Autor: Redaktion

  • Mönchengladbach beteiligt sich am NRW-Heimat-Preis

    Mönchengladbach beteiligt sich am NRW-Heimat-Preis

    Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Stadt Mönchengladbach möchten das lokale Engagement ihrer ehrenamtlich tätigen Bürger würdigen und in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

    Deshalb hat der Rat der Stadt vor kurzem beschlossen, in diesem Jahr erstmals den Heimat-Preis auf Grundlage des Landesförderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ zu verleihen. „Ich freue mich, dass sich Mönchengladbach erfolgreich für den Heimat-Preis beworben hat wie weitere 140 Städte und Kreise“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

    „Unter Heimat kann man Vieles verstehen: einen Ort, die Zugehörigkeit zu Familie und Freunden, vielleicht auch einen Lieblings-Fußballverein. Es geht bei Heimat vor allem um das Verbindende, um Gemeinschaft. Damit die Stadt Heimat für alle sein kann, müssen möglichst viele gesellschaftliche Bereiche integrativ daran mitarbeiten“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der sich über viele Bewerbungen freut.

    Bewerben können sich Vereine, Organisationen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen Heimatprojekten und Aktionen. Der Heimat-Preis wird in drei Preiskategorien verliehen: Sieger (8.000 €), zweiter Platz (4.000 €) und dritter Platz (3.000 €). Bewerbungen sind online ab sofort möglich unter https://stadt.mg/heimatpreis .

    Der Preis wird nach folgenden Kriterien vergeben, von denen Bewerbungen mindestens ein Kriterium erfüllen müssen und Modellcharakter für die Stadt Mönchengladbach haben sollen:

    Ehrenamtliches Engagement mit einem besonderen lokalen Bezug zur Stadt Mönchengladbach Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts Ausstrahlung auf unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche Engagement im kulturellen, sozialen, interkulturellen, geschichtlichen oder sportlichen Bereich sowie auch Beiträge zum Erhalt und zur Pflege von Brauchtum, Heimatpflege, Umwelt, Natur und Landschaft.

    Bewerber sollen eine Projektskizze einreichen, aus der sich eine Zuordnung zu den Preiskriterien ergibt. Auf der städtischen Homepage finden sich weitere Informationen und Erläuterungen zu den Kriterien. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Oktober 2020.

    Über Zuerkennung des Heimat-Preises und Rangfolge entscheidet der Rat auf Vorschlag einer Jury, der der Oberbürgermeister sowie jeweils ein von den Fraktionen zu benennendes Mitglied angehören.

    Der Heimat-Preis wird sich in einer zentralen Veranstaltung auf Landesebene fortsetzen. Weitere Nachfragen zum Thema unter E-Mail heimatpreis@moenchengladbach.de sowie telefonisch unter 02161-25 2517 (Sabine Kolsdorf).

    „Die Zukunft der Stadt hängt entscheidend davon ab, ob sich die Menschen in unserer Stadtgesellschaft aufgehoben und zugehörig fühlen. Dies gilt ebenso für langjährige Bürger wie für Migranten und andere Neubürger, auch für Studierende.“, betont Reiners.

    In Mönchengladbach ist das bürgerschaftliche Engagement stark ausgeprägt und zielt darauf ab, die Identifikation der Menschen mit der Stadt zu erhöhen. Der Heimat-Preis soll Anerkennung für ihr Wirken sein. Allgemeine Informationen zum Heimat-Preis können sie auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW unter www.mhkbg.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet finden.

    Bewerbungen sind bis zum 10. Oktober 2020 möglich.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • 50 Jahre Wahlrecht ab 18 – Mehr Demokratie und Vertreter von Fridays for Future fordern eine Wahlaltersenkung auf 16 Jahre

    50 Jahre Wahlrecht ab 18 –
    Mehr Demokratie und Vertreter von Fridays for Future fordern eine Wahlaltersenkung auf 16 Jahre

    Am Freitag (31.07.) jährt sich die Wahlalterabsenkung von 21 auf 18 Jahre zum fünfzigsten Mal.

    Mehr Demokratie und Vertreter*innen von Fridays for Future nehmen das Jubiläum zum Anlass, ihr Anliegen nach einer Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre zu erneuern.

    „Es ist Zeit, endlich auch die Menschen mitbestimmen zu lassen, deren Zukunft im Bundestag diskutiert wird”, sagt Claudine Nierth, Bundesvorstandsprecherin von Mehr Demokratie. „Das Wahlrecht auf 16- und 17-Jährige auszuweiten käme allen zugute, da es den wichtigen Erneuerungsimpulsen der Jugend noch mehr Gewicht verleiht.”

    „Eine Wahlaltersabsenkung ist in Deutschland lange überfällig”, meint der 16-jährige Sprecher von Fridays For Future Linus Steinmetz. „Jugendbewegungen wie Fridays For Future zeigen: Wir sind eine politische Generation und verdienen eine Stimme in unserem demokratischen System“.

    Im Grundgesetz von 1949 war zunächst ein Wahlalter von 21 Jahren vorgesehen, das 1970 von der neu gewählten sozialliberalen Koalition unter Willy Brandt und vor dem Hintergrund der weltweiten Studentenbewegung auf 18 Jahre abgesenkt wurde.

    „Heute stehen wir als Gesellschaft wieder vor einer ähnlichen Situation und es wäre klug von uns, auch diesmal der Jugend mehr Verantwortung zuzutrauen”, so Nierth weiter.

    In zehn Bundesländern gehört das aktive Wahlrecht auf kommunaler Ebene seit Jahren zum politischen Alltag für 16- und 17-Jährige. Das Landesparlament kann man in vier Bundesländern (Brandenburg, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein) bereits ab 16 Jahren wählen. Dem Deutschen Kinderhilfswerk zur Folge wären ca. 2 Prozent der Wahlberechtigten zusätzlich wahlberechtigt, würde das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt werden

    Laut Mehr Demokratie zeigt Österreich, wie es funktionieren kann: Hier wurde das Wahlrecht auf Bundesebene schon 2007 auf 16 Jahre abgesenkt.

