Autor: Redaktion

  • Das Fundament für den Hbf-Rheydt ist gelegt

    Das Fundament für den Hbf-Rheydt ist gelegt

    Nach dem Rückbau des maroden Altgebäudes hat jetzt der Rohbau für das multifunktionale Ensemble begonnen.

    Eine komplexe Maßnahme, die das Fundament für den neuen prägnanten und barrierefreien Hauptbahnhof in Rheydt legt.

    605 Tonnen Bewehrungsstahl und 6.270 Kubikmeter Beton werden verbaut, 290 Quadratmeter Mauerwerk erstellt und 740 Quadratmeter Wände als Fertigbauteile gesetzt, bis die weiteren Gewerke wie Fassade und Dach den Entwurf von BRINGSARCHITEKTEN finalisieren.
    Das Fundament ist gelegt, die Bodenplatten bewehrt und bereits betoniert.

    Verantwortlich für den Rohbau ist die Mönchengladbacher Firma Lothar Beeck Bauunternehmung GmbH & Co. KG, die sich im Ausschreibungsverfahren durchsetzen konnte. „Ich freue mich, dass bei einem so prestigeträchtigen und stadtbildprägenden Gebäude wie dem neuen Hauptbahnhof in Rheydt eine hiesige Firma den Zuschlag bekommen hat“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „So wird nicht nur der öffentliche Nahverkehr und das Stadtbild insgesamt aufgewertet, auch die lokale Wirtschaft profitiert von dem Projekt.“

    In zehn Monaten soll der Rohbau fertig sein. Die Baumaßnahme ist damit im Zeitplan; Fertigstellung und Bezug für das erste Halbjahr 2024 avisiert. „Bei einem so komplexen Projekt ist das vor dem Hintergrund der aktuellen Lieferengpässe im Bausektor eine sehr gute Nachricht“, betont Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH (EWMG), die Bauherr des Bahnhofsgebäudes ist.

    Parallel läuft die Vermarktung der Flächen für Handel und Dienstleistungen. Erste Mieter haben bereits Interesse bekundet. „Zusammen mit der Polizeiwache entsteht hier ein zukunftsweisender Komplex, der mit städtebaulicher Qualität ebenso überzeugt wie mit funktionalen Aspekten“, sagt Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter. „Das neue Bahnhofsgebäude wird als Arbeitsplatz, als Aufenthaltsort und Einkaufsgelegenheit nicht nur für Reisende, aber vor allem als Visitenkarte für Mönchengladbach und Rheydt punkten.“

    Auch für Marco Beeck, Inhaber von Lothar Beeck Bauunternehmung, ist der Rohbau des neuen Bahnhofsgebäudes in Rheydt ein besonderes Projekt: „Als alteingesessene Mönchengladbacher Bauunternehmung sind wir sehr stolz, unseren Beitrag zum Neubau in dieser historischen und für die Stadt wichtigen Lage zu leisten.“ Stephans Brings von BRINGSARCHITEKTEN ergänzt: „Mit dem Bahnhofsneubau wird ein herausragendes Projekt des Masterplans Mönchengladbach realisiert.“

    Von heute für morgen
    Der guten Tradition im Bausektor folgend hat die EWMG bei der Grundsteinlegung eine Zeitkapsel eingemauert – mit Informationen zum Projekt und Erinnerungsstücken aus dem Baujahr wie Münzen von 2022 und die aktuelle Tageszeitung.
    Als Bauherr gibt EWMG-Chef Dr. Ulrich Schückhaus in einem Schreiben zudem Einblicke in das Projekt und die schwierige aktuelle Situation im Bausektor, die mit hohen Energiekosten, Lieferengpässen und steigenden Zinsen zu kämpfen hat.
    „Die Preise im Bausektor sind in der aktuellen geopolitischen Lage schwer kalkulierbar“, sagt Schückhaus. „Das neue Bahnhofsgebäude ist trotz allem eine Investition, die sich langfristig auszahlen wird.“
    Vertreter von EWMG und Stadt sind sich einig, dass der Hauptbahnhof in Rheydt mehr ist als ein wichtiger Mobilitätsknotenpunkt – heute und zukünftig.
    Als Eingangstor zu Rheydt vermittelt der Neubau mit teilweise begrünter Fassade und großzügigen Glaselementen einen modernen, offenen und nachhaltigen Eindruck des Stadtteils und damit der Gesamtstadt.

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  • Ein Gefühl von Familie für Flüchtlinge aus der Ukraine

    Ein Gefühl von Familie für Flüchtlinge aus der Ukraine

    Im März sind die ersten geflüchteten Menschen aus der Ukraine nach Mönchengladbach gekommen. In der Mehrzahl sind es Frauen mit Kindern, die nun die Herausforderung meistern müssen, sich ein Leben aufzubauen. Mit zahlreichen Angeboten hilft der Caritasverband Region Mönchengladbach dabei.

    Schon vom Eingang in die Räume des früheren Caritas-Kindergartens Am Kuhbaum empfängt einen der warme Duft von frischen Waffeln. Das Kinderlachen führt zur Quelle: Auf einem Tisch ist das Waffeleisen aufgebaut, aus einer Schüssel schöpft ein kleiner Junge den Teig und gibt ihn vorsichtig auf die Backfläche. Dann schließt er das Gerät mit Schwung und wartet geduldig ab, ohne es aus den Augen zu lassen. Wenige Minuten später probiert Schwester Bettina das Backwerk. „Sehr lecker“, lobt sie und spricht dabei das Wort „lecker“ besonders deutlich aus. So lernen die Kinder die deutsche Sprache besser.

    Zwischen acht und zwölf Kinder im Alter von sieben Monaten bis zehn Jahren betreut Schwester Bettina mit ihrem Team. Dienstags, mittwochs und donnerstags treffen sich geflüchtete Frauen aus der Ukraine hier mit ihren Kindern. Während die Kinder malen, lesen, spielen oder, wie heute, backen, kochen die Mütter aus dem Containerdorf im Nordpark in der Küche das Essen, das sie gemeinsam verzehren und teilweise später in Schalen und Schüsseln mit nach Hause nehmen. Die Eltern-Kind-Gruppe ist eines von vielen Angeboten des Caritasverbands Mönchengladbach für geflüchtete Menschen aus der Ukraine.

    Derzeit ist der Nordpark für viele ihr Zuhause, aber dort gibt es keine Kochmöglichkeit. „Dort gibt es eine Mikrowelle. Wir sind froh, dass wir hier kochen können und so unseren Kindern ein gesundes Essen geben können“, sagt Luba Piddubna. Das Kochen und die Mahlzeiten in der Gruppe stiften Gemeinschaft. Zudem hat das selbst zubereitete Essen noch einen anderen wichtigen Effekt: Es gibt das Gefühl von Heimat.

