Seit über 50 Jahren gilt das Gebot der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer. Doch die Praxis sieht immer noch anders aus: Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Lohnlücke von 2014 auf 2015 von 22 auf 21 Prozent leicht gesunken.
Frauen erhalten dennoch im Durchschnitt immer noch 21 Prozent weniger Lohn als Männer.
Deshalb wird in diesem Jahr am 19. März 2016 zum 8. Mal in Folge der Equal Pay Day in Deutschland begangen.
Einer der Gründe dafür könnte in der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns liegen, von dem überwiegend Frauen im Niedriglohnbereich profitieren, vermutet Yüksel. Dennoch müssen Frauen nach wie vor zweieinhalb Monate mehr arbeiten, um auf das durchschnittliche Jahresentgelt von Männern zu kommen.
„Ohne gesetzliche Maßnahmen wird sich daran leider nichts ändern“, ist sich Yüksel sicher: „Ich unterstütze deshalb die Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig in ihrem Vorhaben für das Lohngerechtigkeitsgesetz. Dazu gehören transparente und nachvollziehbare Entgeltstrukturen, betriebliche Verfahren zur Überprüfung von Entgeltgleichheit und eine Berichtspflicht für große Unternehmen über Frauenförderung und Entgeltgleichheit.“
Für Gülistan Yüksel ist klar: „Das Gesetz muss jetzt schnell kommen. Frauen haben seit über fünf Jahrzenten ein Recht auf Entgeltgleichheit. Diesem Grundsatz müssen wir endlich gerecht werden. Das Schließen der Lohnlücke ist eine Frage der Gerechtigkeit. Frauen haben ein Recht auf mehr!“
Der Stadtsportbund Mönchengladbach vergibt wieder Fördermittel aus dem Landesprogramm „1000 x 1000“.
Damit werden landesweit eintausend Sportvereine mit jeweils 1.000 Euro für ihr Engagement bei Kooperationen im schulischen Ganztag oder bei der Zusammenarbeit mit Kindertages-stätten gefördert.
Im Landesprogramm 2016 werden weitere 250.000,00 Euro zur Verfügung gestellt, die der Schaffung inklusiver Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen der Sportvereine zu Gute kommen.
In Mönchengladbach können insgesamt fünfzehn Sportvereine finanziell unterstützt werden.
Anträge können bis zum 30. April beim Stadtsportbund Mönchengladbach gestellt werden.
Wichtig: Weitere Informationen lesen und Anträge im Netz unter www.mg-sport.de in der Rubrik „SSB informiert/Aktuelles“ oder auf der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes.
Die städtische Entwicklungsgesellschaft hat zwei weitere Mieter für das Karstadt-Gebäude gefunden.
„Wir freuen uns“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach, „mit Rossmann und Action nun zwei weitere frequenzstarke Mitmieter gewonnen zu haben, die das Rheydter Zentrum beleben werden“.
Die Drogeriekette Rossmann und der Discounter Action Deutschland ziehen ins Basement des Gebäudes am Rheydter Marktplatz ein.
Die Verkaufsfläche für Rossmann beträgt 689 Quadratmeter, für Action Deutschland 783 Quadratmeter.
Ende vergangenen Jahres wurde mit den Umbauarbeiten im Basement begonnen, nachdem die Karstadt-Warenhauskette vereinbarungsgemäß die Neugestaltung der Flächen im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss fertiggestellt und das Basement aufgegeben hatte.
Für die insgesamt freigewordene Fläche von etwa 5.300 Quadratmetern wurde von der EWMG ein neues Belegungskonzept entwickelt und die ALDI-Süd-Unternehmensgruppe schnell als 1. Ankermieter gefunden.
Die derzeit noch freie Fläche von 350 Quadratmetern wird aktiv vermarktet.
Im Herbst 2016, so die Planung, sollen die Umbauarbeiten fertiggestellt sein.
Eine Eröffnung könnte dann im November diesen Jahres erfolgen.
(pmg)
Bücher- und Medienfans kommen beim großen Medienflohmarkt der Stadtteilbibliothek Rheydt, Am Neumarkt 8 (Karstadthaus), auf ihre Kosten.
Musik-CDs und Hörbücher, DVDs und Blue-Rays warten zu günstigen Preisen auf neue Besitzer.
Großen Spaß für kleines Geld versprechen aber auch Computer- und Konsolenspiele. Und wer doch lieber liest, hat die Qual der Wahl aus einer breiten Palette unterschiedlichster Bücher: von unterhaltsamen Romanen über informative Sachbücher, Ratgeber und Reiseführer bis zu Kinderbüchern. Mit dem Erlös werden neue Medien gekauft.
