Autor: Redaktion

  • Zum 4. Advent

    Zum 4. Advent

    MG–Heute wünscht allen einen gesegneten 4. Advent.
    Bleiben Sie gesund.

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  • Rückbau des Luftschutzbunkers

    Rückbau des Luftschutzbunkers

    Maßnahme zur Erschließung der Maria-Hilf-Terrassen.

    Die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) hat mit dem Rückbau des schadstoffbelasteten Luftschutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Die Maßnahme wird insgesamt ca. 16 Wochen dauern.

    Rund 6.400 Kubikmeter Bauschutt aus dem Bunkerabbruch plus 2.200 Kubikmeter Überschüttungsmaterial müssen entsorgt und in Teilen wiederaufbereitet werden. Der Rückbau des Bunkers erleichtert die Erschließung des Geländes mit starkem Gefälle erheblich und erlaubt eine Unterkellerung des oberhalb geplanten Neubauriegels. Für die Erschließung des künftigen Wohnquartiers „Maria-Hilf-Terrassen“ wird der unterirdische Bau mit einer Deckenstärke von ca. 1,50 Metern und einer Wandstärke von 1,80 Metern somit zunächst komplett entkernt, anschließend zurückgebaut und die Grube entsprechend verfüllt.
    „Die vorbereitenden Maßnahmen für das neue innerstädtische Wohnquartier gehen weiter“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. „Wir setzen alles daran, dass ab 2024 die Erschließungsarbeiten und die Vermarktung der Grundstücke im Neubaubereich der Maria-Hilf-Terrassen folgen können.“ Knackpunkte sind aktuell die gestiegenen Baukosten und der schwächelnde Absatzmarkt.
    Der Abriss wird weitgehend erschütterungsfrei sowie mit möglichst geringen Lärm- und Staubemissionen durchgeführt. Das Denkmalensemble wird geschützt, indem der unterirdische Gang zwischen Gebäude und Bunker an einer definierten Stelle losgetrennt und zugemauert wird. Nach Abschluss der Rückbauarbeiten und Wiederverfüllung der Baugrube wird das Gelände in die Entwicklung der „Maria-Hilf-Terrassen“ einbezogen.

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  • Veränderte Abfuhr an Weihnachten und Silvester

    Veränderte Abfuhr an Weihnachten und Silvester

    Die GEM weist auf einen veränderten Abfuhrrhythmus bei der Abfallabholung aufgrund der Weihnachtsfeiertage und Silvester hin.

    Am Samstag, 23. Dezember, werden die Termine von Montag vorgezogen.
    Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 1, die Biotonnen im Bezirk 6, die Papiertonnen im Bezirk 8 und die Gelben Tonne werden in Bezirk 10 eingesammelt. Gleiches gilt für Restmüllcontainer.

    Am Montag 25. und Dienstag 26. Dezember, wird wegen der Weihnachtstage kein Abfall abgeholt.

    Am Mittwoch, 27. Dezember, werden die Termine von Dienstag nachgeholt.
    Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 4, die Biotonnen im Bezirk 7, die Papiertonnen im Bezirk 3 und die Gelben Tonnen im Bezirk 6 geleert. Gleiches gilt für Restmüllcontainer.

    Am Donnerstag, 28. Dezember, werden die Termine von Mittwoch nachgeholt.
    Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 3, die Biotonnen im Bezirk 8, die Papiertonnen im Bezirk 1 und die Gelben Tonnen im Bezirk 4 geleert. Gleiches gilt für Restmüllcontainer.

    Am Freitag, 29. Dezember, werden die Termine von Donnerstag nachgeholt.
    Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 10, die Biotonnen im Bezirk 9, die Papiertonnen im Bezirk 5 und die Gelben Tonnen im Bezirk 2 geleert. Gleiches gilt für Restmüllcontainer.

    Am Samstag, 30. Dezember, werden die Termine von Freitag nachgeholt.
    Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 8, die Biotonnen im Bezirk 1, die Papiertonnen im Bezirk 7 und die Gelben Tonnen im Bezirk 9 geleert. Gleiches gilt für Restmüllcontainer.

    Die Wertstoffhöfe der GEM am Heidgesberg und Luisental sind zwischen den Jahren wie gewohnt geöffnet.
    Die mags-Gebührenabteilung ist von Mittwoch, 27. Dezember 2023, bis einschließlich Freitag, 29. Dezember 2023, aufgrund der durchzuführenden Jahresabschlussarbeiten für die Kunden geschlossen.

    Termine der Weihnachtsbaumabfuhr

    Die GEM sammelt im neuen Jahr an zwei Terminen ausgediente Weihnachtsbäume ein.
    Am Samstag, 13. Januar, werden die Weihnachtsbäume in den Bezirken 1, 2, 3, 4 und 5 abgeholt. In den Bezirken 6, 7, 8, 9 und 10 werden am Samstag, 20. Januar, Weihnachtsbäume abgeholt.

    Bevor der Weihnachtsbaum an die Straße gelegt werden kann, sind Weihnachtsschmuck und Lametta vollständig zu entfernen.
    Der Baum sollte zudem nicht länger als 2 Meter sein. Ein eventueller Wurzelballen kann am Baum bleiben. Einzelne Tannenzweige können mit Kordel gebündelt oder in Papiersäcken an die Straße gelegt werden.

    Keinen Termin verpassen

    Alle Termine können im Online-Abfuhrkalender nachgelesen werden, der im Internet unter www.mags.de zu finden ist. Dort lassen sich die Termine per ICS-Datei downloaden und in vorhandene Outlook-Kalender integrieren. Diese ICS-Datei kann übrigens auch als Datenquelle für Sprachassistenten genutzt werden.

    Ganz einfach geht es auch mit der mags-App.

    Hier können sich Nutzende ihren individuellen Abfuhrkalender auch für mehrere Adressen anlegen. Erinnerungen für die Abfuhr von Restmüll, Bio- und Papierabfällen sowie der Gelben Tonnen sind ebenso möglich wie die Erinnerungen an Sonderabfuhren von Grünabfällen, Elektrokleingeräten und Weihnachtsbäumen.
    Erinnerungen kommen per Push-Mitteilung an.
    Einmal antippen und die App öffnet sich und führt zu den gewünschten Informationen.

