Autor: Harald Wendler

  • Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung an der Fliethstraße scharfgeschaltet

    Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung an der Fliethstraße scharfgeschaltet

    Nachdem die Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung an der Kreuzung Fliehtstraße / Theodor-Heuss Straße / Rathenaustraße heute vom Eichamt abgenommen wurde, ist die Anlage jetzt in Betrieb. Sie misst Rotlichtverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen von Fahrzeugen, die auf der Fliethstraße in Richtung Korschenbroicher Straße unterwegs sind.

    Bereits seit Mitte September ist eine baugleiche Anlage an der Kreuzung Korschenbroicher- / Breitenbach- / Prinzenstraße in Betrieb gegangen, die Verstöße in Richtung Innenstadt dokumentiert. Rund 650 Fälle hat das Ordnungsamt seitdem registriert.

    Eine weitere Anlage wurde gestern an der Kreuzung Wilhelm Schiffer Straße / Bachstraße / Dahlener Straße in Rheydt installiert. Sie wird in den nächsten Wochen in Betrieb genommen. Die Anlage dokumentiert Geschwindigkeitsverstöße von Fahrzeugen, die auf dem Wilhelm-Schiffer Ring in Richtung Mühlenstraße unterwegs sind. Außerdem überwacht sie Rotlichtverstöße von Fahrzeugen, die von der Dahlener Straße stadteinwärts fahren.

    Schon seit September 2013 werden Rotlichtverstöße an der Kreuzung Limitenstraße / Gracht sowie an der Kreuzung Waldnieler Straße / Sternstraße geahndet. Der Stadtrat hatte den Aufbau weiterer Rotlichtüberwachungsanlagen an unfallträchtigen Kreuzungen im Dezember 2014 beschlossen.

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  • Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers

    Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers

    Der Kartenvorverkauf zum Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers am Freitag, den 11.12.2015 ist sehr gut angelaufen – bereits ¾ der Eintrittskarten sind verkauft.

    Wer also noch dabei sein möchte, wenn der Giesenkirchener Gospelchor um Gabriel Vealle unter dem Motto „Halleluja!!! Seasons of Love“ für vorweihnachtliche Stimmung sorgt, sollte sich sputen. Das abwechslungsreiche Repertoire, das für den Abend geplant ist, umfasst neben zahlreichen Weihnachtsliedern eine attraktive Auswahl sowohl festlicher als auch rhythmisch temperamentvoller Gospel- und Worship-Songs.

    Als Gäste hat die Family of Peace dieses Mal die Musiker des Streichquartetts time4strings eingeladen, das sich bereits über das Stadtgebiet hinaus einen Namen machen konnte. time4strings wird an diesem Abend die Hauptkirche mit wunderschönen Interpretationen bekannter klassischer wie moderner Melodien erfüllen und den Auftritt des Gospelchors der Jahreszeit entsprechend perfekt ergänzen.

    Wie bereits beim Benefizkonzert der Family of Peace Gospel Singers im Frühjahr dieses Jahres werden auch diesmal die Kinder der Evangelischen Grundschule Pahlkestraße aus Mönchengladbach-Rheydt das Programm choreografisch untermalen.

    Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Rheydt.

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  • Klappe die 7.  Musikvideo || Videomusik  Kurz- und Musikfilmfestival der Kulturpädagogik Mönchengladbach

    Klappe die 7.
    Musikvideo || Videomusik
    Kurz- und Musikfilmfestival der Kulturpädagogik Mönchengladbach

    Die Kulturpädagogen der Hochschule Niederrhein rollen den roten Teppich aus und präsentieren stolz ihre Abschlussarbeiten für das diesjährige Indoorprojekt, begleitet von Axel Lamprecht und Ulrich Einbrodt.

    Am Donnerstag, den 26.11.’15, laden die ‚KuPas‘ alle Kunst-, Kultur- und Medieninteressierten und alle neugierig gewordenen zu ihrer Vernissage im Projekt 42 ein.
    Gezeigt werden bewegte Bilder in musikalischer Interaktion, das Ergebnis monatelanger Organisation und Produktion sieben verschiedenster Gruppen. Herzblut und liebevolle Kleinarbeit garantiert.
    Die Kurzfilme werden zunächst von den KünstlerInnen selbst in einer Galavorstellung präsentiert.
    Im Anschluss verwandelt sich das Kulturkino in eine Multimedialounge und es besteht die Möglichkeit, bei dem gemeinsamen Genuss von Speis und Trank, noch einmal durch die Videoinstallationen zu schlendern und mit den KünstlerInnen ins Gespräch zu kommen.
    Mit dem Einbruch der Nacht verwandelt sich das Projekt 42 einmal mehr und die Kupas laden zur ausgelassenen Aftershowparty (23:00 Uhr) bis in die Morgenstunden.
    >Nachteulen: Dunkle Nächte, bunte Vögel
    >Darum geht es nicht, der Ballon ist in Liebe: Eine herzzerreißende Geschichte über eine grenzenlose Liebe
    >Hörsaalphantasien: Wovon träumen Studenten während der Vorlesung?
    >Bunterkunt: Taucht mit unsere bunterkunte Welt ein – Seifenblasen Olé
    >What if: Und was steht auf Deiner Bucket-List? …es ist nie zu spät dafür!
    >Panoptikum: Die Welt grenzt mich ein, doch in meinem Kopf bin ich frei!
    >Der König der Welt:Ich kann machen was ich will, denn die Welt gehört mir und was ich nicht sehe, existiert auch nicht hier!
    Einen Vorgeschmack bietet der Youtube- Channel:
    youtube.com/channel/UCjIkaNHShFfUo7lyBo2A1UQ
    Link:
    facebook.com/events/1019154418137106/
    Wann: Do. 26.11.2015 Wo: Projekt 42
    Einlass: 18:30 Waldhausener Straße 40- 42
    Beginn: 19:00 41061 Mönchengladbach
    Beginn Multimedialounge: 21:00 Uhr
    Beginn Aftershowparty: 23:00 Uhr
    Eintritt: 3,00 €
    Special:
    Becks: 2 €
    Red Se7en Shot: 1,50 €

