Autor: Redaktion

  • Tiergarten in Odenkirchen ist wieder geöffnet

    Tiergarten in Odenkirchen ist wieder geöffnet

    Ab sofort ist der Tiergarten Mönchengladbach wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

    Die Tierhäuser bleiben vorerst geschlossen ebenso wie die Cafeteria. Die Besucher können Süßigkeiten und Getränke am Kiosk zum Mitnehmen kaufen. Die maximale Anzahl an Besuchern, die sich gleichzeitig im Zoo aufhalten dürfen, beträgt 400. Auch im Tiergarten gilt ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen.

    Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst bittet darum, Hygieneregeln wie gründliches Händewaschen sowie die bekannte Nies- und Husten-Etikette einzuhalten und möglichst eine Schutzmaske zu tragen. „Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen, dass sie sich auch im nahen Umfeld und in der möglichen Warteschlange an die Regeln halten. Wir haben es gemeinsam in der Hand, dass unser Tiergarten auch in der nächsten Zeit weiterhin geöffnet bleiben kann“, so Ernst. Hinweise, Beschilderung und eine besondere Wegeführung helfen bei der Einhaltung dieser wichtigen Regeln.

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  • Spielplätze öffnen am Donnerstag (7. Mai)

    Spielplätze öffnen am Donnerstag (7. Mai)

    Ausgenommen sind die Bolzplätze und Skateranlagen, die als Sportstätten noch nicht öffnen dürfen.

    Es handelt sich um alle 226 Spielplätze in Mönchengladbach.

    Die heute in Kraft getretene geänderte Coronaschutz-Verordnung stellt es den Kommunen frei, die Spielplätze ab Donnerstag wieder zu öffnen, die seit fast einem Monat geschlossen waren. Gleichzeitig hatte das Land festgelegt, dass jeglicher Sportbetrieb auf öffentlichen und privaten Sportstätten für die Allgemeinheit weiterhin untersagt bleibt. Deshalb bleiben auch in MG die städtischen Sportanlagen sowie die Turn- und Sporthallen zunächst bis einschließlich 10. Mai geschlossen.

    Auf den Spielplätzen gilt die Regel, dass Begleitpersonen einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten müssen. Für eine entsprechende Beschilderung der Plätze wird mags in den nächsten Tagen sorgen.

    Die Stadtverwaltung appelliert an die Nutzerinnen und Nutzer, sich an die Abstandsregeln zu halten. Jugendamt und Ordnungsamt organisieren zudem einen Spielplatzbegleitdienst, der die stark besuchten Spielplätze auch an den Wochenenden aufsucht und auf die Einhaltung der Regeln achtet. Flächendeckende Kontrollen wird es wegen der Vielzahl der Plätze jedoch nicht geben können.

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  • NEW: „Busse müssen beim Überholen von Radfahrern mindestens 1,5 Meter Abstand einhalten“

    NEW: „Busse müssen beim Überholen von Radfahrern mindestens 1,5 Meter Abstand einhalten“

    Die neue Straßenverkehrsordnung (StVO), die am vergangenen Dienstag in Kraft getreten ist, sieht einen besonderen Schutz für Radfahrer im Straßenverkehr vor.

    Hintergrund ist, dass Fahrradfahrer häufig gefährlich leben.
    Aus diesem Grund sieht die neue StVO einige grundlegende Änderungen vor, die das Fahren im Straßenverkehr sicherer machen sollen. Eine wesentliche Änderung der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung ist, dass der Gesetzgeber aus einem „ausreichenden Seitenabstand“ eine klar definierte Abstandsgröße erlassen hat:

    Sämtliche Fahrzeuge, die einen Radfahrer, E-Tretroller oder Fußgänger überholen, müssen innerorts mindestens 1,5 Meter halten. Außerhalb geschlossener Ortschaften sind sogar zwei Meter vorgeschrieben.

    Dies gilt natürlich auch für die Busse der NEW.
    Alle 254 Busse erhalten aktuell einen entsprechenden Aufkleber. Die Kennzeichnung sämtlicher Busse ist spätestens Mitte Mai abgeschlossen.

    „Um die neuen Gesetze im Straßenverkehr einhalten zu können, appellieren wir an alle Autofahrer, den Busse den entsprechenden Platz beim Überholvorgang einzuräumen. Gibt es keinen Platz zum Überholen, müssen die Busse dem Radfahrer langsam folgen“, so Wolfgang Opdenbusch, Geschäftsführer der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach und Viersen.

    Der Schutz der Radfahrer macht Sinn. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben in 2018 445 Fahrradfahrer bei Unfällen.
    Ein Jahr vorher waren es erst 382.

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  • Nazis beschmieren AWO Begegnungsstätte Volksgarten

    Nazis beschmieren AWO Begegnungsstätte Volksgarten

    Auf den Fensterscheiben der Begegnungsstätte auf der Neusserstraße sind am Donnerstag Aufkleber entdeckt worden, mit denen rechtes Gedankengut verbreitet werden soll.

    Der Leiter der AWO Begegnungsstätte, Thomas Zimberg, hat Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach erstattet.

    Es handelt sich um insgesamt drei Aufkleber mit Parolen, die als rechtsgerichtet eingestuft werden können. Ein Aufkleber zeigt das Logo und den Namen einer Gruppe, deren Sitz offenbar in Mönchengladbach ist.

    „Wir haben den Namen bei Google eingegeben und sind sofort auf die Facebook Seite einer Gruppierung mit gleichem Namen und Symbol gestoßen. Dass die Inhalte, die dort verbreitet – nicht entfernt werden, ist
    mir schleierhaft. Aus dem Grund haben wir die Seite gleich den Betreibern des sozialen Netzwerks gemeldet. Es handelt sich dabei eindeutig um rechte, menschenverachtende Ideologien, die öffentlich geteilt werden.

    Ähnlich sind auch die Aufkleber, die an unsere Begegnungsstätte angebracht worden sind. Widerwärtig. Wir positionieren uns seit jeher
    gegen jede Form von Rassismus und Rechtsextremismus und verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste“, sagt AWO Vorstand Uwe Bohlen.

    Der Leiter der Begegnungsstätte Volksgarten, Thomas Zimberg, hatte die Aufkleber am Donnerstag entdeckt, Fotos gemacht und die mutmaßlich politisch motivierte Tat, aufgrund der Corona Restriktionen, online, bei der Polizei zur Anzeige gebracht. „Die Polizei hatte sich aber schon kurz nach dem Absenden der Anzeige gemeldet und die Ermittlungen aufgenommen.

