Schlagwort: Kita

  • Mönchengladbach macht´s vor: So gelingt Personalgewinnung für Kitas

    Mönchengladbach macht´s vor: So gelingt Personalgewinnung für Kitas

    Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen hat die Stadt Mönchengladbach erfolgreich den Personalmangel in den Kitas bekämpft.

    Eine große Lücke klaffte 2019 in Mönchengladbach zwischen dem ermittelten Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern und dem tatsächlich in den kommenden Jahren vorhandenen Fachpersonal. Um genau zu sein: 723 Fachkräfte fehlten über fünf Jahre gerechnet in den Gladbacher Kitas.
    Doch das Unwahrscheinliche gelang. Ende 2024 waren mehr als 700 elementarpädagogische Fachkräfte eingestellt worden. Ein Erfolg, der auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen zurückzuführen ist.
    Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach, erklärt: „Es ist gelungen, viele Bausteine zusammenzufügen, die die Grundlage für die erfolgreiche Fachkräftegewinnung legen. Ein entscheidender Punkt, sozusagen der Mörtel, der alles zusammenhält, ist aber die positive Atmosphäre. Wir beklagen keinen Mangel, sondern wir suchen Mitarbeitende für einen wichtigen Bereich, in dem es Spaß macht zu arbeiten.“

    Die vermutlich aufmerksamkeitsstärkste Maßnahme war die Anwerbung von Erzieherinnen aus Spanien. 32 Erzieherinnen kamen 2020 von der iberischen Halbinsel nach Mönchengladbach. „Es sind sehr gut ausgebildete Kräfte, die in Spanien aber kaum Chancen auf eine Anstellung hatten“, erklärt Röttgen. In Mönchengladbach wurden die Erzieherinnen in den Kitas dreier Träger eingestellt, darüber hinaus wurde ihnen in den ersten sechs Monaten eine Wohnung zur Verfügung gestellt, so dass sie in Ruhe ankommen konnten. Das hat Wirkung gezeigt: 18 der 32 Erzieherinnen arbeiten fünf Jahre später immer noch in der Stadt.

    Eine weitere Maßnahme ab 2024 war und ist die Beteiligung am Landesprojekt QiK (Quereinstieg in die Kinderbetreuung). Die Teilnehmenden an QiK können in einer zweijährigen fachpraktischen Ausbildung in einer Kita plus theoretischem Unterricht ein Zertifikat erwerben. Anschließend können sie in das zweite Ausbildungsjahr Kinderpflege einsteigen und sind nach erfolgreicher Abschlussprüfung stattliche geprüfte Kinderpfleger. „Wir sind die einzige Kommune, die an diesem Projekt teilnimmt, weil es eine gute Kooperation zwischen Trägern und Arbeitsagentur voraussetzt. Wir verfügen glücklicherweise über ein hervorragendes Netzwerk aus Trägern, Jobcenter, Arbeitsagentur und Bildungseinrichtungen, so dass es sehr reibungslos läuft und alle gute Erfahrungen machen“, sagt Klaus Röttgen. Das Projekt spricht Menschen an, die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Viele der Teilnehmenden haben sich zu Hause um ihre Kinder gekümmert und können jetzt in den Beruf einsteigen. Das Projekt führt zu großer Zufriedenheit bei Trägern und Teilnehmenden und wird weitergeführt.

    Die zahlenmäßig erfolgreichste Maßnahme zur Fachkräftegewinnung ist die Weiterqualifizierung von bereits langjährig in Kitas Mitarbeitenden. Dabei erhalten sogenannte Ergänzungskräfte die Möglichkeit, sich in einem 160 Stunden umfassenden Intensivkurs zur Fachkraft zu qualifizieren. In den vergangenen vier Jahren haben trägerübergreifend 85 langjährige Ergänzungskräfte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

    Doch bei der Suche nach Fachkräften wird auch über die Branche hinausgeblickt: Berufsfremde wie Beschäftigte im Verkauf oder in der Gastronomie werden im Rahmen der vergüteten praxisintegrierten Ausbildung (PIA) in drei Jahren zu Erzieherinnen und Erziehern ausgebildet. Das PIA-Konzept erinnert an die duale Ausbildung: die Teilnehmenden arbeiten 20 Stunden pro Woche in einer Einrichtung und besuchen zusätzlich ein Berufskolleg. Bei diesem Projekt hat die Stadt Mönchengladbach die Information und Koordination übernommen. „Wir bieten Infoveranstaltungen in allen Bezirken an, betreiben eine Hotline und vermitteln Praktikumsplätze“, beschreibt Christoph Cleophas, Teamleiter Personalgewinnung, den ungewöhnlich serviceorientierten und zeitintensiven Ansatz der Stadt. Doch die Mühe lohnt sich: 65 Personen haben sich seit 2021 zu Erzieherinnen und Erziehern umschulen lassen.

    All diese Maßnahmen führten dazu, dass die 2019 prognostizierte Zahl an Fachkräften tatsächlich gewonnen werden konnte. Auch, weil die Maßnahmen flankiert wurden von einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit mit YouTube-Video und Kurzfilm, Plakataktion und Webseite, Info-Hotline und Präsenz auf Berufsmessen und Businesstagen, so dass der Arbeitsbereich Kita stets positiv im Blick bleibt. Klar ist auch, dass die Aufgabe der Personalgewinnung für den Kita-Bereich nicht abgeschlossen ist. „Wir müssen dranbleiben“, sagt Röttgen. „Wir brauchen auch weiterhin neue und motivierte Erzieherinnen und Erzieher.“

    Zahlen, Daten, Fakten:
    170 Kitas in Mönchengladbach
    59 neue Kitas in Bau und Planung

    Projekte zur Personalgewinnung:
    QiK – Quereinsteig in die Kinderbetreuung Weiterqualifizierung langjährig beschäftigter Ergänzungskräfte PIA (praxisintegrierte Ausbildung)

    Hotline für Menschen, die sich für Kita-Berufe interessieren: (02161) 25 3484
    Weitere Infos: Kita – Läuft bei uns! – Moenchengladbach

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  • Warnstreik am Dienstag, 28. Februar: Auch städtische Kitas betroffen

    Warnstreik am Dienstag, 28. Februar: Auch städtische Kitas betroffen

    6 Kitas müssen schließen, 16 bieten nur Notbetreuung an.

    Vom Warnstreik, zu dem die Gewerkschaften für den öffentlichen Dienst aufgerufen haben, sind auch städtische Kindertagesstätten betroffen. Die Stadtverwaltung ist heute (27. Februar) darüber informiert worden, dass am Dienstag, 28. Februar, Streikmaßnahmen auch in den städtischen Kindertagesstätten stattfinden werden.