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  • Edmund Erlemann gestorben  Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt“

    Edmund Erlemann gestorben
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt“

    Lange wird Mönchengladbach um ihn trauern, vergessen werden die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger ihn nie.
    Für Erlemann war die Würde des Menschen oberstes Ziel seines Tuns. Der ehemalige Propst des Gladbacher Münsters war ein Menschenfreund, ein Kämpfer für Arbeitslose und Benachteiligte.
    2012 durfte ich Edmund Erlemann kennenlernen und ein längeres Gespräch mit ihm führen, er achtete Andersdenkende ebenso hoch wie gleichgesinnte Mitstreiter.

     

    Die Stadt Mönchengladbach gab zum Tod von Edmund Erlemann nachstehende Presseerklärung heraus:

    Die Stadt trauert um den verstorbenen ehemaligen Regionaldekan Edmund Erlemann
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt“

    Die Stadt trauert um Edmund Erlemann, der gestern im Alter von 80 Jahren gestorben ist.
    Der frühere Probst des Mönchengladbacher Münsters war von 1973 bis 1988 Regionaldekan und Mitverantwortlicher des Katholikentages 1974 in der Vitusstadt. Er war Gründer und Gesellschafter des Volksvereins Mönchengladbach und Vorsitzender des Vereins Wohlfahrt. 1997 wurde er nach einem einstimmigen Beschluss des Hauptausschusses mit der Stadtplakette für seine Verdienste um die Tradition der Stadt des sozialen Katholizismus ausgezeichnet.

    „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt. Edmund Erlemann habe ich in meiner beruflichen Zeit als Journalist kennen und schätzen gelernt. Seitdem haben wir uns nie aus den Augen verloren. Er war der Motor, der den Volksverein in seiner heutigen Form wieder ins Leben brachte. Zuletzt habe ich ihn erst vor wenigen Tagen anlässlich des 125. Jahrestages der Gründung des Volksvereins für das Katholische Deutschland getroffen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. „Edmund Erlemann war ein pflichtbewusster Priester, ein engagierter Seelsorger und ein verständnisvoller Mensch, der Nächstenliebe nicht nur predigte, sondern vor allem auch lebte. In ihm verliert die Stadt einen wunderbaren Menschen, der sich für Flüchtlinge, Obdachlose und Menschen in Not von ganzem Herzen und aus tiefster Überzeugung einsetzte.“
    Die Stadt Mönchengladbach wird Edmund Erlemann ein ehrendes Andenken bewahren.
    (pmg/sp)

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  • Coaching für Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe  Hochschule Niederrhein bietet Seminare an

    Coaching für Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe
    Hochschule Niederrhein bietet Seminare an

    In der Flüchtlingshilfe gehen derzeit viele Menschen an ihre Grenzen.
    Forscherinnen des Instituts SO.CON der Hochschule Niederrhein bieten jetzt ein Projekt an, das Fortbildung und Coaching für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe ermöglicht.

    „Die derzeitige Situation stellt die Helferinnen und Helfer vor neue Aufgaben, die sie zum Teil an ihre Belastungsgrenzen bringen“, sagt Dr. Ann Marie Krewer, die das Projekt an der Hochschule Niederrhein leitet. „Wir möchten die Menschen unterstützen, die derzeit so viel für andere tun und sie in ihren Kompetenzen stärken.“

    Das Projekt „Resilienzförderndes und kultursensibles Denken und Handeln in der Flüchtlingshilfe“ (ReKulDH) wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.

    Angeboten werden drei jeweils eintägige Fortbildungsveranstaltungen, die durch gezieltes Coaching in Kleingruppen ergänzt werden.
    Drei Leitfragen strukturieren die Fortbildung:
    Wo liegen meine Stärken und Ressourcen, um hilfreich in der Flüchtlingshilfe mitzuwirken?
    Wie kann ich meine Stärken, meine Fachlichkeit und mein Engagement kultursensibel und situationsangemessen einsetzen?
    Und: Wie kann ich mich selbst stärken und vor Burnout schützen?
    Wichtige Fragen, glaubt Ann Marie Krewer. „Denn nur wer psychisch gestärkt ist und in der Lage ist, sich selbst zu schützen, kann auf Dauer den Belastungen in der Flüchtlingshilfe standhalten.“
    Ziel der Maßnahme ist es, die Mitarbeitenden für ihre Aufgaben zu sensibilisieren und ihnen dauerhaft ein angemessenes und kultursensibles Handeln zu ermöglichen.

