Autor: Harald Wendler

  • MöBus: Verstärkter Shuttle-Service zur Saisoneröffnung von Borussia

    MöBus: Verstärkter Shuttle-Service zur Saisoneröffnung von Borussia

    Am kommenden Sonntag, 12 Juli, findet der Familientag zur Saisoneröffnung von Borussia Mönchengladbach statt. Die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach bietet einen Shuttle-Service zum Familientag in den Borussia-Park an und bedient ab 10:00 Uhr im Zwanzig-Minuten-Takt die zentralen Punkte „Mittelstraße“ und „Platz der Republik“. Für alle Fahrgäste, die im Besitz einer Eintrittskarte zum „Borussia-Familientag“ oder eines gültigen Fahrausweises sind, ist diese Fahrt kostenlos.

    Ab 12:30 Uhr verstärkter Shuttle-Service
    Ab 12:30 Uhr verkehrt bis zum Spielbeginn der Shuttle-Service im Fünf-Minuten-Takt. Neben den Haltepunkten „Mittelstraße“ und „Platz der Republik“ werden auch die Haltestellen „Künkelstraße“ mit Zwischenstation „Alter Markt“ angefahren. Die Linie 017 wird an diesem Tag ab „Wegberg Busbahnhof“ neben den planmäßigen Fahrten auch Zusatzfahrten zum Borussia-Park anbieten. Für die Rückfahrten zu den genannten Umsteigepunkten „Mittelstraße“, „Platz der Republik“ und „Wegberg Busbahnhof“ steht bis zu zwei Stunden nach Veranstaltungsende die MöBus-Flotte bereit.

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  • Fairer Einkaufsführer entsteht mit Hilfe von Studierenden

    Fairer Einkaufsführer entsteht mit Hilfe von Studierenden

    Die Stadt Mönchengladbach hat sich zum Ziel gesetzt, den Gedanken des fairen Handels stärker in den Fokus zu nehmen und wird sich um das Siegel „Fairtrade Town“ bewerben. Eine gemischte Steuerungsgruppe hat sich deshalb gebildet, die als treibende Kraft die Aktivitäten vor Ort koordiniert und der guten Vernetzung innerhalb der Stadt dient. Ihr gehören neben Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners auch Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerschaft, der Hochschule Niederrhein, des Mönchengladbacher Einzelhandels- sowie Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA, der Eine-Welt-Initiative und der Kirchen an. „Damit ist die Gruppe gut aufgestellt und kann Schwerpunkte für Mönchengladbach entwickeln“, so Reiners.

    Erstes konkretes Gemeinschaftsprodukt der Steuerungsgruppe ist ein fairer Einkaufsführer, der in einer pfiffigen Print- sowie Online-Version entstehen wird. Im Rahmen einer Projektarbeit sind Studierende der Fachbereiche Oecotrophologie sowie Textil- und Bekleidungstechnik (Hochschule Niederrhein) derzeit unterwegs und erstellen eine Übersicht, welche Unternehmen im Bereich Lebensmitteleinzelhandel und Bekleidung auch fair gehandelte Produkte anbieten. Darüber hinaus fragen Sie auch bei den Gastronomen und Hotelbetreibern der Stadt nach, wer einzelne fair gehandelte Produkte auf der Speise- oder Getränkekarte hat oder verwendet.

    Wer mit seinem Unternehmen im Einkaufsführer erscheinen möchte, kann auch von sich aus die Initiative ergreifen. Für die Einzelhändler ist Jan Kaiser, Regionalreferent des Einzelhandelsverbandes NRW Ansprechpartner (kaiser@hv-nrw.de); für Hotels und Gaststätten Christian Jäger, Geschäftsführer DEHOGA Nordrhein e. V. (jaeger@dehoga-nr.de). Noch bis zum 31. August 2015 können sich Unternehmer melden. Die Aufnahme in den „FairFührer MG“ ist für sie kostenlos.

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  • Repair-Café Termin 12.07.2015

    Repair-Café Termin 12.07.2015

    Das nächste Repair Café findet am 12. Juli 2015 von 12 – 16 Uhr im LAKUM, Richard-Wagner-Straße 35 in Mönchengladbach statt.
    Seit Juni 2014 findet jeweils am 1. Sonntag im Monat das vom AStA der Hochschule Niederrhein initiierte Repair-Café statt.
    Repair Café ist ein Treffpunkt, an dem von zuhause mitgebrachte defekte Gegenstände gemeinsam mit anderen repariert werden können – von der lädierten Jeans, das zu lange Kleid, über den PC, den Staubsauger, die alte HiFi-Anlage, den Toaster, den kaputten Stuhl oder die defekte Gitarre.
    Das Repair Café ist aber auch ein Ort des Austauschs, an dem man neue Kontakte knüpfen und sich inspirieren lassen kann und dabei einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet. Kaffee und Kuchen gibt es auch.
    Die Anleitung und Hilfe zum Selberreaparieren ist kostenlos, Spenden sind aber erlaubt (auch Sachspenden wie Werkzeuge aller Art).
    Der Standort wechselt monatlich zwischen Krefeld und Mönchengladbach (gerade Monate: Krefeld; ungerade Monate: Mönchengladbach). Eingeladen sind alle Neugierigen und Selbermacher!
    Die Repair Café Gruppe sucht auch immer freiwillige HelferInnen, die sie bei der Organisation, bei Reparaturarbeiten oder mit Kuchen- oder Werkzeugspenden unterstützen.Ob jemand nähen oder schreinern kann, gerne elektrische Geräte aller Art repariert, ein(e) leidenschaftliche(r) Fahrradbastler(in) ist oder gerne bei der Organisation helfen möchte – HelferInnen melden sich per Email oder telefonisch.
    Ansprechpartnerinnen:
    Friederike Bohnet – f.bohnet@gmx.net
    Eva Nellen – evanellen@web.de