    Luba Piddubna kommt mit ihrer fünfjährigen Tochter drei Mal in der Woche hierher. Seit drei Wochen wohnt die 33-Jährige in einer eigenen Wohnung in Eicken. Das ist ein weiterer Schritt zu etwas mehr Normalität, der aber wieder andere Probleme mit sich bringt. „Uns fehlte die Gemeinschaft, die sich im Nordpark gebildet hat“, sagt die Ukrainerin. Sie ist allein mit ihrer Tochter nach Deutschland gekommen und kennt hier niemanden. Das Angebot des Caritasverbands Mönchengladbach ist daher für sie eine wichtige praktische und psychologische Hilfe.

    Olga Zubchyk unterstützt Schwester Bettina bei der Arbeit in der Eltern-Kind-Gruppe. Die 40-Jährige ist mit ihrem Mann und vier Kindern Anfang März aus Kiew geflüchtet. Ihr jüngstes Kind war da gerade zweieinhalb Monate alt. „Die Frauen kommen mit nichts hier an“, sagt sie. „Sie haben hier keine Unterstützung durch Familie und Freunde. Über das Angebot sind sie sehr glücklich.“ In Kiew hat Zubchyk in einem Kindergarten gearbeitet. Jeden Morgen beginnt sie mit einem Morgenkreis, in dem die Kinder ansprechen können, was sie bewegt. Danach gibt es Spiel- und Schreibangebote. Dazu gehören auch Rollenspiele, in denen Kinder ihre Gefühle verarbeiten können.

    Eine eigene Wohnung sei wichtig, um wieder eine Alltagsroutine entwickeln zu können, sagt Zubchyk. Ein wichtiger Punkt ist das Deutschlernen. Die Frauen möchten gerne möglichst schnell Arbeit finden. „Ein großes Problem für die Frauen ist die Kinderbetreuung, weil sie gar keine familiäre Hilfe haben“, sagt Zubchyk. Die Eltern-Kind-Gruppe ist ein Familienersatz. Hier können die Frauen ihre Probleme ansprechen, finden gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Die reicht über die neun Stunden in der Woche, die von der Stadt finanziert werden, hinaus. Denn auch bei der Übersetzung von offiziellen Schreiben der Behörden ist Schwester Bettina behilflich, ebenso bei der Wohnungssuche und der Wohnungsausstattung sowie bei Kontakten mit Sozialamt, Jobcenter und Schule. Seit dem Start des Projekts Mitte Mai sieht sie täglich, wie die Kinder freier werden und aufblühen. „Am Anfang haben sie sich von ihren Eltern kaum wegbewegt“, sagt Schwester Bettina. „Jetzt spielen sie und sind richtig wild.“ Dass das Gelände Am Kuhbaum mit den vielen Bäumen so viele Möglichkeiten bietet, genießen die Kinder sehr. Am Nordpark gibt es keinen Spielplatz.

    „Die Eltern-Kind-Gruppe ist eines von mehreren Hilfsangeboten des Caritasverbands Mönchengladbach für ukrainische Flüchtlinge“, sagt Hildegard van de Braak, Leiterin des Bereiches Soziales und Familie beim Caritasverband. In Appartements des Seniorenheims Theresianum fanden geflüchtete Familien vorübergehend eine Unterkunft. Auch im Caritaszentrum Rheydt wurde eine Wohnung zur Verfügung gestellt. Das Freiwilligenzentrum vermittelt Ehrenamtliche an Projekte der Flüchtlingshilfe, in Hermges und Lürrip sind die Familiencafés offen für Geflüchtete aus der Ukraine. Die Flüchtlingsbegleitung ist seit Juli mit einer weiteren Vollzeitstelle ausgebaut worden.

    In den Sommerferien gab es Ferienspiele, an denen zehn deutschsprachige und fünf Kinder aus der Ukraine teilnehmen konnten. So wurden spielend Sprachbarrieren abgebaut und erste Kontakte geknüpft. youngcaritas, die Jugendorganisation des Caritasverbands, koordiniert zudem Sprachtandems. Wer Interesse daran hat, ukrainischen Flüchtlingen beim Deutschlernen im Alltag zu helfen, kann sich dazu anmelden: youngcaritas@caritas-mg.de Informationen: www.caritas-mg.de

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  • Mahnwache des Thomas Wasilewski

    Mahnwache des Thomas Wasilewski

    Meine Lebenssituation ist ein Beispiel für die untragbaren Zustände in unserem Sozialstaat.
    Heute am 29.08.2022 von 9.00 bis 12.00 Uhr setze ich mich bei einer Mahnwache dafür ein,
    dass unser Sozialsystem nicht weiter ausgehöhlt wird.
    Die Mahnwache ist vor dem SPD Haus auf der Brucknerallee 126 in 41236 Mönchengladbach.
    Meine Forderung: 600 Euro Regelsatz sofort!

    Quelle: Thomas Wasilewski

    Die Mahnwache, veranstaltet von Thomas Waselewski, für die Einführung eines Grundeinkommens und die Erhöhung der Regelsätze auf 600 €.

    Foto: Franjo Schiller

    Das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit und die ÖDP Mönchengladbach vertreten durch den 1. Stadtvorsitzenden Franjo Schiller, unterstützten die Mahnwache vor der SPD Geschäftsstelle in Rheydt durch Ihre Teilnahme.

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  • Tag der offenen Tür bei der Wohnungslosenhilfe der Diakonie

    Tag der offenen Tür bei der Wohnungslosenhilfe der Diakonie

    Am Samstag, 3. September in der Zeit von acht bis zwölf Uhr öffnet die Wohnungslosenhilfe der Diakonie an der Kapuzinerstraße 44 ihre Pforten für alle interessierten Bürger und Bürgerinnen.

    „Wer während seines Einkaufs auf dem Wochenmarkt Appetit bekommen hat, oder sich auf das gleichzeitig stattfindende Stadtschützenfest einstimmen will, der kann sich bei uns wie unsere Klienten auch mit einem kostenlosen Frühstück stärken“, sagt Fachbereichsleiterin Brigitte Bloschak: „Wir möchten uns mit Interessierten austauschen und über unsere Angebote informieren. Alle Kolleginnen und Kollegen werden daher anwesend sein und von den Aktivitäten der beiden Café Pflaster, der Beratungsstellen und der medizinischen Betreuung von Obdachlosen berichten.“

    Flyer und anderes Informationsmaterial liegen aus. Wenn das Wetter es zulässt, finden Gespräche auch auf der Gasse vor dem Haus der Diakonie statt. Mit der Aktion will die Diakonie auf die Wohnungsnot aufmerksam machen, die auch Mönchengladbach längst erreicht hat.

    Ihren Tag der offenen Tür veranstaltet die Diakonie im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „WOHNUNG_LOS“, die vom 8. bis zum 16. September geht. Jährlich am 11. September wird der „Tag der Wohnungslosen“ begangen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) organisiert die Woche.  Mehr als hundert Träger, Verbände und Organisationen nehmen an der Aktion teil. Sie unterstützen damit öffentlich den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung, Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit bis zum Jahr 2030 zu überwinden.

