Autor: Redaktion

  • Open Air – Lesungen im Schlosspark Wickrath

    Open Air – Lesungen im Schlosspark Wickrath

    Vorlesen fördert die Kreativität und gibt Leser und Zuhörer gleichermaßen die Chance, für ein paar Momente dem hektischen Alltag zu entfliehen. Für viele Kinder ist es das erste tägliche Ritual mit Mama oder Papa. Wie wäre es, wenn Sie zur Abwechslung mal gemeinsam mit Ihren Kindern einer wundervollen Geschichte zuhören könnten? Beim Team der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach entstand die Idee eines Vorlese-Events und die erfolgreiche Autorin Gabi Deeg ließ sich sofort dafür begeistern. Mit ihrem Werk „Zilli – Faustdick hinter den Zotteln“ ist sie am 26. Juli um 15 Uhr Uhr im Schlosspark in Wickrath zu Gast, ihr Buch handelt von Kinderängsten und wie man sie verscheucht. „Zilli“, zunächst nur „Bazille Nr. 177004“, genannt, befindet sich noch in der Ausbildung zur Angstbazille. Es will ihr nicht gelingen, anderen Angst zu machen. Beim Versuch, sich von anderen Angstbazillen etwas abzuschauen, lernt sie Mina kennen, die amüsante, völlig verpatzte Angstmacherei ist der Beginn einer Freundschaft…

    Am Abend wird es dann noch ein wenig spannender. Mit Arnold Küsters konnte die MGMG einen erfolgreichen Krimiautor aus der eigenen Heimat verpflichten. Auch am 26. Juli um 19.30 Uhr startet die Krimilesung für Erwachsene ebenfalls im Schlosspark in Wickrath. Arnold Küsters lebt und arbeitet als Journalist und Schriftsteller in Mönchengladbach. Derzeit schreibt der gebürtige Breyeller an seinem zehnten Roman. Arnold Küsters ist Mitglied im Syndikat e.V., dem Verein deutschsprachiger Krimiautorinnen und -autoren. Neben seinen Romanen veröffentlicht er Kurzkrimis und kriminelle Gedichte und ist als (Blues-) Musiker aktiv. Arnold Küsters ist gerne in England zu Gast. In diesem Jahr fällt aus bekannten Gründen der Urlaub dort ins Wasser. Um Cornwall dennoch nahe zu sein, hat er den Kurzkrimi „Kann mal einer Fisch?“ geschrieben. Küsters wird an dem Abend zudem Texte lesen mit Titeln wie: Die Grillage Bande, Trecker ins Jenseits, Gülle Queen oder Schnitt Lauch. Zwischendurch wird er sicher einige seiner schwarzhumorigen kriminellen Gedichte einstreuen.

    Auf dem Gelände am Schlosspark steht den Besuchern eine große Picknickwiese zur Verfügung, mitgebracht werden können Decken und Proviant jeder Art.

    Das Grillen ist untersagt, ebenso sind Sonnenschirme oder ähnliche Sichtbehinderungen nicht gestattet. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenfrei.

    Teilnahme nur mit Anmeldung unter event.deinmg.de möglich. Sie werden zur Angabe Ihrer personenbezogenen Daten aufgefordert. Diese Daten dienen lediglich zur Nachverfolgung der Kontaktketten im Infektionsfall und werden 4 Wochen nach der Veranstaltung vernichtet. Selbstverständlich geben wir keine Daten an Dritte weiter.

    Eintritt frei! Teilnahme nur mit Anmeldung ab sofort unter event.deinmg.de

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  • Erneuerung der Sportinfrastruktur: “Moderne Sportstätte 2022“

    Erneuerung der Sportinfrastruktur: “Moderne Sportstätte 2022“

    Um dem Sanierungsstau bei den Sportstätten im Land entgegenzuwirken, fördert die NRW-Koalition Sportvereine und -verbände vor Ort.

    Dazu werden mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ 300 Millionen Euro ausgeschüttet. „Der Breitensport des Landes profitiert von der Modernisierungsoffensive der NRW-Koalition. Ich freue mich, dass auch der Tennisclub Blau-Weiß Wickrath mit insgesamt 147.222 Euro (80 % der Gesamtkosten) gefördert wird. Damit erhöhen wir die Attraktivität des Sportangebots und setzen ein solides Fundament für ehrenamtliches Engagement“, betont Terhaag.

    „Die Förderung des Landes umfasst die Grundüberholung von fünf Tennisplätzen sowie die Sanierung der Sanitär- und Heizungsanlage im Vereinsheim. So sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung beim geförderten Sportverein für beste Bedingungen und viel Freude am Sport“, erläutert der Landtagsabgeordnete.

    Die Mittel des Förderprogramms fließen sowohl in Instandhaltung und Sanierung, als auch in barrierefreie, digitale, energetische und nachhaltige Projekte sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Das Förderprogramm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro aus und ist mit einem unkomplizierten Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide nutzerfreundlich gestaltet.

    „Jeder an der Sportbasis hat die Möglichkeit vom Landesprogramm zu profitieren, um den Sporttreibenden eine funktionstüchtige und zeitgemäße Sportinfrastruktur zu bieten“, erklärt Andreas Terhaag.

    Gefördertes Projekt:

    Tennisclub Blau-Weiß Wickrath e.V.

    • Energetische Sanierung des Clubhauses, der Beleuchtung und der Flutlichtanlage – 67.506 Euro
    • Sanierung der Tennisplätze und der Ballwand – 46.166 Euro
    • Sanierung der Duschräume im Clubhaus – 33.550 Euro
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  • Tiergarten-Jahreskarten zum halben Preis

    Tiergarten-Jahreskarten zum halben Preis

    Pünktlich zur Ferienzeit bietet der Tiergarten Mönchengladbach auch in diesem Jahr wieder Halbjahreskarten an.

    Zum Preis von 30 Euro können entweder Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln bis einschließlich 31. Dezember so oft sie möchten die Anlage am Pixbusch besuchen.

    Auf sie warten unter anderem eine Reihe von Jungtieren, der vor zwei Jahren runderneuerte und vergrößerte Spielbereich sowie – ganz aktuell – das hübsche neue Hühnerhaus neben dem Kassenbereich.

