Autor: Redaktion

  • Sollte der Alkoholgrenzwert für die Nutzer von E-Rollern angehoben werden?

    Sollte der Alkoholgrenzwert für die Nutzer von E-Rollern angehoben werden?

    Diese Frage ist im Vorfeld des 61. Verkehrsgerichtstages in Goslar aufgetaucht. 

    Die Position des Automobil-Club Verkehr ist klar: Es wirkt völlig aus der Zeit gefallen, über die Anhebung von Promillegrenzen zu diskutieren.
    Zur Begründung erklärt Gerrit Reichel, Sprecher beim ACV: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme, mit jedem Fahrzeug. Speziell auf den wackligen E-Rollern mit ihren kleinen Rädern wird eine Alkoholfahrt schnell zum riskanten Glücksspiel. Deshalb kann es keinen Trinkbonus für Fahrten mit dem E-Roller geben, nur weil nach dem Kneipenbesuch vielleicht das Auto stehenbleibt.“

    Der Gesetzgeber hat E-Roller 2019 durch die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung als Kraftfahrzeuge eingestuft.
    An dieser Zuordnung sollte nicht gerüttelt werden, so Reichel: „Würde man E-Roller juristisch mit Fahrrädern oder Pedelecs gleichstellen, käme dies einer Anhebung der Promillegrenze für die absolute Fahruntüchtigkeit von aktuell 1,1 auf 1,6 gleich. Dies wäre verkehrspolitisch ein völlig falsches Signal.“

    Schon mit der heute gültigen Promillegrenze ist ein erhebliches Verkehrsrisiko verbunden. Polizei und Krankenhäuser haben immer wieder mit betrunkenen Roller-Fahrern zu tun, die verunfallen.
    Dieses Problem muss sicher nicht verschärft werden.
    Aus Sicht des ACV wäre es stattdessen wünschenswert, dass die Sharing-Anbieter von E-Rollern ihre Bemühungen weiter intensivieren hinsichtlich einer Überprüfung der Fahrtauglichkeit ihrer Kunden, etwa in Form von Reaktionstests mit Hilfe einer App.

    Zusätzlich sollten die Nutzer speziell an Wochenenden und abends nachdrücklich darüber aufgeklärt werden, dass schon ab Promillewerten unter 1,0 mit massiven Ausfallerscheinungen während der Fahrt zu rechnen ist.
    „Ziel muss es sein, Alkohol im Straßenverkehr generell immer weiter zurückzudrängen. Die Zeiten, wo es gesellschaftlich akzeptiert war, sich nach fünf Bier und zwei Schnäpsen noch hinters Steuer zu setzen, sind glücklicherweise vorbei“, erklärt ACV Sprecher Reichel.

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  • Platz der Republik führt Sicherheits-Fachleute nach Mönchengladbach

    Platz der Republik führt Sicherheits-Fachleute nach Mönchengladbach

    Die Bundesweite Fachkonferenz „Sicherheit im Bahnhofsviertel“ findet im März in Mönchengladbach statt.

    Rund ein halbes Jahr wird der Platz Republik nach seiner Umgestaltung wiedereröffnet sein, wenn am 2. und 3. März die Konferenz „Sicherheit im Bahnhofsviertel“ in Mönchengladbach stattfindet.

    • Wie hat sich die Umgestaltung des Platzes der Republik auf die Sicherheitslage ausgewirkt?
    • Welche Herausforderungen gibt es allgemein im Umfeld des Gladbacher Hauptbahnhofs?
    • Und mit welchen Ansätzen arbeitet die „Sicherheitskooperation Vitus“ daran, die öffentliche Sicherheit im Bahnhofsumfeld zu verbessern?

    Über diese und weitere Fragen wollen Wissenschaftler, Vertreter von Kommunen und Polizei sowie weitere Sicherheitsfachleute auf der Konferenz diskutieren.

    „Der Mönchengladbacher Weg für mehr Sicherheit im Bahnhofsumfeld lebt von seinem ganzheitlichen Ansatz und den vielen Schultern, die ihn tragen“, sagt Annegret Ketzer, Leiterin des städtischen Ordnungsamtes.
    Polizeidirektor Georg Lehnen ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass andere von diesem Beispiel lernen wollen und sind gespannt, welche Anregungen und Ideen für unsere weitere Sicherheitsarbeit wir auf der Fachkonferenz erhalten werden.“ Ketzer und Lehnen leiten gemeinsam die Sicherheitskooperation Vitus (Siko Vitus).

    Die Veranstaltung „Sicherheit im Bahnhofsviertel“ ist eine Kooperation des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS) und dem BMBF-Projekt „Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)“, das von den Universitäten Tübingen (Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement) und Universität Wuppertal (Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit) durchgeführt wurde.

    Die diesmal in Mönchengladbach stattfindende Veranstaltung war ursprünglich für September angesetzt und wurde aufgrund von Terminkollisionen auf Anfang März verschoben. Das Programm sowie Kontaktdaten des Veranstalters finden sich online auf www.defus.de unter der Rubrik Veranstaltungen.

