Autor: Harald Wendler

  • Caritasverband Region Mönchengladbach feierte 100-jähriges Bestehen

    Caritasverband Region Mönchengladbach feierte 100-jähriges Bestehen

    Mit einem großen Jubiläumsfest hat der Caritasverband Region Mönchengladbach am Samstag sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Mehr als tausend Besucher kamen zum bunten Caritas-Markt in der Citykirche. Zuvor hatten Vorsitzender Dr. Christof Wellens und Geschäftsführer Frank Polixa rund 400 Gäste im Münster St. Vitus zum Gottesdienst und zum Festakt begrüßt.

     „Das ist ein Krustenbraten“, sagt Gunhild Bröckers vom Küchenteam des Caritaszentrum in Holt, „und hier haben wir Hähnchen mit Currysoße.“ Man schmeckt es, aber man sieht es nicht: Bröckers und Koch Tobias Bißels haben die Speisen zuvor passiert, mit einem pflanzlichen Geliermittel erhitzt und in eine Silikonform eingefüllt. Jetzt erinnert der Krustenbraten entfernt an einen Wackelpudding – ideal für ältere Menschen, die nicht mehr gut schlucken können. Bis zu 20 Bewohner des Caritaszentrums erhalten täglich diese Kost.

    Beim Jubiläumsmarkt präsentierte jede der rund 20 Einrichtungen des Caritasverbandes einen Ausschnitt aus ihrer Arbeit. Kinder gingen auf einen Bewegungsparcours oder verfolgten gebannt die Tricks des Zauberers Bernhard Hansen, Lehrer an der Paul Moor-Schule und Mitglied des Magischen Zirkels. Viele Besucher zogen einen „Altersanzug“ an und erfuhren so hautnah, wie es sich anfühlt, wenn man sich nur eingeschränkt bewegen, greifen, sehen und hören kann. Der bekannte Mönchengladbacher Musiker Francis Norman unterhielt die Gäste musikalisch.

    Am Vormittag hatten Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, Regionaldekan Ulrich Clancett und Propst Dr. Peter Blättler einen Festgottesdienst im Münster zelebriert. Unter dem Motto „Jesus braucht dein Gesicht“ schmückte ein Plakat die Kirche, auf dem hunderte Porträtfotos von Caritas-Mitarbeitern zu einem Gesicht Christi montiert waren. Während des anschließenden Festaktes erinnerte Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, an die Frauen und Männer, die den Verband vor 100 Jahren gründeten: „Mitten im Ersten Weltkrieg und mitten im furchtbaren, bitterkalten ,Steckrüben-Winter’, in dem zigtausend Menschen in Deutschland verhungerten, hatten sie den Mut, etwas Neues zu wagen, die vorhandenen Hilfen zu bündeln und weiterzuentwickeln. Sie sahen die Not – und sie handelten“, sagte Wellens.

    Heute sei die Mönchengladbacher Caritas ein großer Wohlfahrtsverband mit mehr als tausend haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, erläuterte Geschäftsführer Frank Polixa. Aber: Caritas vollziehe sich im Kleinen. Jeden Tag kämen die Beschäftigten mit Menschen zusammen, die ihre Unterstützung benötigten, fügte er hinzu: „Jeden Tag finden so in unserer Region zigtausende Begegnungen statt, die erlebbar machen, wofür Caritas steht – für tätige Nächstenliebe und wertschätzende Hilfe. Menschen von 0 bis 100 Jahren vertrauen unserem Caritasverband und verlassen sich auf uns.“

    Dazu gehörten auch zwei Tanten von Bürgermeister Ulrich Elsen, die im Caritaszentrum Rheydt lebten. „Überall da, wo Not am Mann oder an der Frau ist, findet man Mitarbeiter der Caritas“, sagte Elsen. Die Stadt wisse, dass der Caritasverband die ihm übertragenen Aufgaben zuverlässig erfülle, betonte der Bürgermeister. Das sah auch Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders so. Der Caritasverband sei eine „verlässliche Säule in der sozialen Grundversorgung dieser Stadt“, so Schröders, selbst Mönchengladbacher, in seiner Festrede. Kirchliche Verbände wie die Caritas hätten einen bleibenden Auftrag, an einer menschenfreundlichen Kultur der Stadt mitzuwirken. Die Caritas als Teil der katholischen Kirche leiste bisher und künftig ihren eigenen Beitrag mit dem Ziel, „die Menschen am Rande in die Mitte zu rücken“.

     

    Aufgehend von einem Bibelzitat beim Propheten Jeremia („Suchet der Stadt Bestes…“) rief Schröders zu solidarischem Miteinander in den Kommunen auf. Dies sei in der Gegenwart auch „eine Antwort auf laute Töne und vermeintlich schnelle Antworten“. Die Welt gerate zusehends in Unordnung, Populismus greife um sich, Abschottung und Ausgrenzung nähmen zu. Er gehöre einer Generation an, die auf eine lange Zeit friedlichen und demokratischen Zusammenlebens in Europa zurückschaue, betonte der Diözesancaritasdirektor. Dieses friedliche Miteinander sei aber kein Selbstläufer für alle Zeit. „Es gilt, solidarisch den heutigen Herausforderungen Paroli zu bieten, den Respekt vor jedwedem menschlichen Leben als der Stadt Bestes zu gewichten und selber aktiver Gestalter für eine lebenswerte Gesellschaft und Zukunft zu sein“, sagte Schröders.

