Autor: Redaktion

  • Schlüsselkompetenzen erwerben: Anmeldung zur Sommerakademie der Hochschule Niederrhein gestartet

    Schlüsselkompetenzen erwerben: Anmeldung zur Sommerakademie der Hochschule Niederrhein gestartet

    Bewerbungstraining, Grundlagen des Programmierens oder Rhetorik – bei der Sommerakademie der Hochschule Niederrhein kann jeder Soft Skills trainieren, egal ob Studierende, Mitarbeitende oder Gäste.

    Bereits seit 2005 vermitteln Lehrende sowie externe Expertinnen und Experten Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen. Bei der diesjährigen Sommerakademie vom 5. bis 17. September werden rund 45 Seminare angeboten. Das Programm finden Sie unter www.hs-niederrhein.de/sommerakademie.

    Soft Skills fördern die persönliche sowie berufliche Entfaltung und schaffen gesellschaftliche Teilhabe. Medienkompetenz, kritisches Denken, Selbstwirksamkeit oder Kommunikationskompetenz gehören zu den sogenannten „Future Skills“, welche die Sommerakademie gezielt aufbauen möchte. Für einzelne Zielgruppen wie Studienanfängerinnen und –anfänger oder beruflich Qualifizierte gibt es besondere Kursangebote.

    Die Teilnahmegebühren für Studierende der Hochschule Niederrhein belaufen sich auf 10 Euro für Eintagesseminare und 15 Euro für Zweitagesseminare. Mitarbeitende der Hochschule Niederrhein zahlen 20 Euro für eintägige und 40 Euro für zweitägige Veranstaltungen. Für Externe wird ein Betrag von 50 Euro für eintägige und 100 Euro für zweitägige Veranstaltungen berechnet.

    Zusätzlich findet am 05. September das kostenloses Meet & Greet „Künstliche Intelligenz: Muss ich das verstehen?“ statt. Prof. Dr. Jens Brandt vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik erklärt, was sich hinter dem Schlagwort KI verbirgt und welche Chancen und Risiken mit deren Einsatz verbunden sind. Dieser Vortrag findet Online statt. Die Veranstaltungen dauern in der Regel von 10 bis 17 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Anmeldung erfolgt für Studierende über das Online Vorlesungsverzeichnis HISinOne. Externe und Mitarbeitende können sich über ein Anmeldeformular registrieren. Das Anmeldeformular und alle weiteren Informationen gibt es unter: https://www.hs-niederrhein.de/sommerakademie

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  • NEW-Musiksommer startet mit Blue Motion Trio und Sabine Kühlich

    NEW-Musiksommer startet mit Blue Motion Trio und Sabine Kühlich

    Am kommenden Sonntag, 17. Juli, beginnt der NEW-Musiksommer mit einem Auftritt von Blue Motion Trio und Sabine Kühlich im Bunten Garten.
    Das Repertoire der Sängerin ist eine Mischung aus Swing, Blues und lateinamerikanischen Hits und enthält Klassiker wie „Route 66“ oder „Sunny“.
    Begleitet wird Sie vom Trio um den Kölner Pianisten Martin Sasse. Den Bass spielt Walfried Böcker und am Schlagzeug sitzt der Gladbacher Schlagzeuger André Spajic, der seit Jahren die Konzert-Reihe Jazz@Theaterbar organisiert.
    Das Konzert beginnt um 11 Uhr in der Konzertmuschel im Bunten Garten. Der Einlass startet ab 09:30 Uhr.

    Der Eintritt zu den Konzerten ist kostenlos. Die Besucherinnen und Besucher können allerdings für lokale Einrichtungen spenden.

    Das weitere Programm 

    Mönchengladbach, Bunter Garten (11:00 bis 13:00 Uhr)

    • So., 24.07.    Booster
    • So., 31.07.   Blackadder & Crawford und Vera Derichs und Andrea von Ameln
    • So., 07.08.    Bucket Boys
    • So., 14.08.    Dröpkes und Domstädter
    • So., 21.08.    Obergärig
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  • FDP MG Geschäftsstelle, hier: Nachruf Hans Segschneider

    FDP MG Geschäftsstelle, hier: Nachruf Hans Segschneider

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass unser Ehrenvorsitzender, Herr Hans Segschneider, im gesegneten Alter von 100 Jahren verstorben ist.

    Neben seinem Beruf als Lehrer galt sein ehrenamtliches Engagement auch „seiner“ FDP, der er über 65 Jahre treu blieb. Hans Segschneider war 10 Jahre Bürgermeister der Stadt, blieb über 30 Jahre sachkundiger Bürger in verschiedenen Ausschüssen und war Vorsitzender der Fraktion. Für sein leidenschaftliches Engagement, nicht nur in der FDP, wurden ihm u. a. das Bundesverdienstkreuz, der Landesverdienstorden NRW, die Goldene Ehrennadel der Stadt und das Schöffensiegel in Gold verliehen.

    Ob Bund, Land oder vor Ort, er beobachtete und analysierte das Wirken der Verantwortlichen seiner FDP sehr genau, hatte bis zuletzt zu allem eine klare Meinung: „Das Wichtigste ist aber, dass die Menschen miteinander sprechen. Der Dialog darf nicht abbrechen, das wäre nicht gut für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Seine Worte, die man durchaus als guten Rat schätzen darf, sind aktueller denn je.

    Noch zu seinem 100. Geburtstag im letzten Jahr veröffentlichte Hans Segschneider sein Buch „Mein langes Leben“. Am 08. Juli 2022 endete sein langes Leben. Wir werden Hans Segschneider ein ehrendes Andenken bewahren. 

    Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

    FDP-Kreisverband Mönchengladbach

    gez. Reiner Gutowski
    Geschäftsführer

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  • Eurobarometer: EU-Bevölkerung vertraut klassischen Medien am meisten

    Eurobarometer: EU-Bevölkerung vertraut klassischen Medien am meisten

    Die Medien spielen eine wichtige Rolle dabei, die europäische Bevölkerung über die Arbeit der Europäischen Union und ihrer Organe zu informieren.

    In einer heute veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage wurde nach Mediengewohnheiten gefragt, welche Medien Vertrauen genießen und wie die von Desinformation ausgehende Gefahr eingeschätzt wird.

