Autor: Redaktion

  • Absage der 1.-Mai-Kundgebung 2020 in Mönchengladbach

    Absage der 1.-Mai-Kundgebung 2020 in Mönchengladbach

    „Schweren Herzens müssen wir die 1. Mai Kundgebung  dieses Jahr in Mönchengladbach absagen.

    Solidarität heißt in diesem Jahr:

    Abstand halten! Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus zwingt die Gewerkschaften zu dieser historisch einmaligen Entscheidung.
    Die Corona-Pandemie bedeutet ein Leben im Ausnahmezustand:
    Viele Menschen können nicht zum Arbeitsplatz, unsere Kinder nicht in die Schulen und Kitas. Unsere sozialen Kontakte müssen wir einschränken. Wir können unsere Verwandten, unsere Freundinnen und Freunde, unsere Kolleginnen und Kollegen nicht mehr sehen.
    Viele sorgen sich um ihre Existenz.

    Zur Zeit können wir an vielen Stellen beobachten, dass neue Formen der Solidarität entstehen: wie Nachbarschaftshilfen, Einkaufsgemeinschaften oder Jugendorganisationen, die alte Menschen und andere Hochrisiko-Gefährdete unterstützen. Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Kunst im Netz, Museen öffnen virtuell, Schulen entwickeln innovative Lehrmethoden.“, erklärt der Vorsitzende des DGB Mönchengladbach Emrah Bektas angesichts der Corona-Krise.

    Auch wir Gewerkschaften sehen uns aktuell mit einer neuen Situation konfrontiert, die uns alle extrem fordert. Wir wissen aber auch, wieviel Solidarität bewirken kann. Die Gewerkschaften haben ihre Kraft und Durchsetzungsfähigkeit schon immer aus dem Füreinander-Einstehen der Vielen bezogen. So haben sie für mehr Gerechtigkeit gesorgt und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen erkämpft.

    Darum geht es auch heute wieder: Auch jetzt können und müssen wir solidarisch Leben retten. Wir können Verantwortung übernehmen. Für uns, und für alle anderen.

    Nächstes Jahr werden wir wieder hoffentlich mit vielen Menschen den 1. Mai in Mönchengladbach feiern.

    Heute aber gilt es erst einmal jenen aufs allerherzlichste  zu danken, die uns tagtäglich – mit hohem Risiko für die eigene Gesundheit – vor dem Virus schützen, unsere Versorgung gewährleisten und die öffentliche Sicherheit aufrechterhalten. Wir müssen sie unterstützen, wo immer möglich!

    Ob Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, die Kassiererinnen und Kassierer im Supermarkt, die Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, die Beschäftigten bei Ver- und Entsorgungsdiensten, LKW- und Bus-Fahrerinnen und -Fahrer oder das Zugpersonal.
    Sie alle verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität. Wir alle müssen uns jetzt dafür einsetzen, dass ihre Arbeit angemessen gewürdigt wird und sie anständige Arbeitsbedingungen haben.

    Die Solidarität der Gesellschaft brauchen aber auch diejenigen, die von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders betroffen sind, die um ihre Existenzgrundlage fürchten oder um die ihrer Familien, die von Betriebsschließungen, Kurzarbeit oder Geschäftsaufgabe bedroht sind.

    Viele Menschen müssen zuhause arbeiten und sich gleichzeitig um ihre Kinder kümmern. Wir müssen dafür sorgen, dass ihr Arbeitsplatz und ihr Einkommen gesichert bleiben. Wir warnen Arbeitgeber vor jedem Versuch, die Situation zu missbrauchen und Arbeitnehmerrechte einzuschränken!

    Wir fordern von der Politik, dass sie alle notwendigen Mittel zur Überwindung der Krise mobilisiert. „Solidarisch ist man nicht alleine“ das gelte auch für Europa, so Bektas.
    Der Virus kenne keine Grenzen. Deshalb müssen die Regierungen der Europäischen Union eng zusammenarbeiten und ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie miteinander abstimmen. „Wir werden es nicht zulassen, dass der Kampf gegen das Corona-Virus den Nationalisten in die Hände spielt und sich zum Spaltpilz für das geeinte Europa entwickelt.

    Angst, Wut und Nationalismus sind keine guten Ratgeber.
    Nur mit Solidarität, mutigem und entschiedenem Handeln und Besonnenheit stehen wir die Krise gemeinsam durch, erklärte Bektas.

    Solidarisch ist man nicht alleine!

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  • Absage:Benediktpreis wird erst im Frühjahr 2021 verliehen

    Absage:
    Benediktpreis wird erst im Frühjahr 2021 verliehen

    Der Verein „Benediktpreis von Mönchengladbach“ hat den für 26. Mai 2020 geplanten Festakt zur Verleihung des Preises abgesagt.