Schnäppchenjäger können von an den Werktagen von 10 bis 18 Uhr und am Samstag, 19. März, von 10 bis 14 Uhr auf Medienjagd gehen.
Am vergangenen Freitag kurz nach 20:00 Uhr bemerkte ein Anwohner der Talstraße einen lauten Knall.
Anschließend beobachtete er einen blauen Audi A 3, der die Talstraße in Richtung Odenkirchen-Zentrum davonfuhr und dann nach rechts in die Stoltenhoffstraße einbog.
Augenscheinlich war der Audi gegen einen auf der Talstraße 266 parkenden weißen Hyundai geprallt und hatte ihn erheblich beschädigt.
Der Sachschaden wird auf über 5000.- Euro geschätzt.
Die Unfallfluchtfahnder der Verkehrsinspektion suchen jetzt weitere Zeugen, die Angaben zu dem beschriebenen Pkw oder zum Vorfall selbst machen können. Hinweise an Telefon 02161-290.
Seit Dienstag, 9.2.2016, (Veilchendienstag – Karneval) wird der 16-jährige Dominik Fuhsy aus Neuss vermisst.
Er hielt sich zuletzt beim Karnevalsumzug in Mönchengladbach auf und kehrte anschließend nicht nach Hause zurück.
Dominik geht in Mönchengladbach zur Schule und lebte bis Ende 2014 auch in Mönchengladbach.
Der Jugendliche ist 176 Zentimeter groß, circa 94 Kilogramm schwer, hat mittellange blonde Haare und trägt eine Brille. Er war zuletzt mit einer grauen Winterjacke und einer grauen Jeans bekleidet.
Hinweise auf den Aufenthaltsort von Dominik nimmt die Polizei in Neuss unter der Telefonnummer 02131 – 3000 entgegen. Hinweise auf Straftaten liegen bislang nicht vor.
In der Nacht zum Sonntag gegen 01:20 Uhr kehrte ein 56jähriger Schweizer nach einem Altstadtbesuch mit einem Taxi zu seinem Hotel in Rheydt zurück. Der Mann stieg auf der Bachstraße aus und wollte über den Hotelparkplatz zum Haupteingang auf der Dahlener Straße gehen.
Dort wurde er plötzlich von hinten niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kam, bemerkte er, dass ihm sein iPhone entwendet wurde.
Passanten berichteten ihm, dass drei dunkel gekleidete Männer vom Tatort geflohen seien.
Die Kriminalpolizei sucht jetzt diese Passanten, aber auch den Taxifahrer, als wichtige Zeugen.
Sie werden gebeten, sich unter Telefon 02161-290 zu melden.
Jedem von Ihnen, dem “MG-Heute” vertraut ist, sagt inzwischen auch die “Leseecke” etwas, für die es recht schnell eine feste Leserschaft gab.
Vom Autor, Peter Josef Dickers, gibt es jetzt einen neues Taschenbuch.
Wer die authentischen Geschichten in ihrer sensiblen, gutmütigen , aber niemals unkritischen Sprache schätzen gelernt hat , darf sich auf mehr freuen und sich vertiefen.
Auf meine Frage, was der Antrieb zu dem Buch gewesen sei antwortete Peter Josef Dickers in einem persönlichen Gespräch:
„Der Weg, mich selber zu finden und kennenzulernen, ist nicht zu Ende, sondern ein andauernder Prozess.
Natürlich will ich mit dem was ich erzähle, auch etwas vermitteln und hinterlassen. Auf meinen Kreuzfahrten schätze ich den Austausch mit meinen Zuhörern, auch den jungen, weil die durchaus mit vielen ihrer Ansichten richtig liegen. Man muss reden miteinander.”
Über den Autor:
Peter Josef Dickers, Theologe und Oberstudienrat.
Abitur 1955 in Neuss. Studium 1959-1965 in Bonn, Köln, Düsseldorf und Fribourg/Schweiz. 1965 Priesterweihe.
Der Autor über sich:
Die revoltierende 1968er Bewegung und das „Politische Nachtgebet“ schwappten hinüber in meine ersten Dienstjahre im kirchlichen Dienst. Unberührt ließen sie mich nicht. Wechselvolle dienstliche und persönliche Jahre folgten. Sie kulminierten im Rückzug vom Priesteramt. Es folgten der Wechsel in den hauptamtlichen Schuldienst und meine Heirat.
