Autor: Harald Wendler

  • Das Geschwätz von gestern – Bus-Pläne sind Schall und Rauch auf der Hindenburgstraße

    Es solle alles besser werden, damit treten Politiker regelmäßig vor ihre Wähler, verheißen Wohltaten, sie verstehen den Menschen, sagen zu, sich für die berechtigten Wünsche und deren Umsetzung einzusetzen.
    Die Aufenthaltsqualität auf der Einkaufsmeile, auf dem Platz vor dem Sonnenhaus sollte verbessert werden.
    Soweit verständlich weil gelebte Praxis.
    Erlebte Praxis im gestrigen Bauausschuss war der Sachstandsbericht des von der Stadt beauftragten und bezahlten externen Planers zum Busverkehr auf der Hindenburgstraße. Seit Jahren wird die gewünschte Änderung/Minderung des Busverkehrs nun schon untersucht.
    Das aktuelle Ergebnis nach Wertung der Aussagen des Planers:
    Es muss so bleiben wie es ist, es müssen weiter stinkende, lärmende Schlangen von Bussen die Hindenburgstraße    hinauf und auch herunterfahren.
    Begründungen gibt es laut Planer viele:
    Bei Änderungen muß die Stadt erhaltene Fördergelder teilweise zurückzahlen.
    Die Benutzung der Busse würde sinken, die dadurch verursachten Mehrkosten/Mindereinnahmen müßten durch die Stadt ausgeglichen werden.
    Unmöglich sei eine Routenänderung über die Steinmetzstraße.
    Dort könnten keine ordentlichen Haltestellen eingerichtet werden.
    Unzumutbar ist nach Aussagen des Planers eine Fu-Wegstrecke zwischen Haltestellen von 350 Metern.
    Er hat sicher noch keinen Rundgang durch das Minto genacht, diese Wegstrecke könnte länger sein.

    Diese Planung ist angelegt, eine Verbesserung der Situation zu verhindern, wer hat etwas davon?
    Kein Wort kam dem Ausführenden im Planungs- und Bauausschuss über die Lippen, welche Möglichkeiten der Verbesserung es geben könnte.
    Wie lautete sein Auftrag, sollte er keine Möglichkeit aufzeigen?

    Warum wird überhaupt jemand mit einer Planung beauftragt, wenn eine Rückzahlung von Fördermitteln ein absolutes KO-Kriterium darstellt?
    Seit wann ist eine Planungsabteilung der Stadt nicht in der Lage, ordentliche Haltestellen bauen zu lassen, vorausgesetzt es ist politischer Wille vorhanden?
    Der neue Dezernent Dr. Bonin ist hier dringend gefordert. Die Politik sollte sich erinnern.

    Dem Bürger wird eine kräftige Erhöhung der Grundsteuer zugemutet für eine „Saubere Stadt“.
    Darunter verstehe ich ebenfalls die Verbannung der Dreck und Lärm in die Umwelt blasenden Busse aus der Hindenburgstraße.

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  • Bundesregierung unterstützt Bürger beim Schutz vor Wohnungseinbrüchen

    Dr. Günter Krings freut sich, dass diese Initiative der CDU nun umgesetzt worden ist:
    „Seit geraumer Zeit müssen wir leider steigende Einbruchszahlen verzeichnen – auch in Mönchengladbach.
    Im letzten Jahr gab es nach der polizeilichen Kriminalstatistik bundesweit über 150.000 Wohnungseinbrüche, von denen über 40 Prozent im Versuchsstadium abgebrochen wurden. Das zeigt, wie sinnvoll ein guter Schutz von Wohnung und Haus sein kann. Aus diesem Grund hat sich die Union erfolgreich für die staatliche Förderung eines solchen Einbruchsschutzes eingesetzt.“
    Ab sofort stehen für das Programm „Kriminalprävention durch Einbruchssicherung“ in den nächsten drei Jahren insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung, für dieses Jahr sind es zehn Millionen Euro.
    Gefördert werden eine ganze Reihe sinnvoller Maßnahmen des Eigenschutzes, insbesondere der Einbau einbruchshemmender Fenster und Türen.

    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/

    „Wir lassen die Bürgerinnen und Bürger beim Kampf gegen Wohnungseinbrüche selbstverständlich nicht allein. Der Kampf gegen Kriminalität ist natürlich nach wie vor zuallererst eine staatliche Aufgabe und wird es auch bleiben. Wesentlich ist daher eine ausreichende Präsenz der Polizei vor Ort. Der Bund wird dieses Jahr noch einmal massiv die Zahl der Bundespolizisten erhöhen. Hieran müssen sich zahlreiche Länder ein Beispiel nehmen. Denn sie sind in erster Linie verantwortlich, wenn es um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Diebesbanden geht.“

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  • Ermittlern gelingt Schlag gegen Drogenring

    Ermittlern gelingt Schlag gegen Drogenring

    Gestern erließ ein Haftrichter gegen drei Beschuldigte jeweils einen Untersuchungshaftbefehl. Hintergrund ist ein schwieriges und langwieriges Ermittlungsverfahren der hiesigen OK-Dienststelle. Den Ermittlern lagen Erkenntnisse vor, dass seit einiger Zeit größere Mengen Kokain von den Niederlanden über Deutschland nach Italien verschoben wurden.

    Die Dienststelle für organisierte Kriminalität heftete sich auf die Spur der Tätergruppe. Nach monatelangen Ermittlungen gelang es am vergangenen Wochenende eine großangelegte Kurierfahrt in Mönchengladbach zu stoppen.