    Ein Teil der Kindertageseinrichtungen ist komplett geschlossen, andere bieten aufgrund der Streiks nur eine Notbetreuung an. Die Eltern der betroffenen Einrichtungen sind vorab über die Streikmaßnahmen informiert worden.

    Diese städtischen Einrichtungen sind am 28. Februar geschlossen:

    • Hülserkamp 3
    • Kammgarnstraße 26
    • Leibnizstraße 45 a
    • Pahlkestraße 10
    • Rüdigerstraße 38
    • Seidenweberstraße 83

    Diese städtischen Einrichtungen können nur eine Notbetreuung anbieten:

    • Altenbroicher Straße 44
    • Am Hockstein 70
    • Am Beekerkamp 110
    • Ferdinand-Strahl-Str. 9 (zeitreduzierte Notgruppe von 8:00- 14:00 Uhr Lena Gruppe Barbarossastraße      ebenfalls nur zeitreduziert von 7:30 – 12:30 Uhr)
    • Hensenweg 148
    • Höfgenweg 22
    • Hohlstraße 83
    • Josef-Drauschke-Str. 50
    • Kommer Weg 150
    • Lisztstraße 9
    • Lorenz-Görtz-Straße 160
    • Mühlenstraße 47
    • Pestalozzistraße 12
    • Rohrstraße 49
    • Steinshütte 10
    • Kamphausener Straße (Streik nur in Lena / Notbetreuung in der Kita möglich)
    Die übrigen städtischen Kindertagesstätten arbeiten am Dienstag im Normalbetrieb.

    Ob und inwieweit der Streik mit Einschränkungen in den städtischen Servicebereichen hat, ist derzeit nicht absehbar.

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  • AWO-Kita „QuartiersKinder“ eröffnet im Herbst

    AWO-Kita „QuartiersKinder“ eröffnet im Herbst

    Im Monforts Quartier, im Stadtteil Hardterbroich, ist jetzt die nächste AWO Kindertageseinrichtung auf die Baustelle gegangen.

    Dort entsteht noch in diesem Jahr die Kita „QuartiersKinder“ (QuaKi) in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt für insgesamt 70 Kinder. Die AWO Mönchengladbach hat sich sehr gefreut, dass Oberbürgermeister Felix Heinrichs den Spatenstich begleitet hat.

    „Der Spatenstich-Termin heute hat mehr einen symbolischen Charakter. Die Bodenplatte ist schon fertig und das Ständerwerk für die Wände soll schon in zwei Wochen stehen. Wir freuen uns sehr, dass die neue AWOKita mit vier Gruppen für 70 Kinder, ab vier Monate bis zur Einschulung, noch in diesem Herbst eingeweiht werden kann“, so der Vorsitzende des AWO-Präsidiums Norbert Bude bei der Begrüßung der Gäste.
    Der Kita-Neubau im Monforts Quartier ist Teil der Kita-Offensive der Stadt Mönchengladbach, die die Stadt für junge Familien attraktiver machen möchte.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs dazu: „Der Ausbau von Betreuungsplätzen in der Stadt geht gut voran. Der Bedarf ist aber auch groß. Ich freue mich sehr, dass die AWO uns dabei unterstützt. Mir ist das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Ich finde es sehr gut, dass der Investor beim Bau der Kita darauf achtet und dieses Gelände hier weiterentwickelt.“
    Der Investor und Vermieter der neuen AWO-Kita ist die MQ Management GmbH & Co KG, die zur Kleinewefers-Gruppe gehört. Dr. Reinhard Körsmeier: „Wir freuen uns sehr, im Monforts Quartier bald eine eigene Kita zu haben und bedanken uns bei der AWO für die gute Zusammenarbeit. Die Gesamtfläche der Kita hat 740 m². Mit dem Außengelände sind es über 2200 m². Gebaut wird in Holzbauweise. Das Thema Nachhaltigkeit ist uns hier im Monforts Quartier sehr wichtig.“

    Das Kita-Gelände liegt im Grünen des traditionsreichen, denkmalgeschützten Industriestandortes, genau an der Stadtgrenze von Mönchengladbach und Rheydt. Die Kita hat eine Mönchengladbacher Vorwahl aber eine Rheydter Postleitzahl.

    Die Kinder können sich mit den Pädagoginnen frei im Monforts Quartier bewegen. Passend dazu soll die Kita „AWO QuartiersKinder“ (QuaKi) heißen. „Qualitativ gute frühkindliche Betreuungsangebote sind immens wichtig für die Bildung und Entwicklung von Kindern. Die AWO nimmt diesen Bildungsauftrag sehr gerne an. Und wir unterstützen Familien, insbesondere Frauen, Familie und Berufsleben bestmöglich miteinander zu vereinbaren. Deshalb bauen wir mit Investoren in Mönchengladbach neue Kitas und schaffen weitere Betreuungsplätze. Ich bedanke mich ebenfalls bei Dr. Körsmeier für die gute Zusammenarbeit hier im Monforts Quartier“, so Uwe Bohlen. Interessierte Eltern können ihr Kind, ihre Kinder bereits über den städtischen Kita- Navigator für die Kita im Monforts Quartier vormerken. Interessierte neue Kolleginnen finden unter www.awomg.jobs Informationen zum Arbeiten in den AWO-Kitas.

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  • Eröffnung der inklusiven Kindertagesstätte „LebensFreude“

    Eröffnung der inklusiven Kindertagesstätte „LebensFreude“

     Im Februar 2022 war es endlich soweit: die KiTa „LebensFreude“ öffnete unter dem Leitsatz „ge­meinsam spielen, lernen, wachsen“ ihre Pforten.

    Bereits im April 2017 entschied sich die Lebenshil­fe Mönchengladbach, den Wunsch einer eigenen inklusiven Kita umzusetzen.
    Die Suche nach einem passenden Baugrundstück erwies sich komplizier­ter, als anfangs vermutet. Daher war die Freude nach dem langwierigen Grundstückserwerb im August 2018 umso größer. Ende 2020 konnte nach dem Entwurf des Rheydter Architekten Nor­bert Jakobs der Bau an der Konrad-Bäumer-Stra­ße in Wickrath-Mönchengladbach starten.

    In insgesamt vier Gruppen können bis zu 70 Kin­der, im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren, betreut werden.
    Große Bedeutung wird der Viel­falt in kultureller, ethnischer und sozialer Hinsicht zugesprochen.

