Autor: Harald Wendler

  • “Campus-Sportpark Rheydt” und eine riesige Menge Hoffnung

    “Campus-Sportpark Rheydt” und eine riesige Menge Hoffnung

    Gerade einmal sechs Wochen Zeit hatten Sportdezernent Dr. Gerd Fischer, Harald Weuthen und seine Mitarbeiter um der Stadt die Teilnahme am Förderrogramm zu sichern. Sie haben es geschafft.

    sportGemeinsam mit dem Planungsbüro “Geo [3]” wurden die benötigten Unterlagen zum Projekt Entwicklung des Umfeldes Grenzlandstadion zu einem „Sportpark Rheydt“ erarbeitet und beim Fördergeber eingereicht.
    Gestern wurde es zum ersten Mal in der Sonder-Sitzung der Bezirksvertretung Süd vorgestellt.
    Deutlich stellte Fachbereichsleiter Weuthen fest, der Ansturm auf die 100 Millionen Euro Fördersumme beim Bund ist riesengroß.
    Bereits über 100 Komunen haben sich beworben. Es gehört schon ein überzeugendes Konzept dazu, um unter die glücklichen Nutznießer zu kommen. Immerhin möchte Mönchengladbach 80-90% der Kosten in Höhe von 7,3 Millionen Euro als Förderung erhalten.

    kostenViele Fragen, viele Details sind offen und können erst im weiteren Verlauf angegangen und geklärt werden.
    Das sahen auch die olitiker aller Fraktionen so. Im Ergebnis begrüßten alle Parteien das Projekt und hoffen nun auf einen positiven Bescheid aus Berlin.

    Der Sportausschuss, dort wurde das Projekt ebenfalls gestern vorgestellt, votierte ebenfalls einstimmig für das Projekt.

    Es darf davon ausgegangen werden, dass der Stadtrat heute Nachmittag ebenfalls zustimmen wird.
    Hier die Beratungsvorlage als PDF

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  • Sportausschuss lehnt Wege-Beleuchtungs-Projekt Schloss Rheydt ab

    Sportausschuss lehnt Wege-Beleuchtungs-Projekt Schloss Rheydt ab

    Es geht um’s Geld. Um den Stadthaushalt 2016, konkret um die Interessen des Sportausschusses. Die GroKo besaß soeben die Größe, 10.000 Euro für ein von den Grünen vorgeschlagenes Projekt abzulehnen, nachdem sie ihre eigenen Projekte mit Kosten von mindestens 200.000 Euro durchgewunken hatten.

    Die Grünen hatten beantragt, um das Schloss Rheydt eine Beleuchtung von Wegen zu realisieren.
    Hier der Antrag als PDF

    Hintergrund ist das gestiegene Bedürfnis von Bürgern, außerhalb von Sportvereinen eine Lauffläche nutzen zu können, auch und vornehmlich in den Abendstunden.

    Die Voraussetzungen um Schloss Rheydt sind geradezu ideal für diesen Zweck. Es gibt eine ÖPNV-Anbindung, ausreichenden Parkraum, Gastronomie und fertige Wege. Was fehlt ist eine sinnvolle Beleuchtung. Kosten ca. 10.000 Euro.

    CDU-Sprecher Robert Baues war auch angetan von diesem Vorschlag, sah sich und seine Fraktion aber dennoch aktuell nicht in der Lage dem Antrag zuzustimmen.

    Die SPD-Fraktion schloss sich dem Kooperationspartner an.

    Wieder ein Beispiel, wie eine gute Idee, vorgeschlagen vom politischen Gegner, keine Chance erhält. Eine Blamage für die politische Kultur dieser Stadt.

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  • Nein zu Gewalt an Frauen!

    Nein zu Gewalt an Frauen!

    Der 25. November ist von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen deklariert. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach beteiligt sich gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle, den beiden Frauenhäusern und der Polizei an einer Fahnen-Aktion von terres de femmes.

    An städtischen Verwaltungsgebäuden, an der Hochschule, am DGB-Haus und bei der Polizei werden Fahnen mit der Aufschrift: „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt“ gehisst.
    „Einmal im Jahr Flagge zu zeigen gegen Gewalt an Frauen ist ein kleiner Schritt, wir wollen aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.
    Gewalt gegen Frauen muss als ein gesellschaftliches Phänomen begriffen werden, das alle angeht“ betont die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach, Monika Hensen-Busch.

    Außerdem wird im Rahmen der FrauenAktionsTagen, anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen die Fotoausstellung „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt“ im Ladenlokal an der Friedrich-Ebert-Straße 45 zu sehen sein.

    Bei der vom Arbeitskreis „Gegen Gewalt in Beziehungen“ in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein initiierten Foto-Aktion wurden Menschen in Mönchengladbach aufgefordert, sich an der Aktion zu beteiligen und mit ihrem ganz persönlichen Standpunkt, Position zu beziehen und ein Foto einzuschicken. Ausgewählte Fotos wurden zu einer Ausstellung zusammengestellt, die u.a. bereits im Polizeipräsidium und im Landgericht Mönchengladbach zu sehen war.

    Der Arbeitskreis – Gegen Gewalt in Beziehungen – engagiert sich seit 2001 in Mönchengladbach für die Rechte und den Schutz von Frauen und Kindern, die von Gewalt betroffen sind.
    Im Arbeitskreis haben sich die Frauenberatungsstelle, das SkF- Frauenhaus, das Frauenhaus Rheydt, die Polizei und die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach zusammen geschlossen. Der Arbeitskreis macht es sich zur Aufgabe die besonderen Interessen von Gewalt betroffenen Frauen in unserer Stadt zu vertreten, das bestehende Unterstützungsangebot zu vernetzen und die Öffentlichkeit über Ausmaß und Auswirkungen häuslicher Gewalt zu informieren und zu sensibilisieren.

