Autor: Redaktion

  • Die neue Saison 2020/21 wird am 29. August in Mönchengladbach mit „Goodbye to Berlin“ und am 12. September in Krefeld mit „Carmen“ eröffnet.

    Die neue Saison 2020/21 wird am 29. August in Mönchengladbach mit „Goodbye to Berlin“ und am 12. September in Krefeld mit „Carmen“ eröffnet.

    Ab 1. September sind Tickets für Vorstellungen bis Jahresende erhältlich.
    Ein Heft mit dem neuen Programm von August bis Dezember erscheint bald.

    Im Juni konnte das Theater Krefeld und Mönchengladbach nach einer
    längeren Corona-bedingten Pause endlich wieder live vor Publikum spielen. Kleine Formate zwar, um die Abstandsregeln auch auf der Bühne einzuhalten, aber alle mit Sorgfalt ausgesucht und leidenschaftlich
    präsentiert. Zeitgleich haben die künstlerischen Teams an einem neuen Spielplan für die Saison 2020 /21 gearbeitet – es musste ein alternativer Plan sein, der allen Corona-Regeln angepasst ist.

    Das dazugehörige Heft, das die Monate August bis Dezember umfasst, ist ab Ende August erhältlich.
    Es beinhaltet Premieren der Sparten Schauspiel, Musiktheater und Ballett, die Konzerte der Niederrheinischen Sinfoniker und eine Terminübersicht für die bis Jahresende geplanten Aufführungen.
    Jede Vorstellung wird für ca. 350 Zuschauer gespielt. Es gelten weiterhin die Schutz- und Hygienemaßnahmen des Theaters. Alle Vorstellungen finden auf der Großen Bühne statt, dauern maximal 90 Minuten und werden ohne Pause gespielt.

    Der Vorverkauf vorerst für alle Veranstaltungen bis 31. Oktober hat bereits begonnen. Vorstellungen bis Ende Dezember können ab dem 1. September gebucht werden. Exklusiv für Abonnenten wurde eine kostenlose Abo-Hotline eingerichtet: Kristina Heinen und Beatrix Töpperwein freuen sich auf Anrufe unter 0 800 08 01 80 8 oder E-Mails an abo@theater-kr-mg.de. Die beiden Abo-Beraterinnen sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr zu erreichen.
    Tickets gibt’s unter www.theater-kr-mg.de, 02151/805-125 oder 02166/6151-100.

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  • NEW-Affäre um E-Auto SVEN – verzögert OB Reiners die Akteneinsicht bis nach der Kommunalwahl?

    NEW-Affäre um E-Auto SVEN – verzögert OB Reiners die Akteneinsicht bis nach der Kommunalwahl?

    Vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf erstritten am vergangenen Freitag die Fraktionsvorsitzenden Nicole Finger (FDP), Torben Schultz (Die Linke) und Karl Sasserath (Bündnis 90/Die Grünen) ein bemerkenswertes Urteil.

    Das teilten Bündnis 90/Grüne, FDP und Die Linke in Mönchengladbach in
    ihrer Gemeinsame Pressemitteilung vom 20. August 2020 mit:

    Die Oppositionsfraktionen mussten gerichtlich klären lassen, wie weit die Stadtverwaltung Mönchengladbach Mitgliedern des Rates Einsicht in Akten der NEW-Affäre um das Elektroauto Sven gewähren muss.

    Mit Hilfe ihres Münsteraner Rechtsanwaltes Wilhelm Achelpöhler erzielte die Opposition vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf einen wichtigen Teilerfolg.
    Entsprechend den Ausführungen in der Verhandlung wurde Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners (CDU) verurteilt, den drei genannten Fraktionsvorsitzenden Einsicht in die Schriftsätze im Zusammenhang mit der Aufsichtsratssitzung der NEW AG zu gewähren.

    Das Gericht hatte dazu in der Verhandlung bereits ausgeführt, dass es sich bei diesen Schriftstücken grundsätzlich um Unterlagen handele, die vom Akteneinsichtsrecht umfasst seien. Das Akteneinsichtsrecht sei begrenzt, soweit es um die vertraulichen Inhalte der Aufsichtsratssitzung gehe.
    Da das Protokoll der Aufsichtsratssitzung der NEW AG aber den Ratsmitgliedern zugänglich gemacht worden sei, entfalle insoweit dieser Schutz, sodass die Fraktionen – vertreten durch ihre Vorsitzenden – nunmehr Einsicht in die Unterlagen erhalten können, mit denen sich u.a. auch Oberbürgermeister Reiners auf die Sitzung vorbereitet hatte.

    Weitere Einzelheiten zur Erläuterung der Reichweite des Akteneinsichtsrechts werden der gerichtlichen Urteilsbegründung zu entnehmen sein.
    Im Kommunalverfassungsstreit urteilt das Verwaltungsgericht Düsseldorf: „Soweit die Klägerinnen die Klage zurückgenommen haben, wird das Verfahren eingestellt. Im Übrigen wird der Beklagte verurteilt, den Klägerinnen, der Klägerin zu 1. durch das Ratsmitglied Sasserath, der Klägerin zu. 2. durch das Ratsmitglied Finger, der Klägerin zu 3. durch das Ratsmitglied Schultz Einsicht in die Korrespondenz und die Aktennotizen, den Schriftverkehr zwischen der Stadt Mönchengladbach und der NEW-AG im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung der NEW-AG vom Juni 2018 zu gewähren, soweit inhaltlich ein Zusammenhang mit Tagesordnungspunkt 5 der Aufsichtsratssitzung der NEW-AG von Juni 2018 besteht und soweit nicht andere Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse oder Informationen über vertrauliche Berichte und Beratungen enthalten.“

    „Wir sind sehr dankbar, dass Rechtsanwalt Achelpöhler uns von Beginn an bestärkt hat, unser Recht gerichtlich durchzusetzen und uns genau dazu nun auch verholfen hat“, so Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender der Grünen.

    Rund ein Jahr hatte es allerdings gedauert, dieses Urteil zu erwirken. „Das zeigt einmal mehr, dass eine Aktiengesellschaft keine geeignete Rechtsform für eine kommunale Beteiligung ist“, meint Torben Schultz, Vorsitzender der Linksfraktion.

    Die Vorsitzende der FDP-Fraktion, Nicole Finger, ist gespannt, wann der Oberbürgermeister die Akten tatsächlich zur Einsicht bereitstellt: „Es ist zu befürchten, dass dies nicht mehr  vor der Kommunalwahl der Fall sein wird. Bislang wurde jedes Einsichtsgesuch bei der Stadt sehr langsam beantwortet. Auch das Verfahren zur Ausschreibung der vom Rat beschlossen Prüfung der Haftungsansprüche gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat ist von der Verwaltung zeitlich so angelegt worden, dass ein Ergebnis vor der Kommunalwahl nicht mehr vorliegen wird. Dies wäre beim gewählten Timing auch so gewesen, wenn beim ersten Anlauf der Ausschreibung ein Auftrag vergeben worden wäre.“

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  • Aktualisierung: Radfahrende in Mönchengladbach sind durch schlechte Wegreparaturen zunehmend in Gefahr! –mit aktueller Stellungnahme der mags

    Aktualisierung: Radfahrende in Mönchengladbach sind durch schlechte Wegreparaturen zunehmend in Gefahr! –
    mit aktueller Stellungnahme der mags

    In den letzten Wochen wurden die Rad- und Gehwege im Mönchengladbacher Stadtgebiet vermehrt mit einem neuen Material ausgebessert.

    Dabei handelt es sich um eine Art feiner Kies, der an mehreren Stellen auf der Gartenstraße und auf der Winkelner Straße verwendet wurde. Ähnlich wie Sand verfestigt sich dies Material nicht. „Radfahrende sinken mit den Rädern ein und können schon bei leichten Lenkbewegungen wegrutschen und stürzen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, welche noch gravierenderen Probleme Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator haben. Da ist es unerheblich, dass der Kies bisher nur zur Ausbesserung auf kleinen Stücken von einem halben bis hin zu 3 Metern verwendet wurde und nicht noch großflächiger.“

    Für die Instandhaltung ist die mags zuständig.
    DIE LINKE hat schon mehrfach kritisiert, dass diese lieber schnell und billig arbeitet.

