Autor: Harald Wendler

  • Fünfjähriger leicht verletzt – Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht

    Fünfjähriger leicht verletzt – Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht

    Gestern ereignete sich gegen 16:05 Uhr auf der Aachener Straße eine Verkehrsunfallflucht, bei der ein fünfjähriges Kind in einem Linienbus leicht verletzt wurde.

    Der Bus fuhr stadteinwärts, als auf Höhe der Kreuzung Aachener Straße / Markgrafenstraße vor ihm plötzlich ein weißer LKW von dem Linksabbiegerstreifen auf den Fahrstreifen für den Geradeausverkehr ausscherte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, führte der Busfahrer eine Notbremsung durch. Hierdurch fiel nach derzeitigem Ermittlungsstand der Fünfjährige aus dem Kinderwagen und zog sich die leichte Verletzung zu.

    Da der LKW-Fahrer seine Fahrt einfach fortsetzte, konnte er  bei der Unfallaufnahme nicht mehr angetroffen werden. Nach bisherigen Zeugenaussagen handelte es sich um einen weißen LKW mit Kastenaufbau und vermutlich polnischem Kennzeichen.

    Nun bittet die Polizei um Mithilfe: Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang und vor allem dem LKW machen können werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161 / 29-0 zu melden.

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  • Die PARTEI meint: RY-Vorwahl 02166 abschaffen?

    Die PARTEI meint: RY-Vorwahl 02166 abschaffen?

    Stellungnahme der PARTEI zum Zeitungsartikel in der RP:

    Eigentlich sind wir von der Partei Die PARTEI große Fans der RP und freuen uns immer wieder über die verbalen Ergüsse der Redakteurinnen und Redakteure und was da so alles von und über uns geschrieben wird.
    Manchmal sind wir ja selbst ganz erstaunt, was alles in dem Blättchen steht und was wir angeblich gesagt hätten. Aber genug von uns, wir lenken nur von dem eigentlichen Thema ab.
    Aber als wir am 07.06.2016 die RP aufschlugen waren wir doch etwas verdutzt.
    Die CDU zeigt Geschlossenheit, bei einem Thema, dass auch gerne mal mit der Frage betitelt wird: „Haben die in der Politik nichts besseres zu tun?“ Mit welcher Vehemenz sich die CDU in diesem Artikel gegen das RY – Kennzeichen wehrt, gleicht eher einem Sandkastenspiel: Da hat eine kleine Gruppe eine gute Idee, die von der Bevölkerung auch durchaus gerne gesehen wird, weil die Bürgerinnen und Bürger durchaus in der Lage sind, zu differenzieren, was es bedeutet, eine Stadt mit zwei Ortskernen zu sein. In der kreisfreien Stadt Bochum klappt das doch auch (BO und WAT).
    Aber das Denken der CDU scheint sich leider nur darauf zu fokussieren, eine einheitliche und geschlossene Identität zu bilden.
    Wie sonst ist es zu erklären, dass wirklich NIEMAND in der CDU das RY – Kennzeichen will.
    Das können wir uns beim besten Willen nicht vorstellen. Wir wissen, dass es zu dem Thema auch bei anderen politischen Ausrichtungen durchaus kontroverse Diskussionen gibt, die meistens damit enden: Ist doch egal, es kostet uns nicht mehr und letztendlich ist es nur ein Kennzeichen.

    Die CDU stilisiert das Ganze nun aber zu einer hoch emotionalen Debatte in der sogar nun den Befürwortern des RY – Kennzeichens unterstellt wird, dass sie aus Stimmen aus dem rechten Lager hoffen.

    Das ist in höchstem Maße polemisch und kann nicht wirklich ernst der CDU sein, dass sie links ausgerichteten Partein unterstellt, mit Rechten gemeinsame Sache machen zu wollen.
    Außerdem waren wir etwas verwundert, dass die CDU, die ja sonst bei der Schulreform gegen Gleichmacherei ist, auf einmal in die gleiche Richtung stößt, wie die Linke.

    Schon seltsam, wie die CDU sich hier verhält und das nur wegen einem kleinen, popeligen RY.

    Wenn Jesus sich von einem Kennzeichen an der Palasttüre von Pilatus hätte aufhalten lassen, wäre uns die CDU ja vielleicht heute erspart geblieben, oder denkt die CDU, dass durch die Einführung des Kennzeichens der jüngste Tag anbricht?
    Diese Polemik, die in die Debatte von Seiten der CDU eingebracht wird, erinnert uns an Kinder im Kindergarten: „Die haben uns das Schäufelchen weggenommen!“
    Jetzt wollen wir nicht mehr mit dem Schäufelchen spielen, aber wir erzählen einfach Allen wie doof die sind, pah!

    Bürgerinnen und Bürger von heute sind mündig und können differenzieren. Das Argument, dass das RY – Kennzeichen mehr spaltet ist genau so dämlich, wie die Behauptung, dass zwei Vorwahlen spalten würden. Da ergibt sich nun die Frage, warum die CDU eigentlich noch nicht die 02166 abgeschafft hat. Die spaltet doch auch die Stadt, oder etwa nicht?
    Aber lassen wir die ganze Diskussion. Wer sein Rheydter Kennzeichen haben will, sollte auch die Möglichkeit haben, dies zu tun. In anderen kreisfreien Städten geht es doch auch ohne Identitätsspaltung der Bürgerinnen und Bürger.

