Autor: Harald Wendler

  • Jedem seine Marke – vom Wildwuchs der Mönchengladbacher Projekte

    Projekt „MG+“; Projekt „wachsende Stadt“; Projekt „saubere Stadt“; Projekt „Neues Denken – Neues Handeln“; Projekt „Masterplan 3.0“  dies sind nur einige der plötzlich durch Politik und Wirtschaft, das ist an und für sich in Mönchengladbachs Politiklandschaft im Zeichen der GroKo kein großer Unterschied, ins Leben gerufene Neuigkeiten. Sie sollen dem verdutzten Bürger vermitteln: hier tut sich was. Politiker der beiden Mehrheitsfraktionen verkaufen es auch gerne als: wir spüren eine Aufbruchstimmung in der Stadt.

    Das ist doch toll denkt sich mancher Gutgläubige.
    Er sollte genau hinschauen und hinhören. Wo geht es aufwärts, wer hat Nutzen durch die bis heute lediglich artikulierten Besserungen, sollte er hinterfragen.
    Es geht um Steine und Beton, es geht um Neubauten, Beschäftigung von Planern und Architekten, Bauunternehmen erhalten wieder vollste Auftragsbücher.
    Gibt es durch all´ diese Aktivitäten auch nur eine einzige preiswerte Wohnung für Bedürftige in Mönchengladbach?
    Diese Menschen bleiben bis dato unberücksichtigt in allen Planungen des neuen Planungsdezernenten Dr. Bonin. Er  hat „Visionen“ und sie müssen jetzt und nur jetzt, sofort, politisch beschlossen und auf den Weg gebracht werden.
    Er ist schlau, der CDU-Dr., er kann sich ausmalen wie Abstimmungen im Rat nach der nächsten Kommunalwahl ausgehen könnten. Sollte die GroKo, was zu hoffen bleibt, nicht mehr funktionieren, so würden etliche der bonin´schen Projekt in der Schublade verschwinden. Das wiederum würden ihm seine Parteifreunde und vor allen Dingen seine Klientel, die Industrie 4.0 wohl sehr verübeln.
    Die Finanzierung des Ganzen? Wir haben´s doch, seit dem HSP sind wir keine Nothaushaltgemeinde mehr und können aus dem Vollen schöpfen, sind ja Investitionen. Investitionen sind gut. Preiswerten Wohnraum brauchen wir nicht. (Selbst Fraktionschef Schlegelmilch, bisher extremer Gegner des HSP, findet nun plötzlich Gefallen daran.)
    Das Klientel der CDU kann sich besseres leisten, hochwertigen Wohnraum für Familien ohne Kinder.

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  • Groko treibt Industrie 4.0 voran – Digitalisierung in der Stadtverwaltung soll durch Ausgründung des IT Bereiches schneller vorangehen

    Groko treibt Industrie 4.0 voran – Digitalisierung in der Stadtverwaltung soll durch Ausgründung des IT Bereiches schneller vorangehen

    Mit zwei Anträgen für die Ratssitzung in der kommenden Woche wollen CDU und SPD die Stadt zu einer modernen Dienstleisterin für den digitalen Wandel und zur Wegbereiterin der Industrie 4.0 weiterentwickeln.

    „Als wachsende Stadt müssen wir uns auch im digitalen Sektor für die Zukunft rüsten. Erfolgreich werden wir allerdings nur dann sein, wenn wir den Prozess aktiv steuern und uns wirtschaftspolitisch entsprechend ausrichten. Mönchengladbach muss Gründern, Pionieren und Taktgebern der Industrie 4.0 bereits heute eine Heimat geben, um von ihrer Wachstumsdynamik dauerhaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten profitieren zu können“, betont der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch.

    Zum einen beantragen CDU und SPD, die wirtschaftspolitischen Leitbranchen der Stadt (Textil & Mode, Maschinenbau & Elektrotechnik, Logistik, IT & Kreativwirtschaft, Gesundheitswirtschaft) progressiver an den digitalen Strukturwandel zu koppeln und gemeinsam mit Hochschule und Wirtschaftsförderung entsprechende Entwicklungs- und Serviceplattformen für Unternehmensgründungen bereit zu stellen. Zum anderen soll eine neue Informations- und Kommunikationstechnik-Kommission (IuK-Kommission) die künftige Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner ITK-Rheinland intensivieren und frühzeitig IT-Innovationen beim städtischen Bürgerservice den Weg bereiten.

    „Wir werden unser Profil als bürgerfreundliche Stadt nur dann schärfen können, wenn wir auch im digitalen Sektor unter den Kommunen Vorreiter sind“, bekräftigt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Felix Heinrichs. „Hierzu müssen Standardisierung, Spezialisierung und aufgabenkritische Begleitung der städtischen IT synchron organisiert und aufeinander abgestimmt werden. Die IuK-Kommission wird diesen Prozess gemeinsam mit ITK-Rheinland, Hauptausschuss und Rat als Fachgremium aktiv strukturieren und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger innovativ fortentwickeln. Parallel werden wir durch die interdisziplinäre stärkere Digitalisierung der wirtschaftspolitischen Leitbranchen die Weichen für einen auch in Zukunft wachstumsfähigen Arbeitsmarkt in der Stadt stellen.“

    Ebenfalls auf Initiative von CDU und SPD wird sich der Rat in seiner kommenden Sitzung mit einer Erweiterung des Verwaltungsrates des Stadtbetriebs Mönchengladbach von derzeit elf auf 19 Sitze beschäftigen. „Durch den zum 1. Juli anstehenden Wechsel von mehr als 400 städtischen Mitarbeitern unter das Dach des Stadtbetriebs verlagert sich jetzt auch der Schwerpunkt der Kontrollfunktion für die übernommenen Aufgaben von den bisher befassten Ratsausschüssen auf den Verwaltungsrat. Mit der von uns beantragten Erweiterung soll der Gleichlauf zu den regulär 19 Sitze umfassenden Fachausschüssen hergestellt werden“, erläutern Schlegelmilch und Heinrichs.