    Die Kripo hat sich unter anderem die Facebook Seite der Gruppierung
    angeschaut. Ich kann nur hoffen, dass die mutmaßlichen Täter gefunden – und für die Sachbeschädigung zur Rechenschaft gezogen werden. Unsere Begegnungsstätte Volksgarten ist seit ihrer Eröffnung, vor mehr als 20 Jahren, ein offenes Haus im Quartier. Zu unseren Gästen zählen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Ich möchte, dass sie sich nach wie vor bei uns willkommen fühlen. Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei diesem Thema sehr aktiv und sensibel“, so Zimberg.

    Dass mit den Parolen auf den Aufklebern Teile des AWO-Claims „wir sind bunt“ verunglimpft werden, lässt darauf schließen, dass sich die mutmaßlichen Täter gezielt eine AWO Einrichtung für ihre Sachbeschädigung ausgesucht haben. Auch der Tag vor dem 1. Mai, dem Feiertag der Arbeiterbewegung, ist vermutlich absichtlich für die Provokation der Gruppierung ausgewählt worden.

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  • Wasser für den Bunten Garten.

    Wasser für den Bunten Garten.

    Der vergangene April war einer der regenärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

    In Verbindung mit den vergangenen beiden regenarmen Jahren zeigen sich nun bereits im Frühjahr bedenkliche Auswirkungen und lassen für das zu erwartende weitere trockene Jahr für den Bunten Garten als viel genutzter Naherholungsbereich schlimme Folgen befürchten.

    Der Vorstand des Fördervereins „Netzwerk Bunter Garten e.V.“ hat deswegen nach Absprache mit der Leitung und dem im Bunten Garten eingesetzten Personal mags Grünunterhaltung seine Mitglieder in dieser Situation zur Unterstützung aufgerufen.

    Absicht soll dabei nicht nur sein, die Bepflanzung des Bunten Gartens mit Wasser zu versorgen, sondern auch das Personal Grünunterhaltung davon zu entlasten, um es für seine anderen gärtnerischen Aufgaben freizuhalten.

    Und vergangenen Mittwoch war es dann soweit. Neben vielfachen lobenden Zuschriften hatten sich 16 „Netzwerker“ spontan bereit erklärt, sich für den Bunten Garten auch handwerklich zu engagieren.

    Jochen Potz, 2. Vorsitzender und Initiator der Aktion, begrüßte um 10 Uhr die Mitglieder an der Vogelvoliere. Jan Biehl, Leiter mags Grünunterhaltung, schloss sich an und dankte im Namen von mags. Personal Grünunterhaltung teilte die „Netzwerker“ in Gruppen auf und führte zu den vorbereiteten Einsatzorten. Dieser personelle Aufwand war lediglich für die erste Einweisung vorgesehen und wird zukünftig nicht mehr erforderlich sein.

    Und in den folgenden zwei bis drei Stunden konnten Besucher und Spaziergänger im Bunten Garten an allen Ecken und Enden seltsam wirkende Zivilisten beobachten, die sich durch Gebüsch und Unterholz kämpften, um auch dort mit langen Wasserschläuchen für ausreichende Bewässerung zu sorgen.

    „Die lobenden Reaktionen und die spontane Einsatzbereitschaft waren höchst erfreulich“ stellt Potz fest. Deutlich wurde auch, dass dieser Einsatz keine Eintagsfliege sein soll, sondern dass wir darauf eingestellt sind, ihn bei dem wiederum zu erwartenden trockenen Sommer bis in den Herbst wöchentlich mit bis zu 50 Arbeitsstunden fortzuführen.

    Gerne können die „Netzwerker“ auch unterstützt werden durch Mitgliedschaft und Spenden. Informationen hierzu und über den Bunten Garten insgesamt sind zu finden auf unserer Homepage unter www.buntergarten.de

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  • Covid-19: Sollen deshalb die Ratsmitglieder nicht mehr entscheiden?

    Covid-19: Sollen deshalb die Ratsmitglieder nicht mehr entscheiden?

    Im Hinblick auf die für den 17. Juni geplante Ratssitzung hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners die Mitglieder des Rates angeschrieben.

    In dem Schreiben informiert er über die Möglichkeit, die anstehenden Ratsentscheidungen auf den Hauptausschuss zu delegieren und bittet sie um ihre Meinung zu dem Thema.
    Die aktuelle Rechtslage erlaubt es, dass bei Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Rates der Hauptausschuss abschließend – also anstelle des Rates entscheidet.
    So geschehen bereits in einer Sitzung des Hauptausschusses am 22. April im Haus Erholung. Grund waren Dringlichkeitsentscheidungen, die keinen Aufschub zuließen.

    Der Rat der Nachbarstadt Korschenbroich zum Beispiel hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

    „Mit Blick auf die Größe des Rates der Stadt Mönchengladbach und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass dem Rat zahlreiche Mitglieder angehören, die schon aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe gezählt werden, sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Sollte die erforderliche Zustimmungsquote von zwei Dritteln nicht erreicht werden, werde ich für den 17. Juni zu einer Ratssitzung einladen. In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass Sitzungen politischer Gremien ausdrücklich vom derzeit geltenden Veranstaltungsverbot ausgenommen sind“, so OB Hans Wilhelm Reiners.

    Hintergrund:

    Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Erlass vom 24. April 2020 Hinweise zu kommunalverfassungsrechtlichen Fragestellungen zu aktuellen Verfahren und Vorgehensweisen im Zeitraum der Ausbreitung von COVID-19 gegeben. Diese Hinweise befassen sich auch mit der Ausgestaltung von Sitzungen kommunaler Gremien.

    In diesem Zusammenhang verweist der Erlass auf folgende Änderung in § 60 Absatz 1 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen vom 15.04.2020 (Auszug): „Der Hauptausschuss entscheidet in Angelegenheiten, die der Beschlussfassung des Rates unterliegen, falls eine Einberufung des Rates nicht rechtzeitig möglich ist. Dasselbe gilt, wenn und solange nach § 11 IfSBG-NRW eine epidemische Lage von landesweiter Tragweite festgestellt ist und wenn zwei Drittel der Mitglieder des Rates einer Delegierung an den Hauptausschuss zugestimmt haben.“

    Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat am 14. April 2020 eine solche epidemische Lage von landesweiter Tragweite für eine Dauer von zwei Monaten festgestellt.

    Im Erlass wird klargestellt, dass die Entscheidungen des Hauptausschusses, die er für den Rat trifft, im Nachgang nicht einer Genehmigung des Rates bedürfen.

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  • Michael Grosse stellt sein neues Programm vor

    Michael Grosse stellt sein neues Programm vor

    Er möchte ein positives, optimistisches Zeichen setzen.

    Deshalb hat er in dieser Zeit voller Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, in der die Theater noch nicht wissen, wie und ob sie ihre Pläne werden umsetzen können, das neue Programm für die Spielzeit 2020/21 vorgestellt.