    Das Kita-Konzept richtet sich nach dem ressourcenorientierten „Early-Excellence-An­satz“. Ganz danach leitet die Kita-Leitung Gaby Ueberschär auch den Anspruch für die neue Kita „LebensFreude“ ab: „Die Kindertageseinrichtung „Lebensfreude“ trägt Sorge dafür, dass jedes Kind unter besonderer Berücksichtigung der Bildungs­vereinbarung NRW in der Einrichtung Chancen­gleichheit erfährt. Dies bedeutet, die Kinder in ih­ren unterschiedlichen Lebenssituationen und ihrer Individualität (Neigungen, Fähigkeiten, Interessen, Gefühlen) ernst zu nehmen und zu beachten. In der Kindertagesstätte „Lebensfreude“ sollen Voraus­setzungen und Möglichkeiten geschaffen werden, damit Kinder lernen, das gegenwärtige und zu­künftige Leben selbstbewusst und eigenständig zu bestreiten.“
    Dr. Kerstin Adolf-Wright, Geschäftsfüh­rerin der Lebenshilfe Mönchengladbach, ergänzt: „Unser Anliegen im pädagogischen Alltag ist die Integration mit dem Ziel der Inklusion.“

    Eine offizielle Eröffnungsfeier ist im Frühjahr 2022 geplant. Zu diesem Anlass sind Menschen aus der Nachbarschaft, Vertreter/-innen der Stadt Mön­chengladbach sowie Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe herzlich eingeladen.

    Daten & Fakten:

    • Projektbeginn: April 2017 – finale Abstimmung mit dem Jugendamt Mönchengladbach

    • Grundstückserwerb im August 2018 von der EWMG

    • Baugenehmigung erhalten am 02.10.2020

    • Integrative Kindertagesstätte für Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren

    • Umfang: 4 Kindergartengruppen, insgesamt Betreuungsplatz für bis zu 70 Kindern

    • Pädagogisches Konzept nach: ressourcenorien-tierten „Early-Excellence-Ansatz“

    • Finanziert über den Träger der Lebenshilfe e.V.

    • Anmeldungen voraussichtlich ab April über den „Kita-Navigator“ der Stadt Mönchengladbach • Eröffnung 15.02.2022

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  • Corona in Kitas: Höchste Zeit zu handeln

    Corona in Kitas: Höchste Zeit zu handeln

    Die Personalsituation in den Kitas spitzt sich zu. Die Sorge der Beschäftigten wächst, die Kräfte schwinden. Die komba gewerkschaft nrw warnt: Wenn nicht endlich präventiv gehandelt wird, sind die Kitas demnächst geschlossen.

    „Der grundsätzliche Personalmangel und die krankheits- und quarantänebedingten personellen Ausfälle belasten die Kita-Beschäftigten extrem.
    Wer Betreuungsgarantien ausgibt, kann das Versprechen nur mit gesunden Beschäftigten einhalten. Die letzte Chance zum präventiven Handeln ist jetzt. Sonst sind die Kitas demnächst dicht“, mahnt Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw, gegenüber der Politik.

    Der Personalmangel verbunden mit einem anhaltend hohen Dokumentationsaufwand, den Hygienemaßnahmen, einer Vielzahl an Regelungen und ständig neuen Aufgaben führt zu immer mehr Arbeitsaufwand der verbliebenen Beschäftigten. Die frühkindliche Bildung bleibt auf der Strecke.

    Unter dem Motto „Hört uns. Seht uns. Sprecht mit uns. Sonst sind die Kitas zu!“ macht die komba auf die prekäre Situation aufmerksam. Die Politik, so der Vorwurf, lässt in der Corona-Pandemie den Weitblick vermissen. „In der Pandemie wurde viel zu oft ad hoc reagiert statt präventiv gehandelt. Unsicherheit und Unklarheit mit Blick auf die
    Corona-Situation prägen den Kita-Alltag. Die Kita-Beschäftigten fühlen sich alleine gelassen“, macht Sandra van Heemskerk deutlich.

    Die komba gewerkschaft nrw fordert:

    • eine verbindliche Teststrategie von Kindern
    • die Entlastung des pädagogischen Personals bei der Dokumentation durch
    zusätzliches Verwaltungspersonal
    • Wiederaufnahme der Regelung, dass Kitahelfer/innen über eine
    Stundenaufstockung des vorhandenen Personals eingesetzt werden können
    • die Möglichkeit zur Reduzierung von Betreuungszeiten (insbesondere bei
    Gruppensettings

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  • Innovatives ReFrame-Fenstersystem für die Kita

    Innovatives ReFrame-Fenstersystem für die Kita

    Für den Neubau einer inklusiven Kindertagesstätte an der Urftstraße setzt die städtische Wohnbau erstmals innovative ReFrame-Fenster ein. Diese Fenster sind deutschlandweit die ersten Produkte, die vollständig aus recyceltem Kunststoff bestehen und gleichzeitig über eine edle, UV-beständige Oberfläche verfügen sowie hochwertige technische Eigenschaften und einen hohen Wärmedämmwert aufweisen. Sie stehen für einen geschlossenen Material-Kreislauf und damit für eine lückenlose Schonung natürlicher Ressourcen.

    „Wir möchten gerne mehr nachhaltige Baustoffe in unseren Projekten einsetzen. Dieses neue Fenster hat ein großes Potenzial und wir sehen durch die veredelte Oberfläche zukünftig Vorteile bei Instandsetzungsarbeiten und der Beseitigung von möglichen Oberflächenschäden“, so der technische Wohnbau-Vorstand Frank Meier.
    Christian Heinen, Vorstandsvorsitzender der WohnBau, ergänzt: „Insbesondere beim öffentlich geförderten Wohnungsbau bewegen wir uns immer im Spannungsfeld steigender Baukosten. Sollte sich dieses Fenstersystem am Markt durchsetzen, werden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sinnvoll zusammengeführt.“

    Für das Pilotprojekt werden 57 ReFrame-Fenster und Türen gefertigt und derzeit auch in der Kindertagesstätte montiert. ReFrame-Fenster haben eine theoretische Lebensdauer von rund 50 Jahren und können mehrfach recycelt werden. Das innovative Fenstersystem wurde von der profine Gruppe entwickelt. Noch in diesem Frühjahr wird ein weiteres Neubauprojekt der WohnBau mit ReFrame-Elementen ausgestattet, ein kombiniertes Mehrfamilienhaus mit 14 öffentlich geförderten Wohnungen und einer Kindertagesstätte im Erdgeschoss am Iltisweg.

    Die Kindertagesstätte an der Urftstraße wurde vom Gladbacher Architekturbüro B15 Architekten entworfen und bietet auf einer Nutzfläche von rund 1.300 Quadratmetern fünf Kita-Gruppen und einer zusätzlich angeschlossenen Frühförderung Platz. Das Gesamtinvestment der Wohnbau beträgt rund 3,8 Millionen Euro.

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  • Erst Enttäuschung, dann ein Kita-Platz

    Erst Enttäuschung, dann ein Kita-Platz

    Auch Gladbach hinkt bei der Versorgung mit Plätzen in Kindergärten hinterher.
    In mindestens zwölf Fällen gab es nun aber eine positive Wende.