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  • Standortuntersuchung für Windkraftanlagen: FDP fordert Ausschreibung und Kostentransparenz

    Standortuntersuchung für Windkraftanlagen: FDP fordert Ausschreibung und Kostentransparenz

    Die FDP fordert angesichts der im Juni von CDU und SPD beschlossenen Standortuntersuchung für Windkrafträder in einem Brief an den Oberbürgermeister die Verwaltung auf,  diese Studie auszuschreiben und nicht frei zu vergeben.
    Außerdem wollen die Freien Demokraten wissen, aus welchem Haushaltstitel die Studie finanziert wird oder ob es sich um eine
    neue freiwillige Ausgabe handelt. Herbert Hölters, FDP-Sprecher im Bau- und Planungsausschuss des Rates: „CDU und SPD haben diese Standortuntersuchung beschlossen, ohne zu sagen, mit welchen Kosten zu rechnen ist und wie diese finanziert werden sollen. Unseren Erkenntnissen nach kostet eine solche Studie einen guten fünfstelligen Betrag. Wir wollen wissen, ob und wenn ja, welche geplante Ausgabe für diese Untersuchung gestrichen werden muss.“

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  • Groko stellt beantwortete Fragen erneut – solange, bis die genehme Antwort steht?

    Niemand wird ernsthaft bezweifeln, dass den Mönchengladbacher Politikern die Energiewende am Herzen liegt. Alle denken seit Jahren über brauchbare Konzepte nach und sprechen öffentlich darüber.
    So auch Dr. Günter Krings, MdB und Staatssekretär der CDU. Er glaubte bisher, in Mönchengladbach sei derart viel für die Energiewende getan worden, dass es keiner neuen Windkraftanlagen auf Mönchengladbacher Gebiet bedarf.
    Neues Denken innerhalb von SPD/CDU gibt es, seit führende Mitglieder der Groko glauben erkannt zu haben, dass möglicherweise fremde Investoren per Gerichtsurteil eine Baugenehmigung für Windkraftanlagen erstreiten könnten.
    Was ist dagegen einzuwenden? Mönchengladbach sucht doch Investoren von Aussen auf allen möglichen Gebieten wie Stadtentwicklung oder zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze oder auch ein „Seasons“ als Großprojekt im HQ.
    Weshalb sollte der Betrieb von Windkraftanlagen externer Unternehmen verhindert werden, solange dies im rechtlich möglichen Rahmen geschieht? Welches investitionshemmende Signal wird durch diesen Verhinderungsversuch gegeben?
    CDU und SPD haben einen Antrag mit Mehrheit beschlossen, die Verwaltung soll und wird einen Prüfauftrag an ein externes Planungsbüro vergeben zu horrenden Kosten zwischen 10.000 – 100.000 Euro. Wie diese Kosten finanziert werden sollen weiß nur die Groko, vielleicht. Darüber gesprochen haben sie offiziell mit niemanden. Und die Kassen sind leer, das wissen alle Bürger, sie bekommen es täglich zu spüren. Das passt nur bedingt zum „Neuen Denken“.
    „Neues Handeln“ sieht wirklich ganz anders aus.

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  • Wiederaufbau Stadtkassenportal: Welcher Standort ist der Beste ?

    Wiederaufbau Stadtkassenportal: Welcher Standort ist der Beste ?

    Das wichtigste zuerst: Der Wiederaufbau ist beschlossene Sache, ein entsprechender politischer Beschluss wurde bereits 2014 gefasst.
    Alle im Rat vertretenen Parteien befürworten den Wiederaufbau des Stadtkassenportals, nachdem es im Februar 2013 durch Fachfirmen abgebaut und auf dem Bauhof eingelagert wurde.
    Stadtkassenportal-Einzelteile (Kopie)Seitdem ist viel passiert, viele Vorschläge wurden eingebracht, von der Verwaltung geprüft und wieder verworfen oder abgelehnt.
    Es war sogar kurze Zeit in der Bauzeit des neuen Marktplatzes in totale Vergessenheit geraten. Nicht wenige Stimmen unken von absichtlichem Vergessen.
    Wie auch immer, nun wird der finale Standort gesucht, die geplanten Kosten sind im Haushalt eingestellt, der Baubeginn soll noch in 2015 starten.
    Dies betonte Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann im Rahmen einer Stadtteilkonferenz noch im Juni.
    „ Mein bevorzugter Standort ist der Grünstreifen vor dem Theater Rheydt, Ecke Moses-Sternstraße / Odenkirchener Straße“, erklärte Gersmann (SPD) im Beisein etlicher CDU-Kollegen. Von diesen gab es zustimmendes Nicken.