    Trotz allem. Und das ist gut so. Denn unabhängig davon, wann die Vorhaben des Gemeinschaftstheaters in welcher Form realisiert werden können: dahinter stecken Konzepte und künstlerische Überlegungen, die es zu präsentieren lohnt, weil sie, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, die Identität des Theaters ausmachen. Schließlich ist der Spielplan 2020/21 eine Fortführung von thematischen Linien und einer bestimmten Handschrift, die sich seit der Intendanz Michael Grosses herausgebildet hat.

    „Vielleicht ist das auch unser Spielplan für 2021/22, das kann man nicht sagen“, schickt der Intendant gleich vorweg, hält aber an „einer besonderen Form der Spielplan-Treue“ fest. „Die Stücke werden so kommen“, ist er sicher.

    Von der Politik hätte sich Michael Grosse mehr erhofft: „Wir sind traurig darüber, dass wir bei all den Lockerungsszenarien aus politischer Sicht keine Rolle spielen.“ Hausintern werde intensiv an (Hygiene)-Konzepten gearbeitet, die einen – wenn auch eingeschränkten und veränderten – Spielbetrieb ermöglichen könnten.

    Einige Änderungen für den Spielplan 2020/21 sind schon jetzt sicher, bedingt durch das Aussetzen der Vorstellungen und Proben seit Mitte März. So wird die Spielzeit im Theater Krefeld am 12. September nicht mit der Oper „Die Regimentstochter“ von Gaetano Donizetti eröffnet,  sondern  mit  der  Oper  „Rusalka“  von  Antonín  Dvořák  in  der  Regie  von  Ansgar Weigner – die Produktion war noch kurz vor dem Einstellen des Vorstellungsbetriebes am 15. März  als  Geisterpremiere  ohne  Publikum  live  über  den  YouTube-Kanal  des  Theaters gestreamt worden.

    Mit  zwei  Neuproduktionen  reagiert  das  Musiktheater  unter  der  Leitung  von  Andreas Wendholz auf die Corona-Thematik: Ulrich Proschka, der für das Gemeinschaftstheater bereits eine Revue zum Brexit entwickelt hatte, schreibt aktuell an einer „Musikrevue aus Corona-Zeiten“ unter dem Arbeitstitel „Alles maskiert“, die sich augenzwinkernd unter anderem mit der Frage beschäftigt, warum die Deutschen Toilettenpapier, die Franzosen Rotwein und die Amerikaner Waffen horten, um sich für die Krise zu wappnen. (Premiere ist am 21. Februar im Theater Krefeld als On-Stage-Produktion.) Regisseur Kobie van Rensburg wird sich in einem Opernpasticcio unter dem Arbeitstitel „The Plague – Die Seuche“ aus einem anderen Blickwinkel dem Thema Corona-Krise nähern und nutzt als literarische Grundlage Daniel Defoes Chronik „Die Pest zu London“.

    In Mönchengladbach setzt das Schauspiel mit dem Musical „Cabaret“ von Joe Masteroff am 29. August den Startpunkt für die neue Saison. Schauspieldirektor Matthias Gehrt freut sich, dass er die musikalisch anspruchsvolle Rolle der Sally Bowles mit Jannike Schubert aus seinem Ensemble besetzen kann. Ein weiterer Höhepunkt im Programm des Schauspiels ist das Stück „Vögel“ des kanadischen Autors libanesischer Herkunft Wajdi Mouawad, das eine Familiengeschichte über mehrere Generationen spannt – ein Stück über Identitäten, Kulturen und den Konflikt Israel/Palästina.

    Als erste Ballettpremiere der neuen Saison kommt am 5. September Robert Norths „Beethoven!“ auf die Gladbacher Bühne.
    Der Ballettdirektor und Chefchoreograf des Gemeinschaftstheaters lässt den berühmten Komponisten gleich in drei Versionen auftreten: als Tänzer, Schauspieler und Musiker – und beleuchtet durch diesen Kunstgriff gleich mehrere Facetten von Beethovens Persönlichkeit.
    Mit dem neuen Ballettabend „Mata Hari“ widmet North sich einer weiteren schillernden historischen Persönlichkeit voller Widersprüche und Geheimnisse. Premiere ist im Februar im Theater Mönchengladbach.

    Für die Gestaltung des Spielzeithefts hat das Theater Krefeld und Mönchengladbach zum ersten Mal eine Agentur ins Boot geholt: das junge Kreativteam Montagmorgens aus Krefeld. Entstanden ist ein frisches Layout, das mit den kontrastreichen, ausdrucksstarken Fotos von Simon Erath die Persönlichkeiten der Künstlerinnen und Künstler in den Mittelpunkt rückt.

    Bisher bekannte Spielplanänderungen sind nur in der online-Version des Heftes markiert, das auf der Startseite der Theater-Homepage www.theater-kr-mg.de eingesehen und runtergeladen werden kann.

    Der Vorverkauf für 2020/21 kann nicht, wie gewohnt, Anfang Mai starten, sondern muss verschoben werden.

    Der Vorstellungsbetrieb ist weiterhin bis zunächst einschließlich 17. Mai 2020 eingestellt.
    Informationen über Tickets und Abonnements erteilt die Theaterkasse unter 02151/805-125, 02166/6151-100 und
    theaterkasse-kr@theater-kr-mg.de.

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  • Von Schloss zu Schloss: Mönchengladbacher Parks entlang der Niers

    Von Schloss zu Schloss: Mönchengladbacher Parks entlang der Niers

    Von den fast zwei Dutzend Mönchengladbacher Parks interessieren uns heute vier. Wir, das sind Kollegin Silvana Brangenberg, die Fotoredakteurin dieser Story ist, und ich. Die vier Parks liegen alle an der Niers, haben alle zusätzliche Wasserelemente und hatten alle einmal Wassermühlen. Praktisch: Alle vier Parks kann man prima nacheinander auf einer beinahe geraden, neun Kilometer kurzen Nord-Süd-Route besuchen.

    Wir starten mit dem Schlosspark Rheydt, schauen uns dann den Bresgespark in Giesenkirchen sowie den Beller Park in Odenkirchen an, bevor wir unsere Tour im Wickrather Schlosspark beenden. Der Schlosspark liegt übrigens nur sechs Kilometer von Mönchengladbachs südlichstem Stadtteil Wanlo entfernt, dort, wo die Niers auf einem Golfplatz entspringt. Ihr seht, unsere Route führt uns gegen den Strom – auch das muss manchmal einfach sein. 😊

    Schlosspark Rheydt

    Der Schlosspark Rheydt ist eigentlich gar kein Park. Ein Spaziergang dort sorgt aber für so viel zusätzliche Lebensqualität, dass wir ihn trotzdem zu unserer Parkfamilie zählen. Die Außenanlagen wurden im 18. und 19. Jahrhundert zum Landschaftsgarten umgestaltet und dann von 1994 bis 1997 überarbeitet. Unmittelbar an die Anlagen schließt sich der Bungtwald an. Eine wunderschöne Lindenallee dient als Verbindung zwischen Schloss und Volksgarten.Weiden säumen die Wassergrabenbrücke, über die man ins Schloss gelangt. Die Eichenallee um den Wassergraben sorgt für Ruhe und Harmonie. Ein Eisvogelpaar zieht in einem gut versteckten Nest am Graben seine Jungen auf – ein Zeichen intakter Natur.