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  • Stanley Beamish Blues Band im Messajero

    Stanley Beamish Blues Band im Messajero

    Am 5.12.2015 spielt die Stanley Beamish Blues Band im Zirkus Messajero, Sophienstraße 17, Mönchengladbach.
    Ihr unverkennbarer Bluessound wird an diesem Abend von den Special Guests Johannes Seidemann (Saxophon) und Francis Norman (Bratsche) unterstützt.

    VVK 10 Euro AK 12 Euro

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  • Aufruf des Bündnisses „Mönchengladbach stellt sich quer“

    Aufruf des Bündnisses „Mönchengladbach stellt sich quer“

    Das Bündnis „Mönchengladbach stellt sich quer“ (MSSQ) ruft alle Bürgerinnen und Bürger Mönchenadbachs auf sich am Freitag, dem 04. Dezember an der Demo „Bildungsweg gegen Vorurteile – Refugees Welcome in Mönchengladbach“ zu beteiligen.

    Start der Demo ist um 18:30 am Hbf/Europaplatz, von dort aus geht es über die Hindenburgstraße zum Kapuzinerplatz/Alter Markt.
    Dort findet die Kundgebung der populistischen Bewegung „Mönchengladbach steht auf“ statt. „Mönchengladbach steht auf“ macht auf ihrer Facebook-Seite sowie auf den vergangenen Demos Stimmung gegen geflüchtete Menschen, spielt sich – ebenso wie Pegida – als angeblicher „Retter des Abendlandes“ auf und ist somit Magnet für rechtspopulistische und rechtsextreme Gesellen. Die Parolen und Pseudoargumente dieser Gruppe basieren auf falschen Behauptungen und Vorurteilen gegenüber geflüchteten Menschen.
    Mönchengladbach stellt sich quer sagt daher: Ein bisschen Bildung hat noch nie geschadet und hilft gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit. Wir organisieren einen „Bildungsweg“ mit ein paar Fakten – damit nicht Lügen und an den Haaren herbeigezogene Beispiele die Debatte bestimmen.

    Treffen: 04.12., 18:00, Hbf/Europaplatz. Demo ab 18:30 über die Hindenburgstraße. Kundgebung und Demo ab 19:00 am Kapuzinerplatz/Alter Markt. Fahrradfahrer sind besonders herzlich zum Demozug über die Hindenburgstraße eingeladen.

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  • BAUM pflanzt Bäume zum 35. Vereinsjubiläum

    BAUM pflanzt Bäume zum 35. Vereinsjubiläum

    Die Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e. V. – kurz BAUM – feiert in diesem Jahr ihr 35. Vereinsjubiläum.

    Doch wie soll eine Feier aussehen, die diesem Anlass auch gerecht wird?
    Das fragten sich die Mitglieder und fanden die Antwort in einem Projekt des Museums Abteiberg.
    Im Rahmen der Ausstellung „ Der Apfel. Eine Einführung. (immer und immer und immer wieder)“ wurden Baumpaten gesucht, die auf öffentlichen Flächen, die vom städtischen Grünflächenamt freigegeben wurden, Apfelbäume pflanzen und diese pflegen.
    „Uns einfach nur hinzusetzen und das Jubiläum mit Getränken zu begießen, war uns zu langweilig“, so Vereinsvorsitzender und Gründungsmitglied Martin Hahnen. „Aber was gibt es schöneres für einen Verein, der BAUM heißt, als Bäume zu pflanzen? Und so haben wir uns entschieden, die Patenschaft für 5 Bäume zu übernehmen.“

    „Das Pflanzen und die Pflege der Apfelbäume ist ein schönes Symbol dafür, dass wir uns als Umweltschutzverein für eine nachhaltige Lebensweise einsetzen“, ergänzt die stellvertretenden Vorsitzende Sabine Cremer. „Ganz besonders hat mir gefallen, dass bei den ausgesuchten Bäumen auf alte und regionale Apfelsorten geachtet wurde.“
    Die Pflanzaktion hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Mit Spannung wird nun die Entwicklung der Bäume begleitet. Und wer weiß, ob nicht das 40. Vereinsjubiläum doch mit Getränken begossen wird – aus dem Ertrag der Apfelbäume, die bis dahin von der BAUM sorgsam gepflegt wurden.

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  • ASV Dojo holt weitere vier Titel bei der Deutschen Karate-Meisterschaft

    ASV Dojo holt weitere vier Titel bei der Deutschen Karate-Meisterschaft

    Die Kämpfer des ASV Dojo Mönchengladbach haben auch in diesem Jahr bei der Deutschen Karate-Meisterschaft am 14.11.2015 in Krefeld nicht nur ihre Titel verteidigt, sondern weitere Titel erringen können. In der Gesamtauswertung belegte der ASV Dojo viermal den ersten Platz und stellt damit vier Deutsche Meister.

    Moralische Unterstützung bei diesem großartigen Erfolg erhielten die Kämpfer durch die vielen Familienangehörigen und Freunde die mit nach Krefeld angereist waren.

