Autor: Redaktion

  • Mönchengladbach erhält insgesamt 1.830.000 Euro für die Erneuerung der Brücke Viersener Straße/Hermann-Piecq-Anlage

    Mönchengladbach erhält insgesamt 1.830.000 Euro für die Erneuerung der Brücke Viersener Straße/Hermann-Piecq-Anlage

    „Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Unterstützung für diesen elementaren Teil unserer Infrastruktur komplett übernommen“, sagt Andreas Terhaag.

    Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln wird die Sanierung folgender Bereiche in Mönchengladbach ermöglicht:

    • Grundhafte Erneuerung der Brücke Viersener Straße über die Hermann-Piecq-Anlage OM 2019 06 116 bei Gesamtkosten von 2.900.000 Euro und zuwendungfähigen Kosten von 2.450.000
      Euro übernimmt das Land 1.830.000 Euro (ca. 75 %)

    Terhaag: „Bei ihrer wichtigen Aufgabe, Straßen auszubauen und grundhaft zu erneuern, greift das Land den Kommunen damit kräftig unter die Arme.“

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  • Jünter in der Eifel

    Jünter in der Eifel

    Wie es zu einem Fohlenstall in der Eifel kam – und warum der Stall eine neue Heimat sucht.

    Er ist 1981 vom linken Niederrhein in die Eifel gezogen, doch seine Liebe zur Borussia ist immer noch lebendig.

    Der 1950 in Neuss geborene Heinz Onnertz hatte seit jeher ein Herz für die Borussia aus Mönchengladbach. Der Heimatverein, VfR Neuss, war nur mäßig erfolgreich, und zur Borussia gab es manchen Draht, z.B. „Kohle Willi“. Die Traditionsgaststätte „Zur Traube“ in Kleinenbroich war nicht nur Stammlokal vieler Borussen, insbesondere natürlich das von Berti Vogts, sondern auch über lange Jahre das der Familie Onnertz. Noch heute erinnert sich Heinz gerne an den legendären Borussen-Teller mit grüner, schwarzer und weißer Sauce.

    Es war ein glücklicher Zufall, dass der Prüfungsvorsitzende im 2. juristischen Staatsexamen 1977 ausgerechnet der Präsident des Landgerichts Mönchengladbach war, der dem Kandidaten Onnertz noch am Prüfungstag anbot, eine Richterlaufbahn beim Landgericht in Mönchengladbach zu beginnen.

    Das Verhältnis zu MG wurde so intensiviert, die Böckelbergbesuche wurden häufiger und leichter, konnte man doch den Justizparkplatz benutzen, nur wenige hundert Meter vom Stadion entfernt. Alles war eigentlich prima, wenn es da nicht einen Wermutstropfen gegeben hätte.

    Die Familie fühlte sich in der Stadt nicht so richtig wohl. Frau Onnertz, eine amerikanische Musikerin, hatte in der dicht besiedelten Gegend um Neuss/Mönchengladbach nicht so richtig Gelegenheit zu musizieren. Daneben vermisste sie, die sie vom Land kam, Weite, unberührte Natur, klare Luft und „viel, viel Gegend“. Nachdem die Familie ein paar Jahre ergebnislos am Niederrhein gesucht hatte, entschloss sie sich, trotz der tollen Kollegen am Gericht und der herzlichen Freunde, die sie hatten, auf`s Land zu ziehen.

    Die Wahl fiel auf Daun, Vulkaneifel.

    Dort bekam Onnertz eine Stelle beim Amtsgericht, dessen Direktor er später wurde. Auch von dort gab es einen beruflichen Abschied, der angesichts der Kollegialität und Freundschaft im Hause fast noch schwerer war. Dennoch wechselte er 1999 in die Verwaltung und wurde der erste parteilose urgewählte Landrat in Rheinland-Pfalz und, natürlich im Landkreis Daun, heute, auf Onnertz` Initiative, offiziell Landkreis Vulkaneifel.

    Obwohl sowohl beruflich als auch privat, die Eheleute hatten sich um 4 Kinder zu kümmern, nicht mit Langeweile konfrontiert, blieb immer Zeit für Hobbys. Eines dieser Hobbys ist das Doppelkopfspiel, das von 6 Freunden in der Vulkaneifel seit mehr als 30 Jahren gepflegt wird. Man spielt nur einmal im Monat, dann aber intensiv. Da allein wegen der Spieldauer das Gaststätten-Spiel ausschied, und weil beim Spiel nicht nur getrunken, sondern auch geraucht wird, wird zu Hause gespielt. Im Laufe der Jahrzehnte wurde jedoch der Ruf der Ehefrauen nach einer ausserhäuslichen Spielstätte im lauter, Alkohol- und Nikotingeruch verstörte dann doch.

    So kam es zum Fohlenstall auf der Streuobstwiese Onnertz. Ein Bauwagen der Firma Knauss mit einigen Besonderheiten für das vielstündige Kartenspiel, auch im Winter, wurde bestellt und aufgebaut. Es fehlte nur noch der besondere Gag.

    Ein befreundeter Kunstlehrer half:

    im Kunstkurs wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben für die originellste Bemalung eines Bauwagens, in dem 6 ältere Herren regelmäßig Doppelkopf spielen. Gewinnerin war eine junge Dame, die -wie der Eigner- Fohlen-Fan ist. Deren Entwurf, Jünter bei der Pressekonferenz nach einem gewonnen Spiel gegen Bayern München, wurde dann an einigen Wochenenden umgesetzt. So kam es, dass es in Daun-Neunkirchen einen Fohlenstall gibt, der von vielen geliebt, und von einigen anderen immerhin toleriert wird.

    Leider sind die auch DoKo-Spieler in die Jahre gekommen. Die anfangs geradezu sprichwörtliche Sportlichkeit der Spieler ist bei einigen gewichen, einer hat heute Schwierigkeiten, den Fohlenstall zu besteigen bzw, noch mehr, zu verlassen. Es geht also wieder ins Haus oder in eine zu erstellende Spielstätte mit ebenerdigem Zugang; der grüne DoKo-Wagen, der Fohlenstall, müsste also weg. Aber, wie bei allem, was einem lieb ist, nur in gute Hände, sprich: der Fohlenstall sucht eine oder einen Borussia-Fan, die oder der bereit ist, im Rahmen eines Besuches der Vulkaneifel den Fohlenstall zu besichtigen und dann vielleicht auch zu erwerben.

    Eine Kontaktaufnahme ist möglich unter onnertz at t-online.de oder per Telefon 06592-980501.

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  • Toilettenpapier aus Krankenhaus entwendet

    Toilettenpapier aus Krankenhaus entwendet

    Eigentlich soll sich ja die Lage um die begehrte Ware Toilettenpapier in vielen Geschäften wieder entspannt haben.

