Unsere GroKo aus CDU und SPD besitzt in Mönchengladbach im Stadtrat die absolute Mehrheit.
Das hat zu folgender Situation geführt:
In der Sitzung des Stadtrates am 16.6.2016 wird den Stadträten ein Fraktionsantrag als sogenannte Tischvorlage zur Entscheidung vorgelegt.
Nur die Mitglieder der GroKo kennen den Inhalt, die Hintergründe und die Konsequenzen des zu genehmigenden Antrages.
Auch die von der Opposition geforderte Verschiebung zwecks Beratung wird durch den Antragsteller mit seiner Ratsmehrheit abgelehnt.
Das ist unüblich, da in demokratischen Prozessen der faire Umgang bei wichtigen Entscheidungen ein wichtiges Detail ist. Zur Fairness gehört ganz sicher das Einräumen der Möglichkeit sich zu informieren.
Am 16. Juni war das nicht so, die GroKo möchte, das die Wirtschaftsfördering Mitglied eines Vereins wird. Der hat das Ziel, sich möglichst erfolgreich an einem Förderwettbewerb in NRW zu beteiligen mit Unterstützung der Fachhochschule .
Diese Mitgliedschaft kostet 20.000 Euro p.a. und soll durch die Stadt bezahlt werden.
Eine freiwillige Leistung aus dem Steuersäckel, die wir uns eigentlich nicht erlauben können ohne Gegenfinanzierung. Über die ist jedoch mit keinem Wort gesprochen worden.
Gegen 10 Stimmenthaltungen setzte sich die GroKo mit ihrer Mehrheit durch.
Durch diese arrogante Vorgehensweise der GroKo-Führung, wird eine positive Möglichkeit zur Stärkung des Wirtschaftsstandort Mönchengladbach ad absurdum geführt.
Mehr zum genannten Projekt DWNRW und dem genannten Projektträger ist nachzulesen unter: http://www.digitalewirtschaft.nrw.de/ und https://www.ptj.de/dwnrw-hubs
Am Freitag beschloss der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Einschränkung von Fracking. Fracking bleibt damit auch künftig in Nordrhein-Westfalen komplett verboten. „Beharrlichkeit zahlt sich aus. Für die SPD war immer klar, dass die Gesundheit des Menschen und der Schutz des Trinkwassers absolute Priorität vor wirtschaftlichen Interessen haben“, erklärt Gülistan Yüksel, MdB.
Ohne dieses Gesetz gibt es keine Regulierung. Unternehmen könnten vor Gericht jede Form von Fracking durchsetzen. Dies wird nun verhindert, indem unkonventionelles und umweltschädliches Fracking wie in den USA ausdrücklich verboten wird.
Außerdem: Entgegen der Vorschläge aus der Union wird keine Expertenkommission über den Einsatz von Fracking entscheiden, sondern das gewählte Parlament. Auch dies ist ein Erfolg der nordrhein-westfälischen SPD, die eine mit Entscheidungsbefugnissen ausgestattete Expertenkommission immer abgelehnt hat.
„Der Ländervorbehalt war für uns entscheidend. Hannelore Kraft hat immer gesagt, dass es mit ihr als Ministerpräsidentin kein Fracking in NRW geben wird. Die bundesweit vier erlaubten Forschungsprobebohrungen werden also nicht in NRW stattfinden. Faktisch haben wir damit ein klares Fracking-Verbot in NRW erreicht“, betont Yüksel.
Das in NRW nicht praktizierbare konventionelle Fracking, wie in Niedersachsen betrieben, wird durch das nun verabschiedete Gesetz zudem sehr viel strenger als bisher reguliert. „Unsere Haltung war immer klar: Unkonventionelles Fracking ist nicht verantwortbar. Ich freue mich, dass dies nun auch der Koalitionspartner eingesehen hat und wir ein Fracking-Verhinderungsgesetz verabschieden konnten“, so Yüksel abschließend.
Er klingt so cool, so clean, der Begriff Brexit.
Dabei schwebt er Dämonen gleich über unser aller Haupt.
Wir machen uns Gedanken über die Zukunft des vereinten Europas, wie soll es weitergehen in der Gemeinschaft?
In welcher Gemeinschaft, reden wir alle über die gleiche Wertegemeinschaft?
Mir gefällt das friedliche Europa, dieser Wert ist nicht zu toppen.
Dort hinein gehört der ganze Kontinent, mit allen Facetten der Unterschiedlichkeit. Ohne Landesgrenzen, mit dem Recht auf Individualität. Mit von allen zu lebenden Regeln.
