Autor: Redaktion

  • Straßenausbaubeiträge in NRW

    Straßenausbaubeiträge in NRW

    Die regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP haben heute mit Ministerin Ina Scharrenbach eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes (KAG) angekündigt. Diese soll die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen betreffen.

    SPD: Schwarz-Gelb hält am Bürokratiemonster fest

    „Die Ankündigung von Schwarz-Gelb ist ein unausgereifter Schnellschuss kurz vor Ende der Legislatur. Fünf Jahre hatte die Landesregierung Zeit, Bürgerinnen und Bürger bei den Straßenausbaubeiträgen spürbar zu entlasten. Was CDU und FDP nun planen, behält ein Bürokratiemonster bei, ohne einen Effekt. Das bisherige aufwändige Fördersystem soll einfach mit angepasster Förderquote fortgesetzt werden. Unter enormem Verwaltungsaufwand müssten Kommunen in diesem System also fällige Straßenausbaubeiträge ermitteln, um dann festzustellen,  dass keine Zahlung notwendig ist. Das unterstreicht, wie undurchdacht die Ankündigung von Schwarz-Gelb ist.

    Zudem ist das schwarz-gelbe Vorgehen rechtlich fragwürdig. Die Straßenausbaubeiträge werden laut Gesetz weiter zu erheben sein. Das möchte die Landesregierung durch eine untergesetzliche Regelung aushebeln. Warum schaffen CDU und FDP die Straßenausbaubeiträge nicht ganz ab? Das ist wesentlich effektiver und verlässlicher als ein undurchsichtiges Fördersystem. Denn was passiert, wenn Fördermittel aufgebraucht sind? Werden die Bürgerinnen und Bürger doch wieder zur Kasse gebeten? Die rechtliche Grundlage bestünde beim Vorgehen von CDU und FDP weiter.

    Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion zur endgültigen Abschaffung der Straßenausbaubeiträge liegt vor und wird in der kommenden Woche im Plenum abgestimmt. Wenn die Regierungsfraktionen ihre Versprechen ernst meinen, müssen sie unserem Gesetz zustimmen. Ansonsten haben CDU und FDP nicht mehr als Ankündigungspolitik betrieben. Zumal es von der CDU zu Beginn der Debatte noch hieß, die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sei ,Freibier für alle‘. Jetzt können die Betroffenen nur hoffen, dass die Landesregierung die Zeche auch wirklich zahlt. Wenn es um die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge geht, wissen die Betroffenen sehr wohl, wem sie in dieser Frage am meisten vertrauen können. Alle wissen: Nur durch die SPD-Fraktion wird die Abschaffung auch wirklich Realität.“

    CDU: ????
    keine Stellungnahme

    FDP: Anlieger werden vollständig von Straßenausbaubeiträgen entlastet

    Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien in Nordrhein-Westfalen werden von Straßenausbaubeiträgen entlastet. Das sieht eine gemeinsame Initiative der Landtagsfraktionen von FDP und CDU vor. „Wir sorgen für eine deutliche Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern mit Immobilien. Wird die Straße vor dem Haus ausgebaut und damit die Verkehrsinfrastruktur verbessert, entfallen die Beiträge für Eigentümerinnen und Eigentümer vollständig“, betont Andreas Terhaag. Die Kommunen werden weiterhin ihren Beitrag leisten. Das Land soll die Beiträge für Bürgerinnen und Bürger zu 100 Prozent übernehmen. Bis zum 30. Juni 2022 soll die Landesregierung ein Konzept zur Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen unter Vermeidung von Konnexitätsfolgen für das Land Nordrhein-Westfalen vorlegen. In einem weiteren Schritt soll die Änderung des Kommunalabgabengesetzes für Klarheit sorgen.

    Nach über 50 Jahren ohne Änderungen nimmt die NRW-Koalition bereits die zweite Entlastung beim Kommunalabgabengesetz vor. Bereits im Sommer 2020 hat die NRW-Koalition ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, das Bürgerinnen und Bürgern bei den Beiträgen zur Hälfte entlastet hat. „Auch Eigentümerinnen und Eigentümer mit bewilligten Anträgen profitieren, die zur Hälfte bei den Straßenausbaubeiträgen seit 2020 unterstützt werden. Wir wollen sie ebenfalls vollständig entlasten“, betont Terhaag.

    Die NRW-Koalition nutzt die bereits zur Verfügung stehenden Mittel der ersten Entlastungsmaßnahme. „Wir haben gesehen, dass aus vorhandenen Mitteln mehr Potenzial für Entlastung besteht. Das wollen wir zur vollständigen Übernahme der Straßenausbaubeiträge von Bürgerinnen und Bürgern nutzen. Den Landeshaushalt belasten wir dadurch nicht zusätzlich“, erläutert Andreas Terhaag. 

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Volles Programm für den Landtag – Die beiden Landtagskandidat*innen der Grünen stellen Ihre Schwerpunktthemen vor.

    Volles Programm für den Landtag – Die beiden Landtagskandidat*innen der Grünen stellen Ihre Schwerpunktthemen vor.

    Lena Zingsheim und Martin Wirtz sind die beiden Direktkandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach.

    Zingsheim ist 28 Jahre alt und gehört damit zu den jüngsten Kandidat*innen der Stadt. Sie ist Sonderpädagogin in der Inklusion und fordert im kommenden Landtag eine klare Veränderung des Bildungssystems: „Im kommenden Landtag möchte ich entschlossen für ein Bildungssystem kämpfen, dass Menschen zu selbstbestimmten, selbstbewussten, kritisch hinterfragenden und mutigen Persönlichkeiten macht, in der die soziale Herkunft keine Rolle spielt.“

    Wirtz ist 38 Jahre alt und vom Beruf Heilerziehungspfleger in der Eingliederungshilfe psychisch erkrankter Menschen in Mönchengladbach. Er ist der Kreisverbandssprecher der Grünen in Mönchengladbach. „Für mich liegen essenzielle Aufgaben der Politik darin, gesellschaftliche Barrieren abzubauen und institutionelle Diskriminierung dauerhaft zu überwinden. Vielfalt muss das Fundament unserer Gesellschaft sein.“, so Wirtz.

    Für beide sind soziale Gerechtigkeit und Inklusion im nächsten Landtag von bedeutender Rolle. Sie wollen sich für eine gerechte Zukunft aller Menschen einsetzen und dafür sorgen, dass Partizipation und Barrierefreiheit nicht nur Schlagwörter bleiben.

