Autor: Harald Wendler

  • Damit Angehörige sich nicht überfordern:  Caritas veranstaltete Kursus in häuslicher Krankenpflege

    Damit Angehörige sich nicht überfordern:
    Caritas veranstaltete Kursus in häuslicher Krankenpflege

    Ab dem 15. Oktober bietet der Caritasverband erneut in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK einen weiteren Hauskrankenpflege-Kurs für Interessierte oder pflegende Angehörige an. Der Kurs ist für die Teilnehmer kostenlos (eine Zugehörigkeit zur Barmer GEK ist nicht erforderlich).
    Er findet an sechs Terminen, jeweils donnerstags von 17.00 bis 20.30 Uhr, in der Caritas-Tagespflege in Venn, Stationsweg 186, statt.

    Interessenten können sich bei Gabriele Drücker unter Tel. 02161-810223 oder per Mail an druecker@caritas-mg.de anmelden. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter dev.caritas-mg.de/de/Hauskrankenpflegekurs.htm.

    Es war eine Premiere: Zum ersten Mal bot der Caritasverband Region Mönchengladbach in Kooperation mit der Barmer GEK einen Kursus in häuslicher Krankenpflege an. 14 Angehörige von pflegebedürftigen Menschen nahmen an der sechsteiligen Schulung teil. Sie erhielten jetzt ihre Zertifikate.

    Jürgen Rosen will seiner Mutter einen Wunsch erfüllen: Die 74-Jährige leidet an einem bösartigen Hirntumor; sie möchte zu Hause sterben. Bis vor kurzem wurde sie in Düsseldorf auf einer Palliativstation gepflegt. Inzwischen hat Rosen seine Mutter nach Hause geholt. Zwar kümmert sich ein ambulanter Pflegedienst um die schwerkranke Witwe, dennoch ist Rosen sehr gefordert. „Im Hauskrankenpflege-Kurs habe ich beispielsweise gelernt, wie ich meine Mutter bewege und lagere, damit sie keine Wundstellen bekommt“, berichtet der 45-Jährige. Er hat auch erfahren, wie er den Übergang vom Bett in den Rollstuhl für die alte Frau möglichst angenehm und für sich selbst rückenschonend gestalten kann.

    „Wir haben den Teilnehmern vermittelt, welche Hilfsmittel sie einsetzen können, wie sie ihre Angehörigen bei der Körperpflege unterstützen und wie sie am besten Medikamente geben“, sagt Gabriele Drücker vom Caritasverband. Weitere Themen waren etwa die Ernährung im Alter sowie besondere Pflegesituationen, wie Schluckstörungen, Demenz, Inkontinenz und Dekubitus. Informationen über pflegerische, finanzielle und organisatorische Belastungen sowie Möglichkeiten der Entlastung ergänzten das umfangreiche Programm.

    Wichtig war für die Teilnehmer auch der Austausch untereinander. „Man sieht einfach, dass es anderen Angehörigen ganz ähnlich geht und wir alle die gleichen Probleme haben“, erläutert Heike Degenhardt. Sie hat ihre 84-jährige Mutter und ihren drei Jahre älteren Vater gepflegt – und sich damit überfordert. „Bei jedem Telefonklingeln habe ich gedacht, meine Mutter wäre schon wieder gefallen oder mit meinem Vater wäre etwas passiert“, schildert sie diese psychisch sehr belastende Zeit, in der sie selbst krank wurde. Inzwischen werden ihre Eltern rund um die Uhr zu Hause betreut. „Ich kann jedem pflegenden Angehörigen nur raten, sich zu informieren und einen solchen Kurs zu besuchen“, sagt die 56 Jahre alte Mönchengladbacherin.

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  • TTIP und CETA stoppen!  Demo am 10. Oktober in Berlin

