Autor: Redaktion

  • VdK NRW fordert günstiges Bürgerticket für alle

    VdK NRW fordert günstiges Bürgerticket für alle

    Dringende Nachbesserungen bei Infrastruktur, Barrierefreiheit und im ländlichen Raum notwendig!

    Mit Blick auf das auslaufende 9-Euro-Ticket zieht der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen eine durchwachsene Bilanz: „Einerseits zeigt der Zuspruch von bundesweit rund 48 Millionen Menschen, dass wir angesichts des Klimawandels und der Preisexplosionen in vielen Lebensbereichen dringend eine bezahlbare Alternative für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs brauchen“, erklärt der Landesvorsitzende Horst Vöge. „Andererseits hat der riesige Ansturm in den vergangenen drei Monaten aber auch deutlich gemacht, dass die derzeitige Infrastruktur einer echten Mobilitätswende noch lange nicht Stand hält…“

    In den hoffnungslos überfüllten Zügen hatten zuletzt insbesondere Menschen mit Behinderung, Ältere mit Rollator und Eltern mit Kinderwagen das Nachsehen. „Hier müssen zukünftig mehr Sitz- und Stellplätze zur Verfügung stehen“, fordert Horst Vöge. „Darüber hinaus fehlt es an Rampen, Aufzügen und zusätzlichem Personal, damit die Betroffenen nicht auf dem Abstellgleis landen.“ Enormen Verbesserungsbedarf gebe es ferner bei der Taktung im ländlichen Raum, wo der Bus teilweise nur zwei Mal am Tag hält. „Eine große Erleichterung wäre es auch, wenn das große Durcheinander der verschiedenen Verkehrsverbünde und Tarifzonen in NRW dauerhaft entfällt.“ Als Anreiz für einen sozial- und umweltverträglichen Umstieg auf Bahn & Co. hatte sich der VdK-Landesverband schon im Mai 2019 beim heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst für eine Jahreskarte für Senior*innen zum Preis von 365 Euro eingesetzt. „Natürlich wäre ein günstiges Bürgerticket für alle die gerechteste und ökologisch beste Lösung“, betonte der Vorsitzende Horst Vöge seinerzeit in einem Schreiben an den damaligen Verkehrsminister

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  • Ist das Gymnasium die richtige Schule für mein Kind?

    Ist das Gymnasium die richtige Schule für mein Kind?

    Was erwartet mein Kind eigentlich auf dem Gymnasium?

    Wo ist der Unterschied zwischen dem Lernen in der Grundschule und dem Gymnasium? Das Gymnasium Rheindahlen gibt Antworten auf diese und natürlich alle anderen Fragen auch zum Sportprofil, zur Streicherklasse, zum Informatikunterricht und anderen Schwerpunkten des Gymnasiums.
    Möglich ist das bei einem Informationsabend am Dienstag, 13.September 2022 um 19 Uhr im Pädagogischen Zentrum der Schule.

    Die Veranstaltung findet auf Grundlage der geltenden Bestimmungen der Coronaschutzverordnung statt, das Tragen einer Maske wird empfohlen.
    Um den Raumbedarf besser kalkulieren zu können, wird um eine Anmeldung bis zum 12.9.22 im Sekretariat der Schule telefonisch (02161/588560), schriftlich (sekretariat@gymnasium-rheindahlen.de) oder über das Kontaktformular auf der Homepage gebeten.
    Außerdem werden ab dem 26.9. individuelle Beratungstermine bei der Erprobungsstufenkoordinatorin Frau Bielert, dem Sportkoordinator Herrn Schroers oder Schulleiterin Frau Piepers angeboten.

    Nähere Informationen werden in Kürze auf der Homepage des Gymnasiums Rheindahlen veröffentlichen. Der Tag der offenen Tür ist für Samstag, 5.11.2022 geplant.

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  • Ausfälle im Linienbusverkehr in Mönchengladbach

    Ausfälle im Linienbusverkehr in Mönchengladbach

    Die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach rechnet in den nächsten Tagen mit vereinzelten Ausfällen im Linienbusverkehr.

    Hintergrund ist der hohe Krankenstand des Fahrpersonals. Das verbleibende Fahrpersonal wird vorrangig für besonders hochfrequentierte Fahrten eingesetzt. Darunter fallen beispielsweise Fahrten im Schülerverkehr sowie besonders ausgelastete Busfahrten unter anderem zu Randzeiten.

    Fahrgästen im Linienverkehr wird empfohlen, nach Möglichkeit auf andere Linien umzusteigen, beziehungsweise auf den nächsten Anschluss zu warten.
    Genaue Informationen dazu, welche Buslinien im Detail ausfallen, gibt es unter www.new-mobil.de.

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  • Start ins Kitajahr: 3.445 Kinder erhalten erstmals einen Betreuungsplatz

    Start ins Kitajahr: 3.445 Kinder erhalten erstmals einen Betreuungsplatz

    • 47 neue Kitas wurden in den vergangenen fünf Jahren errichtet.
    • Im laufenden Kindergartenjahr sollen 15 weitere in Betrieb gehen.
    • Die Ausbauplanung schlägt 28 zusätzliche Neubauten vor.

