Autor: PMG

  • Auch in Mönchengladbach heulen am 11. März um 11 Uhr rund 70 Sirenen

    Auch in Mönchengladbach heulen am 11. März um 11 Uhr rund 70 Sirenen

    Um exakt 11 Uhr werden am Donnerstag, 11. März, in Mönchengladbach und in ganz NRW die Sirenen heulen.

    Hintergrund ist ein landesweiter Sirenenprobealarm, bei dem die Städte und Kreise ihre Warnmittel zusätzlich zu den monatlichen Alarmtests überprüfen.

    Neben der technischen Prüfung der Anlagen ist es ein Ziel des Probealarms, die Bevölkerung für die Warnungen zu sensibilisieren. Denn nur wer ausreichend informiert ist, kann sich und anderen in Gefahrensituationen helfen.

    Der Sirenentest beginnt planmäßig um 11 Uhr mit dem Signal “Entwarnung”, einem einminütigen Dauerton. Um 11.06 Uhr folgt das Signal “Warnung”, ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, wodurch die Mönchengladbacher im Ernstfall aufgefordert werden, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Der Probealarm wird um 11.12 Uhr mit einer erneuten “Entwarnung” beendet.

    Die Stadt Mönchengladbach hat im Jahr 2016 begonnen, ein stadtweites Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung bei Großschadensereignissen einzurichten. Inzwischen sind rund 70 Anlagen im Stadtgebiet am Netz. Einen regelmäßigen Probealarm gibt es in Mönchengladbach an jedem ersten Samstag im Monat um 12 Uhr.

    Informationen zum Sirenennetz und zum Verhalten in Notfällen in Mönchengladbach finden Sie auf www.notfallmg.de. Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zum Sirenennetz haben, können sich per E-Mail an Feuerwehr@Mönchengladbach.de wenden.

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  • OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an – „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“ am Mittwoch, 24. März, von 16 bis 18 Uhr

    OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an – „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“ am Mittwoch, 24. März, von 16 bis 18 Uhr

    Am Mittwoch, 24. März, bietet Oberbürgermeister Felix Heinrichs von 16 bis 18 Uhr seine nächste monatliche Telefonsprechstunde “Im Dialog mit dem Oberbürgermeister” an.

    In den Sprechstunden haben die Bürger*innen die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Anregungen direkt an den Oberbürgermeister zu wenden.
    Gesprächswünsche sind zur Vorbereitung der Sprechstunde und mit Benennung des konkreten Themas in einem im Internet unter www.stadt.mg/Tel-Sprechstunde hinterlegten Formular oder telefonisch unter 02161-25 4 25 12 oder 25 4 25 13 bis Freitag, 12. März an die Abteilung Bürgerdialog zu richten.
    Im Vorfeld der Telefonsprechstunde erfolgt eine Rückmeldung, ob das Thema aufgenommen werden kann.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird in der Bürgersprechstunde telefonisch Kontakt zum Gesprächspartner aufnehmen.

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  • Land NRW kündigt zusätzliche Impfstofflieferungen an und legt Fahrplan für Impfangebote in der Prioritätsgruppe 2 fest

    Land NRW kündigt zusätzliche Impfstofflieferungen an und legt Fahrplan für Impfangebote in der Prioritätsgruppe 2 fest

    Mit dem 9. Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid19, der die Kommunen gestern Nachmittag erreichte, legt das Land NRW einen neuen Fahrplan für die Impfangebote der kommenden Wochen fest.

    Zeitgleich wurden zusätzliche Impfstofflieferungen angekündigt.
    So soll die Stadt Mönchengladbach, der bisher für den März wöchentlich rund 1.450 Dosen BionTech für die Altersgruppe 80+ sowie einmalig rund 1.600 Dosen AstraZeneca für Krankenhauspersonal angekündigt war, weitere Lieferungen erhalten:
    Nach der aktualisierten Zuteilungsliste des Landes werden noch in dieser Woche rund 2.200 Dosen AstraZeneca für Berufsgruppen mit hoher Impfpriorität geliefert.
    Ab dem 8. März bis Ende März sollen dann in mehreren Chargen insgesamt rund 2.900 Dosen AstraZeneca für die Einrichtungen der Eingliederungshilfe und rund 4.000 Dosen AstraZeneca für Personal an Grund- und Förderschulen, in der Tagespflege und Kitas bereitgestellt werden.
    Nach dem Erlass können ab sofort auch weitere Personengruppen, die beruflich oder ehrenamtlich regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig sind, Impfangebote gemacht werden. Darunter fallen zum Beispiel hauptamtliche und ehrenamtliche Betreuer*innen.

    Auch allen Personen, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten, dem Personal der Blut- und Plasmaspendedienste sowie den in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren tätigen Personen soll ein Impfangebot gemacht werden.

    Einrichtungen, die in Mönchengladbach tätig sind, und in den aufgeführten Berufsfeldern arbeiten, können sich bei der Koordinierungsgruppe des Impfzentrums per E-Mail registrieren lassen. Die E-Mail Adresse lautet: impftermine-berufsgruppen@moenchengladbach.de.

    Weitere Berufsgruppen und Einrichtungen erhalten Impfangebote ab dem 8. März.

    Nach dem Ministererlass kann das Impfzentrum ab dem 8. März Beschäftigten in Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen in der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Jugendhilfe Impftermine anbieten.
    Anspruch auf die Impfung haben neben Lehrkräften, Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen auch weitere Beschäftigte, die regelmäßig in den genannten Einrichtungen und Schulen tätig sind, wie zum Beispiel Integrationshelfer*innen, Sozialarbeiter*innen OGS-Personal an Grundschulen und Personen, die in der Frühförderung arbeiten.

    Ebenfalls ab dem 8. März werden mobile Impfungen in den (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe koordiniert. Die Impftermine sollen vorwiegend in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung stattfinden.