Mir gefällt an unserem Europa nicht die ausgrenzende Gier nach immer größerer „Wirtschaftlichkeit“.
Nein, auch das Geifern nach den „Ausgleichstöpfen“, das „ich bin so benachteiligt, deshalb müsst ihr mich noch mehr unterstützen“, ist nicht mein Ding.
Die „Alten“, plötzlich verantwortlich gemacht für eine um sich greifende EU-Müdigkeit, sie haben einen riesigen Erfahrungsschatz, sie erkennen die jahrzehntelange Politik in immer nur eine Richtung:
Größerer Profit um jeden Preis.
Ihnen wurde vor Augen geführt, „wir bestimmen wohin der Weg von Europa zu gehen hat“. Immer dann, nachdem gewählt wurde. Dieser immer wiederkehrende Betrug kann nicht mit leeren Worthülsen weggeredet werden. Verändertes handeln ist vonnöten, auf allen Ebenen.
Brexit als Rassismus zu bezeichnen eignet sich nicht zur Erklärung des „Nein“ in Großbritannien. Es wird der Sache nicht gerecht.
Unsere europäische Jugend hat in den nächsten Jahrzehnten die Option zu dem Europa, dass die „Alten“ nicht erreicht haben. Sie müssen es wollen.
Das NEW-Bäderteam in Mönchengladbach hat als Einstimmung auf die Sommerferien einige Events vorbereitet.
Am Montag, 11.Juli findet im Schlossbad Niederrhein die traditionelle „School’s out Party“ statt.
In der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen im kühlen Nass in die Ferien zu starten.
In Kooperation mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach werden bei Discoklängen jede Menge Wasserspiele angeboten. Es gilt der reguläre Eintrittspreis. Inhaber der SClub-Karte erhalten einen Euro Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis.
Im Vitusbad findet am Samstag, 23. Juli die „Hawaii-Party“ statt.
Junge Leute ab 18 Jahren können von 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr einen entspannten Sommerabend im Schwimmbad verbringen. Angesagte Sommerhits und Köstlichkeiten vom Grill sowie erfrischende Cocktails gibt es für die Partygäste. Zusätzlich stehen eine Zumba-Show und ein Karaoke-Wettbewerb auf dem Programm.
Ab dem 27. Juni können Tickets im Vorverkauf an allen NEW-Bäderkassen und am „memberspoint“ der Stadtsparkasse gekauft werden. Der Eintritt kostet 12,50 Euro, im Vorverkauf ermäßigt mit der NEW- oder SClub-Card 10,00 Euro.
Veränderte Öffnungszeiten während der Ferien
Wegen der jährlich stattfindenden Wartungs- und Reparaturarbeiten haben die NEW-Bäder während der Ferien veränderte Öffnungszeiten.
Vom 11.07.2016 bis zum 31.07.2016 hat das Stadtbad Rheydt geschlossen.
Ab dem 01.08. und bis zum 23.08.2016 können Badegäste nicht im Vitusbad schwimmen.
Das Stadtbad Viersen hat vom 11.07.2016 bis einschließlich zum 24.07.2016 geschlossen.
Die Physiopraxis ist von den Arbeiten nicht betroffen und kann regulär besucht werden.
Alle anderen NEW-Bäder können währenddessen zu den bekannten Öffnungszeiten besucht werden. Da in den Ferien im Schwimmbad Ransberg in Viersen kein Vereins- und Schulschwimmen stattfindet, kann dieses jeden Tag durchgehend von Badegästen besucht werden.
Alle Veranstaltungen und Öffnungszeiten sowie das aktuelle Kursprogramm aller NEW-Bäder gibt es auf einen Blick im Internet unter www.new-baeder.de.
Die FDP-Kreiswahlversammlung hat Donnerstag-Abend entschieden:
Für den Landtag NRW kandidieren in 2017:
Im Wahlkreis Mönchengladbach I Nr. 49 (südlicher Teil der Stadt)
Daniel Winkens, Odenkirchen; 26 Jahre alt, er studiert an der Hochschule Niederrhein, ergänzt durch eine praktische Großhandels-Ausbildung.
Im Wahlkreis Mönchengladbach II Nr. 50 (nördlicher Teil der Stadt)
Andreas Terhaag MdL, Unternehmer, der seine Tätigkeit im Landtag fortsetzen soll.
Beide Kandidaten halten es für vorrangig wichtig, dass im Landtag die Liberalen wieder verstärkt Einfluss nehmen können.
Kerngebiete sind: Verkehr – Bildung – Umwelt.