    Bereits letztes Jahr hatte Mehr Demokratie zusammen mit den Professoren Hermann Heußner und Arne Pautsch und insgesamt 14 Jugendlichen gegen deren Ausschluss von der Europawahl geklagt und Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Zuvor hatten die Jugendlichen Einspruch beim Bundestag gegen die EU-Wahl vom 26. Mai letzten Jahres eingelegt, weil sie aufgrund ihres Alters noch nicht wählen durften.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zerstörtes Wahlplakat: SPD erstattet Strafanzeige

    Zerstörtes Wahlplakat: SPD erstattet Strafanzeige

    Erst seit wenigen Tagen hängen die Wahlplakate der SPD Mönchengladbach in den Straßen der Stadt.

    Wie alle anderen Parteien auch, stellt die SPD ihre Kandidaten und Themen für die bevorstehende Kommunalwahl im September vor.

    In der Rheydter City wurde ein Plakat binnen zwei Tagen mutwillig zerstört. „Es gehört zum Wahlkampf dazu, dass alle Parteien mit ihren Botschaften in die Öffentlichkeit gehen. Das macht einen Wahlkampf in einer Demokratie aus“, stellt die Mönchengladbacher SPD-Vorsitzende Gülistan Yüksel klar.

    Das Beschädigen oder Zerstören von Wahlplakaten ist eine Straftat, die die SPD Mönchengladbach grundsätzlich zur Anzeige bringt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • ÖDP bringt ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl auf den Weg

    ÖDP bringt ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl auf den Weg

    In ihrer Mitgliedersammlung vom 28.07.2020 beschloss die ÖDP Mönchengladbach ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 13. September 2020.

    Die Mitglieder brachten in ihrem Wahlprogramm zum Ausdruck, dass die „Goldene Regel“ der ÖDP Leitgedanke ihres Programms ist:

    „Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an andere Menschen auf diesem Planeten und an die zukünftigen Generationen. Darüber hinaus sind wir uns bewusst, dass wir in die belebte und unbelebte Natur um uns herum eingebettet sind und für sie Verantwortung tragen.“

    Die Themen für Mönchengladbach:

    1. Rettet das Klima – jetzt!
    2. Lebenswertes und bezahlbares Wohnen
    3. Nachhaltig wirtschaften und leben
    4. Verkehrswende jetzt – Lebensraum Stadt
    5. Familien und kinderfreundliches Mönchengladbach
    6. Tiere besser schützen
    7. Mönchengladbach solidarisch und inklusiv
    8. Mönchengladbach transparent und bürgernah

    Das Wahlprogramm schließt mit einer Vision für die Zukunft unserer Stadt. „Wir in Mönchengladbach stehen vor einer entscheidenden stadtweiten Umgestaltung.
    Zersiedelte Gewerbeflächen, verteilt über die Wohngebiete der Stadt, erschweren einen nachhaltigen und lebenswerten Stadtlebensraum.
    Die zerstörerische und ausbeuterische Wirtschafts- und Lebensweise der Gegenwart muss beendet werden.
    Ressourcen- und Energiewende, Agrar- und Mobilitätswende sind umzusetzen.
    Die Gerechtigkeitslücken sind wieder zu schließen.
    Mönchengladbach soll Vorreiter einer lebenswerten Stadt und ein positives Beispiel einer veränderten Stadtentwicklung zum Wohle der Bürger sein. Dafür setzen wir uns ein und bieten dazu unser politisches Programm an.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Info-Radtour mit den Grünen: Gemeinschaftsgärten

    Info-Radtour mit den Grünen: Gemeinschaftsgärten

    Rund um die Stadt engagieren sich Bürger*Innen für das Grün in der Stadt. Vier Gemeinschaftsgärten sind in den letzten Jahren entstanden und bereichern die Quartiere.

    Am 1. August möchten wir die Anlagen auf einer Fahrradtour besuchen und uns die Arbeit der Engagierten vor Ort vorstellen lassen. Die Tour führt uns im Norden der Stadt von Eicken über Gladbach-Mitte und Dahl nach Venn.

    Treffpunkt am Samstag, 01.08.2020 um 14 Uhr auf dem Eickener Marktplatz. Die Veranstaltung endet um ca. 16 Uhr in Venn beim Bioland Brungs. Wir machen an jeder der Anlagen halt für eine Vorstellung. Für die weitere Planung ist es notwendig, sich per Mail anzumelden unter der Adresse: td@thomasdiehl.eu.
    Die Teilnehmerzahl ist wegen aktueller Einschränkungen begrenzt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Klimageschädigter Wald: Mehr Forstpersonal in Mönchengladbach gefordert

    Klimageschädigter Wald: Mehr Forstpersonal in Mönchengladbach gefordert

    Immer mehr heimische Bäume könnten Dürren, Stürmen und Schädlingen zum Opfer fallen – wenn nicht deutlich mehr für den klimagerechten Umbau der Wälder getan wird.

    Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU und fordert zusätzliches Forstpersonal auch in Mönchengladbach. „Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat zwar im Rahmen des Waldpakts eine Million Euro für landesweit 20 neue Stellen im Forst bereitgestellt.
    Die sind aber befristet und reichen angesichts des Ausmaßes der Schäden bei weitem nicht aus“, kritisiert der Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf, Uwe Orlob. Es sei völlig unklar, woher das nötige Personal für die Wiederbewaldung kommen solle.

    Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums dürften in Nordrhein-Westfalen 2018 bis 2020 insgesamt rund 35 Millionen Kubikmeter Schadholz anfallen. Extreme Wetterlagen und Schädlinge wie der Borkenkäfer werden demnach bis Jahresende eine Waldfläche von
    68.000 Hektar vernichtet haben.
    „Auch wenn es zuletzt nicht so heiß war wie in den Vorjahren, bleibt die Lage für die Bäume dramatisch. Die Monokulturen aus Fichten und Kiefern sind besonders betroffen“, so Orlob.
    Laut Bundeswaldinventur machen Nadelbäume 41 Prozent der knapp 910.000 Hektar des NRW-Waldes aus.
    Mittlerweile sei teilweise sogar die Buche gefährdet. Diese seit Jahrtausenden in Deutschland heimische Art leide zunehmend unter ausgetrockneten Böden und Pilzbefall. Um die Wälder für den Klimawandel zu wappnen, müssten zusätzliche Mischwälder angelegt und resistente
    Baumarten angeplanzt werden. „Das aber ist eine Mammutaufgabe, für die es viel mehr Förster und Forstwirte braucht als bislang. Betriebe sollten deshalb auch mehr ausbilden und Azubis übernehmen“, betont der Gewerkschafter. Da Forstwirte sich nun auch verstärkt um die Privatwälder zwischen Rhein und Weser kümmern müssten, entstehe ein zusätzlicher Bedarf.

    3 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Land NRW investiert 2,58 Millionen Euro in digitale Ausstattung der Schulen in Mönchengladbach – mit SPD-Statement

    Land NRW investiert 2,58 Millionen Euro in digitale Ausstattung der Schulen in Mönchengladbach –
    mit SPD-Statement

    Die Stadt Mönchengladbach erhält aus dem Digitalpakt Schule 2,58 Millionen Euro für die Anschaffung von digitalen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bedarf.

    „Die Digitalisierung unserer Schulen ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller politischen Ebenen. Die Freien Demokraten hatten lange gefordert, dass sich auch der Bund endlich an dieser Aufgabe beteiligt. Wir sorgen dafür, dass unsere Schulen erfolgreich aus der Kreidezeit herauskommen können. Die Mittel vom Land kann die Stadt Mönchengladbach passgenau einsetzen“, erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag.

    Andreas Terhaag, MdL

    Die corona-bedingten Schulschließungen haben die Akteure vor riesige Herausforderungen gestellt. „An den Schulen haben Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler mit kreativen Lösungen dazu beigetragen, dass Lernen auf Distanz während der corona-bedingten Schulschließungen überhaupt funktionieren konnte. Dafür danken wir allen Akteuren. Als erste Konsequenz haben FDP und CDU 350 Millionen Euro mobilisiert, um die Digitalisierung an unseren Schulen zu verbessern“, erklärt Terhaag. 

    Die Priorität der FDP-Landtagsfraktion liegt dabei darauf, die Chancengerechtigkeit der Bildung zu erhöhen. Andreas Terhaag: „Schülerinnen und Schülern, die sich kein digitales Endgerät leisten können, statten wir damit aus. Das ist ein großer Schritt dazu, die Teilhabe an digitaler Bildung von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Der Bildungserfolg unserer Schülerinnen und Schüler darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“

    Zusätzlich zu den Mitteln für die in Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler investiert wird, die sich kein digitales Endgerät leisten können, wird die NRW-Koalition aus CDU und FDP zudem alle Lehrkräfte in NRW mit digitalen Endgeräten ausstatten. „NRW ist das erste Bundesland, das Lehrerinnen und Lehrer mit Computern ausstattet und so dafür sorgt, dass jede Lehrkraft digitale Angebote machen kann. Wir sind aber davon überzeugt, dass es nicht genügt, Endgeräte und Software zur Verfügung zu stellen.

    Der wichtigste Faktor für den individuellen Bildungserfolg sind unserer Lehrerinnen und Lehrer. Dabei setzen wir nicht nur auf zeitgemäßes Arbeitsmaterial für unsere Lehrkräfte, sondern investieren in eine digitale Fortbildungsoffensive.
    In der Regierungsverantwortung von FDP und CDU machen wir mit diesen Maßnahmen und insgesamt einen großen und spürbaren Schritt in Richtung weltbester Bildung“, erläutert Andreas Terhaag.

    Dazu schreibt die SPD nun, nachdem sie in den Fachausschüssen jeweils zugestimmt hat:

    Fast drei Monate hat die NRW-Landesregierung gebraucht, um die zwischen Bund und Land vereinbarte Finanzierung für ein Sofortausstattungsprogramm zur Digitalisierung der Schulen nun in einem Runderlass umzusetzen. Die Nachrichten aus Düsseldorf lassen eine Menge Fragen offen. „Die Scheibchentaktik von CDU und FDP lähmt uns vor Ort. Wir wollen jetzt schnell Klarheit und mit allen Beteiligten aus Verwaltung, Schulen und Politik passgenaue Lösungen für Mönchengladbach entwickeln“, kündigt die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Monika Schuster, an.

    Welche Kinder haben einen besonderen Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte, wie es in dem Runderlass heißt? Wie können die rund 10 000 schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen versorgt werden, die in Bedarfsgemeinschaften leben, wenn die Fördersumme von 2,58 Mio. Euro für maximal 5 000 Geräte ausreicht? „Die Stadt soll vor diesem Hintergrund zunächst von einer aufwändigen Recherche bei den Schulen absehen, weil diese keine belastbaren Informationen zur sozialen Situation ihrer Schüler haben. Stattdessen halten wir es für sinnvoll, wenn die Stadt eine Anzahl X von Endgeräten als Bedarf an die ITK Rheinland meldet, die dann die Geräte für alle mit der ITK kooperierenden Schulträger beschafft. Dies erspart der Stadt das aufwändige Ausschreibungsverfahren“, fordert Reinhold Schiffers, Schulpolitiker der SPD-Fraktion.