    Und so wird ein asphaltierter Radweg mal nebenbei zu einer Schotterpiste umgebaut, dies hatte die Linksfraktion bereits versucht mit einem Antrag zu unterbinden.
    „Mit dem neuen Material erleben wir eine neue Dimension der Verantwortungslosigkeit gegenüber dem unmotorisierten Verkehrsteilnehmenden, aber am Ende auch eine große Geldverschwendung“, meint Schultz, „Egal ob der nächste Starkregen den Kies wegspült oder die Radfahrenden ihn Stück für Stück verteilen, binnen weniger Monate wird die mags an die gleichen Stellen erneut ran müssen. Hier ist dringend das Dezernat 6 von Herrn Bonin (CDU) gefragt der mags klare Regeln aufzuerlegen.“

    Für DIE LINKE ist klar, dass die sozial-ökologische Verkehrswende so scheitern wird. Sie fordert baulich abgetrennte Radwege (Protected Bike Lanes), da nur diese sicher sind.

    „Aber auf dem Weg dahin muss jede noch so kleine Baumaßnahme eine Verbesserung bringen und gerade wenn es um Sicherheit geht kann nicht der Geldbeutel entscheiden“, endet Schultz.

    Stellungnahme der mags:

    Die Aussage der Partei Die LINKE ist falsch. Seit 2017 haben wir über 13.000 Meter wassergebundene Wegedecken eingebaut (hauptsächlich auf Wirtschaftswegen und am Niersuferweg). Hinzu kamen wassergebundene Wegedecken auf einer Länge von 4.000 Metern, wo es hochstehende Baumwurzeln erforderlich machten. Es handelt sich um ein technisch gutes und ökologisch wertvolles Verfahren zum Schutz der Bäume in unserer Stadt. Wir nutzen ein Material und eine Einbauweise, die den Vorgaben der DIN 18035 entsprechen und bei der für Radfahrer grundsätzlich eine feste und gut befahrbare Oberfläche entsteht. Lediglich auf einer Strecke von insgesamt ca. 25 Metern im gesamten Stadtgebiet ist aufgefallen, dass sich das Material anscheinend nicht verfestigt. „Das lockere Material wird kurzfristig entfernt. Wir betreiben gerade Ursachenforschung, was hier falsch gelaufen ist und werden selbstverständlich nachbessern“, sagt Olaf Neef, Leiter der mags-Straßenunterhaltung. 

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  • „ANSPRECHBAR“ am Samstag, dem 29.08.2020 von 15:00 – 17:30 Uhr am Spielplatz am Volksgartenweiher in Hardterbroich/Pesch

    „ANSPRECHBAR“ am Samstag, dem 29.08.2020 von 15:00 – 17:30 Uhr am Spielplatz am Volksgartenweiher in Hardterbroich/Pesch

    Die Spitzenkandidat*innen der Grünen für den Stadtrat, Lena Zingsheim, der grüne OB-Kandidat Dr. Boris Wolkowski, sowie grüne Direktkandidat*innen und die Kandidat*innen für die Bezirksvertretung Ost stehen für interessierte Bürgerinnen und Bürger bereit zum Gespräch an der „ANSPRECHBAR“ am Samstag, dem 29.08.2020 von 15:00 – 17:30 Uhr am Spielplatz am Volksgartenweiher in Hardterbroich/Pesch.

    Wir Grüne haben uns auch im Bezirk Ost in den nächsten Jahren einiges vorgenommen, was wir gern verändern und gestalten wollen:

    Ökologisch

    O Für Vielfalt statt Schotter, bunte Wiesen statt graue Vorgärten und das Pflanzen zahlreicher Bäume im Stadtgebiet und im städtischen Forst, v. a. auch nach notwendigen Abholzungen.

    O  Für eine ökologische und umweltfreundliche Landwirtschaft, eine Begrenzung des Gülletourismus und die regionale Vermarktung von Produkten.

    O  Für eine Erneuerung des Naturlehrpfades um das Haus Horst

    Sozial

    O  Für bedarfsgerechten Ausbau der OGATAS und U3-Betreuung.

    O  Für Investitionen in Maßnahmen zur Stärkung der  Zukunftsfähigkeit unserer Schulen (z. B. digitale Ausstattung).

    O  Für eine Stärkung der sozialen Präventionsmaßnahmen vor allem an „Brennpunkten“ durch mehr aufsuchende Jugendarbeit und Street Worker, z. B. im neuen Freizeitpark am Volksgarten und im Bezirk Süd.

    O  Für eine soziale Stadtplanung durch z. B. mehr sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau sowie alters- und behindertengerechten Wohnraum in Neubaugebieten (z. B. auf dem „Reme-Gelände“ in Lürrip und City Ost).

    Lokal

    O  Für eine Schließung von Baulücken statt Ausweisung neuer Baugebiete in Außenbereichen.

    O  Für eine zukunftsweisende Gestaltung öffentlicher Gebäude, z. B. durch Begrünung und Photovoltaikanlagen auf Dächern.

    O  Für die Einrichtung von Tempo-30-Zonen in Wohngebieten und innerörtlichen Straßen zur Eindämmung des Verkehrslärms und Erhöhung der Verkehrssicherheit.

    O  Für einen konsequenten Ausbau des Radwegenetzes und regionaler Radschnellstraßen.

    O  Für eine bedarfsgerechte Gestaltung der Taktzeiten für Buslinien, auch in den Außenbereichen.

    O  Für einen Ausbau der S28 von Kaarst nach Viersen.

    O  Für einen Stopp des Ausbaus des defizitären Flughafens Mönchengladbach.

    Hierüber würden wir gern mit Ihnen am 29.08.2020 an der AnsprechBar ins Gespräch kommen und freuen uns auf Ihre Anregungen und Diskussionsbeiträge.

    Kommen Sie vorbei und diskutieren mit uns!

    Bei der Veranstaltung ist die Einhaltung der CORONA-Schutzregelungen gewährleistet.

    Unsere Arbeit vor Ort ist typisch ökologisch, sozial, lokal!!!

    Bündnis90/Die Grünen

    Im Stadtbezirk Ost

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  • Ihre Grünen Kandidatinnen und Kandidaten zum Kennenlernen

    Ihre Grünen Kandidatinnen und Kandidaten zum Kennenlernen

    Am Samstag , den 22. August , haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit die Grünen Kandidatinnen  und Kandidaten für die Wahlkreise Hardt, Venn, Waldhausen und Windberg direkt und persönlich kennen zu lernen.

    Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr informieren Dr. Boris Wolkowski,  Marion Manske, Monika Halverscheid und Klaus Barthels auf dem  Biobauernhof Brungs, Venner Straße 382 , Wählerinnen und Wähler über das Grüne Wahlprogramm für Mönchengladbach.

    Kurz vor der Kommunalwahl am 13. September soll so den Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit geboten werden, Fragen und Anregungen persönlich an die Grünen zu richten.

    Livemusik und kalte Getränken  ermöglichen einen lockeren und fröhlich Aufenthalt mit intensivem Gedankenaustausch .

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  • Offener Brief an die Fraktionen des Rates der Stadt Mönchengladbach

    Offener Brief an die Fraktionen des Rates der Stadt Mönchengladbach

    Thema: die bisher bekannten Planungen Europaplatz und „19 Häuser“.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das Sozial-ökologische Aktionsbündnis Mönchengladbach, dem u.a. die lokalen Verbände BUND, BAUM, Nabu und Fridays for Future – also viele auch lokalpolitisch aktive Menschen – angehören, erhebt hiermit grundsätzliche Einwände gegen die bisher bekannten Planungen Europaplatz und „19 Häuser“. Wir fordern die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Verwaltungsinstanzen auf, das vorliegende Konzept zu stoppen und die Entwicklung eines Planungsansatzes einzuleiten, das ökologisch, sozial und damit tragfähig für die Zukunft ist.

