Autor: Redaktion

  • FDP-Mitglied Jochen Potz ist gestern plötzlich verstorben.

    FDP-Mitglied Jochen Potz ist gestern plötzlich verstorben.

    Hier die Worte der Fraktionsvorsitzenden Nicole Finger und des Kreisvorsitzenden Andreas Terhaag:

    Wir sind sehr, sehr traurig über den plötzlichen Tod unseres Freundes Jochen Potz. Jochen war einer der engagiertesten Menschen unserer Stadt. Ob in der FDP, im Förderverein Bunter Garten oder beim Bürgerbegehren Haus Erholung: Jochen hatte nicht nur viele Ideen, sondern auch eine schier grenzenlose Energie, um diese dann umzusetzen. Er wird vielen Menschen an vielen Stellen fehlen – am meisten natürlich seiner Familie, an die wir heute denken und der unser aller Mitgefühl gilt.

    FDP Mönchengladbach

    Nicole Finger, Fraktionsvorsitzende

    Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender

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  • Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts!

    Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts!

    Ein KLARtext von Rita Nowak, ÖDP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin zur NRW-Landtagswahl 2022

    Rita Magdalena Nowak

    Nach den Missbrauchsskandalen und einem ehemaligen Papst, der gelogen hat, haben sich jetzt queere Menschen in katholischen Einrichtungen öffentlich geoutet!
    Was ist der Unterschied zwischen Krankenhäusern? Es gibt Krankenhäuser für bestimmte Behandlungen oder mit zentralen Funktionen. Alle dienen sie dem Gemein-wohl und der Daseinsvorsorge und werden bezahlt aus Steuermittel und Versicherungsleistungen. Ein weiterer Unterschied ist die Trägerschaft. Es gibt öffentliche, private und kirchliche Trägerschaften, und damit gibt es dann unterschiedliche Arbeits- und Rechtsverhältnisse und natürlich unterschiedliche Renditeerwartungen.
    Öffentliche Krankenhäuser unterliegen dem Personalvertretungsgesetz und Tarifverträgen und bei privaten Krankenhäusern gilt das Betriebsverfassungsgesetz und manchmal Tarifverträge.
    Und dann gibt es die kirchlichen Krankenhäuser. Dort gibt es eine Mitarbeitervertretung, deren Recht von kirchlichen Würdenträgern bestimmt wird, die von manchen Mitarbeitenden besondere Normen verlangen, von manchen aber auch nicht. Eine Tarifbindung gibt es nicht, sondern auch hier gelten von der Hierarchie abgesegnete Entgelt-, Eingruppierungs- und Arbeitsbestimmungen.

    Hintergrund ist das Grundgesetz mit den Artikeln 136 bis 140, die 1949 von der Weimarer Verfassung übernommen wurden.
    Im Grundgesetz heißt es im Artikel 140: „Es besteht keine Staatskirche“. Doch tatsächlich ist der Einfluss im Staat heute so groß, wie er seit der Gründung der Bundesrepublik nicht mehr war. Und das, obwohl sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden.
    Der Staat billigt den Kirchen nämlich umfangreiche Sonderrechte, wie das Selbstordnungs- und Selbstverwaltungsrecht zu. Und so bestimmen vatikanische Moralvorstellungen heute nicht nur, wer in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft behandelt wird, sondern auch, wer dort arbeiten darf. Immer wieder klagten Mitarbeiter über Kündigungen, weil sie sich scheiden ließen, aus der Kir-che ausgetreten waren oder sich zu ihrer Homosexualität bekannt hatten.
    Nach meiner Ansicht ergeben sich für die Kirchen daher zwei Fragen: Ist es anständig, staatliche Privilegien zu genießen, wenn sich immer mehr Bürger dieses Staates von den Moralvorstellungen der Glaubensgemeinschaften abwenden? Und: Wären die Kirchen nicht überzeugender, wenn sie ihre Werte in einer öffentlichen Debatte auf den Prüfstand stellen würde, statt sie durchzusetzen, nur weil sie es können?
    Und wenn doch, wie anfangs beschrieben, Einrichtungen, das Gleiche tun und die gleiche Finanzierung erhalten, müssten dann nicht auch gleiche Arbeitsbedingungen und voraussetzungen gelten? Und darf zum Beispiel das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) für bestimmte, eben kirchliche Institutionen, außer Kraft gesetzt werden?

    https://www.oedp.de/programm/bundesprogramm

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  • Städtische Kliniken Mönchengladbach: Branchensieger unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

    Städtische Kliniken Mönchengladbach: Branchensieger unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

    Damit ist das Elisabeth-Krankenhaus die beste Ausbildungsstätte unter den öffentlichen Krankenhäusern. „Die Auszubildenden von heute sind unsere Fachkräfte von morgen. Ich danke deshalb allen Mitarbeiter:innen des Elisabeth-Krankenhauses und des Schulzentrums für Gesundheitsberufe am Niederrhein, die mit ihren vielfältigen Kenntnissen und hochmotiviertem Einsatz unseren hohen Ausbildungsstandard ermöglichen und somit maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen“, so Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Denn nur mit einer attraktiven und starken dualen Berufsbildung wird es gelingen, dem Fachkräftemangel in den Pflegeberufen zu begegnen. Unternehmen, die diese Herausforderung meistern und ihren Auszubildenden einen sicheren Rahmen bieten, wurden mit der Auszeichnung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“ belohnt. „In dem uns angeschlossenen Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein erfolgt die theoretische Ausbildung auf höchstem Niveau, die individuelle Betreuung der Auszubildenden im Alltag wird durch viele engagierte Praxisanleiter:innen und Mitarbeiter:innen auf den Stationen sichergestellt. Über diese Anerkennung von externer Seite freuen wir uns sehr“, so Dr. Mathias Evertz, kaufmännische Direktion und Leiter Personal der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    „Diese Auszeichnung ist eine besondere Wertschätzung. Denn unser gesamtes Team gibt tagtäglich alles, um jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen und ihnen in unserem Krankenhaus eine Perspektive nach dem Abschluss ihrer Berufsausbildung sowie auch danach Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, ergänzt Beate Welsch, Pflegedirektorin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Die Studie „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“ wurde im Auftrag von Focus Money und Deutschland Test durch das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung IMWF mit wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts HWWI realisiert. Die Auswertung der Studie basiert auf zwei Säulen: Die untersuchten Unternehmen haben einen Fragenbogen ausgefüllt und es erfolgte im nächsten Schritt eine Analyse verschiedener Internet-Quellen (Social Listening). Zunächst wurden hierbei sämtliche Texte, die vorab definierte Suchbegriffe enthalten, aus dem Internet geladen und in einer Datenbank erfasst. Danach wurden die Daten analysiert und den Kategorien positiv, neutral oder negativ zugeordnet. So konnten gut 400.000 Nennungen zu den etwa 20.000 Unternehmen für den Untersuchungszeitraum vom 01. November 2020 bis 31. Oktober 2021 identifiziert und zugeordnet werden. Parallel wurde an die 20.000 größten deutschen Unternehmen ein strukturierter Online-Fragebogen verschickt.