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  • Drei Jubiläen im Altenheim Rheindahlen gefeiert

    Drei Jubiläen im Altenheim Rheindahlen gefeiert

    20 Jahre Sozial-Holding, 40 Jahre Altenheim, 45 Jahre Bürgerverein

    Gleich drei Anlässe zum Feiern gab es jetzt im Festsaal des Städtischen Altenheims Rheindahlen: Die Einrichtung mit 136 Bewohnerinnen und Bewohnern im Zentrum des Stadtteils wurde vor 40 Jahren eröffnet, gleichzeitig kann die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach als Träger auf 20 erfolgreiche Jahre seit der Gründung zurückblicken. Und schließlich feierte der Bürgerverein Rheindahlen, der sich dem Haus besonders verbunden fühlt, sein 45-jähriges Bestehen.

    Begangen wurde das dreifache Jubiläum nicht nur mit einer Feierstunde im Altenheim: Zu der besonderen Gelegenheit hatten die „Geburtstagskinder“ mit Unterstützung der Thaler’schen Buchhandlung den Schriftsteller Burkhard Spinnen zu einer Autorenlesung eingeladen. Der gebürtige Mönchengladbacher las aus seinem neuen Buch „Die letzte Fassade. Wie meine Mutter dement wurde“, ein ehrliches, bewegendes und glänzend geschriebenes autobiografisches Buch über die neue Volkskrankheit Demenz.

    Beim Empfang, zu dem Norbert Post MdL, Aufsichtsratsvorsitzender der Sozial-Holding, Geschäftsführer Helmut Wallrafen und Bezirksvorsteher Arno Oellers eingeladen hatten, wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig das gewohnte Wohnumfeld und eine lebendige Quartiersarbeit für die Lebensqualität gerade auch älterer Menschen ist. „Die Möglichkeit, am soziokulturellen Leben des Stadtteils teilzuhaben, und hier Gemeinschaft zu erfahren, ist gerade für die Bewohnerinnen und Bewohner eines Altenheims von enormer Bedeutung. In Rheindahlen wird dieser Grundsatz seit vielen Jahren vorbildlich gelebt und gepflegt“, sagte Norbert Post.

    „Ältere Menschen wollen solange wie möglich selbstbestimmt im eigenen Zuhause und in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Und wenn sie sich zum Leben in der Pflegeeinrichtung entschließen, entscheiden sich die meisten nach Möglichkeit für ein Heim im eigenen Stadtteil“, weiß auch Sozial-Holding Geschäftsführer Helmut Wallrafen, und ergänzt: „Hier in Rheindahlen bietet unser städtisches Haus mitten im Zentrum seit Jahrzehnten kurze Wege und ideale Voraussetzungen, um als Bewohner, nicht vom alltäglichen Leben abgeschnitten zu sein. Zudem bietet das Haus mit seinem großen Festsaal einen idealen Treffpunkt für die Rheindahlener Bürger und Vereine.

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  • Jedem seine Marke – vom Wildwuchs der Mönchengladbacher Projekte

    Projekt „MG+“; Projekt „wachsende Stadt“; Projekt „saubere Stadt“; Projekt „Neues Denken – Neues Handeln“; Projekt „Masterplan 3.0“  dies sind nur einige der plötzlich durch Politik und Wirtschaft, das ist an und für sich in Mönchengladbachs Politiklandschaft im Zeichen der GroKo kein großer Unterschied, ins Leben gerufene Neuigkeiten. Sie sollen dem verdutzten Bürger vermitteln: hier tut sich was. Politiker der beiden Mehrheitsfraktionen verkaufen es auch gerne als: wir spüren eine Aufbruchstimmung in der Stadt.

    Das ist doch toll denkt sich mancher Gutgläubige.
    Er sollte genau hinschauen und hinhören. Wo geht es aufwärts, wer hat Nutzen durch die bis heute lediglich artikulierten Besserungen, sollte er hinterfragen.
    Es geht um Steine und Beton, es geht um Neubauten, Beschäftigung von Planern und Architekten, Bauunternehmen erhalten wieder vollste Auftragsbücher.
    Gibt es durch all´ diese Aktivitäten auch nur eine einzige preiswerte Wohnung für Bedürftige in Mönchengladbach?
    Diese Menschen bleiben bis dato unberücksichtigt in allen Planungen des neuen Planungsdezernenten Dr. Bonin. Er  hat „Visionen“ und sie müssen jetzt und nur jetzt, sofort, politisch beschlossen und auf den Weg gebracht werden.
    Er ist schlau, der CDU-Dr., er kann sich ausmalen wie Abstimmungen im Rat nach der nächsten Kommunalwahl ausgehen könnten. Sollte die GroKo, was zu hoffen bleibt, nicht mehr funktionieren, so würden etliche der bonin´schen Projekt in der Schublade verschwinden. Das wiederum würden ihm seine Parteifreunde und vor allen Dingen seine Klientel, die Industrie 4.0 wohl sehr verübeln.
    Die Finanzierung des Ganzen? Wir haben´s doch, seit dem HSP sind wir keine Nothaushaltgemeinde mehr und können aus dem Vollen schöpfen, sind ja Investitionen. Investitionen sind gut. Preiswerten Wohnraum brauchen wir nicht. (Selbst Fraktionschef Schlegelmilch, bisher extremer Gegner des HSP, findet nun plötzlich Gefallen daran.)
    Das Klientel der CDU kann sich besseres leisten, hochwertigen Wohnraum für Familien ohne Kinder.