    Darüber hinaus soll ab dem 8. März Polizeikräften, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung einem hohen Infektionsrisiko durch regelmäßigen Bürgerkontakt ausgesetzt sind, ein Impfangebot gemacht werden.
    Priorität hat dabei die Impfung von Einsatzhundertschaften.
    Die von der Regelung betroffenen Einrichtungen werden in den nächsten Tagen von der Koordinierungseinheit des Impfzentrums kontaktiert, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

    Arbeitgeberbescheinigung
    Um den kommunalen Impfzentren bei der Vielzahl der zwischenzeitlich impfberechtigten Berufsgruppen die Prüfung des Impfanspruchs zu erleichtern, hat das Land NRW eine Arbeitgeberbescheinigung als Vordruck bereitgestellt, der auf der Webseite des MAGS NRW unter https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/arbeitgeberbescheinigung_schutzimpfung.pdf  heruntergeladen werden kann.

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  • Baustart für Brücke Viersener Straße: Vollsperrung ab 8. März

    Baustart für Brücke Viersener Straße:
    Vollsperrung ab 8. März

    Der Teilneubau des Brückenbauwerkes an der Viersener Straße beginnt. Ab Montag, 8. März, wird die Brücke über die Hermann-Piecq-Anlage voraussichtlich für sechs Monate gesperrt.

    Dafür muss der Kfz-Verkehr großräumig über den Schürenweg, Kaldenkirchener Straße, Bismarckstraße, Rathenaustraße, Fliethstraße, Speicker Straße, Hittastraße, Waldnieler Straße, Metzenweg, Nicodemstraße und Marienburger Straße umgeleitet werden. Im Rahmen von Bauwerksprüfungen wurden Ende 2019 Schäden festgestellt, die die Tragfähigkeit der Brücke beeinträchtigen. Derzeit gilt eine Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge mit mehr als 30 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.

    Die Umleitungsbeschilderung sowie die vorbereitenden Markierungsarbeiten und Anpassung der Ampelanlagen erfolgen bereits ab dem kommenden Wochenende.
    Auch der ÖPNV muss umgeleitet werden: Die Linien 008, 009, 010 und 019 werden stadteinwärts über die Viersener Straße, Ludwig-Weber-Straße, Sternstraße, Waldhausener Straße und Aachener Straße geführt. Stadtauswärts fahren die Linien über die Aachener Straße, Waldhausener Straße, Marktfeldstraße und Lindenstraße. Die Linie 005 fährt über die Sternstraße, Waldhausener Straße, Aachener Straße, Sandradstraße und Viersener Straße wieder zurück zur Aachener Straße, Waldhausener Straße und Sternstraße. Um die Marktfeldstraße zu entlasten, gibt es in dieser Zeit eine Einbahnstraßen-Regelung von der Dülkener Straße bis zur Lindenstraße.
    Die Parkanordnung auf der Ludwig-Weber-Straße wird aufgrund des Linienverkehrs und des Krankenhausbetriebes geändert. Um die erforderlichen Straßenbreiten zu gewährleisten, werden aus den Schrägparkplätzen Längsparkplätze. Die Ampelanlagen auf den Umleitungsstrecken werden für die Bauzeit angepasst, um einen möglichst reibungslosen Verkehrsbetrieb zu ermöglichen. Der Radweg auf der Hermann-Piecq-Anlage muss während der Bauzeit ebenfalls gesperrt werden. Eine Radverkehrsführung ist über die Kyffhäuserstraße, Barbarossastraße, Staufenstraße, Ferdinandstraße und Parkstraße vorgesehen. Die Gegenrichtung erfolgt über die Mozart- bzw. Beethovenstraße, über die Brücke Bettrather Straße zur Staufenstraße und Kyffhäuserstraße. Die Ludwig-Weber-Straße erhält einen temporären Schutzstreifen für Radfahrer.

    Der ADFC Mönchengladbachbach hatte zur Umleitung des Radverkehrs Vorschläge eingebracht, die in der Umleitung berücksichtigt wurden. “Die Brücke Viersener Straße ist eine innerstädtische und stark frequentierte Verkehrsachse. Mit der Vollsperrung der Brücke lassen sich Verkehrseinschränkungen leider nicht vermeiden und wir bitten um Geduld und Verständnis. Wir behalten den Verkehrsfluss aber im Blick. Sollten wir während der Bauphase feststellen, dass es irgendwo massiv hakt, werden wir versuchen, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen”, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.
    Die Stadtverwaltung ist für Betroffene erreichbar per Mail unter brueckenbau@moenchengladbach.de.

    Die Vollsperrung der Brücke Viersener Straße wurde im Mai 2020 vom damaligen Planungs- und Bauausschuss beschlossen. Die Bezirksvertretung Nord wurde im November 2020 über das Umleitungskonzept informiert. Darüber hinaus wurden im betroffenen Stadtgebiet mehr als 7.500 Flyer verteilt, die über die veränderte Verkehrsführung informieren.

    Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Überbauten beläuft sich auf rund 4,5 Millionen Euro, davon wurden rund drei Millionen Euro auf Grundlage der Förderrichtlinie zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden, Gemeindeverbände und Kreise nach den Förderrichtlinien Kommunaler Straßenbau bewilligt.
    Am Mittwoch, 3. März, bis voraussichtlich Freitag, 5. März, wird die Roermonder Straße vollgesperrt, um den letzten Schritt zur Fertigstellung der Straße in Angriff nehmen zu können. Um die Asphaltschicht auftragen zu können, ist der Straßenabschnitt Nicodemstraße bis Am Ringerberg (erster Bauabschnitt) und Am Ringerberg bis Höhe Roermonder Straße 10 (zweiter Bauabschnitt) nicht befahrbar. Die Buslinien 008, 009, 010 und 019, die aufgrund des anstehenden Brückenumbaus Viersener Straße über die Hermann-Piecq-Anlage umgeleitet werden müssen, werden dann ab 8. März über die dann fertiggestellte Roermonder Straße/Dülkener Straße geführt.