    Neben der Ausstattung mit Endgeräten wie Laptops und Tablets zählt vor allem die Infrastruktur in den Schulen. „Die Perspektive des Medienentwicklungsplans reicht uns nicht mehr. Ohne vernünftiges WLAN helfen Laptops wenig“, so Schiffers. Und in diese Richtung geht auch das Land, denn anders ist die Forderung, dass die Geräte sofort verwendet und in die durch den DigitalPakt Schule förderfähige Infrastruktur integriert werden können, nicht umzusetzen.

    Einen schlanken Fuß macht sich das Land, wenn es lapidar feststellt, dass Personalausgaben nicht förderfähig sind. Damit bleibt die Aufgabe beim Schulträger hängen, mehrere tausend zusätzliche Geräte in Betrieb zu nehmen und zu warten. „Ohne den von uns geforderten Digital-Hausmeister wird dies nicht gelingen. Die Stadt muss jetzt darstellen, wie diese notwendige Serviceaufgabe bewältigt werden kann. Die Schulen werden dies nicht aus ihrem Personalbestand leisten können“, erklärt Monika Schuster.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Unbekannte verwüsten Schulgebäude

    Unbekannte verwüsten Schulgebäude

    Am vergangenen Wochenende haben bislang unbekannte Personen ein Schulgebäude im Stadtteil Westend verwüstet und einige Schäden angerichtet.

    Es muss zwischen Freitag, 24. Juli, 9 Uhr, und Montag, 27. Juli, 8 Uhr gewesen sein, als sich die Täter an dem Schulgebäude auf dem Karl-Barthold-Weg zu schaffen machten.
    Sie hebelten mehrere Fenster und Türen auf. Letztere waren durch Ketten und Vorhängeschlösser gesichert, die sie ebenfalls gewaltsam aufbrachen. Im Gebäude selber entleerten sie sämtliche dort befindliche Feuerlöscher. Zu guter Letzt besprühten sie noch Gebäudeteile mit Graffiti.

    Die genaue Höhe des verursachten Sachschadens ist derzeit noch unbekannt.

    Die Polizei bittet Zeugen, die möglicherweise tatrelevante Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (cw)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • mags erneuert weitere Bankplätze im Stadtgebiet

    mags erneuert weitere Bankplätze im Stadtgebiet

    Nachdem mags Arbeiten an den Bankplätzen in der Grünanlage Roermonder Straße Höhe Thomas-Mann-Straße in der vergangenen Woche abschließen konnte, bekommen in dieser Woche die Grünanlage und der Spielplatz in Windberg an der Königsberger Straße neue Bankplätze.

    Auch der Grünzug Hensenweg zwischen Windberg und Venn wird mit neuen Bankplätzen ausgestattet.

    Zustand vorher

    Dabei wird zunächst jeder neue Standort plattiert, um zu verhindern, dass unterhalb von Bänken Unkraut wuchert, das mit Rasenmähern schwer zugänglich ist.

    Seit zwei Jahren tauscht die mags-Grünunterhaltung nach und nach in die Jahre gekommene Bankplätze im Stadtgebiet aus.
    So wurden bislang 306 Bänke und Tische erneuert.
    20 neue Bankplätze gesellten sich zu den vorhandenen Bänken. Auch wurden sämtliche nun sicher eingezäunte 15 Hundefreilaufflächen mit Bänken versehen.
    Leider werden immer wieder gerade neu aufgestellte Bänke und Papierkörbe Opfer von sinnloser Zerstörungswut.
    Simon Webers, Meister bei der mags-Grünunterhaltung, wünscht sich daher „einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren frisch aufgestellten Elementen.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Der manipulierte Verbraucher

    Der manipulierte Verbraucher

    Wenn man in die Welt des Konsums eintritt, steht man unvermittelt unter der Dopamindusche. Dopamin, auch oft als „Glückshormon“ bezeichnet, sorgt bekanntlich für angenehme Gefühle und Wohlbefinden. Und genau diesen Zustand strebt beispielsweise die Werbung in uns Verbrauchern an. Aber nicht etwa, um uns eine Freude zu bereiten oder weil sie idealistische Interessen verfolgt! Vielmehr dient sie den Verkäufern und ihren Erfüllungsgehilfen, also den Werbetreibenden, dazu uns einzulullen, unseren Verstand zu benebeln.

    Warum tun sie das? Ganz einfach: um ihre Verkaufsziele auf bequemem Wege zu erreichen! Das könnten sie natürlich auch, indem sie den Konsumenten über ihre Produkte informieren. Aber insbesondere sachliche Informationen werden oftmals ignoriert, weil sie kaum auffallen bzw. Aufmerksamkeit erregen. Oder sie rufen gar Widerspruch und Kritik auf Seiten des Käufers hervor. Und das gefällt den Verkäufern gar nicht. Sie fahren daher bevorzugt auf der emotionalen Schiene,  denn dann haben sie leichteres Spiel mit uns: Sie können uns einlullen, unseren Denkapparat umgehen und uns so manipulieren. Das gelingt ihnen umso mehr, je weniger Sachinformationen sie uns anbieten und je mehr sie unsere Emotionen bzw. Gefühle ansprechen.

    Das ist eine sehr erfolgreiche Strategie! Wenn es stimmt, dass unsere Gefühle die „wahren Entscheider“ sind, haben wir Konsumenten schlechte Karten! Wohlige Gefühle und gute Stimmung sorgen nämlich dafür, dass unser kritischer Verstand (mehr oder weniger) außer Kraft gesetzt wird. Dies lässt unseren Gefühlen freie Bahn – und das wiederum ist gar nicht gut für unser Portemonnaie. Denn in positiver Stimmung sitzt das Geld lockerer, neigen wir verstärkt dazu, unsere materiellen Bedürfnisse durch Kauf von Gütern zu befriedigen. Kein Wunder also, dass emotionalisierende Werbung ein so erfolgreiches Instrument der Verführung ist. Und dass es sich offensichtlich lohnt, bezeugen die jährlichen Werbeausgaben, die allein 2019 mehr als 21 Milliarden € betrugen.