    Sensibilisierung und mediale Wahrnehmung

    Die Hälfte der Befragten gab an, sich am meisten für nationale politischen Themen zu interessieren. Dahinter liegen fast gleichauf Lokalnachrichten (47 %) und europäische und internationale Themen (46 %).

    72 % der Befragten sagten, vor kurzem entweder in der Presse, im Internet, im Fernsehen oder im Radio etwas über die Europäische Union gelesen, gesehen oder gehört zu haben. Über das Europäische Parlament haben 57 % kürzlich etwas gelesen, gesehen oder gehört.

    Am wenigsten in den Nachrichten wahrgenommen wird die EU mit 57 % in Frankreich. Der Höchstwert liegt bei 90 % in Rumänien. Bei der Wahrnehmung des Europäischen Parlaments schwankt der Wert zwischen 39 % in Frankreich und 85 % in Malta.

    Mediengewohnheiten

    Für 75 % ist das Fernsehen die primäre Nachrichtenquelle. Das gilt vor allem für Befragte, die älter als 55 Jahre sind. Mit recht großem Abstand folgen Online-Nachrichtenportale (43 %), Radio (39 %) sowie soziale Medien und Blogs (26 %). Die Presse kommt an fünfter Stelle: 21 % nennen Zeitungen und Zeitschriften als ihre Hauptnachrichtenquelle. Jüngeren dienen vor allem soziale Medien und Blogs als Informationsquelle. Fast die Hälfte der 15- bis 24-Jährigen (46 %) nutzten sie – bei den Befragten über 55 Jahren sind es 15 %.

    Klassische Nachrichtenquellen – vor allem das Fernsehen – sind zwar wichtig, doch 88 % der Befragten greifen zumindest auf einige Nachrichten online über ihr Smartphone bzw. ihren Computer oder Laptop zu. 43 % der Befragten nutzen Websites von Nachrichtenquellen (z. B. von Zeitungen), um im Internet Nachrichten zu lesen. 31 % lesen Artikel oder Beiträge, die in ihren sozialen Netzwerken erscheinen. Bei den Jüngeren ist dieser Wert höher: Über soziale Netzwerke greifen 43 % der 15- bis 24-Jährigen auf Nachrichten zu, bei den Befragten über 55 Jahren sind es 24 %.

    Für Nachrichten im Internet zu bezahlen, ist noch immer die Ausnahme: 70 % derjenigen, die online auf Nachrichten zugreifen, geben an, nur kostenlose Inhalte oder Dienste im Internet zu nutzen.

    Vertrauenswürdigste Medien

    Die Befragten vertrauen klassischen Rundfunk- und Printmedien und deren Internetauftritten mehr als Online-Nachrichtenportalen und sozialen Medien. Ob es sich um ihren „Haussender“ oder dessen Online-Präsenz handelt: 49 % der Befragten gehen davon aus, dass öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radiosender wahrheitsgetreu berichten. Auf den nachfolgenden Platz kommen die Printmedien mit 39 %. Private Fernseh- und Radiosender hingegen sind für 27 % vertrauenswürdig. Ein Land sticht dabei heraus: Nur in Polen gelten private Fernseh- und Radiosender als vertrauenswürdigste Nachrichtenquelle. Noch radikaler ist die Abkehr von klassischen Nachrichtenquellen in Ungarn: Die dort Befragten geben an, am vertrauenswürdigsten seien für sie „Personen, Gruppen oder Freundinnen bzw. Freunde, denen sie in den sozialen Medien folgen“.

    Vertrauen spielt auch eine Rolle, wenn es darum geht, was die Befragten dazu bringt, Meldungen im Internet zu lesen. 54 % tun das, weil sie der Titel interessiert. Für 37 % aber ist es wichtig, dass sie dem Nachrichtenportal vertrauen, auf dem die Meldung veröffentlicht wurde.

    Desinformation und Falschmeldungen

    Mehr als ein Viertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage (28 %) gibt an, in den letzten sieben Tagen sehr oft oder oft Desinformation und Falschmeldungen ausgesetzt gewesen zu sein. In Bulgarien liegt der Wert für diese beiden Angaben mit 55 % am höchsten. In den Niederlanden ist er am geringsten. Dort geben 3 % an, sie bekämen „sehr oft“ Desinformation und Falschmeldungen mit, und 9 % sagen, dies geschehe „oft“.

    Die meisten Befragten trauen sich zu, Desinformation und Falschmeldungen erkennen zu können: 12 % antworten, sie seien „sehr zuversichtlich“, das zu können, und 52 % sind „ein wenig zuversichtlich“. Das Vertrauen, wahrheitsgetreue Nachrichten von Falschmeldungen unterscheiden zu können, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Es nimmt jedoch zu, je höher das Bildungsniveau ist.

    Hintergrundinformationen

    Wie die Menschen die Europäische Union und das Europäische Parlament wahrnehmen, wird davon beeinflusst, was sie in verschiedenen Medien sehen, hören oder lesen. Dieses Flash-Eurobarometer bietet einen Einblick in die Mediennutzung und die Mediengewohnheiten der Bürgerinnen und Bürger und deckt sowohl klassische als auch Online-Medien ab. Ipsos European Public Affairs befragte dafür eine repräsentative Stichprobe von Unionsbürgerinnen und -bürgern ab 15 Jahren in jedem der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Vom 26. April bis zum 11. Mai 2022 wurden 52 347 Interviews mithilfe computergestützter Internetbefragungen (CAWI) über Ipsos Online-Panels und ihr Partnernetz geführt.

    Die Ergebnisse auf EU-Ebene sind nach der Bevölkerungsgröße der einzelnen Staaten gewichtet.

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  • Größtes Skateevent der Region am 20. August 2022

    Größtes Skateevent der Region am 20. August 2022

    Corona bedingt war es lange Zeit ruhig um neue, von der Rollbrett Union e.V. organisierte Skate-Events. Die Mitglieder von NRWs größtem Skateboardverein waren jedoch nicht untätig und richten federführend am 20. August 2022, unterstützt durch das INTERREG V A-Programm Deutschland-Nederland, den größten Skate-Contest aus, den Mönchengladbach und Umgebung seit Jahren gesehen haben.