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  • Schließung von Warenhäusern in Rheydt – SPD setzt auf neuen Mut und Perspektiven des Einzelhandels

    Schließung von Warenhäusern in Rheydt – SPD setzt auf neuen Mut und Perspektiven des Einzelhandels

    „Nach dem angekündigten Aus für Karstadt erreicht uns von Real die nächste Hiobsbotschaft. Anfang 2021 schließen sich die Türen an der Moses-Stern-Straße.“

    Dies meldet die SPD am Dienstag in einer Pressemitteilung.

    „Die Entscheidungen von Großkonzernen, die keinerlei Rücksicht auf die Standorte nehmen, sondern nur auf Profit und Verkaufswert schauen, kann ich einfach nicht mehr gutheißen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und der Kommunen. Gerade für die Mitarbeiter*innen müssen jetzt schnell neue Perspektiven aufgezeigt werden“, sagt die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    SPD-OB-Kandidat Felix Heinrichs macht deutlich: „Ich will, dass wir unseren Blick neu ausrichten. Wir dürfen nicht immer nur auf die Großen schauen, sondern müssen mehr an die Mittleren und Kleinen denken. In Rheydt gibt es eine ganze Reihe von guten, inhabergeführten Geschäften. Sie sind die Zukunft! Individualität, ein klares Bekenntnis zu Rheydt und immer wieder der Mut zur Veränderung werden in diesen Läden groß geschrieben.“

    Der Neubau des Rathauses wird begrüßt, weiß Tonda Löffler, Ratskandidat für die Rheydter Innenstadt: „Das Rathaus löst aber bei weitem nicht alle Probleme. Der Neubau ist aber ein Signal, dass Stadt und Politik Rheydt nicht vergessen haben. Im Gegenteil: Der Stadtteil steht im Fokus.“ Gerade die Nahversorgung sei wichtig, so Löffler: „Rheydt muss als Wohnstandort attraktiv sein. Fußläufige Einkaufsmöglichkeiten sind für alle Menschen, speziell aber für Ältere wichtig.“

    Für Felix Heinrichs geht es jetzt um eine neue Perspektive: „Meine Gespräche mit und Besuche bei Einzelhändler*innen in Rheydt zeigen mir, dass der Wille zum Aufbruch da ist. Und ich will der Partner im Rathaus sein, der Steine aus dem Weg räumt. Die Ideen sind da, lasst uns anpacken.“

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  • NEW bietet Familientickets für die Bäder an

    NEW bietet Familientickets für die Bäder an

    Pünktlich zum Start der Sommerferien sind ab Mittwoch, 1. Juli, Familientickets für die Bäder der NEW verfügbar.

    Besucher können die Tickets ausschließlich über den Ticketshop
    www.new-baeder.de/shop erwerben.
    Eine Familienkarte für vier Stunden kostet 10,30 Euro.
    Das Ticket gilt für bis zu fünf Personen, darunter dürfen höchstens zwei Erwachsene sein.

    Zur Buchung müssen die Besucher im Onlineshop das Familienticket auswählen, bis zu vier kostenlose Zusatztickets können dann hinzugefügt werden.
    Aufgrund der Mehrwertsteueranpassung sind die einzelnen Tarife ebenfalls angepasst worden. Die aktuellen Öffnungszeiten der Bäder gibt es auf einen Blick im Ticketshop.

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  • Populismus der CDU gefährdet Förderung der Ernst-Reuter-Sportanlage

    Populismus der CDU gefährdet Förderung der Ernst-Reuter-Sportanlage

    Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Ziel ist es, vor allem lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

    Im Zuge dieses Förderprogramms ist auch eine Aufwertung der Ernst-Reuter-Sportanlage vorgesehen. 1,7 Mio. Euro Fördergelder erhofft sich die Stadt, um die städtische Sportanlage durch Modernisierung und Erweiterung als zentrale Spielstätte für den Breiten-, Schul- und Vereinssport zu etablieren. Besonders der Bau eines Kunststoffrasen-Mini-Spielfeldes soll die gesellschaftliche Teilhabe und die Öffnung des Quartiers stärken. Ein umlaufender, beleuchteter Weg soll eine attraktive Wegeverbindung für das Quartier schaffen und als ganzjährige Laufstrecke genutzt werden.

    „Wenn Frau Bonin und Herr Baues nun eine „Ausschüttung von ca. 1.700.000 € an den FC“ öffentlich in Frage stellen, um auf die die große Welle der Solidarität für die Frauenmannschaften des 1. FC aufzuspringen, ist das reiner Populismus. Die beantragten Fördermittel fließen nicht an den Verein, sondern in eine städtische Sportanlage,“ so Nicole Finger, Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion.

    Der sportpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und FDP-Kreisvorsitzende, Andreas Terhaag, sieht in diesem Vorgehen sogar eine große Gefahr:
    „Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ ist die Förderung eines einzelnen Sportvereins überhaupt nicht förderfähig. Wie soll der Fördergeber reagieren, wenn er auf diese Aussagen der CDU-Ratsfraktion stößt?“

    Die beiden FDP-Politiker appellieren an die CDU, das falsche Bild des Förderzweckes in der Öffentlichkeit zu korrigieren.

    „Auch wir wollen eine Lösung für die betroffenen Mannschaften. Ich habe auch schon persönlich mit dem FC über die Thematik gesprochen. Drohungen und ein Ausflug in die Unsachlichkeit helfen dabei aber nicht“, so Terhaag.

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  • 6.200 Bälle für Kinder und Jugendliche in der Stadt

    6.200 Bälle für Kinder und Jugendliche in der Stadt

    Eine besondere Aktion haben sich Borussia und deren Ausrüster Puma für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt ausgedacht.

    Zum Saisonende werden insgesamt 6.200 Bälle gespendet und an Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen in der Stadt verteilt.
    Stellvertretend für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt haben nun einige Kinder der katholischen Grundschule Holt mit ihrer Schulleiterin Anja Hopstätter die Bälle in Empfang genommen.

    „Wir freuen uns sehr über die große Anzahl an gespendeten Bällen, die vielen Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Stadt zugutekommen werden“ sind sich Harald Weuthen, Fachbereichsleiter des Fachbereiches Schule und Sport und Klaus Röttgen, zuständig für den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie einig.