    Im Rahmen der Kampagne benennt die BAG W fünf Kernforderungen für den Nationalen Aktionsplan: Bezahlbaren Wohnraum auch für wohnungslose Menschen zu schaffen und vorhandenen stärker zu sichern, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, menschenwürdige Unterbringung zu garantieren und Krankenversorgungsschutz sowie Zugang zur gesundheitlichen Versorgung für alle zu bieten.

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  • Detlef Krengel übernimmt die Theaterbar in Mönchengladbach

    Detlef Krengel übernimmt die Theaterbar in Mönchengladbach

    Seit vielen Jahren gibt es im Theater Mönchengladbach die Möglichkeit, den Theaterabend durch einen Besuch in der Theatergastronomie abzurunden.

    Vor der Vorstellung, in den Pausen oder im Anschluss gehört ein Aufenthalt dort für viele Zuschauerinnen und Zuschauer einfach zu einem gelungenen Theatererlebnis dazu.

    Die Theaterbar wurde in den letzten Jahren erfolgreich von Sabine und Michael Martin geführt, den Inhabern des Catering-Unternehmens „Food & Beverage“ in Rheydt. Zum Ende der Spielzeit 2021/22 hat sich das Paar nun aus dem Theater zurückgezogen.

    Detlef Krengel wird mit seinem Krefelder Catering-Unternehmen „Simply food“ nun auch den Mönchengladbacher Theaterbesuchern vor der Vorstellung, in den Pausen und im Anschluss ausgewählte Getränke und kleine „Finger-food“-Spezialitäten anbieten.
    „Mitten in der Pandemie ist die Übernahme so eines Catering-Betriebs wirtschaftlich sehr schwierig. Wir sind sehr froh, dass sich Detlef Krengel bereit erklärt hat, dem Theater zur Eröffnung der Spielzeit 2022/23 mit einem feinen Angebot an Getränken und kleinen Produkten zur Seite zu stehen. Aktuell schmieden wir Pläne für eine stetige Erweiterung des kulinarischen Angebotes,“ erläutert Frank Baumann, Geschäftsführer des Theaters Krefeld und Mönchengladbach.

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  • „Ausschussvorsitzende sind Stimmen eines starken Parlaments“

    „Ausschussvorsitzende sind Stimmen eines starken Parlaments“

    Heute hat der Ältestenrat die Verteilung der Ausschussvorsitze zwischen den Fraktionen im Landtag NRW festgelegt.

    Für die SPD-Fraktion übernehmen sechs Abgeordnete einen Ausschussvorsitz.

    Die SPD-Ausschussvorsitzenden:

    AusschussAusschussvorsitzende*r
    Ausschus s für Arbeit,Gesundheit und SozialesJosef Neumann
    Ausschuss für Bauen, Wohnen und DigitalisierungEilen Stock
    Ausschuss für Familie,Kinder und JugendWolfgang Jörg
    Haushalts- und FinanzausschussCarolin Kirsch
    Ausschuss für HaushaltskontrolleRainer Schmeltzer
    PetitionsausschussSerdar Yüksel
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  • „Alte Gärtnerei“ – einzigartiges Wohnprojekt der Hephata-Stiftung feierte Richtfest

    „Alte Gärtnerei“ – einzigartiges Wohnprojekt der Hephata-Stiftung feierte Richtfest

    Wichtiges vorweg: Ab sofort können sich Interessierte Wohnungssuchende um eine der 50 barrierefreien Wohnungen bewerben.

    Hephata-Vorstand Pfarrer Harald Ulland erläuterte vor ca. 100 Gästen bei strahlendem Sonnenschein, warum Menschen überhaupt Richtfeste feiern und brachte die „Alte Gärtnerei“ auch in tiefergehende Zusammenhänge: „Die alte Gärtnerei ist ein Bauwerk, das in aller Bescheidenheit auf die Aufforderung Gottes antwortet. Die Erde bebauen und bewahren. Ja, wir bauen. Ja, wir benutzen Rohstoffe. Sand, Metall, Holz, Kunststoff. Aber wir tun es bewahrend. Es entsteht ein Haus, das wenig Energie verbraucht. Ein Haus, das Regenwasser auf dem Dach und dem Innenhof auffängt und zur Nutzung bewahrt. Und Überschüsse versickern im Boden. Ein Haus, das über Geothermie und Photovoltaik die natürlichen Energien nutzt, die Gott in seine Schöpfung gelegt hat.“

    Joachim Händelkes

    Als verantwortlicher Leiter des Bauprojektes hatte Joachim Händelkes alle Anwesenden begrüßt, unter ihnen OB Felix Heinrichs, die Bezirksvosteherin Monika Halverscheid, Dr. Ulrich Schückhaus von der EWMG und Dr.-Ing. Burkhard Schrammen als Architekt.

    Das Konzept des Wohnens in der „Alten Gärtnerei“.

    Ein eigener Garten trotz Wohnen im Obergeschoss?

    Das Neubauprojekt ALTE GÄRTNEREI macht das möglich! Auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach entstehen derzeit 50 barrierefreie Mietwohnungen für den freien Wohnungsmarkt.
    Beste Wohnungen: Nicht zu klein und nicht zu groß präsentieren sich die neuen Wohnungen in einer privaten Spielstraße. Die Mieter können sich entscheiden zwischen 62 und 78 Quadratmetern besonders energieeffizientem Wohnraum.
    Beste Lage: In direkter Nachbarschaft zum grade ebenfalls entstehenden Campus der SMS-Group. Das Museum Abteiberg, die Altstadt und Fußgängerzone – alle Highlights der City sind fußläufig innerhalb von zehn Minuten zu erreichen.

    Um Anfragen zu den Wohnungen zu stellen, oder einen Blick auf die Grundrisse der Wohnungen zu werfen: Unter diesem Link finden Sie alle weiteren Infos:
    Home – Hephata Alte Gärtnerei (alte-gaertnerei-mg.de)

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  • Einladung zum 38. IMM mit Rahmenprogramm am Schloss Rheydt

    Einladung zum 38. IMM mit Rahmenprogramm am Schloss Rheydt

    Das Schloss Rheydt ist am Samstag, 1. Oktober, vermutlich der sicherste Platz in ganz Deutschland: Mehrere hundert Soldaten, Polizeibeamte, Feuerwehrleute, der Zoll, das Technische Hilfswerk, Justizmitarbeiter und Rettungsdienste werden den ganzen Tag über rund um das Wasserschloss präsent sein ­– als Teilnehmer am „38. Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampf“. Angeschlossen ist wieder ein bunter „Tag der Begegnung mit der Bundeswehr“ für die ganze Familie.