    Auch der Klimaschutz ist für die Grünen Kandidat*innen selbstverständlich wichtig. Artenschutz ist für Wirtz ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Der Erhalt der Artenvielfalt und deren Lebensräume ist notwendig, um nachhaltig das Klima zu schützen. „Gerade das letzte Jahr hat uns in NRW schmerzlich gelehrt, wie wichtig uns Klimaschutz sein muss. Klimaschutz ist Schutz unserer eigenen Lebensgrundlagen und die unserer Kinder.“, sagt Zingsheim, Vorsitzende im Umwelt- und Mobilitätsausschuss.

    Im Wahlkreis 52 (Mönchengladbach II, im Norden) tritt Martin Wirtz und Wahlkreis 51 (Mönchengladbach I, im Süden) tritt Lena Zingsheim an.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ausstellung – Musik der Farben

    Ausstellung – Musik der Farben

    Die Rheydter Künstlergruppe „Bilderfarbe“ zeigt am 26. und 27.03.2022 (10:00 – 18:00 Uhr) ihre Bilder im Schloss Wickrath – Nassauer Stall.

    Unter dem Motto „Musik der Farben“ stellen die Künstler Natalia Tchirikova, Istvan Djapjas, Dana Pühringer, Ewa Nothofer, Ewa Konieczna und Henning Haupts ihre Werke vor.

    Schon seit längerer Zeit haben sie viele Einzelausstellungen gemacht. Nun präsentieren sie erstmals ihre Bilder gemeinsam im Nassauer Stall.

    Seit vielen Jahren engagiert sich die Künstlergruppe, über die Stadtgrenzen von Mönchengladbach hinaus, dafür Kunst in Farben und Formen den Menschen näher zu bringen.

    Die Gruppe versteht sich als „Kunst-Pool“. Sie kennen und respektieren sich und gerade wegen dieser unterschiedlichen Malstile und Maltechniken haben sie sich dazu entschieden, diese interessante Werkezusammenstellung künftig gemeinsam in Galerien und im öffentlichen Räumen zu präsentieren.

    Die malerische Bandbreite umfasst Motive von Bildlandschaften, Menschen und Formspielen in vielen unterschiedlichen Techniken: Ob realistisch, abstrakt, informell oder konstruktive Arbeiten in Acryl, Öl, Aquarell und Kreide. Weitere Informationen gibt es auf www.bilderfarbe.de, wo auch Links zur jeweiligen Homepage der einzelnen Künstler zu finden sind.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Jugendliche bauen Modellflugzeuge und lernen das Themenfeld Avionik kennen

    Jugendliche bauen Modellflugzeuge und lernen das Themenfeld Avionik kennen

    Damit Ideen Flügel bekommen können, braucht es den nötigen „Auftrieb“. Diesen lieferte jetzt – in Form von Unterstützung und finanzieller Förderung – das zdi-Zentrum Mönchengladbach, indem es 19 Jugendlichen in Avionik-Kursen ermöglichte, eigene ferngesteuerte Segelflugzeuge aus einem Holzbaukasten zu bauen. Wegen der großen Nachfrage kommt es bald zu einer Fortsetzung. 

    Zustande gekommen war das Projekt wie folgt: Die Jugendwarte des Flugmodellvereins Erkelenz hatten nach einer Möglichkeit gesucht, ihre Jugendarbeit auszubauen – und „offene Arme“ im Dorfcampus Wanlo gefunden. Dort bildete sich ein Viererteam aus den Bereichen Technik, Hochschule und Jugendhilfe/Pädagogik. Die Idee, Jugendliche ab der siebenten Jahrgangsstufe nicht nur an das faszinierende Hobby des Flugmodellsports, sondern darüber hinaus auch an handwerkliche Tätigkeiten, zukunftsweisende MINT-Technologien wie CAD (computerunterstütztes Konstruieren) und theoretisches physikalisches Wissen rund um dieses Hobby spielerisch heranzuführen, fand bei der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH bzw. dem dort angedockten zdi-Zentrum Mönchengladbach Gehör und finanzielle Unterstützung. Kaum angeboten, war der erste Avionik-Kurs 1+2 auch bereits aus- bzw. überbucht.

    In diesem Kurs bauten 19 Mädchen und Jungen aus dem Raum Mönchengladbach je ein eigenes ferngesteuertes Segelflugzeug aus einem Holzbaukasten der Firma Aeronaut. Im zweiten Teil des Workshops wurde ein Motoraufsatz gebaut. Im geplanten dritten Teil folgt die flugpraktische Erprobung der Modelle. Eine Besonderheit besteht darin, dass Gymnasiasten gemeinsam mit Förderschülern im selben Workshop arbeiten. Den Jugendlichen werden somit Teamwork und Netzwerkarbeit vorgelebt. Des Weiteren besuchten die Teilnehmer die Firma HKM-Flugzeugbau. Dort wurde ihnen die Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen und einen Einblick in die Berufsbilder rund um das Thema Avionik zu bekommen.

    Nach erfolgreicher Teilnahme verblieben je ein Modellflugzeug, eine RC-Anlage sowie Ladetechnik und Akkus bei den Jugendlichen. Darüber hinaus erhielten sie eine Teilnahmeurkunde. „Schnell war allen Beteiligten klar, dass es nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben würde. Es braucht Wiederholung und Aufbaukurse“, sagt zdi-Projektmanager Björn Hollburg. So ist bereits für die Zeit zwischen Oster- und Sommerferien ein Avionik-3-Kurs in Vorbereitung. Dabei sollen Nurflügel, Solartechnik und Faserverbundwerkstoffe zum zentralen MINT-Thema werden. Der Kurs Avionik 1+2 wiederum wird nach den Herbstferien neu starten – dann parallel mit einem Upgrade zu einem größeren Modell für Absolventen des Kurses Avionik 1+2 aus dem Vorjahr und/oder Neueinsteiger mit ausreichendem Vorwissen.

    Mit über 4.500 Partnern aus Politik, Wirtschaft, Schule und Hochschule ist das zdi-Zentrum (Zukunft durch Innovation NRW) das europaweit größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das Wissenschaftsministerium NRW koordiniert zdi landesweit. Die WFMG hatte gemeinsam mit Akteuren aus der Wirtschaft und der Schullandschaft das zdi-Zentrum Mönchengladbach ins Leben gerufen. Es ist seit 2009 Teil der Gemeinschaftsoffensive: https://mgconnect.de/zdi-zentrum-mg/. Die Kurse des zdi-Zentrums MG werden finanziert durch Fördergelder der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW sowie durch Spenden der zdi-Partnerunternehmen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mit starkem Rückenwind weiterkämpfen für eine menschenfreundliche, diverse Kirche

    Mit starkem Rückenwind weiterkämpfen für eine menschenfreundliche, diverse Kirche

    Vier junge #OutInChurch-Aktive aus dem Bistum Aachen blicken nach dem aufregenden Paukenschlag mit 125 öffentlichen Outings bundesweit nach vorne – Es gibt weiter viel zu bewegen.