Dennoch entfernte ich mich nicht von der Kirche. Religionslehre blieb neben anderen Fächern das Unterrichtfach, in dem ich mich zu Hause fühlte. Die Schüler spürten das.
Seit meiner Pensionierung bin ich zeitweise als Lektor auf Flusskreuzfahrtschiffen unterwegs. Die Mitreisenden erleben mich als jemanden, der sich auskennt mit Himmel und Erde.
Keine Erfahrung der vergangenen Jahre möchte ich missen. Alle zusammen bilden sie „meine Geschichte“ – eine Geschichte meines persönlichen und beruflichen Werdegangs. Das Buch ist bestellbar über den Buchhandel.
Peter Josef Dickers
Über das Buch:
Die Pendeluhr
Sie dürfen nicht – Ich will mitreden
Die Guten ins Töpfchen – Und wohin die Anderen?
Das dürfen Sie nicht lesen – Aus Schaden wird man klug
Reglementiert und behütet – Ich denke selbst, sagte Mutter
In Züge stieg ich ein – Ich stieg wieder aus
Lebensentwürfe revidierte ich – Ich wollte anders leben
Die Pendeluhr fand ihren Rhythmus wieder und pendelte weiter
Die Pendeluhr und ich: Wir verstehen uns
Die Pendeluhr – Eine ungewöhnliche Zeit-Geschichte
Broschiert: 224 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (1. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3741246514
ISBN-13: 978-3741246517
Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,5 x 19 cm
Preis: 8.99 €
Auch als e-Book erhältlich
Schon in den nächsten Wochen heißt es für die Radfahrer auf zahlreichen Einbahnstraßen in der Mönchengladbacher City: Freie Fahrt auch in Gegenrichtung.
Eine Untersuchung der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr hatte ergeben, dass die meisten Einbahnstraßen in den Stadtteilen Gladbach und Eicken für Radler in beide Richtungen freigegeben werden.
Nachdem das Ordnungsamt als Straßenverkehrsbehörde Ende November 2015 die formalen Voraussetzungen per Anordnung geschaffen hat, sind inzwischen für 16 Straßenabschnitte die Aufträge zur Beschilderung und Markierung vergeben. Auf acht Abschnitten können Fahrradfahrer bereits jetzt gegen die Einbahnrichtung fahren, an anderen Stellen stehen die Schilder bereits, sind aber wegen der noch fehlenden Fahrbahnmarkierung abgeklebt. Hier müssen sich die Radler noch ein wenig gedulden.
Freigegeben (Stand: 14. März) sind bereits Teile der Albertusstraße (von Steinmetzstraße bis Adenauerplatz, von Adenauerplatz bis Kaiserstraße und von Kaiserstraße bis Regentenstraße), der Hermannstraße (von Kaiserstraße bis Regentenstraße), der Humboldtstraße (von Steinmetzstraße bis Margarethenstraße), der Kaiserstraße (von Adenauerplatz bis Albertusstraße und von Albertusstraße bis Bismarckstraße) sowie der Margarethenstraße (von Eickener Straße bis Humboldtstraße)
Gearbeitet wird derzeit noch auf Abschnitten von Friedrich-, Humboldt, Kaiser- und Wilhelmstraße.
Bis Ende April sollen alle rund 40 Einbahnstraßenabschnitte, die auf der Liste der freizugebenden Straßen stehen, fertig sein.
Für Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen stehen 59.000 Euro im Radwegenetz-Programm zur Verfügung.
Hintergrund: Im Jahr 2009 hat der Gesetzgeber die Regeln zur Freigabe von Einbahnstraßen für Radverkehr in Gegenrichtung stark vereinfacht.
Seither gilt: Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – Tempo 30 Straßen sollten ausreichend breit und übersichtlich sein – müssen die Straßen für den Radverkehr auch in Gegenrichtung freigegeben werden.
Grund für die Neuregelung war, dass es in den meisten Fällen keinen sachlichen Grund gibt, den Radverkehr wie den Kfz-Verkehr der Verkehrsbeschränkung “Einbahn” zu unterwerfen.
Auch Verkehrssicherheitsgründe sprechen entgegen der landläufigen Meinung für Radverkehr gegen die Einbahnrichtung. Die Unfallzahlen im Radverkehr gehen nach Analysen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) durch Freigabe der Einbahnstraße für Radverkehr in Gegenrichtung sogar zurück.