Winkens strebt an, dass nicht ständig zusätzliches Land versiegelt wird – stattdessen sollten besser Brachen wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden, so z.B. die verwahrloste Niederrhein-Kaserne an so einem günstigen Punkt nahe der Autobahnzufahrt Nord.
Terhaag äußerte Bedenken zu der neuerdings beschlossenen 2,5 % Regelung – er sieht da kein Problem für die FDP, befürchtet aber höchst unerfreuliche Rechtsunsicherheit.
Der Fachbereich Bürgerservice zieht ab Donnerstag, 30. Juni, in das Vitus-Center, so dass es vorübergehend zu einer eingeschränkten Erreichbarkeit kommen kann.
Am Mittwoch, 6. Juli, wird dann der reguläre Betrieb am neuen Standort wieder aufgenommen. Die Abteilung Meldewesen und Ausweise ist hiervon nur am Standort Fliethstraße betroffen. Alle anderen Servicestellen im Stadtgebiet haben regulär geöffnet. Dringende Anliegen können dort unabhängig von der Wohnanschrift erledigt werden.
Ebenfalls betroffen ist das Standesamt im Rathaus Rheydt.
In der Zwischenzeit ist das Standesamt an der Rathausstraße weiterhin erreichbar.
Die Abteilung Ausländerangelegenheiten muss während des Umzuges komplett geschlossen werden.
Die Sprechtage am Freitag, 1. Juli, und Montag, 4. Juli, entfallen.
Darüber hinaus ziehen die Abteilung Wahlen und die Bezirksverwaltungsstelle Nord um, die allerdings weiterhin telefonisch erreichbar sind.
Steigen Sie ein in den historischen Schnellzug und fahren Sie in Abteilwagen der 50er Jahre mit der Schnellzugdampflok 01 1066 von Mönchengladbach nach Hameln und auf steigungsreichen Nebenstrecken über den Solling und das Weserbergland.
Eine besondere Dampfsonderzugfahrt wird am 16.07.2016 angeboten.
Der Sonderzug startet am frühen Morgen in Mönchengladbach (6:10 Uhr) und fährt mit weiterem Zusteigehalt in Neuss (ca. 06:30 Uhr) nach Düsseldorf. Ab dort führt die Fahrt nun in Richtung Wuppertal.
Auf diesem Stück befindet sich gleich der erste Höhepunkt der Fahrt, die Steilrampe Erkrath-Hochdahl mit einem Höhenunterschied von 82 Meter auf einer Länge von 2,5 km, welches eine Steigung von 33 Promille bedeutet. Hier benötigt die Dampflok 01 1066 von einer E-Lok Unterstützung, um die 8 Wagen über eine der steilsten Hauptstrecken in Deutschland zu befördern.
Die Fahrt führt über Paderborn und Altenbeken durch das wunderschöne und abwechslungsreiche Weserbergland führt. Hameln wird gegen 11:30 Uhr erreicht.
Nach einem Aufenthalt von 2,5 Stunden geht es im Schnellzugtempo weiter in Richtung Norden über Hannover. Ab Kreiensen findet der nächste Höhepunkt der Fahrt statt. Die Nebenstrecke windet sich zunächst ab Kreiensen steil hinauf über den Solling nach Holzminden. Hier ist wieder ein Wasser- und Fotohalt eingeplant.
Im Anschluss führt die Fahrt über Höxter nach Ottbergen. Nach einem kurzen Aufenthalt muss die 01 1066 wieder zeigen was in ihr steckt, denn der Zug befährt nun die berühmte, ständig auf einer Länge von ca. 26 km ansteigende und landschaftlich wunderschöne Strecke über Bad Driburg bis Altenbeken. Viele Kurven, die steigungsreiche Strecke und vor allem die wechselnden Landschaften mit weitem Ausblick geben diesem Streckenabschnitt eine besondere Note.
Im Schnellzugtempo geht es wieder zurück über Lippstadt und Soest bis nach Mönchengladbach, welches wir am späten Abend erreichen. Auf der gesamten Rückfahrt zu vorgerückter Stunde können Sie den Abend im Party- und Tanzabteil auch gemütlich bei guter Stimmung ausklingen lassen.
Fahrpreis ab Mönchengladbach und Neuss in der 2. Kl.: Erw. 104 €, Kinder (4-14 Jahre) 52 €;
1. Kl. Zuschlag pro Person 25 €
Mit einem Empfang für geladene Gäste ehrt Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer am Freitag, den 01.Juli, das 100 jährige Bestehen des Kleingartenvereins Pesch e.V.