    Aber nicht nur in der Werbung setzen Verkäufer auf unseren „emotionalen Schwachpunkt“. Nur allzu leicht erliegen wir auch dem Charme einer attraktiven Verkaufsraumgestaltung im Einzelhandel. Mehr noch als früher setzt man heute – vor allem im sog. „Erlebnishandel“ – auch hier voll auf unsere Emotionen. Das zahlt sich insbesondere deshalb für den Verkäufer aus, weil rund 70% aller Kaufentscheidungen am Ort des Verkaufs, am „Point of Sale“, getätigt werden.

    Die Zutaten für eine konsumentenfreundliche Produktdarbietung sind vielfältig, die gewählten Instrumente der Verführung kreativ: an- und aufregende Inszenierung der Waren in verführerischer Dekoration und vor begeisternder Kulisse, untermalt von Musik, farblichen sowie olfaktorischen, auf den Geruchssinn abstellenden Reizen. Das erlebnisorientierte Ambiente kommt unserem hedonistischen, lustvollen, auf Sinnenschmaus setzenden Verlangen sehr entgegen. Manche Konsumentenforscher behaupten, es ginge uns Menschen um die Emotion „an sich“. Falls es stimmt, kommen wir im entsprechend drapierten Einkaufszentrum garantiert auf unsere Kosten.

    Apropos Kosten: Die Gefahr, dass uns Konsumenten der Ausflug in solche Erlebnistempel einiges an „Kosten“ beschert, liegt auf der Hand! Denn wie wir bereits wissen: Emotionen sind es letztendlich, die unsere Kaufentscheidung maßgeblich lenken. Und das ist nicht immer von Vorteil für uns.

    Manipulation durch den Verkäufer erschöpft sich allerdings nicht in ausgefeilten Werbestrategien oder auf Sinnenkitzel setzende Ladengestaltung; auch ein geschickt angelegtes Verkaufsgespräch kann zur Konsumfalle für uns Verbraucher werden. Die Verkaufskraft hat vielerlei Möglichkeiten (durch überzeugende Verkaufsargumentation, durch sein Auftreten und sogar durch sein Äußeres), seinen Beitrag zur Gewinnsteigerung seines Unternehmens zu leisten – und natürlich zur Erhöhung seiner Verkaufsprovision.

    Alles in allem bewegen wir Konsumenten uns auf einem Terrain, auf dem viele vom Verkäufer und seinen Helfershelfern aus der Werbeindustrie raffiniert ausgelegte Köder auf uns lauern. Wir bemerken sie nur selten. Aber sie sind da: in der Werbung, im Verkaufsraum oder beim Verkaufsgespräch. Das sind die Instrumente der Manipulation. Und sie sind deshalb für uns so gefährlich, weil sie auf unsere wunden Punkte setzen.

    Es sind aber nicht nur unsere Emotionen oder Gefühle, auf die die Attacken der Verkäufer zielen. Daneben befindet sich auch unser Unbewusstes im Visier ihrer manipulativen Manöver, weil es ihnen zumeist schutzlos ausgeliefert ist. Und auch uns lieb gewordene und oft hilfreiche „Entscheidungshelfer“ bzw. Einkaufsprinzipien wie „Teuer ist gut!“ oder „Was anderen gefällt, könnte auch für mich gut sein!“ sind vor ihnen nicht sicher, weil sie von Verkäufern gerne ausgehöhlt und für ihre Zwecke missbraucht werden.

    Von alldem und noch mehr erzählt das Buch „Der manipulierte Verbraucher“ von Wolfgang Beyen. Der Autor thematisiert die Fallen, in die wir bei unserem Konsum tappen und denen wir nur schwer entgehen können. Aber es ist – in Grenzen jedenfalls – möglich! Wie uns dies gelingen kann, auch darüber informiert das Buch.

    „Der manipulierte Verbraucher“ ist im Beyenverlag unter der ISBN: 978-3-00-065396-4 erschienen. Es ist erhältlich zum Preis von 11,95 Euro im Buchhandel oder direkt beim Beyenverlag, E-Mail: beyenverlag@web.de.

    2 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • PARKing Week: Mitmachen und Freiräume nutzen!

    PARKing Week: Mitmachen und Freiräume nutzen!

    Die Europäische Mobilitätswoche wird auch im Corona-Jahr wieder vom 16. bis 22. September stattfinden.

    Die Stadt Mönchengladbach sucht weiterhin interessierte Mitstreiter, die bei der geplanten PARKing Week im Rahmen der Mobilitätswoche Parkplätze als Freiraum nutzen wollen.

    Städtische Parkplätze können in dieser Aktionswoche als Aktions- und Eventfläche für anderweitige Nutzungen zur Verfügung gestellt werden.
    Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie und wann Parkplätze als Aktionsfläche genutzt werden können.
    Mit Rollrasen, Pflanzen, Teppichen, Tischen oder Stühlen können beispielsweise Räume mit einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen werden, Gastronomen können die Parkplätze für Außengastronomie nutzen.

    Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! „Jeder kann mithelfen, nachhaltige Mobilität in der Stadt aktiv zu gestalten!“, ruft Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin zum Mitmachen auf.

    Die Koordination übernimmt die Stabsstelle Mobilitätsmanagement. Vereine, Institutionen, Privatpersonen, aber auch Gastronomen, die sich beteiligen möchten, können sich bei Caprice Mathar oder Marielle Lauschke von der Stabsstelle Mobilitätsmanagement unter Telefon 02161/ 25 80 40 oder per Mail unter mobil@moenchengladbach.de melden.