Die Erfahrungen haben auch gezeigt, dass sich die verschiedenen Verkehrsteilnehmer selbst auf engstem Raum gut arrangieren können, wozu gelegentliche Ausweichstellen genügen.
Die Mönchengladbacher Erfahrungen mit der Öffnung von Einbahnstraßen bestätigen die bundesweite Entwicklung. Zahlreiche Einbahnstraßen, so unter anderem in der Rheydter Innenstadt, konnten bereits für den Radverkehr geöffnet werden.
Ein Hauch von Weisweiler-Ära der 1970er Jahre wehte heute noch einmal durch den Kaisersaal im Haus Erholung, als die Fußballer-Legende Josef „Jupp“ Heynckes mit dem Ehrenring der Stadt Mönchengladbach für seine Verdienste eine der höchsten Auszeichnungen erhielt, die von der Stadt vergeben werden.
Unter den rund 300 geladenen Gästen kamen auch seine Weggefährten und Freunde Berti Vogts, Günter Netzer und „Hacki“ Wimmer, die zu damaligen Zeiten unter Weisweiler die Borussia zum Welterfolg führten, zur Verleihung des Ehrenrings nach Mönchengladbach.
Mit der hohen Auszeichnung knüpfte Jupp Heynckes an den damaligen Borussen-Trainer Hennes Weisweiler an, der 1974 den Ehrenring erhielt, nachdem er die Borussia zu zwei Deutschen Meistertiteln und 1973 zum Pokalsieg geführt hatte. „Es freut mich, dass die zweite Verleihung des Ehrenringes an einen Sportler überhaupt an Sie geht“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in seiner Rede vor voll besetztem Haus.
Ansprache des Oberbürgermeisters Hans Wihelm Reiners
Jupp Heynckes ist der 33. Träger des Ehrenrings, der seit 1952 an verdiente Persönlichkeiten verliehen wird, zuletzt im Jahr 2009 an den Künstler Heinz Mack. „Der Ausgezeichnete hat sich als erfolgreicher und sympathischer Fußballspieler und -trainer in Deutschland und Europa als Botschafter seiner Heimatstadt, der seine tiefe Verwurzelung stets betont und gelebt hat, um das Wohl der Stadt und ihre Bedeutung als Sportstadt in besonderem Maße verdient gemacht“, heißt es in der Urkunde, die ihm Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners mit dem Ehrenring aus Gold, in den das Stadtwappen und sein Name eingraviert sind, überreichte.
Anschließend trug sich Jupp Heynckes ins Goldene Buch der Stadt ein.
Jupp Heynckes prägte über fünf Jahrzehnte den nationalen wie internationalen Fußballsport, gewann als aktiver Spieler vier Meisterschaften mit Borussia Mönchengladbach (1971, 1975, 1976, 1977),
erzielte bei 369 Bundesligaspielen 220 Tore,
gewann darüber hinaus als Trainer zweimal die Champions-League (1998/2013),
dreimal die Deutsche Meisterschaft (1989, 1990, 2013) und den DFB-Pokal (2013)
und wurde zudem 2013 noch als Trainer des Jahres ausgezeichnet, weil er als erster deutscher Trainer eine Mannschaft zum großen europäischen Triple im Männer-Fußball führte.
„Doch nicht für seine sportlichen Leistungen und Erfolge trägt er den Namen seiner Heimatstadt seit Jahrzehnten als Vorbild und Botschafter weit über die Stadtgrenzen hinaus. Sein Name steht ebenfalls für Bescheidenheit und Anstand, für Bodenständigkeit, Fleiß, Ausdauer sowie für Willensstärke und soziale Kompetenz. Auf der großen Bühne des Weltfußballs hat er seine Herkunft nie vergessen“, sagte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
Großen Beifall und Standing Ovations zollten diesen Worten die zahlreichen Gäste, unter denen sich neben seiner Familie auch die Ex-Borussen Christian Kulik, Bernd Rupp und Herbert Laumen befanden.
Die Laudatio auf den Ehrenringträger hielt sein langjähriger Freund: hier seine Rede
Uli Hoeneß, der die sportliche Karriere von Jupp Heynckes und seine gemeinsame von Siegen und Niederlagen geprägte Zeit mit ihm bei Bayern München noch einmal Revue passieren ließ, gab ganz persönliche Erfahrungen aus den Begegnungen mit Jupp Heynckes preis: „Freundschaft ist viel mehr wert als alles andere“, verneigte er sich vor seinem Freund Jupp Heynckes, der gerade auch in seiner gerade erst zurückliegenden schweren Zeit immer zu ihm gestanden hat. „Der Stadt Mönchengladbach und dem Stadtrat kann ich nur gratulieren, Jupp Heynckes als Ehrenringträger ausgewählt zu haben. Es gibt keinen, der seine Heimatstadt so gut verkörpert wie er“, schloss Uli Hoeneß seine Laudatio und löste damit lang anhaltenden Applaus aus.
