Autor: Redaktion

  • Verschiebung der Veranstaltung mit Herta Müller

    Verschiebung der Veranstaltung mit Herta Müller

    Wir, der Inititiativkreis Mönchengladbach, sind der Überzeugung, dass es auch in den kommenden Wochen noch nicht an der Zeit ist, dass sich viele Menschen an einem Ort versammeln.

    Darum haben wir gemeinsam mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller entschieden, die für den 19. Mai geplante Veranstaltung zu verschieben – unabhängig davon, welche Regelungen Land und Stadt zu künftigen Veranstaltungen treffen werden.

    Herta Müller wird so schnell wie möglich nach Mönchengladbach kommen. Wir sind in der gemeinsamen Terminfindung.
    Bereits gekaufte Karten gelten automatisch für den Nachholtermin.
    Kunden können sich den Kaufpreis aber auch erstatten lassen.
    Dazu wenden sie sich an die jeweilige Vorverkaufsstelle.

    Wie wir mit weiteren Veranstaltungen verfahren, hängt von der weiteren Ausbreitung des Covid-Virus ab. Wir informieren darüber jeweils so schnell wie möglich.

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  • „BI gegen Fluglärm MG-Ost“ fordert, Antrag des Flughafens Düsseldorf auf Kapazitätserweiterung abzulehnen

    „BI gegen Fluglärm MG-Ost“ fordert, Antrag des Flughafens Düsseldorf auf Kapazitätserweiterung abzulehnen

    Das Verkehrsministerium NRW plant ab 4. Mai die öffentliche Auslegung neuer Gutachten im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die Erweiterung des Flughafens Düsseldorf.

    2015 hatte der Flughafen eine Erweiterung der Zahl der Flugbewegungen um 25% beantragt. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens hatten sich 2016 mehr als 40.000 Menschen gegen dieses Vorhaben ausgesprochen. Mit der neuen Auslegung haben die Bürger erneut die Möglichkeit, die neuen Unterlagen einzusehen und Einwendungen gegen die Pläne vorzubringen.

    Das Verkehrsministerium hatte die ergänzenden Gutachten beim Flughafen angefordert, da aus Sicht der Genehmigungsbehörde die Antragstellerin bisher keine plausible Begründung für den behaupteten Mehrbedarf liefern konnte.

    Die BI „Gegen Fluglärm MG-Ost“ und mit ihm sieben weitere Initiativen in den Anliegergemeinden des Flughafens haben nun Verkehrsminister Hendrik Wüst in einem Brief aufgefordert, die öffentliche Auslegung der neuen Gutachten und die Bürgerbeteiligung nicht durchzuführen. „Angesichts der wohl auch im Mai noch andauernden massiven Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der behördlichen Verfügungen im Rahmen der Corona-Pandemie kann zum jetzigen Zeitpunkt der Zweck einer öffentliche Auslegung, nämlich die uneingeschränkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und die Erörterung der Unterlagen in Veranstaltungen oder bei Infoständen, nicht erreicht werden,“ heißt es in dem Schreiben.

    „Die Gutachten des Flughafens sind durch die Ereignisse der vergangenen Wochen ohnehin Makulatur, weil durch die Pandemie alle bisherigen Annahmen für  eine Bedarfsermittlung hinfällig sind“, ergänzt der Vorsitzende der BI „Gegen Fluglärm MG-Ost“, Frederick Skupin.

    Die Initiativen gehen aber in ihrem Schreiben noch weiter. Sie fordern den Minister auf, den Antrag des Flughafens auf Erweiterung der Zahl der Flugbewegung vollständig abzulehnen. Die quantitativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Bedarf an künftigen Slots ließen sich zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht prognostizieren, heißt es in dem Schreiben an den Minister. Allerdings seien die Einbrüche so gravierend, „dass der Nachweis eines um 25% höheren Bedarfs an Start- und Landerechten, wie vom Flughafen Düsseldorf 2015 beantragt, in den nächsten Jahren nicht geführt werden kann.“

    Dazu Hajo Siemes, Sprecher der BI: „Alles deutet darauf hin, dass als Folge der Pandemie, auch nach Aufhebung der globalen Kontakteinschränkungen der Luftverkehr über einen längeren Zeitraum massive Rückgänge in der Zahl der Flugbewegungen erfahren wird. Dieser Einbruch wird sowohl auf der Angebots- wie auch der Nachfrageseite erfolgen. So werden außerdem auch aus Gründen des Klimaschutzes zukünftig Kurzstreckenflüge auf die Bahn verlegt werden müssen.“ Experten befürchten, dass in vielen Reiseländern große Teile der Tourismusinfrastruktur zusammenbrechen werden. Zudem werde sich der Markt für Urlaubsreisen nur langsam erholen, weil die Bevölkerung in den nächsten Wochen und Monaten erhebliche Einkommenseinbußen erleiden werde und sich das Wirtschaftswachstum nur sehr langsam erholen dürfte. Wie sich angesichts der fortdauernden Gefahren der Pandemie auch nach Lockerung von Reiseverboten das Mobilitätsverhalten der Menschen ändern werde, wisse im Moment niemand, heißt es in dem Schreiben. Verwiesen wird auch auf Ankündigung von Unternehmen, die Zahl der Geschäftsreisen in Zukunft zu reduzieren und weiterhin über Videokonferenzen in Kontakt mit ihren Geschäftspartnern bleiben zu wollen. Ein um 25% höherer Bedarf gegenüber den bisherigen Start- und Landekapazitäten sei deshalb nach Überzeugung der Initiativen in den nächsten Jahren illusorisch. Vielmehr werde die Zahl der Flüge mehrere Jahre deutlich unter den Vorjahren liegen.