    TTIP und CETA stoppen!
    Demo am 10. Oktober in Berlin

    Gemeinsam mit den Grünen und einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis demonstrieren für fairen Welthandel, saubere Umwelt, nachhaltige Landwirtschaft und gute Arbeitsbedingungen, für Datensicherheit, Verbraucherschutz und kulturelle Vielfalt: Am Samstag, 10. Oktober gibt es die bundesweite Großdemonstration „STOP TTIP & CETA“ in Berlin, bei der viele engagierte Menschen auf die Straße gehen werden für einen gerechten Welthandel. Fünf Sonderzüge werden zur Demonstration nach Berlin fahren, Startpunkte sind dabei u.a. auch Mönchengladbach und Aachen. Nach aktuellem Verhandlungsstand dienen TTIP & CETA vor allem den Interessen von Großkonzernen und drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Beide Abkommen setzten wichtige Standards im Umwelt-, Verbraucher-, Sozial-, und Datenschutz aufs Spiel. Öffentlicher Nahverkehr, sauberes Trinkwasser, Sozialdienstleistungen und Gesundheitsversorgung sind aber keine Handelsware. Die Gestaltungsspielräume von Städten und Gemeinden sollen durch TTIP und CETA beschnitten werden. Trotzdem unterstützt die Bundesregierung beide Abkommen. Wer dafür ist, dass TTIP und CETA gestoppt werden, dass auf transparenter Grundlage neu verhandelt wird, der sollte Flagge zeigen in Berlin.
    Hier die Abfahrtzeiten der Züge in Mönchengladbach und Aachen (Der Fahrpreis von 60 € gilt für Hin- und Rückfahrt):
    Zug 2 fährt von Mönchengladbach weiter über Düsseldorf – Duisburg – Essen – Bochum – Dortmund – Minden nach Berlin. Hinfahrt am 10. Oktober ab Mönchengladbach um 03:15 Uhr (Düsseldorf 03:38 Uhr), Ankunft in Berlin-Gesundbrunnen um 09:25 Uhr. Rückfahrt am 10. Oktober von Berlin-Gesundbrunnen um 17:58 Uhr, Ankunft am 11. Oktober in Mönchengladbach um 00:53 Uhr.
    Zug 1 fährt von Aachen über Köln – Solingen – Wuppertal – Hagen – Hamm – Bielefeld nach Berlin. Hinfahrt am 10. Oktober ab Aachen um 02:35 Uhr (Köln 03:15 Uhr), Ankunft in Berlin-Gesundbrunnen um 09:45 Uhr. Rückfahrt am 10. Oktober von Berlin-Gesundbrunnen um 18:46 Uhr, Ankunft am 11. Oktober in Aachen um 02:14 Uhr (Köln 01:18 Uhr). Sonderzug-Tickets können online bestellt werden unter https://ttip-sonderzug.de/

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  • Brand einer Reithalle in Günhoven

    Brand einer Reithalle in Günhoven

    In der vergangenen Nacht gegen 02:40 Uhr bemerkten Anwohner einen Brand auf einem Gehöft zwischen Günhoven und Wickrath. Auf einem Anwesen am Günhoverhof brannte das Strohlager in einer Reithalle in voller Ausdehnung.

    Die in einer benachbarten Stallung untergebrachten Reitpferde wurden auf angrenzende Weiden getrieben.

    Die Löscharbeiten der mit starken Kräften eingetroffenen Feuerwehr dauern zur Stunde noch an. Die genauen Ermittlungen zur Brandursache können erst nach Abkühlung des Brandortes aufgenommen werden, sodass erst am Samstag eine Begehung des Brandsachbearbeiters der Kriminalpolizei zusammen mit einem Brandsachverständigen erfolgen kann.

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  • Schüsse auf Wohnhaus in Geistenbeck

    Schüsse auf Wohnhaus in Geistenbeck

    In der vergangenen Nacht gegen 04:10 Uhr wurden die Bewohner eines Einfamilienhauses auf der Straße Reststrauch in Geistenbeck durch mehrere Schüsse aus dem Schlaf gerissen. Insgesamt hielten sich zu der Zeit sieben Personen in dem Haus auf – darunter zwei Kinder in Alter von drei und zwölf Jahren.

    Die Polizei konnte am Haus mehrere Einschüsse feststellen. Nach den aufgefundenen Hülsen und Projektilen erfolgten die Schüsse aus einer scharfen Schusswaffe. Keiner der Bewohner erlitt Verletzungen.

    Konkrete Hinweise auf eventuelle Täter liegen derzeit nicht vor.
    Ein Rockerbezug wird allerdings ausgeschlossen.

    Die Staatsanwaltschaft bewertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt.

    Die Kriminalpolizei sucht jetzt Zeugen, die gegen 04:10 Uhr in dem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

    Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Erneut fünf Einbrüche in Mehrfamilienhäuser

    Erneut fünf Einbrüche in Mehrfamilienhäuser

    Gestern kam es im Stadtgebiet wiederum zu insgesamt fünf Einbruchstaten in Mehrfamilienhäuser.

    Auf der Pescher Straße in Hardterbroich versuchten gegen 10:00 Uhr unbekannte Täter im ersten Obergeschoss eine Wohnungstür aufzuhebeln.
    Als sie bemerkten, dass sich jemand in der Wohnung aufhält, ließen sie von ihrem Vorhaben ab.

    In der Zeit von 10:00 bis 12:10 Uhr gelangten unbekannte Täter durch die nur angelehnte Haustür in ein Mehrfamilienhaus auf der Burgfreiheit in Odenkirchen. In der dritten Etage hebelten sie eine Wohnungstür auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Sie entwendeten Bargeld. In der gegenüberliegenden Wohnung gingen sie in derselben Art und Weise vor. Hier waren Schmuck und Bargeld die Beute.

    Zu einem Einbruchsversuch kam zwischen 12:50 und 18:00 Uhr in einem Mehrfamilienhaus auf der Marienkirchstraße in Eicken. Hier gelang es den Tätern nicht, den Schließzylinder zu überwinden. Es blieb bei einem Sachschaden am Schloss.

    Ebenfalls am Schließzylinder scheiterten Unbekannte zwischen 10:00 und 13:00 Uhr in einem Dreifamilienhaus auf der Hochstadenstraße in Wickrath. Auch hier blieb es beim Sachschaden am Schloss.