    Das Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein (SGN) erweitert derzeit seine Kapazitäten, so dass dort in der Endstufe bis zu 250 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ausgebildet werden können.
    Das SGN betreiben die Städtischen Kliniken auf ihrem Gelände gemeinsam mit der Sozial-Holding Mönchengladbach und dem Ev. Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach (Johanniter).

    Hier geht es zu den Ausbildungen der SGN: https://sgn-mg.de/de/Unsere-Ausbildungsangebote.htm.
    Interessierte finden außerdem unter diesem Link mehr Informationen über die Ausbildungsangebote der Städtischen Kliniken Mönchengladbach und können sich dort auch bewerben: https://www.sk-mg.de/de/Ausbildung–Studium.htm.

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  • Geplante Schließung zweier Hauptschulen: Die Grünen folgen dem Bürgerbegehren

    Geplante Schließung zweier Hauptschulen: Die Grünen folgen dem Bürgerbegehren

    Die Grünen im Rat der Stadt Mönchengladbach haben im Streit um die Schließung der Hauptschulen Neuwerk und Kirschhecke beschlossen, dem Bürgerbegehren „Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Lernfabriken“ zu folgen und den Beschluss zur Schließung der beiden Hauptschulen aufzuheben.

    „Wir wollen damit den Eltern und Kindern die Fragen und Zweifel, die mit einem monatelagen Warten auf eine Entscheidung und die damit verbundenen Unsicherheiten ersparen“, erläuterte Dr. Boris Wolkowski den Entscheid in der jüngsten Ratssitzung. Der Grünen-Fraktionssprecher bekräftigte gleichwohl, dass die Beschlüsse am 6. Oktober 2021 zur Ausweitung der Gesamtschulplätze und der Schließung zweier Hauptschulen richtig und notwendig gewesen seien.

    Aus Sicht der Grünen ist die Schließung von Hauptschulen kein Selbstzweck oder eine ideologische Kampfansage, sondern vielmehr die logische Folge der tatsächlichen Entwicklung bei den Anmeldezahlen. Nach Darstellung von Schuldezernentin Christiane Schüßler sind die Anmeldezahlen bei den Hauptschulen Neuwerk und Kirschhecke seit dem Schuljahr 2017/18 zu niedrig. Wenn die Anmeldezahlen bei beiden Schulen erneut unter den vorgeschriebenen zweimal 18 für die beiden Eingangsklassen bleiben würden, wäre die Schließung auf der Grundlage des Schulgesetzes eine zwingende Folge. „Nach der gültigen Rechtslage würde dies auch ein Bürgerbegehren nicht ändern können“, betonte Boris Wolkowski.

    Für Eltern, die ihre Kinder an Hauptschulen anmelden wollen, stehen in Mönchengladbach sechs Hauptschulen zur Verfügung. Daneben, so Grünen-Co-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz, gebe es aber immer noch Kinder, die nicht versorgt werden können mit Gesamtschulplätzen. Die große Nachfrage nach Gesamtschulplätzen besteht in Mönchengladbach seit Jahren, gedeckt werden konnte sie nie. Aktuell wurden im Vergleich zum letzten Schuljahr 108 zusätzliche Plätze an Gesamtschulen geschaffen, 64 Kinder müssen immer noch an andere Schulformen verwiesen werden. „Um dem Bedarf zu entsprechen, bräuchten wir entsprechend weitere Plätze an Gesamtschulen“, sagte Ulla Schmitz. „Wir Grüne sprechen uns bekanntlich seit Jahren für den Bau einer siebten Gesamtschule aus.“

    Wie Boris Wolkowski unterstrich, seien Schulschließungen keine Ideologie, wenn seit Jahren die Anmeldezahlen für eine Schulform und konkret betroffene Schulen unterhalb der gesetzlichen Vorgaben liegen. „Ideologie ist es hingegen, wenn man Schulen offenlassen will, für die sich nicht genügend Kinder anmelden“, sagte Wolkowski an die Adresse der CDU, die entsprechende Bestrebungen an den Tag lege. Auch in der Zukunft stünden die Grünen in Mönchengladbach dafür, den Elternwillen und die Kinderwünsche nach der richtigen Schulform zu erfüllen. Sollte es aufgrund zu geringer Anmeldezahlen zu einer Schließung der Hauptschulen kommen, würden wie von der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP bereits angedacht, diese Räume für die Gesamtschulen genutzt werden.

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  • FDP-Ortsverein Nord wählt jungen Vorstand

    FDP-Ortsverein Nord wählt jungen Vorstand

    Sven Kliebe (31) und Moritz Mittendorf (26) führen den FDP-Ortsverband Nord. Somit wurde das Versprechen aus dem letzten Jahr eingelöst, den Vorstand zu verjüngen, auch um der Digitalisierung und zeitgemäßen Aktivitäten Rechnung zu tragen.   

    Der langjährige Vorsitzende, Jochen Potz, erklärte im Vorfeld seinen Rückzug aus dem Vorstand aus persönlichen Gründen. Die Anwesenden dankten ihm in Abwesenheit für die vielen erfolgreichen Jahre. Die offizielle Verabschiedung von Jochen Potz wird nachgeholt.

    Pandemie bedingt fiel der obligatorische Rechenschaftsbericht des Vorstands kurz aus. Das Procedere der Wahlen übernahm der ehemalige FDP-Kreisvorsitzende Jörg Buer. Gewählt wurden bei eigenen Enthaltungen zum Vorsitzenden Sven Kliebe und Moritz Mittendorf zum Stellvertreter. Sie dankten den Anwesenden für das Vertrauen. Ihr anschließender Bericht zeigte, dass sich beide im Vorfeld so einige Gedanken gemacht hatten.

    Einen Stammtisch zu aktuellen Themen oder Problemen im Ortsverband soll es geben. „Neue Mitglieder werden hierzu gesondert eingeladen, um ihnen das Kommen zu erleichtern“, teilt Sven Kliebe mit. Moritz Mittendorf fügt hinzu: „Zu den im Stammtisch erarbeiteten Themenfeldern sollen Gespräche mit betroffenen Anwohner/Innen geführt werden.“ Die offenen Vorstandssitzungen für alle Mitglieder des Ortsverbands Nord und auch für Gäste wollen beide fortführen unter den satzungsgemäßen Bedingungen.      

    Daniel Winkens, FDP-Landtagskandidat für den Stadtbereich Süd, besuchte den Ortsparteitag und stellte seine Schwerpunkte zur Wahl vor. Auch Andreas Terhaag, Landtagsabgeordneter und erneuter Kandidat für Nord, ließ es sich nicht nehmen noch vorbeizukommen, trotz einer bis in die späten Abendstunden dauernden Vollversammlung in Düsseldorf.

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  • Zwischenzeit – Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit – Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 41. Mal am Freitag, 18. Februar 2022 um 15.30 Uhr in St. Helena.

    (K)ein Bildnis von Gott

    Andrea Richter liest Texte von Fynn

    Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von

    Henry Heron, Hans Uwe Hielscher, Zsolt Gárdonyi u. a.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Schüler und Schülerinnen der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk danken für die Unterstützung

    Schüler und Schülerinnen der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk danken für die Unterstützung

    Die Entscheidung fiel gestern überraschend im Rat. Die beiden Hauptschulen in Neuwerk und Odenkirchen bleiben. Ab Samstag dürfen Eltern ihre Kinder dort wieder anmelden.

