Autor: Harald Wendler

  • Stadt plant Vorverteilung von Jodtabletten über Apotheken

    Feuerwehr will im Falle eines nuklearen Unfalls gerüstet sein und geht zweistufig vor.

    Die Stadt wird in Vorbereitung auf einen nuklearen Unfall in der Umgebung von Mönchengladbach bei der Verteilung von Jodtabletten zweistufig vorgehen. Das teilte gestern der für die Bereiche Feuerwehr und Ordnung zuständige Beigeordnete Matthias Engel im Rat mit.

    In einem ersten Schritt sollen die Menschen im Rahmen der Vorverteilung die Möglichkeit erhalten, kostenlos Jodtabletten zu beziehen. Die Stadt zieht in Erwägung, die Ausgabe von Jodtabletten gegen Vorlage eines Bezugsberechtigungsscheins über die Apotheken zu betreiben.
    Wann genau die Vorverteilung startet, steht derzeit noch nicht fest. Die Stadt wird dazu zeitnah informieren. Unabhängig von der Vorverteilung organisiert die Stadt Mönchengladbach eine Verteilung von Jodtabletten im Ereignisfall.

    Die Verteilung erfolgt an ausgewählten Logistikstandorten, zu denen rund 150 in der Bevölkerung bekannte Wahllokale (überwiegend öffentliche Gebäude wie Schulen) zählen. Soweit im Ereignisfall eine Verteilung notwendig wird, können die Tabletten über eine umfassende Verteilstruktur möglichst rasch verteilt werden können. In Mönchengladbach sind nach den Vorgaben der Strahlenschutzkommission bis zu 50.000 Menschen von der Maßnahme Jodblockade betroffen.

    „Im Falle eines nuklearen Unfalls, zum Beispiel am Reaktor Tihange 2 in Belgien, hätten wir bereits eine erste Vorsorge durch die Vorverteilung geleistet und könnten uns somit stärker auf die Aufgaben der Gefahrenabwehr konzentrieren“, so Feuerwehrchef Jörg Lampe.

    Die Jodtabletten, welche die Aufnahme von radioaktivem Jod in der Schilddrüse verhindern sollen, werden in einem kleinen Teilbereich im Radius von planerisch 100 Kilometern um den Reaktor an unter 45-Jährige und Schwangere und darüber hinaus im gesamten Stadtgebiet Mönchengladbach an unter 18-Jährige und Schwangere verteilt.
    Die Jodgefahr ist bei jüngeren Menschen in der Wachstumsphase um ein Vielfaches größer als bei älteren Menschen. (pmg)

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  • „Wir müssen Frauen helfen und das Schweigen brechen“

    „Wir müssen Frauen helfen und das Schweigen brechen“

    Mehr als 100.000 Frauen wurden laut BKA im vergangenen Jahr Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking – fast jede zweite von ihnen lebte mit dem Täter in einem Haushalt. „Das Dunkelfeld ist noch deutlich größer, da sich viele betroffene Frauen aus Scham oder Angst vor weiterer Gewalt scheuen, die Tat zur Anzeige zu bringen. Ihnen müssen wir als Staat und Gesellschaft helfen“, sagt Gülistan Yüksel zum internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen.

    „Laut BKA sind die Opfer von Vergewaltigung und sexueller Nötigung in Partnerschaften fast ausschließlich Frauen. Umso wichtiger ist es, dass wir in diesem Jahr mit der Reform des Sexualstrafrechts einen Durchbruch für diese Frauen erreicht haben. Ab sofort wird jede nicht einvernehmliche sexuelle Handlung unter Strafe gestellt. Auch sexuelle Belästigung ist fortan strafbar“, erklärt Yüksel.

    „Wenn Frauen den Mut aufbringen, sich aus der häuslichen Gewaltspirale zu befreien und ihr Schweigen zu brechen, müssen sie auf offene Türen stoßen. Dazu gehört auch, dass Opfern häuslicher Gewalt die nötige Infrastruktur zur Verfügung steht“, so Yüksel. Neben Frauenhäusern erwähnt sie das Hilfetelefon des Familienministeriums. Unter der Rufnummer 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de können sich Betroffene, aber auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und Fachkräfte beraten lassen – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Fremdsprachen.

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  • Grüne: Langzeitfolgen durch Politische Fehlsteuerungen – im Hinblick auf Kinder und Jugendliche

    Grüne: Langzeitfolgen durch Politische Fehlsteuerungen – im Hinblick auf Kinder und Jugendliche

    In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 22. November 2016 gab Dr. Gerd Brenner, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die folgende Erklärung zum Haushaltsplanentwurf der Stadt Mönchengladbach für das kommende Jahr ab:

    „Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wieder einmal hat der Kämmerer mit seinem Team auf weit über 2000 Seiten die städtischen Finanzen in endlosen Zahlenkolonnen geordnet. Er hat alle losen Enden mühsam zusammengebunden und wieder ein beeindruckendes Gesamtwerk vorgelegt – und das auch noch termingerecht. Dafür gebührt Ihnen, Herr Kuckels, und Ihrem ganzen Team Anerkennung und Dank. Sie haben in Ihrer Haushaltsrede erklärt: „Wir können mit Sparen allein die strukturelle Unterfinanzierung im Bereich der Sozialkosten nicht ausgleichen und sind deshalb auf Dauer darauf angewiesen, unsere Sozialstruktur nachhaltig zu verbessern.“  An diese Vision einer nachhaltigen Verbesserung der Sozialstruktur in Mönchengladbach will ich anknüpfen und deutlich machen, dass dieses Ziel – im Hinblick auf Kinder und Jugendliche – mit diesem Haushalt eher verfehlt wird. Und das geht nicht so sehr auf ihr Konto, Herr Kuckels, sondern eher auf das der politischen Entscheider.

