Autor: Redaktion

  • Geneicken: Baumfällarbeiten im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens

    Geneicken: Baumfällarbeiten im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens

    In den kommenden Wochen werden im Auftrag des Niersverbands Bäume in Geneicken, Mönchengladbach, entlang des Wanderweges, der die „Nesselrodestraße“ mit der Straße „Schrödter Feld“ verbindet, gefällt.

    Da ein Teil der Bäume in diesem Bereich nicht mehr standsicher ist, wird so einem Sicherheitsrisiko durch herunterfallende Äste bzw. umstürzende Bäume vorgebeugt.

    Im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens, welches vom Niersverband betrieben wird, entlang des genannten Wanderweges, befinden sich aktuell über 30 Pappeln und wenige Bäume anderer Arten, die nicht mehr standsicher sind. Da sich der Zustand dieser Bäume in den letzten Jahren durch Trockenheit und Sturmereignisse enorm verschlechtert hat, ist nun aus Sicherheitsgründen eine Fällung notwendig.

    Mit dieser Maßnahme kommt der Niersverband seiner Verkehrssicherungspflicht nach.

    Während der Fällarbeiten bittet der Niersverband alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen.

    Auf Nachfrage von MG-heute, ob es Ersatzpflanzungen geben wird, erklärt der Niersverband:

    In dem von aktuellen Baumfällarbeiten betreffenden Gebiet im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens in Mönchengladbach-Geneicken stehen noch weitere Bäume die in den nächsten Jahren aufgrund Ihrer natürlichen Baumaltersgrenze (z. B. Pappeln) bzw. aufgrund von Baumschädigungen (z. B. durch Trockenheit), fallen bzw. gefällt werden müssen.

    Aktuelle Neuanpflanzungen würden dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zerstört werden. Aus diesem Grunde überlassen wir den Bereich aktuell der sogenannten natürlichen Sukzession.
    Dies bedeutet die Natur holt sich ihren Raum zurück und regeneriert sich von alleine.

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  • Silvesterkonzert in der Rheydter Hauptkirche

    Silvesterkonzert in der Rheydter Hauptkirche

    Mit einem fulminanten „Organ Fireworks“-Programm verabschiedet Kantor Pascal Salzmann am Silvesterabend, 31.12.2022,  musikalisch das Jahr 2022.

    Ab 23.15 Uhr erklingen auf der historischen Sauer-Orgel von 1902 Werke von alten Meistern wie Johann Sebastian Bachs berühmte „Toccata und Fuge in d-moll“ aber auch Filmmusik aus Star Wars oder dem bekannten englischen „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar.
    Das Programm endet gegen 23.55 Uhr, sodass genügend Zeit ist, das neuen Jahr auf dem Marktplatz zu begrüßen.

    Im Eintritt von 5€ ist auch ein Glas Sekt enthalten. Die Abendkasse öffnet um 22.45 Uhr. 

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  • 1,5 Mill. Euro Fördergeld für Recheninfrastruktur

    1,5 Mill. Euro Fördergeld für Recheninfrastruktur

    Kurz vor Heiligabend hat sich für die Hochschule Niederrhein ein großer Weihnachtswunsch erfüllt: Sie erhält 1,5 Millionen Euro Fördergeld, um eine Recheninfrastruktur für Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz aufzubauen.

    Der Förderbescheid zur Unterstützung des Projekts LearnGreenAI flatterte jetzt nach gut vier Monaten ins Haus. Das Geld stammt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das mit seinem Programm „KI-Nachwuchs@FH“ in Forschung an Hochschulen zum Thema Künstliche Intelligenz investiert.

    Von der Fördersumme schafft die Bildungseinrichtung mit Sitz in Krefeld und Mönchengladbach ein Rechencluster mit bis zu 16 Rechnerknoten an. Für die Hardware geht mit rund 1,35 Millionen Euro der Löwenanteil drauf, von dem restlichen Betrag wird eine Stelle zur Begleitung des Projekts finanziert.

    Profitieren kann von der Technik vor allem der wissenschaftliche Nachwuchs wie Studierende und Promovierende, aber auch Dozierende oder Gründungsinteressierten. Die leistungsstarken Rechner ermöglichen die Verarbeitung von Daten innerhalb kürzester Zeit, die wiederum für Forschungs-, Seminar- oder Abschlussarbeiten genutzt werden können.  

    „Die geplante Investition in die Forschungsinfrastruktur eröffnet uns viele Möglichkeiten, ganz unterschiedliche Fachbereiche an KI-Technologien heranzuführen und interdisziplinär sowie zentral zu vernetzen“, sagt Prof. Dr. Jens Brandt, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik/Informatik.

    Ob Produktentwicklung im Bereich Chemie und Oecotrophologie oder Text- und Bildgeneration im Bereich Kommunikationsdesign – die Anwendungsbereiche für künstliche Intelligenz sind vielfältig. Deshalb sollen die anzuschaffenden Rechner fachbereichsunabhängig für alle an der Hochschule zugänglich sein – ein Teil nur mit Reservierung für komplexere, größere Berechnungen, ein anderer Teil soll für einfachere Experimente ohne Anmeldung genutzt werden können.

    Die an der Recheninfrastruktur durchzuführenden Arbeiten decken die Forschungsschwerpunkte Funktionale Oberflächen, IT- und Logistikkonzepte, Produkt- und Prozessentwicklung, Gesundheits- und Ernährungsforschung, Soziale und ökonomische Innovationen sowie Energieeffizienz ab. Prof. Dr. Brandt ist glücklich, dass die beantragten Mittel in voller Höhe bewilligt wurden und die Hochschule jetzt Zugang zu wichtiger Hardware haben wird. Ab dem kommenden Jahr soll die Infrastruktur angeschafft werden und einsatzbereit sein.

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  • Polizei spendet für die Mönchengladbacher Tafel

    Polizei spendet für die Mönchengladbacher Tafel

    Am Mittwoch, 21. Dezember, haben Angehörige der Polizeiwache Mönchengladbach eine Spende von 600 Euro an die Mönchengladbacher Tafel übergeben.

    Das Geld hatten die Kolleginnen und Kollegen der Wache intern in der Vorweihnachtszeit gesammelt. Die GdP Mönchengladbach und Polizeipräsident Mathis Wiesselmann beteiligten sich ebenfalls an der Aktion und rundeten die Summe am Ende auf.

    Die 1. Vorsitzende der Mönchengladbacher Tafel, Monika Bartsch, nahm die Spende entgegen und dankte den Kolleginnen und Kollegen für ihre Bereitschaft, in Zeiten steigender Energiekosten und der größer gewordenen Zahl von Hilfsbedürftigen, der Tafel zur Seite zu stehen. „Solche Spenden helfen uns gerade jetzt ganz besonders weiter“, so Bartsch bei der Übergabe.

    Die Idee für die Tafel zu sammeln wurde auf der Wache an einem Sonntagabend im Spätdienst geboren. „Wir wollten gerne etwas für die Menschen in der Stadt tun, denen es nicht so gut geht wie uns“, erklärte Dienstgruppenleiterin Melanie Brandtner die Beweggründe. Einmal geboren, sprach sich die Spendenaktion schnell auf der Wache rum und so beteiligten sich kurzerhand alle fünf Dienstgruppen daran.

    Eine herzliche Geste zur Weihnachtszeit von unseren Kolleginnen und Kollegen der Polizeiwache Mönchengladbach. Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern der Mönchengladbacher Tafel für ihr Engagement.