    Zu allen Fällen sucht die Polizei Hinweise von Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
    Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Kleingärtner feierten ihre Sieger im Bezirks Ost

    Kleingärtner feierten ihre Sieger im Bezirks Ost

    Mit Slideshow

    Sogenannte Wiederholungstäter sind fast alle Kleingärtner die am Donnerstag Abend gutgelaunt im Giesenkirchener Rathaus ihre Siegerurkunden in Emfang nahmen.
    Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer hatte zum jährlichen Abschluß des Kleingarten Wettbewerb Mönchengladbach eingeladen.
    Giesenkirchens Lokalpolitiker nahmen die Gelegenheit gerne war, näheren Kontakt mit den Gartenfachleuten zu pflegen.
    Bei leckeren Säften, urigem Bier und Würstchen mit Kartoffelsalat lie es sich gut fachsimpeln. Ein fröhlicher Ausklang der offiziellen Gartensaison.

    Sieger Einzelgartenwettbewerb:

    1. Platz   Monika Dettmannund Hubert Müller; Kleingärtnerverein Eicken e.V.
    2. Platz   Traudel Heinen und Gino Multineddu; Kleingärtnerverein Lürri e.V.
    3. Platz   Elisabeth und Helmut Kamphausen; Kleingärtnerverein Am Volksgarten e.V.

    Sieger Anlagenwettbewerb:

    1.Platz   Kleingärtnerverein Giesenkirchen e.V.
    1.Platz   Kleingärtnerverein Fasanenblick e.V.
    2.Platz   Kleingärtnerverein Neue Niers e.V.
    3. Platz   Kleingärtnerverein Rohrmühle e.V.

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  • Stadtverwaltung passt Öffnungszeiten an Kundenverhalten an

    Die Stadt Mönchengladbach ändert nach einer Analyse der Kundenströme die Öffnungszeiten in der KfZ Zulassungs- und Führerscheinstelle an der Rheinstraße sowie in den Meldestellen Rheydt (Rathaus Rheydt) und Stadtmitte (Fliethstraße 86-88).

    Die wichtigste Neuerung ab dem 5. Oktober: An den Donnerstagen sind diese Anlaufpunkte für Bürgerinnen und Bürger zukünftig eine Stunde früher – und zwar ab 9 Uhr – geöffnet. Dafür fällt donnerstags die wenig genutzte letzte Stunde am Abend weg.

    Mit den angepassten Zeiten möchte die Stadt ihren Service weiter verbessern und Wartezeiten für die Bürgerinnen und Bürger vermeiden. Lange Warteschlangen entstanden vor allem donnerstags in den Morgenstunden.

    Der Besucherandrang soll durch die frühere Öffnungszeit spürbar entzerrt werden.
    Für Berufstätige gibt es am Donnerstag weiterhin die Gelegenheit, über die allgemeine Öffnungszeit hinaus bis 18 Uhr ihre Angelegenheiten zu regeln.

    Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelle Termine zu vereinbaren.
    In der Zulassungs- und Führerscheinstelle können außerdem Termine im Internet reserviert werden.

    Hier die ab dem 5. Oktober geltenden neuen Öffnungszeiten im Überblick:

    Bürgerservice: Meldestellen Rheydt und Stadtmitte:
    Montag und Dienstag: 8 bis 15:30 Uhr,
    Mittwoch 7 bis 13 Uhr,
    Donnerstag 9 bis 18 Uhr,
    Freitag 8 bis 12:30 Uhr

    KfZ Zulassungs- und Führerscheinstelle Rheinstraße:
    Montag und Dienstag 8 bis 15 Uhr,
    Mittwoch 7 bis 13 Uhr,
    Donnerstag 9 bis 18 Uhr,
    Freitag 8 bis 12:30 Uhr.

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  • Hilfe zur Selbsthilfe!

    Hilfe zur Selbsthilfe!

    Die Piraten-PARTEI Ratsgruppe Mönchengladbach (PiPA-Gruppe) bietet Flüchtlingen an zwei Tagen in der Woche die Räumlichkeiten ihres Fraktionsbüros an.
    „Wir haben eine großzügige Spende von 5 gebrauchten Laptops erhalten“, so der Geschäftsführer Christian Ibels.

    Online Deutschkurse, die Kommunikation mit den Heimatländern per Email und Skype und allgemeine Internetrecherche können dabei eigenständig unternommen werden.
    Von den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in Eicken wird dieses Angebot schon rege genutzt und dankbar angenommen, „denn das größte Problem in den Unterkünften ist zur Zeit die Langeweile“, sagt Christian Ibels.
    Ehrenamtliche Helfer die dieses Angebot begleitend unterstützen wollen, sind herzlich Willkommen.

