Autor: Redaktion

  • Grüne Jugend: „Wir bleiben bis zum Ende.“

    Grüne Jugend: „Wir bleiben bis zum Ende.“

    Der Tagebau Garzweiler II liegt direkt am Rande von Mönchengladbach und das ist auch der ansässigen Ortsgruppe der Grünen Jugend ein Dorn im Auge.

    Da Lützerath sich mittlerweile in der Räumung befindet, werden auch sie vor Ort aktiv und unterstützen die Klimaaktivist:innen in und um das Dorf bei ihrem zivilem Ungehorsam. „RWE im Weg zu stehen und für Klimaschutz zu kämpfen ist kein Verbrechen. Wir bleiben bis zum Ende und unterstützen die Menschen in Lützerath und dem Umland“, äußert sich Fabian Sneider, der Sprecher der Grünen Jugend Mönchengladbach.

    Am vergangenen Sonntag, 08.01.2023 fand in Lützerath ein Dorfspaziergang statt. Dort haben über 5000 Menschen ihre Solidarität bekundet. Spontan hatte auch die Kölner Band Annenmaykantereit zugesagt und bei einem kleinen Konzert ihre Unterstützung ausgesprochen.

    Für diesen Samstag, 14.01.2023 ist eine Großdemo von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen angekündigt worden.
    Starten wird der Demonstrationszug um 12 Uhr in Keyenberg.
    Die Kundgebung wird um 13 Uhr in der Nähe Lützeraths stattfinden, da das Betreten des Dorfes seit dem 10.01.2023 verboten ist. „Für die Demonstration und den weiteren Verlauf der Räumung fordern wir weniger Polizeigewalt.
    Die letzten Tage war vor Ort und auch in den sozialen Medien sehr gut zu beobachten, dass die Polizei täglich aggressiver wird und die Angriffe auf friedliche Klimaaktivisten zunehmen.
    Immer wieder muss das Kommunikationsteam der Polizei eingreifen, um Einsatzkräfte von noch gewalttätigeren Angriffen abzuhalten“, so Sneider.

    Von den Grünen aus Mönchengladbach ist die Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger als parlamentarische Beobachterin vor Ort, zur Vermittlung zwischen Polizei und Aktivist:innen. Von dort aus berichtet sie auch regelmäßig in Interviews und über ihre Plattformen auf den Sozialen Medien über die aktuelle Lage. „Es ist wichtig, dass die Polizei deeskalierend arbeitet und sich die Situation nicht noch weiter verschärft, auch die Pressefreiheit muss gewährleistet sein“, erzählt Henneberger und fügt hinzu: “Meine Hoffnung ist, dass der Kohlekonzern RWE, der für hier dies alles verantwortlich ist, noch ein Einsehen hat, sich noch einmal an den Tisch begibt, dass wir nochmal miteinander reden. Meine große Befürchtung ist, dass hier in den nächsten Wochen viele Menschen verletzt werden könnten, so wie im Hambacher Wald und dieser Preis ist zu hoch.”

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  • Begegnung mit Charlotte Salomon – Berlin 1917 – 1943 Auschwitz

    Begegnung mit Charlotte Salomon – Berlin 1917 – 1943 Auschwitz

    Am Sonntag, 22. Januar haben Interessierte um 15 Uhr die Möglichkeit, im LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen, die jüdische Künstlerin Charlotte Salomon kennenzulernen.

    Charlotte Salomon, geboren 1917, wuchs in Berlin-Charlottenburg auf und studierte an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst. Aufgrund zunehmender antisemitischer Anfeindungen emigrierte sie 1939 nach Südfrankreich. Doch das Refugium in Villefranche wurde zur Falle. Nach einer Internierung schaffte sie ein enormes künstlerisches Werk, ein Lebensbuch von ungewöhnlicher Expressivität, das sie bitter-ironisch „Leben? Oder Theater?“ nannte. Sie wird 1943 verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Dort wurde sie vermutlich sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Ihr in Amsterdam gelagertes Werk berührt wegen seiner authentischen Innenschau auf private Traumata und seelischen Druck im Schatten drohender Vernichtung. Die Lebensgeschichte befasst sich zudem mit historischen und ethischen Fragen.

    In seinem Bild-Vortrag beschreibt Gunter Schmidt das tragisch-interessante Leben von Salomon und gewährt einen Einblick in ihren Charakter und ihr künstlerisches Schaffen.

    Gunter Schmidt, Jahrgang 1949, studierte an der Staatlichen Akademie Karlsruhe. Er lebt und arbeitet als Maler und Kunsterzieher. Sein Interesse für künstlerische Ausdrucksformen, führte Schmidt auch zu Salomons eigenwilligem Werk.

    Die Veranstaltung wird Charlotte Salomon aus Anlass des „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ gewidmet.
    Sie ist eine Kooperation mit dem Kunstverein Jülich e.V.
    Der Eintritt kostet 3 Euro (inkl. Besichtigung der Gebäude und der Dauerausstellung).
    Adresse: LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen, Mühlenend 1, 52445 Titz-Rödingen.

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  • Argumentieren lernen, im Team arbeiten, mit Stress umgehen

    Argumentieren lernen, im Team arbeiten, mit Stress umgehen

    Der Startschuss für die Anmeldephase der Winterakademie der Hochschule Niederrhein ist gefallen.