    Einsatzkräfte nahmen einen 29jährigen einschlägig bekannten Mönchengladbacher fest, der als Kurier fungierte. Im Fahrzeug waren aber zunächst keine illegalen Drogen zu finden. Erst aufwändige Karosseriearbeiten brachten die Schmuggelware zum Vorschein.
    Insgesamt waren in dem Fahrzeug zehn Kilogramm Kokain versteckt.

    Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach beantragte Durchsuchungsbeschlüsse, die gestern umgesetzt wurden. Die Anschlussermittlungen führten zur Festnahme der Auftraggeber, einem 32jährigen Niederländer und seinem 46jährigen Komplizen aus Mönchengladbach. Alle drei gingen jetzt in Untersuchungshaft.

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  • Bonnenbroich-Geneicken: Reifenstecher beschädigt neun Pkw

    Bonnenbroich-Geneicken: Reifenstecher beschädigt neun Pkw

    In der vergangenen Nacht wurden auf der Askanierstraße in Bonnenbroich-Geneicken insgesamt an neun Pkw die Reifen zerstochen.

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die in der letzten Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
    Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Müllgebühren sollen 2016 stabil bleiben – Erhöhung der Grundsteuer – Zusätzliche Biotonnen gegen Aufpreis

    Müllgebühren sollen 2016 stabil bleiben – Erhöhung der Grundsteuer – Zusätzliche Biotonnen gegen Aufpreis

    Mit den Stimmen der Koalition aus CDU und SPD hat der Rat der Stadt am vergangenen Mittwoch u.a. die neue Gebührensatzung beschlossen.
    Trotz gleichbleibender Gebühren für die Abfallentsorgung – (AbfGS) steigen die Abgaben der Bürger durch die gleichzeitig erhöhte Grundsteuer B.
    Im Ergebnis bedeutet dies: Das Leben in Mönchengladbach verteuert sich für jeden einzelnen Bürger. Welche verbesserte Leistung er dafür im Gegenzug erhalten wird, das muß durch die Verwaltung und die Stadt-Töchter erst im kommenden Jahr gezeigt werden.

    „Die Müllgebühren bleiben stabil. Das ist eine gute Botschaft für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, freuen sich der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Felix Heinrichs und der umweltpolitische Sprecher der SPD, Oliver Büschgens.
    „Kostensteigerungen auf der einen und sinkende Ausgabepositionen auf der anderen Seite heben sich auf, sodass die Müllgebühren für das Jahr 2016 auf dem gleichen Niveau wie 2015 liegen. Insgesamt haben wir durch neue Verbrennungsverträge die Gebühren für das Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2014 bereits um über 17 Prozent senken können“, so Felix Heinrichs.
    „Für die 25 l Tonne zahlen die Mönchengladbacher im nächsten Jahr 151,73 Euro. Im Jahr 2015 wurden 152,07 Euro fällig. Die 35 l Tonne kostet jetzt 212,41 Euro und die 50 l Tonne 303,46 Euro pro Jahr. Bei den Straßenreinigungsgebühren war ein minimaler Kostenanstieg nicht vermeidbar. Allerdings bewegen wir uns hier im Rahmen von Centbeträgen. Pro Reinigungsmeter verteuert sich die Straßenreinigung um 0,15 Euro. Diese geringe Steigerung lässt sich unter anderem mit steigenden Personalkosten durch erwartete Tarifabschlüsse begründen“, erklärt Oliver Büschgens.
    „Die Stadt soll insgesamt lebenswerter, sauberer und gepflegter werden. Das Projekt wälzen wir aber nicht auf die Gebührenzahler ab, sondern wollen alle Schultern über den allgemeinen Haushalt gleichmäßig belasten“, so Büschgens weiter.
    Der Antrag von CDU und SPD, zusätzliche Biotonnen gegen Aufpreis anzubieten, wird in der neuen Abfallgebührensatzung ebenfalls geregelt. Während pro Haushalt eine Biotonne in den allgemeinen Gebühren enthalten ist, kostet jede weitere Tonne 65 Euro. Dieser Preis deckt die zusätzlichen Logistikkosten für die GEM.

    Maßgebende Beratungsvorlage in der beschlussfassenden Ratssitzung als PDF

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  • Nobelpreisträger Professor Stefan Hell in Mönchengladbach

    Nobelpreisträger Professor Stefan Hell in Mönchengladbach

    Mit Slideshow

    „Wichtig ist, dass dieses Verfahren die Möglichkeit schafft, genauer und detailgetreuer in Zellen hineinzuschauen. Dieses Mikroskop ist eingesetzt worden in der HIV-Forschung und z.B. in der Neurologie. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Verfahren dazu beitragen wird, besser zu verstehen wie eine Zelle funktioniert. Es ist keine Lösung für eine bestimmte Krankheit“, antwortete mir Prof. Stefan Hell im Gespräch auf meine Frage.

    Der Chemienobelpreisträger 2014 hat jedoch Hoffnung, dass die stark verbesserten Möglichkeiten der hochauflösenden Fluoreszenz-Mikroskopie eines Tages dazu beitragen, Krankheiten besser zu behandeln.
    Professor Hell war am 27.11.2015 auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach in die Kaiser-Friedrich-Halle gekommen und begeisterte mit seinem Exklusiv-Vortrag alle Zuhörer im ausverkauften Saal.

    So unterschiedlich die Krankheiten Alzheimer, Parkinson, Aids oder Krebs sind, ihnen ist allen eins gemeinsam: Sie beginnen mit Veränderungen von Molekülen und deren Zusammenwirken in der Zelle. Bislang ließen sich diese Vorgänge mit traditionellen Lichtmikroskopen in einer maximalen Auflösung von 2000stel Millimeter beobachten . Professor Dr. Stefan Hell hat gemeinsam mit seinen Kollegen Eric Betzig und William Moerner verschiedene Mikroskopieverfahren entwickelt, die Einblicke in zehnfach besserer Auflösung erlauben.
    Dafür erhielten er und seine beiden Kollegen im vergangenen Jahr in Stockholm den Chemienobelpreis.

