Autor: Redaktion

  •  +++ Transparenz-Bündnis fordert von der Koalition versprochenes Transparenzgesetz ein +++

     +++ Transparenz-Bündnis fordert von der Koalition versprochenes Transparenzgesetz ein +++

    Ein aus neun Verbänden bestehendes Bündnis kritisiert die Verzögerung bei der Transparenzgesetzgebung: Das Gesetz sollte ursprünglich zu Beginn der Legislaturperiode angestoßen werden.

    „Jüngste Aussagen aus dem Ministerium lassen daran zweifeln, ob die Ministerin überhaupt an dem Gesetz interessiert ist. Vor diesem Hintergrund fragt unser Bündnis: Wird das noch was, Frau Faeser?“, sagt Marie Jünemann, Bundesvorständin des Fachverbandes Mehr Demokratie.

    Ein Bundestransparenzgesetz ist nach Ansicht des Bündnisses überfällig. Deutschland hinkt hier im internationalen Vergleich hinterher. Transparenz ist ein wichtiges Merkmal einer modernen Demokratie. Sie macht das Handeln von Behörden, Parlamenten und politischen Akteurinnen und Akteuren nachvollziehbar und ermöglicht die wirksame Kontrolle der Exekutive.

    Dem Transparenz-Bündnis gehören neben Mehr Demokratie auch der Deutsche Journalisten-Verband, das Netzwerk Recherche, Transparency International Deutschland, LobbyControl, die Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit, Wikimedia Deutschland, FragDenStaat und abgeordnetenwatch.de an. Vor einigen Monaten legte das Bündnis einen eigenen Entwurf für ein Transparenzgesetz vor.
    Er wird auf der Webseite www.transparenzgesetz.de vorgestellt.

    +++ Hintergrund +++
    Die Ampelkoalition hatte im Koalitionsvertrag angekündigt, die Informationsfreiheitsgesetze zu einem Bundestransparenzgesetz weiterentwickeln zu wollen. Eigentlich wollte das Innenministerium bis Ende des Jahres 2022 die Eckpunkte vorstellen, wie Staatssekretär Dr. Markus Richter bei einer Konferenz der Datenschutzbeauftragten erklärte.

    Davon ist nichts geblieben. Doch nun will die Ampel erst bis Ende 2024 einen Gesetzentwurf vorlegen – so ist es einem Aktionsplan des Bundeskanzleramts zu entnehmen. Das würde bedeuten, dass das Gesetz erst 2025 eingeführt würde.

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  • Bürgergeld: Gladbachs Grüne weisen Stimmungsmache zurück

    Bürgergeld: Gladbachs Grüne weisen Stimmungsmache zurück

    Im Zuge der Verabschiedung des Bürgergelds zum Ende letzten Jahres befeuern falsche Behauptungen eine gesellschaftlich spaltende Debatte. Bereits zur Einführung des Harz-IV Nachfolgers hat der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert der CDU-CSU-Fraktion „Desinformation und Stimmungsmache“ vorgeworfen. So wurden, um eine Verabschiedung im Bundesrat zu ermöglichen, auf Pochen der Union, die vorgesehenen Sanktionsmöglichkeiten verschärft und das Schonvermögen reduziert. 

    Mit der geplanten Erhöhung des Bürgergeldes um zwölf Prozent zum 01.01.2024 hat die CDU-Bundestagsfraktion in Person von Jens Spahn diesen Diskurs erneut künstlich befeuert. So wurde zum wiederholten Male seit der Einführung die Behauptung aufgeworfen, dass mit der Erhöhung des Bürgergeldes sich Arbeit nicht mehr lohnen würde.

    Diese Behauptung weist der Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen in Mönchengladbach entschieden zurück und beruft sich dabei auf eine Analyse, welche im Auftrag des ARD-Magazins „Monitor“ durchgeführt wurde.

    Diese Analyse ergab, dass das Haushaltseinkommen in den drei ermittelten Fallkonstellationen bei Zugrundelegung des Mindestlohns immer mehr als das erhöhte Bürgergeld beträgt.

    Jonas Gesthuysen

    „Die Aussagen der CDU-Bundestagsfraktion sind insofern bemerkenswert, als dass sie auch gegen die Erhöhung des Mindestlohns auf 12,00 Euro/Stunde gestimmt haben. Hier werden bewusst, Bedürftige und Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, gegeneinander ausgespielt“, stellt Jonas Gesthuysen, Beisitzer im Vorstand der Mönchengladbacher Grünen, fest.

    „Auch in Mönchengladbach leben aus vielfältigen Gründen zahlreiche Menschen, insbesondere Kinder, vom oder mit dem Bürgergeld. Das Bürgergeld soll das Existenzminimum gewährleisten. Ob dies bei der steigenden Inflation selbst mit dieser Erhöhung gelingt, ist aus meiner Sicht zweifelhaft“ so Gesthuysen weiter.

    „Anstatt mit falschen Behauptungen Stimmung zu machen, sollten wir uns vielmehr darüber Gedanken machen, wie wir Bürgergeldbeziehenden gezielt helfen können, wieder in Arbeit zu kommen. Arbeit ist die beste Form der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ so Gesthuysen abschließend. Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach wird sich auch weiterhin für ein existenzsichernde Grundsicherung, die ihren Namen verdient, einsetzen.

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  • Hat unser Wald eine Zukunft?-Unser Wald hat Zukunft

    Hat unser Wald eine Zukunft?-
    Unser Wald hat Zukunft

    Wie wird unser Wald zukunftsfähig?

    Wir leben in Zeiten des Klimawandels und des Artensterbens. Auch unser   Wald ist  in Mitleidenschaft gezogen.
    Auf der anderen Seite wird der Wald sowohl für den Schutz der biologischen Vielfalt wie auch für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels eine große Rolle spielen. Dies gilt nicht nur für den Regenwald sondern auch für den deutschen Wald.

    Das wirft die Frage auf: Wie können wir mit Wald umgehen, damit aus ihm ein anpassungsfähiger Zukunftswald wird?
    Wie kann ein widerstandfähiger, sog. klimaresilienter Wald aussehen, der ein Höchstmaß an CO 2 speichert, weiterhin unsere Luft reinhält, den Wasserkreislauf regelt, unsere Umgebung abkühlt, das Wasser im Boden speichert, uns Menschen als Erholungsraum dient und den Rohstoff Holz liefern soll?