    Platz 1 in der Klasse Kumite Erwachsene 40+ Master 85 kg+ Michael Brehmer (44)
    Platz 1 in der Klasse Kumite Erwachsene 18+ Master 71 – 80 kg Sergej Knatz (28)
    Platz 1 in der Klasse Kumite Erwachsene 18+ Nachwuchs 81 kg+ Arian Vitia (20)
    Platz 1 in der Klasse Kumite Mädchen 12 J.-13 J. Jana Bovelet (13)

    Der sehr erfolgreiche Nachwuchs konnte zudem vier Mal den dritten Platz belegen.

    Platz 3 in der Klasse Kata Kinder/Jugend Jana Bovelet (13)
    Platz 3 in der Klasse Kumite Gemischt 6 J.-7 J. Anna Dahmen (7)
    Platz 3 in der Klasse Kumite Mädchen 8 J.-9 J. Liah Grund (8)
    Platz 3 in der Klasse Kumite Jungen 16 J.-17 J. Philipp Oehme (17)

    Darüber hinaus war der ASV Dojo vertreten durch Markus Czaja (27), Stanislav Weckerle (27), Yannick Bovelet (12), Tobias Buchner (12), Alexander Dahmen (10), Noah Grund (10), Niklas Köhler (10) und Niels Overkämping (12).

    Emely Foerster (9) konnte aufgrund eines grippalen Infektes leider nicht antreten, um ihren Meistertitel aus den beiden Vorjahren zu verteidigen.

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  • Das neue Gesicht der Vitusstadt – „Der Mönchengladbach-Film“ soll es zeigen

    Die Stadt Mönchengladbach und die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) haben gemeinsam einen Film in Auftrag gegeben, der alle Facetten der Vitusstadt zeigen soll.

    „Unser Ziel war es, das neue Gesicht Mönchengladbachs zu zeigen und die traditionelle Gastfreundschaft, die einzigartige Lage mitten im Grünen sowie die vielfältigen kulturellen Angebote vorzustellen“, sagt MGMG-Geschäftsführer Peter Schlipköter.

    Das Fünf-Minuten-Video „Der Mönchengladbach-Film“ zeigt Mönchengladbach aus ungewöhnlichen Perspektiven und in überraschenden Momentaufnahmen. Dabei stehen neben den Sehenswürdigkeiten vor allem die Menschen im Mittelpunkt.
    „Wir wollen mit unserem Film Neugierde und Lust auf einen Besuch Mönchengladbachs wecken, in einer ausgewogenen Mischung aus Information und Emotion“, erklärt Regisseurin Alice Häuser.
    Seit über zwanzig Jahren realisiert sie mit Spaß und Leidenschaft spannende Reportagen für das Fernsehen und Imagefilme für die Industrie.

    Eine kleine Gruppe Mönchengladbacher Bürger begibt sich in dem Video auf eine kurze Rundreise durch die Stadt und macht dabei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und bei besonderen Veranstaltungen Halt.

    Für die Realisation des Films hat ah-tv über mehrere Monate im gesamten Stadtgebiet 4K-Kameras, Drohnen und GoPros eingesetzt. Für den Feinschliff im Schnitt sorgten Experten mit aufwändigen Effekten und Animationen. Besonders wichtig bei dem Stadtfilm war Alice Häuser die emotionale Ansprache, die „nur über Menschen und Musik funktioniert“.

    Der neue Stadtfilm ist auf der Interseite der Stadt Mönchengladbach moenchengladbach.de zu sehen.
    Bundesweit soll er auch auf Veranstaltungen und Messen präsentiert werden.
    (pm-mgmg)

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  • Fußballfans randalierten am S-Bahnhof Lürrip

    Im Vorfeld zum heutigen Bundesligaspiel Borussia Mönchengladbach gegen Hannover 96 kam es gegen 12:45 Uhr zu einer sogenannten Drittortauseinandersetzung am S-Bahnhof Lürrip.

    Im Regionalzug aus Düsseldorf kam es bereits auf der Anfahrt nach Mönchengladbach zu Schlägereien zwischen Hannover-Fans und vereinzelt im Zug ebenfalls anwesenden Gladbacher Fans. Im Bahnhof wurde die Notbremse gezogen. Anschließend wurden die Scheiben aus den Zugabteilen getreten. Die Hannoveraner sprangen aus dem Zug.

    Vor dem Bahnhof trafen sie auf ca. 30 – 40 weitere Gladbacher, die zum Teil vermummt waren. Auch hier kam es zu Körperverletzungen.
    Aufgrund der Überzahl der 96er-Fans ergriffen die Gladbacher die Flucht noch bevor Einsatzkräfte der Polizei eintrafen.

    Die Polizei stellte von 238 Personen die Identität fest. Darunter waren 28 bekannte “Gewalttäter Sport”. Alle wurden geschlossen unter Polizeibegleitung mit einem Zug zurück in Richtung Hannover geschickt.

    Die Polizei leitete Verfahren wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung ein. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Auseinandersetzungen dauern an.

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  • “Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert”

    “Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert”

    Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell hält exklusiven Vortrag in Mönchengladbach

    So unterschiedlich die Krankheiten Alzheimer, Parkinson, Aids oder Krebs sind, ist ihnen allen eins gemeinsam: Sie beginnen mit Veränderungen von Molekülen und deren Zusammenwirken in der Zelle. Bislang ließen sich diese Vorgänge mit traditionellen Lichtmikroskopen in einer maximalen Auflösung von 2000stel Millimeter beobachten. Professor Dr. Stefan Hell hat gemeinsam mit seinen Kollegen Eric Betzig und William Moerner Mikroskopieverfahren entwickelt, die Einblicke in zehnfach besserer Auflösung erlauben. Dafür erhielten er und seine beiden Kollegen im vergangenen Jahr den Chemienobelpreis.
    Stefan Hell erklärt seine Arbeit in einem Vortrag, den er exklusiv für sein Mönchengladbacher Publikum vorbereitet.