    Mit stattlichen € 5.000 Preisgeld ist gewiss, dass neben den lokalen Größen wie Dominik Wenzel, Gewinner der westdeutschen Meisterschaft 2022, sowie Skaterinnen aus ganz Deutschland, auch internationale Skaterinnen nach Mönchengladbach kommen werden.
    Mit der neuen „ROLLFABRIK“ in den Hego Höfen in Rheydt, lockt ein altes Industriegelände mit riesigen Hallen, in denen die Rollbrett Union e.V. auch in Zukunft ein neues Zuhause finden soll.

    Neben einem Skate-Contest für Kinder, Amateure und Profis, der den ganzen Tag in Halle 3 stattfinden wird, gibt es im Außenbereich ein Rahmenprogramm für die ganze Familie. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Foodtrucks und eigens designte Bars. Skate Workshops an kleineren Skaterampen, Herstellung von eigenen Skate-Decks, Graffiti-Shows, T-Shirt-Siebdruck, Gewinnspiele und eine große Entspannungs-Area im Innenhof mit Live-Musik untermalen das Tagesprogramm.
    Abgerundet wird der Tag mit einer Aftershowparty in Halle 8 mit verschiedenen Live-Bands und DJs bis in die frühen Morgenstunden.

    Der Eintritt bei diesem einzigartigen Event ist kostenlos.
    Die Hego Höfe befinden sich mitten in Mönchengladbach-Rheydt, Eger Straße – Ecke Odenkirchener Straße und bieten ein Ambiente, das seinesgleichen sucht. Große, alte Backsteinhallen, stillgelegte Schienen und ein einzigartiger Industrieflair sorgen für den perfekten Charme des Interskate 61 presented by Signal Iduna.

    Hier kommt alles zusammen, was Skateboarden so besonders macht: Kreativität, Selbstverwirklichung, Sport, Kunst, Kultur, Spaß und vieles mehr.
    Christian Brass, Vorstandsmitglied der Rollbrett Union: “Das gesamte Team der Rollbrett Union e.V. gibt seit Monaten alles für dieses Event. Es ist eine große Herausforderung für uns, aber wir sehen das einzigartige Potential, welches dieses Gelände uns über das Event hinaus auch langfristig bietet und wir sind alle hoch motiviert. Als Verein sind wir auch über die Coronazeit stetig gewachsen und freuen uns, jetzt mit so einem Event noch sichtbarer zu werden, das deutschlandweit sicher für viel Anklang in der Szene sorgen wird. Das wäre natürlich ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Mitglieder, Förderer und Partner*innen so nicht möglich und hierfür möchten wir uns besonders bedanken.”

    Zur Online Anmeldung für alle Skater: rollbrettunion.de/anmeldunginterskate
    Weitere Infos auf rollbrettunion.de oder über media@rollbrettunion.de

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  • Jugendlicher in Rheydt betrogen und bedroht

    Jugendlicher in Rheydt betrogen und bedroht

    Ein 15-Jähriger ist am Samstag, 9. Juli, an der Odenkirchener Straße aus einer Gruppe Jugendlicher heraus bedrängt, betrogen und bedroht worden.

    Nach eigenen Angaben hielt sich der 15-Jährige gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund im Bereich der Kirche St. Marien auf, als sich ihnen eine Gruppe von fünf bis sechs Jugendlichen näherte. Aus der Gruppe heraus sei er dann gefragt worden, ob er Geld wechseln könne. Da er das Geld nicht herausgeben wollte, habe er gezögert. Einer der Jugendlichen sei dann vorgetreten und habe ihn noch einmal deutlich und mit mehr Nachdruck nach Wechselgeld gefragt.

    Daraufhin habe er zwei fünf Euro-Scheine als Wechselgeld aus seinem Portemonnaie herausgenommen und übergeben. Anschließend habe der Jugendliche das Geld eingesteckt und sich dann geweigert, den angekündigten 10 Euro-Schein als Wechselgeld zurückzugeben. Als er die Herausgabe der 10 Euro eingefordert habe, sei er von dem Jugendlichen massiv bedroht worden und die Gruppe habe sich danach entfernt.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach den Verdächtigen führte zum Erfolg. Beamte stellten die Gruppe in Tatortnähe und nahmen den 15-Jährigen Haupttäter, der einer Mönchengladbacher Problemgruppe von Jugendlichen zugerechnet wird, vorläufig fest.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wurde er entlassen. Die Polizei sprach gegen ihn ein Bereichsbetretungsverbot für die Rheydter Innenstadt aus. Die Ermittlungen dauern an.

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  • Alexander Prange als Gastprofessor am Nationalen Synchrotron Center der Universität Krakau eingeladen

    Alexander Prange als Gastprofessor am Nationalen Synchrotron Center der Universität Krakau eingeladen

    Große Ehre für Professor Dr. Dr. Alexander Prange.

    Der Vizepräsident für Forschung und Transfer und Professor für Mikrobiologie und Lebensmittelhygiene der Hochschule Niederrhein ist für seine besonderen Verdienste auf dem Gebiet der Anwendung der Röntgenabsorptionsspektroskopie auf mikrobiologische Systeme als Gastprofessor am Nationalen Synchrotron Radiation Center der Universität Krakau/Polen (SOLARIS) eingeladen worden. Die Einladung erstreckt sich über zwei Jahre.
    „Das ist eine große Ehre für mich, aber auch für unsere Hochschule als anerkannt angewandt forschende Wissenschaftseinrichtung, die sich zunehmend auch international vernetzen möchte“, freut sich Professor Prange, der die Methoden der Röntgenabsorptionsspektroskopie seit fünfundzwanzig Jahren für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten nutzt und über dreißig Fachartikel dazu veröffentlicht hat.
    Während er bislang für seine Arbeiten vorwiegend Synchrotronquellen in den USA und Thailand nutze, kann er in Zukunft für seine wissenschaftlichen Arbeiten mit SOLARIS kooperieren. „Wir arbeiten seit 2018 sehr eng und vertrauensvoll mit der Universität Krakau und SOLARIS zusammen. Ende Juni wird dort die gemeinsam konzipierte SOLABS Beamline (Strahlführung) eröffnet, an der wir intensiv mitgearbeitet haben und die unseren Forschenden und Studierenden exzellente Möglichkeiten zur Material- und Oberflächencharakterisierung bietet, insbesondere von biologischen Proben“, so Prange weiter.
    Als Gastprofessor wird Prange eng mit dem polnischen Forschungsteam an der Weiterentwicklung der Beamline arbeiten und deren Nutzung für die Untersuchungen von biologischen, lebensmittelwissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Fragestellungen etablieren. Möglich sind auch gemeinsame Promotionsvorhaben.
    Die Gastprofessur ist eine Ehrenauszeichnung und nicht mit finanziellen Zuwendungen verbunden. Allerdings erhält der Gastprofessor während seiner Tätigkeit ein eigenes Büro sowie administrative Unterstützung seitens der Universität Krakau.
    Die Jagiellonen-Universität in Krakau ist eine der ältesten Universitäten Europas. Sie wurde 1364 vom polnischen König Kasimir dem Großen gegründet. 1817 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen. Zu ihren berühmtesten Studenten zählen der Astronom Nikolaus Kopernikus und Papst Johannes Paul II. Heute zählt die Universität Krakau knapp 40.000 Studierende.