    Der Lübecker Stadtwald gilt als Vorreiter der naturnahen Waldbewirtschaftung.
    Dieses  seit gut 30 Jahren dokumentierte Modell, kann hervorragend als Referenz für einen Mehrzweckwald genutzt werden.

    Herr Dr. Fähser sieht sich als Vermittler dieses Modells und auch Vermittler der sich scheinbar zu widersprechenden Anforderungen an den Wald. 

    Zur Person:
    Dr. Lutz Fähser, Dipl. Forstwirt, Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre , leitender Forstdirektor i.R., Leiter von Forstämtern im Staats-, Kommunal- und Privatbesitz, Mitarbeit in zahlreichen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, langjähriger Lehrbeauftragter an der Universität Kiel, (ehrenamtliche Funktion im BUND auf Bundes-, Landes- und Kreisebene).

    Wir freuen uns sehr, dass Herr Dr. Fähser uns im Kreis Heinsberg besucht, und am 20.10. einen öffentlichen Vortrag im Forum Wegberg hält und am 21.10. gibt es einen Spaziergang im Buchholzer Wald,  zu dem alle interessierten Bürger eingeladen sind.

    Erst einmal etwas Grundsätzliches zum Thema Wald; Warum ist der Wald wichtig?
    Wälder sind wertvoll. Sie versorgen uns mit lebenswichtigen Dingen wie z.b.  frischer Luft und Wasser, Kühlung und verhindern Bodenabnutzung bis hin zu Erdrutschen. (Erosionsschutz).
    Weiterhin sind  Wälder  Heimat  einer Vielzahl  von Tieren, Pflanzen und Pilzen. Sie liefern Holz und bieten uns einen wunderbaren Raum, in dem wir uns erholen können. 
    Im Klimawandel soll der Wald auch eine wichtiger Co 2 Senker sein und in heißen Sommern ist er in der Lage, seine Umgebung herunterzukühlen .

    Diese kostenlosen Gaben des Waldes werden auch als Ökosystemleistungen bezeichnet.
    An unseren Wald werden also einerseits viele Anfordernisse gestellt, andererseits ist er durch mehrere Faktoren wie z.B. den Klimawandel und Übernutzung selbst sehr  in Mitleidenschaft gezogen, wie es auch der Waldzustandbericht der Bundesumweltamtes von 2022 zeigt.

    Daher  stellt sich die Frage:
    Welche Art von Wald wird diesen unterschiedlichen Anforderungen am besten gerecht und wie passt hier die Idee einer naturnahen Bewirtschaftung hinein?
    Es ist klar geworden, dass naturferne Forste wie z.b. Fichten- oder andere Monokulturen dem Klimawandel nicht gewachsen sind, denn sie sind während der letzten heißen Sommer abgestorben.

    In der Forstwirtschaft spricht man nun häufig von der Notwendigkeit des Umbaus des Waldes in naturnahe Laub-, Misch- Wälder oder man spricht von nachhaltiger  Forstwirtschaft. Allerdings gibt es auch Unterschiede in der Auslegung des Begriffs „Naturnähe“.
    (Für manche Fachleute reicht es schon, wenn viele unterschiedliche Bäume angepflanzt werden, für die anderen ist der ganze Wald incl. des Bodens ein komplexes Ökosystem, bei dem der Mensch letztendlich nicht weiß, wie sich seine Eingriffe auswirken.)

    Herr Dr. Fähser und inzwischen viele andere Kollegen vertreten die naturnahe Waldbewirtschaftung, wie sie 1994 im Lübecker Stadtwald eingeführt wurde. Seitdem ist das sog. „Lübecker Modell“ eines  der intensivst forstwirtschaflich untersuchten Konzepte, welches zunehmend auch an anderen Orten in Deutschland eingeführt wird.

    Im Juni 23 erließ die EU Wald-Richtlinien namens „closer to nature forest management“. In diesen wird das Konzept aus Lübeck als als „best practice“, also als ein besonders gutes  Beispiel aus der Praxis erwähnt. (S. 65 ff)
    In diesem eher ökosystemorientieren Umgang mit Wirtschaftswäldern bedeutet es z.B., dass man nicht einfach bestimmte von uns Menschen auserkorene „Zukunftsbäume“ irgendwo hin pflanzt, sondern man beobachtet die Natur, in der viele miteinander verbundenen Faktoren eine Rolle spielen, die uns nicht immer bekannt sind.
    Zugrunde liegt die Beobachtung, dass höchste Produktivität in Wäldern die eher natürlichen „Waldgesellschaften“ haben. Das bedeutet, dass die höchste ökonomische Ertragsfähigkeit in naturnahen Wirtschaftswäldern zu erzielen ist. Ganz nach dem Grundsatz: Ökologie sichert Ökonomie.
    Denn tatsächlich schneidet das Konzept betriebswirtschaftlich besser ab als die meisten derzeit praktizierten Vorgehensweisen. Diese Erkenntis stellt einiges des „gesicherten“ forstwirtschaftlichen Wissens in Frage und scheint sie gar zu widerlegen.

    Die Erfahrungen im Lübecker Stadtwald haben auch viele Förster zu der Auffassung ermutigt, dass naturnahe, wenig gestörte Wirtschaftswälder ein hohes Maß zur Anpassung an Veränderungen und als Senke für das Klimagas CO 2 entwickeln.

    In seinem Vortrag am 20.10. um 18. 00 Uhr im Forum Wegberg, (Stadthalle, Burgstraße), und beim Spaziergang am 21.10. um 10.00 Uhr im Buchholzer Wald ( Parkplatz Wickrathberg) zeigt Dr. Lutz Fähser leitender Forstdirektor i.R. zeigt wie es gehen kann.

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  • Waldlehrpfad am Haus Horst informiert über Flora und Fauna

    Waldlehrpfad am Haus Horst informiert über Flora und Fauna

    Pünktlich zum Apfelfest hat das Forst-Team von mags den Waldlehrpfad rund um Haus Horst fertiggestellt.