    In Kenntnis des Offenen Briefes der BAUM Mönchengladbach und der Aktivitäten des BUND und des Nabu Mönchengladbach zu diesem Thema, stellen wir einige konstruktive Gedanken zur Diskussion. Sie erscheinen uns notwendig, weil die Sitzung der BV Nord am 12.8. keine Anzeichen eines Umdenkens erkennen ließ und wir verhindern wollen, dass in der letzten Sitzung des Stadtrates vor der Kommunalwahl im September fatale Entscheidungen getroffen werden, die nur in langwierigen juristischen Auseinandersetzungen korrigierbar wären.

    Die Bedenken von BUND, BAUM und Nabu teilen wir in vollem Umfang. Die von den Ver-bänden gesetzten Akzente, in der Stadt Mönchengladbach die Lebensqualität für alle Bürge-rInnen durch konsequente ökologische Zukunftsplanung zu steigern und langfristig zu si-chern, wollen wir durch zeitgemäße und zukunftstragende Vorschläge zu drei Schwerpunkt-themen bekräftigen.

    1. Raumkonzept
      Wer Deutschland ein wenig bereist hat, wird erfahren haben, dass nahezu alle größeren Städte auf die Gestaltung ihrer Bahnhofsvorplätze als „Aushängeschilder“ großen Wert legen. Das vom BUND angeführte Beispiel Münster ist eines von vielen: Man tritt aus der Bahnhofshalle und blickt auf eine freundliche Umgebung, die weitläufig, atmosphärisch ansprechend und einladend wirkt, wobei sie, wie etwa in Düsseldorf, durchaus auch funktional für den ÖPNV sein kann. In Mönchengladbach entsteht beim Verlassen des Hauptbahnhofs ein Gefühl von Enge, „graue Maus“ ist die naheliegende Assoziation – ein stimmungsmäßiges Desaster. Der erste Eindruck – primary effect – setzt sich fest und ist wenig vorteilhaft. Der Busbahnhof erschlägt mit seinen sperrigen und groben Konstruktionen die Stimmung endgültig. Diese Kritik ist nicht neu, seit vielen Jahren wird sie von vielen Seiten immer wieder geäußert.

      Nun bestünde die Chance, mit der neuen Bebauung anstelle des Hauses Westland und der Neugestaltung des Europaplatzes, die Stadt mit einem ökologisch-sozialen Aushängeschild zu versehen, das Menschen anzieht, sie zum Betreten und Erobern ermuntert und zum Verweilen einlädt. Ein weiträumiges Konzept würde erstens die ankommenden Menschen einladen, auf dem dann üppig begrünten Platz entweder auf den Stühlen eines Cafés oder Restaurants Platz zu nehmen oder ebenfalls vorhandene nichtkommerzielle Parkbänke zu nutzen, und es würde zweitens – s. nächster Punkt – dem ÖPNV nicht nur eine, sondern die zentrale Rolle im städ-tischen Bewegungsprofil zuweisen.
      Zu einem solchen Konzept gehört nicht nur umfangreiche Begrünung, sondern auch die Möglichkeit, sich über die Stärken der Stadt, also das Museum Abteiberg und andere Angebote der Bildenden Kunst, das (bzw. die) Theater, die Hochschule, Borussia, die Textilmuseen usw. zu informieren. An der Gestaltung des Platzes sollten Mönchengladbacher KünstlerInnen betei-ligt sein, ein offener Gestaltungswettbewerb fände sicherlich große Resonanz, weil die Menschen hier vor Ort erfahrungsgemäß eine große Bereitschaft haben, sich für eine lebenswerte Stadt einzusetzen. Mönchengladbach zeigt sich, und zwar von seinen besten und schönsten Seiten, und das gleich bei der ersten Begegnung am Bahnhof – Liebe auf den ersten Blick bei vielen BesucherInnen wäre sicher, und die könnte die Stadt gut gebrauchen.
      In Abänderung der bisherigen Planung wäre ein Rückzug der Wohn-Bebauung um einige Meter, auf keinen Fall aber ihre Ausdehnung in den Europaplatz hinein notwendig. Diese Veränderung würde einen immensen Gewinn für diese Stadt bringen: An Lebensqualität, an positiven Emotionen, an Zustimmung, an Wohlgefühl für die EinwohnerInnen und die Gäste. Langfristig würde sie sich auch finanziell lohnen, denn mehr BesucherInnen tragen nicht nur mehr „Flair“ in die Stadt, sondern langfristig auch mehr Geld.

    2. Verkehr
      Die Stadt der Zukunft wird eine ohne innerstädtischen individuellen Autoverkehr, mit einem für alle Menschen erreichbaren und kostengünstigen öffentlichen Beförderungssystem sein. Diese Entwicklung hin zum flächendeckenden, zeitlich eng getakteten Öffentlichen Personen Nahverkehr droht die Stadt Mönchengladbach mit der aktuellen Planung des Europaplatzes zu verschlafen. Für die einheimischen wie für die besuchenden Menschen stellt ein zentraler „Umschlagplatz“ für den ÖPNV so etwas wie das „Herz“ der Stadt dar, von dem aus die verkehrsführenden „Adern“ ihnen ermöglichen, jeden Ort innerhalb der Stadtgrenzen problemlos zu erreichen. Für eine nutzerfreundliche übersichtliche Gestaltung und Organisation eines solchen Platzes ist eine entsprechende Größe nötig. Die teilweise Verlagerung in Nebenstraßen beeinträchtigt nicht nur dort die Lebensbedingungen durch Lärm und Abgasbelastung in einer unerträglichen und unzumutbaren Weise, sie erschwert, wie BUND und BAUM hinreichend erläutert haben, Erreichbarkeit und Übersichtlichkeit in geradezu absurdem Ausmaß. (Diese für die Menschen lebenswichtigen Aspekte finden im Übrigen im vorliegenden Gut-achten des Ingenieurbüros Lindschulte so gut wie keine Berücksichtigung).

      Alle Menschen in Mönchengladbach wünschen sich ein Lebensumfeld, das von Lärmbelästi-gung und Luftverschmutzung frei ist. Seit Jahrzehnten bemühen zukunftsorientierte StadtplanerInnen sich darum, fossile Brennstoffe nutzende Fahrzeuge aus Innenstädten, also an die Stadtränder zu verbannen oder auf den generellen Verzicht auf sie hinzuwirken. Diese infrast-rukturellen Maßstäbe sollten auch dann gelten, wenn mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb ver-fügbar sein sollten, denn erstens ist ihre Ökobilanz kaum weniger desaströs als die ihrer fossi-len Verwandten, zweitens unterscheidet ihr Raum- und Platzbedarf sich nicht, wenn sie indi-viduell genutzt werden, sie bleiben also unökonomisch und unsozial. Alle einschlägigen ExpertInnen sind sich – weltweit – darüber einig, dass der Individualverkehr in den Städten in einer Weise klima- und gesundheitsschädlich ist, die ihn von Tag zu Tag verantwortungsloser erscheinen lässt. Es sei denn, es handelt sich um den fahrradbasierten Individualverkehr – ihm muss deshalb, neben dem ÖPNV, auf dem Bahnhofsvorplatz, technisch und organisatorisch eine dominierende Rolle zugestanden werden.