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  • EWMG macht Hockeypark fit für die EM 2023

    EWMG macht Hockeypark fit für die EM 2023

    Ein neuer Olympiarasen für das 2. Spielfeld

    Der Mönchengladbacher Hockeypark ist bei Profis und Fans gleichermaßen bekannt.
    Damit der Hockeysport nicht nur eine Tradition, sondern auch eine lebendige Gegenwart in der Stadt hat, investiert die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) als Eigentümerin in die Sportstätte.
    2019 etwa wurde der Hauptplatz für die FIH Pro League mit einem neuen Kunstrasen in Olympiaqualität fit gemacht.
    Jetzt bekam auch der zweite Platz – pünktlich zur Europameisterschaft 2023 – einen neuen Belag.

    Beigeordnete Christiane Schüßler

    Acht Damen- und acht Herren-Teams aus insgesamt elf Nationen kämpfen vom 18. bis 27. August 2023 im Mönchengladbacher Hockeypark um den Europameistertitel, der zugleich die Eintrittskarte zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris ist. „Ein Großereignis wie die Hockey-EM in Mönchengladbach auszurichten, ist eine große Chance für die Stadt. Wir können uns damit international als Sportstadt und als guter Gastgeber für die Sportlerinnen und Sportler und die Fans empfehlen“, sagt Christiane Schüßler, Beigeordnete der Stadt für Bildung, Kultur, Sport.

    Für Mönchengladbach ist es bereits das dritte internationale Turnier, das im Hockeypark, Europas größtem Hockeystadion, ausgetragen wird. Rechtzeitig vor dem Turnier haben Stadt und EWMG das Stadion fit gemacht. Nach dem Hauptplatz ist jetzt auch der 2. Platz mit Kunstrasen in Olympiaqualität ausgestattet worden. „Wir freuen uns sehr, nun auf beiden Plätzen einen ausgezeichneten und den Regularien des Weltverbandes entsprechenden Rasen zu haben. So erhoffen wir uns, weitere internationale Großveranstaltungen in Mönchengladbach austragen zu können. Bei den kommenden Hockey-Europameisterschaften im August 2023 wird der zweite Platz den Teams als ideale Aufwärmfläche dienen”, sagt Martin Schultze, Sportdirektor beim Deutschen Hockey-Bund (DHB).

    Anfang November 2022 erfolgten der Rückbau des alten Belags und die Aufarbeitung des Untergrundes. Danach konnte der neue Kunstrasen inklusive Elastikschicht verlegt werden, der dann seitens des Hockeyweltverbands (FIH) zertifiziert wurde.

    Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung

    „Die Investitionen in den Platz lohnen sich“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. „Das Hockeystadion ist ein Aushängeschild für Mönchengladbach.“ Leistungszentrum in Planung Daran will die EWMG mit dem Ausbau der Sportstätte zum Hockey-Leistungszentrum mit ganzjährig bespielbarer Kaltlufthalle und angegliedertem Boardinghouse anknüpfen. Der entsprechende Förderantrag bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) ist gestellt.

    Mit Spielserien wie der Pro League und der EM rückt der Hockeypark international wieder in den Fokus und hat damit Strahlkraft für die gesamte Stadt. „Das Leistungszentrum eröffnet weitere Zunftschancen, kann neue Zielgruppen an den Niederrhein holen und damit nicht nur das Image von Mönchengladbach als Hockeystadt stärken, sondern auch langfristig Arbeitsplätze schaffen und erhalten“, so Schückhaus. Hauptnutzer des Leistungszentrums soll der DHB sein, der bereits heute seinen Hauptsitz am Hockeypark hat. Ziel ist es, ein Zuhause für die deutschen Nationalmannschaften und den Hockey-Nachwuchs aufzubauen, in dem ganzjährig optimale Trainingsbedingungen gegeben sind. Wie bereits die beiden bestehenden Plätze soll auch die neue Kaltlufthalle mit einem Olympia-Rasen ausgestattet werden, sodass die DHB- und andere Hockeyteams wetterunabhängig immer unter Wettkampfbedingungen trainieren können.

    Teilnehmerfeld Europameisterschaft 2023
    Damenmannschaften aus Deutschland, Niederlande, Belgien, England, Spanien, Italien, Irland und Schottland
    Herrenmannschaften aus Deutschland, Niederlande, Belgien, England, Spanien, Österreich, Frankreich und Wales

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  • KI-basiertes Assistenzsystem zur Priorisierung in der Notaufnahme

    KI-basiertes Assistenzsystem zur Priorisierung in der Notaufnahme

    In der zentralen Notaufnahme muss es schnell gehen.

    Pfleger:innen, Ärztinnen und Ärzte müssen bei der Notfallversorgung innerhalb von zehn Minuten einschätzen wie dringlich Patientinnen und Patienten behandelt werden müssen.

    Dies geschieht bereits seit vielen Jahren sehr routiniert im Zuge der sogenannten Triagierung – der Festlegung von Behandlungsprioritäten. Insbesondere auf Grund der häufig sehr hohen Auslastung in den Notaufnahmen kann diese schnelle Ersteinschätzung allerdings auch eine große Belastung sein.

    Genau hier setzt das Förderprojekt „KI-basiertes Assistenzsystem für eine zuverlässigere Priorisierung in der Notaufnahme“ (KIBATIN) an, das die Städtischen Kliniken gemeinsam mit den Projektbeteiligten DNC Information Management GmbH, Bcmed GmbH und Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH – Spech and Language Technology Lab ins Leben gerufen haben.
    „Wir entwickeln zusammen mit den Projektbeteiligten ein Assistenzsystem, das Daten analysiert, die schon vom Rettungsdienst erhoben wurden. Dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sind wir sehr dankbar für diese Chance und die bereitgestellten Mittel“, so Dr. Tobias Strapatsas, Projektverantwortlicher und Chefarzt der zentralen Notaufnahme in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Was genau verbirgt sich dahinter?
    Viele Rettungsdienste dokumentieren heute im Einsatz schon zunehmend digital auf Protokollen.
    Es gibt jedoch noch keinen Ansatz, um die erhaltenen Daten in der zumeist kurzen Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes in der Klinik zu berücksichtigen. „Uns bleibt sehr oft nicht viel Zeit einzuschätzen wie kritisch der Zustand eines Patienten ist. Deshalb befassen wir uns damit wie wir diesen Prozess mithilfe von künstlicher Intelligenz optimieren können“, so Strapatsas weiter.

    Der innovative Ansatz liegt in der KI-basierten Erschließung von Daten an der Schnittstelle von Rettungsdienst und Notaufnahme für eine objektivere Triagierung der Notfälle. Eine transparente Darstellung von ausschlaggebenden Faktoren unterstützt eine vertrauensvolle Interaktion des Menschen mit dem KI-System. Das Projekt wird im Rahmen einer Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu Interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität im Rahmen des Förderschwerpunktes „KI-basierte Assistenzsysteme für prozessbegleitende Gesundheitsanwendungen“ gefördert.
    Das Projektvolumen beträgt 1,30 Mio. € und die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre ausgelegt.
    Das hybride KI-Assistenzsystem identifiziert relevante Informationen und schlägt eine Priorisierung der Notfälle mit einer nachvollziehbaren Begründung vor. Es setzt sich aus einer auf Expertenwissen basierenden und einer auf Datenanalyse gestützten Komponente zusammen. Erstere bietet eine hohe Präzision und Zuverlässigkeit und wird regelbasiert gesteuert. Der datengetriebene Ansatz erhöht die Abdeckung uns sichert die Ergebnisse ab, er wird mittels maschineller Lernverfahren trainiert.