    Er hält Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt vor Ort bereit.

    Ab Wanderparkplatz Haus Horst informieren 16 Tafeln über die Besonderheiten des Waldes und ihrer Bewohner auf dem rund 1,2 Kilometer langen Rundweg. Am Start- und Zielpunkt gibt es eine Übersichtskarte, die den Besuchenden einen Überblick auf die Standorte der jeweiligen Tafel gibt. Im Fokus dieses Waldlehrpfads liegen zum einen die alten Eichen, die dort am Wanderweg stehen – insbesondere die von Überlieferungen auf etwa 600 Jahre geschätzte Stieleiche. Zum anderen die Streuobstwiese rund um Haus Horst, die Lebensraum und Lebensgrundlage vieler verschiedener Tiere ist. Welche das sind, können Interessierte nun selbst mithilfe der Tafeln herausfinden.
    Thematisch zusammengestellt hat den Waldlehrpfad mags-Revierförster Werner Stops. Er kennt seine Wälder in Mönchengladbach in- und auswendig. Immerhin hat er sie fast alle mitgestaltet und aufgeforstet. So auch die Streuobstwiese am Standort, die er vor mehr als 30 Jahren als Auszubildender mitangelegt hat.
    Der Waldlehrpfad am Haus Horst wird nicht der einzige bleiben: So sind weitere am Schloss Rheydt, im Volksgarten und im Stadtwald geplant.

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  • Kaisersaal im Haus Erholung gesperrt

    Kaisersaal im Haus Erholung gesperrt

    Der Kaisersaal im Haus Erholung kann vorübergehend nicht mehr für Veranstaltungen genutzt werden.

    Der Grund: Die Stabilität der Deckenkonstruktion kann aktuell nicht zweifelsfrei garantiert werden.
    Laut einem Fachgutachter, den das städtische Gebäudemanagement (gmmg) beauftragt hat, ist die Deckenkonstruktion im Kaisersaal nicht fachgerecht ausgeführt. Die einzelnen Deckenfelder seien deshalb und aufgrund ihres hohen Eigengewichts teilweise instabil.

    Um die Besucherinnen und Besucher von Haus Erholung zu schützen, wird der Kaisersaal vorübergehend gesperrt. Wie lange die Sperrung erforderlich sein wird, ist noch nicht absehbar.

    Das gmmg wird sich kurzfristig eine zweite Meinung einholen und ein Konzept entwickeln, ob und wie die Decke zu sanieren oder zu erneuern ist. Die Sperrung des Saals wird voraussichtlich mindestens drei Monate dauern.

    Die Marketinggesellschaft Mönchengladbach nimmt derweil Kontakt zu allen auf, die mit ihren geplanten Veranstaltungen von der Sperrung betroffen sind.
    Die Deckenkonstruktion im Kaisersaal besteht aus abgehangenen Gipskartonfaserplatten. Errichtet wurde sie in den 90er Jahren. Eigentlich hatte das Gebäudemanagement im Kaisersaal die Beleuchtung erneuern wollen. Bei vorbereitenden Arbeiten dazu war der Zustand der Decke aufgefallen, weshalb das Gebäudemanagement diese durch einen Fachgutachter untersuchen ließ. Die Untersuchung der weiteren Decken steht noch aus, da aufgrund der geschlossenen Bauweise erst eine Zugangs Möglichkeit geschaffen werden muss.

    Mitteilung der SPD:
    eine sehr wichtige Mitteilung, die unseren Parteitag am 30.09. betrifft:

    Aus diesem Grund kann eine Durchführung des Parteitages der SPD in der Erholung nicht erfolgen und der Parteitag wird in der Kaiser-Friedrich-Halle (Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach) stattfinden.

    An den Zeiten, der Tagesordnung oder anderen Dingen ändert sich nichts. Es geht nur um den Ortswechsel.

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  • Einladung zur 1. Mönchengladbacher Demokratiekonferenz

    Einladung zur 1. Mönchengladbacher Demokratiekonferenz

    Hiermit laden wir, der Bildungspark MG mit der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie und der Fachbereich 51 Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach mit dem Federführenden Amt, zur ersten Mönchengladbacher Demokratiekonferenz mit der Thematik „Klassismus und Demokratie in Mönchengladbach“ ein.

    • Wann?                 21.10.2023 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
    • Wo?                    In der Textilakademie auf der Rheydter Straße 329, 41065 Mönchengladbach
    • Für wen?             Alle Personen aus der Stadtgesellschaft – keine Altersbegrenzung und kein Vorwissen nötig.

    Anmeldung unter:
    Ihr könnt euch per Google Forms unter https://shorturl.at/wD247 oder per Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an demokratie.leben@dekull.de für die Veranstaltung anmelden. Diese ist kostenfrei.

    Inhalt:
    Das Ziel einer demokratischen Gesellschaft ist es, dass sich alle Menschen am politischen, sozialen und kulturellen Leben beteiligen und das Miteinander gemeinsam gestalten. In der Realität beteiligen sich Menschen unterschiedlicher sozialer und ökonomischer Herkunft aber unterschiedlich stark.

    Welche Herausforderungen birgt die zunehmende soziale Ungerechtigkeit für die Demokratie?

    Auf der Demokratiekonferenz wird das Thema Klassismus, die strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder Position, und deren Auswirkungen diskutiert. Dabei geht zum einen um die Auswirkungen auf Demokratie und Teilhabe im Allgemeinen, zum anderen ganz konkret um die Herausforderungen und Handlungsoptionen in Mönchengladbach.

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  • Einrichtung des Jugendparlaments – ein Fortschritt für die politische Beteiligung junger Menschen

    Einrichtung des Jugendparlaments – ein Fortschritt für die politische Beteiligung junger Menschen

    Der Mönchengladbacher Stadtrat hat am 13. September die Gründung eines Jugendparlaments beschlossen.

    Nach dem Jugendhilfeausschuss hat nun auch der Stadtrat der Satzung und der Wahlordnung zugestimmt. Für die SPD Mönchengladbach ist dieser jüngste Beschluss ein Grund zum Feiern.   