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  • Fluglärm über Mönchengladbach: die Statements der Landtagskandidaten im Bezirk MG-Süd

    Fluglärm über Mönchengladbach: die Statements der Landtagskandidaten im Bezirk MG-Süd

    Zur Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidatinnen und Kandidaten aus dem Bezirk MG-Süd kamen am vergangenen Dienstag mehr als 50 Interessenten ins Marienheim Meerkamp in Giesenkirchen, um die Meinung der zur Landtagswahl antretenden Kommunalpolitiker zum Thema „Wer schützt uns vor Fluglärm“ zu erfahren.
    Nach Begrüßung, kurzer Einführung durch Frederick Skupin und Hajo Siemes von der Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“, hatten die Politiker das Wort. Sie konnten ihre Positionen zum Thema Kapazitätserweiterung Flughafen Düsseldorf vorstellen und so den Bürgern eine Hilfe zum Wahlverhalten im Mai 2017 geben.

    Hans Willi Körfges (SPD) spricht sich eindeutig gegen die geplante Erweiterung aus:
    “Wir haben es mit einem Verwaltungsverfahren zu tun. Dieses Planfeststellungsverfahren wird entschieden durch den Minister als Behörde.
    Wir Politiker im Landtag werden das nicht zu entscheiden haben. Eine Verlagerung auf die Schiene wie von den Linken vorgeschlagen, ist total vernünftig. Störung der Nachtruhe ist das Schrecklichste, sie wird leider vom Flughafen billigend in Kauf genommen.
    Auch ich kann niemandem versprechen, dass es so ausgeht wie es sich die betroffenen Anlieger wünschen.
    Der aus dem Jahr 1965 stammende Angerlandvergleich sollte geschärft werden.
    Der Flugverkehr sollte auf die geschäftlich notwendigen Flüge reduziert und die Freizeitflüge dann in NRW verteilt abgewickelt werden. Letztendlich wird es eine juristische Entscheidung geben.
    Man sollte die Normen für Flugzeuge modernen Anforderungen anpassen. Das kann Politik machen und darüber können Steuern und Gebühren gesteuert werden. Weniger Gebühren für leise Flugzeuge, hohe Abgaben für Lärmschleudern. Ich halte die Kapazitätserweiterung für Unsinn, ökologisch nicht vertretbar “.

    Daniel Winkens (FDP), ein politischer Neuling aus Odenkirchen, hatte sicher den schwersten Part.
    Er vertritt offen eine gegensätzliche persönliche Stellung gegen seine Landespartei.
    “Die Tatsache Flugverkehrszunahme im privaten Bereich reicht als Begründung nicht aus für die Erweiterung der Kapazitäten. Meine persönliche Meinung: Nein!”

    Für ein klares Nein tritt auch Torben Schultz (die Linke) ein. Er sieht inhaltlich keinen akzeptablen Grund, den Wünschen der Fughafeneigner zu entsprechen.
    “Lärm ist für alle, auch die Tiere, eine Belastung, auch das Flugbenzin welches vom Himmel fällt ist eine nicht zumutbare Belastung.
    Billigflugangebote dürfen nicht sein, sie verleiten zu noch mehr Privatflügen, Beispiel:”mal eben in London shoppen”.
    Von den Kommunalpolitikern muß Druck aufgebaut werden in Richtung Berlin. Man kann sich nicht herausreden damit, man sei auf dieser Ebene nicht zuständig. Bei entsprechendem Druck auf die Bundestagsabgeordneten würde sich auch in Berlin in Richtung Luftfahrt-Gesetzgebung etwas ändern können. Wir Linke tun das und reden mit unseren Bundestagsabgeordneten darüber”.

    Natürlich ist auch Lena Zingsheim ( Bündnis90/Grüne) gegen die Kapazitäzserweiterung in Düsseldorf.
    Sie sieht hauptsächlich die Bundesregierung in der Pflicht.
    “Der Bund lässt das Land seit 2010 alleine beim angesprochenen Luftverkehrskonzept, das ist schade”.
    Sie sieht viele Möglichkeiten der Vermeidung von Lärm durch Flugverkehr und wird sich dafür einsetzen.

    Ein Nein erklärt auch Frank Boss (CDU) zu seiner Position.
    ” Zukünftig ein Mehr an Lärmbelastung ist eigentlich so nicht hinnehmbar. Ich meine: das Planfeststellungsverfahren ist noch nicht durch.
    Meine Position: strikt gegen eine Kapazitätserweiterung und außerdem für eine weitere Entlastung des Nachtzeitraumes. Ich werde meine Position auch im Falle meiner Wahl im Landtag nicht verlassen.