    Staat und Gesellschaft machen schon länger Druck, jetzt kommen Mitarbeiter:innen der Institution selbst dazu: Die katholische Kirche in Deutschland steht nach einem fulminanten Paukenschlag am 24. Januar 2022 in der Pflicht, ihr Arbeitsrecht auf den Stand des Grundgesetzes zu heben. Dieses legt fest, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung und Identität diskriminiert werden darf. Mit #OutInChurch, einem gemeinsamen Outing von 125 Menschen im Dienst der Kirche, sind Ziel, Richtung und Tonalität nun gesetzt.

    Aus dem Bistum Aachen beteiligten sich recht viele Personen an der konspirativ geplanten Aktion. Dazu gehören auch vier junge Menschen, die sich allesamt in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg engagieren. Mit ihrer sexuellen Orientierung und Identität haben sie im geschützten Raum der DPSG keinerlei Probleme gehabt, erzählen Anna Dallmeier, Corinna Hilgner, Evelyn Keusen und Matthias Koß. Die Rückendeckung der Leitungskräfte im Verband haben sie als befreiend erfahren und diese Freiheit von Angst möchten sie flächendeckend in der Kirche verwirklicht sehen.
    Dafür haben sie selbst allen Mut zusammengenommen und sich öffentlich im Zuge von OutInChurch geoutet, teilweise im Fernsehen, teilweise ausschließlich im Netz. Vorher durchlebten sie aufregende Monate, manchmal mit Zweifeln und Befürchtungen verbunden.
    Doch insgesamt bestärkte sie die großartige Vernetzung mit den Mitstreiter:innen von überall in der Bundesrepublik. Dass alle Beteiligten so lange dichthalten mussten, war gar nicht so einfach, berichten die vier Aktiven. Und in der Nacht vor dem Start schliefen sie unruhig oder überhaupt nicht: Was wird nun passieren?

    Das Echo war riesig, der Zuspruch auch
    Was folgte, war eine Überraschung. Die öffentliche Aufmerksamkeit sprengte alle Erwartungen. Das Fernsehen verlegte die bewegende Dokumentation von #OutInChurch in die beste Sendezeit vor. Kaum war sie in der Mediathek platziert, früh morgens, und die Internetseite online, trudelten bereits die ersten Messages, Mails und Sprachnachrichten ein, erzählen die vier. Unglaublich viele Menschen meldeten sich bei ihnen, den ganzen Tag über, die ganze Woche, noch bis heute. Neben Familie und Freund:innen auch alte Bekannte, frühere Mitschüler:innen zum Beispiel.
    Der Zuspruch für den persönlichen Mut, mit der eigenen sexuellen Orientierung und Identität an die Öffentlichkeit zu treten, um etwas zu bewegen, war ausgesprochen hoch. Wohin man auch schaute und hörte, gab es Beifall und unterstützende Solidaritätsadressen. Gut, das rechtskatholische Lager tobte seinen vorgestrigen Kampf weiter. Aber die große Mehrheit der Menschen, die sich für das Thema interessierten, begrüßten den Kampf für eine menschenfreundliche, diverse Kirche. Dass sie Teil dieser Bewegung sind, sie sogar angetrieben haben, macht die vier auch ein wenig stolz.

    Bei aller Euphorie über eine hochgradig öffentlichkeitswirksame Aktion bleibt der Blick nach vorne nicht ungetrübt, und er bleibt kämpferisch. Auch wenn eine Willenserklärung nach der nächsten aus deutschen Bistümern eintrudelt, dass sich die Verhältnisse in die gewünschte Richtung verbessern, ist erst ein Zwischenschritt getan. Längst nicht alle Diözesen haben rechtlich verbindlich erklärt, die diskriminierenden Bestimmungen aus dem kirchlichen Arbeitsrecht auszusetzen. Die mutigen 125 #OutInChurch-Aktiven haben wohl nichts zu befürchten – aber was ist mit den vielen anderen?

    Für ein geändertes Arbeitsrecht trommeln
    Das Ziel ist noch nicht erreicht, dessen sind sich Anna Dallmeier, Corinna Hilgner, Evelyn Keusen und Matthias Koß bewusst. Deshalb machen sie weiter, bereiten nächste Aktivitäten vor. Die Jahrzehnte unter Beweis gestellte Schwerfälligkeit der katholischen Kirche schreckt sie nicht. Mit dem Rückenwind ihrer gelungenen Gemeinschaftsaktion trommeln sie weiter für ihre Vision. Dass es einen langen Atem braucht und eine ausgeprägte Frustrationstoleranz, wissen sie. Doch sie sind nicht allein. Mit Partner:innen wie dem Aachener Diözesanrat der Katholiken bleiben sie am Thema dran.

    Das bekräftigt auch Heribert Rychert, als stellvertretender Vorsitzender des Rates und langjähriger Geschäftsführer der DPSG im Bistum Aachen gleich zweifach verstrickt. Er war es, der den vieren die Ängste und Sorgen nahm, dass das kirchliche Arbeitsrecht ihrem beruflichen und ehrenamtlichen Engagement im Verband im Wege stand. So ging es gut für sie aus, sie mussten keine Tabus und Heimlichkeiten leben. Wenn das aber für alle Menschen in der Kirche so sein soll, muss sich das Kirchenrecht ändern, damit es eben keine individuelle Ermessensentscheidung einzelner Personen bleibt. In diesem Einsatz weiß sich Heribert Rychert von Beschlüssen der Vollversammlung getragen.

    Das dickste Brett, das es zu bohren gilt, wird das römische Lehramt sein. Die #OutInChurch-Aktiven und viele andere reformorientierte Katholik:innen fordern, dass bisherige diskriminierende Aussagen der Kirche zu Geschlechtlichkeit und Sexualität revidiert werden.
    Zudem sollte Kirche in ihren Augen auf jeder Ebene jede Form der Diskriminierung beenden, so dass nicht nur auf dem Papier eine Vielfalt herrscht, sondern auch im gelebten Umgang.
    Alle queeren Menschen, insbesondere auch trans und nicht-binäre, sollen überall im kirchlichen Kontext ohne Angst ihre Identität ausleben können. Solange auch dies nicht erreicht ist, sind die Aktiven mit ihren Forderungen nicht am Ziel.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Frühjahrsputz 2022 am Gymnasium Odenkirchen

    Frühjahrsputz 2022 am Gymnasium Odenkirchen

    Fünf große Müllsäcke voller Unrat und viele stolze Gesichter, etwas Gutes für die Umwelt getan zu haben – das war die Bilanz des diesjährigen Frühjahrsputzes vom Gymnasium Odenkirchen.

