Autor: Harald Wendler

  • Abriss und Neubau der Sahle-Großimmobilien gegenüber dem „Minto“ geplant

    Abriss und Neubau der Sahle-Großimmobilien gegenüber dem „Minto“ geplant

    Seit dem 15.1.2015 ist die Sahle Wohnen GbR aus dem westfälischen Greven Eigentümerin des Wohn- und Geschäftshauses an der Hindenburgstraße 90-92 in Mönchengladbach.
    Am 1.1.2016 erwarb die Sahle Wohnen GbR die Wohn- und Geschäftshäuser an der Hindenburgstraße 88 sowie an der Lambertsstraße 9.

    Auf dem ca. 1.644 m² großen Grundstück an der Hindenburgstraße 90-92 stehen zwei Baukörper: ein Wohn-, Büro- und Geschäftshaus mit drei Ladenlokalen im Erdgeschoss, die zur Hindenburgstraße ausgerichtet sind, sowie zwei Wohngebäude, die von der Lambertsstraße aus zugänglich sind.

    Das Erdgeschoss an der Hindenburgstraße 88 wird gewerblich genutzt, in den Obergeschossen sowie im rückwärtigen Gebäudeteil befinden sich insgesamt 21 Wohnungen mit Größen von 43 bis 73 m².
    Das aktuell neu erworbene Grundstück umfasst 865 m².

    In Abhängigkeit von der Gesamtentwicklung des Standortes rund um das Minto wird laut einer Pressemeldung langfristig ein komplett neues Nutzungskonzept für beide Objekte erarbeitet.
    Zur Revitalisierung plant Sahle Wohnen einen grundstücksübergreifenden Neubau.

    Zunächst ist eine Zwischenvermietung der wenigen freien Wohnflächen für mindestens drei Jahre vorgesehen.

    Im Gebäude an der Hindenburgstraße 90-92 können derzeit außerdem günstige Büroflächen auf Zeit gemietet werden.

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  • Dr. Günter Krings bezieht Stellung zu den Übergriffen in der Silvesternacht

    Dr. Günter Krings bezieht Stellung zu den Übergriffen in der Silvesternacht

    Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hat die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln scharf verurteilt und Konsequenzen gefordert: „NRW darf keine rechtsfreien Räume akzeptieren und muss den Schutz unserer Bürger besser garantieren“, kritisiert Krings die Landesregierung.

    Falls sich Berichte bestätigen sollten, dass der Kölner Polizei und auch dem Innenministerium bereits seit Monaten Probleme rund um den Kölner Hauptbahnhof mit nordafrikanischen kriminellen Banden bekannt gewesen seien, müsse dies Konsequenzen haben: „Muss es erst zu solch einer schlimmen Eskalation mit zahlreichen Opfern kommen, bevor gehandelt wird“, fragt Krings.

    Auch in Mönchengladbach hatte es in den vergangenen Wochen verstärkt Meldungen über Drogengeschäfte von nordafrikanischen Banden hinter dem Hauptbahnhof gegeben – hier habe die Mönchengladbacher Polizei aber Präsenz und Stärke gezeigt und so die Situation offenbar vorerst entschärfen können.

    Eine neue Dimension sei in Köln der massive sexuelle Übergriff auf Frauen gewesen: „Dies ist durch nichts zu entschuldigen und sorgt zu Recht für Unmut in der Bevölkerung. Der Polizeieinsatz in der Silvesternacht muss nun genau analysiert werden, um solche Vorfälle künftig zu verhindern“, so Krings. Es sei richtig, dass die Tätergruppe klar benannt werde: „Da es in der Nacht leider zu keinen Festnahmen gekommen ist, dient der Hinweis auf die Herkunft der Täter schon alleine den Ermittlungen. Wenn sich der Verdacht erhärtet, muss es auch ausländerrechtliche Konsequenzen geben und eine möglichst hohe Zahl der Täter abgeschoben werden“, so Krings weiter. Es sei richtig, dass vor einer Verallgemeinerung gewarnt werde, um nicht Flüchtlinge und Menschen aus bestimmten Regionen unter Generalverdacht zu stellen: „Genau deshalb ist aber ein konsequentes Handeln jetzt erforderlich, um auch die überwiegende Mehrheit der rechtstreuen und friedlich mit uns in unserem Land lebenden Migranten zu schützen“, so Krings.

    Erneut zeige sich auch, dass feste Videokameras oder auch mobile Anlagen bei Großereignissen wie Karneval und Silvester dringend erforderlich seien: „Täter wären vielleicht abgeschreckt oder zumindest jetzt im Nachhinein besser ermittelt worden – und vermutlich hätte die Polizei mit einem besseren Überblick auch schneller und besser auf die Lage reagieren können“, so Krings.

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  • Kanalbenutzungsgebühren: Bescheide kommen in Zukunft vom Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben

    Kanalbenutzungsgebühren: Bescheide kommen in Zukunft vom Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben

    Für die Beseitigung von Schmutz- und Regenwasser erhebt die Stadt Mönchengladbach Kanalbenutzungsgebühren. Bisher wurden diese Gebühren in der Regel gemeinsam mit den Abrechnungen der NEW für die Energie- und Trinkwasserlieferungen erhoben. In Zukunft werden die Gebührenbescheide vom Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben der Stadt Mönchengladbach erstellt.

    Mit allen Jahresabrechnungen im Jahr 2016 werden die Kanalbenutzungs-Gebührenbescheide letztmalig gemeinsam mit den Verbrauchsabrechnungen der NEW verschickt und unter der bisherigen Vertragskontonummer abgerechnet.

    Kurzfristig werden dann vom Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben gesonderte Vorausleistungsbescheide über die Kanalbenutzungsgebühren verfasst. Darin werden die Vorausleistungen (Abschläge) wie bisher auf der Basis der Gebührenveranlagung für den letzten Abrechnungszeitraum festgesetzt. Je nach Sachlage erhalten die Gebührenzahler jeweils einen Vorausleistungsbescheid für Schmutzwasser- und Regenwassergebühren.

    Selbstverständlich werden die künftigen Abschläge für die Energie- und Trinkwasserlieferungen bei der NEW um die Kanalbenutzungsgebühren vermindert. Unter dem Strich ändert sich die Höhe der Zahlungen also nicht.

