Autor: PMG

  • Grüne Mikro-Apartments sollen Innenstadt weiter aufwerten

    Grüne Mikro-Apartments sollen Innenstadt weiter aufwerten

    Die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) verkauft ein knapp 900 Quadratmeter großes Grundstück an der Ecke Steinmetzstraße / Breitenbachstraße für den Bau eines grünen Mikro-Apartmentkomplexes (“The Green Lofts”) aus recycelten Schiffscontainern.

    So hat es der EWMG-Aufsichtsrat am vergangenen Donnerstag beschlossen. An zentraler Stelle, in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof und der geplanten Seestadt mg+, entsteht damit ein städtebaulich wegweisendes und nachhaltiges Gebäude. Ein weiteres Projekt, das auf die qualitative Entwicklung der Innenstadt einzahlt.

    “Wir haben nicht zu wenig Wohnraum, sondern zu wenig Phantasie, urbanem Leben Raum zu geben.”

    Dieser Aussage des Zukunftsforschers Christopher Peterka trotzt die Containerwerk Pro GmbH mit ihrem innovativen Baukonzept.
    Aus gebrauchten Seefrachtcontainern lässt sie Wohn- und Arbeitsraum entstehen. In der Funktion als Mikro-Apartments ist das Mönchengladbacher Projekt bundesweit Vorreiter und “setzt ökologisch und ökonomisch wichtige und zukunftsfähige Impulse für die Stadt”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Projekte wie die Seestadt mg+ und das Projekt “19 Häuser” werden das Areal um den Bahnhof nachhaltig verändern und nicht nur mehr Einwohner, sondern auch Lebensqualität und Kaufkraft in die Innenstadt holen. Der neue Apartmentkomplex komplettiert die Entwicklung und erweitert das Angebot mit einem innovativen Bau- und Nutzungskonzept. Für Stadtdirektor und Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin untermauert dieses Projekt zudem die gesamtstädtische Initiative eines nachhaltigen und ressourcenschonenden Bauens sowie einer umweltfreundlichen und urbanen Gestaltung.

    “Die Apartments fördern die Quartiersentwicklung und passen wunderbar in das städtebauliche Gesamtkonzept für das Areal.” “Der Neubau bedient den gesellschaftlichen Bedarf nach flexiblen Wohnlösungen”, ergänzt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. “Das Projekt zahlt damit nicht nur auf die Healthy-Building-Initiative von Stadt und WFMG ein, hier entstehen auch zeitgemäße temporäre und bezahlbare Unterkünfte.” Die Nutzungsdauer der Mieteinheiten wird zwischen einer Übernachtung und mehreren Wochen liegen.

    Durch die modulare Systembauweise sind die Baukosten um 20 bis 35 Prozent niedriger als bei herkömmlichen Immobilien. Die Bauzeit – und damit auch die Belastung für die umliegenden Anwohner – verkürzt sich um bis zu 70 Prozent, da die Elemente zu einem hohen Grad vorgefertigt werden. Dabei werden keine Kompromisse gemacht, weder beim Komfort noch beim Thema Nachhaltigkeit.

    Die Containerwerk Pro GmbH plant und produziert das “The Green Lofts”-Gebäude aus 100 Prozent recyclebaren Materialien. “The Green Lofts”: Beispiel für ein Healthy Building 48 gebrauchte 40-Fuß-Seefrachtcontainern werden auf einem Podest aus recyceltem Beton gestapelt. So entstehen auf ca. 1.250 Quadratmetern unterschiedlich große Apartments von 14 bis 56 Quadratmetern sowie Gemeinschaftsflächen. Ein 40-Fuß-Container bietet gut 26 Quadratmeter Nutzfläche bei einer Raumhöhe von ca. 2,5 Metern. Die Parketage mit 35 Stellplätzen sowie das gesamte Gebäude werden großflächig durch eine Begrünung verdeckt.
    “Wir haben ein Konzept erarbeitet, das von der Entstehung der Materialien über die Nutzung bis hin zur Entsorgung ganzheitlich nachhaltig ist – ganz im Sinne desCradle-to-Cradle-Gedankens”, sagt Nico Sauerland, designierter Geschäftsführer der Container Pro GmbH.

    Auch beim Betrieb von “The Green Lofts” setzt das Unternehmen auf nachhaltige Digitalität, vom Online-Check-in und digitalen Gästemanagement über eine digitale Bewässerung der begrünten Flächen bis hin zum Online-Shop mit lokalen Produkten und dem Angebot von E-Roller- und E-Bike-Sharing.

    Das neue Mikro-Apartmentgebäude an der Ecke Steinmetzstraße / Breitenbachstraße setzt mit Phantasie, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein besondere, nachhaltige und innovative Impulse, um urbanem Leben in Mönchengladbach Raum zu geben.
    PMG

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  • Stadt Mönchengladbach erlässt Feuerwerksverbot auf zahlreichen Straßen und Plätzen

    Stadt Mönchengladbach erlässt Feuerwerksverbot auf zahlreichen Straßen und Plätzen

    In der Coronaschutzverordnung hat das Land NRW geregelt, dass öffentlich veranstaltete Feuerwerke zum Jahreswechsel 2020/2021 untersagt sind.

    Zusätzlich wird die Stadt Mönchengladbach die Verwendung von Pyrotechnik auf den Plätzen und Straßen untersagen, auf denen mit der Bildung größerer Menschenansammlungen zu rechnen ist.
    In Absprache mit den Bezirksverwaltungen der vier Stadtbezirke und den Sicherheitsbehörden sind die Bereiche jetzt festgelegt worden.
    Mit der Beschilderung der Bereiche haben mags und Stadtverwaltung heute begonnen.