    Vorschlag 1
    Vorschlag 1
    Vorschlag 2
    Vorschlag 2

     

     

     

     

     

     

     

    Ein Alternativstandort ist der Kreisverkehr Bruckner-Allee / Breitestraße.
    Die Bezirksvertretung Süd wird in der nächsten Sitzung nach der Sommerpause das Thema aufgreifen und zur Entscheidung bringen.

     

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  • Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter Vergewaltigung

    Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter Vergewaltigung

    Am vergangenen Samstag, 27.06.2015, kam es gegen 03:10 Uhr im Bereich der Einmündung von Sternstraße und Wehnerstraße zu einer versuchten Vergewaltigung zum Nachteil einer 27-jährigen Frau.

    Die Mönchengladbacherin befand sich nach einem Altstadtbesuch zu Fuß auf dem Heimweg.

    Bereits im Altstadtbereich war sie von einem ihr unbekannten Mann angesprochen worden, der ihr anbot, sie nach Hause zu begleiten.

    Obwohl die 27-Jährige dieses Angebot abgelehnt hatte, folgte ihr der Unbekannte, ebenfalls zu Fuß.

    Im Einmündungsbereich von Sternstraße und Wehnerstraße holte der Unbekannte die Frau ein und attackierte sie unvermittelt mit Schlägen. Danach ergriff er sie an den Haaren und zerrte sie in ein nahes Gebüsch. Dort forderte der Unbekannte sein Opfer zu sexuellen Handlungen auf. Bevor er seiner Aufforderung mit weiterer Gewalt Nachdruck verleihen konnte, bemerkte er die Handtasche der Überfallenen vor dem Gebüsch und ließ kurz von seinem Opfer ab, um sie aufzuheben.

    Diesen kurzen Moment nutzte die 27-Jährige zur Flucht. Sie lief auf die Sternstraße und konnte dort einen Pkw anhalten, dessen Fahrer die Polizei verständigte.

    Eine Fahndung nach dem flüchtigen Tatverdächtigen verlief erfolglos.

    Die Polizei geht nun mit zwei Fotos des Tatverdächtigen, die von Überwachungskameras auf der Waldhausener Straße gemacht wurden, in die Öffentlichkeitsfahndung.

    Das Opfer beschreibt den Angreifer wie folgt: 20 bis 25 Jahre alt, ca. 170 bis 180 cm groß, schlanke Gestalt, kurze blonde Haare, Deutscher. Zur Tatzeit war er bekleidet mit einer blauen Jeanshose, einer dunklen Sweatjacke und einem T-Shirt mit hellem Aufdruck im Brustbereich. Zudem führte er einen dunklen Rucksack mit.

    Die Polizei fragt, wer Angaben zu dem Gesuchten machen kann, oder wer sonstige Hinweise, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, geben kann. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290.

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  • NRW-CDU in Berlin stramm auf „Pro-Fracking-Kurs“ ?  Union beharrt auf Expertenkommission

    NRW-CDU in Berlin stramm auf „Pro-Fracking-Kurs“ ?
    Union beharrt auf Expertenkommission

    Der Deutsche Bundestag wird erst nach der Sommerpause über den Gesetzentwurf zu Fracking entscheiden. Grund ist das Beharren der Union auf einer Expertenkommission, die anstelle des Parlaments eine Entscheidung über die Anwendung von Fracking treffen soll.

    „Einer solchen Selbstentmachtung der gewählten Volksvertretung kann die SPD nicht zustimmen“, sagt die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    Die Landes-SPD mit Hannelore Kraft an der Spitze hat sich gemeinsam mit der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion klar gegen Fracking positioniert.

    Yüksel: „Fracking ist eine heute nicht zu verantwortende Risikotechnologie. Der Schutz von Trinkwasser und Gesundheit hat absolute Priorität gegenüber wirtschaftlichen Interessen.“

    Die CDU muss sich klar äußern und eine bundeseinheitliche Sprachregelung finden. Vor Ort in den Wahlkreisen und auf Landesebene ist sie gegen Fracking. Doch die zentralen Verhandlungsführer aus den Reihen der NRW-CDU in Berlin sind stramm auf „Pro-Fracking-Kurs“ und wollen eine Expertenkommission – die von CDU-Kanzleramtsminister Peter Altmaier erdacht wurde – anstelle des Bundestages über kommerzielle Fracking-Projekte entscheiden lassen.