    Die Unterzeichner des Schreibens kommen deshalb zum Ergebnis: „Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung und unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Antragstellerin bisher schon, auch nach Auffassung Ihres Hauses, nicht in der Lage war, den behaupteten höheren Bedarf plausibel nachzuweisen, fordern wir Sie auf, den Antrag des Flughafens Düsseldorf auf Kapazitätserweiterung in vollem Umfang abzulehnen.“

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  • „Solidarisches Miteinander ist gerade jetzt zum Schutz der Schwachen, der Vorerkrankten und Kranken sowie der älteren Menschen das oberste Gebot.“

    „Solidarisches Miteinander ist gerade jetzt zum Schutz der Schwachen, der Vorerkrankten und Kranken sowie der älteren Menschen das oberste Gebot.“

    In Anbetracht der besonderen Lage wendet sich Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners an die Bürgerinnen und Bürger:

    Liebe Mönchengladbacherinnen,
    liebe Mönchengladbacher,

    die Corona-Pandemie beherrscht das Geschehen auch in unserer Stadt.
    Die Lage ist ernst, aber es gibt nach wie vor keinen Grund zur Panik.
    Wir erleben derzeit eine Ausnahmesituation, von der wir nicht wissen, wie lange sie anhält und wie sie sich entwickeln wird. Klar ist jedenfalls, dass wir alles dafür tun müssen, um im eigenverantwortlichen Handeln einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten.
    Dafür ist die Beachtung der Regeln zur Reduzierung von Kontakten entscheidend, um Schlimmeres zu verhindern. Nur so kann die Verbreitung des Virus eingedämmt werden. Das haben die meisten von Ihnen verstanden und verhalten sich entsprechend.

    Dafür möchte ich Ihnen danken. Solidarisches Miteinander ist gerade jetzt zum Schutz der Schwachen, der Vorerkrankten und Kranken sowie der älteren Menschen das oberste Gebot. Es spricht allerdings nichts dagegen, mit den im eigenen Haushalt lebenden Personen einen Spaziergang zu machen oder eine Runde mit dem Rad zu drehen. Bewegung und frische Luft tun in diesen Zeiten gut.

    In wenigen Tagen ist Ostern – üblicherweise für uns alle ein Fest der Begegnung, sei es in Gottesdiensten, in den Familien oder im Kreise der Freunde. Das wird es in diesem Jahr nicht geben. Wie schwer es fällt, Kontakte zu vermeiden, spüre ich als Familienvater und Großvater von fünf Enkeln so wie viele von uns. Dennoch sollten wir uns an die Regeln halten: Bleiben Sie bitte zu Hause, halten Sie Abstand und befolgen Sie die Hygieneregeln. Nur so können wir uns erfolgreich gegen das Virus wehren. Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt auch bei uns, aber der Anteil der Schwerkranken, die in den Krankenhäusern einer Intensivbehandlung teilweise mit Beatmung bedürfen, ist relativ konstant geblieben. Hoffen wir, dass es so bleibt. Die Krankenhäuser sind jedenfalls gut aufgestellt, haben ihre Kapazitäten ausgebaut und arbeiten äußerst kooperativ und konstruktiv zusammen.

    Es gibt in dieser Krise so viele Menschen, die alles geben. Dazu gehören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, der Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Altenheime, aber auch Feuerwehr, Polizei, Ordnungskräfte, Busfahrer, Verkaufspersonal im Handel, und viele mehr. Sie alle tragen dazu bei, dass das Leben weitergeht und wir am Ende der Krise hoffentlich sagen können, dass wir sie gemeinsam gut überstanden haben. Allen, die in dieser schweren Zeit unermüdlich im Einsatz sind, danke ich von ganzem Herzen.

    Ich freue mich auch über viele ehrenamtliche Gruppen und privaten Initiativen, die Hilfe leisten und sich einbringen. Ich bin dankbar für die große Welle an Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Fürsorge, die wir jetzt erleben.

    Als Stadt versuchen wir – so gut es eben geht – die Unternehmen am Ort, Einzelhandel und Gastronomie zu unterstützen, indem Hilfestellungen und Beratungen bei der Beantragung von Fördermitteln geleistet werden.

    Hoffen wir, dass unsere Stadt aus dieser Ausnahmesituation so herauskommt, wie wir es uns alle wünschen.

    Bleiben Sie gesund!

    Ihr Hans Wilhelm Reiners

    Oberbürgermeister

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  • Unterstützung für ältere Menschen – eine Hotline hilft!

    Unterstützung für ältere Menschen – eine Hotline hilft!

    Die Corona-Epidemie hat das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt.

    Vor allen Dingen ältere Menschen sind aufgrund der getroffenen Maßnahmen verstärkt auf fremde Hilfe angewiesen.
    Der Fachbereich Altenhilfe ist von montags bis freitags von 8:30 bis 15 Uhr unter der Hotline 02161 / 25 67 25 der richtige Ansprechpartner für alle älteren Menschen, die jetzt Hilfe bei der Erledigung ihrer alltäglichen Aufgaben und Besorgungen brauchen.
    25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Dienst (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD), die normalerweise in Schulen und Kindergärten im Einsatz sind, stehen als „Helfer in der Not“ zur Verfügung.

    Koordiniert wird die Hilfe von der städtischen Sozialholding, die die Koordinierungsstelle für alle städtischen FSJ/BFD-Kräfte ist.

    Luisa Winterberg ist eine von vielen Helferinnen und Helfern. Normalerweise arbeitet die 19-Jährige in der Grundschule Heyden. Jetzt kauft sie für ältere Menschen ein. Gegen einen kleineren Barbetrag erledigt sie die Einkäufe. „Es macht mir Spaß, anderen Menschen zu helfen. Viele engagieren sich und machen das Beste aus dieser Lage. Ich möchte meinen Beitrag leisten. Wir müssen zusammenhalten“, erklärt die Freiwillige. Mit einer betagten Dame hat sie beispielsweise vereinbart, einmal in der Woche das Nötigste einzukaufen. Der Infektionsschutz hat dabei oberste Priorität. Alle Freiwilligen haben eine Desinfektionsbelehrung erhalten und sind mit Desinfektionsmittel sowie Mund- und Handschutz ausgerüstet. „Wir, und damit meine ich alle Kolleginnen und Kollegen, haben noch Kapazitäten frei und würden uns über weitere Anrufe freuen“, erklärt Luisa Winterberg. Die Hotline des Pflegestützpunktes unter 02161/25 67 25 steht darüber hinaus auch für Beratungsgespräche zur Verfügung. Ein Anruf genügt!