Der zweitälteste Kleingartenverein in der Stadt Mönchengladbach wurde 1916 gegründet und ist heute fester Bestandteil des 50 Mitgliedvereine umfassenden Kreisverbandes der Gartenfreunde Mönchengladbach.
Der Empfang des Bezirksvorstehers am Freitag, dem 01.Juli 2016, um 19.00 Uhr im Vereinshaus des KGV Pesch, Reyerstraße 77, 41065 Mönchengladbach, ist Auftakt der dreitägigen Feierlichkeiten.
Am Samstag folgt ab 17.00 Uhr das Sommerfest, am Sonntag ab 11.00 Uhr der Frühschoppen und ab 14.00 Uhr das große Kinderfest mit Kindertrödel von Kindern für Kinder.
Die Vorsitzende Claudia Schlangen und ihr Team des Kleingartenvereins freuen sich auf die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.
Am kommenden Dienstag, 28. Juni 2016, führt das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz im Rahmen der landesweiten Aktion „Riegel vor, Sicher ist sicherer!“ wieder eine Informationsveranstaltung zum Thema „Einbruchsschutz“ durch.
Die Veranstaltung findet im großen Versammlungssaal (Erdgeschoss im Hochhaus) des Polizeipräsidiums Mönchengladbach auf der Theodor-Heuss-Str. 149 statt und beginnt um 19.00 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Mit dem eigenen PKW anreisende Veranstaltungsbesucherinnen/-besucher werden gebeten, ihr Fahrzeug nicht bei der Firma Schaffrath, sondern auf den Nebenstraßen zu parken.
Deutsche Fußballfans gaben sich nach dem gestrigen EM-Spiel zurückhaltend. Es fanden sich nur einige wenige im Bereich des Alten Marktes zu einem Minicorso ein.
Anders war es, als sich türkische Fußballanhänger nach dem Sieg der Türkei zu einem Autocorso einfanden. Gegen 23:00 Uhr sammelten sich rund 120 Fahrzeuge auf der Stresemannstraße zu einem Autocorso.
Durch die Vielzahl der Fahrzeuge, deren Fahrer vielfach gegen die Straßenverkehrsordnung verstießen und die sämtliche von der Polizei veröffentlichten Sicherheitshinweise anlässlich eines Autocorsos außer Acht ließen, kam letztlich der Verkehr insbesondere auf der Limitenstraße und der Stresemannstraße zum Erliegen.
Viele Fahrzeugführer fielen durch ihren aggressiven und riskanten Fahrstil auf. Zusätzlich zu dem Feiern auf der Straße wurden Bengalos gezündet. Für den ÖPNV ging in diesem Bereich zunächst nichts mehr, zwei Rettungswagen, die auf ihren Einsatzfahrten den Bereich durchfahren wollten, mussten sich eine andere Fahrstrecke suchen.
Seitens der Polizei wurden Verstöße geahndet und Anzeigen gefertigt. Ein Fahrzeugführer erhielt wegen seines aggressiven Fahrstils einen Platzverweis.
Anschließend verlagerte sich der Autocorso zum Alten Markt, der von den Teilnehmern unter anderem auch über die Fußgängerzone angefahren wurde. Die Fahrzeuge wurden auf dem Markt und Kapuzinerplatz abgestellt und die Fahrzeuginsassen feierten, wobei wieder Bengalos gezündet wurden.
Nachdem später Regen einsetzte, bestiegen alle Personen wieder ihre Fahrzeuge und es folgte ein etwa einstündiger Corso zwischen Mönchengladbach und Rheydt, der sich anschließend auflöste.
Starkregen, Stürme, Blitz und Donner: Aktuell ziehen immer wieder schwere Unwetter über Deutschland. Insgesamt 2,1 Milliarden Euro mussten die Versicherer 2015 für Unwetterschäden zahlen. Umso wichtiger ist es, gegen solche Schäden richtig versichert zu sein.
Mehr als 70 Prozent aller Sturmschäden entstehen an Gebäuden. Als Sturm werden Windgeschwindigkeiten ab 63 Stundenkilometern bezeichnet, das entspricht Windstärke acht auf der Beaufortskala. „Werden Dächer abgedeckt, Schornsteine oder Fassaden beschädigt, übernimmt die Wohngebäudeversicherung den finanziellen Schaden. Wichtig ist, dass die Police Sturm und Hagel ausdrücklich mitversichert“, sagt Klaus Woschei, Bereichsdirektor der Barmenia Versicherungen Düsseldorf.