    Auch die Kinder der katholischen Grundschule Holt konnten es kaum abwarten und haben die Bälle sofort auf dem frisch sanierten Mini-Spielfeld ihres Schulgeländes ausprobiert.

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  • Fluglärm-Einwendungen wurden der Bezirksregierung übergeben

    Fluglärm-Einwendungen wurden der Bezirksregierung übergeben

    Am Freitag, 26.6.2020 haben die Initiativen gegen den Fluglärm die Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren (zweite Auslegung) des Flughafens Düsseldorf zur Kapazitätserweiterung an Herrn Goetzens (Bezirksregierung Düsseldorf) übergeben.

    Die drei Initiativen aus den Städten Kaarst, Korschenbroich und Mönchengladbach konnten insgesamt über 4900 Widersprüche von Bürgerinnen und Bürgern gegen die zweite Auslegung einreichen.

    Neben den inhaltlichen Kritikpunkten an der Kapazitätserweiterung, waren vor allem viele Einwendungen wegen der Auslegung zur Zeit der Corona Pandemie eingegangen. Hierbei wurde vor allem deutlich, dass eine Beteiligung der Bürger an diesem Verfahren, nur unter erheblichen Einschränkungen möglich war.

    Das dennoch insg. fast 5000 Widersprüche aus diesen drei Kommunen bei der Bezirksregierung eingegangen sind,  ist schon beachtlich.  
    Für Mönchengladbachs Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ konnte der Vorsitzende Frederick Skupin  280 Widersprüche persönlich überreichen.

    „Wir gehen davon aus, dass mindestens noch 200 Einwendungen per Post aus Mönchengladbach direkt an die Bezirksregierung gegangen sind. Somit rechnen wir mit ca 5oo Einwendungen alleine aus Mönchengladbach. Das ist  unter den gegebenen Umständen der Pandemie, ein sehr gutes Ergebnis“ so Frederick Skupin in seiner Stellungnahme dazu.

    Die erneuten Widersprüche werden nun von der Bezirksregierung geprüft und das Ergebnis der Politik, also dem Landesverkehrsministerium vorgelegt. Ob es dann noch weiteren Klärungsbedarf seitens der Landesregierung gibt, bleibt offen.  

    „Mit einer Entscheidung in diesem Jahr ist sicher nicht zu rechnen“, so Frederick Skzupin abschließend.

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  • Neue Hotline für Theater-Abonnenten

    Neue Hotline für Theater-Abonnenten

    Die Coronaviruskise hat viele Abläufe und Bereiche des Theaters ordentlich durcheinander gewirbelt. Auch die Abonnements des Mehrspartenhauses sind von einigen Corona-bedingten Änderungen betroffen.

    Damit sich Abonnentinnen und Abonnenten auch während der Theaterferien darüber informieren können, wie es mit ihrem Abo weitergeht, hat das Theater eine kostenlose Hotline eingerichtet.

    Ab dem 29. Juni freuen sich Kristina Heinen und Beatrix Töpperwein auf Anrufe unter 0 800 08 01 80 8 oder E-Mails an abo@theater-kr-mg.de.

    Die beiden Abo-Beraterinnen sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr zu erreichen. Die Hotline soll zunächst bis Ende des Jahres bestehen bleiben.
    Für alle Besucher, die Karten im Freiverkauf erwerben möchten, ist das Team der Theaterkasse ab dem August wieder erreichbar. Dann startet auch der Vorverkauf vorerst für alle Veranstaltungen, die bis 31. Oktober stattfinden.
    Bis zum 10. August sind aus organisatorischen Gründen nur die Premierentermine auf der Homepage des Theaters angelegt.
    Ab dem 1. September können Tickets aller Vorstellungen bis einschließlich Dezember 2020 gebucht werden.

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  • Landesregierung: Hilfen für Brauchtum

    Landesregierung: Hilfen für Brauchtum

    Schon Ende April hatte die NRW-Koalition Hilfen für Brauchtums-, Traditions- und Heimatvereine beschlossen. Nun wird das Programm mit 28 Millionen Euro großzügig ausgestattet und ist ab 15. Juli startklar.

    Trotz der zunehmenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen fallen derzeit und in den nächsten Monaten noch viele Veranstaltungen und damit auch Erlöse für Vereine weg.
    Karnevalsgesellschaften, Schützenvereine und andere sind deshalb dringend auf Unterstützung angewiesen.

    Der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag freut sich, dass die Vereine nun die zugesagte Unterstützung erhalten: „Viele Vereine und Gesellschaften aus Mönchengladbach haben schon nachgefragt. Ich bin sehr froh, dass wir in der NRW-Koalition beschlossen haben, nun den Menschen, die sich ehrenamtlich im Brauchtum, in der Nachbarschaftshilfe und an vielen weiteren Stellen für andere einsetzen, mit 28 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Viele dieser Gruppen sind in besonderer Weise von den Einschränkungen betroffen. Sie brauchen dringend Hilfe, damit sie die Krise überstehen und auch in Zukunft für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft eintreten können. Ab 15. Juli können nun Anträge auf Hilfen gestellt werden. Wir Freien Demokraten haben angekündigt, das Brauchtum in Nordrhein-Westfalen während der Durststrecke der Corona-Pandemie nicht im Regen stehen zu lassen. Wir halten Wort.“

    Mit den Landeszuschüssen der NRW-Koalition können Vereine, denen coronabedingt Erlöse aus Veranstaltungen, Eintrittsgeldern oder Vermietung fehlen und die durch die laufenden Kosten in ihrer Existenz gefährdet sind, bis zu 15.000 Euro als einmaligen Zuschuss erhalten.

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  • Fahndung nach vermisster 14-Jähriger – Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe

    Fahndung nach vermisster 14-Jähriger – Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe

    Die Vermisste wurde am 26.06.2020, gegen 00:30 Uhr, letztmalig durch Betreuungspersonal in ihrer Wohngruppe gesehen. Gegen 06:00 Uhr wurde festgestellt, dass die Vermisste die Wohngruppe verlassen hatte.

    In zurückliegender Zeit hat die Vermisste suizidale Absichten geäußert. Zudem kann eine Gefährdung durch fremde Personen nicht ausgeschlossen werden.

    Als die 14-Jährige das letzte Mal aus selbigem Grund durch die Polizei gesucht wurde, erkannte ein Passant sie in Bonn wieder. Sie wurde von dort abgeholt und wieder in Obhut genommen.