    „Das Jugendparlament ist ein entscheidender Schritt, um die politische Bildung und Beteiligung junger Menschen in Mönchengladbach zu stärken. Jugendliche haben nicht nur ein tiefes Interesse am politischen Geschehen, sondern bringen auch frische, innovative Perspektiven zur Bewältigung der Herausforderungen ein, mit denen unsere Stadt konfrontiert ist. Mit dem Jugendparlament rücken wir auch ihre Stimmen in den Mittelpunkt der Mönchengladbacher Politik“, erklärt Gülistan Yüksel, Vorsitzende der SPD Mönchengladbach                              

    „Wie wichtig diese Plattform für die Jugendlichen ist, zeigt die engagierte und zum Teil jahrelange Beteiligung vieler junger Menschen an der Entwicklung der Satzung und der Wahlordnung. Ohne die Arbeit der Jugendlichen und die Unterstützung der Verwaltung wäre es nicht zur Gründung des Jugendparlaments gekommen. Dafür möchten wir allen Beteiligten herzlich danken. Das ist ein Beweis dafür, dass sich Hartnäckigkeit und Engagement auszahlen. Für die anstehenden Delegiertenwahlen wünsche ich allen Jugendlichen viel Erfolg und Spaß!“, so Marie-Luise Steves, die selbst am Prozess beteiligt ist.

    Bis zu 25 stimmberechtigte Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und zwanzig Jahren können ins Jugendparlament gewählt werden. Für die Delegiertenversammlung können sich alle Interessierten bis zum 1. Dezember 2023 bewerben. Sie müssen nur ihren Wohnsitz in Mönchengladbach haben. Gewählt werden sollen die Delegierten am 16. Januar 2024, zehn Tage später soll die konstituierende Sitzung des ersten Mönchengladbacher Jugendparlaments stattfinden.

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  • 39. Internationaler Militärwettkampf am Samstag, 30. September 2023

    39. Internationaler Militärwettkampf am Samstag, 30. September 2023

    Für die Gäste gibt`s viel Technik und Action in und um das Schloss Rheydt in Mönchengladbach.

    60 Teams aus sechs Nationen treten beim ältesten Vielseitigkeitswettbewerb der Bundeswehr an. Es gibt 17 Stationen – wie einen Kletterturm, oder Schlauchbootfahren gegen die Zeit – an denen die Mannschaften mit Kondition und Köpfchen punkten können.
    Für Besucherinnen und Besucher des 39. Internationalen Militärwettkampfs gibt’s noch mehr zu erleben:
    Die Bundeswehr präsentiert die Spezialfahrzeuge „Fuchs“ und „Fennek“, einen landenden SAR-Helikopter und eine Diensthundestaffel, die vor Ort ihre Fähigkeiten zeigt.
    Für die kleinen Gäste gibt es u.a. Kinderschminken.
    Die Wettkämpfe starten am Samstag, den 30. September 2023, bereits um 7:30 Uhr.
    Das Bühnenprogramm beginnt gegen 12:00 Uhr.

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  • Fancy Women Bike Ride 17. September 2023 um 15:00 Uhr Mönchengladbach Bunter Garten// Europäische Mobilitätswoche 2023

    Fancy Women Bike Ride 17. September 2023 um 15:00 Uhr Mönchengladbach Bunter Garten// Europäische Mobilitätswoche 2023

    Weltweit in weit über 200 Städten in über 30 Ländern radeln schicke Frauen auf bunt geschmückten Fahrrädern plaudernd und lachend durch die Stadt.

    Vor zehn Jahren erfand die aus Izmir stammende Sema Gür das Event, das es mit Hilfe ihrer Freundin Pinar Pinzuti aus Mailand auf die internationale Bühne schaffte und nun alljährlich am dritten Sonntag im September stattfindet. 

    Unter dem Motto „Parfüm statt Abgase“ weisen Frauen auf charmante Weise auf Frauenrechte hin, machen aber auch auf das Fahrrad als Verkehrsmittel in der Innenstadt aufmerksam. 

    Organisatorin in Mönchengladbach ist Susanne Jud.
    Die Tour ist kurz und einfach, alle sind eingeladen. Kinder sind willkommen, Männer dürfen mit.
    Los geht es am Sonntag, 17. September 2023 um 15:00 Uhr am Bunten Garten, Spielplatz Bettrather Straße.
    Herzliche Einladung dazu!

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  • Mönchengladbacher Erklärung gegen die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für das SGB II

    Mönchengladbacher Erklärung gegen die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für das SGB II

    Mönchengladbach schlägt Alarm und schließt sich der Wuppertaler Resolution an!

    Mit den aktuell geplanten massiven Einsparungen im SGB II droht ein dramatischer Abbau von Qualifizierungs- und Beschäftigungsplätzen für Langzeitarbeitslose und für die Gruppe der jungen Menschen unter 25 Jahren!
    Der Mönchengladbacher Volksverein fordert die NRW Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie die arbeitsmarktpolitischen Partner auf, sich in den Beratungen zum Bundeshaushalt gegen die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für das SGB II einzusetzen.
    Aktuell geplante Kürzungen im Bundeshaushalt für SGB II gefährden den sozialen Arbeitsmarkt, verschärfen Armut und erhöhen Jugendarbeitslosigkeit!
    Am 29.06.2023 informierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Bezug auf die Ressortabstimmung zum Bundeshaushalt 2024, dass der Eingliederungstitel im SGB II zunächst um 500 Mio. Euro gekürzt werden soll.

    Weiter geht es im nachstehenden Original-Dokument:

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  • Einzelbeförderung von geistig behinderten Schülern: Caritas kritisiert Bezirksregierung

    Einzelbeförderung von geistig behinderten Schülern: Caritas kritisiert Bezirksregierung

    Im Dschungel der Bürokratie: So fühlen sich betroffene Eltern, die Paul Moor-Schule und der Caritasverband als Schulträger immer öfter, wenn es um die Frage der Einzel-Schülerbeförderung geht. Die Geschichte der elfjährigen Matilda zeigt das Problem.