    Das Wasserschloss Rheydt ist die einzige komplett erhaltene Renaissance-Anlage am Niederrhein. Seine Ursprünge datieren bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die heutige Anlage wurde im 16. Jahrhundert unter Otto von Bylandt nach Plänen von Maximilian Pasqualini erbaut: Das Wassergrabensystem mit Wall, die unterirdischen Kasematten auf fünfeckigem Grundriss sowie die vorgelagerte Torburg und Vorburg sind erhalten geblieben. Herrenhaus und Vorburg dienen als Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Die angrenzende Schlossmühle Rheydt war eine Wassermühle, an die sich 1865 eine Weberei anschloss. Die Gebäude wurden 1998 von der Stadt Mönchengladbach gekauft und zu Wohnungen und Ateliers umgebaut. Das Ensemble steht seit dem Jahr 2000 unter Denkmalschutz.

    Über die Ritterstraße, Heppendorfstraße und Geneickener Straße fahren wir nach Giesenkirchen zum Bresgespark.

    Bresgespark

    Der 49.556 Quadratmeter große Bresgespark, der auch Zoppenbroicher Park genannt wird, weil er an der gleichnamigen Straße einen Eingang besitzt, ist in den Augen vieler Mönchengladbacher einer der schönsten Verweilplätze an der Niers. Das Gelände mitsamt Wassermühle gehörte einst der Textilunternehmerfamilie Bresges; seit 1972 ist es ein öffentlicher Park. Neben verschiedenen Wasservogelarten und Fischen tuckern oft Modellboote auf den Teichen, die von Pappeln und Weiden gesäumt sind. Die Teiche sind über eine Brücke und eine Landzunge miteinander verbunden.

    m vergangenen Jahr hat mags umfangreiche Sanierungsarbeiten in dem beliebten Park durchgeführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 3000 Quadratmeter wassergebundene Wege wurden erneuert. Es wurden hunderte Stauden gepflanzt. Die neuen Sitzgruppen und Mülleimer laden zum Verweilen ein; eine Gruppe ist sogar barrierefrei. Sämtliche verbauten und versteckten Winkel wurden entfernt – der Park wirkt seitdem aufgeräumt, sauber und einladend.

    „Alles ist offen und einsehbar gestaltet – es gibt seit 2019 im Bresgespark keine Angsträume mehr.“

    Jan Biehl, Leiter mags-Grünunterhaltung

    Angrenzend an den Bresgespark spazieren wir auch ein wenig durch den 360.000 Quadratmeter großen Wald. Die Niers wird hier in absehbarer Zeit auf einer Länge von 1,1 Kilometern renaturiert – herauskommen soll nach Angaben des zuständigen Niersverbands ein natürliches Habitat für seltene Tiere und Pflanzen. Darauf freuen wir uns schon jetzt!

    Weiter geht’s für uns über die Dohrer Straße, Am Torfbend, Bruchstraße und Duvenstraße zum Beller Park in Odenkirchen.

    Beller Park

    Auch bekannt als Beller-Mühle-Park, ist der Beller Park ein Naherholungsgebiet, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Wasser – nicht nur die Niers mit ihrem halben Dutzend Brücken, sondern auch in Form eines großzügigen Teichs – ist das große Thema des Beller Parks. Inmitten des Teichs ist eine komplett naturbelassene Insel Biotop für viele Wasservögel. Weiden rahmen den Teich ein.

    Wasser war schon immer wichtig im 173.022 Quadratmeter großen Beller Park. Die dortige Wassermühle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. 1927 war in ihrem Weiher von der Stadt Odenkirchen tatsächlich ein Schwimmbad angelegt worden. Es wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen, bis zu 9000 Badegäste zählte das Schwimmbad in der jährlichen Hochsaison. Gartenarchitekt Ernst Nath gestaltete den Beller Park.

    2019 hat mags die Oase im Niersgrünzug aufwendig umgestaltet. Die Ausbildungskolonne der Grünunterhaltung erneuerte rundum Mobiliar, Bankplätze und Wege.

    „Wir haben die Plätze neu plattiert sowie neue Bänke, Tische und Mülleimer aufgestellt.“

    Simon Webers, Meister der mags-Grünunterhaltung und Ausbilder der mags-Landschaftsgärtner.

    Am Eingang Einruhrstraße legten die Nachwuchskräfte ein Beet mit verschiedenen Staudenpflanzen an. Zur Duvenstraße hin pflanzten sie neue Bäume und Sträucher. Die Uferbefestigung hat neue Wasserbausteine erhalten. Wo einst eine in die Jahre gekommene Pergola stand, lädt nun ein vollkommen neuer Sitzbereich mit Natursteinen ein.

    Uns zieht es weiter entlang der Karlstraße und Wetschewell zum Schloss Wickrath.

    Wickrather Schlosspark

    Schloss Wickrath ist vermutlich ursprünglich ein mittelalterliches Wasserschloss gewesen. Es liegt inmitten der Niersniederung. Zwischen 1746 und 1772 entstand die barocke Anlage nach Plänen der Brüder Soiron. In dieser Zeit wurde zugleich der Park in der Niersaue angelegt. Schloss Wickrath ist nur kurze Zeit ein Schloss gewesen, aber dazu später mehr.

    Der 156.178 Quadratmeter große Schlosspark in der skurrilen Form einer Grafenkrone beherbergt Teiche, Gräben und Alleen, die streng symmetrisch angelegt sind. In dieses Bild passen die vielen Kastenlinden, die regelmäßig in Form geschnitten werden. Riesige Buchen und Eichen ergänzen den Baumbestand. Der großzügige Schlossgarten nach französischem Vorbild hat mit seinem herrlichen Springbrunnen, seinen Buchsbäumen und Stauden mediterranes Flair. Im Frühling sind die Kirschblüten besonders hübsch anzusehen.

    „Wir haben im Schlosspark auch sehr alte Linden, die schon mehr als 80 Jahre hier leben. Zur EUROGA 2002 sind teilweise neue Linden hinzugekommen. Sie entwickeln sich gut.“

    Hanno Müller, mags-Arborist

    Ein paar Gehminuten vom Schloss entfernt lag die Schlossmühle Wickrath, eine Wassermühle. Das Gebäude steht noch, es beherbergt heute Wohnungen. Neben dem Element Wasser ist ein weiteres Thema untrennbar mit Schloss Wickrath verknüpft: das Pferd. Schon Mitte des 18. Jahrhunderts gab es in Wickrath ein Zentrum für Pferdezucht, wie auf der Website der Stadt Mönchengladbach zu lesen ist. 1806 richtete Napoleon ein Hengstdepot in einem Schlossgebäude ein, um den Nachschub für seine Armeen zu sichern. Später wurde das Gestüt zur Kavallerie-Kaserne umgebaut. Danach zog das königlich-preußische Landgestüt ein. 1859 wurde das Schloss abgerissen, Begründung des damals zuständigen preußischen Baurats: Das Schloss sei ohne kunst- oder historischen Wert.