    Kontakt: 02161 6399190
    Email: info@pipa-gruppe.de

    Öffnungszeiten:
    Dienstag: 14:00 – 18:00 Uhr
    Donnerstag: 14:00 – 18:00 Uhr

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  • Grundstein für das Städtische Altenheim Hardterbroich ist gelegt

    Grundstein für das Städtische Altenheim Hardterbroich ist gelegt

    An der August-Monforts-Straße entsteht das moderne Pflegeheim für 80 Bewohnerinnen und Bewohner

    Erst im April wurde die Eröffnung des Städtischen Altenheims Kamillus gefeiert, jetzt hat ein neues Bauprojekt der Sozial-Holding GmbH begonnen:
    Vorgestern wurde der Grundstein für das Städtische Altenheim Hardterbroich gelegt. An der August-Monforts-Straße, nur einen Steinwurf von der Zentralküche der städtischen Tochtergesellschaft entfernt, baut die Sozial-Holding seit Ende August ein modernes Altenpflegeheim für 80 Bewohnerinnen und Bewohner.
    Außerdem entsteht in dem zweieinhalb-geschossigen, H-förmigen Massivbau der neue Verwaltungstrakt der Sozial-Holding und ihrer Tochtergesellschaften mit rund 50 Büros.

    Der Grundstein für das moderne Altenheim Hardterbroich wurde gelegt. (Foto: Andreas Baum)
    Der Grundstein für das moderne Altenheim Hardterbroich wurde gelegt. (Foto: Andreas Baum)

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Post und Sozial-Holding Geschäftsführer Helmut Wallrafen konnten beim offiziellen Startschuss zahlreiche Gäste, darunter auch einen Teil der zukünftigen Bewohner, die bisher im nicht mehr zeitgemäßen Altenheim Lürrip leben, begrüßen.
    Sie freuen sich gemeinsam mit dem Einrichtungsleiter Ulrich Jansen schon auf den für Februar 2017 geplanten Umzug in den Neubau, der jedem Kunden ein Einzelzimmer von zirka 18 Quadratmetern Größe und ein eigenes Bad bietet.

    In dem von bdmp Architekten & Stadtplaner entworfenen Neubau, der mit rund 7,5 Millionen Euro Netto-Baukosten kalkuliert ist, stehen 4.055 Quadratmeter Nettogeschossfläche für das Altenheim und 2.120 Quadratmeter Nettogeschossfläche für den Verwaltungstrakt zur Verfügung.

    Das Altenheim Hardterbroich ist eingebettet in ein neu entstehendes Wohnquartier, dass sich um den geplanten neuen Hardterbroicher Marktplatz gruppiert.

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  • Mönchengladbach präsentiert sich selbstbewusst auf der Expo Real 2015

    Mönchengladbach präsentiert sich selbstbewusst auf der Expo Real 2015

    „Mönchengladbach hat aktuell einen sehr guten Lauf und befindet sich definitiv auf Wachstumskurs“, freut sich Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der beiden städtischen Gesellschaften EWMG und WFMG mit Blick auf die Expo Real in München, auf der die Stadt vom 5. bis 7. Oktober bereits zum 15. Mal in Folge vertreten ist.

    Entsprechend selbstbewusst präsentiert sich die Stadt unter dem Motto „Aufbruch zu neuen Ufern“ auf dem Messestand der Standort Niederrhein Gesellschaft in Halle B1 zusammen mit den Wirtschaftsförderern der Nachbarkommunen, der Stadt Krefeld sowie dem Rhein-Kreis-Neuss und den Kreisen Viersen, Wesel und Kleve.

    „Das Motto des Mönchengladbacher Messeauftritts trifft die Situation in unserer Stadt sehr gut, schließlich ist hier vieles in Bewegung gekommen“, ergänzt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der den Messeauftakt der Standortgemeinschaft am kommenden Montagmorgen mit der obligatorischen „Elefantenrunde“ aller Oberbürgermeister und Landräte zur Lage auf dem Immobilien- und Investitionsstandort Niederrhein in einer Talkrunde eröffnen wird.

    „Wir ernten nun die Früchte jahrelanger Vorarbeit, die mit dem vom Rat verabschiedeten Masterplan MG 3.0 als städtebauliche Leitlinie für die nächsten 25 Jahre ein wichtiges Fundament bildet“, betont Architekt Fritz Otten, der gemeinsam mit dem Architekturbüro Dr. Schrammen Architekten, dem Immobiliendienstleister Bienen & Partner und der Stadtsparkasse Mönchengladbach als Standpartner den Messeauftritt unterstützt.

    Wurde in den beiden vergangenen Jahren der Masterplan als Leitwerk für die Zukunft Mönchengladbachs auf der Expo Real vorgestellt, geht es in diesem Jahr in die Umsetzung konkreter Bausteine.
    Thema der Talk- und Präsentationsrunden ist vor allem die Innenstadtentwicklung mit dem Gladbach-Tal, der City-Ost und der Zukunft des frei werdenden Polizeipräsidiums, dessen Areal überplant werden soll.
    Dabei spielen auch der neue Hochschul-Campus und die Hochschulachse eine wesentliche Rolle.
    Mit im Gepäck hat die Stadt auch das ehemalige Gelände des JHQ und den Nordpark, der aktuell mit dem Neubau der Santander Bank und dem geplanten Hotel der Borussia eine weitere Marke erhält.