    Bei bestem Frühlingswetter versammelten sich am 10. März rund 60 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof, um gemeinsam das Umfeld der Schule (Stadtpark, Spielplatz & Wiese am Tiergarten MG) vom achtlos in’s Gebüsch geworfenen Müll zu befreien.

    Kaum zu glauben, was dabei alles zum Vorschein kam… Daher wird es auch nächstes Jahr wieder einen GO-Frühjahrsputz geben!

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP-Kreisparteitag bestätigt Andreas Terhaag als Kreisvorsitzenden

    FDP-Kreisparteitag bestätigt Andreas Terhaag als Kreisvorsitzenden

    Das Eickener Theater im Gründungshaus, besser bekannt als TIG, war in diesem Jahr die Versammlungsstätte des FDP-Kreisverbands.

    Aus aktuellem Anlass wurde zu Beginn der Toten des Ukraine-Kriegs gedacht. Auch für das kürzlich verstorbene, langjährige Mitglied Jochen Potz legten die Mitglieder die Schweigeminute ein. 

    Mit der offiziellen Eröffnung des Kreisparteitags kündigte Kreisvorsitzender Andreas Terhaag einen Überraschungsgast an. Otto Fricke, haushaltspolitischer Sprecher der Liberalen im Bundestag, hatte es sich nicht nehmen lassen, kurzfristig nach Mönchengladbach zu kommen. Otto Fricke nahm ausführlich Stellung zu Ukraine-Krise und Corona-Thematik, aber auch zu den finanziellen Auswirkungen. Die derzeitigen Preissteigerungen träfen vor allem diejenigen, die ohnehin wenig hätten. Nun heißt es, den Spagat zu schaffen, dass am Ende auch die Marktwirtschaft funktioniert.

    Im Anschluss berichtete Andreas Terhaag über die Aktivitäten des Kreisvorstandes: „Mittlerweile haben wir 247 Mitglieder, 200 waren es vor zwei Jahren.“ Es folgte ein kurzes Resümee zur letztjährigen Bundestagswahl. Andreas Terhaag dankte Peter König, der als Kandidat einen erfolgreichen Wahlkampf führte.

    Im Anschluss wurde Andreas Terhaag erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt, Peter König und Patrick Lademann zu seinen Stellvertretern. Die Anwesenden bestätigten Schatzmeister Stefan Dahlmanns im Amt sowie Schriftführer Daniel Winkens und Beisitzerin Gertrud Müller. Für den ausgeschiedenen Beisitzer Achim Wyen wählten die Teilnehmenden die ehemalige Vorsitzende der Jungen Liberalen Sina Behrend.

    Jörg Buer, der frühere Kreisvorsitzende, führte als Versammlungsleiter souverän durch das Programm.

    Nicole Finger

    Während der einzelnen Wahlgänge berichtete Fraktionsvorsitzende Nicole Finger zu aktuellen Themen. Da viele der neu eingetretenen Mitglieder anwesend waren, ging Nicole Finger ausführlich auf einzelne Punkte ein. Martino Bechara, Vorsitzender der Jungen Liberalen, teilte u. a. mit, dass auch die Jugend-Organisation mittlerweile 70 Mitglieder habe. „Da sind wir allerdings noch ausbaufähig.“ Nun stünden alle bereit, um sich an der Landtagswahl aktiv zu beteiligen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Eröffnung des Theaterparks

    Eröffnung des Theaterparks

    Im Rahmen einer „Mittagspause“ wurde der Theaterpark durch die Verwaltungsspitze für jedermann am Donnerstag offiziell eröffnet.

    Gegen 12:15 haben Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtdirektor und Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin gemeinsam mit Frank Baumann, Geschäftsführer am Theater Mönchengladbach und Krefeld, den Theaterpark offiziell eröffnen. Die Eröffnung wurde auch vom Theater musikalisch begleitet.

    Die Neugestaltung der Parkanlage ist ein Teilprojekt des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt Rheydt und spricht gezielt Familien und unterschiedliche Nutzergruppen an. „Es ist richtig schön geworden. Mitten im Herzen von Rheydt wurde eine Aufenthaltsqualität geschaffen, die ganzjährig, aber vor allen Dingen im Sommer, eine Anlaufstelle nicht nur für Familien mit Kindern sein wird“, ist sich der erste Bürger der Stadt sicher.

    Für den Planungsdezernenten ist der Theaterpark ein gutes Beispiel, wie die Innenstädte gezielt gestärkt werden können: „Das ist ein Ort der Begegnung, der mit seinen Grünflächen und attraktiven Spielmöglichkeiten ein neuer Treffpunkt im Quartier ist, zumal hier in direkter Nachbarschaft zum Theater mit Freiflächen und den erforderlichen Versorgungsanschlüssen auch kulturelle Angebote im Außenbereich möglich sind.“  Auch eine Terrasse für Außengastronomie ist vorhanden.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Am 12. März erneute Mahnwache zum Krieg in der Ukraine

    Am 12. März erneute Mahnwache zum Krieg in der Ukraine

    Die Grüne Jugend, die Jungsozialist:innen, die Junge Union und die Jungen Liberalen aus Mönchengladbach laden erneut zur Mahnwache #standwithukrain ein.

    Am kommenden Samstag, den 12.03.2022, soll erneut um 17:00 eine Mahnwache auf dem Markplatz in Rheydt stattfinden.

    Die Veranstaltung ist geplant als Wiederholung der ersten Mönchengladbacher Mahnwache am 26.02. Teilnehmende sind dazu eingeladen, über Hilfsorganisationen und Probleme zu berichten und sich am offenen Mikro auszusprechen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Parlament fordert Verbot „goldener Pässe“ und Regeln für „goldene Visa“

    Parlament fordert Verbot „goldener Pässe“ und Regeln für „goldene Visa“

    Die Unionsbürgerschaft darf nach Ansicht des Parlaments nicht käuflich sein. Nötig seien EU-weite Regeln gegen die Vergabe von Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltsrechten an Investoren.

    Am Mittwoch forderte das Parlament die Kommission in einem Bericht mit einer Rechtsetzungsinitiative auf, bis zum Ende ihrer Mandatsperiode einen entsprechenden Vorschlag vorzulegen. Außerdem kam am Montag im Plenum zur Sprache, dass sich die Kommission, Frankreich, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, Kanada und die USA verpflichtet hätten, den Zugang zu goldenen Pässen für wohlhabende regierungsnahe Russinnen und Russen einzuschränken. Der Text wurde mit 595 zu 12 Stimmen bei 74 Enthaltungen angenommen.