    Zur Verdeutlichung seiner Aussage hier ein Teil des O-Tons, Dauer: ca. 3 Minuten

     

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  • Mönchengladbach soll Familienkarte erhalten – GroKo nimmt kinderreiche Familien besonders in den Blick

    Mönchengladbach soll Familienkarte erhalten – GroKo nimmt kinderreiche Familien besonders in den Blick

    Mönchengladbacher Familien sollen nach einem gemeinsamen Beschluss der GroKo eine Familienkarte erhalten, die auch auf die Bedürfnisse von kinderreichen Familien eingeht. Von einer kinderreichen Familie spricht man ab dem dritten Kind. Einen entsprechenden Ergänzungsantrag haben die Kooperationspartner aus CDU und SPD im vorgestrigen Hauptausschuss gestellt. Dazu erklärt die jugendhilfepolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Petra Heinen-Dauber:
    „Die Erfahrung aus anderen Städten lehrt: Die Familienkarte wird nur dann ein Erfolg sein, wenn sie ein klares und markantes Alleinstellungsmerkmal in der Region besitzt. Von der Familienkarte sollen in Mönchengladbach daher Familien mit drei oder mehr Kindern besonders profitieren. Dies kann durch entsprechende Vergünstigungen, nach der Kinderzahl besonders gestaffelte Angebote oder zielgruppenorientierte Freizeit- und Bildungsangebote geschehen. Wir danken insofern ganz besonders dem Verband kinderreicher Familien Deutschland und seiner Vorsitzenden Dr. Elisabeth Müller für die wertvollen Hinweise in den vergangenen Wochen. Durch die Familienkarte wird es uns im Rahmen der Entwicklungsstrategie mg+ gelingen, eine weitere Profilschärfung der wachsenden Stadt ins Werk zu setzen.“
    Monika Berten, jugendhilfepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erläutert: „Mit der Familienkarte wollen wir Mönchengladbachs Image in der Region als familienfreundliche Stadt noch stärker positionieren. Dabei ist selbstverständlich aber auch klar, dass alle Familien in Mönchengladbach von der neuen Karte profitieren sollen. Das neue Angebot soll Wertschätzung vermitteln, Rabatt beim Einkauf und der Freizeitgestaltung ermöglichen, aber auch überregionale Attraktionen wie etwa die Skihalle in Neuss oder das Eisstadion in Grefrath beinhalten. In Abstimmung mit der städtischen Marketinggesellschaft wird die Verwaltung bereits bald das Layout der Karte und die Informationsbroschüren entwerfen.“

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  • Joseph Moog spielt facettenreiches Programm in der Kaiser-Friedrich-Halle

    Joseph Moog spielt facettenreiches Programm in der Kaiser-Friedrich-Halle

    Haydn, Chopin, Reger und Liszt: Ein Blick in das Programm des Pianisten Joseph Moog, das er am 29. März in der Kaiser-Friedrich-Halle spielen wird, zeigt seine ganze künstlerische Bandbreite. Gerade hat er im Solinger Kunstmuseum gespielt, dort feierte man seinen „perfekten Anschlag“, der „sensibel und kraftvoll zugleich ist“. Jetzt kommt er auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach in unsere Stadt. Er spielt im Rahmen der Serie „Pianisten der Welt in Mönchengladbach“.

    Wer ist dieser knapp 30-jährige Ausnahme-Pianist, der sich schon mit vier Jahren an den heimischen Flügel setzte und täglich zwei Stunden spielte? „Meine Eltern sind beide Orchestermusiker“, sagt er: „Bei uns hörte man immer Musik, sie war fester Bestandteil unseres Alltags. Seit ich den Flügel zum ersten Mal bewusst wahrnahm, war ich vom Klavierspielen fasziniert.“

    Heute ist die Musik sein Leben. Joseph Moog tritt international auf. Er beeindruckt mit seinem vielfältigen Klavierrepertoire, das sich von gängigen klassischen über romantische bis zu gewagten modernen Stücken spannt. Seine Konzerte führen ihn durch ganz Europa, nach Asien, in die USA und nach Südamerika.

    Joseph Moog startete seine Ausbildung mit zehn Jahren als Jungstudent an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Zwei Jahre später debütierte er in Rio de Janeiro. Danach studierte er bei Bernd Glemser an der Hochschule für Musik Würzburg sowie bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

    Schirmherr des Abends in der Kaiser-Friedrich-Halle ist Dr. Ulrich Viefers, Geschäftsführer WWS Wirtz, Walter, Schmitz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

    29. März 2017, 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach

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  • Städtisches Schallschutzfensterprogramm  – Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet beschlossen

    Städtisches Schallschutzfensterprogramm – Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet beschlossen

    Das seit 2015 in Mönchengladbach aufgelegte Fensterprogramm wird ab sofort auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Dies wurde jetzt im Planungs- und Bauausschuss der Stadt einstimmig beschlossen.
    Das bisher räumlich begrenzte Programm hatte nicht den gewünschten Erfolg, die bereitgestellten Zuschussgelder wurden nicht abgerufen. Die Gründe waren sicher vielfältig, so wurde es in der Sitzung dargestellt. Für viele Interessenten passte das Konzepz bisher nicht. Nun erhofft sich die Verwaltung eine regere Umsetzung der Maßnahme. Alle Interessenten sollten sich bei der Verwaltung melden und sich beraten lassen. Ein Gutachter besichtigt die Örtlichkeit und bestimmt die Förderfähigkeit durch das Schallschutzfensterprogramm.