    „Über die Risikotechnologie Fracking kann nur der demokratisch legitimierte Bundestag entscheiden. Die von der CDU erdachte Altmaier-Kommission kann ich als überzeugte Demokratin so nicht hinnehmen“, so Yüksel. Das Doppelspiel der CDU müsse ein Ende haben, so Yüksel weiter. „Vor Ort gegen Fracking sein und in Berlin dafür – das ist nichts anderes als eine Täuschung der Wählerinnen und Wähler. Ich erwarte jetzt ein klares Signal der Union, dass sie die Aufgaben des Parlaments ernst nimmt und die undemokratische Idee der Altmaier-Kommission aufgibt. Vorher kann es keine Einigung beim Fracking-Gesetz geben.“

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  • Sommernachtsfest in Giesenkirchen führt zu Umleitungen

    Sommernachtsfest in Giesenkirchen führt zu Umleitungen

    Aufgrund des Sommernachtsfests wird der Konstatinplatz in Mönchengladbach-Giesenkirchen am 4. Juli ganztägig gesperrt.

    Die Buslinie 864 der DB Bahn Rheinlandbus wird in Folge dessen umgeleitet und kann die Haltestelle „Konstatinplatz“ nicht mehr bedienen. Eine Ersatz-haltestelle befindet sich auf der Straße „Am alten Friedhof“.

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  • Spielerische Annäherung – Gesamtschüler besuchten Flüchtlinge am Fleenerweg

    Spielerische Annäherung – Gesamtschüler besuchten Flüchtlinge am Fleenerweg

    Achtklässler der Gesamtschule Stadtmitte gestalteten an ihrem Wandertag eine gemeinsame Spielaktion, unterstützt vom Caritasverband.
    Mustafa hat Spaß. Der elfjährige Junge aus Syrien hat sich ein Paar Stelzen geschnappt, bewegt sich geschickt vorwärts und lächelt dabei. Ein paar Minuten später entdeckt er das Tischhockey-Spiel. Die deutschen Jungs laden ihn ein mitzumachen: Sie halten ihm einfach einen der Schieber hin, mit dem man den Puck übers Feld befördert. Mustafa greift zu. Verständigung braucht nicht viele Worte.

    Den Fleenerweg vor dem im Mai eröffneten Übergangsheim hat Jürgen Hofmann, der Polizei-Bezirksbeamte für Lürrip, an diesem Nachmittag für den Autoverkehr gesperrt. Die Straße wird zur Spielfläche. Michael Klein und Nick Kunzmann sind mit dem ökumenischen Spielmobil des Projekts „Jukomm“ da, sie haben Pedalos, Shuffle-Boards, Kettcars, Brettspiele und Malutensilien mitgebracht. Für den Einsatz des Spielmobils haben die 28 Achtklässler der Gesamtschule Stadtmitte jeweils zwei Euro gespendet.

    „Im Deutschunterricht haben wir über die Frage diskutiert, ob wir dafür oder dagegen sind, dass Flüchtlinge bei uns aufgenommen werden“, erzählt Niklas Büschgens (14). Schnell merkten die Schüler, dass sie Vorurteile hatten. „Manche dachten, die klauen oder sind gewalttätig“, sagt Niklas. Dann hatte sein Klassenkamerad Louis Chamier eine Idee: „Lasst uns die Flüchtlinge doch einmal kennenlernen.“ So kam es zu der Spielaktion, die Klassenlehrer Igor Soliviev und die kommissarische Schulleiterin Raphaela Hahn mit einem Besuch der Klasse im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum vorbereiteten. Hier informierten sich die Jugendlichen über die „Kulturen der Welt“.

    Beim Spielnachmittag dann stellen die Schülerinnen und Schüler fest: „Das sind ganz normale Menschen wie wir“, so Niklas Büschgens. „Bei uns gibt es keinen Rassismus“, fügt Louis Chamier hinzu. Schließlich stammten auch die Schüler aus mindestens zehn verschiedenen Ländern. Sprachschwierigkeiten lächeln die jungen Leute bei der spielerischen Annäherung einfach weg. „Wir möchten einfach gemeinsam Spaß haben“, sagen die beiden 14-Jährigen, und ihr Klassenlehrer ergänzt: „Wir wollen in Kontakt kommen ohne irgendeinen Zoo-Effekt.“

    Über 90 Menschen leben im Übergangswohnheim, etwa 40 von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Sie kommen aus Syrien, Albanien, Mazedonien, dem Irak, dem Kosovo und aus Guinea. „Die Aktion bedeutet eine totale Aufwertung für die Menschen, die hier wohnen“, freut sich Gemeindesozialarbeiterin Brigitte Oltmanns vom Caritasverband Region Mönchengladbach, die das ehrenamtliche Engagement für die Flüchtlinge in Lürrip koordiniert und den Nachmittag mit organisiert hat: „Sie haben heute den Raum für sich und werden nicht begafft, wie sonst häufig, wenn Autos hier vorbeifahren.“

    Mustafa genießt die Zeit. Vor acht Monaten ist er mit seinem Vater, dem Bruder und einer Tante aus Syrien nach Deutschland gekommen, seit zwei Wochen lebt er am Fleenerweg. Das Spielen mit den deutschen Jugendlichen „macht Spaß“, strahlt er. Vermutlich wird er das noch öfter auskosten können: Einige der Schülerinnen und Schüler wollen während der Sommerferien regelmäßig zum Fleenerweg kommen.