    Die App ist unter dem Stichwort „mags-App“ in allen App-Stores kostenfrei verfügbar.

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    1. Einladung: “Die COP28-Analyse – Was hat die Klimakonferenz beschlossen & wohin führt uns das?”

      Einladung: “Die COP28-Analyse – Was hat die Klimakonferenz beschlossen & wohin führt uns das?”

      Die 28. Weltklimakonferenz wird in den nächsten Stunden enden. Ergebnis? Völlig offen.

      Egal wie es ausgeht, Europe Calling e.V. lädt zur Analyse mit Top-Klimaforscher Niklas Höhne und Divestment-Expertin Klara Butz von urgewald.

      Das ist der Termin am Donnerstag für alle, die verstehen wollen, was in Dubai beschlossen wurde – oder was nicht. Anmeldung hier: https://t1p.de/qddni

      Termin: Donnerstag, 14. Dezember 2023, 18:00 – 19:30 Uhr

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    2. Wer in Mönchengladbach ohne Berufsausbildung arbeitet, soll den Chef nach einer „Neustart-Chance“ fragen

      Wer in Mönchengladbach ohne Berufsausbildung arbeitet, soll den Chef nach einer „Neustart-Chance“ fragen

      Es geht um die zweite Chance im Job – um die nachgeholte Berufsausbildung.

      Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Unternehmen in Mönchengladbach aufgerufen, eine Fachkräfte-Offensive in ihren Betrieben zu starten. „Eine Lösung liegt da besonders nah: Eine ‚Neustart-Chance‘ für die Beschäftigten, die keine Berufsausbildung haben. Um sie sollten sich Betriebe deutlich mehr kümmern. Immerhin gibt es in Mönchengladbach rund 18.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftige ohne Berufsabschluss. Das sind gut 17 Prozent der Erwerbstätigen“, sagt Claudia Hempel. Die Geschäftsführerin der NGG Krefeld-Neuss beruft sich dabei auf Angaben der Arbeitsagentur.

      Menschen ohne Ausbildung gezielt zu fördern, sei ein wichtiger Aspekt im Kampf gegen den Fachkräftemangel. „Ein schlechter Schulabschluss, eine frühe Schwangerschaft, Schwierigkeiten im alten Ausbildungsbetrieb oder in der Berufsschule – es gibt viele Gründe, warum Beschäftigte in jungen Jahren eine Ausbildung abgebrochen oder gar nicht erst begonnen haben. Es wäre aber falsch, sie als ‚ewig Ungelernte‘ abzustempeln. Fair ist es, diesen Menschen eine zweite Chance zu geben. Erst recht, da in den meisten Branchen ohnehin Fachkräfte händeringend gesucht werden – in der Lebensmittelindustrie genauso wie in Hotels, Restaurants oder Bäckereien“, sagt Claudia Hempel von der NGG Krefeld-Neuss.

      Die Perspektive von Beschäftigten ohne Berufsausbildung sei ansonsten, ein Berufsleben lang als Hilfskraft bei schlechterer Bezahlung arbeiten zu müssen. NGG-Geschäftsführerin Claudia Hempel ruft Beschäftigte ohne Berufsabschluss auf, das Thema „Nachhol-Ausbildung“ offensiv im Betrieb anzusprechen: „Wenn ein Chef sieht, dass jemand die Motivation hat, mehr aus sich zu machen und sich für das Unternehmen zu qualifizieren, kann er das kaum ablehnen.“ Es sei allerdings wichtig, dass neben der Geschäftsführung auch die Belegschaft motivierte Beschäftigte unterstützt. „Ideal ist es, wenn es einen Betriebsrat gibt. Dann ist der nötige Rückenwind quasi garantiert“, so Hempel.

      Außerdem fördere die Arbeitsagentur etliche Qualifizierungen.

      Die NGG Krefeld-Neuss rät Betriebsräten und Beschäftigten, aber auch den Geschäftsführungen von Unternehmen, sich über Angebote der Arbeitsagentur zu informieren (www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung).
      Für Unternehmen sei das besonders interessant. Denn Lehrgangskosten könnten teilweise oder sogar vollständig übernommen werden. Auch Zuschüsse zum Lohn, der bei einer Weiterbildung weitergezahlt werde, seien möglich. „Wichtig ist, dass einer im Betrieb die Fäden zusammenhält und alles koordiniert. Am besten der Betriebsrat“, sagt NGG-Geschäftsführerin Claudia Hempel.

      In Mönchengladbach nutzen bereits Beschäftigte die Chance, sich für einen Berufsabschluss fit zu machen. Es seien jedoch zu wenige: So registrierte die Arbeitsagentur nach Angaben der NGG im ersten Halbjahr dieses Jahres lediglich 31 Qualifizierungen, an deren Ende ein Berufsabschluss steht. „Da ist wohl noch reichlich Luft nach oben“, sagt Claudia Hempel.

      Das Nachholen einer Ausbildung und trotzdem „nebenbei weiterzuarbeiten“, das sei allerdings eine Herausforderung. In der Lebensmittelbranche lasse sich dies jedoch „relativ gut unter einen Hut bringen, denn hier gibt es oft saisonale Hochzeiten. Weiterbildungsmodule sollten dann möglichst in die Zeiten gelegt werden, in denen die Produktion nicht voll ausgelastet ist. Das gilt auch für die Hotellerie oder Gastronomie: Es gibt in der Regel immer Phasen, in denen nicht gerade Hochbetrieb herrscht“, so Claudia Hempel.

      Die Qualifizierung ungelernter Mitarbeiter sei eine Investition ins Betriebs-Know-how. Gleichzeitig sichere eine nachgeholte Ausbildung Beschäftigten aber auch einen höheren Lohn und vor allem eine bessere Perspektive im Berufsleben. „Wer eine Ausbildung in der Tasche hat, ist auf dem Arbeitsmarkt einfach gefragter“, sagt NGG-Geschäftsführerin Hempel.