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  • So war das Volks- und Heimatfest 2022 in Holt

    Traditionsgemäß, vier Wochen nach Pfingsten, startete das Volks- und Heimatfest der St. Michaels Bruderschaft Mönchengladbach Holt mit dem „Bunten Nachmittag“ für Holter Senioren.

    In diesem Jahr fand der „Bunte Nachmittag“ bereits zum 33. Mal statt. Nach einem ökumenischen Gottesdienst wurden die Majestäten den Senioren bei Kaffee und Kuchen vorgestellt. König Udo Nösen und Jung König René Tolls begrüßten im Beisein ihrer Brudermeister freudig die 335 Senioren.
    Für Abwechslung sorgte eine Tombola, der Auftritt des Männergesangsvereins Holt sowie eines Alleinunterhalters, der die Senioren im Festzelt in Stimmung versetzte.
    Wie schon in den vorherigen Jahren begann die Bruderschaft bereits freitags mit dem Antreten am Festzelt, an der Immelmannstraße. Es folgte ein Umzug und das Setzten des Königsmai. Der Mai wurde vor der Jugendfreizeitstätte Hehnerholt feierlich aufgestellt. Anschließend marschierte die Bruderschaft ins Festzelt und feierte mit der Band Klangstadt einen tollen Abend.
    Unter großer Beteiligung der Holter Bürger wurde samstags am Holter Kreuz der Toten der Bruderschaft gedacht. Nach dem großen Zapfenstreich wurde ausgiebig im Festzelt getanzt und gefeiert.
    Im Anschluss der festlichen Messe am Sonntag in der St. Michael Kirche, die voller Humor und Tiefsinn von Pfarrer Marc Kubella zelebriert und vom Männergesangverein Holt unter der Leitung von Edi Riethmacher musikalisch begleitet wurde, fand die große Parade zu Ehren der Könige statt. König Udo Nösen und Jung König René Tolls nahmen mit Unterstützung des Bezirkskönigs Jens Rupp, und vielen Ehrengästen, die Parade ab. An ihnen marschierten mehr als 600 Schützen vorbei. Die Pickelhauben nahmen in diesem Jahr erstmalig, im offenen Fonds eines „betagten“ Landrover, an der Parade teil.
    Ehrungen am Kirmessonntag im Holter Festzelt.
    Nach der Parade wurde im vollbesetzten Festzelt unterstehenden Applaus unserem Generalfeldmarschall Franz Flesser eine Jubiläums-Urkunde für 60 Jahre „Hoch zu Ross“ von Präsident André Heynckes überreicht. Unser Franz war sichtlich gerührt!
    Siggi Huepkes wurde ebenfalls unter großem Beifall für 50 Jahre Spielmannsjubiläum in Holt geehrt.

    König Udo Nösen übereichte einen Spendenscheck über 3500 € an den Redakteur der Bild Zeitung Tim Specks für die Aktion:

    Ein Herz für Kinder

    Der Betrag wurde von König Udo Nösen sowie einigen Holter Bürgern gestiftet.
    Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ möchte das Leben von Kindern in Deutschland und auf der ganzen Welt mit Ihrer Hilfe besser machen. JEDER Cent kommt bei bedürftigen Kindern und Hilfsprojekten an!
    Schön anzusehen waren die zahlreichen Frauen der Königshäuser, und des Vorstands in ihren prächtigen Kleidern, die sich zum großen Zapfenstreich vor dem Holter Kreuz aufgestellt hatten. Der Königsball wurde von Jungkönig René Tolls mit seiner Königin Laura eröffnet. Routiniert tanzte König Udo Nösen mit seiner Königin Carmen den Walzer umrundet von seiner Gruppe, dem Vorstand und den Gästen im Festzelt.
    Die sozialen Projekte der Bruderschaft sowie des Königsteams waren auch in diesem Jahr wieder einige soziale Einrichtungen im Ortsteil Holt sowie in Mönchengladbach.
    Ein weiterer Höhepunkt war die Parade am Montag auf der Aachenerstraße. Hier paradierten die Schützen und mehr als 120 Klompenfrauen in festlichen Dirndln am Alt- und Jungkönig, sowie den Honoratioren vorbei. Zum Klompenball zogen die Schützen und Klompenfrauen ins Festzelt. Der anschließende Vogelschuß fand mit einer sensationellen Beteiligung statt. Zwei Schützen schossen um die Jungkönigswürde. Mit dem 84. Schuss hat Hannes Nösen den Vogel von der Stange geholt.
    Er gehört der Gruppe Junge Offiziersgruppe Holt an und hat Chris Eckers und Jan Niklas Kallen als Brudermeister an seiner Seite. Um die Altkönigswürde haben 7 Schützen auf den Vogel geschossen. Der Vogel fiel mit dem 274. Schuss, der von Thomas Placzek abgegeben wurde. Thomas Placzek von den Schwarzen Husaren Holt, wird von den Brudermeistern Alexander Jentges und Andreas Gronenwald unterstützt.