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  • Groko treibt Industrie 4.0 voran – Digitalisierung in der Stadtverwaltung soll durch Ausgründung des IT Bereiches schneller vorangehen

    Groko treibt Industrie 4.0 voran – Digitalisierung in der Stadtverwaltung soll durch Ausgründung des IT Bereiches schneller vorangehen

    Mit zwei Anträgen für die Ratssitzung in der kommenden Woche wollen CDU und SPD die Stadt zu einer modernen Dienstleisterin für den digitalen Wandel und zur Wegbereiterin der Industrie 4.0 weiterentwickeln.

    „Als wachsende Stadt müssen wir uns auch im digitalen Sektor für die Zukunft rüsten. Erfolgreich werden wir allerdings nur dann sein, wenn wir den Prozess aktiv steuern und uns wirtschaftspolitisch entsprechend ausrichten. Mönchengladbach muss Gründern, Pionieren und Taktgebern der Industrie 4.0 bereits heute eine Heimat geben, um von ihrer Wachstumsdynamik dauerhaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten profitieren zu können“, betont der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch.

    Zum einen beantragen CDU und SPD, die wirtschaftspolitischen Leitbranchen der Stadt (Textil & Mode, Maschinenbau & Elektrotechnik, Logistik, IT & Kreativwirtschaft, Gesundheitswirtschaft) progressiver an den digitalen Strukturwandel zu koppeln und gemeinsam mit Hochschule und Wirtschaftsförderung entsprechende Entwicklungs- und Serviceplattformen für Unternehmensgründungen bereit zu stellen. Zum anderen soll eine neue Informations- und Kommunikationstechnik-Kommission (IuK-Kommission) die künftige Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner ITK-Rheinland intensivieren und frühzeitig IT-Innovationen beim städtischen Bürgerservice den Weg bereiten.

    „Wir werden unser Profil als bürgerfreundliche Stadt nur dann schärfen können, wenn wir auch im digitalen Sektor unter den Kommunen Vorreiter sind“, bekräftigt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Felix Heinrichs. „Hierzu müssen Standardisierung, Spezialisierung und aufgabenkritische Begleitung der städtischen IT synchron organisiert und aufeinander abgestimmt werden. Die IuK-Kommission wird diesen Prozess gemeinsam mit ITK-Rheinland, Hauptausschuss und Rat als Fachgremium aktiv strukturieren und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger innovativ fortentwickeln. Parallel werden wir durch die interdisziplinäre stärkere Digitalisierung der wirtschaftspolitischen Leitbranchen die Weichen für einen auch in Zukunft wachstumsfähigen Arbeitsmarkt in der Stadt stellen.“

    Ebenfalls auf Initiative von CDU und SPD wird sich der Rat in seiner kommenden Sitzung mit einer Erweiterung des Verwaltungsrates des Stadtbetriebs Mönchengladbach von derzeit elf auf 19 Sitze beschäftigen. „Durch den zum 1. Juli anstehenden Wechsel von mehr als 400 städtischen Mitarbeitern unter das Dach des Stadtbetriebs verlagert sich jetzt auch der Schwerpunkt der Kontrollfunktion für die übernommenen Aufgaben von den bisher befassten Ratsausschüssen auf den Verwaltungsrat. Mit der von uns beantragten Erweiterung soll der Gleichlauf zu den regulär 19 Sitze umfassenden Fachausschüssen hergestellt werden“, erläutern Schlegelmilch und Heinrichs.

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  • Einbruchsversuch mit Gulli-Deckel

    Einbruchsversuch mit Gulli-Deckel

    Bereits in den frühen Morgenstunden des 6. Juni versuchten unbekannte Täter in die Geschäftsräume des bekannten IT-Dienstleisters HakoCom auf der Aachener Str. einzubrechen.
    16-06-06-HakoCom3-152437Tatwerkzeug war dabei ein massiver Gulli-Deckel, mit dem die deckenhohe Fensterscheibe des Verkaufraumes eingeschmissen wurde.
    Mutmaßlich wurde der Einbruch nicht fertig vollzogen sondern aus noch unbekannten Gründen abgebrochen.
    Beschädigt wurde neben der großen Glasfront ein ausgestelltes Laptop.
    Anwohner wußten zu berichten, dass eine männliche und eine weibliche Person mit einem Gulli-Deckel in unmittelbarer Nähe des Unternehmens gesehen wurden.
    Informationen nehmen gerne sowohl die ermittelnde Polizei als auch der Inhaber Ingo Habscheidt entgegen.