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  • Wahlrechtsreform: Fortschritte, aber wenig innovativ.

    Wahlrechtsreform: Fortschritte, aber wenig innovativ.

    Am morgigen Freitag (27.1.) bringen die Ampel-Fraktionen ihren Gesetzentwurf zur Änderung des Bundeswahlgesetzes in den Bundestag ein.

    Ambivalent bewertet der Fachverband Mehr Demokratie die angestrebte Reform. Sie sei überfällig, damit der XXL-Bundestag wieder Normalmaß habe. „Die Ampel erfüllt ihren Auftrag mit einer Reform von der Stange, innovativ ist sie nicht“, so Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie.

    Positiv sei, dass nach dem Modell der Ampel der Bundestag wieder seine Regelgröße hätte, da es keine Überhang- und Ausgleichsmandate mehr geben würde. Auch die Zuteilung der Sitze wäre künftig einfacher und nachvollziehbarer. Nicht zuletzt würde sich die von den Regierungsparteien vorgeschlagene Reform parteineutral auswirken, während der Unions-Vorschlag die Unionsparteien bevorzuge.

    Nach der Reform dürften allerdings mehrere Wahlkreise nicht mehr durch Direktkandidaten im Bundestag vertreten sein. Das wird dann der Fall sein, wenn eine Partei in einem Bundesland über Direktmandate mehr Bundestagssitze erringt, als ihr laut Zweitstimmenergebnis zustehen. „Die sogenannte Ersatzstimme könnte diesen Effekt immerhin abmildern“, betont Beck.

    Denn die Stimmen für jene erstplatzierten Wahlkreiskandidaten, die wegen der neuen Regelung keinen Sitz im Bundestag bekommen, gingen nicht zwingend verloren. Sie würden via Ersatzstimme auf die anderen Kandidatinnen und Kandidaten verteilt. „Danach würde in den meisten Fällen ein Kandidat oder eine Kandiatin aus dem Wahlkreis in den Bundestag einziehen – mit guter Legitimation durch die Wählerinnen und Wähler“, so Beck.   Ursprüngliche Entwürfe der Ampel-Fraktionen hätten eine solche Ersatzstimme vorgesehen, seien aber offensichtlich wieder fallengelassen worden.

    Für Mehr Demokratie wäre eine Ersatzstimme auch für die Zweitstimme notwendig, damit Stimmen für Parteien, die an der Sperrklausel hängenbleiben, dennoch im Parlament repräsentiert wären. Bei der letzten Bundestagswahl betraf das mehr als vier Millionen Wählerstimmen.

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  • Feste Abstellplätze für E-Scooter und angemessene Sondernutzungsgebühr

    Feste Abstellplätze für E-Scooter und angemessene Sondernutzungsgebühr

    Es ist ein allseits bekanntes Ärgernis auf den Wegen entlang der Straßen der Stadt.

    E-Scooter stehen quer oder liegen rum, manchmal in Pulks, zu fünft oder mehr. Ein Problem für zu Fuß Gehende und Radfahrende.
    Besonders betroffen von solchen Barrieren sind blinde und sehbehinderte Menschen.

    Die Verwaltung legt am Donnerstag im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (AUM) den im letzten Ratszug verabredeten Bericht dazu vor. Mitglieder der SPD-Fraktion haben sich im Vorfeld mit Vertretern des Blinden-und Sehbehindertenvereins Mönchengladbach/Viersen getroffen, um die Probleme aus erster Hand zu erfahren und zu verstehen.

    „E-Scooter sind eine komfortable Bereicherung für die Verkehrswende, besonders im Zusammenspiel mit Bus und Bahn. Leider stören E-Scooter aber allzu oft Bürger, die zu Fuß, mit Rad oder Rolli unterwegs sind. Für Menschen mit Handycap, insbesondere Sehbehinderte, ist das ein Riesenproblem. „, betont Thomas Maria Claßen, Sprecher der SPD-Fraktion im AUM.

    Seine Sprecherkollegin Sylvia Barck ergänzt: „Vor allem junge Leute nutzen Scooter gern für Kurzstrecken und reduzieren so auf unseren Straßen umweltschädlichen Kfz-Verkehr. Die weitaus meisten Nutzer gehen verantwortungsvoll mit dem ausgeliehenen E-Scooter um und stellen sie korrekt an den Wegesrand, wenn sie ihre Fahrt beendet haben. Aber es gibt halt auch Menschen, die die Fahrzeuge hinwerfen, sogar ohne sie überhaupt genutzt zu haben.“

    Die jetzt vorgestellte zentrale Überwachungssoftware ist ein guter erster Schritt.
    Die SPD-Fraktion wünscht sich, dass die Verwaltung schnellstmöglich untersucht, ob die Vermietung von E-Scootern als Sondernutzung im Straßenraum eingestuft werden, und eine entsprechende Gebühr erhoben werden kann. Außerdem soll geprüft werden, ob in den urbanen Quartieren feste Abstellplätze eingerichtet werden können. Die SPD-Fraktion folgt damit den Empfehlungen einer Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik vom Oktober 2022 (Kurzfassung*).