    Trotzdem ist nun erneut ein solcher schwerer Diebstahl der Polizei Mönchengladbach angezeigt worden.
    Tatort war am Dienstag, 26. Mai, ein Krankenhaus.

    Einer Krankenschwester war laut ihrer Schilderung im Keller des Krankenhauses gegen 19.30 Uhr ein Mann begegnet, der zwei sehr große Pakete mit Toilettenpapierrollen bei sich hatte – ein Paket auf dem Rücken und das zweite mit einer Hand an der Plastikverpackung tragend.
    Auf Ansprache murmelte der Mann nur etwas und lief weiter.
    Ein junger Mann half der Krankenschwester zwischenzeitlich bei der Verfolgung des mutmaßlichen Diebes. Doch am Ende sah sie den Unbekannten nur noch auf der Engelblecker Straße in einen Bus der Linie 036 steigen.

    Die Beschreibung des Unbekannten: circa 1,70 Meter groß, muskulös, kurze, helle Haare, keine Brille; bekleidet mit weißem T-Shirt und grauer Weste.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02161-290.
    (ds)

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  • Neue Webanwendung soll über Bauprojekte informieren

    Neue Webanwendung soll über Bauprojekte informieren

    Mönchengladbach im Wandel – hinter den Kulissen des Fachbereichs Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt wurde weiter an vielen anstehenden Bauprojekten in Mönchengladbach gearbeitet.

    „Wir haben die fast terminfreie Zeit genutzt, um die Planungen für viele Projekte zu konkretisieren und deutlich voranzuschieben. Der Entwicklungsprozess ist nicht ins Stocken geraten“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin im Planungs- und Bauausschuss.

    Woran das Dezernat VI derzeit arbeitet, welche „Baustellen“ es wo gibt und wie der Stand der Dinge ist, zeigt nun eine interaktive GIS-Webanwendung, die ab sofort auf der städtischen Website unter www.stadt.mg/stadt-im-wandel abrufbar ist und ständig aktualisiert wird.

    Auf einer Karte haben alle Bürgerinnen und Bürger sowie politischen Entscheidungsträger nun die Möglichkeit, mit nur einem Klick einen guten Überblick über aktuelle und wesentliche Projekte aus den Bereichen Stadtplanung, Städtebau, Stadtentwicklung, Umwelt sowie den Hoch- und Tiefbau zu erhalten.

    Neben Leuchtturmprojekten wie Seestadt mg+ und Maria-Hilf-Terrassen sind auch Bebauungspläne und neue Wohngebiete hinterlegt.
    Darüber hinaus sind auch „kleinere“ Maßnahmen wie Brückenbauprojekte und die Errichtung neuer bzw. die Modernisierung von Ampelanlagen auf einen Klick abrufbar.

    „Das Luftbild mit einer entsprechenden Verortung von Projekten belegt eindrucksvoll die vielfach beschriebene Dynamik in unserer Stadt. Vor allen Dingen im Innenstadtbereich gibt es eine Vielzahl an Projekten und Modernisierungsmaßnahmen, die das Gesicht der Vitusstadt langfristig spürbar verändern werden“, so Bonin weiter.

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  • Caritas warnt vor Zwei-Klassen-Bildung:Kinder aus ärmeren Familien benötigen Zugang zu digitalem Unterricht

    Caritas warnt vor Zwei-Klassen-Bildung:
    Kinder aus ärmeren Familien benötigen Zugang zu digitalem Unterricht

    Für eine bessere Ausstattung von Schülern mit digitalen Lernmitteln plädiert der Caritasverband Region Mönchengladbach. „Vor allem Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien müssen jetzt schnell die entsprechenden Geräte erhalten. Wir laufen sonst Gefahr, eine Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft zu bekommen“, sagt Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa.

    In der aktuellen Corona-Zeit gebe es für viele Schülerinnen und Schüler digitalen Schulunterricht oder die Schulen stellten Arbeitsmaterialien über sogenannte Lernplattformen zur Verfügung. Kinder müssten sich hier einloggen und die Dateien auf ihre eigenen digitalen Schreibtische hochladen, um sie anschließend bearbeiten zu können, so Polixa.

    Viele Haushalte mit geringem Einkommen verfügten allerdings nicht über die dafür notwendigen Geräte. Deshalb könnten die Schüler aus solchen Haushalten dem digitalen Unterricht nicht folgen. „Die Corona-Krise trifft sozial benachteiligte Familien ohnehin besonders heftig. Es kann nicht hingenommen werden, dass Kinder und Jugendliche bei der Bildung aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse abgehängt werden“, erklärt der Caritas-Geschäftsführer. Er appelliert an die Stadt, im Sinne der Bildungsgleichheit rasch zu handeln. „Mit jedem weiteren Tag, den die Schulen geschlossen bleiben, wachsen die Rückstände bei diesen Kindern“, so Polixa.

    Auch wenn Schulen erklärten, dass Online-Unterricht freiwillig sei und Unterrichtsmaterialien auch ohne Online-Zugang zur Verfügung ständen, seien die betroffenen Kinder benachteiligt. „Tatsächlich fällt es im digitalen Klassenverband auf, wenn jemand keine Möglichkeit hat, an einem Online-Unterricht teilzunehmen. Hier wird ein soziales Gefälle sichtbar“, sagt Frank Polixa. Aus ihren Beratungsdiensten wisse die Caritas, dass Kinder aufgefordert würden, täglich die Lernplattformen aufzusuchen, da die Lehrerinnen und Lehrer individuell und ohne festen Plan Aufgaben einstellten und auch korrigierte Materialien zurücksendeten. Zudem müsse eine Möglichkeit vorhanden sein, die bereitgestellten Arbeitsblätter und Aufgaben auszudrucken. Polixa: „Arbeitspakete von zehn und mehr Seiten pro Fach sind keine Seltenheit. Wer nicht drucken kann, kann die notwendigen Anforderungen der Schule kaum erfüllen.“ Andere EU-Länder seien da deutlich fortschrittlicher. „Dort wurde zu Beginn der Corona-Pandemie abgefragt, wer keinen PC hat. Nach der Abfrage wurde jeder Haushalt mit den entsprechenden Geräten für das digitale Lernen ausgestattet“, sagt Polixa.

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  • SPD: „Es geht um die Zukunft unser Kneipen- und Barkultur!“

    SPD: „Es geht um die Zukunft unser Kneipen- und Barkultur!“

    Die Innenstadt-Kandidierenden der SPD zur Kommunalwahl fordern die Stadt Mönchengladbach auf, den Gastronomiebetrieben die sogenannte „Terrassengebühr“ zu erlassen.

    Die Ratskandidat*innen fordern von der Stadt einen Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren bis 2021 und bitten die Verwaltung um ein Entgegenkommen bei der Nutzung von Flächen zur Außengastronomie. Die bisherige Freisetzung gilt bis zum 30.06.2020 rückwirkend zum 01.01.2020.