    Dr. Erich Bröker, Vorstand der Jagenberg AG und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach begrüßte seinen Gast aufs Herzlichste.
    Er machte in seiner Rede deutlich, wie begeistert er ist vom Wirken des Nobelpreisträgers.

    Prof. Hell versuchte in einer allgemein verständlichen Art und Weise das Geheimnis seiner Entwicklung zu erklären. Da die Lichtmikroskopie derart komplex ist, darf davon ausgegangen werden, dass nicht alle Zuhörer alles wirklich verstanden haben.
    Das Resultat seiner Arbeit, die Möglichkeit, winzige Strukturen in lebenden Zellen mit Lichtmikroskopen vergrößert und in Echtzeit zu beobachten, das hat sicher jeden begeistert.

    Stefan Hell freute sich nach eigener Aussage nicht nur auf sein Mönchengladbacher Publikum, sondern auch auf den Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der die Diskussion mit ihm im Anschluss an seinen Vortrag moderierte. Die beiden Männer kennen und schätzen sich von unterschiedlichen gemeinsamen Auftritten.
    Ranga Yogeshwar, dem im vergangenen September aufgrund seines Engagements für Mensch und Natur die Goldene Blume von Rheydt verliehen wurde, nimmt zum
    wiederholten Male an Veranstaltungen des Initiativkreis teil: 2014 moderierte er in der Reihe „Pioniere der Welt“ den Abend mit Extremsportler Felix Baumgartner, 2012 führte er in derselben Reihe Gespräche mit der Schimpansen Forscherin Dr. Jane Goodall.
    Es wurde ein lebendiger Abend mit einem überaus sympathischen Professor Stefan Hell der den Zuhörern im Gespräch mit Ranga Yogeshwar seinen spannenden Lebensweg sehr plastisch und nachvollziehbar vortrug.
    Hell hatte in seinem Leben keinen leichten Stand, seine Eltern waren nicht begütert, der Gegenwind blies im oft ins Gesicht. Trotzdem verfolgte er sein Ziel mit großer Energie und Überzeugung.
    Er hatte die Motivation sich etwas aufzubauen, er hat die Zeit der Entbehrungen nicht als schlimm empfunden. Sein Ausblick in seine Zukunft empfand Hell als positiv, ganz im Gegensatz zu seinen Schulfreunden, diese waren finanziell weitaus besser gestellt, hatten jedoch keine Ziele mehr.
    Hell ist ein Musterbeispiel für viele Menschen, die mit Freude, Spass und Beharrlichkeit ihre Ziele verfolgen und damit Erfolg haben.

    slideshow?

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  • Initiativkreis Mönchengladbach präsentiert im nächsten Jahr Gäste aus vier Kontinenten

    Initiativkreis Mönchengladbach präsentiert im nächsten Jahr Gäste aus vier Kontinenten

    Kasparov Portrait 1_Igor KhodzinskiySchachgenie, Putin-Gegner, Macher
    Als jüngster Weltmeister des königlichen Spiels schrieb er 1985 Schachgeschichte:
    Der damals 22jährige Garry Kasparov schlug Anatoli Karpow in 24 Partien mit 13:11 Punkten. Am 10. März 2005 beendete Kasparov, noch immer an der Spitze der Weltrangliste stehend, offiziell seine professionelle Schachkarriere.
    Heute ist der 52jährige, der in Aserbaidschan aufwuchs, später die kroatische Staatsbürgerschaft annahm und nun in New York City lebt, ein unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie und ein umtriebiger Menschenrechtsaktivist, der mit seinen Büchern und Vorträgen weltweit für Aufsehen sorgt. Das gerade erschienene Buch des entschiedenen Kreml-Gegners trägt den Titel „Warum wir Putin stoppen müssen – Die Zerstörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen“.
    In Mönchengladbach tritt Garry Kasparov im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pioniere der Welt“ am 2. Juni um 20 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Halle auf. Er wird einen Vortrag zum Thema „The Master Game: What Leaders Can Learn from Chess” halten. Das königliche Spiel als Blaupause für Führungsstrategien – ein Pflichttermin, nicht nur für alle Manager.

    SatyarthiK_CAA Speakers_Photo 1Kinderrechtsaktivist zum Jubiläum
    Spätestens seit dem 10. Oktober 2014 ist sein Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen und für das Recht aller Kinder auf Bildung weltweit bekannt: An diesem Tag nämlich erhielt der indische Kinder- und Bildungsrechtsaktivist Kailash Satyarthi für seine Arbeit den Friedensnobelpreis. Er durfte ihn gemeinsam mit der jungen pakistanischen Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai entgegennehmen.
    Wer ist dieser Mann, der sich für die Rechte derjenigen Altersgruppe einsetzt, die besonders schutzbedürftig ist? Kailash Satyarthi, Jahrgang 1954, war zunächst als Elektrotechnik-Ingenieur in Bhopal tätig. Mehr und mehr entsetzte ihn die in weiten Teilen Südasiens gesellschaftlich akzeptierte Kinderarbeit. 1980 begann er, gegen diese Ausbeutung zu kämpfen. Er gründete die „Bachpan Bachao Andolan“, kurz BBA, die erste indische Organisation, die sich gegen die Versklavung von Kindern stemmt, deren Eltern überschuldet sind. Es wird geschätzt, dass die BBA seit ihrer Gründung bis zu 80.000 Kinder aus Sklavenarbeit befreit und bei ihrer Reintegration in menschenwürdigere Verhältnisse geholfen hat. Kailash Satyarthi spricht Anfang April – Tag und Uhrzeit folgen – auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach in der Kaiser-Friedrich-Halle. Er ist bereits der 25.
    Nobelpreisträger, den der Zusammenschluss von 32 lokalen Unternehmern im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ begrüßt.