    Mit Einverständniserklärung der Eltern bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit, sie bei der Suche zu unterstützen. Die Vermisste ist von hagerer Figur, 1.65m groß und hat dunkelbraune Haare sowie braune Augen. Welche Kleidung sie zur Zeit des Verschwindens trug ist nicht bekannt.

    Die Fahndung mit einem entsprechenden Lichtbild der 14-Jährigen finden Sie hier:

    Die Vermisste soll neben Personen in der Stadt Bonn auch soziale Kontakte nach Köln und Solingen haben.

    Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten bitte direkt an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (cw)

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  • Krise als Chance: Tablets und Skype im Altenheim

    Krise als Chance: Tablets und Skype im Altenheim

    Bei der städtischen Sozial-Holding hat der Corona-Lockdown die Digitalisierung bei Bewohnern und Beschäftigten der Altenheime vorangetrieben.

    Susanne Wallrafen leitet die Abteilung Projekte bei der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach. Als Kommunaler Partner im Forschungsprojekt Urban Life+ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung arbeitet das städtische Tochterunternehmen mit weiteren Partnern daran, die Selbstbestimmung und Teilhabe von Seniorinnen und Senioren im öffentlichen Raum zu verbessern.

    In Zeiten der Corona-Beschränkungen eine fast unlösbare Aufgabe: Betretungsverbot, Besuchsverbot, Kontaktverbot, Veranstaltungsverbot, zahlreiche öffentliche Einrichtungen geschlossen. Deshalb mussten Susanne Wallrafen und ihr Team die Projektarbeit neu ausrichten.

    Wallrafen: „Wir haben als Träger der sieben städtischen Altenheime überlegt, wie wir in der Corona-Zeit aktiv werden können. Wir konnten nicht mehr raus in die Stadtteile, um dort mit den alten Menschen zu arbeiten. So sind wir auf die Idee gekommen, die für das Projekt angeschafften Tablets in die Altenheime zu bringen und dort zu nutzen.“

    Mit den Tablets können die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen skypen. Das war vor allem in der Zeit des Besuchsverbots eine große Hilfe und Entlastung. Nach nur vier Wochen gab es bereits mehr als 150 Bewohnerinnen und Bewohner, die regelmäßig mit ihren Angehörigen skypen.

    „Dabei werden sie von geschulten Beschäftigten unterstützt, die den kompletten Ablauf organisieren“, berichtet Susanne Wallrafen. Die Unterstützung ist notwendig, weil viele Bewohner keine Erfahrung mit der Technik hatten. Welche Hilfe gebraucht wird, sei dabei sehr individuell. Es beginnt beim Nummer wählen und geht hin bis zum Festhalten des Tablets. „Es ist eine zentrale Erkenntnis, die wir in UrbanLife+ gewonnen haben, dass bei dieser Zielgruppe eine Unterstützung im gesamten Prozess unumgänglich ist“, erklärt Wallrafen.

    Wenn die Hilfe gewährleistet ist, verlieren die Bewohnerinnen und Bewohner rasch die Angst vor der Technik und motivieren sich gegenseitig, es immer wieder neu zu versuchen.
    Eine Erfahrung die nachwirkt: Die Chance, ganz einfach per Videoanruf mit Angehörigen, mit Bekannten und Freunden in Kontakt zu treten, hat viele Bewohnerinnen und Bewohner begeistert.
    Bei dem guten Wetter der vergangenen Tage haben viele Bewohnerinnen und Bewohner die Tablets mit nach draußen genommen.
    „Die Bereitschaft, sich auf Digitalisierung einzulassen, hat sich durch die Krise in unseren Häusern viel schneller umsetzen lassen, als es sonst möglich gewesen wäre“, so das Fazit der Projektleiterin.

    Dabei soll der Kontakt über das Tablet nicht auf die Corona-Zeit beschränkt bleiben. Die Bewohner haben oft Bekannte, Enkel oder Urenkel, die weit weg wohnen. Sich dennoch regelmäßig zu sehen und in Verbindung treten zu können, ist viel wert. Deshalb soll die Arbeit mit den Tablets weitergehen und fest in den Aufgabenbereich des Sozialen Dienstes der Altenheime übernommen werden.

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  • Entdecke Mönchengladbach – ab dem 1. Juli wieder möglich

    Entdecke Mönchengladbach – ab dem 1. Juli wieder möglich

    Die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach freut sich, nach der langen Corona-bedingten Pause ab dem 1. Juli mit den regional und überregional beliebten Stadttouren wieder starten zu können.

    Natürlich muss es auch hier Hygiene- und Verhaltensregeln nach der Corona-Schutzverordnung geben. Ausführliche Hinweise erhalten die Teilnehmer schon bei der Buchung und natürlich sind sie auch auf dem Touristik- und Freizeitportal www.deinmg.de  (Rubrik Stadttouren) zu finden und downzuloaden.
    Grundsätzlich gilt für die Gesundheit aller Beteiligten auch hier: 1,50 m Abstand halten,  maximal 9 Teilnehmer plus Stadtführer (bei Bedarf werden mehrere Touren an einem Termin angeboten) und das Tragen eines Mund- u. Nasenschutzes beim Betreten von Gebäuden und während des Aufenthaltes dort. Per Akustikverstärker wird trotz Abstand dafür gesorgt, dass der Unterhaltungswert der informativen Stadttouren nicht auf der Strecke bleibt und ein eindrucksvolles Erlebnis ist. Mit den hier vorgestellten Touren wird nun zum 1. Juli gestartet:

    Stadt-Tour Komm mit Kunst „kucken“

    Kunstfreunde werden bei dieser Tour am Samstag, dem 4. Juli 2020 richtig viel Freude haben. In der Gladbacher Innenstadt befinden sich viele Kunstwerke im öffentlichen Raum. Besonders der ehemalige Klostergarten, der heutige Skulpturengarten unterhalb des Museums Abteiberg, hat eine hohe Dichte an Kunstwerken. Mit seinen künstlich geschaffenen „Reisterrassen“ und dem Ambiente eines Barockgartens, zeigt er Plastiken und Skulpturen internationaler Künstler wie z. B. Anatol Herzfeld, Giuseppe Penone, Jorge Pardo, Bernhard Luginbühl, François Morellet. Hier kann der Besucher sich nicht nur an den Kunstobjekten erfreuen, sondern auch zur Ruhe kommen und seine Seele baumeln lassen – und das inmitten des Stadtzentrums. Einige dieser Kunstwerke haben eine besondere Geschichte, erzählen Amüsantes oder Tragisches. Wie man über Geschichte und Geschichten mit Kunst in Kontakt kommt, vermittelt diese Tour. Der etwa 1,5-stündige Spaziergang startet um 15 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz am Geroweiher, Schild´„Stadt-Touren“.