    Eine weitere Anlaufstelle ist das Freiwilligenzentrum der Caritas. Hier werden private Hilfsangebote koordiniert. Wer über die privat organisierte Nachbarschaftshilfe hinaus Unterstützung anbieten möchte, kann montags, mittwochs und freitags jeweils von 9:00 bis 14:00 Uhr unter der Rufnummer 02166/40 207 oder per Mail an fwz-mg@caritas-mg.de Kontakt aufnehmen. Den privaten Helferorganisationen steht das Freiwilligen Zentrum auch beratend zu allen Fragen rund ums Thema Ehrenamt zur Seite.

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  • 3-Monatiges Betretungsverbot für Dealer am Mönchengladbacher Hauptbahnhof

    3-Monatiges Betretungsverbot für Dealer am Mönchengladbacher Hauptbahnhof

    Ein 31-jähriger Mann wurde am Sonntagabend (5. April) um 19.55 Uhr vor dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof festgenommen, als er versuchte, Betäubungsmittel zu verkaufen.

    Das zuständige Kriminalkommissariat sprach gegen den 31-Jährigen ein dreimonatiges Betretungsverbot für den Bahnhof und Umgebung aus.

    Ein Zeuge meldete der Bundespolizei, dass ihm soeben von dem 31-Jährigen Heroin zum Kauf angeboten wurde. Die Beamten kontrollierten den vermutlichen Verkäufer und stellten 285 Euro in einer szenetypischen Stückelung sowie eine Feinwaage fest.

    Der 31-Jährige wurde für eine Durchsuchung mit zur Dienststelle genommen. Es konnten neun Einheiten Heroin in der Unterhose und ein Bubble im Mundraum aufgefunden werden. Zwei Einheiten versuchte er erfolglos, auf dem Weg zur Dienststelle zu vernichten.

    Während der Durchsuchung versuchte der Tatverdächtige, Tritte und Schläge gegen die eingesetzten Beamten der Bundespolizei zu richten. Die Beteiligten blieben unverletzt.

    Zuständigkeitshalber wurde der 31-Jährige an das Kriminalkommissariat des Polizeipräsidiums Mönchengladbach übergeben. Da der 31-Jährige polizeilich bereits mit ähnlich gelagerten Delikten aufgefallen war, spra-chen sie ihm ein Betretungsverbot für den Bereich im und um den Hauptbahnhof Mönchengladbach herum aus.

    Sollte der 31-Jährige gegen dieses Betretungsverbot verstoßen, muss er damit rechnen, dass er entweder für den Rest des Tages in Gewahrsam genommen wird oder einen Geldbetrag in dreistelliger Höhe zahlen muss. Dies gilt für jeden etwaigen Verstoß innerhalb dieser drei Monate.
    Wenn Zwangsgelder nicht bezahlt werden, wird im Normalfall eine Ersatzfreiheitsstrafe durch einen Richter angeordnet.
    (db/cw)

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  • „Ihre Kröten helfen uns aus Nöten“

    „Ihre Kröten helfen uns aus Nöten“

    Der Tiergarten Mönchengladbach ist wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Wann er wieder öffnen kann, ist nicht absehbar.

    Doch die hohen monatlichen Fixkosten für Futter, Pflege, Personal und Miete laufen weiter. Mit den ausbleibenden Besucherinnen und Besuchern fällt die Haupteinnahmequelle der gemeinnützigen Einrichtung weg: die Einnahmen aus dem Ticketverkauf. Der Tiergarten ist nun verstärkt auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

    „Viele Anfragen erreichen den Tiergarten jeden Tag und alle wollen helfen. Das ist toll und hilft uns! Auch wir sparen, wo wir können, verschieben unsere Umbaupläne und schicken Mitarbeiter in Kurzarbeit, an Stellen, an denen es möglich ist. Doch der Zoobetrieb kann nicht ruhen. Unsere Tiere benötigen weiterhin fachmännische Pflege und ausreichendes Futter“, so Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst.

    Aus diesem Grund startet der Tiergarten eine besondere Spendenaktion: „Ihre Kröten helfen uns aus Nöten“. Die Spenden werden direkt für Futter und Versorgung der Tiere eingesetzt. Ab 100 Euro wird eine Spendenquittung ausgestellt. (Darunter reicht der Überweisungsbeleg als Nachweis.) Als Dankeschön für alle Spender verspricht die Tiergartenleiterin ein kleines Dankeschön: „Wer seine Adresse auf dem Überweisungsträger angibt, bekommt ein Band mit seinem Namen zugesandt. Als Symbol für das Band der Verbundenheit mit unseren Tieren. In Bronze ab 100 Euro, in Silber ab 500 Euro und in Gold ab 1.000 Euro“.

    Überweisungen bitte auf das Spendenkonto: IBAN: DE21 3105 0000 0000 0762 65 bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach, SEIFT-BIG: MGLSDE33

    Zahlungsgrund: Spende

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  • Anmeldeergebnisse der Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien belegen den Bedarf an weiteren Gesamtschulplätzen

    Anmeldeergebnisse der Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien belegen den Bedarf an weiteren Gesamtschulplätzen

    Rund 2.345 (Vorjahr 2.234) Kinder wechseln in diesem Jahr von den Grundschulen an die weiterführenden Schulen.
    An den sechs Gesamtschulen der Stadt Mönchengladbach waren bereits im Februar 726 Kinder angenommen worden.
    Das bedeutet: Über 200 Kinder wurden abgewiesen, weil Politik nicht die Kraft hatte, weitere Klassen einzurichten.
    Dies ist jedoch an anderen Schulformen möglich, ein denkwürdiges Resultat der Schulpolitik.