    Es gibt zunächst drei aufeinander aufbauende Veranstaltungen. Die erste ist am 23. November, die zweite am 27. Januar und die dritte am 12. Februar 2016.
    Ort ist das Caritaszentrum Rheydt, Preyerstraße 66, 41239 Mönchengladbach.
    Die Seminare, inklusive Verpflegung sind kostenfrei, gehen von 10 bis 16 Uhr.
    Die Teilnahme ist auf maximal 18 Personen begrenzt.
    Die Kursleitung liegt bei Haja Molter, psychologischer Psychotherapeut.
    Zusätzlich wird die Fortbildung durch drei jeweils dreistündige Kleingruppencoachings unterstützt.

    Anmeldung bis zum 9. November unter www.hs-niederrhein.de/forschung/socon/aktuelles/
    Weitere Infos: Dr. Ann Marie Krewer (Projektleitung); ann-marie.krewer@hs-niederrhein.de;
    Tel.: 02161/186 5731

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  • Umweltzone: Ausnahmegenehmigungen für Fuhrparke laufen ab

    Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass zum 31. Dezember 2015 die Ausnahmeregelung vom Verbot der Umweltzone für Fuhrparke entfällt. Alle Fahrzeuge, die bisher eine Ausnahmegenehmigung aufgrund der Fuhrparkregelung erhalten haben, haben keine Möglichkeit mehr, diese über das Jahresende hinaus zu verlängern.

    Ab dem 1. Januar 2016 sind Ausnahmegenehmigungen nur noch in Fällen wirtschaftlicher und sozialer Härte möglich. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    Das Fahrzeug wurde vor dem 01.01.2008 auf den Antragsteller zugelassen.

    Eine Nachrüstung des Fahrzeuges ist technisch nicht möglich. (Nachweis eines amtlich anerkannten Sachverständigen)

    Es ist kein anderes Fahrzeug auf den Halter zugelassen, dass die Zugangsvoraussetzungen einer Umweltzone erfüllt.

    Eine Ersatzbeschaffung ist wirtschaftlich nicht zumutbar. Hierzu ist bei Gewerbetreibenden eine begründete Stellungnahme eines Steuerberaters vorzulegen, aus der hervorgeht, dass die Ersatzbeschaffung zu einer Existenzgefährdung führen würde.
    Bei Privatpersonen gilt eine Ersatzbeschaffung als nicht zumutbar, wenn das monatliche Nettoeinkommen unterhalb folgender Grenzen liegt:

    keine Unterhaltspflichten gegenüber anderen Personen: 1.130,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber einer weiteren Person: 1.560,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber zwei weiteren Personen: 1.820,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber drei weiteren Personen: 2.110,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber vier weiteren Personen: 2.480,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber fünf weiteren Personen: 3.020,00 Euro.

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  • Rat stimmt Kooperationsvereinbarung für den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung im JHQ zu

    Rat stimmt Kooperationsvereinbarung für den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung im JHQ zu

    Die Landeseinrichtung wird auf 2.000 Plätze aufgestockt: zusätzlich Notunterkunft für 500 Plätze geplant.

    Der Rat der Stadt stimmte vorgestern Abend mit breiter Mehrheit einer Erweiterung der vom Land auf dem ehemaligen JHQ-Gelände zu betreibenden Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (EAE) zu.

    Das Land beabsichtigt zunächst, die Zahl der Plätze in dieser Einrichtung, die voraussichtlich im Juni nächsten Jahres in Betrieb geht, von 1.200 auf 2.000 aufzustocken, wobei die entstehenden EAE-Plätze auf die Zahl der von der Stadt aufzunehmenden Asylbewerber mit dem Faktor 1,3 angerechnet werden.
    Bei 2.000 tatsächlichen Aufnahmeplätzen werden auf die Quote insgesamt 2.600 Plätze angerechnet.
    Zusätzlich zur Erstaufnahmeeinrichtung plant das Land, auf dem vom Bund angemieteten Gelände die Voraussetzungen für die Inbetriebnahme einer Notunterkunft für bis zu 500 Menschen zu schaffen und diese zu betreiben.
    Auch diese Zahl soll positiv auf die Gesamtzahl der aufzunehmenden Asylbewerber angerechnet werden.

    Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und Land, die vom Rat ebenso beschlossen wurde, soll in einem nächsten Schritt abgeschlossen werden.
    Gegen eine Kostenerstattung von hundert Prozent übernimmt die Stadt die Registrierung der Flüchtlinge, übernimmt die Gesundheitsuntersuchung und versorgt unbegleitete Flüchtlinge.
    Die Personalkosten für die Bereitstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur Umsetzung dieser Aufgaben einzusetzen sind, werden vom Land erstattet. Die Stadt geht aktuell von etwa 40 zusätzlichen Stellen aus.
    (pmg)

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  • Made in Mönchengladbach

    Made in Mönchengladbach

    Ob in Bekleidungstextilien oder in Airbags – überall werden Fasern verarbeitet. Damit die Hersteller von Fasern und Fäden ihre Produkte prüfen können, baut die Textechno GmbH & Co. KG Mess-und Prüfgeräte für die Qualitätskontrolle solcher Unternehmen.
    Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Günter Krings besuchte das Mönchengladbacher Familienunternehmen und zeigte sich beein-druckt von der Breite der Produktpalette. „Bemerkenswert finde ich, dass hier so gut wie alle Produkte `made in MG` sind“, sagte Günter Krings.