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  • Einbruchsversuch mit Gulli-Deckel

    Einbruchsversuch mit Gulli-Deckel

    Bereits in den frühen Morgenstunden des 6. Juni versuchten unbekannte Täter in die Geschäftsräume des bekannten IT-Dienstleisters HakoCom auf der Aachener Str. einzubrechen.
    16-06-06-HakoCom3-152437Tatwerkzeug war dabei ein massiver Gulli-Deckel, mit dem die deckenhohe Fensterscheibe des Verkaufraumes eingeschmissen wurde.
    Mutmaßlich wurde der Einbruch nicht fertig vollzogen sondern aus noch unbekannten Gründen abgebrochen.
    Beschädigt wurde neben der großen Glasfront ein ausgestelltes Laptop.
    Anwohner wußten zu berichten, dass eine männliche und eine weibliche Person mit einem Gulli-Deckel in unmittelbarer Nähe des Unternehmens gesehen wurden.
    Informationen nehmen gerne sowohl die ermittelnde Polizei als auch der Inhaber Ingo Habscheidt entgegen.

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  • Stolpersteine jetzt auch als interaktive Stadtkarte

    Mit seinen Stolpersteinen erinnert Gunter Demnig an die Opfer der NS-Zeit, indem er an ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Seit dem Jahr 2006 hat der Kölner Künstler in Mönchengladbach inzwischen 255 Gedenksteine an 74 Orten für Menschen verlegt, die von den Nazis verhaftet, deportiert, vertrieben, eingesperrt oder ermordet wurden.

    Alle verlegten Stolpersteine sind auf der Internetseite der Stadt Mönchengladbach beschrieben. Im Geoportal der Stadt Mönchengladbach steht jetzt auch eine interaktive Stadtkarte zur Verfügung, die alle Standorte von Stolpersteinen zeigt. Hier kann per Maus-Klick nach den Namen der Opfer gesucht werden. Außerdem sind Fotos der Stolpersteine und weiterführende Infos hinterlegt.

    Der direkte Link zur Karte lautet:

    https://geoportal.moenchengladbach.de/geo/resources/apps/Stolpersteine/index.html?lang=de&preview=true

    STOLPERSTEINE sind Pflastersteine in den Maßen 10x10x10 cm. Auf dem Stein befindet sich eine verankerte Messingplatte mit Namen, Jahrgang und Schicksal des Opfers. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

    Für 120 Euro kann jeder eine Patenschaft für das Herstellen und Verlegen eines Stolpersteins übernehmen. Dem Aufruf der Stadt Mönchengladbach, durch solche Patenschaften die Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten, sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, aber auch Schulklassen, Vereine und weitere Einrichtungen gefolgt. Anfragen zu Patenschaften nimmt das Büro des Oberbürgermeisters entgegen. Ansprechpartnerin ist Birgit Neuß, Telefon 02161/25-2507,
    E-Mail birgit.neuss@moenchengladbach.de.

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  • „Austauschprogramm fördert kulturelles Verständnis“
    Yüksel verabschiedet zwei junge US-Amerikaner

    „Der Abschied wird bestimmt nicht leicht. Ganz sicher werde ich meine Zeit in Deutschland nicht vergessen“, sagt Caleb mit US-amerikanischem Akzent während Meigan zustimmend nickt. Die beiden Jugendlichen aus den USA haben fast ein Jahr bei Gastfamilien in Mönchengladbach gelebt. Möglich wurde dieser Aufenthalt dank des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des amerikanisches Kongresses. Als Bundestagsabgeordnete hat Gülistan Yüksel (SPD) die Patenschaft für die beiden Schüler übernommen. Nun traf sie beide vor deren Abreise für ein Gespräch im Reichstag.

    „Es freut mich zu sehen, wie offen und interessiert die Jugendlichen gegenüber Neuem sind. Sie suchen den Dialog zwischen den Kulturen, erlernen die Sprache, sehen Sachverhalte aus anderen Perspektiven und tragen so zu einem besseren Verständnis zwischen den Ländern bei“, erklärt Yüksel ihre Motivation, das Stipendienprogramm zu unterstützen.

    Neben akademischen Kompetenzen, erwerben die PPP-Teilnehmer auch soziale Kompetenzen und schließen Freundschaften, die meist ein Leben lang halten. Gülistan Yüksel weiß aus eigener Erfahrung, dass die Vermittlung von Werten, Kultur und Politik am einfachsten durch persönliche Kontakte zu erreichen ist, was auch Caleb so sieht. Seiner Meinung nach „sind Erfahrungen, die man selber macht unbezahlbar“. Eine Erfahrung hatte er sich für das Wochenende in Berlin noch vorgenommen: „Ich will auf jeden Fall Curry-Wurst probieren. Die soll in Berlin besonders gut schmecken.“

    Bald heißt es Abschied nehmen. In wenigen Wochen fliegen Caleb und Meigan zurück in die USA. Dorthin wird auch bald Paula fliegen. Yüksel hatte die Schülerin aus Mönchengladbach für eine Teilnahme am Austauschprogramm auswählen können. Auch für Paula wird ihr Auslandsaufenthalt sicher spannend und lehrreich – und der Abschied ebenso schwer wie für Meigan und Caleb.

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  • Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Am letzten Sonntag vor den Sommerferien findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen traditionell das alljährliche Gemeindefest statt.

    Und so wird auch dieses Jahr, am 3. Juli 2016 ab 11:00 Uhr, herzlich in die Räume des Martin-Luther-Hauses und auf die große Wiese hinter dem Haus an der Lutherstraße eingeladen.
    Für alle wird etwas dabei sein: Café mit großem Kuchenbuffet, Waffeln und Grillstand, Getränke in reicher Auswahl, Küchengenüsse unserer ausländischen Freunde, Tombola, Hüpfburg und Torwand. Der Chor „Family of Peace Gospel Singers“ wird wieder begeistern, Gitarrenkonzert, Kinderschminken, Malen und manches mehr werden die Besucher erfreuen. Nach einem ökumenischen Freiluftgottesdienst auf der Wiese wird der Tag mit offenem Singen und abschließendem Brezelessen um 19:00 Uhr ausklingen.
    Der Erlös unterstützt die diakonische Arbeit im Bezirk.