    Vom 29. Februar bis 4. März konnten Eltern ihre Kinder an einer Hauptschule, einer Realschule oder einem Gymnasium anmelden.

    Insgesamt haben sich (Stand 2. April 2020) 1.529 (1.457 im Vorjahr) Kinder an den drei Schulformen angemeldet. Auf die Anmeldung von rund 70 Schülerinnen und Schüler wartet die Schulverwaltung noch. Die Anmeldeergebnisse wurden zwischen allen Beteiligten, Schuldezernent Dr. Gert Fischer mit dem Fachbereich Schule und Sport, den Schulleitungen, der Schulaufsicht, der Vorsitzenden des Schul- und Bildungsausschusses Petra Heinen-Dauber und den schulpolitischen Sprechern der Ratsfraktionen koordiniert und erörtert, um mögliche schulorganisatorische Maßnahmen, die sich aus den Zahlen ergeben, zu erkennen.

    Hier die Anmeldeergebnisse im Einzelnen:
    Hauptschulen
     An den sechs Mönchengladbacher Hauptschulen wurden bisher 205 (Vorjahr 242) Kinder angemeldet:
    Heinrich-Lersch: 38 (Vorjahr: 46)
    Neuwerk: 26 (Vorjahr: 36)
    Anna-Schiller-Schule, Rheindahlen: 28 (Vorjahr 44)
    Comenius-Schule: 41 (Vorjahr 43)
    Dohr: 48 (Vorjahr: 45)
    Kirschhecke: 24 (Vorjahr: 28)
    Schulorganisatorische Maßnahmen sind nicht notwendig.

    Realschulen
    An den vier Realschulen haben sich insgesamt 449 Schülerinnen und
    Schüler angemeldet (Vorjahr 365):
    Geschwister Scholl Realschule: 90 Anmeldungen (Vorjahr 50)
    Realschule Volksgarten: 141 Anmeldungen (Vorjahr 135)
    Realschule an der Niers: 134 Anmeldungen (Vorjahr 102)
    Realschule Wickrath: 84 Anmeldungen (Vorjahr 78)
    Schulorganisatorische Maßnahmen:
    Die Realschule Volksgarten wird über die Regelzügigkeit von vier Klassen hinaus eine fünfte Eingangsklasse bilden.
    Die Geschwister-Scholl-Realschule wird über die Regelzügigkeit von zwei Klassen hinaus eine dritte Eingangsklasse bilden.
    Außerdem muss sie Kinder an eine andere Realschule verweisen.
    Die Eltern werden bis Ende dieser Woche schriftlich informiert.

    Gymnasien
    An den neun Mönchengladbacher Gymnasien haben sich 875 Kinder (Vorjahr 850) angemeldet:
    Am Geroweiher: 92 Anmeldungen (Vorjahr 85)
    Math. Nath. Gymnasium: 99 Anmeldungen (Vorjahr 94)
    Rheindahlen: 79 Anmeldungen (Vorjahr 63)
    Stift. Hum. Gymnasium: 81 Anmeldungen (Vorjahr 86)
    An der Gartenstraße: 116 Anmeldungen (Vorjahr 119)
    Franz-Meyers: 90 Anmeldungen (Vorjahr 83)
    Hugo-Junkers: 78 Anmeldungen (Vorjahr 86)
    Odenkirchen: 98 Anmeldungen (Vorjahr 102)
    Bischöfliche Marienschule: 142 Anmeldungen (Vorjahr 132) Schulorganisatorische Maßnahmen:
    Das Gymnasium an der Gartenstraße wird über die Regelzügigkeit von drei Klassen hinaus eine vierte Eingangsklasse bilden.

    Die Eltern der angemeldeten Kinder werden bis zum Ende der Woche die Aufnahmebescheide der entsprechenden Schulen in der Post haben.

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  • Zwei Bewohnerinnen des St. Antonius Altenheimes verstorben

    Zwei Bewohnerinnen des St. Antonius Altenheimes verstorben

    Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Personen ist auf fünf gestiegen.

    Zwei Bewohnerinnen des St.Antonius Altenheimes in Wickrath im Alter von 90 und 98 Jahren sind gestern im Altenheim verstorben.
    In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass zwei Mitarbeiter dieses Altenheimes mit dem Coronavirus infiziert waren.
    Alle 34 Bewohner des Wohnbereiches, in dem die beiden Mitarbeiter zu tun hatten, wurden daraufhin getestet.
    Das bisherige Ergebnis: 26 Personen sind positiv getestet, obwohl einige von ihnen keine typischen Symptome aufwiesen.
    Bei zwei Personen liegt ein negatives Ergebnis vor, und von weiteren sechs getesteten Personen stehen die Testergebnisse noch aus.

    Nach Bekanntwerden des ersten Falls ordnete das Gesundheitsamt an, diesen Wohnbereich komplett zu isolieren.
    Die Angehörigen sind über die Situation informiert. Heimleitung, Heimaufsicht und das Gesundheitsamt stehen im ständigen Kontakt.

    Die Stadt hat heute vor Ort die ordnungsgemäße Umsetzung der Isolierungsmassnahme überprüft.
    Die entsprechenden Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz werden eingehalten.

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  • Wie die AWO Mönchengladbach bei „Corona-Stress“ in Familien hilft!

    Wie die AWO Mönchengladbach bei „Corona-Stress“ in Familien hilft!

    Zu Hause leben, arbeiten, Kinder betreuen und unterrichten – viele Eltern fühlen sich derzeit überfordert.

    Die AWO-Fachkräfte helfen Eltern am Telefon und auch weiterhin „Face to Face“, wie man in diesen Tagen mit Angst, Streit und Stress umgeht.