    „ Abgesehen von den Antriebsmotoren, wird von den mechanischen Komponenten über die Software bis hin zur Elektronik alles im Hause entwickelt und gefertigt“, berichtet der Mehrheitsgesellschafter Dr. Wolfgang Stein.
    Das Unternehmen, einschließlich der österreichischen Tochterfirma mit insgesamt ca. 75 Mitarbeitern, gehört auf diesem Gebiet international zu den Marktführern und vertreibt seine Geräte weltweit.

    „Auch wenn die Konkurrenz aus China groß geworden ist, halten wir unsere Stellung am Markt und überzeugen durch unsere hohen Qualitätsstandards“, ergänzt Geschäftsführer Dr. Ulrich Mörschel. „Es freut mich sehr, dass sich hier ein Mönchengladbacher Unternehmen dank hervorragendem Know-how und Spezialisierung glänzend auf einem weltweiten Markt behauptet“, erklärt Krings abschließend.

    Im Anschluss an die Firmenbesichtigung nahm sich Krings noch die Zeit, zu einem Gespräch über aktuelle politische Fragen.

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  • Die KG Wanloer Ströpp proklamiert das „Jungschützen-Dreigestirn“

    Die KG Wanloer Ströpp proklamiert das „Jungschützen-Dreigestirn“

    Flyer Proklamation final (2)_Seite_1Wanlo feiert am 7. November die Proklamation des ersten Kinderdreigestirns in der langen karnevalistischen Geschichte der Stadt.

    Damit wird Wanlo seinem langen Ruf als „Klein-Köln an der Niers“ wieder vollkommen gerecht.
    In der Session 2015/16 werden Prinz Kilian (11), Bäuerin Hanna (10) und Jungfrau Karolin (9) den Wanloer Karneval und das örtliche Brauchtum repräsentieren. Sie werden bei der Proklamation im Rittergut Wildenrath feierlich in ihre Ämter erhoben und mit den traditionellen Insignien eines Dreigestirns ausgestattet.
    Die drei sind Mitglieder der Jungschützengruppe der Bruderschaft, die das Dreigestirn auch während der ganzen Session als Gefolge begleitet.
    Ab 15.11 Uhr arbeiten bei der Proklamation am 7. November alle Brauchtumsvereine des Ortes Hand in Hand.
    So bietet die Karnevalsgesellschaft „Wanloer Ströpp“, die in der Session 2016/2017 ihr 111-jähriges Bestehen feiert, mit dem Musik Duo „Stippvisite“, launigen Büttenreden sowie spektakulären Auftritten der Garden aus Wanlo, Odenkirchen und des Reitercorps Gerichhausen ein unterhaltsames Programm auf.

    Auch das Prinzen- und Kinderprinzenpaar der Stadt Mönchengladbach statten der Proklamation einen feierlichen Besuch ab. Die Bruderschaft Wanlo und der Förderverein zur Brauchtumspflege und brauchtumsorientierten Jugendarbeit sorgen mit ihren Mitgliedern gleichzeitig für eine reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
    Der Eintritt bei der Proklamation ist zwar frei, aber alle Einnahmen und Spenden, die zusammenkommen, fließen direkt in die Jugendarbeit der drei Vereine.

    Flyer Proklamation final (2)_Seite_2„Mit dem Jungschützen-Dreigestirn treffen das Sommer- und das Winterbrauchtum perfekt zusammen. Wir bieten den Kindern ein tolles Programm für die ganze Session und geben ihnen die Möglichkeit, eine schöne Karnevalszeit zu erleben.“, erklärt Stefan Stepprath, Vorsitzender des Fördervereins und Jugendwart der Bruderschaft.
    Michael Peters, Vorsitzender der KG Wanloer Ströpp, ergänzt: „Jungschützen-Dreigestirn ist natürlich ein Name, den es eigentlich nicht gibt, aber er symbolisiert Wanlo sehr gut, wo es eben nicht nur Winter- oder Sommerbrauchtum gibt, sondern wo Brauchtum im ganzen Jahr gelebt wird.“
    So ist die Zusammenarbeit aller Brauchtumsvereine ein Beispiel für gelebte Gemeinschaft in Wanlo, die durch dieses Jungschützen-Dreigestirn erfahrbar wird.

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  • Mercedessterne abgerissen – Geschädigte gesucht

    Mercedessterne abgerissen – Geschädigte gesucht

    Am vergangenen Halloweenabend, 31.10.2015, rissen drei Jugendliche gegen 22:00 Uhr im Verlauf der Vorster Straße an drei parkenden Fahrzeugen die Mercedessterne ab.

    Die Jugendlichen selbst können nicht mehr genau bestimmen, wo die Fahrzeuge standen. Auch wurden wegen der begangenen Sachbeschädigungen bisher keine Strafanzeigen erstattet.

    Die von diesen Sachbeschädigungen Betroffenen werden daher gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290 in Verbindung zu setzen.