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  • Polizei: Neuer Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt

    Polizei: Neuer Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt

    Nachdem Peter Spiertz in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden ist, stellte Mönchengladbachs Polizeipräsident Mathis Wiesselmann den neuer Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor.

    Am 1. Juni hat Wolfgang Röthgens seine neue Tätigkeit aufgenommen.
    Der gebürtige Viersener, in Mönchengladbach aufgewachsen, ging schon 1979 zur Polizei und sagt auch heute noch: „Polizist zu sein, ist ein sehr schöner Beruf“. Man merkt ihm an, das ist für ihn keine leere Worthülse.

    Über verschiedene Leitungsfunktionen, seit 1992 bei der Polizei Mönchengladbach, erhielt er unlängst das Angebot zur Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nach nur kurzer Zeit des Überdenkens nahm er das Angebot an und freut sich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe in Mönchengladbach.

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  • Schachlegende Garry Kasparov zu Gast in Mönchengladbach

    Schachlegende Garry Kasparov zu Gast in Mönchengladbach

    In den Mittagsstunden des 2. Juni spielte Garry Kasparov mal eben ein Simultan Turnier gegen 16 handverlesene Schachspieler aus Mönchengladbach. Zugegeben, die stärksten Spieler aus der Stadt fehlten und die Damenfigur ebenfalls.
    Sport- und Kulturdezernent Dr. Gerd Fischer war mit von der Partie, mußte sich jedoch wie alle Mitkämpfer letztlich geschlagen geben. Er gab alles.
    Am Abend erschien Kasparov gutgelaunt ohne seine mittäglich ernste Miene, um vor etwa 1000 Zuhörern einen Vortrag zum Thema:“ The Master Game: What Leaders Can Learn from Chess“.
    Kasparov ist davon überzeugt, dass „der Kern des Erfolgs in allen Bereichen die Kraft der Intuition ist und die Fähigkeit, diese gekonnt zu nutzen und umzusetzen.“
    16-06-02-kasparow-0824Nach seinem höchst interessanten Vortrag diskutierten Kasparov und Moderator Stefan Schulze-Hausmann aktuelle politische Themen, vorrangig zum Kreml-Chef Putin und seiner Ostpolitik.

    Garry Kasparov bereist als Vortragsredner die ganze Weit. Er spricht über Innovation, Strategie und maximale mentale Performanz. Der 52jährige ist auch ein unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie und ein umtriebiger Menschenrechtsaktivist, der mit seinen Büchern und weiteren Publikationen weltweit für Aufsehen sorgt.

    Das aktuelle Buch des entschiedenen Kreml-Gegners trägt den Titel „Warum wir Putin stoppen müssen- Die Zerstörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen“.
    Vor ein paar Tagen erschien in der New York Daily News sein vielbeachteter Artikel zu Donald Trump.
    Kasparov warnt darin seine Leser, Trump als US-Präsidentschaftskandidaten zu unterstützen und sieht dessen geschmacklose Verbalattacken als „eine von mehreren Eigenschaften, die der Amerikaner mit dem russischen Diktator Vladimir Putin gemein hat.“ Kasparov schreibt regelmäßig Artikel und Aufsätze für The WallStreet Journal, The New York Times, The Financial Times, The Daily Beast und weitere Publikationen.
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    Schirmherr Christian Weber von der real,- SB Warenhaus GmbH bedankte sich für die offenen Worte des ehemaligen Schachweltmeisters und verabschiedete ihn unter starkem Applaus aus dem Publikum.
    Der Besuch Kasparov´s wurde ermöglicht durch den Initiativkreis Mönchengladbach, ein Zusammenschluß von 32 führenden Unternehmen der Stadt.

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  • Hoffest: Vorstellung der Prinzenpaare für die kommende Session  Mit Video

    Hoffest: Vorstellung der Prinzenpaare für die kommende Session
    Mit Video

    An diesem fröhlichen Abend hatten sie eine Menge zu tun: MKV-Präsident Bernd Gothe und seine Helferinnen Heike Baumanns und Gaby Keßel.
    Mit etwas Wehmut wurden zuerst die Prinzenpaare des vergangenen Jahres verabschiedet, obwohl, sie sind noch bis zur Prinzenproklamation der neuen Paare am 11.11.2016 im Amt.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0888Kinderprinz Philipp I. (Schmitz) und Kinderprinzessin Anna-Leonie (Pütz) haben offensichtlich dieses Jahr ihrer Herrschaft genossen und gleichzeitig vieles für ihr Leben dazugelernt. Der Dank des MKV ist ihnen gewiß, die etwa 300 anwesenden Mitglieder und Gäste dankten ihnen mit großem Applaus.

     

     

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0896Prinz Michael II. und Prinzessin Niersia Monika wurden anschließend freudig empfangen.
    Prinz Michael II. resümierte: “ Durch volle Sääle mit begeisterten Menschen zu laufen, das hat was“.
    Prinzessin Niersia Monika: “ Wir haben auch für einen sozialen Zweck gesammelt. Das Ergebnis wird demnächst bekannt gegeben“.