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  • Stolpersteine jetzt auch als interaktive Stadtkarte

    Mit seinen Stolpersteinen erinnert Gunter Demnig an die Opfer der NS-Zeit, indem er an ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Seit dem Jahr 2006 hat der Kölner Künstler in Mönchengladbach inzwischen 255 Gedenksteine an 74 Orten für Menschen verlegt, die von den Nazis verhaftet, deportiert, vertrieben, eingesperrt oder ermordet wurden.

    Alle verlegten Stolpersteine sind auf der Internetseite der Stadt Mönchengladbach beschrieben. Im Geoportal der Stadt Mönchengladbach steht jetzt auch eine interaktive Stadtkarte zur Verfügung, die alle Standorte von Stolpersteinen zeigt. Hier kann per Maus-Klick nach den Namen der Opfer gesucht werden. Außerdem sind Fotos der Stolpersteine und weiterführende Infos hinterlegt.

    Der direkte Link zur Karte lautet:

    https://geoportal.moenchengladbach.de/geo/resources/apps/Stolpersteine/index.html?lang=de&preview=true

    STOLPERSTEINE sind Pflastersteine in den Maßen 10x10x10 cm. Auf dem Stein befindet sich eine verankerte Messingplatte mit Namen, Jahrgang und Schicksal des Opfers. “Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

    Für 120 Euro kann jeder eine Patenschaft für das Herstellen und Verlegen eines Stolpersteins übernehmen. Dem Aufruf der Stadt Mönchengladbach, durch solche Patenschaften die Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten, sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, aber auch Schulklassen, Vereine und weitere Einrichtungen gefolgt. Anfragen zu Patenschaften nimmt das Büro des Oberbürgermeisters entgegen. Ansprechpartnerin ist Birgit Neuß, Telefon 02161/25-2507,
    E-Mail birgit.neuss@moenchengladbach.de.

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  • „Austauschprogramm fördert kulturelles Verständnis“
    Yüksel verabschiedet zwei junge US-Amerikaner

    „Der Abschied wird bestimmt nicht leicht. Ganz sicher werde ich meine Zeit in Deutschland nicht vergessen“, sagt Caleb mit US-amerikanischem Akzent während Meigan zustimmend nickt. Die beiden Jugendlichen aus den USA haben fast ein Jahr bei Gastfamilien in Mönchengladbach gelebt. Möglich wurde dieser Aufenthalt dank des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des amerikanisches Kongresses. Als Bundestagsabgeordnete hat Gülistan Yüksel (SPD) die Patenschaft für die beiden Schüler übernommen. Nun traf sie beide vor deren Abreise für ein Gespräch im Reichstag.

    „Es freut mich zu sehen, wie offen und interessiert die Jugendlichen gegenüber Neuem sind. Sie suchen den Dialog zwischen den Kulturen, erlernen die Sprache, sehen Sachverhalte aus anderen Perspektiven und tragen so zu einem besseren Verständnis zwischen den Ländern bei“, erklärt Yüksel ihre Motivation, das Stipendienprogramm zu unterstützen.

    Neben akademischen Kompetenzen, erwerben die PPP-Teilnehmer auch soziale Kompetenzen und schließen Freundschaften, die meist ein Leben lang halten. Gülistan Yüksel weiß aus eigener Erfahrung, dass die Vermittlung von Werten, Kultur und Politik am einfachsten durch persönliche Kontakte zu erreichen ist, was auch Caleb so sieht. Seiner Meinung nach „sind Erfahrungen, die man selber macht unbezahlbar“. Eine Erfahrung hatte er sich für das Wochenende in Berlin noch vorgenommen: „Ich will auf jeden Fall Curry-Wurst probieren. Die soll in Berlin besonders gut schmecken.“

    Bald heißt es Abschied nehmen. In wenigen Wochen fliegen Caleb und Meigan zurück in die USA. Dorthin wird auch bald Paula fliegen. Yüksel hatte die Schülerin aus Mönchengladbach für eine Teilnahme am Austauschprogramm auswählen können. Auch für Paula wird ihr Auslandsaufenthalt sicher spannend und lehrreich – und der Abschied ebenso schwer wie für Meigan und Caleb.

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  • Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Am letzten Sonntag vor den Sommerferien findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen traditionell das alljährliche Gemeindefest statt.

    Und so wird auch dieses Jahr, am 3. Juli 2016 ab 11:00 Uhr, herzlich in die Räume des Martin-Luther-Hauses und auf die große Wiese hinter dem Haus an der Lutherstraße eingeladen.
    Für alle wird etwas dabei sein: Café mit großem Kuchenbuffet, Waffeln und Grillstand, Getränke in reicher Auswahl, Küchengenüsse unserer ausländischen Freunde, Tombola, Hüpfburg und Torwand. Der Chor „Family of Peace Gospel Singers“ wird wieder begeistern, Gitarrenkonzert, Kinderschminken, Malen und manches mehr werden die Besucher erfreuen. Nach einem ökumenischen Freiluftgottesdienst auf der Wiese wird der Tag mit offenem Singen und abschließendem Brezelessen um 19:00 Uhr ausklingen.
    Der Erlös unterstützt die diakonische Arbeit im Bezirk.