     

    Photo credits: Julia Wesely / www.julia-wesely.comWeltklassepianistin begleitet Kammerphilharmonie
    Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe “ Orchester und Solisten der Welt“ empfängt der Initiativkreis Mönchengladbach am 19. Januar um 20 Uhr die Kammerphilharmonie Amadé in der Kaiser-Friedrich-Halle. Amadé wird von der international gefeierten Pianistin Khatia Buniatishvili begleitet. Amadé mit Künstlern aus Nordrhein-Westfalen und ganz Europa unter der Leitung von Frieder Obstfeld ist längst zu einem der bemerkenswertesten jungen Ensembles der aktuellen Musikszene geworden. Die Kammerphilharmonie ist auf nationalen sowie internationalen Konzertpodien präsent.
    Khatia Buniatishvili gab im Alter von 6 Jahren ihr Orchesterdebüt. Sie spielte mit dem Israel Philharmonic Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zusammen. 2008 hatte sie einen Auftritt in der Carnegie Hall. 2012 erhielt sie den Echo Klassik in der Sparte Nachwuchskünstlerin (Klavier) mit ihrem Album Franz Liszt. Die Musik liegt offenbar der gesamten Familie im Blut: Khatia Buniatishvili spielt gelegentlich gemeinsam mit ihrer Schwester Gvantsa, auch sie eine Pianistin von internationalem Renommee.

    cape-town-opera-chorus-foto-04-credit-kim-stevensOper, Gospel und African Traditionals
    Im Dezember (Tag und Uhrzeit folgen) freut sich Mönchengladbach auf das zweite Musik-Highlight des Initiativkreis: Mit der Show des Cape Town Opera Chorus weht ein Hauch Südafrika in die Stadt. Die aktuelle Produktion des Chors, „African Angels“, ist ein Mix aus bewegendem Gospel, leidenschaftlichen Opernmelodien und den urtümlichen Rhythmen afrikanischer traditioneller Stücke. Die stimmgewaltigen Opernsänger treten in der Evangelischen Hauptkirche Rheydt am Marktplatz auf.
    Das Vokalensemble aus Kapstadt bereist mit seinen Inszenierungen die ganze Welt. In Deutschland begeisterte es bereits sein Publikum in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt und der Philharmonie im Gasteig. Bei den International Opera Awards in London wurde das Ensemble als bester Opernchor des Jahres 2013 ausgezeichnet.

    Events für Kids – Rumpelstil bringt den Park zum Glühen

    Zum 8. Mönchengladbacher Taschenlampenkonzert der Berliner Band Rumpelstil begrüßt der Initiativkreis am 17. September um 19.30 Uhr alle Kinder und deren Familien im Park der Volksbank Mönchengladbach-Neuwerk an der Senefelderstraße zu einem magischen Abendkonzert. Mittanzen, mitsingen und die Stimmung genießen – natürlich inklusive Taschenlampe, die ein wichtiger Bestandteil des Abends ist.
    In Mönchengladbach tritt die Band immer wieder auf, im vergangenen Jahr war das Konzert bereits zwei Wochen vor dem Termin ausverkauft. „Ich freue mich, dass es dem Initiativkreis Mönchengladbach wieder gelungen ist, das Taschenlampenkonzert in die Stadt zu holen – und das zu konstant familienfreundlichen Eintrittspreisen“, sagt Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach, die alle Veranstaltungen des Initiativkreis organisiert und durchführt.

     

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  • „Mönchengladbach – Deine Kontraste“  Hobbyfotografen zeigen ihren ganz besonderen Blick auf die Stadt

    „Mönchengladbach – Deine Kontraste“
    Hobbyfotografen zeigen ihren ganz besonderen Blick auf die Stadt

    Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheint der von der Stadt Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit der MGMG und der impress media GmbH herausgegebene neue Bildband „Mönchengladbach – Deine Kontraste“. Auf 120 Seiten im Format 21 x 24 cm stellt der prachtvolle Band die Stadt von all ihren lebens- und liebenswerten Seiten dar. Neben Abbildungen der bekannten Wahrzeichen sind auch sehr emotionale Fotos zu sehen, die eine persönliche Sicht der Fotografen auf ihre Stadt dokumentieren. Die Themen reichen von Kultur, Bildung, Sport und Tradition über Wirtschaft und Lebensqualität bis zu Architektur.