    Die Stabsstelle Mobilitätsmanagement übernimmt die Anmeldung beim Ordnungsamt, daher sollten sich Interessierte bis zum 16. August entscheiden.

    Anregungen, Ideen und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.moenchengladbach.de/mobil oder www.strasse-zurueckerobern.de.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadtmitgliederversammlung der ÖDP Mönchengladbach

    Stadtmitgliederversammlung der ÖDP Mönchengladbach

    Am Dienstag, dem 28. Juli 2020 von 19:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr
    findet eine Stadtmitgliederversammlung der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) statt im Ratskeller in Mönchengladbach-Rheydt, Markt 11.

    Auf der Tagesordnung steht die Verabschiedung und die Vorstellung des Wahlprogramms der ÖDP für Mönchengladbach.
    Gäste sind willkommen.

    Informationen zur Partei:

    Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit über 8000 Mitglieder und über 500 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt 18 Bürgermeister und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

    Damit zähle die ÖDP zu den zehn größten Parteien Deutschlands.

    Die Region Düsseldorf und Niederrhein der ÖDP umfasst die Städte Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, den Rhein-Kreis Neuss sowie die Kreise Viersen, Wesel und Kleve.

    Wer wir sind …

    In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft.

    Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Verdächtige Substanz in Rheydt aufgetaucht – Feuerwehr gibt Entwarnung

    Verdächtige Substanz in Rheydt aufgetaucht – Feuerwehr gibt Entwarnung

    Ein Briefumschlag mit einer verdächtigen Substanz – entdeckt in einem städtischen Büro in einem Gebäude in Rheydt an der Harmoniestraße – hat am Freitag, 24. Juli, zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt.

    Am späten Nachmittag konnte die Feuerwehr Entwarnung geben: Die Substanz war ungefährlich. Verletzt worden ist niemand.
    Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Absender des Briefes aufgenommen.

    Polizei und Feuerwehr waren kurz vor 13 Uhr alarmiert worden. Die Feuerwehr Mönchengladbach war mit dem Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache III, dem Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug der Feuer- und Rettungswache I, der Logistik-Komponente der Feuer- und Rettungswache II mit Abrollbehälter Gefahrgut, ABC-Erkunder, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug sowie Führungsdienst im Einsatz.

    Hinzugezogen wurden der Fachberater Gefahrgut der Feuerwehr Viersen sowie jeweils ein Chemiker der Analytischen Task Force (ATF) aus Essen und Köln.
    Die Feuerwehr evakuierte die dritte Etage des Gebäudes und sicherte den möglicherweise kontaminierten Bereich. Polizeikräfte sperrten Straßen im unmittelbaren Umfeld des Einsatzortes. Die Feuerwehr untersuchte die Substanz. Gegen 17.30 Uhr gab es schließlich die Entwarnung.
    Eine Analyse hatte ergeben, dass von der Substanz keine Gefahr ausging. Der Stoff wurde von den Experten als unbedenklich klassifiziert.

    Kriminalpolizeiliche Ermittlungen, die zur Feststellung des Absenders dieses Briefes führen sollen, sind am Freitag noch während des laufenden Feuerwehr-Einsatzes aufgenommen worden.

    Die Polizei Mönchengladbach sieht aktuell keinen Zusammenhang mit zwei Vorfällen vom 2. Juni und vom 7. Juli, als in Rheydt an anderen Stellen Umschläge mit zunächst als verdächtig eingestuften, letztlich aber auch ungefährlichen Substanzen aufgetaucht waren.

    Sachdienliche Hinweise zu dem aktuellen Fall sollten unter der Rufnummer 02161-290 an die Polizei Mönchengladbach gerichtet werden. (ds)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners appelliert an die Karstadt-Konzernleitung

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners appelliert an die Karstadt-Konzernleitung

    „Gemeinsam mit Karstadt eine Zukunftsperspektive für Rheydt entwickeln“

    Nach einem intensiven Austausch mit Vertretern des Einzelhandelsverbandes, IHK, City Management, WFMG/EWMG, Quartiersmanagement Rheydt, der evangelischen Kirchengemeinde Rheydt und Vertretern der politischen Ratsfraktionen im Rathaus Rheydt hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in einem Schreiben an die Karstadt-Konzernleitung noch einmal einen gemeinsamen Appell übermittelt, die geplante Schließung des Warenhauses in Rheydt zu überdenken.

    „Bei diesem Treffen wurde deutlich, dass wir alle gemeinsam mit Karstadt eine Zukunftsperspektive für Rheydt entwickeln wollen. Karstadt ist ein Frequenzbringer für die Innenstadt“, so Reiners.
    Die städtische Entwicklungsgesellschaft EWMG habe ein reduziertes Mietangebot vorgelegt. „Die EWMG hat vor Jahren die Immobilie erworben, um das Warenhaus in Rheydt zu halten und kommt der Konzernführung jetzt noch einmal entgegen. Karstadt schreibt am Standort schwarze Zahlen und ist Bestandteil der Planungen für das Rathaus der Zukunft mg+. Wir sehen Potenziale – auch für die Zukunft des Warenhauses“, erklärt der Oberbürgermeister.

    Gleichwohl wurde bei diesem Treffen, an dem auch Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin und Kämmerer Michael Heck teilnahmen, aber auch deutlich, dass es Alternativen geben muss, wenn der Konzern anders entscheiden sollte.

    „Eine Patentlösung für die Innenstadtentwicklung in Rheydt gibt es nicht. Aber totreden ist einfach, eine Perspektive herauszuarbeiten schwieriger“, so Reiners.

