Autor: Harald Wendler

  • Sofortige Räumung bei Shisha-Bar-Kontrollen

    Sofortige Räumung bei Shisha-Bar-Kontrollen

    Am Wochende hat das Ordnungsamt mit Unterstützung der Feuerwehr Shisha-Bars in Mönchengladbach kontrolliert. Die Mitarbeiter waren in der Nacht von Freitag auf Samstag vor allem in der Altstadt unterwegs. Der Schwerpunkt  lag dabei vor allem bei der Kontrolle von CO-Werten, also Kohlenstoffmonoxidwerten, in der Raumluft.

    Bei einer Gaststätte, die auch Shishas ausgibt, hat das Ordnungsamt eine sofortige Räumung angeordnet. Der Betrieb wurde bis über das Wochenende eingestellt. Außerdem ist eine Ausgabe von Shihas dort bis auf weiteres untersagt. Hier waren zum Zeitpunkt der Messung zeitgleich etwa 24 Shishas in Benutzung. Die Messwerte lagen dabei deutlich im gesundheitsgefährdenden Bereich.

    Probleme bereiten bei den Shishas die kleinen Kohleöfen, mit denen viele betrieben werden. Gerade wenn in einem Raum keine ausreichende Belüftung gegeben ist, kann der Co-Gehalt unbemerkt ansteigen. Ein Grund weswegen auch der Holzkohlegrill trotz schlechten Wetters keinen Weg ins Haus finden sollte. Das Gas ist farb- und geruchslos und sorgt dafür, dass kein Sauerstoff mehr aufgenommen werden kann. Ist man ihm in entsprechender Konzentration ausgesetzt, kann dies deshalb innerhalb kürzester Zeit tödlich sein.

    Insgesamt sind in Mönchengladbach 20 Shisha-Bars gemeldet. Bei den Kontrollen am Wochenende  lagen die Werte ansonsten in einem gesundheitlich unbedenklichen Bereich.

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  • Gelungene 70-Jahre VdK Feier in Odenkirchen  (mit Bildergalerie)

    Gelungene 70-Jahre VdK Feier in Odenkirchen
    (mit Bildergalerie)

    Die Gründungsgeschichte der Sozialverbandes VdK ist Erbe und Verpflichtung, bis heute trägt sie die Solidargemeinschaft dieses Verbands, in dem jeder Mitglied werden kann.

    Nun, nach 70 Jahren, galt es dies alles zu feiern. Der VdK Ortsverband Odenkirchen, sein Vorsitzender und viele Helfer um den neuen Vorsitzenden Manfred Stegner, organisierte eine Feier in der Burggrafenhalle in Odenkirchen. Sie war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Bedürfnis der zumeist älteren Mitglieder zu einem fröhlichen Nachmittag bei leckeren Getränken und Speisen war erwartungsgemäß riesig.

    Peter Jeromin, stellv. Landesvorsitzender, mahnte in seinem Grußwort den Zusammenhalt in der Gesellschaft an, diesen sieht er aktuell in großer Gefahr. Zu Hans Segschneider gewandt, sprach er das Engagement im VdK generell an: „Ein wacher Geist, ein Zeitzeuge, der VdK hat ihm unendlich viel zu verdanken, nicht nur in Mönchengladbach, auch im Landesvorstand. Er wird hier in Mönchengladbach daran mitarbeiten, wieder zu einem guten Einvernehmen zu kommen“.

    Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Mönchengladbach und „VdK-Urgestein“ Hans Segschneider sprach über die Gründungsgeschichte des Sozialverbandes VdK.
    „Ich wäre nie der geworden der ich bin ohne die anderen. Niemand kann etwas leisten nur aus sich allein heraus.
    Nur wenige Menschen erinnern sich an die große Rat- und Hilflosigkeit vor mehr als 70 Jahren nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Mai 1945, die Waffen schweigen, Deutschland hat kapituliert, Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath waren in den Zentren zu mehr als 80 Prozent an Bausubstanz zerstört. Der Lebensbedarf war völlig unzureichend und ungesichert. Hunger und wirtschaftliche Not wuchsen. Damals hat sich der VdK gebildet.
    Eine Tugend hatte der Krieg nicht zerstört, das war die Hilfsbereitschaft, die Solidarität mit Menschen. Das hat den Erfolg des VdK ausgemacht, Hilfe für die vielen vom Krieg betroffenen“.