Und noch ein Weggefährte, der den fast schon familiären und zum Teil bewegenden Charakter der Festveranstaltung mit prägte, war der Sportjournalist Dieter Kürten, der als Moderator durch die Verleihung führte und der Jupp Heynckes sechs Mal beim „Aktuellen Sportstudio“ zu Gast hatte. Insgesamt war Heynckes 28 Mal im ZDF-Sportstudio.
Sichtlich bewegt dankte Jupp Heynckes der Stadt für die Auszeichnung, begrüßte zahlreiche Weggefährten und Freunde vor allem auch aus seinen sportlichen Anfangszeiten ganz persönlich. „Diese Auszeichnung macht mich außerordentlich stolz“, sagte er sichtlich bewegt nach der Verleihung des Ehrenrings und dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Mönchengladbach, der er sich aufs Tiefste verbunden fühlt: „Heimat ist ein zentraler Begriff und Wert in meinem Leben, ein Lebensgefühl, das mich nie verlassen hat, auch nicht in meinen vielen Auslandsaufenthalten.“
Hier die Dankesrede von Jupp Heynckes
Ganz besonderen Dank sprach Jupp Heynckes seiner Frau Iris aus: “Sie ist insgesamt 18 mal mit mir umgezogen und hat mich immer unterstützt. Mein Erfolg ist auch Dein Erfolg“, so Jupp Heynckes. Auch dafür gab es lang anhaltenden Applaus und erneut Standing Ovations.
Der Rat hatte bereits 2014 beschlossen die Stadt möge sich als „Fairtrade Town – Stadt des fairen Handels“ bewerben und so dauerte der Auflagenmarathon über ein Jahr, alle Kriterien zu erfüllen. Gestern war es geschafft. In einer fast feierlichen Zeremonie vor vielen Gästen und Interessierten in der Citykirche überreichte Ehren-Botschafter Manfred Holz von Fairtrade Deutschland die Urkunde als sichtbares Zeichen für den Erfolg der Stadt an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
In vielen Einzelhandelsgeschäften, Restaurants und Hotels werden bereits Waren aus den Herstellerländern fair gehandelt und genutzt.
Dies weiter zu verstärken, das ist eine der Aufforderungen unseres Oberbürgermeisters.
Einen detaillierten Fair-Führer gibt es auf der Internetseite von Fairtrade-MG.
Der Fairtrade-Gedanke wird für den Einzelhandel immer wichtiger. Mehr und mehr Händler legen zunehmend Wert darauf, dass ihre Produkte nachhaltig und zu fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.
Viele Handelsorganisationen haben bereits in der Vergangenheit aktiv nachhaltiges Handeln angestoßen, gefordert und gefördert.
Darüber hinaus setzen die engagierten Einzelhändler und Unternehmen auf die Sensibilisierung und Schulung ihrer Mitarbeiter und klären über verschiedene Medien ebenfalls ihre Kunden über den fairen Handel auf.
Auch in Mönchengladbach zeigte sich schon im Vorfeld, wie gut der Einzelhandel hinsichtlich des Themas Fairtrade
aufgestellt war und sich weiter dafür öffnet. Mühelos wurde die vorgegebene Anzahl an Händlern und fair gehandelten Produkten erreicht und nicht zuletzt auch aufgrund der engagierten Teilnahmewünsche der Händler übertroffen. Darüber hinaus besteht für jeden örtlichen Händler, der die Kriterien erfüllt, weiterhin die Möglichkeit, in den Fairführer aufgenommen zu werden.
Auch der gestrige Versuch von Rechtspopulisten, in Mönchengladbach “einen Blumentopf zu gewinnen” schlug fehl.
Dem abnehmenden Häufchen von etwa 70 Anhängern der Bewegung “Merkel muß weg”, standen etwa 280 Bürger von “Mönchengladbach stellt sich quer” gegenüber.
Dank eines wiederum starken Polizeiaufgebotes verlief die gesamte Veranstaltung überwiegend ruhig.