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  • Polizei: Neuer Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt

    Polizei: Neuer Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt

    Nachdem Peter Spiertz in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden ist, stellte Mönchengladbachs Polizeipräsident Mathis Wiesselmann den neuer Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor.

    Am 1. Juni hat Wolfgang Röthgens seine neue Tätigkeit aufgenommen.
    Der gebürtige Viersener, in Mönchengladbach aufgewachsen, ging schon 1979 zur Polizei und sagt auch heute noch: “Polizist zu sein, ist ein sehr schöner Beruf”. Man merkt ihm an, das ist für ihn keine leere Worthülse.

    Über verschiedene Leitungsfunktionen, seit 1992 bei der Polizei Mönchengladbach, erhielt er unlängst das Angebot zur Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nach nur kurzer Zeit des Überdenkens nahm er das Angebot an und freut sich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe in Mönchengladbach.

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  • Schachlegende Garry Kasparov zu Gast in Mönchengladbach

    Schachlegende Garry Kasparov zu Gast in Mönchengladbach

    In den Mittagsstunden des 2. Juni spielte Garry Kasparov mal eben ein Simultan Turnier gegen 16 handverlesene Schachspieler aus Mönchengladbach. Zugegeben, die stärksten Spieler aus der Stadt fehlten und die Damenfigur ebenfalls.
    Sport- und Kulturdezernent Dr. Gerd Fischer war mit von der Partie, mußte sich jedoch wie alle Mitkämpfer letztlich geschlagen geben. Er gab alles.
    Am Abend erschien Kasparov gutgelaunt ohne seine mittäglich ernste Miene, um vor etwa 1000 Zuhörern einen Vortrag zum Thema:” The Master Game: What Leaders Can Learn from Chess”.
    Kasparov ist davon überzeugt, dass “der Kern des Erfolgs in allen Bereichen die Kraft der Intuition ist und die Fähigkeit, diese gekonnt zu nutzen und umzusetzen.”
    16-06-02-kasparow-0824Nach seinem höchst interessanten Vortrag diskutierten Kasparov und Moderator Stefan Schulze-Hausmann aktuelle politische Themen, vorrangig zum Kreml-Chef Putin und seiner Ostpolitik.

    Garry Kasparov bereist als Vortragsredner die ganze Weit. Er spricht über Innovation, Strategie und maximale mentale Performanz. Der 52jährige ist auch ein unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie und ein umtriebiger Menschenrechtsaktivist, der mit seinen Büchern und weiteren Publikationen weltweit für Aufsehen sorgt.

    Das aktuelle Buch des entschiedenen Kreml-Gegners trägt den Titel “Warum wir Putin stoppen müssen- Die Zerstörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen”.
    Vor ein paar Tagen erschien in der New York Daily News sein vielbeachteter Artikel zu Donald Trump.
    Kasparov warnt darin seine Leser, Trump als US-Präsidentschaftskandidaten zu unterstützen und sieht dessen geschmacklose Verbalattacken als “eine von mehreren Eigenschaften, die der Amerikaner mit dem russischen Diktator Vladimir Putin gemein hat.” Kasparov schreibt regelmäßig Artikel und Aufsätze für The WallStreet Journal, The New York Times, The Financial Times, The Daily Beast und weitere Publikationen.
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    Schirmherr Christian Weber von der real,- SB Warenhaus GmbH bedankte sich für die offenen Worte des ehemaligen Schachweltmeisters und verabschiedete ihn unter starkem Applaus aus dem Publikum.
    Der Besuch Kasparov´s wurde ermöglicht durch den Initiativkreis Mönchengladbach, ein Zusammenschluß von 32 führenden Unternehmen der Stadt.

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  • Hoffest: Vorstellung der Prinzenpaare für die kommende Session  Mit Video

    Hoffest: Vorstellung der Prinzenpaare für die kommende Session
    Mit Video

    An diesem fröhlichen Abend hatten sie eine Menge zu tun: MKV-Präsident Bernd Gothe und seine Helferinnen Heike Baumanns und Gaby Keßel.
    Mit etwas Wehmut wurden zuerst die Prinzenpaare des vergangenen Jahres verabschiedet, obwohl, sie sind noch bis zur Prinzenproklamation der neuen Paare am 11.11.2016 im Amt.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0888Kinderprinz Philipp I. (Schmitz) und Kinderprinzessin Anna-Leonie (Pütz) haben offensichtlich dieses Jahr ihrer Herrschaft genossen und gleichzeitig vieles für ihr Leben dazugelernt. Der Dank des MKV ist ihnen gewiß, die etwa 300 anwesenden Mitglieder und Gäste dankten ihnen mit großem Applaus.

     

     

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0896Prinz Michael II. und Prinzessin Niersia Monika wurden anschließend freudig empfangen.
    Prinz Michael II. resümierte: ” Durch volle Sääle mit begeisterten Menschen zu laufen, das hat was”.
    Prinzessin Niersia Monika: ” Wir haben auch für einen sozialen Zweck gesammelt. Das Ergebnis wird demnächst bekannt gegeben”.