    Meine Damen und Herren,

    in Mönchengladbach haben einige zur Zeit die Vision von einer „wachsenden Stadt“. Die Mehrheitsfraktionen nehmen dafür viele Millionen in die Hand: für Baumaßnahmen und die Organisation von Sauberkeit. Das Ziel der „wachsenden Stadt“ wird aber nur dann wirklich zu erreichen sein, wenn auch die soziale und pädagogische Infrastruktur der Stadt kräftig mitwächst. Ansonsten wird die Stadt – gerade für Jugendliche und junge Familien – an Lebensqualität verlieren. Geht man mit dieser Einsicht an den Entwurf für den Haushalt 2017 heran, dann stellt sich eine deutliche Ernüchterung ein: In der Stadt gibt es nur eine ganz einseitige Wachstumsdynamik. Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und ihrer Eltern werden dabei vernachlässigt.

    Woran lässt sich das festmachen?

    1. Die frühkindliche Bildung in den Kitas wird stiefmütterlich behandelt.

    Unsere Kitas stehen vor großen Herausforderungen: Eine wachsende Stadt bedeutet mehr Kinder, die in Kitas aufgenommen werden müssen. Außerdem müssen

    • Öffnungszeiten bedarfsgerecht ausgeweitet werden,
    • die sehr hohen Überbelegungen in den Kita-Gruppen abgebaut werden,
    • Flüchtlingskinder integriert werden,
    • die Inklusion noch besser bewältigt werden und
    • die frühkindliche Bildung weiter verbessert werden.

    Alles das ist personalintensiv. Für ein angemessenes Wachstum im Kita-Bereich würden im nächsten Jahr deutlich mehr Stellen benötigt. Das Gegenteil ist jedoch leider der Fall: Die Haushaltsplan für 2017 weist für die städtischen Kitas eine Deckelung der Stellenzahl aus (Haushaltsplanentwurf 2017, S. 916). Stark wachsende Aufgaben sollen mit dem gleichen Personalbestand wie im Vorjahr bewältigt werden? Wie soll das gehen? Das wäre, wenn wir es so beschließen würden, eine politische Fehlsteuerung. Von der Personalvertretung würden 2017 dann wohl noch mehr Überlastungssignale kommen als in den Vorjahren. Strukturell verschärft sich die Lage dadurch, dass auch die Transferleistungen für die Kitas der Freien Träger im kommenden Jahr gegenüber dem Ansatz für 2016 um etwa eine halbe Million Euro sinken sollen (Haushaltsplanentwurf 2017, S. 917).

    1. Der Ausbaustand der Ogatas an den Grundschulen ist unbefriedigend.

    In vielen Grundschulen gibt es lange Wartelisten für Eltern, wenn sie für ihre Kinder einen Platz in der Offenen Ganztagsschule (Ogata) wünschen. In anderen Grundschulen fehlen solche Angebote vollends; denn die Ogata wurde in den letzten Jahren nur sehr schleppend ausgebaut. Es ist erfreulich, dass die Forderung nach deutlich mehr Ogata-Plätzen nun auch in den Mehrheitsfraktionen angekommen ist. Die bisherige Zurückhaltung war umso unverständlicher, als für die Stadt nur einmalige Investitionskosten angefallen wären; denn die laufenden Personalausgaben werden voll durch das Land übernommen und belasten den städtischen Haushalt keineswegs. Jahrelang sind die Landesmittel für Ogatas zum großen Teil an Mönchengladbach vorbeigeflossen. Das ist sehr bedauerlich.

    Die jetzt bekannt gewordenen Ausbaupläne der Mehrheitsfraktionen sind nicht ambitioniert genug. Sie decken gerade einmal die Schulen ab, die bereits per Schulkonferenzbeschluss Ausbaupläne vorgelegt haben. Es müssten allerdings noch zusätzliche Schulen für einen Ausbau gewonnen werden. Außerdem sollte die Stadt alle Träger der Jugendarbeit ermutigen, ihre Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Ogata-Bereich zu verstärken. Das Gleiche gilt übrigens für den Ganztag in weiterführenden Schulen. Voraussetzung dafür wäre allerdings eine gesicherte Finanzierung solcher Kooperationen; die gibt es nicht.

    1. Viele Spielplätze sind und bleiben in einem beklagenswerten Zustand.

    In der Investitionsliste weist der Haushaltsentwurf für 2017 einen gleichbleibend niedrigen Ansatz von 40.000 € für die überschlägig errechneten 270 Spielplätze in der Stadt aus. Auch in den Folgejahren soll das so fortgeschrieben werden. Das bedeutet: Für junge Familien stehen pro Spielplatz und Jahr in der Stadt gerade einmal 150 € bereit – ein lächerlich niedriger Betrag. Kein Wunder, dass viele Spielplätze seit Jahren in einem beklagenswerten Zustand sind. Die lokale Presse berichtet regelmäßig darüber.

    Auch dieses Beispiel macht deutlich, dass die soziale und pädagogische Infrastruktur der Stadt von der Gesamtentwicklung längst abgehängt ist und nicht mitwächst. Wir fordern deshalb deutlich mehr Investitionsmittel für den Neu-, Um- und Ausbau von Spielplätzen.

    1. Auch die Jugendarbeit wächst nicht mit.

    Immer wieder werden Jugendliche im öffentlichen Raum massiv „auffällig“, in letzter Zeit z.B. rund um die City-Kirche. Das ist in der Regel ein Signal dafür, dass die Offene und Aufsuchende Jugendarbeit in einer Kommune unterentwickelt ist. In Mönchengladbach gibt es in der Hälfte aller Stadtteile gar keine Offene Jugendarbeit mehr.

    Bei Konflikten mit Jugendlichen im öffentlichen Raum reagieren die Mehrheitsfraktionen reflexhaft mit repressiven Maßnahmen statt mit Jugendarbeit. Der Stellenplan des Kommunalen Ordnungsdienstes soll folglich deutlich aufgestockt werden, während der Stellenplan der Offenen Kinder- und Jugendarbeit keineswegs wächst. Das Prinzip „Repression statt Integration“ ist jedoch kurzsichtig; es löst keine Probleme, sondern verdrängt sie meist nur in andere Stadtteile. Hier müsste die Stadt endlich umsteuern: Schwierige Jugendliche im öffentlichen Raum können nicht nur als ein Ordnungsproblem begriffen werden. Sie sind in erster Linie als eine sozialpädagogische Aufgabe zu verstehen. Das muss sich, wenn man es wirklich ernst nimmt, auch im Stellenplan abbilden, tut es aber leider nicht. Die Personalkosten für die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt sollen sogar leicht sinken (vgl. S. 933 des Haushaltsplanspanentwurfs 2017). Ein kleiner Lichtblick: Die Transferaufwendungen zur Finanzierung der Freien Träger steigen leicht von etwa 700.000 € im Jahr 2016 auf etwa 727.000 € im Jahr 2017.