    Grund ist die derzeitige Corona-Epidemie. Die geplante Preisverleihung in Mönchengladbach  an den Künstler und Initiator der Stolpersteine, Gunter Demnig, wird im Frühjahr 2021 nachgeholt. Die Laudatio sollte im Mai NRW Ministerpräsident Armin Laschet halten.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit mehr als einem halben Jahrhundert vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweitem Anspruch und überregionaler Bedeutung. Er wird alle zwei Jahre in Mönchengladbach verliehen.

    Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Verhalten vor dem Hintergrund christlich-abendländischer Erfahrungen in besonderer Weise herausragt. Und die durch grundlegende Beiträge vor allem in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur Beispielhaftes für die Zukunft geleistet haben.

    Der Preis ist mit Urkunde, Plakette und einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Er ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und der Zugehörigkeit zu einer Partei.

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  • Der Corona-Pranger – wenn andere Menschen öffentlich angefeindet werden

    Der Corona-Pranger – wenn andere Menschen öffentlich angefeindet werden

    Empfehlungen fachkundiger Juristen:

    Die Verbreitung des Coronavirus stellt die Welt vor neue Herausforderungen und beschäftigt die Menschen natürlich auch in den sozialen Medien. Nicht immer ist der Umgang dort freundlich. Durchaus hört man in diesen Tagen, dass Menschen die im Verdacht stehen, am Coronavirus erkrankt zu sein oder bereits positiv auf Covid-19 getestet wurden, öffentlich an den Pranger gestellt werden. „Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur menschlich völlig daneben, sondern auch rechtlich absolut unzulässig“, sagt Rechtsanwalt Michael Terhaag von der Rechtsanwaltskanzlei Terhaag & Partner in Düsseldorf. „Wenn jemand beleidigt wird oder gar Morddrohungen erhält, reden wir durchaus von einem strafbaren Verhalten – das ist auch kein Spaß“.

    Die Namensnennung ist in der Regel ebenso wenig erlaubt wie die Verbreitung von Fotos der Betroffenen oder ihren Wohnhäusern. In einem Bezirk, einem Stadtteil oder einer kleineren Gemeinde weiß dann unter Umständen sofort jeder, wer gemeint ist. „Hier werden die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen und ihrer Familien schwerwiegend verletzt. Auch sind die längerfristigen Folgen einer solche Hetze für die Personen kaum absehbar“, erklärt Michael Terhaag.

    Keine Fotos von fremden Menschen im Park veröffentlichen

    Ebenso wenig sollte man jedoch andere Menschen öffentlich an den Pranger stellen, die sich in diesen Tagen noch im Freien bewegen oder vermeintliche Hamsterkäufe tätigen. Auch hier tauchen immer wieder Fotos in sozialen Netzwerken und den Medien auf, bei denen Personen deutlich zu erkennen sind. „Die Politik hat nun Maßnahmen erlassen, die dafür sorgen sollen, dass Menschen nicht mehr in größeren Gruppen zusammenkommen. Das ist sicherlich gut so. Verstöße dagegen sind jedoch allein von den zuständigen Behörden zu sanktionieren und nicht von den einzelnen Bürgern im Internet“, sagt Rechtsanwalt Michael Terhaag. Auch wenn man sich über das Verhalten seiner Mitmenschen ärgert, hat man nicht das Recht diese in den sozialen Netzwerken an den Pranger zu stellen: „Wer sich nicht daran hält, verletzt womöglich das Persönlichkeitsrecht des Abgebildeten und kann dafür auch rechtlich in Anspruch genommen werden.“

    Oft weiß man auch gar nicht, warum sich die fotografierte Person im Freien aufhält: „Womöglich ist es ihr im Einzelfall sogar erlaubt, weil sie einer Beschäftigung nachgeht“, sagt Rechtsanwalt Michael Terhaag. Dies gilt auch für Menschen, die vermeintliche Hamsterkäufe tätigen: „Auch hier wissen wir schließlich im Regelfall nicht, ob die Person nur für sich selbst einkauft und die eigenen Regale füllen möchte. Vielleicht kümmert sich sie sich auch liebevoll um Familienmitglieder oder ihre Nachbarn, die in der jetzigen Situation nicht das Haus verlassen können.“

    Die Kanzlei Terhaag & Partner Rechtsanwälte berät schwerpunktmäßig in den Rechtsgebieten Internet-, Medien-, Marken- und Wettbewerbsrecht. Die Kanzlei wurde im Jahr 2002 von Rechtsanwalt Michael Terhaag in Düsseldorf gegründet. Zu den Mandanten zählen große Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Agenturen.