     

    Nun war es an der Zeit für Neues.
    Das designierte Kinderprinzenpaar war an der Reihe.
    Cedric Glasmacher als Prinz Cedric I. und Vanessa Assmann als Prinzessin Vanessa I. wurden dem Puklikum vorgestellt.
    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0921Cedric Glasmacher wurde am 01.07.2001 in Mönchengladbach geboren und wohnt mit seinen Eltern Christiane und Christian Glasmacher sowie seiner älteren Schwester Cindy in Kleinenbroich.
    In der folgenden Session besucht er die 10. Klasse der Gesamtschule Volksgarten in Mönchengladbach. Lieblingsfächer sind Mathe und Musik.
    Sowohl im Sommer- als auch im Winterbrauchtum ist seine Familie schon seit Jahren aktiv. Dieses Jahr hat er
    sogar bei den Tellschützen in Kleinenbroich den Vogel von der Stange geschossen und ist im Mai zum Tellschützenkönig gekrönt worden. Er tanzt seit 2005 mit viel Spaß an der Freud’ und ist seit zwei Jahren auch Kommandant der Juniorengarde. Als Fan der Borussia geht er gerne ins Stadion und freut sich natürlich schon riesig darauf, als Kinderprinz auf dem Fußballfeld zu stehen.
    Cedric Glasmacher singt und lacht gerne und freut sich sehr, in der kommenden Session 2016/2017 mit seiner Prinzessin Vanessa Assmann und allen Jecken Spaß zu haben.

    Vanessa Assmann wurde am 04.11.2002 in Mönchengladbach geboren.
    Sie wohnt mitihren Eltern Daniela und Thomas Assmann in Mönchengladbach-Lürrip.
    Bereits im Alter von 3 ½ Jahren war sie – bis auf eine kleine Pause – Mitglied
    der KG Halt Uut Pesch. In der Session 2013/14 durfte sie dort auch schon Kinderstadtteilprinzessin sein.
    Seitdem ist es ihr Traum, Kinderprinzessin der Stadt Mönchengladbach zu werden.
    Nach den Sommerferien wwird sie die 9. Klasse des Gymnasiums Korschenbroich besuchen. Lieblingsfächer
    sind Sport und Englisch. Natürlich ist das Tanzen immer noch ihr größtes Hobby.
    Zudem ist sie ein großer Fan vom VfL Borussia Mönchengladbach.
    Jetzt freut sich Vanessa riesig auf die Session 2016/17 mit ihrem Prinzen Cedric.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0924Dann kamen sie, das neue Prinzenpaar für die Session 2016/2017.
    Darüber war bereits gemunkelt und in verschiedenen Medien geschrieben worden:

    Barbara und Norbert ….
    ihre Daten im Telegrammstil hier

     

    Den ausführliche Lebenslauf und warum sie Prinzenpaar werden wollen, lesen Sie hier

    Man merkt dem Paar die Lust auf Karneval sofort an. Auch Präsident Gothe vermochte mit seinem Einstiegsthema Auto-Nummern-Schild RY den Spaß nicht zu verderben. Sofort erhielt er den nötigen Gegenwind und beendete nur zu gerne das auch die Zuschauerschaft spaltende Thema.
    Dann lief alles wie am Schnürchen, Bude/Gersmann lieferten einen humorigen Sketch (im Video zu hören) ab und hatten die Anwesenden insgesamt begeistert.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-1008Das Sahnehäubchen war der überraschende Besuch des Clown-Trompeters Bruce Kapusta der die Stimmung entgüldig nahe an den Sidepunkt brachte.

    Eine großartige Vorstellung selbst für Nicht-Karnevalisten.

     

     

     

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  • Am Ende gewinnt: Garry Kasparow

    Am Ende gewinnt: Garry Kasparow

    Mucksmäuschen still war es im Kaisersaal der Kaiser-Friedrich-Halle beim Simultan-Schachturnier, als Garry Kasparow gegen 16 Mönchengladbacher Schachspieler antrat.
    Nicht einmal 10 Jahre alt war sein jüngster Gegener, der älteste am Brett hatte sicher 70 Lebensjahre vorzuzeigen.
    Es kam wie es kommen mußte: Niemand konnte die Schach-Legende Kasparow schlagen.

    16-06-02-kasparow-0764Immerhin hatte ein 11-jähriger Schachspieler fünfzig Züge mithalten können, der Mönchengladbacher Dezernent Dr. Fischer mußte als letzter mit über 50 Zügen die Segel streichen, erst nachdem sich Kasparow voll auf diesen starken Gegner konzentrieren konnte.

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  • „Integrationsarbeit vor Ort wird mit ‚KommAn-NRW‘ deutlich gestärkt“

    „Integrationsarbeit vor Ort wird mit ‚KommAn-NRW‘ deutlich gestärkt“

    Die Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen werden künftig eine noch stärkere Rolle bei der Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden übernehmen.
    Deshalb werden die aktuell 52 Zentren vom Integrationsministerium über das Programm „KommAn-NRW“ personell verstärkt.