    Jede Verwendung von Pyrotechnik für Feuerwerkszwecke wird auf den folgenden Plätzen und Straßen an Silvester und Neujahr untersagt:

    Mönchengladbach-Innenstadt

    Abteiberg, Abteistraße, Alter Markt, Am Minto, An der Stadtmauer, Anna-Schiller-Stiege, Edmund-Erlemann-Platz, Fliescherberg, Gasthausstraße (zwischen Waldhausener Straße und Anna-Schiller-Stiege), Hans-Jonas-Park, Hindenburgstraße (zwischen Alter Markt und Sonnenhausplatz), Johann-Peter-Boelling-Platz, Kapuzinerplatz, Kapuzinerstraße, Kirchplatz, Krichelstraße, Ludwigstraße, Marktstiege, Münsterplatz, Münsterstraße, Neustraße, Porttalstieg, Probst-Kauff-Stiege, Rathausplatz, Rathausstraße, Sandradstraße (zwischen Alter Markt und Aachener Straße), Sonnenhausplatz, Spatzenberg, Turmstiege, Waldhausener Straße (zwischen Alter Markt und Aachener Straße)

    Rheydt-Innenstadt

    Am Neumarkt, Bahnhofstraße (zwischen Odenkirchener Straße und Moses-Stern-Straße), Brucknerallee (zwischen Marktplatz und Mühlenstraße), Friedrich-Ebert-Straße (zwischen Marienplatz und Mühlenstraße), Harmonieplatz, Harmoniestraße, Hauptstraße (zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Limitenstraße), Langensgasse, Marienplatz, Markt, Marktplatz Rheydt, Marktstraße, Odenkirchener Straße (zwischen Marienplatz und Moses-Stern-Straße), Paulstraße, Stresemannstraße

    Rheindahlen

    Am Mühlentor, Beecker Straße (zwischen St.-Helena-Platz und Hilderather Straße), Helenastraße, Kleine Driesch, Mühlentorplatz, Mühlenwallstraße, Peter-Beier-Platz, St.-Helena-Platz, Vollmüllerstraße

    Odenkirchen

    Burgfreiheit (zwischen Hoemenstraße und Burgmühle), Martin-Luther-Platz, Pastorsgasse, Pater-Bonnier-Park, Von-Werth-Straße, Wilhelm-Niessen-Straße, Wingertsplatz, Zur Burgmühle (zwischen Burgfreiheit und Niers)

    Wickrath

    Beckrather Straße (von Hausnummer 1 bis 19), Kirchstraße (zwischen Klosterstraße und Beckrather Straße), Klosterstraße (von Beckrather Straße bis Hausnummer 15), Schaumburggasse, Wickrather Markt.

    Grundsätzlich weist das Ordnungsamt darauf hin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlicher Gebäude und Anlagen grundsätzlich verboten ist.

    Allgemeinverfügung der Stadt Mönchengladbach

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  • Corona-Bürgertelefon über die Feiertage

    Corona-Bürgertelefon über die Feiertage

    Corona macht keine Ferien, deshalb ist auch das Bürgertelefon in den Betriebsferien der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 02161/25-54321 zu den folgenden Zeiten erreichbar:

    24. Dezember: 8 bis 12 Uhr
    28. Dezember: 8 bis 16 Uhr
    29. Dezember: 8 bis 16 Uhr
    30. Dezember: 8 bis 16 Uhr
    31. Dezember: 8 bis 12 Uhr

    Die Mitarbeiter am Bürgertelefon beantworten Fragen rund um das Thema Corona. Es findet keine medizinische Beratung statt. Insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion sollte zunächst die Hausärztin oder der Hausarzt kontaktiert, oder der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 angerufen werden.

    Aktuelle Informationen zur Corona-Lage gibt es unter www.notfallmg.de.

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  • Dirk Schattka als Nachfolger von Feuerwehrchef Jörg Lampe bestätigt

    Dirk Schattka als Nachfolger von Feuerwehrchef Jörg Lampe bestätigt

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in seiner gestrigen Sitzung (16. Dezember) einstimmig beschlossen, Dirk Schattka zum Nachfolger des im Frühjahr scheidenden Feuerwehr-Chefs Jörg Lampe zu bestellen.

    Schattka wird die Leitung des Fachbereichs Feuerwehr am 1. März 2021 übernehmen, wenn Lampe sich in den Ruhestand verabschiedet.

    Dirk Schattka hat nach seinem Studium der Chemie kurz als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet, bevor er 1998 seine Ausbildung beim Institut der Feuerwehr als Brandreferendar begann.
    Die Ausbildung führte ihn zu Stationen bei den Berufsfeuerwehren in Nürnberg, Wuppertal, Witten und Hamburg und in die Aufsichtsbehörde bei der Bezirksregierung Detmold.
    Berufliche Station waren die Bezirksregierung Detmold, das Institut der Feuerwehr NRW in Münster und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen, bevor Schattka 2002 zur Berufsfeuerwehr Mönchengladbach wechselte. Er gehört seitdem zum Führungsteam der Feuerwehr und ist derzeit Abteilungsleiter Gefahrenabwehr und Rettungsdienst sowie stellvertretender Fachbereichsleiter.

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  • Kfz-Zulassungsstelle zwischen den Jahren geschlossen

    Kfz-Zulassungsstelle zwischen den Jahren geschlossen

    Wie der Großteil der Stadtverwaltung wird nun auch die Zulassungsstelle an der Rheinstraße ab dem 24. Dezember komplett geschlossen.

    Die für gewerbliche Kunden geplanten Sonderöffnungszeiten vom 28. bis 30. Dezember werden nach Absprache mit der Kfz-Innung nicht durchgeführt.

    Grund ist die aktuelle Coronaschutzverordnung, nach der der Autohandel vom 16. Dezember bis 10. Januar geschlossen bleiben muss.

    Für alle Kunden steht der Service der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle bis zum 23. Dezember und ab dem 04. Januar wie gewohnt nach Terminabsprache zur Verfügung.