    Andere Städte in NRW verfolgen bereits diesen Weg. Die Möglichkeit der Erhebung einer Sondernutzungsgebühr hat das Verwaltungsgericht Köln jüngst erstinstanzlich bestätigt.

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  • Silberne Plakette für die Verdienste um humanitäre Aufgabe für das Hugo-Junkers-Gymnasium

    Silberne Plakette für die Verdienste um humanitäre Aufgabe für das Hugo-Junkers-Gymnasium

    Die Auszeichnung erhielt das Rheydter Gymnasium an der Brucknerallee in Anerkennung für die jahrzehntelange, fruchtbare Zusammenarbeit für die Ziele in der Friedens- und Jugendbildungsarbeit des Volksbundes, die 2015 in einer festen Kooperation als Bildungspartner NRW – Gedenkstätte und Schule vertieft wurde.

    Die Silberne Plakette des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erhielt das Hugo-Junkers-Gymnasium aus den Händen des Kreisvorsitzenden Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie von dem aus dem Amt scheidenden Kreisgeschäftsführer Berthold Nielsen zusammen mit seinem Nachfolger Andreas Ungar.

    Seit mehreren Jahrzehnten engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums bei den jährlichen Straßen- und Haussammlungen und bei Projektarbeiten im Rahmen der Erinnerungskultur. So hatten in Zusammenarbeit mit dem Volksbund und dem Stadtarchiv Mönchengladbach Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im letzten Jahr die Möglichkeit, sich intensiv mit der regionalen Geschichte und dem Umgang mit den NS-Verbrechen in unserer Stadt auseinanderzusetzen.
    Im Rahmen der Bildungspartnerschaft des NRW-Schulministeriums recherchierten die Schülerinnen und Schüler im Stadtarchiv Mönchengladbach sowie im Online-Archiv der Arolsen Archives und verwendeten Fachliteratur. Zu einigen Personen fanden sie viel Quellenmaterial, bei anderen Zwangsarbeitern es gab nur sehr wenige Dokumente. So konnten die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit historischer Forschung machen.
    Die Ergebnisse wurden in einer neuen Informationstafel an der Kriegsgräberstätte auf dem Rheydter Friedhof veröffentlicht.

    Neben der im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Wanderausstellung „Gegen rechts! Demokratie stärken“ überreichten Silbernen Anerkennungsplakette wurde auch der Geschichtslehrer Dominik Zuk für seine Verdienste im humanitären Einsatz mit der bronzenen Nadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. geehrt. In seiner Rede dankte Schulleiter Marc Reese für das unermüdliche Engagement für Frieden und Demokratieerziehung am Hugo-Junkers-Gymnasium.

    Schon Ende Januar wird mit der Ausstellung „Menschenrechte im Krieg“, die vom 30. Januar bis 10. Februar in der Pausenhalle stehen wird, ein weiterer Baustein in der Arbeit zu einer gelungenen Erinnerungskultur gelegt. Gerade seit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine stellen sich die Fragen nach den Menschenrechten und der Ahndung von Verletzungen gegen das Völkerrecht in besonderer Weise neu. Die Ausstellung will dabei den Schülerinnen und Schülern eine besondere Art der Auseinandersetzung bieten.

    Information zur Ausstellung „Menschenrechte im Krieg“
    Die Ausstellung bildet die historische Entwicklung der Menschenrechte und deren Bedeutung für die Arbeit des Volksbundes sowie die Ahndung von Menschenrechtsverletzungen in aktuellen Konflikten ab. Die Geschichte der Genfer Konventionen wird ebenso dargestellt wie die Rolle des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. Exemplarische Biografien zeigen Opfer von Menschenrechtsverletzungen, aber auch Menschen, die sich im Kampf für Menschenrechte verdient gemacht haben.

    Die Ausstellung kann vom 30.01.bis 10.02.2023, nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat, kostenfrei zu den Öffnungszeiten des Hugo-Junkers-Gymnasiums in der Pausenhalle besucht werden.

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  • Das Papiermobil kommt

    Das Papiermobil kommt

    Am Samstag, 28. Januar, sammelt die GEM zum ersten Mal im neuen Jahr mit acht Papierfahrzeugen an 24 Standorten in Mönchengladbach Papier und Kartonagen ein.

    Mönchengladbacher*innen können in der Zeit von 8 bis 9.30 Uhr, 10 bis 11.30 Uhr oder 12.30 bis 14 Uhr an jeweils acht Standorten im Stadtgebiet Papier, Kartons und Pappe abgeben.
    Ähnlich wie bereits das Schadstoffmobil werden auch die Papierfahrzeuge in möglichst allen Stadtteilen an Sportplätzen oder auf Parkplätzen Halt machen.
    Alle Termine und Standorte finden Interessierte online unter www.mags.de oder in der kostenfreien mags-App.