    Ab sofort können sich Studierende, Mitarbeitende und Externe bis 29. Januar für diverse Workshops im Bereich „Future Skills“ an der Hochschule Niederrhein anmelden. Vom 6. bis 15. Februar werden rund 30 Seminare angeboten, die sich mit wichtigen Eigenschaften wie Teamfähigkeit, kritischem Denken, Achtsamkeit oder Kommunikationskompetenzen befassen.
    Interessierte lernen beispielsweise, das Gehalt zu verhandeln, Nein sagen zu können, wie sie ihr Potenzial entfalten, rhetorisch fit werden, eine Abschlussarbeit erstellen, schlagfertig und spontan reagieren oder mit guten Argumenten diskussionsfreudig werden. Auch Themen wie Work-Life-Balance, Emotionale Intelligenz oder Interkulturelles Teamtraining werden behandelt. Die Kurse finden Online oder in Präsenz statt: Montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr.
    Das Motto der Winterakademie lautet „Hochschule Niederrhein qualifiziert weiter“. Seit 2005 bieten Professorinnen und Professoren sowie externe Expertinnen und Experten Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen an, die fernab der fachlichen Kompetenzen für den Erfolg in Studium und Beruf wichtig sind. Die Kurse bieten die Chance, die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Für einzelne Zielgruppen wie beruflich Qualifizierte oder Frauen gibt es besondere Kursangebote.
    Heike Kröpke, Leiterin der Winterakademie, zeigt sich überzeugt von dem Programm: „In der Winterakademie können wir Schlüsselkompetenzen in einer aktivierenden Lernatmosphäre vermitteln. Weil die Teilnehmenden in kleinen Gruppen arbeiten, können wir auf jeden individuell eingehen.“
    Wer schon an der Hochschule Niederrhein studiert, für den ist die diesjährige Winterakademie komplett kostenlos. Mitarbeitende der Hochschule zahlen 20 (1-Tages-Seminar) oder 40 Euro (2-Tages-Seminar), Externe 50 Euro bzw. 100 Euro. Nach erfolgreicher Teilnahme wird eine Bescheinigung ausgehändigt.
    Studierende melden sich über das Online- Vorlesungsverzeichnis HIO an. Erstsemester ohne HIO-Zugang, Externe und Mitarbeitende können sich auf der Webseite per Anmeldeformular registrieren.
    Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.hs-niederrhein.de/winterakademie

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  • Eskalation vermeiden, Lützerath erhalten

    Eskalation vermeiden, Lützerath erhalten

    Im Konflikt um den vor der Räumung stehenden Weiler Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier bei Erkelenz rufen der Vorstand des Diözesanrates der Katholikinnen Aachen und die Superintendenten der Evangelischen Kirchenkreise Gladbach-Neuss und Jülich alle Beteiligten zur Vernunft und Deeskalation auf.

    Ein mit enormen Risiken für Leib und Leben der am Konflikt Beteiligten verbundener Räumungseinsatz der Polizei muss und kann jetzt noch politisch gestoppt werden. Eine Räumung birgt Gefahren für Leib und Leben der Polizistinnen, die als Einsatzkräfte die Maßnahmen durchsetzen müssen, wie für die jungen Menschen, die verzweifelt Widerstand leisten, um unsere Zukunft hier und weltweit zu sichern.

    Gemeinsam sprechen wir uns gegen jede Form der Gewalt in der Auseinandersetzung um die Räumungen in Lützerath aus.
    Wir teilen nicht alle Aktionsformen des Widerstandes und wir lehnen jede Form von Gewalt gegen Menschen und Sachen ab. Sie sind kontraproduktiv und entsprechen nicht unserem Friedensverständnis.

    Gespräche mit allen Beteiligten sind jetzt dringend gefordert. Den sozialen Frieden in der Region herstellen, im Interesse aller, sollte unser Ziel sein. Eine Atempause dient der Deeskalation und schafft Zeit für klimapolitisch verantwortbare Entscheidungen.

    Wir fordern deshalb von der NRW-Landesregierung ein sofortiges Moratorium für die Räumung des Geländes. Stattdessen sollten sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, um gemeinsam nach Wegen zu suchen, unter Einhaltung aller Klimaziele und unter Berücksichtigung der neusten Gutachten des DIW die noch zur Versorgungssicherheit notwendigen Kohlemengen für die Stromerzeugung zu sichern und dann schnellstens die Braunkohlenutzung zu beenden.
    Ein Abbaggern Lützeraths in diesem Winter ist dafür keinesfalls nötig, da ausreichend Kohle für die Kraftwerke an anderen Stellen zur Verfügung steht.
    Eine massiv beschleunigte Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energieträger und eine Beendigung der Kohleverstromung in Deutschland ist technisch längst möglich und braucht endlich auch den politischen Nachdruck, um die enormen Zerstörungen an Landschaft und Klima zu beenden, die mit der Kohleverstromung einhergehen.

    Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind schon heute betroffen, von Überschwemmungen in Deutschland bis zu Dürreperioden am Horn von Afrika und Überflutungen unvorstellbaren Ausmaßes in Pakistan.
    Papst Franziskus hat in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1.1.2023 darauf hingewiesen, „…dass wir uns alle für die Heilung unserer Gesellschaft und unseres Planeten einsetzen und die Grundlagen für eine gerechtere und friedlichere Welt schaffen müssten, die sich ernsthaft um ein Gemeinwohl mühe, das wirklich alle miteinschließe.“
    Um eine weitere dramatische Verschlechterung der Situation zu verhindern, müssen jetzt alle Maßnahmen ergriffen werden, um eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen. Diese Zukunft besteht aus erneuerbaren Energien. Gerade von einem gelingenden Strukturwandel im Rheinischen Revier geht ein weltweites Zeichen für eine große Transformation aus, die den Klimazielen von Paris gerecht wird.
    Es sollten nicht mit aller Gewalt gegenteilige Fakten geschaffen werden. Eine massive Gewalteskalation zwischen Polizei und Klimaschützer*innen muss unbedingt vermieden werden.