    Insgesamt stehen dann 11.288 Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege zur Verfügung. 2.582 Plätze sind freigeworden, weil Kinder in die Grundschule wechseln, weitere 863 Plätze sollen durch 15 Neubauten geschaffen werden

    Die neuen Einrichtungen entstehen an den folgenden Standorten: Schwogenstraße, Sittardstraße/Steinmetzstraße, Spielkaulenweg, In der Duis/Rönneter, Gathersweg, Carl-Diem-Straße, Schwalmstraße, Kochschulstraße, Ritterstraße, Botzkuhlenweg, Pongersstraße, Hallenbad Burgbongert, Poststraße, An der Holter Heide und Hermann-Ehlers-Straße.

    Durch die zusätzlich geschaffenen Plätze werden 50 % der Kinder unter drei Jahren sowie rechnerisch 100,2 % der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren einen Betreuungsplatz haben.

    Auch wenn nicht alle aufgeführten Neubauten pünktlich zum 1. August 2023 fertig sind, kann dieses Ziel durch zusätzliche Plätze in anderen Einrichtungen, die gerade in der Planungsphase sind, erreicht werden.

    Sozialdezernentin Dörte Schall: „Wir haben durch das Engagement des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie im Schulterschluss mit den städtischen Betrieben und Gesellschaften, mit Investoren und den freien Trägern in den letzten Jahren viele neue Betreuungsplätze geschaffen und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Es sind viele weitere Projekte geplant, die auch künftig die erhöhte Nachfrage der Eltern nach Betreuungsplätzen sichern sollen“.

    Eine Elternbefragung über den Kita-Navigator ergab für das Kindergartenjahr 2025/2026 eine zu erreichende Versorgungsquote von 55 % der Kinder unter drei Jahren sowie 105 % der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Um diese Versorgungsquote zu erzielen, ist der Bau von weiteren 28 Kindertageseinrichtungen geplant. Ein Teil wird voraussichtlich bereits im kommenden Jahr fertiggestellt. Über die weitere Ausbauplanung wird in den Fachausschüssen und im Stadtrat in den kommenden Wochen beraten.

    Mit dem Ausbau von Kindertageseinrichtungen geht ein erhöhter Fachkräftebedarf einher. Um diesen zu minimieren, besteht seit 2019 eine Kooperation zwischen dem Jugendamt, der Arbeitsagentur, dem Jobcenter, den Berufsfachschulen und Trägervertretern. Zu deren Projekten gehören die Gewinnung von Umschüler*innen, eine intensive stadtweite Werbekampagne, die Weiterqualifizierung von Ergänzungskräften zu Fachkräften, die Organisation von Businesstagen für Schulabgänger*innen, die Umstellung auf eine praxisintegrierte Ausbildung (PIA) sowie die Anwerbung von ausländischen Fachkräften. Zudem ist die Zahl der Ausbildungsstellen bei allen Trägern gestiegen. In den städtischen Einrichtungen sind zu Beginn des Kindergartenjahres alle Stellen besetzt.

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  • Vorverkauf für die neue Theatersaison startet

    Vorverkauf für die neue Theatersaison startet

    Die Sommerpause des Gemeinschaftstheaters ist vorbei – und die Theaterkassen haben wieder geöffnet.

    Ab sofort startet der Vorverkauf für alle Freiverkaufsvorstellungen der neuen Spielzeit 2022/23; die Mitarbeiterinnen der Theaterkassen informieren außerdem gerne über die große Auswahl an erhältlichen Abonnements.

    In Krefeld wird die neue Saison am 3. September mit dem Schauspiel „Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino“ des britischen Dramatikers Martin Crimp eröffnet, inszeniert von Christoph Roos, dem neuen Schauspieldirektor des Theaters. Das Stück basiert auf Euripides‘ Drama „Die Phönizierinnen“, der berühmten griechischen Tragödie um Ödipus und seine Söhne Eteokles und Polyneikes und deren erbarmungslosem Krieg um Theben.

    Das Musiktheater eröffnet die Spielzeit am 4. September im Theater Mönchengladbach mit einer Neuinszenierung von Richard Wagners Meisterwerk „Der fliegende Holländer“ in der Regie von Roman Hovenbitzer, unter der musikalischen Leitung von GMD Mihkel Kütson.

    Nach „Lohengrin“ und „Die Walküre – 1. Akt“ in den vergangenen Jahren dürften sich nicht nur Wagnerianer auf dieses Spielplan-Highlight freuen.
    In der Titelrolle ist Johannes Schwärsky zu erleben.
    Karten und Infos gibt es unter 02151/805-125, 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de.

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  • BUND: 50 Vorschläge für ein lebenswertes Mönchengladbach

    BUND: 50 Vorschläge für ein lebenswertes Mönchengladbach

    Gegenwärtig beanspruchen Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg vorrangig die Aufmerksamkeit der Bürger.

