Gesundheitsminister Daniel Bahr diskutiert mit Ärzten und Apothekern – Patienten und deren Vertreter bleiben außen vor ?

Diskussion Bundesgesundheitminister Egon BahrNach Medienberichten kommt Herr Daniel Bahr, FDP, Bundesgesundheitsminister, am 19.06.2013 nach Meerbuch und will dort mit Ärzten und Apothekern diskutieren.

Meistens sind bei solchen Veranstaltungen die Hauptpersonen im Gesundheits- und Pflegewesen, nämlich die Patienten, nicht vorgesehen, ja geradezu unerwünscht.

Gerne hätte Herr Schell einmal mit Herrn Bahr über verschiedene Aspekte der Fehlentwicklungen bzw. mangelnder Reformen in den genannten Systemen (mit gleichen Zeitanteilen) diskutiert. Den Kontakt stelle ich gerne her.

Herr Schell war vom TV-Sender N24 zur Sendung „Deutschland Akut – Der WELT-Talk“ am 12.06.2013 eingeladen und hätte dort mit Herrn Bahr diskutieren können.
Leider verlangte aber der Sender von ihm, dass er als ehrenamtlicher Vertreter der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen die Reisekosten nach Berlin und zurück (einschließlich Übernachtungskosten) selbst hätte tragen sollen. Dies war Herrn Schell nicht möglich.
Er konnte daher an der Diskussionsrunde nicht teilnehmen mit der Folge, dass auch dort, ein wichtiger Patientenvertreter fehlte.

Dies verdeutlicht, dass die finanziell schwach ausgestattete Patientenlobby nicht oder nicht ausreichend zu Wort kommt.
Daher wird es dann  wohl auch als folgerichtig angesehen, dass die Patienten im Krankenhaus nur als „Fall“ behandelt werden und entsprechend abgerechnet werden
(mit allen negativen Folgen -> „blutige Entlassungen“, mangelhaftes Entlassmanagement).

 

1 Kommentar zu "Gesundheitsminister Daniel Bahr diskutiert mit Ärzten und Apothekern – Patienten und deren Vertreter bleiben außen vor ?"

  1. Harald Wendler | 15. Juni 2013 um 22:07 |
  2. http://www.business-on.de/duesseldorf/netzwerk-duesseldorf-in-in-treff-fuer-aerzte-_id28855.html
  3. Obiger Link führt zu business-on.de, es zeigt sich überdeutlich, hier geht es um Wirtschaft, um Kapital, um kapitalstarke (Ärzte-) FDP-Partner.
    Wirkliche Gesundheitspolitik und Pflegethemen zugunsten der Betroffenen haben hier keinen Platz.
    So erklärt sich die Ignoranz für Pflegethemen an diesem Veranstaltungstag.
    Betroffene und deren Vertreter stören nur.
    Sie werden weder eingeladen noch zugelassen.