    Im Anschluss hatte der Karneval den Saal im Griff. Gekonnt begleiteten die beiden Moderatoren durch das vorzügliche Programm. Die Kinder-Tanz-Garde der Rheydter Karnevalsgesellschaft Schwarz-Gold und die Show und Tanzgruppe der Prinzengarde brachte Schwung in die Halle. Die herrlichen Büttenreden von „Dat Röschen“ und „Dä Tünnemann“ strapazierten zudem die Baumuskulatur, bevor die Kölner Mundart Band „Joker Colonia“ zum Mitsingen animierte.
    Den Höhepunkt setzte das Mönchengladbacher Prinzenpaar Norbert I. mit seiner Niersia Barbara. Sie präsentierten sich bestens aufgelegt und ihre vorgetragenen Lieder machten selbst Nichtkarnevalisten Lust zum Mitschunkeln.
    Ein herrlich-fröhlicher Nachmittag mit dem Bewußtsein zu 70 Jahren VdK-Geschichte.

     

     

     

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  • Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“ Teil 3 – Die Angst der CDU gegen Rechtsextremismus zu stehen

    Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“
    Teil 3 – Die Angst der CDU gegen Rechtsextremismus zu stehen

    Vorweg: Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet.
    In der heutigen Sitzung des Stadtrates stellte Ratsherr Reinhold Schiffer seine Frage, die er schon im Hauptausschuss in der vergangenen Woche gestellt hatte noch einmal, vor laufender Kamera. Mit anderen Worten, noch konkreter.

    Schiffer: „ Der Oberbürgermeister stellt in der Vorlage 1678/IX dar, dass er einer Verstärkung des städtischen Engagements in der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung positiv gegenüber steht. Zuletzt beklagte er in der Beantwortung meiner Anfrage im Hauptausschuss, dass in der Verwaltung die materiellen und personellen Ressourcen nicht vorhanden sind, Fördermittel des Bundes aus dem Programm „Demokratie leben“ zu beantragen.
    Ich frage den Oberbürgermeister: sind in der Verwaltung die personellen und materiellen Ressourcen vorhanden um Förderprogramme von Land, Bund, Europastiftung und ähnlichem systematisch wahrzunehmen und inhaltlich zu bewerten. Welche materiellen und personellen Ressourcen müssen bei der Verwaltung geschaffen werden, damit bei positiver Einschätzung eines Förderprogramms Fördermittel auch beantragt werden“.
    Anders als im Hauptausschuss beantwortete unser Oberbürgermeister die Anfrage diesmal nicht lapidar aus dem Handgelenk. Sie soll nun schriftlich beantwortet und an die Fraktionen gegeben werden.

    Am Rande der Sitzung erfuhr MG-heute, die Verwaltung sei der Auffassung, die Stadt arbeite bereits an derart vielen Punkten gegen Rechts- und Linksextremismus, ein weiteres, noch stärkeres Engagement sei nicht ohne erheblichen Aufwand zu leisten.
    Merkwürdig ist in diesem Kontext der Umstand: bei öffentlichen, demonstrativen Versammlungen beteiligen sich erkennbar nicht die von der Verwaltung beauftragten Dienste oder gar die CDU als Partei. Sie jedoch dominiert die Verwaltungsspitze.
    Bleibt die Hoffnung auf eine doch noch geänderte schriftliche Einlassung mit der Zielsetzung der Beteiligung am Programm „Demokratie leben“ der Bundesregierung.

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  • Baumaßnahme behindert Busverkehr in Giesenkirchen

    Aufgrund einer Baumaßnahme in Mönchengladbach-Giesenkirchen wird der Konstantinplatz gesperrt.
    Die Buslinie 864 der DB Rheinlandbus kann daher in der Zeit vom 23. Februar bis voraussichtlich Ende April nicht wie gewohnt verkehren. Die Haltestelle „Konstantinplatz“ wird nicht bedient. Als Ersatz nutzen die Fahrgäste die Haltestelle „Am Alten Friedhof“.