     

    Nun war es an der Zeit für Neues.
    Das designierte Kinderprinzenpaar war an der Reihe.
    Cedric Glasmacher als Prinz Cedric I. und Vanessa Assmann als Prinzessin Vanessa I. wurden dem Puklikum vorgestellt.
    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0921Cedric Glasmacher wurde am 01.07.2001 in Mönchengladbach geboren und wohnt mit seinen Eltern Christiane und Christian Glasmacher sowie seiner älteren Schwester Cindy in Kleinenbroich.
    In der folgenden Session besucht er die 10. Klasse der Gesamtschule Volksgarten in Mönchengladbach. Lieblingsfächer sind Mathe und Musik.
    Sowohl im Sommer- als auch im Winterbrauchtum ist seine Familie schon seit Jahren aktiv. Dieses Jahr hat er
    sogar bei den Tellschützen in Kleinenbroich den Vogel von der Stange geschossen und ist im Mai zum Tellschützenkönig gekrönt worden. Er tanzt seit 2005 mit viel Spaß an der Freud’ und ist seit zwei Jahren auch Kommandant der Juniorengarde. Als Fan der Borussia geht er gerne ins Stadion und freut sich natürlich schon riesig darauf, als Kinderprinz auf dem Fußballfeld zu stehen.
    Cedric Glasmacher singt und lacht gerne und freut sich sehr, in der kommenden Session 2016/2017 mit seiner Prinzessin Vanessa Assmann und allen Jecken Spaß zu haben.

    Vanessa Assmann wurde am 04.11.2002 in Mönchengladbach geboren.
    Sie wohnt mitihren Eltern Daniela und Thomas Assmann in Mönchengladbach-Lürrip.
    Bereits im Alter von 3 ½ Jahren war sie – bis auf eine kleine Pause – Mitglied
    der KG Halt Uut Pesch. In der Session 2013/14 durfte sie dort auch schon Kinderstadtteilprinzessin sein.
    Seitdem ist es ihr Traum, Kinderprinzessin der Stadt Mönchengladbach zu werden.
    Nach den Sommerferien wwird sie die 9. Klasse des Gymnasiums Korschenbroich besuchen. Lieblingsfächer
    sind Sport und Englisch. Natürlich ist das Tanzen immer noch ihr größtes Hobby.
    Zudem ist sie ein großer Fan vom VfL Borussia Mönchengladbach.
    Jetzt freut sich Vanessa riesig auf die Session 2016/17 mit ihrem Prinzen Cedric.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0924Dann kamen sie, das neue Prinzenpaar für die Session 2016/2017.
    Darüber war bereits gemunkelt und in verschiedenen Medien geschrieben worden:

    Barbara und Norbert ….
    ihre Daten im Telegrammstil hier

     

    Den ausführliche Lebenslauf und warum sie Prinzenpaar werden wollen, lesen Sie hier

    Man merkt dem Paar die Lust auf Karneval sofort an. Auch Präsident Gothe vermochte mit seinem Einstiegsthema Auto-Nummern-Schild RY den Spaß nicht zu verderben. Sofort erhielt er den nötigen Gegenwind und beendete nur zu gerne das auch die Zuschauerschaft spaltende Thema.
    Dann lief alles wie am Schnürchen, Bude/Gersmann lieferten einen humorigen Sketch (im Video zu hören) ab und hatten die Anwesenden insgesamt begeistert.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-1008Das Sahnehäubchen war der überraschende Besuch des Clown-Trompeters Bruce Kapusta der die Stimmung entgüldig nahe an den Sidepunkt brachte.

    Eine großartige Vorstellung selbst für Nicht-Karnevalisten.

     

     

     

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  • Am Ende gewinnt: Garry Kasparow

    Am Ende gewinnt: Garry Kasparow

    Mucksmäuschen still war es im Kaisersaal der Kaiser-Friedrich-Halle beim Simultan-Schachturnier, als Garry Kasparow gegen 16 Mönchengladbacher Schachspieler antrat.
    Nicht einmal 10 Jahre alt war sein jüngster Gegener, der älteste am Brett hatte sicher 70 Lebensjahre vorzuzeigen.
    Es kam wie es kommen mußte: Niemand konnte die Schach-Legende Kasparow schlagen.

    16-06-02-kasparow-0764Immerhin hatte ein 11-jähriger Schachspieler fünfzig Züge mithalten können, der Mönchengladbacher Dezernent Dr. Fischer mußte als letzter mit über 50 Zügen die Segel streichen, erst nachdem sich Kasparow voll auf diesen starken Gegner konzentrieren konnte.

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  • „Integrationsarbeit vor Ort wird mit ‚KommAn-NRW‘ deutlich gestärkt“

    „Integrationsarbeit vor Ort wird mit ‚KommAn-NRW‘ deutlich gestärkt“

    Die Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen werden künftig eine noch stärkere Rolle bei der Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden übernehmen.
    Deshalb werden die aktuell 52 Zentren vom Integrationsministerium über das Programm „KommAn-NRW“ personell verstärkt.

    „Mit den Integrationszentren sind wir in NRW deutlich besser aufgestellt als andere Länder. Um die Arbeit weiter zu unterstützen, wird jede Einrichtung zusätzlich Geld für mindestens eine weitere Stelle und auch für Sachkosten erhalten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Körfges. „Mönchengladbach kann insgesamt bis zu rund 97.000,00 € beantragen.“

    Insgesamt fließen in diesem Jahr rund 13 Millionen Euro für „KommAn-NRW“, davon sind 7,7 Millionen Euro für die Stärkung des Ehrenamtes vorgesehen.
    Das Geld aus „KommAn-NRW“ kann bei der Bezirksregierung Arnsberg über das dort angesiedelte Kompetenzzentrum für Integration (KfI) abgerufen werden.
    Beratend ist hier die landesweite Koordinierungsstelle für Kommunale Integrationszentren (www.kommunale-integrationszentren-nrw.de) zuständig.

    Vor Ort arbeiten die Kommunalen Integrationszentren hierbei eng mit den Partnern der Integrationsarbeit – wie der Freien Wohlfahrtspflege, den Migrantenselbstorganisationen und den Flüchtlingsinitiativen – zusammen.

    Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium will mit dem Aktionsprogramm Städte und Gemeinden sowie ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierte Menschen noch stärker bei den anstehenden Integrationsaufgaben unterstützen. Mit „KommAn-NRW“ sollen in möglichst allen Städten und Gemeinden „Ankommenstreffpunkte“ initiiert oder bestehende Treffpunkte gefördert werden.