    Die Stadt Mönchengladbach hat die NEW weiterhin mit dem Einzug der Kanalbenutzungsgebühren beauftragt. Wenn der Gebührenzahler der NEW für den Einzug der bisherigen Forderungen ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, muss er nichts veranlassen. Ansonsten sind die Fälligkeiten und Zahlungshinweise auf den Bescheiden zu beachten.

    Diese Umstellung ist aus rechtlichen Gründen erforderlich und trägt dazu bei, dass die Abrechnung der Kanalbenutzungsgebühren insgesamt übersichtlicher wird.

    Fragen hierzu werden gerne von den Mitarbeitern im Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben der Stadtverwaltung beantwortet (Telefon: 02161/25-3222 oder -3212, E-Mail: gebuehren@moenchengladbach.de)

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  • Lärmaktionsplan: Aktueller Entwurf liegt seit gestern aus  Bürger können sich weiter beteiligen

    Lärmaktionsplan: Aktueller Entwurf liegt seit gestern aus
    Bürger können sich weiter beteiligen

    Beim Lärmaktionsplan geht die öffentliche Beteiligung für die zweite Stufe des Plans in die zweite Phase.

    Wie angekündigt, kann seit gestern, 4. Januar der aktualisierte Entwurf des Lärmaktionsplans im Rathaus Rheydt, Karstadt Gebäude, 2. OG vor Raum 2026a eingesehen werden.
    Außerdem liegen die Abwägungstabellen der allgemeinen Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange dort aus. Für vier Wochen sind sie jetzt aber auch im Internet unter http://stadtmg.de/lapmg .

    Wie bereits in der ersten Phase der öffentlichen Beteiligung haben die Bürger die Möglichkeit, sich schriftlich per Brief oder über ein Formular zu äußern, das ebenfalls auf der Webseite zu finden ist. Dabei können nur Stellungnahmen berücksichtigt werden, die mit dem Namen des Bürgers versehen sind.

    Mit dem Lärmaktionsplan kommt die Stadt einer EU-Richtlinie nach, die vorsieht, dass alle Städte mit mehr als 250.000 Einwohnern vor allem Anwohner von verkehrsreichen Straßen vor Lärm zu schützen. Er muss stetig fortgeschrieben werden.

    Im Rahmen der ersten Stufe des Lärmaktionsplans, der im März 2013 vom Rat beschlossen wurde, sind bereits einige vorgesehene Maßnahmen vorgenommen worden. Dazu zählen Durchfahrtsverbote für Lkw oder Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Tempo 30 auf einigen Straßen und Straßenabschnitten. Dabei wurden Gebiete mit einer hohen Einwohnerdichte berücksichtigt.

    In der zweiten Stufe geht es nun auch um Bereiche, die weniger dicht bewohnt sind.

    Bei der 1. Phase der öffentlichen Beteiligung kamen dazu von den Bürgern in der Hauptsache Vorschläge zur Lärmminderung über Geschwindigkeitsbeschränkungen wie zum Beispiel für den Abschnitt der Waldnieler Straße im Bereich der Straßen In der Duis/Poethenberg/Poethenfeld. Aber auch der Wunsch nach LKW-Verboten und Fahrbahnerneuerungen wurde in einigen Bereichen genannt. Insgesamt sind 51 Stellungnahmen eingegangen. Über 70 Bürger haben sich beteiligt und über 200 Hinweise, Anregungen und Kritiken wurden genannt. Mehr als 40 davon sind direkt als Änderungen oder Ergänzungen in den Entwurf mit eingeflossen. Ebenfalls sind 50 von 90 Hinweisen von Trägern öffentlicher Belange mit berücksichtigt worden.

    Diese Änderungen können nun ab heute eingesehen werden. Nach der Auslegung werden die weiteren Anregungen geprüft und gegebenenfalls eingearbeitet. Danach wird der Entwurf des Lärmaktionsplans in den Ausschüssen und im Rat beraten und zum Beschluss vorgestellt.
    (pmg)

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  • „Kulturarbeit“ bei der AWO in Wickrath

    Die Projektgruppe „Kulturarbeit bei der AWO in Wickrath“ bietet wieder kurzweilige Unterhaltung mit der Komödie „Aufguß“am Freitag, dem 4. Februar in der Komödie in den Schadowarkaden.
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    Die Mitwirkenden Hugo Egon Balder, Jeanette Biedermann und
    Renè Heinersdorff garantieren für einen kurzweiligen, interessanten Theaterabend.

    Auch für März und April sind wieder Theaterfahrten zu interessanten Aufführungen geplant. Los geht es mit einem modernen Reisebus ab Wickrath, Rheindahlen und Hardt. Theaterinteressierte, oder die, die es werden wollen, sind herzlich willkommen.

    Nähere Informationen erhalten Sie über Brigitte Manke, Telefon: 0 21 66 / 5 15 01

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  • Busumleitung der Linien 020 und 022

    Busumleitung der Linien 020 und 022

    Aufgrund von Tiefbauarbeiten ab dem 11. Januar wird die Herzogstraße in Mönchengladbach-Rheydt zwischen Kurfürstenstraße und Königsstraße bis voraussichtlich 05. Februar voll gesperrt.

    Es wird eine Umleitung eingerichtet.

    Betroffen sind die Buslinien 020 und 022.
    In Richtung Odenkirchen wird die Haltestelle „Lehwaldstraße“ für die Dauer der Umleitung an der Königstraße in Höhe der Hausnummer 127 eingerichtet.

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  • Fünf Einbrüche am Montag

    Fünf Einbrüche am Montag

    In der Zeit von 11:00 und 20:35 Uhr gelangten bislang noch unbekannte Täter auf die rückwärtige Seite eines Einfamilienhauses auf dem Rübezahlweg in Lürrip. Vom Garten aus hebelten sie die Terrassentür auf und durchsuchten anschließend das gesamte Haus. Mit entwendetem Schmuck und Bargeld konnten sie unerkannt entkommen.

    Mit der völlig identischen Herangehensweise drangen zwischen 11:00 und 23:00 Uhr Unbekannte in ein Reihenhaus auf der Johannes-Hansen-Straße in Eicken ein. Auch hier wurde das gesamte Huas durchsucht. Ob etwas fehlt, konnten die Geschädigten noch nicht feststellen.