    „Mönchengladbach erfährt derzeit einen wahren Boom, der sich in Zukunft noch weiter entwickeln wird. Dafür sprechen auch alle Zahlen auf dem Arbeitsmarkt und im Immobilienbereich sowohl für den Wohnungs- als auch für den Büroimmobilienmarkt“, weiß Norbert Bienen. „Für die Umsetzung unserer Großprojekte benötigen wir überregional agierende Investoren und Projektentwickler, die wir auf der Expo Real auf Mönchengladbach aufmerksam machen werden. Während Metropolen wie Düsseldorf den Durchlauf in der Spitze gerade erleben, bahnt er sich bei uns aktuell an. Das ist unser großes Plus“, ergänzt Norbert Bienen.

    Die weltweit größte Immobilienmesse mit aktuell über 1.600 Ausstellern ist nicht nur ein Gradmesser der wirtschaftlichen Entwicklung, sondern vor allem auch eine Kontaktbörse für Makler, Projektentwickler, Investoren, Städte und Gemeinden. Entsprechend prall gefüllt sind daher die Terminkalender von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und EWMG/WFMG-Chef Dr. Ulrich Schückhaus.

    Neben Investoren und Projektentwicklern haben unter anderem auch NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Bundesministerin Barbara Hendricks (Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) sowie der niederländische Bauminister ihren Besuch auf dem Messestand angekündigt.
    (pmg)

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  • Unser „funktionsunfähiger“ Stadtrat? – 2,5 Prozent Wahlhürde wird von CDU/SPD/Grüne begrüßt

    Unser „funktionsunfähiger“ Stadtrat? – 2,5 Prozent Wahlhürde wird von CDU/SPD/Grüne begrüßt

    An die Vorgaben des Verfassungsgerichtshofs des Landes für eine Sperrklausel bei Kommunalwahlen will sich niemand halten

    In einem Urteil zur früheren Fünf-Prozent-Hürde hatte der Verfassungsgerichtshof den Nachweis der Funktionsunfähigkeit von Räten als notwendige Bedingung für eine Sperrklausel bestimmt.

    Funktionsunfähig sind Räte dann, wenn sich etwa keine Mehrheit mehr für eine Verabschiedung eines städtischen Haushalts findet.
    Ist das in Mönchengladbach der Fall? Nein, bisher gab es keine Abstimmungssituation, die solche Schlüsse auch nur annähernd zuließen.
    Trotzdem einigten sich die „Großen“ in Mönchengladbach offensichtlich auf die Einführung der 2,5 % Sperrklausel bei der nächsten Kommunalwahl. Für sie ist es wohl angenehmer, ohne Meinungsvielfalt zu diskutieren und um den besten Weg zu streiten, lästige,störende, Kostenverursachende Mitbewerber auszuschließen ist einfacher, wenn auch undemokratisch.
    Chancengleichheit sieht anders aus.

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  • Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings einig in der Bewertung:
    3 Millionen Euro mehr für Mönchengladbach

    Am 24. September 2015 haben Bund und Länder eine Aufstockung der Soforthilfe für Flüchtlinge beschlossen.
    Von den 216 Millionen Euro, die nach Nordrhein-Westfalen fließen, erhält Mönchengladbach voraussichtlich einen Anteil von rund 3 Millionen Euro.
    Dazu erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel:
    „Gute Nachrichten für Mönchengladbach! Der Bund reagiert zeitnah und unbürokratisch auf die nach wie vor steigenden Zuwanderungszahlen, indem er seine Soforthilfen für 2015 verdoppelt. Ganz konkret bringt das eine weitere Entlastung von voraussichtlich 2.957.093 Euro für Mönchengladbach. Die Gesamtzuwendungen des Bundes an die Stadt Mönchengladbach erhöhen sich somit für das Jahr 2015 auf rund 5,2 Millionen Euro“.

    Dr. Gnter Krings ergänzt den Ablauf: „Die Bundeshilfe kann aus verfassungsrechtlichen Gründen nur über die Länder an die Städte verteilt werden. Hier ist die NRW-Landesregierung nun in der Pflicht, das Geld schnell weiterzugeben.“
    Krings weiter: „NRW hat die Städte und Kommunen schon viel zu lange mit einer erbärmlich niedrigen Flüchtlingskostenpauschale im Stich gelassen. Wir in Mönchengladbach erwarten nun vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans Willi Körfges, der federführend für die SPD das Thema bearbeitet, dass er sich endlich für seine Heimatstadt und die anderen Kommunen im Land einsetzt. NRW muss sich auch daran messen lassen, ob es wie andere Länder konsequent von Geld zu Sach-leistungen für Flüchtling zurückkehrt. Nur so erhalten wir auch die Chance auf eine faire Verteilung der Flüchtlinge unter den Staaten der EU. “