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    3. Einladung zum kostenlosen Weihnachtskonzert „Wünsche“ der Gymnasien Hugo-Junkers & Odenkirchen

      Einladung zum kostenlosen Weihnachtskonzert „Wünsche“ der Gymnasien Hugo-Junkers & Odenkirchen

      Einladung zum kostenlosen Weihnachtskonzert „Wünsche“.

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    4. Nikolaus, Elfen und Superhelden: Die kostümierten Höhenretter der Feuerwehr kamen von den Dächern des „Eli“

      Nikolaus, Elfen und Superhelden: Die kostümierten Höhenretter der Feuerwehr kamen von den Dächern des „Eli“

      Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr machten sich am Nikolausvortag sechs Höhenretter der Feuerwehr Mönchengladbach kostümiert als Spiderman, Superman, Batman, Elf, Rentier und Nikolaus vom Dach des 55 Meter hohen Haupthauses der Städtischen Kliniken Mönchengladbach auf den Weg nach unten. Die verkleideten Höhenretter kletterten danach noch an der Fassade der Klinik für Kinder und Jugendliche zu den kleinen Patientinnen und Patienten, um ihnen einen besonderen Besuch abzustatten.

      Die 13 Höhenretter der Feuerwehr Mönchengladbach seilten nach den intensiven Vorbereitungen am Morgen erst die Superhelden und als großes Highlight den Nikolaus von der Dachspitze des 15-Stockwerke hohen Haupthauses ab, so dass er danach Geschenke an die Kinder und Jugendlichen in der Kinderklinik überreichen konnte. Zahlreiche kleine und große Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das vorweihnachtliche Großereignis.

      Dirk Schattka, Leiter der Feuerwehr Mönchengladbach, zu der Neuauflage: „Wir sind froh, dass trotz der zeitweise herausfordernden Witterung alles wie geplant verlaufen ist. Es ist schön, dass wir den zuschauenden Patienten an den Fenstern und draußen eine Freude mit der Aktion machen konnten. Gleichzeitig war es ein hervorragendes Training für unsere Sondereinsatzgruppe Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen. Vielen Dank an alle Beteiligten.“

      Über die Geschenke hinaus brachte der Nikolaus selbst gemalte Bilder als Genesungswünsche der Kindertagesstätte Hephalino mit. Diese wurden im Beisein der Pflegedienstleitung an die jungen Patientinnen und Patienten übergeben. Jennifer Kocks-Lugt, Pflegedienstleitung der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, freute sich über den nicht alltäglichen Besuch: „Im Namen der kleinen und großen Patienten bedanken wir uns herzlich für diese schöne Aktion, die für alle gleichermaßen wieder ein großes Highlight war.“

      Die Feuerwehr Mönchengladbach beteiligte sich damit erneut an der bundesweiten Aktion der Feuerwehr-Spezialeinheiten, die vor Jahren von der Feuerwehr Hamburg ins Leben gerufen wurde. Es nahmen wieder mehr als 50 Höhenretter-Einheiten aus ganz Deutschland an dieser speziellen Nikolausfest-Aktion teil.

      „Unsere Sondereinsatzgruppe hat über 20 Mitglieder, die hauptsächlich auf der Feuer- und Rettungswache 2 tätig sind. Heute trainieren wir an unserem regulären Übungstag die Abläufe und sorgen gleichzeitig für eine schöne Abwechslung im Klinikalltag“, so Markus Meinen, Organisatorischer Leiter der Sondereinsatzgruppe Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, auf dem Haupthaus.

      Die Sondereinsatzgruppe Höhenrettung der Feuerwehr war dieses Jahr schon mehrfach im Einsatz und kann grundsätzlich auch überörtlich angefordert werden, die Feuerwehrleute werden in der Freizeit und aus dem Dienst alarmiert. Die Nikolaus-Aktion wird in Mönchengladbach in enger Zusammenarbeit von Elisabeth-Krankenhaus Rheydt und der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach organisiert sowie von der Rewe Markt GmbH und dem Kindergarten Hephalino aus Giesenkirchen unterstützt.

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    5. Veranstaltungshinweis Comedy gegen rechts

      Veranstaltungshinweis Comedy gegen rechts

      Nach drei Jahren Pause kehrt „Comedy gegen rechts“ endlich zurück ins Haus der Jugend! Senay Duzcu wird das Publikum mit ihrem Programm „Drama Türkin“ zum Lachen und Nachdenken bringen. Die rebellische Stand-Up-Comedian berichtet darin, wie die Versuche, ihr herkömmliche Stempel aufzudrücken, immer wieder scheiterten. Als Deutsch-Türkin ist sie den Ewiggestrigen „zu modern“, den Jüngeren „zu traditionsgebunden“, den Männern als selbstständige Frau „zu emanzipiert“. Senay ist eine explosive Mischung und sprengt als Tochter einer klassischen „Gastarbeiter*innen“-Familie jeden Rahmen. So bringt sie Bewegung in eingefahrene Debatten mit scheinbar unverrückbaren Positionen und öffnet Wege für Verständigung. 

      „Comedy gegen rechts” findet  
      am 08. Dezember 2023 
      um 20:00 Uhr  
      im Haus der Jugend, Lacombletstr. 10, 40239 Düsseldorf statt. 

      „Comedy gegen rechts“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Jugendrings Düsseldorf und der DGB-Jugend Düsseldorf – Bergisch Land. Zusammen möchten sie ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.  

      Menschen unter 27 Jahren zahlen einen ermäßigten Preis von 5€ pro Ticket. 
      Alle, die 27 Jahre oder älter sind, zahlen 8€ pro Ticket.  

      Tickets kann man sich ab sofort unter www.eveeno.com/comedy-gegen-rechts-23 sichern oder per Mail reservieren unter stella.ruetten@dgb.de.

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    6. „Mauschelei statt Bestenauslese“

      „Mauschelei statt Bestenauslese“

      Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat am 1.12.2023 in einer Aktuellen Stunde darüber diskutiert, ob und wie weit der Vorwurf der Manipulation und politischen Einflussnahme auf die Besetzung des OVG-Präsidentenamtes bis in die Staatskanzlei reicht.