    Leider wird nur der Verkehrslärm berücksichtigt, ander Quellen wie z.B. Fluglärm spielen keine Rolle.

    Einen Hinweis auf eine mögliche Betroffenheit und Förderfähigkeit gibt die Lärmkarte des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen:
    Auch der Flyer der Verwaltung hilft weiter und dient der Infomation.
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  • Einladung zur Informationsveranstaltung “Einbruchschutz” in Sasserath

    Aufgrund der großen Nachfrage bieten die technischen Fachberater der Kriminalprävention eine zusätzliche Informationsveranstaltung zum Thema Einbruchsschutz im Rahmen der landesweiten Aktion “Riegel vor, Sicher ist sicherer” an.

    Die Veranstaltung findet am 30.03.2017 in der Dorfschule Sasserath statt. Beginn ist um 18.00 Uhr.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, zudem ist die Teilnahme kostenfrei.

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  • Politische Beschlüsse sind unnötig – Verwaltung entscheidet

    Politische Beschlüsse sind unnötig – Verwaltung entscheidet

    Es gibt Neues in Mönchengladbach. Ein Beispiel:
    Eine Partei beantragt die Wiederherstellung der Sichtachse eines historischen Gebäudes, die Verwaltung erarbeitet daraufhin eigenständig einen weitgehenden Vorschlag und stellt diesen im zuständigen Ausschuss der Politik vor.
    Dieser Planungs-und Bauausschuss beschließt, der Vorsitzende stellte dazu abschließend fest: „wenn keiner sagt ich stimme nicht mit oder sich der Stimme enthält dann ist das so. Die Verwaltung erhält den Auftrag, dass so umzusetzen…“.

    Auch der Oberbürgermeister läßt offiziell (Pressestelle) erklären, es gäbe einen Beschluss.
    Es gibt keinen Beschluss zur Fällung, teilt er einer Bürgerin auf Anfrage mit.

    Nicht so der Planungsdezernent. In der aktuellen Sitzung seines Ausschusses unter dem Tagesordnungspunkt: Bericht über die Durchführung von Beschlüssen, meint er: … „ wir haben eindeutig gemeinsam der Tonalität entsprochen“. Das ist richtig. Alle waren sich im Herbst 2016 einig.
    Er meint weiter: „ …wir haben nicht über die Situation der Baumkulisse gesprochen“. Das ist falsch.
    Er meint außerdem: „…wir haben es nicht empfunden, einen politischen Beschluss von ihnen zu brauchen“.
    Das ist neu. Es erinnert an Präsidialsysteme.
    Die Verwaltung hatte einen Auftrag, siehe oben. Den hat sie geändert umgesetzt.
    Wortgewandt versuchte sie nun, das Ganze anders darzustellen.
    Nach den Worten des Dezernenten würde sie es immer wieder so machen.
    Auch möchte Dr. Bonin nun noch eine Illumination installieren lassen, auch nachts soll die KFH weithin erstrahlen, mit einfachen Mitteln, also nicht hochwertig?
    Diesen Ehrgeiz zur schnellen Umsetzung von Wünschen würde mancher Bürger sich an anderer Stelle ebenfalls wünschen.

    Da bleiben Fragen unbeantwortet. Z.B.:
    – Wieviel Glaubwürdigkeit in Aussagen der Verwaltung bleibt?
    – Warum werden keine ordentlichen Wortprotokolle geführt?
    – Sind die Befugnisse eines Dezernenten richtig dosiert?
    – Bleibt die politische Kontrolle auf der Strecke?

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  • ….die Gesichter des Wolfgang Bühren… Teil III

    ….die Gesichter des Wolfgang Bühren… Teil III

    Paul Sonn schreibt: “Lieber Wolfgang, … es war mir eine große Ehre und Freude bei MG-Heute einige Zeilen jeweils über Deine Meisterwerke und Deine Person schreiben zu dürfen.