    Sham, so heißt der Kleine, ist kein Einzelfall. Seine Eltern bemühten sich vergebens um einen Kitaplatz für den 20 Monate alten Sohn. Bis sich das Arbeitslosenzentrum (ALZ) und sein Leiter Karl Sasserath einschaltete.

    Die Familie des Jungen kommt aus Eritrea/Ostafrika. Sie lebt und wohnt in Mönchengladbach. Die jungen Leute haben zwar Kontakte zu Bekannten und Landsleuten, doch Vieles für sie ist weiterhin neu, fremdartig und voller Fragezeichen, zumal ihre Deutschkenntnisse längst nicht perfekt sind. Der Gang zu den Behörden sei für sie „nie leicht gewesen“, sagen sie.
    Bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für Sham habe man zwar nach einem Tipp auch den Kita-Navigator bemüht. Doch beim zuständigen Stadt-Jugendamt habe man sie vertröstet und mit dem schriftlichen Nein auch gleich um Geduld gebeten. Einen solchen Navigator bietet die Stadt Erziehungsberechtigten an – mit ihm soll die Suche nach einem „Kita-Platz“ in Wohnortnähe erleichtert werden. Soweit die Theorie. Die Realität sieht vielfach anders aus.

    Denn auch in Gladbach fehlen hunderte Kita-Plätze. Nach Angaben der Stadt liegt die „Versorgungsquote“ bei den unter Dreijährigen (0-3 Jahre) derzeit bei gerade mal 45,4 Prozent. In der Gruppe der Drei- bis Sechsjährigen beträgt sie 91,6 Prozent. Nicht zu vergessen, dass es für die Minis (0-3) seit 2013 einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz gibt. Bei den Größeren ist das schon seit 1996 der Fall. Nicht nur Gladbach erfüllt den Gesetzesanspruch eher lückenhaft, wenngleich man städtischerseits auch jetzt wieder betont, dass jährlich neue Gruppen hinzukommen. Die evangelische Kirchengemeinde Rheydt schloss bzw. schließt dagegen drei Einrichtungen für über 100 Knirpse.

    Bleiben wir bei Sham.
    Über die in Gladbach aktive „Palästinensische Gemeinde“ und bei Beratungsgesprächen im ALZ erfuhr Sasserath von der Enttäuschung und vom Frust der jungen Familie. Kein Einzelfall. Zahlreiche Familien mit Migrationshintergrund hatten bei der Bitte um einen Kindergarten-Platz Absagen erhalten. Sasserath sagt dazu: „Das ist besonders ärgerlich, weil die Kinder ohne Kitaplatz häufig nicht adäquat gefördert werden.“ Das gelte besonders mit Blick auf die frühkindliche Förderung und den Spracherwerb. Ein „termingerechter Kitaplatz“ sei für die Integration von Kindern und für einen erfolgreichen Bildungsverlauf äußerst wichtig, so Sasserath. Als Berater im ALZ habe er die Erfahrung gemacht, dass oftmals Kinder unterer gesellschaftlicher Schichten bei der Verteilung von Kitaplätzen leer ausgingen.

    Sasserath und ein befreundeter Rechtsanwalt haben daher ein standardisiertes Verfahren entwickelt, mit dem Eltern den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gegenüber der Stadtverwaltung durchsetzen können. Dieses Form- und Info-Blatt sind als PDF unter www.arbeitslosenzentrum-mg.de herunterladbar. Das Verfahren, so der Sozialarbeiter, bedient sich der schriftlichen Antragstellung.
    Wichtig: die Erziehungsberechtigten müssen den Antrag auf Zuteilung eines wohnortnahen Kitaplatzes an die Verwaltung schriftlich stellen. Der Antrag an die Stadtverwaltung enthält die Aufforderung, auf den Antrag einen schriftlichen Bescheid zu erteilen. Gegen einen ablehnenden Bescheid ist für die Erziehungsberechtigten die Klage vor dem Verwaltungsgericht möglich. Mit anderen Worten: der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz lässt sich auch gerichtlich gegen die Stadtverwaltung durchsetzen. „Weil es hier um einen Rechtsanspruch geht, würde ich den Eltern auch immer im Fall der Ablehnung raten, notfalls mit Hilfe juristischer Unterstützung den Anspruch auf dem Rechts- bzw. Klageweg durchzusetzen“, sagt Sasserath.

    Foto: Pixabay

    Bislang ließ es die Stadt nicht auf einen solchen Rechtsstreit/Klage ankommen. Was Sasserath als „sehr erfreulich“ wertet. Nicht nur Sham, auch weitere elf Jungen und Mädchen werden deshalb jetzt in Kitas betreut – und gefördert.
    Nicht nur für Shams Eltern eine große Erleichterung. Sein Vater hat einen sozialversicherungspflichtigen Job. Seine Mutter will nun Deutsch lernen, um bald arbeiten und sich besser integrieren zu können. Die Sprachkurse besucht sie stress- und sorgenfrei, „denn Sham ist in der Zeit in guten Händen“, lacht sie.

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  • Jugendamt der Stadt  sucht noch Freiwillige im Sozialen Jahr

    Jugendamt der Stadt sucht noch Freiwillige im Sozialen Jahr

    Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ist eine gute und sinnvolle Möglichkeit Wartezeiten auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz zu überbrücken oder sich selbst Orientierung über den weiteren Berufs- und Lebensweg zu verschaffen. Gleichzeitig leisten die FSJler*innen einen wertvollen Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

    Das Jugendamt der Stadt Mönchengladbach sucht noch Freiwillige im Sozialen Jahr für den Bereich der Kindertagesstätten und für die Offene Kinder- und Jugendarbeit.

    In beiden Bereichen warten spannende und abwechslungsreiche Aufgaben. In Kindertageseinrichtungen geht es um wichtige unterstützende Tätigkeiten, damit die Kleinen im Alter bis 6 Jahren in den Kita`s rundum gut versorgt sind und an die Bildung herangeführt werden.

    Hilfe beim An- und Ausziehen oder Waschen der Hände und des Gesichtes, Hilfe beim Frühstück, Mittagessen oder Nachmittagssnack, Begleitung bei Spaziergängen oder Spielaktionen gehören zu den täglichen Aufgaben. Auch mit der Reinigung des Spielmaterials, der Räume direkt nach Spielaktionen, der Schlafgelegenheiten für die Kinder erfahren die FSJler*innen „so ganz nebenbei“ sehr viel über die pädagogische Zielsetzung und pädagogischen Ausbildungen.

    Bei Fragen steht ihnen unter 02161-25 7252 Verena Frick für weitere Informationen zur Verfügung.