    Die große Turnierwiese vor dem Schloss wird mit einer Hindernisbahn, einem Kletterturm und einer Biathlon-Anlage bestückt, bei der umweltfreundlich mit harmlosen Laser-Gewehren geschossen wird. Zuschauen und Mitfiebern sind auch hier ausdrücklich gewünscht. Bei den 15 verschiedenen Aufgaben seien „Köpfchen, Kraft und Kondition wieder gleichermaßen gefordert“, verspricht Hauptmann der Reserve Markus Stops, der bereits zum fünften Mal die IMM-Leitung übernommen hat. Diese völkerverbindende Veranstaltung ist der älteste Vielseitigkeitswettbewerb seiner Art weltweit. Überschattet wird das internationale Treffen diesmal vom Krieg in der Ukraine: 29 Teams aus vier Nationen haben sich bislang angemeldet, weniger als sonst, weil viele „Stammgäste“ voraussichtlich auch über dieses Wochenende in ihren Stäben und Einheiten Dienst leisten müssen. „Wir sind aber flexibel, wenn kurzfristig doch noch jemand teilnehmen kann“, sagt Stops. „Schließlich ist es seit 1984 unser Ziel, Brücken zu bauen zwischen den Nationen. Außerdem wollen wir gemeinsam Flagge zeigen. Das ist uns gerade jetzt besonders wichtig.“

    Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, die den Siegerteller stiftet, würdigt dieses jahrzehntelange Engagement der ehrenamtlichen Reservisten in ihrem Grußwort: „Die Weltlage macht uns dieses Jahr drastischer denn je bewusst, wie wichtig Verständigung und Partnerschaft sind. Der IMM ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie das über den Sport gelingt, wenn wir hier bei uns die Tore öffnen und Brücken bauen zwischen Freunden und Verbündeten: beim Kampf gegen die Stoppuhr genauso wie bei der gemeinsam verbrachten Zeit dazwischen und danach.“

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der Schirmherr des 38. IMM, freut sich ebenfalls auf die Veranstaltung: „Neben den verschiedenen Wettkämpfen steht der Kontakt zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten, zwischen Aktiven und Reservisten, Zivilen und Militärs im Mittelpunkt. Nicht selten wurden bei den vergangenen IMM bleibende Freundschaften über Grenzen hinweg geknüpft.“

    Der Wettkampf beginnt bereits um acht Uhr. Eine Siegerehrung im Innenhof des Schlosses, wo auch Info-Stände aufgebaut sind und mittags wieder gegen eine Spende für einen guten Zweck zur legendären Bundeswehr-Erbsensuppe eingeladen wird, wird den 38. IMM gegen 20.30 Uhr abschließen.
    Der Eintritt ist den ganzen Tag über frei.

    Textauszüge von Helmut Michelis

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  • Die neue Grundsteuer, das leidige Thema

    Die neue Grundsteuer, das leidige Thema

    Landtagsabgeordneter referiert beim FDP-Kreisverband Mönchengladbach

    Der NRW-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel wird am 08. September 2022, 19.30 Uhr, auf Einladung des FDP-Kreisverbands Mönchengladbach zum aktuellen Stand des Bürokratieaufwands zur  Grundsteuererklärung  referieren.

    Ralf Witzel ist Sprecher der FDP im Landtag NRW für Haushalt, Finanzen, Personal und Medien.
    Ende Juli beantragte er eine erneute Prüfung durch die Landesregierung, um das mittlerweile entstandene Chaos schnellsens zu beseitigen. 
    Interessenten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet statt im Ernst-Christoffel Haus, Wilhelm-Strauß-Straße 34, 41236 Mönchengladbach-Rheydt.
    Um Anmeldung wird gebeten bis zum 01. September unter info@fdp-mg.de

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  • Gülistan Yüksel lädt zur Telefonsprechstunde

    Gülistan Yüksel lädt zur Telefonsprechstunde

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, dem 23. August 2022, von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr, zu einem persönlichen Telefongespräch im Rahmen ihrer monatlichen Telefonsprechstunde ein.

    „Die Themen und Gesetzesentwürfe, die wir in Berlin diskutieren, haben direkte Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach. Gerade deshalb ist mir der persönliche Austausch mit den Menschen aus meinem Wahlkreis wichtig!“, so die Bundestagsabgeordnete Yüksel.

    Um die Telefonsprechstunde vorab zu planen, bittet Gülistan Yüksel um vorherige telefonische Anmeldung unter 02166/8559766 sowie um Mitteilung der telefonischen Kontaktmöglichkeit und Nennung des Gesprächsthemas.

    „Wenn Sie ein Anliegen oder Problem haben, das einer politischen Lösung bedarf und das in Berlin Gehör finden sollte, melden Sie sich gern zur telefonischen Sprechstunde an. Ich freue ich mich auf die kommende Sprechstunde“, blickt Yüksel dem Termin entgegen.

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  • Neues Baugebiet in Mönchengladbach-Giesenkirchen

    Neues Baugebiet in Mönchengladbach-Giesenkirchen

    Ein einheitliches, ökologisch nachhaltiges und modernes Wohnquartier für alle Generationen.

    Das sind die Pläne für die Parkplatzfläche des ehemaligen Freibads in Giesenkirchen.
    Im ersten Schritt vermarktet die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH (EWMG) 15 Wohnbaugrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser an private Bauherren.

    Auf einer Nettobaulandfläche von ca. 9.300 m² entstehen insgesamt 15 Einfamilienhäuser und drei Mehrfamilienhäuser, die in einem zweiten Schritt in einem separaten Verfahren für Investoren als Ensemble vergeben werden. Hier wird ein projektbezogener Anteil an gefördertem Wohnraum vorgegeben.

    „Baugrundstücke fürs Eigenheim in Mönchengladbach sind nach wie vor gefragt – das hat die große Resonanz auf die letzten Baugebiete in Rheindahlen, Neuwerk und Bettrath deutlich gezeigt. In der Kombination mit den drei Mehrfamilienhäusern können wir in Giesenkirchen attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für alle anbieten“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. Die Ausschreibung für die Mehrfamilienhäuser folgt voraussichtlich Ende 2022.
    Das Plangebiet an der Kruchenstraße schließt an den bestehenden Siedlungsbereich von Giesenkirchen an, ist aber aufgrund der umgebenden Grünstrukturen gleichzeitig ruhig gelegen. Dinge des täglichen Bedarfs sowie Kindergärten, Schulen und Spielplätze sind fußläufig zu erreichen oder gut über den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

    Das neue Wohngebiet punktet mit Vielfalt und einem gesunden sozialen Mix.
    Dazu werden die 15 Einfamilienhausgrundstücke zu gleichen Teilen per Gebots- bzw. Losverfahren und nach Sozialpunkten vergeben.
    Der Mindest- bzw. Festpreis liegt bei 350 €/m2.
    „Unser Fokus liegt auf Festpreisen, um mehr Menschen ein Eigenheim zu ermöglichen. Über die verschiedenen Vergabeverfahren schaffen wir die größtmögliche Chancengleichheit für alle Interessierten“, erläutert Janann Safi, (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender der EWMG.
    Besonderer Wert wird zudem auf Qualität und Nachhaltigkeit gelegt. So sind beispielsweise komplette Steingärten als Vorgärten unzulässig. Die Vorgartenfläche muss zu mindestens 60 Prozent unversiegelt bleiben und mit Rasen, Bodendecker, Stauden oder ähnlichem bepflanzt werden.
    In puncto Energieeffizienz ist eine energetisch nachhaltige Bauweise gemäß den KfW-Standards umzusetzen. Bei der Gestaltung gelten die Vorgaben aus dem Bebauungsplan 787/O.