    Wir rechnen nach: Das Schloss selbst stand also nicht viel länger als 87 Jahre. An seiner Stelle errichtete man später das Landstallmeisterhaus. Die Pferdezucht wurde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ständig ausgeweitet. Nachdem das 1892 in Wickrath gegründete Rheinische Pferdestammbuch 1911 nach Bonn verlegt worden war, kehrte es 2002 an seine historischen Wurzeln nach Wickrath zurück.

    Mit ganz vielfältigen Eindrücken beenden wir unsere heutige Route. Sie war nur neun Kilometer lang, und hat uns doch so viel über unsere Heimat erzählt.

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  • Zum Tag der Arbeit: Blick aus Berlin

    Zum Tag der Arbeit: Blick aus Berlin

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    heute ist der Tag der Arbeit, an dem wir traditionell für die Rechte der Arbeiter*innen demonstrieren. Wegen des Corona-Virus ist dies in diesem Jahr leider nicht möglich. Unsere Ziele und Forderungen bleiben aber bestehen und sie sind aktuell wie eh und je: Faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit und Solidarität! Dazu zählt auch, die Forderung nach einem zukunftsfähigen und nachhaltigen Wirtschaften, das nicht auf Kosten unserer Kinder unsere Erde zerstört.
    Dass wir gemeinsam stark sein können, haben wir in den vergangenen Wochen gezeigt. Wir haben erreicht, dass das Kurzarbeitergeld gestaffelt erhöht wird. Dieser Erfolg ist ein gemeinsamer Erfolg von SPD, Gewerkschaften und vielen Angestellten und Arbeiter*innen, die gemeinsam dafür eingestanden sind. Seite an Seite zu schreiten und für eine gemeinsame Sache zu kämpfen, ist also auch in Zeiten der Corona-Krise möglich. Und es ist gerade in diesen Zeiten der nötigen physischen Distanzierung wichtig!
    Auch ohne Demo rufen wir morgen: Es ist Zeit für mehr Umverteilung! Für mehr soziale Gerechtigkeit! Für mehr Solidarität! Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

    Herzlichst, Eure
    Gülistan Yüksel

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  • Mit Aktualisierung: Universität Bremen startet bundesweite Online-Befragung von Pflegeeinrichtungen zur Corona-Pandemie

    Mit Aktualisierung:
    Universität Bremen startet bundesweite Online-Befragung von Pflegeeinrichtungen zur Corona-Pandemie

    Ein Forschungsteam will mit einer breit angelegten Online-Befragung herausfinden, vor welchen Herausforderungen Pflegeeinrichtungen angesichts der Corona-Pandemie stehen und wie sie damit umgehen.

    Befragt werden mehr als die Hälfte aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Ziel sind Handlungsvorschläge für die Landes- und Bundespolitik.

    Pflegekräfte waren auch vor Ausbruch der Pandemie hoch belastet.
    Nun hat sich die Situation verschärft und die Einrichtungen stehen vor großen Herausforderungen. Das betrifft sowohl personelle als auch materielle Ressourcen. Darüber, wie die Betroffenen mit dieser Situation umgehen, ist wenig bekannt.

    Die Universität Bremen hat sich zum Ziel gesetzt, dazu verlässliche Daten zu erheben. Ein neunköpfiges Team aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) und dem SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik führen unter Leitung von Professorin Karin Wolf-Ostermann und Professor Heinz Rothgang eine bundesweite Online-Befragung in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen durch.
    Mehr als die Hälfte aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland, insgesamt 18.000, werden jetzt per E-Mail kontaktiert.

    Pflegebedürftige gehören zu den gefährdeten Gruppen im Land. Wenn Sie an COVID-19 erkranken, ist die Todesrate sehr hoch. Sie sollten geschützt werden.
    Die einzige derzeit bekannte und genutzte Strategie zur Eindämmung der Pandemie ist soziale Distanzierung. Diese Strategie ist bei Pflegebedürftigen aber nicht im selben Maß anwendbar wie bei der restlichen Bevölkerung, da die Betroffenen auf persönliche Unterstützung angewiesen sind und damit auch auf körperliche Nähe nicht verzichten können. Dennoch können Maßnahmen der sozialen Distanzierung ergriffen werden, etwa durch Einschränkungen der Besuchsmöglichkeiten. „Dies führt aber zu Isolation und Einsamkeit, die für Pflegebedürftige ebenfalls gefährlich ist. Wir befinden uns also in einem Dilemma“, sagt Pflegeprofessorin Karin Wolf-Ostermann.

    Handlungsempfehlungen für die Politik
    Ziel der wissenschaftlichen Untersuchung ist es nun, festzustellen, welche Herausforderungen für die Pflegedienstleitungen während der Corona-Pandemie bestehen. Es soll ermittelt werden, an welchen personellen und materiellen Ressourcen es mangelt und welche Änderungen der Rahmenbedingungen sich entlastend auf die Pflegeeinrichtungen auswirken könnten.
    Aus den Ergebnissen wollen die beteiligten Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Handlungsempfehlungen formulieren, die über das Bundesministerium für Gesundheit in den politischen Prozess eingespeist werden können.

    „Die Corona-Krise macht deutlich, wie belastet Pflegeeinrichtungen sind. Es ist zu hoffen, dass Bemühungen, die Personalsituation in Einrichtungen zu verbessern, durch die Krise nicht behindert, sondern sogar befördert werden“, sagt Gesundheitsökonom Professor Heinz Rothgang. Seine Kollegin Karin Wolf-Ostermann ergänzt: „Die Krise ist eine Chance für einen technologischen Innovationsschub. Einrichtungen sollten zum Beispiel die digitale Kommunikation der Bewohner mit Angehörigen ermöglichen.“

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  • Die Grünen Alten: Kontaktsperre und Selbstbestimmung

    Die Grünen Alten: Kontaktsperre und Selbstbestimmung

    Sie haben sich in einer Videokonferenz mit aktuellen Aspekten der derzeitigen Corona-Lage und möglichen zukünftige Maßnahmen auseinandergesetzt.