    Auch die Jugendverbände müssen im kommenden Jahr den Gürtel vermutlich noch einmal enger schnallen. Im Bereich „Freizeit- und Lernhilfen sowie Ferien-, Freizeit-, Bildungs- und Begegnungsmaßnahmen“ sind im Haushalt Mittelkürzungen eingeplant (Haushaltsplanspanentwurfs 2017, S. 941) . Auch diese Schrumpfung der Mittel ist für eine „wachsende Stadt“ höchst bedenklich.

    Fazit: Wir haben eine „wachsende Stadt“ – aber die öffentlichen Mittel für Kinder und Jugendliche wachsen nicht mit. Die Stadt investiert in Ordnungsmaßnahmen mit repressivem Charakter statt in Pädagogik und wirkliche Problemlösung. Die „wachsende Stadt“ verspielt damit in einem wichtigen Bereich ihre Zukunftsfähigkeit. Diese Fehlsteuerung können wir nicht mittragen.

    Herr Vorsitzender,
    meine Damen und Herren,

    Mönchengladbach hat nach wie vor große Probleme zu lösen. Inwiefern trägt dieser Haushaltsentwurf zu ihrer Lösung bei? Hilft er z.B. dabei, die sehr hohe Rate von Jugendlichen ohne Schulabschluss zu reduzieren? Wenn man dieses Prüfkriterium anlegt, erkennt man, wie wenig zielführend dieser Haushalt ist.

    Nach wie vor sind die Zahlen für Mönchengladbach erschreckend: Etwa 8% der Jugendlichen in der Stadt bleiben ohne jeden Schulabschluss – mit die höchste Rate in Nordrhein-Westfalen. Das hat weitreichende Folgen für die Sozialstruktur der Stadt. Welche Einflussmöglichkeiten hat die Kommunalpolitik, um diese Zahl deutlich zu reduzieren?

    Bei diesen Jugendlichen geht in der Bildungskette von der Kita bis zum Schulabschluss an entscheidenden Stellen etwas schief. Und für die wohl wichtigste Weichenstellung sind wir als Jugendhilfeausschuss zuständig und mitverantwortlich. Ein zentrales Problem dieser Jugendlichen ist, dass sie als Kinder nie oder nur kurze Zeit in einer Kita gewesen sind. Ihre Eltern sind nicht diejenigen, die vom Jugendamt einen schriftlichen rechtsmittelfähigen Ablehnungsbescheid fordern würden, nachdem sie vergeblich um einen Kitaplatz nachgesucht haben. Dann würden sie vermutlich nämlich bald einen Platz bekommen, weil die Stadt keine Prozesse verlieren will; denn es gibt ja einen Rechtsanspruch. Alles das tun diese Eltern nicht. In dem komplizierten Procedere des Zugangs zu Kita-Plätzen gehen manche Kinder schon früh verloren. Frühkindliche Bildung in der Kita, das sagen Wissenschaftler immer wieder, ist jedoch gerade für Kinder aus prekären Lebensverhältnissen die Basis für eine gelingende Schulbildung. Ohne eine gezielte frühkindliche Bildung in der Kita haben besonders Kinder aus bildungsfernen Familien bereits zu Beginn der Grundschule schlechte Startchancen. Sie fühlen sich bald abgehängt, resignieren in der weiterführenden Schule und verlassen diese schließlich ohne irgendeinen Abschluss. Der Teufelskreis geht weiter: Auch die berufliche Ausbildung scheitert, die Jugendlichen bekommen keinen existenzsichernden Job und die Stadt muss über Jahrzehnte viele Millionen aufwenden, um ihnen Lebensunterhalt und Miete zu finanzieren. Ein Versagen bei der frühkindlichen Bildung zementiert also eine problematische Sozialstruktur der Stadt.

    Ausschlaggebend wäre also, dass in Mönchengladbach alle Kinder aus belasteten Familien mit großem Aufwand in die Kitas eingeworben werden. Die Realität ist aber leider eine andere. Bei einem Versorgungsgrad von nur etwa 95% – in einigen Stadtteilen auch weit darunter, bei langen Wartelisten für viele Kitas und bei kaum noch steigerbaren Überbelegungen der Einrichtungen gibt es kaum Spielraum, um Kinder, die es besonders nötig hätten, zusätzlich und gezielt in die Kitas zu holen. Dazu würde 2017 z.B. deutlich mehr Personal gebraucht. Das gibt es aber nicht. Und damit wird es leider keinerlei Spielraum geben, um die Chancen-Defizite von Kindern ganz am Anfang der Bildungskette gezielt abzubauen. Die Verwaltung hat gar keine personellen Spielräume, um sich zusätzlich und gezielt um diejenigen Kinder zu kümmern, die frühkindliche Bildung dringend brauchen, aber ohne Kita nicht bekommen. Schon früh allein gelassen – bereiten sie der Stadt später dann große Probleme. Auch an Grundschulen, die zu wenig Ogata-Plätze haben, fallen viele Kinder aus bildungsfernen Schichten durchs Raster.

    Fazit: Im Haushalt für 2017 dokumentieren sich einige politische Fehlsteuerungen mit Langzeitfolgen, besonders im Bereich Kinder und Jugend. Was wäre nötig?

    • z.B. 500.000 € zusätzlich für die Einstellung und Qualifizierung von Kita-Personal,
    • z.B. 500.000 € zusätzlich für Investitionen zum Ausbau der Ogata,
    • z.B. 300.000 € mehr für den Neu-, Um- und Ausbau von Spielplätzen,
    • z.B. 200.000 €  zusätzliche Mittel für den Ausbau der Offenen und Aufsuchenden Jugendarbeit (z.T. für die Freien Träger).