    „Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Die Auflagen führen zu weiteren Umsatzeinbußen. In der ganzen Stadt sind Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Aus Gesprächen wissen wir, dass es bei gleichen Kosten und geringeren Kapazitäten schwieriger wird, Gastronomie profitabel zu betreiben. Mit dem Verzicht auf die Sondernutzungsgebühr können sie zeitweise entlastet werden. Es geht um die Zukunft unser Kneipen- und Barkultur!“, erklärt Josephine Gauselmann, Ratskandidatin in der Mönchengladbacher City und stellvertretende SPD-Vorsitzende.

    Einige Städte in Nordrhein-Westfalen, darunter beispielsweise Meerbusch und Dormagen, machen es schon vor. Sie verzichten in diesem Jahr auf die sogenannte „Terrassengebühr“. Diese Sondernutzungsgebühr müssen die Gastronomien zahlen, wenn sie Tische und Stühle zur Bewirtung ihrer Gäste im öffentlichen Raum vor ihren Lokalen aufstellen. „Den Gastronomiebetrieben sollte angeboten werden, ihre Außengastronomie überall da, wo es möglich ist, zumindest kurzfristig auszuweiten. Diese Flächen könnten durch die Verkleinerung des innenstädtischen Parkraums gewonnen werden.

    In der Sommersaison ist die Bewirtung im Freien eine attraktive und unter Gesichtspunkten des Infektionsschutzes für alle sinnvolle Ausweichmöglichkeit“, schlägt Tonda Löffler, Ratskandidat in der Rheydter Innenstadt, vor. Doch auch das Land NRW sehen die Kandidat*innen in der Pflicht. „Wir brauchen ein umfassendes Konjunkturprogramm, das unsere lokale Wirtschaft nach der Krise ankurbelt. Nur so können wir ein Sterben unserer Innenstädte verhindern.
    Die SPD hat im Bund und in NRW bereits einige Vorschläge zum Wiederaufbau unserer Dienstleistungsgesellschaft gemacht. Dass die Laschet-Regierung das Thema weiter ignoriert und bestenfalls kleiner Löcher stopfen will, lassen wir nicht durchgehen. Die Reserven der Gastronom*innen sind fast aufgebraucht, nicht alle verfügen über die Möglichkeit einer Außengastronomie. Sie brauchen weitere Hilfen und Sicherheit“, so Janann Safi, Kandidat im Eickener Süden und Vorsitzender der SPD Nord, abschließend.

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  • Die FDP will für die Gastronomie in der Zeit der Corona-Pandemie größtmögliche Unterstützung von Seiten der Stadt

    Die FDP will für die Gastronomie in der Zeit der Corona-Pandemie größtmögliche Unterstützung von Seiten der Stadt

    Umsetzen wollen die Freien Demokraten dies mit drei Maßnahmen: Unbürokratische Genehmigung von zusätzlichen Flächen für Außengastronomie, Befreiung der Außengastronomie von Vorgaben der Gestaltungssatzungen und ein Aussetzen der Sondernutzungsgebühren.

    Der Antrag auf Umwidmung von Gehweg-, Platz- und Parkflächen solle von den Gastronomen mit Hilfe einer Skizze formlos gestellt werden. Rettungswege, Hauseingänge oder Versorgungswege dürften dabei nicht eingeschränkt werden.

    „Mit der unbürokratischen Schaffung von mehr Tischen im Außenbereich würden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Das Risiko für Neuinfektionen sinkt und der Umsatz der Gastronomen steigt.“, begründet Nicole Finger, Fraktionsvorsitzende der Liberalen, die Forderung.

    Im Außenbereich wollen die Liberalen auch kreative Lösungen der Wirte genehmigungsfähig machen. „Für Elemente, die die Einhaltung von Abstandsregeln begünstigen oder eine räumliche Trennung zwischen Tischen schaffen, für zusätzliches Mobiliar sowie Hinweisschilder entsprechend der Hygienekonzepte wollen wir eine temporäre Befreiung von den Gestaltungssatzungen“, erklärt Fraktionsvize Natascha Stephan.

    Die finanzielle Entlastung der Gastronomen durch den weiteren Verzicht der Stadt auf die Sondernutzungsgebühren ist aus Sicht der Liberalen ebenfalls eine sinnvolle Unterstützung und auch ein wichtiges Signal.

    „Gastronomie und gerade Außengastronomie sind unverzichtbar für die Lebensqualität in einer Stadt. Das haben wir alle durch die Schließung während des Shut-Downs deutlich vor Augen geführt bekommen. Unsere Gastronomen müssen nun auch durch finanzielle Entlastung erfahren, wie wertvoll sie für Mönchengladbachbar sind“, so Finger.

    Mit einem Dringlichkeitsbeschuss hatte die Stadt die Gebühren bereits für das erste Halbjahr aufgrund der vorübergehenden Schließung von Gastronomie und Einzelhandel ausgesetzt.
    „Gastronomie und lokaler Einzelhandel brauchen aufgrund der momentanen umsatz- und ergebnismindernden Auflagen aber auch weiterhin unsere Unterstützung“, meint Finger.
    Der Antrag der FDP wird erstmalig im Hauptausschuss am 09. Juni behandelt.

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  • Faszinierend schmerzfrei

    Faszinierend schmerzfrei

    Der neue Weg in der Schmerztherapie führt über das Faszien-Distorsions-Modell (FDM).

    Die Physiopraxis Christian Zimpel wird zur FDM. Therapiepraxis Zimpel.

    Wer sind wir & wie kamen wir zum FDM.
    Seit November 2010 besteht die Physiopraxis Christian Zimpel in Giesenkirchen.
    Seit 2014 besteht das Team aus zwei Therapeuten.

    Christian Zimpel
    Ann-Kathrin Scheeres

    Christian Zimpel und Ann-Kathrin Scheeres erwarben beide ihren Bachelor in den Niederlanden.

    Ihr Schwerpunkt lag lange im Bereich der orthopädischen Physiotherapie.
    Seit 2016 therapieren beide nach dem FDM nach Stephen Typaldos.

    Die Einfachheit, die individuell empfundenen Probleme der Patienten in nur einer Diagnose einzufangen und nur mit einer Behandungstechnik beheben zu können, hat sie in erster Linie überzeugt.
    Das Faszien-Distorsions-Modell ist von der klassischen, strukturbezogenen Sichtweise gelöst und stellt die Problematik der Patienten so in den Vordergrund, dass alle bildgebenden Verfahren keine Priorität mehr haben. Bereits während des Studiums in den Niederlanden haben die Therapeuten diese individuelle Sichtweise kennengelernt. Es ist ihnen aber erst jetzt mit dem FDM möglich, diese besser umsetzten als es bei klassischen Konzepten möglich ist.
    Darüber hinaus belegen erste Studien die deutliche Überlegenheit zur herkömmlichen Behandlung in Bezug auf die schnellere Wiederherstellung der Beweglichkeit, Schmerzreduzierung und der daraus resultierenden Auswirkung auf die Kosten.