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  • Sterbehilfe – Eine Frage der Moral

    Unter diesem Titel hatte die SPD Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Unterbezirks Mönchengladbach Gülistan Yüksel in das Elisabeth Krankenhaus Rheydt eingeladen.
    Die Veranstaltung gehört zu einer Veranstaltungsreihe („Fraktion vor Ort“) mit der die SPD Bundestagsfraktion Bürgernähe und Interesse an Bürgermeinung herstellen will.
    Im Verwaltungsgebäude waren 2 Räume für die Veranstaltung, zu der eine stattliche Anzahl Interessierte gekommen waren, hergerichtet worden.
    Nachdem Gülistan Yüksel die Anwesenden begrüßt und kurz in das Thema eingeführt hatte übergab sie das Wort an Bärbel Bas.
    Bärbel Bas ist ebenfalls SPD Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Als Parlamentarische Geschäftsführerin ist sie Mitglied im Fraktionsvorstand der SPD Bundestagsfraktion. Sie ist außerdem Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und in dieser Funktion für Frau Yüksel Expertin wenn es um gesundheitspolitische Themen geht.
    Frau Bas erläuterte kurz, dass das Thema Sterbehilfe alle Menschen, ob jung oder alt, angeht. Sie informierte die Anwesenden, dass der Bundestag in seiner Sitzung am 02. Juli in der Zeit zwischen 9:15 und ca. 11:00 Uhr dieses Problemfeld diskutieren wird (auf Phoenix zu sehen) und jeder Abgeordnete sich vielleicht noch in dieser Legislaturperiode darüber ein Urteil bilden muss, was er im Gesetz geregelt haben möchte. Anschließend ging sie auf die z. Z. 5 Papiere die zur Diskussion stehen, ein. Sie umriss alle Vorschläge und ging auf den Schwerpunkt jedes einzelnen Vorschlags ein. Auch erläuterte sie, welche Gruppe hinter dem jeweiligen Vorschlag steht. Sie hielt ihre Ausführungen sehr neutral und ließ nicht erkennen welchem der Papiere sie persönlich am nächsten steht.
    Nach ihren Ausführungen stellte Frau Yüksel die weiteren Podiumsdiskutanten, die da waren Dr. med. Heiko Röpke, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operativen Intensivmedizin und Franz-Josef Esser, Patientenvertreter und Mitglied des Ethik Komitees, vor und gab ihnen die Möglichkeit kurz zu ihrer Person und Position im Eli Stellung zu beziehen.
    Anschließend eröffnete Frau Yüksel die Diskussion. Es wurden sehr viele persönliche Ansichten aber auch interessante Fragen aus dem Publikum gestellt, die alle z. T. sehr ausführlich und mit der persönlichen Meinung der Experten beantwortet wurden. Es wurden auch teilweise persönliche Erfahrungen mit dem Schicksal von Sterbenden dargelegt und dementsprechend Vorschläge für den Umgang mit Personen die sterben werden gemacht.
    Um ca. 13:30 Uhr beendete Gülistan Yüksel die Veranstaltung mit dem Dank an die anwesenden Besucher für ihre aktive Teilnahme an der Diskussion und dankte den Experten für ihre Darlegung ihrer Meinung zum Thema.

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  • Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkunft Brucknerallee und bei der CDU in Viersen

    Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkunft Brucknerallee und bei der CDU in Viersen

    An der Fassade der Flüchtlingsunterkunft auf der Brucknerallee 7 sind von bislang Unbekannten mit grüner Farbe zwei Hakenkreuze aufgesprüht wurden.

    Die Tat muss sich in der Nacht auf Dienstag ereignet haben.

    Der Staatsschutz der Mönchengladbacher Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt, wer möglicherweise in der Nacht von Montag auf Dienstag im Bereich der Unterkunft Beobachtungen machte, die mit der Tat in Zusammenhang gebracht werden können.

    Gestern Vormittag wurde auch die Geschäftsstelle der CDU in Viersen auf der Goetersstraße mit schwarzer Sprühfarbe beschmiert. Zu lesen war das Wort „Volksverräter“ und ein Hakenkreuz.

    Die Tatzeit lässt sich auf 11:40 – 11:50 Uhr eingrenzen. Auch hier hat der Staatsschutz Mönchengladbach die Ermittlungen aufgenommen.

    Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter zu dieser Zeit beobachtet worden sein könnte. Sie bitten Zeugen, sich unter Telefon 02161-290 zu melden.