    Nicht nur die Initiatoren des „Bündnis für Schulvielfalt“, insbesondere die Kinder freuen sich, dass ihre Hauptschulen erhalten bleiben. „Die Schülerinnen und Schüler danken allen, die mit ihrer Unterschrift zum Erhalt beider Hauptschulen beigetragen haben, aber auch den Geschäftsleuten, die die über 80 Sammelboxen bei sich aufstellten“, teilt Anne Embser, Mit-Initiatorin des Bündnis für Schulvielfalt, mit. Die Eltern seien ebenfalls sehr erleichtert. „Ein großer Dank gilt auch den Kindern selbst. Sie stemmten sich mit aller Kraft gegen die drohende Schließung, sammelten selbst Unterschriften“, betont Anne Embser.  

    Warum ist den Kindern wichtig, die Hauptschulen zu erhalten? „Ich wollte auf eine Schule gehen, die nicht so groß ist und nahe an meinem Wohnort liegt“, schreibt Romy, 14 Jahre. „Ich fühle mich hier in Neuwerk sehr wohl. Auch mein Bruder hat nur gute Erfahrungen gemacht.“ Der 16-jährige Lukas, ein ehemaliger Hauptschul-Schüler, leidet an ADHS und LRS. „Ich habe an der Neuwerker Hauptschule meinen Realschulabschluss gemacht. An einer anderen Schule hätte ich den nicht geschafft. Ich brauche halt immer etwas mehr Unterstützung, und die habe ich hier bekommen.“

    Auch Damon, 10 Jahre, ist Schüler mit Förderbedarf. „Ich finde eine kleinere Schule mit kleineren Klassen besser, und meine Bruder fühlt geht gerne zur Hauptschule. Aus dem Grund werde ich hier auch angemeldet.“ Seine Mutter habe gesagt, er würde an einer großen Schule untergehen.

    „Ich war in der Grundschule nicht so gut im Lesen und Rechnen. Ich hatte es schwer mit Buchstaben und Zahlen“, erklärt die 14-jährige Amelie. Ihr sei es zwischendurch auch schwer gefallen, überhaupt zurecht zu kommen. „Aus dem Grund wollte ich an eine kleine Schule. Wir hatten gerade am Anfang in Neuwerk ganz viel Unterricht mit unserer Klassenlehrerin, und wir waren nicht so viele Kinder.“ Sie habe aber schnell gemerkt, dass auch andere Kinder Schwierigkeiten hätten. Sie fühle sich daher nicht allein. „Mein Ziel ist es, den mittleren Abschluss zu machen.“

    Die 13-jährige Amy entschied sich für die Hauptschule Neuwerk: „Ich bin froh, dass alle Themen so erklärt werden, damit alle sie verstehen und mitkommen“. Bei Problemen stünde eine Sozialpädagogin zur Seite. Auch die vielen Aktivitäten wie digitaler Unterricht gefielen ihr sehr gut.    Bleibt zu hoffen, dass der Einsatz von Eltern und Kindern sich für die nächsten Jahre gelohnt hat.

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  • MGMG bietet jetzt eigenen Service beim Stadttourenprogramm

    MGMG bietet jetzt eigenen Service beim Stadttourenprogramm

    Nach der Winterpause startet ab April das Tourenprogramm der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) mit über 25 Thementouren, mit neuen Angeboten und Terminen – und mit einem neuen digitalen Service!

    Alle Stadttouren können nun ab sofort direkt im Tourenangebot gebucht werden.
    Ganz neu im Angebot sind der neue Altstadtrundgang und die TextilRoute mit dem Bus.

    Alle aufgeführten Touren sind auch zum individuellen Wunschtermin buchbar und können nach persönlichen Vorstellungen zusammengestellt werden.
    Ob Familienfeier, Firmenincentive oder als Geschenk für Ihre Liebsten: eine Führung durch Mönchengladbach wird allen Gästen lange im Gedächtnis bleiben. 
    „Unsere Besucher*innen können nun von zu Hause online und komfortabel ihre Stadttour planen und buchen“ so Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach.
    Alle Touren sind bis Dezember buchbar.Alle Toureninfos, Preise und die aktuellen Hygiene- und Verhaltensregeln gibt es unter digital unter www.stadttouren-mg.de telefonisch unter 02161.25 52412 oder per Mail an andreas.henke@mgmg.de

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  • Erfolgreiches Bürgerbegehren „Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Ausdünnung“ –Bürgerentscheid entfällt

    Erfolgreiches Bürgerbegehren „Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Ausdünnung“ –
    Bürgerentscheid entfällt

    Der Rat der Stadt hat in seiner heutigen Sitzung (16.02.) mehrheitlich beschlossen, sich dem Bürgerbegehren „Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Ausdünnung“ anzuschließen.
    Das ist die gute Nachricht aus der heutigen Ratssitzung.

    Zuvor stellte der Rat nach erfolgter Prüfung der eingereichten Unterschriften die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens fest. Das notwendige Quorum von 8.285 Unterschriften wurde erreicht.

    Fast zwei Stunden lang „diskutierten“ CDU vs. Ampelkoalition in aufgeheizter Stimmung. Von Beratung keine Spur.
    Vor allem CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Schlegelmilch goß wiederholt Öl ins Feuer des heißen Schlagabtausches.

    Gegen seine Äußerungen von „Heuchelei“ und „Kinder werden durch die Stadt geschickt“ verwahrte sich OB Heinrichs denn auch klar und deutlich. „In diesem Ton sollten wir nicht miteinander reden“, forderte er Dr. Schlegelmilch auf.

    Der Antrag wurde mit den Stimmen der CDU, der Grünen und der FDP mehrheitlich angenommen.
    Die beiden Hauptschulen erhalten also eine weitere Chance.

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  • Grundstücksverkäufe: Transparenz für Öffentlichkeit und Rat gefordert

    Grundstücksverkäufe: Transparenz für Öffentlichkeit und Rat gefordert

    Regelmäßig können die Bürger*innen in der Tagesordnung des Stadtrates von Grundstücksverkäufen lesen. Für die aktuelle Sitzung am 16.02.2022 sind es fünf Verkäufe plus ein Erbbaurecht.

    Foto: Torben Schultz

    „Mehr erfährt die Öffentlichkeit jedoch nicht über diesen ‚Ausverkauf ihrer Stadt‘, da die Beratungsunterlagen zum nichtöffentlichen Teil der Sitzung gehören“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Da wollen wir nun im Rahmen des rechtlich möglichen für Transparenz sorgen. Doch unser Antrag soll darüber hinaus auch den Ratsmitgliedern wichtige Informationen zur Entscheidungsfindung liefern und die Option des Erbbaurecht jedes mal prüfen.“

    Der Linksfraktion ist bewusst, dass die Namen der Kaufenden so wie der Kaufpreis auch weiterhin geheim bleiben werden, jedoch fordert sie Details zur genauen Lage und Größe des Grundstückes, dem Ziel der Bebauung und weitere Verpflichtungen wie zum Beispiel die Erschließung zu veröffentlichen.