    Uns ist bewusst, dass der Krankheitsverlauf gerade bei Älteren mit Vorerkrankung im Durchschnitt wesentlich gravierendere Folgen hat als bei Jüngeren. Dies hat dazu geführt, gerade bei Älteren rigorosere Maßnahmen der Kontaktbeschränkung zu ergreifen, als bei Jüngeren. Damit einher geht das Risiko, dass alles eingeschränkt wird, was alten Menschen hilft lange aktiv, beweglich und in förderlichen Sozialkontakten zu leben. Hieraus entstehen nicht umkehrbare Gesundheitsgefährdungen gerade für ältere Menschen, wenn ihnen die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe faktisch verwehrt wird.

    Die Beispiele aus Alten- und Pflegeeinrichtungen in Wolfsburg, Würzburg, Bochum und bei uns in Wickrath werden von Verantwortlichen zur Rechtfertigung einer kollektiven Beschränkung von Grund- und Freiheitsrechten herangezogen.

    Dabei wird von vielen eine wesentliche Ursache der Misere ausgeklammert: der eklatante Mangel an Schutzkleidung und Schutzmasken in der stationären und ambulanten Pflege und fehlenden Testkapazitäten für diesen Bereich.

    So verständlich die Konzentration der Anstrengung auf Intensivbetten angesichts der katastrophalen Überlastung des Gesundheitssystems in anderen Ländern war, ist es nicht gerechtfertigt, nur den Endpunkt eines schweren Infektionsgeschehens und nicht dessen Anfang ins Visier zu nehmen.

    Mitarbeiter*innen in der ambulanten Pflege gehen von Haus zu Haus in direktem Kontakt zu den Risikogruppen für schwerste Erkrankung. Und dies zum Teil mangelhaft geschützt. Das gleiche gilt für Alten- und Pflegeheime. Im Vordergrund muss für das zukünftige Handeln die Reduktion des Infektionsrisikos im Einklang mit möglichst wenig eingeschränkter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stehen. Dafür zwingend notwendig ist die Bereitstellung von ausreichenden Schutzmaterialien in der notwendigen Qualität, um soziale Kontakte nicht unangemessen rigoros beschränken zu müssen.

    Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Entscheidungsträger, wie zum Beispiel die Gesundheitssenatorin in Berlin Maßnahmen für eine Quarantäne für alle Bürgerinnen und Bürger über 70 vorschlagen, anstatt die Schutzmöglichkeiten in den Vordergrund zu rücken. Ältere Menschen werden hier, wie in anderen öffentlichen Debatten, als Risiko erachtet. Wenn man auf das Infektionsgeschehen blickt, gibt es weitaus mehr Covid-19 Infizierte pro Einwohner in den Altersgruppen 15-34 Jahre und 35-59 Jahre als in der Altersgruppe 60-79 oder 80+. Wenn man Infektionen vermeiden will, ohne zusätzliche Gesundheitsrisiken durch Isolation, aus Angst abgesagter ambulante Pflege oder nicht in Anspruch genommene stationäre Behandlung bei „normalen“ Erkrankungen in Kliniken in Kauf zu nehmen, geht kein Weg an ausreichenden Schutzmaterialien vorbei.

    Dies legen auch Untersuchungen des Deutschen Zentrums für Altersfragen nahe, die von erheblichen gesundheitlichen Einbußen ausgehen, wenn Maßnahmen zur sozialen Distanzierung über eine lange Zeit auf die Ältern angewendet werden. Wir wünschen uns, dass Entscheidungsträger sich mit Älteren abstimmen. In den vielen nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden mit funktionierendem Seniorenrat kann dieser ein Ansprechpartner sein. In Städten wie Mönchengladbach fehlt der Seniorenrat. Hier fordern wir die Einrichtung eines entsprechenden Seniorenrates. Teilhabe der alten Menschen ist eine Grundlage für eine generationsübergreifend solidarische Gesellschaft.

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  • Lockerungen für Reiterhöfe wohl ab Montag, 4. Mai

    Lockerungen für Reiterhöfe wohl ab Montag, 4. Mai

    Die Corona-Pandemie hat NRW zwar weiter fest im Griff, dennoch konnten sich die Menschen über erste Lockerungen freuen: Seit Beginn der Woche dürfen hierzulande Autohäuser, Fahrradgeschäfte, Bücherläden und Babyfachmärkte öffnen, selbst wenn sie mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche besitzen. Auch die ersten Schüler gehen zur Vorbereitung auf ihre Prüfungen und Abschlüsse wieder in die Schulen. Weiter geschlossen bleiben dagegen nicht nur Restaurants, sondern u.a. auch Zoos, Tierheime, Reiter- und Gnadenhöfe. Diese Einrichtungen leiden derzeit besonders unter der Corona-Pandemie, denn die Spenden für Futterkosten sind weggebrochen, Vermittlungen von Tieren gibt es wegen der Besuchsverbote kaum noch. Ohne das Publikum gibt es auch keine Spenden. Die Lage ist schwierig.

    In Mönchengladbach hatten sich jetzt Pferdefreunde an die Grünen gewandt zur Klärung der Frage, ob Reitställe – wenn auch unter Auflagen – eventuell mit einer Sondergenehmigung geöffnet werden könnten.

    Dazu hatte die Stadtverwaltung Mönchengladbach zunächst klargestellt, dass Reitställe allein hinsichtlich des Sportbetriebs zunächst geschlossen bleiben müssen. Erlaubt sei, die Pferde zu bewegen und zu pflegen. Es müsse, so die Verwaltung, „fachlich geprüft werden, ob und in welchem Umfang die kontrollierte Bewegung durch Personen reduziert werden kann und inwieweit z.B. der alleinige Weidegang, die Bewegungsanlage oder der Gang auf das Paddock ausreichend ist.“ Eine weitere Betätigung in Reitställen und sei – zumindest bis Montag, 3. Mai – nicht zulässig, Ausnahmegenehmigungen gebe es nicht.

    „Tatsächlich ist es so, dass Reiterhöfe als Sport- und Freizeitstätten unter die Corona-Verordnung fallen“, stellt der grüne OB-Kandidat und gelernte Jurist Dr. Boris Wolkowski fest. Demnach sei es eigentlich vollständig untersagt, die Reiterhöfe zu betreten. „Natürlich müssen sich die Pferdefreunde aber um ihre Tiere kümmern, sie füttern und regelmäßig bewegen. Um hier eine Regelung zu finden, gilt seit Mitte März eine Ausnahme, nämlich der Betrieb anhand eines Leitfadens des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen“, so Wolkowski. Der Leitfaden sei allerdings ziemlich eng ausgelegt und sehe u.a. eine Begrenzung der Anwesenheit auf maximal zwei Stunden vor, ebenso beispielsweise das Führen von Listen der Anwesenden.