    Verbot goldener Pässe

    Das Parlament betont, dass die Verleihung der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für Investitionen dem Wesen der Unionsbürgerschaft zutiefst zuwiderlaufe, denn sie mache die damit verbundenen Rechte für Drittstaatsangehörige käuflich. Die entsprechende Praxis der Mitgliedstaaten Malta, Bulgarien und Zypern bezeichnen die Abgeordneten als „Trittbrettfahren“. Sie würden nämlich etwas verkaufen, was nie als Ware gedacht gewesen sei. Die drei Staaten hätten auch Anträge bewilligt, die nicht den Voraussetzungen entsprochen hätten. Damit ginge man Risiken ein, weshalb das Parlament fordert, goldene Pässe schrittweise abzuschaffen.

    Regeln für goldene Visa

    Die Vergabe von Aufenthaltsrechten als Gegenleistung für Investitionen brächte weniger Risiken mit sich. Dennoch seien EU-weite Regeln nötig, um Geldwäsche, Korruption und Steuerhinterziehung den Riegel vorzuschieben. Das Parlament schlägt unter anderem Folgendes vor:

    • strenge Überprüfungen der Bewerberinnen bzw. Bewerber und ihrer Angehörigen sowie ihrer Finanzierungsquellen, verpflichtenden Abgleich mit Datenbanken der EU und Überprüfungsverfahren in Drittländern
    • Meldepflicht für Mitgliedstaaten, einschließlich Benachrichtigung anderer EU-Staaten und Rücksprache mit ihnen, sodass sie Einwände erheben können
    • Mindestmaß an tatsächlichem Aufenthalt als Voraussetzung für Bewerberinnen bzw. Bewerber sowie aktive Beteiligung, Qualität, Mehrwert und Beitrag zur Wirtschaft als Voraussetzung für ihre Investitionen

    Weder Pässe noch Visa für russische Oligarchen

    Das Parlament begrüßt die Maßnahmen, zu denen sich die Mitgliedstaaten verpflichtet haben, um den Verkauf der Staatsbürgerschaft an regierungsnahe russische Staatsbürger einzuschränken und fordert alle Mitgliedstaaten auf, ihre Staatsangehörigkeits- und

    Aufenthaltsregelungen für Investoren für alle russischen Antragsteller mit sofortiger Wirkung einzustellen. Die Abgeordneten fordern die Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, alle genehmigten Anträge russischer Staatsangehöriger der letzten Jahre neu zu bewerten und sicherzustellen, dass „keine russische Person mit finanziellen, geschäftlichen oder sonstigen Verbindungen zum Putin-Regime ihre Staatsbürgerschafts- und Aufenthaltsrechte behält.“

    Darüber hinaus fordern sie die Kommission auf, russische Staatsangehörige, gegen die EU-Sanktionen verhängt wurden, von allen Aufenthaltsregelungen für Investoren auszuschließen.

    Kleinteilige Regelungen und Rolle von Vermittlern

    Die Abgeordneten beklagen, dass es an umfassenden Sicherheitskontrollen bzw. Überprüfungsverfahren fehle – sowohl bei der Vergabe goldener Pässe als auch im Zusammenhang mit goldenen Visa. Auch sollte es nicht möglich sein, in verschiedenen Mitgliedstaaten mehrere Anträge nacheinander zu stellen. Die Mitgliedstaaten sollten sich überdies nicht auf Überprüfungen verlassen, die nichtstaatliche Dritte durchführen. Das Parlament fordert darüber hinaus eine Abgabe auf EU-Ebene. Sie soll einen wesentlichen Prozentsatz der getätigten Investitionen betragen und für goldene Pässe bis zu deren Abschaffung bzw. für goldene Visa auf unbestimmte Zeit gelten. Außerdem müsse die Kommission dafür sorgen, dass Drittstaaten, deren Bürgerinnen und Bürger visumfrei in die EU einreisen können, diesem Beispiel folgen.

    Das Parlament weist darauf hin, dass Vermittler goldener Pässe und goldener Visa weder zur Transparenz verpflichtet sind noch zur Rechenschaft gezogen werden. Man müsse deshalb ihre Beteiligung an der Vergabe goldener Pässe verbieten und strenge und verbindliche Vorschriften für ihre Rolle bei der Vergabe goldener Visa festlegen – unter anderem sollten Sanktionen vorgesehen werden.

    Zitat

    Berichterstatterin Sophia in ‚t Veld (Renew, Niederlande) sagte dazu: „Diese Praxis ist einfach nur eine Hintertür in die EU für zwielichtige Gestalten, die am helllichten Tag niemals hineinkämen. Es ist an der Zeit, diese Tür zu schließen, damit russische Oligarchen und andere Leute mit schmutzigem Geld draußen bleiben. Die Regierungen betroffener Mitgliedstaaten weigerten sich, etwas dagegen zu unternehmen. Sie behaupteten, das sei keine EU-Angelegenheit. Angesichts der aktuellen Geschehnisse können sie diesem Thema aber nicht länger ausweichen.“

    Nächste Schritte

    Die Kommission muss einen Gesetzesvorschlag vorlegen oder ihre Entscheidung, das nicht zu tun, begründen.

    Hintergrundinformationen

    Von 2011 bis 2019 erhielten mindestens 130 000 Personen goldene Pässe oder goldene Visa in EU-Staaten. Für die betreffenden Mitgliedstaaten bedeutete das Einnahmen in Höhe von 21,8 Mrd. EUR.

    Goldene Pässe sind derzeit in Malta, Bulgarien und Zypern erhältlich.
    In Bulgarien hat die Regierung einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der dem ein Ende setzen soll.
    Zypern wiederum bearbeitet nur Anträge, die vor November 2020 eingereicht wurden, und die laut der Regierung des Landes allesamt bereits geprüft wurden.
    Zwölf Mitgliedstaaten stellen goldene Visa aus. Die Höhe und Art der dafür zu tätigenden Investitionen unterscheiden sich von Staat zu Staat.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt richtet Krahnendonkhalle als zusätzliche Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge her

    Stadt richtet Krahnendonkhalle als zusätzliche Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge her

     „Die Auswirkungen der humanitären Katastrophe in der Ukraine stellt wie in allen Kommunen auch uns vor große Herausforderungen. Angesichts der dramatischen Bilder aus dem Kriegsgebiet lässt sich erahnen, dass wir es mit einer großen Fluchtbewegung zu tun haben werden, die die Ausmaße von 2015 noch übersteigen wird“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Geflüchteten in unserer Stadt Schutz vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat zu bieten. Vor dem Hintergrund der begrenzten Kapazitäten halte ich allerdings ein geordnetes Zuteilungsverfahren durch Bund und Land für zwingend notwendig. Eine solche Herkulesaufgabe kann nicht dem Zufallsprinzip überlassen werden“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der sich bei allen Kräften und Hilfsorganisationen für deren Unterstützung bedankt.