    Die Wohnbaugrundstücke für die Einfamilienhäuser sind zwischen 400 m2 und 650 m2 groß. Verkauft wird direkt an private Bauherren zur Eigennutzung mit einer entsprechenden Verpflichtung für fünf Jahre. Zudem sollen nur diejenigen zum Zuge kommen, die in den vergangenen 25 Jahren noch kein Wohnbaugrundstück von der Stadt oder der EWMG erworben haben. Ausführliche Informationen zu den Vergabeverfahren finden Sie auf der EWMG-Website.
    Die Bewerbung für die Baugrundstücke erfolgt ausschließlich über das Bewerbungsformular unter www.ewmg.de/grundstuecke-immobilien auf der EWMG-Website.
    Bewerbungsschluss ist der 3. Oktober 2022.

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  • Graben im Bresgespark wird entschlammt

    Graben im Bresgespark wird entschlammt

    Im Laufe der Zeit setzt sich in jedem Gewässer durch natürliche Prozesse wie etwa Laubeinträge, Fischausscheidungen oder Algen Schlamm auf dem Grund ab.

    Wird der Schlammanteil zu groß, verkleinert sich der Wasserkörper zunehmend. Dies ist nun beim Graben im Bresgespark der Fall, weshalb dieser kurzfristig entschlammt werden muss. „Der Graben ist ein wichtiger Frischwasser-Lieferant im Bresgespark. Damit stellen wir auch für die umliegenden Gewässer die Wasserversorgung sicher“, sagt Jan Biehl, Leiter Grün, Baum und Forst bei mags.

    Bis Ende September lässt mags in Abstimmung mit dem Fachbereich Umwelt der Stadt den Graben im Bresgespark durch eine Spezialfirma vom Schlamm befreien. Immer wieder wird der Schlamm in eine Anlage befördert, die mittels einer Zentrifuge den Schlamm vom Wasser trennt. Der separierte Schlamm wird in Etappen auf einen Sattelschlepper verladen und abtransportiert. Danach wird der Schlamm beprobt und je nach Art der Belastung fachgerecht entsorgt.

    Die Maßnahme startet am Montag, 22. August. Davon ist auch der Parkplatz an der Zoppenbroicher Straße betroffen. Dieser muss für den Aufbau der Gerätschaften ebenfalls bis Ende September gesperrt werden.

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  • Tatort-Verein stiftet 250 Schulranzen für Kinder aus Mönchengladbach

    Tatort-Verein stiftet 250 Schulranzen für Kinder aus Mönchengladbach

    Die Kosten für einen Schulranzen und das nötige Zubehör sind für finanziell benachteiligte Familien schwer tragbar.

    Viele Familien können ihren Kindern die notwendigen Materialien nicht in vollem Umfang zur Verfügung stellen.

    „Wir starten gleich – Kein Kind ohne Schulranzen!“ ist ein Projekt des Tatort-Vereins „Straßen der Welt“. Erstklässler*innen aus finanziell besonders benachteiligten Familien können durch die gestifteten Schulranzen am ersten Schultag mit einem wertigen Schulranzen-Set ins Schulleben starten. Auch in diesem Jahr hat der Tatort-Verein 250 Schulranzen für Kinder aus Mönchengladbach gespendet.

    Hintergrund

    Die Kosten für einen Schulranzen und die übrige Ausstattung liegen mittlerweile zwischen 250 und 600 €.

    Für einige Familien ist der Kostenpunkt für die Ausstattung neben allen weiteren Herausforderungen rund um den Schulstart eine zusätzliche Hürde. Es gibt zwar die Möglichkeit, einen Zuschuss für ein Schulranzen-Set über das Paket Bildung und Teilhabe zu erhalten, einige Familien fallen jedoch aus diesen Leistungen heraus und können ihren Kindern trotzdem keine hochwertige Ausstattung bieten. Um allen Kindern einen gleichen und unbeschwerten Schulstart in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen, wurde 2012 ein Projekt ins Leben gerufen, das der gemeinnützige Tatort-Verein organisiert.

    Der Verein rund um die Schauspieler Dietmar Bär, Klaus J. Behrendt und Joe Bausch, die als Schauspieler der Kölner Tatort-Krimis des WDR bekannt sind, schafft mit örtlichen Spenden Schulranzen-Sets an, die gezielt an Kinder in schwierigen Lebenssituationen weitergegeben werden. In Kooperation des Tatort-Vereins mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sowie jeweiligen örtlichen Unterstützer*innen wurde auch in diesem Jahr dieses Konzept in Mönchengladbach umgesetzt. Finanziert wurde das Projekt durch die Elfriede-Kürble-Stiftung und die drei Rotary Clubs aus Mönchengladbach, RC Mönchengladbach, RC Mönchengladbach-Gero und RC Mönchengladbach-Niers vor Ort.

    Erzieher*innen der Kitas und soziale Einrichtungen aus den beteiligten Partnerstädten können die Notlagen der Familien am besten beurteilen und geben die Anzahl der benötigten Ranzen vor der Einschulung an die Projektleitungen der beteiligten Städte weiter. „Der Spende vorausgegangen ist immer eine fundierte Einschätzung der Kindertageseinrichtung oder anderer, die die Familien betreuen. So wurden genau die Kinder und Familien erreicht, die diese besondere Unterstützung gebrauchen konnten“, erläutert Sozialdezernentin Dörte Schall.

    Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder; Jugend und Familie, betont: „Das Projekt machte es möglich 125 Jungen und 125 Mädchen einen guten Start als Erstklässler*innen zu bereiten. Jedes Kind ist ‚stolz‘, wenn es endlich den ersten Tornister in den Händen hält. Vor allem erhalten die Familien den Schulranzen im Vorfeld von den Erzieher*innen, sodass sie ihren Kindern den Ranzen selbst überreichen können. Dadurch bekommen die Kinder das Gefühl, dass ihre Eltern ihnen dieses tolle Geschenk gemacht haben“. Dass die Kinder nicht erfahren, dass ihre Schulranzen gespendet wurden, ist dem Verein besonders wichtig, um Stigmatisierung zu vermeiden. Seit dem Start des Projektes konnten über 12.000 Schulranzen-Sets in allen beteiligten Städten verteilt werden.

    Weitere Informationen rund um die Projekte des Tatort-Vereins unter Tatort – Straßen der Welt e.V.: Home (http://tatort-verein.org).