    Matilda kam mit einer Hirnfehlbildung auf die Welt, zudem leidet sie an Epilepsie. Im letzten Jahr musste sie 43 Tage im Krankenhaus verbringen, davor waren es 45 Tage, sagt ihre Mutter, Isabell Wyes. Täglich hat Matilda Krampfanfälle, an vielen Tagen sogar mehrmals. Dann wird sie stocksteif, alle Muskeln sind betroffen, auch die Lunge. Die Elfjährige wird blau, häufig fällt sie um, manchmal nässt sie sich ein. Die Anfälle dauern von einigen Sekunden bis zu mehreren Minuten. Sie passieren vor allem im Schlaf, in den frühen Morgenstunden oder beim Frühstück. „Oft ist Matilda noch lange danach verwirrt“, berichtet Isabell Wyes (39).

    Das Mädchen besucht die 15 Kilometer entfernt liegende Paul Moor-Schule des Caritasverbandes im Hardter Wald, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Normalerweise kommt Matilda um 16 Uhr erschöpft nach Hause und geht um 19 Uhr ins Bett, „damit ich sie morgens um sieben wach bekomme“, wie Isabell Wyes erzählt. Aufgrund von Matildas besonderer Situation haben sie und ihr Mann Sebastian (42) Ende März beantragt, dass ihre Tochter mit dem Taxi zur Schule gebracht werden kann, die um 8.30 Uhr beginnt. Die Eltern sind beide berufstätig und können Matilda nur ausnahmsweise fahren. Den Antrag samt ärztlicher Bescheinigung reichten sie bei der Schule ein, die ihn an die zuständige Bezirksregierung weiterleitete.

    In den Monaten danach forderte die Verwaltungsmitarbeiterin in Düsseldorf immer wieder Unterlagen an, beispielsweise Einkommensnachweise der Eltern, „um den Fall abschließend beurteilen zu können“. Ein persönliches Gespräch lehnte sie ab. Selbst als Schulleiterin Marion Middendorp persönlich Unterlagen in Düsseldorf überbringen wollte, musste sie die sensiblen Daten beim Pförtner abgeben. „In der Zwischenzeit habe ich meine Tochter fünf Wochen lang selbst zur Schule gebracht, und es hat niemanden interessiert, wie ich das mit meinem Arbeitgeber hinbekomme“, sagt Isabell Wyes. Sie empfindet das Verhalten der Bezirksregierung als überzogen bürokratisch.

    Für Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa passt das ins Bild, das er seit längerer Zeit gewonnen hat. Manche Schülerinnen und Schüler seien so sehr beeinträchtigt, dass sie zeitweise oder dauerhaft einzeln, zu zweit, dritt oder viert mit dem Taxi zur Schule fahren müssen, erklärt Polixa. Die Schule organisiert die Beförderung, der Caritasverband bezahlt die Kosten und rechnet sie mit der Bezirksregierung ab. „Das hat jahrzehntelang problemlos funktioniert“, sagt der Caritas-Geschäftsführer.

    Vor einigen Jahren jedoch habe die Bezirksregierung ihre Haltung plötzlich geändert. Polixa: „Es begann damit, dass sie für 2015 die Kostenübernahme für die Einzelbeförderung von fünf Schülern mit einer geistigen Behinderung ablehnte, weil ärztliche Atteste fehlten, obwohl völlig offensichtlich war, dass die Kinder und Jugendlichen einzeln befördert werden mussten. Davor mussten wir nie ärztliche Befunde vorlegen, soweit die Notwendigkeit der Einzelbeförderung offenkundig und die Kostenübernahme bereits in der Vergangenheit bewilligt worden war.“ Zudem fand die Prüfung der Bezirksregierung fünf Jahre später statt. „Einige der betroffenen Schüler waren zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr auf unserer Schule, eine Schülerin war sogar leider bereits verstorben“, sagt Polixa. Einen Rechtsstreit hat die Caritas verloren, insgesamt dürfte sie auf rund 55.000 Euro an Fahrtkosten für die Jahre 2015 bis 2019 sitzen bleiben.

    Der Caritas-Geschäftsführer kritisiert, das Verfahren bleibe für den Verband undurchsichtig: „Offenbar hat der jeweilige Sachbearbeiter bzw. die Sachbearbeiterin der Bezirksregierung einen Handlungsspielraum, der mal so und mal so ausgelegt werden kann. In einem Jahr legen wir ein schulärztliches Gutachten vor, in einem anderen Jahr müssen wir zig Unterlagen beibringen. Es gibt keine klare Linie.“ Sowohl die Eltern als auch die Schule hätten den Eindruck, „dass uns immer wieder Steine in den Weg gelegt werden und wir der Bürokratie ausgeliefert sind“. Das Verhalten der Bezirksregierung habe dazu geführt, dass auch die Eltern, deren Kinder mit einem von der Schule organisierten Bus zum Unterricht kommen, jedes Jahr einen Antrag für die Refinanzierung stellen und eine ärztliche Bescheinigung beibringen müssen – „als ob eine geistige Behinderung plötzlich verschwinden würde“, wie Polixa anmerkt.

    Er habe großes Verständnis dafür, dass mit Steuergeldern verantwortlich umgegangen werden müsse“, betont der Caritas-Geschäftsführer. „Das ist aber auch in der Vergangenheit passiert. Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund für die geänderte Haltung der Bezirksregierung Düsseldorf.“ Die dortigen Verwaltungsfachleute hätten keine Ahnung von den Kindern an der Paul Moor-Schule. „Warum überlassen sie nicht einfach die Entscheidung unseren entsprechend ausgebildeten pädagogischen Fachkräften hier an der Paul Moor-Schule?“, fragt Polixa.

    Auch Schulleiterin Marion Middendorp wünscht sich von der Bezirksregierung einen klaren Handlungsrahmen, „der am besten in einem persönlichen Gespräch besprochen werden kann und der vor allem die Situation der Eltern berücksichtigt“. Und sie wünscht sich eine deutlich schnellere Bearbeitungszeit, damit die betroffenen Eltern bis zu einer Entscheidung nicht völlig in der Luft hängen. Zurzeit sei für vier Schüler eine Einzelbeförderung notwendig.