    Dort sollen auch Ehrenamtliche mit Unterstützung des Landes NRW den Geflüchteten eine Grundorientierung in ihrem neuen Umfeld geben. Das betrifft alle örtlichen Bereiche von Schulangeboten bis hin zu Sportaktivitäten. Auch sollen mit Unterstützung des Landes NRW Grundwerte des Zusammenlebens wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das friedliche Miteinander der Religionen in Deutschland vermittelt werden.

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  • Mönchengladbach bekommt einen Helmut-Freuen-Ring Straßenbenennung nach früherem Oberstadtdirektor

    Mönchengladbach bekommt einen Helmut-Freuen-Ring
    Straßenbenennung nach früherem Oberstadtdirektor

    Nach dem vor acht Jahren verstorbenen Oberstadtdirektor Helmut Freuen soll eine Straße benannt werden.
    Nach einer Empfehlung des Planungs- und Bauausschusses an den Rat soll eine Erschließungsstraße zu einem Neubaugebiet an der Heinrich-Pesch-Straße zukünftig Helmut-Freuen-Ring heißen.

    Helmut Freuen wurde nach der kommunalen Neugliederung durch den Rat 1975 zum ersten Oberstadtdirektor der neugebildeten Stadt Mönchengladbach gewählt. Nach seiner Wiederwahl war er bis 1994 in dieser Funktion tätig. Helmut Freuen starb am 14. November 2008. Eine Entscheidung über die Straßenbenennung trifft der Rat am 16. Juni.
    (pmg)

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  • Präventionskonzept HOME soll gesamtstädtisch vernetzt werden

    Präventionskonzept HOME soll gesamtstädtisch vernetzt werden

    Als „effektiv“, „vorbildlich“ und „wegweisend“ lobt die CDU-Sprecherin im Jugendhilfeausschuss und Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber das Präventionskonzept HOME, das auch sechs Jahre nach seiner Einführung weiterhin überregionale Aufmerksamkeit auf sich zieht: „Das Home-Projekt ist eine Mönchengladbacher Erfolgsgeschichte. Es ist daher richtig, darüber nachzudenken, es enger mit gleichgelagerten Hilfsangeboten zu verzahnen und als präventives Dach stadtweit aufzuspannen. Ziel ist es, ein Netz mit einem klaren Grundmuster zu weben: Prävention, Vorbeugung und Früherkennung. Um jedem Kind in der Stadt die gleichen Chancen auf Bildung und Teilhabe zu ermöglichen, brauchen wir ein flächendeckendes, stabiles Rahmenkonzept. Es muss eine engmaschige Erfolgskontrolle ebenso umfassen wie eine vertiefte Kooperation zwischen freien Trägern, städtischen Fachbereichen und Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Diesen Weg müssen wir jetzt konsequent weitergehen.“

    Die HOME-Betreuung wird aktuell in Eicken, Mülfort und Rheydt-Mitte angeboten. 27 Kindertagesstätten, Familienzentren und Grundschulen wirken bereits jetzt als verlässliche Kooperationspartner des Projektes, das der Vorbeugung von Problemlagen bei Familien dient und sich an Eltern mit Kindern im Alter von null bis zehn Jahren richtet. Die stark nachgefragten Beratungsangebote reichen von der Einzelfallhilfe bis hin zu Elterncafés, Gruppeninformationen, Sprachförderprogrammen und Informations- sowie Bildungsveranstaltungen. Die nachhaltige Wirkung des Projekts zeigt sich nicht zuletzt auch in fiskalischer Hinsicht: Bereits die derzeitige Home-Beratung führt zu einer deutlichen Senkung der ansonsten erforderlichen Fachleistungsstunden im Bereich der Hilfen zur Erziehung und damit zu einem signifikanten Einspareffekt für den städtischen Haushalt.

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  • Weiter Testfahrer für Grüne Wellen gesucht

    Weiter Testfahrer für Grüne Wellen gesucht

    Die Stadtverwaltung sucht weiter Autofahrerinnen und –fahrer, die mithelfen wollen, die Ampelsteuerung auf wichtigen Straßenzügen in der Stadt weiter zu verbessern. Wenige Tage nach dem ersten Aufruf haben sich bereits mehr als 60 Interessenten angemeldet. Am morgigen Donnerstag (2. Juni), bietet das Projektteam eine weitere Infoveranstaltung um 18.00 Uhr im Rathaus Rheydt, Raum 2028, an.

    Ziel des Projektes ist es, die Fahrtzeiten auf den Grünen Wellen möglichst gering gehalten, Staus an den Lichtsignalanlagen zu vermeiden und dadurch die Umwelt zu schonen. Dazu werden bei der bundesweit bisher einmaligen Aktion 250 Autofahrerinnen und -fahrer mit einem kostenlosen On-Board-Adapter ausgestattet (kurz OBD-Adapter), der sich leicht im Auto installieren lässt. Die so gesammelten Streckendaten werden anonymisiert ausgewertet.

    Wer an der Community teilnehmen möchte, muss „mitbringen“:
    ein Fahrzeug mit Ottomotor ab Baujahr 2001 oder Dieselmotor ab Baujahr 2004; ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android mit Bluetooth-Kommunikation; die Bereitschaft, zwei Monate lang seine im Stadtgebiet stattfindenden Fahrten aufzuzeichnen und anonymisiert zur Verfügung zu stellen.

    Anmeldung
    Wer daran interessiert ist, bei der Optimierung der Ampelsteuerungen zu helfen und die genannten Voraussetzungen an Fahrzeug und Smartphone erfüllt, meldet sich auf der Website www.mg-verkehr.org oder per E-Mail an anmeldung@mg-verkehr.org an und kann den OBD-Adapters bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Am Neumarkt, Eingang F, 4. Stock, Zimmer 457, abholen.
    Außerdem müssen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am enviroCar-Server als Mitglied der Community anmelden und die enviroCar-App auf dem Smartphone installierte. Wer Fragen zur Teilnahme hat, kann Steffen Lippe bei der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 02161 25–9053 montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr erreichen.