    Zum Abschluß erfolgt am 1. und 2. April 2017 Deine Ausstellung im Schloß Wickrath, genauer gesagt im Nassauer Stall. Deshalb habe ich eine große Bitte an die Fan-Gemeinde.
    Am Sonntag den 2. April so gegen 14.00 Uhr soll der Nassauer Stall aus allen Nähten platzen. Bringt eure Gitarren doch einfach ganz spontan mit… und wenn Du lieber Charly zwei ,, kleine Stöckerl ,, die, wo auch immer Platz finden werden in Schwung geraten, wird sich der Nassauer Hof in eine Partymeile entwickeln und die Ausstellung Wolfgangs einen krönenden Abschluß erleben….. Also, merkt euch auf alle Fälle schon das Datum 2.April……so gegen 14.00 Uhr. Natürlich werde ich dieses Datum nicht vergessen. Und Ihr sicherlich auch nicht…. da bin ich mir absolut sicher.
    Paul”.

    “Sir Paul” – Acryl/Leinwand 100x70cm
    Mr. “Slowhand” Eric C. – Acryl / Leinwand 100x70cm
    Charly “in seinem Element” – Acryl/Leinwand. 100x70cm

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Hier geht´s zum Artikel: Die Gesichter des Wolfgang Bühren – Teil I

    Hier geht´s zum Artikel: Die Gesichter des Wolfgang Bühren – Teil II

    Wolfgang Bühren ist erreichbar per E-Mail: buehren.wolfgang@web.de

    Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Paul Sonn, dem Kinderbuchautor aus Mönchengladbach.

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  • Flüchtlingswohnheim in Mönchengladbach abgebrannt – Mordkommission ermittelt

    Flüchtlingswohnheim in Mönchengladbach abgebrannt – Mordkommission ermittelt

    Heute Vormittag kam es zu einem Großbrand in einer Asylbewerberunterkunft an der Carl-Diem-Straße.
    Ein Wohnkomplex brannte nahezu völlig aus. Bewohner kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

    Gegen 10:15 Uhr meldeten Zeugen den Brand in der Flüchtlingsunterkunft, in welcher aktuell Asylbewerber untergebracht sind. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot zur Brandbekämpfung aus.
    Ein Wohngebäude brannte zu diesem Zeitpunkt in voller Ausdehnung und verursachte eine sehr starke Rauchentwicklung. Die Löschzüge waren mehrere Stunden im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.
    Nur dem beherzten Einsatz von Helfern und Security-Mitarbeitern ist es zu verdanken, dass alle anwesenden Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten und nach derzeitigem Stand niemand verletzt wurde.

    Ein Unterkunftsbewohner (21jähriger Mann aus Somalia) soll nach Angaben mehrerer Zeugen für den Brand verantwortlich sein und diesen vorsätzlich gelegt haben. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Das mögliche Motiv ist Bestandteil der Ermittlungen.

    Weil sich zur Brandzeit viele Bewohner in der Unterkunft aufhielten, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes eingeleitet. Bei der Polizei Mönchengladbach hat die Mordkommission Carl- Diem-Straße die Ermittlungen aufgenommen. Für die Klärung der Brandursache ist ein Brandsachverständiger beauftragt worden. Die Ermittlungen dauern an.

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  • Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten – Fehlanzeige Dezernent Dr. Bonin plant lediglich für “arbeitende” Menschen

    Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten – Fehlanzeige
    Dezernent Dr. Bonin plant lediglich für “arbeitende” Menschen

    Es ist eine wirklich gute und aussagekräftige Karte die durch den Planungsdezernenten vorgestellt wurde. Dementsprechend positiv aüßerten sich die anwesenden Politiker gestern im Planungs- und Bauausschuss.
    Keinen Raum gab Dr. Bonin (CDU) zum wiederholten Male dem Thema Sozialer Wohnungsbau.
    Für ihn und damit für die Stadt Mönchengladbach gibt es neben dem Projekt MG+ wachsende Stadt keinen Gedanken an Menschen, die sich den “hochwertigen Wohnungsbau” der aktuellen Bauwelle nicht leisten können. Ganz offensichtlich möchte man für diese Bürger vorerst nichts tun. So ist auch die Stellungnahme der SPD zu verstehen. Sie verweist darauf, dass zuerst die beiden städtischen Baufirmen GWSG und Kreisbau AG zusammengeführt werden müssten, erst dann könnte mit einem schlagkräftigen Bauunternehmen auch das Thema Sozialer Wohnungsbau angegangen werden.
    Eine lange Wartezeit ohne aktive Unterstützung für Wohnungssuchende mit kleinem Geldbeutel scheint in unserer Stadt mittelfristig nicht zu enden.

    Wohnungsbauprojekte Gesamtplan A2

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  • Nach dem Rettungsdienstbedarfsplan ist vor dem Plan

    Nach dem Rettungsdienstbedarfsplan ist vor dem Plan

    Insgesamt 45.436 Einsätze, davon 33.251 im Rettungsdienst und 551 Brände verzeichnet die Feuerwehr Mönchengladbach für das Jahr 2016.
    Damit gibt es in fast allen Fällen ein Anstieg der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr (2015: insgesamt 44.957 Einsätze, 32.376 davon im Rettungsdienst, 440 Brände).