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  • Buchvorstellung

    Buchvorstellung

    Anja Wedershoven
    Niederrheinische Glut
    Kriminalroman

    Der Niederrhein ächzt unter einer Hitzewelle, als das KK11 der Krefelder Kripo ins Spargeldorf Walbeck an einen Tatort gerufen wird. Ein 85-jahriger Rollstuhlfahrer wurde in seinem Krankentransporter entführt, eine Lösegeldforderung fehlt jedoch. Wo liegt das Motiv, wenn es nicht um Geld geht? Doch je mehr die Kommissare Johanna Brenner und Axel Holtz über den Entführten herausfinden, desto mehr wächst eine schreckliche Ahnung …

    Rätselhafte Entführung im Spargelland

    Im zweiten Fall für Johanna Brenner und Axel Holtz werden die beiden Kommissare des KK11 der Krefelder Kripo zu einer Entführung gerufen. Die Zeit drängt, da das Opfer dringend auf medizinische
    Hilfe angewiesen ist. Doch die Ermittlungen werfen immer mehr Rätsel auf: Welche Rolle spielt der Zeuge, der abtaucht, anstatt seine Aussage zu machen? Warum torpediert der Schwiegersohn des Opfers die Ermittlungen? Und kann die Beobachtung des stummen Nachbarsjungen den entscheidenden Hinweis liefern? In der Gluthitze über den niederrheinischen Feldern entwickelt sich ein hochspannender Fall, bei dem allen ermittlungstechnischen Bemühungen zum Trotz ein Motiv lange Zeit nicht zu erkennen ist.

    Anja Wedershoven, selbst in Rheydt geboren, bindet ihre offenkundige Sympathie für Land und Leute liebevoll in ihren so vielschichtigen wie packenden Plot ein. Gebannt verfolgt man als Leser:in, wie sich das eingespielte Ermittlerduo mit Fingerspitzengefühl, Akribie und dem nötigen Biss durch einen Fall wühlen muss, an dessen Ende komplexe Fragen um Schuld und Vergeltung stehen. Die geschickt eingesetzte multiperspektivische Erzählweise offenbart dabei nach und nach die Hintergründe der Entführung und führt zurück in ein unbewältigtes Kapitel deutscher Sozialgeschichte. Dabei blickt die Autorin tief in die Abgründe der menschlichen Psyche – auf Opfer- wie auf Täterseite. Ihre genau ausgeloteten Figuren machen den Roman zu einem intensiven Leseerlebnis, das ohne brutale Gewaltdarstellung auskommt und stattdessen durch psychologische Tiefe und einen dezent eingesetzten Humor überzeugt. Ein ernster und intensiver Roman, der unter die Haut geht und einen lange nicht loslässt.

    Anja Wedershoven, 1968 in Rheydt geboren, wuchs mit Schnibbelskuchen, Hanns-Dieter Hüsch und dem Schimanski-Tatort auf.
    Sie studierte Kulturwissenschaften und Literatur und ist als Autorin dem Niederrhein treu geblieben. Am Kriminalroman faszinieren sie die Auseinandersetzung mit Menschen in Ausnahmesituationen und die Frage, welche Vorgeschichte Gewalttaten haben.
    www.anjawedershoven.de

    Anja Wedershoven | Niederrheinische Glut |

    Kriminalroman | Broschur | 272 Seiten |

    ISBN 978-3-7408-1433-5 | 14,00 € [DE] 14,40 € [AT]

    Erscheinungstermin: 25. August 2021

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  • Europäische Sommeruniversität 2022 zu Gast in Mönchengladbach – mit Campus-Festival

    Europäische Sommeruniversität 2022 zu Gast in Mönchengladbach – mit Campus-Festival

    Die Hochschule Niederrhein ist vom 17. bis 21. August der Austragungsort der Europäischen Sommeruniversität (ESU) der sozialen Bewegungen.

    Nachdem 2014 und 2017 die französischen Großstädte Paris und Toulouse der Austragungsort waren, werden nun hunderte junge Menschen aus ganz Europa in Mönchengladbach erwartet.
    In den Räumen der Hochschule Niederrhein werden dann Erfahrungen und Wissen geteilt sowie Diskussionen über brisante und zukunftsweisende Ideen geführt. Mehr als 100 Veranstaltungen werden im umfangreichen Programm ausgewiesen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und das Europa von morgen. Der allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Hochschule Niederrhein ist in die Planungen und die Organisation involviert.

    Los geht es mit der Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 17. August um 19 Uhr im Audimax Mönchengladbach (Webschulstraße 41-43).
    Nach einer Begrüßung durch Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald und Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird die Politikwissenschaftlerin Birgit Mahnkopf in ihrem Vortrag der Frage nachgehen: „Die Welt im Wandel – aber wohin? – Welche Ziele können sich daraus für die europäischen sozialen Bewegungen ableiten lassen?“
    Von Donnerstag bis Samstag finden zahlreiche Workshops statt, die fünf unterschiedlichen Themensträngen zugeordnet sind (Kapitalismus, Gesundheit und soziale Krise; Ökologie und Klimagerechtigkeit; Feminismus und Geschlechterthemen; Rassismus und Migration; bürgerliche Freiheiten und Demokratie).

    Begleitet wird die ESU vom Campus-Festival auf der Wiese vor dem Monforts-Quartier (Schwalmstraße 301) in unmittelbarer Nähe zum Campus der Hochschule Niederrhein.
    Auf der dort aufgebauten Bühne werden von Donnerstag bis Samstag zahlreiche Acts den Besuchern einheizen.
    Der 18. August (Donnerstag) steht dabei ganz im Zeichen von Punk. Als Headliner ist die deutsche Punklegende Slime dabei.
    Der Freitag steht ganz im Zeichen von Electronic und DJ Sets, ehe am Samstag Freunde des Hip-Hops auf ihre Kosten kommen. Das Berliner Duo Zugezogen Maskulin wird als Headliner auftreten.
    Tickets sind online erhältlich: https://www.campusfestival.hn/
    Weitere Informationen sowie das komplette Programm finden Sie unter: www.esu22.eu

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  • Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen
    Samstag, 27. August 2022 um
    19.30 Uhr: ORDO VIRTUTUM
    der Hildegard von Bingen
    mit Ars Choralis Coeln, Leitung: Maria Jonas
    19.00 Uhr: Einführung mit Dr. Hildegard Gosebrink

    Am 27. August 2022 erlebt Mönchengladbach die szenische Aufführung des Singspiels „ordo virtutum“, die „Ordnung der Kräfte“, gedichtet und komponiert durch Hildegard von Bingen (1098-1179).

    Das Stück zeigt den Weg der menschlichen Seele. Gott stattet sie wunderbar aus mit inneren Kräften („virtutes“), mit denen sie zusammenwirken kann und soll. Die Seele entscheidet sich jedoch gegen die Ordnung und folgt dem Teufel. Hier erkennt sie, dass sie sich selber geschadet hat. Mit Hilfe der Kräfte gelingt es ihr, den Teufel zu überwinden.