    ©Stadt MG

    Da weitere Zuströme absehbar sind, soll in einem weiteren Schritt auch ein Teilbereich des Impfzentrums Am Nordpark, einer früheren Flüchtlingsunterkunft, für die Unterbringung von bis zu 150 Geflüchteten hergerichtet werden. Erste Plätze sollen im Laufe der nächsten Woche zur Verfügung stehen. Der Betrieb des Impfzentrums wird dadurch nicht beeinträchtigt.

    „Mit diesen nun kurzfristig eingeleiteten Maßnahmen stellt die Stadt weitere 350 Plätze zur Verfügung und insgesamt doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Außerdem werden wir prüfen, ob über die stadteigene Wohnbau und EWMG weitere Wohnungen zur Verfügung gestellt werden können“. Im ehemaligen JHQ beitreibt das Land eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE), in der derzeit rund 1.200 Flüchtlinge, davon 850 aus der Ukraine untergebracht sind.

    Darüber hinaus sind zahlreiche Ukraine-Flüchtlinge privat untergebracht. Insgesamt wird die Zahl der in Mönchengladbach lebenden Menschen aus der Ukraine auf etwa 2.000 geschätzt. Vor dem Hintergrund der begrenzten Unterbringungsmöglichkeiten rät Oberbürgermeister Felix Heinrichs davon ab, weitere Flüchtlinge auf Privatinitiative nach Mönchengladbach zu holen. „Unsere Kapazitäten, die wir noch brauchen werden, sind begrenzt“, betonte er heute bei der Besichtigung der Krahnendonkhalle in Neuwerk.

    1 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP: Neuer Vorstand in MG-West

    FDP: Neuer Vorstand in MG-West

    Am Donnerstag, dem 24.02.2022 trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandes FDP Mönchengladbach-West in ihrer Geschäftsstelle zum Ortsparteitag, um u.a. einen neuen Vorstand zu wählen. Die Zahl der Mitglieder im Westen ist auf 50 angewachsen. Auch Gäste, wie der Landtagswahlkandidat Daniel Winkens, waren vor Ort, um die Wahlen gespannt zu beobachten.

    Zur neuen Vorsitzenden wurde Jana Festag (21) gewählt. Es freut sie sehr, dass Achim Wyen und Patrick Lademann-Peters als Stellvertreter weiterhin aktiv bleiben. Die neuen Beisitzer Thomas Probol, Felix Barthelmie und Jörg Engels komplettieren den frisch gewählten Vorstand.

    „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und die Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen der Mitglieder“, sagte Jana Festag im Anschluss. Man wolle sich zunächst auf die anstehende Landtagswahl konzentrieren und freue sich, gemeinschaftlich einen lebendigen Wahlkampf zu organisieren.

    0 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sie interessieren sich für gute Ernährung und Nachhaltigkeit ?

    Sie interessieren sich für gute Ernährung und Nachhaltigkeit ?

    Info-Runde am 22. März – Jede*r ist willkommen – Viele Ideen sollen sprießen

    Ein paar Obstbäume in der City und ein Kräuterbeet? Was in einigen Städten längst selbstverständlich ist, könnte auch in Gladbach sprießen. Und noch viel, viel mehr. Denn auf Anregung von Julia Sticker und Monika Aldenhoff soll in unserer Stadt ein „Ernährungsrat“ gegründet werden, in dem sich (fast) alles um „gutes Essen“ dreht. Am 22. März ist dazu eine Informations- und Auftaktveranstaltung geplant. Eingeladen und mitmachen können nicht nur Verbraucher*innen, also Konsument*innen, sondern auch die, die regionale Produkte erzeugen, Menschen, die beruflich mit der Zubereitung von Speisen zu tun haben oder einfach nur Interessierte.

    Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. Immer geschätzter und gekauft wird eine gesunde, nachhaltige sowie eine Ernährung mit regionalen Produkten. Dass dies durchaus preiswert sein kann, weiß auch Julia Sticker, Fachfrau für das gefragte Projekt „Gesund leben im Quartier“ des Gladbacher Arbeitslosenzentrums (ALZ). Da ist sie sich einig mit Monika Aldenhoff vom Projekt “Gesundes Aufwachsen in Rheydt” beim Paritätischen.

    Die Informations- und Auftaktveranstaltung am 22. März von 18 bis 20 Uhr in der Volkshochschule Lüpertzender Straße 85 dient dem Kennenlernen und dem „Sammeln von Ideen zum Umsetzen“, betonen die beiden Frauen. Themen gebe es genug. Kostproben: Wie kann regionale Landwirtschaft gefördert werden? Wie gelingt es, Gemeinschaftsverpflegung gesund und nachhaltig anzubieten? Oder: Wir stellen einen regionalen Einkaufsführer zusammen, machen Fortbildungsangebote „Ernährung, gesund und gut“. Oder wir pflanzen besagte Obstbäume in der Innenstadt – spätere Ernte nicht ausgeschlossen. Dies und vieles mehr könnten Aktivitäten des neuen Ernährungsrates sein, den die beiden Frauen gemeinsam mit Studierenden des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein (Langzeitprojekt “Nachhaltiger Konsum und fairer Handel”) und dem Projekt “Besser leben in Rheydt” auf den Weg bringen.

    Bitte melden Sie sich bis zum 14. März an unter ernaehrungsrat.mg@gmail.com oder auf der Homepage der Volkshochschule www.vhs-mg.de.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Parlament fordert EU-Regeln und Strategie gegen Bedrohungen

    Parlament fordert EU-Regeln und Strategie gegen Bedrohungen

    Das EU-Parlament erkennt die entscheidende Rolle der Zivilgesellschaft für die Demokratie an und fordern eine Strategie der Kommission sowie Regeln für alle Mitgliedstaaten.

    Nach einer Plenardebatte am Montag, in der die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Bewältigung der Herausforderungen und Bedrohungen durch Putins Aggression in der Ukraine erörtert wurde, stimmten die Abgeordneten am Dienstag mit 526 Ja-Stimmen, 115 Nein-Stimmen und 54 Stimmenthaltungen für Vorschläge, die der Unterdrückung der Zivilgesellschaft in Europa entgegenwirken sollen.

    Die Vorschläge des Parlaments drehen sich um drei Schlüsselbereiche:

    • ein günstiges rechtliches und politisches Umfeld, das frei von abschreckenden Effekten, Drohungen und Angriffen ist;
    • nachhaltiger und diskriminierungsfreier Zugang zu den Ressourcen; und
    • ziviler Dialog und Beteiligung an der Politikgestaltung.