    Die nächsten Touren der Papiermobile finden am Samstag, 29. April, statt.

    Abgabe an den Wertstoffhöfen
    Darüber hinaus können Papier und Kartonagen ganzjährig ohne zusätzliche Kosten auf den beiden Wertstoffhöfen Heidgesberg und Luisental abgegeben werden.

    Papiertonnen bestellen
    Die beliebteste Variante, um Papier zu entsorgen, ist nach wie vor die Papiertonne.
    Hauseigentümer und -verwalter können jederzeit ohne zusätzliche Kosten einen Behälter für die Sammlung von Papier bestellen. Möglich ist auch ein Austausch eines vorhandenen Behälters, falls etwa ein größerer benötigt wird. Papiertonnen gibt es in den Größen 120 und 240 Liter, Container mit vier Rollen in den Größen 770 und 1100 Liter.
    Die Bestellung erfolgt am einfachsten per Mail via behaelter@gem-mg.de

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  • Naturparkzentrum Wachtendonk: Ausstellungseröffnung „Die fliegenden Helfer“

    Naturparkzentrum Wachtendonk: Ausstellungseröffnung „Die fliegenden Helfer“

    Ab dem 27.01.2023 präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Freien Realschule Wachtendonk im Naturparkzentrum Wachtendonk „Haus Püllen“ ihre Arbeiten rund um das wichtige und vielschichtige Thema Wildbienen.

    Auf Plakaten informieren die Schülerinnen und Schüler unter anderem über die verschiedenen Arten von Wildbienen und was ein jeder für deren Erhalt tun kann. Zudem erlaubt eine selbst gebaute Niströhre einen Blick in die sonst im Verborgenen stattfindende Entwicklung der Bienen. Mit selbst gebauten Nisthilfen und dazugehörigem Infomaterial möchten die Schülerinnen und Schüler aufklären, inwiefern jeder die Möglichkeit hat, die summenden wilden Verwandten der Honigbiene zu unterstützen.

    Die Ausstellungseröffnung durch Naturpark-Geschäftsführer Michael Puschmann und Bürgermeister Paul Hoene beginnt um 16 Uhr. Die Ausstellung wird bis zum 23. April gezeigt.

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  • Einwohnerfragestunde in der Bezirksvertretung Süd

    Einwohnerfragestunde in der Bezirksvertretung Süd

    Fragen und Anregungen können bis zum 10. Februar eingereicht werden.

    Die Bezirksvertretung Süd hat beschlossen, in der nächsten öffentlichen Sitzung am 2. März wieder eine Anregungs- und Fragestunde durchzuführen, bei der Politik und Verwaltung Rede und Antwort stehen. Frageberechtigt sind alle im Stadtbezirk Süd wohnenden Einwohner*innen.

    Die Bürger*innen werden gebeten, ihre Fragen oder Anregungen bis spätestens 10. Februar bei der Bezirksverwaltungsstelle schriftlich einzureichen. Das geht als Brief an:
    Stadtverwaltung, Bezirksverwaltungsstelle Süd, 41050 Mönchengladbach oder per Mail an Bezirksverwaltung-Sued@moenchengladbach.de.

    Frageberechtigt sind die Einwohner*innen des Stadtbezirkes. Zulässig sind alle Fragen und Anregungen, die in die Zuständigkeit der Bezirksvertretung Süd fallen. Die Fragen müssen kurzgefasst sein.
    Sie dürfen keine Feststellungen oder Wertungen enthalten.
    Zu jeder Anfrage besteht die Gelegenheit, das Thema selber kurz vorzutragen. Der Wortbeitrag ist dabei auf fünf Minuten beschränkt.
    Auf die Antworten von Politik und Verwaltung sind bis zu zwei Rückfragen möglich.
    Fragen, die in der Sitzung nicht sofort beantwortet werden können, werden schriftlich beantwortet. Alle Bürger*innen des Stadtbezirks Süd sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

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  • Dr. Krings: Endlich Kampfpanzer vom Typ Leopard liefern

    Dr. Krings: Endlich Kampfpanzer vom Typ Leopard liefern

    Das Thema, das auch in 2023 unverändert aktuell bleibt, ist der Krieg in der Ukraine. Der Beginn des verbrecherischen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine jährt sich bald zum ersten Mal. Doch trotz großer Anstrengungen, einem massiven Aufgebot an Menschen und Material und einer Kriegsführung, die ohne Rücksicht auf das internationale Recht bewusst auf Kriegsverbrechen setzt, ist es Russland nicht gelungen, die Ukraine zu unterwerfen. Daran haben westliche Waffenlieferungen einen entscheidenden Anteil. Wenn die Ukraine weiter gegen die russische Aggression bestehen und die besetzten Gebiete befreien soll, benötigt sie weitere Unterstützung in Form wirtschaftlicher, humanitärer und militärischer Hilfen. Der Erfolg der Ukraine liegt im strategischen Interesse Deutschlands und Europas.