    Seinen Ursprung hat das FDM in den USA bei Doktor Stephen Typaldos, der diesen therapeutischen Ansatz im Rahmen seiner Tätigkeit in der Notfallaufnahme eines Krankenhauses erstmalig 1991 entwickelt hat. Österreich, Deutschland und Japan nehmen bei der Verbreitung des Modells eine Vorreiterrolle ein und sind über die jeweiligen Kontinentalverbände gut miteinander vernetzt.

    Was ist die Faszie?
    Grundlage sowie Ausgangspunkt für das oben genannte medizinische Modell ist ein Teil des menschlichen Bindegewebes in der Anatomie, die Faszie, welcher in der Vergangenheit häufig falsche Aufgaben zugewiesen wurde. Die Faszie ist nach heutigem Wissensstand ein eigenständiges und komplexes Organsystem mit eigener Schmerz- und Bewegungswahrnehmung. Es ist als ein Kontinuum anzusehen. Es durchdringt unseren gesamten Körper, hält ihn zusammen und stellt so eine Einheit dar.
    Wer in der Küche aktiv ist, kennt die Faszie als weißes Häutchen, das man vom Fleisch entfernt, bevor es zubereitet wird.
    Verklebungen oder Verformungen (Distorsionen) der Faszie führen im FDM demnach zu Schmerzen, Bewegungs- und Funktionseinschränkungen im gesamten Körper.

    Wie werde ich die Schmerzen und Einschränkungen los?
    Um die optimale Behandlungstechnik zu wählen, bedarf es einer FDM-Diagnose.
    Einen besonderen Stellenwert hat hierbei die Interpretation der Schmerzgestik des Patienten. Der FDM-Therapeut entschlüsselt intuitive Gestiken und formuliert, zusammen mit einer umfassenden Anamnese sowie Funktionsuntersuchung, den FDM-Befund.
    Die Behandlungstechniken werden passend zur Befundung gewählt. Verformungen an betroffener Stelle, werden hauptsächlich mittels Zug- und Drucktechniken oder auch durch kleine Manipulationen gelöst. Diese Methode nennt man die, bereits bekannte, Typaldos Methode. Der Behandlungserfolg wird sofort nach Anwendung der spezifischen Technik überprüft.
    Das Anwendungsgebiet liegt primär im orthopädischen Bereich. Behandlungserfolge zeichnen sich zusätzlich über den internistischen Bereich hinaus auch bei psychiatrischer Symptomatik ab.
    Aktuell wird das FDM erfolgreich bei Beschwerden am Bewegungsapparat und zur Schmerztherapie angewendet.

    Was bedeutet das für uns und für Sie?
    Aufgrund dieser vielen Erkenntnisse haben wir uns dazu entschiedenen, etwas Grundlegendes zu verändern.
    Wir werden un von der klassischen Physiotherapie trennen um zukünftig als FDM-Therapeuten in einer Privatpraxis ganz im Sinne des FDM arbeiten zu können. Für diese Veränderung planen wir einen schonenden Übergang. Als erster Schritt wird aus der bisherigen „Physiopraxis Christian Zimpel“ die „FDM Therapiepraxis Zimpel“.
    Nur durch diese Fokussierung und weitere Professionalisierung ist es unserer Meinung nach möglich, das FDM in der Medizin zu etablieren um es letztendlich in Zukunft jedem Patienten anbieten zu können.

    FDM Therapiepraxis Zimpel
    Konstantinstraße 58
    41238 Mönchengladbach
    Tel.:02166/9704493
    Fax.:02166/9704339
    www.fdm-zimpel.de
    info@fdm-zimpel.de

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  • Notebooks für bedürftige Schüler: Grüne fordern Soforthilfe-Programm

    Notebooks für bedürftige Schüler: Grüne fordern Soforthilfe-Programm

    Unterricht am heimischen Computer ist etlichen Kindern und Jugendlichen dieser Stadt nicht möglich – wenn sie in Familien mit Unterstützungsbedarf groß werden, fehlen für das „Homeschooling“ oftmals die notwendigen digitalen Endgeräte. Nun sollte eine angemessene Ausstattung von Schülerinnen und Schülern eigentlich eine Selbstverständlichkeit der sozialen Teilhabe sein. In Mönchengladbach ist es allerdings so, dass das Jobcenter Anträge auf Zuschüsse für den Kauf eines Notebooks für bedürftige Schulpflichtige ablehnt. Grund ist Presseberichten zufolge eine Einschätzung des Schulamts, wonach die Anschaffung von Laptops oder Tablets für den durch die Corona-Pandemie sehr eingeschränkten Unterricht nicht zwingend notwendig sei.

    Nachdem die Bundesregierung im Rahmen eines Corona-Maßnahmenpakets beschlossen hatte, 500 Millionen Euro für Schülerinnen und Schüler bereitzustellen, die selbst nicht über das Geld verfügen, um sich mit den für den Unterricht nötigen digitalen Endgeräten auszurüsten, haben Mönchengladbachs Grüne einen weiteren Vorstoß in der Sache unternommen: „Damit das kommunale Soforthilfe-Programm zur digitalen Teilhabe von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen so schnell wie möglich realisiert werden kann, schlagen wir mit einem entsprechenden Antrag vor, dass die Stadt außerplanmäßig 500.000 € zur Verfügung stellt. So könnte diesen Kindern und Jugendlichen schnell geholfen werden“, sagt Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath. Die Gegenfinanzierung soll über die Landeszuweisungen aus dem kommunalen Anteil am Sofortausstattungsprogramm erfolgen.

    „Wir stellen uns das so vor, dass die Stadt die erforderlichen digitalen Endgeräte über eine zentrale Ausschreibung beschafft und sie über eine zentrale Vergabestelle bei der Stadtverwaltung an jene Schulpflichtigen verleiht, die Notebooks benötigen“, erläutert Karl Sasserath. Mit der vorgeschlagenen Summe von 500.000 € könnten zunächst 1.000 bedürftige Schülerinnen und Schüler versorgt werden. „Es ist wichtig, dass die Hilfen jetzt schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, sagt Sasserath. Sollte sich das Soforthilfe-Programm bewähren, könnte es weiter aufgestockt werden. Der Rat der Stadt wird über den Antrag der Grünen am 17. Juni entscheiden.