      Die aktuelle Planung für Haus Westland und Europaplatz ist rückwärtsgewandt, sie ist anachronistisch, sie ist Ausdruck von der Wirklichkeit längst überholter Denk- und Handlungsmodelle. Diese Planung wird einen, vielleicht den zentralen Platz der Stadt auf Jahrzehnte zu einem Ort machen, der zum Vermeiden, zum Flüchten, zum Abwenden auffordert. Die Stadt Denzlingen, auch die Rheinische Post berichtete jüngst darüber, zahlt Menschen, die ihr Auto
      abschaffen, eine Prämie, sie hat darüber hinaus ein differenziertes, phantasievolles ökologisches Stadtkonzept vorgelegt, das sie auch umsetzt. Auf dem ganzen Globus machen viele Städte vor, wie sozial-ökologisches Leben in und mit städtischen Räumen, die den Menschen gehören, gestaltet werden kann: Mit Umwidmung von Stadtautobahnen und anderen Autoverkehrsschneisen zu Plätzen und Orten, auf denen öffentlicher Verkehr und Fahrräder nicht von eine Blechlawine individueller Karossen bedrängt werden.
      Wenn die aktuelle Planung umgesetzt wird, bleibt Mönchengladbach in der Statistik der lebenswerten Städte für Jahrzehnte irgendwo am Ende hängen. Die auch in dieser Stadt notwendig Veränderung von Verkehrsinfrastruktur und eine mit ihr zusammenhängende men-schenfreundliche Stadtplanung werden jetzt von Politik und Verwaltung blockiert, mit be-drängenden und belastenden Folgen noch für unsere Kinder und Enkel.

      Und es gibt einen weiteren, wenn alle anderen Begründungen die zuständigen Personen und Gremien nicht überzeugen, zwingenden Grund, die aktuelle Planung gründlich im o.g. Sinne zu verändern. Am 12. August 2020, berichtete die Rheinische Post alarmierende Zahlen zu Gesundheit und Krankheit in Mönchengladbach: an Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Asthma erkranken und sterben in dieser Stadt teilweise dramatisch mehr Menschen als in anderen Städten. Vom Braunkohletagebau einmal abgesehen, der seinen Teil zu dieser erschütternden Bilanz unbezweifelbar beitragen wird, ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich unwiderruflich belegt, dass gerade diese Erkrankungen wesentlich durch den Schadstoffausstoß des fossilen Autoverkehrs bedingt oder in ihrer Schwere beeinflusst wer-den. Nehmen Sie einen Stadtplan zur Hand und sehen Sie sich die Schneisen an, die die sog. „Verkehrsadern“ durch die Stadt ziehen, gesäumt von Wohnhäusern. Wenn jetzt, angesichts einer täglich zunehmenden Klimabedrohung und ihrer für viele Menschen tödlichen Auswir-kungen, in Mönchengladbach eine Planung durchgesetzt werden soll, die die für sie mitver-antwortlichen Bedingungen langfristig zementiert, demonstrieren die Verantwortlichen, dass Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in dieser Stadt innerhalb ihres Interessen- und Fürsorgehorizonts keinen Platz haben.

    3. Wohnen
      Wo heute noch Haus Westland steht, sollen Wohnungen gebaut werden. An sich eine gute Idee – wenn sie sozial-ökologisch umgesetzt wird. In ein Gesamtkonzept für das Ensemble Europaplatz/Haus Westland würde, im Sinne der o.g. Überlegungen, ein integratives, zu-kunftsorientiertes Konzept für generationenübergreifendes Wohnen passen, das zudem sozial ausgewogen ist und ein Begegnungszentrum für die BewohnerInnen beinhaltet, in das auch andere Menschen eingebunden werden können. Andere Städte praktizieren seit langem ein sozial orientiertes Planungskonzept für Wohnbebauung, an ihnen könnte Mönchengladbach sich orientieren. Frei verfügbare sollten in diesem Sinne 50 bis 60 %, sozial abgefederte bzw. auch für Geringverdiener erschwingliche Wohnungen sollten 40 bis 50 % des Angebots umfassen.
      Mit einem solchen Konzept würde die Stadt Mönchengladbach sich in die Reihe der Kommu-nen eingliedern, die ihren BewohnerInnen demonstrieren, dass alle, ob arm oder reich, ob alt oder jung, in ihren Planungshorizont eingebunden sind. An diesem Platz könnte ein Ort der Begegnung, des kulturellen Miteinander aller Menschen, entstehen. So könnte dieses städtische Zentrum beispielgebend für alle weiteren Wohnbau- und infrastrukturellen Planungen werden.

      „Soziale Stadt“ – wenn dieses Etikett nicht eine Floskel ohne lebbaren Inhalt bleiben soll, besteht am Hauptbahnhof die Möglichkeit, sie zukunftsweisend Wirklichkeit werden zu lassen. KommunalpolikterInnen und MitarbeiterInnen der Verwaltung sind DienerInnen der Menschen, zu deren Aufgaben nicht nur die Fürsorge für alle gehört, sondern auch ein visionärer Wirklichkeitsbezug. InvestorInnen haben sich an diesem Auftrag, der von den Men-schen kommt, die in der Stadt leben, zu orientieren. Wir haben keinen Zweifel daran – und die Erfahrungen anderer Kommunen, nicht nur in Deutschland, sind ermutigend -, dass es Menschen gibt, die über viel Geld verfügen und bereit sind, es sozial und zukunftsorientiert einzusetzen, weil ihnen ihre Gemeinwohlorientiertheit mehr wert ist als eine möglichst überdurch-schnittliche Rendite. Der Aufwand, sie zu finden, mag größer sein, als in den Pool der „übli-chen Verdächtigen“ zu greifen, aber der soziale und ökologische Mehrwert für die Bewohne-rInnen dieser Stadt lohnt ihn.

      Epilog: Rheinische Post, 14. August 2020, Seite C2: „Gladbach kann Kultur – und sollte mehr wagen“. Genau in diesem Sinne sind unsere Vorschläge und Aufforderungen zu verstehen, vom Europaplatz könnte eine bewegende Breitenwirkung in die ganze Stadt ausgehen. Wo sind die PolitikerInnen und kommunalen Fachleute, die kulturelle, soziale und ökologische Bedürfnisse der Menschen, die in dieser Stadt leben und leben wollen, phantasievoll, koope-rativ und beispielhaft integrieren können und wollen?

      Für das Aktionsbündnis:
      Dr. Günter Rexilius
      Email: guenter.rexilius@t-online.de
      Tel. +49 157 37809086
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  • Neubeginn in der Corona-Zeit

    Neubeginn in der Corona-Zeit

    Das Repair Cafe findet erstmals nach Corona wieder statt am 06.09.2020.

    Allerdings sind Corona geschuldet einige Veränderungen nötig.
    Bei der Veranstaltung am 6. September, ist die Teilnehmerzahl auf 50 Einzelpersonen begrenzt, diese haben sich vorher telefonisch bei Frau Nicole Peters, Tel. 02166 923926 anzumelden und zu registrieren.

    Es findet des weiteren keine Bewirtung mit Kaffee oder Kuchen statt. Zudem müssen die Hygiene Standards, Maskenpflicht und Hände Desinfektion, während der gesamten Veranstaltung eingehalten werden.

    Wir starten reduziert, aber wir starten wieder am:

    Sonntag, 06.09.202012.00-16.00h
    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial  GmbH in Kooperation mit dem Team des Repair
    Café

    Wie immer, sind 2 professionelle Näherinnen anwesend, die mit ihrem Wissen und Können den Besuchern zur Verfügung stehen. Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

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  • Schulbeginn, Straßenverkehr, Corona: Ein dringender Appell der Polizei an Eltern und Schüler*innen

    Schulbeginn, Straßenverkehr, Corona: Ein dringender Appell der Polizei an Eltern und Schüler*innen

    In dieser Woche hat auch in Mönchengladbach die Schule wieder begonnen. Leider haben sich mancherorts Szenen abgespielt, die weder der Verkehrssicherheit noch der Coronaschutzverordnung dienlich waren. Ein Appell an die Vernunft und Rücksichtnahme.

    An manchen Schulen lief es reibungslos ab: Die Schüler*innen kehrten zurück oder gingen zu ihrem ersten Schultag. Sie kamen mit Begleitung oder alleine, je nach Alter und eigenen Fähigkeiten, in die Schule, trugen Masken und hielten Abstand.

    Leider war das jedoch nicht in allen Bereichen um die Mönchengladbacher Schulen herum das Bild, das sich zeigte. An manchen Stellen bildeten sich regelrechte Lawinenzüge an Autodächern, zwischen denen die Schüler*innen durchlaufen mussten. Ein An- und Abfahren in enger Taktung. Große Gruppen standen zusammen, von Abstand nicht viel zu sehen.