Bemerkenswert auch diesmal: Vertreter der CDU-Mönchengladbach waren erkennbar nicht anwesend.
Die CDU nimmt im Gegensatz zu den anderen im Rat vertretenen Parteien nicht aktiv teil, Gründe sind nicht bekannt.
Mit seinen Stolpersteinen erinnert Gunter Demnig an die Opfer der NS-Zeit, indem er an ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Seit dem Jahr 2006 hat der Kölner Künstler in Mönchengladbach inzwischen 255 Gedenksteine an 74 Orten für Menschen verlegt, die von den Nazis verhaftet, deportiert, vertrieben, eingesperrt oder ermordet wurden. Dazu gehören 14 Stolpersteine, die am Donnerstag, 10. März hinzugekommen sind. Er verlegte sie im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Bürgermeister Ulrich Elsen, den Menschen, die sich als Paten dafür stark gemacht haben und zahlreichen weiteren Gästen.
Gestartet wurde der Tag an der Berger Dorfstraße 27. Hier verlegte Demnig einen Stolperstein für Hilde Sherman, die 1923 als Hildegard Zander in Wanlo geboren wurde und später mit ihren Eltern Albert und Paula sowie den Geschwistern Herbert und Ruth in Wickrathberg lebte. Hilde war das einzige Familienmitglied, das den Holocaust überlebte. Auch ihr erster Ehemann Kurt Winter aus Korschenbroich starb in einem Konzentrationslager.
Für Eltern und Geschwister hat Gunter Demnig bereits 2009 Stolpersteine an der Berger Dorfstraße verlegt, nun sollte auch der im März 2011 in Jerusalem verstorbenen Hildegard gedacht werden. Sie überstand eine Odyssee durch verschiedene Lager und Gefängnisse, wurde im Mai 1945 vom schwedischen Roten Kreuz gerettet und wanderte im selben Jahr nach Kolumbien aus, wo sie später Willy Sherman heiratete, den sie bereits im Ghetto von Riga kennengelernt hatte.
In den 70er Jahren kam Hilde Sherman zweimal nach Deutschland, um in Hamburg als Zeugin in Strafprozessen auszusagen, und besuchte bei dieser Gelegenheit auch Mönchengladbach. Als 1984 ihr Buch „Zwischen Tag und Dunkel. Mädchenjahre im Ghetto“ in deutscher Sprache erschien, nahmen Mönchengladbacher Bürger Kontakt zu ihr auf. Aus einem Briefwechsel zwischen Hilde Sherman und Helga Stöver, der ersten Geschäftsführerin der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, entwickelte sich eine tiefe Freundschaft.
Weitere Stationen von Gunter Demnig am 10. März waren:
Hauptstraße 12, Stolpersteine für Amalie und Margarethe Buchholz Bylandtstraße 20, Solpersteine für Berta und Siegmund Winter Rheinstraße 61, Stolpersteine für Rachela, Leiba, Alfred und Paul Heinic Hindenburgstraße 218, Stolpersteine für Helene und Hermann Krako Hermannstraße 3, Stolpersteine für Paula, Georg und Richard Vollmer
STOLPERSTEINE sind Pflastersteine in den Maßen 10 x 10 x 10 cm. Auf dem Stein befindet sich eine verankerte Messingplatte mit Namen, Jahrgang und Schicksal des Opfers. “Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.
Für 120 Euro kann jeder eine Patenschaft für das Herstellen und Verlegen eines Stolpersteins übernehmen. Dem Aufruf der Stadt Mönchengladbach, durch solche Patenschaften die Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten, sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, aber auch Schulklassen, Vereine und weitere Einrichtungen gefolgt. Anfragen zu Patenschaften nimmt das Büro des Oberbürgermeisters entgegen. Ansprechpartnerin ist Birgit Neuß, Telefon 02161/25-2507, E-Mail mailto:birgit.neuss@moenchengladbach.de.
Fröhlich lachend gab Norbert Krause obigen Spruch zum Besten. Der Künstler aus Mönchengladbach und seine Kollegin Maren Dörwaldt können sich nach wie vor köstlich amüsieren über die Installation “Donkey´s Way” der Künstlerin Rita McBride. Dem setzte Dieter Breymann (Quartierssponsor Abteiberg) noch einen oben drauf: “Wir bringen Mönchengladbach nach vorne mit einer Eselei”.
Das Ganze machte ihm sichtlich Spass.
Die Installation wird noch in diesem Jahr den Sonnenhausplatz verschönern.