    Im nächsten Ratszug, in dem der Haushalt verabschiedet werden soll, werden wir solche Mittel beantragen.

    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.“

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  • Gesuchter legte gefälschte Ausweispapiere vor – nun sitzt er fest

    Gesuchter legte gefälschte Ausweispapiere vor – nun sitzt er fest

    Sprichwörtlich den richtigen Riecher hatte eine Streifenwagenbesatzung, die gestern Nachmittag am Rheydter Bahnhof einen Pkw-Fahrer nach einem Verkehrsverstoß kontrollierte.

    Der Mann legte rumänische Ausweispapiere vor, die allerdings bei näherer Betrachtung Fälschungsmerkmale aufwiesen. Daraufhin wurde er zur Identitätsfeststellung mit zur nahen Wache genommen.

    Dort stellte sich schließlich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen 35jährigen Serben handelt, der total gefälschte Papiere vorgelegt hatte.

    Unter seinen richtigen Personalien wurde der Mann allerdings mit zwei Haftbefehlen gesucht. Zum einen hatte ihn eine Ausländerbehörde zur Abschiebung ausgeschrieben und zum anderen wurde er zusätzlich von einer Staatsanwaltschaft wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern gesucht.

    Der 35-Jährige wurde daraufhin festgenommen und einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

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  • Sven Lau erstmals unter Druck – Kronzeugenaussage gegen Salafistenprediger

    Sven Lau erstmals unter Druck – Kronzeugenaussage gegen Salafistenprediger

    Recht bleich und fahrig wirkt der Angeklagte, er, der bei den bisherigen Verhandlungstagen vor dem OLG-Düsseldorf doch so souverän wirken wollte.

    Dann beginnt der Auftritt des Ismail I., selbstbewußt nimmt er neben seinem Anwalt Platz.  Ismail I. (26) ist selber wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation rechtskräftig verurteilt und in Schwäbisch Hall in Haft. Er verachtet nach eigenen Angaben das Assad-Regime, wollte es aktiv unter Waffen bekämpfen, habe jedoch nie gedacht, dass er in Syrien zu Terroristen käme. „Jamwa“ nannte sich die Gruppe, bedeutet  “Armee der Auswanderer und Unterstützer“. Sie ging später im IS unter.

    Sven Lau habe er auf einer Pilgerreise kennengelernt, vorher kannte er ihn lediglich aus den Medien. Beide haben seitdem über soziale Medien den Kontakt gehalten, Sven Lau habe ihn in seinem Ansinnen, nach Syrien in den Kampf zu ziehen, bestärkt. Lau habe den Kontakt nach Syrien zu einer Kampfeinheit unter Konrad S., einem deutschen Konvertiten, hergestellt, diesen habe er ihm als besten Freund dargestellt.

    Ismail I. bezeugt gesehen zu haben, dass Sven Lau in Syrien im Camp der IS-Kämpfer einen Krankenwagen und einen Müllwagen ablieferte, diese seien dort umgebaut worden um entweder Waffen- und Kämpfer zu transportieren oder im Falle des Mülltransporters zu einer möglichen Autobombe.
    „Sven Lau hat dies alles gesehen, wir waren gemeinsam dort bei den Kämpfern, ich gehörte zu ihnen, Lau war ein gern gesehener Gast und wurde bevorzugt behandelt“, betont er auf Nachfrage des Richters.

    Auf einen weiteren Konvertiten habe Lau massiven psychischen Druck ausgeübt mit dem Ziel: er sollte ebenfalls in den Kampf nach Syrien gehen. Das sei letztlich auch mit seiner eigenen Unterstützung geglückt, was aus diesem Kämpfer wurde, weiß Ismail I. nicht. Auch Geld habe Sven Lau nach Syrien geschickt, er selber habe von ihm 100 Euro erhalten und sie im Auftrag Lau´s an Konrad S. weitergegeben.
    Sollte das Gericht diesem Zeugen letztlich Glauben schenken, könnte dies ausreichen zu einer Verurteilung des Sven Lau.
    Drei Tage hat das Gericht für die Befragung dieses Zeugen angesetzt, sowohl die Bundesstaatsanwaltschaft als auch die Verteidigung werden nun mit ihrer Befragung den Zeugen sicher unter gehörigen Druck setzen.
    Wie groß das Gericht die Glaubwürdigkeit dann beurteilt muß sich zeigen.

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  • Glasfaser: Informationsveranstaltung in Mönchengladbach-Giesenkirchen am 24.11.2016

    Glasfaser: Informationsveranstaltung in Mönchengladbach-Giesenkirchen am 24.11.2016

    Die „Deutsche Glasfaser“ lädt ein zur Informationsveranstaltung in Mönchengladbach-Giesenkirchen und informiert über die Vorteile der Technologie und die Details zum möglichen Netzausbau.
    Die NEW laden Sie ebenfalls herzlich ein und werden an diesem Abend Informationsmaterial und Verträge verteilen.