    „Das wir bei der Einsatzlage so gut aufgestellt sind, hängt unter anderem auch damit zusammen, dass hier in der Stadt Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr gut ineinandergreifen.“ Doch auch die vorausschauenden Planungen helfen dabei, steigenden Einsatzzahlen besser begegnen zu können, erklärt Feuerwehrchef Jörg Lampe: „Wir versuchen mit dem Rettungsdienstbedarfsplan uns schon frühzeitig  so aufzustellen, dass wir nicht auf neue Situationen reagieren müssen, sondern schon gewappnet sind, zum Beispiel was Rettungsfahrzeuge angeht. Und so schaffen wir es bisher auch einen guten Standard zu halten.“

    Das bedeutet unter anderem, dass Mönchengladbach die Maßgabe, in 90 Prozent der Einsätze in acht Minuten am Einsatzort zu sein, auch einhalten kann. „Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist nach dem Rettungsdienstbedarfsplan vor dem Rettungsdienstbedarfsplan.“ Und so stehen erste Überlegungen an, wie Wachen und Einsatzfahrzeuge so auf dem Stadtgebiet in Zukunft verteilt werden könnten, um eben diesen Standard weiter zu halten.
    Da Verlegungen auch ein immer größeres Thema für die Feuerwehr sind, unter anderem weil sie notärztlich betreut sein müssen, geht es auch hier darum, keine Lücken entstehen zu lassen. Dabei handelt es sich dann auch häufiger um eine zeitintensivere Aufgabe, erklärt Lampe: „Durch die immer stärkere Spezialisierung von Kliniken gehen die Verlegungen eben nach Aachen, Düsseldorf, Krefeld. In diesem Bereich sind wir auch sieben Tage die Woche im Einsatz.“
    Ausgebaut werden auf dem Stadtgebiet auch weiter die Sirenenanlagen. Bis 2019 sollen sie flächendeckend installiert sein. „Bisher hat es mit jedem Probealarm gut funktioniert. Natürlich muss hier und da noch nachjustiert werden. Aber ansonsten läuft es schon ganz gut.“

    Auch die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) findet laut Matthias Engel, als Beigeordneter bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach zuständig für die Bereiche Organisation, Personal, Ordnung und Feuerwehr, großen Zuspruch: „Schon relativ schnell hatten rund 20.000 Mönchengladbacher sich die App runtergeladen und die Zahl dürfte mittlerweile noch deutliche höher liegen.“ Doch auch abgesehen von der App ist alles so eingerichtet, dass jeder Mönchengladbacher in seinem Zuhause bei einem Alarm schnell an Informationen kommen wird.

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  • Kennenlerntag in der Tagespflege Kamillus

    Kennenlerntag in der Tagespflege Kamillus

    Die Sozial-Holding lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum Kennenlerntag in die Tagespflege Kamillus am Samstag, den 25. März, von 11 bis 16 Uhr an der Kamillianerstraße 44 ein.

    Das Team der Tagespflege stellt sein vielfältiges Angebot vor, gibt Informationen zur Pflege älterer Menschen und berät bei der Finanzierung von Leistungen durch die Pflegeversicherung.

    Dazu gibt es ein buntes Programm mit Fitness- und Gesundheitsinfos unter dem Motto „Fit und entspannt ins Frühjahr!“. Denn gerade pflegende Angehörige müssen immer mal wieder daran erinnert werden, sich selbst etwas Gutes zu tun. Das Frühjahrsprogramm beim Kennenlerntag gibt hier wertvolle Anregungen.

    Der Eintritt ist frei.

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  • Vortrag im Rittersaal: Pilgern als besondere Art des Reisens

    Vortrag im Rittersaal: Pilgern als besondere Art des Reisens

    Die Sonderausstellung „Aufbruch in die Ferne – mit Gladbacher Reisenden durch die Jahrhunderte“  im Städtischen Museum Schloss Rheydt beleuchtet die Veränderungen und Entwicklungen des Reisens vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

    Pilgern ist eine der ältesten Gründe, sich auf den Weg zu machen. Passend dazu stellt der Benediktinerpater Hubert Wachendorf am kommenden Sonntag, 26. März, um 11:30 Uhr, im Rittersaal von Schloss Rheydt das Pilgern als besondere Art des Reisens vor.

    Hubert Wachendorf von der Abtei St. Matthias in Trier war mehr als zwei Jahrzehnte Matthiasbruderschaften betreut, die zum Apostelgrab des Hl. Matthias nach Trier pilgern. Er kennt die Pilgergruppen aus dem Mönchengladbacher Raum gut. Bei seinem Vortrag auf Einladung der Otto-von-Bylandt-Gesellschaft wird er darüber berichten.

    Der Museumseintritt (5 Euro, ermäßigt 2,50 Uhr) berechtigt zur Teilnahme am Vortrag.