    Gülistan Yüksel: “ Für noch wichtiger halte ich die Zusage einer dauerhaften, strukturellen und dynamischen Hilfe des Bundes ab 2016: Dann werden pro Flüchtling 670 Euro monatlich an Länder und Kommunen gezahlt. Dies habe ich zusammen mit meinen Kollegen der NRW-Landesgruppe seit vielen Monaten gefordert. Endlich hat jetzt auch der Koalitionspartner eingesehen, dass die Flüchtlingsunterbringung und -integration eine gesamtstaatliche Aufgabe ist, bei der auch der Bund eine große Verantwortung trägt.
    Die Beschlüsse haben uns ein ganzes Stück vorangebracht. Dazu gehören unter anderem auch die Aufstockung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau um 500 Millionen Euro, die Beschleunigung von Asylverfahren und der längere Verbleib in Erstaufnahmeeinrichtungen.
    Abschließend ist es mir wichtig zu betonen, dass trotz aller Herausforderungen das im Grundgesetz verankerte Asylrecht nicht angetastet werden darf und wird.“

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  • Hochschule Niederrhein: IT-Preis für einen Beitrag zur Schnittstellenproblematik

    Hochschule Niederrhein: IT-Preis für einen Beitrag zur Schnittstellenproblematik

    „Schnittstellen sind ein hohes potenzielles Risiko in der Informationstechnik“ – das sagt Prof. Dr. Matthias Mehrtens, der bei Kärcher als Vice President Information Systems die gesamte IT verantwortet. An der Hochschule Niederrhein gibt Mehrtens als Lehrbeauftragter regelmäßig Seminare – und einmal im Jahr vergibt er als Vertreter der Firma Kärcher einen Preis – und zwar den für die beste Bachelorarbeit im Fach Wirtschaftsinformatik.

    In diesem Jahr ging der mit 1000 Euro dotierte Preis an Mirco Kriesten aus Brüggen, dessen Arbeit sich mit Integrationsproblemen verschiedener Softwaresysteme beschäftigt. Die Arbeit „Konzept zur Integration von SAP ERP mit einem E-Commerce-System zur Realisierung eines B2B-Online-Shops: Ein generischer Ansatz am Fallbeispiel“ wurde prämiert und erreichte damit die beste Bewertung des Semesters.

    Betreuer Prof. Dr. Jürgen Karla hob in seiner Laudatio die Qualität der Arbeit hervor. „Es hat Spaß gemacht, diese zu lesen“, sagte er und stellte dem Verfasser in Aussicht, diese auch zu publizieren. Kriesten studiert derzeit im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein. Seit 2012 wird er zudem mit dem Deutschlandstipendium gefördert.

    In der Arbeit des 28-Jährigen ging es darum, auf drei verschiedenen Ebenen zwei unterschiedliche Systeme miteinander zu verbinden. Seine Ergebnisse lassen sich dabei auch von Unternehmen in der Praxis umsetzen – eine Art Leitfaden soll der Arbeit daher jetzt noch hinzugefügt werden.

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  • „Ich möch­te mir nicht aus­ma­len, wir hät­ten das THW nicht“

    „Ich möch­te mir nicht aus­ma­len, wir hät­ten das THW nicht“

    Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat heute in Berlin rund 200 THW-Kräfte empfangen und seinen besonderen Dank für ihren unverzichtbaren Einsatz ausgesprochen.
    Das Mönchengladbacher THW war vertreten durch Horst Hillemacher.

    Der Minister bedankte sich zum einen besonders bei den Helfern im Inland, die in einem „langen, harten und großen Einsatz“ die in Deutschland ankommenden Flüchtlinge versorgen. An der Flüchtlingshilfe sind bundesweit bis heute über 9.000 THW-Kräfte beteiligt. „Sie unterstützen vor Ort mit Strom- und Wasserversorgung, mit der Ertüchtigung von Abwassersystemen, mit Beleuchtung, dem Aufbau von Zelten und Betten, Verpflegung und dem Aufbau von Kapazitäten für zwei sogenannte Wartezentren für jeweils 5000 Personen. […] Ich denke, ich untertreibe nicht, wenn ich diese Unterstützung als einen der größten Einsätze des THW in Deutschland bezeichne.“ hob der Minister hervor.

    Ähnlich Großartiges leisten die vielen THW Kräfte, die in Ländern wie Afghanistan, Benin, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Guinea, die Region Kurdistan-Irak, der Senegal, Serbien, Sierra Leone, Jordanien, Malawi und Nepal im Einsatz waren. Bei diesen Einsätzen ging es neben den Kernkompetenzen des THW wie Pumpenbauen und Trinkwasseraufbereitung auch um außergewöhnliche Hilfen wie Unterstützung bei der Bekämpfung der Ebola-Epedemie in Westafrika oder der Einsatz im Erdbebengebiet in Nepal.

    Es war dem Minister ein Anliegen, den Mut und den uneingeschränkten Leistungswillen der THW-Kräfte zu betonen. „Es gehört oft sehr viel Mut und Entschlossenheit dazu, beispielsweise in der Region Kurdistan-Irak zu unterstützen, während die Medien gleichzeitig über die Gräueltaten des ‚Islamischen Staates‘ berichten. Couragiert ist es auch, in einem gesicherten Fahrzeug zum Standort der Wahlnachzählung nach Kabul zu fahren. Den gesundheitlichen Gefahren zum Trotz auch während der Ebola-Krise zu helfen, verlangt höchsten Respekt ab“, so der Minister.