Wer sich gegen Überschwemmungen und Hochwasser schützen will, sollte zusätzlich eine Elementarschadenversicherung abschließen. Sie kann als Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung vereinbart werden und kommt außerdem für Schäden durch Schneedruck, Erdbeben oder Lawinen auf.
Sollte der Fernseher nach einem Blitzeinschlag nicht mehr funktionieren, springt die Hausratversicherung ein. Durch diese ist die Wohnungseinrichtung abgesichert. Voraussetzung ist jedoch, dass der Betroffene nicht fahrlässig handelt. Bei einem Unwetter sollten Fenster und Türen geschlossen werden, Markisen eingefahren und Fahrräder in der Garage oder im Keller verstaut werden. „Außerdem sollten Betroffene alle Unwetterschäden so schnell wie möglich melden. Dafür reicht es in der Regel aus, innerhalb von zwei bis drei Tagen bei der Versicherung anzurufen oder eine Liste der beschädigten Gegenstände per E-Mail zu schicken“, sagt Klaus Woschei.
Wenn herabfallende Dachziegel und umstürzende Bäume das Nachbargebäude beschädigen oder Menschen verletzen, wird zumeist der Hauseigentümer mit Ersatzforderungen konfrontiert. In Einfamilienhäusern hilft die Privathaftpflicht, für Mehrparteienhäuser ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zuständig. Anders sieht es aus, wenn parkende Autos beschädigt werden. Hier greift die Kaskoversicherung des Fahrzeughalters. Eine Zurückstufung in der Schadenfreiheitsklasse erfolgt dabei nicht.
Bundesverfassungsgericht: OMT-Programm unter Auflagen zulässig.
Mit der Urteilsverkündung zum Outright Monetary Transaction (OMT)-Programm der Europäischen Zentralbank EZB ist heute (21. Juni) das bisher längste Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht zu Ende gegangen. Das Programm zum Aktien- und Anleihenkauf überschreite noch nicht die währungspolitischen Kompetenzen der EZB, entschieden die Karlsruher Richter. Die vom Verein Mehr Demokratie initiierte und von 37.000 Bürgern unterstützte Verfassungsbeschwerde wurde damit in ihrem letzten offenen Teil abgewiesen. Zugleich legte das Gericht allerdings fest, dass sich die Bundesbank an der Durchführung des OMT-Programms nur unter bestimmten Auflagen beteiligen darf. Mehr Demokratie wertet das als inhaltlichen Teilerfolg: „Das Gericht verpflichtet die Bundesbank, bei Eurorettungsmaßnahmen darauf zu achten, dass diese in Laufzeit und Volumen begrenzt und kontrollierbar bleiben. Zudem werden Bundesregierung und Bundestag dazu verpflichtet, solche Maßnahmen dauerhaft zu beobachten“, so Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand von Mehr Demokratie.
„Das Urteil zeigt auch, dass Verfassungsgericht und EuGH vor einem Dilemma stehen: Die Europäischen Verträge halten den aktuellen Herausforderungen im Grunde nicht mehr Stand. Die Gerichte müssen aber im Rahmen der geltenden Bestimmungen urteilen“, erklärt Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, die die Beschwerdeführenden als Prozessbevollmächtigte vertritt. „Der große Erfolg unserer Verfassungsbeschwerde ist es, den Diskurs über die Demokratiefrage jenseits von finanz- und währungspolitischen Themen angestoßen zu haben. Das Bundesverfassungsgericht hat ja im gesamten Verfahren immer wieder die Kontroll- und Informationsrechte des Bundestages gestärkt. Wir haben also die rechtliche Klarstellung erreicht, dass unbegrenzte Souveränitätsabgaben ohne demokratische Legitimation nicht möglich sind.“
Die Debatte um die Macht der EZB müsse nun auf die politische Ebene zurückverlagert werden, sagt Roman Huber. „Wir haben natürlich gehofft, dass das Bundesverfassungsgericht bei seiner ersten Einschätzung bleibt, dass die EZB mit ihrer Ankündigung, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, über ihr Mandat zur Geldpolitik hinausgeht. Aber die EZB ist den Gerichten ohnehin immer einen Schritt voraus. Dieses Problem muss nun politisch gelöst werden, von den EU-Institutionen und den Mitgliedstaaten unter Einbeziehung der Parlamente und Bürger.“
Tatsächlich hat die EZB schon weitere milliardenschwere Hilfsprogramme auf den Weg gebracht, während noch über das OMT-Programm verhandelt wurde. „Die EZB steuert wirtschaftspolitisch mittlerweile den gesamten Euroraum, ohne dass dies demokratisch legitimiert wäre“, erläutert Huber. „Wenn man der EZB wirtschaftspolitische Kompetenzen zugestehen will, müssen die Europäischen Verträge geändert werden. Das Machtgefüge in Europa kann nur unter Beteiligung der Parlamente und den Bürgern neu justiert werden.“
Mehr Demokratie werde das Thema Kompetenzverteilung und demokratische Legitimation der EU-Politik weiterverfolgen, kündigt der Verein an. „Wir müssen die Gewaltenteilung in Europa neu denken. Das geht nur mit einem Europäischen Konvent, der in den Verträgen auch vorgesehen ist. Diskutiert werden muss zum Beispiel eine von der EZB unabhängige Aufsichtsbehörde zur Kontrolle der Banken und Finanzmärkte“, sagt Huber.