    Das Parlament unterstreicht die kontinuierliche Verschlechterung der zivilgesellschaftlichen Freiheiten (auch im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie) sowie die Verpflichtung der EU und ihrer Mitgliedstaaten, ein günstiges Umfeld für zivilgesellschaftliche Organisationen (CSO) zu gewährleisten. Er verurteilt physische und verbale Angriffe auf Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen und betont, dass insbesondere diejenigen, die im Bereich der Migration tätig sind, nicht kriminalisiert werden sollten. Der Bericht beklagt auch „die Auslagerung von Aufgaben des öffentlichen Dienstes durch die Behörden an zivilgesellschaftliche Organisationen“ und äußert seine Besorgnis über das Entstehen von staatlich organisierten Nichtregierungsorganisationen (GONGO).

    Der Bericht fordert einen „europäischer Index für den zivilgesellschaftlichen Raum“ und eine umfassende Strategie für die Zivilgesellschaft, die unter anderem gemeinsame rechtliche und administrative Mindeststandards für zivilgesellschaftliche Organisationen in der gesamten EU und ein Statut für europäische grenzüberschreitende Vereinigungen und gemeinnützige Organisationen umfassen sollte. Die Finanzierung durch die Europäische Union sollte flexibler gestaltet und mehr Organisationen zur Verfügung gestellt werden.

    Zitat

    Berichterstatterin Anna Júlia Donáth (Renew, Ungarn) sagte: „Die zivilen Helfer an unseren Grenzen zur Ukraine bitten uns, ihre Arbeit zu unterstützen, während sie dort draußen für Gerechtigkeit und einen humaneren Ansatz im Einklang mit den Grundwerten der EU eintreten. Sie bitten uns, sie zu verteidigen, damit sie ihre Arbeit ungestört tun können, und sie vor repressiven Regierungen zu schützen, die sie nach russischem Vorbild verfolgen. Angesichts des Krieges in unserer Nachbarschaft ist die Forderung des Parlaments, einen Rahmen zum Schutz der europäischen Zivilgesellschaft zu schaffen, umso wichtiger.“

    Hintergrund

    Das weltweite Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft wird immer schärfer, und einige Mitgliedstaaten führen restriktive Gesetze ein. In ihrem Bericht aus dem Jahr 2020 stellte die EU-Agentur für Grundrechte fest, dass 57% der nationalen und lokalen Organisationen angaben, die Situation habe sich angesichts der COVID-19-Pandemie „verschlechtert“ oder „stark verschlechtert“.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rheindahlen setzen ein Zeichen für den Frieden

    Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rheindahlen setzen ein Zeichen für den Frieden

    „Wir stehen für eine Kultur des Friedens!“

    Ein Zeichen für den Frieden in Europa zu setzen, war der Schülerschaft des Gymnasiums Rheindahlen, seit 2021 mitarbeitende UNESCO-Projektschule, gerade heute besonders wichtig.

    Den Anstoß zu der Aktion hatte die UNESCO-AG unter der Leitung von Lehrer David Kinnen gegeben, die aktiv daran arbeitet, die UNESCO-Leitidee eines nachhaltigen Lebens in Frieden in die Schule und nach außen zu tragen.

    2 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Immer her mit dem alten Drahtesel!

    Immer her mit dem alten Drahtesel!

    Auch in diesem Jahr ruft der Reha-Verein zu Radspenden auf

    Radeln macht Spaß, ist gesund und umweltfreundlich, Frühjahr und Sommer stehen vor der Tür: Für viele Menschen wird Radfahren immer attraktiver.
    Das hat man auch in der fahrradwerkstatt365grad des Reha-Vereins bemerkt. Das Lager ist leergeräumt und Nachschub dringend erwünscht.

    Werkstattleiter Udo Dahl bittet daher: „Schauen Sie doch mal in Garage oder Keller nach, ob Sie ein altes und/oder unbenutztes Fahrrad haben, das Sie spenden möchten.“

    Gesucht werden funktionstüchtige, aber auch defekte Räder, die entweder repariert oder recycelt und als „Ersatzteillager“ für andere Räder verwendet werden können.
    Während der Öffnungszeiten das Rad vorbeibringen oder einen Termin vereinbaren und das Rad abholen lassen – beides ist möglich.
    Als Dankeschön gibt´s einen 10% Rabatt-Gutschein für die nächste Reparatur oder beim Kauf eines Fahrrads in der fahrradwerkstatt360grad.

    Kontakt: Sophienstr. 31, 41065 Mönchengladbach,   Tel.: 02161 5768-1581,    Mail: info@fahrradwerkstatt360grad.de

    Öffnungszeiten:
    Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr und nach Vereinbarung, Mittwoch geschlossen.

    Weitere Infos zum umfangreichen Serviceangebot gibt es auf der Homepage unter www.fahrradwerkstatt360grad.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Frauen arbeiten bis zum 07. März unbezahlt und verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger“ 

    „Frauen arbeiten bis zum 07. März unbezahlt und verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger“ 

    ,,Anlässlich des Equal Pay Day 2022 müssen wir feststellen, dass Frauen im Schnitt 18 Prozent weniger verdienen als Männer, sie arbeiten also bis zum 07. März unbezahlt. Damit ist Deutschland im internationalen Vergleich weiter Schlusslicht. Das muss und lässt sich ändern‘‘, erklärt Patrick Stock, Vorsitzender des DGB-Mönchengladbach.

    Auch in Pandemiezeiten muss Lohngerechtigkeit und alle Maßnahmen, die uns diesem Ziel ein Stück näherbringen, Thema bleiben. Frauen übernehmen hauptsächlich die unbezahlte Sorgearbeit in der Kinderziehung und bei der Pflege von Angehörigen. Pflege- und Erziehungsberufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, sind unterzahlt. Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, wie wichtig diese Berufe für unsere Gesellschaft sind. 18 Prozent Lohnunterschied sind immer noch 18 Prozent zu viel. 

    Als besondere Sackgasse bei der Bezahlung erweisen sich für Frauen die Minijobs. Minijobs bedeuten eine geringe Teilzeitbeschäftigung ohne Aufstiegschancen. Minijobber*innen haben zudem keinen Anspruch auf Krankengeld, Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld.

    ,,Vor diesem Hintergrund ist es absolut nicht nachvollziehbar, dass die neue Bundesregierung die Minijobs ausweiten will. Politik muss dafür sorgen, dass Minijobs ab dem ersten Euro voll in die Sozialversicherung einbezogen werden. Denn jede Beschäftigung gehört unter den Schutz der Sozialversicherung‘‘, so Stock abschießend.

