Autor: Harald Wendler

  • Maria Hilf-Gelände und noch mehr gehen in eine neue Planungsphase

    Maria Hilf-Gelände und noch mehr gehen in eine neue Planungsphase

    Eine wesentliche Voraussetzung zur Weiterentwicklung des Maria Hilf-Geländes ist heute getroffen worden.
    Dr. Ulrich Schückhaus, EWMG-Geschäftsführer, und Prof. Dr. med. Andreas Lahm, Vorsitzender der Geschäftsführung, unterzeichneten am Vormittag den Notarvertrag zur vorzeitigen Auflösung des Erbbaupachtvertrages, der Anfang 2001 zwischen der Stadt und den Kliniken Maria Hilf für den Zeitraum bis zum Jahr 2051 abgeschlossen wurde.

    „Damit ist der Weg frei für eine Überplanung des innerstädtischen Gebietes. Mir war sehr daran gelegen, dieses für die zukünftige Entwicklung der Mönchengladbacher City so wichtige Thema voranzubringen und die Voraussetzungen für entsprechende Beschlüsse zu schaffen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
    Der Rat hatte vor kurzem die Auflösung des Vertrages beschlossen.

    Mit diesem Schritt fällt das 34.500 Quadratmeter große Areal an der Viersener Straße wieder an die Stadt zurück.

    Hintergrund ist die Standortverlagerung der Kliniken von der Sandradstraße an die Viersener Straße.
    „Das Areal hat ein riesiges Entwicklungspotenzial und bietet große Chancen für Mönchengladbach. Dadurch wird vor allem die Oberstadt ganz neue Impulse erfahren“, so Dr. Ulrich Schückhaus.
    Das Gelände ist im direkten Zusammenhang mit dem städtischen Grundstück, auf dem sich das Verwaltungsgebäude Oberstadt befindet, und der Hauptschule Stadtmitte an der Aachener Straße, die sich in der Auflösung befindet, zu sehen.

    Das Areal steht im Fokus der Stadtplaner unter Dr. Bonin, die für eine qualitätvolle Nachnutzung ein mehrstufiges Verfahren mit städtebaulichem Ideenwettbewerb, Zukunftswerkstatt und Bürgerbeteiligung vorsehen.
    Im weiteren Schritt erfolgt die Umsetzung der Planung mit Vermarktung der Grundstücke ab 2019 durch die städtische Entwicklungsgesellschaft. (pmg)

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  • Die Linken Mönchengladbach unterstützen das Projekt „KipE“ vom Reha-Verein Mönchengladbach

    Die Linken Mönchengladbach unterstützen das Projekt „KipE“ vom Reha-Verein Mönchengladbach

    Anfang des Jahres 2016 hat die Landesregierung NRW beschlossen, die Aufwandsentschädigungen für MandatsträgerInnen in den Kommunalen Parlamenten zu erhöhen.
    Die „Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Mönchengladbach“ hat gemeinsam mit dem Kreisverband Die Linke Mönchengladbach einstimmig entschieden, den „Mehrbetrag“ in einen Spendenfonds einzubringen und diesen einmal im Jahr auszuschütten.
    In einer gemeinsamen Sitzung von Fraktion und Partei wurden nun die ersten drei Institutionen ausgewählt und am 19.12.2016 konnte der erste Spendenbetrag übergeben werden.
    Ratsfrau Rohat Yildirim (Die Linke) hat sich für ein Projekt des „Verein für die Rehabilitierung psychisch Kranker e.V.“ (Reha-Verein) eingesetzt und hat mit Freunde die Spendenübergabe im Namen des Kreisverbandes durchgeführt.
    „Mit einem Betrag von 500,00€ unterstützen wir das Projekt „KipE“ vom Reha-Verein Mönchengladbach. Ich war davon überzeugt, dass ein Teil des Spendenfonds den Kindern unserer Stadt zukommen soll. Als dreifache Mutter weiß ich, dass in allen Lebenslagen die Leidtragenden die Kinder sind. Um sich zu orientieren und die eigene Identität aufzubauen brauchen Kinder Antworten. Aber wenn Elternteile psychisch erkrankt sind, geraten Kinder in Irritation und Verunsicherung.“, sagt Rohat Yildirim.

    Das Projekt KipE – Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern – zielt auf Prävention, Gesundheitsförderung und Aufklärung von Kindern psychisch kranker Eltern.
    Die Auswirkungen von psychischen Erkrankungen eines Elternteils auf Kinder und Jugendliche sind vielfältig und individuell unterschiedlich. Kinder haben oftmals keine Möglichkeit über ihre Sorgen und
    Nöte zu sprechen, da die Erkrankung der Eltern tabuisiert wird.
    Weiter führt Ratsfrau Yildirim aus: “Bei dem Projekt KipE habe ich gesehen, dass gerade diese Kinder eine gute Beratung und Betreuung bekommen, um in ihrem Lebenszyklus ihre Orientierung nicht zu verlieren und lernen mit ihrem inneren Konflikt umzugehen. Ich bin froh, dass wir den Reha-Verein mit der Spende unterstützen können.”
    Kinder und Jugendliche werden mit ihren Schuldgefühlen und Loyalitätskonflikten alleine gelassen. Die psychische Erkrankung eines Elternteils stellt für die betroffenen Kinder und Jugendlichen immer eine Belastung dar, selbst wenn sie unauffällig bleiben.
    Um die Situation dieser „vergessenen Kinder und Jugendlichen“ zu verbessern, ist eine  Aufklärung notwendig. So soll das sensible Thema in Segmenten wie im Kindergarten, in der Schule, im Gesundheitswesen oder in Beratungseinrichtungen bewusst gemacht werden. Um die betroffenen Eltern zu erreichen, ist eine gute, dauerhafte Netzwerkarbeit und Beratung erforderlich.