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  • „Volksbad öffnet ab dem 23. Mai – Besucher müssen sich auf Einschränkungen einstellen“

    „Volksbad öffnet ab dem 23. Mai – Besucher müssen sich auf Einschränkungen einstellen“

    Das Volksbad nimmt am Samstag, 23. Mai, unter einer Vielzahl von Hygienemaßnahmen den Betrieb als erstes Bad in Mönchengladbach wieder auf. In Zusammenarbeit mit der Stadt Mönchengladbach hat die NEW ein Konzept entwickelt, das die Öffnung unter Pandemiebedingungen ermöglicht.
    Im Volksbad dürfen sich demnach maximal 800 Badegäste gleichzeitig aufhalten. Um mehr Personen den Zugang zum Bad zu gewährleisten, findet täglich eine Öffnung in zwei Schichten statt. Die erste Besuchergruppe kann sich von 10 bis 14 Uhr im Bad aufhalten. Nachdem diese Gruppe das Bad verlassen hat, führen die Mitarbeiter unter anderem eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Umkleiden und Toiletten durch. Die zweite Gruppe hat dann von 15 bis 19 Uhr Zugang zum Bad.
    Der Einlass erfolgt aus Sicherheitsgründen nur mit einem vorher gekauften E-Ticket. Die Tickets sind erhältlich unter www.new-beader.de/shop. Beim Kauf des E-Tickets werden die Personendaten erfasst, damit eventuell auftretende Infektionsketten nachverfolgt werden können. Besucher ohne E-Ticket dürfen das Bad nicht betreten.

    „Der Vorverkauf über E-Tickets soll Massenansammlungen vor den Bädern verhindern. Die bargeldlose Zahlung schützt außerdem die Gäste und unsere Mitarbeiter“, sagt NEW-Vorstand Thomas Bley. Um Besucherströme zu entzerren, erfolgt der Zugang zum Bad über zwei Eingänge. Dort sind Abstandsmarkierungen auf dem Boden angebracht und Desinfektionsspender stehen bereit. Außerdem ist in diesem Bereich das Tragen von Mund- und Nasenschutz Pflicht. Diese Regelung gilt ebenfalls in den Umkleiden und Toiletten. Die Duschräume bleiben vorerst geschlossen. Auch innerhalb des Bades sind überall dort Abstandsmarkierungen angebracht, wo sich Schlangen bilden könnten.


    Aufgrund der Regelungen fallen einige Angebote des Bades weg. Der Liegen- und Strandkorbverleih entfällt, Bänke sind entfernt und es gibt keinen Verkauf von Shop-Artikeln. Die Nutzung des Beachvolleyplatzes ist untersagt. Die Rutschen und das Plantschbecken werden betrieben. Sollten sich die Besucher dort allerdings nicht an die Abstandsregeln halten, werden diese wieder geschlossen.

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  • „Kultur braucht Freiräume und Experimentierflächen“SPD Mönchengladbach steht hinter dem Köntges

    „Kultur braucht Freiräume und Experimentierflächen“
    SPD Mönchengladbach steht hinter dem Köntges

    Die SPD Mönchengladbach kritisiert das Verhalten der CDU Mönchengladbach in der Bezirksvertretung Nord.

    Die CDU wirft der Altstadt-Initiative politisch tendenziöse Veranstaltungen vor und will die Bewilligung weiterer Fördermittel an neue Bedingungen knüpfen. Laut den CDU-Plänen sollen die Betreiber*innen des Köntges mit einer Selbstverpflichtung zusichern, künftig keine Veranstaltungen mehr mit politischem Inhalt stattfinden zu lassen. Die SPD stellt sich entschieden gegen Bedingungen für eine Förderung und die Einmischung von Politik und Verwaltung in die Kulturszene. Die SPD-Ratsfraktion wird am Dienstag im Sozialausschuss der weiteren finanziellen Förderung des Köntges ohne Vorbehalte zustimmen.

    Dazu erklärt Josephine Gauselmann, Juso-Vorsitzende und stellvertretende SPD-Parteivorsitzende: „Politik darf nicht bestimmen, was Kultur ist. Kultur braucht Freiräume und Experimentierflächen, keine Kontrolle durch Politik und Verwaltung. Mit dem Köntges wurde ein nicht-kommerzieller Freiraum geschaffen, der vielen unterschiedlichen Gruppen Raum zur Entfaltung bietet. Es kann nicht sein, dass CDU und FDP die Genehmigung weiterer Fördermittel an neue Bedingungen knüpfen wollen, um politische Veranstaltungen zu verhindern. Das ist Erpressung und gleicht staatlicher Zensur.“

    Veranstaltungen von Vereinen wie F*akt, die sexuelle und feministische Aufklärungsarbeit leisten, wurden von der Bezirksfraktion der CDU-Nord als politisch tendenziös bezeichnet. Eine nähere Begründung, warum sexuelle Aufklärungsarbeit politisch tendenziös ist, gab es seitens der CDU-Fraktion jedoch nicht. „Politische Aufklärung und Bildung findet in unserer Gesellschaft nicht nur durch Parteien statt. Kulturschaffende, die politische Diskurse organisieren, sind wesentlich für unsere Demokratie. Dass sie nun einfach unter Generalverdacht gestellt und als ‚staatszersetzend‘ diffamiert werden, macht fassungslos“, bekräftigt Janann Safi, Vorsitzender der SPD Mönchengladbach-Nord. Der SPD-Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Nord, Sebastian Laumen, ergänzt: „Politische Diskurse sind Teil unserer Kultur. Entsprechend ist auch die rechtliche Wirksamkeit einer Klausel, die politische Diskurse durch die Stadt unterbinden will, mehr als zweifelhaft.“

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  • Die FAU Sektion Mönchengladbach zur Causa Köntges

    Die FAU Sektion Mönchengladbach zur Causa Köntges

    Die Bezirksvertretung Nord hat am 13.05.2020 eine Beratungsvorlage der Stadtverwaltung diskutiert, nach der das Projekt „Köntges – Raum für unser Viertel“ einen Zuwendungsbetrag von 17.050 € für Personalkosten erhalten soll, damit u.a. das dortige Programm ermöglicht werden kann.

    Die CDU-Nord stellt hierbei nicht hinnehmbare Bedingungen für die Gewährung der Zuschüsse.
    Laut diesen darf das Köntges ausschließlich für Veranstaltungen mit klarem Kultur- und Quartiersbezug genutzt werden, während so bezeichneten, „politisch tendenziösen Veranstaltungen“, kein Raum überlassen werden soll.

    Eine dieser als solche bezeichneten war unsere Veranstaltung „Eine andere Gewerkschaft in MG ist möglich!“, die dort im Mai 2019 vor knapp 30 Besucherinnen stattfand. Sie war der Ausgangspunkt der Initiative für eine solidarische Basisgewerkschaft in der Stadt, aus der unsere heutige Sektion der Freien Arbeiterinnen Union entstanden ist.