    In Jugendzentren und auf Abenteuerspielplätzen gehören vor allen Dingen die Betreuung von Kindern und Jugendlichen und das Durchführen von Freizeitaktivitäten zu den Tätigkeiten. Wer mitmacht hat die Chance, intensiv in die sozialen Berufe und Teamarbeit hinein zu schnuppern.

    Wer also noch auf der Suche nach einer FSJ- Stelle ist und gerne für Kinder und Jugendliche im Freizeitbereich arbeiten möchte.
    Bei Fragen gibt es unter 02161-25 3373 weitere Informationen von Herrn Licht zum Einsatz in der Jugendarbeit.

    Allgemeine Informationen zum Freiwilligen Sozialen Jahr in Mönchengladbach, insbesondere zum Taschengeld und den interessanten Begleitseminaren, gibt es im Netz unter https://www.sozial-holding.de/bildungs-gmbh.html.“

    Bewerbungen können direkt an bewerbung.fsj@moenchengladbach.de  gesendet werden.

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  • „Nordpark Kids“ das Betriebs-Kita-Konzept geht im Nordpark an den Start

    „Nordpark Kids“ das Betriebs-Kita-Konzept geht im Nordpark an den Start

    Familienfreundliche Unternehmen im Nordpark können zukünftig bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern punkten

    Voraussichtlich ab September dieses Jahres können Unternehmen im Nordpark ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser unterstützen. Denn die „Nordpark Kids“ an der Liverpooler Allee öffnen am 1. September ihre Türen. Die Realisierung einer Betriebskita im Businesspark Nordpark ist ein Novum für Mönchengladbach und nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung für alle beteiligten Projektpartner ein Highlight.

    In enger Abstimmung konnten die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH zusammen mit der Firma GEBAB Immobilien GmbH & Co. KG, der gemeinnützigen MUMM-Familienservice gGmbH, mit Unterstützung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach und des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein dieses interessante Projekt umsetzen.

    Die Kita „Nordpark Kids“ befindet sich mittig im Erdgeschoss eines sechsstöckigen Büroneubaus, der neben den Firmen EIZO Europe und Planprotect noch Mietflächen für weitere Firmen umfasst. Die Kita bietet Betreuungsplätze für insgesamt 50 – max. 56 Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren in Form von Belegplätzen für die im Nordpark ansässigen Unternehmen und ihre Angestellten an. Die Betreuungszeit beträgt 45 Stunden pro Woche. Bei Bedarf kann dieses Stundenkontingent erhöht werden. Es werden ausschließlich Kinder aufgenommen, deren Eltern im Nordpark arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern ihren Wohnsitz in Mönchengladbach haben oder nicht. Die Öffnungszeiten der Kita werden sich an den Bedarfen der berufstätigen Eltern ausrichten. Zum Einrichtungsstart öffnet die Einrichtung zunächst täglich um 7:00 Uhr und schließt um 17:00 Uhr, Anpassungen sind möglich. Der Träger fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in Bezug auf möglichst geringe jährliche Schließzeiten der Kita. Die pädagogische Arbeit findet in gut ausgestatteten Funktionsräumen statt, in denen die Kinder spielen und lernen können. Auch ein sehr großzügiges und naturnah gestaltetes Außengelände steht den Kindern zur Verfügung. In der Kita werden neben der Leiterin der Einrichtung ca. 10 weitere qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kinder unterstützen und begleiten.

    Träger der „Nordpark Kids“ ist die MUMM-Familienservice gGmbH mit Sitz in Mönchengladbach-Rheydt. Der Träger betreibt derzeit 14 Kitas in Mönchengladbach. Alle Kitas des Trägers arbeiten nach einem offenen Konzept, welches den Kindern größtmögliche Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Durch die Übernahme der Kosten für einen Belegplatz unterstützen die Firmen im Nordpark ihre Mitarbeitenden bei der Kinderbetreuung und der gemeinnützige Träger kann auf diese Weise die anteiligen laufenden Kosten für den Betrieb der Kita refinanzieren. Durch dieses neue Angebot haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Nordpark nun endlich die Möglichkeit, unkompliziert einen Betreuungsplatz in der Nähe ihres Arbeitsplatzes zu finden und können dadurch schnell aus der Elternzeit wieder in den Beruf zurückkehren. Durch die Möglichkeit zur schnellen Rückkehr der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den Beruf profitieren von diesem Betriebs-Kita-Modell in Zeiten des akuten Fachkräftemangels und der sich hieraus ergebenen Personalengpässe insbesondere die Arbeitgeber im Nordpark. Durch die familienfreundliche Personalpolitik verschaffen sich diese weitsichtigen Arbeitgeber erhebliche Wettbewerbsvorteile bei der Bindung und Suche nach neuen Fachkräften.

    Aufgrund der aktuellen Situation (Corona) konnte eine geplante Informationsveranstaltung bisher nicht stattfinden.
    Alle interessierten Unternehmen und deren Mitarbeitende haben die Gelegenheit im Rahmen von zwei ZOOM-Konferenzen am 01.07.2020 und am 23.07.2020 jeweils um 12.00 Uhr detaillierte Informationen zu Kosten und Abrechnungsmodalitäten, Anmeldung und Beauftragung sowie zum Konzept der Kita „Nordpark Kids“ zu erhalten.
    Die Konferenzen werden von der WFMG koordiniert.

    Nach der Anmeldung über die Website der WFMG unter event@wfmg.de erhalten die Teilnehmenden eine Anmeldebestätigung mit einem Link zur Zoom-Konferenz. Persönliche Beratungsgespräche (vorrangig telefonisch oder im kleinen Kreis) können bereits ab sofort stattfinden.

    Die Ansprechpartnerin dafür beim Träger der Kita ist Frau Helga Räder-ten Cate (stellvertretende Geschäftsführerin der MUMM Familienservice gGmbH), Telefon: 02166 / 98938-51 E-Mail: raeder-tencate@mumm-mg.de.

    Gerne stehen alle Projektpartner für weitere Fragen zur Verfügung und stellen dieses für Mönchengladbach einzigartige Betreuungsangebot vor. Unternehmen im Nordpark, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch einen Belegplatz unterstützen, gehen mit gutem Vorbild voran. Erziehung, Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit sind zentrale und gesellschaftliche Aufgaben, die es erfolgreich in Mönchengladbach umzusetzen gilt.

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  • Am Montag öffnen die Kitas wieder für alle Kinder – mit Stundenreduzierungen und weiteren Einschränkungen

    Am Montag öffnen die Kitas wieder für alle Kinder – mit Stundenreduzierungen und weiteren Einschränkungen

    Für die rund 10.000 Kinder, die in Mönchengladbacher Kitas und Tagespflegestellen betreut werden, endet am kommenden Montag (8. Juni) eine lange Durststrecke.

    Seitdem am 16. März wegen der Corona-Pandemie ein landesweites Betretungsverbot für die Kitas verhängt wurde, war in den Einrichtungen nur eine Notbetreuung möglich.