    Der Bundeskanzler muss jetzt sicherheitspolitische Klarheit schaffen. Dazu gehört auch endlich die Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard. Dieser Schritt muss im Verbund mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern geschehen. Doch der Bundeskanzler steht weiterhin auf der Bremse. Nur mit Waffenlieferungen auf qualitativ und quantitativ hohem Niveau kann die Ukraine in die Lage versetzt werden, sich auch weiterhin gegen die russische Aggression erfolgreich zu verteidigen. Die Bundesregierung muss nun proaktiv handeln, um den in den letzten Monaten angerichteten außen- und sicherheitspolitischen Flurschaden zu begrenzen. Die Bundestagsdebatte am Donnerstag hat klar gezeigt: Nur AfD, Linke und SPD sind bislang gegen diese Lieferungen. Wir in CDU und CSU halten diese ebenso notwendig wie Grüne und FDP. Die SPD ist in dieser Frage in ihrer eigenen Koalition isoliert. Ich hoffe, dass sie im Zuge der Ramstein-Konferenz endlich ihren Kurs ändert.

    Der gestern vereidigte neue Verteidigungsminister Boris Pistorius hat wahrlich eine Mammutaufgabe vor sich, allen voran die Blockadehaltung seines Kanzlers aufzubrechen. Ich traue ihm das neue Amt grundsätzlich zu. Aus meiner Zusammenarbeit mit ihm in der Innenpolitik der letzten Jahre habe ich den Eindruck gewonnen, dass er zu pragmatischer und sachorientierter Arbeit bereit ist. Das muss er in seiner neuen Aufgabe jetzt aber auch beweisen.

    Dr. Günter Krings MdB / KringsBrief vom 20. Januar 2023
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  • BDH-Sozialrechtsberatung in Mönchengladbach

    BDH-Sozialrechtsberatung in Mönchengladbach

    BDH-Sozialrechtsberatung jeden Mittwoch von 14:30 bis 17:30 Uhr in der Gelderner Straße 30, 41189 Mönchengladbach

    Als unabhängiger Sozialverband engagiert sich der BDH bundesweit, so auch in Mönchengladbach und Umgebung, für Menschen, die sozialrechtliche Unterstützung benötigen. 

    Die Anliegen, die in der Sozialrechtsberatung begleitet werden, sind vielfältig. So kann es unter anderem um abgelehnte Reha- oder Hilfsmittelanträge gehen, um Probleme mit dem Schwerbehindertenausweis oder auch Anerkennung von Pflegegraden, Erwerbsminderung oder sozialrechtliche Unterstützung bei Arbeitslosigkeit.

    Die Sozialrechtsprechstunde findet mittwochs von 14:30 bis 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle des BDH-Kreisverbands Mönchengladbach, Gelderner Straße 30, 41189 Mönchengladbach, statt.

    Anmeldungen bitte vorab unter Tel. 02166-217810 oder moenchengladbach@bdh-reha.de.

    Im Rahmen der Gemeinnützigkeit ist die Beratung für BDH-Mitglieder im Jahresbeitrag von 60 Euro enthalten. Sie hat sich gerade für langwierige Rechtswege für viele Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung oder ihre Angehörigen bewährt. 

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  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 51. Mal am Freitag, 27. Januar 2023 um 15.30 Uhr in St. Helena.

    Pfarrer Dr. Albert Damblon rezitiert aus seinem Buch „St. Vitus – ein junger Held“

    Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von J. S. Bach, F. Mendelssohn-Bartholdy u. a.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Telefonsprechstunde mit Bundestagsabgeordneter Gülistan Yüksel

    Telefonsprechstunde mit Bundestagsabgeordneter Gülistan Yüksel

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt zur ersten Telefonsprechstunde im neuen Jahr ein.

    Am kommenden Dienstag, dem 24. Januar, sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich mit der Bundestagsabgeordneten über ihre Anliegen bezüglich der Bundespolitik auszutauschen.

    In der Zeit zwischen 18 Uhr und 19:30 Uhr nimmt sich Yüksel Zeit für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt.
    „Auch das neue Jahr stellt uns schon jetzt vor viele Herausforderungen und wirft Fragen auf, die wir im Bund beantworten müssen. Aus meiner neunjährigen Erfahrung als Bundestagsabgeordnete weiß ich, dass die Menschen in Mönchengladbach gut informiert sind und mir oft wichtige Anregungen zu aktuellen Themen geben. Gern möchte ich daher den Bürgerinnen und Bürgern zuhören und für sie Ansprechpartnerin bei denjenigen Themen sein, die wir in Berlin diskutieren und die im Bund entschieden werden“, erklärt Yüksel ihre Motivation, auch in diesem Jahr im monatlichen Turnus ihre Telefonsprechstunde anzubieten.
    Um die Telefonsprechstunde vorab zu planen, bittet Yüksel um vorherige telefonische Anmeldung unter 02166/8559766 mit Angabe des Gesprächsthemas.
    „Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger habe ich immer ein offenes Ohr. Viele schreiben mir ihre Sorgen und Fragen per E-Mail, aber oft kann ein Gespräch das persönliche Anliegen viel greifbarer und verständlicher vermitteln. Melden Sie sich zur Sprechstunde an, ich freue mich auf einen interessanten Austausch und Ihre Meinung“, freut sich die SPD-Politikerin auf die Sprechstunde.