    Wir verstehen das Handeln der CDU einerseits als einen Versuch, die basisgewerkschaftliche Selbstorganisation von Lohnabhängigen in MG, sei es z.B. von Angestellten, Arbeiterinnen, Studierenden oder Erwerbslosen, zu erschweren und in letzter Konsequenz zu unterbinden. Es ist damit ein Angriff auf unsere Arbeit, von der wir uns aber nicht werden abbringen lassen. Denn es gibt weiterhin unzählige unzumutbare Arbeits- und Lebensbedingungen für Menschen in dieser Stadt, in der unter kapitalistischen Vorzeichen allein Profit und eben nicht unsere Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

    Andererseits offenbart die CDU hier ihr Verständnis davon, was sie unter Kultur- und Quartiersarbeit versteht und wie sie ihre diesbezüglichen Interessen durchsetzen will. Denn es könnte ja die Frage gestellt werden, wie die CDU darauf kommt, dass politische Debatten, die in Zusammenhang mit diesen sogenannten „tendenziösen“ Veranstaltungen stattfinden, keine Kultur- und keine Quartiersarbeit seien? Auseinandersetzung mit und Antwort auf diese Frage dürften aber für sie keine Relevanz haben, denn mithilfe ihrer Machtposition durch die finanzielle Abhängigkeit des Köntges versucht sie, ihre eigene Kulturdefinition von oben einfach durchzusetzen. Dass dieser dann verschiedene emanzipatorische, feministische und eben basisgewerkschaftliche Organisationen und Projekte zum Opfer fallen, ist dabei ihr eigentliches Ziel und somit nur folgerichtig.

    Aber wer sollte überhaupt bestimmen, was Kultur- und Quartiersarbeit bedeuten und wie diese auszusehen haben? Unserer Meinung nach können das nur die Menschen vor Ort, die dort ihre Kultur erschaffen und leben sowie das Quartier gestalten. Genauso kann damit die Frage, welche Themen im Köntges und auch an anderen Orten der Stadt behandelt werden, einzig und allein von den Menschen beantwortet werden, die diese Kultur mitgestalten und leben.

    Wir freuen uns in Mönchengladbach weiterhin auf vielfältige Veranstaltungen und Aktivitäten jeder Art, die Menschen dazu ermutigen möchten, herrschende Verhältnisse kritisch zu hinterfragen und dazu anregen, gemeinsam nach Lösungen für bessere Lebensbedingungen zu suchen und gemeinsam für diese zu streiten.

    Kämpfen wir zusammen dafür, unsere Kultur und Nachbarinnenschaften sowie alle anderen Arbeits- und Lebensbereiche selbst und nach unseren Bedürfnissen zu gestalten! Für eine Stadt von unten! Selbstbestimmt mit politischer Teilhabe auf allen Ebenen!

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  • „Mobile Videobeobachtung“ in Mönchengladbach – Stellungnahme von Polizeipräsident Mathis Wiesselmann

    „Mobile Videobeobachtung“ in Mönchengladbach – Stellungnahme von Polizeipräsident Mathis Wiesselmann

    Nach einer Sitzung der Bezirksvertretung Süd haben Medien erneut die Frage einer Videobeobachtung in Mönchengladbach-Rheydt thematisiert.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann stellt klar:

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen die Zulässigkeitsvoraussetzungen für die Einrichtung einer stationären Videobeobachtung in der Innenstadt von Mönchengladbach-Rheydt nach wie vor nicht vor. Einsatztaktisch würde eine dauerhafte Beobachtung an diesem Ort zurzeit kein Gewinn sein, weil nur mit einer Verdrängung von Kriminalität in Nebenstraßen gerechnet werden müsste. Mit den Überlegungen für den Einsatz mobiler Technik stehen wir noch ganz am Anfang.

    Wir prüfen deren Machbarkeit. Dazu gehört eine abschließende rechtliche Bewertung zur Zulässigkeit einer mobilen Überwachung, das Ergebnis ist noch offen. Auch ist noch nicht entschieden, ob wir einen einsatztaktischen Mehrwert erkennen können. Sollte ein Einsatz einer mobilen Videobeobachtungsanlage Realität werde, stünden der Platz der Republik, der Europaplatz und die Rheydter Innenstadt im Fokus. Am Mönchengladbacher Hauptbahnhof ist das Kriminalitätsgeschehen weiterhin höher als in der Rheydter Innenstadt. Eine mobile Videobeobachtungsanlage würde nach Einzelfallprüfung ortsbezogen und temporär nur sehr begrenzt einzusetzen sein. Ob die Prüfung dieser Möglichkeit zu einer Beschaffung einer mobilen Videobeobachtungsanlage führen wird, ist noch völlig offen.
    (wr)

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  • Diebe haben es auch verstärkt auf Zweiräder abgesehen

    Diebe haben es auch verstärkt auf Zweiräder abgesehen

    Auf Zweiräder – mit und ohne Motor – hatten es in den vergangenen Tagen Diebe im Mönchengladbacher Stadtgebiet abgesehen.

    Zwei neuwertige Pedelecs verschwanden aus einer Garage im Stadtteil Schmölderpark an der Ahornstraße. Der Diebstahl wurde im Zeitraum zwischen Samstag, 16. Mai, 20 Uhr, und Sonntag, 17. Mai, 9 Uhr, begangen.

    Ein Mountainbike entwendete ein unbekannter Täter zwischen dem 7. und dem 17. Mai aus einem Kellerraum in einem Mehrfamilienhaus in Eicken an der Neuhofstraße.

    Ebenfalls aus einem Kellerraum in einem Mehrfamilienhaus haben unbekannte Täter in Schrievers an der Mathildenstraße irgendwann zwischen Freitag, 15. Mai, 16 Uhr, und Samstag, 16. Mai, 12.30 Uhr, ein E-Bike und ein Damenfahrrad sowie verschiedene Werkzeuge gestohlen. Aus einem anderen Kellerraum ließen sie Kleidungsstücke mitgehen.

    Ein E-Bike, das in Rheydt an der Dorfbroicher Straße abgestellt und auch gesichert worden war, haben unbekannte Täter am Samstag, 16. Mai, gegen 18.30 Uhr entwendet. Ein Zeuge hatte dem Geschädigten berichtet, er habe beobachtet, wie zwei männliche Personen das Fahrrad weggetragen hätten. Der Hinterreifen sei aufgrund eines Sicherheitsschlosses nicht rollfähig gewesen. Der Zeuge habe sich jedoch nichts dabei gedacht und auch keine Personenbeschreibung liefern können.

    Ein nach Angaben des Geschädigten gleich durch zwei Schlösser gesicherter Motorroller ist im Zeitraum zwischen Mittwoch, 13. Mai, 12 Uhr, und Donnerstag, 14. Mai, 6 Uhr, in Schrievers an der Straße Morr gestohlen worden.

    Zu allen Fällen gilt: Zeugenhinweise erbittet die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (ds)

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  • Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V. bezieht Stellung

    Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V. bezieht Stellung

    Bevor am Dienstag der Sozialausschuss über den Förderantrag für das Quartierstreff KÖNTGES entscheidet, will die Altstadtinitiative Stellung beziehen zu den Bedingungen, die die CDU-Fraktion in der BV Nord daran geknüpft hat, mit Unterstützung der FDP.