    Doch die verheerenden Starkregenereignisse und Hitzewellen in den letzten Jahren erinnern uns immer wieder daran, die Klimakrise als dauerhafte Bedrohung unseres Lebens nicht auszublenden.
    Deswegen haben sich die BUND-Mitglieder Heinz Rütten (67) und Harald Görner (78) entschlossen, eine stark erweiterte Neuauflage der Broschüre „Stadtökologisches Konzept: Grüne Zukunft für eine lebenswerte Stadt – Mönchengladbach 2030“ herauszugeben.

    Darin geben sie einen umfangreichen Überblick über akute Umweltprobleme der Stadt und zeigen zugleich mit zahlreichen Anregungen Lösungswege auf, wie sich die Folgen des Klimawandels abmildern lassen, wie man  vorbeugenden Klimaschutz betreiben und damit die Lebensbedingungen in Mönchengladbach verbessern kann.

    Ein Schwerpunkt der 72 Seiten starken Broschüre ist die herausragende Bedeutung des Stadtgrüns für die Lebensqualität der Menschen, z.B. die positiven Effekte von Straßenbäumen als Schatten-spender, Staubfilter und CO 2-Speicher.Deshalb wird vorgeschlagen, bis zum Jahr 2030 5.000 neue Straßenbäume zu pflanzen sowie Schulhöfe und Plätze mit Bäumen zu begrünen. Angesichts der Hitzerekorde in den Sommermonaten ist auf baumlosen, asphaltierten Schulhöfen der Aufenthalt unzumutbar geworden.

    Das städtische Kleinklima würde auch von dem Vorschlag profitieren, bei Neubauten eine Begrünungspflicht für Flachdächer sowie Begrünungsauflagen für Vorgärten einzuführen.

    Einen weiteren Schwerpunkt in dem „Konzept“ bilden Anregungen, wie in unserer Stadt die Verkehrswende gelingen kann, um den privaten Autoverkehr und seine CO 2-Emissionen zu reduzieren, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, den Raum für sicheres Radfahren und für Fußgänger zu vergrößern und damit in den Innenstädten eine verbesserte Aufenthalts- und Lebens-qualität zu schaffen. Dieses Ziel verfolgen auch Empfehlungen, mit klimafreundlichen Zustell-systemen das wachsende Verkehrsaufkommen der Paket-Dienstleister zu begrenzen.

    Beim Thema Flächenverbrauch für neue Wohn- und vor allem Gewerbegebiete beschreiben die Autoren Alternativen, wie sich der immense jährliche Verlust von wertvollem Ackerboden vermeiden ließe, denn allein im Zeitraum von 1994 bis 2018 sind im Durchschnitt jedes Jahr 50 ha (= 70 Fußballfelder) verloren gegangen. Die Versiegelung des Bodens durch die Bebauung zerstört seine Aufgabe als CO 2-Speicher und damit seine Klimaschutzfunktion.

    Insgesamt werden in der Schrift 55 Themen behandelt und entsprechend eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen aufgeführt, die nach Ansicht der Autoren realitätskonform und größtenteils praxiserprobt sind. Umfangreiche Hinweise auf Förderprogramme von Bund, Land und EU zeigen, dass die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen finanziell möglich ist, insbesondere bei hohen Förderquoten.-

    Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter:
    bund-mg.de/neuauflage-stadtoekologisches-konzept-mg-2030
    und ist in Papierform für 6 Euro erhältlich in den Buchläden Degenhardt (Friedrichstr. 14), Prolibri (An der Burgmühle 20), Von den Driesch (Kleiner Driesch 10) und Wackes (Korschenbroicher Str. 18) sowie im „Zwischenraum“ (Hauptstr. 59), Ökumenischen Gemeindeladen (Quadtstr. 18) und Atelier Delissen (Vorster Str. 514).

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  • Fanmarsch „Gemeinsam für Borussia“ am Samstag 06. August

    Fanmarsch „Gemeinsam für Borussia“ am Samstag 06. August

    Am Samstag, 06.08.2022 wird ab 12 Uhr der Fanmarsch „Gemeinsam für Borussia“ vom Alten Markt zum Borussiapark durchgeführt.

    Der Marsch geht vom Alten Markt über die Waldhausener Straße, Aachener Straße, Lilienthalstraße, Belgrader Straße, Am Nordpark, Helmut-Grashoff-Straße zur Hennes-Weisweiler-Allee.

    Vor allem von 12 bis 14 Uhr ist aufgrund des Umzugs mit Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Aachener Straße und der BAB 61 AS Holt zu rechnen.
    Innerstädtisch ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Aachener Straße in Fahrtrichtung BAB 61 AS Holt oder zum Borussiapark über die Waldnieler Straße zu umfahren.
    Auswärtigen Besuchern des Borussiaparks wird empfohlen, aus Richtung Koblenz kommend, bereits an der BAB 61 AS Rheydt abzufahren und dann über die L 370 (Stadtwaldstraße), Voosen und B 57 (Gladbacher Straße) anzureisen.
    Aus Richtung Venlo kommend sollte die BAB 61 AS Nordpark genutzt werden, um die Parkplätze zu erreichen.