    Das Kontaktverbot und die damit einhergehende Isolation ist derzeit für viele Familien und Beziehungen ein Stresstest. Die AWO Sozialarbeiterin Maren Kötter kennt die Probleme, die derzeit viele Eltern haben. „Sportvereine haben ihren Betrieb eingestellt, Schwimmbäder sind geschlossen und auch auf den Spielplatz darf man nicht mehr. Der Kontakt zu den Großeltern ist wegen der Ansteckungsgefahr tabu. Das bedeutet, dass bei vielen Familien zu Hause der Lagerkoller entsteht, weil die Möglichkeiten fehlen, sich mal aus dem Weg zu gehen oder die Kinder zu beschäftigen.“ Vor allem Mütter, die sich nach wie vor vorrangig um die Betreuung der Kinder kümmern, sind herausgefordert und mit Alltagssituationen überlastet. „Elternteile, die gerade den Tag nicht gut herumbekommen, denen Homeschooling, Homeoffice, Haushalt und die Angst um das „Corona Virus“ über den Kopf wachsen, können uns gerne anrufen und uns ihre Sorgen, Nöte und Ängste mitteilen,“ sagt Maren Kötter weiter. Insbesondere wenn nächste Woche die Osterferien starten und dadurch die Aufgaben wegfallen, die die Schulen den Kindern bereitstellen, ist zumindest ein fester „Tagesordnungspunkt“ für viele Familien gestrichen. „Langeweile ist vorprogrammiert. Die Unzufriedenheit könnte noch mehr steigen und das könnte für noch mehr Konfliktpotential sorgen“, so die Sozialarbeiterin der AWO.

    Die drei Vollzeit-Fachkräfte der Erziehungsberatungsstelle der AWO sind aber auch während der „Corona Krise“ auf der Brandenberger Straße 7 in Mönchengladbach anzutreffen. „Wir beraten Eltern mit Problemen natürlich weiterhin hier vor Ort, unter Berücksichtigung der nötigen Hygienevorschriften. Wir stehen aber auch per Video-Telefonie mit Kundinnen und Kunden in Kontakt. Denn manchmal ist es wichtig, einfach mal ein anderes Gesicht zu sehen,“ so Kötter weiter.

    Das Angebot der Erziehungsberatungsstelle richtet sich in diesen Tagen auch gezielt an Frauen, die häusliche Gewalt erleben. „Frauen, die derzeit nicht arbeiten gehen, sind ihren gewaltbereiten Beziehungspartnern „24/7“ ausgeliefert. Gerade diesen Frauen möchten wir sagen: wir helfen Euch! Schreibt uns gerne auch eine E-Mail. Das ist diskreter als ein Anruf“, weiß Maren Kötter von der AWO.

    Auch die Fachkräfte der „Ambulanten Erziehungshilfen“ der AWO, in Mönchengladbach und Dormagen, sind nach wie vor im Einsatz. „Für viele Kinder sind die Ausgangsbeschränkungen eine Katastrophe. Weil Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen für Kinder nicht systemrelevanter Berufsgruppen geschlossen sind, fallen Orte weg, an denen Gewalt und Missbrauch an Kindern entdeckt werden können“, sagt Simon Kölling, der Leiter der Ambulanten Erziehungshilfen der AWO. Er und sein Team betreut Familien, in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Mönchengladbach, die ganz intensive Unterstützung benötigen. „Wir haben die Hausbesuche zwar auf das Nötigste beschränkt, wir müssen aber trotzdem sicher gehen, dass es den Kindern gut geht und sie gut versorgt sind. Deshalb bieten wir den Kundinnen und Kunden an, gemeinsam spazieren zu gehen, mit Video zu telefonieren oder uns Fotos per Direktnachricht zu schicken.“

    Allgemein stellt Simon Kölling aber fest, dass viele Familien, die Erziehungshilfen durch die AWO bekommen, mehr Bedarf haben, sich auszutauschen. „Wir sind auf deren Wunsch nahezu täglich mit einigen Familien in Kontakt. Das zeigt uns, dass die Familien uns vertrauen. Wir helfen ihnen zum Beispiel den Tag zu strukturieren, damit nicht von morgens bis abends der Fernseher läuft.“

    Gut angenommen werden auch die „#wirbleibenzuhause-Tipps gegen Langeweile“, die die Fachkräfte aus den Kitas und „OGS“ gerade auf den Social-Media-Kanälen der AWO veröffentlichen, so Kölling weiter.

    Das kostenlose Krisentelefon der AWO hat die Telefonnummer 02166/399 67 300. Per E-Mail ist die AWO Sozialarbeiterin Maren Kötter unter mkoetter@awo.mg erreichbar.
    Die Erziehungsberatungsstelle ist montags bis donnerstags von 8:30 Uhr bis 17 Uhr besetzt. Freitags von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr.
    Bei unaufschiebbaren Notfällen stehen die AWO Kolleginnen und Kollegen auch außerhalb dieser Zeiten zur Verfügung.

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  • Polizist schenkt Flüchtling eine Klarinette

    Polizist schenkt Flüchtling eine Klarinette

    Mit einer Klarinette aus dem Keller von Polizeikommissar Lukas Brings machte Polizeihauptkommissar Heiko Lammertz am Donnerstag, 2. April, einen jungen irakischen Flüchtling überglücklich.

    Dem Flüchtling war in der Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Gelände des ehemaligen JHQ in Mönchengladbach sein eigenes Instrument bei einem Einbruch in seinen Spind gestohlen worden.

    Polizeihauptkommissar Heiko Lammertz und Polizeikommissar Yannik Klaps nahmen den Sachverhalt vor Ort auf. Ein Sozialarbeiter übersetzte. „Auch ohne eine Übersetzung war dem jungen Mann anzumerken, wie traurig er war. Über den Verlust des Instruments war er erschüttert“, erzählt Heiko Lammertz.
    Er erklärt: „Ich weiß aus den Erfahrungen in Krisen- und Kriegsgebieten wie wichtig in vielen Kulturen die Musik ist. Meist werden in den Texten und Gedichten zur Musik Gefühle, Erlebtes und Sehnsüchte verarbeitet. Die Musik ist oft das letzte Band zu der Familie in der Ferne.“

    Auch Kisra Said Hassan schreibt selber Lieder und Texte. Er beherrscht mehrere Instrumente. Unter anderem spielte er in seiner Heimat viel auf der arabischen Version der Klarinette. Nach seiner Flucht bekam er eine Klarinette. Mit ihr übte er viel, da das Blasinstrument etwas anders zu spielen ist, als die arabische Variante. Er sagte, er sei so traurig über den Verlust gewesen, dass er am selben Abend noch mit einem Freund aus dem Irak darüber sprechen musste.