    Dabei hofft sie sehr, dass die Mitglieder des Sozialausschusses sich ihrer demokratischen Verantwortung bewusst sind und ihrer Entscheidung ein differenzierteres Bild vom KÖNTGES zugrunde legen.

    Nachfolgend der offene Brief:

    Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete aller Fraktionen des Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren der Stadt Mönchengladbach,

    mit diesem Schreiben möchte die Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V. als Träger des Quartierstreff KÖNTGES den Dialog mit Ihnen suchen und Stellung nehmen zu unserem vieldiskutierten Antrag, Förderung aus dem Quartiersbudget durch die Sozialplanung der Stadt Mönchengladbach zu erhalten.

    Das KÖNTGES ist ein Quartierstreff. Unser Vereinszweck sieht u.a. Heimatpflege, die Aufwertung des Quartiers sowie die Förderung von Kunst und Kultur in der Nachbarschaft vor. Unser Ziel ist daher gemäß dem Satzungszweck die Belebung und Aufwertung der Altstadt durch unterschiedlichste gemeinschaftliche Aktionen. Vor allem ist das KÖNTGES – wie im Nutzungsvertrag festgelegt – ein offener Ort, der Begegnung fördern soll. Bei uns kommen Menschen – aller Altersklassen und aus den unterschiedlichsten sozialen Situierungen – zusammen, um sich im privaten Dialog oder auf einer unserer zahlreichen Veranstaltungen auszutauschen und Gemeinsinn zu erleben. Das impliziert auch die Bereitstellung der Räume für andere Initiativen.

    Wir alle wissen: wo Menschen zusammenkommen, geht es oftmals auch um politische Themen. Sei es abends beim Stammtisch in der Kneipe oder auf dem Familienfest. Diese Zusammenkünfte in unserem Quartier zwischen Menschen unterschiedlicher Couleur möglich zu machen, ist uns ein Herzensanliegen. Somit liegt in der Natur der Sache, dass auch politische Themen – sei es im privaten Gespräch bei einem Glas Wein oder durch eine kulturelle Veranstaltung angestoßen – bei uns beheimatet sind, wie überall wo sich Menschen treffen und austauschen. Wichtig ist uns dabei, uns mit keiner Partei oder Gesinnung gemein zu machen, sondern diesem freien, demokratischen Austausch eine Örtlichkeit zu geben. Offener Diskurs ist eine Grundlage der Demokratie. Deshalb haben wir parteipolitische Veranstaltungen stets ausgeschlossen und werden das weiterhin so halten, denn nur so können wir glaubhaft vermitteln, dass bei uns jeder Bürgerin willkommen ist.
    Oberstes Gebot dabei ist und bleibt, dass wir uneingeschränkt zum deutschen Grundgesetz und der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen und Ideologien, die diesem entgegenwirken, keinen Raum bieten möchten.

    Das KÖNTGES wird bisher von einem rein ehrenamtlichen Team mit viel Herzblut betrieben. Das Programm wächst dabei organisch und weitestgehend selbstverwaltet mit den Akteur*innen, die sich dem Projekt anschließen. Wir wachsen selbst mit der Aufgabe und lernen jeden Tag aufs Neue.
    Wo wir an Grenzen stoßen, werden diese gemeinschaftlich diskutiert. Dazu zählt auch, dass wir die Regeln und Grenzen in Bezug auf die inhaltliche Ausrichtung kontinuierlich bei Bedarf überdenken und schärfen. Dieser Dialog ist offen und nimmt gern jede interessierte Stimme auf. Deshalb nehmen wir konstruktive Kritik gern entgegen und stehen für klärende Gespräche jederzeit bereit.

    Wie wir gesehen haben, lassen sich Kultur und Politik nicht klar voneinander trennen. Sei es die aktuelle Ausstellung von Andrea Bowers im Museum Abteiberg oder die Dreigroschenoper von Berthold Brecht, die im Mönchengladbacher Stadttheater auf dem Programm steht. Würden wir also kulturelle Veranstaltungen nur dann dulden, wenn keinerlei politische Botschaft vermittelt würde, wäre doch auch das eine politische Botschaft und jedwede Veranstaltung würde ad absurdum geführt. Diesen Eingriff in das hohe Gut der Meinungsfreiheit möchte niemand.

    Um folglich unserem Auftrag, der da unter anderem auch die eingangs beschriebene Kunst- und Kulturförderung in unserem Quartier beinhaltet, gerecht zu werden, müssen und wollen wir auch unterschiedlichen politischen Botschaften bei uns einen Raum geben. Wir sollen nun dazu verpflichtet werden, Gelder zurückzuzahlen, wenn Veranstaltungen als politisch angesehen werden.
    Es ist jedoch unmöglich eine verlässliche Grenze zwischen Kultur und Politik zu ziehen. Davon abgesehen würde sowohl die Ablehnung unseres Antrags als auch die geforderte Einschränkung nicht nur unsere freie Arbeit erheblich beeinträchtigen, sondern auch das Ende des Quartierstreffs KÖNTGES bedeuten, was der Belebung der Nachbarschaft einen schweren Dämpfer verpassen würde. Dies wäre wohl für alle Beteiligten die denkbar schlechteste Lösung.

    Damit würde nämlich zukünftig nicht nur manche kulturelle Veranstaltung mit politischer Botschaft verschwinden, sondern auch Workshops zu einem weiten Themenspektrum, Spieleabende für die Nachbarschaft, Filmabende, Kreativangebote, Konzerte, Ausstellungen und ein Ort, der die Waldhausener Straße auf angenehme, offene und kultivierte Art und Weise für jedermann und jederfrau belebt.

    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden unsere Richtlinien auch in Zukunft kontinuierlich weiterentwicklen und ggf. verschärfen in einem offenen Dialog.

    Wir bitten Sie daher unseren Förderantrag positiv zu bescheiden, ohne uns an Auflagen zu binden, denen keine Institution nachkommen kann. Das KÖNTGES soll nämlich ein noch besserer Ort werden – für unser Quartier und ganz Mönchengladbach.

    Für Gespräche stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und freuen uns gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V

    Stellungnahme der Initiative Altstadt
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  • Rettungsdienstmitarbeiter bedroht, RTW beschädigt

    Rettungsdienstmitarbeiter bedroht, RTW beschädigt

    In der Nacht zum Samstag (16.05.) gegen 1:30 Uhr rückte ein Rettungswagen der Stadt Mönchengladbach aus, um einer alkoholisierten und kaum ansprechbaren jungen Frau zu helfen.

    Die alarmierten Einsatzkräfte fanden die Frau auf einem Feldweg in der Nähe von Rasseln und leisteten sofort notfallmedizinische Hilfe. Drei junge männliche Begleitpersonen im offensichtlich stark alkoholisiertem Zustand waren ebenfalls vor Ort. Einer der Begleitpersonen trat im Laufe des Einsatzes verbal aggressiv auf.