Wie wird Windenergie genutzt? Wie funktioniert ein Getriebe? Und warum wird es eigentlich in einem Gewächshaus warm?
Solche Fragen aus dem Alltag sollen Kinder und Jugendliche ab dem kommenden Schuljahr im Mönchengladbacher LEIS mit ihren Lehrern spielerisch erarbeiten und beantworten lernen.
ln einem speziell dafür ausgestatteten Raum im Franz-Meyers-Gymnasium sollen LEGO-Module und -Unterrichtsmaterialien Schülerinnen und Schüler aller Mönchengladbacher Schulen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistern.
Unter der Anleitung ihrer Fachlehrer können sie sich damit Lehrplaninhalte der MINT-Fächer und des Sprachunterrichts in einem aktiven Lernprozess selbstständig erarbeiten.
Schon iDötzchen können mit diesem einzigartigen Lernkonzept durch Bauen, Forschen und Experimentieren Medien- und Sozialkompetenz entfalten und sich in Teamarbeit und Kommunikation üben.
Doch die für das LEIS nötige Ausstattung an LEGO-Materialien, das Mobiliar, die PCs und Präsentationsmedien sowie das pädagogisch anspruchsvolle Unterrichtsmaterial haben ihren Preis.
Deshalb hat sich das Franz-Meyers-Gymnasium an die MGconnectStiftung gewandt.
Diese entwickelte mit dem Förderverein der Schule und mit Unterstützung des Schulamtes der Stadt Mönchengladbach ein Konzept, durch das mit Hilfe eines Buchungsportals alle Schulen das LEIS nutzen können:
Die Stadt Mönchengladbach stellt den Raum für diese einzigartige Lernumgebung im FranzMeyers-Gymnasium; der Förderverein der Schule wird Träger und Betreuer des LEIS; das zdi-Zentrum Mönchengladbach kümmert sich mit Unterstützung der MGconnect-Stiftung um die Finanzierung der Ausstattung. Dafür bittet die MGconnect-Stiftung um Spenden auf das Konto bei der Sparkasse Mönchengladbach 377 67 05
(I BAN DE81 3105 0000 0003 7767 05) mit dem Verwendungszweck „LEGO für MG“.
Jeder Cent fließt vollständig in die Ausstattung des LEGO Education Innovation Studios. Schon im kommenden Schuljahr soll das Mönchengladbacher LEIS seine Pforten und das Buchungsportal eröffnen.
Nach dem samstäglichen verregneten Turmfest zeigte sich ab dem Morgen des Sonntags das Wetter von der erhofft guten Seite.
Sportler aller Altersgruppen aus Mönchengladbach und ganz Deutschland trafen sich rund um den Rheydter Turm zu spannenden Wettkämpfen. Sonja Oberem, eine der bekanntesten Sportgrößen der Stadt, hatte die sportfachliche Organisation des 2. Sparkassen-Triathlons übernommen. Ausgerichtet wurden auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften von der Hochschule Niederrhein.
Nebenstehend die jeweils drei Erstplatzierten bei den Studentinnen und Studenten der bundesweiten Hochschulen.
Unter großem Beifall der vielen Zuschauer nahmen sie ihre Urkunden für hervorragende Leistungen entgegen. Die Leistungsunterschiede zwischen den Platzierungen waren denkbar knapp.
Arne Jontza belegte bei der Sprintdistanz den 3. Platz in der Gesamtwertung und den 1. Platz in der Altersklasse HK.
Insgesamt sahen die sportbegeisterten Zuschauer hervorragende Wettbewerbe mit einer hohen Beteiligung in allen Klassen.