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  • Bundeswehr hilft Kreis Heinsberg

    Bundeswehr hilft Kreis Heinsberg

    Um einen drohenden Engpass an dringend benötigter Schutzbekleidung am Wochenende abzuwenden, hat sich der Kreis Heinsberg am 19. März 2020 mit einem Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr gewandt.

    Als Beitrag der Bundeswehr im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen An-strengungen zur Verlangsamung der Corona-Pandemie wurde diesem stattgegeben.

    Als Überbrückungsmaßnahme stellt die Bundeswehr den Hilfskräften im Kreis Heinsberg kurzfristig 3.000 FFP2-Masken, 15.000 Mund-und Nasenschutzmasken und 8.000 Schutzkittel zur Verfügung. Darüber hinaus werden 2 Intensivrespiratoren geliefert.

    Damit kann die Versorgung der in den 3 Krankenhäusern des Kreises sta-tionär betreuten Covid-19 Patienten (Infektionsschutz der Bediensteten) und der Schutz von nicht-Covid-19 Patienten gegen eine Infektion durch zurzeit eingesetztes Risikopersonal (Kontaktpersonen, die zur Vermeidung einer Infektion von Patienten nur mit persönlichem Schutz arbeiten dürfen) über das Wochenende hinaus sichergestellt werden.

    Das benötigte Material wird zuvor aus mehreren Standorten Deutschlands zusammengestellt und im Straßentransport nach Erkelenz gebracht. Am Morgen des 22. März 2020 wird es dort an den Krisenstab Heinsberg übergeben.

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  • GEM-Information: Abfallabfuhr und Services

    GEM-Information: Abfallabfuhr und Services

    Die Abfallentsorgung in Mönchengladbach in Zeiten der Corona-Pandemie mit ausreichend Personal sicherzustellen, ist oberstes Ziel der GEM.

    Deshalb sind Maßnahmen zum Schutz der GEM-Mitarbeiter notwendig und wichtig. Die GEM versucht, den Kontakt der Mitarbeiter untereinander und mit der Bevölkerung weitestgehend einzuschränken, um das Infektionsrisiko zu minimieren:

    – Die Wertstoffhöfe sind weiter zu den bekannten Zeiten geöffnet. Die Mitarbeiter sind jedoch angehalten, ausreichend Abstand zu Anlieferern zu halten.

    – Das Betriebsgelände und die Kantine „Am Nordpark 400“ sind seit dem Wochenende geschlossen.

    – Das Schadstoffmobil ist wie gewohnt in den verschiedenen Stadtteilen unterwegs. Auch hier halten die Mitarbeiter Abstand zu allen Anlieferern.

    – Die Ausgabe von Gelben Säcken ist am Standort „Am Nordpark 400“ weiter möglich. Die GEM hat hierfür eine kontaktlose Möglichkeit gefunden.

    – Die Sperrmüllabfuhr findet wie gewohnt statt. Lediglich der Vollservice pausiert derzeit. Vollservice heißt, dass unsere GEM Sperrgut direkt aus den Wohnungen holt.

    – Alle pädagogischen Angebote der GEM in Kindergärten und Schulen sind abgesagt.

    – Bei Fragen sind die Mitarbeiter des Servicetelefons unter 02161 49 10 10 oder per Mail an service@mags.de wie gewohnt erreichbar.

    Die GEM beobachtet die Lage sehr genau und je nach Entwicklung könnten weitere Maßnahmen notwendig werden.
    Darüber informiert die GEM über die Presse, auf Facebook, auf Instagram und auf ihrer Webseite www.mags.de.

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  • 1. Chorfestival wird abgesagt

    1. Chorfestival wird abgesagt

    Das für den 25. April 2020 geplante 1. Chorfestival in Mönchengladbach auf dem Sonnenhausplatz in Mönchengladbach City wird vorsorglich abgesagt.

    Der Erlass des Landes NRW vom 15.03.2020 im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen schränkt das öffentliche Leben aus gesundheitlichen Gründen ein.
    Unabhängig vom Erlass sehen sich der Männerchor pro vocale Iyra, die anderen beteiligten Chöre und das Mönchengladbacher City-Management eV. allen Beteiligten und Besuchern verpflichtet, jedes Risiko zu minimieren. Insoweit wird die Veranstaltung auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Ein Ersatztermin ist seriös derzeit nicht planbar.