Um die sieben Neubürger (sieben Esel) freundlich zu begrüßen und zu zeigen, dass sie nicht alleine sind, rufen das Kulturbüro und das Künstlerteam zu einer Eselei sondergleichen auf.
Von 11. März bis 25. Mai sind alle Mönchengladbacher eingeladen, gemeinsam 7000 Eselbilder zu zeichnen oder zu malen. Als Special im Quartier Abteiberg werden alle Bilder während der Kulturnacht am 4. Juni in einer Ausstellung an prominentem Ort gezeigt – im Ratssaal des Rathauses Abtei.
Jeder, egal ob jung oder alt, kann mitmachen. Eselmalkenntnisse sind nicht von Nöten, denn Regel Nummer I lautet: Jedes Eselbild ist ein gutes Eselbild! Es darf gemalt oder gezeichnet werden, ob mit Kuli oder Ölfarbe, mit Wasserfarbe oder Tusche.
Wichtig ist, dass das Format nicht größer als DIN A4 ist. Denn eins ist klar: 7000 Eselbilder brauchen ihren Platz: Aneinander gereiht werden sie eine Länge von über 2000 Metern und ein Gewicht von mindestens 35 Kilogramm haben.
7000 Eselbilder zusammenzubekommen ist kein Klacks. Oder doch? Wir werden sehen.
Auf jeden Fall gilt: Jedes einzelne Bild zählt! Und genauso wichtig wie selbst ein Bild zu malen ist es die Aktion weiter zu erzählen oder gleich gemeinsam mit Freunden oder der Familie Eselbilder zu produzieren.
In den kommenden Tagen werden im ganzen Stadtgebiet Eselsammelboxen aufgestellt, in die bis zum 25. Mai fertige Bilder eingeworfen werden können.
Auf der Projekthomepage www. 7000Esel.de und der zugehörigen Facebookseite (www.facebook.com/7000Esel) werden die Orte bekannt gegeben.
Alternativ ist es auch möglich Bilder ans Kulturbüro (Stichwort: Esel, Krichelstr. 16, 41061 MG) zu schicken. Dies macht vor allem Sinn wenn sich gleich ganze Firmen, Vereine, oder Schulen an der Eselei beteiligen.
Zusätzlich wird es bis Ende Mai an verschiedenen Orten, vom Wochenmarkt bis zur Kneipe, die Gelegenheit geben in guter Gesellschaft Eselbilder zu malen. Termine werden ebenfalls auf der Projekthomepage und der Facebookseite bekannt gegeben.
Die gemalten Eselbilder können mit Namen beschriftet oder anonym abgegeben werden. Niemand erhält sein Bild zurück.
Es ist noch ein weiter Weg bis zum 7000. Eselbild, aber der Anfang ist getan! Los geht’s!
Der gebürtige Mönchengladbacher Josef „Jupp“ Heynckes erhält am kommenden Sonntag, 13. März, den Ehrenring der Stadt Mönchengladbach, eine der höchsten Auszeichnungen, welche die Stadt neben der Ehrenbürgerschaft zu verleihen hat.
Seit 1952 hat die Stadt 32 Mal den Ehrenring an verdiente Bürger verliehen, zuletzt 2009 an den Künstler Heinz Mack.
Jupp Heynckes, 33. Ehrenring-Träger der Stadt, und Heinz Mack sind die einzigen noch lebenden Persönlichkeiten, die den Ehrenring aus Gold mit eingraviertem Stadtwappen dann erhalten haben. Jupp Heynckes (70) wird nach einem Beschluss des Rates der Stadt Mönchengladbach für seine herausragenden Verdienste um die sportliche Bedeutung der Stadt durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners im Rahmen einer Feierstunde ab 13 Uhr im Haus Erholung vor etwa 300 geladenen Gästen ausgezeichnet.
Nach der Verleihung von Ehrenring und Urkunde trägt sich Jupp Heynckes ins Goldene Buch der Stadt ein.
Auch wenn die Veranstaltung nicht öffentlich ist, können interessierte Bürgerinnen und Bürger teilweise jedenfalls mit dabei sein: Die Sender Sky und RTL werden aus der Festveranstaltung live im Fernsehen senden.
Aufmerksamkeit zieht die Veranstaltung auch bei anderen Medien auf sich. Über 50 Journalisten haben sich vorab akkreditiert, um über das Medienereignis zu berichten, darunter neun Kamerateams.