Eine Hauptattraktion war zweifelsfrei des Wasserbecken, an dessen Rändern Hunderte Menschen drängten um die Schwimmwettkämpfe zu bestaunen.
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Fast 800 Sportler waren zu den Wettkämpfen gemeldet. Sie waren mit dem gesamten Umfeld hoch zufrieden.
Die Organisation war gegenüber dem vergangenen Jahr stark verbessert. Die Einzelhändeler des verkaufsoffenen Sonntags signalisierten ebenfalls Zufriedenheit.
Warum kann man die Kaiser-Friedrich-Halle nicht mehr in voller Pracht sehen?
Diese berechtigte Frage stellte Nicole Finger als Fraktionsführerin der FDP mit einem Antrag in der Sitzung des Stadtrates am Donnerstag.
Sie erhielt Unterstützung von fast allen Politikern.
Finger möchte von der Verwaltung geprüft wissen, ob durch Fällung des bereits wenigen Grüns auf der Bismarkstraße der Blick freigestellt werden kann.
Auch Verkehrsschilder sollen verlegt werden. Von der Demontage der Ampelanlagen, auch diese behindern den freien Blick, ist im Antrag nicht die Rede.
Sogar Häuserecken engen das Blickfeld ein. Dazu sagt der Prüfantrag jedoch nichts aus. Soweit wird wohl die Prüfung nicht gehen, auch nicht in einer „MG+-wachsenden Stadt“.
Verabschiedet wurde mit großer Mehrheit die Erstellung eines Konzeptes, welches weitere vorzeigbare Bauten in Mönchengladbach einbeziehen soll.
Bereits am Mittwoch wählten die Delegierten der 4 SPD-Ortsvereine Rheydt/Odenkirchen, Wickrath, Volksgarten und Giesenkirchen ihren Kandidaten für die Landtagswahl 2017.
Im Konzertsaal des Stadttheaters in Rheydt kamen die knapp 50 Delegierten zur Wahlkreiskonferenz zusammen.
Die Unterbezirksvorsitzende Gülistan Yüksel, MdB; begrüßte die Anwesenden und eröffnete die Wahlkreis-Delegiertenkonferenz.
Zu Beginn ging sie mit einigen Worten auf die, sie sehr belastenden, Ereignisse wegen der Verabschiedung der Armenien-Resolution durch den deutschen Bundestag ein und verdeutlichte, dass sie diese Reaktion bei den Mitbürgern mit türkischen Wurzeln nicht verstehen kann und auch nicht akzeptieren will. Sie erklärte, es sei ein Unding, dass ein Bundestagsabgeordneter türkischen Ursprungs, der vom deutschen Volk nach Berlin gewählt wurde, sich derartige Verunglimpfungen gefallen lassen muss.
Foto: Werner Erkens
Hans-Willi Körfges als einziger Kandidat für den Wahlkreis für die Landtagswahl 2017 erhielt nach Abhandlung der Regularien das Wort um sich den Delegierten vorzustellen. Herr Körfges ging auf die Leistungen der Landesregierung NRW ein und stellte die für ihn maßgeblichen Beweggründe für eine erneute Kandidatur heraus. Seine Rede wurde von den Delegierten mit viel Applaus bedacht.
Bei der Nominierung ergab sich folgendes Ergebnis. Es wurden 44 gültige Stimmen abgegeben und auf den Kandidaten Hans-Willi Körfges entfielen 42 Stimmen.
Spannender wurde die Wahl im Bezirk Süd gestern im Gymnasium an der Gartenstraße.
Zur Wahl stellten sich den 40 anwesenden Mitgliedern aus Neuwerk/Nord/Rheindahlen die Kandidatinnen Andrea Koczelnik und Angela Tillmann,MdL.
Auch gestern ergriff Gülistan Yüksel, MdB, das Wort. Nach den Begrüßungsworten stellte sie mit eindeutigen Worten klar: „Ich vertrete alle hier in Deutschland lebenden Menschen und ich werde mich nicht einschüchtern lassen“. Andrea Koczelnik machte in ihrer Vorstellungsrede deutlich, wofü sie steht. Sie läuft nicht hinter dem Dogma Steine/Beton her sondern sieht weit mehr Aufgaben im sozialen Bereich. Auch für sie ist Wohnungsbau wichtig, allerdings für die Menschen, die ihn in Mönchengladbach am dringendsten benötigen: die sozial Schwachen.
„Auf die Mischung kommt es an“, erklärte sie überzeugt.