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  • Corona- Zusammenhalt: Junge Liberale bieten ihre Hilfe an

    Corona- Zusammenhalt: Junge Liberale bieten ihre Hilfe an

    Wir wollen helfen! #flattenthecurve

    Liebe Mönchengladbacherinnen, liebe Mönchengladbacher,

    in den letzten Tagen hat sich die Lage hinsichtlich der Ausbreitung des Corona-Virus in unserer Region verschärft. Besonders ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen sind von diesem Virus gefährdet.

    Wir gehören nicht zu einer der Risikogruppen und möchten helfen:

    • Einkäufe erledigen (sie müssen lediglich den Einkauf bezahlen, unsere Hilfe bieten wir kostenlos)
    • Notwendige Botengänge beispielsweise zur Post oder ähnlichem erledigen
    • Ihre Haustiere ausführen

    Melden Sie sich gerne unter junge.liberale.mg@gmail.com oder bei Facebook an „Junge Liberale Mönchengladbach“ und zögern Sie nicht, uns Ihr Anliegen zuzusenden. Wir übernehmen Ihre Besorgungen.

    Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

    Ihre Jungen Liberalen Mönchengladbach

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  • Mönchengladbach: So wird die Notbetreuung in Kitas und Pflegestellen organisiert

    Mönchengladbach: So wird die Notbetreuung in Kitas und Pflegestellen organisiert

    Wie bereits am Freitag mitgeteilt, sind die Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindertagesstätten, Lenagruppen, Kindertagespflegestellen) ab Montag, 16. März, bis einschließlich zum 19. April geschlossen.

    Ausschließlich für die auch bisher schon in einer Kindertageseinrichtung oder einer Kindertagespflegestelle betreuten Kinder von Eltern,

    •             die als „unentbehrliche Schlüsselpersonen“ nach den Erlassen der Landesregierung gelten

    •             und die kein anderweitiges Betreuungsangebot organisieren können, bieten die Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen aller Träger eine Notbetreuung an.

    „Unentbehrliche Schlüsselpersonen“ sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

    Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

    Über die Ausnahme vom  Betretungsverbot entscheidet zunächst der Träger beziehungsweise die Kindertagespflegestelle. Bis Mittwoch, den 18.03.2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber beigebracht werden, dass es sich um Schlüsselpersonen handelt. Ein Muster wird schnellstmöglich zur Verfügung gestellt.

    Familien, deren Kinder eine städtische  Einrichtung besuchen, können sich beim Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach ab Montag, 16. März, 8 Uhr unter der Rufnummer  02161/253408 melden.

    Sobald  weitere Informationen vorliegen, werden diese umgehend mitgeteilt.

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  • „Rusalka“: Opernpremiere wird gestreamt

    „Rusalka“: Opernpremiere wird gestreamt

    Die Krefelder Premiere von Antonín Dvořáks Oper „Rusalka“ am 15. März muss wegen der bekannten Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf die aktuelle Corona-Krise ohne Publikum stattfinden.

    Das Theater möchte die Inszenierung von Ansgar Weigner trotzdem so vielen Interessierten wie möglich zugänglich machen und wird deshalb am Sonntagabend ab 18 Uhr live aus dem Theater Krefeld streamen:

    Das Stück wird per Video über den youtube-Kanal des Theaters gesendet.

    Damit verfolgt das Theater sein Vorhaben, auch während der Schließung bis zum 30. März so normal wie möglich weiterzuarbeiten, um den Vorstellungsbetrieb nach der Krise sofort wieder aufnehmen zu können.

    Als besonderer Service ist das Programmheft zur Oper unter
    www.theater-kr-mg.de auf der Seite zu „Rusalka“ verfügbar.

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  • Coronavirus in MG: Statusbericht 12.03.2020 (14 Uhr)

    Coronavirus in MG: Statusbericht 12.03.2020 (14 Uhr)

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet heute (Stand 11.03.2020/ 14 Uhr) insgesamt 20 Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden sind. Das sind 2 mehr als gestern.

    Die Zahl der unter Quarantäne stehenden Personen hat sich hingegen seit gestern deutlich reduziert, weil die Quarantänezeit von insgesamt 87 Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen, sowie Lehrkräften und Mitarbeitern der Katholischen Grundschule Holt abgelaufen ist.

    Die Schule, die Ende Februar vom Gesundheitsamt geschlossen wurde, weil sich eine Lehrkraft mit dem Coronavirus infiziert hatte, kann ihren Betrieb am Montag, 16. März, wieder aufnehmen. Die Befürchtung, dass sich durch den Kontakt zu der Lehrkraft weitere Personen in der Schule angesteckt haben könnten, hat sich nicht bestätigt. Insgesamt stehen in Mönchengladbach zurzeit 129 Personen unter Quarantäne.