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  • VHS-Seminar für Vereinsvorstände: Die rechtlichen Fallstricke

    VHS-Seminar für Vereinsvorstände: Die rechtlichen Fallstricke

    Ein Ehrenamt dient einer gesellschaftlichen Aufgabe.

    Etwa 15,7 Mio. Menschen sind derzeit hierzulande ehrenamtlich tätig (statista/Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse AWA). Freiwillig und unentgeltlich ist ihre Tätigkeit bei Vereinen, kirchlichen Einrichtungen, als Schöffen an Gerichten usw. Jedoch sollte jeder, der aus selbstlosen Gründen ein Ehrenamt innerhalb eines Vereins annimmt, die Rechtslage kennen. Nicht allein die Vereinssatzung zählt.  

    Was so alles beachtet werden muss, erfahren Interessierte in der VHS Mönchengladbach am 30. Januar 2023, 19.00 – 20.30 Uhr, beim Seminar „Praxiswissen für Vereinsvorstände“. Ehrenamtliche Mitglieder von Vereinsvorständen unterliegen den rechtlichen Vorgaben des Vereinsrechts. Die sogenannten Aufwandsentschädigungen, die oftmals gezahlt werden, interessieren auch das Finanzamt.

    Rechtsanwalt Jörg Hallmann erläutert die rechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften, wie beispielsweise Satzungs- und Haftungsfragen, die unterschiedlichen Steuerarten, Freibeträge, Spendenregelungen. Insbesondere geht Jörg Hallmann auf die wichtigsten, gesetzlichen Änderungen ab 2023 ein.

    Martina Roßbach, Programmbereichsleiterin bei der VHS, u. a. für politische Bildung, teilt mit: „Die ehrenamtlichen Vereinsvorstände sind für den Verein insgesamt verantwortlich. Die Mitglieder setzen voraus, dass die von ihnen gewählten Vertreter und Vertreterinnen im Sinne der Satzung und der gesetzlichen Vorgaben arbeiten.“ Mit diesem Seminar wolle die VHS die Ehrenamtlichen auf den aktuellen Stand bringen. „Der Kurs richtet sich aber auch an Vertreter und Vertreterinnen von Stiftungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen“, fügt Martina Roßbach hinzu.

    Anmeldungen nimmt die VHS ab sofort entgegen telefonisch unter 02161-256400 oder per Mail vhs@moenchengladbach.de

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  • Veränderte Abfuhr an Weihnachten

    Veränderte Abfuhr an Weihnachten

    Die GEM macht auf einen veränderten Rhythmus bei der Abfallabholung aufmerksam.

    Die Termine verschieben sich nach dem 2. Weihnachtstag um jeweils einen Tag nach hinten.

    Am Montag, 26. Dezember, wird wegen des 2. Weihnachtstags kein Abfall abgeholt.

    Am Dienstag, 27. Dezember, werden die Termine von Montag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 1, die Biotonnen im Bezirk 6, die Papiertonnen im Bezirk 8 und die Gelben Tonnen im Bezirk 10 geleert.

    Am Mittwoch, 28. Dezember, werden die Termine von Dienstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 4, die Biotonnen im Bezirk 7, die Papiertonnen im Bezirk 3 und die Gelben Tonnen im Bezirk 6 geleert.

    Am Donnerstag, 29. Dezember, werden die Termine von Mittwoch nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 3, die Biotonnen im Bezirk 8, die Papiertonnen im Bezirk 1 und die Gelben Tonnen im Bezirk 4 geleert.

    Am Freitag, 30. Dezember, werden die Termine von Donnerstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 10, die Biotonnen im Bezirk 9, die Papiertonnen im Bezirk 5 und die Gelben Tonnen im Bezirk 2 geleert.

    Am Samstag, 31. Dezember, werden die Termine von Freitag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 8, die Biotonnen im Bezirk 1, die Papiertonnen im Bezirk 7 und die Gelben Tonnen im Bezirk 9 geleert.

    Auch die Wertstoffhöfe der GEM am Heidgesberg und Luisental sind zwischen den Jahren wie gewohnt geöffnet. An Heiligabend und Silvester haben beide Wertstoffhöfe bis 12 Uhr geöffnet.

    Die mags-Gebührenabteilung ist von Dienstag, 27. Dezember 2022, bis einschließlich Freitag, 30. Dezember 2022, geschlossen.

    Termine der Weihnachtsbaumabfuhr

    Die GEM sammelt im neuen Jahr an zwei Terminen ausgediente Weihnachtsbäume ein.
    Am Samstag, 7. Januar, werden die Weihnachtsbäume in den Bezirken 6, 7, 8, 9 und 10 abgeholt. In den Bezirken 1, 2, 3, 4 und 5 werden am Samstag, 14. Januar, Weihnachtsbäume abgeholt.

    Bevor der Weihnachtsbaum an die Straße gelegt werden kann, sind Weihnachtsschmuck und Lametta vollständig zu entfernen. Der Baum sollte zudem nicht länger als 2 Meter sein. Ein eventueller Wurzelballen kann am Baum bleiben. Einzelne Tannenzweige können mit Kordel gebündelt oder in Papiersäcken an die Straße gelegt werden.

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  • Der Karlspreis 2023 geht an den Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und an das ukrainische Volk

    Der Karlspreis 2023 geht an den Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und an das ukrainische Volk

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk werden im Jahr 2023 mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Das gaben der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, und die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am gestrigen Tag (16. Dezember 2022) in Aachen bekannt.

    „Die Entscheidung für den diesjährigen Karlspreisträger ist einstimmig getroffen worden“, eröffnet Dr. Jürgen Linden. „Wir betrachten diese Karlspreisverleihung 2023 als einen Akt der Solidarität mit der Ukraine. Zugleich sehen wir sie als Zeichen der Ermutigung für das ukrainische Volk und seinen Präsidenten, für die Demokratie und die Menschenrechte, vor allem aber für Leib und Leben der Menschen und die europäische Werte, die in diesem Krieg verteidigt werden.“ Linden hob besonders den unglaublichen Mut und den neuen politischen Stil von Präsident Selenskyj hervor, der die Klammer zwischen der Ukraine und der europäischen Gesellschaft bilde und zeitgleich für sein eigenes Volk die Verteidigungsbereitschaft auch in schwierigsten Zeiten hochhalte. „Gleichzeitig“, so Dr. Linden, „gibt er die Hoffnung, dass dieses Unterfangen auch erfolgreich ist.“

    Der ukrainische Botschafter in Berlin, Oleksii Makeiev, der zur Pressekonferenz per Videokonferenz zugeschaltet war, erklärte „im Namen des Präsidenten, der Regierung und des freien Volkes“, welche „Riesen-Ehre“ es sei, mit dem Internationalen Karlspreis ausgezeichnet zu werden. Präsident Wolodymyr Selenskyj nehme den Preis mit Freuden an. „Der Karlspreis ist ein sehr wichtiges Zeichen der Unterstützung und ein besonderes Zeichen der Solidarität mit unserem Land und unserem Volk. Er ermutigt uns in unserem Kampf für die europäischen und demokratischen Werte, für die Freiheit und ein zukünftiges friedliches Leben“, ergänzte Makeiev. „Wir müssen leider feststellen, dass Frieden nicht vom Himmel fällt, sondern erkämpft werden muss“, sagte der ukrainische Botschafter und bedankte sich ausdrücklich bei allen Menschen in Deutschland und in vielen europäischen Ländern, die seine Mitbürgerinnen und Mitbürger in den vergangenen Monaten in Schutz genommen hätten. „Damit haben Sie die Freiheit sowie unsere gemeinsame, friedliche, europäische Zusammenarbeit geschützt“.

