“, erklärte Ellen Bendt.
    Die Hochschule Niederrhein forscht nicht nur an den Ursachen für Mikroplastikverlust, sondern auch an der Entwicklung von Sport- und Outdoortextilien, die von Anfang an einen geringeren Mikroplastikausstoß aufweisen. Malin Obermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, erläuterte zwei Ansätze auf verschiedenen Stufen der textilen Produktionskette.
    „Während des Strickprozesses in den Produktionshallen der Hersteller von Flächenkonstruktionen gibt es eine starke Belastung durch Mikroplastik. Erste Versuche mit unserer institutseigenen Großrundstrickmaschine zeigen, dass die Veränderung von zwei Maschinenparametern zu einer signifikanten Senkung des Partikelausstoßes führen kann“, sagte Obermann. Wenn das Ausgangsmaterial später von den Konfektionären zu Fleece-Jacken und -Pullovern zusammengefügt wird, gibt es ebenfalls erfolgversprechende Hebel.
    Die Wissenschaftlerinnen der Hochschule Niederrhein diskutierten ihre Ergebnisse mit Vertretern der europäischen Textilverbände, der Europäischen Kommission, Wissenschaftlern und Industrievertretern.

    Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt Textile Mission läuft noch bis September 2020.
    Neben der Hochschule Niederrhein sind beteiligt: adidas AG, Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) als Projektkoordinator, Henkel AG & Co. KG, Miele & Cie. KG, Polartec LLC, TU Dresden, VAUDE Sport GmbH & Co. KG, WWF Deutschland.

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  • Tragischer Unfall: 32-Jähriger schwer verletzt

    Tragischer Unfall: 32-Jähriger schwer verletzt

    Es war vermutlich ein medizinischer Notfall, der heute an der Kreuzung der Dorfbroicher Straße zur Friedensstraße dazu führte, dass ein Autofahrer verunfallte und sich schwere Verletzungen zuzog.

    Der 32-Jährige, ein Taxifahrer, stand gegen 13:15 Uhr wartend als erstes Fahrzeug vor der Ampel an der Dorfbroicher Straße in Richtung Innenstadt. In dem Taxi befanden sich keine Fahrgäste. Nach bisherigem Kenntnisstand setzte sich der Pkw aufgrund eines medizinischen Notfalls plötzlich in Gang und fuhr zunächst gegen einen Stromkasten. Dieser wurde durch den Zusammenstoß auf ein Fahrzeug auf dem Gelände eines Autohändlers geschleudert. Die kurze Unfallfahrt endete dann auf diesem Gelände, nachdem der Pkw gegen ein dort geparktes Auto geprallt war und dieses auf ein weiteres Fahrzeug aufgeschoben hatte.

    Der 32-Jährige ist schwer verletzt und wird derzeit intensivmedizinisch versorgt. Lebensgefahr besteht nicht.
    Weitere Personen wurden nicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
    Ein Alkoholtest verlief negativ.

    Bei einigen Haushalten fiel der Strom aus, die Behebung ist jedoch bereits in Arbeit.
    Die Ampelanlage, an der ebenfalls Sachschaden entstand, wird vermutlich erst im neuen Jahr wieder in Betrieb genommen werden können.
    (Cw)

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  • Marie-Juchacz-Straße in Mönchengladbach- Güdderath trägt nun Zusatzschilder

    Marie-Juchacz-Straße in Mönchengladbach- Güdderath trägt nun Zusatzschilder

    Anlässlich des 100. Geburtstages der Arbeiterwohlfahrt in diesem Jahr, hat der AWO Kreisverband Mönchengladbach, im Rahmen seines Festaktes „100 Jahre AWO“, vergangenen Oktober, der Stadt Mönchengladbach Zusatzschilder für die Marie-Juchacz-Straße in Güdderath geschenkt.
    Diese sind in einer kleinen Zeremonie am Montag, den 16. Dezember 2019, durch den Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Hans Wilhelm Reiners, sowie den Vorsitzenden des AWO Präsidiums, Norbert Bude, feierlich enthüllt worden.
    Die Benennung der Marie-Juchacz-Straße in Mönchengladbach-Güdderath ist bereits 1991 durch den Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen worden.