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  • Feuerwehrchef verabschiedet sich in den Ruhestand

    Feuerwehrchef verabschiedet sich in den Ruhestand

    Jörg Lampe, Leitender Branddirektor und langjähriger Chef der Mönchengladbacher Feuerwehr, verabschiedet sich Ende Februar in den Ruhestand.

    Seit 1998, also mehr als zwei Jahrzehnte, hat der gebürtige Westfale die Mönchengladbacher Wehr, zur der rund 430 Berufsfeuerwehrleute, 500 aktive Freiwillige, 120 Jugendfeuerwehrleute, 16 Kinder und 300 Ehemalige gehören, geleitet. Am 1. März übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Dirk Schattka, den der Rat der Stadt Mönchengladbach bereits im Dezember zum Nachfolger von Lampe bestellt hat.

    Feuerwehrchef Jörg Lampe mit Dezernent Matthias Engel

    Geboren 1963 in Kamen/Westfalen, hat Jörg Lampe, der aus einer Bergarbeiterfamilie stammt, zunächst ein Studium zum Bergbauingenieur absolviert, bevor er sich 1989 beruflich für die Feuerwehrlaufbahn entschied. Einige Jahre Erfahrung hatte er da bereits bei der Freiwilligen Einheit seines Heimatortes gesammelt. 1992 kam Lampe dann zur Stadt Mönchengladbach, wo er bald stellvertretender Leiter und schließlich 1998 Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes wurde.

    “Die Feuerwehr gehört zu den wichtigsten Einrichtungen unserer Stadt. Brände, Unglücke, Unfälle und medizinische Notfälle gehören leider in einer Großstadt zur Tagesordnung und stellen hohe Anforderungen an unsere Feuerwehrleute, aber ganz besonders auch an ihre Leitung. Diese Verantwortung hat Jörg Lampe 23 Jahre lang mit Kompetenz und Herzblut getragen. Dabei ist er immer bodenständig, ehrlich und menschlich geblieben. Die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Kolleginnen und Kollegen, konnten sich immer blind auf ihn verlassen. Jörg Lampe hat die Feuerwehr auch in schwierigen Zeiten durch sicheres Fahrwasser geführt und dafür gesorgt, dass sein Nachfolger eine motivierte und gut aufgestellte Truppe übernehmen kann. Ich danke ihm im Namen der gesamten Stadt dafür, dass er sich stets für die Sicherheit der Menschen, die hier leben, eingesetzt hat.” So würdigt Oberbürgermeister Felix Heinrichs den scheidenden Feuerwehrchef.

    Lampe, der Mönchengladbach und seinem Stadtteil Giesenkirchen auch als Pensionär erhalten bleibt, freut sich in Zukunft mehr Zeit für sich, die Familie und sein großes Hobby, die Kaninchenzucht, zu haben. Sein Herz für die niedlichen Haustiere hat er bereits im Alter von vier Jahren entdeckt, als er von seinem Großvater in die Geheimnisse der Kaninchenzucht eingeweiht wurde.

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  • Sportanlage Radrennbahn wieder geschlossen

    Sportanlage Radrennbahn wieder geschlossen

    Die Sportanlage Radrennbahn ist ab morgen, 26. Februar, wieder geschlossen.

    Seit der Öffnung Anfang der Woche kommt es auf der Anlage fortdauernd zu Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung. Abstände werden nicht eingehalten, und Sport wird in größeren Gruppen betrieben. Auch mehrfache Kontrollen und gezielte Ansprachen der Nutzerinnen und Nutzer haben keine Verbesserung der Zustände gebracht. Daher muss die Anlage nun leider wieder geschlossen werden.

    Die Stadtverwaltung appelliert an die Nutzenden von Außensportanlagen, sich im Interesse aller an die Regeln zu halten.
    Dazu gehören unter anderem die Beschränkung der Zahl der gemeinsam Sport treibenden Personen und das Abstandsgebot von fünf Metern.
    Nur dann kann das Angebot, die Sportanlagen wenigstens für den für den Individualsport wieder zur Verfügung zu stellen, aufrechterhalten werden. Die Verwaltung weist noch darauf hin: Wer geschlossene Anlagen betritt, begeht Hausfriedensbruch.

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  • Impfzentrum beginnt am 1. März den Zweischicht-Betrieb

    Impfzentrum beginnt am 1. März den Zweischicht-Betrieb

    Drei Wochen nach dem Start des Impfzentrums Mönchengladbach (Am Nordpark 260) beginnt am 1. März wie geplant der Zweischicht-Betrieb an den bisher vier Impfstraßen. 

    Dann wird das Impfzentrum an sieben Tagen pro Woche von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein. Die Erweiterung der Kapazität ist notwendig, weil ab der kommenden Woche Impfberechtigte ihren zweiten Impftermin wahrnehmen können. Aber es gibt auch einen weiteren Grund, warum sich Stadtverwaltung, Feuerwehr und Kassenärztliche Vereinigung und die unterstützenden Hilfsorganisationen auf deutlich mehr Betrieb im Impfzentrum vorbereiten: Das Land NRW stellt den Städten und Kreisen ab März mehr Impfstoff zur Verfügung: Im März sollen pro Woche rund 1.450 Dosen BionTech geliefert werden. Außerdem sind weitere Lieferungen von AstraZeneca Impfstoff, zum Beispiel für Beschäftigte in Krankenhäusern und bei ambulanten Diensten angekündigt.