    Stefan Hell freut sich nach eigener Aussage nicht nur auf sein Mönchengladbacher Publikum, sondern auch auf Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der die Diskussion mit ihm im Anschluss an seinen Vortrag moderieren wird.

    Die beiden Männer kennen und schätzen sich von unterschiedlichen gemeinsamen Auftritten. Ranga Yogeshwar, dem im vergangenen September aufgrund seines Engagements für Mensch und Natur die Goldene Blume von Rheydt verliehen wurde, nimmt zum wiederholten Male an Veranstaltungen des Initiativkreis teil: 2014 moderierte er in der Reihe „Pioniere der Welt“ den Abend mit Extremsportler Felix Baumgartner, 2012 führte er in derselben Reihe Gespräche mit der Schimpansenforscherin Dr. Jane Goodall. 2010 moderierte er für die Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ einen Abend mit dem Chemiker Dr. Venki Ramakrishnan.

    Zwei Jahre zuvor interviewte er im Rahmen derselben Serie den Nobelpreisträger für Physik 2007, Professor Peter Grünberg.

    Schirmherr des Abends in der Kaiser-Friedrich-Halle ist Dr. Erich Bröker, Vorstand Jagenberg AG und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

    Termin:
    27. November 2015, 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach
    Tickets 25 EUR.
    Vorverkauf unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

     

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  • Totgesagte leben länger

    Totgesagte leben länger

    Dieses alte Sprichwort könnte man für die KG Botterbloom verwenden. Noch zu Beginn des Jahres ging man in Giesenkirchen davon aus, dass die traditionelle Karnevalsgesellschaft nicht mehr lange existieren könne.

    Doch man höre und staune, die KG Botterbloom ist noch da und dies stellte der neue Vorstand bei dem nostalgischen Gala-Abend am Mittwoch, den 18.11.2015 unter Beweis.

    Nachdem die Giesenkirchener Urgesteine Gudrun Gruhn und Stefan Neus im Sommer ordentlich in den ortsansässigen Vereinen geworben hatten, man möge sich um den Fortbestand der KG bemühen, konnte ein Neuanfang in Angriff genommen werden.

    Es wurde ein neuer Vorstand, für den Mönchengladbacher Karneval ein Novum, bestehend aus drei Damen, gegründet. Neue Vorsitzende ist Simone Stephan (Bildmitte), die Geschäftsführung obliegt Sarah-Victoria Büttner (im Bild rechts) und für die Finanzen ist Simone Hintzen (im Bild Links) zuständig.  Komplettiert wird der Vorstand durch Stefan Neus als 2. Vorsitzenden und André Hagedorn als 2. Geschäftsführer.

    Alle Verantwortlichen waren gespannt was aus der Veranstaltung werden würde, es hätte ein totaler Flopp oder aber ein Erfolg werden können. Schon kurz nach Bekanntgabe, dass man den Abend veranstalten würde, waren positive Ergebnisse erkennbar. Die Platzreservierungen zeigten schon recht frühzeitig eine gute Resonanz. Schon sehr bald waren nur noch wenige Plätze nicht vergeben.

    Am Abend des 18.11.2015 staunten die Verantwortlichen nicht schlecht und Simone Stephan war, was sie sonst im Regelfall nicht ist, sprachlos, wie schnell sich der Saal des Ratskellers füllte.

    Um 19:11 Uhr zogen die drei Vorstandsdamen mit dem Maskottchen des Mönchengladbacher Karnevals „Bernie“ in den, bis auf den letzten Platz, gefüllten Saal ein. Es waren so viele Gäste aus den Giesenkirchener Vereinen, den Karnevalsgesellschaften der Stadt sogar aus Düsseldorf, der örtlichen Politik und weitere Besucher gekommen, dass nicht für alle ein Sitzplatz zur Verfügung stand.

    Das Programm hatte verschiedene Höhepunkte aufzuweisen. Als erstes tanzte Bernie mit der Vorsitzenden und den Gästen in den Saal. Anschließend zog die Mönchengladbacher Prinzengarde mit einer Abordnung ein und das Solomariechen zeigte seinen Solotanz. Es folgte eine Büttenrede vom Landtagsabgeordneten und Ehrensenator Hans-Willi Körfges in der dieser die Fraktionsvorsitzenden der Groko im Mönchengladbacher Stadtrat mit Stars der Stummfilmzeit verglich. Auch die Politiker aus Düsseldorf und Berlin ließ er nicht ganz ungeschoren, außerdem plauderte er aus dem Nähkästchen seiner Familie. Ihm schlossen sich die Rednerin Röschen, die mit Bernd Gothe ein Zwiegespräch führte, an. In Selbigem stellten sich beide als ehemaliges Paar dar und zogen mächtig übereinander her.

    Die Mönchengladbacher Prinzengarde folgte mit dem Auftritt ihrer Tanzgarde und zeigte den Gardetanz.
    Die „Leckere Lalla-Boys der KG „De Leckere Jecke“ trugen anschließend einige Gesangsstücke aus ihrem Repertoire vor und als sie das Mottolied der vergangenen Session anstimmten, sang der größte Teil des Publikums textsicher mit.