    Für Matilda kam nach über fünf Monaten Ende letzter Woche endlich die Bewilligung aus Düsseldorf. Die Familie Wyes atmet auf – am grundsätzlichen Problem ändere das jedoch nichts, betont die zuständige Bereichsleiterin beim Caritasverband, Hildegard van de Braak.

    Die Caritas hat zu dem Thema die Abgeordneten Dr. Günter Krings und Jochen Klenner kontaktiert.

    Info: Viele der insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler der 1977 gegründeten Paul Moor-Schule haben eine geistige Behinderung, manche sind schwerst mehrfachbehindert. Die meisten Schülerinnen und Schüler können nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem normalen Schulbus fahren, sondern nutzen den sogenannten „Schülerspezialverkehr“. Das müssen die Eltern beantragen und dazu ein ärztliches Attest vorlegen. Die Schule organisiert die Beförderung und erhält die Kosten von der Bezirksregierung erstattet.

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  • „Wie arbeitet eigentlich der Bundestag?“

    „Wie arbeitet eigentlich der Bundestag?“

    Auf Initiative der Abgeordneten Gülistan Yüksel wird die neue Wanderausstellung des Bundestages in Mönchengladbach haltmachen.

    Vom 18.09.2023 bis 22.09.2023 ist die Ausstellung in der Sparkasse Mönchengladbach am Bismarckplatz zu sehen und kann von allen Interessierten kostenfrei besucht werden.

    Gülistan Yüksel

    „Die Ausstellung bietet einen faszinierenden Einblick in die Arbeit des Bundestages und seiner Abgeordneten. Ich kann sie jedem ans Herz legen, der sich für Politik interessiert und sich näher mit unserem Parlament beschäftigen möchte“, freut sich Yüksel auf die Ausstellung.
    In insgesamt vier Abschnitten durchleben die Besucherinnen und Besucher die Geschichte und Arbeitsweise des Parlaments. Über das eigene Smartphone stehen ein Multi-Media-Guide sowie Augmented Reality Anwendungen für einen virtuellen Besuch des Plenarsaales zur Verfügung. Zudem gibt es Quizspiele, ein Glücksrad und eine Fotowand für Selfie-Bilder mit Bundestagshintergrund.
    „Ich freue mich, dass wir die umfassend modernisierte und digitalisierten Wanderausstellung nach Mönchengladbach holen konnten. Die Bürgerinnen und Bürger bekommen so die einmalige Gelegenheit, hier vor Ort die Aufgaben und Arbeitsweise des Bundestages anschaulich und auf vielfältige Weise kennenzulernen“, fasst die SPD-Politikerin zusammen.

    Die Öffnungszeiten sind:
    Montag: 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    Dienstag: 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    Mittwoch: 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    Donnerstag: 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
    Freitag: 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

    Freiberufliche Honorarkräfte stehen im Auftrag des Bundestages für die Informations- und Wissensvermittlung und für moderierte Diskussionsrunden vor Ort zur Verfügung. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 18. September, um 12 Uhr,
    in der Sparkassenhaupthalle statt.

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  • Einladung

    Einladung

    Die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger lädt alle Interessierten zu ihrer Veranstaltung „Klimagerechte Mobilität der Zukunft“ zusammen mit dem Grünen Kreisverband Mönchengladbach ein.
    Am Dienstag, 12. September um 19:30 diskutieren Bündnis90/Grüne im Wahlkreisbüro in Mönchengladbach Rheydt mit Expert*innen sowie den anwesenden Bürger*innen.

    Barrierefrei zu Fuß, geschützt mit Protected Bikelane mit dem Fahrrad, oder mit Bahn, Bus und Car-Sharing?
    Wie kann Klimagerechte Mobilität in Mönchengladbach aussehen?
    Darüber sprechen sie am 12. September um 19:30 Uhr beim grünen Diskussionsabend “Klimagerechte Mobilität der Zukunft”. 

    Zusammen mit der Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger, dem Grünen Kreisverband Mönchengladbach und zwei tollen Expert*innen, laden alle ein mit zu diskutieren.

    EXPERT*INNEN:

    – Ute Symanski, Gründerin von futurWIR und Vorstand von RADKOMM

    – Martin Metz, MdL, Obmann Verkehrsausschuss im Landtag NRW und Sprecher für Fahrrad-, Straßen- und Flugverkehr)

    WANN: 
    12.09.2023 um 19:30 Uhr

    WO: 

    Wahlkreisbüro von Kathrin Henneberger; Hugo-Preuß-Straße 37; 41236 Mönchengladbach Rheydt

    HINTERGRUND:
    Zu schmale Spuren, bröselnde Asphaltbeläge und mangelnde Überholungsmöglichkeiten. Der Zustand der Radwege in Mönchengladbach ist an vielen Stellen so schlecht, dass die Nutzungspflicht der Radwege bereits aufgehoben wurde. Mit der ersten „Protected Bikelane“ und dem Deutschlandticket tut sich nun endlich was, weitere Maßnahmen werden folgen und wir haben auch Ideen welche das sein könnten.

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  • Jusos und Grüne Jugend rufen zur Kundgebung vor dem Rathaus auf

    Jusos und Grüne Jugend rufen zur Kundgebung vor dem Rathaus auf

    Während der kommenden Ratssitzung am 13. September wird Eva Engelken im Stadtrat vereidigt.

    Die Jusos und die Grüne Jugend stellen sich entschieden dagegen.
    Sie planen ab 14:30 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus, um ein Zeichen gegen Transfeindlichkeit in der Stadt zu setzen.
    „Eva Engelken hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, welche menschenfeindlichen Ansichten sie vertritt. Transfeindlichkeit ist nicht einfach nur eine Meinung. Es ist reiner Hass, der Menschen regelrecht das Leben kostet. Wir werden nicht einfach zusehen, wie so ein Mensch in unserer Stadt Raum bekommt und wichtige Entscheidungen mitträgt.“ so Mandana Bayat, Juso-Vorsitzende.
    Zwar ist Eva Engelken Grünen Mitglied, in die Fraktion wird sie aber nicht aufgenommen. Auch die Jugendorganisation distanziert sich deutlich.
    „Eva Engelken repräsentiert nicht unsere Werte und hat in unseren Reihen nichts verloren. Wir werden uns auch zukünftig von solchen Ansichten abgrenzen und konsequent für eine tolerante Stadt kämpfen.“ so Josy Wichards, Sprecherin der Grünen Jugend.
    Kommenden Mittwoch werden sich nun die beiden Partei Jugenden gemeinsam mit anderen parteilichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen vor dem Rathaus versammeln und für eine offene, diskriminierungsfreie Stadt einstehen. „Lasst uns zusammenhalten und zeigen, dass wir unsere Stadt nicht solchen Menschen überlassen!“ erklären Grüne Jugend und die Jusos.