    Da Heiko Lammertz und Yannik Klaps der 29-jährige Iraker sehr leid tat, fragten sie kurzerhand im Kollegenkreis und über die sozialen Netzwerke rum, ob jemand eine Klarinette abzugeben hat. Als Lukas Brings den Aufruf bei Facebook sah, fiel ihm die Klarinette seiner Ex-Freundin ein, die in seinem Keller Staub ansetzte. Kurzerhand rief er die Ex-Freundin an und schnell war klar: Die Klarinette ist woanders besser aufgehoben als in dem dunklen Kellerraum.

    Weder der Sozialarbeiter noch Kisra Said Hassan konnten es glauben, dass die Polizisten eine Klarinette organisiert hatten. Überglücklich nahm der 29-Jährige das Instrument gestern vor dem Polizeipräsidium an der Krefelder Straße entgegen.
    (km)

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  • Findelkind aus dem Sperrmüll ist genesen

    Findelkind aus dem Sperrmüll ist genesen

    Einst blind, dehydriert, abgemagert, lethargisch und mit Häutungsproblemen, ist die Echse heute kaum noch wiederzuerkennen.

    Mit zwei großen und wachen Augen blickt das Reptil aus seinem geräumigen Terrarium bei GEM-Mitarbeiter Tobias Göckler. Der Müllwerker hatte den hilflosen Gecko damals in einem Sperrmüllhaufen auf der Helenastraße in Rheindahlen entdeckt. Statt auf einem Müllfahrzeug landete Randall, wie Tobias Göckler das Findelkind in Anspielung auf einen Film-Gecko nennt, bei Reptilien-Experten aus Mönchengladbach. Dort wurde der Leopardgecko zwei Wochen lang liebevoll aufgepäppelt und fand schließlich ein neues Zuhause bei seinem Lebensretter.

    „Ein Auge konnten die Experten damals retten und hatten mir in Aussicht gestellt, dass sich das zweite Auge vielleicht auch irgendwann erholt. Und es hat geklappt“, freut sich Göckler.

    Randall ist im Vergleich zu den ersten Tagen wie ausgewechselt: wohlgenährt, munter und seine Haut ist geschmeidig und farbenfroh. „Ich muss ihn auch nicht mehr mit der Hand füttern. Das schafft er jetzt ganz allein“, berichtet der stolze Besitzer.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Mitarbeiter des Entsorgers Tiere zwischen Abfällen finden. Im Januar 2018 haben Mitarbeiter der GEM zwei Kaninchen an einem Papiercontainer aufgelesen. Ebenfalls an einem Papiercontainer entdeckten Mitarbeiter im Juli 2017 zehn Pythons. Auch diese Tiere hatte die GEM damals weitervermitteln können.

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  • Gülistan Yüksel, MdB: Das Sozialschutz-Paket – Zusammenstehen in der Krise

    Gülistan Yüksel, MdB:
    Das Sozialschutz-Paket – Zusammenstehen in der Krise

    Mit dem „Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2“ werden notwendige Mittel bereitgestellt, um unser Land sicher durch die Krise zu bringen.

    In dieser schwierigen Zeit stehen Bund, Länder und Kommunen, demokratische Parteien und Sozialpartner zusammen und packen gemeinsam an.

    „Mit dem Sozialschutz-Paket helfen wir denen, die von der Krise wirtschaftlich und sozial besonders betroffen sind. Wir werden alles tun, um unsere Arbeitsplätze und Unternehmen in Deutschland und in Mönchengladbach zu schützen“, teilt die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel mit. „Gerade Menschen mit geringem Einkommen, Selbständige und Kleinunternehmer trifft die aktuelle Corona-Krise besonders hart. Daher werden wir die Zugänge zu unseren sozialen Sicherungssystemen und zum Kinderzuschlag erleichtern“.

    Bestimmte Branchen und Berufe wie z.B. das Gesundheitswesen und die Landwirtschaft sind in der momentanen Krise für das öffentliche Leben, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen besonders wichtig. Bezieherinnen und Beziehern von Kurzarbeitergeld soll ermöglicht werden, in ihrer arbeitsfreien Zeit und auf freiwilliger Basis in diesen Branchen vorübergehend zu arbeiten, ohne dass das erzielte Einkommen auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird. Auch bei der Rente soll es mehr Hinzuverdienstmöglichkeiten geben.

    Besonders wichtig ist, dass soziale Dienstleiter finanziell abgesichert und zu aktiven Partnern in der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise gemacht werden.  Yüksel betont: „Deutschland hat den großen Vorteil, dass seine Sozialsysteme zu den leistungsfähigsten der Welt gehören. Wir wollen allen, die durch die Krise in Not geraten, so schnell, einfach und unbürokratisch wie möglich helfen. Das Sozialschutz-Paket soll den Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass sie sich in der derzeitigen Ausnahmesituation auf ihren Sozialstaat verlassen können“.  

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  • Dr Günter Krings, MdB, zur Bewältigung der Corona-Pandemie und die staatliche Unterstützung für die Wirtschaft

    Dr Günter Krings, MdB, zur Bewältigung der Corona-Pandemie und die staatliche Unterstützung für die Wirtschaft

    Die COVID19-Pandemie hat uns alle fest im Griff – mit weitreichenden gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen.