    „Mit den Integrationszentren sind wir in NRW deutlich besser aufgestellt als andere Länder. Um die Arbeit weiter zu unterstützen, wird jede Einrichtung zusätzlich Geld für mindestens eine weitere Stelle und auch für Sachkosten erhalten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Körfges. „Mönchengladbach kann insgesamt bis zu rund 97.000,00 € beantragen.“

    Insgesamt fließen in diesem Jahr rund 13 Millionen Euro für „KommAn-NRW“, davon sind 7,7 Millionen Euro für die Stärkung des Ehrenamtes vorgesehen.
    Das Geld aus „KommAn-NRW“ kann bei der Bezirksregierung Arnsberg über das dort angesiedelte Kompetenzzentrum für Integration (KfI) abgerufen werden.
    Beratend ist hier die landesweite Koordinierungsstelle für Kommunale Integrationszentren (www.kommunale-integrationszentren-nrw.de) zuständig.

    Vor Ort arbeiten die Kommunalen Integrationszentren hierbei eng mit den Partnern der Integrationsarbeit – wie der Freien Wohlfahrtspflege, den Migrantenselbstorganisationen und den Flüchtlingsinitiativen – zusammen.

    Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium will mit dem Aktionsprogramm Städte und Gemeinden sowie ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierte Menschen noch stärker bei den anstehenden Integrationsaufgaben unterstützen. Mit „KommAn-NRW“ sollen in möglichst allen Städten und Gemeinden „Ankommenstreffpunkte“ initiiert oder bestehende Treffpunkte gefördert werden.

    Dort sollen auch Ehrenamtliche mit Unterstützung des Landes NRW den Geflüchteten eine Grundorientierung in ihrem neuen Umfeld geben. Das betrifft alle örtlichen Bereiche von Schulangeboten bis hin zu Sportaktivitäten. Auch sollen mit Unterstützung des Landes NRW Grundwerte des Zusammenlebens wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das friedliche Miteinander der Religionen in Deutschland vermittelt werden.

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  • Mönchengladbach bekommt einen Helmut-Freuen-Ring Straßenbenennung nach früherem Oberstadtdirektor

    Mönchengladbach bekommt einen Helmut-Freuen-Ring
    Straßenbenennung nach früherem Oberstadtdirektor

    Nach dem vor acht Jahren verstorbenen Oberstadtdirektor Helmut Freuen soll eine Straße benannt werden.
    Nach einer Empfehlung des Planungs- und Bauausschusses an den Rat soll eine Erschließungsstraße zu einem Neubaugebiet an der Heinrich-Pesch-Straße zukünftig Helmut-Freuen-Ring heißen.

    Helmut Freuen wurde nach der kommunalen Neugliederung durch den Rat 1975 zum ersten Oberstadtdirektor der neugebildeten Stadt Mönchengladbach gewählt. Nach seiner Wiederwahl war er bis 1994 in dieser Funktion tätig. Helmut Freuen starb am 14. November 2008. Eine Entscheidung über die Straßenbenennung trifft der Rat am 16. Juni.
    (pmg)

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  • Präventionskonzept HOME soll gesamtstädtisch vernetzt werden

    Präventionskonzept HOME soll gesamtstädtisch vernetzt werden

    Als „effektiv“, „vorbildlich“ und „wegweisend“ lobt die CDU-Sprecherin im Jugendhilfeausschuss und Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber das Präventionskonzept HOME, das auch sechs Jahre nach seiner Einführung weiterhin überregionale Aufmerksamkeit auf sich zieht: „Das Home-Projekt ist eine Mönchengladbacher Erfolgsgeschichte. Es ist daher richtig, darüber nachzudenken, es enger mit gleichgelagerten Hilfsangeboten zu verzahnen und als präventives Dach stadtweit aufzuspannen. Ziel ist es, ein Netz mit einem klaren Grundmuster zu weben: Prävention, Vorbeugung und Früherkennung. Um jedem Kind in der Stadt die gleichen Chancen auf Bildung und Teilhabe zu ermöglichen, brauchen wir ein flächendeckendes, stabiles Rahmenkonzept. Es muss eine engmaschige Erfolgskontrolle ebenso umfassen wie eine vertiefte Kooperation zwischen freien Trägern, städtischen Fachbereichen und Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Diesen Weg müssen wir jetzt konsequent weitergehen.“

    Die HOME-Betreuung wird aktuell in Eicken, Mülfort und Rheydt-Mitte angeboten. 27 Kindertagesstätten, Familienzentren und Grundschulen wirken bereits jetzt als verlässliche Kooperationspartner des Projektes, das der Vorbeugung von Problemlagen bei Familien dient und sich an Eltern mit Kindern im Alter von null bis zehn Jahren richtet. Die stark nachgefragten Beratungsangebote reichen von der Einzelfallhilfe bis hin zu Elterncafés, Gruppeninformationen, Sprachförderprogrammen und Informations- sowie Bildungsveranstaltungen. Die nachhaltige Wirkung des Projekts zeigt sich nicht zuletzt auch in fiskalischer Hinsicht: Bereits die derzeitige Home-Beratung führt zu einer deutlichen Senkung der ansonsten erforderlichen Fachleistungsstunden im Bereich der Hilfen zur Erziehung und damit zu einem signifikanten Einspareffekt für den städtischen Haushalt.