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  • Bescheid über Abfall- und Straßenreinigungsgebühr kommt

    Bescheid über Abfall- und Straßenreinigungsgebühr kommt

    Rund 60.000 Bescheide über die Abfall- und Straßenreinigungsgebühr für das Jahr 2023 versendet mags ab Mittwoch, 11. Januar.

    Fällig werden die Gebühren quartalsweise am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und am 15. November. Wenn eine jährliche Zahlung vereinbart wurde, dann ist der Gesamtbetrag am 1. Juli fällig. Bereits erteilte SEPA Mandate sind weiterhin gültig. Wer mags ein SEPA-Mandat erteilen möchte, erhält mit dem Bescheid ein entsprechendes Formular. Dieses ist auch online unter www.mags.de unter Formulare und Downloads verfügbar. Alle Änderungen, die bis Ende November bei mags eingegangen sind, wurden bei der Gebührenberechnung berücksichtigt.
    Wer sich über seine Gebühr informieren möchte, findet unter www.mags.de einen Online-Rechner.
    Wer Rückfragen zu den Bescheiden hat, kann sich montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr telefonisch unter 0800 049 10 17 (gebührenfrei) melden oder sendet eine Mail an gebuehren@mags.de.

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  • „Poesie und Musik mit Cello und Klavier“

    „Poesie und Musik mit Cello und Klavier“

    Konstantin Wecker, Fany Kammerlander und Jo Barnikel verbindet die Liebe zum Lied. „Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen“, so Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt.
    Nun setzt der Münchner Liedermacher mit zwei kongenialen Mitstreitern an seiner Seite zu einem musikalisch-poetischen Liebesflug der ganz besonderen Art an. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Trio-Programm dabei. Die Ausnahme-Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik – als auch in der Popwelt zuhause ist, steht ebenso seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne.

    Die drei Musiker vereinen lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem zart schmelzenden Klang des Cellos, das Konstantin Weckers Liedern seit jeher ihre ganz persönliche Note gab. Am liebsten würde man sie festhalten. Die Melodien. Und die Sehnsüchte.
    Auch darin sind sich die drei Musiker einig, deren aktuelles Bühnenprogramm geprägt ist von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand – und immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Eine Suche, die Mut macht. Und Hoffnung. Denn wer in die Lieder des neuen Trio-Programmes eintaucht, wird schnell erkennen, dass es durchaus eine Welt ohne Grenzen geben kann.

    Tour-Termin in Mönchengladbach: Sonntag, 30.04.2023
    Tickets über Reservix

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  • Kreativwettbewerb für junge Menschen

    Kreativwettbewerb für junge Menschen

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel ruft Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023“ zu beteiligen.

    „Wir suchen kreative Ideen, mit denen sich junge Menschen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Aufbruch in ein friedliches Europa auseinandersetzen. Dabei geht es auch um die Frage, vor welchen besonderen Herausforderungen unsere Demokratie und unsere Gesellschaft derzeit steht und wie wir gemeinsam dafür sorgen können, dass unser demokratisches Zusammenleben auf festen Grundpfeilern steht“, sagt Yüksel.
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei aus zwei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen. Eingereicht werden können Einzel- oder Gruppenarbeiten. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 17. Februar 2023.
    „Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Yüksel an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken zudem attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis“ 2023 bereits zum achten Mal. Anliegen des Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

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  • Gladbach schwebt auf Wolke 7 – 2.0  Karnevalsplakate können abgeholt werden

    Gladbach schwebt auf Wolke 7 – 2.0
    Karnevalsplakate können abgeholt werden

    Ab Montag (9. Januar) kann sich jeder Jeck kostenlos die aktuellen Motto Plakate (max. 5 Stück) mit den wichtigsten Sessionsterminen bei der Marketing Gesellschaft abholen.

    Herausgeber der von Nik Ebert humorvoll gestalteten Plakate ist der Mönchengladbacher Karnevalsverband in Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach u. der Marketing Gesellschaft MG.

    Die Abholung ist in der Zeit von Montag – Freitag von 9 – 16 Uhr bei der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH, Voltastrasse 2, 40161 Mönchengladbach (Geb. 1 – Pförtner, 1. OG) möglich.

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  • Einsatzkräfte in NRW brauchen von Innenminister Reul echte Rückendeckung statt markiger Worte

    Einsatzkräfte in NRW brauchen von Innenminister Reul echte Rückendeckung statt markiger Worte

    In der Silvesternacht ist es in nordrhein-westfälischen Städten zu Krawallen gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte gekommen.

    Die SPD-Fraktion im Landtag NRW hat dazu einen Bericht des Innenministeriums in der Sitzung des Innenausschusses am 19. Januar angefordert.

    „Innenminister Reul ist in der Verantwortung, Einsatzkräfte und Anwohner zu schützen und für die innere Sicherheit in Nordrhein-Westfalen zu sorgen. Das gilt umso mehr, als Gewalt gegen Einsatzkräfte kein neues Phänomen ist, das auf die Silvesternacht beschränkt ist. Auch wenn das Ausmaß inzwischen Dimensionen angenommen hat, die zweifelhaft erscheinen lassen, dass der Innenminister das Problem im Griff hat. Rechtsfreie Räume darf es in NRW nicht geben! Unsere Einsatzkräfte brauchen echte Rückendeckung, statt markiger Worte. Und die Chaoten, die in der Silvesternacht Gewalttaten begangen haben, müssen die Härte des Rechtsstaats mit aller Deutlichkeit zu spüren bekommen.

    Vor drei Jahren haben Innenminister Reul und Sozialminister Laumann öffentlichkeitswirksam ein gemeinsames Aktionsbündnis zum Schutz von Feuerwehr- und Rettungskräften ins Leben gerufen. Wir fragen uns, was daraus eigentlich geworden ist. 