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  • Citynahes Wohnen in Giesenkirchen: Gebiet zwischen der Waater Straße und der Stichstraße Mülforter Straße soll entwickelt werden

    CDU und SPD stellen Antrag zur Stärkung der Giesenkirchener Stadtentwicklung.

    Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die Bezirksfraktionen Ost von CDU und SPD die städtebauliche Entwicklung Giesenkirchens weiter vorantreiben. „In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Ost werden wir den Planungs- und Bauausschuss bitten, für das Gebiet zwischen der Waater Straße und der Stichstraße Mülforter Straße einen Bebauungsplan aufzustellen und zugleich Entwicklungs- und Realisierungsoptionen für ein neues Wohngebiet aufzuzeigen“, erläutert Frank Boss, CDU-Vorsitzender und Ratsherr in Giesenkirchen. „In den vergangenen Jahren sind aufgrund der großen Nachfrage die in Giesenkirchen ausgewiesenen Neubaugebiete nahezu vollständig bebaut worden. Mit dem gemeinsamen Antrag wollen wir jetzt zeitnah die nächsten Schritte einleiten und Giesenkirchen als beliebten Wohnstandort weiter stärken.“
    Der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Ost, Volker Küppers, betont: „Bereits das im Dialog Giesenkirchen 2011/2012 erarbeitete Stadtentwicklungskonzept sah dieses Plangebiet unter dem Titel ,Citynahes Wohnen Giesenkirchen’ als zentrale Zukunfts-aufgabe für die Entwicklung Giesenkirchens an und empfahl, es als Wohnstandort auszuweisen.“
    Ralf Kremer, CDU-Ratsherr für Giesenkirchen Süd, unterstreicht: „Zum einen sind altengerechte Wohnungen und Wohnformen mit Betreuungs- und Serviceleistung in der Nähe zum Giesenkirchener Zentrum nach wie vor enorm gefragt. Zum anderen besteht ein gro-ßer Bedarf an familiengerechten und attraktiven Möglichkeiten zur Eigentumsbildung. Für diese Wünsche der Bürgerinnen und Bürger wollen wir ein überzeugendes und zugkräftiges Angebot schaffen.“

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  • Forschungsinstitut AUGE kümmert sich jetzt stärker um das Thema Ethik in Unternehmen

    Forschungsinstitut AUGE kümmert sich jetzt stärker um das Thema Ethik in Unternehmen

    Prof. Dr. Monika Eigenstetter ist neue Leiterin des Instituts für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz (A.U.G.E.) der Hochschule Niederrhein. Die Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen löst den bisherigen Institutsleiter Prof. Dr. Lutz Packebusch ab, der das Institut im Jaher 2004 gegründet und es seitdem geleitet hat.
    Eigenstetter, die von den Professoren Dr. Thomas Langhoff und Dr. Jürgen Schram unterstützt wird, legt einen neuen Schwerpunkt: das Stichwort „Ethik“ im Namen des Instituts ersetzt das bisherige „Effizienz“. Da das Augenmerk der Unternehmen in den letzten Jahren zu sehr auf das Thema Effizienz gelegt worden sei, zeige sich heute ein Effekt, der Handlungsbedarf erfordere. Die psychologischen Belastungen und Beanspruchungen nähmen stark zu, so Eigenstetter. „Das Thema Industrie 4.0 bewegt mich“, sagt sie. Die neue Welle der Digitalisierung soll daher genau beobachtet werden.
    Das Institut sieht seine Aufgabe künftig darin, als wissenschaftlicher Partner in Forschungsprojekten für die Unternehmen der Region zu dienen, sowie Praxisprojekte von Studierenden zu unterstützen. Außerdem wird die Arbeitssystemgestaltung, die die Gesundheit von Mitarbeitern schützt und dabei effizient in der Aufgabenerfüllung ist, weiterhin wichtigster Orientierungspunkt bleiben. „Arbeit, die Teilhabe ermöglicht und Sinn stiftet anstelle von Arbeit, die krank macht oder kränkt“, lautet der Leitsatz. Monika Eigenstetter: „Wir wollen nicht die großen Linien verändern, sondern es werden neue Projekte hinzukommen“.
    Prof. Dr. Lutz Packebusch hatte das A.U.G.E.-Institut 2004 gegründet. Der Professor für Human Factors Engineering und Arbeits- und Ingenieurpsychologie lehrt seit 1992 an der Hochschule Niederrhein. Mit seinem stetig wachsenden, interdisziplinären Forschungsteam entwickelte er bereits in den Anfängen Konzepte für Unternehmen, die heute noch Relevanz haben und regelmäßig evaluiert werden. Für die neue Institutsleitung wünscht sich Packebusch auch weiterhin eine Auseinandersetzung mit „Themen, die zukunftsträchtig sind“.