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  • Anhaltende Geruchsbelästigung durch Junkers und Müllers

    Anhaltende Geruchsbelästigung durch Junkers und Müllers

    Stadt lässt Bürger wieder einmal im Regen stehen – Nicht zuständig?

    Nachdem die Ratsfrau Jutta Zabci im Herbst 2021 mehrfach Beschwerden über eine starke Geruchsbelästigungen im Bereich der Firma Junkers und Müllers[1] erhielt, stellte sie am 19.11.2021 für die Linksfraktion eine Anfrage bei der Stadt. Darin bat sie um Prüfung und Emissionsmessungen.
    Die Stadt erklärte im Januar 2022, dass dieses Problem nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fiele und sie es an die Bezirksregierung weitergeben würde.
    Trotz weiterer Nachfragen[2] gibt es von Stadt oder Land bisher keine Stellungnahmen, jedoch erreichten DIE LINKE mittlerweile weitere Beschwerden.
    DIE LINKE kritisiert, dass hier die Anliegen der Bürger*innen bewusst ignoriert oder zu mindestens
    verschleppt werden.

    „Auch wenn die Stadt nicht zuständig ist, so muss es doch in ihrem eigenen Interesse
    sein Druck auf das Land zu machen“, fordert Zabci, „Natürlich können wir nicht gesichert sagen, dass
    Junkers und Müllers Verursacher ist, aber egal welcher Firma wir dies Verhalten durchgehen lassen, weitere werden dem Beispiel folgen. Die Leidtragenden sind am Ende alle Einwohnenden der Stadt.“

    Fußnote(n) / Quelle(n):
    1: Die Firma ist ansässig auf der Bolksbuscher Str. 52 in Mönchengladbach
    2: Anfrage und Verlauf sind hier dokumentiert:
    http://www.linksfraktion-mg.de/home/anfragen/892-emmision
    Fraktionsgeschäftsstelle

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  • mags: Update zur Unwetterbilanz

    mags: Update zur Unwetterbilanz

    Mehrere Straßenzüge im Stadtgebiet waren am Freitagmorgen wegen umgestürzter Bäume gesperrt und können erst nach und nach wieder freigegeben werden. Einige Waldgebiete bleiben auch noch in der kommenden Woche unbetretbar.
    Seit den frühen Morgenstunden sind mags und GEM im Dauereinsatz. Während alle Kräfte der Abteilungen Grün, Baum, Friedhöfe und Forst die Baumschäden beseitigen, kommen Kräfte der GEM-Straßenreinigung hinterher, um nach und nach die Straßen in Mönchengladbach wieder für den Verkehr freigeben zu können. Schon jetzt ist abzusehen, dass die Aufräumarbeiten bis in die nächste Woche hinein fortgesetzt werden müssen.

    Rund um die Waldgebiete Schloss Rheydt, Volksgarten, Bungt und Hoppbruch hat das Unwetter die meisten Schäden angerichtet. So dauerte es beispielsweise auf der Korschenbroicher Straße zwischen Volksbadstraße und Niersbrücke mehrere Stunden, bis die Fahrbahnen wieder freigeräumt waren. Aktuell sind noch Aufräumarbeiten auf der Volksgartenstraße, auf der Peter-Krall-Straße und auf der Straße In der Bungt im vollen Gange. Parallel dazu laufen seit dem frühen Morgen weitere Arbeiten rund um Schloss Rheydt. Umgestürzte Bäume blockierten die Ritterstraße, die Pferdmengesstraße und den Parkplatz. Mit Blick auf den Töpfermarkt am Wochenende wurden hier die wichtigsten Bereiche freigeräumt. Einzelne Abschnitte werden am Wochenende vorsichtshalber noch abgesperrt sein. Zudem sind die angrenzenden Waldflächen zu meiden. Es besteht extreme Gefahr. Noch nicht geräumt und nach wie vor gesperrt bleiben die Schlossstraße und die Bezirkssportanlage Geneicken.

    Auch in Giesenkirchen hat das Unwetter gewütet. So bleibt der Friedhof Giesenkirchen wegen vieler Astabbrüche voraussichtlich bis Anfang der Woche gesperrt. Auch die Straße Bahner war über einen längeren Zeitraum gesperrt und das Rasenfeld der Bezirkssportanlage Giesenkirchen/Puffkohlen bleibt gesperrt.
    Weitere Schwerpunkte waren in Mülfort und Odenkirchen festzustellen. Hier stürzten etwa Bäume am Gotzweg auf ein Haus und parkende Autos.
    Meldungen über umgestürzte Bäume und Astbrüche kamen insgesamt aus allen Stadtteilen. So auch von der Engelblecker Straße, Richard-Wagner-Straße und vielen städtischen Friedhöfen, aber der Schwerpunkt des Unwetters hat sich im Mönchengladbacher Osten abgespielt.

    Warnung vor dem Betreten der Wälder

    mags-Förster Werner Stops warnt: „Meiden Sie Wälder! Lassen Sie sich bitte von dem schönen Wetter am Wochenende nicht davon verleiten das Unwetter zu vergessen.“ Umgestürzte Bäume, Astbrüche und lose Äste können mehrere Tage nach Sturmereignissen eine Lebensgefahr darstellen. Die Aufräumarbeiten dauern noch ca. zwei Wochen an. Besonders massive Schäden sind in den Waldgebieten Schloss Rheydt, Volksgarten, Bungt und im Hoppbruch entstanden. Auch in den Grünanlagen und auf den Friedhöfen ist Vorsicht geboten.“

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  • Initiative Radentscheid:Unterschriftensammlung startet in der Eickener Friedenskirche mit Schwung

    Initiative Radentscheid:
    Unterschriftensammlung startet in der Eickener Friedenskirche mit Schwung

    Nun wird mit tatkräftiger Unterstützung der örtlichen Verbände ADFC, BAUM, BSK, BUND, Eine Erde/ Tante LeMi, NABU, Pulse of Europe und VCD gesammelt.
    Der nächste Termin dazu ist der Niederrheinische Radwandertag am 3. Juli 2022 auf dem Markt in Odenkirchen.