    Weitere Infos zum Projekt, zur eingesetzten Technik und zum Datenschutz gibt es auch auf der Webseite www.mg-verkehr.org

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  • Zingsheim und Dr. Wolkowski treten für die Grünen an

    Zingsheim und Dr. Wolkowski treten für die Grünen an

    Bei den Mönchengladbacher Grünen laufen die Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf 2017 auf Hochtouren. Auf ihrer Hauptversammlung am 31. Mai wählten die Mitglieder des Kreisverbandes ihre Bewerber*innen um die Direktkandidatur für die Landtagswahlbezirke Mönchengladbach Süd und Nord.

    Für den Landtagswahlbezirk I (Mönchengladbach-Süd) wurde die Lehramtsstudentin Lena Zingsheim gewählt. Die 22 jährige Sprecherin der Grünen Jugend Mönchengladbach ist zugleich Vertreterin im Stadtbezirk Süd. Neben den Themen Bildung und Inklusion steht für sie die Stilllegung der Atomkraftwerke im Vordergrund. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Zingsheim, die sich auch bei der Grünen Jugend NRW engagiert, auf Gerechtigkeit im öffentlichen Raum. „Wir müssen den Stadtraum mehr öffnen und Möglichkeiten der Begegnung schaffen. Ein gutes Beispiel ist der neue Marktplatz in Rheydt, wo sich bis in die Nacht hinein Menschen aller Nationen treffen, zusammen sitzen, Boule oder Fußball spielen.“

    Dr. Boris Wolkowski tritt für den Landtagswahlbezirk II (Mönchengladbach-Nord) an. Der 40-jährige Rechtsanwalt vertritt die Grünen im Rat und ist zudem Vorstandssprecher des Grünen-Ortsverbandes Nord. Für ihn ist die Schärfung des Grünen Profils wichtig. Neben der Energiewende ist dem finanzpolitischen Sprecher die weitere Unterstützung der Kommunen bei ihren Bemühungen der Haushaltkonsolidierung wichtig. „Die zur Zeit vorherrschende gesellschaftliche Debatte ist ein Schritt zurück in die 80er, dem müssen wir mit unseren Vorstellungen einer offenen und für alle Chancen bietenden Gesellschaft begegnen.“ so Dr. Wolkowski.

    Auf ihrer Hauptversammlung konnten die Gladbacher Grünen einen prominenten Mitstreiter aus Düsseldorf begrüßen: Unter dem Motto: „NRW vor den Landtagswahlen 2017“ gab der grüne Landesvorsitzende Sven Lehmann einen Ausblick auf den Landtagswahlkampf und diskutierte mit den Mitgliedern die Wahlkampfstrategien.

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  • Sind wir nur ein Konzern? Wir sind sehr viel mehr

    Nein, die Fachkompetenz der einzelnen Dezernate will Beigeordneter Dr. – Ing. Gregor Bonin nicht antasten, nein, die fachliche Verantwortung bleibt im Dezernat, er möchte jedoch alles hinterfragen und prozessual steuern, er bestimmt die Richtung.
    Ist er der neue „starke Mann“ der Verwaltung? Seine eigene fachliche Kompetenz steht wohl außer Frage. In Frage stelle ich seine soziale Kompetenz und sein Verantwortungsbewusstsein allen Bürgern der Stadt gegenüber. Es sollte größer sein als das eigene Ego, ansonsten ist er für mich der falsche Mann in dieser Position. In den nächsten Tagen gibt es ausreichend Gelegenheit für Bonin, diesen Eindruck zu korrigieren.

    Dr. Bonin nennt es einen schlechten Faktor, wenn in einer Gemeinde mehr Menschen sterben als Kinder geboren werden.
    Genau diese Situation ist es, die er andererseits fördern möchte indem er Baugrundstücke nicht für Familien mit Kindern ausweisen möchte, sondern Familien ohne Kinder den Vorzug gibt.
    Das ist unsozial allen Generationen gegenüber, bedeutet es doch auch, kinderreiche Familien haben geringere Chancen im von Bonin und seinen bauwirtschaftsnahen Parteifreunden in der CDU bevorzugten hochpreisigen Wohnungsbau fündig zu werden.
    In seiner Rede im Bauausschuss ging er mit keinem Wort auf den Sozialen Wohnungsbau ein, er scheint ihm nicht wichtig genug zu sein.
    Das erinnert stark an den Fraktionsvorsitzenden der CDU, auch dieser favorisiert ausschließlich junge, gut ausgebildete Menschen, möglichst kinderlos, als für Mönchengladbach wünschenswerte zukünftige Neubürger.

    Bonin will keine akademischen Übungen veranstalten, will keine Datenerhebungen, gibt zu, die Situation in Mönchengladbach nicht zu kennen („Sie kennen die Situation in dieser Stadt besser als ich“) und glaubt dennoch nur nach Gesprächen mit dem Kämmerer und dem Betrachten der Haushaltsansätze der letzten Jahre, wegweisende Entscheidungen treffen zu können.
    Solches Glaskugelgucken brachte Mönchengladbach schon einmal unter CDU-Verantwortung in eine Schuldensituation, unter der noch immer eine ganze Stadt leidet. Dies scheint Dr. Bonin gerne zu ignorieren, Aufbruch um jeden Preis ist seine Maxime.
    Für Dr. Bonin scheint die Höhe des Sozialetats der Stadt eine Richtschnur zu sein.
    Er will es anders machen. Welche Möglichkeiten zur Veränderung im Sozialetat hat ein Baudezernent? Er verknappt günstige, bezahlbare Wohnmöglichkeiten, fördert dafür Immobilien für gutverdienende Menschen die „nach Mönchengladbach kommen und hier bleiben wollen“ und ignoriert die gesellschaftliche Aufgabe allen Gesellschaftsschichten gegenüber.
    Wollen die Menschen das?