    Das rasante Tempo, mit dem der Coronavirus sich ausbreitet, hat jeden von uns dazu gezwungen, seinen Alltag in einschneidender Weise zu verändern. Das merken wir im engsten Familienkreis, wenn zum Beispiel die Großeltern nicht mehr besucht werden können, aber auch bei der Arbeit, beim Einkaufen und wenn Gottesdienstbesuche und kulturelle Unternehmungen nicht möglich sind. Das alles ist äußerst schmerzlich, aber auch notwendig!

    Die Bewältigung der Corona-Krise bedeutet für Bund und Länder einen historischen Kraftakt. Das gilt nicht nur für unseren Alltag, sondern ebenso für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Deshalb haben wir in dieser Woche den größten Schutzschirm in der deutschen Geschichte aufgespannt: Es geht um den Gesundheitsschutz, den Schutz der Wirtschaft, der Unternehmen und der Arbeitsplätze. Wir müssen in dieser außergewöhnlichen Zeit alles dafür tun, um den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu bewahren. Nie zuvor, auch nicht während der Finanzkrise von 2008 bis 2010 und der Eurokrise ab 2010, hat der deutsche Staat ein so hohes Volumen an Liquiditätshilfen, Krediten und Garantien bereit gestellt wie in der aktuellen Corona-Krise. Das Ergebnis ist das wohl umfassendste Hilfs- und Schutzprogramm in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die weitreichenden Beschlüsse dieser Sitzungswoche zeigen: Der Staat ist handlungsfähig und unternimmt finanziell alles, um die Bevölkerung, Unternehmen und Beschäftigte zu schützen. Unser Ziel ist es, Menschenleben zu schützen, das Gesundheitswesen handlungsfähig zu halten, die Grundversorgung mit allen lebensnotwendigen Gütern zu sichern und zugleich den volkswirtschaftlichen Schaden zu begrenzen.

    Dafür haben wir in dieser Woche eine Vielzahl an zielgerichteten Sofortmaßnahmen verabschiedet, die zum einen die medizinische Versorgung der Menschen als oberste Priorität weiterhin sicherstellen, gleichzeitig aber auch die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft möglichst gering halten. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung ist ein geschlossenes, schnelles und konsequentes Handeln das Gebot der Stunde. Das zentrale wirtschaftspolitische Ziel der Bundesregierung ist es, die wirtschaftliche Substanz, die erfolgreiche Vielfalt an kleinen und großen Unternehmen in Deutschland zu erhalten und dauerhafte Schäden an den wirtschaftlichen Strukturen abzuwehren. Wir helfen mit umfassenden Maßnahmen der gesamten Wirtschaft von klein bis groß und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit dieser Extremsituation umzugehen. Insbesondere tun wir alles, um zu verhindern, dass eigentlich gesunde Unternehmen in der aktuellen Krisenlage aufgeben müssen und zukunftsfähige Arbeitsplätze verloren gehen. Gleichzeitig haben all jene, die von der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zur Verlangsamung der weiteren Ausbreitung besonders hart betroffen sind, unser aller Solidarität verdient.

    Gerne möchte ich Ihnen einen umfassenden Überblick über die Maßnahmen geben. In dem anhängenden pdf-Dokument finden Sie eine thematisch sortierte Übersicht über die einzelnen Maßnahmen, die von der Bundesregierung, aber auch vom Land Nordrhein-Westfalen in dieser Woche beschlossen wurden. Die entsprechenden Links zu Formularen und Ansprechpartnern helfen zusätzlich, schnell und zielgerichtet dort Hilfe zu bekommen, wo sie für Sie bereitsteht.

    Herzliche Grüße – und passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf!
    Ihr Günter Krings

     

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  • Ein anderer Gedanke

    Ein anderer Gedanke

    Viele Menschen nutzen ihre gewonnene Zeit und den Sonnenschein, ihre Gärten aus dem winterlichen Grau zu holen.

    Aus dem  Winterschlaf erwachen jetzt auch stachelige Gesellen.
    Igel verlassen ihre Nester. Wir können sie finden unter Sträuchern, Stauden, hohen Gräsern.
    Es wäre hilfreich, wenn jeder, der jetzt einen Trimmer oder/und eine Tellersense in die Hand nimmt, genau diese Stellen vor Beginn der Arbeit kontrolliert.
    Die Mühe ist gering und erspart den kleinen Gesellen grausame Verletzungen. Sie werden skalpiert, Beinchen amputiert.
    Ein Igel der ein Vorderbein verliert, geht jämmerlich ein. Wird er skalpiert, hat er eine geringe Chance, wenn er zufällig schnell gefunden und in eine Igelstation gebracht wird, ansonsten verendet er qualvoll.

    Liebe Gartenbesitzer, bitte vor dem Starten, kurz warten und nachschauen.

    Igel haben die Dinos überlebt, da sollte er uns Menschen auch überstehen. Oder? DANKE

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  • Handdesinfektionsmittel von Caramba werden nach Vorgaben der WHO produziert

    Handdesinfektionsmittel von Caramba werden nach Vorgaben der WHO produziert

    Der Chemie-Spezialist Caramba hat seine Produktion umgestellt.

    Nach Flächendesinfektionsmitteln kann das Duisburger Unternehmen nun auch kurzfristig Lösungen für die dringend benötigte Handdesinfektion bereitstellen.
    Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) sind die Hände die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Auch das Coronavirus wird u. a. über die Hände übertragen. Durch eine sorgfältige Desinfektion der Hände schützen sich Menschen und unterbrechen Ansteckungsketten.

    Ob in der Werkstatt, im Büro oder unterwegs, die Desinfektionsmittel WHO Ethanol und WHO IPA bieten einen sicheren Schutz am Arbeitsplatz. Beide Produkte sind gemäß BAuA AllgVg vom 13.03.2020 herge-stellt und nur für berufsmäßige Anwender zugelassen. Betriebe sorgen so für einen zusätzlichen Schutz, der dazu beiträgt, die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen und so die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.