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  • Vor Derby: Stadt, Polizei und Verein appellieren an Fans, Menschenansammlungen am Borussia-Park zu meiden

    Vor Derby: Stadt, Polizei und Verein appellieren an Fans, Menschenansammlungen am Borussia-Park zu meiden

    Seit klar ist, dass das Nachholspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln vor leeren Rängen stattfindet, rufen über Soziale Medien und andere Kanäle Fangruppen dazu auf, das Spiel im direkten Umfeld des Borussia-Parks zu verfolgen.

    Bei allem Verständnis für die Fans, die ihr Team trotz Zuschauerausschluss unterstützen möchten, appellieren Stadt, Polizei und Verein an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Fans: Weil das Coronavirus sich unvermindert in ganz Deutschland und besonders in unserer Region ausbreitet, gilt es jetzt, große Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden.

    Die Gesundheit der Menschen steht im Zentrum unserer Entscheidungen. Es geht darum, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen und damit die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

    Treffen vor dem Stadion mit hunderten oder tausenden Menschen bewirken das genaue Gegenteil. Deshalb hatte Borussia Mönchengladbach schon gestern darüber informiert, dass der Biergarten und die Sportsbar heute Abend geschlossen sind und es keine Übertragung des Spiels auf Leinwänden geben wird.
    Das von der Stadt Mönchengladbach für heute verfügte Glasverbot rund um das Stadion gilt unverändert.

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  • Theaterball „Ladies Night“ im Theater Mönchengladbach findet nicht statt

    Theaterball „Ladies Night“ im Theater Mönchengladbach findet nicht statt

    Als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung des Corona-Virus‘ hat sich die Theaterleitung entschieden, den Theaterball in Mönchengladbach abzusagen. Die für Samstag, den 21. März 2020 im Theater Mönchengladbach geplante Veranstaltung sollte wieder Tanzlustige an den Niederrhein locken und mit einer Mischung aus Unterhaltung und Kulinarik für eine unvergessliche Ballnacht in allen Räumen des Theaters sorgen.
    Generalintendant Michael Grosse sieht in dem Format Theaterball allein schon wegen der größeren verfügbaren Besucherkapazität (1200 verfügbare Karten) höhere Risiken einer Ansteckung als in den regulären
    Theateraufführungen seines Hauses: „Der Theaterball ist ja überwiegend eine Tanzveranstaltung, bei der die Besucherinnen und Besucher ganz anders gearteten Kontakt untereinander haben, als bei einem Vorstellungsbesuch.
    Auch ist die Dauer des Events mehr als doppelt so lang, als bei einem normalen Theaterabend.
    Wir wollen keinen Ball veranstalten, bei dem unsere Gäste nicht unbeschwert tanzen und feiern oder die auf dem Buffet angebotenen Speisen sorglos genießen können. Alle anderen Vorstellungen finden
    aber wie geplant statt“, so Grosse.
    Bereits erworbene Theaterball-Tickets können ab sofort an der Theaterkasse zurückgegeben werden.

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  • Nach Einbruch in Holt: Bitte um Hinweise aus der Bevölkerung

    Nach Einbruch in Holt: Bitte um Hinweise aus der Bevölkerung

    Im Zuge der Fahndung nach zwei Einbrechern bittet die Polizei Mönchengladbach um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Die Tat wurde am Montag, 18. November, vermutlich gegen 11.30 Uhr in Holt an der Josef-Drauschke-Straße begangen.
    Die beiden unbekannten männlichen Tatverdächtigen, die neun Tage zuvor, also am Samstag, 9. November, kurz vor 18 Uhr bereits einmal am späteren Tatort waren, möglicherweise um das Objekt auszuspionieren, klingelten am Vormittag des 18. November zunächst an dem Einfamilienhaus, überkletterten dann ein Gartentörchen und hebelten schließlich eine Terrassentür auf der Rückseite des Gebäudes auf.
    Bei dem Einbruch erbeuteten sie Bargeld und Schmuck.

    Das Haus verfügt im Außenbereich über eine Videoüberwachung. Ein bei der Tat aufgenommenes Foto ist jetzt im zentralen Fahndungsportal der Polizei NRW zu sehen:

    https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/moenchengladbach-tageswohnungseinbruch

    Die Polizei Mönchengladbach fragt: Wer kann Angaben zu den abgebildeten Tatverdächtigen machen?
    Hinweise werden erbeten unter der Rufnummer 02161-290.