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  • Stadt kritisiert NRW-Entwurf der 3. Leitentscheidung zu Garzweiler II  Stadt: Bedarf an Braunkohlenstrom muss nachgewiesen werden

    Stadt kritisiert NRW-Entwurf der 3. Leitentscheidung zu Garzweiler II
    Stadt: Bedarf an Braunkohlenstrom muss nachgewiesen werden

    Der Rat hat der Stellungnahme der Stadt gegenüber der Landesregierung zum Entwurf der 3. Leitentscheidung zur Zukunft des Braunkohlereviers Garzweiler II einstimmig zugestimmt.
    Darin begrüßt die Stadt die Entscheidung des Landes, den Tagebau Garzweiler II zu verkleinern.
    Mit der Leitentscheidung wird festgelegt, dass keine weitere Umsiedlung stattfinden wird. Sie sieht aber auch vor, dass nach derzeitiger Regel keine erneute Überprüfung des Bedarfs an Braunkohlenabbau mehr erfolgen soll.
    Gleichzeitig legt die Landesregierung fest, dass die Tagebauaktivität unverändert bis 2045 erfolgen darf. Das heißt: Die Auswirkungen bleiben für die Stadt zeitlich unvermindert bestehen.

    Dies ist für die Stadt nicht akzeptabel.
    Sie fordert im Sinne einer Schadensbegrenzung und des Nachweises der energiepolitischen Notwendigkeit, eine mindestens einmal jährliche und kontinuierliche Überprüfung der energiepolitischen Grundannahme durch ein energiepolitisches Monitoring. Sobald diese nicht mehr nachgewiesen werden kann und der Bedarf an Braunkohle ein in der Leitentscheidung festgelegtes Jahresfördervolumen unterschreitet, solle – so die Stadt in der Stellungnahme – der Tagebau früher beendet werden. In der Leitentscheidung fehlen demnach Aussagen zum jährlichen energiepolitischen Monitoring, das den Bedarf an Braunkohlenstrom nachweist.

    Auch zur Frage, wie den betroffenen Kommunen Schadensersatz zum Beispiel für ausfallende wirtschaftliche Entwicklungen oder die Verkehrsbelastungen durch die Umgehung des Tagebaus geleistet wird, findet sich im Entwurf keine Aussage. Hier reicht auch nicht der 4. Entscheidungssatz der Leitentscheidungen: „Entwicklungsperspektiven für das Rheinische Revier sind ausgehend von der örtlichen und regionalen Ebene gemeinsam zu erarbeiten. Das Land wird den Strukturwandel im Rheinischen Revier weiter begleiten“.

    Auch zu den Ewigkeitskosten, die sich für die Kommunen ergeben werden, findet sich im Entwurf nichts, obwohl sie absehbar sind: etwa durch das Zusammenspiel von Bergsenkungen und zukünftige bauwerksschädliche Grundwasseranstiege, chemische Veränderungen des Grundwassers durch mineralisiertes Kippenwasser, Restseebefüllungs- und -unterhaltungskosten oder Kosten für die Versickerung bis zur endgültigen Einstellung des Grundwasserspiegels. Hier fordert die Stadt sichere und auskömmliche Rückstellungen, die durch ein finanzpolitisches Monitoring überwacht werden sollen.

    Kritik äußert die Stadt auch in dem Punkt, der die Entfernung von Wanlo zur Abbaukante betrifft. Die Landesregierung hält in der Leitendscheidung eine Distanz von 100 Metern für ausreichend. Die Stadt fordert dagegen eine Entfernung von 500 Metern, zumal beispielsweise die Abbaulinie von Holzweiler in einer Entfernung von 400 Metern erfolgen soll.

    Die Kritikpunkte und weitere Anmerkungen zum Entwurf der Leitentscheidung soll über die Veröffentlichung der städtischen Stellungnahme den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt im Internet so zugänglich gemacht werden, dass sie sich dieser anschließen können. Die Stadt wird der Landesregierung die städtische Stellungnahme gemeinsam mit dem Votum der Bürger fristgerecht zum 8. Dezember 2015 übermitteln.
    (pmg)

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  • Willkommenskultur statt Krise – Die Alte Schule Dohr

    Willkommenskultur statt Krise – Die Alte Schule Dohr

    „Alte Schule Dohr“ – Was ist denn das? Eine philosophische Lehre? Eine besonders gute Form des Umgangs?
    Gar nicht mal so falsch.
    Die Alte Schule Dohr ist eine ehemalige Volksschule im Mönchengladbacher Stadt-Teilchen Dohr.
    Die Honschaft liegt zwischen Mülfort, Niers, Zoppenbroich und Giesenkirchen und ist auch den meisten Gladbachern nicht geläufig; doch vor allem ist sie eins: friedlich.
    Spektakuläres sucht man hier vergebens. Kein großer Fußballverein von Weltruhm hat hier sein Stadion, kein Industriebetrieb seine Werkshallen, keine europaweit tätige Bank ihre Büros. Hier leben einfach ca. 1.600 Leute zusammen und wollen ihr Leben gut gestalten.

    Reges Vereinsleben vernetzt die Dohrer Bürger. Sie haben den Wandel vom autarken Dorf zum Teil eines Stadtbezirks von Mönchengladbach angenommen und aktiv mitbestimmt: Der Kindergarten wird inzwischen von einem gemeinnützigen Verein betrieben, die alte Schule wurde 1979 zur Förderschule, und nun wird sie zum Flüchtlingsheim umgebaut. Etwa 80 Menschen sollen hier ab November eine Bleibe finden.