    In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es unter anderem: „Das ukrainische Volk ist Opfer eines völkerrechtswidrigen und unsäglich brutalen russischen Angriffskrieges. Das ukrainische Volk verteidigt unter der Führung seines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürger, sondern auch Europa und die europäischen Werte“. Selenskyi sei Halt und Vorbild für sein Volk – „er steht gegen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, für die Sicherstellung des alltäglich Notwendigen, für die existenziell notwendige Verteidigungsausrüstung und die Zuversicht, für das Ziel einer freien, unabhängigen und souveränen Ukraine, die Teil einer europäischen Völkerfamilie ist.“

    Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erinnerte an den erst wenige Tagen alten Beschluss des Aachener Stadtrats, eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chernihiv aufzubauen: „Wir wissen, dass wir mit der Preisverleihung nicht den Krieg beenden oder die direkten Folgen des Krieges mildern können. Doch das Gespräch mit Chernihiv hat deutlich gemacht, dass Solidarität, mentale Unterstützung und Ermutigung eine wichtige Botschaft für die Menschen in der Ukraine sind – zusätzlich zu den nötigen und versprochenen Hilfsmaßnahmen des deutschen Staates und der EU.“ Sie betonte: „Wir wollen dem ukrainischen Volk mit dem Karlspreis demonstrieren, dass es wahrgenommen wird, dass wir an seiner Seite stehen. Das tun wir hier in Aachen mit unseren Mitteln und mit vollem Herzen.“

    In der Begründung ist zu lesen: „Wolodymyr Selenskyj ist in diesem Verteidigungskrieg nicht nur der Präsident seines Volkes und der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, er ist auch der Motivator, Kommunikator, der Motor und die Klammer zwischen der Ukraine und der großen Phalanx der Unterstützer“. In seinem jüngst erschienen Buch „Botschaft aus der Ukraine“ unterstreicht der studierte Jurist Selenskyi, der seine Popularität vor der Präsidentschaft vor allem als Schauspieler, Fernsehmoderator, Drehbuchautor und Filmproduzent erlangte, seine Vorstellung von der Ukraine „als demokratische und freie Nation, als eine Wertegesellschaft nach europäischem Vorbild und als Teil Europas.“ Selenskyj, so das Karlspreisdirektorium, bekenne sich zu den Zielen der Europäischen Union. Deshalb habe Ursula von der Leyen ihn zu Recht mit den Worten charakterisiert: „Sie sind einer von uns. Wir wollen Sie drin haben.“

    Final hebt das Direktorium durch die Verleihung des Karlspreises 2023 hervor, „dass die Ukraine Teil Europas ist und die Bevölkerung und ihre Regierungsvertreter, an der Spitze Präsident Wolodymyr Selenskyj, europäische Werte vertreten und verteidigen und deshalb die Ermutigung verdienen, rasch Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu führen.“ Und weiter: „Die Karlspreisgesellschaft fühlt sich geehrt, dass Präsident Selenskyj persönlich und stellvertretend für sein Volk die Ehrung des Jahres 2023 annimmt.“

    Der Karlspreis an Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk soll traditionell am Himmelfahrtstag verliehen werden, ob dies möglich sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Sowohl das Format der Veranstaltung als auch der Zeitpunkt hänge von der dann vorliegenden Kriegslage und den entsprechenden Sicherheitskonzeptionen ab, so Dr. Jürgen Linden. „Ich gehe aber davon aus, dass wir die Planungen in den ersten Wochen des neuen Jahres konkretisieren können.“

    Info zum Karlspreis

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk sind Träger des 64. Internationalen Karlspreises zu Aachen. Im Jahr 2022 wurden die belarussischen Bürgerrechtlerinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo sowie im Jahr 2020/21 der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis mit dem Preis ausgezeichnet.

    Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wird seit 1950 an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den früheren Preisträgern gehörten unter anderem Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011) oder Martin Schulz (2015), damals Präsident des Europäischen Parlaments. 2016 ging der Karlspreis an Papst Franziskus, im Jahr 2018 folgte der Staatspräsident Emmanuel Macron. Im März 2004 erhielt Papst Johannes Paul II. einen außerordentlichen Karlspreis, der in Rom verliehen wurde.

    Urkunde und Medaille

    Verliehen wird neben einer Urkunde auch eine Medaille, die auf der Vorderseite das älteste Aachener Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert mit thronendem Karl dem Großen und auf der Rückseite eine Inschrift für den jeweiligen Preisträger zeigt.

    Begründung des Karlspreisdirektoriums zu dem designierten Preisträger.

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  • Ein großer Tag für den Whistleblower-Schutz?

    Ein großer Tag für den Whistleblower-Schutz?

    In seiner letzten Sitzung des Jahres hat es der Bundestag doch noch geschafft:
    Deutschland bekommt endlich ein Hinweisgeberschutzgesetz und setzt mit einjähriger Verspätung die EU-Whistleblowing-Richtlinie um.
    Ein Feiertag für den deutschen Whistleblowerschutz? Leider nein.
    Zwar wird das Gesetz die rechtliche Stellung von Whistleblowern im Vergleich zum Status quo verbessern und Repressalien gegenüber Whistleblowern im Rahmen seines Geltungsbereichs künftig verbieten. Gleichzeitig bestätigt sich die Befürchtung, dass öffentliche Hand und Unternehmen Whistleblowing vor allem als Instrument zur Durchsetzung von gesetzlichen und unternehmenseigenen Regelungen betrachten.

    „Whistleblower sind aber keine staatlichen oder unternehmensinternen Kontrollorgane. Durch die Aufdeckung gravierender Missstände und Fehlentwicklungen nehmen sie ihr Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit wahr und können den demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess stärken. Dem wird auch der neue Kompromiss nicht gerecht“, kritisiert Kosmas Zittel, Geschäftsführer von Whistleblower-Netzwerk, und verweist dabei insbesondere auf die restriktiven Regelungen bei Offenlegungen und die Beschränkung des Anwendungsbereichs auf bestimmte Gesetzesverstöße.
    „Leider ist auch der Kompromiss der Ampel-Fraktionen geprägt vom Geist des Misstrauens gegenüber Whistleblowern und der Angst vor Aufdeckungen. Anders sind die starken Anreize für interne Meldungen in Behörden und Unternehmen und der absolute Vorrang für internes Whistleblowing im Geheimschutzbereich kaum zu erklären“, so Kosmas Zittel weiter.