    (ds)

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  • MG+ – „Marke mit überregionaler Strahlkraft“ – aber nicht für ältere Menschen

    MG+ – „Marke mit überregionaler Strahlkraft“ – aber nicht für ältere Menschen

    Meinung |

    Neue, teilweise sehr zentral oder in Nähe eines Bahnanschlusses gelegene (generationengerechte) Wohnquartiere schaffen explizit Wohnraum für junge Familien und ihre Bedürfnisse.“

    aus der Beratungsvorlage 16.06.2016

    Zweites Strategiebuch zu MG+ zeigt Projektvielfalt der Wachsenden Stadt

    Mit ihrem zweiten Strategiebuch, das jetzt unter www.mgplus.online digital abrufbar ist, dokumentiert die Stadt aus Sicht der CDU-Fraktion erneut eine eindrucksvolle Leistungsbilanz der von der großen Kooperation im Rat beschlossenen Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Lag der Schwerpunkt des 2018 veröffentlichten ersten Strategiebuches im baulich-räumlichen Segment, belegt das Nachfolgewerk insbesondere den Facettenreichtum der mg+ Projekte.
    Plötzlich wird fast jedes Projekt in die „Strategie“ einbezogen.
    Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch:

    „Es wird immer deutlicher, dass wir mit der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt vor vier Jahren den richtigen Weg für Mönchengladbach eingeschlagen haben. In allen vier beschlossenen Leitmotiven, Lebensraum, Umwelt, Wirtschaft und Standortfaktoren, hat mg+ bisher erfolgreich für neue Dynamik, Innovation und Schubkraft gesorgt. Nicht nur ist es gelungen, mit mg+ simultan die planerischen Weichen für eine Vielzahl städtebaulich extrem bedeutender Entwicklungen zu stellen.
    Unter den mg+ Projekten befinden sich ebenso zum Beispiel
    die Stärkung der Jugendpartizipation,
    die Qualitätsoffensive Übermittagsbetreuung,
    Maßnahmen zur Mobilitätswende,
    der Masterplan Stadtbezirke oder
    die Koordination des doppelten Strukturwandels von Energiewende und digitaler Revolution.
    Die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt hat sich inzwischen zu einer Marke mit überregionaler Strahlkraft entwickelt.
    Sie hat das Profil unserer Stadt mit Blick auf Lebensqualität, Anspruch und Attraktivität nach innen und außen deutlich geschärft. Für diese Mannschaftsleistung ist dem Konzern Stadt ein großes Lob auszusprechen.“

    Ende einer Marketing-Rede des CDU-Fraktions-Vorsitzenden Dr. Schlegelmilch.

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  • Stadt soll Signal setzen, fordern Grüne in Mönchengladbach

    Stadt soll Signal setzen, fordern Grüne in Mönchengladbach

    Griechische Sicherheitskräfte setzten Blendgranaten und Tränengas ein, um schutzbedürftige Flüchtlinge zurückzudrängen.

    Die Situation in den Lagern an der griechisch-türkischen Grenze droht derzeit zu eskalieren. Hinzu kommt die mit den Kinderrechten unvereinbare Menschenrechtslage von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen auf der griechischen Insel Lesbos.

    Auch Mönchengladbachs Grüne kritisieren dieses unverantwortliche Menschenrechtslage scharf: „Es ist ein unwürdiges Schauspiel der EU, diese Menschen, die ja auf der Flucht sind, auf diese Art zu behandeln und ihnen nicht die Hilfe zu geben, die sie benötigen“, sagt Karl Sasserath. Er schließt sich der Forderung der Bundesgrünen an, dass Deutschland 5.000 unbegleitete Kinder, Schwangere, alleinreisende Frauen oder schwer Traumatisierte aus den griechischen Flüchtlingslagern aufnimmt.

    Auch Mönchengladbach könnte helfen, sagt Sasserath. Er verweist auf das Bündnis „Städte sicherer Häfen“, eine Initiative, die sich dafür einsetzt, dass Schutzsuchende gerettet werden können. Das Netzwerk, so Sasserath, umfasse über 130 Städte und Gemeinden, die sich ab Juli 2018 zusammengeschlossen hatten, um insbesondere aus Seenot gerettete Flüchtlinge schnell und unkompliziert aufzunehmen. „Städte wie etwa Köln, Bonn, Dortmund und Potsdam hatten sich bereit erklärt, diese Menschen zusätzlich zu ihrer Verteilungsquote aufzunehmen“, so der Grünen-Fraktionssprecher. „Wir meinen, dass sich die Stadt Mönchengladbach dieser Initiative anschließen sollte und den schutz- und hilfebedürftigen Menschen an Europas Grenzen Hilfe leistet.“