    Der Bildband wurde auf der Basis eines Fotowettbewerbs erstellt, an dem alle interessierten Bürger teilnehmen konnten. Aus rund 1000 eingereichten Mönchengladbach-Fotos, auf denen engagierte Hobbyfotografen ihren Blick auf die Stadt zeigen, wurden 110 Aufnahmen für den Band ausgewählt. Als jüngste Teilnehmerin ist Johanna Dahlmanns (13) gleich mit sieben Aufnahmen im Bildband vertreten, unter anderem mit einem Motiv von der Außenfassade des NEW-Blauhaus. „Ich finde es schon toll, dass meine Fotos nun in diesem Bildband zu sehen sind“, sagt die junge Hobbyfotografin stolz. „Fotografieren ist meine Leidenschaft“. Jeweils zu den Fotos gestellt ist ein QR-Code, der zu mehr Informationen über die jeweiligen Fotografen führt. Auch Bildmaterial aus mehreren Workshops, in denen die Teilnehmer von Profi-Fotografen wertvolle Tipps und Hinweise erhielten, wurden in die Auswahl einbezogen. Dass die Workshops gefruchtet haben, zeigt nicht nur die zum Teil spannende Motiv- und Perspektivenwahl mit Anrissen und Durchblicken, sondern auch die künstlerische Anwendung der Techniken und das Spiel mit Belichtungszeiten. Auswahlkriterien waren neben interessanten Perspektiven und individuellem künstlerischen Anspruch insbesondere außergewöhnliche Farben, emotionale Wirkung, kontrastreiche Motive, ungewöhnliche Sichtweisen und natürlich eine hohe Aufnahmequalität.

    15-11-26-bildfotografen-4579„Der Bildband wurde für Bürger, Unternehmen und Touristen geschaffen, um die Vielfältigkeit von Mönchengladbach in Form kontrastreicher Fotos zu zeigen. Dabei geht es darum, auf jeweils gegenüberliegenden Seiten traditionelle und moderne Aspekte aus ungewöhnlichen Blickwinkeln darzustellen und zu zeigen, wie spannend diese Stadt ist“, erklärt MGMG-Geschäftsführer Peter Schlipköter.

     

     

    15-11-26-bildfotografen-4582Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bedankte sich zusammen mit Torsten Glatz, Geschäftsführer impress media GmbH, sowie Peter Schlipköter bei der Vorstellung des neuen Bildbandes bei den zahlreichen Fotografen. „Wir wollten mit diesem Bildband einmal einen anderen Weg gehen und die Bürgerinnen und Bürger bitten, unsere Stadt mit ihren Augen zu zeigen. Das Ergebnis ist sehr gelungen und die Fortsetzung des Projektes nicht ausgeschlossen. Ich habe beim Blättern die eine oder andere Perspektive entdeckt, die ich so nicht kannte“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Der Bildband ist ab 1. Dezember in allen Buchhandlungen zum Preis von 19,90 Euro erhältlich. Größere Bestellungen ab zehn Exemplaren nimmt die MGMG unter der Rufnummer 02161/25-2406 entgegen.
    (pmg)

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  • Nachtragsmeldung zum bewaffneten Raubüberfall auf Leihhaus vom 25.11.15

    Nachtragsmeldung zum bewaffneten Raubüberfall auf Leihhaus vom 25.11.15

    Nach der Erstmeldung vom vergangenen Mittwoch gingen bisher bei der Polizei einige Hinweise ein, die aber nicht zum Durchbruch bei der Fahndung nach den flüchtigen Räubern führten.

    Fest steht jetzt auch, dass die fünf unbekannten Räuber nicht zeitgleich am Tatort auftraten.
    Vielmehr stellte sich heraus, dass die drei Angestellten des Leihauses von zunächst drei Unbekannten am Parkplatz Großer Sittardplatz angegangen und in ihre Gewalt gebracht wurden.
    Die Angestellten wurden mit Faustfeuerwaffen bedroht und anschließend mit Klebeband gefesselt.
    Erst etwa 15 Minuten später stießen zwei weitere Räuber hinzu. Diese begaben sich dann mit einer der Angestellten in weitere Geschäftsräume und zwangen sie dort mit Waffengewalt, Tresore zu öffnen.

    Erbeutet wurde neben Bargeld auch Schmuck.

    Ein Foto eines zur Beute gehörenden auffälligen Brillanten Colliers mit Ohrringen ist der Meldung angehängt, verbunden mit der Frage, wo es möglicherweise zum Kauf angeboten wurde.

    Nach der Tat flüchteten die Räuber nicht, wie zunächst angenommen, gemeinsam, sondern in Zweiergruppen bzw. einzeln über die Sittardstraße nach links in Richtung Kaiserstraße. Offensichtlich liefen sie dabei noch teilweise maskiert über den Parkplatz Großer Sittardplatz, wie Zeugenaussagen belegen.

    Die Polizei fragt nochmals, wer die Räuber bei ihrer Flucht beobachtete, Angaben zu ihnen machen kann oder sonstige sachdienliche Hinweise zu dem Raub geben kann. Hinweise bitte an die EK „Pfand“
    unter Telefon 02161-290.

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  • Der Wert eines Ratsbürgerentscheides am aktuellen Beispiel:
    Gladbecker Rat kippt Ratsbürgerentscheid gegen A52-Tunnel

    Nachdem in Mönchengladbach der Rat der Stadt am 25.11.2015 einen Antrag auf Ratsbürgerentscheid zum Thema Neugründung einer Anstalt öffentlichen Rechts, zwecks Zusammenführung aller mit der „Sauberkeit“ befassten Fachbereiche der Stadt zu ermöglichen, abgelehnt hat, gibt es aktuell ein Beispiel dafür, wie „hochwertig“ selbst solche Bürgerentscheidungen durch Politik behandelt werden.

    Trotz eines gegenteilig ausgegangenen Ratsbürgerentscheids hat der Rat der Stadt Gladbeck gestern die Mitfinanzierung des Ausbaus der Bundesstraße 224 zur A 52 beschlossen. Grund dafür ist unter anderem, dass der Bund die B 224 auch ohne Zustimmung der Stadt ausbauen will. Der Tunnel für die Fernstraße würde dabei aber kürzer als nun beschlossen, die Belastung für die Anwohner also größer.