    Marie Juchacz

    Der Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners freute sich deshalb über das Geschenk der Arbeiterwohlfahrt. „Ich persönlich finde es immer spannend zu lesen, was auf den Zusatzschildern unter Straßennamen steht. Dass was die AWO um ihre Gründerin Marie Juchacz in den vergangenen 100 Jahren geleistet hat, hat immer das „wir“ und das „ihr“
    in den Mittelpunkt gestellt und weniger das „ich“. Und auch heute ist die AWO ein verlässlicher, sozialer Partner der Stadt Mönchengladbach. Ich hoffe sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger, die in Güdderath unterwegs sind, nun des Öfteren mal stehen bleiben, um zu lesen, wer diese wichtige Namensgeberin der Straße gewesen ist.“

    Übergabe AWO Strassenschild

    Zu dem Teilnehmerkreis vor Ort zählten zudem Uwe Bohlen, AWO Vorstand in Mönchengladbach, die Bezirksvorsteherin des Mönchengladbacher Südens, Barbara Gersmann, sowie Hans Willi Körfges, Mitglied des NRW Landtags und seine Mutter Annemarie Körfges, die mit ihren 90 Jahren zu den Dienstältesten aktiven AWO-Mitliedern in Mönchengladbach zählt. Barbara Gersmann lobte in dem Zusammenhang die AWO als Verband, der starke Frauen hervorgebracht hat, die geschichtliche Zeichen gesetzt haben.

    Die Zusatzschilder tragen folgenden Text:
    Marie Juchacz
    15.3.1879 – 28.1.1956
    Sozialreformerin, Sozialdemokratin, Frauenrechtlerin und
    Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (1919)

    Zu Marie Juchacz:

    Marie Juchacz gehört zu den bedeutenden Frauen der deutschen Geschichte. Sie gründete die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und war von 1919 bis 1933 deren Vorsitzende. Sie gehörte zu den Frauen, die in Deutschland gegen erbitterten Widerstand das Frauenwahlrecht erstritten. Geboren wurde Marie Juchacz als Marie Gohlke am 15. März 1879 in Landsberg/Warthe. Nach jahrelanger Arbeit als Dienstmädchen, Fabrikarbeiterin, Krankenhelferin und Näherin und einer kurzen Ehe ging sie 1906 nach Berlin. 1908 wurde sie dort Mitglied der SPD. Marie Juchacz wurde später in die verfassungsgebende Weimarer Nationalversammlung gewählt und sprach am 19. Februar 1919 als erste Frau vor einem deutschen Parlament. Das sollte die deutsche Geschichte für immer verändern. Bis 1933 blieb sie als führende Sozial- und Frauenpolitikerin der SPD Mitglied des Reichstags. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh sie in die USA. 1949 kehrte sie aus dem Exil nach Deutschland zurück und wurde Ehrenvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt. 1956 verstarb sie in Düsseldorf. Marie Juchacz wurde 76 Jahre alt.

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  • Personallogistiker setzen 2500 Bäume im Hardter Wald

    Personallogistiker setzen 2500 Bäume im Hardter Wald

    Im Dezember häufen sich die Firmeneinladungen zum alljährlichen Tannenschlagen bei der GIS Personallogistik. Für den ist das nicht mehr zeitgemäß. Die Geschäftsführer Swen und Björn Schiffer und Marketing Manager Felix Quade wollen einen positiven Trend setzen.
    Sie entscheiden sich, mags 2000 Euro für die Aufforstung des Hardter Waldes zu spenden. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen, lokal etwas bewegen und andere ermuntern, es uns gleichzutun“, betont Felix Quade. So erhält jeder GIS-Kunde eine Weihnachtskarte von der Aufforstungsaktion mit mags im Hardter Wald und dem Hinweis, selbst für Bäume zu spenden.

    mags-Revierförster Werner Stops ist dankbar für die großzügige Spende der GIS Personallogistik vom Niederrhein.
    Für die Pflanzaktion kann er 2.500 Setzlinge kaufen und eine Gesamtfläche von 5000 Quadratmeter aufforsten.
    Auch hier bekommt er Hilfe von der GIS. Mit 20 Personen rücken sie im Hardter Wald an.
    Werner Stops hat für sie eine Fläche ausgesucht, auf der bis vor kurzem noch Fichten standen. Sie mussten aufgrund von schwerem Borkenkäferbefall gefällt werden. Die Fichten werden durch einen Mischbestand ersetzt. Gepflanzt werden 80 Prozent Rotbuchen und jeweils zehn Prozent Wildkirschen und Bergulmen.
    Mit großem Eifer und Spaß an der Sache packen die GIS-Mitarbeiter an und lassen sich von den mags-Forstmitarbeitern Dirk Drewenskus, Sebastian Ludewig und Manuel Donne in die Arbeit einweisen.
    Drei Stunden heben sie mit Spaten Löcher im Boden aus und setzen die jungen Bäume in die Erde und drücken sie fest an. Werner Stops ist angetan vom Engagement seiner freiwilligen Helfer und freut sich, dass die GIS Personallogistik mit so einem guten Beispiel vorangeht.