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  • Zum Schulanfang in Nordrhein-Westfalen fordern Verbände, das Elterntaxi stehen zu lassen

    Zum Schulanfang in Nordrhein-Westfalen fordern Verbände, das Elterntaxi stehen zu lassen

    Die Schule fängt wieder an und damit auch das allmorgendliche Verkehrschaos, verursacht durch Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto vorm Schultor absetzen.

    Der ökologische Verkehrsclub VCD, das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) rufen dazu auf, die Schüler*innen möglichst selbstständig zur Schule und in den Kindergarten kommen zu lassen: zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller.

    Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und der ökologische Verkehrsclub VCD ermuntern zusammen mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) zum Schulbeginn in Nordrhein-Westfalen alle Kinder, ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ein aktiver Start in den Tag fördert ihre körperliche und geistige Entwicklung und sorgt dafür, dass sie im Unterricht entspannter sind und sich besser konzentrieren können. Die Kinder lernen dabei, sich selbstständig und sicher im Verkehr zu bewegen. Andere Verkehrsteilnehmende fordern die Verbände zum Schulstart auf, besonders aufmerksam zu sein.

    Empfehlung an die Kinder:

    Am schönsten ist der Weg zur Schule oder in den Kindergarten, wenn man ihn gemeinsam mit Freund*innen zurücklegt. Größere Gruppen können sich zu einem sogenannten Laufbus zusammenschließen und Treffpunkte vereinbaren, um von dort gemeinsam und sicher zur Schule oder in den Kindergarten zu kommen.

    Empfehlung an die Eltern und Lehrkräfte:

    Gerade die Jüngsten sollten bei der Gestaltung ihres Schulwegs begleitet und aktiv unterstützt werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Kindern eigenständige Mobilität und die Verkehrsregeln spielerisch näher zu bringen. Idealerweise passiert das in enger Kooperation zwischen Lehrer*innen, Erzieher*innen und Eltern.

    Empfehlung an Auto- und LKW-Fahrer*innen:

    Viele Kinder sind noch unerfahren im Straßenverkehr und oftmals müssen die Regeln nach den langen Ferien erstmals oder wieder eingeübt werden. Daher ist es umso wichtiger, dass die anderen Verkehrsteilnehmenden ganz besonders aufmerksam und vorsichtig fahren. Gerade im Umfeld von Schulen oder Kindergärten müssen sich alle an Tempo 30 halten und den Kindern zuliebe so vorausschauend wie möglich fahren.

    Die Bundesvorsitzende des VCD, Kerstin Haarmann, erklärt: „Eltern wollen das Beste für ihre Kinder und meinen es in der Regel nur gut, wenn sie sie mit dem Auto direkt bis ans Schultor fahren. Allerdings sorgen diese Elterntaxis für ein unübersichtliches Verkehrschaos, das für alle Beteiligten schnell gefährlich werden kann. Weniger Autos auf den Straßen bedeuten mehr Sicherheit und bessere Luft vor den Schulen.“

    Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann, betont: „Wir appellieren dringend an alle Eltern, gleich zu Beginn des neuen Schuljahres das Auto stehen zu lassen und die Kinder entweder zu Fuß oder mit dem Rad zu begleiten oder sie in Lauf- oder Radelgemeinschaften selbstständig losziehen zu lassen. Kinder, die zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller zur Schule kommen, nehmen ihre Umgebung aktiv wahr. Sie lernen so, sich gut zu orientieren und auf sich selbst aufzupassen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein – auch für andere Lebenssituationen.“ Der Bundesvorsitzende des VBE, Udo Beckmann, verdeutlicht: „Viele Eltern haben den Wunsch, ihre Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule fahren zu lassen, sie sind aber stark verunsichert ob der Gefahren, die dadurch entstehen, dass viele Erziehungsberichtige ihre Kinder mit dem Auto bis vor das Schultor bringen. Wir appellieren daher an alle Eltern, zumindest kurze Fußwege in Kauf zu nehmen und das Auto an Elternhaltestellen zu parken. Denn der beste Schulweg ist der selbst zurückgelegte!“

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  • Bündnis 90/Die Grünen verweisen auf „Flächennutzung mit Augenmaß“

    Bündnis 90/Die Grünen verweisen auf „Flächennutzung mit Augenmaß“

    Die Flächen in einer Kommune sind endlich und somit kostbar, so ist es auch in Mönchengladbach.

    Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen lautstark auf den exorbitanten Flächenverbrauch aufmerksam machen und sich beispielsweise gegen eine Umwidmung von wertvollen Ackerflächen in ein Industriegebiet aussprechen. So geschehen gerade in Sasserath.   

    „Was im Umkehrschluss jedoch nicht passieren darf ist, dass durch übereiltes und undurchdachtes Handeln einiger Akteure auf die Schnelle nach neuen Flächen gesucht wird, nur um kurzfristig eine Alternative präsentieren zu können“, sagt Martin Wirtz, Sprecher der Grünen in Mönchengladbach.
    „Bevor wir den Diskurs jetzt einseitig verschieben und möglicherweise das ehemalige JHQ als Alternative zu Sasserath ins Auge fassen, sollten wir dazu umfassende und ergebnisoffene Beratungen aufnehmen“ so Wirtz. 