    Projektgebiet Giesenkirchen Nord

    Termin: 24.11.2016
    Wo:         Franz-Meyers-Gymnasium, Asternweg 1, 41238 Mönchengladbach

    Wann:    19:00 Uhr

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  • Plötzlich ist alles anders – Zweckverband wird gegründet – Tagebaurandgemeinden wechseln  in die aktive Rolle – ab sofort wird die rosige Zukunft für Wanlo & Co. geplant

    Plötzlich ist alles anders – Zweckverband wird gegründet – Tagebaurandgemeinden wechseln in die aktive Rolle –
    ab sofort wird die rosige Zukunft für Wanlo & Co. geplant

    Gestern noch überwog innerhalb eines Großteils der Menschen in den Tagebaurandgemeinden der Widerstand gegen das „Loch“, verursacht durch den RWE-Tagebau.
    Seit heute ist das anders. Barbara Weinthal, Fachbereichsleiterin Umwelt der Stadt, stellte in einer eindrucksvollen Präsentation den Mitgliedern des Umweltausschusses die nun beginnende Planung für die zukünftige Entwicklung rund um den Tagebau Garzweiler vor.
    Gemeinsam mit den Planungsverbandgemeinden Jüchen, Titz, Erkelenz und Mönchengladbach wird eine neue Organisationsform angestrebt. Ab Frühjahr 2017 wird der Zweckverband zugleich Träger öffentlicher Belange und operative Ebene darstellen.
    Hintergrund:
    Anfang September führte der Informelle Planungsverband gemeinsam mit verschiedenen Planungsbüros und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen im Rittergut Wanlo eine Werkstattwoche durch. Dabei wurden Ideen zur Entwicklung der rund 430 Quadratkilometer großen Tagebauregion geschmiedet, wie sich die Region in der Zeit nach dem Tagebau aufstellen könnte. Im Ergebnis sollen in einem „Drehbuch“ die landwirtschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und städtebaulichen Entwicklungen der Tagebauregion zunächst mit einem Zeithorizont bis 2035 mit Projektideen und beispielhaften oder möglichen Maßnahmen umfassend betrachtet werden. Dass alles so kommt, wie in der Planungswerkstatt festgehalten, ist völlig offen.
    „Wir haben uns auf den Weg gemacht, um rechtzeitig Ideen zu schmieden, deren Umsetzungen von politischen Entscheidungen und finanziellen Möglichkeiten abhängen“, so Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. „Wichtig ist, dass wir die Chancen, die sich für die Tagebaurandgemeinden ergeben, erkennen und nutzen“, ergänzt er. „Das Drehbuch ist allerdings noch kein fertiger Film. Wichtig ist es, auch die Bürger mitzunehmen“.

    Der erste Teil des sogenannten „Drehbuches“ ist bereits geschrieben und wurde den Vertretern der kommunalen Fachausschüsse vorgelegt. So können sich die Planer vorstellen, ein grünes Band um das gesamte Gebiet von Garzweiler I und II zu legen, das mit 70 Kilometern der längste Park Europas wäre. Mit der Umsetzung könnte schon bald begonnen werden.

    Mit einem Radschnellweg und Wanderwegen durch diesen Grüngürtel könnten die Dörfer am Tagebau vernetzt werden. Gleichzeitig könnte der Park den späteren Restsee mit Niers, Erft und dem Naturpark Schwalm-Nette vernetzen.

    Auch die Restseen der Tagebaue Inden und Hambach könnten einbezogen und mit einem Kanalsystem verbunden werden. Ebenso sieht das „Drehbuch“ am Rande des grünen Gürtels neu anzulegende „Garzweiler Gärten“ vor, die sich in einer Art „Innovation-Valley“ mit Gemüse und Obst zur Genusslandschaft entwickeln, eine Produktions- und Energielandschaft, die Ansiedlung von Unternehmen und Forschungslaboren aus Wissenschaft und Technik sowie eine an der Abraumkante angelegte terrassenartige Landschaft mit Möglichkeiten für innovatives Wohnen vor.

    Bedenken gab es bei den Bündnis Grünen und den Linken, sie halten noch fest an der Abwehrstrategie und müssen überzeugt werden, dass nur der Blick in die Zukunft positives für die Bevölkerung bringen wird.

    Noch mehr Details finden sie hier.

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  • Trickdiebe bestehlen Seniorin in eigener Wohnung

    Trickdiebe bestehlen Seniorin in eigener Wohnung

    Auf der Straße Burgfreiheit in Odenkirchen bestahlen gestern zwischen 15:30 Uhr und 15:50 Uhr zwei unbekannte Männer eine Seniorin in ihrer Wohnung. Zuvor hatten sie sich unter dem Vorwand, als Mitarbeiter eines Stromanbieters Messungen durchführen zu müssen, Zugang verschafft.

    Die Männer gingen sehr professionell vor: sie führten vermeintliche Ausweise, elektronische Geräte und Unterlagen mit.

    Während sich einer der Männer mit der Seniorin zusammen in ihr Wohnzimmer setzte, ging der zweite Täter alleine durch die einzelnen Zimmer und rief seinem „Kollegen“ Zahlen zu. Die 83Jährige schöpfte auch noch keinen Verdacht, nachdem die seriös und höflich auftretenden Männer die Wohnung nach etwa 15 Minuten wieder verlassen hatten.

    Erst gegen 17.10 Uhr stellte die Seniorin fest, dass aus dem Schlafzimmer hochwertiger Schmuck entwendet worden war.

    Die 83Jährige beschrieb die Männer als jeweils 25-35 Jahre alt, dunkelhaarig, von gepflegtem Erscheinungsbild und breiter / muskulöser Statur. Beide hätten deutsch mit einem ihr unbekannten Akzent gesprochen.

    Der Mann, der mit ihr im Wohnzimmer gesessen hatte, sei etwa 1.85 m groß gewesen und mit einer schwarzen Anzughose und einem schwarzen Sakko bekleidet gewesen. Der zweite Täter sei etwa 1.90 m groß und mit einer dunklen Lederjacke und einer dunklen Jeans bekleidet gewesen. Er habe einen 3-Tage-Bart getragen.

    Die Polizei fragt: wer kann sachdienliche Hinweise geben? Bei wem haben die beiden Männer möglicherweise ebenfalls geklingelt?

    Hinweise bitte an 02161-290.

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  • Gülistan Yüksel liest in der KGS Waisenhausstraße

    Gülistan Yüksel liest in der KGS Waisenhausstraße

    Auch in diesem Jahr beteiligte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel und las Schülerinnen und Schülern der KGS Waisenhausstraße vor.

    „Ich habe mich gefreut auch zum dritten Mal als Vorleserin an der KSG Waisenhausstraße dabei sein zu können. Nach dem rheinischen Sprichwort ‚Einmal ist kein Mal, was zweimal geschieht ist Tradition; was dreimal geschieht ist Brauchtum‘, war mein Besuch in diesem Jahr ja schon ein Pflichttermin“, erklärt Yüksel.