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  • Kampagne „HIER wo ich lebe, will ich wählen!“  Übergabe der gesammelten Unterschriften an die Landtagsabgeordneten

    Kampagne „HIER wo ich lebe, will ich wählen!“
    Übergabe der gesammelten Unterschriften an die Landtagsabgeordneten

    Der Integrationsrat Mönchengladbach hat mittlerweile über 1.000 Unterschriften von Menschen erhalten, die die Kampagne und damit die Einführung des kommunalen Wahlrechts unterstützen.

    Die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges und Norbert Post nahmen gestern Abend in der Geschäftsstelle des Integrationsrates im Beisein weiterer Mitglieder des Integrationsrates die Unterschriftlisten aus den Händen des Vorsitzenden Yilmaz Karaca entgegen.

    Die Listen werden an die Verfassungskommission des Landtags NRW übergeben, welche sich im Herbst 2015 erneut mit dem Thema Partizipation befasst.

    Die Kampagne wird vor dem Hintergrund der Beratun-gen der Verfassungskommission des Landtags NRW durchgeführt, die Vorschläge zur Änderung der Nordrhein-Westfälischen Verfassung erarbeitet. Der Landesintegrationsrates NRW sieht in der geplanten Verfassungsreform die einmalige Gelegenheit, das kommunale Wahlrecht für alle Migrantinnen und Mig-ranten zumindest in NRW einzuführen.

    Mit dabei waren auch die Vorstandsmitglieder Mehmet Güneysu, Peter Steier und der Geschäftsführer des Landesintegrationsrates NRW, Engin Sakal.
    Weitere Informationen zur Kampagne erhalten Sie auf wahlrecht-fuer-migranten.de

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  • 38. Turmfest zeigte die Stärken des neuen Marktplatzes in Rheydt  Mit Photogalerie

    38. Turmfest zeigte die Stärken des neuen Marktplatzes in Rheydt
    Mit Photogalerie

    15-06-28-turmfest-panorama-2-1Es war ein traumhaftes Open-Air-Fest, ein Feuerwerk an Top-Leistungen gepaart mit einem Bilderbuch-Wetter, an Superlativen muß man wahrlich nicht sparen bei der Beschreibung des Turmfestes am Wochenende.
    Als Brücke zwischen kulturellem und sportlichem Angebot wurde der Sparkassen-Triathlon in die Feierlichkeiten des Turmfests Rheydt eingebunden.

     

    15-06-28-turmfest-So hatten bei der offiziellen Eröffnung am Samstag sowohl Bürgermeister Michael Schrören als auch Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann in Anwesenheit von MGMG-Chef Peter Schlipköter leichtes Spiel vor einem bestens gelaunten Publikum das Fest zu beschreiben.

    Am Sonntag wurde der erste Triathlon in Mönchengladbach ausgetragen, die große Begeisterung der Besucher war auf dem Marktatz zu spüren.
    Gelobt wurde die hervorragende Organisation des Triathlon von den befragten Athleten, nur wenige Kleinigkeiten gilt es zukünftig zu verbessern. So z.B. eine bessere Streckenkennzeichnung für die Läufer und mehrere Getränkeausgabe-Punkte.
    Die Besucherzahl wird auf weit über 100.000 geschätzt. Das freute nicht zuletzt die Geschäftsleute an diesem offenen Sonntag.

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  • Kind auf Fahrrad leicht verletzt, Verursacherin flüchtig – Zeugen gesucht

    Kind auf Fahrrad leicht verletzt, Verursacherin flüchtig – Zeugen gesucht

    Am 27.06.2015 kam es gegen 18.15 Uhr auf der Straße Zoppenbroich in MG-Rheydt zu einem Vorfall, an dem ein Kind auf Fahrrad und ein noch nicht ermittelter PKW Daimler Benz beteiligt waren.
    Das 8-jährige Mädchen fuhr zusammen mit seiner Mutter auf dem Geh-/Radweg Zoppenbroich in Fahrtrichtung Rheydt.
    Aus der Parkplatzausfahrt des dortigen Restaurants fuhr ein schwarzer PKW Daimler Benz, der von einer Frau mit blonden Haaren gesteuert wurde.
    Im Fahrzeug befanden sich noch zwei weitere Insassen. Das Kind wurde durch den PKW touchiert und leicht am rechten Fuß in Form einer Schürfwunde verletzt, es konnte seine Fahrt nach ambulanter Behandlung an Ort und Stelle fortsetzen.

    Ohne weitere Abklärung entfernte sich der PKW in Richtung Giesenkirchen.

    Zeugen werden um Hinweise an die Polizei Mönchengladbach unter MG 290 gebeten.