    „Bebauungspläne, so sie überhaupt existieren, sagen wenig aus“, meint Schultz, „Die Einwohner*innen der Stadt haben aber ein Anrecht zu wissen wofür die Gewählten das Allgemeingut verkaufen.“

    Doch DIE LINKE geht in ihrer Kritik noch weiter, denn nicht mal die Ratsleute kennen alle Fakten, so wird zum Beispiel kein Marktwert ermittelt.
    „Vor allem aber fehlt uns eine grundsätzlich verpflichtende Abwägung, ob nicht statt eines Verkaufes auch das Erbbaurecht in Frage käme“, sagt Schultz, „Die Stadt hat dadurch wenigstens langfristig die Chance Grundstücke für die eigene Stadtentwicklung zurück zu bekommen. Und auch manche Käufer*innen bevorzugen es den einmalig hohen Kaufpreis durch einen jährlichen geringeren Erbbauzins zu ersetzen. Ohne gleich das Erbbaurecht zum Standard zu erheben sollten verantwortlich denkende Politiker*innen diese Entscheidung jedes mal erneut anhand von Fakten treffen.“

    Den kompletten Antrag, der auch noch auf den Klimaschutz und die Verpflichtung zum Verkauf nicht unter Wert eingeht finden sie hier:
    http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/20220204_antrag_transparenz_grundstuecksverkaeufe.pdf

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  • Eröffnung der inklusiven Kindertagesstätte „LebensFreude“

    Eröffnung der inklusiven Kindertagesstätte „LebensFreude“

     Im Februar 2022 war es endlich soweit: die KiTa „LebensFreude“ öffnete unter dem Leitsatz „ge­meinsam spielen, lernen, wachsen“ ihre Pforten.

    Bereits im April 2017 entschied sich die Lebenshil­fe Mönchengladbach, den Wunsch einer eigenen inklusiven Kita umzusetzen.
    Die Suche nach einem passenden Baugrundstück erwies sich komplizier­ter, als anfangs vermutet. Daher war die Freude nach dem langwierigen Grundstückserwerb im August 2018 umso größer. Ende 2020 konnte nach dem Entwurf des Rheydter Architekten Nor­bert Jakobs der Bau an der Konrad-Bäumer-Stra­ße in Wickrath-Mönchengladbach starten.

    In insgesamt vier Gruppen können bis zu 70 Kin­der, im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren, betreut werden.
    Große Bedeutung wird der Viel­falt in kultureller, ethnischer und sozialer Hinsicht zugesprochen.

    Das Kita-Konzept richtet sich nach dem ressourcenorientierten „Early-Excellence-An­satz“. Ganz danach leitet die Kita-Leitung Gaby Ueberschär auch den Anspruch für die neue Kita „LebensFreude“ ab: „Die Kindertageseinrichtung „Lebensfreude“ trägt Sorge dafür, dass jedes Kind unter besonderer Berücksichtigung der Bildungs­vereinbarung NRW in der Einrichtung Chancen­gleichheit erfährt. Dies bedeutet, die Kinder in ih­ren unterschiedlichen Lebenssituationen und ihrer Individualität (Neigungen, Fähigkeiten, Interessen, Gefühlen) ernst zu nehmen und zu beachten. In der Kindertagesstätte „Lebensfreude“ sollen Voraus­setzungen und Möglichkeiten geschaffen werden, damit Kinder lernen, das gegenwärtige und zu­künftige Leben selbstbewusst und eigenständig zu bestreiten.“
    Dr. Kerstin Adolf-Wright, Geschäftsfüh­rerin der Lebenshilfe Mönchengladbach, ergänzt: „Unser Anliegen im pädagogischen Alltag ist die Integration mit dem Ziel der Inklusion.“

    Eine offizielle Eröffnungsfeier ist im Frühjahr 2022 geplant. Zu diesem Anlass sind Menschen aus der Nachbarschaft, Vertreter/-innen der Stadt Mön­chengladbach sowie Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe herzlich eingeladen.

    Daten & Fakten:

    • Projektbeginn: April 2017 – finale Abstimmung mit dem Jugendamt Mönchengladbach

    • Grundstückserwerb im August 2018 von der EWMG

    • Baugenehmigung erhalten am 02.10.2020

    • Integrative Kindertagesstätte für Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren

    • Umfang: 4 Kindergartengruppen, insgesamt Betreuungsplatz für bis zu 70 Kindern

    • Pädagogisches Konzept nach: ressourcenorien-tierten „Early-Excellence-Ansatz“

    • Finanziert über den Träger der Lebenshilfe e.V.

    • Anmeldungen voraussichtlich ab April über den „Kita-Navigator“ der Stadt Mönchengladbach • Eröffnung 15.02.2022

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  • Anmeldetage am Hugo-Junkers-Gymnasium – der Schule mit Herz

    Anmeldetage am Hugo-Junkers-Gymnasium – der Schule mit Herz

    Vom 19. bis 23. Februar 2022 finden die diesjährigen Anmeldungen für die nach den Sommerferien startende Jahrgangstufe 5 statt

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium stellt sich den wachsenden Anforderungen der Gesellschaft und globalen Arbeitswelt, denn nur ein umfassend gebildeter und eigenverantwortlich handelnder Mensch ist in der Lage, in der heutigen komplexen Wirklichkeit zu leben, zu arbeiten und neue Herausforderungen zu bewältigen.

    Aus diesem Grund ist es das Ziel der traditionsreichen und zugleich modernen digitalen Pilotschule, in einer von Herzlichkeit geprägten Atmosphäre neben umfassendem Fachwissen auch Lebensorientierung, lebenslange Lernfertigkeit und einen moralischen Kompass zu vermitteln.

    Um ihre Kinder am Hugo-Junkers-Gymnasium für das Schuljahr nach den kommenden Sommerferien anzumelden und das Gymnasium mit Herz kennenzulernen, haben Eltern die Möglichkeit, sich telefonisch vom Sekretariat über die Telefonnummer 02166-628700 einen Termin während der weiter unten genannten Zeiträume geben zu lassen – oder diesen selbst auf der Homepage zu buchen.

    Wer via https://www.hugo-junkers-gymnasium.de auf einen der angegebenen Wochentage klickt, gelangt in das Online-Buchungssystem. Dort muss zunächst auf ‚Jetzt anmelden‘ geklickt werden, bevor eine Uhrzeit zu wählen ist. Ihre Kontaktdaten und den Namen des Kindes können die Eltern in die letzte Zeile des Anmeldeformulars eingetragen.

    An folgenden Tagen ist eine Terminbuchung für die Anmeldung per Telefon oder Internet möglich:

    Samstag, 19.02.2022, 9:00-13:00 Uhr

    Montag, 21.02.2022, 8:00-15:00 Uhr

    Dienstag, 22.02.2022, 8:00-15:00 Uhr

    Mittwoch, 23.02.2022, 8:00-15:00 Uhr

    Darüber hinaus werden für alle erdenklichen Fragen rund um das Thema Schule persönliche Beratungstermine mit erfahrenen ‚Bildungsprofis‘ des Hugo-Junkers-Gymnasiums über das Sekretariat vermittelt.

    Die für den Schulwechsel benötigten Dokumente können die Eltern schon vor ihrem Termin herunterladen und ausgefüllt mitbringen, denn dies erleichtert bei der Anmeldung die Arbeit von Eltern und Schule. Wer keine Möglichkeit hat, die Unterlagen auszudrucken, kann die Formulare am Tag der Anmeldung auch vor Ort ausfüllen.