    In Mönchengladbach gibt es ein Netzwerk, welches sich stetig weiterentwickelt, um die Hilfen für psychisch kranke Eltern auszubauen. Zielsetzungen sind die Weiterentwicklung von Angeboten und die langfristige Refinanzierung bedarfsgerechter Hilfen.
    Die Koordinatorinnen des Projekts beim Reha-Verein, Frau Esther Jürgens und Frau Birthe Wernery setzen diese Arbeit in vorbildlicher Art und Weise und viel persönlichem Engagement in Mönchengladbach um.

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  • Flüchtlingsunterbringung in Rheindahlen – Terhaag: Einrichtung mit Vorbildcharakter

    Flüchtlingsunterbringung in Rheindahlen – Terhaag: Einrichtung mit Vorbildcharakter

    Andreas Terhaag und Jörg Buer von der Mönchengladbacher FDP besichtigten die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Nordrhein-Westfahlen (EAE) für Flüchtlinge auf dem Gebiet der ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) bei Rheindahlen.

    Hier wurde ein mittlerweile über 10 Hektar großes Teilstück des Geländes weitestgehend für die erste Aufnahme von Flüchtlingen hergerichtet. Derzeit können bis zu 800 Flüchtlinge aufgenommen werden.
    Terhaag konnte sich mit seinen Begleitern von dem Zustand der Unterkünfte sowie dem Baufortschritt ein eigenes Bild machen. Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag:

    „Das gesamte Gelände mit der vorhandenen und geschaffenen Infrastruktur weist enorme Dimensionen auf, die man sich kaum anhand von Zahlen alleine vorstellen kann. Derzeit wird die Aufnahmeeinrichtung von 65 Flüchtlingen, die überwiegend vom afrikanischen Kontinent kommen, bewohnt. Die durchschnittliche Aufenthaltszeit beträgt acht bis zehn Tage, auch wenn es vereinzelt zu deutlich längeren Aufenthalten kommen kann.

    Bis Ende 2017 werden die Voraussetzungen für bis zu 2000 Flüchtlinge auf dann rd. 18 Hektar an diesem Ort geschaffen. Auch mit der in Kürze fertig gestellten separaten Krankenstation auf dem Gelände ist diese Einrichtung eine mit Vorbildcharakter. Alle notwendigen Stationen an einem Ort zu haben, ist sinnvoll und spart Wege und Zeit für alle Beteiligten.“

    Der zuständige Leiter der Einrichtung, Günter Reipen, konnte den Besuchern rund um Andreas Terhaag die Funktionsfähigkeit und die notwendigen Abläufe vor Ort demonstrieren. „Die kurzen Wege, wie auch die hervorragende Infrastruktur schaffen beste Voraussetzungen für einen reibungslosen und schnellen Ablauf, bevor die Flüchtlinge auf einzelne Kommunen verteilt werden“, konnte Reipen berichten.

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  • Weiteres “Hochwertiges” Wohnquartier wird in Windberg realisiert

    Weiteres “Hochwertiges” Wohnquartier wird in Windberg realisiert

    In Windberg soll im Bereich zwischen Wienenfeldstraße und Karl-Fegers-Straße auf einem knapp 4.000 Quadratmeter großen Grundstück der Stadt ein hochwertiges Wohnquartier entwickelt werden.
    Geplant sind mehrstöckige Einzelhäuser mit gemeinsamer Tiefgarage.
    Insgesamt entstehen bis zu 25 Wohneinheiten in moderner und hochwertiger Architektur.
    Um architektonisch überzeugende Gesamtkonzepte für die Gesamtfläche zu finden, bringt die EWMG gemeinsam mit der Stadt in einem offenen Investorenwettbewerb und Bieterverfahren das Grundstück, verknüpft mit einem Bebauungsvorschlag, auf den Markt.

    Dieser Investorenwettbewerb soll in einen städtebaulichen Vertrag münden.
    Sozialer Wohnungsbau ist auch hier nicht vorgesehen. Das passt nicht ins Konzept MG+ wachsende Stadt der GroKo. Die Gebotsunterlagen sind spätestens bis zum 22. Februar 2017 bei der EWMG einzureichen.

    „An dieser Stelle haben wir die Möglichkeit, eine städtebaulich hochwertige Wohnanlage zu errichten, die sowohl jungen Familien wie auch der älteren Generation eine besondere Wohnqualität bietet“, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt und Geschäftsführer der Stadttochter EWMG.