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  • Busfahrzeiten und Öffnungszeiten der ÖPNV-Kundencenter an Karneval

    Busfahrzeiten und Öffnungszeiten der ÖPNV-Kundencenter an Karneval

    An den Karnevalstagen steht vom 23. (Altweiber) bis einschließlich zum 27. Februar (Rosenmontag) die MöBus-Nachtexpress-Flotte zur Verfügung. Es fahren sechs Linien zwischen 0:15 Uhr und 03:15 Uhr ab der Haltestelle „Alter Markt“ und von 0:35 Uhr bis 03:35 Uhr ab „Marienplatz“.

    Durch die Karnevalszüge in den einzelnen Stadtgebieten ist in der Zeit vom 26. bis einschließlich zum 28. Februar mit Behinderungen im Busverkehr zu rechnen. Am Rosenmontag (27. Februar) und Veilchendienstag (28. Februar) wird nach dem Ferienfahrplan gefahren.

    Am 28. Februar findet der Veilchendienstagszug in Mönchengladbach statt. Dieser sorgt für erhebliche Einschränkungen im Busverkehr. Um die Innenstadt wird eine weiträumige Umleitung gefahren. Die Haltestellen am Mönchengladbacher Hauptbahnhof/Europaplatz sind während des Karnevalszuges gesperrt und werden zum Platz der Republik verlegt.

    Öffnungszeiten der ÖPNV-Kundencenter

    Die ÖPNV-Kundencenter am Marienplatz in Rheydt und am Hauptbahnhof Mönchengladbach haben am Karnevalssamstag (25. Februar) zu den bekannten Zeiten geöffnet. An Rosenmontag und Veilchendienstag bleiben beide Kundencenter geschlossen.

    Nähere Informationen zu den Buslinien, zum Fahrplan und zu den Öffnungszeiten der ÖPNV-Kundencenter gibt es telefonisch unter 0180 6 504030 (0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 € pro Anruf), im Internet unter www.new-mobil.de oder direkt im KundenCenter.

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  • Geschlossen: Karneval in der Stadtverwaltung

    Wie die Stadtverwaltung mitteilt, bleiben Ämter, Dienststellen, Museen und Bibliotheken am Rosenmontag und Veilchendienstag geschlossen. Das Standesamt richtet am Rosenmontag (27. Februar) im Verwaltungsgebäude Rathausstraße 1 – 4, von 9 bis 10 Uhr einen Notdienst zur Anzeige von Sterbefällen ein.

    Am Altweiberdonnerstag (23. Februar) fallen die Nachmittagssprechzeiten in den Ämtern aus. Hingegen sind die Bibliotheken zu den üblichen Zeiten geöffnet.

    Alle Meldestellen, das Standesamt, die Zulassungs- und Führerscheinstelle und die Gewerbemeldestelle sind Altweiber von 8:00 bis 12:30 Uhr geöffnet.

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  • Mönchengladbach testet Rats-TV

    Mönchengladbach testet Rats-TV

    Am 16. Februar könnten die Bürger die erste TV-Übertragung einer Mönchengladbacher Ratssitzung live im Internet mitverfolgen.
    Diese Ratssitzung beginnt bereits um 13:00 Uhr.

    Voraussetzung ist, dass kein Ratsmitglied der Übertragung widerspricht.

    Der Ratsbeschluß zur Übertragung fiel im vergangenen Jahr einstimmig, möglicherweise werden jedoch nur einzelne Beiträge per Video übertragen. Auswahl nach Beliebigkeit (Persönlichkeitsrechte)? Widerspricht ein Ratsmitglied, so wird sein Beitrag nicht übertragen!
    MG-heute ist gespannt…

    Klicken Sie bei Interesse hier:
    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

    Mit nachfolgenden Hinweisen auf der Stadtseite verhindert die Stadt Mönchengladbach leider eine weitere freie, zensurfreie Verbreitung der Arbeitsergebnisse des Stadtrates in Wort und Bild. Ein späteres Abrufen der Videos auf der Internetseite der Stadt ist nicht sichergestellt. Deshalb kann nicht von größerer Transparenz gesprochen werden.
    Auf die Möglichkeit einer Genehmigung der Dateiverwendung wird leider nicht hingewiesen.