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  • Corona-Lockdown: Kitas und Tagespflege werden nicht geschlossen

    Corona-Lockdown: Kitas und Tagespflege werden nicht geschlossen

    Wichtige Informationen für Eltern, deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden

    Die Stadt Mönchengladbach erreichte am Freitagmittag (11. Dezember) eine Information des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zur Kinderbetreuung in Kitas und Tagespflegestellen:

    “Die Coronapandemie hat eine Dynamik, die uns in diesem Jahr immer wieder zwingt, auch kurzfristig zu handeln. Das ist auch jetzt der Fall. Das erneut explodierende Infektionsgeschehen und die angespannte Lage auf den Intensivstationen machen dies notwendig. Das gesellschaftliche Leben muss soweit runter gefahren werden wie möglich. Auch die Kindertagesbetreuung kann hier einen Beitrag leisten”, so das Ministerium.

    Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 gelten daher folgende Hinweise für die Kindertagesbetreuung:

    – Die von den Einrichtungen geplanten Schließzeiten in den Weihnachtsferien werden umgesetzt.

    – Die Angebote der Kindertagesbetreuung werden darüber hinaus nicht geschlossen, das heißt: Es wird kein Betretungsverbot (wie im Frühjahr) ausgesprochen.

    – Die Betreuungsgarantie gilt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot.

    – Wenn Eltern Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen sie diese. Das gilt ausdrücklich auch für private Gründe. Kein Kind soll durch diesen Lockdown Schaden nehmen. Suchen Sie den vertrauensvollen Kontakt zu Ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson.

    – Der Betrieb in den Kindertagesstätten und Tagespflegestelle soll vom 14. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 aber auf ein Minimum reduziert werden.

    – Das Ministerium richtet daher der dringende Appell an alle Eltern, dieses Angebot nur zu nutzen, wenn es absolut notwendig ist. Die Weihnachtszeit und die Zeit zwischen den Jahren sind für viele Familien ohnehin arbeitsfreie Tage. Das Ministerium bitten alle Eltern: Machen Sie von allen anderen Möglichkeiten Gebrauch, Beruf und Betreuung zu vereinbaren und bringen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, Ihr Kind nicht in die Betreuung!

    Die städtischen Kindertageseinrichtungen haben heute die Eltern bereits über die Regelung informiert. Darüber hinaus hat der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt auch die Träger der anderen Kitas darüber in Kenntnis gesetzt.

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  • Felix Heinrichs neues Vorstandsmitglied der euregio rhein-maas-nord

    Felix Heinrichs neues Vorstandsmitglied der euregio rhein-maas-nord

    Die Verbandsversammlung der euregio rhein-maas-nord hat Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs als neues Vorstandsmitglied bestätigt. Die euregio rhein-maas-nord ist ein Zweckverband deutscher und niederländischer Städte und Gemeinden entlang der deutsch-niederländischen Grenze. 31 Mitgliedskommunen, Kreise, kreisfreie Städte sowie die Industrie- und Handelskammer und MKB Limburg sind in der euregio vertreten. “Ich freue mich sehr, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region weiter vorantreiben zu können. Diese Zusammenarbeit fördert das Verständnis untereinander und hilft uns dabei, unserer gemeinsame Identität zu stärken. Wir sind nicht nur Nachbarn, sondern vor allem Freunde. Diese fruchtbare und intensive Partnerschaft verwirklicht den europäischen Gedanken eines Miteinanders, das keine Grenzen kennt”, so der Oberbürgermeister.

    Die Aktivitäten der euregio werden über Zuschüsse der Provinz Limburg und des Landes Nordrhein-Westfalen mitfinanziert. Projekte im Rahmen des INTERREG V A-Programms werden von der Europäischen Union, der Provinz Limburg sowie von den Wirtschaftsministerien der Niederlande und des Landes Nordrhein-Westfalens kofinanziert. Darüber hinaus ist die euregio mit ihrem GrenzInfoPunkt auch ein Anlaufpunkt für Menschen, die jenseits der Grenze arbeiten möchte. Im Rahmen des euregio-Xperience-Projektes werden Praktika, Sprachkurse und Bewerbungstrainings für Schülerinnen und Schüler angeboten.

    Der Vorstand des Zweckverbandes besteht aus zehn Mitgliedern und wird für die Dauer von vier Jahren gewählt. Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer übernimmt die Präsidentschaft am 1. Januar 2021, sein Stellvertreter ist dann Venlos Bürgermeister Antoin Scholten, der bisher das Amt des Präsidenten inne hatte. Mehr Infos zur euregio gibt es im Internet unter www.euregio-rmn.de.

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  • Endlich ein Rederecht für Petenten

    Endlich ein Rederecht für Petenten

    Im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden soll zukünftig ein Rederecht für Petenten eingeführt werden.

    Dafür sprach sich der Ausschuss in seiner gestrigen Sitzung in einer Empfehlung an den Rat, der am kommenden Mittwoch, 16. Dezember, tagt, aus.
    Demnach soll, sofern der Rat zustimmt, dem Antragsteller Gelegenheit gegeben werden, seinen Antrag in der Sitzung zu erläutern. Die Redezeit ist auf fünf Minuten begrenzt. Allerdings kann der Ausschuss im Einzelfall auch beschließen, von einer Anhörung abzusehen, wie in der Formulierung für die Hauptsatzung vorgesehen.
    “Das Rederecht für Petenten im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein für mehr Bürgerfreundlichkeit in unserer Stadt. Ich freue mich, dass der Ausschuss der Empfehlung der Verwaltung gefolgt ist. Abschließend hat der Rat in der nächsten Woche darüber zu entscheiden”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden hatte die Verwaltung damit beauftragt, die im Ortsrecht vorhandenen Regelungen zu Paragraf 24 in der Gemeindeordnung NRW zu überarbeiten, laut der “jeder das Recht hat, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretung zu wenden”.

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  • OB und Stadtkämmerer bitten Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung

    OB und Stadtkämmerer bitten Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung

    “Bus und Bahn für Baum und Borke”, “Erwachsenwerden kann Kinderspiel werden”, “Weniger Schlagloch, mehr Straße” – mit diesen Slogans und passenden Bildern unterstützt die Stadt ab heute in den Sozialen Netzwerken eine Kampagne des Aktionsbündnisses “Für die Würde unserer Städte”, in der auf die schwierige Finanzsituation in den Kommunen hingewiesen wird.