    Die grüne Fraktion hat deshalb einen Antrag in die nächste Ratssitzung am kommenden Mittwoch, 11. März eingebracht, damit die „Vitusstadt“ mit einem Beitritt zu diesem Bündnis ebenfalls ein Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl sowie für die Integration Geflüchteter setzt. Karl Sasserath: „Der Rat der Stadt sollte den Oberbürgermeister bitten, Maßnahmen einzuleiten, wonach Mönchengladbach dem Bündnis der Städte beitritt und sich an der Aufnahme der Schutzbedürftigen beteiligt, bis eine Lösung auf europäischer Ebene gefunden und vereinbart ist. Mönchengladbach ist eine solidarische Stadt, die Menschen in Not noch stets geholfen hat.“ Zuletzt hatte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) erneut die Bereitschaft es nördlichsten Bundeslandes erklärt, minderjährige Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufzunehmen

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  • Mönchengladbacher radelt 1339 Kilometer für den guten Zweck

    Mönchengladbacher radelt 1339 Kilometer für den guten Zweck

    Radfahren aus Leidenschaft muss es sein, wenn sich Stefan W. Mörkels am Freitag auf den Weg zur Langstreckenfahrt „Transcimbrica“ macht. 

    Von Hamburg geht es per Rad über 1339 Kilometer nach Skagen (DK) und zurück. Geschlafen wird überwiegend im Schlafsack in Sheltern, überdachten Lagerplätzen am Wegesrand.

    Mörkels will die Tour in acht Tagen bewältigen und sammelt dabei Spenden für den Mönchengladbacher Verein „achtsam e.V. – Unterstützung für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung“. 

    Alle Spenden, die den Verein mit dem Verwendungszweck „Transcimbrica“ erreichen, werden am Ende der Reise zusammengerechnet und von der Sage Foundation bis zu einem Gesamtbetrag von 1500 Euro verdoppelt!

    Informationen zur gesamten Aktion gibt es unter https://rundradeln.de/spendenaktion Stefan W. Mörkels ist im Vorstand des ADFC Mönchengladbach zuständig für IT-Themen.
    In den Wintermonaten hat er auch mit dem R. V. Möwe trainiert.
    Die gesamte Tour finanziert er aus eigenen Mitteln. Alle Spenden gehen zu 100% an den achtsam e.V.

    Spendenkonto:
    Stadtsparkasse Mönchengladbach DE83 3105 0000 0003 9434 12
    oder per PayPal.

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  • Laut Kriminal-Statistik: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle um 396 Fälle oder 1,99 % gesunken.

    Laut Kriminal-Statistik: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle um 396 Fälle oder 1,99 % gesunken.

    Entwicklung der Gesamtkriminalität:
    Im Jahr 2019 sind in Mönchengladbach insgesamt 19.542 Straftaten bekannt geworden.

    Im Vergleich zum Vorjahr ist damit die Zahl der bekannt gewordenen Fälle um 396 Fälle oder 1,99 % gesunken.
    Das ist der niedrigste Stand seit mindestens 15 Jahren.
    Auf Landesebene sanken die Fallzahlen um 54.512 Fälle oder 4,25 %.

    Aufklärungsquote:
    Im Jahr 2019 wurden in Mönchengladbach im Zusammenhang mit den 10398 aufgeklärten Straftaten 8060 Tatverdächtige ermittelt. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 53,21 % (2018 = 56,98 %).
    Landesweit wurde eine Aufklärungsquote von 53,3% (2017 = 52,3 %) erreicht.
    Die Aufklärungsquote allein ist wenig aussagefähig, sie bedarf einer differenzierten Darstellung der jeweiligen Anteile der schwer und leicht aufklärbaren Delikte.

    Wohnungseinbruch
    Im Vorjahresvergleich ist beim Wohnungseinbruch im Jahr 2019 erneut ein Rückgang zu verzeichnen. Im Erfassungszeitraum wurden 478 Delikte und damit 91 Taten oder 16 % weniger als im Vorjahr (2018 = 569 Taten) ange-zeigt. Gegenüber dem hochbelasteten Jahr 2015 haben sich damit die Fall-zahlen halbiert. Bei 242 Fällen (50,6 %) handelte es sich um Versuchstaten. Die Versuchsquote ist dabei deutlich gestiegen (2018 = 46,9 % / 2017 = 46,7 %).
    Die Wohnungseinbrüche hatten einen Anteil von 13,49 % am schweren Dieb-stahl insgesamt.