    Urheberrechtlicher Hinweis der Stadt Mönchengladbach:

    Die Videodateien des RatsTV unterliegen dem Urheberrecht der Stadt Mönchengladbach.
    Die Vervielfältigung oder Verwendung dieser Dateien (oder Teilen davon) in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen und deren Veröffentlichung (auch im Internet) ist nicht gestattet.

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  • FDP-Mönchengladbach sieht den Verbraucher getäuscht

    FDP-Mönchengladbach sieht den Verbraucher getäuscht

    Andreas Terhaag: „Mit der Einführung der ‚Remmel-Ampel‘ ist die rot-grüne Verbrauchertäuschung nun amtlich. Dies bedeutet keinen Fortschritt sondern eher eine Verschlechterung für den Verbraucherschutz auch am Niederrhein.

    SPD und Grüne wollen weiterhin an der sogenannten Hygiene-Ampel festhalten, obwohl das höchste nordrhein-westfälische Verwaltungsgericht ihnen bereits ins Stammbuch geschrieben hat, dass sich Verbraucher mit der Ampel kein Urteil über hygienische Zustände in Betrieben verschaffen können. Leider haben auch die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Angela Tillmann und Hans-Willi Körfges (beide SPD) dem Pranger zugestimmt und verstärken somit das Aussterben von privaten Bäckern, Metzgern und anderen Kleinbetrieben in Mönchengladbach.

    Statt ganze Branchen an den Pranger zu stellen, wäre es viel wichtiger, effektiv gegen schwarze Schafe in den Branchen vorzugehen. Deswegen fordert die FDP-Landtagsfraktion, die tatsächlichen lebensmittelhygienischen Rahmenbedingungen zu verbessern und Ausbildung sowie Hygienebewusstsein der mit Lebensmitteln beruflich in Kontakt kommenden Personen in Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandwerk zu stärken. Dazu wollen wir die Einführung eines verbindlichen Sachkundenachweises in der Art eines ‚Hygiene-Führerscheins‘ vorantreiben.“, sagt Terhaag.

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  • Sanierung der Erftstraße; Vollsperrung am Sonntag, 19. Februar

    Sanierung der Erftstraße; Vollsperrung am Sonntag, 19. Februar

    Die Sanierung der Erftstraße in Giesenkirchen geht in den Endspurt: Nachdem die Nebenflächen und Gehwege fertiggestellt sind, werden am Sonntag, 19. Februar die Fahrbahnen asphaltiert. Dazu wird die Erftstraße zwischen Ruckes und Zoppenbroicher Straße /L370 von 7:00 bis 18:00 Uhr vollgesperrt. Für den LKW-Verkehr. bleibt der gesamte neue Fahrbahnbereich noch bis 22:00 Uhr gesperrt. Die Gehwegbereiche sind von der Sperrung nicht betroffen und können genutzt werden.

    Nach dem Abbau der letzten Sperrungen und dem Rückbau der mobilen Lichtsignalanlage wird auch die für den Bauablauf notwendige Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Anfang kommender Woche kann die Erftstraße dann wieder in beide Richtungen befahren werden.

    Die neue Fahrbahnmarkierung wird aufgebracht, sobald die Witterung es zulässt, teilt die Stadtverwaltung mit.

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  • Die Gesichter des Wolfgang Bühren – Teil I

    Die Gesichter des Wolfgang Bühren – Teil I

    Wolfgang Bühren, ein Maler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten.
    …waren es in seinem Berufsleben hauptsächlich Auftragsmalereien, denen er sich intensiv widmete, so konnte Wolfgang sich anschließend so verwirklichen und das tun, was er immer schon machen wollte, endlich frei malen.

    Mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten, besonders aus der Musikszene, der Schauspielerei, aber auch unbekannte Gesichter sind es, die er nach Vorlage malt, bzw. bereits gemalt hat.
    Das einzigartige dabei ist, dass man bei der Betrachtung des fertigen Bildes mit der Vorlage feststellt, dass es noch genauer und intensiver als das Foto ist, da er sich in die Seele der jeweiligen Person hinein versetzt.
    Jedes noch so kleinste Detail ist zu erkennen. Unglaublich!

    Keith, 100 x 70
    Morgan, 120 x 90
    junggebliebener Inder, 120 x 90

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Bemerkenswert und unbedingt zu erwähnen ist die Größe der gemalten Bilder von mehr als einhundert mal siebzig Zentimeter.