    “Dass der AstraZeneca-Impfstoff, wie manchmal behauptet, ein Ladenhüter ist, konnten wir hier in den vergangenen Tagen nicht feststellen. Ganz im Gegenteil: Fast alle vergebenen Termine wurden wahrgenommen. Die Drähte unserer Terminhotline für niedergelassene Ärzt*innen und Angehörige anderer Berufsgruppen, die nach der aktuellen Impfverordnung zur Priorität 1 gehören, glühen”, berichtet Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Inzwischen sind in Mönchengladbach rund 11.600 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft worden: 

    Seit dem 8. Februar haben 2.763 Personen im Alter über 80 oder Personen aus dem Kontingent für besonders gefährdete Berufsgruppen (Priorität 1) im Impfzentrum Mönchengladbach eine Impfung mit dem Vakzin von BionTech/Pfizer erhalten.

    Darüber hinaus wurden dort seit dem 10. Februar 1.130 Personen aus dem Kontingent für besonders gefährdete Berufsgruppen (Priorität 1) mit dem AstraZeneca Impfstoff versorgt.

    In den stationären Pflegeeinrichtungen wurden von den mobilen Impfteams bis heute 4.500 Bewohner*innen und Beschäftigte (Erst- und Zweitimpfung) geimpft.

    In den Mönchengladbacher Kliniken haben bisher 3.213 Beschäftigte mit hohem Erkrankungsrisiko die Impfung erhalten. 

    Die Stadt Mönchengladbach erwartet, dass in wenigen Wochen noch deutlich mehr Menschen Termine im Impfzentrum bekommen können. “Darauf wollen wir vorbereitet sein. Deshalb haben wir schon mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt begonnen. Bis Anfang April sollen zwei weitere Impfstraßen in dem bisher noch ungenutzten Gebäudeflügel eingerichtet werden”, erläutert Felix Heinrichs.

    Wie erhalten Impfberechtige einen Termin?

    Weiterhin haben Personen, die 80 Jahre oder älter sind, die Möglichkeit, sich auf der Internetseite www.116117.de für die Impfung anzumelden, oder Termine über die kostenlose Telefonnummer 0800 116 117 01 zu vereinbaren. Sie erhalten dann eine schriftliche Terminbestätigung für die Impfung und die Wiederholungsimpfung und weitere Unterlagen. Dazu gehört ein Aufklärungsbogen und eine Einverständniserklärung.

    Personen, die zu den Berufsgruppen gehören, die nach der aktuellen Impfverordnung mit höchster Priorität geimpft werden sollen, aber auch Institutionen, Praxen und Unternehmen, die solche Personen beschäftigen, können sich an die E-Mail-Adresse Impftermine-Berufsgruppen@moenchengladbach.de wenden. Von der Koordinierungseinheit der Feuerwehr werden dann Impfangebote organisiert.

    Wichtig: Am Impfzentrum selbst werden keine Termine vergeben. Nur wer telefonisch oder online einen Termin vereinbart hat, wird geimpft.  Die Zahl der im Impfzentrum vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt sein.

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  • Rathaus der Zukunft: Rat der Stadt entscheidet über weiteres Vorgehen

    Rathaus der Zukunft: Rat der Stadt entscheidet über weiteres Vorgehen

    Veränderte Rahmenbedingungen sollen in der Planung berücksichtigt werden.

    Die Planungen für das Rathaus der Zukunft mg+ gehen in die nächste Phase.
    In den Fachausschüssen wird ab nächster Woche eine Beratungsvorlage mit acht strategischen Entscheidungspunkten vorgestellt, die dem Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung am 25. März zum Beschluss vorgelegt werden. Mit diesen Beschlüssen können die Planungen weiter konkretisiert werden.

    Veränderungen der äußeren Rahmenbedingungen, die unter anderem durch die Pandemie und den Wegfall von Karstadt hervorgerufen wurden, haben dazu geführt, dass nun eine optimierte Lösung vorgeschlagen wird. “Der Siegerentwurf ist so robust und flexibel, dass er auf die Veränderungen reagieren kann. Darüber hinaus sind Vorschläge wie die Durchlässigkeit des Glasriegels durch zwei Gänge mit in die Planung eingeflossen. Diese Beschlussvorlage setzt genau da an, damit wir einen entscheidenden Schritt weiterkommen”, erklärt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Auch für Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin haben sich die Rahmenbedingungen verändert, die in den Planungen berücksichtigt werden müssen: “Karstadt war im Siegerentwurf ein fester Bestandteil der Planungen. Jetzt stehen die Flächen für eine andere Nutzung zur Verfügung. Darüber hinaus können wir die Anzahl der Arbeitsplätze aufgrund neuer Entwicklungen weiter reduzieren. Das führt zu der Frage, ob wir nicht an anderer Stelle Flächen reduzieren und damit auch Kosten senken können.”

    Um die nächsten Planungsschritte einzuleiten, werden dem Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung daher folgende Beschlusspunkte vorgelegt:

    Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung wird beauftragt, mit der EWMG Verhandlungen zu einem möglichen Ankauf der im EWMG-Eigentum befindlichen Flächen des Karstadt-Gebäudes aufzunehmen. Darauf aufbauend werden diese Flächen mit in die städtischen Planungen integriert. Eine Verlagerung der Stadtteilbibliothek Rheydt soll mit in die Planungen aufgenommen werden – und zwar in der ehemaligen Karstadt-Fläche im Erdgeschoss. “Das neue Rathaus soll ein Ort der Begegnung sein – auch außerhalb der Öffnungszeiten. Die Stadtteilbibliothek im Erdgeschoss ist eine Anlaufstelle, die diese Funktion – vielleicht mit einem erweiterten Angebot – erfüllen kann”, so der Oberbürgermeister.

    Die fachliche Betrachtung hat gezeigt, dass das Gesundheitsamt am jetzigen Standort “Am Steinberg” am besten aufgehoben ist. Der Bereich der Jugendhilfen soll auf Beschluss zur Entsäulung der Jugendhilfe weiter ein dezentrales Angebot vorhalten. Die aus der Pandemie hervorgehenden Erkenntnisse – durch eine noch stärkere Nutzung des “Home Office” und eine veränderte Mobilität – werden in der weiteren Planung Berücksichtigung finden. Beschließt der Rat der Stadt die ersten sieben Entscheidungspunkte, kann als achter Punkt das Architekturbüro sop als Sieger des Architektenwettbewerbes mit der Vertiefung der Planung beauftragt werden.