    Vor allem kritisiert Whistleblower-Netzwerk, dass

    • interne und externe Meldestelle darauf hinwirken sollen, zunächst interne Meldewege zu nutzen. Studien und Erfahrungen zeigen, dass sich die große Mehrheit der Whistleblower dann für den internen Meldeweg entscheiden wird, wenn sie Vertrauen in die internen Hinweiskanäle, das Whistleblowing-Management und die Verantwortlichen haben – weil sie eben keine Schädigungsabsicht gegenüber ihrem Arbeitgeber hegen;
    • Angelegenheiten der nationalen Sicherheit gänzlich und Verschlusssachen weitgehend vom Anwendungsbereich des Regierungsentwurfs ausgenommen sind. Auch ein deutscher Edward Snowden sähe sich daher wahrscheinlich zur Flucht nach Russland gezwungen;
    • Hinweise zu sonstigen gravierenden Missständen, etwa ethisch fragwürdigen Handlungen oder erheblichen Missständen unterhalb der Schwelle eindeutiger Rechtsverstöße, nicht in den Schutzbereich des Gesetzes fallen (anders als im Koalitionsvertrag vereinbart);
    • Offenlegungen nur in wenigen Ausnahmefällen geschützt sind, u.a. bei einer „unmittelbare[n] oder offenkundige[n] Gefährdung des öffentlichen Interesses“. Dabei weisen Whistleblower durch ihre Aufdeckungen häufig auf Kontroll- und Regelungslücken hin und stärken so den demokratischen Diskurs, wie die andauernde Debatte zum öffentlichen Rundfunk eindrücklich zeigt;
    • im Gesetz keine Unterstützungsfonds vorgesehen ist, aus dem kompensatorische Leistungen und rechtliche und psychologische Beratung von Whistleblowern finanziert werden. Es ist begrüßenswert, dass die Ampel-Fraktionen die Bundesregierung in ihrem Entschließungsantrag wenigstens zu einer Prüfung finanzieller Unterstützungsangebote für Whistleblower auffordern. Immerhin.
    Weitere Informationen:
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  • Hochschule Niederrhein trauert um Professor Dr. Rolf Klinke

    Hochschule Niederrhein trauert um Professor Dr. Rolf Klinke

    Im Alter von 93 Jahren ist Professor Dr. Rolf Klinke verstorben.

    Damit verliert die Hochschule Niederrhein einen ihrer Gründungsväter.
    1971 leitete er den Planungsausschuss der am 1. August desselben Jahres zur Gründung der Fachhochschule Niederrhein führte. 23 Jahre, zwischen 1971 und 1994, stand Klinke an der Spitze des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik und war zwischen 1971 und 1980 zusätzlich Prorektor der Fachhochschule.
    „Ohne Rolf Klinke wäre die Hochschule Niederrhein nicht das, was sie heute ist. Wir sind zutiefst betroffen von der Nachricht und fühlen mit seinen Angehörigen“, sagt Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein. „Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik gehört heute zu den größten und einflussreichsten seiner Art in Europa. Dafür hat Rolf Klinke im Jahr 1971 den Grundstein gelegt. Wir werden ihn nie vergessen“, betont Professor Dr. Lutz Vossebein, Dekan des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik.
    Dabei hatte Rolf Klinke zunächst gar keine Bezugspunkte zur Textilindustrie. 1929 wurde er in Emden/Ostfriesland geboren und blieb bis zum Abitur in Norddeutschland. Schließlich war es ein Onkel aus Mönchengladbach, der Klinkes Zukunft prägen sollte. Dieser Onkel besaß die alteingesessene Baumwollspinnerei und Bleicherei Eduard Königs & Co. auf der Pescher Straße in Mönchengladbach. Klinke absolvierte dort zunächst ein Praktikum und schrieb sich parallel für ein Studium an der Textilingenieurschule (TIS) ein. An der TIS blieb er auch nach seinem Abschluss und lehrte als Oberstudienrat die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften.
    Als der Düsseldorfer Landtag am 29. Juli 1969 das Fachhochschulgesetz verabschiedete war darin der
    1. August 1971 als Starttermin für diese neue Hochschulform festgelegt worden. Planungsausschüsse sollten an den jeweiligen Standorten die neuen Hochschulen entwickeln.
    Rolf Klinke, stets an hochschulpolitischen Entwicklungen interessiert, übernahm die Leitung des Planungsausschusses am Niederrhein, der am 1. April 1971 seine Arbeit aufnahm.
    Es musste ein Modell gefunden werden, dass der Region Niederrhein, dem fachlichen Schwerpunkt Textil und den beiden Städten Krefeld und Mönchengladbach gerecht werden sollte. Dass die Stadt Mönchengladbach den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik bekam, war wesentlich auf Klinkes Verhandlungsgeschick zurückzuführen.

    Folgerichtig wurde er der erste Dekan des neuen Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik. Dieser fasste die Fachrichtungen der ehemaligen Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen Mönchengladbach, die textiltechnologischen und künstlerischen Abteilungen der ehemaligen Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen Krefeld, die Staatliche Höhere Fachschule für die Bekleidungsindustrie Köln sowie die Staatliche Höhere Fachschule für die Bekleidungsindustrie Bielefeld zusammen.
    Später wurden die noch verbliebenen textilen Ausbildungsstätten in Wuppertal und Aachen ebenfalls in den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik integriert. Auch das war ein Verdienst von Rolf Klinke.

    1994, im Jahr seiner Pensionierung, erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
    Auch im Ruhestand blieb er seiner Hochschule Niederrhein stets verbunden. So gab es zu seinem 90. Geburtstag im Sommer 2019 an der Hochschule einen großen Empfang für den Jubilar. Zahlreiche Weggefährten waren gekommen, um noch einmal auf sein Wohl anzustoßen.
    Die Hochschule Niederrhein und ihre Mitglieder werden Rolf Klinke ein ehrendes Andenken bewahren.

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  • Flächen für die Natur sichern und Biotopverbund umsetzen

    Flächen für die Natur sichern und Biotopverbund umsetzen

    Im Rheinischen Revier, Europas größtem Braunkohleabbaugebiet, sind die Tage der monströsen Schaufelradbagger gezählt.

    Mit dem Kohleausstieg 2030 stehen Wirtschaft, die Menschen in der Region und die Natur vor gewaltigen Veränderungen. Bund und Land haben sich zum Ziel gesetzt, die anstehende Transformation mit vielen Milliarden Euro zu gestalten.
    Nun trafen sich auf Einladung der drei nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) erstmals Kommunen, Fachakteure und Naturschutzgruppen aus den Regionen, um sich darüber zu verständigen, wie der Schutz von Lebensräumen und der Erhalt der Artenvielfalt bei den Planungsprozessen vor Ort sichergestellt werden kann.

    Und das sei bitter nötig, denn bislang falle die Bilanz der über zweijährigen Planungen und Aktivitäten aus Sicht des Naturschutzes leider düster aus, so die Naturschutzverbände. Kommunen und das Land planten mit fata­lem Eifer neue Gewerbegebiete, Industrieanlagen, Wohnbebauung und entsprechende Infrastruktur. Ergebnis: Der Freiflächen-, wie der Naturschutz drohen völlig unter die Räder zu geraten. Dabei sei der Schutz von Lebensräumen und deren effektive Vernetzung durch Biotopverbundstrukturen kein „Nice-to-have“, sondern eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Richtungsweisend seien hier die Vorgaben der EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die vorsieht 30 Prozent der jeweiligen Landesfläche für den Biotopverbund zu sichern. Es ginge also nicht um das „ob“, sondern nur um das „wie“.

    Um Flächen für die Natur zu sichern und den Biotopverbund im Rheinischen Revier für die Zukunft zu stärken, lassen BUND, LNU und NABU NRW im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium geförderten Projektes „Grundlagenkonzept Biotopverbund Rheinisches Revier“ aktuell eine eigene detaillierte Fachplanung für einen funktionsfähigen Biotopverbund in der Region erstellen. Basis der Planung sind die Fachbeiträge des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zum Naturschutz und zur Landschaftspflege. Für die Umsetzung von konkreten Biotopverbundplanungen vor Ort seien aber detailliertere Entwürfe notwendig. Zudem werde das gemeinsame Projekt von BUND, LNU und NABU auch Biotopverbundstrukturen in urbanen Räumen berücksichtigen, erklärten die Verbände.