    Ist das Interesse geweckt, freut sich der Maler über einen Kontakt per E-Mail: buehren.wolfgang@web.de
    Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Paul Sonn, dem Kinderbuchautor aus Mönchengladbach.

    Zum Teil II der Bilder von Wolfgang Bühren geht es hier.

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  • Die Polizei Köln bittet um Mitfahndung

    Die Polizei Köln bittet um Mitfahndung

    Mit Lichtbildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach drei Männern, die im Verdacht stehen, Tasche und Koffer eines Touristen (55) in Köln-Deutz entwendet zu haben.

    Am Sonntag (25. September 2016) gegen 20 Uhr stellte der Geschädigte sein Gepäck im Foyer eines Hotels am Messe-Kreisel ab, um einzuchecken. Dies nutzten die drei Abgebildeten aus, um zuzugreifen. Mit ihrer Beute flüchtete die Tätergruppe in unbekannte Richtung.

    Eine Überwachungskamera filmte das arbeitsteilige Vorgehen der Bande. Die Ermittler schließen derzeit nicht aus, dass die Täter überregional tätig sind.

    Hinweise zu den Verdächtigen nimmt das Kriminalkommissariat 55 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (dr)

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  • Körfges: „CDU fordert Personalabbau bei der Polizei in Mönchengladbach.“

    Körfges: „CDU fordert Personalabbau bei der Polizei in Mönchengladbach.“

    Die CDU will in Mönchengladbach Polizeibeamte einsparen, glaubt Koerfges. Künftig sollen bis zu 87 Beamte weniger in unserer Stadt für Sicherheit sorgen, rechnet er vor.

    In der Anhörung im Landtag zum CDU-Antrag „Polizeipräsenz im ländlichen Raum“ sei deutlich geworden, was tatsächlich hinter dieser Forderung steht: Die CDU will Polizeikräfte umverteilen. Diejenigen, die künftig auf dem Land Dienst schieben, werden zu Lasten der Sicherheit aus den Großstädten abgezogen. Für Mönchengladbach bedeutet das, dass die Stadt zwischen 22 und 87 Stellen, je nach Flächenansatz (5% oder 20%) verlieren wird.

    Dazu sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Körfges: „Die CDU hat ihr wahres Gesicht gezeigt – sie betreibt mit völlig sachfremden Forderungen Klientelpolitik für ihre konservative Wählerschaft auf dem Land. Damit treibt sie ein gefährliches Spiel mit der inneren Sicherheit in Nordrhein-Westfalen.

    Wir müssen die Sicherheit im ganzen Land gleichermaßen gewährleisten. Wir dürfen nicht die ländlichen Regionen gegen die Städte ausspielen. Deshalb hat die rot-grüne Landesregierung seit 2010 die Zahl der Neueinstellungen in der Polizei kontinuierlich erhöht. Wir werden auch in Zukunft die hohen jährlichen Einstellungszahlen (2000) bei der Polizei verstetigen. Dies führt zu einer Verbesserung der Personalausstattung der Polizei in allen Bereichen – auf dem Land und in unserer Stadt“.

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  • Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?  Teil 2

    Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?
    Teil 2

    Wie am 10.2.2017 berichtet, hatte die Theo-Hespers-Stiftung die Stadtverwaltung zu einer Interessensbekundung im Rahmen des Bundesförderprogrammes „Partnerschaft für Demokratie“ aufgefordert.
    In einem uns vorliegenden E-Mail-Schreiben vom 6.2.2017 an die Vorsitzenden der Parteifraktionen, an die beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings und an den Oberbürgermeister hatte die Theo Hespers Stiftung bereits mögliche Bedenken aufgrund von Personalenpässen und städtischer finanzieller Belastungen insoweit ausgeräumt, als das ein Schreiben der Fachministerin Alternativen aufgezeigt hatte.

    Diese Fakten erwähnte Oberbürgermeister Ernst Wilhelm Reiners in der Sitzung des Hauptausschusses im Rathaus Abtei am 8.2.2017 nicht. Hat evtl. niemand der Adressaten diese Mail erhalten?
    Auch von den Fraktionsvorsitzenden oder den beiden Bundestagsabgeordneten gibt es bis dato keinerlei öffentliche Erklärung zu diesem Vorgang. Offen ist der tatsächliche Grund für diese verheimlichende Gangart von Politik und Verwaltung. Spekulationen werden damit Tür und Tor geöffnet.