    Foto: Ralph Kettler

    Sabine Rütten von der Mönchengladbacher BUND-Kreisgruppe sagte der Initiative RADENTSCHEID MÖNCHENGLADBACH anlässlich der Auftaktveranstaltung in der Eickener Friedenskirche ihre volle Unterstützung und auch die ihrer Organisation zu.
    Ihrer Ansicht nach ist „die Mobilitätswende zur Zeit das dringendste Umweltthema“. Die Mindestzahl an gültigen Unterschriften für das Bürgerbegehren beträgt 8.285. Die Vertretungsberechtigte des Bürgerbegehrens Susanne Jud stellte fest: „Ich bin zuversichtlich, dass wir deutlich fünfstellig werden. Das sollte unser Ziel sein!“
    Die Co-Vertretungsberechtigte Claudia Busenius-Pongs erklärt: „Wir brauchen mehr und sichere Radwege in Mönchengladbach. Wenn Sie sich unseren anschaulichen Flyer ansehen, wird Ihnen klar, dass mit Umsetzung der Ziele für Radfahrer auch die Fußgänger geschützt werden. Flanieren und ruhig Radfahren zu können, das würde unsere Heimatstadt lebenswerter machen.“

    Peter Struben konstatierte als Sprecher des FUSS e.V. NRW: „FUSS e.V. freut sich, dass die Initiatoren des Radentscheids auch elementare Bedürfnisse des Fußverkehrs berücksichtigen, so zum Beispiel, wenn sichere und komfortable Ampelschaltungen auch für den Fußverkehr gefordert werden oder regelwerkskonforme Gehwegbreiten.
    Dies aus der unserer Meinung nach richtigen Erkenntnis, dass Fuß- und Radverkehr immer zusammen gedacht werden müssen.“
    Dr. Ute Symanski von RADKOMM e.V. aus Köln hieß die Initiative in der „Familie der Rad- und Fußentscheide“ willkommen und überraschte die beiden Vertretungsberechtigten mit einem Scheck über € 2.920,50.
    Der Vorsitzende des von Beginn an die Initiative unterstützenden Mönchengladbacher VCD, Martin Asbeck, warnt davor, dass aus der insgesamt angestrebten Verkehrswende am Ende lediglich eine „Antriebswende“ werden könnte, was an der Verstopfung der Städte kaum etwas ändern würde.

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  • Sieben Schülern gelingt ein ‚Einser-Abitur‘: Freude über die Reifeprüfungen am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Sieben Schülern gelingt ein ‚Einser-Abitur‘: Freude über die Reifeprüfungen am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Waren die Vorbereitungen für den großen Tag erfolgreich, das heißt, haben Lehrer und Schüler den richtigen Riecher gehabt und die Themen bearbeitet, die sich die Abitur-Planer in Düsseldorf zuvor ausgesucht hatten? Und werden alle am Abitur beteiligten Schüler an den entscheidenden Tagen der Prüfungsphase gesund sein und Corona ein Schnippchen schlagen?

    Diese und andere Fragen stellten sich viele Akteure der Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums in den vergangenen Wochen, doch am Ende sorgten Schulleiter Marc Reese und sein Kollegium mit leidenschaftlichem Einsatz dafür, dass die Abiturprüfungen auch im Jahre 2022 reibungslos abliefen.

    Der große Einsatz aller – auch der der Schulsekretärinnen Claudia Schulze und Alesja Miller sowie des Hausmeisters Ralf Thillmann -, viele intensive Sitzungen und umfangreiche Planungen führten am Ende dazu, dass das Abitur des Jahres 2022 erfolgreich war, weil 52 der 55 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen bestanden haben.

    Die dafür notwendigen 165 Klausuren wurden – auf Grund der vielen ‚Corona‘-Nachschriften‘ – an zwölf Tagen geschrieben. In zeitlichem Abstand folgten dann 73 mündliche Prüfungen an sechs Tagen – und auch hier sorgten Krankheitsfälle für eine starke zeitliche Ausdehnung der Prüfungstermine, so dass der organisatorische Aufwand am Ende eines kurzen Schuljahres enorm war. 

    Die Abiturienten des Jahres 2022 während der Feier anlässlich der Zeugnisübergabe auf dem Schulhof des Hugo-Junkers-Gymnasiums.
     
    Bild: Hugo-Junkers-Gymnasium

    Sieben Schülerinnen und Schüler bestanden die anspruchsvollen Prüfungen, die den Hochschulzugang weit über Deutschland hinaus ermöglichen, im sehr guten Bereich, das heißt, mit Noten von 1,0 bis 1,5. Insgesamt 14 Schüler erhielten zusammen mit diesem Spitzenfeld die Bewertung 1,9 oder besser. Die Durchschnittsnote aller Abiturienten betrug erfreulicherweise 2,3, was dem Landesdurchschnitt entspricht. Große Begeisterung unter den prüfenden Lehrern lösten auch acht herausragende Einzelleistungen aus, die mit der Bestnote 1+ gewürdigt wurden – und die Jahrgangsbeste erhielt zur Krönung des Abiturs 2022 in vier Abiturprüfungen gleich dreimal die Traumnote 1+ und eine weitere 1.

    Schuleiter Marc Reese, der die Prüfungen gemeinsam mit seinem Team organisierte, zeigt sich denn auch außerordentlich zufrieden, dass seine Schützlinge ihren Schulabschluss glücklich erreicht haben: „Die Schüler können stolz sein, wir Lehrer können stolz sein, dass durch konstruktive Arbeit in harmonischer Gemeinschaft am Hugo-Junkers-Gymnasium wieder eine Gruppe junger, hoffnungsvoller Menschen mit ihrer Hochschulreife in der Hand in einen neuen Lebensabschnitt starten kann, um die Zukunft unseres Landes zu gestalten.“

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  • Franz Brandts und der Sozialkatholizismus in Mönchengladbach

    Franz Brandts und der Sozialkatholizismus in Mönchengladbach

    Das Mönchengladbacher Erzählcafé lädt am 29.6.2022, 15.00 Uhr zu einem Nachmittag über den katholischen Textilfabrikanten Franz Brandts ein.