    Die nachstehenden Entscheidungen sollten bis zur Anmeldung getroffen werden:

    • Wählt das Kind MINT oder KULT als Schwerpunkt?
    • Soll das Kind am evangelischen oder katholischen Religionsunterricht oder am Unterricht in praktischer Philosophie teilnehmen?
    • In welchen Bereich der Musikdifferenzierung (Chorklasse, Keyboardklasse oder Bläserklasse) soll das Kind eingeordnet werden?
    • Soll das Kind an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen?

    Folgende Unterlagen werden für die Anmeldung benötigt:

    • Halbjahreszeugnis der Klasse 4 (im Original und als Kopie)
    • Anmeldeschein
    • Schulformempfehlung (im Original und als Kopie)
    • Familienstammbuch oder Geburtsurkunde (im Original und als Kopie)
    • Impfausweis (im Original und als Kopie) 

    Eine Liste der mitzubringenden und auszufüllenden Dokumente ist auch über den Link https://www.hugo-junkers-gymnasium.de/index.php/infos/anmeldungen zu finden.

    Aus Gründen des Infektionsschutzes kann zum großen Bedauern der Schule zur Anmeldung immer nur ein Elternteil pro Kind unter den zum Anmeldetermin geltenden Infektionsschutzregelungen – zur Zeit sind das die 3G-Regeln – empfangen werden.

    Schulleiter Marc Reese und sein gesamtes Kollegium freuen sich schon jetzt auf alle neuen Mitglieder der familiären Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums im Sommer 2022.

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  • Renaturierung der Niers im Bresgespark: Der zweite Bauabschnitt startet in Kürze

    Renaturierung der Niers im Bresgespark: Der zweite Bauabschnitt startet in Kürze

    Die Renaturierung der Niers im Bresgespark und der Bau eines neuen naturnahen Gewässerlaufes für die Niers gehen weiter voran.

    Nachdem Anfang 2021 im östlichen Teil mit der Umgestaltung der Niers begonnen wurde, starten in Kürze die Baumfällarbeiten an der westlichen Seite des Parks. Im Anschluss sind ab April Erdarbeiten zur Schaffung der neuen Gewässerlandschaft geplant.

    Grafik: Niersverband

    Der Niersverband hat bereits im vergangenen Jahr im östlichen Teil des Bresgesparks für die Niers ein neues Gewässerbett geschaffen. Nun erfolgen in Kürze die Baumfällarbeiten an der westlichen Seite des Parks. Die Baustellenzufahrt für die Baumfäll- und Erdarbeiten wird von Westen über den Stockholtweg erfolgen. Die Wanderwege im westlichen Waldgebiet werden aus Sicherheitsgründen für die Dauer der Baumfällarbeiten gesperrt. Der Niersverband bittet an dieser Stelle um erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Baustellenzufahrt und im Waldgebiet rundum die Baumfällarbeiten. Es werden Umgehungsmöglichkeiten geschaffen und entsprechend beschildert. Der Nierswanderweg bleibt bis auf wenige Tage für Radfahrer und Fußgänger zugänglich.

    Nach Abschluss der Vorarbeiten erfolgen ab April die Erdarbeiten zur Schaffung der neuen Gewässerlandschaft. Dann wird das neue Flussbett ausgehoben, angelegt und gestaltet.

    Im Winter 2022 sollen die Arbeiten zur Renaturierung der Niers im Bresgespark abgeschlossen werden. Nach Anschluss des neuen Gewässerlaufes an die Niers, wird diese in ihrem neuen naturnahen Bett fließen. Dann wird sich der Bresgespark nach und nach zu einem standorttypischen Auwald mit einem naturnahen Fließgewässer entwickeln. „Durch dieses Projekt wird ein attraktives Naherholungsgebiet geschaffen, welches einen neuen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bietet. Darüber hinaus tragen wir durch die Umgestaltung nicht nur zum Hochwasser-, sondern auch zu einem nachhaltigen Klima- bzw. Umweltschutz bei“, so Sabine Brinkmann, Vorständin des Niersverbandes.

    Weitere Informationen zum Projekt:

    Insgesamt wird der neue Gewässerlauf im Rahmen dieses Umgestaltungsprojektes von heute ca. 1,1 km auf künftig ca. 3,7 km verlängert. Es werden Bodenmassen von rund 100.000 Kubikmeter bewegt, von denen rund 90.000 Kubikmeter komplett abtransportiert werden, um dem Gewässer und der neuen Aue Raum zu geben.

    Durch ihr neues naturnahes Bett wird der Niers mehr Platz für die Aufnahme von Niederschlagswassereinleitungen gegeben und so Rückhalteraum für Starkregenereignisse und Hochwasser geschaffen. Wasser kann sich im natürlichen Überschwemmungsbereich ausbreiten und schadlos zwischengespeichert werden. Dies entlastet auch die Rheydter Regenwasserkanäle und reduziert Schäden durch Rückstau im Kanal.

    Durch die Beseitigung von zwei Wehranlagen, die bisher die ökologische Durchgängigkeit in der Niers verhindert haben, kann nun wieder ein ungestörter Fischauf- und –abstieg erfolgen. Dies ist ein wichtiges Kriterium für ein intaktes Fließgewässer, wie sie die EU- Wasserrahmenrichtlinie vorschreibt.

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  • Zweifelhafte Gesamtschulanmeldungen –Wurden Anmeldungen nachträglich verschoben?

    Zweifelhafte Gesamtschulanmeldungen –
    Wurden Anmeldungen nachträglich verschoben?

    CDU: Wurden Anmeldungen nachträglich verschoben?

    Die CDU hat Zweifel an den Anmeldezahlen der Gesamtschulen in Mönchengladbach. Das haben Nachfragen bei den Koordinierungsgesprächen mit der Stadtverwaltung ergeben. Es scheint, als würden Familien einen positiven Bescheid für Gesamtschulplätze bekommen, auf die man sich nicht beworben hat.

    „In den offiziellen Zahlen der Stadt Mönchengladbach hat die Gesamtschule Neuwerk 162 Anmeldungen. Auf Nachfrage der CDU stellte sich allerdings heraus, dass die tatsächlichen Anmeldungen an der Hans-Jonas Gesamtschule im Verfahren bis zum 2.Februar nur bei 116 Anmeldungen gelegen haben. Dies würde bedeuten, dass die durch den Rat beschlossenen zusätzlichen Plätze für eine Sechszügigkeit gar nicht von den Eltern gewünscht werden. Hier werden in Wirklichkeit Kinder, die an beliebten Gesamtschulen wie in Hardt, Volksgarten oder Rheydt-Mülfort abgewiesen werden, wie eine Ware in einen anderen Stadtteil geschoben. Dies sieht nach außen zwar wie die Erfüllung des Elternwillens nach Gesamtschulplätzen aus, ist in Wirklichkeit aber mehr als fragwürdig.“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hans-Peter Schlegelmilch.