    Nach vielen Aufführungen des „Ordo“ in ganz Europa ist „Ars Choralis Coeln“ nun damit in St. Helena zu erleben. Die Mitglieder der Frauenschola (10 Sängerinnen) schlüpfen in die Rollen der Kräfte, der Seele und des Teufels. Sie singen und spielen Hildegards jahrhundertealtes Stück, begleitet auf mittelalterlichen Instrumenten.
    Die Leitung liegt bei Maria Jonas, Spezialistin für die Musik in Frauenklöstern des Mittelalters.
    Zu Beginn des Abends führt die Hildegard-Spezialistin, Dr. Hildegard Gosebrink (München) in das Stück und seine Bedeutung im Gesamtwerk Hildegards ein.
    www.ars-choralis-coeln.de

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.
    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Fünf Startups am WFMG-Stand beim „Digital Demo Day“ – auf Mittelständler wartet ein Matchmaking

    Fünf Startups am WFMG-Stand beim „Digital Demo Day“ – auf Mittelständler wartet ein Matchmaking

    Beim sechsten Digital Demo Day des digihub Düsseldorf/Rheinland am 18. August ist die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH als Gesellschafterin einmal mehr mit einer eigenen Präsenz vertreten.

    Insgesamt ermöglicht sie es fünf Startups, sich an ihrem Stand zu präsentieren. Mittelständler aus der Stadt sind eingeladen, die Startups und die Messe kennenzulernen.
    Auch OB Heinrichs hat sich angesagt.

    Die Veranstaltung gilt als die größte deutsche Tech-Start-up-Messe und Konferenz zum Thema B2B-Industrial-Tech und -Services. Insgesamt werden über 200 Tech-Startups aus dem In- und Ausland als Aussteller sowie 4.000 Besucher auf dem Areal Böhler in Düsseldorf erwartet. Die Startups treffen auf Unternehmen und Investoren, um Technologieinnovationen zu präsentieren und zu netzwerken. Top-Speaker zu Themen wie Metaverse, Nachhaltigkeit und High-Tech-Land NRW sind unter anderem Marc Sommer (Meta), Martina Merz (CEO ThyssenKrupp) und Extremsportler Jonas Deichmann; neben Ministerpräsident Hendrik Wüst und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat sich auch Dr. Anna Christmann, Beauftragte des BMWK für die digitale Wirtschaft und Startups, angesagt.

    „Auch für uns als einen der kleineren Digihub-Gesellschafter ist es faszinierend zu sehen, wie sich der Digital Demo Day im Laufe der Jahre entwickelt hat. Denn es sind für mich durchaus Parallelen zur Startup-Förderung in der Region, aber auch bei uns in Mönchengladbach zu erkennen“, sagt WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus. „Aus klein wird gewissermaßen groß: Was anfangs eine Art Spielwiese war, ein ,Learning by Doing‘ im besten Sinne, ist heute Deutschlands größte Tech-Startup-Veranstaltung mit Leuchtturm-Charakter. Beim Digihub selbst ist zur Funktion des Accelerators mit Scale-up.NRW jüngst ein Skalierungsprogramm dazugekommen, das Start-ups zu internationalem Wachstum verhilft. Und auch in Mönchengladbach wird die Startup-Förderung langsam erwachsen. Es macht also nicht nur Spaß, gemeinsam mit dem Digihub an Zukunftsthemen zu arbeiten; das gemeinsame Wachsen zeitigt mittlerweile auch Erfolge.“

    Schließlich haben dieses Jahr die ersten der von der WFMG betreuten Gründungsteams große Finanzierungsrunden abgeschlossen. Darunter beispielsweise das stark wachsende Mietküchen-Startup Renovido, das beim Digital Demo Day am WFMG-Stand Flagge zeigen wird. Des Weiteren vertreten sein werden das derzeit in Mönchengladbach expandierende Startup Masasana (Künstliche Intelligenz), Laminar Solutions (Softwareplattform), SwarmTech Industries (Drohnenschwärme) sowie Björn Ullmann, ein Master-Student der Hochschule Niederrhein, der ein selbst konstruiertes und entwickeltes Leuchtsystem auf den Markt bringen möchte. Neben Oberbürgermeister Felix Heinrichs hat unter anderem auch die Digitalisierungs- und Gründungsinitiative nextMG e.V. ihre Teilnahme angekündigt.

    Interessant sind die Messe und die dort zu knüpfenden Kontakte zu den regionalen, nationalen und internationalen Startups nicht zuletzt für kooperationsbereite Mittelständler – aber auch all jene Unternehmen, die sich einfach nur von digitalen Innovationen inspirieren lassen oder sich innerhalb der Tech- bzw. Startup-Szene vernetzen wollen. Über die WFMG können Unternehmen rabattierte Eintrittskarten für den „DDD“ beziehen. Und wer es noch etwas konkreter möchte: Seitens der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf wird ein gezieltes Matchmaking zwischen Unternehmen und Startups auf der Messe organisiert, das explizit auch Mönchengladbacher Mittelständlern offensteht. Auch hierfür steht die WFMG gerne als Ansprechpartner zur Verfügung und vermittelt den entsprechenden Kontakt. Für Schüler und Studierende gibt es über den digihub vergünstigte Eintrittstickets. Weitere Informationen finden sich unter www.digitaldemoday.de

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  • Aldi Süd SE möchte wohl keine Mitbestimmungsorgane (Betriebsrat) auf Betriebsebene haben?

    Aldi Süd SE möchte wohl keine Mitbestimmungsorgane (Betriebsrat) auf Betriebsebene haben?

    Die größte Arbeitsgemeinschaft in der SPD, die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit, kritisiert das Verhalten der Unternehmensleitung von Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Dormagen vor dem Hintergrund der Einschränkung von Mitbestimmungsrechten im Zuge einer Betriebsratsgründung.

    Der Aldi Süd Konzern ist atomisiert in zahlreiche Regionalgesellschaften, die fast ausschließlich als europäische Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen sind. Diese Regionalgesellschaften sind aufgeteilt in fünf operative Betriebe wie die Logistik, Verkauf oder Einkauf. Jede Regionalgesellschaft umfasst in der Regel knapp 70 Filialen. Es ist ein unübersichtliches Unternehmenskonstrukt, so konstruiert, um die Mitbestimmung der Beschäftigten zu erschweren. Leider ist diese Praxis bisher erfolgreich: Im gesamten Aldi Süd Konzern gibt es bislang nur im Verkauf der Regionalgesellschaft Langenfeld einen Betriebsrat.