    Das Bündnis, in dem die Stadt Mitglied ist, fordert vom Land eine angemessene Finanzausstattung, um vor Ort Klimaschutz, einen Schulabschluss für jede Schülerin und jeden Schüler und eine intakte Infrastruktur sicherstellen zu können.

    Die Kampagne auf Facebook und Instagram, die von Mönchengladbacher Seite aus mit einem Video begleitet wird, in dem Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck an exemplarischen Orten wie das Theater, Pahlkebad oder einer Schule auf die Bedeutung der Einrichtungen für das Gemeinwohl hinweisen, ist zugleich eine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger, die Petition des Bündnisses zu unterschreiben.

    “Für die Würde unserer Städte” hat vor wenigen Wochen den politisch Verantwortlichen im Land einen Zukunftspakt NRW vorgeschlagen. Seit mehr als zehn Jahren kämpft das Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” parteiübergreifend für eine auskömmliche Finanzausstattung sowie eine Lösung des kommunalen Altschuldenproblems, das zum größten Teil durch nicht ausreichend gegenfinanzierte Gesetze beim Aufbau des Sozialstaates verursacht worden ist. “Statt der Übernahme der kommunalen Altschulden hat der Bund entschieden, lieber die Zuschüsse für die Kosten der Unterkunft erheblich zu erhöhen. Das ist auf der einen Seite für die Kommunen als strukturelle Entlastung sehr wichtig, auf der anderen schiebt der Bund damit seine Mitverantwortung für die Notlage vieler Kommunen auf die Länder ab”, heißt es in der Kampagne des Aktionsbündnisses.

    “In dieser Situation bleibt uns nichts Anderes übrig, als die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer Online-Petition aufzurufen. Unterstützen Sie unser Aktionsbündnis und unterstützen Sie die Online-Petition für die Würde unserer Städte”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck in ihrer Videobotschaft. Beide hoffen, dass das Land endlich tätig wird und die überfällige Lösung des Altschuldenproblems herbeiführt, wie von Ministerpräsident Armin Laschet bereits im Dezember 2018 zugesagt. “Für die Würde unserer Städte” umfasst 70 Kommunen aus acht Bundesländern, 37 davon sind aus NRW.

    Der Video-Beitrag ist in den sozialen Medien der Stadt Mönchengladbach und auf YouTube unter https://youtu.be/9D4bKjb0hh4 zu finden.
    Die Online-Petition steht hier: change.org/aktionsbündnis

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  • Stadt baut Impfzentrum im Norspark auf

    Stadt baut Impfzentrum im Norspark auf

    Die Stadt Mönchengladbach richtet in einer leerstehenden Flüchtlingsunterkunft im Nordpark (Am Nordpark 260) ein Corona-Impfzentrum ein.

    Der Gebäudekomplex mit zwei 16 x 80 Meter langen Hallen und einem 20×30 Meter großen Verwaltungstrakt ist Eigentum der Stadt Mönchengladbach.

    “Seit einer Woche liegt uns ein Anforderungskatalog des Landes für ein Impfzentrum vor. Wir freuen uns, dass wir so schnell einen Standort gefunden haben, der die Anforderungen erfüllt und darüber hinaus noch Platzreserven hat”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    “Wir haben im Nordpark eine Lösung gefunden, die eine Menge Vorteile bietet: Der Standort ist mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, vor dem Impfzentrum ist ein großer Parkplatz und in den Gebäuden lässt sich das geforderte ‚Einbahnstraßenprinzip‘ an den verschiedenen Stationen ohne große Umbauten optimal umsetzen”, ergänzt Beigeordneter Matthias Engel.

    Die Projektleitung für den Aufbau des Impfzentrums, das am 15. Dezember einsatzbereit sein soll, hat der Fachbereich Feuerwehr übernommen. Auf Dirk Schattka, stellvertretender Feuerwehrchef, und sein Team warten in den nächsten Tagen und Wochen große logistische und organisatorische Herausforderungen. Das Impfzentrum soll an bis zu sieben Tagen pro Woche, je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes, im Einsatz sein. Pro Schicht werden dabei zu Beginn bis zu 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von der Reinigungskraft bis zum medizinischen Fachpersonal, vom Hausmeister über Ärzte bis zum Notfallsanitäter benötigt. Vom zentralen Impfzentrum aus werden auch mobile Impfteams koordiniert. An der personellen Besetzung ist neben der Stadtverwaltung auch die Kassenärztliche Vereinigung beteiligt.

    Die Stadt Mönchengladbach wird das Impfzentrum mindestens so lange betreiben, bis die Impfstoffe in ausreichender Menge über niedergelassene Ärztinnen und Ärzte an die Patienten verteilt werden können. Die Stadt geht derzeit davon aus, dass das Impfzentrum sechs bis zwölf Monate benötigt wird.

    Je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe können im Nordpark an mehreren sogenannten Impfstraßen täglich bis zu 1.000 Menschen geimpft werden. Wenn genügend Impfstoff verfügbar ist, lässt sich die Kapazität auch ausbauen. Die Besucher*innen des Impfzentrums erreichen zunächst die Anmeldung und Registrierung, werden aufgeklärt und über das Vorliegen von Krankheitssymptome befragt, kommen in den Wartebereich und erreichen dann einen der Impfräume. Nach der Impfung bleiben sie noch 30 Minuten in einem Ruheraum, bevor sie das Impfzentrum wieder verlassen.

    Matthias Engel, Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse, der sich seit Anfang 2020 mit der Bewältigung der Pandemie auseinandersetzt, dämpft Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger, dass in dem Impfzentrum schon bald breite Teile der Bevölkerung geimpft werden können: “Wir sind an die Impfstrategie des Bundes und an die Vorgaben des Landes NRW gebunden, die detailliert festlegen wird, welche Personengruppen vorrangig zu impfen sind.” Die betroffenen Personen erhalten eine Einladung ins Impfzentrum.