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  • Professor der Hochschule Niederrhein erhält 50.000 Euro für Innovationen in der digitalen Lehre

    Professor der Hochschule Niederrhein erhält 50.000 Euro für Innovationen in der digitalen Lehre

    Der 42-Jährige Professor für Automatisierungstechnik am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Niederrhein sagt: „Nach zwei Jahren in der Lehre wachsen meine Zweifel, ob im 21. Jahrhundert, das nur so von rückgekoppelten Systemen wimmelt, die Klausur weiterhin das beste Prüfungsinstrument ist. Können die Studierenden die knappen Zeitressourcen nicht effektiver für ihren Kompetenzaufbau nutzen als durch mehr oder weniger stupides Übungsaufgabenrechnen für die Klausur?“

    Die Idee, die Gennat hat, soll im Laufe des Jahres konkretisiert werden. Dabei geht es um eine Lösung, bei der Studierende mit Hilfe digitaler Tools regeltechnische Aufgaben bewältigen sollen „Das ist näher an der Praxis, die sie später im Berufsalltag erleben und stärkt somit die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden“, sagt Gennat.

    Tatsächlich sind die Klausuren in dem ansonsten praxisnahen und anwendungsorientierten Ingenieur-Studium ein Teil der Ausbildung, der oft gar nichts mit einer realistischen Anwendungssituation zu tun hat. „Die Studierenden organisieren sich Probeklausuren und lernen gezielt auf die Klausur hin – aber sie lernen nicht, ihr Wissen praxisnah anzuwenden“, sagt Gennat. Auf diese Weise eigneten sich die Studierenden Wissen an, das oftmals keine berufliche Relevanz habe.

    Der Professor möchte das Fellowship nutzen, um im Bereich der Regelungstechnik diesen Umstand zu ändern. Dabei muss er darauf achten, dass die Kompetenzen der Studierenden dennoch vergleichbar abgefragt werden können. „Plagiate müssen entdeckt werden, individuelle Leistungen – auch wenn sie in der Gruppe erfolgt sind – erkannt werden“, sagt Gennat.

    Prof. Dr. Marc Gennat vom Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Niederrhein war im Rahmen des vom Wissenschaftsministerium NRW und Stifterverband ausgeschriebenen Programms „Innovationen in der digitalen Hochschullehre“ mit seinem Antrag erfolgreich.
    Er erhält zum 1. Januar 2017 die individuelle, personengebundene Förderung (Fellowship) für Innovationen in der Hochschullehre, die mit bis zu 50.000 Euro dotiert ist.
    Marc Gennat ist NRW-weit einer von 46 Professorinnen und Professoren, die die individuelle Förderung erhalten.

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  • SoWi Kurs des Hugo-Junkers Gymnasiums besucht den Landtag

    SoWi Kurs des Hugo-Junkers Gymnasiums besucht den Landtag

    Thema: Jungen Menschen Politik vermitteln

    Als Gäste der Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges (SPD) und Norbert Post (CDU) besuchten achtzig Schülerinnen und Schüler des Hugo-Junkers Gymnasiums den nordrhein-westfälischen Landtag.
    Die jugendlichen Gäste aus Rheydt, allesamt Teilnehmer des Zusatzkurses Sozialwissenschaften des Gymnasiums, informierten sich in zwei Gruppen bei den Abgeordneten über die aktuelle politische Lage.

    Körfges und Post gaben Auskunft zur gegenwärtigen landespolitischen Themen aus dem Bildungs- und Kommunalbereich. Auch nationale und internationale Fragen wie der Rechtsruck in weiten Teilen der Welt, der Brexit und das Thema innere Sicherheit nach den Vorfällen der Silvesternacht 2015 in Köln wurden angesprochen.
    „Jungen Menschen Politik zu vermitteln und dazu beizutragen, politische Fragen und Probleme kompetent beurteilen zu können, ist wichtiger Bestandteil gelebter Demokratie. Wir freuen uns, wenn wir durch die zahlreichen Gespräche mit Schülerinnen und Schülern einen Beitrag zur politischen Orientierung und zum Verstehen gesellschaftlicher Zusammenhänge leisten können,“ sind sich die Mönchengladbacher Abgeordneten einig.

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  • Stadtverwaltung vom 24. Dezember bis 1. Januar geschlossen

    Stadtverwaltung vom 24. Dezember bis 1. Januar geschlossen

    Die Stadtverwaltung weist auf die Betriebsferien vor und zwischen den bevorstehenden Feiertagen hin. Die Ämter, Fachbereiche und Bürgerservicestellen sind bis auf wenige Ausnahmen ab dem 24. Dezember geschlossen und erst am Montag, dem 2. Januar, wieder geöffnet. Vom 27. bis 30. Dezember hat die Verwaltung, wie vom Rat im Rahmen des Haushaltssanierungsplanes beschlossen, Betriebsferien.

    Ausnahmen von der Regelung

    Der Kommunaler Ordnungs- und Servicedienst, die Verkehrsüberwachung und die Feuerwehr sind von der Regelung ausgenommen und haben regulären Dienst.

    Auch die Museen, die Stadtbibliothek und die Kindergärten sind von den obligatorischen Betriebsferien der Stadtverwaltung, nicht betroffen. Gleiches gilt für die Geschäftsbereiche der mags – Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR, die zwischen den Feiertagen zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar sind.

    Eingerichtete Notdienste

    In Fällen von akuter Kindeswohlgefährdung ist der Allgemeine Soziale Dienst des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie am 27., 28., 29. und 30. Dezember von 08.30 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 02161 / 25 9559 erreichbar. Zu den übrigen Zeiten ist eine Erreichbarkeit über die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr gewährleistet.