    Parkspaziergang : Wickrather Schlossgeschichten

    Nah der Innenstadt und doch gefühlt weit entfernt, liegt das barocke Schloss Wickrath mit seinem wunderschönen liebevoll angelegten Schlosspark direkt an der Niers. Dies ist einer der schönsten Orte in Mönchengladbach, um seine Seele baumeln zu lassen. Friedrich Wilhelm Otto Freiherr von Quadt ließ zwischen 1746 und 1772 durch den aus Maastricht stammenden Baumeister Matthieu Soiron anstelle der spätmittelalterlichen Wasserburg Wickrath ein achsialsymmetrisch geplantes Barockschloss erbauen. In einer für das gesamte Rheinland einmaligen kronenförmigen, von Weihern und Lindenalleen geprägten Parkanlage entstand in der Niersaue nach französischen Vorbildern eine absolutistischem Selbstverständnis folgende, in Vor- und Hauptburg gegliederte Schlossanlage. Der informative Spaziergang durch den Park des Schlosses Wickrath, eine der bedeutendsten Barockanlagen nördlich der Alpen, lässt die Macht und Pracht eines vergangenen Zeitalters wieder lebendig werden, denn im architektonischen Meisterwerk der Parkanlage scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der etwa 90-minütige Parkspaziergang startet am 5. Juli  um 15 Uhr, Treffpunkt: Schlosspark Wickrath, Brücke am Parkplatz, Schild „Parkführungen“.

    Stadt-Tour Mit dem Mönch durch die Geschichte

    Beim geheimnisvollen Mönchs-Spaziergang führt der Mönch durch die abendliche Altstadt und erzählt dabei von Mönchengladbachs Stadtgeschichte. Das Leben des Grafen Balderich, seine Verbindung zur Vitusstadt und viele weitere spannende Geschichten gibt es für die Teilnehmer bei diesem Spaziergang. Das lässt Mönchengladbachs Geschichte wieder lebendig werden und lädt die Besucher dazu ein, in die damalige Zeit einzutauchen und zu erleben.  Und zum Ausklang und zur Stärkung können die Teilnehmer entspannt  in eine „Taverne“ am Alten Markt einkehren und den Rest des Abends genießen.   Der etwa 1,5-stündige Spaziergang startet um 19 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz am Geroweiher, Schild „Stadt-Touren“. Der Tour findet am 8. Juli, 22. Juli und am 29. Juli 2020 statt.

    Radrundfahrt:  Mönchengladbach mit dem Rad entdecken

    Die sportlichste Variante der Stadtrundfahrten ist die Tour „Mönchengladbach mit dem Rad entdecken“. Auf der etwa 20 km langen Strecke werden, auf verkehrsgünstigen und -sicheren Wegen, unter anderem Rheydt und Gladbach angefahren. Die insgesamt etwa drei Stunden dauernde Tour ist auch von ungeübten Radfahrern gut zu bewältigen. Die Tour startet am Samstag, dem 11. Juli 2020. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Radstation Rheydt am Rheydter Hauptbahnhof. Dort können bei Bedarf Fahrräder, Kindersitze und Fahrradhelme ausgeliehen werden. Kinder dürfen ab 12 Jahren mit dem eigenen Fahrrad teilnehmen, Kinder im Kindersitz fahren gratis bei den Eltern mit.

    Stadt-Tour Der Nachtwächter Rundgang

    „Hört Ihr Leute, lasst Euch sagen…“ so klang der Ruf des Nachtwächters vor langer Zeit, wenn er durch die Gassen schritt und singend jede Stunde, die die Kirchturmuhr anzeigte ankündigte und dabei auf die Stadt aufpasste. Mit Hellebarde, Horn und Laterne nimmt der Nachtwächter Sie mit auf eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Historische Plätze und Gebäude gehören ebenso zu dieser Führung wie vielfältige Döhnkes und Vertäll aus der historischen Stadtgeschichte. Erfahren Sie, wer die drei wichtigsten Personen des niederen Standes waren und mit welchen Aufgaben Nachtwächter betraut waren. Besuchen Sie mit dem Nachtwächter Orte, deren ursprüngliche Bedeutung Sie nicht erahnt hätten und erfahren Sie Geschichten, die sich darum ranken. Tauchen Sie ein in das bewegte und ereignisreiche Leben der Nachtwächter aus vergangenen Tagen. Der Nachtwächter-Rundgang startet am Mittwoch, dem 15. Juli 2020   um 19 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz am Geroweiher, Schild „Stadt-Touren“.

    Stadtrundfahrt:  Mönchengladbach mit dem Bus entdecken

    Für Samstag, den 18. Juli 2020 bietet die MGMG eine große Stadtrundfahrt an. Die informative und spannende Tour durch 1000 Jahre Stadtgeschichte führt im modernen Reisebus zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten Mönchengladbachs. Gestartet wird um 15 Uhr am Parkplatz Geroweiher/Schild „Treffpunkt Stadt-Touren“. Unter anderem führt die Tour vorbei am Bunten Garten,  Wasserturm dann geht es weiter zum Nordpark, der exemplarisch für den wirtschaftlichen Wandel in Mönchengladbach steht. Weitere Stationen werden der Stadtwald Rheydt, die Stadtteile Rheindahlen und Hockstein, Schmölderpark, Rathaus Rheydt, die Brucknerallee, Fischerturm, Amtsgericht, Blauhaus, Textilakademie, Monforts Quartier mit dem Textiltechnikum, Volksgarten, Kaiser-Friedrich-Halle, Jonaspark, Minto, Sonnenhausplatz, Museum Abteiberg, Alter Markt  und durch den Stadtteil Speick zurück zum Geroweiher. Genießen Sie die faszinierende Stadtrundfahrt durch Mönchengladbach im modernen und   komfortablen Reisebus und lassen Sie sich von der Geschichte der  sympathischen Stadt, der rheinischen Lebensart und den unterhaltsamen Anekdoten mitreißen. Mönchengladbach pur!