    Gegner des Autobahnausbaus sehen durch die gestrige Ratsentscheidung den Bürgerwillen unterlaufen, der sich vor drei Jahren gegen den Ausbau der A52 gewandt habe. Am 25. März 2012 hatten in einem Ratsbürgerentscheid 55,9 Prozent der Abstimmenden in Gladbeck gegen eine Mitfinanzierung eines seinerzeit geplanten Autobahntunnels votiert.

    „Wir würden über eine regionale Frage heute nicht mehr abstimmen lassen“, sagte Bürgermeister Ulrich Roland dazu gestern. Die Stadt hatte sich den Abbruch der Gesamtplanungen für die Autobahn erhofft. Doch während die Gladbecker Bürger den Ausbau ablehnten, gingen nebenan die Planungen für Bottrop weiter. Auch Bund und Land treiben den Ausbau voran.

    „Der Ausbau von Bundesstraßen ist keine Angelegenheit, über die allein die Kommunen entscheiden. Maßgeblich ist der Bundesverkehrswegeplan, über den auf Bundesebene entschieden wird“, erläutert Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie. „Wer für oder den Ausbau von Autobahnen ist, muss dafür eine Entscheidung auf Bundesebene herbeiführen. Weil es für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen im Bundestag aber nicht die notwendige Zweidrittel-Mehrheit gibt, sind die Bürger hier leider ohne Stimme“, bedauert Trennheuser.

    Der Geschäftsführer verweist darauf, dass es in der benachbarten Schweiz wiederholt Volksentscheide über die Ausrichtung der Verkehrspolitik gegeben hat. So hatten die Eidgenossen bereits 1987 für den Ausbau des Streckennetzes der Bahn gestimmt. 1994 stimmten die Schweizer einer Volksinitiative zu, die die Verlagerung des Transitverkehrs durch die Alpen auf die Schiene und den Verzicht auf den Ausbau von Transitstraßen forderte.

    Mehr Informationen:

    Ratsbürgerentscheid über Finanzierung eines Tunnels für die A52
    www.nrw.mehr-demokratie.de/gladbeck.html#c32639

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  • Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen öffnet sich

    Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen öffnet sich

    Das Franz-Meyers-Gymnasium öffnet am Samstag, 28. November, seine Türen für Interessierte.
    Aus diesem Anlass lädt auch die Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen von 9 bis 13 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Wegen des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen ist die Bibliothek von 11.45 – 12.15 Uhr nicht zugänglich.

    Die Schul- und Stadtteilbibliothek bietet Interessantes für die ganze Familie: in Büchern und Zeitschriften stöbern, im Internet surfen, Medien ausleihen – vom Buch über die Musik-CD bis zum aktuellen Film oder Konsolenspiel, auf dem Medienflohmarkt Schnäppchen ergattern. freestyle & Co. ist ein Angebot speziell für junge Leute ab 13 – mit eigenem Bereich und eigenen Medien.
    Freuen können sich alle Neukunden: für sie ist die Ausleihe eines kostenpflichtigen Mediums an diesem Tag kostenlos.

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  • Die Feuerwehr hat jetzt sechs Notfallsanitäter

    Die Feuerwehr hat jetzt sechs Notfallsanitäter

    Sechs Rettungsassistenten haben die Qualifikation des vor einem Jahr neu geschaffenen Ausbildungsberufs Notfallsanitäter erworben. Er löst den bisherigen Rettungsassistenten als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst ab.
    Die Feuerwehr Mönchengladbach läutet als Träger des Rettungsdienstes damit ein neues Zeitalter ein.

    Marcel Bohnen, Doninik Fengler, Dirk Gillessen, Jörg Schubert, Simon Topüth und Sebastian Willer sind die ersten Feuerwehrleute, die an der Rettungsdienstschule in Mönchengladbach die Abschlussprüfung zum Notfallsanitäter abgelegt haben.

    Der Gesetzgeber hat das neue Berufsbild geschaffen, um die immer weiter steigenden Anforderungen im Rettungsdienst zu sichern und in die Ausbildung zu integrieren. Rettungsassistenten, die jetzt schon hochprofessionell und in vielen Fällen auch eigenverantwortlich Leben retten, werden so noch intensiver ausgebildet und praxisorientierter angeleitet.

    Erfahrene Rettungsassistenten, die mindestens fünf Jahre in diesem Beruf tätig sind, haben die Möglichkeit, sich durch eine Ergänzungsprüfung zum „Notfallsanitäter“ weiterzubilden. Bei den sechs Mitarbeitern der Feuerwehr Mönchengladbach, die jetzt die Prüfung bestanden haben, handelt es sich um sehr erfahrene Rettungsassistenten, die alle seit vielen Jahren im Rettungsdienst der Stadt Mönchengladbach tätig sind.

    An den zwei Prüfungstagen absolvierte jeder Prüfling vier medizinische Fallbeispiele. Dabei mussten die Retter internistische, neurologische sowie traumatische Notfallsituationen meistern. Die mündliche Prüfung rundete die zweitägige Abnahme ab. Der Prüfungsausschuss zeigte sich sehr zufrieden mit den überdurchschnittlichen Leistungen der Teilnehmer. Die Notfallsanitäter, die auch als Fachlehrer an der Rettungsdienstschule tätig sein werden, bereiten nun weitere Mitarbeiter der Feuerwehr Mönchengladbach in Lehrgängen auf die Prüfung vor. Zwei weitere Prüfungen sind noch in diesem Jahr geplant. Ab dem Frühjahr 2016 werden dann weitere Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern ausgebildet.

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  • Kostenloser Gepäckbus-Service der NEW

    Kostenloser Gepäckbus-Service der NEW

    Auch in diesem Jahr bietet das MöBus-Team wieder den NEW-Gepäckbus an.