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  • HSNR-Racing-Team präsentiert neuen Rennwagen

    HSNR-Racing-Team präsentiert neuen Rennwagen

    Mit einer Karosserie aus Flachs-Fasern ist der neue Rennwagen des Racing-Teams der Hochschule Niederrhein ausgestattet. Dieser wurde am Freitagabend um genau 19.53 Uhr feierlich enthüllt. Technisch baut das Auto auf dem Modell des Vorjahres auf. „Hier haben wir nur Details verbessert“, erklärte der technische Leiter des Teams, Marco Limbach. Das erste Rennen der Saison bestreitet das Hochschul-Team vom 12. bis zum 14. September in Italien.

    „Dieses studentische Projekt macht mich glücklich“, bekannte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg vor rund 330 Gästen bei der offiziellen Vorstellung des neuen Boliden. „Dieses Investment der Hochschule hat sich dermaßen gut entwickelt, dass wir alle stolz darauf sein können. Das Formula-Student-Team ist der beste Beweis für eine praxisorientierte Hochschule“, so von Grünberg weiter.

    Für die anstehende Rennsaison ist das Team bis in die Haarspitzen motiviert. Ziel ist eine weitere Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Dabei zehrt das ganze Team noch von einem besonderen Moment im März 2015: „Unsere Begegnung mit Sebastian Vettel hat uns allen noch einmal einen besonderen Motivationsschub gegeben. Wenn sich ein vierfacher Formel-1-Weltmeister in dein selbstgebautes Auto setzt, ist das etwas, von dem man noch lange träumt“, berichtet Teamleiter Büchner. Das HSNR-Racing-Team hatte den Heppenheimer im Rahmen einer Sponsoring-Aktion bei der Santander Bank in Mönchengladbach getroffen.

    Besonderen Dank sprach Büchner den Sponsoren des Formula-Student-Teams aus. Neben dem Energieversorger NEW ist mit dem Ratinger Ingenieurdienstleister ypsilon3 ein weiterer Hauptsponsor an Bord gekommen. Aber auch die langjährigen Wegbegleiter vom Autohaus Borgmann, imat-uve und MLP wurden ausführlich gewürdigt. Im Gegensatz zum Vorjahr wird es 2015 allerdings kein Elektro-Modell geben: „Dafür hat schlichtweg die Zeit nicht gereicht“, erklärte Büchner.

    Bei der 1981 in den USA gegründeten weltweiten studentischen Rennserie Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen. Die Hochschule Niederrhein ist seit 2011 dabei. Der jetzt vorgestellte RS-15c das inzwischen vierte Verbrenner-Modell. Die rund 50-köpfige Truppe von Studierenden primär aus den Fachbereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informatik wird von Prof. Dr. Michael Heber betreut.

    Die technischen Daten auf einen Blick:

    Motor: KTM 500 EXC (2016), ca. 58 PS

    Kraftstoffsystem: Tank aus CFK, selbst hergestellt, Kraftstoff E85, In-Tank Pumpe

    Schaltung: Elektro-Pneumatisch, Schaltwippen am Lenkrad

    Rahmen: Gitterrohrrahmen aus E235 +C, Mittels Schweißlehre hergestellt Spannungsarm geglüht

    Lenkung: Selbstentwickeltes Lenksystem, Aluminium Gehäuse und CFK Führung

    Bremsen: 2 Kolben Bremszangen, Vorne pro Rad eine Bremsscheibe, hinten eine Bremsscheibe am Differenzial sitzend

    Fahrwerk: Doppel-A Querlenker, individuell angepasste Bilstein Stoßdämpfer, 10“ Felgen (Aluminium) mit CFK Felgenstern; Rennslicks in Soft und Supersoft

    Verkleidung: Kombination verschiedener Materialien, große Teile aus Naturfasern laminiert; kleine Teile aus geschäumten PU Platten

    Gesamtgewicht 170 kg
    Beschleunigung von 0-100 in ca. 3,5 s
    Topspeed bei ca. 120 km/h (durch Übersetzung bedingt)

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  • SPD-Parteizentrale wird einen offenen WLAN-Zugang nach dem Freifunk-Prinzip bereitstellen

    SPD-Parteizentrale wird einen offenen WLAN-Zugang nach dem Freifunk-Prinzip bereitstellen

    Sowohl im Landtag als auch vor Ort in Mönchengladbach war „Freifunk“ – also nicht-kommerzielles, freies WLAN – am Donnerstag ein Thema. Ein solches Freifunk-Netzwerk möchte die SPD auch für Mönchengladbach.
    Der Unterbezirksausschuss der SPD beschloss dazu nach Vortrag und Diskussion mit dem Mönchengladbacher Ratsherrn Reiner Gutowski (Piraten) einen Antrag der Jusos.