    Während allerorten von „Flüchtlingskrise“ die Rede ist, leben die Dohrer die Willkommenskultur und schaffen Chancen. Momentan wird in der alten Schule noch gebaut, doch schon im September hat sich das „Forum Flüchtlingshilfe Dohr“ gegründet, in dem all jene sich zusammenfinden, die Beiträge zur Aufnahme und Integration leisten wollen.
    Am 22.10.2015 traf sich das Forum zum dritten Mal, um nun, kurz bevor die Unterkunft bezogen wird, konkrete Aktivitäten anzustoßen und abzustimmen.

    Im Focus stehen dabei zunächst die Themen Begrüßung, Begleitung, Bewegung, Deutschunterricht.
    Begrüßung: Es ist geplant, die Flüchtlinge in paar Tage nach ihrer Ankunft mit Tee und Plätzchen zu begrüßen und so ein schlichtes Signal der Herzlichkeit auszusenden. Einige Wochen danach wird ein größeres Willkommensfest zu veranstaltet – wenn man weiß, für welche Nationalitäten, Kulturen und sozialen Konstellationen das Fest sein wird.
    Begleitung in und durch den deutschen Alltag wird eine weitere Arbeitsgruppe unterstützen. Das startet mit dem Zurechtfinden im Stadtteil, der Benutzung der Infrastruktur, Einkauf und Arztbesuch, bis hin zu Behördengängen. Ein Patenschaftsmodell ist angedacht, bei dem eine enge und langfristige Begleitung für Einzelne von Einzelnen ein sehr persönliche Form der Integration lebt.

    Deutschkurse werden über die Philippus-Akademie, das evangelische Erwachsenen-Bildungswerk Nordrhein, organisiert, die zunächst im November ein Training für die Ehrenamtler abhält, um sie auf ihre Aufgaben vorzubereiten.
    Die in Dohr bestehenden und zusätzliche Sportangebote, bei denen Flüchtlinge mitmachen können, koordiniert eine vierte Gruppe. Dabei bieten sich vor allem kostenlose Aktivitäten im Außengelände an, zumal die Sporthalle neben der Schule voraussichtlich noch etwas länger als Puffer- und Notaufnahmefläche belegt sein wird.
    Auf längere Sicht hat das „Forum Flüchtlingshilfe Dohr“ dann vor, kreative, völkerverständigende und integrierende Aktivitäten auf die Beine zu stellen, wie Nähen, Basteln, Singen, Kochen. Solche Aktivitäten werden dann auch außerhalb der Alten Schule stattfinden, in Räumlichkeiten der karitativen Organisationen in der näheren Umgebung.
    Das „Forum Flüchtlingshilfe Dohr“ ist eine Initiative der evangelischen Gemeinde mit den Dohrer Bürgern und Unterstützung der Stadt MG. Hier engagieren sich Mitglieder von Feuerwehr und Bürgerverein, Sportler, Kirchenleute, Studenten und Nachbarn konstruktiv. Die Runde am 22.10. diskutierte offen die Chancen und möglichen Schwierigkeiten, und kam immer zu dem zurück, wozu man sich getroffen hatte: Was können WIR tun?

    Die „Alte Schule Dohr“ – Ja, das wird eine besonders gute Form des Umgangs mit Menschen, die Schutz bei uns suchen.

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  • Steuererhöhung ab 2016: 23 Prozent höhere Grundsteuer B ???

    Steuererhöhung ab 2016: 23 Prozent höhere Grundsteuer B ???

    Die Spatzen pfiffen es seit geraumer Zeit von den Dächern in Mönchengladbach, nun ist es ein Stück realistischer geworden.

    Kämmerer Bernd Kuckels wird in seiner heutigen Haushaltsrede dem Rat empfehlen, die Grundsteuer B von 520 auf 640 Punkte zu erhöhen, das entspricht einer Steigerung von mehr als 23 Prozent.

    Kuckels:“ Ja, wir nehmen einen kräftigen Schluck aus der Pulle, das hilft der Haushaltssanierung und der Stadt“.

    Eine Erhöhung der Gewerbesteuer steht nicht zur Debatte.

    Die Entscheidung trifft der Rat der Stadt.

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  • Kolumbarium St. Kamillus feierlich seiner Bestimmung übergeben

    Kolumbarium St. Kamillus feierlich seiner Bestimmung übergeben

    15-11-01-kamillianer-grabeskirche-4239 Ulrich Bücker, Geschäftsführer der St. Kamillus Kolumbarium GmbH, trug für alle Teilnehmer der Feierstunde an Allerheiligen interessant und verständlich vor, wie es zu diesem Kolumbarium kam.
    Er erzählte vom Erbauer Dominikus Böhm, berichtete von den verschiedenen Phasen des Umbauprojektes und auch von den unterschiedlichsten Unwägbarkeiten bis zur Fertigstellung.
    Sogar ein Tunnel unter der Eingangshalle mußte gebaut werden. Nur so war ein behindertengerechter Zugang und ein Aufzug bis zur obersten Plattform auch für Behinderte zu realisieren. Selbstverständlich gibt es auch eine behindertengerechte Toilette und eine etwa 40m lange Rampe für Rollstuhlfahrer oder Rollatorbenutzer bis zum Zugang des Aufzugs.