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  • Interessenvertreter für Erwerbslosenarbeit veröffentlichen gemeinsame Erklärung

    Interessenvertreter für Erwerbslosenarbeit veröffentlichen gemeinsame Erklärung

    Der Koordinationskreis kirchlicher Arbeitsloseninitiativen im Bistum Aachen ist ein Zusammenschluss der katholischen Regionen, der Träger kirchlicher Arbeitslosenarbeit und des Diözesanrats der Katholiken in Zusammenarbeit mit dem Bistum Aachen.

    Die Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit im Bistum Aachen ist die Interessenvertretung der Träger von Arbeitsloseninitiativen der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen. Sie arbeiten an den grundlegenden Fragestellungen zur Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und zur sozialpastoralen Aufgabe der Kirche in diesem Bereich und ergreifen Partei für die Menschen, die erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit betroffen sind.
    In vielen großen Städten wie Aachen, Düren, Mönchengladbach oder Krefeld haben sich bereits Initiativen, Einrichtungen und Verbände aus dem Bistum Aachen gegen die geplanten Mittelkürzungen im Bundeshaushalt und gegen die Zuständigkeitsverlagerung der Arbeitsmarktförderung der Bürgergeldempfangenden ausgesprochen und dazu regionale Erklärungen verfasst.

    Der Koordinationskreis kirchlicher Arbeitsloseninitiativen unterstützt seine Mitglieder umfassend und spricht sich wie die DiAG IDA auf diözesaner Ebene gegen die geplanten Kürzungs- und Veränderungspläne aus!

    • Keine Kürzungen im SGB II.
    • Keine Kürzungen im Kinder- und Jugendplan.
    • Kein Wechsel der Zuständigkeiten für U25-jährige aus dem SGB II.
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  • Friedhof erleben

    Friedhof erleben

    Gemeinsam mit allen Akteuren hat die mags-Friedhofsverwaltung ein buntes Programm mit vielen Mitmachaktionen und Informationen rund um die abwechslungsreichen Gewerke, Arbeiten und Angebote auf dem Friedhof organisiert, um ihn erlebbar zu machen.

    Mitmachaktionen für Kinder
    Vor allem Kinder können am Tag des Friedhofs einiges erleben. Etwa einen Sarg bemalen, den Fuhrpark des Friedhofs erkunden oder zusammen mit den Friedhofsgärtnern mehr als 8000 Blumenzwiebeln pflanzen. Mit den Steinmetzen können sie sich außerdem an kreativen Ton- und Gipsarbeiten ausprobieren.

    Ein Blick hinter die Kulissen der unterschiedlichen Friedhofsgewerke
    Künstlerin Anna-Katharina Spelten stellt bemalte Särge, Urnen und Tierportraits aus. Kunst an besonderen Orten zum Thema „Memento Mori/verstorbene Graffitilegenden“ zeigen junge Graffiti-Künstler vom Projekt 5 POINTZ. Auch hier gibt es die Möglichkeit mitzumachen.
    Der Fachverband Deutscher Floristen NRW gibt als überbetriebliche Fortbildungsmaßnahme der Auszubildenden ein Floristen Kombi-Flower-Training.
    Trauerredner beraten und der Hospizdienst stellt sich vor.
    Der NABU sowie Imker informieren zu Tieren, Wildblumen und Bienen auf dem Friedhof.
    Außerdem gibt es eine Führung von der mags-Friedhofsverwaltung zu den Grabarten inklusive einer Grabbereitung um 13 Uhr.

    Die Trauerhalle wird gemeinsam von Bestattern und Floristen dekoriert, Besuchende erhalten zudem Einblicke in einen Aufbahrungsraum. Steinmetze und Gärtner demonstrieren ihre Arbeiten, Bestatter zeigen ihre Pietätswaren, eine Tierbestatterin stellt sich vor und auch die Kolpingsfamilie wird vor Ort sein.
    Wenn der kleine Hunger oder Durst kommt, stehen ein Foodtruck sowie ein Coffeebike bereit.

    Friedhöfe im Wandel
    Die städtischen Friedhöfe befinden sich in einem spürbaren Wandel: Mit dem von mags erarbeiteten Rahmenkonzept für die Friedhöfe ist nicht nur die Vielfalt der Angebote gewachsen. Auch die Bedeutung der Friedhöfe als Orte für die Lebenden und Hinterbliebenen wächst. Dazu zählt auch, den Friedhof und die Menschen, die dort arbeiten, nahbar zu machen, um Vorbehalte und Hemmungen abzubauen.
    Denn Friedhöfe sind mehr als nur Orte der Trauer.

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  • KundenCenter der NEW Energie öffnen wieder – nach massiver Kritik

    KundenCenter der NEW Energie öffnen wieder – nach massiver Kritik

    Die KundenCenter der NEW Energie werden ab Montag, 11. September 2023, für Besucherinnen und Besucher mit Terminabsprache in Mönchengladbach, Viersen, Geilenkirchen, Grevenbroich und Erkelenz wieder geöffnet. Die Termine können unter folgender Rufnummer gebucht werden: 02166 558 8779. 

    Begründung der NEW:

    Die Schließung der KundenCenter war im März 2023 nötig, um die hohe Anzahl an Anrufen und Mails von Kundinnen und Kunden bewältigen zu können. Durch die Schließung erhöhte das Unternehmen die Kapazitäten für Online- und Telefon-Kontakte deutlich. Das gestiegene Anfrageaufkommen hing mit den Entwicklungen am Energiemarkt zusammen.  