    Screenshot: Arbeitsgemeinschaft für Arbeit

    Im Verkauf der Regionalgesellschaft Dormagen der Aldi Süd SE leitete nun zu Beginn des Jahres 2022 eine Gruppe von Beschäftigten eine Betriebsratswahl ein – offensichtlich gegen den Willen der Unternehmensleitung. Auf der Wahl des Wahlvorstands am 14.04.2022 kam es zu einem orchestrierten Tumult. Ein internes Dokument schlägt derzeit unter den Aldi-Beschäftigten hohe Wellen und wurde auch der AfA anonym zugespielt. Die AfA kann die Echtheit des Dokuments nicht verifizieren, allerdings deutet das Dokument darauf hin, dass die Tumulte bei der ersten Wahlversammlung vom Management koordiniert wurden.
    Mehrere Beschäftigte aus dem mittleren Management verhinderten geheime Wahlen, störten den Wahlablauf und sorgten für eine aufgeheizte Stimmung, sodass die Polizei eingeschaltet und die Wahlversammlung abgebrochen werden musste.

    Hierzu erklärt Cansel Kiziltepe, Bundesvorsitzende der AfA: „Wir wollen die Unternehmensführung der Aldi Süd SE dazu anhalten, die Betriebsratsgründung und die anschließende Arbeit des Betriebsrats kooperativ und unparteiisch zu begleiten. Die Initiatoren in der Regionalgesellschaft Dormagen fordern lediglich ihr Recht auf Mitbestimmung im Betrieb ein. Dieses Recht gilt für alle Arbeitnehmerinnen in Deutschland. Wer es verhindert, der macht sich strafbar. Leider ist die Behinderung von Betriebsratsgründungen kein Einzelfall. Die Methode hat System. Das gilt auch für die Verzögerung des Wahlprozesses. Das führt zu enormen Belastungen für die Initiatorinnen. Doch wir als AfA werden die Unterdrückung von betrieblicher Mitbestimmung in Deutschland nicht akzeptieren und stehen immer an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“
    Nach dem erzwungenen Abbruch der Wahl des Wahlvorstands am 14. April haben die Initiatoren der Betriebsratswahl eine gerichtliche Einsetzung des Wahlvorstands angestrebt. Im weiteren Prozess zeigte sich die Unternehmensführung zu keinem Zeitpunkt kooperativ gegenüber der Gründung eines Betriebsrats. Dies ist auch deshalb verwunderlich, da es gerade in Zeiten akuten Personalmangels besonders wichtig ist, mit den Kolleginnen auf Augenhöhe zu kooperieren.

    Das signalisiert auch die Schwestergesellschaft Aldi Nord, deren Management im Zuge der aktuellen Kampagne an die AfA herangetreten ist, um klarzustellen, dass in all ihrer Regionalgesellschaften sehr wohl Betriebsräte existieren.

    Trotz der Verzögerungstaktik der Aldi Süd SE wäre es wohl am 19.08.2022 zu einer gerichtlichen Einsetzung des Wahlvorstands gekommen. Gut zwei Wochen vor dem Gerichtstermin entschied sich jedoch eine siebenköpfige Gruppe von überwiegend Filialleiterinnen eine neue Betriebsversammlung zur Wahl eines Wahlvorstands für den 16.08.2022 einzuberufen. Diese Wahl hat Vorrang vor dem Gerichtstermin. Unter den neuen Initiatoren befinden sich auch jene Namen, die in dem internen Dokument als die vom Management präferierten Kandidaten hervorgehen.

    Die AfA steht an der Seite der Beschäftigten und wird weiterhin mit ihnen für ihr Recht auf betriebliche Mitbestimmung kämpfen. Die AfA setzt sich dafür ein, dass die Bundesregierung noch in diesem Jahr die Behinderung von Betriebsratsarbeit als Offizialdelikt einstufen wird. Zudem wird die AfA sich für Gesetzesänderungen stark machen, die für einen besseren Schutz von Betriebsratsinitiatorinnen und eine höhere Verbindlichkeit im Wahlprozess von Betriebsräten sorgen werden. Hierzu erklärt Erik von Malottki, stellvertretender Bundesvorsitzender der AfA: „Sollte sich bewahrheiten, dass das Management von Aldi Süd erst die Initiierung eines Betriebsrates schikaniert hat, um dann kurz vor der gerichtlichen Einsetzung eines Wahlvorstandes genehmere Arbeitnehmer zu positionieren, wäre dies ein ungeheuerlicher Vorgang. Hierzu muss sich das Aldi Süd Management in der Öffentlichkeit erklären. Der gesamte Vorgang zeigt, dass es in Deutschland Unternehmensleitungen noch immer zu leicht gemacht wird, Mitbestimmung im eigenen Betrieb zu unterdrücken. Wir werden deshalb in der Bundesregierung darauf drängen, dass die Rechte von Arbeitnehmern sowie der Schutz von Betriebsräten und Initiatorinnen von Betriebsratsgründungen weiter gestärkt werden. Das Management von Aldi Süd liefert für die Dringlichkeit dieser Vorhaben genügend Beweise.“

    Die AfA wird die Betriebsratsgründung in der Regionalgesellschaft Dormagen der Aldi Süd SE weiterhin genau beobachten. Dies gilt auch für alle Unternehmen, in denen es zur Einschränkung und Unterdrückung der Gründung und Arbeit von Betriebsräten kommt. Die AfA wünscht den ursprünglichen Initiatoren in der Regionalgesellschaft Dormagen viel Erfolg für die anstehenden Wahlen und unterstützt sie im weiteren Prozess. Hierzu erklärt Mathias Papendieck, Mitglied des Bundesvorstandes der AfA abschließend: „Es ist wichtig, dass ein Wahlvorstand zügig arbeitet. In der benachbarten Aldi Süd Regionalgesellschaft Langenfeld im Betrieb Logistik hat bereits ein ähnlicher Ablauf stattgefunden. Hier arbeitet der Wahlvorstand schon seit September 2021, inzwischen unter Überschreitung des gesetzlich vorgesehenen Regelzeitrahmens, ergebnislos an der Durchführung einer Betriebsratswahl. Dadurch wird deutlich, dass es wohl am Willen fehlt, eine solche Wahl tatsächlich durchzuführen. Gerade in Konfliktsituationen sollte ein Wahlvorstand aus allen Lagern besetzt sein. So wäre es auch in Dormagen sinnvoll. Auch hier könnte der Wahlvorstand sowohl mit Mitgliedern der ursprünglichen Initiatoren als auch mit den, in der Regel der Geschäftsführung nahestehenden, Filialleitern gebildet werden. Auf diese Weise wären beide Lager in die Organisation der Betriebsratswahl eingebunden.“

    Die Bundesvorsitzende der AfA, Cansel Kiziltepe führt abschließend dazu aus: „Die ursprünglichen Betriebsratsinitiatoren aus der Regionalgesellschaft Dormagen pochen auf ihr Recht auf Mitbestimmung und das ist gut so. Für uns und für zahlreiche weitere Arbeiter*innen von Aldi Süd in ganz Deutschland sind sie ein Vorbild. Bei Aldi Süd sind sie Pioniere und sie sind echte Kämpfer für Wirtschaftsdemokratie!“

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