Angela Tillmann, MdL, merkte man die Erfahrungen aus den Jahren in der Landespolitik an. Sie konnte von ihrer Arbeit im Landtag und der Fraktion berichten, setzte verstärkt auf Landesthemen. Rückblickend erklärte sie den Anwesenden, warum sie sich bereits einmal aus der Politik verabschiedete und nun wieder aktiv zurückgekommen ist. Auch sie streifte den sozialen Wohnungsbau, aus Landessicht. „Wir sind nicht die Partei, die in Steine investiert, wir sind für den sozialen Wohnungsbau. Wir wollen keinen weiteren Römerbrunnen“, geißelte sie Sünden der Vergangenheit. Die Flüchtlingspolitik streifte sie mit dem bekannten Slogan:“Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge“.
Bei der anschließenden Wahl entschieden sich 25 Mitglieder für Angela Tillmann, auf Andrea Koczelnik entfielen 15 Stimmen.
Erfreut und gelöst nahm Angela Tillmann die Glückwünsche aller anwesenden Mitglieder entgegen.
In geheimer Abstimmung wurde soeben beschlossen, nach Beratung der Fraktionen in der Sitzung des Stadtrates, die Wahlmöglichkeit zwischen den Kennzeichen MG/RY nicht zuzulassen.
CDU-Vertreter bemühten sich vergebens, diesen Tagesordnungspunkt überhaupt zuzulassen.
Sie wollten verhindern, dass ein früherer Ratsbeschluss zurückgenommen wird.
Alle anderen Fraktionen votierten für eine offene Abstimmung.
Ratsherr Dieter Breymann nannte die gesamte Diskussion „nicht historisch sondern hysterisch“.
CDU-Fraktionschef Dr. Schlegelmilch meinte:“…kein einziges Mitglied der CDU-Fraktion hält es für notwendig, dass es beide Kennzeichen geben sollte, einen Fraktionszwang bei der Abstimmung gibt es nicht. Wir müssen jedoch keine Minderheitenmeinung umsetzen. Andere Städte sind kein Maßstab für uns…“.
Welche Arroganz.
Ein Rats-Bürgerentscheid zu diesem Thema wurde ebenfalls abgelehnt.
Etwa ein Jahr sind die Mitglieder der Initiative aktiv und es werden immer mehr Unterstützer.
Zur Info-Veranstaltung „Widerspruch gegen die Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf“ am gestrigen Abend im Marienheim in Giesenkirchen-Meerkamp kamen etwa 170 Bürger. Sie wurden über die Ziele der Initiative, die erkennbaren Ziele der Düsseldorfer Flughafengesellschaft und über den bisherigen Ablauf des Genehmigungsverfahrens informiert.
Für Frederick Skupin von der Initiative ist klar:“ Uns geht es nicht darum den Flugverkehr zu verringern, wir wollen die Steigerung auf 60 Flugbewegungen verhindern“. Skupin spricht vom Angerlandvergleich zwischen Flughafen, der Stadt Ratingen und Düsseldorf. Dieser Ewigkeitsvertrag wird faktisch täglich ab adsurdum geführt.
Die darin festgelegte Nachtruhe von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr wird tagtäglich seitens des Flughafens verletzt. Ohne Konsequenzen seitens etwaiger Kontrollgremien. Bürger berichten von Flugbewegungen bis nach Mitternacht und am frühen Morgen bereits um 05:10 Uhr.
Die daraus resultierende gesundheitliche Schädigung der Bevölkerung, Lärm ist ein wissenschaftlich nachgewiesenes Gesundheitsrisiko, wird seitens aller Verantwortlchen bis dato negiert. Politik und Wirtschaft nimmt nicht zur Kenntnis, dass Schlafstörungen dadurch Vorschub geleistet wird und bereits Kinder Schaden nehmen in ihrem Lernverhalten und Lernvermögen. Auch das ist heutzutage nichts wirklich Neues.
Wirkliche Kontrollen von Verletzungen aller Abkommen finden nicht wirklich statt, die Gremien arbeiten nicht öffentlich und sind besetzt mit Mitgliedern der Fluggesellschaften. Sanktionen, vor Jahren von der Politik lauthals angekündigt (Verkehrsminister Oliver Wittke, CDU), existieren in der Praxis nicht.
Einzige Maxime des Handelns ist für den Betreiber des Flughafens und einem ausländischen Pensionsfond die mögliche höhere Profitabilität.
Der Entscheider, Verkehrsminister Michael Groschek, SPD, sollte die Einwände der Städte und Gemeinden, sowie der Bürgerinitiativen ernst nehmen und nicht einer fragwürdigen Gewinnmaximierung den Boden ebnen.