    Er war einer der bekanntesten Textilfabrikanten in Mönchengladbach und auch darüber hinaus im Deutschen Reich.
    Über ihn persönlich wissen wir aber  nur wenig.
    Als praktischer Sozialreformer und unermüdlicher Förderer des Sozialkatholizismus ist er in die Geschichte eingegangen. Hans Schürings wird über Franz Brandts und sein Engagement sprechen.

    Der Erzählcafénachmittag wird musikalisch von Heinz Flessser am E-Piano begleitet.

    Die Veranstaltung findet im Paritätischen Zentrum, Friedhofstr. 39. 41236 Mönchengladbach statt.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gilt die 3-G-Regel und Maskenpflicht im Gebäude, aber nicht am Platz.

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  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 45. Mal am Freitag, 24. Juni 2022 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn spricht Texte zum Thema „SCHWEIGEN“ von Peter Härtling, Hilde Domin und Romano Guardini.
    Kantor Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach und Robert M. Helmschrott.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • VdK NRW zum Koalitionsvertrag: „Wir nehmen Sie beim Wort“!

    VdK NRW zum Koalitionsvertrag: „Wir nehmen Sie beim Wort“!

    Der Sozialverband VdK NRW sieht zahlreiche gute Ansätze in dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis90/Die Grünen.

    Vor allem die Vorhaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Pflege entsprechen den vielen Forderungen des VdK mit seinen fast 400.000 Mitgliedern in NRW. Der Landesvorsitzende Horst Vöge pocht allerdings darauf, dass es nicht nur bei Versprechungen oder Ankündigungen bleibt: „Den Fehlentwicklungen der vergangenen Legislaturperiode muss zügig entgegengesteuert werden. Wir nehmen die neue Landesregierung beim Wort.“

    Insbesondere sind in dem Vertrag die Begriffe Barrierefreiheit und Teilhabe mehrfach verankert. „Hier begrüßen wir, dass die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtend und konsequent umgesetzt werden soll“, betont Horst Vöge. In diesem Zusammenhang setzt er darauf, dass der inklusive Arbeitsmarkt mit Nachdruck fortgeführt und ausgebaut wird.

    Auch die geplanten Entlastungen für pflegende Angehörige und eine Armutskonferenz seien wichtige Bausteine zur gesellschaftlichen Förderung. Bedingt durch die Pandemie habe sich bei der neuen Landesregierung zum Glück der Begriff Einsamkeit zu einem Handlungsfeld entwickelt. „Wir sind neugierig, wie zudem neu zu schaffende Instrumente wie etwa Bürgerräte auf Landesebene ihre Wirkung erzielen und den Menschen in unserem Bundesland endlich das zurückgeben, was sie von der Politik erwarten – Vertrauen!“

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  • CDU und GRÜNE schließen Koalitionsgespräche ab

    CDU und GRÜNE schließen Koalitionsgespräche ab

    Die Verhandlungsgruppen von CDU und GRÜNEN haben am (heutigen) Donnerstag ihre Gespräche zur Bildung einer neuen Landesregierung für Nordrhein-Westfalen abgeschlossen.

    Der zwischen beiden Parteien ausgehandelte Koalitionsvertrag wird am kommenden Samstag (25.6.) auf den Parteitagen von CDU und GRÜNEN beraten und zur Abstimmung gestellt. Dazu erklären der Verhandlungsführer der CDU, Ministerpräsident Hendrik Wüst, und die Verhandlungsführerin der GRÜNEN, Mona Neubaur:

    Hendrik Wüst: „Hinter uns liegen arbeitsreiche Wochen, die sich gelohnt haben. Es ist Vertrauen und gegenseitiges Verständnis gewachsen. Mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag, in dem beide Seiten sich wiederfinden können, haben wir eine gute Grundlage geschaffen für fünf weitere gute Jahre für Nordrhein-Westfalen. Wir haben einen Zukunftsvertrag ausgearbeitet, der für unser Land Antworten auf die Themen unserer Zeit gibt. Dabei werden wir erfolgreiche Wege der letzten Jahre weitergehen, aber auch neue Wege einschlagen. Gemeinsam stehen wir gleichermaßen für mehr Klimaschutz, eine nachhaltige Wirtschaft, eine zukunftsfähige Infrastruktur, Investitionen in Bildung sowie solide Finanzen. Der Schutz des Klimas und die Bewahrung der Schöpfung sind die größten Aufgaben unserer Zeit. Deshalb wollen wir Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Mit diesem Zukunftsvertrag wurde das Fundament für eine erfolgreiche Arbeit für Nordrhein-Westfalen in den nächsten fünf Jahren gelegt. Mein Dank gilt allen Beteiligten für den Einsatz bei den intensiven und konstruktiven Verhandlungen. Vermeintliche Gegensätze zu versöhnen, um etwas Gutes zu schaffen – das ist gelungen.“

    Mona Neubaur: „Nach Wochen intensiver Verhandlungen haben wir gemeinsam eine stabile inhaltliche Grundlage für eine neue Landesregierung legen können. CDU und GRÜNE konnten sich in dieser Zeit besser kennenlernen, haben Verständnis für die Positionen der jeweils anderen Seite entwickeln und darüber politische Lösungen über alte Lagergrenzen hinweg finden können. Beide Parteien eint das Ziel, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen – wertschöpfend, nachhaltig und zukunftsfest. Der geordnete Ausstieg aus dem fossilen, verbunden mit dem ambitionierten Einstieg ins Zeitalter der Erneuerbaren, neue Wege in der Mobilitäts- und Flächenpolitik, mehr Bewahrung unserer natürlichen Lebensräume und weniger Belastung für Mensch und Natur sowie der Ausbau sozialer Teilhabe, demokratischer Beteiligung und politischer Transparenz – all das steht in unserem Arbeitsprogramm. Dieser Vertrag beschreibt neue Wege, die es sich im Sinne der Menschen in Nordrhein-Westfalen zu gehen lohnt.“

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  • EU-Parlament billigt Pläne zur Auffüllung der Gasspeicher vor dem Winter