    Beide Reiniger werden in Deutschland produziert und sind deshalb verfügbar und sofort lieferbar.
    Allerdings nicht für den Endverbraucher.
    Die Caramba Profi-Produkte, zu denen die WHO Ethanol und WHO IPA Produkte gehören, sind für den professionellen Anwender in Gewerbe und Industrie bestimmt und werden im Direktvertrieb oder über den Fachhandel vermarktet.
    Bestellungen können über bestellung@caramba.de eingereicht werden.
    Weitere Informationen zu dem Reinigungsportfolio von Caramba
    https://www.caramba.eu/

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  • Der Schutzschirm ist aufgespannt

    Der Schutzschirm ist aufgespannt

    Der Bundestag hat gestern den Schutzschirm für Krankenhäuser, Ärzte und Pflege beschlossen.

    Sie tragen die Hauptlast in der Krise und können sich darauf verlassen, dass der Schutzschirm sie durch die Krise trägt.
    „Bundesregierung und Parlament haben im Kampf gegen das Coronavirus schnell und entschlossen gehandelt. Mit dem heute im Eilverfahren verabschiedeten Gesetz sorgen wir dafür, dass den Krankenhäusern zusätzliche Mittel für die Beschaffung von Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt werden“, so die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    Außerdem erhalten die Krankenhäuser für jedes zusätzliche Intensivbett mit Beatmungsgerät 50.000 Euro. Krankenhäuser, die Operationen verschieben, um Betten für Corona-Fälle frei zu machen, erhalten dafür einen finanziellen Ausgleich aus dem Bundeshaushalt. Damit die Krankenhäuser alles tun können, um die Pflegekräfte bei der Behandlung von Infektionsfällen zu unterstützen und zu entlasten, bekommen sie ebenfalls zusätzliche Mittel.
    Auch Rehabilitationskliniken können in der Krise bei der Versorgung von Coronafällen mithelfen und erhalten die notwendige Unterstützung. Für leerstehende Betten bekommen sie einen Ausgleich.

    „Insgesamt rechnen wir mit rund 10 Mrd. Euro an zusätzlichen Mitteln und Entlastungen für die Krankenhäuser. Ärzten und Psychotherapeuten werden drohende Einnahmeausfälle erstattet, wenn ihre Patientenzahlen zurückgehen. Die Pflegekräfte entlasten wir von Begutachtungen, Qualitätsprüfungen und Beratungseinsätzen, um die Infektionsgefahr zu verringern. Pflegeeinrichtungen geben wir die Sicherheit, durch die Epidemie bedingte finanzielle Mehrausgaben oder Mindereinnahmen über die Pflegeversicherung erstattet zu bekommen“, so Yüksel.

    „Wir werden genau verfolgen, wie sich die Gesetze auswirken und werden bei Bedarf mit weiteren Maßnahmen nachsteuern. Heute gilt es, herzlichen Dank zu sagen an all die Beschäftigten, die durch ihren unermüdlichen Einsatz unsere Versorgung aufrechterhalten“, so Yüksel abschließend.

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  • Die Antwort der Europäischen Grünen auf COVID-19-Krise

    Die Antwort der Europäischen Grünen auf COVID-19-Krise

    Hier ist die gemeinsame Antwort der Grünen auf die Corona-Krise der Parteien in der Europäischen Grünen Partei und die Grüne Europafraktion.

    Gemeinsam fordern wir mehr Zusammenarbeit in Europa und Solidarität im Angesicht der Pandemie, die alle Menschen gleichermaßen betrifft.
    In deutlichen Worten kritisieren wir die nationale Egoismen beim Umgang mit der Krise und einen Mangel an Solidarität in Europa.
    Es ist bitter, wie sich etwa innerhalb der Eurozone die gleichen Spaltungen wiederholen wie vor der Krise.
    Statt in der Krise zusammen zu stehen, verweigern Mitgliedsstaaten wie Deutschland, die Niederlande u.a. z.B. eine Absicherung Italiens und Spaniens über gemeinsame Anleihen.
    Statt die Flüchtlinge aus der Enge der Lager von den griechischen Inseln zu evakuieren, schließen viele Staaten die Grenzen.
    Die Krise darf nicht für den Abbau von Rechtsstaatlichkeit instrumentalisiert werden.
    Nur gemeinsam und mit vereinter europäischer Kraft und Solidarität werden wir die Krise lösen. 

    Quelle: Pressemitteilung

    Die kpl. Erklärung hier

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  • MG-Marketinggesellschaft unterstützt Abhol- und Lieferservice der/des lokalen Gastronomie und Einzelhandels

    MG-Marketinggesellschaft unterstützt Abhol- und Lieferservice der/des lokalen Gastronomie und Einzelhandels

    Die derzeit notwendigen Beschränkungen im öffentlichen Leben zur Eindämmung des Corona-Virus bereiten unserer der lokalen Gastronomie- und Einzelhandelslandschaft in Mönchengladbach große Probleme.

    Um in dieser Situation dennoch das Geschäft aufrechtzuerhalten erweitern gerade einige Restaurants ihr Angebot mit einem Abhol- oder
    Lieferservice.
    Auch Einzelhandelsgeschäfte, die aufgrund der aktuellen öffentlichen Verordnung ihre Türen schließen müssen, können dennoch ihre Ware versenden oder haben ein Onlineangebot.
    Diese erweiterten Service-Angebote möchten wir gerne tatkräftig unterstützen und zentral auf unserem Portal DeinMG.de veröffentlichen.

    Alle Restaurants, die für ihre Speisen einen Abhol- oder Lieferservice anbieten und alle Einzelhandelsgeschäfte, die aufgrund der aktuellen öffentlichen Verordnung ihre Türen schließen müssen, ihre Ware aber versenden können oder ein Onlineangebot haben können sich mit Infos und (wenn möglich) Logo oder Foto per Mail an foodspots@deinmg.de
    oder shopping@deinmg.de dort listen lassen.

    Die technische Umsetzung auf DeinMG.de für eine Onlineübersicht von Händler und Gastronomen ist schon in Arbeit.

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