    An jedem Samstag im Advent, vom 28. November bis 19. Dezember, können für die Zeit des Einkaufs Taschen oder Päckchen zur kostenlosen Aufbewahrung im Gepäckbus abgegeben werden.

    In Mönchengladbach steht der Bus auf der Hindenburgstraße in Höhe der Hausnummer 106.
    Ein zweiter Bus steht am Marienplatz in Rheydt.
    Die Busse sind von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

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  • 6 Wohnungseinbrüche gestern im Stadtgebiet

    6 Wohnungseinbrüche gestern im Stadtgebiet

    Zu einem versuchten Wohnungseinbruch kam es gestern zwischen 13:30 Uhr und 17:30 Uhr auf der Schleestraße. Die Wohnungsinhaber stellten hier fest, dass jemand während ihrer Abwesenheit erfolglos versucht hatte, die Wohnungstüre aufzuhebeln.

    Ein weiterer Einbruchsversuch fand zwischen dem 10.11.2015 und gestern auf der Broicher Straße statt. Hier hatten Unbekannte ebenfalls vergeblich versucht, in ein Reihenhaus einzubrechen.

    Zu einem Einbruch in ein Reihenhaus kam es gestern zwischen 14:15 Uhr und 22:00 Uhr auf dem Hamerweg. Hier kletterte ein Unbekannte über ein Garagendach auf den Balkon des Hauses und hebelte dort eine Türe auf. Das Haus wurde durchsucht und Bargeld gestohlen.

    Ein Reihenhaus auf der Nelkenstraße war gestern zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr das Ziel von Einbrechern. Sie überkletterten den Gartenzaun, hebelten anschließend ein Fenster auf und durchsuchten das gesamte Haus. Mit erbeutetem Bargeld und Schmuck entkamen sie unerkannt.

    In eine Wohnung auf dem Gartenkamp wurde gestern gegen 17:20 Uhr eingebrochen. Hier gelangte ein Einbrecher durch die Balkontüre in die Wohnung, die er durchsuchte und vorgefundenes Bargeld stahl.

    Zu einem versuchten Wohnungseinbruch kam es gestern gegen 18:45 Uhr auf der Zeppelinstraße. Hier bemerkte eine Hausbewohnerin einen Unbekannten, der versuchte, die Balkontüre einer in der zweiten Etage! liegenden Wohnung aufzuhebeln. Als der Einbrecher die Zeugin bemerkte, flüchtete er unerkannt.

    Hinweise zu den Einbrüchen, auch über gemachte verdächtige Beobachtungen, bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • Stadtrat macht den Weg frei für die Gründung der AöR

    Stadtrat macht den Weg frei für die Gründung der AöR

    Noch einmal versuchten in der gestrigen Ratssitzung verschiedene Oppositionspolitiker, den Weg für die Ausgliederung eines ganzen Dezernates aus der Stadtverwaltung in relative Eigenständigkeit zu verhindern.
    Sie hatten keine wirkliche Chance.
    Die Argumente waren bereits in den Fachausschüssen ausgetauscht worden, ein Einlenken oder Besinnen seitens der GroKo nicht zu erwarten.
    Im Gegenteil, der Versuch der Grünen, mit einem Ratsbürgerentscheid die Öffentlichkeit in die Entscheidung einzubeziehen scheiterte an der Stimmenmehrheit von CDU und SPD.

    So argumentierte Dr. Schlegelmilch, CDU-Fraktionsvorsitzender :“Die Bürger sind nicht daran interessiert zu sehen, wer in welcher Anzugfarbe eine bessere Leistung als heute erbringt, sondern er will erstmal sehen, dass eine Anstrengung in diese Richtung unternommen wird. Unsere Bürger wollen stolz darauf sein Mönchengladbacher zu sein, und sie wollen mit Stolz ihren Verwandten in anderen Städten verweisen können, wo wir in Zukunft in Städte-Rankings unterwegs sind. Das ist das was die Bürger dieser Stadt interessiert. Ansonsten haben die zunächst einmal wenig Interessen. Wir haben niemals gesagt, dass wir die Standards noch weiter absenken werden. Wir haben gesagt, wir machen es nicht billiger sondern hochwertiger. Ganz nach dem Motto: was Innen nicht glänzt, kann nach außen nicht leuchten“.
    Zur Frage des geforderten Ratsbürgerentscheids argumentiert SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs:“ Die Frage, wie eine Stadt diese Organisation wählt die wir gerade auf dem Tisch haben, ist unserer Meinung nach nicht geeignet, um darüber einen Ratsbürgerentscheid zuzulassen. Wir glauben, dass es wichtige Themen gibt die man zur Abstimmung stellen kann, aber nicht die Frage der Organisation einer Verwaltung“.

    Mit den Stimmen von CDU/SPD/FDP wurde die Bildung der AöR beschlossen.
    Ab dem 1.1.2016 werden ca. 400 Mitarbeiter in die AöR wechseln, etwa 80% von ihnen werden per Gestellung in der neuen Anstalt tätig werden. Dies ist sicher kein Zeichen von Zustimmung oder gar großem Vertrauen in die neue Gesellschaft. Allerdings war in der Ratssitzung kein Protest des Personals erkennbar.
    „Die Mitarbeiter halten die Füße still, es gibt intern erhebliche Unruhe bei den Mitarbeitern“ äußerte sich ein nicht betroffener Mitarbeiter gegenüber MG-heute am Rande der Sitzung.