    In Lürrip hebelten Unbekannte in der Zeit von 15:45 und 18:00 Uhr auf der Nakatenusstraße die Balkontüre einer Wohnung in Hochparterre auf. Sie durchwühlten alle Räumlichkeiten und entkamen mit Schmuck und Bargeld.

    Am Montagmittag gegen 12:40 Uhr stellten Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf der Hauptstraße in der Rheydter Innenstadt fest, dass Unbekannte versucht hatten die Hauseingangstür aufzuhebeln. Die Täter waren an der Türsicherung gescheitert.

    Ebenso scheiterte ein Einbruchsversuch auf der Straße Am Römerlager in Rheydt-Mülfort. Am frühen Montagnachmittag gegen 14:15 Uhr stellten die Bewohner eines Reihenhauses fest, dass Unbekannte versucht hatten, die Hauseingangstür aufzuhebeln. Sie scheiterten aber an der Türsicherung.

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  • Aufgepasst: 14 Einbrüche im Stadtgebiet

    Aufgepasst: 14 Einbrüche im Stadtgebiet

    Am 30.12.2015:
    Unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu einem Mehrfamilienhaus auf der Burgfreiheit. Hier hebelten sie zwei Wohnungen im ersten Obergeschoß auf, durchsuchten sie und stahlen Schmuck und Bargeld.

    In der Zeit zwischen 16.10 und 17.15 Uhr wurden ebenfalls zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus auf der Giesenkirchener Straße durch Einbrecher heimgesucht. Diese gelangten ins dritte Obergeschoß, brachen die Wohnungstüren auf und entwendeten nach Durchsuchung Bargeld und Schmuck.

    Am Nachmittag brach ein unbekannter Täter eine Wohnung im 1. Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses auf dem Bahnhofsplatz auf.
    Nachdem er die Wohnungstüre aufgehebelt hatte, entwendete er Bargeld und Unterhaltungselektronik.

    In der Nacht zum 31.12.2015 wurde in eine Bäckerei auf der Hansastraße eingebrochen. Unbekannte gelangten durch einen gemeinsamen Keller mit dem nebenan gelegenen Mehrfamilienhaus an eine Türe zu den Räumen der Bäckerei. Hier wurden u.a. Spinde der Mitarbeiter aufgebrochen. Erbeutet wurde mindestens Bargeld.

    Am 31.12.2015:
    In der Zeit zwischen 16.20 und 20.50 Uhr gelangten unbekannte Täter über den umzäunten Garten an die Rückseite eines Einfamilienhauses am Schwarzbach. Hier drückten sie die Terrassentüre gewaltsam auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Es wurde Schmuck entwendet.

    Etwa im gleichen Zeitraum kletterten Einbrecher über den Zaun eines Reihenhauses auf der von-Groote-Straße.
    Hier schlugen sie einen Glaseinsatz der Terrassenschiebetüre ein, konnten diese jedoch nicht öffnen, da die Türe zusätzlich gesichert war. Die Täter scheiterten in der Folge noch an einem Kellerfenster, bis sie schließlich das an der Front des Hauses gelegene Fenster des Gäste WCs aufhebeln und so ins Haus gelangen konnten.
    Nach Durchsuchung des Hauses stahlen die Täter zumindest Schmuck und verließen das Haus über die Kellertreppe.

    Am 01.01.2016:
    In der Silvesternacht brachen Unbekannte in eine Doppelhaushälfte auf der Elisabethstraße ein. Nachdem sie zunächst vergeblich versucht hatten, durch Hebeln und Brechen in den Wintergarten zu gelangen, stiegen sie über eine angrenzende Garage auf das Dach des Eingangsbereiches. Da es ihnen nicht gelang, die Verschraubung einer Lichtkuppel zu lösen, schlugen sie diese ein und verschafften sich so Zutritt ins Haus. Nachdem sie dieses grob durchsucht hatten, entkamen sie mit ein wenig Modeschmuck.

    Ebenfalls in der Silvesternacht wurde eine Wohnung in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses auf der Aachener Straße aufgebrochen.
    Durch Aufhebeln der Wohnungstüre gelangte man in die Räumlichkeiten, durchsuchte sie und entwendete Bargeld und Schmuck.

    Am 02.01.2016:
    In der Nacht zum 02.01.2016 nutzten unbekannte Täter die Urlaubsabwesenheit der Bewohner, um in ein Reiheneinfamilienhaus auf dem Bendstieg einzubrechen. Sie hebelten ein Schlafzimmerfenster auf, stiegen ein und durchsuchten das Haus. Das Diebesgut steht noch nicht fest.

    In der Zeit zwischen 15.00 und 20.00 Uhr überkletterten Einbrecher ein Gartentörchen auf dem Grötekenweg und erreichten so die Terrassentüre, die sie aufhebelten. Nach einer groben Durchsuchung der Räumlichkeiten stahlen sie Schmuck und entfernten sich auf dem gleichen Weg.

    Etwa zur gleichen Zeit gelangten Unbekannte nach Übersteigen einer ca. 1.20 Meter hohen Umzäunung auf das Grundstück eines Einfamilienhauses auf der Straße Voosen. Die sichtgeschützt gelegene und auf Kipp stehende Terrassentüre wurde nach Durchgreifen geöffnet.
    Bei der Durchsuchung der Räume fanden die Täter Schmuck und Bargeld.

    Wiederum in der Zeit zwischen Nachmittag und Abend überstiegen unbekannte Täter die Grundstückseinfriedung eines Hauses auf der Engelblecker Straße. Nach Aufhebeln der Terrassentüre gelangten sie ins Innere und entwendeten nach Durchsuchung des Hauses ein Handy aus dem Dachgeschoß.

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  • Kleidung aus Müll und Butterbrotdosen statt Tüten  Preisträger beim Wettbewerb „Saubere Schule in Mönchengladbach“ ausgezeichnet

    Kleidung aus Müll und Butterbrotdosen statt Tüten
    Preisträger beim Wettbewerb „Saubere Schule in Mönchengladbach“ ausgezeichnet

    Für ihre Ideen zum Thema Sauberkeit haben bereits im Dezember 7 Schulen Preisgelder und eine Urkunde aus der Hand der Schauspielerin und Schirmherrin des Wettbewerbs Mirja Boes erhalten.