      Anlass dafür war eine neue Wendung in der Causa, nachdem am Mittwoch in der Fragestunde des Landtags erstmalig bekannt geworden war, dass auch der Minister und Chef der Staatskanzlei (MCdS), Nathanael Liminski, Gespräche mit einzelnen Bewerber*innen in dem Verfahren geführt hat.

      In der Aktuellen Stunde musste der MCdS heute sogar einräumen, dass es gleich mehrere Gespräche mit zweien der Bewerber*innen gegeben hat.
      Und auch Justizminister Limbach musste eine erneute Pirouette vollziehen: Anders als noch in der Fragestunde behauptet, kann der Minister nun nicht mehr nachvollziehen, ob sein Gespräch mit einem der Bewerber*innen am 12. oder am 20. September stattgefunden hat.

      Hierzu erklärt Sven Wolf für die SPD-Fraktion im Landtag NRW:  
      „Justizministerium und Staatskanzlei versuchen sich durch die wiederholte Behauptung aus der Affäre zu ziehen, dass Vorstellungsgespräche bei der Besetzung von hochkarätigen Ämtern in der Justiz ein völlig normaler Vorgang seien. Das ist falsch. In der Justiz wird rein nach Aktenlage entschieden und nicht nach politischem Gutdünken. Insofern können die Gespräche, die sowohl MCdS Liminiski als auch Justizminister Limbach im Vorfeld der Entscheidung mit ausgewählten Bewerber*innen geführt haben, nicht anders als Versuch der politischen Einflussnahme gedeutet werden. Allein der Schein, der dadurch entstanden ist, bedeutet einen schweren Schaden für die Justiz, den beide Minister zu verantworten haben. Dass sich die Staatskanzlei mit diesem Vorgehen auch noch in die Belange des Justizministeriums eingemischt hat, ist alles andere als normal und setzt dem ganzen noch die Krone auf. Selbst wenn es sich hier um eine Aufgabe der Regierungskoordination gehandelt haben soll: Wie konnte diese zu einem Zeitpunkt erfolgen, zu dem die Kabinettvorlage noch gar nicht geschrieben war und die sogenannten Überbeurteilungen noch gar nicht vorlagen? Und warum werden dann nur Gespräche mit einzelnen und nicht mit allen Bewerber*innen geführt? Von einer Gleichbehandlung in dem Verfahren kann daher auch nicht die Rede sein. Das war Mauschelei statt Bestenauslese. Darüber hinaus blieben heute weitere Fragen einmal mehr offen: Was war der genaue Inhalte der Gespräche des MCdS mit den zwei Bewerber*innen? Mit welcher Erwartungshaltung sind die beiden Bewerber*innen in die Gespräche gegangen? Was wurde in den Gesprächen verabredet, das Anlass dazu gab, sich ein weiteres Mal zu treffen? Alles das sind Fragen, die sich seit heute zusätzlich stellen. Nur eins ist klar: Justizminister Limbach hat die Gratwanderung zwischen zweiter und dritter Gewalt, die seine ureigenste Aufgabe ist, nicht hinbekommen. Deshalb muss er von diesem Amt zurücktreten.“

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    7. Jugendparlamentswahl: Anmeldung ist gestartet

      Jugendparlamentswahl: Anmeldung ist gestartet

      Anmeldungen für die Wahl des Jugendparlaments sind seit heute (Freitag, 1. Dezember) möglich.

      Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren, die in Mönchengladbach wohnen, können sich online als Kandidat*in oder Wähler*in anmelden. Das Anmeldefenster ist bis zum 9. Februar 2024 geöffnet.

      Zwei Formen der Anmeldung sind möglich: Kandidat*innen stellen sich für die Wahl auf, um in das Jugendparlament gewählt zu werden. Hierzu melden sie sich als Kandidat*in an, reichen fünf Unterstützungsunterschriften ein und laden einen Steckbrief hoch, der zur späteren Vorstellung der Kandidat*innen genutzt wird.

      Die Wähler*innen melden sich an, um am 8. März ihre/n favorisierten Kandidat*in zu wählen. Um als Wähler*in registriert zu werden, benötigt der/die Wähler*in zwei Unterstützungsunterschriften von Jugendlichen.

      Was ist eine Unterstützungsunterschrift?

      Jugendliche, die sich als Kandidat*in oder Wähler*in aufstellen lassen, benötigen Unterstützungsunterschriften, damit ihre Anmeldung gültig ist. Unterstützer sind Jugendliche im Alter von 12-21 Jahren, mit Wohnsitz in Mönchengladbach. Sie werden von der/vom Kandidat*in bzw. Wähler*in angesprochen, ob sie ihre Unterstützung mit einer Unterschrift geben und somit im Auftrag der Unterstützer*in und aller anderen Jugendlichen in Mönchengladbach an der Wahl teilnehmen.

      Wichtig: Jede/r Unterstützer*in kann nur einmal unterschreiben, dies kann nicht für mehrere Kandidat*innen oder Wähler*innen erfolgen.

      Wer sich nun anmelden möchte, geht auf die Webseite https://stadt.mg/jupa .
      Dort sind alle Informationen zum Jugendparlament hinterlegt und die nötigen Anmeldeformulare verlinkt. Bei Fragen zur Anmeldung steht Lisa Schopen von der Jugendpartizipation den Jugendlichen zur Seite. Sie ist telefonisch unter 02161 253376 oder +49 162 2941584 und per Mail an Lisa.Schopen@moenchengladbach.de erreichbar. Lisa Schopen ist jeden Mittwoch und Freitag von 15 bis 19 Uhr auch im Jugendkulturlokal MG an der Hindenburgstraße 12 erreichbar.
      Alternativ kann auch eine Mail an JuPa@moenchengladbach.de geschickt werden.

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    8. „Dieser Knochenjob ist kein Ministersessel“

      „Dieser Knochenjob ist kein Ministersessel“

      „Bei der Feuerwehr muss mit 60 Feierabend sein„.