    EU-Parlament billigt Pläne zur Auffüllung der Gasspeicher vor dem Winter

    • Auffüllung der Speicher zum Schutz von Bevölkerung und Unternehmen, falls die Gasversorgung unterbrochen wird
    • Gasspeicher sollen bis zum 1. November 2022 zu mindestens 80 % gefüllt sein • Maßnahmen zum Schutz der Reserven vor Einflussnahme von außen geplant
    • Gasspeicherkapazitäten sollen als kritische Infrastruktur gelten
    Als Reaktion auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine sollen die strategischen Gasreserven der EU vor dem Winter schneller aufgefüllt werden, um die Energieversorgung zu sichern.
    Dafür sorgen soll eine neue Verordnung, auf die sich die Ministerinnen und Minister der EU schon geeinigt haben. Sie legt fest, dass die Gasspeicher bis zum 1. November 2022 zu mindestens 80 % gefüllt sein müssen. Die Mitgliedstaaten und Betreiber sollten noch weiter gehen und einen Füllstand von 85 % anstreben. In den kommenden Jahren wird das Ziel bei 90 % liegen, damit die Bürger*innen in Europa sicher vor möglichen Versorgungsengpässen sind. In dem Text der Verordnung heißt es außerdem, dass die Mitgliedstaaten unbedingt Gas aus mehr Quellen beziehen und Energieeffizienzmaßnahmen fördern müssen.

    Gasspeicheranlagen müssen künftig zertifiziert sein
    Nach der Verordnung sollen Gasspeicheranlagen in Zukunft als kritische Infrastruktur gelten. Alle Speicherbetreiber müssen sich entsprechend zertifizieren lassen, damit Einflussnahme von außen möglichst verhindert wird. Betreiber, die diese Zertifizierung nicht erhalten, können Gasspeicheranlagen künftig weder besitzen noch kontrollieren.

    Gemeinsame Beschaffung
    Bis August dieses Jahres will die Kommission Leitlinien veröffentlichen, wie die EU-Staaten gemeinsam Gas beschaffen können. Diese freiwillige Regelung greift dann, wenn sich mindestens zwei Mitgliedstaaten darauf einigen. Zitate „Diese Verordnung dient der Bewältigung der aktuellen Situation. Gazprom benutzt die Energieversorgung als Waffe (…) – und jetzt haben wir unseren Schutzschild“, sagte Jerzy Buzek (EVP, PL), der das Verhandlungsteam des Parlaments leitet. Mit der neuen Regelung werde „niemand, der Energie als Waffe einsetzt (…), für unsere Speicherkapazitäten verantwortlich sein. Außerdem können wir formell mit dem gemeinsamen Einkauf von Erdgas in der EU beginnen“, fügte er hinzu. „Länder mit großen Speicherkapazitäten werden verpflichtet sein, mindestens 35 % ihres Verbrauchs dort zu speichern. Länder, die über keine Speicherkapazitäten verfügen, müssen mit den anderen Mitgliedstaaten Vereinbarungen über die Speicherung der für sie erforderlichen Gasmengen treffen. Dies ist ein Solidaritätsmechanismus, der durch diese Verordnung gefördert wird“, sagte der Berichterstatter und Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie Cristian Buşoi (EVP, RO).

    Nächste Schritte Die Vorschriften wurden am Donnerstag mit 490 zu 47 Stimmen bei 55 Enthaltungen angenommen. Sie müssen nun vom Rat förmlich gebilligt werden, bevor sie im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und in Kraft treten können.

    Hintergrundinformationen
    Die Kommission nahm den Gesetzesvorschlag am 23. März an. Hintergrund ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine. Das Parlament stimmte am 5. April dafür, ein Schnellverfahren einzuleiten. Zwei Tage später befürwortete es den Vorschlag. Auf dem Gipfel in Versailles forderten die Staats- und Regierungschefs der EU, konkret gegen die Energieabhängigkeit vorzugehen.
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  • Grüne: Seniorenrat ist auf dem Weg!

    Grüne: Seniorenrat ist auf dem Weg!

    In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat mit den Stimmen der Ratsmehrheit ein Delegiertenwahlsystem für die Urwahl des Seniorenrats in Mönchengladbach beschlossen.

    „Das ist ein wichtiger, weiterer Schritt auf dem Weg, hier in Mönchengladbach einen Seniorenrat umzusetzen, so wie es ihn bereits in vielen deutschen Städten und Gemeinden gibt, und wir begrüßen ihn sehr“, sagt Martin Wirtz, Sprecher des Grünen-Kreisverbandes in Mönchengladbach. Mit dem Seniorenrat haben die älteren Menschen dann in Mönchengladbach ein eigenes politisches Gremium, in dem sie mitwirken können und Beschlüsse fassen. Seine Beschlüsse werden zur Entscheidung an den Stadtrat weitergeleitet. 

    Nach aktueller Beschlusslage im Rat werden nun in der Seniorenarbeit tätige Verbände, Einrichtungen und Organisationen Abgesandte, so genannte Delegierte, entsenden, wobei die „Initiative Seniorenrat Mönchengladbach“ ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat. Die Initiative – die parteipolitisch unabhängig ist – erarbeitet eine Liste der Organisationen und Einrichtungen sowie die Voraussetzungen für die einzelnen Delegierten. Diese wird mit der Verwaltung abgestimmt. Auf Grundlage dieser Liste wird dann ein Delegiertenschlüssel erstellt.

    Sechs Monate vor der nächsten Kommunalwahl im Jahr 2025 wird geprüft, ob ein anderes Wahlverfahren als die Delegiertenwahl möglicherweise zweckmäßiger oder geeigneter ist. „Der Seniorenrat ist ein wichtiger Baustein, um Menschen im Sinne der Bürgerbeteiligung in den politischen Prozess einzubinden“, sagt Anita Hoffmann, die zu den Mitbegründern der parteiübergreifenden „Initiative Seniorenrat Mönchengladbach“ zählt. Die Haltung der Mönchengladbacher CDU, die im Rat erklärte, ein Seniorenrat sei überflüssig, kann sie nicht nachvollziehen. „Der Seniorenrat wird das Sprachrohr der Mönchengladbacher sein, die über 60 Jahre alt sind. Wenn wir in der Seniorenpolitik neue Wege beschreiten wollen, kann das am besten gemeinsam mit den älteren Menschen erfolgen. Es ist doch sinnvoll, von der großen Lebenserfahrung und dem Wissen der Älteren zu profitieren“, betont Anita Hoffmann.

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