    Buchungen:

    Reisebüro Haupts, Neusser Straße 317, Tel.: 02161-82 09 80, www.haupts-reisen.de, Mo-Fr 9.30 -18.30 Uhr, Sa 10 -13 Uhr

    TOURIST INFO, Alter Markt 9, 02161-93 09 20, Mo – Fr 9.30 – 12.45 Uhr und 14 – 18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

    sowie online unter  www.stadttouren-mg.de  oder www.deinmg.de

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  • @Gesundheitsminister: „Weiter so“ darf es für Pflegende nicht geben!

    @Gesundheitsminister: „Weiter so“ darf es für Pflegende nicht geben!

    Die Aktionswebsite www.pflegenachcorona.de des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet Pflegenden eine Plattform für ihre Forderungen an Politik und Gesellschaft: für eine bessere Pflege jetzt und in Zukunft.

    Hunderte Forderungen sind seit dem Start Mitte Mai eingegangen. Anlässlich der ursprünglich vorgesehenen Gesundheitsministerkonferenz projizierte der DBfK jetzt einige von ihnen an Berliner Institutionen und mahnte an, den politischen Versprechen Taten folgen zu lassen.

    „Erinnern wir uns auch nach der Krise noch, was unverzichtbare Arbeit in der Pflege, in der Versorgung, … was sie uns wirklich wert sein muss?“, fragte Bundespräsident Walter Steinmeier in seiner diesjährigen Osteransprache.

    „Eindeutig nein“, antwortet DBfK Bundesvorstandsmitglied Martin Dichter, dessen Regionalverband Nordwest nun die öffentlichkeitswirksame Aktion in Berlin vorbereitet hat. „Seit sich zeigt, dass COVID-19 bei uns nicht zu den Verwerfungen und Katastrophenbildern geführt hat, wie wir sie aus anderen Ländern gesehen haben, ist von so genannter Systemrelevanz keine Rede mehr. Und von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen, adäquater Bezahlung und einer besseren Vereinbarkeit von Pflegeberuf und Familie erst recht nicht. Dafür haben wir diese Aktion ins Leben gerufen. Wir lassen nicht locker, wir haken nach und erinnern die Politikerinnen und Politiker an ihre Versprechen in den vergangenen Wochen und Monaten.“

    Das waren schon große Worte, die da gemacht wurden, nachzulesen auf der Aktionswebsite www.pflegenachcorona.de. – „Wie wir mit dem Thema Pflege umgehen, wird darüber entscheiden, wie menschlich unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert bleibt.“ (Hubertus Heil) – „Pflegekräfte haben ein Recht auf attraktive Löhne und zeitgemäße Arbeitsbedingungen.“ (Andreas Westerfellhaus) – „… dass wir all denjenigen, die wir jetzt als ganz wichtig für unser Zusammenleben empfinden, dann auch hinterher den Respekt erweisen und ihnen endlich und dauerhaft und nicht nur jetzt in dieser Situation höhere Löhne zahlen.“ (Olaf Scholz)

    Was ist von diesen Worten geblieben? Finanzminister Olaf Scholz schnürt das größte finanzielle Unterstützungspaket aller Zeiten für die Wirtschaft. Stichwort Pflege? Fehlanzeige. DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein sagt dazu: „Es zeigt sich wieder einmal überdeutlich: Beruflich Pflegende können sich nicht darauf verlassen, dass sich die Bedingungen zu ihren Gunsten verändern. Sie müssen selber aufstehen, laut werden und immer wieder aktiv eine Verbesserung ihrer Situation einfordern. Selbstverständlich unterstützen wir sie hierbei als ihr Berufsverband, zum Beispiel mit solchen Aktionen.“

    Was Pflegende fordern, war in Berlin, wo heute die Gesundheitsministerkonferenz der Länder getagt hätte, nicht zu übersehen:

    • @AngelaMerkel: Menschenwürdige Pflege möglich machen!
    • Bessere Bezahlung + bessere Arbeitsbedingungen = Pflege der Zukunft!
    • @Gesellschaft: Gesundheit und Pflege geht uns alle an!
    • Mitsprache: Keine Entscheidungen über uns ohne uns!
    • @Hubertus Heil: Eine armutsfeste Rente für unsere Arbeit für die Gesellschaft!
    • @Kolleg/innen: aufstehen, unbequem werden und sich stark machen für die Pflege!
    • Personalberechnung: nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet, sondern am tatsächlichen Pflegebedarf!
    • @Jens Spahn: Stimmrecht im G-BA – wir sind die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen!
    • Klatschen ändert nichts: wir brauchen mehr Personal und mehr Geld!
    • Pflege kann nicht jede/r!
    • @Gesellschaft: Professionelle Pflege kostet Geld! Gewöhnt euch daran!
    • Bei Personalmangel Betten sperren: keine gefährliche Pflege mehr!
    • @DKG: Verlässliche Dienstpläne, damit die Familie nicht zu kurz kommt! 
    • Neugestaltung des Gesundheitssystems: Menschen vor Moneten! 
    • @Jens Spahn: Mehr Pflegekompetenz rettet Leben!
    • Auszubildende nicht verheizen: sie sind die Zukunft!


    Die Aktion geht weiter, die Website www.pflegenachcorona.de wird um Folge-Aktionen bis zur Abschlusskundgebung im November ergänzt. Wir sammeln weiter Forderungen von Pflegenden und werden Politik und Gesellschaft immer wieder mit den einzulösenden Versprechungen konfrontieren.

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  • Logiflex zieht um ins Gewerbegebiet Güdderath und schafft neue Arbeitsplätze

    Logiflex zieht um ins Gewerbegebiet Güdderath und schafft neue Arbeitsplätze

    Nachdem zunächst eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe auf dem Baugrund in der Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21 gefunden und entschärft wurde, rollen jetzt die ersten Baumaschinen über das Gelände.