      Die Landesregierung plant die Altersgrenzen für die Beamtinnen und Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes für die Laufbahngruppe 1 von 60 auf 61 und für die Beamtinnen und Beamten der Laufbahngruppe 2 von 60 auf 62 Jahre anzuheben.
      Bei Feuerwehren und Gewerkschaften stoßen diese Pläne auf scharfe Kritik und Ablehnung, die sie seit heute Mittag mit einer 24stündigen Mahnwache vor dem Landtag zum Ausdruck bringen. Die SPD-Landtagsfraktion teilt die Kritik und hat den Antrag „Hände weg von der Altersgrenze! Den besonderen Belastungen im Feuerwehrdienst muss Rechnung getragen werden.“ (Drucksache 18/6854) in den Landtag eingebracht, über den am morgigen plenaren Donnerstag um 13.20 Uhr das Parlament abstimmen wird.

      „Die Altersgrenze von 60 Jahren muss unbedingt erhalten bleiben. Statt sich für die Feuerwehrbeamtinnen im Einsatzdienst stark zu machen, fällt die Landesregierung den Kolleginnen mit den Plänen zur Anhebung massiv in den Rücken. Das ist absolut inakzeptabel. Die Begründung der Politik ist dabei schlichtweg falsch und keinesfalls wertschätzend. Der geplante Entwurf ist zum Nachteil aller, auf deren Unterstützung und Hilfe wir uns jederzeit verlassen können“, betont Sandra van Heemskerk, Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw, in Düsseldorf.
      Die komba gewerkschaft nrw ist sicher, dass eine höhere Altersgrenze weder dem demografischem Wandel noch dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Es ist sogar zu erwarten, dass dadurch mehr Kolleginnen in den frühzeitigen Ruhestand eintreten und zugleich erhebliche Einbußen in der Pension hinnehmen müssen. Feuerwehrbeamtinnen arbeiten in 40 Jahren Einsatzdienst mit wöchentlich 48 Stunden Arbeitszeit mehr als sechs Jahre länger als vergleichbare Beamt*innen. „Der jahrelange Einsatzdienst hinterlässt körperliche und seelische Spuren. Gesund bis zum Ruhestand ist für viele von uns schon heute nicht mehr möglich. Wir appellieren eindringlich an die Politik, unsere Altersgrenze nicht anzurühren“, macht Valentino Tagliafierro, Vorsitzender des Fachbereiches Feuerwehr und Rettungsdienst der komba gewerkschaft nrw, deutlich.
      Die komba gewerkschaft nrw hat mit ver.di NRW zur Mahnwache aufgerufen.
      Bereits am 26. Oktober fand eine gemeinsame Aktion vor dem Düsseldorfer Landtag statt.
      Die Dachverbände DBB NRW und DGB NRW sowie weitere Mitgliedsgewerkschaften unterstützen die 24-Stunden-Mahnwache.

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    9. Projekt ‚Die Quadratur des Kreises: Deus ex machina?‘

      Projekt ‚Die Quadratur des Kreises: Deus ex machina?‘

      Junge Mönchengladbacher erforschen Zukunftsszenarien der KI.

      Vom 10. bis zum 12. November fand in den Räumen des International Alumni Center (iac Berlin) das Projekt „Die Quadratur des Kreises: Deus ex machina?“ statt.

      Teilnehmer aus Bulgarien, Italien, Ungarn, der Slowakei und Deutschland Stellen ihre Gedanken zu Zukunftsszenarien rund um KI auf der Bühne vor;
      Foto: Alumniverein der SchulBrücken e.V.

      Organisiert vom europäischen Alumniverein der SchulBrücken e.V., brachte es junge Menschen aus Österreich, Bulgarien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Rumänien, der Slowakei und Ungarn zusammen. Diese Veranstaltung mit Begegnungscharakter bot eine Plattform, um die Vernetzung junger Europäer zu stärken und gemeinsam die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Gesellschaft zu diskutieren. Die Teilnehmenden vertieften ihr Verständnis durch drei interaktive Workshops:

      Im Workshop „Vom Abstrakten zum Konkreten: Ein geerdeter Blick auf KI“, unter der Leitung von Kathrin Rösch, setzten sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen künstlicher Intelligenz auseinander und erforschten, was notwendig ist, damit ein „kluger Lautsprecher“ mit uns interagieren kann.

      In der Gruppe „Design Fiction: KI-Zukünfte kritisch diskutieren“, moderiert von Julian Kamphausen, Absolvent des Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach, versetzten sich die Teilnehmer mithilfe von selbstgestalteten Requisiten und szenischen Spielen in die Zukunft der Arztsprechstunde oder der Leitung genossenschaftlich organisierter Unternehmen.

      Im Forum „Visuelle Reisen: KI-Zukünfte zwischen Vision und Albtraum“, geleitet von Marvin Kamphausen, lernten die Teilnehmer etwas darüber, Geschichten graphisch zu erzählen und setzten sich mit positiven und negativen Aspekten der KI auseinander und präsentierten ihre Vorstellungen den Teilnehmenden. 

      Die Teilnehmer des europäischen Projekts musizieren mit Hangarmusik in der Alexander und Renata Camaro Stiftung;
      Foto: Alumniverein der SchulBrücken e.V.

      Ein besonderes Highlight war der Besuch des Projekts Hangarmusik in den Räumen der Alexander und Renata Camaro Stiftung. Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen, insbesondere Geflüchtete, lernen ohne musikalische Vorkenntnisse das Musizieren klassischer Orchestermusik. Das Musikprojekt hat für das Engagement in diesem Jahr für den Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung erhalten. Unter der Leitung von Leila Weber und Andreas Knapp erlebten die Teilnehmer des internationalen Projekts „Die Quadratur des Kreises“ die integrative Kraft der Musik und spielten gemeinsam in einem Orchester – ohne Vorkenntnisse.

      Nach dem Erfolg der ersten „Quadratur des Kreises“ im Jahr 2021, die sich mit der Kombination von repräsentativer und direkter Demokratie befasste, war auch diese Veranstaltung ein großer Erfolg. „Die Tage hier in Berlin haben den Teilnehmern aus ganz Europa und mir gezeigt, dass KI mehr als nur Code und Daten sind. Sie ist nicht nur eine technische, sondern auch die zentrale kulturelle, ethische und philosophische Herausforderung der Zukunft“, sagte Kathrin Rösch, Vorsitzende des Alumnivereins.