    Über Wochen wurde der Kontakt zu den meisten Kindern und Eltern nur über Telefonate, elektronischer Post oder wenn nötig Hausbesuche gehalten.

    Während Ende März rund 170 Familien die Notbetreuung nutzten, können wegen der Lockerungen inzwischen wieder rund 2.500 Kinder die Einrichtungen besuchen.

    Kommenden Montag geht es dann für alle in den so genannten eingeschränkten Regelbetrieb.
    Was das bedeutet, erklärten jetzt Beigeordnete Dörte Schall, Bärbel Braun und Nathalie Schmetz vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie gemeinsam mit Barbara Bücheleres, Leiterin der Kita Güdderather Mühlenweg.

    Nach der Vorgabe des Landes NRW wird der Umfang der Betreuung zunächst noch für jedes Kind um 10 Stunden reduziert. „Wir wissen, dass das für manche berufstätigen Eltern, die in den vergangenen Wochen schon einige Herausforderungen meistern mussten, ein Problem ist, sind aber an die Vorgabe des Landes gebunden“, erläutert Mönchengladbachs Sozial- und Jugenddezernentin Dörte Schall.

    In den Kindertageseinrichtungen bedeutet das: Die Kinder kommen 15 Stunden statt vertraglich vereinbarter 25 Stunden, 25 Stunden statt 35 Stunden, 35 Stunden statt 45 Stunden.

    Für die Umsetzung dieser Betreuungszeiten hat die Stadt als Kitaträger Betreuungskorridore erarbeitet. Diese lassen sich aber wegen der unterschiedlichen personellen und räumlichen Gegebenheiten nicht starr auf alle städtischen Einrichtungen übertragen. Die einzelnen Kitas können davon abweichen, individuelle und am Bedarf der Eltern orientierte Betreuungskorridore gestalten. Gestaffelte Bring- und Abholzeiten helfen dabei, den Andrang am Morgen und Nachmittag zu entzerren. Denkbar ist aber auch, dass die Eltern ihr Kind an drei Tagen ganztags bringen und zwei Tage weiter selbst betreuen.

    Zur eingeschränkten Normalität in der Kita gehört auch, dass strenge Infektionsschutz- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen.
    Rund 30 Seiten stark ist die „Handreichung zum eingeschränkten Regelbetrieb“, die in allen rund 170 Mönchengladbacher Kitas umgesetzt werden muss.
    So soll es die übliche offene Betreuung mit Mischung der Gruppensettings erst einmal nicht geben. Das heißt, die Kids bleiben in ihrer Gruppe und unternehmen auch nur mit ihrer Gruppe Spaziergänge oder Aktionen im Außenbereich.
    Auch in den Gemeinschaftsräumen ist einiges neu: Das gemeinsame Frühstücksbuffet fällt zunächst flach, die offenen Spielbereiche wurden zurückgebaut, in den Mehrzweck- und Bewegungsräumen gilt das „Gruppensetting“ ebenso wie in Ruhe- und Waschräumen.
    Zudem wurden die Gruppen mit Spielzeug, das sich leicht reinigen und desinfizieren lässt, ausgestattet.

    Neu für die Eltern: Wenn sie ihr Kind in die Kita bringen, müssen sie unterschreiben, dass es keine für COVID-19 typische Krankheitssymptome und keinen Kontakt zu COVID-Patienten in der häuslichen Umgebung hat.

    Die Erwachsenen müssen in der Einrichtung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. „Die Kinder, die regelmäßig in der Notbetreuung waren, kennen die Prozeduren schon und kommen auch gut damit zurecht. Und damit die U3-Kinder ihrer Bezugsperson auch ins Gesicht schauen können, haben wir extra für unser Team durchsichtige Gesichtsschilde angeschafft“, berichtet Barbara Bücheleres. Die Kita-Leiterin, die sich mit ihrem Team gut auf die neue Situation vorbereitet hat, freut sich schon auf die kommende Woche.

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  • Notfallbetreuung in den Kitas wird weiter ausgeweitet

    Notfallbetreuung in den Kitas wird weiter ausgeweitet

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie hat gestern eine Ergänzung zur Corona-Betreuungsverordnung erhalten, die heute (7. Mai) in Kraft tritt.
    Neu eingeführt ist eine „Härtefallklausel“.

    Für Mönchengladbach bereitet das Jugendamt nun als weiteren Schritt die Öffnung der Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen im Rahmen der Härtefallregelung mittels einer Einzelfallprüfung für die Kinder vor, die demnächst in die Schule wechseln.
    In Kitas und Tagespflegestellen, die den Anforderungen der Corona-Betreuungsverordnung und der Hygieneverordnung entsprechen, wird es ab Montag (11. Mai) ein Betreuungsangebot für diese Kinder geben.
    Aus Sicht des Jugendamtes ist dies notwendig, weil die Kinder große Veränderungen bewältigen müssen.
    Die Vorbereitungszeit für die Einschulung ist wichtig und wird durch dieses Angebot gesichert um Benachteiligungen zu vermeiden.

    Darüber hinaus werden die zusätzlichen Sprachförderkurse für die Kinder die im Sommer eingeschult werden wieder geöffnet.

    Fortlaufend werden weitere Öffnungsmöglichkeiten geprüft.

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie wird die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegestellen über die Neuregelung informieren.
    Von dort wird der Kontakt zu den Familien aufgenommen.
    Familien, deren Kinder eine Kindertagespflegestelle besuchen, sollten sich im Jugendamt bei Frau Holz (02161) 25 3536 oder Frau Beine (02161) 25 3247 melden.

    Familien, die wegen der Betreuung ihrer Kinder im Kindergartenalter Rat suchen, können sich bei der Betreuungs-Hotline des Jugendamtes unter der Rufnummer (02161) 25 3408 melden.

    Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

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  • Ab Morgen, 27. April: Notbetreuung für Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden

    Ab Morgen, 27. April: Notbetreuung für Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden

    Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden können ab dem kommenden Montag (27. April) die Notbetreuung in Kitas und Schulen in Anspruch nehmen.

    Die vom Land NRW angekündigte Überarbeitung der Corona-Betreuungsverordnung ist den Kommunen am Wochenende übermittelt worden.
    Darin wird die Notbetreuung um Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden sowie um Kinder von Alleinerziehenden, die sich in einer Abschlussprüfung befinden, mit Wirkung zum 27. April erweitert.

    Trotz der sehr knappen Zeit, die seit der Veröffentlichung der geänderten Rechtslage am späten Freitagabend blieb, haben der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, die Träger der Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegestellen die notwendigen Vorbereitungen getroffen, um dieses Betreuungsangebot unmittelbar zur Verfügung zu stellen.