    Ziel von BUND, LNU und NABU sei es, gemeinsam mit den Kommunen, dem Fachwissen lokaler Naturschutzakteure über wichtige Lebensräume und gefährdete Arten in der Region und den auf Landesebene Handelnden einen Biotopverbund für das Rheinische Revier zu gestalten, der umfassend notwendige Verbindungskorridore und essentielle Lebensräume berücksichtigt und so die Artenvielfalt sichert.

    Das Projekt „Grundlagenkonzept Biotopverbund Rheinisches Revier“ startete im September 2022 mit der Vergabe der Planungsleistung an das Planungsbüro Gesellschaft für Umweltplanung und wissenschaftliche Beratung GbR mit Sitz in Bonn. Neben der Biotopverbundplanung der Naturschutzverbände sind mehrere begleitende Workshops vorgesehen, die die frühzeitige Einbindung der Landesakteure wie auch der Kommunen und regionaler Natur- und Umweltgruppen sicherstellen und so eine zeitnahe und qualitativ hochwertige Umsetzung des Biotopverbunds ermöglichen soll. Das auf ein Jahr angelegte Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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  • Sacharow-Preis 2022: Das EU-Parlament ehrt das ukrainische Volk 

    Sacharow-Preis 2022: Das EU-Parlament ehrt das ukrainische Volk 

    Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 14. Dezember wurde der Sacharow-Preis für geistige Freiheit 2022 des Europäischen Parlaments an das tapfere Volk der Ukraine verliehen.

    Das Volk der Ukraine wurde bei der Zeremonie in Straßburg von seinem Präsidenten, gewählten Politikern und Personen der Zivilgesellschaft vertreten.

    Der unprovozierte Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der im Februar 2022 begann, verursacht enorme Kosten für das ukrainische Volk, das für den Schutz seiner Heimat, seiner Souveränität, seiner Unabhängigkeit und seiner territorialen Integrität kämpft. Jeden Tag kämpft es auch für Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und europäische Werte.

    Bei der Verleihung des Preises sprach Parlamentspräsidentin Roberta Metsola vom Mut und den Opfern des ukrainischen Volkes: „Die Botschaft aus Europa ist klar: Wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir werden nicht wegschauen. Das ukrainische Volk kämpft nicht nur einen Unabhängigkeitskrieg, sondern einen Krieg der Werte. Die Werte, die unser Leben in der Europäischen Union untermauern und die wir lange Zeit als selbstverständlich angesehen haben, jeden Tag aufs Neue.“

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der über eine Videoverbindung zugeschaltet war, bat um eine Schweigeminute im Namen aller ukrainischen Männer, Frauen, Kinder, Militärs und Zivilisten, die in diesem Krieg getötet wurden. Im Anschluss sagte er: „Wir müssen jetzt handeln und nicht auf das Ende des Krieges warten, um all diejenigen vor Gericht zu bringen, die diesen Krieg entfesselt haben, und um eine Wiederholung der Aggression zu verhindern. Dies wird der wirksamste Schutz der Freiheit, der Menschenrechte, der Rechtsstaatlichkeit und anderer gemeinsamer Werte sein, die insbesondere durch diese Auszeichnung des Europäischen Parlaments verkörpert werden.“

    Er rief zur Unterstützung eines internationalen Gerichtshofs auf, um die von Russland begangenen Verbrechen zu ahnden.

    Bei der Zeremonie anwesend waren:

    • Olexandra Matwijtschuk – Vorsitzende der nichtstaatlichen Organisation „Zentrum für bürgerliche Freiheiten“, die zu den Preisträgern des Friedensnobelpreises 2022 gehört
    • Julija Pajewska – Gründerin der medizinischen Evakuierungsgruppe „Tairas Engel“
    • Iwan Fedorow – Bürgermeister von Melitopol
    • Olexander Tschekryhin und Stanislaw Kulykiwskyj – Vertreter des staatlichen Notfalldienstes der Ukraine
    • Jaroslaw Boschko von der zivilen Widerstandsbewegung „Schofta Strytschka“ (Gelbes Band)

    Der Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments Der Sacharow-Preis für geistige Freiheit wird jährlich vom Europäischen Parlament verliehen. Er wurde 1988 ins Leben gerufen, um Personen und Organisationen zu ehren, die sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten einsetzen. Er ist nach dem sowjetischen Physiker und politischen Dissidenten Andrei Sacharow benannt und umfasst eine Urkunde und ein Preisgeld von 50.000 Euro.

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  • EP-Präsidentin Metsola zu den laufenden Ermittlungen der belgischen Behörden

    EP-Präsidentin Metsola zu den laufenden Ermittlungen der belgischen Behörden

    „Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich denke, es ist keine Übertreibung zu sagen, dass dies einer der längsten Tage meiner Karriere war. Ich muss meine Worte sorgfältig wählen, ohne laufende Ermittlungen zu gefährden oder die Unschuldsvermutung in irgendeiner Weise zu untergraben.

    Und das werde ich tun. Wenn also meine Wut, mein Ärger und meine Trauer nicht zum Vorschein kommen, seien Sie versichert, dass diese Gefühle mich genauso stark beschäftigen wie meine Entschlossenheit, dieses Haus zu stärken.

    Machen wir uns nichts vor:

    ·  Das Europäische Parlament, liebe Kolleginnen und Kollegen, wird angegriffen.

    ·  Die europäische Demokratie wird angegriffen.

    ·  Und unsere offenen, freien, demokratischen Gesellschaften werden angegriffen.

    Die Feinde der Demokratie, für die allein die Existenz dieses Parlaments eine Bedrohung darstellt, werden vor nichts Halt machen. Die böswilligen Akteure, die mit autokratischen Drittländern in Verbindung stehen, haben mutmaßlich NRO, Gewerkschaften, Einzelpersonen, Assistenten und Mitglieder des Europäischen Parlaments als Werkzeug eingesetzt, um unsere Verfahren zu kontrollieren.

    Ihre bösartigen Pläne sind gescheitert. Unsere Dienststellen, auf die ich sehr stolz bin, arbeiten seit einiger Zeit mit den zuständigen nationalen Strafverfolgungs- und Justizbehörden zusammen, um dieses mutmaßliche kriminelle Netzwerk zu zerschlagen.

    Wir haben in Abstimmung mit den Behörden dafür gesorgt, dass alle rechtlichen Schritte eingehalten werden, dass alle Daten erhalten bleiben und dass, wo nötig, IT-Ausrüstung gesichert, Büros versiegelt und Hausdurchsuchungen durchgeführt werden können. Am vergangenen Wochenende habe ich einen belgischen Richter und die Polizei zu einer Hausdurchsuchung begleitet, wie es die belgische Verfassung vorschreibt.

    Als Vorsichtsmaßnahme habe ich, wiederum unter voller Wahrung der Unschuldsvermutung, die genannte Vizepräsidentin von allen Aufgaben und Zuständigkeiten, die mit ihrer Rolle als Vizepräsidentin zusammenhängen, entbunden und eine außerordentliche Sitzung der Konferenz der Präsidenten einberufen, um ein Verfahren nach Artikel 21 einzuleiten, das die Beendigung ihrer Amtszeit als Vizepräsidentin zum Ziel hat, um die Integrität dieses Hauses zu schützen.