    Leider sind das Verhaltensweisen, die große Gefahren bergen: Verkehrssituationen werden falsch eingeschätzt, Kinder werden übersehen, die Kleinsten sind überfordert… . Darüber hinaus sollte – fernab der Problematik des Straßenverkehrs – kein vermeidbarer weiterer Nährboden für die weitere Verbreitung des Covid-19-Virus gesät werden.

    Polizei und Ordnungsamt Mönchengladbach appellieren eindringlich gemeinsam an die Mönchengladbacher Bürger*innen: Lassen Sie Ihr Kind (bei entsprechendem Alter und vor allem persönlichen Fähigkeiten) zu Fuß zur Schule gehen. Sollte dies nicht möglich sein, so parken sie etwas weiter von der Schule entfernt (teilweise wurden sogar extra „Kiss & Drop-Zonen“ eingerichtet) und gehen Sie u.U. den Rest des Weges mit Ihrem Kind gemeinsam.

    Den Weg selber zu gehen gibt den Kindern Selbstsicherheit – und selbstsichere Kinder bewegen sich tatsächlich sicherer durch den Straßenverkehr. Darüber hinaus tut ihnen Bewegung und frische Luft gut, bevor sie in den Unterricht gehen. Sie sind wacher, ausgeglichener und können sich besser konzentrieren.

    Vermeiden Sie „Blechlawinen“ vor den Schulen und tragen Sie so dazu bei, dass der Bereich vor allem für die Kleinen sicherer wird. Halten Sie sich an die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln und sensibilisieren Sie diesbezüglich auch ihre Kinder in dieser zugegebenermaßen anstrengenden Zeit. Kurzum: Schützen Sie mit Ihrem Verhalten ihre eigenen Kinder – und andere! Niemand möchte, dass Personen durch Verkehrsunfälle verletzt oder gar getötet werden. Und eine verstärkte Ausbreitung des Coronavirus birgt für Risiken und Probleme für Alle!

    Polizei und Ordnungsamt nehmen diese Problematik ernst und arbeiten eng zusammen. Gemeinsam werden sie in den kommenden Schultagen gemeinsam verstärkt auf die Einhaltung der Regeln achten. In Ihrer aller Sinne! (cw)

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  • Peter König ist der Bundestagskandidat der FDP

    Peter König ist der Bundestagskandidat der FDP

    Die FDP Mönchengladbach hat in ihrer gestrigen Kreiswahlversammlung Peter König als Kandidaten für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag für den Wahlkreis 109 – Mönchengladbach nominiert.
    Peter König ist 69 Jahre alt und lebt seit vielen Jahren im Stadtteil Rheydt. Er ist studierter Diplomingenieur und war in verschiedenen Bereichen der mittelständischen Industrie in leitender Funktion tätig und nun im Ruhestand.

    Seit 2018 ist er zudem stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Demokraten Mönchengladbach.
    In seiner Bewerbungsrede legte er einen Schwerpunkt auf die Generationengerechtigkeit und das Bürgerengagement:
    „Was wir klar im Focus haben müssen ist die Generationengerechtigkeit. Wir dürfen den nachfolgenden Generationen keine Last aufbürden, die sie auf lange Zeit nicht stemmen können und sicherlich auch nicht wollen. Hier muss der Staat gerechte Wege finden, die einen fairen und überschaubaren Zeitraum für alle aufzeigen. Ich möchte an dieser Stelle einen Satz von Friederich Naumann zitieren: „Der Staat darf nicht alles, aber der Staat
    sind wir alle.“ Auch wenn sich einem der Kontext nicht sofort erschließt, verbindet er uns doch in dieser Demokratie, ob Jung oder Alt – wir alle sind der Staat.“

    Weitere Punkte seiner Bewerbungsrede bezogen sich auf die Themen Energie, Digitalisierung, Innovationen und Schaffung neuer Arbeitsplätze.
    Bei knapp 40 anwesenden Parteimitglieder*innen im Ernst-Christoffel-Haus in Rheydt wurde Peter König mit 72% zum Kandidaten gewählt.

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  • Bäume gießen: Nicht kleckern, sondern klotzen

    Bäume gießen: Nicht kleckern, sondern klotzen

    Angeführt vom grünen Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Boris Wolkowski und dem grünen Baumexperten Klaus Barthels trafen sich am vergangenen Sonntag zum nunmehr fünften Mal 20 interessierte Bürger zu einem informativen Spaziergang zum Thema Bäume.

    Treffpunkt im „Gründerzeitviertel“ war die „Alte Tanke“ in der Kaiserstraße/Ecke Sittardstraße.  Am Beispiel der großen Eiche, die in einer Ecke des kleinen, durch bürgerschaftliches Engagement sehr ansprechend gestalteten Platzes steht, erläuterte Klaus Barthels die Wichtigkeit von großen, luft- und wasserdurchlässigen Baumstandorten. „Beim Gießen des Baumes dort ist nicht kleckern, sondern klotzen angesagt“, sagte Barthels den Teilnehmern des Rundgangs. Hintergrund: Die Eiche auf ihrem gut 150 Quadratmeter großen, mit wasserdurchlässigem Splitt belegten Platz benötigt bei der aktuellen Hitze und Trockenheit  mindestens 1.000 Liter Wasser pro Woche. „Das sind dann noch keine sieben Liter pro Quadratmeter, also gerade mal ein leichter Landregen“, so Barthels.  Mit zwei bis drei Gießkännchen wäre dem Baum nicht geholfen.

    Kurz angesprochen wurde auch die notwendige schonende Kronenpflege an der Eiche entsprechend den Vorgaben der „Zusätzlich Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege“ (ZTV-Baum), die allen Baumarbeiten zugrunde gelegt werden sollte. Boris Wolkowski hatte für die Anwohner ein Exemplar der Baumpflegerichtlinien zur Ansicht parat. Ein paar Meter von dem hübschen Platz entfernt traf die Gruppe auf vier Bürger aus der Nachbarschaft, die in einer freiwilligen Aktion einige Baumstandorte an einem städtischen Parkplatz durch Mulch und standortgerechte Stauden in ein blühendes und für die Bäume positives Stückchen städtischen Grüns verwandelt hatten. „Zur Nachahmung empfohlen“, waren sich Barthels, Wolkowski und der Rest der Gruppe einig.

    Weniger schön wurde es dann an der dritten Station des kurzen Spaziergangs:  Auf dem erst vor vier Jahren fertiggestellten Schillerplatz entdeckte die Gruppe gravierende Pflegedefizite insbesondere an den neu gepflanzten Eichen. Hier sind ein defekter Stammschutz, mangelnde Kronenpflege und defekte Gießringe deutlich erkennbar, lautete die Diagnose. „Zwei Eichen zeigten starke Anzeichen von Wassermangel, sie drohen bereits abzusterben“, so Boris Wolkowski.

    Teilnehmer der Gruppe wussten zu berichten, dass sich der Zustand der Bäume in den letzten zwei Wochen – wohl aufgrund von Wassermangel –  dramatisch verschlechtert habe. Hier wurde in der Gruppe der Wunsch geäußert, die mags möge doch ihrer Aufgabe, sich um das städtische Grün, insbesondere hier um die jungen Bäume, intensiver kümmern. „Andernfalls sind die Geldmittel, die die Stadt teilweise mit Fördergeldern zur Quartierverbesserung verausgabt, sinnlos verschwendet“, sagte Boris Wolkowski. Die Mittel sollten dann besser an anderer Stelle nachhaltiger eingesetzt werden.