    Die Rahmenbedingungen haben sich verändert, aber die Zielsetzung bleibt gleich. Statt 26 Einzelstandorte zu sanieren, ist ein neues und nachhaltiges Rathaus nach aktuellem Stand die wirtschaftlichere Lösung. Die jetzt vorgeschlagene vertiefte Planung wird die letzten Daten liefern, um eine abschließende Wirtschaftlichkeitsberechnung zu erstellen, die die Bedingung für den Bau- und Investitionsbeschluss ist.

    Im neuen Rathaus sollen neue Arbeitswelten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen und ein neues Servicekonzept umgesetzt werden. Das Rathaus der Zukunft mg+ bleibt weiterhin ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Innenstadt Rheydt.

    Beschließt der Rat der Stadt die Vorlage, sollen die Ergebnisse dieser “Konkretisierungsphase” bis zum dritten Quartal 2021 präsentiert werden.

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  • „Weitere Öffnung wäre fahrlässig“

    „Weitere Öffnung wäre fahrlässig“

    Oberbürgermeister spricht sich in Absprache mit Land NRW für Zurückhaltung aus.

    In Mönchengladbach wird es vorerst über die neue Coronaschutzverordnung hinaus, die ab Montag in Kraft tritt, keine zusätzlichen Lockerungen geben.
    Mönchengladbach weist zwar seit über zehn Tagen einen Inzidenzwert unter 50 aus und lag auch einige Tage unter 35, allerdings lasse die unsichere Lage nicht zu, weitergehende Maßnahmen zu beschließen.

    Das ist das Ergebnis der Beratungen zwischen Stadtspitze und Land. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) sieht keine Veranlassung für eine Lockerung, da auch dort die aktuelle Stagnation der Zahlen mit Sorge beobachtet wird. Grundsätzlich sehe das Ministerium die Gefahr eines Hin- und Her-Wechselns zwischen Lockerung und Verschärfung, so der Oberbürgermeister. Und das müsse vermieden werden.

    “Die Haltung in NRW ist eindeutig: Es darf nicht zu einem Tourismus zwischen den Städten und damit einer unkontrollierten Verbreitung kommen. Die Mutationen des Virus sind zusätzliche Risiken, den wir nicht unterschätzen dürfen. Alles andere wäre fahrlässig. Wir dürfen und werden vor diesem Hintergrund keine Sonderrolle einnehmen.”

    Der erste Bürger der Stadt bedankt sich bei allen Bürgerinnnen und Bürgern für die Disziplin in der Einhaltung der Regeln:

    “Die niedrigen Werte sind ein Verdienst aller, die sich an die Spielregeln halten”. Mit Blick auf das Wetter mit frühlingshaften Temperaturen ruft er alle Menschen auf, den Mund-Nasenschutz zu tragen und Abstand zu halten. “Wir haben es alle in der Hand, die Werte zu halten, besser noch abzusenken. Wir alle sind durch den Lockdown extrem belastet. Das gilt gerade für diejenigen, deren Geschäfte geschlossen oder deren Berufstätigkeit eingeschränkt sind”, so Heinrichs, der bei dieser Gelegenheit erneut auf die Beratungs- und Unterstützungsangebote für Corona-Hilfen hinweist.

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  • Friedensprojekt Europa?

    Friedensprojekt Europa?

    Ist der stabile Friede in Europa gefährdet?

    Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben?

    Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.

    Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

    Der kostenlose Livestream per Zoom über die Volkshochschule beginnt, Donnerstag, 04. März um 19.30 Uhr.

    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Schienenverkehr soll in der Region gestärkt werden – Schulterschluss für S28-Verlängerung

    Schienenverkehr soll in der Region gestärkt werden – Schulterschluss für S28-Verlängerung

    Gemeinsam mit dem Landrat des Kreises Viersen, der Bürgermeisterin der Stadt Viersen und dem Bürgermeister der Stadt Willich hat sich Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs bei einem Treffen darauf verständigt, sich gegenseitig bei Projekten im Schienenpersonennahverkehr zu unterstützen.

    Für alle Beteiligten ist der Ausbau des Schienenverkehrs ein Gewinn für die Region und ein wichtiger Beitrag zur dringend erforderlichen Verkehrswende.

    Ein Thema war auch die Westverlängerung der S28 vom Kaarster See bis zum Viersener Bahnhof.
    Eine gemeinsame Absichtserklärung wird nun von den beteiligten Fachabteilungen der Städte bzw. des Kreises ausgearbeitet und dann den eigenen Gremien der Städte bzw. des Kreises zur Beschlussfassung vorgelegt.

    “Ich freue mich, dass wir uns in konstruktiven Gesprächen auf der Zielgeraden zu einer gemeinsamen Lösung für den Ausbau der Schienenanbindung für den Niederrhein befinden. Ob S6, S8, S28 oder RE 13 – viele Projekte tragen zu einer Stärkung unserer Region bei. Nun muss noch an den Details für den Letter of Intent gefeilt werden, so dass sich am Ende die Interessen der Partner wiederfinden und eine Übereinkunft getroffen werden kann, die für alle gut und zukunftsweisend ist”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

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  • Rat delegiert Entscheidungsbefugnisse auf den Hauptausschuss

    Rat delegiert Entscheidungsbefugnisse auf den Hauptausschuss

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs hat die Fraktionen gestern darüber informiert, dass der Landtag eine Verlängerung der pandemischen Lage von landesweiter Tragweite für weitere zwei Monate beschlossen hat. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen zur Delegation der Entscheidungsbefugnisse vom Rat auf den Hauptausschuss vollständig erfüllt.