    Alle Beteiligten sind sich einig, dass sich das Konsumverhalten der Menschen verändert hat und ein „Shopping-Angebot“ alleine für eine Aufenthaltsqualität in Rheydt nicht mehr ausreicht. Auch die jahrelang gepflegte „Bi-Polarität“ mit zwei gleichwertigen Zentren in Mönchengladbach und Rheydt ist ein Ansatz, der nicht mehr funktioniert. „Rheydt braucht eine eigene Identität und ein Alleinstellungsmerkmal, so dass es keine Konkurrenzsituation zum Zentrum in Mönchengladbach gibt“, so der Oberbürgermeister, der für diesen Entwicklungsprozess alle Interessenvertreter an einen Tisch holen will.
    „Einen neuen Ansatz zu finden, gelingt uns nur gemeinsam. Wir müssen alle an einen Strang ziehen, um einen kreativen Denkprozess in Gang zu setzen.“
    Bis Ende Juli will der Karstadt-Konzern eine Entscheidung treffen. Ein weiteres Treffen mit den Interessenvertretern aus Rheydt ist geplant.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Corona bereitet Probleme und jetzt schlägt das Sommerloch zu – mit den Ferien lässt Blutspendebereitschaft spürbar nach

    Corona bereitet Probleme und jetzt schlägt das Sommerloch zu – mit den Ferien lässt Blutspendebereitschaft spürbar nach

    Um den Engpass überwinden zu können, bittet das DRK alle Spendefähigen, Blut zu spenden!

    die Corona-Pandemie hat das Blutspendewesen nachhaltig verändert und für große Probleme bei der Versorgung von Patienten mit Blut gesorgt. Wie vom DRK-Blutspendedienst bereits befürchtet, schlägt nun das Sommerloch zu – die Ferienzeit sorgt für weitere Einbrüche beim Blutspendeaufkommen. 

    Aktuell fehlt es deutlich an ausreichend Blutspenden über alle Blutgruppen hinweg, insbesondere aber bei den Blutgruppen 0 Rhesus positiv und 0 Rhesus negativ! 

     Durch die kurze Haltbarkeit bestimmter Blutbestandteile wird regelmäßig Nachschub benötigt. Einige Blutbestandteile (Blutplättchen) sind nur max. vier Tage haltbar.Der Blutspendedienst ist dringend auf jede Blutspende angewiesen und bittet alle Bürger, die zu Hause geblieben oder wieder aus dem Urlaub zurück sind, eine Blutspende zu leisten. Ein besonderer Appell geht an alle Blutspender, die normalerweise auf sogenannten Firmen-Blutspenden in ihren Unternehmen spenden. Dies erläutert Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes: „Durch Corona können aktuell viele Blutspendetermine nicht durchgeführt werden. Wir merken dies vor allem an den fehlenden Firmen- und Universitätsterminen. Viele der Mitarbeiter und Studenten arbeiten und lernen aktuell im Home-Office und so fallen die üblichen Firmen- und Unitermine derzeit beinahe komplett aus“. Alleine dadurch fehlen dem DRK-Blutspendedienst monatlich tausende Blutkonserven. „Wir führen jede Woche im gesamten Gebiet hunderte Blutspendetermine durch. Wichtig wäre es, dass jetzt alle Spender, die sonst im eigenen Unternehmen spenden, nun auf einen der zahlreichen DRK-Termine in den Heimatgemeinden Blut spenden gehen. Nur so können wir die Ferienzeit überstehen und weiterhin zuverlässig unsere lebensrettenden Blutspenden an Krankenhäuser liefern“ betont Küpper die Wichtigkeit der Spende in diesen Zeiten.

    Die Corona- und Sommerferienlage hat zur Folge, dass Krankenhäuser nicht alle Blutbestellungen im vollen Umfang erhalten. Gekürzt wird derzeit bei bestimmten Blutgruppen bis zu 25 Prozent.

    Termine können über die Website www.blutspende.jetzt gefunden werden.

    Blutspende in Corona-Zeiten
    Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Zeiten des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können! Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage sehr aufmerksam und stehen hierzu immer in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal leider derzeit nicht betreten. Blutspender werden gebeten, wenn möglich, einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen.

    Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar.

    Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona.

    Was passiert bei einer Blutspende?
    Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Da der Imbiss nach der Blutspende zur Zeit nicht stattfindet, gibt es zum Abschluss einen Lunch-ToGo mit einem kleinen Imbiss.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Altenheimträger fordern Reihentestungen für Pflegebedürftige und Beschäftigte

    Altenheimträger fordern Reihentestungen für Pflegebedürftige und Beschäftigte

    In einer Pressemitteilung vom 22. Juli haben die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie private und kommunale Einrichtungsträger regelmäßige Reihentestungen für Pflegebedürftige und Mitarbeitende in der stationären und ambulanten Pflege auf freiwilliger Basis gefordert.

    Hintergrund ist die Ankündigung des Landes Nordrhein-Westfalen, dass Beschäftigte in Schulen und Betreuungseinrichtungen sich ab dem 2. August freiwillig und kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen können. (siehe auch: freiewohlfahrtspflege-nrw)

    Helmut Wallrafen, Vorsitzender des Verbandes der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in NRW und Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, unterstützt und bekräftigt diese Forderung: „Es ist richtig, dass sich das Personal in Schulen und Kindergärten auf Kosten des Landes testen lassen kann, um die unbemerkte Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden. Aber wie sollen wir als Heimträger unseren Beschäftigten erklären, dass ihnen diese Möglichkeit verwehrt bleibt? Die Pflegerinnen und Pfleger fühlen sich durch dieses Vorgehen der Landesregierung vor den Kopf gestoßen und mit ihren Sorgen alleine gelassen.“

    Pflegebedürftige und Pflegende sind in der Corona-Pandemie besonderen Gefahren ausgesetzt, da sich körperliche Distanz kaum bewerkstelligen lässt und wir die persönlichen Kontakte unter Einhaltung der Schutzbestimmungen ausdrücklich begrüßen. Dies erfordert aber auch die regelmäßige Kontrolle.
    Wallrafen: „Deshalb sagen wir: Jetzt reicht es! Wir fordern kostenlose  Reihentestungen nicht nur für Schulen und Kitas,  sondern auch für den Pflegebereich.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt Mönchengladbach erhält rund 2,6 Millionen Euro für digitale Sofortausstattung von Schulen

    Stadt Mönchengladbach erhält rund 2,6 Millionen Euro für digitale Sofortausstattung von Schulen

    Seit Monaten werden diese Gelder angekündigt, nun sollen sie tatsächlich fließen. Die Verwaltung wartet jedoch noch immer ab und ergreift noch nicht die Initiative zur Umsetzung der Sofortausstattung.