    Schon damals hatte die Landesregierung angekündigt, unsere Einsatzkräfte mit konkreten Maßnahmen zu helfen, die ihre Sicherheit deutlich verbessern sollen. Heute fordert Minister Reul nun eine schnelle Bestrafung überführter Tatverdächtiger durch die Justiz. Was ist in den vergangenen drei Jahren denn passiert? Was hat die Landesregierung konkret unternommen, um unsere Einsatzkräfte zu schützen? Markige Worte, aber nicht viel dahinter. Das ist der Eindruck, den man bei dieser Landesregierung leider immer wieder gewinnen muss. Seit Jahren ist bekannt, dass in der Justiz zahlreiche Stellen unbesetzt sind. Das hat erst kürzlich dazu geführt, dass fünf Straftäter aus der U-Haft freigelassen werden mussten. Wer jetzt also – und das ja völlig zurecht – schnellere Bestrafung durch die Justiz fordert, der muss sich an die eigene Nase packen und sich fragen, was seine Landesregierung dafür denn getan hat. Wir wollen von Minister Reul in der kommenden Sitzung des Innenausschusses wissen, was konkret getan wird, um Einsatzkräfte zu schützen und was aus dem Aktionsplan ,Gemeinsam gehen Gewalt‘ geworden ist.“

    PM Christina Kampmann
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  • „Räumung von Lützerath: Deeskalation ist dringend notwendig“, meint Elisabeth Müller-Witt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW

    „Räumung von Lützerath: Deeskalation ist dringend notwendig“, meint Elisabeth Müller-Witt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW

    „Die Räumung von Lützerath steht bevor.

    Für die Landesregierung ist das eine hochsensible Aufgabe. Sie muss ihre eigene Entscheidung zum Ende von Lützerath durchsetzen. Gleichzeitig wollen Klimaschützerinnen und Klimaschützer die Räumung des Dorfs verhindern.
    Für alle Beteiligten gilt: Gewalt darf es auf keinen Fall geben. Deeskalation ist dringend notwendig. Denn es geht um die Sicherheit aller Beteiligten. Hier ist Innenminister Reul in der Verantwortung. Er muss in den kommenden Tagen erklären, wie er verhindern will, dass Lützerath ein zweites Hambach wird.

    Neben Minister Reul sind  besonders die Grünen gefragt. Sie haben in den vergangenen Jahren die Nähe zu den Aktivistinnen und Aktivisten im Rheinischen Revier gesucht.
    Gleichzeitig hat NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur den Kohle-Deal mit RWE auf den Weg gebracht. Daraus ergibt sich die Verantwortung, zwischen den verschiedenen Interessen auszugleichen. Doch derzeit droht die Stimmung eher aufzuheizen.
    Grünen-Mitglied Luisa Neubauer wirbt auf Twitter, dass Lützerath mit aller Kraft verteidigt werden müsse. Die Grüne Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger kritisiert derweil die Haltung von CDU-Innenminister Reul. Und die Grüne Wirtschaftsministerin Neubaur schweigt.
    Dabei gilt für sie, Innenminister Reul und die gesamte Landesregierung: Die Räumung von Lützerath ist mehr als ein reiner Polizeieinsatz. Die Landesregierung hat auch eine kommunikative Verantwortung, zu deeskalieren. Das ist notwendig, damit die Stimmung nicht weiter aufheizt. Szenen wie bei der Räumung des Hambacher Forstes darf es nicht erneut geben.“

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  • Last Call für die „Gelbe Hand“ in Mönchengladbach

    Last Call für die „Gelbe Hand“ in Mönchengladbach

    Keine Chance für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus: Azubis und Berufsschüler, die sich in Mönchengladbach gegen Diskriminierung einsetzen, sind preisverdächtig.

    Noch bis zum 16. Januar können sie beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitmachen. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. Unter dem Motto „Mach’ meinen Kumpel nicht an!“ werden Projekte gesucht, die sich für ein solidarisches Miteinander im Job engagieren.

    „Durch den Krieg in der Ukraine sind im vergangenen Jahr viele Menschen aus dem Land zu uns gekommen. Die große Hilfsbereitschaft gegenüber den Geflüchteten hat gezeigt, dass Solidarität stärker ist als Hetze“, sagt Claudia Hempel von der NGG-Region Krefeld-Neuss.

    Gerade am Arbeitsplatz komme es darauf an, Rechtspopulisten entschieden entgegenzutreten. Dass Beschäftigte unterschiedlichster Herkunft fair miteinander umgingen, sei in den Branchen der Gewerkschaft – von der Lebensmittelherstellung über die Gastronomie bis zum Bäckerhandwerk – seit jeher gang und gäbe. „Und in den nächsten Jahren sind wir stark auf Menschen angewiesen, die aus anderen Ländern zu uns kommen – allein schon wegen des Fachkräftemangels. Ihnen mit Respekt zu begegnen, ist ungeheuer wichtig“, so die NGG-Regionalchefin.

    Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ zeichnet Beiträge von Azubis und Berufsschülern aus, die ein besonderes Projekt gegen Diskriminierung auf die Beine gestellt haben. „Vom Instagram-Account für Solidarität bis hin zur Demo gegen Rechts auf dem Marktplatz – alle Formate sind willkommen. Wichtig sind eine originelle Idee und Zivilcourage am Arbeitsplatz“, so Hempel.

    Zu gewinnen gibt es Preisgelder von insgesamt 3.300 Euro – darunter einen Sonderpreis der DGB-Jugend NRW. Alle Infos unter: www.gelbehand.de.