      Das Projekt wurde durch den Mönchengladbacher Alumniverein der SchulBrücken e.V. konzipiert und durchgeführt und erhielt Unterstützung von der Deutschen Nationalstiftung, der Stadtsparkasse Mönchengladbach, der Leipziger Debattier- & Disputations-Gesellschaft sowie dem iac Berlin, in dessen Räumen das Projekt stattfand. Der Alumniverein ist Teil des Bosch Alumni Networks. Die Förderungen unterstreichen die Bedeutung der Initiative zur Förderung des kritischen Dialogs über zukunftsträchtige Technologien und zur Stärkung der europäischen Gemeinschaft in Form von Begegnung und Austausch. Der Alumniverein bedankt sich herzlich bei allen Förderern. Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit.

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    10. „Wie mir Gott abhandenkam – Eine kurze Streitschrift wider das Christentum“

      „Wie mir Gott abhandenkam – Eine kurze Streitschrift wider das Christentum“

      Unter diesem Titel setzt sich der in Mönchengladbach geborene Autor, Dr. Wolfgang Beyen, kritisch mit dem Christentum auseinander.

      In der Vitusstadt und im benachbarten Schwalmtal wuchs er auf und verbrachte dort Kindheit und Jugend. So wurde er gleichsam in eine „katholische Welt“, also in den „normalen Glauben“ hineingeboren. Folgerichtig gab dieser Glaube auch die Richtschnur seiner Eltern, aber auch seiner Lehrer ab für eine römisch-katholische Erziehung – und Manipulation. Letztere waren offenbar so wirkmächtig, dass er in jungen Jahren sogar Priester werden wollte. Dieser Berufswunsch musste jedoch am obligatorischen Keuschheitsgelübde der katholischen Geistlichen scheitern.

                Darüber hinaus gab es allerdings eine Fülle von Aspekten, unter denen der Autor allmählich begann, die christliche Lehre in Frage zu stellen. Anhaltspunkte hierfür gibt es sicherlich genug. In seiner „Streitschrift“ geht es Wolfgang Beyen weniger um eine theoretisch-systematische Kritik der besagten Religion; vielmehr stellt er aus der Sicht eines gläubig Erzogenen das christliche, insbesondere das katholische Welt- bzw. Menschenbild zur Disposition. Die thematischen Schwerpunkte umfassen die christliche Moral, die seit jeher den Menschen als der Maßstab für ein friedfertiges und einträchtiges Miteinander vorgebetet wird. An dieser ethisch-moralischen Norm wird – belegt durch hinreichend beigebrachte Bibelzitate – indes bedenklich gekratzt. Ebenso wie an der gemeinhin vorherrschenden Vorstellung von Jesus als dem über jeden moralischen Zweifel erhabenen Gottessohn. Auf einer Wellenlänge mit dem promovierten Theologen und Jesuskenner Werner Kubitza liegend, betrachtet ihn der Autor als „die am meisten überschätzte Figur der Weltgeschichte“.

      Auch dem sog. Theodizee-Problem widmet sich der Verfasser. Unter diesem Stichwort wird die Frage diskutiert, wie es angesichts der Allmacht, Allwissenheit und Allgüte  Gottes und seiner Liebe zu uns Menschen sein kann, dass es so viel Unheil und Leid auf dieser Welt gibt. Neben weiteren Fragwürdigkeiten der christlichen Lehre wie Himmel, Hölle, Fegefeuer, Heilslehre und dem Droh- und Disziplinierungsinstrumentpar excellence, der Sünde, greift Beyen auch die vom Christentum oft wenig feinfühlig angegangene Causa Frauen und Sexualität auf. Er fördert hierbei einiges Wissenswerte hinsichtlich der weiblichen Lust, der Familienplanung oder des ehelichen Beiwohnens zu Tage – und das alles unter Berufung auf hochgeachtete Kirchenväter und –gelehrte.

      Cover: Dr. Beyen

                Ein besonders kritischer Blick wird auf den recht sorglosen Umgang der Kleriker mit dem Begriff der „Wahrheit“ geworfen, in dessen Besitz sich jene wähnen, was sie selbstredend auch nicht müde werden kundzutun. Demgegenüber plädiert Beyen bei der Erforschung der Welt und der Errichtung eines tragfähigen Wissensgebäudes für die „Idee der kritischen Prüfung“. Dahinter steht der Gedanke, dass der Mensch an sich fehlbar ist und sich daher irren kann. Infolgedessen sind alle Erkenntnisse nur als vorläufig zu betrachten, da man schlechterdings nie weiß, ob man die Wahrheit tatsächlich gefunden hat. Alles Wissen trägt folglich stets den Stempel des vorläufig Bewährten. Was für eine angenehm bescheidene Haltung im Vergleich zur vollmundig verkündeten „einzigen“ Wahrheit durch die von Weihrauch umnebelten Vertreter der Kirche Christi!

                „Wie mir Gott abhandenkam“ ist die Abrechnung eines vormals Gläubigen mit „seiner“ Konfession, deren Fesseln er – dank frühkindlicher Indoktrination – erst spät ablegen konnte. Die Schrift demaskiert ein widersprüchliches, marodes und von Zerfall bedrohtes Glaubensgebäude, in dem ein eitler, kriegslüsterner und von Rachedurst erfüllter Gott mit seiner weltlichen Priesterschar residiert. Nach Lektüre des Buches bleibt das Fazit: Ein kritischer Geist kann redlicherweise kein Christ sein!

      Daten zum Buch:

      Titel:           Wie mir Gott abhandenkam – Eine kurze Streitschrift wider das Christentum
      Auflage:     2
      Seitenzahl: 290
      ISBN:          978-3-7583-0638-9
      Erschienen im: BoD-Verlag in Norderstedt
      Preis:          15 €

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    11. Kleiderspende lohnt sich – und wird belohnt

      Kleiderspende lohnt sich – und wird belohnt

      Ausmisten liegt im Trend.