    Abschließend vermittelte Klaus Barthels am Beispiel einer alten Platane an der Margarethenstraße der Gruppe die Arbeit von Baumgutachtern. „Deutlich ist am Stammfuß der Platane ein Fruchtkörper eines baumschädigenden Pilzes zu erkennen, der über kurz oder lang die Standsicherheit des Baumes erheblich herabsetzen dürfte“, so Barthels. Bei solchen, bereits für Nichtfachleute zu erkennenden Erkrankungen sollte seiner Meinung nach doch ein Sachverständiger und Gutachter herangezogen werden, um zweifelsfrei zu klären, ob eine Gefährdung für Anwohner und Passanten durch den Baum ausgeschlossen werden kann. Der nächste Spaziergang unter dem Motto „Grün vor Ort – Raus mit Klaus“ findet am Sonntag, 23. August statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr die Bergstraße/Ecke Hohenzollernstraße. Themenschwerpunkte werden Fragen zum Ausbau bzw. Neubau von Radwegen entlang von Baumalleen sein. Darüber hinaus werden Baumkrankheiten an Rosskastanien und Platanen erörtert.

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  • Bezirksvertretung Süd tagt am 21. August  – Abschiedssitzung der Bezirksvorsteherin?

    Bezirksvertretung Süd tagt am 21. August – Abschiedssitzung der Bezirksvorsteherin?

    Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd treffen sich am Freitag, 21. August, um 16 Uhr zur nächsten öffentlichen Sitzung im Ratssaal des Rathaus Rheydt (Markt 11, 41236 MG).

    Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Bericht über den Neubau des Rheydter Hauptbahnhofes, der Bau einer OGATA-Gruppe an der Grundschule Zingsheimer Straße, die Sanierung des Wasserspielplatzes am Rheydter Stadtwald, die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich des „Rathaus der Zukunft mg+“, der Flächennutzungs- und Bebauungsplan „Bonnenbroicher Straße“ und weitere Planungsthemen.

    Die vollständige Tagesordnung sowie die Beratungsunterlagen sind im Ratsinformationssystem (https://stadt.mg/ratsinfosystem) abrufbar.

    Hinweis für Besucherinnen und Besucher: Da die Hygiene- und Infektionsschutzregeln auch für diese öffentliche Sitzung gelten, ist nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern zugelassen.

    Daher ist eine Anmeldung zur Sitzung per Telefon unter 02161 / 25 80 72 oder per Mail an bezirksverwaltung-sued@moenchengladbach.de  unbedingt erforderlich.

    Der Zugang zur Sitzung ist für Zuschauer nur mit einer schriftlichen Anmeldebestätigung möglich.

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  • Enkeltrick: Betrügerin versucht, über einen angeblichen tödlichen Unfall an Geld zu kommen

    Enkeltrick: Betrügerin versucht, über einen angeblichen tödlichen Unfall an Geld zu kommen

    Ein geistesgegenwärtiger Senior hat am Mittwoch glücklicherweise die perfide Masche einer Betrügerin durchschaut: Sie hatte weinend als angebliche Bekannte angerufen, die Geld brauche, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Die Polizei warnt vor dieser Abwandlung der Betrugsmaschen, mit denen die Täter vorgeblich ältere Menschen um ihr Erspartes bringen wollen.

    Gegen 11 Uhr klingelte das Telefon in der Wohnung des 68-Jährigen. Das Display wies keine Telefonnummer aus. Der Herr nahm das Gespräch an und hörte am anderen Ende die Stimme einer weinenden Frau mit osteuropäischem Akzent. Die skrupellose Geschichte der Dame war, dass sie bei der Polizei sei, weil sie jemanden „totgefahren“ habe und sie müsse nun ins Gefängnis.

    Der Angerufene vermutete eine bestimmt Bekannte und fragte, ob es sich um selbige handle. Die Frau bejahte und reichte das Telefon an eine vermeintliche Polizistin weiter. Hier wurde dann in Aussicht gestellt, dass er seine Bekannte mit einer Kaution in Höhe von 15.000 Euro vor dem Gefängnis bewahren könne. Als er angab, dass er diese nicht besitze, fragte die „Polizistin“ nach weiteren Wertgegenständen. Dem Mann kam das alles zunehmend seltsam vor. Er beendete das Gespräch und informierte die Polizei.

    Bitte warnen Sie vor allem ältere Menschen vor dieser Variante des Betruges!

    Sprechen sie mit Ihren Bekannten und Verwandten. Lassen Sie sich nicht von solchen Betrügern am Telefon hinters Licht führen. Beenden Sie das Gespräch und informieren Sie die örtliche Polizei. (cw)

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  • Kampagne „ich helfe mit“ für Kita-Helfer

    Kampagne „ich helfe mit“ für Kita-Helfer

    Das Land stellt den Kindertageseinrichtungen angesichts der coronabedingten Hygieneanforderungen Mittel für zusätzliches Personal zur Verfügung.

    „Die Erzieherinnen und Erzieher haben in den vergangenen Wochen und Monaten der Einschränkungen herausragende Arbeit und einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass Kinder professionell und liebevoll versorgt wurden, damit ihre Eltern weiterhin ihrem Beruf nachgehen konnten“, lobt der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag. „Zusätzliche Kita-Helfer*innen sollen die Erzieher*innen nun in den kommenden Wochen und Monaten bei einfachen, nicht-pädagogischen Arbeiten entlasten.“

    Dazu zählen beispielsweise Aufgaben wie Unterstützung beim Händewaschen und der Essensversorgung der Kinder, beim Desinfizieren und Reinigen der Räumlichkeiten sowie Unterstützung in den Bring- und Abholzeiten der Kinder und bei der Einhaltung von Vorgaben des Infektionsschutzes. Für die Träger werden zudem zusätzliche Mittel bereitgestellt, um die nicht vorhersehbaren gesteigerten Kosten für Arbeitsschutz- und Hygieneausrüstung abzudecken.

    Die Landesregierung stellt für die Initiative bis Ende 2020 insgesamt 105 Millionen Euro bereit.
    94,5 Millionen Euro sind für die Finanzierung der Alltagshelfer und 10,5 Millionen Euro für Schulungen, Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen vorgesehen.
    Jede Kindertageseinrichtung kann einen Antrag auf Unterstützung durch Kita-Helfer*innen in Höhe von bis zu 10.500 Euro stellen.

    Um Interessierte auf diese Möglichkeit hinzuweisen und Kräfte anzuwerben, hat das Familienministerin die Kampagne „#ichhelfemit“ gestartet.

    „Die Kampagne „#ichhelfemit“ ist eine innovative Art der Stellenausschreibung und bietet arbeitssuchenden Menschen eine Chance. Sie ist zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Erzieher*innen vor Ort. Denn durch zusätzliche Unterstützung im nicht-pädagogischen Bereich können sich Erzieher*innen wieder verstärkt auf die pädagogische Betreuung und die frühkindliche Bildung konzentrieren“, freut sich Terhaag.

    Interessierte Personen können sich von nun an auf der Webseite ich-helfe-mit.nrw über die Jobangebote der Träger für Kita-Helfer*innen in den Kindertageseinrichtungen in der Nähe informieren. Auch die jeweiligen Ansprechpartner*innen und Adressen der Träger sind dort zu finden. Interessent*innen müssen sich direkt bei den Trägern bewerben und ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis sowie eine Gesundheitsbelehrung durch ein Gesundheitsamt nachweisen. 

    „Ich möchte alle Interessierten in Mönchengladbach dazu aufrufen, sich über die Angebote der Kitas in ihrer Umgebung zu informieren. Auch an die Kindertageseinrichtungen gilt mein Appell: Nehmen Sie das Unterstützungsangebot des Landes wahr und beantragen Sie die bereitgestellten Fördermittel zur Entlastung Ihres Personals!“

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  • Grüne bemängeln Planungen zum ZOB am Europaplatz

    Grüne bemängeln Planungen zum ZOB am Europaplatz

    Die grüne Fraktion hat einen Antrag eingebracht, wonach die vorgestellten Planungen zur Bebauung des Europaplatzes an die Verwaltung zurückverwiesen und der Bebauungsplan Nr. 789 N „Europaplatz“ nicht weiter verfolgt werden soll.