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  • Sterbehilfe – Politiker blockieren, Patienten verzweifeln

    Die Story im Ersten am 09.12.2019, 22.45 Uhr (30. Min.).
    Das 2015 verabschiedete „Sterbehilfegesetz“ gehört auf den Prüfstand! – Näheres unter > http://www.wernerschell.de

    „Die ganze Menschheit überlegt: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Ich frage mich aber: Gibt es ein Leben vor dem Tod? Das Leben, das ich habe, das ist kein Leben mehr!“, sagt Harald Mayer. Das Leben des 49-jährigen ehemaligen Feuerwehrmannes vollzieht sich in totaler Abhängigkeit. Denn seine Krankheit, Multiple Sklerose, hat ihn vollkommen bewegungsunfähig gemacht. Für jeden Handschlag braucht er einen Pfleger: nachts, wenn er sich umdrehen will, zum Naseputzen, zum Tränentrocknen. „Ist das noch ein erträgliches Leben?“, fragt er und schiebt die Antwort hinterher: „Ich will gehen: selbstbestimmt!“

    Deshalb hat er, wie mehr als hundert andere Menschen auch, einen Antrag auf die Herausgabe des Medikaments Natrium-Pentobarbital gestellt. Das Mittel verspricht ein schnelles Sterben – es schläfert ein und führt dann zum Tod. Harald Mayer ist überzeugt, dass seine Chancen gut stehen, das Medikament zu bekommen. Im März 2017 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geurteilt, dass dieses Betäubungsmittel unter bestimmten Voraussetzungen herausgeben werden muss. Harald Mayer meint, er erfülle diese Voraussetzungen.

    Ulrike Franke leidet an Multiple Sklerose. Die Ärztin weiß genau, was ihr bevorsteht. Deshalb will sie selbst entscheiden, wann sie stirbt.

    Die zuständige Behörde für Arzneimittel und Medizinprodukte forderte von ihm zahlreiche Unterlagen und Gutachten. Für Harald Mayer eine teure, zeit- und kräfteraubende Angelegenheit. Die Anstrengungen nimmt er trotzt seiner schweren Krankheit auf sich in der Hoffnung, seinem Wunsch nach selbstbestimmten Sterben näher zu kommen.

    Probe für den Rechtsstaat
    Lange hören er und die anderen Antragsteller nichts von der Behörde. Dann, mehr als ein Jahr nach dem Urteil, werden auf Weisung des Bundesgesundheitsministers plötzlich alle Anträge abgelehnt. Damit ignoriert Jens Spahn ein höchstrichterliches Urteil. Ein einmaliger Vorgang in der Bundesrepublik. Stellt der Minister seine eigene politische Ansicht über die Rechtsprechung? Die Frage, wer über den eigenen Tod entscheidet, ist nicht nur eine ethisch schwierige Frage. Sie ist auch eine Probe für den Rechtsstaat.

    Wie Harald Mayer ist auch Elke J. an MS erkrankt. Sie hingegen fürchtet, dass eine Liberalisierung der Sterbehilfe die gesellschaftliche Solidarität mit schwerstkranken Menschen untergräbt.

    „Aber was ist, wenn ich nicht mehr selbst das Mittel zu mir nehmen kann? Warum muss ich dann am Ende auch noch qualvoll sterben?“, fragt Harald Mayer.

    „Die Story im Ersten: Sterbehilfe – Politiker blockieren, Patienten verzweifeln“ begleitet drei todkranke Antragssteller nahezu zwei Jahre lang auf dem in Deutschland inzwischen weitgehend versperrten Weg in einen selbstbestimmten Tod.

    Ein Film von Tina Soliman und Katharina Schiele
    Quelle und weitere Informationen:
    https://www.daserste.de/information/rep … e-110.html

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  • Gymnasium Am Geroweiher in Kooperation mit dem „Haus der Talente“

    Gymnasium Am Geroweiher in Kooperation mit dem „Haus der Talente“

    Seit diesem Schuljahr kooperiert das Mönchengladbacher Gymnasium Am Geroweiher mit dem „Haus der Talente“ in Düsseldorf, das Schulen darin unterstützt, Talente zu finden und adäquat zu fördern.