    Sterbefälle werden im Standesamt an der Rathausstraße 1-4 am 28. Dezember von 09.00 – 11.00 Uhr beurkundet.

    In dringenden Fällen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Feuerwehr unter der Telefonnummer 02166 / 99890 wenden.

    Öffnungszeiten der Museen und Bibliotheken

    Das Museum Schloss Rheydt und das Museum Abteiberg sind Heiligabend, an den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und am Neujahrstag geschlossen. Vom 27. bis 30. Dezember sind die Museen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der nächste Sonntag mit kostenlosem Eintritt im Museum Abteiberg ist am 8. Januar.

    Die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliothek Rheydt bleiben an den Sonn- und Feiertagen geschlossen, haben aber vom 27. bis 30. Dezember geöffnet. Die Schul- und Stadtteilbibliotheken Giesenkirchen und Rheindahlen sind auch zwischen den Feiertagen zu.

    Das TextilTechnikum ist vom 22. bis 30. Dezember geschlossen.

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  • FDP: Wo war die CDU vor Monaten als es um die Schulen ging? Steuererhöhungen rücken näher

    FDP: Wo war die CDU vor Monaten als es um die Schulen ging?
    Steuererhöhungen rücken näher

    Bereits vor den Sommerferien gab es erste Signale aus Düsseldorf, gab es ein „Grundrauschen“ aus der Rot-Grünen Koalition im Landtag: es wurde finanzielle Hilfe, Fördermittel für das Projekt „gute Schule 2020“ angekündigt.
    Schon zu diesem Zeitpunkt beantragte die Gruppe FDP/Grüne im Schulausschuss die Planung weiterer OGATA-Bauten. Der große Bedarf war schon damals bekannt.
    Das hätte den Vorteil gebracht, dass nun, nachdem das Geld zur Verfügung steht, zügig gebaut werden könnte und die Kinder den Nutzen zeitnah erfahren könnten.
    Nach jüngsten Aussagen und Planungen der GroKo ist dies alles nun in diesem Jahr nicht mehr machbar.
    Nein, das Geld wird anderweitig verbraucht.
    Die GroKo aus CDU/SPD hat diesen FDP/Grünen-Vorchlag abgelehnt, hatte kein Interesse, andere Projekte sind ihr wichtiger, daran ist das Gesülze des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Dr. Schlegelmilch, die Kinder seien unsere Zukunft, zu messen.

    Auf solche Kritik in der Haushaltsrede der FDP durch Nicole Finger antwortete die GroKo überwiegend mit Schenkelklopfen und Lachgegröle, mit einer nicht mehr zu überbietenden Arroganz.
    Auch der Vorhalt durch die FDP, die aus der Verwaltung ausgegliederte Stadttochter „mags“ habe viele Millionen als Mitgift mitbekommen, mehr als innerhalb der Verwaltung jemals für die gleichen Aufgaben zur Verfügung standen, die wurde belacht. Das aktuell ein Millionenschwerer “Nachschlag” im Haushalt zugunsten der “mags” festgeschrieben ist, dies ficht die GroKo nicht an.
    Die nächste notwendige Steuererhöhung durch solche nicht durchfinanzierte Ausgaben ist auf dem Weg, auch durch weitere, auf “Pump” gebaute (Kultur-) Projekte.
    Ohne Haushaltssanierungs-Unterstützung von jährlich 40 Millionen Euro vom Land NRW wäre eine solche Planung nicht möglich. Mönchengladbach wäre schon pleite. Mit einem weitaus größeren Schuldenberg als dem aktuellen mit 1,2 Milliarden Euro. Darüber spricht niemand mehr, zur Zeit.

    Die kpl. Haushaltsrede hier

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  • Eckart Spoo gestorben

    Der in Mönchengladbach geborene Journalist und Publizist Eckart Spoo ist in Berlin kurz vor seinem 80. Geburtstag gestorben.

    Nähere Informationen unter dem folgenden Link:

    http://www.kritisches-netzwerk.de/content/journalist-und-publizist-eckart-spoo-gestorben

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  • „Geht nicht gibt es nicht. Die Kinder sind die Zukunft dieser Stadt“.
    Rede zum Haushalt 2017 durch Dr. Schlegelmilch, CDU

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hatte den Rednern zum Haushalt den „Befehl“ gegeben, sich möglichst kurz zu fassen.
    Mit diesem witzig gemeinten Seitenhieb auf die gewünschte Konzentration auf das Wesentliche, stieg der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Schlegelmilch in eine von Schönheit durchsetzte Darstellung der Situation in Mönchengladbach ein.
    „Wir holen mächtig auf“, skizziert er die wirtschaftliche Situation, nennt eine „einstellige Arbeitslosenzahl“ als großen Erfolg.