    Durch ihren Besuch will Yüksel die Bedeutung des Lesens verdeutlichen: „Gerade im Hinblick auf Bildungs- und Berufschancen sind Lesekompetenzen unerlässlich. Dabei können wir nicht früh genug anfangen, die Grundlagen dafür zu schaffen, weshalb mein Besuch auch den Stellenwert des Lesens zeigen soll“.

    Neben den Büchern interessierten sich die Schülerinnen und Schüler auch für Yüksels Arbeit im Bundestag. Dabei scheuten sie kein Themengebiet. So wurde sowohl über logistische Fragen wie die Gestaltung der An-und Abreise nach Berlin und die dortige Unterkunft, als auch über eine mögliche Freundschaft mit der Bundeskanzlerin gesprochen wurde. „Außerdem erinnerten sich die Schülerinnen und Schüler gerne an das vergangene Jahr zurück, in dem sie auch mir etwas vorgelesen hatten. Die Kinder haben in diesem Jahr große Fortschritte gemacht“, freut sich Yüksel.

    Sie informierte sich auch über die persönliche Situation der Viertklässlerinnen und Viertklässler im Hinblick auf den bevorstehenden Wechsel an die weiterführenden Schulen. „Die Erwartungen der Kinder waren sehr konkret und klar – ich hoffe, dass sie erfüllt werden und wünsche allen weiterhin viel Erfolg. Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle bei den engagierten Lehrkräften bedanken, ohne die der Vorlesetag nicht hätte stattfinden können. Es war eine schöne Erfahrung und ich freue mich auf den 14. Vorlesetag im nächsten Jahr“, so Yüksel abschließend.

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  • Hilfe per Telefon durch die Feuerwehr

    Hilfe per Telefon durch die Feuerwehr

    Die Feuerwehr Mönchengladbach hat die strukturierte Notrufabfrage eingeführt.
    Die gut ausgebildeten Disponenten in der Einsatzleitstelle führen den Anrufer unter der Notrufnummer 112 strukturiert durch das Notrufgespräch und ermitteln in erster Priorität den Unglücksort.
    Im Anschluss werden nach wenigen Schlüsselfragen die benötigten Einsatzmittel disponiert und entsendet und den Anrufern bei Bedarf wichtige Hilfestellungen gegeben, die bis zum Eintreffen der Retter die Situation vor Ort stabilisieren können – von der Schnittverletzung bis zur Reanimation.

    In der Vergangenheit wurden die fünf sogenannten W-Fragen: „Was, Wo, Wer, wie viele, Warten“ als einheitliche Vorgehensweise geschult und verwendet. Dieses Schema ist mittlerweile überholt.
    Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach hat ihre Telefonabfrage daher angepasst und – wie viele andere Leitstellen im Bundesgebiet – eine strukturierte Notrufabfrage eingeführt.

    „Wir fragen, Sie antworten“ – so lautet der neue Leitspruch in der Notrufabfrage und so werden die Anrufer zielgerichtet durch die Disponenten abgefragt, um schnell und effizient alle für den Einsatz notwendigen Daten in Erfahrung zu bringen. Die erste Frage, die der Disponent bei der Gesprächseröffnung stellen wird, lautet: „Wo genau ist der Notfallort?“
    Neben dieser entscheidenden ersten Frage werden zum Gesprächsbeginn auch der Name des Anrufers und die Rückrufnummer abgefragt. So stehen dem Disponenten schon nach wenigen Sekunden die wichtigsten Daten zur Verfügung, so dass selbst im Falle eines nicht wiederherzustellenden Gesprächsabbruchs eine Hilfe durch die Feuerwehr oder den Rettungsdienst möglich bleibt.
    Im Anschluss werden über gezielte, kurze Fragen die Unglücksart und das Ausmaß ermittelt, woraufhin der Disponent die im Einsatzleitrechner hinterlegten Einsatzmittel mit wenigen Mausklicks disponieren und parallel zum noch laufenden Notrufgespräch alarmieren kann.
    Während die Hilfskräfte bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle sind, wird der Disponent versuchen, Hilfestellungen zu geben, durch die der Anrufer die Situation vor Ort bis zum Eintreffen der Rettungskräfte stabilisieren kann. Die Beamten in der Einsatzleitstelle sind erfahrene Führungskräfte der Berufsfeuerwehr sowie ausgebildete Rettungsassistenten und können auf ein umfangreiches Fachwissen und einen soliden Erfahrungsschatz zurückgreifen. Hierdurch können sie den Anrufern in der Notrufleitung trotz der mitunter schlimmen oder teils dramatischen Notsituationen ruhig und souverän die Hilfe zukommen lassen, die diese individuell benötigen. Durch die gezielte Fragestellung in der strukturierten Notrufabfrage erkennen die Disponenten Reanimationssituationen und geben eindeutige Hilfestellungen, durch die auch ungeübte Anrufer helfen können. So besteht eine reelle Chance, Menschenleben zu retten oder schwerste, durch Sauerstoffmangel hervorgerufene Schäden abzuwenden.

    Zurzeit werden rund ein- bis zweimal pro Woche in Mönchengladbach Menschen am Telefon durch die Mitarbeiter der Leitstelle bei Reanimationen angeleitet.
    Der Notruf 112 gilt europaweit und nicht zuletzt aufgrund der Anbindung an vier große Autobahnen, der asylsuchenden Menschen in den Übergangswohnheimen oder der internationalen Gäste im Borussia-Park kommt es auch in der Leitstelle Mönchengladbach vor, dass Menschen, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, einen Notruf tätigen müssen.
    Hier hilft den Beamten ein softwaregestützter Algorithmus, um zumindest in einigen Fremdsprachen den Notfallort und die Art des Hilfeersuchens zu ermitteln und Hilfe entsenden zu können. Wichtig ist: Der Anrufer sollte den Anweisungen der Leitstellenbeamten unbedingt Folge leisten und auch das Telefonat erst dann beenden, wenn dies durch den Mitarbeiter der Leitstelle signalisiert wird. Auch sollten keine weiteren Telefonate nach dem Notruf geführt werden, um für Rückfragen seitens der Rettungskräfte erreichbar zu bleiben. Sollte sich nach Beendigung des Notrufgespräches eine Unsicherheit beim Anrufer entwickeln oder sich die Situation verändern oder verschlechtern, darf und soll unbedingt erneut der Notruf gewählt werden. Wenn es die Situation zulässt, sollte der Anrufer oder eine weitere anwesende Person sich um die Einweisung der Rettungskräfte kümmern, damit diese schneller den genauen Einsatzort finden.