    Ausdrücklich hob der Minister auch den Beitrag der Angehörigen sowie der Arbeitgeber hervor, die die Helfer für ihre Einsätze oft mehre Wochen freistellen.

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  • Mehrere Tageswohnungseinbrüche  Ziel waren Etagenwohnungen in Mehrfamilienhäusern

    Mehrere Tageswohnungseinbrüche
    Ziel waren Etagenwohnungen in Mehrfamilienhäusern

    Am Montag suchten bislang noch unbekannte Täter tagsüber vier Mehrfamilienhäuser in Odenkirchen Wickrath und Rheydt heim.

    In allen Fällen waren die Täter ohne erkennbare Gewalteinwirkung gegen die Haustür in das Treppenhaus gelangt.

    Auf der Wickrather Straße wurde in der ersten Etage zwischen 17:00 und 17:45 Uhr eine Wohnungstür aufgebrochen. Dort entwendeten die Täter Bargeld.

    Auf dem Stapperweg in Geistenbeck wurde ebenfalls die Wohnung in der ersten Etage aufgehebelt. Hier lässt sich die Tatzeit zwischen 14:30 und 18:30 Uhr eingrenzen. Es fehlen ein Navigationsgerät, eine Uhr und Bargeld.

    Auf der Poststraße in Wickrath nutzten die Täter eine kurze Abwesenheit der Wohnungsinhaber zwischen 13:30 und 13:40 Uhr und hebelten die Wohnungstür auf. Sie entwendeten Schmuck und Bargeld.

    Auf der Burgstraße in Odenkirchen hebelten die Täter gleich zwei Wohnungen in verschiedenen Geschossen auf. Während die Beute in einer Wohnung eher gering sein dürfte – die Wohnung steht weitestgehend leer und wird zurzeit renoviert wobei der neue Mieter noch nicht befragt werden konnte ob etwas fehlt – entwendeten die Einbrecher in einer zweiten Wohnung im selben Haus eine Geldkassette mit Dokumenten sowie eine Uhr mit Kette.

    Gerade in Mehrfamilienhäusern wird potentiellen Einbrechern der Zugang ins Treppenhaus zu leicht gemacht. Oft stehen die Haustüren sogar auf. Beim Verlassen des Hauses lassen immer wieder Bewohner Fremde ohne nachzufragen „hineinschlüpfen“. Auch angeblichen Zulieferern wird vielfach die Tür mittels Sprechanlage geöffnet, ohne anschließend zu kontrollieren. Die Kriminalpolizei rät dazu auch tagsüber die Haustür in Mehrfamilienhäusern zu verschließen.

    Zu allen Fällen sucht die Kriminalpolizei Zeugen.
    Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Freies WLAN für Mönchengladbach – seit Jahren gefordert – nun wollen es alle Parteien

    Freies WLAN für Mönchengladbach – seit Jahren gefordert – nun wollen es alle Parteien

    Was ist plötzlich so neu an einem Freien Wlan mag sich der geneigte Leser denken.
    Nichts ist neu daran, gebe ich als Antwort.
    Ein unbändiges Bedürfnis scheint über die Parteien gekommen zu sein, auf diesen Zug noch mit aufzuspringen und das auch den Bürgern sofort als Neuigkeit mitzuteilen.
    In der jüngeren Vergangenheit gab es zum Thema moderne Technik via Internet und Wlan wenig bis garnichts von einigen Parteien zu hören.
    Jusos, Linke, Piraten und Grüne, waren diejenigen, die feststellten wie hinterwäldlerisch Mönchengladbach aufgestellt ist. Und sie forderten Moderniesierung, konnten sich aber nicht durchsetzen.
    Diese politischen Gruppen sind es nun wiederum, die wirklich „freies“ Wlan fordern. Frei von Kosten für den Nutzer/Bürger, frei von Datenabfragen durch den Lieferanten. Freifunk eben.
    Das ist aus dem gemeinsamen Antrag der Groko + FDP, diese zählt sich durch ihr Abstimmungsverhalten ja neuerdings lieber der Mehrheit von SPD/CDU zugehörig, nicht herauszulesen. Schwammig, ungenau, alle Türen offenhaltend, so möchte man Modernietät demonstrieren.
    Geradezu belustigend ist das etwas naive Argument von Dr. Schlegelmilch: „Bei meinen Geschäftsreisen ins Ausland, insbesondere nach Asien, wird mir immer wieder bewusst, wie weit dort die Digitalisierung und der Netzausbau im Vergleich zu Deutschland fortgeschritten sind. Lückenloser Zugang zu WLAN-Netzen selbst in ländlich geprägten Bereichen ist dort inzwischen eine Selbstverständlichkeit.“
    Warum hat er bloß solange mit dieser Info gewartet? Hier der Antrag als PDF

    Die Jusos fordern in einer Pressemeldung folgendes: PDF
    DIE LINKE aüßern sich ebenfalls verwundert: PDF

     

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  • „Mehr Demokratie“ schlägt Vereinfachung von Bürgermeisterwahlen vor

    „Mehr Demokratie“ schlägt Vereinfachung von Bürgermeisterwahlen vor

    Angesichts der bei den letzten Bürgermeister-Stichwahlen in NRW erneut gesunkenen Wahlbeteiligung fordert die Initiative „Mehr Demokratie“ eine Vereinfachung der Wahl von Bürgermeistern und Landräten. „Mit der von uns vorgeschlagenen Zustimmungswahl ließe sich die Stichwahl in einem Wahlgang miterledigen. Gleichzeitig würde die Wahl damit demokratischer“, sagt Landesgeschäftsführer Alexander Trennheuser.