    Das ehemalige JHQ im Mönchengladbacher Westen liegt seit dem Abzug der britischen Streitkräfte verlassen und fast vergessen zwischen Hardt und Rheindahlen. In den vergangenen Jahren wurden diverse, teils fragwürdige Projekte für die riesige Fläche diskutiert, um dann doch allesamt wieder verworfen zu werden. Zugute gekommen ist die lange Zeit des Wartens und des Stillstands hingegen der Natur. Ganz nebenbei haben sich viele unterschiedliche Arten dort ansiedeln können und sich, ganz ungestört von Lärm und anderweitigem Nutzungsdruck, ihren Lebensraum zurückerobert.
    Dies ist vor Ort in einem so umfangreichen Ausmaß nachzuweisen, dass mehrere Flächen innerhalb des ehemaligen Militärgeländes als sogenannte FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat) ausgewiesen werden konnten. Für diese Flächen gilt unter anderem ein absolutes „Verschlechterungsverbot“. „Ein ökologisch absolut elementarer Wert für unsere Stadt und die hier lebenden Menschen“ befindet Wirtz.

    „Wir können es uns als Politik angesichts der bedrohlichen Ausmaße der Klimakrise und des Artensterbens schlicht nicht mehr leisten, unüberlegt und vorschnell zu handeln. Das gilt nicht nur für den Flächenverbrauch, sondern für alle kleineren und größeren politischen Entscheidungen. Deswegen sprechen wir uns als Bündnis 90/Die Grünen für eine ehrliche und unvoreingenommene Diskussion zu dem Thema einer Gewerbeansiedlung im gesamten Stadtgebiet aus. Auch wenn das bedeutet, dass wir in absehbarer Zeit noch keine neuen Flächen ausweisen können.“

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  • Drogennetzwerk über Social Media – Plattformen gesprengt – Festnahmen, U-Haft, Sicherstellungen

    Drogennetzwerk über Social Media – Plattformen gesprengt – Festnahmen, U-Haft, Sicherstellungen

    Nach monatelangen Ermittlungen haben die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und die Polizei Mönchengladbach am Dienstag, 2. August, in Dülken einen geplanten Zugriff durchgeführt.

    Hintergrund ist der schwunghafte Drogenhandel einer mehrköpfigen Bande aus dem Bereich Mönchengladbach und Viersen. Drei der fünf vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen befinden sich nun in Untersuchungshaft. Betäubungsmittel, Bargeld und Waffen stellten die Ermittler sicher.

    Die tatverdächtigen Männer, alle im Alter zwischen 17 und 37 Jahren, hatten ein schwunghaftes Geschäft mit dem Internethandel von Betäubungsmitteln über Social Media-Plattformen aufgebaut. Über einen Zeitraum von mindestens sieben Monaten verschickten sie so Betäubungsmittel im Kilogrammbereich auf dem Postweg in das gesamte Bundesgebiet sowie benachbarte Ausland. Weitere Angaben zu der Menge der Betäubungsmittel können derzeit aufgrund des laufenden Verfahrens nicht gemacht werden.

    Unmittelbar nach dem polizeilichen Zugriff auf einen Paketkurier am Dienstagnachmittag versuchte einer der Tatverdächtigen mit dem Auto zu flüchten.

    Dabei fuhr er unter anderem auf einen Polizeibeamten zu. Dieser gab einen Schuss auf den Reifen des Wagens ab. Nachdem der Täter daraufhin weiter zu Fuß flüchtete, konnte er schließlich nach Verfolgung durch die Beamten gefasst, überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Zu der Schussabgabe erging bereits eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aachen, das die Ermittlungen hierzu aus Neutralitätsgründen übernommen hat.

    Die Ermittler durchsuchten im Anschluss mit Unterstützung weiterer Dienststellen des PP Mönchengladbach insgesamt sechs Wohnungen im Raum Viersen. Sie stellten hierbei mehrere Kilogramm Marihuana, Haschisch, Amphetamin, MDMA, mehrere tausend Pillen Ecstasy, sowie Kokain und zahlreiche opiathaltige Arzneimittel und auch Ketamin sicher. Zudem konnten sie mehrere Hieb- und Stichwaffen sowie Schusswaffen (Gasdruckwaffen) und einen fünfstelligen Bargeldbetrag beschlagnahmen.

    Insgesamt nahm die Polizei im Zuge des Einsatzes fünf Männer vorläufig fest.

    Drei der Haupttatverdächtigen im Alter von 24, 31 und 37 Jahren führten die Ermittler heute einem Haftrichter vor. Dieser ordnete gemäß Antrags der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach für alle drei Tatverdächtigen Untersuchungshaft an, die die Männer auch sogleich antraten. Die beiden ebenfalls vorläufig festgenommenen Männer im Alter von 17 und 19 Jahren wurden gemäß Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen wieder entlassen. Das Strafverfahren richtet sich gegen alle fünf genannten Beteiligten. Gegen die teilweise bekanntgewordenen Abnehmer werden ebenfalls Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weitere Angaben können derzeit nicht gemacht werden, die Ermittlungen dauern an. (cw)

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  • Arzt? – Kein Grund für eine Aufenthaltsgenehmigung

    Arzt? – Kein Grund für eine Aufenthaltsgenehmigung

    Meinung von Ulas Sazi Zabci; Mitglied im Rat der Stadt Mönchengladbach für Die PARTEI

    Fachkräftemangel? Noch nie von gehört!