     

    Die Ehrensenatoren der KG BotterbloomDa jede Karnevalsgesellschaft stolz auf ihre Ehrensenatoren ist, wurden diese nun auf die Bühne gebeten. Die Vorsitzende Simone Stephan, die gekonnt durch ihre erste Veranstaltung führte, hob hervor, dass es unter anderem die Ehrensenatoren sind, die eine KG mit ihren Beiträgen mächtig unterstützen. Ganz besonders dankte sie den Ehrensenatoren Gudrun Gruhn und Stefan Neus, dass sie durch ihre unermüdliche Arbeit Sorge dafür getragen haben, dass die Botterbloom mit dieser Veranstaltung beweisen kann, dass sie noch da ist. Einen neuen Ehrensenator konnte Frau Stephan an diesem Abend auch in die erlauchte Riege aufnehmen. Man hatte den Staatssekretär im Ministerium des Inneren der BRD Dr. Günter Krings gewinnen können Ehrensenator der KG zu werden und so wurden ihm die Insignien Ernennungsurkunde, Senatorenorden und Narrenkappe übergeben.

    Zu einem letzten Höhepunkt kam es zu fortgeschrittener Stunde als der Hoppeditz der KG dem neuen Vorstand die Gründungsurkunde aus dem Jahr 1951 überreichte.

    Es war, so war von den Gästen zu hören, ein gelungener Anfang, den die unerfahrenen Vorstandsmitglieder gekonnt und sicher zelebriert haben.

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  • Das Veto des Kämmerers

    Alles wie erwartet. Die AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) wird als neue Stadttochter (“Kompetenzzentrum Sauberkeit”) zum 1. Januar 2016 gegründet werden, um Mönchengladbach fit zu machen für eine saubere Zukunft.
    Die Kooperationspolitiker der CDU und SPD in Mönchengladbach denken nicht einmal daran, ob es möglicherweise auch alternative Wege zur angepriesenen und versprochenen Hypersauberkeit in unserer Stadt geben könnte.

    Der sich selbst als einzig Wissender darstellende “Unternehmer” Dr. Hans Peter Schlegelmilch lenkt uns Bürger in den nächsten Jahren dorthin, wo es lebenswert ist. Lebenswert nach seiner persönlichen Vorstellung.
    Bis spätestens 2020 leben wir in der saubersten Stadt in NRW, ob wir wollen oder nicht, basta!
    Sein Erfolgsrezept ist denkbar einfach: Geld, mehr Geld als der Haushalt es vorsieht.
    Nicht sein eigenes Geld. Das Geld der Bürger, kassiert über Steuererhöhungen.
    Diesen Schlüssel zum Erfolg will er nutzen, das ist legitim, denkt nicht nur Dr. Schlegelmilch von der CDU.

    Unterstützung erfährt Dr. Hans Peter Schlegelmilch von seinem auf gleicher Welle schwimmenden SDP-Kollegen Felix Heinrichs.
    Die neue Gallionsfigur der Mönchengladbacher SPD bedient sich zur Unterstützung des Projektes Saubere Stadt seiner zweifellos vorhandenen Rhetorik, immer öfter auch seiner ihm eigenen, den Mitbewerber als dümmlich hinstellenden Polemik.
    Beide versuchten im Hauptausschuss wechselweise den nicht ihr Spiel mitspielenden Kämmerer (FDP) von der Richtigkeit ihrer Forderung nach weiteren Millionen für die AöR zu überzeugen. Sie haben beantragt, dass zusätzlich zu den acht Millionen im nächsten Haushalt geplanten Euro als Startkapital vorgesehenen Mittel weitere zwei Millionen Euro für Zwecke bereitzustellen, die bis heute nicht begründet oder erklärt wurden.

    Außerdem möchten CDU/SPD erreichen, das die von der Verwaltung vorgelegte Satzung der AöR nach ihrem Gusto geändert wird. Es soll eine Möglichkeit eingebaut werden, eine höhere Verschuldung der AöR zuzulassen, ohne Rechtsfertigungszwang gegenüber der Stadt Mönchengladbach.

    Genau dies will Kämmerer Bernd Kuckels nicht mittragen und legt sein Veto ein.
    Er handelt korrekt nach dem Motto: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser”.
    Er handelt mit Rückgrat zum Wohle der Stadt, ihm ist eine glückliche Hand zu wünschen. Starke Nerven obendrein, die verbal-polemischen Angriffe der Fraktionssprecher von CDU und SPD im Hautausschuss gingen teilweise unter die Gürtellinie.
    An den Kämmerer gewandt meinte Dr. Schlegelmilch: ” Immerhin haben wir uns sehr stark dafür eingesetzt, dass Sie, dass der Kämmerer sozusagen als geborenes Mitglied im Verwaltungsrat ist.”
    Mit der absoluten Mehrheit im Rat der Stadt wird die GroKo mit allen Mitteln versuchen, ihr Ziel zu erreichen, koste es was es wolle, auch das Geld der Bürger.
    Diese müssen jeden Verlust der AöR am Ende des Tages ausgleichen.
    Eine Bürgerentscheidung, dies wollen die Grünen beantragen, wird bei der derzeitigen politischen Konstellation keine Chance haben.
    Die letzte Entscheidung liegt bei jedem einzelnen Mitglied des Stadtrates bei der Abstimmung am 25.11.2015.

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  • Nach Einbruch in Juweliergeschäft am 13.11.2015  Kriminalpolizei veröffentlicht Bilder der Überwachungskamera

    Nach Einbruch in Juweliergeschäft am 13.11.2015
    Kriminalpolizei veröffentlicht Bilder der Überwachungskamera

    Nach dem spektakulären Einbruch in ein Juweliergeschäft in der Gladbacher Innenstadt veröffentlicht die Kriminalpolizei jetzt auf Beschluss des Amtsgerichtes Fotos der Überwachungsanlage.