    Außerdem sollte ich heute die Öffnung des Verhandlungsmandats im Zusammenhang mit der Befreiung von der Visumpflicht für Katar und Kuwait bekanntgeben. In Anbetracht der Ermittlungen muss dieser Bericht nun an den Ausschuss zurückverwiesen werden.

    Ich weiß auch, dass wir noch nicht am Ende des Weges angelangt sind und dass wir gemeinsam mit anderen EU-Organen so lange wie nötig die Ermittlungen unterstützen werden. Korruption darf sich nicht lohnen, und wir haben unseren Teil dazu beigetragen, dass diese Pläne nicht verwirklicht werden konnten.

    Und ich möchte klarstellen, dass es bei den Anschuldigungen nicht um links oder rechts oder Nord oder Süd geht. Hier geht es um Recht und Unrecht, und ich möchte an Sie appellieren, der Versuchung zu widerstehen, diesen Moment für politische Zwecke auszunutzen. Verharmlosen Sie nicht die Bedrohung, der wir ausgesetzt sind.

    Wie so viele von Ihnen bin ich in die Politik gegangen, um die Korruption zu bekämpfen. Um für die Grundsätze Europas einzutreten. Dies ist eine Prüfung für unsere Werte und unsere Verfahren, und ich versichere Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, dass wir diese Prüfung meisterhaft bestehen werden.

    ·  Es wird keine Straffreiheit geben. Keine. Die Verantwortlichen werden sehen, dass dieses Parlament auf der Seite des Gesetzes steht. Ich bin stolz auf unsere Rolle und darauf, wie wir diese Untersuchung unterstützt haben.

    ·  Wir werden hier nichts unter den Teppich kehren, sondern eine interne Untersuchung einleiten, um alle Fakten im Zusammenhang mit dem Parlament zu prüfen und zu untersuchen, wie unsere Verfahren noch zuverlässiger werden können.

    ·  Wir werden nicht einfach weitermachen wie bisher, sondern Reformen einleiten, um herauszufinden, wer Zugang zu unseren Räumlichkeiten hat, wie diese Organisationen, NRO und Personen finanziert werden, welche Verbindungen zu Drittländern sie haben. Wir werden mehr Transparenz bei Treffen mit ausländischen Akteuren und den mit ihnen verbundenen Personen fordern. Wir werden dieses Parlament und diese Stadt aufrütteln, und ich brauche dazu Ihre Hilfe.

    ·  Wir werden diejenigen schützen, die uns bei der Aufdeckung von Straftaten helfen, und ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Hinweisgebersysteme überprüft werden, um zu sehen, wie sie gestärkt werden können.

    ·  Aber ich muss unterstreichen, dass wir zwar immer weiter versuchen können, Abschreckung und Transparenz zu verstärken, dass es aber immer einige geben wird, die für eine Tasche voller Geld jedes Risiko eingehen. Wichtig ist, dass diese Menschen verstehen, dass sie erwischt werden. Dass unsere Dienste funktionieren und dass sie mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen müssen. So wie es in diesem Fall geschehen ist.

    Dies sind schwierige Zeiten für uns alle, aber ich bin überzeugt, dass wir gestärkt daraus hervorgehen können, wenn wir zusammenarbeiten.

    Lassen Sie mich Ihnen, meinen Kollegen, die diese Tage mit mir erlebt haben, noch einmal sagen, wie tief enttäuscht ich bin – ich weiß, dass Sie alle das Gleiche empfinden.

    Zuletzt eine Warnung an jene böswilligen Akteure in Drittländern, die glauben, sie könnten sich ihren Weg nach vorne erkaufen. Die glauben, Europa sei käuflich. Die glauben, sie könnten unsere NROs übernehmen. Lassen Sie mich Ihnen sagen, dass dieses Parlament sich Ihnen entschieden in den Weg stellen wird.

    Wir sind Europäer.

    Lieber frieren wir, als uns kaufen zu lassen.“

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  • DGB Stadtverband Mönchengladbach fordert mehr Geld für Jobcenter, da neue Fördermöglichkeiten sonst ins Leere laufen

    DGB Stadtverband Mönchengladbach fordert mehr Geld für Jobcenter, da neue Fördermöglichkeiten sonst ins Leere laufen

    Die Einführung des Bürgergeldes ist für den DGB ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.

    Umso unverständlicher sind die Verschlechterungen bei der finanziellen Ausstattung der Jobcenter.

    „Die Verbesserungen bei den Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose stehen im diametralen Widerspruch zu den Kürzungen der Bundesregierung bei den Mitteln des Eingliederungs-budgets. Es ist gut, dass die Bundesregierung zukünftig verstärkt auf Qualifizierung setzt und einen Qualifizierungsbonus von 150 Euro im Monat für abschlussbezogene Weiterbildung einführt. Wir begrüßen auch, dass sie den Vermittlungsvorrang in prekäre Arbeit aufhebt und so zu nachhaltigen Perspektiven für Langzeitarbeitslose am ersten Arbeitsmarkt beitragen will. Gleichzeitig ist unklar, wie die Jobcenter diese Herausforderungen meistern sollen, wenn sie Kürzungen von etwa 200 Millionen Euro bei den Mitteln für Weiterbildung und Vermittlung hinnehmen müssen“, so der Vorsitzende des DGB Mönchengladbach Patrick Stock.

    Bereits jetzt seien die Jobcenter völlig unzureichend finanziert. Das hat jährlich zur Folge, dass sie mit den Mitteln zur Eingliederung in Arbeit ihren eigenen Verwaltungsapparat finanzieren müssen. „Die Umwidmung der Gelder – also die Umschichtung des Eingliederungstitels in den Verwaltungstitel – haben wir immer kritisiert. Nun verschärft sich diese Problematik noch. Die neuen Fördermöglichkeiten müssen gegenfinanziert werden, sonst bleiben die Maßnahmen Augenwischerei“, fordert Stock.

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  • MGL: Reallabor für nachhaltige Mobilität

    MGL: Reallabor für nachhaltige Mobilität

    Knapp 500.000 Euro werden in den kommenden 18 Monaten am Standort Mönchengladbach in ein robustes Flugbetriebskonzept für den sicheren, planbaren und witterungsunabhängigen Parallelbetrieb von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen investiert.

    Die Hälfte davon wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert, allein knapp 150.000 Euro erhält der Flughafen Mönchengladbach. Unter dem Namen SkyTRACKplus forscht der MGL gemeinsam mit dem Projektteam (FH Aachen, DRONIQ GmbH, Flughäfen Paderborn/Lippstadt, Stadt Mönchengladbach) zu publizierbaren und kontrollierten Flugverfahren für Flugtaxis und Drohnen, die zusammen mit der Flugsicherung erstellt und mit einer Drohne erprobt werden.
    Das Ergebnis steht allen Luftraumnutzern als Gemeingut zur Verfügung.

    Die in diesem Projekt erarbeiteten Konzepte sind ein wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende.
    Sie sorgen nicht nur für nachhaltige Mobilitätsangebote in Ballungsgebieten, sondern bereiten auch den Weg für den Einsatz der wendigen, elektrisch betriebenen Flugobjekte im medizinischen Bereich sowie bei Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz. Hochautomatisiert und digital vernetzt reduzieren sie den CO2-Fußabdruck durch elektrifiziertes Fliegen und optimiertes Routen- und Flugmanagement und senken die Lärmemissionen spürbar. Ein Plus vor allem im städtischen Umfeld.