    „Es ist zudem in vielen Einzelfällen gelungen die betroffenen Alleinerziehenden auch am Wochenende persönlich über die Neuregelungen zu informieren“, berichtet Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.
    Die Stadt empfiehlt den betroffenen Elternteilen, die noch nicht erreicht werden konnten, dass diese sich am Montagmorgen mit ihrer Einrichtung unmittelbar telefonisch oder per Mail in Verbindung setzen. Wenn dies nicht gelingt, vermittelt die Hotline-Kindertagesbetreuung der Stadt Mönchengladbach gerne unter (02161) 25 3408 sehr gerne den Kontakt.

    Diese Neuregelung betrifft mehr als 380 Kinder in den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen. Sie gilt auch für Schulen.
    Berufstätige Alleinerziehende, deren Kinder eine Schule besuchen und eine Notbetreuung wünschen, sollten sich mit ihrer Schule in Verbindung setzen.

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  • Jetzt Fördermittel beantragen: Deutsches Kinderhilfswerk fördert in 2018 frühkindliche Demokratiebildung

    Jetzt Fördermittel beantragen: Deutsches Kinderhilfswerk fördert in 2018 frühkindliche Demokratiebildung

    Mikroförderungen von bis zu 1.000 Euro für die frühkindliche Demokratiebildung – das bietet der neue Mikroförderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes.

    „Anträge können ab sofort von Kindertageseinrichtungen, frühkindliche Kindertagespflegeeinrichtungen und sonstigen Einrichtungen des frühkindlichen Bildungsbereichs gestellt werden“, informiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    Mit dem Förderfond unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk die Beschaffung von Praxismaterialien sowie die Inanspruchnahme von Teamfortbildungen.
    Ziel ist es dabei, frühkindliche Beteiligung, Demokratiebildung und vielfaltsbewusste Arbeit in Kindertageseinrichtungen zu fördern.
    „Ich würde mich freuen, wenn auch Kitas in Mönchengladbach von der Förderung profitieren können. Denn es ist gut und richtig ein demokratisches Miteinander sowie die Wertschätzung von Vielfalt schon im Kita-Alltag zu fördern – um so Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit vorzubeugen“, betont Yüksel.

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  • Sozial- und Erziehungsdienst: Mitgliedervotum kommt

    Sozial- und Erziehungsdienst: Mitgliedervotum kommt

    Der Schlichterspruch im Tarifkonflikt für den Sozial- und Erziehungsdienst liegt seit Dienstag auf dem Tisch. Jetzt sind die Beschäftigten gefragt, diesen zu bewerten. Ab kommender Woche führt die komba gewerkschaft deshalb eine Befragung unter ihren Mitgliedern durch.
    Berlin, 25.06.2015. „Es ist uns wichtig, nun die Stimmung unter den Beschäftigten einzufangen. Deshalb haben wir uns für die Mitgliederbefragung entschieden. Dort haben die Kolleginnen und Kollegen, die vier Wochen für ihre berechtigten Forderungen auf die Straße gegangen sind, unmittelbar die Chance, den Schlichterspruch zu bewerten“, sagt Andreas Hemsing, dbb Verhandlungsführer und stellvertretender komba-Bundesvorsitzender.
    Während der vierwöchigen Mitgliederbefragung wird es keine weiteren Streikaktionen geben. Die Mitglieder können sich in dieser Zeit entweder für die Annahme der aktuellen Empfehlung aussprechen oder für neue Verhandlungen stimmen. Eine Fortsetzung der Streikmaßnahmen wäre dann nicht ausgeschlossen. Nach der Auswertung soll es voraussichtlich am 13. August 2015 zu weiteren Gesprächen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände kommen.
    Die Schlichtungskommission hatte am 10. Juni ihre Arbeit aufgenommen. Das Schlichter-Duo, Prof. Dr. Georg Milbradt und Dr. Herbert Schmalstieg, legte am Dienstag im bayerischen Bad Brückenau eine Empfehlung zur Beendigung des Tarifkonfliktes vor.

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  • Jugendhilfeausschuss empfiehlt Erstattung von Kindergartenbeiträgen

    Jugendhilfeausschuss empfiehlt Erstattung von Kindergartenbeiträgen

    Auf Antrag der FDP haben alle Parteien im Jugendhilfeausschuss der Stadt dem Rat empfohlen, eine Resolution zu beschließen, in der der Minister für Inneres und Kommunales des Landes NRW aufgefordert wird, den finanzschwachen Städten eine Rückerstattung von Kindergartenbeiträgen zu ermöglichen.
    Derzeit kann die Stadt Mönchengladbach eine solche Erstattung nicht vornehmen, weil es sich um eine sogenannte „freiwillige
    Leistung“ handelt. Solche Zahlungen sind aber finanzschwachen Städten nicht erlaubt. „Die Freien Demokraten gehen davon aus, dass der Stadt bei einer Rückerstattung von Beiträgen kein Schaden entsteht, weil sie ja die Gehälter der streikenden
    Angestellten einspart“, sagt André Hüpsel, FDP-Mitglied im Jugendhilfeausschuss. „Wir denken, dass der größte Teil dieser
    Gelder für Beitragserstattungen eingesetzt werden kann und fordern den Minister auf, den Weg dafür freizumachen.“
    Die Resolution wird in der Ratssitzung am 17. Juni zur endgültigenAbstimmung stehen.

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  • Ab Montag unbefristete Streiks in städtischen Kitas – Info der Verwaltung

    Für die ersten Tage sind Notbetreuungsplätze gesichert.
    Infos für Eltern am Freitag in ihren Einrichtungen und ab Montag an der Hotline des Jugendamtes: 02161/ 25 33 52

    Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass vom unbefristeten Warnstreik im öffentlichen Dienst ab Montag den 11. Mai, auch die städtischen Tageseinrichtungen für Kinder betroffen sind.

    Wichtig ist es der Stadt Mönchengladbach darauf aufmerksam zu machen, dass sie selbst keinen Einfluss auf die Dauer der Streikmaßnahme hat. Dies ist ausschließlich eine Angelegenheit der beteiligten Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände.

    Die Stadt Mönchengladbach kann lediglich durch geeignete Maßnahmen die Belastung der Eltern durch den unbefristeten Streik abmildern und versuchen mit dem nicht streikenden Personal entsprechende Betreuungsangebote in den dringend notwendigen Fällen zu organisieren.

    Ob dies über den gesamten Zeitraum der unbefristeten Streikmaßname gelingt, kann derzeit noch nicht überblickt werden, da es eine tagtägliche Entscheidung jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen ist, sich der Streikmaßnahme anzuschließen oder seinen Dienst aufzunehmen.