    Wir befinden uns im Jahre 2 nach Lockdown 1. Ganz Deutschland arbeitet an einer leistungsfähigen Krankenhauslandschaft… Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Niederrheinern bevölkertes Dorf, hört nicht auf dem, gemeinsamen Ziel entgegenzuarbeiten.

    Am 10.08 könnte Ibrahim Fedakal aus der Türkei im St. Elisabeth Krankenhaus in Salzgitter mit seiner Arbeit als Arzt beginnen und dabei helfen, das Gesundheitssystem im Land mit mehr Personal auszustatten. 16 Jahre Berufserfahrung als Allgemeinmediziner schienen das Krankenhaus in Salzgitter davon überzeugt zu haben Ibrahim Fedakal einen Arbeitsvertrag anzubieten. Voraussetzung dafür: Die Erteilung eines Aufenthaltstitels und eine Arbeitserlaubnis, doch diese wird vom Ausländeramt Mönchengladbach bislang verweigert. Des Weiteren wird nun auch noch die Ehe mit seiner ukrainischen Frau angezweifelt. Ibrahim Fedakal sagt dazu: „Ich bin unendlich traurig über die Verzögerungen, ich habe alles getan was von mir verlangt wurde und kann sogar einen Arbeitsvertrag nachweisen. Das jetzt auch noch die Liebe zu meiner Frau in Frage gestellt wird, enttäuscht mich zusätzlich.“

    Jutta Zabci, Mitglied im Rat der Stadt Mönchengladbach für Die Linke erzählt: „Unsere Familie begleitet Ibrahim jetzt schon seit mehreren Monaten durch die deutsche Bürokratie, er hat sehr schnell die deutsche Sprache gelernt und sich im Land zurechtgefunden. Ich kann nicht verstehen warum die Verwaltung ihm und schlussendlich unserer Gesellschaft, solche Steine in den Weg legt.“

    Ulas Zabci, Mitglied im Rat der Stadt Mönchengladbach für Die PARTEI meint: „Ibrahim ist ein guter Mediziner, mit viel Erfahrung und Wissen. In der aktuellen Situation ist es unglaublich perfide eine so gut ausgebildete Fachkraft in die Erwerbslosigkeit oder sogar in die Abschiebung zu treiben. Es scheint als wüsste die Ausländerbehörde nicht weiter, weshalb sie einfach seine Ehe anzweifeln, das ist eine beliebte Methode bei den Ausländerbehörden im ganzen Land. Die Ausländerbehörden müssen dringend reformiert werden.“

    Quelle: Ulas Zabci
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  • Mönchengladbacher Frauen-WM-Bewerbung 2027

    Mönchengladbacher Frauen-WM-Bewerbung 2027

    Noch hat es für die Ausrichtung der übernächsten Frauen-Fußball WM keine Entscheidung gegeben.

    Trotzdem zeigt sich nach dem erfolgreichen und sympathischen Auftritt der deutschen Fußball-Frauen bei der EM in England, dass die Mönchengladbacher Bewerbung für das Turnier goldrichtig war. Frühzeitig, hat man die Stadt mit dem Borussiapark als Austragungsort 2027 beim DFB auf die Bewerberliste gesetzt.

    „Wer die letzten vier Wochen der EM in England verfolgt hat, konnte sich nicht nur vom hohen Leistungsstandard unserer Fußball-Frauen überzeugen, sondern wurde letztendlich mit dem atemberaubenden Finale gegen England auch Fan dieser leistungsstarken und imponierenden Teamleistung einer deutschen Mannschaft“, kommt der Sport-Ausschussvorsitzende, Robert Baues ins Schwärmen.

    „Wenn wir es mit dem Mädchen- und Frauen-Fußball nicht nur in MG ernst meinen, müssen wir Parameter vor Ort, aber auch landesweit schaffen, die eine Nachhaltigkeit dieser Entwicklung garantieren und auch weiter ausbauen. Ein erster Schritt wurde bereits mit dem SportCampus Rheydt, der neuen Heimat des FV MG, vollzogen.

    Aber nicht nur MG mit seinen multifunktionalen Sportstätten ist jetzt gefordert, sondern auch der DFB mit seinen Landesverbänden. Hier müssen neue Sichtungsstrukturen, beginnend vom Kindergarten über Grundschulen geschaffen werden, von dem letztendlich auch unsere Vereine an der Basis profitieren sollten.
    Auch müssten endlich Leistungsanreize über den DFB geschaffen werden, dass es den Vereinen nicht nur organisatorisch, sondern auch wirtschaftlich ermöglicht, entsprechende Trainer/innen für diese Zielgruppe ausbilden zu lassen“, fährt Baues fort. „Unsere Bewerbung als Austragungsort von WM-Spielen aus aller Welt erfährt nur dann seine Nachhaltigkeit, wenn nach dieser erlebten Euphorie bei der soeben zu Ende gegangene EM auch Taten folgen werden und wir mit unserer Bewerbung dazu beitragen, den Mädchen- und Frauen-Fußball in MG alle Türen zu öffnen“, hofft Baues auf Reaktionen durch den DFB.