    Nach einer Information des Städtetags Nordrhein-Westfalen wird die Stadt Mönchengladbach rund 2,6 Millionen Euro für die digitale Sofortausstattung von Schulen aus dem „Sofortausstattungsprogramm“ des Bundes erhalten, die bis Ende des Jahres zu verausgaben sind.
    Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sollen mit dem Geld die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten und die Ausstattung der Schulen zur Erstellung professioneller Online-Lehrangebote verbessert werden.

    Die Stadtverwaltung erwartet nun einen entsprechenden Bescheid des Landes und wird die zu beachtenden Vorgaben analysieren.

    Der Fachbereich Schule und Sport wird, trotz der Kurzfristigkeit der Entscheidung, verschiedener noch offener Fragen und der großen Herausforderung, die die Umsetzung drei Wochen vor dem Beginn des neuen Schuljahres bedeutet, rechtzeitig vor Ferienende mit Vorschlägen, wie die Verwendung der Mittel gemeinsam organisiert werden kann, auf die Schulen zugehen.

    Einen entsprechenden Beschluss hatte der Schul- und Bildungsausschuss vorsorglich bereits Ende Mai gefasst. Mit dem Beschluss wurde die Verwaltung beauftragt, 1. den Prozess der Umsetzung (u.a. hinsichtlich der Auswahl und Menge von benötigten Endgeräten) im Rahmen der Landesvorgaben in enger Zusammenarbeit mit den Schulen zu begleiten und zügig (evtl. priorisiert) umzusetzen, 2. gemeinsam mit den Pilotschulen weitere Praxishinweise zu geben, wie das Handling gelingen kann, und zu helfen, den Austausch zwischen den örtlichen Schulen zu organisieren.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Volksinitiative für Klima-Bürgerrat in Berlin

    Volksinitiative für Klima-Bürgerrat in Berlin

    Die Initiative „Klimaneustart Berlin“ sammelt Unterschriften für einen Klima-Bürgerrat in der Hauptstadt. Mit ihrer Volksinitiative will das Klimaschutz-Bündnis erreichen, dass „Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungsschichten Berlins (…) zusammenkommen, fundiert informiert werden und zu konkreten Maßnahmen beraten, um dann Empfehlungen an die Politik auszusprechen.“ Die Frage soll lauten, wie Berlin im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel von Paris klimaneutral werden kann.

    Mit einer Volksinitiative kann dem Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz oder Anliegen vorgelegt werden. Dafür müssen sich binnen sechs Monaten mindestens 20.000 Einwohner Berlins in die Unterschriftenlisten eingetragen haben.

    Die Initiative „Klimaneustart Berlin“ kritisiert, dass die Landesregierung weiterhin eine Klimaneutralität der Stadt bis 2050 anstrebe. Das reiche bei Weitem nicht aus, um dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden.Auch in anderen Städten sind Klimaschützer unzufrieden mit der lokalen Klimapolitik. Deshalb wollen Initiativen etwa in Frankfurt/Main, Freiburg und Stuttgart ebenfalls Klima-Bürgerräte anstoßen. In Konstanz fordert eine Initiative einen Bürgerrat zum klimarelevanten Thema Verkehr. Weitere Bürgerrat-Initiativen gibt es in Göttingen und München.

    „Die Entwicklung in Deutschland zeigt, dass die Idee zufällig ausgeloster Bürgerräte ansteckend ist. Gerade erst hat Frankreich bewiesen, wie hochwirksam dieses Demokratie-Instrument sein kann“, sagt Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin der Initiative „Mehr Demokratie“. Immer wieder werde dabei auch die direkte Demokratie mit gelosten Bürgerräten verknüpft. Direktdemokratische Initiativen fordern Bürgerräte wie in Berlin oder es wird über einen Teil Bürgerrats-Ergebnisse abgestimmt wie in Frankreich oder Irland.

    Im Nachbarland hatte ein Bürgerrat aus 150 zufällig ausgelosten Menschen im Juni 149 Handlungsempfehlungen für die Politik beschlossen. Darunter die Senkung des Tempolimits auf Autobahnen, den Ausbau umweltschonender Verkehrsmittel und ein Programm zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern. Ministerpräsident Jean Castex hat für die kommende Woche erste Umsetzungsmaßnahmen angekündigt. Im September soll dem Parlament ein Maßnahmengesetz vorgelegt werden. Zudem sollen die Franzosen über zwei Vorschläge per Referendum abstimmen.

    In Großbritannien will der dortige Klima-Bürgerrat seine Empfehlungen im September veröffentlichen. In Irland fand ein solcher Bürgerrat bereits 2017 statt. Für Dänemark, Schottland und Spanien ist die Durchführung von Klima-Bürgerräten angekündigt. In Deutschland hat der Ältestenrat des Bundestages im Juni die Einberufung eines Bürgerrates zum Thema „Deutschlands Rolle in der Welt“ und damit den ersten offiziell angestoßenen Bürgerrat auf Bundesebene beschlossen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!