    Mülldienst auf dem Schulhof, das kennen sicherlich die meisten noch aus ihrer eigenen Schulzeit.
    Die sieben teilnehmenden Schulen beim Wettbewerb der GEM „Saubere Schule in Mönchengladbach“ waren da noch deutlich kreativer und vor allem engagierter. Ihre Ideen hat sich die Jury bestehend aus Gudrun Gehl (Radio 90,1), Ralf Jüngermann (Rheinische Post), Thomas Manglitz (CityVision), Fred Hendricks (CDU), Felix Heinrichs (SPD), Eugen Viehof (Clean-up-MG e.V.) und Harald Weuthen (Fachbereich Schule und Sport) mit Begeisterung angesehen und mit Preisen zwischen 500 Euro und 4.000 Euro belohnt.

    Bei der Preisverleihung lobte auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners das Engagement aller Schulen und äußerte gegenüber den rund 160 Schülern im Raum zwei Wünsche: „Ich wünsche mir, dass der Wettbewerb fortgesetzt wird und dann noch mehr Schulen teilnehmen. Außerdem wünsche ich mir, dass ihr alle am Ball bleibt, eure Projekte fortsetzt und weiter an einer sauberen Stadt Mönchengladbach mitwirkt.“

    Bei der Platzierung unten angefangen steht symbolisch für das Projekt ein Hundekotbeutel.
    Bei der Katholischen Grundschule Uedding haben Schüler die Patenschaft für eine Bello-Box übernommen, in der sich solche Beutel befinden. Außerdem haben die Schüler ihrem Unmut über Hundekot auf Gehwegen mit einer Protestaktion Ausdruck verliehen.

    Unter dem Motto „Sauberhaftes Gymga“ steht die Idee des Gymnasiums Gartenstraße, die mit 1.000 Euro und dem 6. Platz belohnt wurde. Von der Mülltrennung bis zu Schülern, die als Umweltscouts einen besonderen Blick auf die Sauberkeit in der Schule haben, hat sich die Schule für Sauberkeit breit aufgestellt. Die sauberste Klasse bekommt bei einem schulinternen Wettbewerb außerdem als Gewinn einen zusätzlichen Wandertag.

    Den ebenfalls mit 1.000 Euro dotierten 5. Platz hat das Gymnasium am Geroweiher gemacht. Die Schule wurde für eine Woche in Sachen Sauberkeit für eine Woche quasi komplett auf den Kopf gestellt. Klassenräume, Aula, aber auch die Außenanlagen wurden gesäubert und es wurden Konzepte erdacht, wie das auch in Zukunft so bleiben soll. Müll gesammelt hat auch die Förderschule Dahlener Straße auf Platz 4. Doch der Müll wurde hier auch besonders kreativ wieder genutzt für Kunstwerke oder sogar für den Bau von Möbeln.

    Die Schule auf dem mit 2500 Euro dotierten Platz 3, die Gemeinschaftsgrundschule Hockstein, kümmert sich um ein breites Spektrum an Umweltthemen. Einige Schüler sind als Umweltfüchse auch mit dem NABU unterwegs und berichten anschließend in der Schule von ihren Erfahrungen. Im Mai ist die Schule für ihre Entwicklung eines Brettspiels zu den Themen Sauberkeit und Umweltschutz auch mit der Auszeichnung „Schule der Zukunft“ geehrt worden.

    Für den zweiten Platz hat die Annaschule 3.000 Euro erhalten. Die Teilnahme am Frühjahrsputz in der Stadt gehört hier schon lange dazu. Im Kunstunterricht haben die Schüler sogar aus Müll Kleidung kreiert. Einwegflaschen gibt es dort nicht und die „Müllpolizei“ achtet in den Klassen auf Sauberkeit. Daneben achten auch alle darauf, dass nicht zu lange die Fenster geöffnet sind, um keine Energie zu verschwenden und vieles mehr.

    Eine Schule, die so gut wie keinen Restmüll hat, das klingt nach einer fast unmöglichen Sache.
    Doch die Gemeinschaftsgrundschule Beckrath schafft das und hat laut Jury damit den ersten Platz und 4.000 Euro verdient. Vom Pausenfrühstück bis zu Grillveranstaltungen einzelner Klassen findet alles ohne Plastikgeschirr und Co. statt. Geschirr wird selber mitgebracht oder alles in Butterbrotdosen verpackt. Servietten werden nicht gebraucht, schließlich kann man die Wurst auch mit einem Brötchen festhalten. Und Korken, Papierrollen und Co. sammelt der Hausmeister im Keller, denn zum Basteln kann man die immer noch gut gebrauchen.

    Jutta Schmitz von der GEM lobte neben den Schülern, das Engagement aller Beteiligten, von den Lehrern, über die Hausmeister bis hin zu Eltern. Die Urkunden bekamen die Schüler der jeweiligen Schulen von der Schauspielerin und Schirmherrin des Wettbewerbs Mirja Boes überreicht. Auch sie zeigte sich begeistert vom Engagement: „Da zeigt sich wirklich, jeder kann jeden Tag etwas für mehr Sauberkeit und für die Umwelt tun.“
    (pmg)

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  • Gesucht: ca. 10 Traktoren mit Fahrern

    Gesucht: ca. 10 Traktoren mit Fahrern

    Dem MKV fehlen für den Veilchendienstagszug noch ca. 10 Traktoren mit Fahrern.

    Die Anmeldung ist unter www.veilchendienstagszug.de in der Rubrik Traktoren zu erhalten.
    Der Einsatz für Traktor und Fahrer wird mit 140,00 Euro vergütet.
    Fahrer die sich anmelden, müssen mindestens 18 Jahre alt sein (bei FS-Klasse L oder T).

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  • Karneval einmal klassisch – ex oriente Jux!

    Karneval einmal klassisch – ex oriente Jux!

    Wie könnte Karneval klingen, wenn es ihn in fernen Ländern wie China, Ägypten, Usbekistan, der Türkei, Arabien oder Persien gegeben hätte?

    Um dies zu ergründen veranstaltet der Mönchengladbacher Karnevalsverband das Karnevalskonzert

    Karneval einmal klassisch – ex oriente Jux!

    mit: Burkhard Sondermeier und Camarata Carneval.