    Ziele des Equal-Pay-Day sind:

    • Reduzierung der Lohnschere in Deutschland
    • Schaffung gleicher Verdienstchancen
    • Schärfung des Bewusstseins für das Problem

    Für diese Ziele hat der DGB-Mönchengladbach ein Zeichen gesetzt. Vor dem Rathaus Mönchengladbach-Rheydt wurde eine Equal-Pay-Day Flagge mit Unterstützung des Oberbürgermeisters Felix Heinrichs gehisst.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Gleichstellungsstelle informiert zum Internationalen Frauentag am 8. März

    Die Gleichstellungsstelle informiert zum Internationalen Frauentag am 8. März

    Am Internationalen Frauentag setzen sich weltweit Frauen und Mädchen dafür ein, dass sie in der Gesellschaft eigenständig und selbstbestimmt leben können. In vielfältiger Form werden überall auf der Welt Zeichen gesetzt für die Verwirklichung der Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe von Frauen in Gesellschaft und Politik.

    „Was den 8. März ausmacht, dass viele Frauen auf die Straßen und öffentliche Plätze gehen und Forderungen aufstellen, dass frauenpolitisches Engagement öffentlich sichtbar gemacht wird, dass wir uns begegnen, bei Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder bei kulturellen Veranstaltungen, all das ist auch 2022 wegen der Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich“, betont die städtische Gleichstellungsbeauftragte Monika Hensen-Busch.

    „Die Corona-Krise schafft in Deutschland aus frauenpolitischer Perspektive keine neuen, sondern verschärft bekannte Probleme: finanzielle Unterschiede werden größer, die Verteilung bezahlter und unbezahlter Arbeit wird ungerechter, die Kinderbetreuung lückenhafter. Alleinerziehende mit Kita- und Schulkindern sind durch die Dreifachbelastung während der Pandemie besonders stark beansprucht. Der Frauenanteil in systemrelevanten Branchen ist überproportional. In pflegerischen, erzieherischen, sozialen Berufen sowie im Verkauf und im Reinigungsgewerbe arbeiten mehrheitlich Frauen. In diesen Branchen sind Arbeitsbedingungen und Entlohnung bisher unterdurchschnittlich. Durch die Pandemie nimmt die Arbeitsbelastung in diesen Bereichen noch weiter zu. Es ist an der Zeit bessere Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Berufen und eine Neubewertung gesellschaftlich notwendiger Arbeit vorzunehmen“, so Hensen-Busch weiter.

    Forderungen zum Internationalen Frauentag 2022 sind unter anderem bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung zum Beispiel des Kranken- und Altenpflegepersonals, von Erzieher*innen und für die Beschäftigten in Reinigungsdiensten. Minijobs sollen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden und das Ehegattensplitting soll abgeschafft werden. Außerdem fordern Frauen die Ächtung von Sexismus und von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts der Frau, die Verbesserung des Angebots von Kinderbetreuungs- und Ganztagsschulplätzen sowie die Orientierung der (Erwerbs)Arbeitszeiten von Männern und Frauen an den realen Lebensverläufen und die Berücksichtigung von Haus-, Sorge- und Erziehungsarbeit.

    Hensen-Busch: „Auch in unserer Stadt werden traditionell im Frauen-Monat März vielfältige Veranstaltungen durchgeführt. Wir freuen uns sehr, dass rund um den Internationalen Frauentag 2022 in unserer Stadt zehn Angebote und Veranstaltungen (der Corona-Situation angepasst) durchgeführt werden und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.“

    Unter dem Motto: Feministischer Kampftag zum Internationalen Frauentag – Streetart in Mönchengladbach – ist die „Vorbereitungsgruppe Internationaler Frauentag“ im öffentlichen Raum aktiv. Am 6. März (und darüber hinaus) wird an verschiedenen Orten in Rheydt und Mönchengladbach auf die Aktualität feministischer Forderungen hingewiesen. Mehr Infos sind auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle zu finden.

    Die Initiative Orange – Gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und FLINTA* – macht sich stark, um in unserer Stadt die Menschen zu diesem Thema zu sensibilisieren. Mit der Verbreitung der Telefonnummer des bundesweiten Hilfetelefons soll auf Unterstützungsangebote hinzuweisen werden. Kooperationspartner*innen der Aktion sind der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein, die Frauenberatungsstelle, Zornröschen e.V., die Soroptimistinnen und die beiden Zonta Clubs.

    Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Diese liegt in Deutschland bei 18 Prozent. Am 7. März finden in ganz Deutschland Aktionen statt. Eine Aktion, zu der auch die Gleichstellungsstelle für diesen Tag aufruft, ist das Tragen einer roten Tasche als Symbol des Protestes gegen Entgeltungleichheit. Außerdem wird für die Teilnahme an der digitalen Fachtagung „Equal Pay Day – Carearbeit ist mehr Wert“ am 11. März aufgerufen.

    Am 7. März präsentieren Frauen von Verdi-Frauenrat Bezirk Linker Niederrhein hinter den ver.di-Fenstern im DGB Haus Charts mit Slogans zum Aktionstag. „AG Equal Pay? Equal Pee!“ Um 19 Uhr werden am Garagentor Rheydter Str. 328 ver.di-Aktivitäten zum Equal Pee dargestellt.

    Laura Backes und Margherita Bettoni machen am 7. März, 19:30 Uhr, im Vortrag zum Thema „Femizide – Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen“, deutlich, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Ein kostenloser Link zum Livestream wird nach Anmeldung unter vhs-mg.de, Tel. 02161/ 25 6400 vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.

    Die Familienbildungsstätte bietet am 9. März von 14:15 – 16:30 einen Selbstbehauptungskurs für Mütter an. Anmeldung im Familienzentrum St. Josef, Von-Galen-Str. 157, Tel. 02166 49113.

    Altersarmut ist weiblich – Vortrag mit der Autorin Dagmar Hühne – am 10. März um 18 Uhr. Das Katholische Forum in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt lädt zu Vortrag und Diskussion im Haus der Regionen, Bettrather Str. 22, ein. Anmeldungen mit der Kursnummer 22-6MG5066 unter 02161 980644 oder forum-mg-hs@bistum-aachen.de.

    Am Freitag, 11. März, von 12:30 – 15:00 Uhr, lädt die Gleichstellungsstelle als Mitveranstalterin zur Teilnahme an der digitalen Equal-Pay-Day-Fachtagung unter dem Titel: Care-Arbeit ist MEHR W€RT! ein. Die Veranstaltung findet im Haus der Universität in Düsseldorf statt und die digitale Teilnahme ist über Youtube möglich. (Veranstalterinnen sind u.a. Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW, Frauenrat NRW, kfd Diözesenverband Köln, Verdi NRW) Alle Interessierten können die Veranstaltung per Liveübertragung verfolgen: https://t1p.de/EPD2022

    Die Frauen der kfd, das kath. Forum und die Frauenseelsorge präsentieren am 17. März um 19:30 Uhr im Haus Zoar den Film „Die Unbeugsamen“. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer hart erkämpfen mussten. Karten können auf der Homepage des Kinos gekauft werden. Mehr Infos zu den Aktionen gibt es auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle unter www.frauenaktionstage-mg.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!