    Weitere Infos: www.schlossrheydt.de

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  • Mit Angela Tillmann zum Gasometer in Oberhausen

    Mit Angela Tillmann zum Gasometer in Oberhausen

    • Die SPD Landtagsabgeordnete Angela Tillmann lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 08.04.2017 ein zu einem Besuch in den Gasometer in Oberhausen. Die Abfahrt ist um 11:00 Uhr am Mönchengladbacher Überlandbahnhof.
    • Um 13:15 Uhr ist eine Führung im Gasometer geplant. Die derzeitige Ausstellung steht unter dem Motto „Wunder der Natur“. Anschließend besuchen Sie das Oberhausener CentrO. Geschäfte, Restaurants, Cafés und ein Park laden zum Verweilen ein.
    • Die Rückfahrt ist für ca. 18:00 Uhr geplant. Für die Busfahrt und für den Besuch im Gasometer mit Führung wird ein Kostenbeitrag von 17,00 Euro erhoben.
    • Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet Angela Tillmann um eine Anmeldung. Dazu kann man anrufen unter 02166 924900. Auch per Mail ist eine Anmeldung möglich: moenchengladbach.nrw@spd.de.

     

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  • Gute Jobs – gute Pflege: Sozial-Holding setzt sich in Berlin für bessere Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege ein

    Gute Jobs – gute Pflege: Sozial-Holding setzt sich in Berlin für bessere Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege ein

    Bei einer Tagung unter dem Titel „Gute Jobs. Gute Pflege“ mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat das Demographie-Netzwerk (ddn) heute (20. März) in Berlin ihre Empfehlungen für ein erfolgreiche Personalpolitik in der Langzeitpflege präsentiert und zur Diskussion gestellt. Auf dem Podium mit dabei war Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach. Wallrafen gehörte zum Experten-Team, das die „14 Schlüsselfaktoren erfolgreicher Personalarbeit in der Langzeitpflege“ formuliert hat.

    Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Pflege zu gewinnen, ihnen eine berufliche Perspektive mit vernünftigem Einkommen zu geben und sie trotz der hohen Belastungen langfristig zu halten: Dies ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem wachsenden Fachkräftemangel in der Pflege eine der zentralen Aufgaben für Arbeitgeber und Politik.

    Dabei ist die Langzeitpflege schon heute einer der wichtigsten Jobmotoren auf dem Arbeitsmarkt: Jede sechste Stelle, die neu geschaffen wird, entsteht im Bereich Pflege und Soziales. Keine andere Branche schafft in absoluten Zahlen mehr Jobs. Und ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen: Bis zum Jahr 2030 fehlen in Deutschland rund 500.000 Fachkräfte in der Langzeitpflege.

    „Um die wachsende Zahl Pflegebedürftiger Menschen in Zukunft gut versorgen zu können, müssen wir heute aktiv werden. Denn schon jetzt sind rund 20 Prozent der Einwohner Mönchengladbachs älter als 65 Jahre – und rund 17 Prozent der Beschäftigten in unserer Stadt arbeiten bereits im Sozial- und Gesundheitssektor.

    Dass die Schere zwischen dem Bedarf an Pflegepersonal und den Menschen, die Unterstützung benötigen in den nächsten Jahren weiter auseinandergehen wird, gilt als sicher.

    Um weiter und mehr geeignete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Langzeitpflege zu gewinnen muss nach der Einschätzung des Demographie-Netzwerks „auf Führungsetagen und in Personalabteilungen der Träger von Pflegeeinrichtungen der Schalter umgelegt werden“. Das Ziel, die ambulante wie stationäre Langzeitpflege zu einem für Frauen und Männer attraktiven Berufsfeld mit Aufstiegschancen und verlässlichen Arbeitsbedingungen zu machen, ließe sich nur dann erreichen, wenn der Personalarbeit deutlich mehr Aufmerksamkeit als bislang bekommt.

    „Die Langzeitpflege muss sich zu einem Arbeitsfeld entwickeln, in dem sich die mit der Berufswahl verbundenen Werthaltungen und Anliegen auch verwirklichen lassen. Für die Zufriedenheit und den Verbleib am Arbeitsplatz sind viele Einflussfaktoren ausschlaggebend: anspruchsvolle Entwicklungs-, Einfluss- und Lernmöglichkeiten, gute soziale Beziehungen, angemessene Anforderungsprofile und ein Einkommen, das nicht nur existenzsichernd ist, sondern auch in einem als gerecht empfundenen Verhältnis zur eigenen Leistung steht“, formuliert die Arbeitsgruppe, der Helmut Wallrafen angehörte.

    Die heute in Berlin vorgestellten „14 Schlüsselfaktoren erfolgreicher Personalarbeit in der Langzeitpflege“ sind hier als PDF-Datei beigefügt.

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  • Rheydt: Bürger-Wunschbaum trägt erstes „Grün“

    Rheydt: Bürger-Wunschbaum trägt erstes „Grün“

    Wönsch desch jett vör di Rheedt – dieser Aufforderung sind am Samstag, 18. März, bereits viele Rheydter gefolgt. Das Quartiersmanagement und Hey!Rheydt freuen sich aber auf noch jede Menge mehr Begrünung.