    Am 14.01.2016 um 19:00 Uhr in der Evangelischen Hauptkirche Rheydt.
    Einzelheiten sind zu lesen auf dem Flyer: hier

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  • Unangefochtener Tabellenführer

    Unangefochtener Tabellenführer

    Die männliche U 16 des TuS Wickrath schaffte beim Faustball – Heimspieltag am Samstag, den 12.12.2015
    gleich 3 Tagessiege und belegt nun unangefochten die Tabellenspitze der RTB – Verbandsliga.
    Am letzten Spieltag in Leverkusen, in der lfd. Hallenmeisterschaft, genügt nun schon ein Punkt, um die diesjährige Rheinische Meisterschaft einzufahren.

    Auf dem Mannschaftsbild sind die Spieler der jungen erfolgreichen Jugendmannschaft des TuS Wickrath zu sehen:
    stehend von links nach rechts : Jan Kellers (12 Jahre) Lukas Schiffer (12 Jahre) Florian Kummer (13 Jahre)
    hockend von links nach rechts : Maximilian Leppert (14 Jahre) Maximilian Hoverath (14 Jahre) Lukas Kellers (15 Jahre) Tobias Schaper (15 Jahre).

    Von dieser Wickrather U 16 Jugendmannschaft, mit einem sehr jungen Durchschnittsalter, kann man daher in den beiden nächsten Jahren, in dieser U 16- er Klasse, noch einiges erwarten.

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  • „Saubere Stadt“ vs. Vermüllung: Nichts dazugelernt!

    Am 3. Januar des vergangenen Jahres hatte ich in einem Beitrag auf den Böllerdreck aus der Silvesternacht hingewiesen. Darauf, dass die Menschen dieser Stadt, natürlich wieder einmal nicht alle, auch am dritten Tag des Jahres nicht in der Lage sind, ihren Eventdreck vor der Haustüre wegzuräumen.
    Das ist auch aktuell nicht anders.
    Anders scheint mir zu sein: die Reinigungstrupps der neuen Stadttochter SBMG waren möglicherweise schneller am Werk.
    So entsteht für die Bürger der Eindruck, als gebe es den Müll der Silvesternacht nicht, ein fataler Eindruck.

    Kein Mensch wird sich demnächst schneller oder intensiver um die Müllbeseitigung des eigenen Silvesterdrecks bemühen.
    Die Stadt macht´s schon. Wir können weiter ´rumsauen.

    War es das, was Dr. Schlegelmilch (CDU) meinte als er noch im Dezember 2015 sagte:“ 2020 wollen und werden unsere Bürger in der saubersten Großstadt in NRW wohnen, sie werden 2020 mehr Baukräne sehen als heute und mit Stolz werden sie ihren Verwandten und Gästen zeigen können, auf welchen Plätzen Mönchengladbach bei Städterankings abschneidet?

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  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: Zum Jahreswechsel

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: Zum Jahreswechsel

    Liebe Mönchengladbacherinnen,
    liebe Mönchengladbacher,

    zum Jahreswechsel möchte ich den Blick auf zwei tief greifende Entwicklungen werfen, welche die Welt und auch uns vor Ort in Atem halten und beschäftigen:
    Mit Entsetzen habe ich – wie sicherlich auch Sie – die jüngsten Terroranschläge verfolgt und mich gefragt, wie Menschen zu diesem Ausmaß von Hass und Gewalt fähig sein können. Eine Antwort weiß ich nicht.

    Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der Opfer dieser irrsinnigen Gräueltaten, ohne deren Leid ermessen zu können. Ich weiß aber, dass wir uns diesem Terror nicht beugen dürfen und uns mit allem, was wir haben, für eine menschliche Gesellschaft einsetzen müssen.
    Demokratien sind verwundbar, Terroristen wissen das. Gerade deshalb sollten wir nicht sprachlos bleiben, nicht in Angst erstarren, sondern mit Offenheit, Vernunft und Freundlichkeit antworten und Widerstand zeigen: Das formt unseren Alltag, unsere Beziehungen und unsere Zivilgesellschaft, in der es keinen Nährboden für Hass und Hetze geben darf. Was wir brauchen, sind Toleranz und der Wille zum Miteinander.

    Integration der Flüchtlinge ist eine große Aufgabe.
    Dieses Miteinander, das unsere Wertegesellschaft gerade ausmacht, spüre ich in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und machen sich um das Gemeinwohl verdient. Jedes ehrenamtliche Engagement hat einen hohen Wert für unsere Gesellschaft, und dennoch möchte ich die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer hervorheben, die sich in der Bewältigung der Flüchtlingssituation einsetzen.

    Die Hilfsbereitschaft in Mönchengladbach gegenüber Flüchtlingen, die unter Krieg und Terror schwere Schicksale erlitten, ist groß. Der dramatische Anstieg der Flüchtlingszahlen ist – wie in allen Kommunen auch – für uns eine Herausforderung, der sich die Stadt nicht nur durch die Bereitstellung von geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten stellt.

    Die Menschen, die als Bürgerkriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte zu uns kommen und eine Bleibeperspektive haben, müssen vor allem in das Alltagsleben integriert werden. Die Stadt muss sich beim Thema Integration gut aufstellen, wollen wir die Flüchtlinge nicht nur willkommen heißen, sondern sie auch in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt eingliedern. Hierzu gibt es inzwischen zahlreiche Aktivitäten unterschiedlicher Akteure, die zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
    Wohnraum schaffen und Aufnahme in Kitas, Schulen und Arbeitsmarkt unterstützen sind die wesentlichen Aufgaben, die wir nicht aus eigener Kraft leisten können. Die Städte erwarten und benötigen eine erheblich stärkere Unterstützung ihrer Integrationsleistungen durch Bund und Länder. Das machte der Deutsche Städtetag vor kurzem noch einmal deutlich. Den Flüchtlingen eine neue Heimat zu bieten ist eine große Aufgabe und Chance zugleich, die wir nicht nur unter dem Aspekt eines Zugewinns an kultureller Vielfalt, sondern angesichts der positiven Entwicklung unserer Stadt nutzen sollten.