    Trotz mehrmaliger Deeskalationsversuche seitens der städtischen Mitarbeiter und der beiden anderen Begleiter war der Mann nicht zu beruhigen. Mit Mühe konnten sich die zwei Helfer mit der Patientin im Inneren des Rettungswagen in Sicherheit bringen und die Polizei nachfordern. Beim Versuch, in den RTW zu kommen, beschädigte der Randalierer das Fahrzeug schwer und zerstörte unter anderem eine Seitenscheibe.

    Die zwischenzeitlich eingetroffenen Einsatzkräfte der Polizei stellten den Mann und ermöglichten so die Weiterbehandlung und den Transport der Patientin zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Die Rettungsdienstmitarbeiter wurden glücklicherweise nicht verletzt, das beschädigte Rettungsmittel musste außer Dienst gestellt werden.

    Die Feuerwehr Mönchengladbach bedankt sich für die schnelle und qualifizierte Hilfe durch die Polizei, ohne die diese brenzlige Situation auch einen schlimmeren Ausgang hätte nehmen können.

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  • CDU stört sich an sexueller Aufklärung – f*akt fassungslos!

    CDU stört sich an sexueller Aufklärung – f*akt fassungslos!

    Aufgrund des absurden Vorganges in der BV-Nord nimmt ein weiterer Verein Stellung in nachstehender Pressemeldung.

    Der eingetragene Verein Altstadtinitiative Mönchengladbach mit seinem Ladenlokal, dem Köntges, bereichert seit mehreren Jahren nicht nur das Quartier von der Waldhausener Straße aus, sondern auch die Gladbacher Kunst- und Kulturszene. Menschen verschiedenster Hintergründe und Weltanschauungen sind im Köntges zu Gast oder nehmen an Veranstaltungen der Altstadtinitiative teil.

    Vielleicht sind auch Sie bereits in den Genuss der hervorragenden Arbeit des Vereins gekommen?

    Um das Programm des Vereins zu ermöglichen und andere Kosten tragen zu können, beantragte der Verein in der Vergangenheit regelmäßig kommunale Förderungen. Diese wurden auch genehmigt. Bis letzten Mittwoch, den 13.5.: die Genehmigung weiterer Fördermittel wird durch CDU und FDP an neue Bedingungen geknüpft. Während der Bezirkssitzung Nord an jenem Mittwoch, in der der Antrag auf der Tagesordnung stand, monierte vor allem die CDU, dass das Köntges auch politische Gruppen beherberge.

    Zu den genannten politischen Gruppen gehören auch wir, f*akt, feministische Aktion Mönchengladbach. Sie kennen uns von der #notheidisgirl-Kampagne (die RP berichtete), zwei Festivals, dem feministischen Stammtisch, dem Weltfrauentag und von anderen Bildungsveranstaltungen. Unser Ansatz ist dabei stets, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, sie miteinander in den Austausch zu bringen und zu stärken. So finden wir zum Beispiel, dass das gesetzlich geschützte Recht auf sexuelle Selbstbestimmung unbedingt mit dem Wissen über den menschlichen Körper einhergehen muss. Dies findet anscheinend keinen Widerhall bei der CDU, kritisiert sie doch insbesondere einen von uns organisierten Vortrag mit dem Thema “Vulva”, welcher unseres ersten Festivals war. Mitfinanziert wurde dieses über Mittel des Kulturbüros bzw. über den Kulturausschuss. Einstimmig. Inklusive der Stimmen der CDU. Die Freiheit der Kunst wurde seitens der Stadt anerkannt. Die Aktualität und Wichtigkeit der – leider immer noch tabuisierten – Thematik ist dort also angekommen. Umso bestürzter nehmen wir wahr, dass Teile der CDU wohl doch noch in den 50er Jahren verweilen, was die weibliche Emanzipation betrifft.

    Wie kann ein aufklärender Vortrag zum weiblichen Geschlecht demokratische Werte gefährden? Wie kann geforderte Gleichberechtigung aller Geschlechter, wie sie im Grundgesetz verankert ist, in 2020 immer noch ein Schreckensgespenst sein und politische Gegnerschaft hervorbringen?

    Wenn sich die Bewilligung von Fördermitteln nach Parteibelieben richtet und die Definition von Kultur in politischen Gremien verkümmert – wie soll sich da eine lebendige und vielfältige Kulturszene etablieren? Im Übrigen arbeitet der überwiegende Großteil wohlgemerkt ehrenamtlich, um unsere Stadt bunter und lebenswerter zu machen. f*akt möchte weiterhin seinen Teil dazu beitragen und richtet sich daher eindringlich an alle verantwortlichen Akteur*innen: Lasst uns Kultur gemeinsam voranbringen und Scheuklappen beseitigen!

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  • Mit Abstand gegen Rechts!

    Mit Abstand gegen Rechts!

    Am kommenden Sonntag wollen Nazis in Mönchengladbach aufmarschieren.

    Aus dem Umfeld des rechtsextremen Dominik Roeseler wurde eine Versammlung auf dem Rheydter Marktplatz angemeldet. Landesweit wird aus dem gesamten rechten Spektrum mobilisiert. Verschwörungstheoretiker, Antisemiten, Reichsbürger und Neonazis wollen gemeinsam – getarnt als Protest gegen die Corona-Einschränkungen – ihre menschenfeindlichen und kruden Theorien verbreiten.

    Wir überlassen den Nazis auch in Corona-Zeiten nicht die Stadt und wollen gemeinsam laut gegen rechts sein. Wir lassen nicht zu, dass sie die Sorgen und Nöte der Bevölkerung für ihre faschistische Ideologie missbrauchen. Wir stehen zusammen, denn auf den Zusammenhalt kommt in dieser Krise an!

    Bei unserer Gegendemo am Sonntag heißt es: Mit Abstand gegen rechts! Wir nehmen Rücksicht auf Risikogruppen und ältere Menschen und werden deshalb darauf achten, dass die geltenden Abstandsregelungen bei unserer Kundgebung eingehalten werden. Und trotzdem werden wir den Nazis klar und deutlich zeigen, dass in unserer Stadt kein Platz für sie und ihr Gedankengut ist. Keine eineinhalb Meter, kein Fußbreit, kein Millimeter den Nazis!

    Treffpunkt ist Sonntag, 17.05.2020, 14:00 Uhr auf dem Rheydter Markt. Wir stehen auf der nördlichen Seite des Platzes in Richtung Hauptstraße in Höhe der Schlossapotheke. Eine Anreise ist deshalb über die Brucknerallee zu empfehlen. 

    Wir stellen 50 Schutzmasken und Desinfektionsmittel zur Verfügung.

    Mit antifaschistischen Grüßen 

    Mönchengladbach stellt sich quer (MSSQ)

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