    Sollten Familien in den nächsten Tagen einen positiven Bescheid für einen Gesamtschulplatz an einer Schule bekommen, an der sie sich nicht angemeldet haben, so bestehe die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. Außerdem ist es trotz der Gesamtschulanmeldung möglich, sich anschließend für einen Platz an Gymnasium, Real- oder Hauptschule zu bewerben.

    „Aufgrund dieser zweifelhaften Verfahrensweise können wir gut verstehen, dass viele Familien verunsichert sein könnten. Dazu kommt außerdem die abenteuerliche Raumsituation an der Gesamtschule Rheydt-Mülfort. Diese sehr beliebte Gesamtschule darf durch die genehmigte Sechszügigkeit 162 SchülerInnen aufnehmen. Allerdings hat die Bezirksregierung diese Sechszügigkeit richtiger Weise im Interesse der Kinder unter die Bedingung eines schlüssigen Raumkonzeptes gestellt. Dies ist notwendig, damit die Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien auf ordentliche Weise untergebracht werden können. Es fehlen jedoch Raumkapazitäten am Standort der Gesamtschule Mülfort. An anderen Standorten müssen diese für die Bedürfnisse der Gesamtschule jedoch erst freigezogen und hergerichtet werden. Da zur Zeit jedoch noch nicht feststeht, ob in anderen Schulgebäuden überhaupt Räume frei werden, bleibt möglicherweise nur eine Containerlösung. Selbst für diese Lösung dürfte auf dem Schulgelände Mülfort der Platz sehr knapp sein.“, so Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, Vorsitzende des Schulausschusses.

    Ampel: Anmeldezahlen an Schulen: CDU verunsichert Eltern

    In einer Pressemitteilung säht die CDU Zweifel an den Anmeldezahlen der Stadt Mönchengladbach. Dabei gibt es ein gängiges Verfahren im Rahmen von Schulanmeldungen. Nachdem Eltern ihren Anmeldewunsch hinterlegt haben, werden die Ergebnisse der Anmeldung durch die Schulaufsicht gemeinsam mit den Schulleitungen, der Stadt sowie Politik ausgewertet. Dass die Anmeldezahlen dabei gar nicht von der Stadt, sondern von den Schulen in Verbindung mit der Schulaufsicht  festgelegt werden, scheint die Oppositionsfraktion bei ihrer Kritik nicht zu stören. Vielmehr versucht die CDU den Eindruck zu erwecken, dass Kinder in Mönchengladbach zwangsweise einer Schule zugeteilt werden.

    Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi: „Diese Nebelkerze der CDU ist unverantwortlich! Es gibt ein klares Verfahren mit einer transparenten Grundlage: den Anmeldewunsch der Eltern. Kein Kind wird in Mönchengladbach wie Ware behandelt – das würden die Eltern auch nicht zulassen. Deshalb werden wir nicht zulassen, dass Eltern verunsichert werden. Es gibt in Mönchengladbach nur eine erzwungene Zuweisung: und zwar für Kinder, die auf eine Gesamtschule wollen, aber mangels ausreichender Plätze nicht dürfen. Das ist das eigentliche Problem.“

    Das Anmeldeformular der Eltern für die weiterführende Schule enthält zwei Teile: die Angabe des Erstwunsches und die Frage nach dem Zweitwunsch. Hier geben Eltern an, ob ihr Kind auf einer anderen Gesamtschule untergebracht werden soll oder lieber eine andere Schulform besuchen möchte. Eltern wird mit dem Formular eine zweite separate Anmeldung erspart. Sie geben damit direkt zwei Anmeldungen ab: den Wunsch nach einer konkreten Schule und der Schulform.

    Nicole Finger, FDP-Fraktionsvorsitzende, macht deutlich: „Grund für die Verunsicherung vieler Eltern ist nicht das seit Jahren bewährte Anmeldeverfahren, sondern die Tatsache, dass es einfach zu wenige Gesamtschulplätze gibt und die CDU dieses Problem einfach ausblendet.  Es ist nicht Aufgabe der Politik vor Ort, die Entscheidungen der Eltern in Frage zu stellen, sondern den Wünschen der Eltern so weit wie möglich gerecht zu werden. Eltern wissen selbst am besten, was gut für ihre Kinder ist.“

    Alle Eltern, die für Ihr Kind einen Platz an einer Gesamtschule wünschen, werden im Anschluss durch die Schulen einzeln kontaktiert. Ihnen wird die jeweilige Gesamtschule genannt und sie werden gefragt, ob sie bei ihrem angegeben Wunsch bleiben möchten. Eine Verpflichtung zur Annahme gibt es nicht. Nachdem Eltern den Zweitwunsch nach einen Gesamtschulplatz jedoch bereits zum Ausdruck gebracht haben, lehnen sie das entsprechende Angebot erfahrungsgemäß nicht ab.

    „Dieses Verfahren ist seit Jahren gängige Praxis. So soll die Schulwahl für Eltern so effektiv und einfach wie möglich gestaltet werden. Die Stadt selbst kann gar keinen Einfluss auf die Anmeldezahlen nehmen. Als die CDU in der Mehrheit war, schien das noch bekannt gewesen zu sein. Nun plötzlich Zweifel zu sähen, ist mehr als fragwürdig. Die freie Wahl der Eltern sowie die Erfüllung ihres Wunsches werden durch das Verfahren jederzeit garantiert.“, so die Grüne-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz.

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  • Im Frühjahr startet die Unterschriftensammlung

    Im Frühjahr startet die Unterschriftensammlung

    Am 7.2.22 erhielt der RADENTSCHEID MÖNCHENGLADBACH die Kostenschätzung für das im Mai 2021 eingereichte initiierende Bürgerbegehren nach § 26 GO NRW. In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Kostenschätzung verpflichtend durch die Gemeinde.

    Eines der sieben Ziele sind begleitende, baulich getrennte Radwege auf den Hauptverkehrsstraßen der Stadt. Diese können auf verschiedene Arten erstellt werden.
    In einem Gespräch am 18. Januar 22 mit dem Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Felix Heinrichs, wiesen die Vertretungsberechtigten Claudia Busenius-Pongs und Susanne Jud nochmals ausdrücklich auf eine Variante der baulichen Trennung hin, für die ein Eingriff in den Seitenraum nicht erforderlich ist.
    Als Konsequenz fallen keine Anliegerkosten nach 8 KAG an.

    Diese Variante wird als „geschützter Radweg auf Fahrbahnniveau“ in die neuen Regelwerke Einzug halten.
    Claudia Busenius-Pongs bleibt bei Ihrer Aussage: „Es ist höchste Zeit, dass auch in Mönchengladbach gesicherte Fahrradwege gebaut werden – und zwar mit derselben Selbstverständlichkeit wie bisher die breiten Straßen für den motorisierten Verkehr! Nur mit gesicherten Fahrradwegen – gleichberechtigt neben den Autostraßen – kann Leben gerettet werden.“
    Susanne Jud ist sich sicher: „Fördermittel für eine echte Mobilitätswende können wir von Land und Bund erwarten. Erfahrungsgemäß sind für finanzschwache Kommunen wie Mönchengladbach bis zu 100 Prozent drin.“

    Unterstützt wird der Radentscheid von Tante Lemi/ Eine Erde, VCD, ADFC, RADKOMM, Changing Cities, BUND, NABU, BSK und Pulse of Europe.