    “Wir glauben, dass ein öffentliches, freies und nicht kommerzielles WLAN-Netzwerk die Attraktivität und Lebensqualität unserer Stadt steigern würde. Barrierefrei, für alle zugänglich, ohne Zensur und kostenlos. Freifunk steht exemplarisch für die großartigen Chancen, die die Digitalisierung bietet“, freut sich die Gladbacher SPD-Vorsitzende Gülistan Yüksel.
    In dem beschlossenen Antrag schlägt die SPD vor, dass Politik, Verwaltung, städtische Gesellschaften und Tochterunternehmen sowie Gewerbe und Privatpersonen gemeinsam an der Umsetzung des Projektes arbeiten sollen.
    „Ziel ist es, dass die genannten Akteure gemeinsam ein Konzept zur Umsetzung eines möglichst flächendeckenden Freifunk-Netzes erarbeiten – und dass dieses Konzept dann möglichst schnell zur Realität wird!“, gibt der Juso-Vorsitzende Johannes Jungilligens die Marschrichtung vor.
    Die SPD-Fraktion im Stadtrat jetzt mit der Umsetzung beauftragt. Deren Vorsitzender, Felix Heinrichs signalisierte bereits Unterstützung: „Die veränderte Rechtslage ermöglicht es uns, die Unterstützung eines öffentlichen WLAN-Netzwerkes neu zu bewerten. Wir glauben, dass Mönchengladbach eine derartige Einrichtung gut zu Gesicht stünde.“
    Für die Umsetzung dieser Idee freut sich die SPD über Schützenhilfe von der Landesregierung: In einem gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen, und Piraten beschloss der Landtag in Düsseldorf am Donnerstag eine Unterstützung des Freifunk-Prinzips.
    Die Landesregierung möchte dafür auch die baulichen Einrichtungen des Landes mit Freifunk ausstatten – ein Weg, den auch die Mönchengladbacher Sozialdemokraten vorschlagen: „Vor allem in Einrichtungen von Verwaltung und kommunalen Unternehmen liegt durch die großflächige Verteilung im Stadtgebiet ein großes Potential, um dort durch die Bereitstellung von freien WLAN-Zugängen einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Bürgerinnen und Bürger sowie Besuchern unserer Stadt zu leisten. Die Ausweitung auf zentrale, nichtstädtische Einrichtungen und Plätze ist wünschenswert“, heißt es in dem Beschluss.
    Dabei möchte die SPD mit gutem Beispiel vorangehen und auch in ihrer Parteizentrale an der Bruckner Allee einen offenen WLAN-Zugang nach dem Freifunk-Prinzip bereitstellen.

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  • Rat beschließt Resolution: Unverzügliche und dauerhafte Abschaltung des belgischen Kernkraftwerks Tihange

    Der Rat hat in seiner letzten Sitzung am Mittwoch letzter Woche eine Resolution der Fraktion Die Linke, Bündnis 90/Grüne und der Gruppe der Piraten-Partei verabschiedet, in der die unverzügliche und dauerhafte Abschaltung des belgischen Kernkraftwerks Tihange gefordert wird.

    Hierd die Resolution im Wortlaut:
    „Das nur 112 Kilometer von Mönchengladbach entfernt liegende belgische Kernkraftwerk Tihange ist seit Jahren für seine Probleme und Störfälle bekannt. Dennoch hat die belgische Regierung die Laufzeiten des mittlerweile 40 Jahre alten Blockes Tihange-1 um nochmals zehn Jahre verlängert. Erst vor kurzem wurden Tausende neuer Risse im maroden Reaktorblock Tihange-2 gefunden, und auch das Behältermaterial weist eine „unerwartete“ Brüchigkeit auf. Das bedeutet: Bei einem Unfall könnte die Ummantelung brechen und radioaktiv kontaminiertes Wasser mit unkalkulierbaren Folgen austreten. Daneben hat das Kernkraftwerk Tihange wegen fehlendem Hochwasserschutz im EU-Stresstest besonders schlecht abgeschnitten.

    Tihange stellt für Mönchengladbach und Umgebung eine ernste Gefahr dar. Bei größeren Unfällen könnten kilometerweit Mensch und Umwelt durch die radioaktive Kontamination belastet, die gesamte Region unbewohnbar werden. Einen konkreten Katastrophenschutzplan gibt es nicht. Deshalb fordert der Rat der Stadt Mönchengladbach die nordrhein-westfälische Landesregierung und auch die Bundesregierung dringend auf, sich für eine „unverzügliche und dauerhafte Abschaltung des Kernkraftwerks Tihange“ einzusetzen und für einen möglichen nuklearen Ernstfall ein bilaterales Abkommen mit Belgien zu vereinbaren. Daneben bitten wir die Landes- bzw. Bundesregierung, euregionale Katastrophenschutzkonzepte zu erarbeiten bzw. zu überarbeiten, um entsprechende Informationen auf nationaler Seite vorhalten zu können. Gleichzeitig appelliert der Rat der Stadt Mönchengladbach an die belgische Regierung, die Betriebsgenehmigung für das Kraftwerk Tihange zu-rückzunehmen.

    Die Verwaltung informiert in geeigneter Form die Landes- und Bundesregierung so wie die belgische Regierung. Die Verwaltung veröffentlicht die Resolution über eine Pressemitteilung und über die Webseite der Stadt.“

    (PM)

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