    Die Grünen in Mönchengladbach lehnen die vorgestellten Planungen der NEW mobil und aktiv GmbH zum Umbau des Europaplatzes in einen Mobil Hub der Zukunft ebenso wie das Betriebskonzept und die Leistungsfähigkeitsuntersuchung als weder bedarfsgerecht noch funktional ab.

    Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und OB-Kandidat der Grünen, hält die Umgestaltung von „Haus Westland“ und des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) für ein grundsätzlich sinnvolles Unterfangen. „Leider scheinen die jetzt vorgelegten Planungen allerdings wenig geeignet, um den ZOB zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Wolkowski.

    Immerhin soll der Busbahnhof in seiner jetzigen Größe um rund die Hälfte verkleinert werden. „Wir brauchen dringend eine andere Klimapolitik – und dazu ist der Ausbau des ÖPNV dringend notwendig; dass dieser Ausbau nun mit einem um die Hälfte verkleinerten ZOB funktionieren soll, das halte ich für ein Gerücht“, so der Grünen-Politiker. Hintergrund: Der Platz soll nach neuer Planung nur noch 8.500 Quadratmeter umfassen. Das bedeutet: Die Hälfte des derzeitigen öffentlichen Raumes entfällt zugunsten einer Versiegelung von Fläche und wird bebaut.

    Wie der Nahverkehrsplan für die Stadt Mönchengladbach vom August 2017 feststellt, stellt das Umsteigen zwischen den Verkehrssystemen mit möglichst kurzen Umsteigezeiten und Umsteigewegen eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Ausgestaltung des ÖPNV-Netzes dar.

    Nun hatte der BUND in seiner Stellungnahme vom 10. August 2020 aber moniert, dass die Zahl der Haltestellen nur durch die Ausdehnung der Betriebsabläufe des ZOB in die Nebenstraßen aufrechterhalten werden kann. Das macht den ZOB auf dem verkleinerten Europaplatz zu einem ZOB der weiten Wege. Das im Auftrag der NEW mobil und aktiv von der Düsseldorfer Ingenieurgesellschaft Lindschulte erstellte Betriebskonzept vom 03.07.2020 führt als Umsteigezeit für die am weitesten voneinander entfernten Haltestellen sieben Minuten auf; gemäß dem aktuellen Blockabfahrtsplan sind es hingegen gut drei Minuten.

    „Wenn die NEW mobil und aktiv bei ihrer derzeitigen Fahrplangestaltung bleibt, wird der ZOB nicht funktionieren“, meint Wolkowski und verweist auf das Betriebskonzept. Sieben Minuten lange Wege könnten beim System der Blockabfahrten nicht eingehalten werden. Weiter bräuchte es bei den Blockabfahrten andere Haltestellen, auch die Anschlüsse an die Deutsche Bahn müssten optimiert werden. „Die Anpassung an das Betriebskonzept wird nicht umsonst zu haben sein“, schätzt Wolkowski. Zu klären sei, ob und wie diese Anpassung bezahlt werden könne.

    Was den Grünen aber am meisten ärgert: „Für Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, sind solch lange Wegeverbindungen ein Schlag ins Gesicht; ein moderner Busbahnhof muss vor allem auch auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter und älterer Menschen Rücksicht nehmen.“

    Gar nicht berücksichtigt wurden bei den Planungen für den neuen ZOB bislang die Corona-Pandemie und die mit dieser Infektionskrankheit verbundenen notwendigen Einschränkungen, insbesondere die Abstandsregelungen, merkt Wolkowski an. „Das von der NEW mobil und aktiv bestellte Ingenieurbüro Lindschulte stellt fest, dass das aufgestellte Betriebskonzept allen Anforderungen des Nahverkehrsplans der Stadt entspreche. Das bezweifeln wir angesichts der aktuellen Sachlage aber “, sagt der Grünen-Politiker. „Ich glaube, da müssen noch ein paar Hausaufgaben gemacht werden.“

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  • CDU/SPD wollen Bürgerideen nicht in die Planung einbeziehen

    CDU/SPD wollen Bürgerideen nicht in die Planung einbeziehen

    Das Projekt Umgestaltung soll final beschlossen werden, so will es die Koalition von CDU und SPD und zwar ohne Berücksichtigung einer Idee des Museumvereins.

    In nachfolgender Pressemitteilung wettert die GroKo insgesamt gegen Änderungswünsche aus der Bürgerschaft.

    In dem Projekt soll die innerstädtische grüne Lunge Hans-Jonas-Park gemeinsam mit dem Abteiberg aufgewertet werden, sowie der Schulhof des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums geöffnet werden.

    Die Bezirksfraktionen von CDU und SPD verstehen nicht, dass nach mehrfachen Vorberichten in den Gremien jetzt die FDP den Bau einer Mehrzweckhalle am Standort des alten Haus Zoar, direkt neben Haus Erholung fordert.

    Anmerkung der Redaktion: Offensichtlich wurden die Ideen für eine Mehrzweckhalle am ehemaligen Haus Zoar auch dort nicht berücksichtigt oder nicht ernstgenommen.

    Sebastian Laumen, SPD: „Durch das Nachkarten der FDP wird das gesamte Förderprojekt gefährdet. Wir reden hier immerhin von rd.3 Mio. €. Die jetzt vorgelegten Pläne sind eine sehr gute Grundlage um den Hans-Jonas-Park und den Abteiberg als wichtige grüne Lunge aufzuwerten und dort Angsträume für Menschen zu beseitigen. Auch die neben dem Haus Erholung geplante öffentliche Fläche für Sport und Fitness ist ein gutes Angebot an einer Stelle, wo wir solche Angebote bislang nicht haben.“

    Die nun vorliegenden Pläne haben eine lange Vorgeschichte und wurden in Workshops und Stadtteilrundgängen ausführlich mit den Bürgerinnen und Bürger sowie den ansässigen Institutionen diskutiert. Über die jetzt zu beschließenden Vorschläge wurde ein breiter Konsens hergestellt.

    Anmerkung der Redaktion: Das ist offensichtlich eine falsche Sichtweise.

    Christoph Dohmen, CDU: „Es ist schade, dass die FDP das mit der Bürgerschaft erarbeitete Ergebnis nicht akzeptiert, sondern eigene Vorschläge durchsetzen will. Wir finden die Vorschläge für den Hans-Jonas-Park und seiner weiteren Umgebung stimmig. Der Abteiberg verträgt an dieser Stelle keine neue Mehrzweckhalle, sondern braucht Freiraum. Eine Mehrzweckhalle neben Haus Erholung ist zugleich von der Anbindung und wegen fehlender Parkplätze gerade für den Vereinssport kein guter Standort.“

    Anmerkung der Redaktion: Ein großes Hotelprojekt sah die CDU als gut verträglich an, an dieser Stelle. Fehlende Parkplätze müssen nun herhalten für eine ablehnende Argumentation.

    Auch im Planungs- und Bauausschuss wollen CDU und SPD das Projekt nicht mit neuen Prüfaufträgen verwässern, nur weil die angedachte Lösung der FDP nicht passt.

    Annette Bonin (CDU) und Thomas Fegers (SPD): „Mönchengladbach kann sich glücklich schätzen, dass endlich auch der Hans-Jonas-Park eine neue Qualität als zentrale grüne Oase für Menschen bekommt. Da sind wir näher am Bürger und der Abteiberg sollte jetzt nicht wieder mit Bauvorhaben zugestellt werden. Wenn wir eine Mehrzweckhalle oder Sporthalle im Zentrum realisieren wollen, dann besser im Bereich der Lüpertzender Straße oder Berliner Platz.“

    Anmerkung der Redaktion: Warum liegt die Planung für eine Mehrzweckhalle bisher nicht vor?

    Bürgeridee zur Planung einer Mehrzweckhalle neben Haus Erholung

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  • Radfahrende schützen, Überholverbot auf engen Straßen

    Radfahrende schützen, Überholverbot auf engen Straßen

    DIE LINKE fordert: Beschilderung im Rahmen des Mindestabstand beim Überholen von Fahrrädern / Überholverbot

    Seit 2020 müssen Kraftfahrzeuge beim Überholen von Radfahrenden innerorts einen Mindestabstand von 1,5 m halten.
    Nach einer Anregung der Linken im Aufsichtsrat der NEW mobil & aktiv weisen auch Aufdrucke auf der Rückseite der Busse darauf hin.