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  • Städtische Kliniken Mönchengladbach erfolgreich als AltersTraumaZentrum zertifiziert

    Städtische Kliniken Mönchengladbach erfolgreich als AltersTraumaZentrum zertifiziert

    Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat die Städtischen Kliniken Mönchengladbach jetzt als AltersTraumaZentrum® (ATZ) zertifiziert. Dr. Harald Löw, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, freut sich über den wichtigen Meilenstein: „Ich gratuliere allen Beteiligten zu dem erfolgreichen Zertifizierungsaudit ganz herzlich. Die Systemauditoren vergaben an vielen Stellen großes Lob und hoben das besondere Miteinander, welches sie hier erlebt haben, hervor. Genau das ist es, was diese Klinik in vielen Bereichen auszeichnet.“
    Die insgesamt deutlich gestiegene Lebenserwartung führt dazu, dass viele Menschen in ihren letzten Lebensjahren medizinische Unterstützung benötigen. Immer mehr Menschen in höherem Alter leiden an den Folgen von Arthrosen. Dies schränkt ihre Mobilität ein und erhöht das Risiko für Stürze. Gelenkverschleiß, Schwindel, Sehbehinderung oder die Wirkung von Medikamenten führen zu Gangunsicherheit und Gangstörungen, die das Sturzrisiko deutlich erhöhen. 30 Prozent der im eigenen Haushalt lebenden Mitbürger über 70 Jahren stürzen einmal pro Jahr, bei Heimbewohnern sind es sogar 40 Prozent. Bei den 80-Jährigen stürzt die Hälfte einmal jährlich.

    Typische Verletzungen nach solchen Stürzen sind: Frakturen in der Nähe des Hüftgelenks („Oberschenkelhalsbrüche“), Beckenbrüche, Wirbelkörperbrüche, Oberarmbrüche sowie Brüche bei bereits vorhandenen Hüft- und Knieprothese. Solche Frakturen führen nachgewiesenermaßen
    zu einer deutlich erhöhten 5-Jahres-Sterblichkeit. Bei Wirbelkörperfrakturen liegt diese bei 80 Prozent, bei den am Hüftgelenk nahen Frakturen bei 50 Prozent.

    Die Folgen von Sturzverletzungen schränken die Eigenständigkeit erheblich ein und sind oft der Beginn der Pflegebedürftigkeit. Dazu kommt die Wirkung von Vorerkrankungen, die viele ältere Menschen mitbringen. Anämie oder Mangelernährung führen beispielsweise zu deutlich schlechteren postoperativen Verläufen. Wer ältere Menschen mit mehreren Erkrankungen kompetent behandeln will, braucht die entsprechenden Strukturen und interdisziplinäre Kompetenz.
    „Neben der Behandlung von Sturzfolgen und von Bewegungseinschränkung durch Arthrosen sollte gleichberechtigt die Prävention von altersbedingten Mobilitätsbeeinträchtigungen und Stürzen stehen.
    Deshalb streben wir die Gründung eines Zentrums für Mobilität im Alter (MiA) an, das auf den drei Säulen: Alterstraumatologie, Orthogeriatrie und Prävention basiert“, so Dr. Thomas Jaeger, Chefarzt des Zentrums für Geriatrie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Dieses 3-Säulen-Modell ermöglicht Mobilität und selbstbestimmtes Leben im Alter, so wie es im Weissbuch der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie 2022 beschrieben ist. Die Kernsäule des Zentrums für MiA ist die Zertifizierung als Alterstraumatologisches Zentrum. Im Zentrum für Mobilität im Alter werden ältere Menschen ganzheitlich und interdisziplinär nach neuesten wissenschaftlichen Methoden behandelt. Dabei ist die Erhaltung der Mobilität und Eigenständigkeit der Patientinnen und Patienten das wichtigste Ziel. Das gilt nicht nur, wenn es bereits zu folgenreichen Stürzen gekommen ist, sondern auch präventiv. Darum ist das Ineinandergreifen der drei Säulen zentral.
    „Für Patienten ab dem 75. Lebensjahr, die wegen einer Fraktur im Alterstraumatologischen
    Zentrum behandelt werden, beginnt die interdisziplinäre Behandlung schon in der Zentralen Notaufnahme. Dort werden in der ersten Untersuchung altersspezifische Erkrankungen
    wie zum Beispiel eine Demenz, Sturzneigung, Gebrechlichkeit, Gefahr eines Delirs, Schwindel, Mehrfachmedikation dokumentiert, so dass die interdisziplinäre Behandlungsabfolge rasch beginnen kann“, erläutert Dr. Stefan Hegermann, Leitender Oberarzt in der Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.
    „Unser Ziel ist es, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Dazu bündeln wir unsere multidisziplinäre Kompetenz von unfallchirurgischen und geriatrischen Ärzten, Neurologen, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Logopäden, Sozialem Dienst und geriatrisch geschultem Pflegepersonal in speziell auf den älteren Menschen ausgerichteten Prozessen“, ergänzt Dr. Dr. Manfred Gatzen, Leitender Oberarzt des Zentrums für Geriatrie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

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  • „ORGELMUSIK TRIFFT LITERATUR“

    „ORGELMUSIK TRIFFT LITERATUR“

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    „La Nativité du Seigneur“ – zwei Künste im Dialog