    Bei der Zustimmungswahl haben die Wähler die Möglichkeit, für beliebig viele Kandidaten zu stimmen. Es kann nicht nur der in der Gunst der einzelnen Wähler vorne liegende Kandidat gewählt werden, sondern wählbar sind alle Kandidaten, die akzeptabel erscheinen. Gewählt ist der Kandidat mit den meisten Stimmen.

    Bereits nach dem ersten Wahlgang waren Forderungen nach einer Reform des Wahlsystems laut geworden. So hatte sich der Bochumer Politikwissenschaftler David Gehne für die integrierte Stichwahl ausgesprochen, bei der die Wähler schon im ersten Wahlgang angeben, für wen man sich bei einer potenziellen Stichwahl entscheiden würden. „Eine noch geringere Wahlbeteiligung würde dadurch verhindert und die Kosten für den zweiten Wahlgang eingespart“, so Gehne gegenüber dem WDR.

    Bei den gestrigen Stichwahlen war die Beteiligung besonders in Großstädten sehr niedrig. So gingen in Essen nur 27,7 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen. In Wuppertal gab nur jeder dritte Wahlberechtigte seine Stimme ab. Im Kreis Euskirchen nahmen lediglich 29,2 Prozent der Wahlberechtigten an der Landratswahl teil.

    Nach Meinung von Mehr Demokratie hat die Zustimmungswahl gegenüber der Stichwahl gleich mehrere Vorteile. „Bei einer Bürgermeisterwahl mit nur einer Stimme kann eher der am meisten polarisierende Kandidat gewinnen, während bei der Wahl durch Zustimmung eher der beliebteste Kandidat gewinnt“, erläutert Geschäftsführer Trennheuser. Bei einer Wahl mit nur einer Stimme würden die Wähler wider ihren Willen motiviert, das „kleinere Übel“ eines mehrheitsfähigen Kompromisskandidaten zu wählen, damit nicht ein noch unbeliebterer Bewerber siege. Bei der Zustimmungswahl könnten die Wähler ihre tatsächlichen Favoriten wählen. Außerdem werde die Benachteiligung von Kandidaten kleinerer Parteien beseitigt, die oft nicht gewählt würden, weil viele Wähler ihnen trotz Sympathie keine Chancen einräumten.

    Im Landtag befürworten Grüne und Piraten die Einführung der Zustimmungswahl. „Die niedrige Beteiligung an den Stichwahlen wäre für den Landtag Anlass genug, sich des Themas ernsthaft anzunehmen“, meint Trennheuser.

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  • Gülistan Yüksel zum Gesetzentwurf für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

    Gülistan Yüksel zum Gesetzentwurf für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

    In ihrer Rede vor dem Deutschen Bundestag wies Yüksel auf die besondere Schutzbedürftigkeit von unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen hin. „Für die SPD ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir Kindern und Jugendlichen, die in größter Not und unter unfassbaren Umständen zu uns fliehen, die hier alleine und in einem fremden Land mit einer fremden Kultur und Sprache sind, so gut helfen, wie wir können.“

    Der Gesetzentwurf sieht vor, dass minderjährige Flüchtlinge überall in Deutschland ihrem Wohl entsprechend untergebracht und versorgt werden können und nicht wie bisher, nur an dem Ort, an dem Sie registriert werden. „Dadurch sorgen wir dafür, dass die großen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe nicht weiterhin allein von wenigen Kommunen gestemmt werden müssen. Der Bund stellt dafür zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung“, führt Yüksel weiter aus.

    Mit den Neuregelungen zu den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gelingt ein schwieriger Spagat zwischen dem besonderen Schutzbedürfnis der Kinder und Jugendlichen, praktikablen Verfahrensregeln, Forderungen der Länder und Kommunen und den Empfehlungen der Verbände.

    „Angesichts der angespannten Flüchtlingssituation, in der wir uns aktuell befinden, müssen wir nun schnell handeln. Besonders diese Kinder und Jugendlichen brauchen unsere Hilfe. Abwarten löst die Probleme nicht, sondern macht sie täglich größer. Wir stehen vor einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, die wir nur gemeinsam, Bund, Länder, Kommunen, Verbände und Zivilgesellschaft, lösen können. Die Zukunft der Kinder und Jugendlichen ist auch unsere Zukunft. Was wir heute geben, bekommen wir morgen zurück“, so Yüksel abschließend.

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