      Doch wer in seinem Kleiderschrank Platz schaffen will, steht schnell vor einem Problem: Wohin mit den aussortierten Stücken?
      Schließlich sind die alten Lieblingskleider oft noch gut und zum Wegwerfen viel zu schade.
      Abhilfe schaffen jetzt der Volksverein Mönchengladbach und das Minto mit einer gemeinsamen Aktion: Vom 18. bis zum 23. November können Besucher nicht mehr getragene Kleidung an einem Stand des Volksvereins im Minto abgeben.

      Täglich zwischen 10:00 und 19:00 Uhr nehmen Mitarbeiter des Volksvereins Mönchengladbach auf
      Ebene 1 des Minto, direkt am Weihnachtsbaum, Kleiderspenden entgegen.

      Wer spendet, unterstützt den gemeinnützigen Verein nicht nur bei der Ausstattung seiner fünf Second-Hand-Läden mit gut erhaltener Kleidung, sondern ermöglicht langzeitarbeitslosen Menschen Beschäftigung und Qualifizierung – zum Beispiel bei der Vorsortierung und Aufarbeitung der Textilien oder im Lagerverkauf.
      Darüber hinaus wird gut erhaltene Kleidung auf sinnvolle Weise einer weiteren Nutzung zugeführt und so die Umwelt entlastet.
      Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der Kleidung tragen zur Finanzierung von Projekten des Vereins bei.
      Als Dankeschön für ihre Spende erhalten alle Teilnehmer eine Geschenkkarte in Höhe von 5 Euro, die sie in einem der vielen Läden im Minto einlösen und so bei ihrem nächsten Einkauf sparen können. Und auch der Volksverein Mönchengladbach bedankt sich für jede Spende mit einem Einkaufsgutschein in Höhe von 5 Euro für die vom Verein betriebenen Second-Hand-Läden.
      „Nachhaltigkeit und Solidarität sind für uns mehr als Schlagworte“, sagt Center-Managerin Janina Cho. „Deswegen ist es für uns selbstverständlich, den Volksverein Mönchengladbach als lokalen Partner tatkräftig bei dieser wunderbaren Aktion zu unterstützen. Wir freuen uns darauf, auch in diesem Jahr zahlreiche Kleiderspenden entgegennehmen zu dürfen und hoffen natürlich, unser grandioses Ergebnis vom Vorjahr noch einmal toppen zu können.“

      Anmerk. d. Red.: Aktualisierung der Geschenkkarte

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    12. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes:

      Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes:

      Gülistan Yüksel, MdB zum Bundeshaushalt

      Mehr Geld für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt – das ist ein Ergebnis der parlamentarischen Beratungen zum Bundeshaushalt 2024. Bis in die frühen Morgenstunden nahmen die Abgeordneten im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages umfangreiche Änderungen am Etat vor. Auf Antrag der Ampel-Koalition wurden die Mittel für das Sprachkursangebot um 188 Mio. Euro auf nun über 1 Milliarde Euro erhöht. Zudem wird die kursbegleitende Kinderbetreuung gestärkt. Über dieses Ergebnis freut sich die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
      Auch die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) wurde gegenüber dem Regierungsentwurf deutlich gestärkt. Hier stehen im nächsten Jahr insgesamt 77,5 Mio. Euro zur Verfügung.

      „Als Einwanderungsland sind wir auf Zuwanderung von Arbeits- und Fachkräften angewiesen. Hierfür braucht Deutschland ein leistungsfähiges Angebot für den Spracherwerb und die Integration in unsere Gesellschaft“, so Yüksel. „Neben den zusätzlichen Mitteln für Integrationskurse und Migrationsberatung konnten wir ebenfalls erreichen, dass das erfolgreiche Präventionsprogramm ‚Respekt Coaches‘ fortgeführt wird. Dieses politische Bildungsangebot an Schulen behandelt Themen wie das Zusammenleben der Religionen, Rassismus und Antisemitismus und fördert damit den demokratischen Zusammenhalt“, informiert Yüksel.

      Pressemeldung von Gülistan Yüksel

      Dafür sollen die Mittel gegenüber dem Regierungsentwurf um 20 Mio. Euro massiv erhöht werden.
      Das Angebot der Jugendmigrationsdienste, das junge Menschen mit Migrationsgeschichte durch Beratung, Bildungs- und Freizeitangebote am Übergang von der Schule ins Berufsleben unterstützt, wird um 10 Mio. Euro auf knapp 66 Mio. Euro erhöht und damit spürbar gestärkt. Auch der in diesem Jahr begonnene Aufbau einer behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung (AVB) kann in 2024 weiter voranschreiten. Der Haushaltsausschuss erhöht die Mittel auf 25 Mio. Euro. Das neue Angebot soll Asylbewerberinnen und -bewerber fachlich beraten und unterstützen, um ihre Verfahren zu beschleunigen und die Akzeptanz von Entscheidungen zu erhöhen.

      „Die Beschlüsse des Haushaltsausschusses sind ein starkes Signal, dass die Ampel-Koalition in herausfordernden Zeiten pragmatisch und handlungsfähig ist“, so Yüksel abschließend.

      Pressemeldung von Gülistan Yüksel

      Kathrin Henneberger, MdB zum Bundeshaushalt

      „Im Vorfeld der Haushaltsberatungen habe ich Gespräche mit den örtlichen Wohlfahrtsverbänden geführt und versprochen, mich in Berlin dafür einzusetzen, dass die geplanten Kürzungen im Flüchtlingsbereich nicht umgesetzt werden. Ich freue mich sehr, dass ich nun mitteilen kann, dass nicht nur Kürzungen zurückgenommen wurden bzw. deutlich verringert wurden, sondern es sogar in einigen Bereichen Erhöhungen gibt:  Die Mittel für Integrationskurse steigen um 188 Mio. Euro auf 1,06 Mrd. Euro.

      Die Migrationsberatung konnte um 20 Mio. Euro erhöht werden, somit stehen den Migrationsberatungen für erwachsene Zuwanderer (MBE) 77,5 Mio. Euro insgesamt zur Verfügung. Die Kürzungen in diesem Bereich konnten damit leider nicht vollständig zurückgenommen werden, aber dennoch setzen wir hier ein stärkendes Zeichen für die wichtige Arbeit der Beratungsstellen.