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  • Alle Termine zu Karneval 2023

    Alle Termine zu Karneval 2023

    Die Mönchengladbacher Marketinggesellschaft stellt alle Termine konzentriert zur Verfügung unter:

    https://deinmg.de/2023/01/06/op-jueck-in-moenchengladbach-alle-karnevalstermine-auf-einen-blick/

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  • Marc Angel zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt

    Marc Angel zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt

    Der neu gewählte Vizepräsident löst Eva Kaili (Fraktionslos, EL) als fünfte Vizepräsidentin im Präsidium des Parlaments ab.

    Am Mittwoch erhielt Marc Angel (S&D, LU) in einer geheimen Abstimmung die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen und wurde nach zwei Wahlgängen in das Amt eines Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.

    Ergebnis des ersten Wahlgangs

    Abgegebene Stimmen: 648
    Leere oder ungültige Stimmen: 93
    Gültige Stimmen: 555
    Benötigte absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen: 278
    – Marc ANGEL (S&D, LU) 263
    – Gwendoline DELBOS-CORFIELD (Grüne/EFA, FR) 113
    – Annalisa TARDINO (ID, IT) 179

    Ergebnis des zweiten Wahlgangs

    Abgegebene Stimmen: 645
    Leere oder ungültige Stimmen: 55
    Gültige Stimmen: 590
    Benötigte absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen: 296
    – Marc ANGEL (S&D, LU) 307
    – Gwendoline DELBOS-CORFIELD (Grüne/EFA, FR) 98
    – Annalisa TARDINO (ID, IT) 185

    Die Präsidentin kann den 14 Vizepräsidenten Aufgaben wie die Vertretung des Parlaments bei offiziellen Anlässen oder in bestimmten Angelegenheiten übertragen, darunter den Vorsitz bei den Plenarsitzungen. Die Vizepräsidenten sind auch Mitglieder des Präsidiums des Europäischen Parlaments, das die Regeln für das effiziente Funktionieren des Parlaments festlegt. Zu den Aufgaben des Präsidiums gehören unter anderem die Aufstellung des Vorentwurfs des Haushaltsvoranschlags des Parlaments. Es trifft finanzielle, organisatorische und administrative Entscheidungen in Angelegenheiten der internen Organisation des Parlaments. Bei den Wahlen des Präsidenten, der Vizepräsidenten und der Quästoren soll insgesamt einer gerechten Vertretung nach politischen Richtungen, sowie einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis und einer geografischen Ausgewogenheit Rechnung getragen werden.

    Hintergrund

    Nach der Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments wird im Falle freiwerdender Ämter, hier in Bezug auf das Amt eines Vizepräsidenten, ein neuer Vizepräsident gewählt, der in der Rangfolge an die Stelle seines Vorgängers tritt. Der gewählte Abgeordnete ist also der fünfte Vizepräsident des Parlaments. Die Kandidaten werden mit ihrem Einverständnis vorgeschlagen und Vorschläge können nur von einer Fraktion oder von einem Zwanzigstel der Mitglieder des Parlaments gemacht werden. Neue Vorschläge können vor jedem Wahlgang eingereicht werden.

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  • „O-PAndemie – Briefe einer Enkelin an ihren verstorbenen Opa“

    „O-PAndemie – Briefe einer Enkelin an ihren verstorbenen Opa“

    In dieser romanhaften Biografie schreibt eine Enkelin Briefe an ihren Opa, der kurz vor der Corona-Pandemie in ihrem Beisein verstorben ist.

    Es ist ein sehr einschneidendes Erlebnis, das sie über das Leben ihres Opas im Vergleich zum heutigen Leben nachdenken lässt:
    War das einfache, bescheidene, analoge Leben des Opas gar besser als das heutige Leben voller Konsum, Selbstoptimierung, Digitalisierung und Hektik, geprägt von düsteren Zukunftsaussichten aufgrund der Klimakatastrophe?
    Erleichtert und verbessert die Digitalisierung wirklich unseren Alltag und die Bildung unserer Kinder?
    Und was ist an den sozialen Medien eigentlich sozial?
    Fordert unser ausbeuterisches, kapitalistisches Wirtschaftssystem, das Raubbau an der Natur und am Menschen betreibt, radikale Veränderungen unserer Lebensweise, um das Überleben der Menschen auf der Erde zu sichern und das Leben zu entschleunigen?
    Welche Veränderungen könnten dies sein?