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  • Musikschule gestaltet Musik zur Marktzeit

    Musikschule gestaltet Musik zur Marktzeit

    Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ ist der Titel eines vorweihnachtlichen Konzertes am Samstag, 26. November, um 12.00 Uhr in der Citykirche Alter Markt.

    Zum ersten 1. Advent gestalten das Streichorchester „Intermezzo“ und die  Ballettschule der Musikschule der Stadt Mönchengladbach, unterstützt vom Münsterchor St. Vitus dieses ungewöhnliche Konzert. Zur Aufführung kommen u.a. das Konzert für zwei Violinen von J.S. Bach, Chöre aus dem Messias von G.F. Händel sowie Albinonis Adagio.

    Die Leitung haben Klaus Paulsen, Krzysztof Szymanski und Harald Stöpfgeshoff.

    Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

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  • Führung durch das St. Kamillus Kolumbarium

    Führung durch das St. Kamillus Kolumbarium

    Zeitpunkt: Dienstag, 29. November, 15 Uhr

    Zu einer Führung durch die ehemalige Krankenhauskirche lädt das St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 in Mönchengladbach-Dahl ein. Am Dienstag, 29. November, um 15 Uhr, ist Treffpunkt am Eingang.

    Heinz-Josef Claßen wird die interessierten Besucher durch das denkmalgeschützte, ehemalige Kirchengebäude führen und alle Fragen rund um das Kolumbarium beantworten. Die ehemalige Kirche wurde von dem Orden der Kamillianer in den Jahren 1929 bis 1931 nach den Plänen des bedeutenden Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm errichtet. Nach ihrem Umbau wird sie seit Herbst 2015 als Urnengrabstätte genutzt. Die Führung ist kostenfrei.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Ursprünglich war das St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 eine Krankenhauskirche. Die Kirche wurde von dem Orden der Kamillianer in den Jahren 1929 bis 1931 nach den Plänen des bedeutenden Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm errichtet. Nach der Profanierung im Sommer 2014 wurde die Kirche in Abstimmung mit den zuständigen Denkmalbehörden saniert und zu einem Kolumbarium umgebaut und erweitert. Ein Kolumbarium ist eine Art Grabeskirche, die der Aufbewahrung von Urnen dient.

    www.st-kamillus-kolumbarium.de

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  • Mönchengladbach gibt Rechtsextremen keinen Raum

    Den eigentlich stillen Feiertag der Evangelischen Kirche (Totensonntag) wollten sie nicht beachten oder gar achten.
    Ein Sammelsurium von etwa 40 Rechten hatte für Sonntag eine Demonstration vor der Ar Rahman Moschee auf der Mittelstraße angemeldet.

    16-11-20-demo-2174 16-11-20-demo-2178Deshalb hatte die Bündnisversammlung am 17. November beschlossen, die Demonstration des Bündnisses „Mönchengladbach stellt sich quer“ (MSSQ) zu unterstützen und daran teilzunehmen.
    Rund 300 Teilnehmer versammelten sich deshalb auf dem Parkplatz neben der Rheydter Post und zogen in einem Demontrationszug zum Rharhaus Rheydt.

    Neben etlichen Politikern von SPD/Grünen/Linken waren IG-Metall und weitere Organisationen vertreten, die CDU leider zum wiederholten Male nicht.
    16-11-20-demo-2262Dank eines riesigen Polizeiaufgebotes gab es nach unseren Informationen keine Zwischenfälle.

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  • Mehr Worte braucht es nicht…

    Mehr Worte braucht es nicht…

    Lesen Sie bitte…

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/wir-ueben-das-schweigen-aid-1.6405662

    Alle Sprachlosigkeit ist dort treffend beschrieben.
    Hier der Antrag der CDU/SPD.

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  • In Mönchengladbach werden die Chancen unserer Kinder für die „wachsende Stadt“ geopfert

    In Mönchengladbach werden die Chancen unserer Kinder für die „wachsende Stadt“ geopfert

    Sie setzen tolle, für alle sichtbare Zeichen, sie gehen in die Schulen und lesen den Kindern vor.
    „Lesen und Vorlesen machen nicht nur Freude, sondern schulen ganz nebenbei das individuelle Lese- und Sprachverständnis.“ sagt Günter Krings.
    Gülistan Yüksel steht nicht im Geringsten zurück und war zum Vorlesen Gast in der KGS Waisenhausstraße.
    Ob beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten klar ist, was in Mönchengladbach mit den Geldern des Bundes  gemacht wird, das für „gute Schule 2020“ aus Berlin nach MG fließt?
    Dies gilt sinngemäß auch für unsere Landtagsabgeordneten Post, Körfges und Tillmann.

    Unter dem Beifall der SPD/CDU-Mehrheit in der Bezirksvertretung Ost werden ca.3 Millionen Euro nicht in die Sanierung der Schulen gesteckt, sondern in die Sportplatzsanierungen in Puffkohlen und Schelsen. CDU/SPD-Antrag
    Hatte die SPD noch vor Jahren die Gegner des CDU-Projektes “Giesenkirchen-2015“ unterstützt, so machen die selben Menschen nun gemeinsame Sache mit dem damaligen Politgegner bei der Umwidmung von Geldern, die für die Schulen der Stadt bestimmt sind.