    191 Taten (2018 = 217) oder 39,95 % (2018 = 38,1 %) aller Wohnungseinbrü-che waren dabei dem Tageswohnungseinbruch zuzurechnen.
    Unter diesen Begriff werden alle Wohnungseinbrüche subsumiert, die in der Zeit zwischen 06.00 Uhr und 21.00 Uhr stattfinden.
    Von den bekannt gewordenen Wohnungseinbrüchen konnten 75 Delikte oder 15,69 % aufgeklärt werden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Aufklärungsquote damit leicht gesunken.
    Im Landesdurchschnitt sanken die Fallzahlen von 29.904 auf 26.857. Dies entspricht einem Rückgang um 10,2 %.
    Die Aufklärungsquote betrug dabei 15,5% (2018 = 17,9%).

    Die Aufklärungsquote betrug im Deliktsbereich der Straßenkriminalität 15,95 % und lag damit um 1,25 %-Punkte über dem Ergebnis des Vorjahres von 17,2%.
    Auch bei der Aufklärungsquote handelt es sich um einen Mittelwert. Die Aufklärungsquoten der Einzeldelikte schwankten dabei zwischen 0,69 % beim einfachen Taschendiebstahl und 100 % bei den schweren Körperverletzungen.
    Die Häufigkeitszahl (siehe Nr. 2) für die Deliktsgruppe der Straßenkriminalität ist im Jahr 2019 auf 1.932 (2018 = 1.848) gestiegen.
    Im Landesdurchschnitt sank die Anzahl der Delikte der Straßenkriminalität um 6,8 %; die Aufklärungsquote betrug 16,4% (2018 = 16,7 %).

    Taschendiebstahl
    Im Vorjahresvergleich ist beim Taschendiebstahl eine Steigerung der Fallzahlen zu verzeichnen. Im Erfassungszeitraum wurden 364 Delikte und damit 37 Taten oder 4,12 % mehr als im Vorjahr (2018 = 327 Taten) angezeigt. Bei 7 Fällen (2,1 %) handelte es sich um Versuchstaten. Damit hatten die Taschen-diebstähle einen Anteil von 4,1 % an der gesamten Diebstahlskriminalität.
    Von den bekannt gewordenen Taschendiebstählen konnten 15 Delikte oder 4,12 % aufgeklärt werden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Aufklärungsquote damit um 0,6 %-Punkte gesunken (2018 = 5,8 %).
    Im Landesdurchschnitt sanken die Fallzahlen von 34.064 auf 31.175 Dies ent-spricht einem Rückgang um 8,5 %. Die Aufklärungsquote betrug dabei 4,7% (2018 = 5 %).

    Straftaten Mönchengladbach 2019
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  • Digitaler Geschichtsunterricht am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Digitaler Geschichtsunterricht am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium wird erste Partnerschule der digitalen Lernplattform ‚SeGu‘ in Mönchengladbach

    Die Verwendung von Computern und Tablets ist aus dem Alltag der Menschheit nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grunde ist es beinahe selbstverständlich geworden, dass im Schulunterricht digitale Präsentationsmöglichkeiten eine Rolle spielen.

    Allerdings beschäftigt sich der klassische Geschichtsunterricht im Wesentlichen mit schriftlichen Quellen und Historikertexten, die sich in Schulbüchern finden. Nun erweitert das Hugo-Junkers-Gymnasium sein Angebot durch eine Partnerschaft mit der digitalen Lernplattform SeGu, die als Projekt an der Universität zu Köln entstand.

    Dabei steht ‚SeGu‘ für sich ‚selbstgesteuert entwickelnden Geschichtsunterricht‘, der Schülern neben dem kritischen Umgang mit digitalen Medien ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Schülerorientierung im Fachunterricht ermöglicht.

    Auf den schuleigenen Tablets oder in den Informatikräumen finden mit Hilfe der ‚Lernplattform für den offenen Geschichtsunterricht‘ Unterrichtseinheiten digital statt. Die interaktiven Möglichkeiten der einzelnen Lernmodule, aber auch die schnellen Recherchemöglichkeiten im Internet führen über schülernahe Medien zu hohem Lernerfolg.

    Bereits im Sommer 2019 beschloss der Schulausschuss der Stadt Mönchengladbach, dass das Hugo-Junkers-Gymnasium als ‚Pilotschule Digitalisierung‘ modellhaft neue Wege zur Nutzung digitaler Angebote und Medien für alle Mönchengladbacher Schulen erproben soll. Für das Modellprojekt stellt die Verwaltung 300.000 € über zwei Jahre zur Verfügung.

    „Wir freuen uns, in der Lernplattform SeGu einen verlässlichen und schülerorientierten Partner gefunden zu haben, der als ‚Open Educational Resources‘ frei von wirtschaftlichen Interessen ist“, so Geschichtslehrer und Projektleiter Dominik Zuk.

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