    In ihren Briefen, die sich über einen Zeitraum von 1,5 Jahren erstrecken und eine Mischung aus Gesellschaftskritik und Corona-Pandemie-Tagebuch sind, setzt sich die Briefeschreiberin mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen und Diskussionen rund um die Digitalisierung, das kapitalistische Wirtschaftssystem, den Klimawandel, die Identitätspolitik oder die Emanzipation auseinander und versucht, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Dabei werden jeweils Bezüge zum Leben des Opas hergestellt und häufig Gegensätze aufgezeigt.
    Der Fokus liegt hierbei auf der Kritik an aktuellen Entwicklungen, die besonders im Kontrast zum Leben und zu den Einstellungen des Opas als auch durch Missstände, die aufgrund der Pandemie noch mehr zum Vorschein kommen, deutlich wird. Die Briefeschreiberin erkennt während der Auseinandersetzung mit dem Leben ihres Opas die Absurditäten der heutigen Konsumgesellschaft.

    Autorin Jeannette Deckers

    Konsumkritische, umweltbewusste und kapitalismuskritische Leserinnen und Leser, die die Notwendigkeit sehen, unsere Lebensweise grundlegend zu ändern, um das Überleben der Menschheit auf der Erde zu sichern, können sich mit der Briefeschreiberin und deren Opa identifizieren und dabei neue Ideen und Denkanstöße erlangen.
    Die Autorin, 1984 in Mönchengladbach geboren, hat Sozialwissenschaften, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld studiert und arbeitet seit elf Jahren als Studienrätin an einem Gymnasium am Niederrhein. Sie hat diverse Artikel in pädagogischen Fachzeitschriften und mehrere Lernhilfen zum Trainieren von Rechtschreibung, Ausdruck und Stil (Cornelsen) veröffentlicht. O-PAndemie ist ihr erster Roman. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

    Der Roman umfasst 172 Seiten und ist als Softcover (ISBN 978-3-347-69690-7, 12,99 €) und als E-Book (ISBN 978-3-347-69692-1, 8,99 €) erhältlich.

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  • Großer Kostümverkauf im Theater Mönchengladbach am 22. Januar

    Großer Kostümverkauf im Theater Mönchengladbach am 22. Januar

    Ob für Karneval, die Kostümparty oder die tägliche Garderobe: Beim großen Kostümverkauf am Sonntag, den 22. Januar 2023 wird garantiert jeder fündig.

    Wie bereits in den vergangenen Jahren hat die Kostümabteilung des Theaters Krefeld und Mönchengladbach wieder einiges aussortiert, um in ihren Räumen Platz für neue Kostüme zu schaffen.

    „Aus unserem Weihnachtsmärchen ‚Hänsel und Gretel‘ verkaufen wir die Lebkuchenmänner, die von
    den Statisten getragen wurden, aber auch die sehr aufwändig gearbeiteten Solokostüme für die Hexe.
    Aus dem Kinderstück ‚Schaf“ bieten wir witzige Schafskostüme an. Aus der Operette ‚Orpheus in der
    Unterwelt‘ gibt es griechische Gewänder, mit denen Ballett und Opernchor ausgestattet waren. Vom
    Schauspiel werden die fantasievollen Kostüme der Inszenierung ‚Reigen‘ veräußert. Dazu gibt es jede
    Menge Vintage-Mode, Schuhe, Kopfbedeckungen und vieles mehr“, verrät Ina Schotes, die Chefin der
    Kostümabteilung.

    Der Kostümverkauf ist ein echtes Highlight im Spielplan und findet 2023 wieder im Konzertsaal des
    Theaters Mönchengladbach statt. Am 22. Januar bekommen Besucherinnen und Besucher von 13 bis
    17 Uhr Gelegenheit, dort wahre Schätze zu finden.
    Der Eintritt ist frei!

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  • „Jahresüberschuss 2022: 1,9 Milliarden Euro in der Landeskasse NRW“

    „Jahresüberschuss 2022: 1,9 Milliarden Euro in der Landeskasse NRW“

    „Das Zaudern und Zögern der schwarz-grünen Koalition hat den Menschen, Unternehmen und Vereinen, die dringend auf Hilfen und Unterstützung angewiesen sind, geschadet. 1,9 Milliarden Euro Überschuss zeigen deutlich, dass trotz aller Aussagen der Landesregierung genug Geld zur Verfügung stand, um – wie andere Länder auch – schon im Herbst Hilfen auf den Weg zu bringen. Die schwarz-grüne Koalition hat kostbare Zeit verloren.
    Das chaotische Haushaltsverfahren der schwarz-grünen Landesregierung ist also um eine weitere Episode reicher. Nach den plötzlich entdeckten 1,2 Milliarden Euro zum Ende des vergangenen Jahres hat der CDU-Finanzminister heute den vorläufigen Jahresabschluss übersandt. Insgesamt sind 2022 rund 1,9 Milliarden Euro Überschuss entstanden. Gleichzeitig muss die Landesregierung einräumen, dass für die Krisenbewältigung noch keine Zahlen zum Mittelabfluss geliefert werden können, da
    die Ministerien noch an einer Umsetzung arbeiten. Dieses Schneckentempo ist eine Zumutung.“