    Boris Wolkowski hält im Hinblick auf die Pandemie das Infektionsrisiko auf einem Reiterhof für sehr gering. „Es findet ja eigentlich alles an der frischen Luft statt oder in gut belüfteten Räumen. Wenn man die bekannten Hygienevorschriften beachtet, also Abstand zu halten, die Reiterstübchen zu schließen und die Hände zu waschen, sollte einem Betrieb normalerweise nichts im Wege stehen“, meint er. Auf Nachfrage bei seinem grünen Parteikollegen Norwich Rüße, Sprecher für Landwirtschaft, Natur-, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz im Landtag NRW, erfuhr Wolkowski, dass bereits weitere Ausnahmen von den bestehenden Regelungen geplant seien. „Die Grünen im Landtag unterstützen die Forderung, dass die Reiterhöfe bald wieder öffnen dürfen, ausdrücklich“, so Boris Wolkowski.

    Wie aus dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz zu hören war, könnte bereits ab Montag, 4. Mai das Reiten in kleinen Gruppen – d.h., maximal vier Pferde plus Reiter – möglich gemacht werden. Größere Reitgruppen könnten dann in einem nächsten Schritt folgen. Eine Terminierung dafür steht bislang aber noch aus.

    „Jetzt geht es eigentlich nur noch darum, den geregelten Betrieb stückweise wieder aufzunehmen, so dass auch die Reiterhöfe wieder Einkommen generieren können“, sagt Boris Wolkowski. Berechtigte Hoffnung auf Lockerungen also auch für die Pferdefreunde in Mönchengladbach.

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  • Sozial-Holding ermöglicht Besuchskontakte zwischen Altenheimbewohner*innen und Angehörigen

    Sozial-Holding ermöglicht Besuchskontakte zwischen Altenheimbewohner*innen und Angehörigen

    De Vertellbud: „He könne mer oss sien!“ – Sieben Besuchscontainer aufgestellt.

    Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen hat die Landesregierung mit Erlass vom 22. März Besuche in Pflegeeinrichtungen grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus rechtlichen Gründen erforderlich sind.

    Auch wenn das Besuchsverbot für Altenheime immer noch aus guten Gründen gültig ist, hat die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach jetzt eine rechtlich zulässige und absolut sichere Möglichkeit zur Begegnung zwischen Altenheimbewohnern und Angehörigen geschaffen.

    Dazu hat die städtische Tochtergesellschaft an den sieben städtischen Altenheimen mit mehr als 600 Bewohnerinnen und Bewohnern Besuchscontainer aufgestellt.

    © Sozial-Holding
    © Sozial-Holding

    In der „Vertellbud“ mit separaten Eingängen für Bewohner*innen und Besucher sowie zwei durch eine Plexiglasscheibe getrennten Räumen können sich Bewohner*innen, Angehörige und Freunde seit Montag (27. April) sehen und miteinander sprechen.
    Begleitet werden die 20-minütigen Besuche, die täglich von 9 bis 18 Uhr möglich sind, von jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr. Nach jedem Besuch wird in der „Vertellbud“ eine gründliche Flächendesinfektion durchgeführt. Außerdem sind die Besucher aufgefordert, auf dem Gelände Mundnasen-Bedeckung zu tragen, bis sie im Container sind und sobald sie den Container wieder verlassen.

    „Mit den Besuchscontainern haben wir für die Zeit des Betretungsverbots in unseren Einrichtungen eine gute Behelfslösung gefunden. Nach wie vor ist es aber unser Ziel, so schnell wie irgend möglich normale und vertraute Besuchskontakte zu ermöglichen, sobald dies rechtlich zulässig und aus Sicht des Schutzes der Bewohner*innen vertretbar ist“, erläutert Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding.

    Spontanbesuche sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Angehörige, die einen Besuchstermin vereinbaren möchten, werden gebeten, sich über die ihnen bekannte Corona-Hotline der jeweiligen Einrichtung zu melden.

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  • Der Weg von der Präsenz- zur Onlinelehre

    Der Weg von der Präsenz- zur Onlinelehre

    Das Sommersemester der Hochschule Niederrhein findet vorläufig nur digital statt.

    Das bedeutet: Didaktische Konzepte für die neuen Lehrformate müssen her. An der Hochschule in Krefeld und Mönchengladbach stehen den Lehrenden nicht erst seit Coronazeiten ausgebildete Mediendidaktikerinnen und Mediendidaktiker zur Seite.

    Das Projekt digitaLe – Raum für digitale Lehre wurde 2018 initiiert, um die Digitalisierung in Studium und Lehre zu gestalten. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Lehrenden ein didaktisch sinnvolles Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu ermöglichen“, sagt Alexandra Eßer, Mediendidaktikerin im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik.
    Zwar ist das Projekt zentral im Ressort für Studium und Lehre der Hochschule angesiedelt, eine Besonderheit ist jedoch, dass in fast jedem Fachbereich eine Mediendidaktikerin arbeitet. „Durch dieses dezentrale Konzept sind wir viel näher an den individuellen Bedarfen der Fachbereiche dran“, sagt sie.

    Durch die Umstellung auf reine Onlinelehre erreichen die Teams digitaLe und eLearning eine sehr hohe Anzahl an Anfragen. „Der Bedarf an Unterstützung ist derzeit viel höher als sonst“, sagt die Mediendidaktikerin. Didaktische Empfehlungen, die gemeinsam mit eLearning und Hochschuldidaktik entwickelt wurden, gingen daher schnell an die Lehrenden. Die Präsenzlehre könne nicht einfach eins zu eins übertragen werden, sondern benötige ein eigenes Konzept. Normalerweise unterstützt das Team digitaLe bei Lehrkonzepten, die Online- und Präsenzlehre
    optimal verbinden, die Anwesenheit jedoch nicht vollständig ersetzen.
    Videos, interaktive Präsentationen, Onlinetests oder Foren: Es gibt viele Möglichkeiten den Stoff zu vermitteln. Direkt zu Beginn des Semesters haben die Teams eLearning und digitaLe einen gemeinsamen Moodle-Raum für Lehrende initiiert, in dem sich Empfehlungen zu Tools, Anleitungen und die Möglichkeit zur kollegialen Beratung finden. Darin tauschen sich Professorinnen und Professoren fachbereichsübergreifend aus.

    „Viele Lehrende sind hier sehr vertraut mit digitalen Methoden und neuen Lehrformen gegenüber sehr aufgeschlossen“, sagt Prof. Nicolas Beucker, Studiendekan am Fachbereich Design. Aber an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften ist auch das praktische Arbeiten von großer Bedeutung. „Einige Kurse können komplett digital stattfinden. Jedoch ist bei uns das Arbeiten in den Werkstätten essentiell. Wir versuchen, so viel Vorarbeit wie möglich online abzudecken und entwickeln nun Lösungen für die Präsenzphasen“, sagt der Professor für Public und Social Design.

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  • Maibaumverkauf wegen Corona abgesagt

    Maibaumverkauf wegen Corona abgesagt

    Der traditionelle Maibaumverkauf am 30. April auf dem Forstbetriebshof im Hardter Wald kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht angeboten werden.