    Die Stiftung „Haus der Talente“ ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Begabungserkennung und Begabungsförderung. Das Gymnasium ist sehr froh, vom Haus der Talente in ein spezielles Förderprogramm aufgenommen worden zu sein, um sein Konzept der Individuellen Förderung weiter auszubauen. „Jeder Schüler ist anders, der eine möchte einfach nur ganz normal zur Schule gehen, der wird seinen Weg selbst finden, der nächstebraucht in bestimmten Bereichen Unterstützung undder dritte hat eine besondere Begabung. Wir möchten diesen sehr unterschiedlichen drei Schülern auch wirklich gerecht werden und dazu haben wir ein breites und in die Tiefe gehendes Programm entwickelt und freuen uns sehr über die professionelle Unterstützung der Düsseldorfer Stiftung“, so der Schulleiter Dr. Christian Dern.

    Im Rahmen der Kooperation wurde bereits ein Talentscreening für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 durchgeführt. Dabei arbeitete das Gymnasium am Geroweiher auch mit der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf zusammen. Das Screening ist ein weiterer Baustein um besondere Begabungen bei den Schülerinnen und Schülern zu identifizieren. Ilka Bowitz, Lehrerin und für die Begabungsförderung am GaG zuständig, freut sich: „Jeder Schüler und jede Schülerin hat eine Begabung. Unser Blick auf die Stärken aller Schülerinnen und Schüler wird durch die Zusammenarbeit geschärft.  Außerdem wird das Gymnasium fachkundig beim Ausbau der Angebote zur Förderung dieser Begabungen unterstützt.“ Als nächste Maßnahme ist beispielsweise zum Ende des Halbjahres ein Forschertag geplant.

    Die Leiterin des „Haus der Talente“, Sabine Warnecke, ist von dem Einsatz der jungen Lehrerinnen am Gymnasium Am Geroweiher begeistert: „Der diagnostische Blick auf den Einzelnen und die abgestimmten Förderideen im Rahmen des Gesamtkonzepts sind wichtig, wenn es darum geht, junge Talente zu entdecken und zu begleiten. Und dies ist vor dem Hintergrund, dass Bildung eine unserer wichtigsten Ressourcen ist, nur zukunftsweisend.“

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  • In Mönchengladbachs Wäldern wird verstärkt aufgeforstet

    In Mönchengladbachs Wäldern wird verstärkt aufgeforstet

    Borkenkäfer, Rußrindenkrankheit, Brandkrustenpilz, Riesenporling: Deutschlandweit leiden Bäume unter Schädlingen und Pilzen. Davon sind auch Mönchengladbachs Wälder betroffen. So sind beispielweise 85 Prozent der Fichtenbestände der Stadt dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Wegen der anhaltenden Trockenheit und den heißen Sommern konnten die Bäume nicht ausreichend Harz bilden. Damit schützen sich die Fichten normalerweise gegen die Schädlinge. Das Harz hindert den Borkenkäfer daran, in die Rinde einzudringen.

    Um dem Verlust entgegenzuwirken, forstet mags in diesem Jahr etwa 30.000 Bäume auf.
    mags-Revierförster Werner Stops setzt dabei auf Mischpflanzungen. „Die Reinkulturen, die früher angelegt wurden, sind einfach zu anfällig und nicht mehr zeitgemäß“, betont Stops. Daher pflanzt er Eichen, Hainbuchen, Wildkirschen und Bergulmen. „Fichten werden nicht mehr nachgeforstet. Dafür setzen wir vereinzelt Douglasien. Das sind sehr robuste, schnell wachsende Nadelbäume“, erklärt Stops. Je nach Wetterlage dauert das Setzen der zwei- bis vier Jahre alten Bäume bis zum Ende des Jahres. Aufgeforstet wird vor allem im Hardter Wald, im Naturschutzgebiet Bungtwald an der Niers, im Pongser Wäldchen, im Rheydter Stadtwald und am Katharinenhof.
    Diese Woche hat Werner Stops mit seinem Team eine Fläche von 1,4 Hektar im Naturschutzgebiet Elschenbruch mit 6.000 Setzlingen erstaufgeforstet.
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