    Zuallererst versorgen die mobilen Impfteams besonders gefährdete Personen und medizinisch-pflegerisches Personal in Einrichtungen des Gesundheitswesens, in denen eine Impfung durch eigenes Personal nicht möglich ist. Hierzu gehören in erster Linie die Pflegeeinrichtungen. Im Impfzentrum selbst werden zunächst jene besonders gefährdeten Personengruppen geimpft, die in der eigenen Häuslichkeit leben und ausreichend mobil sind (etwa Personen mit bestimmten Lungenkrankheiten, schwerem Diabetes usw.) sowie ambulant tätiges medizinisch-pflegerisches Personal.

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  • Der Weihnachtsmann ist Hörspielfan: schnell Restplatz sichern

    Der Weihnachtsmann ist Hörspielfan: schnell Restplatz sichern

    Alle, die Lust auf ihr eigenes Weihnachts-Hörspiel haben und zwischen 10 und 14 Jahren sind, können jetzt beim Weihnachts-Hörspiel-Special der “Ohrenbibliothek” mitmachen.

    Das geht ganz digital. Die notwendige Technik kann in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden. Das Projekt findet im Rahmen des Programms “Kulturrucksack NRW” statt.

    Am 18. Dezember von 15 bis 18 Uhr sowie am 19. und 20. Dezember von 14 bis 16 Uhr erstellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes ihr eigenes Weihnachtshörspiel. Die Kids agieren dabei selber als Hörspielautoren, Sprecher und Produzenten. Gemeinsam wird der Text für das Hörspiel erarbeitet. Danach werden die Rollen verteilt. Durch kleine Sprechübungen werden die Teilnehmer schnell zu Hörbuchsprechern. Im letzten Schritt wird das Hörspiel digital bearbeitet und mit Geräuschen versehen. Unter der Anleitung eines erfahrenen Hörfunk-Redakteurs erstellen die Teilnehmer so Schritt für Schritt ein eigenes Weihnachtshörspiel. Informationen zum weiteren Vorgehen werden nach Anmeldung per Mail zugeschickt.

    Die Teilnahme am Projekt “Ohrenbibliothek” – gefördert vom Land NRW – ist kostenlos.
    Die jungen Hörspielproduzenten treffen sich virtuell.
    Die Plätze sind begrenzt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

    Anmeldungen unter: OHRENBIBLIOTHEK@MOENCHENGLADBACH.DE

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  • Dr. Bonin: “Geropark wird zum Familienpark”

    Dr. Bonin: “Geropark wird zum Familienpark”

    Nachdem die Baubeschlüsse für die Umgestaltung des Platzes der Republik, des Hans-Jonas-Parks und der Westend-Promenade bereits gefasst sind, greift der Entwurf für den Geropark Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft auf.

    Jetzt wurde der Entwurf zur Umgestaltung des Geroparks in der Bezirksvertretung Nord und im Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt.

    Für letzte Anregungen wird das Quartiersmanagement noch in diesem Jahr eine interaktive Beteiligungs- und Informationsmöglichkeit anbieten, die sowohl draußen als auch digital stattfinden wird.
    Geplant ist, QR-Codes im Park zu verteilen, um Interessierten via Smartphone einen Blick in die Zukunft zu ermöglichen. Zentrale Bausteine sind die Umgestaltung des Geroplatzes, die Vergrößerung des Weihers sowie die Angebotserweiterung für Familien im Park. “Die Neugestaltung des Geroparks ist ein weiterer Schritt, um die Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich zu erhöhen.
    Der Geropark wird zum Familienpark“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. “Die Projekte liegen alle im Zeitplan. Wir werden nächstes Jahr erleben, wie gut die Vorarbeit war und wie die Veränderungen im IHEK-Gebiet Schritt für Schritt sichtbar werden.”

    Die Arbeit des Quartiersmanagements hat sich im Quartier etabliert. In der Zwischenzeit haben sich vier fest installierte und projektbezogene Arbeitskreise mit Anwohnern, Anliegern und weiteren Akteuren gebildet, die regelmäßig tagen und sich zum Stand der Planungen austauschen sowie Konzepte für die zukünftige Nutzung der neuen Parks und Plätze entwickeln. “Die Arbeit ist sehr produktiv. Trotz Corona findet ein enger Austausch statt. Wir nehmen alle Beteiligten mit und profitieren von zahlreichen Ideen und Anregungen”, fasst Dr. Frank Schulz von der Abteilung Stadterneuerung und Stadtentwicklung zusammen.

    Obwohl der Fonds “Aktive Mitwirkung” zu Beginn der Pandemie stark eingeschränkt werden musste, ist das Interesse an diesem Finanzierungsinstrument weiterhin ungebrochen.
    Derzeit sind 16 Projekte mit einem Volumen von rund 90.000 Euro umgesetzt worden. Über das Hof- und Fassadenprogramm konnten von 17 beantragten Maßnahmen bereits neun mit einem Volumen von rund 140.000 Euro zugesagt bzw. umgesetzt werden. “Viele weitere Antragsteller werden derzeit von uns professionell beraten. Das Hof- und Fassadenprogramm kommt bei den Eigentümern gut an”, so Quartiersmanager Frank Jessen. Beim Umbau der Zentralbibliothek sind die Arbeiten zur Schadstoffsanierung bereits in vollem Gange. Die Zentralbibliothek als größtes Bauprojekt im Förderprogramm Soziale Stadt soll mit der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung das soziale Miteinander im Quartier stärken und als hybrider und innovativer Vernetzungsraum ein neuer kultureller Treffpunkt sein. Die Bauarbeiten am Platz der Republik, im Hans-Jonas-Park sowie auf der Westend-Promenade starten in der ersten Hälfte des nächsten Jahres.

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  • Quarantäneverordnung des Landes NRW schafft Klarheit für positiv Getestete und Kontaktpersonen

    Quarantäneverordnung des Landes NRW schafft Klarheit für positiv Getestete und Kontaktpersonen

    Erstmals hat das Land Nordrhein-Westfalen eine Verordnung zu den Quarantäne-Regelungen erlassen, die am 1. Dezember in Kraft getreten ist.