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  • Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin legt seinen „Wunschzettel“  „mg+ Wachsende Stadt“ vor –  leiser Widerspruch der SPD-Fraktion und der Linken (Redetext anbei)

    Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin legt seinen „Wunschzettel“ „mg+ Wachsende Stadt“ vor –
    leiser Widerspruch der SPD-Fraktion und der Linken (Redetext anbei)

    Mit einer neuen, dezernatsübergreifenden Organisationsstruktur, einer neu definierten Fortentwicklung der Ansiedlungs- und Standortpolitik und der Entwicklung eines konzernübergreifenden Kommunikations- und Marketingkonzeptes soll die unter der Marke „mg+ Wachsende Stadt“ von der Verwaltung, unter Federführung des Planungsdezernenten, erarbeitete Stadtentwicklungsstrategie umgesetzt werden.

    Eine entsprechende Empfehlung zu dem Zukunftspapier, das von dem für das Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt zuständigen Beigeordneten, Dr.-Ing. Gregor Bonin, in den aktuellen Ratszug eingebracht wurde, brachte der Planungs- und Bauausschuss in seiner gestrigen Sitzung (31. Mai) auf den Weg.

    Der Rat wird in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 16. Juni, darüber entscheiden. Für die Umsetzung der Maßnahmen, die ein qualitatives Wachstum der Stadt zum Ziel haben, sind im Haushalt unter dem Posten „Moderne Verwaltung und Demografie Stadt Mönchengladbach“ bis 2019 jährlich 1,5 Millionen Euro eingeplant. Voraussetzungen sind, dass die Bezirksregierung den Haushaltssanierungsplan genehmigt und Stadtkämmerer Bernd Kuckels die Freigabe der Mittel erteilt.

    Mit dem Ziel, die langfristig angelegte Strategie jetzt anzustoßen, sollen im Planungs- und Baudezernat sieben Stellen geschaffen werden, darunter eine unbefristete „Stabsstelle Wachsende Stadt“ und sechs auf drei Jahre befristete Stellen im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung für die Aufgaben Bauleitplanung zur Schaffung von Planungsrecht auf vorwiegend städtischen Grundstücken, für die Verkehrsplanung, zur Sachbearbeitung der Stadtteilkonzepte sowie für Fördermaßnahmen im Integrierten Handlungskonzept für den Bereich Alt-Mönchengladbach.

    Mit dem Positionspapier zur Stadtentwicklungsstrategie setzt die Verwaltung den Auftrag des Rates vom Dezember vergangenen Jahres um, die Entwicklung der „wachsenden Stadt“ vor dem Hintergrund der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für deutsche Städte intensiv voranzutreiben.

    Bei den vom Deutschen Städtetag formulierten Tendenzen und Herausforderungen für Städte und Gemeinden handelt es sich unter anderem um soziale Stabilität, Wandel zur Wissensgesellschaft, Klimaschutz / Klimaanpassung sowie Demografiefestigkeit, die auch für die Zukunft Mönchengladbachs entscheidende Rahmenbedingungen bilden.

    In seiner Stellungnahme zum vorgestellten neuen Konzepz des Dezernenten, machte SPD-Fraktionssprecher Thomas Fegers deutlich, das es sehr wohl weitere Faktoren gibt die im Konzept der Verwaltung nicht oder unzureichend vorkommen:

    Seine Rede im Wortlaut:
    1. Mönchengladbach hatte einen Plan:
    ‐ MG 2030 und MG 2030 plus
    Allerdings wollte die damalige politische Mehrheit diesen Plan nicht – die verfolgten einen sehr interessengeneigten eigenen Plan, der Stillstand für viele Jahre bedeutete.
    Kommentatoren sollten diese Tatsache bitte nicht komplett ausblenden.

    2. Ja ‐ Mönchengladbach braucht einen Plan und die Konzeption mg+ ist die richtige Antwort auf:
    ‐ Eine Stadtentwicklung als öffentliche Aufgabe
    ‐ Eine Stadtentwicklung für das Allgemeinwohl
    ‐ Eine Stadtentwicklung nicht für diverse Interessengruppen
    ‐ Eine Stadtentwicklung mit klaren und transparenten Leitlinien.

    3. Die Umsetzung erfordert Mut für:
    ‐ Die Einhaltung von Regeln der öffentlichen Beteiligung auch in der Auswahl von Projekten und Maßnahmen:
    Ideen des Masterplans 3.0 sind ein sehr guter aber nicht der einzige Baustein – mg + bezieht richtigerweise andere
    Bereiche ein
    ‐ Die Festlegung von transparenten Kriterien für den noch zu definierenden „Filter“
    ‐ Die Ablehnung von Einzelinteressen, wenn diese nicht in das Konzept mg + passen
    ‐ Eine klare Selbstbindung von Politik und Verwaltung am Konzept mg +.

    4. Ist ausschließlich Stadtplanung = Stadtentwicklung? Antwort: Nein:
    ‐ Stadtplanung ist sehr wichtig für die Qualität des Stadtbildes ‐ muss  uch als Einzeldisziplin dem Ziel
    einer modernen Stadtentwicklung dienen
    Moderne Stadtentwicklung für eine „Wachsende Stadt“ bedeutet auch:
    Fortsetzung der finanziellen Konsolidierung. Ein neuer Schuldenberg für kommende Generationen behindert Wachstum.
    ‐ Moderne Schulgebäude und dem Elternwillen ausgerichtete Bildungsangebote
    ‐ Optimale Kinderbetreuung für Alle
    ‐ Mitnehmen der Menschen, die sich an den Rand gedrängt fühlen – es sind auch Bürger unserer Stadt
    ‐ Moderne kulturelle Einrichtungen
    ‐ Gute Jugend‐ und Sportangebote
    ‐ Mobilität für die Zukunft
    ‐ Stärkung des sozialen Zusammenhalts
    ‐ Schaffung einer lebendigen Stadt.

    5. Erfolg von mg+ hängt wesentlich ab von:
    ‐ Breiten Akzeptanz in der Bürgerschaft
    ‐ Zuarbeit durch alle städtische Disziplinen
    ‐ Zuarbeit aus allen Fachausschüssen
    ‐ Idee mit Leben füllen
    Fazit SPD‐Fraktion: Endlich loslegen und umsetzen!