    Seine ausschließliche Nähe zur Wirtschaft belegt Schlegelmilch mit dem Zitat: „Wirtschaft in NRW“ schreibt: „Adieu, Tristesse. Mönchengladbach ist wieder da. Durch die Wiederentdeckung alter Stärken und die Offenheit für Neues hat die 260.000 Einwohnerstadt ein erstaunliches Comeback hingelegt.“

    Natürlich teilt er auch aus, z.B. mit: „Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem auch die ewig schlecht Gelaunten und die berufsmäßigen Nörgler und Zweifler die Mundwinkel nach oben nehmen sollten. Ich schaue auf den einen oder anderen von Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren der Grünen, der Linken und der FDP. Ja, Sie haben die selbst gewählte Aufgabe, darauf hinzuweisen, wo die Dinge nicht rund laufen. Das ist in Ordnung. Aber auch Sie sollten die Realität nicht aus den Augen verlieren: Es geht aufwärts! Das dürfen Sie ruhig einmal sagen“.

    Urplötzlich verfällt der CDU-Supermann selber ins Jammern und nörgelt: „So gesehen sind wir alle in jenem bösen Spinnennetz gefangen, das die nordrhein-westfälischen Kommunen zu hilflosen Opfern macht.Ich kann nur hoffen, dass wir ab Mai nächsten Jahres eine Landesregierung haben werden, die die Nöte der Kommunen wirklich ernst nimmt. Alles, was in dieser Hinsicht in den letzten Jahrzehnten aus Düsseldorf gekommen ist, war immer Stückwerk. Mit der einen Hand wurde gegeben, mit der anderen genommen. Gleiche Augenhöhe war eigentlich nie. Zeit dass sich das ändert!

    Vor diesem Hintergrund frage ich mich, ob es wirklich eine gute Nachricht ist, dass wir dem Haushaltsausgleich, den man uns qua Gesetz abpresst, so nahe sind wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Denn wir zahlen einen hohen Preis. Im Jahr 2018 sind wir zum Erfolg verdammt, aber wenn wir ehrlich sind, und das hat auch die IHK Mittlerer Niederrhein in ihrer Stellungnahme zum Haushalt richtig beschrieben, dann müssen wir uns eingestehen, dass jede auch noch so kleine Verschlechterung, jeder hustende Floh bei Land oder Bund, jede auch noch so kleine Delle in der Wirtschaft uns enorme Schwierigkeiten machen kann. Und wenn da dann etwas passiert, dann werden wir nach all den Sparrunden, nach all den Opfern, die wir den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt abverlangt haben, dann werden wir u.U. keine befriedigende Lösung haben. Und wenn wir Pech haben, dann wird uns das Land wieder Maßnahmen aufzwingen, die wir nicht wollen“.
    Schlegelmilch baut schon einmal einen Schuldigen, oder besser zwei Schuldige auf, sollte die CDU-Rechnung nicht aufgehen.
    Da wirkt der nachfolgende Hinweis geradezu naiv nett:
    „Ein letzter Schwerpunkt, der insbesondere meiner Fraktion besonders wichtig ist, liegt im Bereich „Sicherheit und Sauberkeit“. Auch hier verweise ich wieder gerne auf unser Wahlprogramm aus dem Jahr 2014.

    Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, unser Beharren auf Sicherheit und Sauberkeit wird manchmal bespöttelt. Aber die ach so fortschrittlichen Kritiker dieses vermeintlich reaktionären Ansatzes mögen doch bitte zwei Dinge zur Kenntnis nehmen:

    Erstens: Den Menschen sind Sicherheit und Sauberkeit wichtig.
    Zweitens: Wenn wir uns nicht darum kümmern, was den Menschen wichtig ist, dann brauchen wir den ganzen anderen Rest auch nicht zu tun. Die große Mehrheit der Menschen in unserer Stadt will ganz einfach, dass ein Minimum an Regeln existiert und dass es auch befolgt wird.
    Gegen diese Regeln verstoßen nicht nur Kriminelle wie die Antänzer in den Innenstädten oder die Drogenhändler in Parks und dunklen Gassen, gegen sie verstoßen angetrunkene Randalierer und Wildpinkler, aber auch PS-Idioten, die nachts die Motoren schreien lassen, Mitbürger, die ihren Hausmüll im öffentlichen Raum entsorgen, und all jene, die ihre Aggressionen oder ihren vermeintlichen Humor gegen das Eigentum anderer Leute richten. Ganz egal, ob das Hauswände, Stromkästen oder Eselsschwänze sind. Hier brauchen wir einen Schulterschluss aller in dieser Stadt.
    Der wird aber nur gelingen, wenn die Stadt selber, wenn das Land durch die Polizei und wenn jede einzelne Bürgerin, jeder einzelne Bürger sein Teil dazu beiträgt“.
    Auch hier meint er die „Anderen“, die Stadt und das Land, er weiß, dass er als Kommunalpolitiker nicht die Mittel hat, entscheidendes zu tun beim Thema Sicherheit.

    Eine Hoffnung hat selbst Dr. Schlegelmilch, deshalb wiederhole ich sie gerne:
    „ Ich kann nur hoffen, dass wir ab Mai nächsten Jahres eine Landesregierung haben werden, die die Nöte der Kommunen wirklich ernst nimmt. Alles, was in dieser Hinsicht in den letzten Jahrzehnten aus Düsseldorf gekommen ist, war immer Stückwerk. Mit der einen Hand wurde gegeben, mit der anderen genommen. Gleiche Augenhöhe war eigentlich nie. Zeit dass sich das ändert!”
    Beifall erhielt er durch diese Hoffnungsäußerung nur aus den CDU-Reihen. Selbst der Kooperationspartner SPD buhte lautstark ob solcher Polemik.