    Ziel der Verordnung ist es, die Bestimmungen für betroffene Bürgerinnen und Bürger landeseinheitlich und klar zu regeln.
    Dies hilft den Betroffenen, die eines positives Testergebnis erhalten haben oder die engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Gleichzeitig erleichtert die Verordnung die Arbeit der Gesundheitsämter, da nun in vielen Fällen keine individuelle Quarantäneanordnung mehr erforderlich ist.

    Hier die wichtigsten Punkte, die in der Quarantäneverordnung geregelt sind:
    Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben, müssen bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in Quarantäne.

    Menschen mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen für zehn Tage nach der Testung in Quarantäne.
    In diesen Fällen bedarf es keines weiteren Quarantänebescheides.
    Das Gesundheitsamt nimmt jedoch mit jedem Betroffenen Kontakt auf und klärt die individuellen Quarantäneregelungen.
    Die Quarantäne endet grundsätzlich erst nach zehn Tagen und auch nur, sofern man mindestens 48 Stunden symptomfrei war.

    Personen, die mit positiv Getesteten im gleichen Haushalt leben, müssen ebenfalls automatisch in Quarantäne.
    Diese Quarantäne dauert in der Regel 14 Tage. Eine Verkürzung ist nur bei Symptomfreiheit mit einem negativen Test ab dem 10. Tag möglich.
    Bei Symptomen besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt.

    Die Regelungen ersetzen die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständigen Behörden vor Ort und entfaltet – solange keine individuelle Quaratäneanordnung durch das Gesundheitsamt festgelegt wurde – die gleiche rechtliche Wirkung einschließlich des Anspruchs auf Lohnersatz nach § 56 Infektionsschutzgesetz.
    Die hierfür erforderliche Quarantänebescheinigung wird durch das Gesundheitsamt erstellt und im Nachhinein übersandt.

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  • Braunkohleausstieg: Öffentliche Beteiligung noch möglich

    Braunkohleausstieg: Öffentliche Beteiligung noch möglich

    Stadt wirbt für Unterstützung zu ihrer Stellungnahme zur vierten Leitentscheidung

    Derzeit läuft die Beteiligung der Öffentlichkeit zur vierten Leitentscheidung zum Fortgang des Braunkohlenabbaus.
    Mit dem Tagebau Garzweiler II, der einen Teil des südlichen Stadtgebiets auskohlt, ist auch Mönchengladbach von den neuen Regelungen betroffen.

    Alle Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher haben bis zum 1. Dezember die Möglichkeit, sich online unter www.leitentscheidung-perspektiven-nrw.de einzubringen. Über die Website können persönliche Stellungnahmen direkt an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen übermittelt werden.

    Leider besteht aufgrund des von der Landesregierung gewählten engen Zeitrahmens nicht die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern eine vom Rat der Stadt Mönchengladbach verabschiedete Stellungnahme zur Verfügung zu stellen.

    Bei der Leitentscheidung von 2016 hatten sich viele Bürgerinnen und Bürger der Stellungnahme der Stadt angeschlossen. “Das hat Eindruck hinterlassen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen, desto stärker ist unsere Position. Den Entscheidern muss klar sein, dass eine ganze Stadt hinter dieser Stellungnahme steht”, fordert Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin zum Mitmachen auf.
    Der Rat wird die Vorlage erst in seiner nächsten Sitzung am 16. Dezember endgültig abstimmen können, aber Interessierte haben schon jetzt die Möglichkeit, die Inhalte der zur Beratung stehenden Stellungnahme aus dem Ratsinformationssystem unter https://bit.ly/2KpIJBk herunterzuladen und für ihre Stellungnahme bis zum 1. Dezember zu nutzen.
    Die Stellungnahme bezieht sich schwerpunktmäßig auf im Zusammenhang mit der Leitentscheidung stehende städtische Belange.
    Darüber hinaus wird es noch direkt nach der Ratssitzung am 16. Dezember die Möglichkeit geben, über die Website der Stadt bis Weihnachten eine Stellungnahme abgeben zu können.

    “Wir haben im Ministerium um eine Fristverlängerung gebeten, der entsprochen wurde. Aber nur unter der Bedingung, dass sich Bürgerinnen und Bürger der städtischen Stellungnahme vollumfänglich anschließen”, erklärt Barbara Weinthal, Leiterin des Fachbereichs Umwelt.

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  • Ulrich Elsen ist neuer Bezirksvorsteher im Stadtbezirk Süd

    Ulrich Elsen ist neuer Bezirksvorsteher im Stadtbezirk Süd

    Ulrich Elsen (SPD) wurde bei der konstituierenden Sitzung der Bezirksvertretung Süd im Rathaus Rheydt gewählt.

    Erster Stellvertreter ist Peter König (FDP), Marcel Klotz (Grüne) setzte sich bei einer Stichwahl gegen Roderich Busch (CDU) durch und ist zweiter Stellvertreter. Eröffnet wurde die konstituierende Sitzung von der Altersvorsitzenden Monika Schuster (SPD).

    Elsen ist seit 1984 für die SPD in der Bezirksvertretung Rheydt-West aktiv und seit 1989 Mitglied im Rat der Stadt.
    Von 1994 bis 1999 war er Vorsitzender des Kulturausschusses und bis 2014 Vorsitzender des Schulausschusses.
    In der vergangenen Wahlperiode war der 67-Jährige Bürgermeister der Stadt. Der ehemalige Lehrer am Gymnasium Gartenstraße und an der Gesamtschule Rheydt-Mülfort tritt als Bezirksvorsteher die Nachfolge von Barbara Gersmann an.

    Elsen betonte in seiner Antrittsrede ein von Respekt geprägtes Miteinander und bot eine konstruktive Zusammenarbeit an. Er wolle gemeinsam mit der Bezirksvertretung aus Visionen Strategien entwickeln und Strategien Realität werden lassen.