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  • mags und GEM begrüßen acht neue Auszubildende

    mags und GEM begrüßen acht neue Auszubildende

    Zwei Gärtner im Garten- und Landschaftsbau, zwei Forstwirte, ein Straßenbauer sowie zwei Auszubildende im Büromanagement beginnen bei mags.

    Auch die GEM bildet zum Start des neuen Ausbildungsjahrgangs zwei Auszubildende im Bereich Büromanagement aus.
    Am Nordpark wurden sie sowohl von Hans-Jürgen Schnaß, mags-Vorstandsvorsitzender, Gabriele Teufel, GEM-Geschäftsführerin, als auch den Ausbildern und Interessenvertretungen zum Start begrüßt.
    „Gehen Sie mit Spaß und Freude in Ihre Ausbildungen und bleiben Sie stets neugierig“, sagte Hans-Jürgen Schnaß. Alle wünschten den jungen Menschen eine spannende, angenehme und erfolgreiche Zeit bei mags und GEM.
    Bei einer Besichtigung des GEM-Betriebshofs, der Wertstoffhöfe, der Betriebshöfe der mags-Grün-, Spiel- und Sportplatzunterhaltung, des Mönchengladbacher Hauptfriedhofs und der Forstverwaltung im Hardter Wald erhalten die Auszubildenden in ihren ersten Tagen einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche beider Unternehmen.
    Weitere Informationen zum Ausbildungsangebot von mags und GEM sowie aktuelle Stellenangebote gibt es im Internet unter www.mags.de.

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  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen,  den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 46. Mal am Freitag, 12. August 2022 um 15.30 Uhr in St. Helena.

    Pfarrer i. R. Hans Ulrich Rosocha liest eigene Texte zum Thema:“Die Gnade Gottes“- Das Leben von John Newton, des Dichters von „Amazing Grace“.

    Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel Werke von G. Young, D. Bedard u. a.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Chorproben starten wieder

    Chorproben starten wieder

    Das vielfältige musikalische Angebot an der Rheydter Hauptkirche startet nach den Sommerferien wieder.

    Unter der musikalischen Gesamtleitung von Kantor Pascal Salzmann nehmen die Chöre wieder ihre Probenarbeit auf.

    Die Rheydter Singschule mit der Mädchenkurrende und dem Knabenchor startet am 10. August im Chorsaal der Jugendkirche, Wilhelm-Strauß-Straße 18.

    Musikbegeisterte und singfreudige Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen.
    Geprobt wird Chormusik von J. S. Bach und J. Rutter für das diesjährige Weihnachtskonzert.
    Neben Konzerten und Chorfahrten fördert eine Stimmbildnerin individuell die stimmliche Ausbildung.

    Die Kantorei der Hauptkirche probt ab Montag, dem 15. August, im Franz-Balke-Haus in der Welfenstraße 10 Johannes Brahms: „Ein deutsches Requiem“.
    Die Kantorei freut sich über neue Sängerinnen und Sängern, vor allem in den Männerstimmen.
    Fragen zu allen Angeboten beantwortet Kantor Pascal Salzmann unter 02166/2786928.

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  • Achim Wyen ist neuer FDP-Fraktionsvorsitzender

    Achim Wyen ist neuer FDP-Fraktionsvorsitzender

    Seit Donnerstag Abend hat die FDP-Fraktion Mönchengladbach einen neuen Vorsitzenden.
    Einstimmig wählten die Anwesenden Achim Wyen zum Nachfolger von Nicole Finger.

    Achim Wyen ist in seiner Heimat kein Unbekannter, ist er doch bereits seit 2002 bei den Liberalen aktiv. Als Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsbeauftragter bei einem Finanzinstitut kennt er sich in den angestammten FDP-Themen bestens aus.  

    Wie wird Achim Wyen die Fraktion zukünftig ausrichten? „Die Fraktion ist bereits sehr gut aufgestellt“, erläutert Achim Wyen. „Als Vorsitzender möchte ich zunächst sukzessive einen individuellen Austausch mit allen Fachsprechern starten, um einen noch intensiveren Einblick in die aktuellen Themen zu bekommen und auch um unsere Haushaltsklausur vorzubereiten. Mindestens einmal im Ratszug wollen wir in Präsenz mit der erweiterten Fraktion tagen, außerdem auch einmal mit der Ratsfraktion.“ 

    Auf die Frage, welche Ziele er für die weitere Arbeit in der Ampel sehe, meint Achim Wyen: „Mit den Kolleginnen und Kollegen der Ampel besteht bereits seit längerem ein enger und regelmäßiger Austausch. Ich möchte weiterhin die FDP als verlässlichen Partner positioniert wissen und mich darum kümmern, dass wir auch unsere Positionen aus dem Kooperationsvertrag auf den Weg bringen.“

    Seit der letzten Kommunalwahl obliegt Achim Wyen der Vorsitz in einem der wichtigsten Gremien der Stadt, dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaft. Erfahrungen sammelte er weiterhin in den Ausschüssen Schule und Bildung sowie Soziales, Gesundheit und Senioren. Als Mitglied für seine Partei in der Bezirksvertretung West setzt er sich seit Jahren für die Belange der BewohnerInnen in seinem Bezirk ein. Vor zwei Jahren wählten ihn die FDP-Mitglieder schließlich zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden.

    Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung wird weiterhin mit dem Kreisverband erfolgen. Dazu teilt Achim Wyen mit: „Als Fraktionsvorsitzender bin ich auch Mitglied des Kreisvorstands. den ich ja aus meiner Zeit als Beisitzer schon gut kenne. Wichtig ist auch hier ein regelmäßiger Austausch, um die Positionen zu kommunizieren und die Stärken sowie die Ideen aller nutzen zu können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ Alles Gute und viel Erfolg, Achim Wyen!

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  • Nach der Wahl ist vor der Wahl – FDP-Kreisvorstand Mönchengladbach beschließt weitere Aktivitäten

    Nach der Wahl ist vor der Wahl – FDP-Kreisvorstand Mönchengladbach beschließt weitere Aktivitäten

    Im Hinblick auf die nächste Kommunalwahl 2025 scheint das FDP-Motto der diesjährigen Landtagswahl „Von hier aus weiter“ auf Grund der derzeitigen politischen Situation weiterhin aktuell zu sein.

    Doch wohin weiter? 
    Diese und andere Fragen diskutierten die Mitglieder des Kreisvorstands in ihrer Klausurtagung.

    „Etwa drei Jahre Zeit bleiben uns bis zur Kommunalwahl. Diese Zeit werden wir nutzen.“
    Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender der Liberalen, gibt sich kämpferisch. Viel hat sich das Team um Terhaag vorgenommen. Stellungnahmen wird man erarbeiten zu den Problemen Sauberkeit, Sicherheit, Verkehr oder Begrünung der Innenstadt. Die Kommunikation nach innen und außen wird intensiviert, einzelne Gremien untereinander enger vernetzt. Alle FDP-Mitglieder werden um ihre Meinung gebeten, beispielsweise zum Informationsfluss aus den Gremien oder welche Aktivitäten gewünscht werden.

    Mit dem selbstbestimmten Ausstieg der Fraktionsvorsitzenden Nicole Finger steht nach den Sommerferien eine Veränderung in der Ratsfraktion an. Der Kreisvorstand wird weiterhin eng mit der neuen Fraktionsführung zusammenarbeiten.

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  • FDP-Nord komplettiert Vorstand – Lösungen suchen für Probleme in Mönchengladbachs Innenstadt

    FDP-Nord komplettiert Vorstand – Lösungen suchen für Probleme in Mönchengladbachs Innenstadt

    Text: Gertrud Müller

    Mit Stefan Wimmers hat der FDP-Ortsverband Nord jetzt wieder einen Vorsitzenden. Stellvertreter bleiben Moritz Mittendorf und Gertrud Müller.

    Wimmers, Mittendorf und Müller machten sich bereits so einige Gedanken, um die Probleme im nördlichen Bezirk von Mönchengladbach anzugehen. Eines der Themen ist die Videobeobachtung am Alter Markt. Der FDP-Ortsverband Nord würde es begrüßen, wenn der Polizeipräsident die Videobeobachtung in der Altstadt ein weiteres Mal verlängern würde.
    „Die Erfahrungen sind ausschließlich positiv, Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte aller unbescholtenen Bürger werden gewahrt“, erläutert Wimmers.

    Der Vorstand Nord wird weiterhin Themen wie Verkehrswende, Mobilität oder die Energieproblematik angehen. „Die lebhaften Diskussionen auf unserem außerordentlichen Ortsparteitag zeigen uns die Sorgen der Mitglieder“, meint auch Müller.
    „Diese nehmen wir sehr ernst“, fügt Moritz Mittendorf hinzu.
    Daher werden zukünftig Veranstaltungen angeboten zur aktuellen politischen Lage.
    Auch zu den monatlich stattfindenden Sitzungen, die sich bisher eher aus einem kooptierten Kreis um den Vorstand zusammenfanden, werden alle Mitglieder eingeladen. Den Anwesenden werden u. a. aktuelle Berichte aus der Bezirksvertretung Nord, dem Kreisvorstand und weiteren Gremien geboten, um auf dem Laufenden zu sein.

    Der FDP-Ortsverband Nord hat derzeit 99 Mitglieder. Moritz Mittendorf verspricht: „Die 100 machen wir in diesem Jahr voll.“ Dafür wollen auch die Teilnehmenden des außerordentlichen Ortsparteitags sorgen, die dem neuen Team die volle Unterstützung zusicherten.

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