    Hier die kpl. Rede als PDF-Datei

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  • Zum letzten Mal in 2016: Offener Sonntag im TextilTechnikum

    Im TextilTechnikum im Monforts Quartier 31 werden die Zeugnisse der textilen Vergangenheit Mönchengladbachs wieder lebendig.
    Eine einzigartige Maschinensammlung zeigt die Entwicklung der Technik vom Handwebstuhl bis zum modernsten Luftdüsen-Webautomaten. Das TextilTechnikum im Monforts Quartier hat am Sonntag, 18. Dezember von 13 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein.

    Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt. Außerdem kann der Besucher sehen, wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde. Anne Häger und Textiltechniker Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten.

    Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Das TextilTechnikum ist außer an offenen Sonntagen montags bis freitags jeweils von 11 bis 15 Uhr geöffnet.
    Ab dem 22. bis zum 30.Dezember 2016 ist das TextilTechnikum allerdings geschlossen.

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  • Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Wieder Budenzauber zum Jahreswechsel

    Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Wieder Budenzauber zum Jahreswechsel

    Zum Jahreswechsel erwarten die Fußballbegeisterten in Mönchengladbach das größte Hallenspektakel am Niederrhein. Die Gladbacher Fußballvereine treten bei der 34. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Jahnhalle zum Kampf um den begehrten Titel des Stadtmeisters an. In diesem Jahr sind 33 Männermannschaften, 7 Frauenteams und 121 Jugendmannschaften dabei.

    Die Vorrunde beginnt nach Weihnachten mit sechs Gruppen am 27. Dezember und geht bis zum 3. Januar. Die Gruppenzweiten treffen am 5. Januar in der Zwischenrunde aufeinander. Die Endrunde wird am 7. Januar ausgetragen.

    Die Vorrunde der Frauen ist am 23. Dezember. Im Finale am 6. Januar spielen die Damen-Teams ihren Stadtmeister aus.

    Neben den Senioren/innen, kämpfen auch die Junioren/innen um die Stadtmeisterschaft in ihren jeweiligen Altersklassen. Das Jugendturnier startet bereits am 17. Dezember.

    Neu ist diesmal, dass nur in einer Halle gespielt werden wird. Das Turnier für die Junioren/innen und Senioren/innen wird jetzt ausschließlich in der Jahnhalle ausgetragen. Mit dieser Regelung will der Stadtsportbund  die Großveranstaltung straffen und die Veranstaltung für alle Zuschauer in einer Halle zentralisieren.

    Auch in diesem Jahr werden alle Spiele in der Jahnhalle live in das Foyer übertragen.

    Spielplan

     Senioren                                                                  

    Vorrunde                    27.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    28.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    29.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    30.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    02.01.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    03.01.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    Zwischenrunde           05.01.2017                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    Endrunde                   07.01.2016                 14:00 Uhr                   Jahnhalle

     

    Frauen

    Vorrunde                    23.12.2016                 17:00 Uhr                   Jahnhalle

    Endrunde                   06.01.2017                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    Die Spielpläne sind im Netz unter www.mg-sport.de in der Rubrik “SSB informiert/Kalender” eingestellt. Hier gibt es später auch die aktuellen Ergebnisse und die Livestreams der Spiele.

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  • Musical-Dinner am 29.01.2017 im FOUR SENSES in Mönchengladbach

    Musical-Dinner am 29.01.2017 im FOUR SENSES in Mönchengladbach

    Erleben Sie in unserer Musical-Dinner-Show die Highlights der großen Musicals (Evita, Cats, Tanz der Vampire, Elisabeth, We will rock you, Mamma Mia und viele mehr), die mit erstklassigem Livegesang vorgetragen werden.

    Es wird keine Bühne geben, denn die Darsteller bewegen sich im ganzen Saal.
    Lassen Sie sich faszinieren von einer Show mit Effekten, Kostümen, Requisiten und Choreographien und werden Sie selbst Teil der Show. Die Show ist eingebettet in ein exquisites 4-Gang-Menü.

    Preis: 89,00 Euro pro Karte inkl. 4-Gang-Menü

    Musical-Dinner am Sonntag, 29.01.2017, Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr

    Restaurant Four Senses, Korschenbroicherstraße 170 (Königskareé), 41065 Mönchengladbach

    Karten unter: Tel. 02161-967 77 26 oder online unter: www.mm-events.info

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  • Mönchengladbacher wählen den nächsten Bundespräsidenten

    Mönchengladbacher wählen den nächsten Bundespräsidenten

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ist heute in der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags zum NRW-Vertreter der Bundesversammlung für die Wahl des zukünftigen Bundespräsidenten am 12. Februar 2017 bestellt worden. „Ich empfinde es als eine ganz besondere Ehre, bei der Wahl dabei sein zu dürfen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der wie die Landrätin des Kreises Soest und die Oberbürgermeister aus Hamm und Essen als Vertreter der Kommunen teilnehmen wird.

    Bei der Bundesversammlung am 12. Februar 2017 wird der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Landtagsfraktion Hans-Willi Körfges seine Stimme für Frank-Walter Steinmeiner abgeben. In seiner heutigen Sitzung hat der Landtag NRW die Vorschlagsliste der SPD Landtagsfraktion beschlossen. Die Liste umfasst 57 Personen und wird angeführt von Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft, Landtagspräsidentin Carina Gödecke und dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer.