    Eine wachsende Stadt
    Wir dürfen allerdings neben den Flüchtlingen diejenigen nicht vergessen, die schon lange unter schwierigen persönlichen Bedingungen in unserer Stadt leben. Auch Sie müssen die Chance haben, etwas von dem Aufwärtstrend, wie wir ihn lange nicht erlebt haben, zu spüren. Dass Mönchengladbach derzeit den Eindruck vermittelt, eine Stadt mit großen Chancen zu sein, habe ich zuletzt noch auf der internationalen Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München deutlich gespürt, als Projektentwickler und Investoren mit großem Interesse auf die aktuellen Entwicklungen in Mönchengladbach blickten. Die Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnimmobilien hat weiter deutlich angezogen, die Leerstandsquote bei Büroflächen befindet sich auf niedrigem Niveau und mit dem städtebaulichen Masterplan, den die Initiative MG3.0 der Stadt geschenkt hat und der nun in die Umsetzung kommt, haben wir eine langfristige Strategie, welche die Stadtentwicklung zusätzlich ankurbelt.
    Die Stadt ist im Aufschwung. Beispiele dafür gibt es genug, sei es das Projekt Soziale Stadt Rheydt und das Innenstadtkonzept Rheydt mit der Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes als herausragende Maßnahme, die deutliche Attraktivierung der Mönchengladbacher Innenstadt mit dem neuen Einkaufszentrum Minto, vor dem derzeit der neue Cityplatz entsteht, die Neuaufstellung der Bäderlandschaft in den vergangenen Jahren, die überaus positive Entwicklung des Regioparks und des Nordparks, der gerade mit der Inbetriebnahme des zweiten Neubaus für die Santander Bank einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat.

    Projekte, von denen alle Bürgerinnen und Bürger etwas haben.
    Weitere Beispiele für eine positive Entwicklung sind das vor kurzem eröffnete High-Tech-Gebäude „Blauhaus“, ein Innovationsprojekt von NEW und Hochschule, aber auch die Eröffnung des TextilTechnikums im Monforts Quartier und des Hugo-Junkers-Hangars am Flughafen Mönchengladbach.
    Und mit dem Ankauf des Vitus-Centers in Mönchengladbach und des Karstadt-Gebäudes in Rheydt sollen die beiden Innenstadt-Standorte auf Dauer gestärkt werden.
    Weitere wichtige Projekte der Stadtentwicklung wie der Rahmenplan für die City Ost, die Entwicklung der Hochschulachse mit der Nachfolgenutzung für das Polizeipräsidium und die Planung für den Sportpark um den Borussiapark befinden sich aktuell im Planverfahren.
    Darüber hinaus bemüht sich die Stadt um Fördermittel in zweistelliger Millionenhöhe für Mönchengladbach aus dem Projekt Soziale Stadt, und durch das Kommunalinvestitionsfördergesetz erwartet die Stadt mehr als 26 Millionen Euro für wichtige Projekte, die unsere Stadt nach vorne bringen.

    Mönchengladbach ist zudem eine wachsende Stadt mit leicht positiver Entwicklung in der Einwohnerzahl. Entgegen eines vor Jahren noch prognostizierten Einwohnerrückgangs gibt es einen positiven Trend, der als Chance für die zukünftige Ausrichtung genutzt werden muss.

    Doch Wachstum ist nicht alles. Auch die Qualität muss stimmen. Die Stadt hat sich vorgenommen, besser zu werden. Dies erfordert Investitionen, von denen alle Bürgerinnen und Bürger etwas haben.
    So zum Beispiel im Bereich der Sauberkeit. Denn zu einer positiven Stadtentwicklung und Steigerung der Aufenthaltsqualität zählt auch ein sauberes und ansprechendes Erscheinungsbild der Stadt.
    Das Thema Saubere Stadt steht obenan auf der Agenda von Politik und Verwaltung, und mit der Bildung einer neuen Anstalt öffentlichen Rechts, die ab Januar 2016 an den Start geht, werden die Bereiche Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und -unterhaltung sowie Pflege des öffentlichen Grüns unter einem Dach gebündelt.

    Jetzt haben wir die große Chance, Mönchengladbach als attraktive Stadt zu positionieren und vor allem auch für die zukünftigen Generationen attraktiv und lebenswert zu machen.
    Dazu zählt auch die Förderung der freien Kulturszene, für die sich der Rat jetzt wieder ausgesprochen hat, in Ergänzung zu den etablierten städtischen Kultureinrichtungen wie unter anderem den beiden Museen und dem Theater, dessen Finanzierung durch den Theaterpakt „Theater der Zukunft“ bis 2020 gesichert ist.
    Mit der lebendigen Kreativszene verfügt Mönchengladbach über ein Potenzial und ein wichtiges Gut, das es auszuschöpfen gilt. Ohne die Kreativen wäre die Stadt ein Stück ärmer.

    Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2016 viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

    Ihr
    Hans Wilhelm Reiners
    Oberbürgermeister

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  • Flüchtlingssituation bleibt auch zum Jahreswechsel angespannt  Hotels wurden angemietet  Krahnendonkhalle zur Sportnutzung frei

    Flüchtlingssituation bleibt auch zum Jahreswechsel angespannt
    Hotels wurden angemietet
    Krahnendonkhalle zur Sportnutzung frei

    Zur Jahreswende 2015/2016 wird die Stadt Mönchengladbach 2360 Flüchtlinge in ihrer unmittelbaren Obhut haben. Etwa 1200 von ihnen leben in Wohnungen, die Übrigen in den zentralen Übergangseinrichtungen der Stadt.
    Zu den 2360 Flüchtlingen in unmittelbarer städtischer Obhut sind die 1140 Plätze zu addieren, die das Land Nordrhein-Westfalen in Mönchengladbach mit Unterstützung der Stadt vorhält.
    Damit ergibt sich eine Zahl von rund 3500, was bedeutet, dass in Mönchengladbach auf 100 Einwohner rund 1,4 Flüchtlinge kommen.
    Die Stadt liegt damit im Landesdurchschnitt.

    Nachdem der Stadt im Verlauf des Monats Dezember 302 Flüchtlinge zugewiesen wurden, gilt seit dem 23. Dezember ein vorübergehendes Moratorium: Das Land Nordrhein-Westfalen verzichtet bis zum 4. Januar 2016 darauf, den Kommunen weitere Flüchtlinge zuzuweisen. Die während dieses Zeitraums ankommenden Menschen werden in Landeseinrichtungen – zum Beispiel in der 740 Plätze umfassenden Einrichtung „Am Nordpark“ – untergebracht.
    Ab Anfang Januar 2016 werden sie dann an die Kommunen weitergeleitet.