    „Da der Andrang erfahrungsgemäß sehr groß ist, können wir die geltenden Maßnahmen zum Schutz vor Corona vor Ort nicht gewährleisten“, sagt mags-Revierförster Werner Stops.

    Gleichzeitig appelliert er an die Mönchengladbacher nicht selbst mit der Axt in den Wald zu ziehen. Denn wer unerlaubt junge Birken fällt, schadet nicht nur der Umwelt, sondern macht sich sogar strafbar.

    „Das ungenehmigte Schlagen von jungen Birken zum 1. Mai ist verboten. In diesen Fällen wird Anzeige wegen Diebstahls erstattet“, betont Stops.

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  • MKV: Es wird für die neue Session 2020/2021 keine neuen Prinzenpaare geben.

    MKV: Es wird für die neue Session 2020/2021 keine neuen Prinzenpaare geben.

    In der aktuellen Mitteilung des MKV heißt es: Wir werden gerade daran erinnert, dass es Dinge gibt, die wichtiger sind als der Karneval.

    Wir haben in den kommenden Monaten eine große Verantwortung für unsere eigene Gesundheit, aber auch für die unserer Mitmenschen.
    Auch für den Mönchengladbacher Karnevalsverband steht die Gesundheit der Mitbürger an erster Stelle und wir haben uns daher entschieden,
    zunächst bis zum 31.12.2020, alle unsere Saalveranstaltungen abzusagen.

    Aus heutiger Sicht ist es schwer vorstellbar, dass es eine „normale“ Session 2020/2021 geben wird. Zu sehr werden die Auswirkungen der Pandemie noch in den Köpfen der im Karneval engagierten, aber auch der anderen Mitmenschen nachwirken.
    Dies würde neuen Prinzenpaaren aber nicht gerecht werden.

    Aus diesem Grunde wird es für die neue Session 2020/2021 keine neuen Prinzenpaare geben.

    ABER – wir freuen uns, dass Prinz Axel I. und Prinz Niersius Thorsten, sowie auch das Kinderprinzenpaar Prinz Louis I. und Prinzessin Theresa I., ihre Amtszeit um eine weitere Session verlängern.
    Wir möchten den Karnevalisten unser Stadt somit eine positive und motivierende Perspektive geben.

    Heute schon eine Aussage zu treffen, wie die neue Session konkret aussehen wird, wäre verfrüht.
    Der MKV wird die Lage immer wieder neu bewerten und mit allen verantwortlichen Personen abstimmen.  Vielleicht klappt es ja und das Hoppedizerwachen, unter freiem Himmel, darf und kann stattfinden.
    Wir drücken uns allen die Daumen!

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  • Mahnung: Klimawandel nicht vergessen!

    Mahnung: Klimawandel nicht vergessen!

    Nach zwei Rekordsommern mit wochenlanger Trockenheit und Temperaturen über 40°C, dem bereits zahlreiche Bäume im Stadtgebiet zum Opfer fielen, setzen sich die traurigen Rekorde auch 2020 fort.

    Schon jetzt steht fest: Der April, ausgerechnet, wird wohl der trockenste, seit es Wetteraufzeichnungen gibt: ganze zwei l/qm im ganzen Monat im sonst so feuchten Rheinland.

    60-jährige Buche im Hardter Wald 2020
    zum Laubaustrieb: Wipfeldürre,
    abgestorbene Äste.
    Ein Todeskandidat.
    Nicht der einzige!

    Das sind etwa 3% des langjährigen Mittelwertes, wie der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) mitteilt.
    Was das bedeutet, zeigt sich z.B. im Hardter Wald. Die alte Abgrabung in der Nähe der Jugendherberge hatte sich im Laufe der Jahrzehnte zum wichtigsten Laichplatz für Erdkröten (über 1000), Grasfrösche und drei Molcharten in dem größten Waldgebiet der Stadt entwickelt.
    Jetzt, im April, sollte die Laichsaison ihren Höhepunkt erreicht haben. Sie fällt dieses Jahr aus, das Gewässer ist trocken. Da die durchschnittliche Lebenserwartung der Lurche in der Natur bei nur 2 – 4 Jahren liegt, bedeutet das: zwei oder drei solcher trockenen Frühjahre hintereinander,
    und der Hardter Wald ist nahezu frei von Amphibien. In anderen amphibienreichen Kleingewässern der Stadt, etwa den Naturschutzgebieten Viehstraße und Bistheide, sieht es nicht viel besser aus.

    Fichten im Hardter Wald 2020: Totalausfall

    Was das in diesem Jahr für das städtische Grün (Stichwort Baumfällungen) bedeutet, kann man nur ahnen.
    Heinz Rütten vom BUND: „Ich kenne das Gewässer seit 35 Jahren. An diese Trockenheit kann ich mich nicht erinnern. Ich habe meinen Garten auch noch nie im April bewässern müssen. Das ist neu.“
    Bei aller berechtigten Sorge um unsere Gesundheit sollten wir die Folgen des Klimawandels vor unserer Haustüre nicht ganz aus dem Bewusstsein verlieren, meint der BUND.

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  • Ab Morgen, 27. April: Notbetreuung für Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden

    Ab Morgen, 27. April: Notbetreuung für Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden

    Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden können ab dem kommenden Montag (27. April) die Notbetreuung in Kitas und Schulen in Anspruch nehmen.

    Die vom Land NRW angekündigte Überarbeitung der Corona-Betreuungsverordnung ist den Kommunen am Wochenende übermittelt worden.
    Darin wird die Notbetreuung um Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden sowie um Kinder von Alleinerziehenden, die sich in einer Abschlussprüfung befinden, mit Wirkung zum 27. April erweitert.

    Trotz der sehr knappen Zeit, die seit der Veröffentlichung der geänderten Rechtslage am späten Freitagabend blieb, haben der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, die Träger der Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegestellen die notwendigen Vorbereitungen getroffen, um dieses Betreuungsangebot unmittelbar zur Verfügung zu stellen.

    „Es ist zudem in vielen Einzelfällen gelungen die betroffenen Alleinerziehenden auch am Wochenende persönlich über die Neuregelungen zu informieren“, berichtet Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.
    Die Stadt empfiehlt den betroffenen Elternteilen, die noch nicht erreicht werden konnten, dass diese sich am Montagmorgen mit ihrer Einrichtung unmittelbar telefonisch oder per Mail in Verbindung setzen. Wenn dies nicht gelingt, vermittelt die Hotline-Kindertagesbetreuung der Stadt Mönchengladbach gerne unter (02161) 25 3408 sehr gerne den Kontakt.

    Diese Neuregelung betrifft mehr als 380 Kinder in den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen. Sie gilt auch für Schulen.
    Berufstätige Alleinerziehende, deren Kinder eine Schule besuchen und eine Notbetreuung wünschen, sollten sich mit ihrer Schule in Verbindung setzen.

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