    Jedoch halten sich viele Autofahrende nicht daran, vermutlich oft, weil sie den Abstand gar nicht richtig einschätzen können. „Wo zwei PKW noch gerade aneinander vorbeikommen, ist das Überholen eines Radfahrenden schon oft nicht mehr möglich“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Denn ein Auto hat derzeit eine Durchschnittliche Breite von 1,80 m, ein Rad ist etwa 70 cm breit. Wird zur Radbreite noch der Mindestabstand genommen und wird noch Abstand zum Fahrbahnrand gehalten, um Dooring-Unfälle zu vermeiden, liegen wir also deutlich über der Breite eines PKW.“

    Die Linksfraktion zieht daraus Konsequenzen und beantragt bei allen Straßen die enger als 4,50 m sind ein Überholverbot für Zweiräder. Das dafür nötige Verkehrszeichen 277.1 gibt es seit diesem Jahr, es verbietet mehrspurigen Fahrzeugen (z. B. PKW) explizit das Überholen von Zweirädern. Einspurfahrzeuge (z. B. Fahrräder) dürfen sich aber weiterhin überholen.

    Obwohl die Straßenverkehrsordnung (StVO) durch den vorgeschriebenen Mindestabstand das Überholen auf engen Straßen de facto verbietet, ist die Realität, dass sich Autofahrende doch „mal eben vorbei quetschen“. Ein Überholverbotsschild hat einen deutlich verbindlicheren Charakter, meint Schultz: „Außerdem kann ein Überholvorgang dann rein aufgrund des Schildes geahndet werden, was deutlich einfacher ist, als eine Rekonstruktion des Abstandes beim Überholen.“

    Wie viele Straßen betroffen wären, kann DIE LINKE nicht abschätzen, jedoch dürfte fast jede Straße in Wohngebieten die Fahrbreite von 4,50 m unterschreiten, gerade wenn Parkzonen halb auf dem Gehweg und halb auf der Straße liegen.

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  • Bürgerideen am Abteiberg in den Planungsprozess integrieren

    Bürgerideen am Abteiberg in den Planungsprozess integrieren

    FDP fordert: „Event-Mehrzweckhalle“ soll mit eingeplant werden.

    Nachdem die ursprüngliche Idee eines Tagungshotels auf dem Gelände des ehemaligen Haus Zoar verworfen wurde, wurde in den letzten Monaten über viele Ideen diskutiert, wie eine zukunftsorientierte Gestaltung der Flächen am Abteiberg aussehen kann.

    Aus der Mitte des Museumsvereins entstand dabei u.a. die Idee einer „Event-Mehrzweckhalle“ für sowohl sportliche als auch kulturelle Nutzung.

    Die Verwaltung wird nun in der Bezirksvertretung Nord am 12.08.2020 ihr Konzept für eine Neugestaltung des Hans-Jonas-Parks vorlegen, bei dem die Idee einer Event-Mehrzweckhalle nicht aufgenommen wurde.

    Stattdessen soll auf dem Gelände des ehemaligen Haus Zoar ein Kleinspielfeld für Ballsportarten errichtet werden. „Die Nutzbarkeit dieser Fläche für den Schul- und Vereinssport begrüßt die FDP hier ausdrücklich, allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Außenflächen aufgrund der Witterungsverhältnisse nur temporär zu einer Verbesserung der Schulsportsituation führen können.“, betont die FDP Fraktionsvorsitzende Nicole Finger.

    „Mit einer auch für den Schulsport geeigneten Mehrzweckhalle an dieser Stelle könnte hingegen die Sporthallenversorgung sowohl für das benachbarte Gymnasium als auch für den Vereinssport unabhängig der Witterung ganzjährig verbessert werden“, ergänzt Andreas Terhaag, sportpolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion.

    „In einer Mehrzweckhalle am Abteiberg fänden am Wochenende nicht nur sportliche Veranstaltungen, sondern auch Kultur- oder Brauchtumsveranstaltungen ein Zuhause und es käme zu einer deutlichen Belebung des Abteibergs in den Nachmittags- und Abendstunden“, zählt Bernd Lamers, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Nord, weitere Vorteile einer solchen Hallenlösung auf.

    All diese Argumente führen dazu, dass die FDP in der Bezirksvertretung Nord die Idee aus den Reihen des Museumsvereins aufgreifen und einen Änderungsantrag zu dem von der Verwaltung vorgelegten Konzept einbringen wird, aufgrund dessen die Verwaltung alternativ auch die Realisierbarkeit einer Mehrzweckhalle für sportliche und kulturelle Nutzung prüfen soll. „Wir sind der Auffassung, dass diese Idee viele Vorteile bietet und daher unbedingt näher geprüft werden sollte. Zudem handelt es sich um eine Idee aus der Bürgerschaft und wer Bürgerbeteiligung ernst meint, greift solche Ideen auf und bindet sie in den Planungsprozess ein.“ begründet die Fraktionsvorsitzende Nicole Finger den Vorstoß der FDP.

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  • Kreis Viersen – Waldbrandrisiko: Überwachung aus der Luft

    Kreis Viersen – Waldbrandrisiko: Überwachung aus der Luft

    Anhaltende Trockenheit und Hitze erhöhen das Waldbrandrisiko.

    Um Gefahren frühzeitig zu erkennen, wird der Grenzwald aus der Luft beobachtet. Im Einsatz ist ein Hubschrauber der Landespolizei, der von der Düsseldorfer Bezirksregierung beauftragt wurde. Bei den Waldbrandüberwachungsflügen sind auch Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Viersen an Bord.

    „Wo und wann geflogen wird, legt die Bezirksregierung fest. Entscheiden dafür sind die Graslandfeuer- und Waldbrandindizes des Deutschen Wetterdienstes“, erklärt Kreisbrandmeister Rainer Höckels. „Bei den Überwachungsflügen geht es vor allem darum, Rauchentwicklungen, Brandentstehungen und auch Glutnester so früh wie möglich zu entdecken – das gelingt am besten aus der Luft.“

    Auf Grund der extremen Wetterlage war der Hubrauscher bereits am Samstag und Sonntag über dem Grenzwald im Einsatz. Auch in den nächsten Tagen behalten Experten der Düsseldorfer Bezirksregierung und des Kreises Viersen die Situation weiter im Blick.

    Kreisbrandmeister Rainer Höckels weist außerdem auf wichtige Verhaltensregeln für Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und Menschen, die mit dem Auto in Waldgebieten unterwegs sind, hin:

    Im Wald ist es verboten, zu rauchen.

    Werfen Sie keine Zigaretten oder brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug. Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Straßenrand – auch an der Autobahn.

    Parken Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft alle Modelle mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren – etwa viele Pkw mit Otto-Motoren. Aber auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI weisen diese Brandherde auf: Werden sie in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.

    Bitte beachten Sie, dass das Parken in Naturschuztgebieten und Landschaftsschutzgebieten außerhalb der ausgewiesenen Parkflächen grundsätzlich verboten ist.

    Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen.

    Respektieren Sie Verbote – zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten – und die Vorgaben, die das Land NRW etwa durch die Kontaktbeschränkung macht.

    Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112.

    Hindern Sie Entstehungsbrände nur durch Wasser und das Wegnehmen brennbaren Materials an der Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen. Löschdecken und ähnliches sind kein geeignetes Mittel im Kampf gegen Vegetationsbrände Wenn Sie im Kreis Viersen nicht genau wissen, wo Sie sich befinden, suchen Sie einen der ca. 1.900 rot-weißen Radwegweiser. Wenn Sie dann den Notruf wählen, können Sie den Disponenten der Kreisleitstelle die Nummer auf dem blau-weißen Aufkleber des Pfostens mitteilen (etwa „NTL202-2“). Diese Codes sind mit Koordinaten im System vermerkt.

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