    „Diese Atempause ist willkommen, sie darf aber nicht den Blick darauf verstellen, dass die Situation nach wie vor dramatisch ist“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer – verantwortlich für die Schaffung von Unterkünften für Flüchtlinge. „Während der letzten Wochen sind immer noch so viele Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen gekommen, dass wir damit rechnen müssen, dass Mönchengladbach in jedem der nächsten Monate für mehr als 400 Menschen zusätzlich Vorsorge zu treffen hat“.

    Entsprechend unternimmt die Stadt weiterhin große Anstrengungen.
    Zwischen Anfang Januar und Mitte März werden insgesamt rund 750 zusätzliche Plätze geschaffen.
    Sie entstehen durch die Anmietung des ehemaligen Hotels zur Post am Hauptbahnhof Rheydt, durch die Anmietung des Hotels Amadeo in der Waldhausener Straße, durch die Belegung der ehemaligen Förderschule Hardt und durch die Schaffung von zwei winterfesten Leichtbauhallen auf dem Gelände am Gathersweg, auf dem bis vor kurzem 200 Flüchtlinge in Zelten untergebracht waren.

    Das neue Konzept am Gathersweg bringt eine Verbesserung der Unterbringungsqualität und erlaubt es, auf eine weitere Nutzung der Krahnendonkhalle zu verzichten. Sie steht somit wieder in vollem Umfang für den Schul- und Vereinssport sowie für Veranstaltungen zur Verfügung.

    Beigeordneter Dr. Fischer: „Ich befürchte, dass das alles noch nicht reicht. Wir warten ab, was das Land uns zu Beginn des neuen Jahres mitteilen wird und werden dann sicherlich noch einmal nachlegen müssen.“

    Durch die rasch wachsende Zahl an Plätzen stößt die Stadtverwaltung an ihre Leistungsgrenzen. Sozialdezernentin Dörte Schall: „Die Schaffung von zusätzlichen Plätzen ist das Eine, aber sie müssen ja auch betrieben werden. In jeder Einrichtung brauchen wir Menschen, die sie instand halten und die den Betrieb organisieren. Wir benötigen Sicherheitskräfte und auch ein Minimum an sozialer Betreuung. All das können wir nur schwer sicherstellen, denn wir können die Mitarbeiter gar nicht so schnell einstellen, wie wir sie brauchen. Entsprechend wichtig bleiben die ehrenamtlichen Helfer.“

    Das sieht auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners so: „Die Bewältigung dieser schweren Aufgabe kann uns ohne die Unterstützung der Nachbarn und das Engagement der zahllosen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht gelingen. Als Stadt tun wir was wir können, aber ohne die Hilfe breiter Kreise unserer Gesellschaft werden wir scheitern. Deshalb bin ich allen dankbar, die ihren Teil zum Gelingen beitragen. Ich bitte Sie herzlich, diesen Weg auch 2016 gemeinsam mit uns zu gehen.“

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  • Politik hat Investitionen in Höhe von knapp 30 Millionen Euro beschlossen

    Politik hat Investitionen in Höhe von knapp 30 Millionen Euro beschlossen

    Fördermittel des Bundes in Höhe von rund 26,4 Millionen Euro werden nach aktuellem Beschluss des Stadtrates für zahlreiche Investitionsvorhaben im Stadtgebiet, insbesondere für energetische Sanierung bei der Bildungsinfrastruktur sowie Lärmschutzmaßnahmen, Luftreinhaltungsmaßnahmen oder energetische Sanierung im Bereich der sonstigen Infrastruktur verwendet werden.

    Mit dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz unterstützt der Bund die Länder bei der Stärkung der Investitionstätigkeit von finanzschwachen Kommunen mit einem Investitionsprogramm von insgesamt 3,5 Milliarden Euro.

    Das Land Nordrhein-Westfalen erhält hiervon Mittel in Höhe von rund 1,126 Milliarden Euro.
    Nach den Verteilungskriterien des Landes, die sich an die Schlüsselzuweisungen der letzten Jahre anlehnen, erhält die Stadt Mönchengladbach hiervon pauschal eine Förderung von rund 26,4 Millionen Euro für die Umsetzung dringend notwendiger Sanierungsmaßnahmen und Investitionen in die Infrastruktur.

    Zu diesem Förderbetrag muss noch der vorgeschriebene Eigenanteil der Kommune in Höhe von zehn Prozent an den förderfähigen Kosten erbracht werden. Insgesamt werden somit Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 29,35 Millionen Euro ermöglicht.

    Alle Maßnahmen des Investitionsprogramms, das zusätzlich zum jährlichen Investitionsvolumen zur Verfügung gestellt wird, müssen bis spätestens 31. Dezember 2018 fertig gestellt und abgenommen sein. Der Rat hat beschlossen, dass 58 Maßnahmen aus unterschiedlichen Bereichen durch das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz gefördert werden sollen. Im Fokus stehen dabei die energetische Sanierung von Bildungseinrichtungen und der Lärmschutz an Straßen durch den Einbau von lärmminderndem Asphalt.

    Konkret werden etwa 7,51 Millionen Euro für Kinder und Bildung investiert.
    Dadurch ist es möglich, insgesamt 15 Schulgebäude durch den Einbau neuer Kesselanlagen sowie Fenster energetisch zu sanieren (Erich-Kästner-Grundschule, Anne-Frank-Schule, Förderschule Dahlener Straße, Förderschule Frankfurter Straße, Realschule Wickrath, Realschule Volksgarten, Gymnasium am Geroweiher, Franz-Meyers-Gymnasium, Gymnasium Math. Nat., Gesamtschule Dülkenerstraße im Rahmen der 6. Gesamtschule, Gesamtschule Espenstraße, Gesamtschule Neuwerk, Gesamtschule Stadtmitte, Gesamtschule Volksgarten, Berufskolleg Volksgarten) und die Kindertageseinrichtung „Hülserkamp“, dessen Erweiterung auf eine 5-gruppige Einrichtung im Rahmen der Kindergartenbedarfsplanung dringend erforderlich ist, entsprechend erweitert neuzubauen.

    Gleichzeitig sollen auch das Gebäude der VHS und die städtische Musikschule von den Geldern aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz profitieren und ebenfalls energetisch saniert werden.