    Foto Copyrigt:
    Goldbeck GmbH

    Generalübernehmer Goldbeck hat mit den Erdarbeiten begonnen, die das Fundament für eine 10.000 Quadratmeter große Logistikhalle, 2.000 Quadratmeter Konfektionierung und 500 Quadratmeter Bürofläche bilden.

    Die Logiflex GmbH wurde vor 14 Jahren mit dem Ziel gegründet, Kunden den gesamten Prozess der Warenabfertigung abzunehmen. Seither ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen, wie Inhaber und Geschäftsführer Bernd Fränzen erklärt: „Wir haben unsere Arbeitsabläufe stetig optimiert, um unseren Kunden eine effiziente, individuelle und preisgünstige Warenabfertigung bieten zu können. Gestartet sind wir 2006 mit zwei Mitarbeitern auf 400 Quadratmetern Lagerfläche. Dank unserer langjährigen Erfahrung und einem motivierten Team konnten wir mittlerweile auf 75 Mitarbeiter und 7.600 Quadratmeter Lagerfläche wachsen.“

    Bisher verteilen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Logiflex GmbH auf zwei Standorte. Wegen der positiven Unternehmensentwicklung sind die räumlichen Möglichkeiten ausgeschöpft – deshalb hat der Anbieter von Fulfillmentleistungen und Verpackungstechnik das Bauunternehmen Goldbeck mit der Planung und dem Bau eines neuen, zentralen Unternehmensstandorts beauftragt. „Durch den Hallenneubau ergibt sich für Logiflex weiteres Wachstumspotenzial im Hinblick auf die Bestandskunden und auf die Neukundenakquise. In diesem Zusammenhang werden zukünftig auch einige neue Arbeitsplätze geschaffen. Wir werden die Flächennutzung und Arbeitsablaufe optimieren und die notwendige Digitalisierung des Unternehmens vorantreiben. Der Neubau bietet uns zudem die Chance, gemeinsam mit Goldbeck ein nachhaltiges und energieeffizientes Gebäudekonzept zu entwerfen, das heutigen ökologischen Ansprüchen gerecht wird“, so Bernd Fränzen weiter.

    Der insgesamt 12.500 Quadratmeter große Gebäudekomplex entsteht auf einem rund 22.000 Quadratmeter großen Baufeld in der Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21. Die letzte freie Baulücke im Gewerbegebiet Güdderath liegt in einer Kurve und ist zweiseitig von bebauten Grundstücken begrenzt. Jens Kleinoth, Verkaufsingenieur der Goldbeck-Niederlassung Düsseldorf, über die baulichen Besonderheiten: „Wegen des konischen Geländezuschnitts gestalten sich die Erd- und Entwässerungsarbeiten etwas komplexer als üblich. Trotzdem avisieren wir, im August mit der Montage der Betonfertigteile zu beginnen. Im Januar 2021 ist die Fertigstellung geplant. Dann können Logistikzentrum und Bürogebäude von der Bau- in die Nutzungsphase übergehen.“ Die kurze Bauzeit ist in der besonderen Bauweise von Goldbeck begründet – dem elementierten Bauen mit System. „Wir bieten alle Planungs- und Bauleistungen aus einer Hand, die Bauelemente fertigen wir in eigenen Werken vor und montieren sie passgenau auf der Baustelle. Im Gegensatz zur konventionellen Bauweise machen wir uns dadurch weitestgehend unabhängig von äußeren Einflüssen. Sobald die Erdarbeiten abgeschlossen sind, geht es deshalb in großen Schritten voran,“ erklärt Jens Kleinoth.

    Über diese Planungssicherheit freut sich auch Bauherr Bernd Fränzen: „Mit Goldbeck haben wir einen kompetenten und lösungsorientierten Partner an unserer Seite, der unsere Anforderungen in ein optimales Flächen- und Gebäudekonzept übersetzt hat. Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zu unserem Heimatsstandort Mönchengladbach – und er legt die Basis für das weitere Wachstum unseres Unternehmens.“

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  • „Nordpark Kids“ das Betriebs-Kita-Konzept geht im Nordpark an den Start

    „Nordpark Kids“ das Betriebs-Kita-Konzept geht im Nordpark an den Start

    Familienfreundliche Unternehmen im Nordpark können zukünftig bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern punkten

    Voraussichtlich ab September dieses Jahres können Unternehmen im Nordpark ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser unterstützen. Denn die „Nordpark Kids“ an der Liverpooler Allee öffnen am 1. September ihre Türen. Die Realisierung einer Betriebskita im Businesspark Nordpark ist ein Novum für Mönchengladbach und nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung für alle beteiligten Projektpartner ein Highlight.

    In enger Abstimmung konnten die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH zusammen mit der Firma GEBAB Immobilien GmbH & Co. KG, der gemeinnützigen MUMM-Familienservice gGmbH, mit Unterstützung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach und des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein dieses interessante Projekt umsetzen.

    Die Kita „Nordpark Kids“ befindet sich mittig im Erdgeschoss eines sechsstöckigen Büroneubaus, der neben den Firmen EIZO Europe und Planprotect noch Mietflächen für weitere Firmen umfasst. Die Kita bietet Betreuungsplätze für insgesamt 50 – max. 56 Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren in Form von Belegplätzen für die im Nordpark ansässigen Unternehmen und ihre Angestellten an. Die Betreuungszeit beträgt 45 Stunden pro Woche. Bei Bedarf kann dieses Stundenkontingent erhöht werden. Es werden ausschließlich Kinder aufgenommen, deren Eltern im Nordpark arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern ihren Wohnsitz in Mönchengladbach haben oder nicht. Die Öffnungszeiten der Kita werden sich an den Bedarfen der berufstätigen Eltern ausrichten. Zum Einrichtungsstart öffnet die Einrichtung zunächst täglich um 7:00 Uhr und schließt um 17:00 Uhr, Anpassungen sind möglich. Der Träger fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in Bezug auf möglichst geringe jährliche Schließzeiten der Kita. Die pädagogische Arbeit findet in gut ausgestatteten Funktionsräumen statt, in denen die Kinder spielen und lernen können. Auch ein sehr großzügiges und naturnah gestaltetes Außengelände steht den Kindern zur Verfügung. In der Kita werden neben der Leiterin der Einrichtung ca. 10 weitere qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kinder unterstützen und begleiten.