      Die Asylverfahrensberatung (AVB) können wir um weitere 5 Mio. Euro stärken, somit bekommt die AVB 25 Mio. Euro. Der weitere Ausbau ist damit gesichert und kann fortgesetzt werden.

      Wir setzen mit den Erhöhungen im Haushalt einen starken Schwerpunkt bei Integration und Migration. Das sind Investitionen in die Zukunft, die eine Willkommenskultur weiter stärkten.“

      Pressemeldung vo Kathrin Henneberger

      Außerdem weist die Bundestagsabgeordnete darauf hin, dass es in weiteren Bereichen keine Kürzungen, sondern sogar Aufstockungen geben wird, etwa beim Bundesfreiwilligendienst um 80 Mio. „Damit sichern wir die Plätze der FSJler & Bufdis und stärken den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt!“, so Henneberger.

      Auch die Mittel für Respect Coaches wurden für das kommende Jahr mit einem Plus von 20 Millionen gesichert, das flächendeckende Beratungsnetzwerk respekt*land bei den Antidiskriminierungsstellen (ADS) mit zusätzlichen 10,375 Euro. Auch bei der politischen Bildung konnten die Kürzungen verhindert werden, stattdessen gibt es 19,6 Mio. Euro mehr.

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    13. Alles Käse oder: Premiere auf dem Giesenkirchener Wochenmarkt

      Alles Käse oder: Premiere auf dem Giesenkirchener Wochenmarkt

      Zuwachs für die Märkte in: Giesenkirchen,  in der Reihe vor St. Gereon, Odenkirchen, Venn, MG Alter Markt

      „Lintz Gourmet,“ ein einladender kleiner Wagen mit  Appetitlichkeiten aus Käse. Zum ersten Mal überhaupt auf einem Markt, präsentiert der junge, freundliche Inhaber aus Mönchengladbach köstliche Käsesorten.
      Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Uns gefiel unter Anderem der Gewitterkäse.

      Warum der so heißt, erzählt der Händler lachend, und wer sich nicht entscheiden kann, darf sich gerne ein Pröbchen auf der Zunge zergehen lassen.
      mg-heute wünscht zum Einstand, ein gelungenes Debüt und  gute Geschäfte.

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    14. Auch für bedürftige Menschen ein voller Gabenteller!

      Auch für bedürftige Menschen ein voller Gabenteller!

      Weihnachtspäckchen-Aktion 2023 der Tafel.

      Vorstand und Mitglieder der Tafel rufen auch in diesem Jahr die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger auf, für bedürftige Menschen in unserer Stadt ein Weihnachtspäckchen zu spenden.

      Die Aktion hat inzwischen eine lange Tradition. Und bislang hat es die große Spendenbereitschaft der Mönchengladbacher Bevölkerung immer ermöglicht, dort, wo der Gabentisch nicht so reich gedeckt ist, die Weihnachtstage freundlicher zu gestalten. Zusammen mit den Menschen der Stadt möchte die Tafel dieses Ziel auch dieses Jahr wieder erreichen.

      Dabei sind die Probleme der vergangenen Jahre nicht geringer geworden. Im Gegenteil:
      Noch immer verbringen viele ukrainische Flüchtlinge in unserer Stadt die Weihnachtstage fern ihrer Heimat.
      Die kriegerischen Ereignisse im Nahen Osten schaffen neue Fluchtbewegungen.
      Und ganz allgemein leiden viele Menschen, besonders ältere und solche mit geringem Einkommen, nach wie vor unter steigenden Preisen für lebensnotwendige Güter und Produkte.
      Was sollte das Päckchen zum Beispiel enthalten?

      • Nudeln, Reis
      • Kaffee (Bohnen oder gemahlen), Tee, Kakao
      • Konserven aller Art
      • Trockenobst, Nüsse
      • Süßigkeiten
      • Trockenkuchen, Gebäck
        Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es sollten aber nur Lebensmittel und hier wiederum nur haltbare Produkte gespendet werden, und möglichst keine alkoholi-schen Getränke. Besonders bei Produkten wie Fleisch, Wurst, Käse usw. sollte auf die Haltbarkeit geachtet werden.

        Es empfiehlt sich zudem, auf dem Paket einen Aufkleber mit einer Liste des Inhalts anzubringen. So können die Tafel-Helferinnen und –Helfer besser erkennen, ob das Geschenk für eine kleine oder eine große Familie gedacht bzw. geeignet ist.

        Wo und wann können die Päckchen abgegeben werden?
        Als Sammelstellen im Stadtgebiet haben sich freundlicherweise erneut folgende Mönchengladbacher Unternehmen und Geschäfte zur Verfügung gestellt:

        Reifen Völker GmbH, Breite Str. 114, 41238 Mönchengladbach;
        Vital-Apotheke, Bismarckstr. 29, 41061 Mönchengladbach;
        NEW‘ AG, Odenkirchener Str. 201, 41236 Mönchengladbach;
        Bäckerei Held, Am Sternenfeld 63, 41238 Mönchengladbach;
        TÜV Rheinland, Theodor-Heuss-Str. 93-95, 41065 Mönchengladbach;
        Volksbank Mönchengladbach e.G., Dammer Str. 136-138, 41066 Mönchengladbach;
        Ambulanter Pflegedienst Daniel Noffer, Künkelstr. 61, 41063 Mönchengladbach,
        und An der Eickesmühle 35, 41238 Mönchengladbach;
        Podologische Praxis Renate Camps, Broicher Str. 5, 41179 Mönchengladbach.

        In diesen Sammelstellen können die Päckchen abgegeben werden in der Zeit vom:
        27.11. bis 8.12.2023 zu den üblichen Geschäftszeiten.

        Eine letzte Chance für die Abgabe bietet sich am 10.12.2023 von 10 bis 16 Uhr im Tafel-Laden Am Nordpark 299, 41069 Mönchengladbach.
        Päckchen-Ausgabe ist übrigens am darauf folgenden Montag, dem 11.12.2023, von 9 bis 15 Uhr, ebenfalls im Tafel-Laden Am Nordpark 299.
        Dabei ist die Vorlage eines gültigen Leistungsbescheids und des Personalausweises bzw. des Reisepasses erforderlich!
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