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  • Gysi: „Habe die wichtigste Auszeichnung der BRD erhalten“ –Ordensverleihung wider den tierischen Ernst

    Gysi: „Habe die wichtigste Auszeichnung der BRD erhalten“ –
    Ordensverleihung wider den tierischen Ernst

    Wollte er tatsächlich nicht mit dem diesjährigen Ritter wider den tierischen Ernst  in Aachen gemeinsam gesehen werden?  Die Laudatio von Markus Söder
    Gemeint hatte Professor Dr. Gertrud Höhler, Publizistin und Beraterin für Topmanager aus Wirtschaft und Politik, ihren per Video zugeschalteten Vorredner Dr. Markus Söder, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in Bayern, von der bayrischen CSU. Dieser besuchte statt dessen den CSU-Ball an diesem Abend. Seine Laudatio Nr. 1 kann hier nachgelesen werden.

    Prof. Höhler hielt die Laudatio Nr. 2 auf den Ritter Gysi, verglich Gysi mit Söder und konnte keine Gemeinsamkeiten entdecken.

    Die Gäste im Eurogress Aachen bedankten sich mit großem Applaus, nachdem der eher peinliche Video-Auftritt des Dr. Söder aus Bayern wenig Begeisterung, eher durchgängiges Naserümpfen hervorgerufen hatte. Möglicherweise lag dies aber auch an der schlecht geregelten Akustik im Saal.

     

     

     

     

     

    Dr. Gregor Gysi beginnt seine Dankesrede nach der Ordensverleihung recht artig mit: „Das ist die wichtigste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland“.
    Die gesamte Rede gibt es hier.

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  • Diese Mönchengladbacher wählen den Bundespräsidenten

    Diese Mönchengladbacher wählen den Bundespräsidenten

    Am Sonntag wird der neue Bundespräsident gewählt. Auf Joachim Gauck soll der ehemalige Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier folgen.

    Die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel zur Wahl Steinmeiers: „Mit seiner langjährigen politischen Erfahrung ist Frank-Walter Steinmeier gerade in diesen Zeiten ein ausgezeichneter Kandidat für das Amt des Staatsoberhauptes! Er wird parteiübergreifend respektiert und ist ein würdiger Vertreter unseres Landes auf der internationalen Bühne. Er ist nicht nur ein Mutmacher, sondern auch ein Brückenbauer, der Menschen zusammen bringt und sich in Deutschland einer großen Beliebtheit erfreut. Frank-Walter Steinmeier ist ein Präsident für alle Bürgerinnen und Bürger.“

    Die Bundesversammlung besteht aus allen 630 Bundestagsabgeordneten und der gleichen Zahl an Mitgliedern, die aus den Parlamenten der Bundesländer delegiert werden. Sechs stimmberechtigte Mitglieder der Bundesversammlung kommen aus Mönchengladbach. Dazu gehören neben den Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sowie die Landtagsabgeordneten Angela Tillmann, Hans-Willi Körfges und Andreas Terhaag.

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  • Mönchengladbach wünscht keine  „Partnerschaft für Demokratie“?  Theo-Hespers-Stiftung hatte um Stellungnahme der Verwaltung gebeten

    Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?
    Theo-Hespers-Stiftung hatte um Stellungnahme der Verwaltung gebeten

    In einem Schreiben an die Parteifraktionen und an den Oberbürgermeister hatte die Theo-Hespers-Stiftung die Stadtverwaltung zu einer Interessensbekundung im Rahmen des Bundesförderprogrammes „Partnerschaft für Demokratie“ aufgefordert.
    Einen beschlussreifen Antrag hatte die Stiftung ihrem Schreiben bereits beigefügt.
    Bei einer erfolgreichen Bewerbung könnte die Stadt in den nächsten drei Jahren Fördermittel in Höhe von ca. 300.000 Euro erthalten. Eingesetzt werden müßte das Geld für Initiativen gegen Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