    Bereits im Vorfeld hatten sich die Mitglieder des Rates mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit (57 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen) angesichts der Pandemie für dieses Vorgehen ausgesprochen.

    Für den weiteren Verlauf der Sitzungen in diesem Ratszug bedeutet dies: Die Sitzung des Hauptausschusses am 2. Februar entfällt. An Stelle des Rates tagt der Hauptausschuss am Dienstag, 9. Februar, um 17 Uhr im Kaisersaal des Hauses Erholung.

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  • Johanne Bohl ist neue Klimaschutzmanagerin der Stadt

    Johanne Bohl ist neue Klimaschutzmanagerin der Stadt

    Ein Schwerpunkt des bayerischen Neuzugangs ist der European Energy Award (EEA)

    Die 30-Jährige Geoökologin hat nach ihrem Masterstudium in Bayreuth mit dem Schwerpunkt Klima am Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau für die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau gearbeitet und freut sich auf die neue Herausforderung. “Wir freuen uns sehr, dass wir diese wichtige Stelle Anfang des Jahres wiederbesetzen konnten. Johanne Bohl wird den begonnenen Weg, den Klimaschutz auf städtischem Maßstab umzusetzen, fortsetzen”, freut sich Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Umweltdezernent, über die Neuverpflichtung.

    “Ich wollte mich beruflich verändern. Strukturell ist Mönchengladbach anders geprägt, der Aufgabenbereich hier viel umfangreicher. In Fragen des Klimaschutzes hat Mönchengladbach schon viel auf den Weg gebracht. Dazu kommen weitere spannende Projekte, die ich begleiten darf”, so der Neuzugang aus dem Frankenland, der sich zuletzt im Ausschuss für Umwelt und Mobilität vorgestellt hat. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird beispielsweise der European Energy Award (EEA) sein.

    Um das städtische Engagement im Klimaschutz dauerhaft abzusichern und zu dokumentieren, strebt die Stadt eine Gold-Zertifizierung an.
    Seit 2018 nimmt die Stadt am Zertifizierungsprozess teil.
    Der EEA ist ein internationales Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für den kommunalen Klimaschutz.

    In Mönchengladbach hat sich die Klimaschutzmanagerin schon gut eingelebt. “Abgesehen von der Gladbacher Borussia kannte ich die Stadt vorher nicht, bin aber überrascht, wie grün die Stadt trotz ihrer Größe ist”, erklärt Johanne Bohl. Richtig kennengelernt habe sie die Stadt aber noch nicht. “Im Lockdown kann man leider nicht auf Erkundungstour gehen, aber dafür habe ich die Möglichkeit, mich intensiv in die neuen Aufgabengebiete einzuarbeiten.”
    Als kommunikativer Mensch möchte die neue Klimaschutzmanagerin nach der Pandemie mit vielen Menschen ins Gespräch kommen.
    “Der Klimawandel ist überall deutlich spürbar. Wer etwas zum Klimaschutz beitragen will, muss handeln. Jeder kann etwas dafür tun.”

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  • #WeRemember – Kampagne zum internationalen Holocaust-Gedenktag

    #WeRemember – Kampagne zum internationalen Holocaust-Gedenktag

    Der 27. Januar ist seit 2006 der internationale Holocaust-Gedenktag. Dieses Jahr jährt sich die Befreiung des Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, welche die Grundlage dieses Tages darstellt, zum 76. Mal.

    Auch in aktuellen Krisenzeiten, in denen die Welt gegen Covid-19 kämpft, werden erneut Juden und andere Minderheiten von Verschwörungstheoretikern zu den Sündenböcken der Lage erklärt. Dies ist für viele Menschen beängstigend und generell besorgniserregend.

    Die Geschehnisse von damals sind nicht in Vergessenheit geraten und sollen durch die Kampagne des World Jewish Congress (WJC) #WeRemember in den Köpfen der Menschen präsent gehalten werden, damit einem erneuten Völkermord keine Basis durch allgemeines Schweigen geboten wird. An der Kampagne kann jeder Nutzer sozialer Medien teilnehmen, indem die Worte ‚We Remember‘ auf ein Blatt Papier geschrieben werden und ein Foto mit diesem Blatt auf Facebook, Instagram, Twitter etc. hochgeladen wird. Das Foto wird mit dem Hashtag #WeRemember versehen und so Teil der Bewegung.

    Auch Oberbürgermeister Felix Heinrichs beteiligt sich an der Kampagne.
    “Der Holocaust hat auch vor Mönchengladbach keinen Halt gemacht. Insgesamt 481 jüdische Bürger der Stadt wurden vom Hauptbahnhof aus in Ghettos und Vernichtungslager transportiert. An die Schicksale dieser Menschen erinnern heute 295 Stolpersteine an 88 Stellen im Stadtgebiet. Daher begrüße ich die Kampagne sehr und hoffe, dass sich möglichst viele Menschen daran beteiligen. Ich sage ganz deutlich: Jede oder jeder, der versucht, unser gelingendes Miteinander in Mönchengladbach durch Hass, Hetze oder andere Formen der Menschenfeindlichkeit zu stören, wird bei mir auf entschiedenen Widerstand treffen”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

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  • OB Felix Heinrichs bietet Telefonsprechstunde an

    OB Felix Heinrichs bietet Telefonsprechstunde an

    „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“ am Mittwoch, 27. Januar, von 16 bis 18 Uhr

    Was bewegt die Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher in ihrer Stadt?

    Eine Frage, die Oberbürgermeister Felix Heinrichs besonders interessiert und die entscheidend ist für die Vitusstadt.
    “Ich habe mein Amt angetreten mit dem Anspruch, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wo der Schuh drückt, aber gerne auch, was gerade gut ankommt. Wo sind wir bereits auf einem guten Weg, und welche Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Stadt können wir gemeinsam gestalten?”, so der Oberbürgermeister.