    Träger der „Nordpark Kids“ ist die MUMM-Familienservice gGmbH mit Sitz in Mönchengladbach-Rheydt. Der Träger betreibt derzeit 14 Kitas in Mönchengladbach. Alle Kitas des Trägers arbeiten nach einem offenen Konzept, welches den Kindern größtmögliche Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Durch die Übernahme der Kosten für einen Belegplatz unterstützen die Firmen im Nordpark ihre Mitarbeitenden bei der Kinderbetreuung und der gemeinnützige Träger kann auf diese Weise die anteiligen laufenden Kosten für den Betrieb der Kita refinanzieren. Durch dieses neue Angebot haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Nordpark nun endlich die Möglichkeit, unkompliziert einen Betreuungsplatz in der Nähe ihres Arbeitsplatzes zu finden und können dadurch schnell aus der Elternzeit wieder in den Beruf zurückkehren. Durch die Möglichkeit zur schnellen Rückkehr der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den Beruf profitieren von diesem Betriebs-Kita-Modell in Zeiten des akuten Fachkräftemangels und der sich hieraus ergebenen Personalengpässe insbesondere die Arbeitgeber im Nordpark. Durch die familienfreundliche Personalpolitik verschaffen sich diese weitsichtigen Arbeitgeber erhebliche Wettbewerbsvorteile bei der Bindung und Suche nach neuen Fachkräften.

    Aufgrund der aktuellen Situation (Corona) konnte eine geplante Informationsveranstaltung bisher nicht stattfinden.
    Alle interessierten Unternehmen und deren Mitarbeitende haben die Gelegenheit im Rahmen von zwei ZOOM-Konferenzen am 01.07.2020 und am 23.07.2020 jeweils um 12.00 Uhr detaillierte Informationen zu Kosten und Abrechnungsmodalitäten, Anmeldung und Beauftragung sowie zum Konzept der Kita „Nordpark Kids“ zu erhalten.
    Die Konferenzen werden von der WFMG koordiniert.

    Nach der Anmeldung über die Website der WFMG unter event@wfmg.de erhalten die Teilnehmenden eine Anmeldebestätigung mit einem Link zur Zoom-Konferenz. Persönliche Beratungsgespräche (vorrangig telefonisch oder im kleinen Kreis) können bereits ab sofort stattfinden.

    Die Ansprechpartnerin dafür beim Träger der Kita ist Frau Helga Räder-ten Cate (stellvertretende Geschäftsführerin der MUMM Familienservice gGmbH), Telefon: 02166 / 98938-51 E-Mail: raeder-tencate@mumm-mg.de.

    Gerne stehen alle Projektpartner für weitere Fragen zur Verfügung und stellen dieses für Mönchengladbach einzigartige Betreuungsangebot vor. Unternehmen im Nordpark, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch einen Belegplatz unterstützen, gehen mit gutem Vorbild voran. Erziehung, Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit sind zentrale und gesellschaftliche Aufgaben, die es erfolgreich in Mönchengladbach umzusetzen gilt.

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  • Schwerer Schlag für Rheydt – Solidarität mit den Beschäftigten und Einsatz für eine dauerhafte Perspektive

    Schwerer Schlag für Rheydt – Solidarität mit den Beschäftigten und Einsatz für eine dauerhafte Perspektive

    Der Paukenschlag kam am Freitagmittag. Das Warenhaus Karstadt am Rheydter Markt gehört zu den 62 Standorten, die bundesweit geschlossen werden sollen.

    Die SPD Mönchengladbach erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten. Gülistan Yüksel, SPD-Chefin und Bundestagsabgeordnete erklärt dazu: „Die Entscheidung der Unternehmensleitung können wir nicht nachvollziehen. Sparpläne werden auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt. Wir kritisieren das deutlich! Vom Konzern erwarten wir, dass es eine klare Perspektive für die Beschäftigten gibt und kein Fall ins Bodenlose.“

    Die Stadt Mönchengladbach hat viel dafür getan, Karstadt in Rheydt zu halten. Das Gebäude wurde 2015 gekauft und so umgebaut, dass Karstadt auf verkleinerter Fläche weiter machen konnte. Durch den Ausbau des Basements mit weiteren Geschäften des täglichen Bedarfs wurde die Frequenz erhöht. Die Planung für das neue Rathaus in Rheydt haben Karstadt berücksichtigt.

    „Für uns ist jetzt elementar, dass kein Leerstand an zentraler Stelle in Rheydt entsteht“, sagt Felix Heinrichs, Oberbürgermeisterkandidat der SPD. Das Engagement der Handeltreibenden in der Innenstadt darf keinen Schlag bekommen. Heinrichs: „Wir müssen jetzt die Planungen für das Rathaus vorantreiben und neu überlegen, wie wir den Einzelhandel stärken.“ Hans-Willi Körfges, Landtagsabgeordneter für Rheydt, sieht eine besondere Verantwortung für Rheydt: „Mönchengladbach ist eine Stadt mit zwei Zentren. Die Menschen dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass Rheydt abgehängt wird. Daher zählt ein klares Bekenntnis zum Standort Rheydt. Das neue Rathaus ist genauso wichtig wie Investitonen in bezahlbares Wohnen in der Innenstadt und die Attraktivierung der Einkaufsstraßen.“

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  • Einladung zum öffentlichen Dialog„Verkehrswende Mönchengladbach“

    Einladung zum öffentlichen Dialog
    „Verkehrswende Mönchengladbach“

    Der ÖDP Stadtverband Mönchengladbach befasst sich mit dem Thema „Verkehrswende Mönchengladbach“.


    Zu dieser Veranstaltung lädt der Stadtverband interessierte Bürgerinnen und Bürger zum offenen Dialog ein.
    Ziel ist eine ökologisch, nachhaltige Umstellung der Mobilität zu gestalten, die zugleich auch städtebauliche Lebensqualität der Innenstadt in Mönchengladbach schafft.
    „Öffentlicher Nahverkehr, individualer Kfz-Verkehr und lebenswerte Innenstädte schließen sich nicht gegenseitig aus!“, so Franz-Josef Schiller, Vorsitzender der ÖDP Mönchengladbach.

    Donnerstag, 25. Juni 2020 ab 17:00 Uhr
    Ratskeller, Rheydt, Markt 11, 41236 Mönchengladbach
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