    Statement der Verwaltung der Stadt:

    Die Energiepreiskrise des letzten Jahres und die staatlichen Eingriffe in den Energiemarkt führten zu einem extremen Anfragevolumen seitens der Kunden der NEW AG, das nicht zu bewältigen war. Zwischenzeitlich hatte die NEW AG über 16.000 offene Kundenanliegen und die Telefonhotline registrierte mehr als doppelt so viele Anrufe wie zu sonstigen Spitzenzeiten. Viele Kunden mussten mehrere Wochen bis zu Monaten auf eine Antwort warten. Die NEW AG hat sämtliches verfügbares Personal auf die Bearbeitung der Anfragen fokussiert, um die Rückstände schnellstmöglich abzuarbeiten. Es war ihr nicht möglich, kurzfristig zusätzliches qualifiziertes Personal am Markt zu beschaffen. Auch Anfragen bei spezialisierten Dienstleistern blieben leider erfolglos, da diese ebenfalls bereits vollständig ausgelastet waren. Alle bekannten Energieversorger kämpfen mit den gleichen Problemen bei der Rückstandsbearbeitung.

    Gleichzeitig hatte die NEW AG die Herausforderung zu meistern, die staatlichen Eingriffe in den Energiemarkt umzusetzen. Neben der befristeten und rückwirkenden Mehrwertsteuersenkung auf Gas hat die Umsetzung der Preisbremsengesetze in den letzten Monaten die NEW AG extrem gefordert. Ihre Experten aus der Abrechnung und IT waren mit der Interpretation der Gesetze beschäftigt und der Softwareanbieter SAP war nicht in der Lage, entsprechende Anpassungen zeitnah zu liefern.
    In einem sehr großen Kraftakt ist es nun unter einem hohen Zeit- und Kostenaufwand gelungen, die Preisbremsen korrekt umzusetzen.
    Die Schließung der Kundenzentren war erforderlich, um die Rückstandsbearbeitung zu beschleunigen und die durch die Umsetzung der gesetzlichen Maßnahmen entstandenen personellen Engpässe abzumildern. Eine Mitarbeiter*in im Kundencenter kann an einem Tag etwa 30-40 persönliche Kundenkontakte oder bis zu 400 elektronische Kundenkontakte bearbeiten.
    Zudem gibt es keine Geschäftsvorfälle, die nicht telefonisch oder elektronisch (Email, Kontaktformular oder Online-Kundencenter) gelöst werden können.

    Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, dass bereits sehr viele Energieversorger komplett auf den persönlichen Kontaktkanal verzichtet haben.
    Die NEW AG beabsichtigt, die Kundenzentren in Kürze wieder öffnen zu können.
    Voraussetzung dafür ist, dass die Rückstände abgearbeitet sind und nicht durch einen erneuten Eingriff des Gesetzgebers das Personal für nicht wertschöpfende Aufgaben gebunden wird.
    Die NEW AG rechnet mit einer Öffnung der Kundencenter noch vor den nächsten Gremiensitzungen der NEW-Gruppe am 20.09.2023.

    Weiterhin verweist die NEW Energie auf die Nutzung des Online-KundenCenters auf www.new-energie.de sowie die Service-Hotline 02166/2752750.

    Weitere Informationen gibt es auf https://www.new-energie.de/kontakt.

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  • NRW verschärft das Verbot von Schottergärten. Hausbesitzer könnten bald unangenehme Post von der Bauaufsicht erhalten.

    NRW verschärft das Verbot von Schottergärten. Hausbesitzer könnten bald unangenehme Post von der Bauaufsicht erhalten.

    Zum 01.01.2024 tritt die Änderung der Landesbauordnung NRW in Kraft.

    In §8 heißt es dann: „Schotterungen zur Gestaltung von Gartenflächen sowie Kunstrasen stellen keine andere zulässige Verwendung nach Satz 1 dar“.
    Gartenflächen sind bereits seit 2018 „wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen und zu begrünen oder zu bepflanzen.“
    Schottergärtnern droht ab 2024 ein unangenehmer Brief aus dem örtlichen Rathaus mit der Aufforderung, den Schottergarten oder die Kunstrasenfläche in eine Grünfläche zu verwandeln.
    Wer seinen Schottergarten angelegt hat, nachdem die Bauordnung des Landes (BauO NRW) im Juli 2018 neu gefasst wurde, hat keine Chance auf Bestandsschutz und wird kaum um den Rückbau herumkommen.
    Auch wenn der Schottergarten älter als die aktuell geltende Fassung der Landesbauordnung (2018) ist, gibt es keinen Bestandsschutz. Diese Auffassung vertritt das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, denn bereits in der Bauordnung von 2000 habe es einen ähnlichen Passus in dem Landesbauordnung gegeben.
    Rechtsexperten vertreten die Auffassung, dass es einen Bestandsschutz allenfalls dann geben kann, wenn der Schottergarten genehmigt wurde. Der Bestandsschutz entsteht hingegen nicht aus der Tatsache, dass die Behörde den Zustand der Gartengestaltung über Jahre nicht beanstandet hat.
    Unangenehm kann es auch für Gartenbaubetriebe und Landschaftsplaner werden, da diese eine Beratungspflicht gegenüber ihren Bauherreninnen haben und nicht gegen die Bauordnung verstoßen dürfen. Das Haftungsrisiko ist beträchtlich! Bauherreninnen könnten Kosten für den Rückbau geltend machen.

    zwei Alternativen – Fotos: BUND

    Gute Nachricht für alle, die ihre Schotterfläche „zurückbauen“ möchten: Man muss das Kind nicht mit dem Bad ausschütten bzw. den Schotter oder Kies nicht kostenaufwendig abtransportieren und entsorgen lassen.
    Auch mit Kies oder Schotter lassen sich schöne, umweltfreundliche und pflegeleichte Vorgärten gestalten (Stichwort „Steingarten“). Das Schottergartenverbot richtet sich ja gegen wasserundurchlässig, monoton und unattraktiv fürs menschliche Auge und die Insektenwelt, heizt sich im Sommer unnötig auf.
    Schotterflächen ist nicht gleich Schottergarten. Auf „Schotter“ ist vieles möglich.

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