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  • „Campus-Sportpark Rheydt“ und eine riesige Menge Hoffnung

    „Campus-Sportpark Rheydt“ und eine riesige Menge Hoffnung

    Gerade einmal sechs Wochen Zeit hatten Sportdezernent Dr. Gerd Fischer, Harald Weuthen und seine Mitarbeiter um der Stadt die Teilnahme am Förderrogramm zu sichern. Sie haben es geschafft.

    sportGemeinsam mit dem Planungsbüro „Geo [3]“ wurden die benötigten Unterlagen zum Projekt Entwicklung des Umfeldes Grenzlandstadion zu einem „Sportpark Rheydt“ erarbeitet und beim Fördergeber eingereicht.
    Gestern wurde es zum ersten Mal in der Sonder-Sitzung der Bezirksvertretung Süd vorgestellt.
    Deutlich stellte Fachbereichsleiter Weuthen fest, der Ansturm auf die 100 Millionen Euro Fördersumme beim Bund ist riesengroß.
    Bereits über 100 Komunen haben sich beworben. Es gehört schon ein überzeugendes Konzept dazu, um unter die glücklichen Nutznießer zu kommen. Immerhin möchte Mönchengladbach 80-90% der Kosten in Höhe von 7,3 Millionen Euro als Förderung erhalten.

    kostenViele Fragen, viele Details sind offen und können erst im weiteren Verlauf angegangen und geklärt werden.
    Das sahen auch die olitiker aller Fraktionen so. Im Ergebnis begrüßten alle Parteien das Projekt und hoffen nun auf einen positiven Bescheid aus Berlin.

    Der Sportausschuss, dort wurde das Projekt ebenfalls gestern vorgestellt, votierte ebenfalls einstimmig für das Projekt.

    Es darf davon ausgegangen werden, dass der Stadtrat heute Nachmittag ebenfalls zustimmen wird.
    Hier die Beratungsvorlage als PDF

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  • Sportausschuss lehnt Wege-Beleuchtungs-Projekt Schloss Rheydt ab

    Sportausschuss lehnt Wege-Beleuchtungs-Projekt Schloss Rheydt ab

    Es geht um’s Geld. Um den Stadthaushalt 2016, konkret um die Interessen des Sportausschusses. Die GroKo besaß soeben die Größe, 10.000 Euro für ein von den Grünen vorgeschlagenes Projekt abzulehnen, nachdem sie ihre eigenen Projekte mit Kosten von mindestens 200.000 Euro durchgewunken hatten.

    Die Grünen hatten beantragt, um das Schloss Rheydt eine Beleuchtung von Wegen zu realisieren.
    Hier der Antrag als PDF

    Hintergrund ist das gestiegene Bedürfnis von Bürgern, außerhalb von Sportvereinen eine Lauffläche nutzen zu können, auch und vornehmlich in den Abendstunden.

    Die Voraussetzungen um Schloss Rheydt sind geradezu ideal für diesen Zweck. Es gibt eine ÖPNV-Anbindung, ausreichenden Parkraum, Gastronomie und fertige Wege. Was fehlt ist eine sinnvolle Beleuchtung. Kosten ca. 10.000 Euro.

    CDU-Sprecher Robert Baues war auch angetan von diesem Vorschlag, sah sich und seine Fraktion aber dennoch aktuell nicht in der Lage dem Antrag zuzustimmen.

    Die SPD-Fraktion schloss sich dem Kooperationspartner an.

    Wieder ein Beispiel, wie eine gute Idee, vorgeschlagen vom politischen Gegner, keine Chance erhält. Eine Blamage für die politische Kultur dieser Stadt.

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  • Nein zu Gewalt an Frauen!

    Nein zu Gewalt an Frauen!

    Der 25. November ist von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen deklariert. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach beteiligt sich gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle, den beiden Frauenhäusern und der Polizei an einer Fahnen-Aktion von terres de femmes.

    An städtischen Verwaltungsgebäuden, an der Hochschule, am DGB-Haus und bei der Polizei werden Fahnen mit der Aufschrift: „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt“ gehisst.
    „Einmal im Jahr Flagge zu zeigen gegen Gewalt an Frauen ist ein kleiner Schritt, wir wollen aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.
    Gewalt gegen Frauen muss als ein gesellschaftliches Phänomen begriffen werden, das alle angeht“ betont die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach, Monika Hensen-Busch.

    Außerdem wird im Rahmen der FrauenAktionsTagen, anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen die Fotoausstellung „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt“ im Ladenlokal an der Friedrich-Ebert-Straße 45 zu sehen sein.

    Bei der vom Arbeitskreis „Gegen Gewalt in Beziehungen“ in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein initiierten Foto-Aktion wurden Menschen in Mönchengladbach aufgefordert, sich an der Aktion zu beteiligen und mit ihrem ganz persönlichen Standpunkt, Position zu beziehen und ein Foto einzuschicken. Ausgewählte Fotos wurden zu einer Ausstellung zusammengestellt, die u.a. bereits im Polizeipräsidium und im Landgericht Mönchengladbach zu sehen war.

    Der Arbeitskreis – Gegen Gewalt in Beziehungen – engagiert sich seit 2001 in Mönchengladbach für die Rechte und den Schutz von Frauen und Kindern, die von Gewalt betroffen sind.
    Im Arbeitskreis haben sich die Frauenberatungsstelle, das SkF- Frauenhaus, das Frauenhaus Rheydt, die Polizei und die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach zusammen geschlossen. Der Arbeitskreis macht es sich zur Aufgabe die besonderen Interessen von Gewalt betroffenen Frauen in unserer Stadt zu vertreten, das bestehende Unterstützungsangebot zu vernetzen und die Öffentlichkeit über Ausmaß und Auswirkungen häuslicher Gewalt zu informieren und zu sensibilisieren.

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