    Olivier Messiaen: „La Nativité du Seigneur“ – Die Geburt des Herrn

    sowie Texte zur „Menschwerdung“

    Reinhold Richter, Orgel und Ronny Tomiska, Rezitation

    Der Orgelzyklus „Nativité du Seigneur“ („Geburt des Herrn“), gespielt von Kantor Reinhold Richter an der Seifert-Orgel, besteht aus 9 „Orgelmeditationen“ und erfreut sich seit seiner Uraufführung im Jahre 1936 großer Bekanntheit. Im Dialog mit der Musik rezitiert Schauspieler Ronny Tomiska (Theater Krefeld-Mönchengladbach) Texte zur „Menschwerdung“ von Hilde Domin, Lothar Zenetti, Hans Dieter Hüsch, Reinhold Schneider u. a.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    Der vor 30 Jahren verstorbene französische Komponist Olivier Messiaen begründete mit seiner Komposition „La Nativité du Seigneur: neuf méditations pour orgue“ („Die Geburt des Herrn: Neun Meditationen für Orgel“) im Jahr 1935 im Alter von 27 Jahren seinen internationalen Ruhm als bedeutendster Orgelkomponist des 20. Jahrhunderts.
    Dem zutiefst gläubigen Katholiken gelang mit seinem musikalischen Zyklus über das Weihnachtsgeschehen eine Deutung, die weit über eine Vertonung des bekanntem Bildprogramms hinausgeht. In einer bis dahin unerhörten Tonsprache, in der sich Elemente der christlichen Mystik mit der musikalischen Avantgarde seiner Zeit verbinden, ist seine Musik Verkündigung einer Glaubensvision, in der die Verbundenheit des Menschen mit Gott aufscheint.
    Sein Orgelœuvre stellt einen Meilenstein im 20. Jahrhundert dar. In seinem umfangreichen und inspirierenden Werk finden sich Einflüsse aus Impressionismus, Gregorianik, griechischer und indischer Metrik, Vogelgesang und avantgardistischen Klang-Zeit-Konzepten.

    Verkürzt kann man auch sagen: was Bach für die evangelische Kirchenmusik ist, entspricht der Bedeutung Messiaens für die katholische Kirchenmusik.

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  • Die vergessene Passion – Kantorei der Hauptkirche startet in neue Probenphase

    Die vergessene Passion – Kantorei der Hauptkirche startet in neue Probenphase

    Mit der Wiederentdeckung von Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“ verschwindet für gut 200 Jahre ein Meisterwerk der Musikgeschichte.

    Carl Heinrichs Grauns Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ spiegelt in eindrucksvoller Art und Weise den Übergang der Barockzeit zur Frühklassik wieder. Der „Königlich Preußische Capellmeister“ Graun vertonte einen Text des Dichters Karl Wilhelm Ramler, der im Auftrag der Prinzessin Anna Amalia von Preußen die Texte schuf. In Ramlers Text und Grauns Musik wird die Passionsgeschichte kommentierend interpretiert und es werden emotionale Höhepunkte und Aspekte des Leidens Christi präsentiert. So galt das Werk bei den Zeitgenossen als „empfindungsvolles lyrisches Oratorium“.

    Die Kantorei der Hauptkirche unter Leitung von Kantor Pascal Salzmann wird einen Beitrag zur Wiederbekanntmachung des großartigen Werkes von Carl Heinrich Graun leisten.

    Die Aufführung findet am Karfreitag, 07. April 2023, um 19.30 Uhr in der Hauptkirche Rheydt mit namehaften Solisten sowie dem Orchester der Hauptkirchenkonzerte statt.

    Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen.
    Die Proben finden montags ab 20.00 Uhr im Franz-Balke-Haus in der Welfenstraße 10 statt.
    Rückfragen unter Tel: 02166/2786928 oder e-mail: pascal.salzmann@ekir.de.

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  • Geht das noch oder muss das weg? – 1 Jahr Repair-Treff in Rheindahlen

    Geht das noch oder muss das weg? –
    1 Jahr Repair-Treff in Rheindahlen

    Diese Frage stellt man sich häufig, wenn ein Gerät im Alltag nicht mehr funktioniert.

    Die zweite, darauf folgende Frage lautet ebenso oft: lohnt die Reparatur oder kauft man besser neu?
    Auf diese Fragen gibt es seit einiger Zeit eine neue unkomplizierte Antwort, und zwar im Repair-Treff in Rheindahlen. Hier treffen sich seit März 2022 fünf Ehrenamtliche an jedem ersten Dienstag im Monat. An der Beecker Straße 51, in den Räumen des Reha-Vereins, bieten sie ihre geballte Kompetenz und Geschicklichkeit an. Sie bringen berufliche und private Erfahrung mit den verschiedensten Gewerken mit, haben ganz viel Spaß am Tüfteln und Reparieren und eine große Affinität zum Ehrenamt.

    Von Reparaturen an Wasserkochern und Kaffeemaschinen bis zu tragbaren Nähmaschinen, Elektro-Kleinteilen und Unterhaltungs-Elektronik bis hin zu Holz- oder Näharbeiten ist vieles möglich und wird auch nachgefragt. Mechanik und Elektronik bilden aber deutliche Schwerpunkte.
    Der Ehrgeiz der Ehrenamtlichen geht dahin „dass die Sachen wieder laufen“, und solange wird getüftelt und auch gegenseitig Rat geholt und gegeben. Wenn sich aber z.B. nach Messung herausstellt, dass die Heizspirale an Kaffeemaschine oder Wasserkocher tatsächlich hin ist, spart man sich womöglich eine teure Reparatur und investiert in ein neues Gerät.