Im Mittelpunkt des Medieninteresses steht Jupp Heynckes, der über fünf Jahrzehnte den nationalen wie internationalen Fußballsport prägte, in seiner Zeit als aktiver Spieler vier Meisterschaften mit Borussia Mönchengladbach (1971, 1975, 1976, 1977) gewann, bei 369 Bundesligaspielen 220 Tore erzielte, darüber hinaus als Trainer zweimal die Champions-League (1998/2013), dreimal die Deutsche Meisterschaft (1989, 1990, 2013) und den DFB-Pokal (2013) gewann und zudem 2013 noch als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurde, weil er als erster deutscher Trainer eine Mannschaft zum großen europäischen Triple im Männer-Fußball führte.
Medieninteresse zieht aber auch Uli Hoeneß, sein enger Freund und Weggefährte an, der auf Wunsch von Jupp Heynckes die Laudatio halten wird.
Moderator der Verleihung ist der langjährige Fernsehjournalist und Sportmoderator Dieter Kürten.
(pmg)
Am Mittwoch, 16. März, findet um 17 Uhr im Rathaus Abtei, Ratssaal, die nächste öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Nord statt.
Darin schlägt die Verwaltung in einer Beratungsvorlage vor, den Platz an der Citykirche nach dem Ende vergangenen Jahres verstorbenen ehemaligen Propstes Edmund Erlemann zu benennen.
Abschließend hat der Rat über die Benennung des Vorplatzes zwischen Citykirche und der Hindenburgstraße zu entscheiden.
Die vollständige Tagesordnung mit allen Beratungsvorlagen und Anträgen ist im Internet im Ratsinformationssystem unter https://ratsinfo.moenchengladbach.de nachzulesen.
(pmg)
Eine 18-jährige Pkw-Fahrerin wurde gestern kurz vor 14:00 Uhr auf der Ruhrfelder Straße in Höhe des Sportplatzes von einem in ziviler Kleidung auf der Straße stehenden Mann angehalten.
Der Unbekannte gab sich als Polizist aus und hielt der Frau einen khakifarbenen, angeblichen Dienstausweis in einem schwarzen Ledermäppchen vor. Weiter gab er an, des es sich um eine Polizeikontrolle handeln würde. Dabei ging der Unbekannte um das Fahrzeug der jungen Frau, stellte dabei fest, dass eine Lampe defekt sei und sagte ihr, dass dies 30 Euro kosten würde.
Nachdem die junge Frau das Geld gezahlt hatte, erklärte ihr der Unbekannte, dass sie Post bekäme, in der dann auch die Quittung für die gezahlten 30 Euro sei.
Danach fuhr der Unbekannte mit einem zweiten Mann, der nach Angaben der jungen Frau nervös in der Nähe stand und den Vorgang beobachtete, in einem schwarzen Passat Kombi davon.
Der angebliche Polizist ist etwa 30 Jahre alt, schlank, 170 cm groß mit Dreitagebart und einem zugewachsenen Piercing-Loch in der Unterlippe. Bekleidet war er, wie auch der zweite Unbekannte, mit einer schwarzen Wollmütze, einem schwarzen Rollkragenpullover und einer Jeans.
Die richtige Polizei hat nun als Konsequenz ein Strafverfahren wegen Betruges und Amtsanmaßung eingeleitet und fragt, wer Hinweise zu den beiden Männern geben kann, bzw. bei wem sie noch als angebliche Polizisten aufgetreten sind. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.
Eine Geruchsentwicklung im Gymnasium am Geroweiher, deren Herkunft bislang nicht identifiziert werden konnte, hat heute (10. März) im Laufe des Vormittages die Feuerwehr sowie Schüler- und Lehrerschaft beschäftigt.
Im naturwissenschaftlichen Trakt der Schule, in dem sich drei Chemieräume befinden, haben einige Schüler aus zwei Klassen, die in diesem Trakt unterrichtet wurden, wegen des üblen Geruchs über Kratzen im Hals geklagt.
Ein Mädchen ist vorsichtshalber zur ärztlichen Untersuchung ins Elisabeth-Krankenhaus gefahren worden.
Die Schule informierte umgehend die Schulaufsicht, die vorsichtshalber die Feuerwehr rief.
Eine eindeutige Geruchsquelle konnte von ihr allerdings nicht ausgemacht werden, so dass nun ein Chemiker zur Feststellung der Ursache bestellt wurde. Die drei Chemieräume sind vorerst für den Chemieunterricht gesperrt.
Der Schulbetrieb läuft bis auf den Chemieunterricht unverändert weiter.
(pmg)