    15-11-01-kamillianer-grabeskirche-4264RP-Chef Ralf Jüngermann moderierte eine interessante Info-Runde mit der Kunsthistorikerin Elke Backes, der Architektin Katja Mehring, dem Prior Pater Ferdinand Pützhofen, dem Denkmalschützer Dr. Karl-Heinz Schumacher und Ulrich Bücker. Jeder dieser Fachleute erläuterte aus ihrer speziellen Sicht den Werdegang vom Bau der Kirche St. Kamillus, über die Aufgabe der Kirche durch Pater Pützhofen, die Bedingungen des Denkmalschutzes, die architektonische Herausforderung bis zur Realisierung.
    Die Zuhörer im vollbesetzten Kolumbarium wurde in den Zwischenzeiten musikalisch hervorragend unterhalten von Organist Udo Witt und Flötistin Petra Schramm.

    15-11-01-kamillianer-grabeskirche-4243Bürgermeister Michael Schroeren überbrachte als Vertreter der Stadt Mönchengladbach seine Glückwünsche zum gelungenen Projekt und würdigte gleichzeitig die Nutzung des Gebäudes als Stätte der Beherbergung von Urnengrabstätten.

     

     

    Mehr Infos unter: www.st-kamillus-kolumbarium.de

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  • SPD verwundert über Krings und Post: Gesundheitskarte für Flüchtlinge eignet sich nicht für Verzögerungstaktik

    SPD verwundert über Krings und Post: Gesundheitskarte für Flüchtlinge eignet sich nicht für Verzögerungstaktik

     

    Der Sozialausschuss der Stadt hat am vergangenen Dienstag einstimmig einen Antrag von CDU und SPD beschlossen, den Beitritt der Stadt Mönchengladbach zur Rahmenvereinbarung des Landes mit den Krankenkassen vorzubereiten.

    Damit haben die Mönchengladbacher Kommunalpolitiker ein deutliches parteiübergreifendes Statement für die Einführung der Gesundheitskarte abgegeben. Sozialdezernentin Dörte Schall hatte im Vorhinein die Vorteile und die zu erwartenden Kosten der Gesundheitskarte transparent dargestellt.
    Während Flüchtlinge bisher für jede Behandlung einen Behandlungsschein von der Stadtverwaltung benötigen, können sie mit der neuen Gesundheitskarte eigenständig zum Arzt. Die Krankenkassen erheben für die Karte eine Verwaltungsgebühr. Die Behandlungskosten werden voraussichtlich ebenfalls sinken, da mit der Karte eine standardisierte Abrechnung wie in der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt.

    „Die Gesundheitskarte für Flüchtlinge ist ein Beitrag zur Selbständigkeit und zur Integration von Flüchtlingen. Nachdem der Wunsch aus vielen Kommunen und Organisation laut wurde, Gesundheitskarten für Flüchtlinge einzuführen, hat die Landesregierung reagiert und eine Rahmenvereinbarung mit den Krankenkassen verhandelt, der die Kommunen beitreten können“, erklärt der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges.

    „Kurz nach Abschluss der Vereinbarung meldete sich Dr. Krings via Facebook mit dem Kommentar, die Gesundheitskarte sei nur ein weiterer – so wörtlich – Wanderungs-Anreiz für Menschen, nach Deutschland zu kommen. Diese Einstellung hat mit der Realität nichts zu tun. Wenn Herr Dr. Krings jetzt meint, die finanziellen Auswirkungen der Gesundheitskarte lange diskutieren zu wollen, dann ist das der scheinheilige Versuch, die Gesundheitskarte auf der langen Strecke scheitern zu lassen. Wenn er nicht will, dass die Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge unkomplizierter wird und die Menschen mehr Selbständigkeit erlangen, soll er das sagen und sich nicht hinter Zahlendiskussionen verstecken!“, so Körfges.

    „Viele Kommunen Land auf Land ab haben schon vor der Vereinbarung erklärt, dass sie die Gesundheitskarte einführen wollen. Selbst momentan CDU regierte Städte wie Münster und Bonn haben bereits den Beitritt erklärt und führen die Karte jetzt ein. Dr. Krings und in seinem Windschatten Norbert Post stehen auf Landesebene ziemlich alleine da mit ihrer Haltung. Auch das Ergebnis des Asylgipfels bei der Kanzlerin im September sieht die Einführung von Gesundheitskarten in den Ländern vor“, stelle die Bundestagsabgeordnete und Mönchengladbacher SPD-Unterbezirksvorsitzende Gülistan Yüksel fest.

    „Der Sozialausschuss hat das Projekt auf die Schiene gesetzt. Die nächste Beratung steht im Finanzausschuss in zwei Wochen an. Dort werden wir auch hören, wie viel zusätzliche Mittel Mönchengladbach von Land und Bund für die Flüchtlingsarbeit erhält. Das Land NRW hat bereits zugesagt, pro Flüchtling 10.000 Euro Pauschale in 2016 an die Kommunen weiterzuleiten. Die prognostizierten Mehrkosten von 185.000 Euro durch die Einführung der Gesundheitskarte lassen sich unserer Einschätzung nach durch die zusätzlichen Gelder sowie die vorhersehbaren Einsparungen im Verfahren wieder reinholen“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende im Rat Felix Heinrichs.

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  • Allerheiligen 2015

    Allerheiligen 2015

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