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    bild5bild4Die Ermittler erhoffen sich aufgrund der teilweise auffälligen Bekleidung und dem Tatfahrzeug der Täter (Mercedes C-Klasse, silbermetallic mit silbernen Alufelgen) Hinweise zu deren Identität.
    Hinweise an Telefon 02161-290.

     

     

     

    Das war geschehen:

    In der Nacht zum vergangenen Freitag (12./13.) um 04:31 Uhr lösten unbekannte Täter den Alarm in einem Juweliergeschäft (Krebber) in der Mönchengladbacher Innenstadt (Minto) aus. Die zuständige Sicherheitsfirma stellte einen Einbruch fest und informierte die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief in der Nacht negativ.

    Den bislang noch Unbekannten war es gelungen, die Zugangstüre gewaltsam zu öffnen. In den Geschäftsräumen rafften sie aus diversen Vitrinen hochwertige Armbanduhren verschiedener Nobelmarken sowie Designerschmuckstücke zusammen. Anschließend gelang ihnen unerkannt die Flucht.

    Ersten Ermittlungen zufolge soll ein heller Mercedes zur tatrelevanten Zeit in Richtung Alter Markt über die Hindenburgstraße gefahren sein.

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  • Zwei neue Not-Unterbringungen für jeweils 400 Flüchtlinge

    Zwei neue Not-Unterbringungen für jeweils 400 Flüchtlinge

    Im Nordpark geht in Kürze einer von zwei neuen Standorten an den Start:
    Stadt realisiert große und schnelle Lösung mit der Errichtung von modularen Leichtbauten.
    Krall’sche Wiese soll ab Mitte Dezember in Betrieb gehen.

    15-11-13-hockey-4555Noch bestimmen die Handwerker das Bild in der neuen Flüchtlingseinrichtung im Nordpark, in die schon bald die ersten Flüchtlinge aus den Zelten neben der Krahnendonkhalle in Neuwerk umziehen werden.

    Installateure und Elektriker legen letzte Hand an, draußen rollen die Teermaschinen zur Anlegung der Platzflächen.
    Die Einrichtung ist eine von zwei neuen Notunterkünften, welche die Stadt unter dem immensen Druck der hohen Flüchtlingszuweisungen innerhalb von nur zweieinhalb Monaten errichten ließ.

    Eine zweite Unterkunft gleicher Bauart entsteht derzeit auf der Krall’schen Wiese am Volksgarten.
    Während Letztere zukünftig von der Stadt betrieben wird, vermietet die Stadt die Einrichtung am Nordpark an das Land.

    15-11-13-hockey-4557Die Übergabe erfolgt am kommenden Montag (23. November), anschließend erfolgt die Einrichtung.
    „Die Flüchtlingssituation ist für die Stadt, wie auch für alle Kommunen, eine riesige Herausforderung. Vor diesem Hintergrund mussten wir schnellstens handeln und haben uns für den Kauf der beiden gebrauchten Anlagen in Modulbauweise entschieden“, erläutert Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    „Wir sind froh, dass wir in der jetzigen Situation eine Qualität erreichen, die als Notunterkunft vertretbar ist“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer bei der Vorstellung der Notunterkunft am Nordpark, die – wie der Standort auf der Krall’schen Wiese – für die Unterbringung von insgesamt 400 Plätze vorgesehen ist und auf einem städtischen Grundstück von rund 8.000 Quadratmetern errichtet wird.

    „Weil die Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, sahen wir uns zu dieser großen Lösung gezwungen, die gerade vor dem anstehenden Wintereinbruch wichtig und notwendig war“, so Dr. Fischer weiter.
    Die neuen Einrichtungen sind zwei gebrauchte Anlagen in Modulbauweise, die über zwei Bettenhäuser mit Zimmern für vier und acht Betten sowie ausreichenden Dusch- und Waschräumen, Hauswirtschaftsräumen und einer Hausmeisterloge verfügen. Vorgelagert ist eine separate 20 an 30 Meter große Halle mit Essensausgabe und Nebenräumen, die als Speiseraum und Sozialraum dient.

    15-11-13-hockey-4561Dass die beiden Anlagen in die für den Bau von Flüchtlingsunterkünften vergleichbar kürzester Zeit errichtet werden konnten, ist der sogenannten „Zeltverordnung“ geschuldet, unter der diese Anlagen in Leichtbauweise fallen. Will heißen: Sie unterliegen nicht dem oftmals langwierigen Baugenehmigungsverfahren, wobei die Einhaltung der Brandschutzverordnung und Fluchtwege an oberster Stelle steht.

    Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Mönchengladbach: Derzeit leben am Ort insgesamt 2.460 Flüchtlinge, darunter 478 Flüchtlinge des Landes. 270 davon sind momentan im ehemaligen TiN im Nordpark in unmittelbarer Nähe zur neuen Unterkunft untergebracht. Beide Einrichtungen werden vom Land als Einheit betrachtet. Die weiteren 208 Flüchtlinge des Landes wohnen aktuell noch in den Zelten in Neuwerk und sollen in Kürze in den Nordpark umziehen. Weitere 1.466 Flüchtlinge leben in städtischen Unterkünften und noch einmal 516 in den von ihnen selbst angemieteten Wohnungen. Die zweite neue Notunterkunft in Leichtbauweise auf der Krall’schen Wiese soll Mitte Dezember in Betrieb gehen. Hier sollen dann unter anderem jene 50 Flüchtlinge untergebracht werden, die derzeit noch in der Turnhalle einer ehemaligen Schule an der Wilhelm Strauß Straße leben. Und in die vor kurzem als weitere Flüchtlingsunterkunft hergerichtete ehemalige Schule Am Torfbend sind nun weitere 50 Flüchtlinge von der nun frei gewordenen Mehrzweckhalle in Wanlo eingezogen. (pmg