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  • Weiter Testfahrer für Grüne Wellen gesucht

    Weiter Testfahrer für Grüne Wellen gesucht

    Die Stadtverwaltung sucht weiter Autofahrerinnen und –fahrer, die mithelfen wollen, die Ampelsteuerung auf wichtigen Straßenzügen in der Stadt weiter zu verbessern. Wenige Tage nach dem ersten Aufruf haben sich bereits mehr als 60 Interessenten angemeldet. Am morgigen Donnerstag (2. Juni), bietet das Projektteam eine weitere Infoveranstaltung um 18.00 Uhr im Rathaus Rheydt, Raum 2028, an.

    Ziel des Projektes ist es, die Fahrtzeiten auf den Grünen Wellen möglichst gering gehalten, Staus an den Lichtsignalanlagen zu vermeiden und dadurch die Umwelt zu schonen. Dazu werden bei der bundesweit bisher einmaligen Aktion 250 Autofahrerinnen und -fahrer mit einem kostenlosen On-Board-Adapter ausgestattet (kurz OBD-Adapter), der sich leicht im Auto installieren lässt. Die so gesammelten Streckendaten werden anonymisiert ausgewertet.

    Wer an der Community teilnehmen möchte, muss „mitbringen“:
    ein Fahrzeug mit Ottomotor ab Baujahr 2001 oder Dieselmotor ab Baujahr 2004; ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android mit Bluetooth-Kommunikation; die Bereitschaft, zwei Monate lang seine im Stadtgebiet stattfindenden Fahrten aufzuzeichnen und anonymisiert zur Verfügung zu stellen.

    Anmeldung
    Wer daran interessiert ist, bei der Optimierung der Ampelsteuerungen zu helfen und die genannten Voraussetzungen an Fahrzeug und Smartphone erfüllt, meldet sich auf der Website www.mg-verkehr.org oder per E-Mail an anmeldung@mg-verkehr.org an und kann den OBD-Adapters bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Am Neumarkt, Eingang F, 4. Stock, Zimmer 457, abholen.
    Außerdem müssen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am enviroCar-Server als Mitglied der Community anmelden und die enviroCar-App auf dem Smartphone installierte. Wer Fragen zur Teilnahme hat, kann Steffen Lippe bei der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 02161 25–9053 montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr erreichen.

    Weitere Infos zum Projekt, zur eingesetzten Technik und zum Datenschutz gibt es auch auf der Webseite www.mg-verkehr.org

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  • Zingsheim und Dr. Wolkowski treten für die Grünen an

    Zingsheim und Dr. Wolkowski treten für die Grünen an

    Bei den Mönchengladbacher Grünen laufen die Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf 2017 auf Hochtouren. Auf ihrer Hauptversammlung am 31. Mai wählten die Mitglieder des Kreisverbandes ihre Bewerber*innen um die Direktkandidatur für die Landtagswahlbezirke Mönchengladbach Süd und Nord.

    Für den Landtagswahlbezirk I (Mönchengladbach-Süd) wurde die Lehramtsstudentin Lena Zingsheim gewählt. Die 22 jährige Sprecherin der Grünen Jugend Mönchengladbach ist zugleich Vertreterin im Stadtbezirk Süd. Neben den Themen Bildung und Inklusion steht für sie die Stilllegung der Atomkraftwerke im Vordergrund. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Zingsheim, die sich auch bei der Grünen Jugend NRW engagiert, auf Gerechtigkeit im öffentlichen Raum. „Wir müssen den Stadtraum mehr öffnen und Möglichkeiten der Begegnung schaffen. Ein gutes Beispiel ist der neue Marktplatz in Rheydt, wo sich bis in die Nacht hinein Menschen aller Nationen treffen, zusammen sitzen, Boule oder Fußball spielen.“

    Dr. Boris Wolkowski tritt für den Landtagswahlbezirk II (Mönchengladbach-Nord) an. Der 40-jährige Rechtsanwalt vertritt die Grünen im Rat und ist zudem Vorstandssprecher des Grünen-Ortsverbandes Nord. Für ihn ist die Schärfung des Grünen Profils wichtig. Neben der Energiewende ist dem finanzpolitischen Sprecher die weitere Unterstützung der Kommunen bei ihren Bemühungen der Haushaltkonsolidierung wichtig. „Die zur Zeit vorherrschende gesellschaftliche Debatte ist ein Schritt zurück in die 80er, dem müssen wir mit unseren Vorstellungen einer offenen und für alle Chancen bietenden Gesellschaft begegnen.“ so Dr. Wolkowski.

    Auf ihrer Hauptversammlung konnten die Gladbacher Grünen einen prominenten Mitstreiter aus Düsseldorf begrüßen: Unter dem Motto: „NRW vor den Landtagswahlen 2017“ gab der grüne Landesvorsitzende Sven Lehmann einen Ausblick auf den Landtagswahlkampf und diskutierte mit den Mitgliedern die Wahlkampfstrategien.

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