    Seit Samstag, 18. März, können alle ihre Wünsche für Rheydt an einen symbolischen Wunschbaum kleben.

    Der ist am Eingang zur Tiefgarage auf dem Rheydter Marktplatz zu finden. Und bereits am ersten Tag haben viele die Gelegenheit genutzt, um ihre Anregungen, Ideen und eben Wünsche für Rheydt anzubringen. Die reichen von mehr 30er Zonen, ein Angebot für Skat Board –  und BMX-Sport, einer veganen Eisdiele bis hin zu mehr Begrünung.  Die Wünsche können ganz konkret oder auch abstrakt formuliert sein, sie können sich auf eine gelingende Nachbarschaft beziehen oder auch auf Konkretes für das Quartier.

    Danach werden sie im Quartiersbüro dokumentiert und ausgestellt. Dort sollen sie in die weitere Arbeit auch mit einfließen, sagt Quartiersmanger Markus Offermann: „Klar, kann sich nicht jeder Wunsch erfüllen, aber die Wünsche sollen auf jeden Fall nach Möglichkeit Berücksichtigung finden. Und gerne kann sich der Wünschende ja auch persönlich an uns wenden, denn oft genug lassen sich manche Dinge auch einfach mit unserer Unterstützung und vielleicht sogar der des Wünschenden umsetzen.“

    Der Wunschbaum wird noch bis einschließlich Sonntag, 9. April dort angebracht sein.
    Wunschaufkleber liegen in teilnehmenden Geschäften, bei den umliegenden Gastronomen und im Quartiersbüro in der Passage am Ring zum Mitnehmen aus.

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  • Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten aus Mönchengladbach-Süd

    Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten aus Mönchengladbach-Süd

    Die Bürgerinitiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ veranstaltet mit den Landtagskandidaten aus dem Wahlbezirk MG-Süd eine Podiumsdiskussion zum Thema Fluglärm sowie zum Antrag des Flughafens Düsseldorf zur Kapazitätserweiterung des Flughafens.

    Die Veranstaltung findet statt am:
    Dienstag, 28.3. um 19 Uhr, im Marienheim, Giesenkirchen-Meerkamp, Nesselroderstr. 81.

    „Das Erörterungsverfahren ist abgeschlossen, die betroffenen Städte, Kommunen und Initiativen haben sich in einer Abschlusserklärung eindeutig gegen die Erweiterung des Flugbetriebs aus gesprochen. Nun müssen das Verkehrsministerium NRW und letztlich die Politik entscheiden, ob mit einer Erweiterung der Start und Landebahn, zukünftig die Lärmbelastung für die Bevölkerung von Mönchengladbach-Ost noch größer wird,“ so Hajo Siemes, der Sprecher der Initiative.

    Auf der Podiumsveranstaltung, die von dem Vorsitzenden der Initiative, Frederick Skupin moderiert wird, sollen nun die Politiker aus dem Wahlkreis MG-Süd, der im Landtag vertretenden Parteien, Stellung zu den Fragen der Initiative und der anwesenden Bürgerinnen und Bürger nehmen.

    Eingeladen und im Podium vertreten, sind die örtlich Kandidaten Hans-Willi Körfges SPD, Frank Boss CDU, Daniel Winkens FDP und die Kandidatin der Grünen Lena Zingsheim.

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  • Waldbestattungen auch in Mönchengladbach?!

    Waldbestattungen auch in Mönchengladbach?!

    Die Bestattungskultur befindet sich in einem Wandel. Der Anteil der Feuerbestattungen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen und liegt mittlerweile landesweit bei 60 %. Ein Grund dafür ist die gesellschaftliche Entwicklung.

    Viele junge Menschen verlassen nach der Ausbildung das Elternhaus und leben in einer anderen Stadt. Sie haben kaum mehr die Möglichkeit, die Gräber ihrer Angehörigen angemessen zu pflegen. Daher wünschen sich immer mehr Menschen eine pflegefreie Grabstätte in der Natur, an einem Ort an dem sie sich auch schon zu Lebzeiten wohlgefühlt haben.
    FriedWald® ist eine Alternative zu den traditionellen Formen der Bestattung, die den Ansprüchen der gesellschaftlichen Veränderungen und Bedürfnissen Rechnung trägt. Hierbei soll der Wald auch weiterhin Wald bleiben. Es wird jedoch keine Holzwirtschaft mehr betrieben, ganz im Gegenteil, der Baumbestand wird für mind. 99 Jahre erhalten, gepflegt und geschützt.

    Zudem ist die Bestattung in einem FriedWald konfessionsübergreifend und wäre demnach auf für die Mitbürger anderer Religionszugehörigkeiten eine interessante Bestattungsalternative.

    Hierüber sprechen die Grünen mit Frau Dr. Knauf von der Friedwald GmbH bei ihrem nächsten „Offenen Grünen Büro“ am Donnerstag, 23.3.2017 um 18 Uhr auf der Brandenberger Str. 36.

     

    Interessierte sind herzlich willkommen.

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