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  • Volle Kultur-Power für 2022: 44 Projekte und sechs Orte der Freien Kulturszene werden von der Stadt mit rund 198.000 Euro gefördert

    Volle Kultur-Power für 2022: 44 Projekte und sechs Orte der Freien Kulturszene werden von der Stadt mit rund 198.000 Euro gefördert

    Die Freie Kulturszene in Mönchengladbach ist rege wie nie: Gleich 64 Anträge gingen bis zum 31. Oktober 2021 beim Kulturbüro Mönchengladbach für die Projektförderung der nicht-städtischen Kulturarbeit ein – ein Drittel mehr als im Vorjahr und absoluter Rekordwert.

    „Die Antragsflut freut uns natürlich, denn sie zeigt die Weiterentwicklung und Lebendigkeit der Freien Szene“, sagt Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros. „Andererseits stellte sie uns vor die große Herausforderung, dass dem Etat von 162.500 Euro eine Gesamtantragssumme von rund 356.500 Euro gegenüberstand.“ Dabei sei die Qualität der Anträge größtenteils hoch gewesen. 

    Keine leichte Aufgabe für die Kulturverwaltung und den Kulturausschuss, die über die Förderungen zu entscheiden hatten. Ziel der Antragsprüfung war es dabei, alle förderungswürdigen Projekte so weit zu unterstützen, dass sie tatsächlich stattfinden können, wenn auch ggf. im Umfang reduziert, da angesichts der Etat-Überzeichnung nur in wenigen Fällen vollumfänglich gefördert werden kann.

    „Schön ist, dass auch wieder viele Akteur*innen erstmals einen Antrag gestellt haben“, freut sich die stellvertretende Kulturbüroleiterin Birte Wehmeier. „In den nun ausgewählten Projekten zeigt sich eine Mischung aus sich etablierenden Angeboten und ganz neuen Ideen.“ Dabei sei viel Dynamik zu entdecken: Neue Orte würden bespielt, andere Formate ausprobiert und frische Kooperationen geschmiedet. „Das steigert die Vorfreude auf ein spannendes, abwechslungsreiches Kulturprogramm in diesem Jahr!“

    Da mit der jetzigen Vergabe nur noch rund 4.600 € übrigbleiben, wird es dieses Mal keine zweite Ausschreibungsrunde für die Projektförderung geben. Das Kulturbüro ermutigt trotzdem, sich mit Ideen, die über das Jahr entstehen, zu melden.

    Auch der für 2022 erstmalig parallel ausgeschriebene Förderetat zur Strukturförderung der nicht-städtischen Kulturarbeit in Mönchengladbach erfreut sich großer Beliebtheit. Sechs Anträge mit einer Gesamtsumme von 81.619,69 Euro gingen bis zum 31.10.2021 bei der Kulturverwaltung ein für den Förderetat, der 40.000 Euro umfasst. Der Kulturausschuss entschied, dass trotz der hohen Überzeichnung alle eingereichten Einrichtungen mit einer anteiligen Förderung unterstützt werden. Freuen dürfen sich somit das Köntges der Altstadtinitiative MG e.V., das Chapeau Kultur des TKV MG e.V., der MMIII Kunstverein MG e.V., das Rhe’er Eck des KARhe e.V., der Freeflow e.V. und das Atelierhaus 62 des Schrei Auf e.V..

    Die Überzeichnung bestätigt den hohen Bedarf einer finanziellen Unterstützung kultureller Begegnungsorte in der Stadt. Entsprechend bemüht ist die Kulturverwaltung, die Akteur*innen bei der Prüfung weiterer Fördermöglichkeiten zu unterstützen.

    Im Detail: 2022 werden über die Projektförderung folgende 44 Vorhaben mit diesen Beträgen gefördert:

    Bildende Kunst:

    Der Blaue Rheydter – Rheydter Kunsttage: 2400,00 € Evangelische Stiftung Hephata Wohnen gGmbH – Ton angebend!: 2600,00 € Kulturbüro Mönchengladbach – Ausstellungen EA71: 3000,00 € MMIII Kunstverein Mönchengladbach e.V. – Ausstellungsprogramm 2022: 9500,00 €

    Comedy:

    Niklas Siepen – Projekt Comedy: 2000,00 €

    Film:

    Eine Erde e.V. – Lemuria – Kino & Diskurs: 4500,00 €

    Literatur:

    Marco Jonas Jahn – poeterey – der Gladbacher Poetry Slam: 1200,00 € Marco Jonas Jahn – Lesershow – die Gladbacher Lesebühne: 2900,00 € Lust am Lesen e.V. – TEXT / STATIONEN 2022: 4056,00 €

    Musik:

    Andre Spajic – Jazz@Theaterbar: 2000,00 € Art Ensemble NRW – Werkstattkonzerte und Gladbacher Nachtmusik: 6500,00 € Bunker Güdderath – Herbstzeitlose 2022: 6000,00 € Ensemble CRUSH e.V. – berührende extreme: 1100,00 € five o’clock e.V. – five o’clock acoustic: 4000,00 € Jazzclub Mönchengladbach e.V. – BIS-Open Session: 2990,00 € Jazzclub Mönchengladbach e.V – Konzertreihe Jazz am Abteiberg: 3500,00 € Julian Flemming – Econore Experimental: 4200,00 € KARhe e.V. – Songs mit Ecken und Kanten: 3575,00 € KinderMusikLand-NR e.V. – Bunte Töne KiLiFee: 5900,00 € KjG Mönchengladbach Hardt – HardtBeat Festival 2022: 4050,00 € Kulturküche – Küchenkonzerte: 1580,00 € Pro vocale lyra Mönchengladbach/Viersen – Chorfestival Mönchengladbach-Stadtmitte: 2900,00 € Robert Hurasky – JAZZ–VISIONS–NIGHT Mönchengladbach: 3200,00 € Toothless Shows / Dr. Skap Records – ToothlessShows/Dr.SkapRecords/Don’tWaste(y)ourTimeFestival: 4000,00 €

    Street Art

    Vinyl Garage – Graffiti Garten: 1950,00 € Monnike con Moto e.V. – Graffiti Jam Mönchengladbach: 3300,00 €

    Tanz:

    Danceroom Mönchengladbach – In einem anderen Licht: 1000,00 € Danceroom Mönchengladbach – (UM)WEGE: 3000,00 €

    Theater:

    freeflow e.V. – Gründung Figurentheaterensemble: 2930,00 € Kulturküche – Küchentheater 2022: 2900,00 € Tabea Pollen – Unser digitale Körper (AT): 3510,00 €

    Spartenübergreifend:

    Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V. – Köntges – Raum für unser Viertel: 8000,00 € Brigitte Zarm – Belons Traum: 2500,00 € Jan Pirco Ulbrich – Kulturfrühling: 4000,00 € Kontingenz und Subversion – Rollin‘ Speakers Corner: 3525,00 € Kulturkram e.V. – Carneval Global: 6500,00 € Kulturlöwe Niederrhein e.V. – KulturZeit Mönchengladbach: 6000,00 €

    Linde98 – Face to Face: 1500,00 €

    Lucie Schulze – Gruselkabinett: 1600,00 € MG anders sehen – MG anders sehen: 2000,00 € Monnike con Moto e.V. – MIR Festival: 6000,00 € SCHREI AUF e.V. – Jahresprogramm: 7000,00 € Stiftung Jürgen Kutsch – „raus mit Euch!“: 2000,00 € Vinyl Garage – „Grow“ – Der Impro-Garten: 1000,00 €

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  • Lärmaktionsplan: Nächste Phase der Bürgerbeteiligung beginnt

    Lärmaktionsplan: Nächste Phase der Bürgerbeteiligung beginnt

    Die nächste Phase der Bürgerbeteiligung zur dritten Runde des Lärmaktionsplans begann am Montag, 7. Februar. Die konkreten Bereiche und Abwägungstabellen aus der ersten Phase der Bürgerbeteiligung sowie die daraus resultierenden Änderungen können auf der Website der Stadt unter stadtmg.de/lapmg eingesehen werden.