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  • Stadtsportbund und Stadtsparkasse fördern Flüchtingsprojekte und Integration in den Sportvereinen

    Stadtsportbund und Stadtsparkasse fördern Flüchtingsprojekte und Integration in den Sportvereinen

    Der Vereinssport in unserer Stadt engagiert sich seit Jahrzehnten in der Integrationsarbeit.
    Durch die aktuelle Flüchtlingskrise bekommt dieses Engagement eine noch größere Bedeutung und ist wichtiger Teil der Willkommenskultur in unserem Land.

    Einige Sportvereine in Mönchengladbach integrieren bereits Flüchtlinge und Asylbewerber in ihren Sportbetrieb. Zusammen mit zahlreichen freiwilligen Helfern vor Ort erleichtern sie den Geflüchteten das Ankommen in unserer Stadt. Sie bieten so gute Kontaktmöglichkeiten zur einheimischen Bevölkerung und eine willkommene Abwechslung zum meist tristen Alltag in den Flüchtlingsunterkünften.

    Viele weitere möchten aktiv werden und Angebote gestalten. Der Stadtsportbund Mönchengladbach möchte seine Vereine hierbei und bei ihrem allgemeinen Bestreben nach Integration unterstützen. Daher wird der Stadtsportbund einen Arbeitskreis zum Thema „Sport und Integration“ mit interessierten Vereinsvertretern gründen.

    Gemeinsam mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach will er das Engagement der Vereine zudem auch finanziell fördern . Die Stadtsparkasse Mönchengladbach stellt den Vereinen in unserer Stadt daher unter dem Motto „Verein(t) für Integration“ im Rahmen des Weltspartages, Fördergelder speziell für „Sportangebote für Flüchtlingskinder“ zur Verfügung.

    Insgesamt 15 Vereine aus der Stadt haben sich für diese Förderung beworben, freut sich der Geschäftsführer des Stadtsportbundes Axel Tillmanns: „Bereits zwei Mal konnten wir die Vereine in unserer Stadt bei ihren Bemühungen um die Integration unterstützen. Das sich jetzt sogar 15 Vereine beworben haben, freut uns sehr und zeigt, dass der Sport Teil der Willkommenskultur sein will.“

    Die Vereine wollen mit der Förderung ganz unterschiedliche Sportangebote und Sportcamps realisieren. Mit dabei sind neben den klassischen Sportarten wie Fußball- und Leichtathletikvereine auch ungewöhnlichere Sportarten wie Tauchen und asiatische Kampfkunst.

    Der Stadtsportbund wird aus allen Einsendungen dieVereinsprojekte zur Förderung zusammen mit der Stadtsparkasse auswählen.

    Am 26. November 2015 sollen die Vereine im Rahmen einer Integrationsveranstaltung bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach ausgezeichnet werden. Welche Integrationspotentiale der Sportverein hat, wird Professor Christa Kleindienst-Cachay von der Universität Bielefeld mit einem Impulsvertrag an diesem Abend erläutern.

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  • Die SPD trauert um Helmut Schmidt

    Die SPD trauert um Helmut Schmidt

    Der SPD-Unterbezirk Mönchengladbach legt aus Anlass des Todes von Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Parteihaus der SPD Mönchengladbach ein Kondolenzbuch aus.
    Noch bis Freitag, den 27. November 2015 können sich hier alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den üblichen Geschäftszeiten (Mo. – Do. von 9 bis 17 Uhr, Fr. bis 13 Uhr) eintragen.

    Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge unterschiedliche Phasen deutscher Geschichte.
    Geboren in der Endphase des Kaiserreiches, aufgewachsen in der Weimarer Republik, erlebte und überlebte er als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.
    Geprägt durch die grausamen Erfahrungen des Krieges, trat er nach dessen Ende aus tiefer Überzeugung der SPD bei, um ein neues, demokratisches Deutschland mit aufzubauen. Der Beginn einer beeindruckenden politischen Laufbahn.

    In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

    Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten.
    Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.

    Helmut Schmidt überzeugte über Parteigrenzen hinweg mit staatsmännischem Charisma, scharfem Intellekt und beindruckender Disziplin. Seine Haltung und seine unbeirrbare Gradlinigkeit in Krisen und bei der Umsetzung von politischen Zielen machten ihn zu einem der ganz großen deutschen Kanzler, dem die Bürgerinnen und Bürger wie keinem anderen vertrauten.
    (PM-SPD)

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  • NEW: Frostschutz-Tipps für Trinkwasserleitungen

    NEW: Frostschutz-Tipps für Trinkwasserleitungen

    Bald ist es soweit: Spätestens beim ersten Frost sollten Trinkwasserleitungen und Wasserzähler vor Kälte geschützt werden. Die NEW hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie Haus- und Gartenbesitzer Frostschäden vorbeugen können:

    Zugluft vermeiden
    Überprüfen Sie die Kellerfenster, schließen Sie diese und ersetzen defekte Scheiben. Dichten Sie auch Kellertüren ab. Damit ist Ihre Hausinstallation vor Kaltluft und Einfrieren besser geschützt. Der Kellerraum muss sicher frostfrei sein.