    Da die aktuelle Corona-Pandemie allerdings Zusammenkünfte und Treffen in gewohnter Form nicht zulässt, starten am Mittwoch, 27. Januar, von 16 bis 18 Uhr unter dem Motto “Im Dialog mit dem Oberbürgermeister” Telefonsprechstunden, die er zukünftig einmal im Monat anbieten wird und die, sobald es die Situation zulässt, auch in Präsenzform im Rathaus Abtei stattfinden werden.

    Weitere Formate in der Dialog-Reihe sollen folgen. In den Sprechstunden haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Anregungen direkt an den Oberbürgermeister zu wenden. Gesprächswünsche sind zur Vorbereitung der Sprechstunde mit Benennung des konkreten Themas in einem im Internet unter www.stadt.mg/Tel-Sprechstunde hinterlegten Formular oder telefonisch unter 02161- 25 4 25 12 oder 25 4 25 13 bis zum 22. Januar an die Abteilung Bürgerdialog zu richten.

    Im Vorfeld der Telefonsprechstunde erfolgt eine Rückmeldung, ob das Thema aufgenommen werden kann.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird in der Bürgersprechstunde telefonisch Kontakt zum Gesprächspartner aufnehmen.

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  • IG BAU: Es gibt zu wenige  Seniorenwohnungen

    IG BAU: Es gibt zu wenige Seniorenwohnungen

    In Mönchengladbach wächst die Generation Ü65 bis 2035 um 25 Prozent.

    Immer mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum? In Mönchengladbach könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 67.700 anwachsen – das sind 25 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 26 Prozent (2017: 21 Prozent). Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft – und fordert mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen in der Stadt ist für die rasant wachsende Generation Ü65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Uwe Orlob.

    Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf spricht von einer „demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei der altersgerechten Sanierung bestehender Wohnungen sei der Nachholbedarf groß. „Wenn die Rentner-Generation nicht stärker berücksichtigt wird, droht vielerorts schon in einigen Jahren eine graue Wohnungsnot“, betont Orlob. Dieses Problem werde bereits jetzt durch die Corona-Pandemie verschärft, weil gerade ältere Menschen einen Großteil des Tages zuhause verbringen müssten.

    Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) biete mit ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen“ zwar Zuschüsse und Kredite. Das Fördervolumen von 150 Millionen Euro in diesem Jahr reiche aber nicht aus, kritisiert die IG BAU. Der Bund müsse die Förderung mindestens verdoppeln, um das Senioren-Wohnen voranzubringen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus: Laut Haushaltsplan stehen für die altersgerechten Sanierung im nächsten Jahr nur noch 130 Millionen Euro zur Verfügung. Am Ende stehe die Lebensqualität Tausender Menschen in Mönchengladbach auf dem Spiel. „Es kann nicht sein, dass ein Rentner nur deshalb ins teure Pflegeheim muss, weil eine ambulante Betreuung an der seniorengerechten Ausstattung der eigenen Wohnung scheitert“, macht Orlob deutlich.

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  • Corona-Impfungen in Mönchengladbach haben begonnen

    Corona-Impfungen in Mönchengladbach haben begonnen

    Heute (Sonntag, 27. April) sind die ersten 110 Altenheimbewohner*innen und Pflegekräfte in Mönchengladbach im Haus Bungeroth gegen das Coronavirus geimpft worden.

    Der Impfstoff der Firma BionTech war am Samstag vom Land NRW direkt an das Altenheim des Diakonischen Werkes mit rund 70 Bewohner*innen geliefert worden.

    Felix Heinrichs, Oberbürgermeister von Mönchengladbach

    Für Oberbürgermeister Felix Heinrichs ist mit dem Impfstart die Hoffnung verbunden, dass der Kampf gegen die Pandemie nun einen entscheidenden Schritt vorankommt: “Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie anfällig gerade Pflegeeinrichtungen gegen das Virus sind. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen für Bewohner*innen und Angehörige gelingt es dem Virus immer wieder, Schlupflöcher zu finden – mit teils dramatischen Folgen für betagte und stark vorerkrankte Bewohner*innen.” Deshalb sei es richtig, sich in der ersten Phase der Impfkampagne vor allem auf Pflegeeinrichtungen und Pflegepersonal zu konzentrieren. “Dabei werden wir die Krankenhäuser, die in der Pandemie ebenfalls eine Schlüsselrolle haben, nicht aus den Augen verlieren”, so Heinrichs weiter.

    Susanne Claßen, Einrichtungsleiterin im Haus Bungeroth, war auf die Premiere in ihrem Haus gut vorbereitet. Für die Impfungen hatte sie Stefan Jacobs gewonnen, der die Einrichtung als Kooperationsarzt regelmäßig medizinisch betreut. Jacobs wurde von einem mobilen Impfteam der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein unterstützt. Das sorgte auch für die Aufbereitung des Impfstoffs vor Ort. Der kam per Spedition als tiefgekühltes Konzentrat im Pflegeheim an der Steinmetzstraße an, musste hier über Nacht im Kühlschrank gelagert, aufgetaut und heute Vormittag für die Impfungen mit Kochsalzlösung verdünnt werden.

    So aufbereitet kann der Impfstoff sechs Stunden lang verabreicht werden. Doch so lange benötigte das Team im Haus Bungeroth nicht. Schon gegen 13 Uhr waren alle, die sich impfen lassen wollten, versorgt.

    Weitere Lieferungen des Impfstoffs hat das Land NRW für Ende Dezember und Mitte Januar angekündigt. Diese sollen nach dem Einwohnerschlüssel auf die Städte und Kreise verteilt werden. Für Mönchengladbach werden an fünf Terminen bis zum 21. Januar noch einmal rund 3.800 Impfdosen erwartet. Insgesamt können so (inklusive der notwendigen Wiederholungsimpfung nach mindestens drei Wochen) im ersten Schritt rund 2.000 Personen geimpft werden.