    So freute sich Volker Küppers, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mönchengladbach Ost in seiner Rede zum Haushalt 2017 im Beisein des Kämmerers der Stadt:
    „ …das von der rot-grünen Landesregierung aufgelegte Programm „Gute Schule“ spült in den nächsten vier Jahren mehr als 36 Millionen Euro in die Kasse der Stadt MG. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Haushalt 2017 – fließen doch 7 der 36 Millionen schon im nächsten Jahr nach MG. Hiervon profitiert der Osten der Stadt. Durch Umverteilung der Mittel für bereits ohne Zuschüsse beschlossene lnvestitions- Maßnahmen für Schulen fließen u. a. ca. 3 Millionen Euro direkt oder auch indirekt in den Bereich Sport.
    Somit dürfte auch der letzte und zwar monetäre Zweifel an der Ertüchtigung der Sportplätze Puffkohlen und Schelsen von Rasen- in Kunstrasensportplätze aus dem Weg geräumt sein.“

    Geradezu zynisch wirkt in diesem Kontext, wenn der CDU-Sprecher in der BV-Ost in seiner Haushaltsrede ausführt: „An die Damen und Herren der „Opposition“ kann ich namens der CDU-Bezirksfraktion nur appellieren, stimmen sie dem gemeinsamen Antrag von CDU und SPD zu, denn diese Schwerpunkte in unserem Antrag sind auch unserer Sicht der richtige und zugleich seriöse Weg unsere Stadt und unseren Stadtbezirk Mönchengladbach-Ost weiterhin nach vorne zu bringen. Eine Entwicklung die die Handschrift der großen Koalition trägt.“

    So werden Haushaltsmittel zweckentfremdet, die Schulen bleiben weiter in einem teilweise unzumutbaren Zustand und das trotz der schönen Sonntagsreden über den Wert unserer Kinder und der Wichtigkeit von Bildung.
    Spätestens im nächsten (Wahl-) Jahr 2017 werden wir diese Sonntagsreden dann wieder hören und den Versprechen auf Besserung Glauben schenken dürfen.
    Wir werden von den Kandidaten hören, wie stark sie für Erneuerung der Sportplätze gekämpft haben, von den verpassten Möglichkeiten für die Schulen unserer Kinder werden sie nicht sprechen wollen.

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  • Bürgerinformation: Pläne für die Roermonder Straße werden vorgestellt

    Bürgerinformation: Pläne für die Roermonder Straße werden vorgestellt

    Der erste Abschnitt der Kanalbaumaßnahme Roermonder Straße war Gegenstand einer Bürgerversammlung im April, bei der die Gestaltung des Hensenplatzes im Mittelpunkt stand.

    „Im Vorfeld des zweiten Bauabschnitts ist uns als Bezirksvertretung die Einbeziehung der Bürgerschaft ebenfalls ein zentrales Anliegen“, betont Bezirksvorsteher Herbert Pauls.
    Deshalb lädt er Anwohner, Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger in Kooperation mit den Waldhausener Gesprächen zu einer Bürgerinformation ein.

    Sie ist am Dienstag, 22. November 2016, um 19:30 Uhr im Pfarrheim St. Peter Waldhausen, Am Mevissenhof 41.
    Vorgestellt und diskutiert werden die Planungen für den Bauabschnitt der Roermonder Straße zwischen Metzenweg und Einmündung Untere Straße.
    Neben dem Baustellenmanagement, der Verkehrsplanung und der Erneuerung des Kanals wird auch die Gestaltung des Straßenzuges nach Abschluss der Maßnahme thematisiert.

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  • Dosen-, Gläser- und Flaschenverbot beim Bundesligaspiel Borussia Mönchengladbach gegen 1. FC Köln

    Das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach weist noch einmal darauf hin, dass am Samstag, den 19. November, beim Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1.FC Köln aus Sicherheitsgründen ein räumlich und zeitlich befristetes Glas-, Flaschen- und Getränkedosenverbot verfügt ist.

    Es gilt von 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr im Umfeld des Stadions.
    Dort sind das Mitführen, die Abgabe und der Verkauf von Gläsern, Glasflaschen und Getränkedosen verboten.

    Davon ausgenommen sind Anlieger, die sich als solche ausweisen können und die sich auf dem Weg zu ihrer Wohnung oder ihrem Grundstück befinden.
    Auch die Bundespolizei und die involvierten Polizeipräsidien in Mönchengladbach und Köln treffen alle Vorkehrungen, um einen friedlichen Ablauf zu gewährleisten.
    Für die anstehende Begegnung spricht die Bundespolizei ein Glasflaschen- und Pyrotechnikverbot für die betreffenden Bahnanlagen und die zum Spielort führenden Züge aus. Die Verfügung gilt im Zeitraum von 09:00 bis 19:00 Uhr.

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  • Erklärung des Mönchengladbacher Bündnisses: „Aufstehen!“

    Erklärung des Mönchengladbacher Bündnisses: „Aufstehen!“

    In den letzten Monaten mussten wir leider den Brexit, Herrn Erdogan und den amerikanischen Wahlkampf erleben.

    Zusätzlich rüsten die Rechtsextremisten und andere Extremisten immer stärker auf und begehen zunehmend Straftaten. Dabei muss man feststellen, dass sich sowohl Rechtsextremisten als auch Islamisten, aber auch AfD und Pegida gegenseitig hochschaukeln. Und deren Botschaften vor allem in den sozialen Medien sind absolut menschenverachtend.

    Diese Entwicklung beschädigt unsere Demokratie.

    Ein Sammelsurium von Rechten hat für Sonntag, 20. November 2016 eine Demonstration vor der Ar Rahman Moschee auf der Mittelstraße angemeldet. Wir wollen in unserer Stadt weder Islamisten noch rechtsextreme Hetzer die zur Islamophobie aufrufen. Wir wollen sowohl eine demokratische als auch menschenachtende und bunte Stadt.

    Deshalb hat die Bündnisversammlung am 17. November beschlossen die Demonstration am Sonntag, 20. November, des Bündnisses „Mönchengladbach stellt sich quer“ (MSSQ) zu unterstützen und daran teilzunehmen.

    (Bündnissprecher Ferdinand Hoeren)

    Mönchengladbacher Bündnis: „Aufstehen!“

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