    “Gemeinsam mit meiner ebenfalls vom Landtag in die Bundesversammlung gewählten Landtagskollegin Angela Tillmann und unserer Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel werde ich Frank-Walter Steinmeier aus vollster Überzeugung unterstützen,“ so Körfges abschließend.

    Zudem konnte die SPD-Landtagsfraktion eine Reihe bekannter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für die Teilnahme an der Bundesversammlung gewinnen.

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  • „Wir warten auf Weihnachten“ und große Spielzeugsammelaktion „Kinder für Kinder“

    „Wir warten auf Weihnachten“ und große Spielzeugsammelaktion „Kinder für Kinder“

    Am Samstag, 24. Dezember, macht das NEW-Bäderteam den Kindern das Warten auf den Weihnachtsmann von 08.00 bis 12.00 Uhr im Vitusbad etwas leichter. Unter dem Motto „Wir warten auf Weihnachten“ gibt es Kaffee, Gebäck und weihnachtliche Musik.
    Um 10:45 Uhr kommt der Weihnachtsmann und hat für jeden Gast eine kleine Überraschung dabei. Hier gelten die normalen Eintrittspreise.
    Am zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember, findet zum siebten Mal die große Spielzeugsammelaktion der NEW „Kinder für Kinder“ im Vitusbad in Mönchengladbach statt.
    In der Zeit von 11:00 bis 14:00 Uhr können Kinder nicht mehr gebrauchte Spielsachen wie Puppen, Gesellschaftsspiele, Legosteine oder Inlineskates spenden, um anderen Kindern eine Freude zu bereiten. Aus hygienischen Gründen werden Plüschtiere, Puzzle, Bücher und Kinderkleidung nicht angenommen. Die Spielsachen finden in verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen der Region ein neues Zuhause.

    Als Dankeschön bekommt jeder der kleinen Wohltäter an diesem Tag in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt in den Freizeitbereich des Vitusbades und zusätzlich noch eine weitere Freikarte für die Mönchengladbacher Bäder.

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  • Neuer Bezirksschornsteinfeger

    Zum 1. Januar 2017 wird Stefan Caspers zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk Nr. 27 in Mönchengladbach bestellt. Der Kehrbezirk umfasst Teilbereiche von Rheydt-Mitte. Stefan Caspers übernimmt damit den Kehrbezirk des bisher für diesen Kehrbezirk bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers Bernd Nellißen.

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  • Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Stadtverwaltung Mönchengladbach- Personalrat fordert Ablehnung des Haushaltes

    Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Stadtverwaltung Mönchengladbach-
    Personalrat fordert Ablehnung des Haushaltes

    Die Einbringung des Haushaltes bietet auch immer eine Möglichkeit, über den Stellenplan der Verwaltung zu diskutieren und zu skizzieren, welche Entwicklungsmöglichkeiten die Verwaltung vorsieht.
    Bereits vor Wochen kündigte OB Hans Wilhelm Reiners in Medien an, die Arbeitsverträge der Kita-Mitarbeiter sollten zukünftig nicht mehr wie bisher zeitlich befristet werden.
    Eine schön anzuhörende Täuschung, Reiners hatte sich getäuscht, er hatte die Rechnung nicht ohne den „Wirt“ gemacht. Der Haushalt gibt es nicht her, „der Stellenplan ist nicht ausfinanziert“, ist die Reaktion des Kämmerers Bernd Kuckels auf die Vorhalte des Personalrates Peter Heller im Hauptausschuss.
    Noch im Oktober hatte Kuckels bei der Vorstellung seines Haushaltsplanentwurfes freudig dargeboten: „Wir sind auf Kurs“. Auch er trägt Verantwortung für die Mitarbeiter, priorisiert jedoch den Gesamthaushalt vor den Menschen, diese Abwägung ist sein Job.

    „Für den Personalrat ist es eine Katastrophe, dass es im Haushalt nicht genügend Geld für alle dringend notwendigen Stellenbesetzungen gibt“, beginnt Heller seine Forderung nach mehr Stellenbesetzungen.
    Zwar wurden 40 Stellen nicht gestrichen, jedoch “handelt“ die Verwaltungsspitze nun mit nicht besetzten Stellen. Es wurden einfach 470 Stellen nicht neu besetzt. Wohlgemerkt, 470 Stellen sind nicht besetzt, die Arbeit dafür ist vorhanden und soll/muß von den übrigen Mitarbeitern bewältigt werden – oder sie bleibt unerledigt.
    Das dies zu einer stetigen Überlastung der Mitarbeiter führt, ist jedem in verantwortlicher Position bewußt.

    Für den Personalrat entsteht durch diese Verfahrensweise der Eindruck, dass die Politik hinters Licht geführt wird. Er fordert die Politik auf, dem Haushalt des Kämmerers am Mittwoch im Stadtrat nicht zuzustimmen, sondern eine finanzielle Aufstockung für den Stellenplan zu fordern.