    Der MGL ist das Reallabor in diesem Projekt. Hier, an einem Flughafen mit einer vollständigen boden- und luftseitigen Infrastruktur inklusive Kontrollzone werden die Testflüge und -verfahren geplant und erprobt. Dazu werden zwei Drohnen angeschafft, die als klein skalierte Demonstratoren die Interaktion mehrerer unbemannter Flugobjekte in einem komplexen Luftraum erproben sollen.

    „Am Flughafen Mönchengladbach bieten wir die komplette Infrastruktur eines multimodalen Mobilitätshubs, um die Integration bemannter und unbemannter Luftraumteilnehmer voranzutreiben“, sagt MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar.
    Drohnen und spätere Flugtaxis fliegen deutlich tiefer als Flugzeuge. Unterhalb der Radarführungsmindesthöhe ist bisher keine flächendeckende Ortungslösung und damit Flugsicherung verfügbar. Die Integration in das herausfordernde Luftverkehrssystem mit hoher Verkehrs- und Flugplatzdichte soll anhand einer Beispielstrecke zwischen den Flughäfen Mönchengladbach und Paderborn mit einer Zwischenlandung im urbanen und ländlichen Raum erarbeitet werden.

    Erfahrung aus SkyCab
    Am MGL hat man im Rahmen des SkyCab-Projekts bereits Erfahrung mit dieser komplexen Aufgabenstellung gesammelt.
    Der erste Testflug des zukünftigen Flugtaxis fand 2021 mit einer klein skalierten Demonstrator-Drohne von Germandrones in Übereinstimmung mit Luftfahrtstandards und nach Genehmigung durch die Luftfahrtbehörden in Zusammenarbeit mit der DFS Aviation Services statt. Die Demonstrator-Drohne erhielt bei laufendem Flugbetrieb von der Flugsicherung in der Kontrollzone am Airport MGL die Startfreigabe. Auf der gesamten Flugstrecke stellte DRONIQ für die Fernpiloten von Germandrones mit ihrem Verkehrsmanagement-System (UTM) die elektronische Sichtbarkeit des Flugobjekts sicher.
    Klar ist, nur mit einem kombinierten Luftlagebild für alle Flugverkehrsteilnehmer können Flugzeuge und die wesentlich tiefen fliegenden Drohnen und Lufttaxis sicher in den aktiven Luftraum integriert werden.

    In Zusammenarbeit mit DRONIQ soll im Rahmen von SkyTRACKplus daher auch die Schnittstelle der UTM-Daten zum vorherrschenden Luftverkehrssystem realisiert werden.
    Die SkyTRACKplus-Ergebnisse machen einen breiten Einsatz solcher innovativen Luftmobilitätlösungen erst möglich, wodurch sich auch neue wirtschaftliche Optionen eröffnen.
    „Am MGL verfügen wir über Potenzialflächen von knapp 200.000 m², auf denen sich ein innovatives Luftfahrt-/Drohnencluster ansiedeln lässt“, so MGL-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus.
    Die Schulungs- und Wartungsbetriebe am Platz sowie die jüngste Investition eines Batterieladegeräts runden das Serviceangebot rund um Lufttaxis und Drohnen ab.

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  • Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden MBA-Studium an der Hochschule Niederrhein

    Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden MBA-Studium an der Hochschule Niederrhein

    Wer sich auf eine Führungsposition vorbereiten möchte oder seiner Führungsverantwortung noch besser gerecht werden will, der sollte sich den berufsbegleitenden MBA-Studiengang „Leadership & Management“ der Hochschule Niederrhein näher anschauen.

    Die nächste Infoveranstaltung findet am 15. Dezember 2022 um 18.30 Uhr statt (Webschulstraße 41, 41061 Mönchengladbach oder Online via Zoom).
    In vier Semestern erwerben die Absolventinnen und Absolventen das für Führungspositionen nötige BWL-Wissen und stärken die persönliche Führungskompetenz.
    Das Studium thematisiert u. a. die Chancen und Risiken der Digitalisierung, vermittelt Know-how in Personalführung und behandelt die Potenziale agiler Führungsmethoden und Konzepte aus dem Bereich New Work. Der Abschluss ist ein Master of Business Administration (MBA).
    Wir bitten um Anmeldung unter: rene.steinwartz@hs-niederrhein.de mit der Angabe, ob Sie vor Ort oder online teilnehmen wollen: Donnerstag, 15. 12. 2022, 18.30 Uhr
    Weitere Termine sowie Informationen zum Studiengang insgesamt erhalten Sie auf der Internetseite www.mba.hs-niederrhein.de

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  • De Kull hat in Zusammenarbeit mit der „mags“ Trafos umgestaltet

    De Kull hat in Zusammenarbeit mit der „mags“ Trafos umgestaltet

    Wie soll es anders sein? Auf den 20 Trafos und Stromkästen, die in individuelle Kunstwerke verwandelt wurden, dominieren die Farben Schwarz, Weiß und Grün.

    Verschiedenste Motive säumen jetzt die Straßenränder im Mönchengladbacher Nordpark. Das Fanprojekt hat die Umgestaltung im Rahmen des „Trafopatenprojekts“ von mags realisiert. Die Borussia-Stiftung finanzierte die hierfür benötigten Farben.
    Seit 2019 sind im Rahmen des Projektes mehr als 100 Trafostationen und Stromkästen verschönert worden. Der Startschuss fiel damals am Kapuzinerplatz. Es folgten zahlreiche Foto-Folierungen:
    Von städtischen Wahrzeichen über eine lächelnde Sonnenblume bis hin zu umgebungsintegrierten Motiven, bei denen Trafokästen vor Hecken oder Mauern optisch verschwanden. Aber auch immer mehr Werke der Graffiti-Künstler Steffen Mumm alias Hoker One und Philipp Kömen alias Norm Abartig kamen dazu.
    „Ab sofort konzentrieren wir uns auf Postablagekästen im Stadtgebiet“, kündigt Yvonne Tillmanns, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei mags an. Auch hier können Mönchengladbacherinnen eine Patenschaft für die Kästen vereinbaren, um sie zu verschönern. Mehr Informationen finden Interessierte unter https://mags.de/patenschaft-eingehen. Um die künstlerische Gestaltung von Stromkästen und Trafostationen kümmert sich jetzt die NEW mit ihrem Projekt „Kunst am Kasten“. Interessierte Mönchengladbacherinnen die Ihr Umfeld mitgestalten wollen, schicken eine Mail mit dem Betreff „Kunst am Kasten“, dem Standort inklusive aktuellem Foto des Kastens und einer Skizze des geplanten Motivs, dass Sie gerne umsetzen möchten, an kunstamkasten@new-netz.de. Die NEW prüft die Anfrage hinsichtlich der Umsetzbarkeit.

    Voraussetzung für die Umgestaltung ist, dass es sich um einen Stromkasten oder eine Trafostation der NEW handelt. Bei der Motiv-Auswahl ist zu beachten, dass die Motive keine kommerzielle Werbung enthalten dürfen und politisch und religiös neutral sein müssen. Vor der geplanten Gestaltung schließen Künstler und die NEW noch einen Gestattungsvertrag und schon können aus den grauen Kästen kleine Kunstwerke entstehen.

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