    Einpacken
    Umwickeln Sie Wasserzähler vorsorglich mit Isoliermaterial, vor allem dann, wenn diese frei oder in der Nähe von Kellerfenstern liegen oder sich an Außenwänden von Gebäuden befinden.

    Abdichten
    Befindet sich Ihr Wasserzähler in einem Zählerschacht oder einer Grube, sollten Sie den Schacht oder die Grube zusätzlich mit Dämmmaterial schützen und mit einem dicht schließenden Deckel sichern. Eine Zwischenfolie schützt zusätzlich. In der Grube sollte kein Wasser sein.

    Wenig genutzte Leitungen
    Im Winter kaum genutzte Leitungen und Anschlüsse sollten Sie zudrehen und entleeren. Dies gilt beispielsweise für Wasseranschlüsse im Garten.

    Wenn es doch passiert ist, helfen folgende Informationen weiter:
    Schäden an der Trinkwasserinstallation im Haus
    Bemerken Sie Frostschäden an Ihren Leitungen im Haus, dann rufen Sie Ihren Fachinstallateur für Gas und Wasser an. Mögliche Schäden am Wasserzähler meldet der Installateur anschließend der NEW.

    Schäden an der Netzanschlussleitung
    Bei Schäden an der Netzanschlussleitung rufen Sie bitte den 24-Stunden-Entstörungsdienst der NEW an.
    Sie erreichen ihn rund um die Uhr unter der Telefonnummer: 0800 688 1003

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  • Sozial-Holding vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und dem Demographie Netzwerk ausgezeichnet

    Sozial-Holding vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und dem Demographie Netzwerk ausgezeichnet

    Demografie Exzellenz Award für das Netzwerk pflegend Beschäftige.

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach ist mit dem Demografie Exzellenz Award 2015 ausgezeichnet worden.

    Im Rahmen eines Festabends im Residenzschloss in Ludwigsburg wurden die Preisträger am 16. November bekannt gegeben.
    Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und das Demographie Netzwerk (ddn) würdigen mit dem Wettbewerb erstmals bundesweit Leuchtturmprojekte von Unternehmen, Körperschaften und anderen Organisationen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung, die Lösungen für die betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels gefunden haben.

    Der Preis wird in den drei Größen-Kategorien „mehr als 500 Mitarbeiter“, „50 bis 500 Mitarbeiter“ und „bis 49 Mitarbeiter“ vergeben.
    Die Sozial-Holding erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter“.

    Mit der Auszeichnung würdigen die Organisatoren das von der städtischen Tochtergesellschaft initiierte und organisierte „Netzwerk pflegend Beschäftigte“, das 2013 als Modellprojekt des Landes NRW aufgebaut wurde und seit August 2015 im Regelbetrieb läuft.

    Das Netzwerk hilft Unternehmen, die ihre „pflegend Beschäftigten“ dabei unterstützen möchten, den Balanceakt zwischen der eigenen Berufstätigkeit und der Pflege von Angehörigen besser zu meistern. Schon heute sind in NRW mehr 500.000 Menschen pflegebedürftig. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren auf 1,6 Millionen ansteigen. Ohne pflegende Angehörige können diese Menschen nicht würdig und angemessen versorgt werden. Andererseits bekommen Unternehmen riesige Probleme, wenn pflegende Angehörige die Doppelbelastung nicht mehr stemmen können. Deshalb ist es wichtig, dass Betriebe ihre Mitarbeiter beim Thema Pflege nicht alleine lassen. Gerade kleinere Unternehmen können den Ausfall eines Beschäftigten oder gar mehrerer Mitarbeiter, die sich um Angehörige kümmern müssen, kaum kompensieren.

    Für Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, ist es sinnvoll und notwendig, die Betroffenen direkt in den Betrieben anzusprechen: „Auch wenn es in den Kommunen vielfältige Beratungs- und Informationsangebote gibt – oft haben Berufstätige nicht die Zeit oder die Möglichkeit, sich nach der Arbeit einen Überblick zu verschaffen oder frühzeitig um Lösungen für die eigene Familie zu kümmern. Zudem ist es ein gutes Signal für die Mitarbeiter, wenn die Unternehmensleitung sensibel für das Thema ist und aktiv an Lösungen für die Beschäftigten mitarbeitet.“

    Das Netzwerk stellt den Unternehmen Know-how und Strukturen zur Verfügung und unterstützt die betroffenen Beschäftigten mit passgenauen Angeboten. Die Maßnahmen – betriebliche Beratungen, Einzelberatungen, Infoabende und Pflegekurse – zeigen Wirkung: Schon in der Projektphase wurde deutlich, dass immer mehr Beschäftigte und Vorgesetzte durch das Engagement ihres Unternehmens im Netzwerk sensibilisiert wurden. Viele Unternehmen zeigten im Projektverlauf ihre Bereitschaft, im eigenen Betrieb Wissen rund um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aufzubauen und Beschäftigte zu Pflegelotsen ausbilden zu lassen.

    Den pflegenden Beschäftigten selbst hilft es enorm, dass sie ohne große Zugangsbarrieren Unterstützung erhalten – und das rund um die Uhr. Denn die Hotline des Netzwerkes, das auch kurzfristig Informationen, Beratung, und Dienstleistungen zur Verfügung stellen kann, ist 24 Stunden am Tag besetzt.

    Aktuell gehören 16 Unternehmen und Institutionen mit mehr als 10.000 Beschäftigten dem Netzwerk an.

    www.pflegend-beschaeftigte.de

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