    Die Sitzverteilung im Stadtbezirk Süd (19 Sitze):
    CDU: 28,68 Prozent (5 Sitze)
    SPD: 25,69 Prozent (5 Sitze)
    Grüne: 22,71 Prozent (4 Sitze)
    DIE LINKE: 5,28 Prozent (1 Sitz)
    FDP: 5,01 Prozent (1 Sitz)
    AfD: 7,90 Prozent (2 Sitze)
    Die Partei: 3,27 Prozent (1 Sitz).

    Die Bezirksvertreter im Stadtbezirk Süd auf einen Blick:

    Heinen-Dauber, Petra (CDU, Reservelistenplatz 1) Roeske, Joachim (CDU, Reservelistenplatz 2) Busch, Roderich (CDU, Reservelistenplatz 3) Kaumanns, Markus (CDU, Reservelistenplatz 4) Durst, Daniel (CDU, Reservelistenplatz 5)

    Elsen, Ulrich (SPD, Reservelistenplatz 1) Wilms, Nicole (SPD, Reservelistenplatz 2) Schnitzler, Horst (SPD, Reservelistenplatz 3) Schuster, Monika (SPD, Reservelistenplatz 4) Löffler, Tonda (SPD, Reservelistenplatz 5)

    Laws, Melissa (GRÜNE, Reservelistenplatz 1) Schmieder, Thomas (GRÜNE, Reservelistenplatz 2) Vehling-Feinendegen, Susanne (GRÜNE, Platz 3) Klotz, Marcel (GRÜNE, Reservelistenplatz 4)

    Yildirim, Rohat (DIE LINKE, Reservelistenplatz 1)
    König, Peter (FDP, Reservelistenplatz 1)
    Leide, Markus (AfD, Reservelistenplatz 1) Jakobs, Horst (AfD, Reservelistenplatz 2)
    Zabci, Arif Hikmet (Die PARTEI, Reservelistenplatz 1)

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  • Veterinäramt und Feuerwehr wappnen sich gegen Tierseuchen

    Veterinäramt und Feuerwehr wappnen sich gegen Tierseuchen

    Neben den Gefahren für die menschliche Gesundheit durch die Corona-Pandemie treten in Deutschland derzeit auch zwei hochansteckende Tierseuchen auf, die die Gesundheit von Wild- und Nutztieren gefährden.

    Seit September wurden in Brandenburg und Sachsen rund 150 Ausbrüche der Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen festgestellt. In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein grassiert die “hochpathogene aviäre Influenza” (Geflügelpest). Seuchenausbrüche wurden auch in zahlreichen Nachbarstaaten diagnostiziert und führen dort bereits zu drastischen Bekämpfungsmaßnahmen.

    “Als besonders problematisch muss für beide Tierseuchen festgestellt werden, dass die Virusinfektionen über Wildschweine sowie Wildgeflügel übertragen werden und eine sprunghafte Ausbreitungstendenz besitzen. Das Friederich-Loeffler-Institut hat in einer Risikoabschätzung den Eintrag und die Weiterverbreitung beider Tierseuchenerreger als hoch eingestuft und die nachgeordneten Behörden aufgefordert, sich auf mögliche Seuchenausbrüche einzustellen”, berichtet Dr. Ferdinand Schmitz, Leiter des Fachbereichs Tiergesundheit und Lebensmittelüberwachung der Stadt Mönchengladbach.

    Um für einen möglichen Ausbruch von Tierseuchen in unserer Region gewappnet zu sein, organisiert der Fachbereich regelmäßig Krisenübungen mit Unterstützung der Feuerwehr und anderen städtischen Fachbereichen. Gestern (10.11.) wurde mit der Feuerwehr und dem städtischen Gebäudemanagement die Einrichtung eines Logistikzentrums geprobt. Von dort wird bei einem Ausbruch der operative Teil der Tierseuchenbekämpfung organisiert und abgewickelt.

    Voraussetzung für eine erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung ist die Kenntnis über alle Nutztierhaltungen in Mönchengladbach. Der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit bittet deswegen darum, alle noch nicht bekannten Nutzierhaltungen (Schweine, Geflügel, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde) anzuzeigen. Ein entsprechendes Meldeformular befindet sich auf der Homepage der Stadt.

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  • Aktuelle Lage in den Mönchengladbacher Krankenhäusern

    Aktuelle Lage in den Mönchengladbacher Krankenhäusern

    In den vier Mönchengladbacher Krankenhäusern werden aktuell insgesamt 90 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten für Covid-19-Patienten vorgehalten.

    Eine weitere Aufstockung auf insgesamt 134 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit ist innerhalb kurzer Zeit möglich.
    Darüber hinaus haben sich die LVR-Kliniken und die Herzklinik im Hardter Wald bereit erklärt, zur Entlastung der Akutkrankenhäuser weitere Patienten aufzunehmen.

    Fazit: Mönchengladbach ist aktuell gut aufgestellt und bietet noch ausreichend Puffer.

    Aktuelle Lage in den Krankenhäusern: Derzeit werden 73 an CoVid-19 erkrankte Patienten in den Krankenhäusern behandelt, darunter sind 17 Intensivpatienten beatmungspflichtig. Von den 90 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten sind aktuell 24 Betten frei.
    Zum Vergleich: Vor gut einem Jahr waren in Folge der Influenzawelle nahezu alle Kapazitäten auf den Intensivstationen erschöpft.

    Fazit:
    die Entwicklung der Intensiv-Patienten und Patienten, die beatmet werden müssen ist mit aktuell 17 Personen stabil Seit Beginn der Corona-Entwicklung wurden in den vier Krankenhäusern insgesamt 400 Patienten behandelt, von denen inzwischen wieder 319 gesund entlassen werden konnten.

    Es gibt momentan mit 24 freien Intensivbetten noch ausreichend Kapazität für schwer kranke Patienten im Stadtgebiet.
    Die Krankenhäuser sind hier gut aufgestellt und vorbereitet.