    Pressemeldung der SPD-Fraktion in NRW

    Dies erklärte heute Stefan Zimkeit, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

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  • Stellungnahme Dr. Günter Krings zur Räumung Lützerath im Tagebau Garzweiler

    Stellungnahme Dr. Günter Krings zur Räumung Lützerath im Tagebau Garzweiler

    Zurzeit ist der Braunkohletagebau Garzweiler II und die Räumung des Dorfes Lützerath deutschlandweit in den Schlagzeilen. Wir haben in der CDU Mönchengladbach schon in den achtziger Jahren unsere klare Ablehnung des gesamten Tagebaus Garzweiler II klipp und klar zum Ausdruck gebracht und an friedlichen Protesten teilgenommen. Auch mein persönliches Engagement in JU und CDU war von Anfang an maßgeblich mit diesem sachlichen Protest verbunden. Wir haben darauf hingewiesen, dass dieser Tagebau nicht nur Staub-, Licht-, und Lärm-Emissionen bedeutet, sondern unsere Stadt von ihrem südlichen Umland abschneidet und zu massivem Entzug des Grundwassers und dadurch zu immensen ökologischen Schäden bei den niederrheinischen Feuchtgebieten führen wird. Vor allem trifft der Braunkohletagebau hier auf ein dicht besiedeltes Gebiet, sodass Tausende von Menschen in alten Dörfern ihre Heimat verlieren. Das alles hat die erste rot-grüne Landesregierung in NRW in den neunziger Jahren nicht daran gehindert, Garzweiler II zu genehmigen. Der Tagebau war also von Anfang an vor allem ein Projekt von SPD und Grünen. Als wir die Grünen also vielleicht einmal als Mitstreiter für den Schutz von Menschen, Grundwasser, Natur und Klima in unserer Region gebraucht hätten, standen sie leider auf der falschen Seite. Durchgesetzt haben wir damals hier vor Ort aber immerhin eine Verkleinerung des Tagebaues – so konnten wir Wanlo, das Dorf im Süden unserer Stadt, vor dem Abbau retten.

    In der neuen Leitentscheidung von 2021 konnte die nun CDU-geführte Landesregierung gemeinsam mit der FDP noch einige weitere Dörfer retten, indem sie die Abbaugrenzen und -mengen erheblich reduzierte. Dadurch vergrößert sich v.a. der Abstand der bewohnten Gebiete zu den Tagebauabbruchkanten. Das ist ein echter Fortschritt – zumindest für die Bürger im Erkelenzer Bereich – im Vergleich zu alten Planungen der SPD-geführten Regierung.

    Nun haben die neue Landesenergieministerin Mona Neubauer und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen vor wenigen Wochen festgestellt, dass ein Erhalt Lützeraths nicht möglich ist, da die darunter liegende Braunkohle für die Versorgungssicherheit notwendig sei. Das ist an sich in der Sache richtig. Wer jedoch, wie die beiden Minister der Grünen, die weitere Verlängerung der Kernkraft verhindert, muss dann natürlich umso mehr und einseitig auf Braunkohle-Verstromung setzen. Hier wird einmal mehr deutlich, dass auf Druck von SPD und Grünen, aber am Ende auch leider mit Zustimmung von CDU und FDP die Ausstiegs-Reihenfolge falsch herum entschieden wurde. Richtig wäre gewesen: Wegen des Klimaschutzes erst raus aus der Kohle und dann später erst der Ausstieg aus der Kernkraft. Wer die falsche Reihenfolge aber maßgeblich mit herbeigeführt hat, sollte jetzt keine Krokodilstränen über das Abbaggern von Lützerath vergießen.

    Eines aber müssen wir in aller Deutlichkeit festhalten: Die zuständigen Behörden und Gerichte haben die letztgültige Entscheidung für den Abriss der letzten neun Häuser in dem von seinen Einwohnern längst verlassenen Weiler Lützerath getroffen. Jeder, der sich dort noch aufhält, tut das rechtswidrig. Es geht also jetzt nicht mehr um legitimen politischen Protest, sondern um Rechtsbruch. Und hier stehen sich mit „Protestlern“ und Polizei eben auch nicht zwei Kontrahenten-Teams in einer Art sportlichen Wettbewerb gegenüber. In Wahrheit tun die Polizeibeamten hier ihren schwierigen und gefährlichen Dienst für unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie. Auch wenn wir in der CDU Mönchengladbach dem Braunkohleabbau vor unserer Haustür seit jeher kritisch gegenüberstehen, so stehen wir zugleich fest an der Seite der Polizei und auf dem Boden des Rechtsstaats. Auch ich persönlich will mich daher bei allen eingesetzten Polizistinnen und Polizisten für ihren umsichtigen Dienst in und um Lützerath bedanken.

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