    Die Fraktionsvorsitzenden der großen Koalition von SPD und CDU, Heinrichs und Schlegelmilch nutzten die vorhandene Möglichkeit nicht, um Wege der Verbesserung aufzuzeigen. Ihre Prioritäten liegen eindeutig bei den Projekten MG+ wachsende Stadt und Sauberkeit in der Stadt.Für den Fachbereich 6, Bauen und Planen, werden alle beantragten Stellenbesetzungen genehmigt, dort gilt wie Felix Heinrichs es formuliert: „Man muß es wollen“.

    Personal-Dezernent Matthias Engel ist sich zwar bewußt, “das Personal ist das höchste Gut einer Verwaltung”, widerspricht dem entstandenen Eindruck, frei werdende Stellen würden grundsätzlich nicht besetzt. „Das gibt es ausdrücklich hier in unserer Stadt nicht”, so Engel. Er würde es lieber sehen, die Verwaltung und auch Politik machen sich Gedanken darüber, sollen die Aufgaben erfüllt werden oder nicht und nach diesem Kriterium die Stellen zu besetzen oder auch nicht.

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  • Jugendliche sollen nicht in die Salafisten-Szene abrutschen-Innenminister Jäger und OB Reiners eröffnen Beratungsstelle „Wegweiser“

    Jugendliche sollen nicht in die Salafisten-Szene abrutschen-
    Innenminister Jäger und OB Reiners eröffnen Beratungsstelle „Wegweiser“

    Nicht aussteigen, sondern gar nicht erst in die Salafisten-Szene reinrutschen: Das ist das Ziel des NRW-Präventionsprogramms „Wegweiser“.
    In Mönchengladbach wurde jetzt die zehnte Beratungsstelle in NRW durch Innenminister Ralf Jäger und Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners eröffnet. Träger ist die gemeinnützige Gesellschaft PariTeam.
    „Der gewaltbereite Salafismus ist eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es geht nicht um drei Millionen friedliche Muslime in Deutschland. Im Zentrum steht vielmehr eine kleine Gruppe von 9.000 Extremisten“, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger. „Gerade Kinder und Jugendliche werden zum Ziel pseudoreligiöser Missionare. Dagegen wappnen wir uns. “ Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners betonte: „Ich begrüße es sehr, dass es „Wegweiser“ nun auch in Mönchengladbach gibt. Ziel ist es, frühzeitig auf Jugendliche zugehen, um einer drohenden Radikalisierung vorzubeugen. Religiöse Überzeugungen werden dabei respektiert. Wir wollen, jungen Menschen Perspektiven bieten, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden. Das ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft.“

    „Wegweiser“ wird es ab Anfang 2017 an dreizehn Standorten in NRW geben. Das Programm verfolgt einen umfassenden Ansatz und nimmt die gesamte individuelle Lebenssituation der Betroffenen in den Blick – von der Schule über das soziale Umfeld bis in die jeweilige Familie. Das Angebot wird von besorgten Angehörigen, Freunden und Lehrern angenommen. „Sie dürfen wir mit ihren Fragen und Ängsten nicht allein lassen“, erklärte Jäger. Pro Woche gibt es rund 50 Anfragen an die Sozialarbeiter der jeweiligen Träger. Die Wegweiser-Teams bieten auch Vorträge, beispielsweise an Schulen an. Das Netz der Anlaufstellen werde in NRW künftig – mit bis zu 25 Standorten und mobilen Teams – noch engmaschiger.

    „Es gibt in der Präventionsarbeit keine Erfolgsgarantie“, betonte der Minister. „Wir können vielen jungen Menschen mit „Wegweiser“ die Augen öffnen. Und sie davor bewahren, sich in der extremistisch-salafistischen Szene in große Gefahr zu begeben“, verdeutlichte Jäger. Es gebe aber auch Fälle, in denen die Betroffenen nicht mehr erreicht werden können. Träger der Beratungsstelle (wegweiser@pariteam-mg.de) ist der Paritätische, der jahrzehntelange Erfahrung mit der Jugendarbeit aufweist und eine Fachkraft mit abgeschlossenem Studium der Islamwissenschaft eingestellt hat. „Es geht um Jugendliche, die nicht in die Hände gewaltbereiter Salafisten geraten dürfen. Wir leisten wichtige Präventionsarbeit im geschützten Raum“, so Marko Jansen von PariTeam.

    Mit im Boot ist auch der Verfassungsschutz. „Der Schlüssel des Projekts ist der Vertrauensraum. Die Gespräche in den Beratungsstellen sind absolut vertraulich“, teilt Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes NRW mit. Zu einem großen Teil seien es junge Männer auf der Suche nach ihrer Identität und mit Versagenserlebnissen, die abzurutschen drohen. „Die Radikalisierungsplattform schlechthin ist das Internet, das wie ein Turboverstärker wirkt. Darauf ist unser Fokus gerichtet“, so Innenminister Jäger weiter. „Oftmals sind eine veränderte Kleidung und Verhaltensweisen gegenüber Freunden und Eltern und eine sich verändernde Sprache deutliche Zeichen, die aufhorchen müssen“, ergänzt Burkhard Freier. „Wir haben zwar in Sachen Salafismus eine Vorgeschichte, sind aber kein Hotspot für gewaltbereiten Islamismus. Dennoch sind wir gut ausgelastet und kümmern uns um die Probelematik“, so Polizeipräsident Mathies Wiesselmann.
    (pmg)

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