    Wie alles begann:
    Die Idee zum Repair-Treff hatte Andreas Neugebauer schon vor zwei Jahren. Den Herausgeber des SL-Boten, Manfred Dreßen, konnte er schnell für seine Idee begeistern, so dass ein Aufruf in der Monatszeitschrift für Rheindahlen und die umliegenden Honschaften gestartet wurde, auf den sich mehrere Interessierte meldeten. Die passenden Räumlichkeiten wurden beim Reha-Verein an der Beecker Str. 51 gefunden. Dem aktiven Start machte allerdings die Corona-Pandemie lange einen Strich durch die Rechnung, so dass es erst im März 2022 richtig losgehen konnte. Seitdem kommen regelmäßig bis zu zehn Personen, um eine Einschätzung zu bekommen, ob sie ihre „Schätzchen“ reparieren lassen oder sie sich davon trennen. Meist geht es dabei um eine erste Prüfung und Einschätzung. Die zu reparierenden Teile werden von den Ehrenamtlichen nach Möglichkeit vor Ort begutachtet und im besten Fall wieder instandgesetzt. Manchmal ist die Reparatur im Repair-Treff zu aufwendig. Dann werden die Geräte mit nach Hause genommen. „Beim letzten Mal kam jemand mit einem Mähroboter, der den Geist aufgegeben hatte. Der Grund: er war total verschmutzt und daher „festgefressen“. Nach Einsatz eines Hochdruckreinigers – natürlich in meiner Werkstatt – geht (mäht) er jetzt wieder“, berichtet einer der Ehrenamtlichen schmunzelnd. Er ist gelernter Maschinenschlosser, hat u.a. lange Zeit orthopädische Hilfsmittel entwickelt und repariert mit Vorliebe Nähmaschinen. Das Ehrenamt – nicht nur im Repair-Treff – ist für ihn ein wichtiger Teil seines Lebens als Rentner.

    „Unser Gedanke ist nicht, dass wir einfach nur kaputte Geräte für andere reparieren“, so Andreas Neugebauer. „Vielmehr geht es uns darum, den Leuten nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu erklären, wie sie die Geräte richtig bedienen und wie sie sie künftig selbst reparieren können. Oft sind die BesucherInnen des Repair-Treffs unsicher bezüglich einer Reparatur oder Neuanschaffung. Indem sie zusammen mit jemand Erfahrenem drauf gucken, trauen sie sich künftig vielleicht auch die Reparatur zu. Seit Beginn des Repair-Treffs haben wir so schon über 70 Mal weiterhelfen können“.

    Ein anderer Ehrenamtlicher berichtet über seinen spektakulärsten Auftrag, einen Jesus am Kreuz, der nur noch an einem Arm hing. „Da war viel Feingefühl und handwerkliches Geschick gefragt“, erzählt Jürgen Krücken. Er sei zwar eher der „mechanische Typ“, aber für diese Arbeit brauchte er doch viel Feinhandgeschick. Die Bearbeitung von Holz und Drechselarbeiten sind auch privat sein Steckenpferd.

    Andreas Neugebauer und Holger Thimm, beide von Beruf Heilerziehungspfleger, sind Elektro- und Elektronik-Tüftler. Ihre Kenntnisse haben sie sich überwiegend im privaten Bereich angeeignet, wagen sich mittlerweile an komplexere Gerätschaften und tüfteln solange, bis sie eine Lösung gefunden haben.

    Ingeborg Mühlenbroich, die einzige Frau unter den Ehrenamtlichen, steht noch im Berufsleben als Grundschullehrerin, aber schon mit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn engagierte sie sich ehrenamtlich. Beim Repair-Treff sind Näharbeiten wie z.B. das Einsetzen von Reißverschlüssen und Änderungen wie z.B. das Kürzen von Gardinen (geht natürlich auch mit Kleidungsstücken) ihr Steckenpferd.

    Und wie läuft es praktisch?
    Wer ratsuchend bezüglich einer Reparatur ist, kommt am 1. Dienstag im Monat zwischen 18:00 und 20:00 Uhr zum Reha-Verein an der Beecker Str. 51 und bringt das defekte Teil mit. Eine erste Einschätzung ist oft schon vor Ort möglich, ansonsten hinterlässt man seine Adressdaten und bekommt später eine Information über den Sachstand.
    Prüfung, Einschätzung und Reparatur sind kostenlos, Ersatzteile müssen allerdings vom Auftraggeber selbst bezahlt werden (das wird telefonisch vorab besprochen). Spenden werden gerne genommen – sie gehen an den gemeinnützigen Reha-Verein, um damit die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen zu unterstützen und an andere gemeinnützige Einrichtungen in Rheindahlen.

    Die Termine für den Repair-Treff finden Sie unter www.rehaverein-mg.de/veranstaltungen
    Wer mehr über die Arbeit des Reha-Vereins erfahren möchte, findet hier alle Infos:
    www.rehaverein-mg.de

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  • Neujahrsputz-Aktion der Ahmadiyya Muslim Gemeinde VIE-MG

    Neujahrsputz-Aktion der Ahmadiyya Muslim Gemeinde VIE-MG

    „Euer Zuhause ist nicht nur der Ort, an dem ihr mit eurer Familie lebt. Vielmehr solltet ihr auch eure Städte und Orte als euer Zuhause betrachten und euch verpflichtet sehen, andere Menschen über die wahren Lehren des Islam aufzuklären und regelmäßig eure Zeit für das Wohl anderer zu opfern,“ erläutert Seine Heiligkeit, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba).

    Unter der Leitung ihres Kalifen versuchen sie stetig im Dienste der Menschheit tätig zu sein.
    Seit mehr als 28 Jahren und in mittlerweile 247 Städten findet die bundesweite Neujahrsputz-Aktion durch die Ahmadiyya Muslim Jamaat statt. 

    Foto: Ahmadiyya Muslim Gemeinde

    In Mönchengladbach sind die Gemeindemitglieder traditionell mit ihrem freiwilligen Zusatzgebet (Tahajjud) gestartet, gefolgt vom morgendlichem Gebet (Fajr) und einer kurzen Rezitation aus dem Heiligen Quran. Anschließend sind sie mit 55 Brüdern zum Marktplatz in Rheydt gegangen um den Silvestermüll zu beseitigen. Gemeinsam konnten sie circa 15 Müllsäcke füllen und haben anschließend mit den Mitarbeitern von der MAGS ein Bild gemacht.
    Nach der Rückkehr im Gemeindehaus wurde zusammen gefrühstückt und anschließend Tischtennis gespielt. 