    Für die Linke trug der sachkundige Bürger Erik Jansen vor:

    Bei so viel Euphorie, die hier gerade in der Luft liegt muss ich Ihnen sagen, dass ich mich durchaus an den Antrag von CDU / SPD, welcher das ganze Thema losgetreten hat, erinnere.Ich kenne auch Ihre Interviews, die Sie mit den örtlichen Medien geführt haben, Herr Dr. Bonin und ich habe natürlich auch diese Beratungvorlage gelesen – aber nach Ihren Ausführungen gerade, sitze ich hier und denke mir nur:

    Oh mein Gott, es ist noch viel Schlimmer als ich dachte.

    Ich möchte Sie alle hier ernsthaft fragen: „Wollen wir unsere Kommune wirklich als einen ‚Konzern Stadt‘ sehen?“ Ich sage Ihnen, was eine Kommune für mich ist – für mich ist eine Kommune nämlich das größte real-existierende soziale Netzwerk.

    Wenn Sie die Stadt attraktiver gestalten wollen, dann bin ich dabei;
    wenn Sie für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität sorgen möchten, dann bin dabei.

    Aber ich warne davor, die Stadt Mönchengladbach als eine Marke anzusehen und auch als solche zu behandeln!

    Denn wenn wir das machen, dann vernachlässigen wir existenzielle Aufgaben der Daseinsfürsorge und verlieren die Bedürfnisse der Menschen selber aus den Augen. Nicht unbedingt von den besserverdienenden Menschen, aber durchaus von denjenigen, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind.

    Herr Dr. Bonin, Sie haben eben ein paar Beispiele genannt, warum jetzt dir richtige Zeit ist, das Projekt „wachsende Stadt“ anzugehen, da Mönchengladbach sich Ihrer Meinung nach in einem positiven Wandel befände. Sie sprachen da von guten Fußballergebnissen und dem guten Gefühl, dass Mönchengladbach bald einen „Gladbachsee“ bekäme – ich nenne Ihnen mal ein paar Gegenbeispiele:

    • Jedes zweite Kind lebt in Mönchengladbach in einem HartzIV – Haushalt,
    • Wir sind eine der Kommunen in NRW mit der höchsten Arbeitslosenrate bei einem großzügig vorhandenen Angebot an Geringverdienerbeschäftigungen.

    Das sind nur ein paar der wesentlichen Probleme, die wir in Mönchengladbach anzugehen haben und daher steht ihr Ansatz außerhalb jeglicher Verhältnismäßigkeit.
    Was Sie hier betreiben ist Gentrifizierung im ganz großen Stil und wird letztendlich zu höheren Lebenserhaltungskosten führen.
    Daher kann ich Ihnen schon jetzt schon sagen, dass meine Fraktion Ihren Weg nicht mitgehen kann.

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  • Mönchengladbach spricht sich gegen eine Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldort aus

    Mönchengladbach spricht sich gegen eine Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldort aus

    Der Planungs- und Bauausschuss sprach sich soeben einstimmig für eine Ablehnung der Kapazitätserweiterung aus.

    Direkt zu Beginn der heutigen Sitzung ließ Ausschussvorsitzender Horst-Peter Vennen die druckfrische Verwaltungsvorlage im Bauausschuss verteilen und setzte sie mit Zustimmung der Ausschuss-Mitglieder spontan auf die Tagesordnung.
    „Das Thema ist zu wichtig, um nicht darüber zu beraten und eine Empfehlung an die Bezirksvertretung Ost und den Rat abzugeben“, so Vennen.
    Diese Gremien tagen in der nächsten Woche und sollen entgültig über den Antrag entscheiden.

    Darum geht es:
    Der Flughafen Düsseldorf , hat bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtententwicklung und Verkehr des Landes NRW eine Kapazitätserweiterung des Flughafens beantragt. Relevant ist für die Stadt Mönchengladbach insbesondere der Antrag auf Erhöhung der im Voraus planbaren Flugbewegungen in nachfragestarken Zeitstunden am Tage (von 45 plus 2 außerplanmäßige auf 58 plus 2 außerplanmäßige Slots pro Stunde).
    Des Weiteren geht es im Antrag um die Flexibilisierung der Regelung zur Mitbenutzung der Nordbahn sowie bauliche Maßnahmen (hauptsächlich zusätzliche Abstellpositionen).

    Nachfolgende Stellungnahme wird Mönchengladbach durch Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners abgeben:

    Das Mönchengladbacher Stadtgebiet ist vom Lärm des Anflugverkehrs des Flughafens Düsseldorf insbesondere an Tagen mit Ostwindlagen betroffen. Die größte Betroffenheit entsteht dabei in den östlichen Stadtteilen des Stadtgebiets, hier beginnt die Anfluggrundlinie des Flughafens.
    Über dem gesamten Stadtgebiet fädeln die Flugzeuge aus nordwestlicher bzw. südöstlicher Richtung auf diese Grundlinie ein. Auch ein im Lärmaktionsplan der Stadt Mönchengladbach festgesetztes „besonders ruhiges Gebiet“ (Hoppbruch) befindet sich im direkten Einflussbereich dieser Anfluggrundlinie.
    Die Kapazitätserweiterung führt zu einer intensiveren Nutzung der Start- und Landebahnen in den nachfragestarken Zeitstunden (vormittags und ab 16 Uhr).
    Mit der neuen Betriebsgenehmigung kommt es in diesen Zeiten zu einer Zunahme der Einzelereignisse auf bis zu 60 pro Stunde und damit zu einer intensiveren und konzentrierteren Lärmbelastung.

    Zudem ist eine Verschiebung von verspäteten Anflügen in den Nachtzeitraum (22- 6 Uhr), aufgrund der Sloterhöhungen im Tagzeitraum, nicht auszuschließen.
    Der Rat der Stadt Mönchengladbach spricht sich aus diesen Gründen gegen eine Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldort in der beantragten Form aus.
    Außerdem erbittet er eine weitere Entlastung des Nachtzeitraums.

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