    Ein weiterer deutlicher Akzent ist neben Investitionen in die Bildungsinfrastruktur der Lärmschutz.
    Demnach werden 5,65 Millionen Euro für den Einbau von lärmoptimiertem Asphalt auf der Limitenstraße bzw. Gartenstraße, auf der Theodor-Heuss-Straße, auf der Rheindahlener Straße und auf der Wickrather Straße eingesetzt.

    Zusätzlich soll auch die Lärmvorsorge in Sasserath durch Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz finanziert werden.
    Im Bereich Straßen sind außerdem Mittel zur Verbesserung der Radwege sowie die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen der Lärmaktionsplanung veranschlagt. Dadurch soll eine Verstetigung des Verkehrs erzielt werden und dauerhaft zur Luftreinhaltung beigetragen werden.

    Zusätzlich soll der barrierefreie Ausbau des Stadtgebietes gefördert werden. Hierfür sollen unter anderem weitere Haltestellen im Stadtgebiet barrierefrei umgebaut, diverse Lichtzeichenanlagen durch Vibrationstaster oder Blindenakkustiken für ältere und sehbehinderte Bürger ausgestattet und Gehwegabsenkungen beziehungsweise Blindenplatten angebracht werden.

    Daneben sollen die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz dazu beitragen, Energie- und Betriebskosten sonstiger Infrastruktureinrichtungen einzusparen und dadurch einen Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushaltes leisten. Daher sind auch Vorhaben zur energetischen Sanierung sonstiger Infrastruktureinrichtungen geplant. Hierzu zählt beispielsweise die Umrüstung von Straßenbeleuchtungsanlagen auf energiesparende LED-Technik, eine verkehrsabhängige Beleuchtungssteuerung, die energetische Sanierung des Rathauses Abtei und anderer städtischer Gebäude oder beispielsweise die Erneuerung der Flutlichtanlage der Bezirkssportanlage Lürrip-Uedding im Bereich Sport.

    Weiteres städtebauliches Highlight wird der Abbruch und die Altlastensanierung der ehemaligen Gewerbeimmobilie REME sein.

    Die Sanierung der Fußgängerbrücke der Theodor-Heuss-Straße, das Jugendheim an der Kleinenbroicherstraße in Giesenkirchen, die Gestaltung des Eingangsbereichs der VHS oder insbesondere die Ersatzbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen werden gefördert.

    Die Auswahl aller Maßnahmen ermöglicht eine Verbesserung der städtischen Infrastruktur in allen Stadtteilen sowie eine Entlastung des städtischen Haushaltes.
    (pmg)

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  • Hochschule Niederrhein kooperiert mit Universität in Tunesien

    Hochschule Niederrhein kooperiert mit Universität in Tunesien

    Anfang Dezember war eine Delegation aus Mönchengladbach und Krefeld an der École Nationale d’Ingénieurs de Monastir (ENIM) in Tunesien zu Gast. Gemeinsam mit dem Industriepartner Gardeur GmbH wurde eine mögliche Kooperation besprochen. Zuvor waren Vertreter der tunesischen Bildungseinrichtung bereits an den Niederrhein gereist.

    Tunesien ist eine attraktive Produktionsstätte für die Textilindustrie. Transportwege für Rohmaterialen und Fertigprodukte sind kurz, daher können die euröpäischen Märkte sehr schnell beliefert werden, weiterhin können eigene Produktionsstätten betrieben werden. Allerdings besteht ein Mangel an qualifizierten Hochschulabsolventen, die Ausbildung ist in der Regel sehr technikorientiert. Dabei kommen Management- und Planungskompetenzen häufig zu kurz.

    Mithilfe der langjährigen Erfahrung des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein wurden während des Besuchs Maßnahmen besprochen, die Verbesserungen herbeiführen können. So könnte das Curriculum der ENIM auf der Grundlage einer Situationsanalyse aktualisiert und erweitert werden.

    Gefördert wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.
    Inhaltliche Schwerpunkte sind planerisches und betriebswirtschaftliches Denken und Handeln. Hierfür sollen Studierende aus Monastir sowohl in Tunesien als auch in Deutschland Betriebserfahrungen (Praktika, Projekte, Abschlussarbeiten) machen und dadurch die gewünschten Kompetenzen erwerben können.

    Weiterhin sind der Austausch von Studierenden und akademischem Personal beider Hochschulen sowie Exkursionen zu weiteren Unternehmen und Organisationen vorgesehen.
    Langfristig sind ein gemeinsames Masterstudienprogramm und gemeinsame Forschungsaktivitäten geplant. Regelmäßige Tagungen mit der Industrie sowie die Einbindung von Alumni sollen dazu beitragen, die gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig zu fördern.

    Aus der Industrie unterstützen die Gardeur GmbH, ein renommiertes Mönchengladbacher Unternehmen mit eigenen Produktionsstätten in Tunesien, sowie die Auslandshandelskammer in Tunis das Projekt.
    Weitere Industriepartner sollen hinzugezogen werden.

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  • Bewaffneter Tankstellenraub in Giesenkirchen war vorgetäuscht

    Am 04.12.2015 wurde eine Tankstelle auf der Liedberger Straße von einem bewaffneten männlichen Einzeltäter überfallen.

    Aufgrund von Zeugenaussagen kamen die Ermittler zwischenzeitlich einem 28-jährigen Tatverdächtigen aus Willich-Schiefbahn auf die Spur, der selbst Angestellter der überfallenen Tankstelle ist.
    Der 28-Jährige wurde gestern Nachmittag auf dem Tankstellengelände festgenommen, zeitgleich wurde seine Wohnung durchsucht und hierbei die wahrscheinliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, aufgefunden.

    Während sich der 28-Jährige zu dem Tatvorwurf nicht einlässt, wurde der damalige Kassierer der Tankstelle, ein 19-jähriger Mann aus Rheydt, nochmals vernommen. Hierbei räumte dieser ein, dass der Raubüberfall vorgetäuscht war und zwischen ihm und dem als Räuber fungierenden 28-Jährigen abgesprochen wurde.

    Beide Beschuldigte wurden nach dem Abschluss polizeilicher Standardmaßnahmen wieder entlassen.
    Die Ermittlungen dauern an.

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