    Während der Auslegungsfrist können bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach Stellungnahmen abgegeben werden. Hierfür soll insbesondere das Formular auf der städtischen Website genutzt werden.

    Stellungnahmen können online, per E-Mail (lap@moenchengladbach.de) oder schriftlich bis zum 20. Februar eingereicht werden. Wegen der Pandemie sind Kundenbesuche in den Dienststellen der Stadtverwaltung nur nach Terminvereinbarung per Telefon (02161/25-8584, 02161/25-8573) oder per E-Mail (lap@moenchengladbach.de) unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen möglich.

    Das Verfahren zur Aufstellung eines Lärmaktionsplans ist ein öffentliches Verfahren. Abschließend wird über alle eingehenden Stellungnahmen durch den Rat der Stadt Mönchengladbach in öffentlicher Sitzung beraten und beschlossen. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Die Anwohnerinnen und Anwohner wissen am besten, welche Bereiche der untersuchten Belastungsachsen besonders betroffen sind und wo der Lärmaktionsplan die Lebensqualität durch Lärmschutzmaßnahmen verbessert“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Das Plangebiet umfasst in der dritten Runde folgende Bereiche im Stadtgebiet:

    Bezirk Nord

    Tomper Straße, Labbéstraße bis Brahmsstraße, Waldnieler Straße (Hauptverkehrsstraße), Roermonder Straße, Moosheide, Roermonder Straße bis Stationsweg, Mürriger Straße – Breiter Graben – Venner Straße, Grete-Schmitter-Weg bis Zum Venner Busch, Venner Straße, Ortseingang Venn bis Windmühlenweg, Windmühlenweg bis Lindenstraße, Marienburger Straße, Schürenweg, Bergstraße, Viersener Straße, Kaldenkirchener Straße, Waldhausener Straße und Aachener Straße, Künkelstraße – Zeppelinstraße, Hohenzollernstraße bis Krefelder Straße, Krefelder Straße, Zeppelinstraße bis Ueddinger Straße, Brunnenstraße, Hehner Straße, Rathenaustraße

    Bezirk Ost

    Korschenbroicher Straße, L 390, Krahnendonk bis Neersbroicher Straße, Neersbroicher Straße, Hofstraße/ Hardterbroicher Straße, Kleinenbroicher Straße, Waater Straße, Mülforter Straße – Liedberger Straße, Konstantinstraße, Ruckes, Volksbadstraße, A 52 (Anschlussstelle MG Nord bis MG-Neuwerk), Krefelder Straße

    Bezirk Süd

    Breite Straße/ Ritterstraße, Dahlener Straße, Stresemannstraße, Gracht – Friedensstraße, Stockholtweg, Mülgaustraße, Achse Wetschewell – Karlstraße, Hochstadenstraße bis Hoemenstraße, Stapper Weg, Duvenstraße, Kohrbleiche bis Korneliusstraße, Kamphausener Straße, Burgfreiheit bis Manderscheider Straße, Von-der-Helm-Straße, Kölner Straße bis Güddenrather Mühlenweg, Kölner Straße, Burgbongert bis L 19 Straße, Ortsdurchfahrt Sasserath, Wickrather Straße, Taunusstraße bis Vierhausstraße

    Bezirk West

    A 61, Anschlussstelle MG-Holt – Straße Am Nordpark, Holt – Straße Hehnerholt, Wickrathhahner Straße, Kreuzhütte bis Beckrather Straße, Gelderner Straße, Adolf-Kempken-Weg bis Rossweide, Rossweide, Gelderner Straße bis Hochstadenstraße, Hochstadenstraße, Trompeterallee bis Wetschewell/ A 61 Nach der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm vom 24. Juni 2005 sind Kommunen zur Erstellung strategischer Lärmkarten sowie darauf aufbauender Lärmaktionspläne einschließlich der Information der Öffentlichkeit in einem Abstand von fünf Jahren verpflichtet.

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  • ONE BILLION RISING: Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen auch 2022 online

    ONE BILLION RISING: Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen auch 2022 online

    Am 14. Februar um 17:30 Uhr / Workshops und Training am 6. und 13. Februar

    Zum 9. Mal organisieren in diesem Jahr der freeflow e.V. und die Gleichstellungsstelle der Stadt ONE BILLION RISING in Mönchengladbach. Bei der Aktion handelt es sich um einen weltweit stattfindenden Tanzflashmob, mit dem gegen Gewalt an Frauen protestiert wird. Jedes Jahr am 14. Februar gehen in hunderten Ländern Menschen auf die Straßen und senden tanzend und feiernd ein Symbol der Solidarität und Stärke. Weltweit wird immer noch jede dritte Frau Opfer von (sexualisierter) Gewalt – hochgerechnet ergibt das eine Milliarde (engl.: billion).

    Der Name der Aktion bezieht sich auf diese traurige Statistik und bekundet gleichzeitig, dass sich genau diese Milliarde von Betroffenen – sowie viele solidarische Menschen –  erhebt und das Recht auf Unversehrtheit und Selbstbestimmung einfordert. Die US-amerikanische Feministin Eve Ensler ist Begründerin des Flashmobs, der inzwischen in über hundert Ländern und allein in Deutschland in über 150 Städten stattfindet. Gemeinsame Kunst-Aktionen und Solidarität stehen im Mittelpunkt der Aktionen. Am 14. Februar, um 17:30 Uhr wird OBR-MG online als Zoom-Meeting durchgeführt. Die Veranstalterinnen laden alle zur Teilnahme ein. Vorbereitend ist OBR Mönchengladbach bei Instagram und Facebook zu finden.

    Ein Übungs-Video der Mönchengladbacher Choreographie, mit Constanze Schulte im Museum Abteiberg aufgenommen, ist bei youtube zu sehen.

    Am 6. Februar von 11:00 -13:00 Uhr bietet Constanze Schulte einen Online Workshop an: Dance and Connect (nur für so genannte „Flinta*s“), Feel-Good-Workshop mit Bewegung – let´s create!

    Am 13.02.22 von 11:00 – 13:00 Uhr, können alle Interessierten online die Mönchengladbacher Choreographie für den OBR-Flashmob gemeinsam üben. Aktuelle Informationen und die Links zu den Zoom-Meetings finden Interessierte auf Facebook, Instagram und YouTube unter One Billion Rising Mönchengladbach sowie auf den Seiten von freeflow und Gleichstellungsstelle.

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