    Bereits Anfang Mai wurden die Eltern der städtischen Kindertageseinrichtungen durch die Leitungen der Kindertageseinrichtungen darüber informiert, dass für die Dauer der sich abzeichnenden unbefristeten Streikmaßnahme, die Betreuung der Kinder nicht sichergestellt werden kann. Die Eltern wurden gebeten, mit der Einrichtungsleitung Kontakt aufzunehmen, sofern diese aus wichtigen Gründen zwingend auf die Betreuung Ihres Kindes angewiesen sind.

    Für die ersten Tage des Streiks ist es gelungen, alle durch die Eltern angemeldeten Kindern eine Betreuung in einer Notgruppe oder in einer Nachbareinrichtungen anzubieten. Näheres erfahren die betroffenen Eltern am morgigen Freitag in ihren Stammeinrichtungen.

    Aufgrund der derzeitigen Informationen und des Umfangs des am Streik teilnehmenden Personals müssen ab dem 11. Mai folgende Kindertageseinrichtungen (und angeschlossene Lena-Gruppen) geschlossen bleiben: Am Hockstein, Am Hommelsbach, Am Pixbusch, Gartenkamp, Gatherskamp, Gathersweg, Giesenkirchener Straße, Hensenweg, Höfgenweg, Kammgarnstraße, Leibnizstraße, Lisztstraße, Lorenz-Görtz-Straße, Nikolausstraße, Pahlkestraße, Pestalozzistraße, Rüdigerstraße, Saasfelder Weg und Steinshütte.

    In folgenden städtischen Kindertageseinrichtungen kann aufgrund des zum Teil streikenden Personals lediglich ein eingeschränktes Betreuungsangebot stattfinden:
    Altenbroicher Straße, Ferdinand-Strahl-Straße, Friedhofstraße, Güdderather Mühlenweg, Hohlstraße, Hosterweg, Hülserkamp, In der Schley, Josef-Drauschke-Straße, Kamphausener Straße, Kommer Weg, Kruchenstraße, Mühlenstraße, Rochusstraße , Rohrstraße, Schlossacker, Seidenweberstraße und Südwall.
    In diesen Einrichtungen werden auch die Kinder betreut, deren Stammkindertageseinrichtung geschlossen sind und deren Eltern einen dringenden Betreuungsbedarf angemeldet haben.

    Für Rückfragen von Eltern im Verlauf der unbefristeten Streikmaßname steht allen Eltern ab Montag die Hotline des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie unter der Telefon-Nr. 02161/ 25 33 25 und die eigens zusätzlich eingerichtete Telefonnummer 02161/ 25 33 52 zur Verfügung.

     

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  • Ver.di: Unbefristete Streiks in den Mönchengladbacher Kitas

    Ver.di: Unbefristete Streiks in den Mönchengladbacher Kitas

    Die Gewerkschaften ver.di und Komba haben nach einer Urabstimmung zum Streik aufgerufen.
    Die Erzieherinnen und Erzieher der städtischen Kitas treten ab Montag, 11. März dauerhaft in den unbefristeten Arbeitskampf, notfalls auch über Pfingsten.

    In Mönchengladbach werden von den 37 städtischen Kitas mindestens 18 Kitas komplett schließen. Die anderen werden mit wenig Personal den Betrieb nur eingeschränkt aufrecht erhalten.
    „Die Eltern sind bereits informiert. Wir wollen als ver.di nicht die Eltern treffen. Wir hoffen auf Ihre Solidarität. Die starre Verweigerungshaltung des Verbandes der kommunalen Arbeitgeber (VKA) macht einen Streik unumgänglich“, so ver.di-Geschäftsführerin Mechthild Schratz. Seit 24 Jahren wurde die Eingruppierungssystematik der Berufe in den Sozial- und Erziehungsdiensten nicht angepasst, obwohl die Anforderungen extrem gestiegen sind.

    „Die Arbeitgeber haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht, spätestens seit dem langen Streik der Erziehungs- und Sozialdienste in 2009 war unmissverständlich deutlich, dass die Eingruppierungen nachgebessert werden müssen. Nach 5 Verhandlungsrunden in den letzten Monaten kein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen und einen generellen Handlungsbedarf zur Aufwertung dieser verantwortungsvollen Berufe zu leugnen, zeigt Ignoranz gegenüber den Beschäftigten sowie den Eltern und ihren Kindern“, kritisiert Schratz.

    ver.di bittet die Eltern im Interesse der Erzieher und Erzieherinnen: Lassen Sie nicht zu, dass die Arbeitgeber den Konflikt auf Ihrem Rücken austragen. Fordern Sie Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte und Fraktionsvorsitzende auf, ihren Einfluss beim Arbeitgeberverband zu nutzen.

    Eltern und Kinder sind von ver.di eingeladen, an den Streikveranstaltungen teilzunehmen.
    Am Montag, 11. Mai, startet um 10.00 Uhr der ver.di-Demozug ab dem Parkplatz am DGB-Haus, Rheydter Str.328 zum Rathaus. Am Kapuzinerplatz findet ab ca. 11.00 eine Kundgebung statt.

    Die landesweite Auftaktveranstaltung in Aachen beginnt am Montag, 11. Mai um 11 Uhr mit zwei Demonstrationszügen durch die Stadt (Treffpunkt 1: 10:30 Uhr Bahnhofsvorplatz, Treffpunkt 2: 10:30 Uhr Republikplatz vor dem Westbahnhof).

    Die zentrale Kundgebung findet im Anschluss (voraussichtlich gegen 12.15 Uhr) auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz am Elisenbrunnen statt. Dazu werden Andreas Hemsing, dbb Verhandlungsführer, und Sandra van Heemskerk, Erzieherin und Vorsitzende des Bundesfachbereichs SuE der komba, als Redner erwartet.
    Darüber hinaus ist geplant, ein riesen Banner aktiv selbst zu gestalten.

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  • Mönchengladbacher Erzieherinnen gingen auf die Straße – 9 Kita´s blieben zu

    Mönchengladbacher Erzieherinnen gingen auf die Straße – 9 Kita´s blieben zu

    Aachener OB Philipp (CDU) erzürnt Eltern und Erzieherinnen
    15-03-27-streik-verdi-0007Mehr als 200 Erzieherinnen aus Mönchengladbach demonstrierten am Freitag nach einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di für eine gerechtere Vergütung ihrer Arbeit.

    In einem Demonstrationszug durch die Rheydter City mit anschließender Kundgebung auf dem Harmonieplatz machten sie deutlich wo der Schuh drückt.
    Der drückt ganz gewaltig, so meinte eine Sozialarbeiterin gegenüber MG-heute: „ Die Arbeitgeber haben noch immer kein Angebot unterbreitet, wir müssen etwas tun. Die derzeitigen Vergütungen sind überhaupt nicht dazu geeignet, dass eine Familie davon leben könnte.“ (mehr …)

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