    In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass es drei Kategorien an Corona infizierten Patienten in Quarantäne gibt:
    – Die Erkrankung eines an Corona infizierten Patienten macht eine ständige ärztliche Beobachtung erforderlich.
    – Die Erkrankung eines an Corona infizierten Patienten macht etwa aufgrund seiner Vorerkrankung eine intensiv medizinische Behandlung erforderlich.
    – Die Erkrankung eines an Corona infizierten Patienten erfordert eine zusätzliche Beatmung, die – je nach Krankheitsbild –  entweder stundenweise oder über Tage erforderlich ist.

    Hinweis: Ein geringer Prozentsatz der insgesamt an Corona infizierten Patienten (Stand heute: 2488) ist beatmungspflichtig. Dies sind aktuell 17 Patienten in den Mönchengladbacher Krankenhäusern.

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  • Corona-Doppelhaushalt 2021/2022 ist ausgeglichen

    Corona-Doppelhaushalt 2021/2022 ist ausgeglichen

    Die Stadt präsentiert trotz zusätzlicher Haushaltsbelastungen durch die Corona-Pandemie einen ausgeglichenen Entwurf des Doppelhaushalts 2021/2022

    Die Corona-Pandemie hält auch die Stadt Mönchengladbach fest im Griff. Gerade finanzschwache und hoch verschuldete Kommunen, wie die Stadt Mönchengladbach, trifft diese Pandemie mit ihren massiven und dauerhaften fiskalischen Folgewirkungen im städtischen Haushalt schwer.

    Stadtkämmerer Michael Heck

    Trotz vielfältiger Haushaltsbelastungen ist es Kämmerer Michael Heck aufgrund der sogenannten “Bilanzierungshilfe” des Landes NRW gelungen, dem Rat in seiner gestrigen konstituierenden Sitzung (4. November 2020) einen ausgeglichenen Haushalt zur Beratung vorzulegen. Ebenso positiv: Der Entwurf kommt ohne Steuererhöhungen bei den Hebesätzen für die Gewerbesteuer und Grundsteuer aus.

    Der Entwurf zum Doppelhaushalt 2021/2022 weist bei einem Haushaltsvolumen von jeweils mehr als 1,1 Milliarden Euro für 2021 ein positives Jahresergebnis von rund einer Million Euro und für 2022 einen Überschuss von rund drei Millionen Euro aus.

    Dies gelingt nur durch eine gesetzliche Regelung, wonach die finanziellen Corona-Auswirkungen, hier sind insbesondere wegbrechende Steuererträge und Mehrkosten zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nennen, buchhalterisch isoliert werden dürfen.
    Im Jahr 2021 sind dies rund 103 Millionen Euro und im Folgejahr rund 87 Millionen.
    Positiv trägt nicht zuletzt auch die Erhöhung des Bundesanteils an den Kosten der Unterkunft sowie die eigene Konsolidierung von 235 HSP-Maßnahmen mit einem Einsparpotenzial von insgesamt rund 403,5 Millionen Euro zum Haushaltsausgleich bei.

    Haushaltsentwurf folgt strategischer Planung durch Priorisierung von Maßnahmen
    Mit dem Haushaltsplanentwurf 2021/2022 legt die Stadtverwaltung in einer freiwilligen Anlage erstmals einen strategischen Controllingbericht zu ausgewählten Produkten des städtischen Haushalts vor.
    In dieser freiwilligen Anlage werden die Maßnahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+, welche im Etatentwurf berücksichtigt werden konnten, mit ihren Steckbriefen, Zielen und Kennzahlen sowie der jeweiligen Kalkulation zur Maßnahme aufgeführt und sollen den Ratsmitgliedern bei den Etatberatungen zusätzliche Information und Entscheidungshilfen bieten.
    In den beiden Ansatzjahren des Doppelhaushaltes sollen Investitionen in Höhe von etwa 27,5 Mio. Euro in 2021 und 24,4 Mio. Euro in 2022 getätigt werden und somit zur Stärkung der strategischen Leitmotive beitragen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Dieser Haushalt schafft Transparenz, wie wir Mönchengladbach besser machen wollen. Es wird klar, wie wir die Strategie umsetzen wollen und dass wir die Wirkung des Mittel-Einsatzes auch kontrollieren”.
    Schwerpunkte bei den Investitionen liegen in den Bereichen Stadtentwicklung mit (19,3 Mio. Euro in 2021 und 18,3 Mio. in 2022), Schulen (71, Mio. Euro in 2021 und 9,9 Mio. in 2022),
    Radwegeausbau (2 Mio. Euro in 2021 und 2,2 Mio. in 2022) sowie
    Lärm- und Umweltschutz (1,2 Mio. Euro in 2021 und 3,8 Mio. Euro in 2022).  

    Der Trend des Schuldenabbaus der letzten Jahre kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht fortgesetzt werden – das Gegenteil ist der Fall.
    Die Gesamtverschuldung der Stadt wird gemäß vorgelegter Planung von 970,9 Mio. Euro Ende 2019 auf rund 1,175 Mrd. Euro Ende 2025 ansteigen. “Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln”, so zitiert Kämmerer Michael Heck den Dalai-Lama in seiner Haushaltsrede zur Einbringung des Entwurfs für den Doppelhaushalt in der gestrigen konstituierenden Ratssitzung. Diese Entschlossenheit fordert er auch von Bund und Land, da die Kommunen in schwierigen Zeiten mit “zusätzlichen, nachhaltig wirkenden Finanzhilfen in die Lage versetzt werden müssen, aktiv und zielgerichtet gegen die sich weiter verschärfenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu agieren.”
    Die Kommunen sind ein zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen Nachfrage. “Sparen bei laufenden Aufgaben und erst recht bei Investitionen”, so Kämmerer Heck, “wäre angesichts der wirtschaftlichen Rezession aktuell überaus kontraproduktiv. Zudem kann es nicht sein, dass die finanziellen Schäden der Pandemie in den kommunalen Haushalten zunächst “wegisoliert” werden und zukünftige Generationen ab 2025 mit dem Abbau dieser Schäden belastet werden.”

    Haushaltsplanentwurf

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