    Bereits in der vergangenen Woche hatte die Stadtverwaltung der KV Nordrhein einen Impfplan für die 43 stationären Einrichtungen in Mönchengladbach übermittelt.

    Die KV Nordrhein organisiert die Besuche in Abstimmung mit den Einrichtungen und entsendet die mobilen Teams.

    Wann der Betrieb in den 53 nordrhein-westfälischen Impfzentren und damit auch im Impfzentrum der Stadt Mönchengladbach aufgenommen werden kann, steht noch nicht fest. Die KV Nordrhein und das Land NRW gehen davon aus, dass noch im Januar genügend Impfstoff verfügbar ist, um auch in den Impfzentren zu starten. Hier können sich dann im ersten Schritt unter anderem alle Personen, die 80 Jahre oder älter und mobil sind, impfen lassen.

    Copyright: Stadt MG

    Die Terminvergabe für die Impfzentren, die unter der bundesweiten Hotline 116 117 erfolgen wird, ist noch nicht gestartet. Die KV Nordrhein bittet die Bürgerinnen und Bürger daher, von Anrufen mit Terminwünschen noch abzusehen. “Der Start der Impfungen am heutigen Tag macht Mut, darf uns aber auch nicht unvorsichtig und nachlässig werden lassen: Die Immunisierung großer Teile der Bevölkerung ist eine Mammutaufgabe, die alle Beteiligten noch Monate beschäftigen wird. Deshalb ist es wichtig, weiter alle schon bekannten Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln möglichst penibel zu beachten. Sie sind noch das beste Mittel, das wir gegen die Verbreitung des Virus haben”, betont OB Felix Heinrichs.

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  • Aufsichtsrats-Posten bei der Stadt-Tochter NEW neu besetzt

    Aufsichtsrats-Posten bei der Stadt-Tochter NEW neu besetzt

    Frau Nicole Wilms (SPD) wurde zur Aufsichtsratsvorsitzenden der NEW Kommunalholding GmbH gewählt. Bereits in der letzten Amtsperiode gehörte sie diesem Gremium an.
    Zur Aufsichtsratsvorsitzenden der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH wurde Frau Nicole Finger (FDP) gewählt, die dieses Amt bereits in der vorletzten Amtsperiode innehatte. In der NEW mobil und aktiv Viersen GmbH wurde Frau Angelique Vootz zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Herr Dr. Hans Peter Schlegelmilch (CDU) wurde als Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG, Herr Landrat Stephan Pusch als Vorsitzender des Regionalbeirates und Herr Thomas Gütgens als Aufsichtsratsvorsitzender der NEW Viersen GmbH bestätigt. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender der NEW Umwelt GmbH wurde Ralf Robertz.
    Neben den Vorsitzenden wurden auch dessen Stellvertreter gewählt. In einigen Gremien findet die Neuwahl Anfang kommenden Jahres statt.

    „Es freut mich, dass alle Gremienvorsitzenden einstimmig bzw. mit großer Mehrheit gewählt worden sind. Ich werte das als ein positives Signal für die Zusammenarbeit mit den politischen Entscheidungsträgern in den nächsten Jahren“, so der Vorstandsvorsitzende der NEW AG und Geschäftsführer der NEW Kommunalholding GmbH, Frank Kindervatter.
    Thomas Bley, Vorstandsmitglied der NEW AG, wurde zum Mitgeschäftsführer der NEW Kommunalholding GmbH ernannt. Der 55-Jährige ist seit Januar 2020 Vorstandsmitglied der NEW AG. „Die Wahl von Thomas Bley ist eine sehr gute Entscheidung. Mit ihm gemeinsam ist eine kontinuierliche und stabile Führung garantiert“, so Frank Kindervatter.

    Aufsichtsratsvorsitzende und deren Stellvertreter NEW Kommunalholding
    • Nicole Wilms, (SPD) Aufsichtsratsvorsitzende, Stadt Mönchengladbach
    • Thomas Gütgens, erster stellvertretender Vorsitzender, Stadt Viersen
    • Harald Schlößer, zweiter stellvertretender Vorsitzender, KWH

    NEW AG
    • Dr. Hans Peter Schlegelmilch, (CDU) Aufsichtsratsvorsitzender, Stadt Mönchengladbach
    • Katherina Reiche, erste stellvertretende Vorsitzende, Westenergie AG
    • Ulrike Brunsmann, zweite stellvertretende Vorsitzende, Arbeitnehmervertretung

    Mobil und aktiv Mönchengladbach
    • Nicole Finger, (FDP) Aufsichtsratsvorsitzende, Stadt Mönchengladbach
    • Heinz Ritters, erster stellvertretender Vorsitzender, Stadt Mönchengladbach
    • Jürgen Jansen, zweiter stellvertretender Vorsitzender, Arbeitnehmervertretung

    Mobil und aktiv Viersen
    • Dr. Angélique Vootz, Aufsichtsratsvorsitzende, Stadt Viersen
    • Herr Rainer Thielmann, erster stellvertretender Vorsitzender, Stadt Viersen
    NEW Umwelt
    • Ralf Robertz, Aufsichtsratsvorsitzender, Stadt Viersen
    • Maja Roth-Schmidt, erste stellvertretende Vorsitzende, Stadt Viersen

    GWG
    • Frank Kindervatter, Aufsichtsratsvorsitzender
    • Norbert Gand, erster stellvertretender Vorsitzender
    Regionalbeirat
    • Stephan Pusch, Vorsitzender, Kreis Heinsberg
    • Sabine Anemüller, erste stellvertretende Vorsitzende, Stadt Viersen

    NEW Viersen
    • Thomas Gütgens, Aufsichtsratsvorsitzender, Stadt Viersen
    • Dr. Hans Peter Schlegelmilch, erster stellvertretender Vorsitzender, NEW AG

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