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  • Einsatzbillanz der Feuerwehr zu Silvester 2022 / 2023

    Einsatzbillanz der Feuerwehr zu Silvester 2022 / 2023

    Der Jahreswechsel 2022/2023 gestaltete sich für die Feuerwehr Mönchengladbach einsatzreich.

    Insgesamt waren 132 Rettungsdiensteinsätze zu erledigen.
    Hiervon waren 121 Einsätze der Notfallrettung, davon 21 unter Beteiligung eines Notarztes.
    Ein Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich nach 0.00 Uhr des Neujahrstages ab.
    Leider musste ein 12-jähriges Kind mit Augenverletzungen durch Feuerwerkskörper in eine Spezialklinik nach Krefeld transportiert werden. Andere Einsätze waren auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen.

    Zeitweise waren alle verfügbaren Rettungsdienstfahrzeuge im Einsatz. Der aufkommende starke Wind sorgte für insgesamt 11 Einsätze mit z. B. abgebrochenen großen Ästen.
    Schon tagsüber kam es immer wieder zu Bränden trockener Hecken. Dies setze sich auch in der Nacht fort.
    In einigen Fällen musste das Übergreifen auf angrenzende Gebäude durch die Feuerwehrkräfte verhindert werden.

    Die Feuerwehrkräfte rückten bis heute Morgen um 7.00 Uhr zu insgesamt 44 Kleinbränden (Hecken, Mülltonnen, Altpapiercontainer u. a.) aus.
    In Peel brannte ein mit Strohballen beladener Anhänger und in der Mönchengladbacher Innenstadt ein PKW in voller Ausdehnung. In Holt wurde das Inventar eines Balkons in Flammen gesetzt. Ein Übergreifen der Flammen in die Wohnung konnte nicht verhindert werden, so dass die Wohnung derzeit unbewohnbar ist. Auch lösten Kleinbrände und Feuerwerkskörper automatische Brandmeldeanlagen aus. An der Aachener Straße brannte eine Hecke unmittelbar an einem Lagergebäude. Das Feuerwerk auf dem Rheydter Markt löste gegen 23.50 Uhr die Brandmeldeanlage der Tiefgarage durch einziehenden Rauch aus. Insgesamt kam es 55 Brandschutzeinsätzen und 29 Technischen Hilfeleistungen.

    Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr. Dazu die Einheiten Broich, Giesenkirchen, Günhoven-Kothausen, Hardt, Neuwerk, Odenkirchen, Rheindahlen, Rheydt, Stadtmitte und Wickrath der Freiwilligen Feuerwehr.

    Die in der Silvesternacht diensthabenden Kräfte des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr (10 Rettungswagen und 2 Notarzteinsatzfahrzeuge) wurden durch 3 Rettungswagen verstärkt, deren Dienstzeit bis in den Neujahrsmorgen verlängert wurde. Diese zusätzlichen Fahrzeuge wurden mit Personal der Mönchengladbacher Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) besetzt. Ein weiteres Fahrzeug des ASB wurde in der Nacht aus der Freizeit alarmiert, so dass in Spitzenzeiten 14 Rettungswagen eingesetzt waren.

    Siehe auch die Meldung der Polizei:
    https://mg-heute.de/polizeiliche-einsaetze-in-der-silvesternacht/

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  • Eduard Sudheimer ist neuer Geschäftsführer der NEW Netz

    Eduard Sudheimer ist neuer Geschäftsführer der NEW Netz

    Als Nachfolger von Michael Steffens übernimmt Eduard Sudheimer ab dem 1. Januar 2023 die Geschäftsführung der NEW Netz.

    Der 42-Jährige wechselt von der Alliander Netz Heinsberg zur NEW. Dort war er bereits als Geschäftsführer tätig. „Ich freue mich sehr darauf, die NEW Netz gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Zukunft zu führen. Gerade die Energieinfrastruktur spielt in der aktuellen herausfordernden Zeit eine wichtige Rolle, die in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird“, sagt Eduard Sudheimer. 

    „Wir sind sehr froh darüber, Eduard Sudheimer als Geschäftsführer bei der NEW Netz begrüßen zu dürfen. Er bringt eine Menge Erfahrung mit, von der wir profitieren möchten“, sagt Thomas Bley, Vorstand der NEW, und fügt hinzu: „Wir möchten uns an dieser Stelle bei Michael Steffens für seine langjährige, sehr engagierte und erfolgreiche Tätigkeit bei der NEW-Gruppe bedanken. Wir wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.“
    Michael Steffens verlässt die NEW auf eigenen Wunsch.

    Über die NEW Netz GmbH

    Die NEW Netz GmbH ist der Verteilnetzbetreiber und grundzuständiger Messstellenbetreiber in der Stadt Mönchengladbach sowie in den Regionen Kreis Heinsberg, Teilen des Kreises Viersen und des Rhein-Kreises Neuss.
    Die NEW Netz verantwortet die Planung, den Ausbau, den Betrieb und die Instandhaltung von rund 10.000 Kilometer Strom-, 4.100 Kilometer Erdgas- und 3.000 Kilometer Trinkwasserverteilnetz und 2.450 Kilometer Straßenbeleuchtungsnetz.
    Die Messung und Verarbeitung der Verbrauchswerte erfolgt an rund 440.000 Strom-, mehr als 160.000 Erdgas- und 105.000 Wasser-Messlokationen. 
    Die NEW Netz ist eine Tochtergesellschaft der NEW AG mit Sitz in Geilenkirchen. Ihr gehören fast 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.

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