    Die vorgetragene Frage unter dem Tagesordnungspunkt „Anfragen und Mitteilungen“ von Ratsherr Reinhold Schiffers (SPD) beantwortete unser Oberbürgermeister in der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwochabend im Rathaus Abtei wie folgt:

    „ Wir haben uns in der Verwaltung intensiv unterhalten und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir aufgrund fehlender personeller und finanzieller Ressourcen und mit Blick auf Förderkosten nicht empfehlen werden als Verwaltung eine Interessenbekundung abzugeben“.
    Leitlinie des Verahrens

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  • Empfehlung aufgrund von Intransparenz nicht möglich

    Empfehlung aufgrund von Intransparenz nicht möglich

    Sie sind sich einig, alle Parteien in Mönchengladbach, die Stadttöchter EWMG, GWSG und Kreisbau AG sollen auf Antrag der GroKo organisatorisch zusammengeführt werden, damit eine am Baumarkt schlagkräftige Baugesellschaft entsteht.
    Politisch ist also alles in trockenen Tüchern – sollte man meinen.
    Der Knackpunkt liegt im Detail, genauer gesagt im Finanz-, Gesellschafts- und Steuerrecht.
    Wie also soll ein politisches Gremium ohne entsprechende Fachkenntnisse Entscheidungen treffen, die eine derartig weitreichende Konsequenz nach sich zieht? Nicht einmal der Fachausschuss für Finanzen hatte darüber beraten.
    Dies wurde im gestrigen Hauptausschuss durch den Grünen, Dr. Wolkowski, klar angesprochen, dem Himmel sei Dank, es geht um zu vieles.

    Er forderte zu Recht, es müssen den Mitgliedern des Hauptausschusses Basiszahlen genannt werden, aufgrund derer eine Entscheidung aus finanzpolitischer Betrachtung möglich werden kann. Niemand im Ratssaal erweckte auch nur im Ansatz den Eindruck, er wisse im Detail Konkretes zu diesem Thema. Alles bisher vorgetragene war also ein Blindflug. Ein: „Wir haben uns vorher schlaugemacht“, seitens der SPD-Fraktion reicht da garnicht. Das grenzt eher an Trump’sches  Gebahren.

    So wurde einstimmig beschlossen, diesen Punkt erneut im Rat in der nächsten Woche zu behandeln. Dann hoffentlich mit konkretem, verständlichen, transparenten Zahlenmaterial und der dazugehörigen Fachkraft zur Erläuterung des Ganzen.
    Dieser gestrige Schnellschuss ging nach hinten los, eine Blamage für die Antragsteller. Der Antrag als PDF

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  • Warnstreik – Kundgebung vor der Arbeitgeberzentrale in Mönchengladbach

    Warnstreik – Kundgebung vor der Arbeitgeberzentrale in Mönchengladbach

    Die Örtlichkeit war gut gewählt. Am Geroweiher, vor der Arbeitgeberzentrale der Textilindustrie, versammelten sich ca. 100 Mitglieder der IG Metall, Arbeitnehmer aus Textilbetrieben in Mönchengladbach und der nahen Umgebung.
    Sie forderten öffentlich 4,5% mehr Lohn und Gehalt sowie einen Einstieg in die betriebliche Altersteilzeit. Gleiche Warnstreiks gibt es seit Tagen landesweit.
    Die bisherigen Tarifrunden haben kein akzeptables Angebot der Arbeitgeber ergeben, die Altersteilzeit scheint für diesen Wirtschaftszweig kein Thema zu sein, obwohl die Vorteile dieser Regelungen seit Jahren allgemein bestätigt sind.
    Diese scheinbare Sturheit der Arbeitgeber nehmen die Arbeitnehmer als reine Provokation, zumal es auch der Textilindustrie gemäß objektiver Einschätzungen sehr gut geht, die Umsätze steigen, die Gewinne ebenso.
    Nachvollziehbar sind die Arbeitnehmerforderungen, Mönchengladbacher Unternehmer wie der AUNDE-Chef Rolf Königs, Arbeitgeber in der Textilbranche, nebenbei Borussenpräsident, scheint dies nicht so zu sehen.

    Seine Belegschaft zählt sich dennoch zu den Fohlen-Fans. „Das muß man trennen können“, versicherte der Betriebsratsvorsitzende Thomas Schmitz am Rande der Warnstreikkundgebung.

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