Autor: Redaktion

  • Caritasverband übernimmt Geschäftsbesorgung für Verein Wohlfahrt

    Caritasverband übernimmt Geschäftsbesorgung für Verein Wohlfahrt

    Die stationäre Wohnungslosenhilfe „Anna-Schiller-Haus“ und das dortige betreute Wohnen, das ambulant betreute Wohnen im Edmund-Erlemann-Haus am Kirchplatz, der Tagestreff Bruno-Lelieveld-Haus: Das sind bewährte Einrichtungen des 1896 gegründeten Vereins Wohlfahrt, der sich der Hilfe für wohnungslose und seelisch behinderte Menschen verschrieben hat und heute über 20 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Unternehmensführung hat er nun dem Caritasverband Region Mönchengladbach übertragen.

    „Wir wussten, dass unser langjähriger Geschäftsführer Martin Dalz Ende vergangenen Jahres mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in den verdienten Ruhestand gehen würde. Deshalb haben wir schon vor zwei Jahren angefangen zu überlegen, wie es danach weitergehen könnte mit dem Verein Wohlfahrt“, sagt dessen Vorsitzender Norbert Leyendeckers. Er würdigt das große Engagement von Martin Dalz, der seit 1995 im Verein Wohlfahrt beschäftigt und seit 2005 dessen Geschäftsführer war.

    Dalz selbst brachte den Caritasverband ins Spiel. Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa und er hatten bereits bei mehreren Projekten gut zusammengearbeitet, beispielsweise bei „Housing First“, einem Modellprojekt der Wohnungslosenhilfe, oder beim Mittagstisch für Wohnungslose, den der Caritasverband seit gut einem Jahr an zwei Tagen in der Woche anbietet.

    „Für uns ist das eine Premiere, denn zum ersten Mal übernehmen wir die komplette Geschäftsführung für einen anderen Verein. Wir freuen uns, wenn wir dazu beitragen, die Einrichtungen und Dienste des Vereins Wohlfahrt langfristig zu sichern“, erklärt Dr. Christof Wellens, Vorsitzender des regionalen Caritasverbandes. Die Kooperation passe gut, weil sowohl der Caritasverband als auch der Verein Wohlfahrt katholische Träger sozialer Einrichtungen in Mönchengladbach seien. Christof Wellens betont: „Wir übernehmen die Geschäftsbesorgung, aber nicht den Verein Wohlfahrt. Er bleibt ein eigenständiger Verein mit dem bewährten Vorstand, es ändert sich weder der Name noch das Aufgabenspektrum.“

    Frank Polixa weist auf die Bedeutung des Kooperationspartners hin: „Der Verein Wohlfahrt leistet eine ungemein wichtige Aufgabe in dieser Stadt. Hinter Wohnungslosigkeit stehen oft ganz bittere menschliche Schicksale. Es ist das große Verdienst des Vereins Wohlfahrt, dass er sich um diese Menschen kümmert und ihnen beisteht. Er ist Helfer und Anwalt der Ärmsten der Armen.“

    Sowohl Polixa als auch Martin Dalz befürchten, dass es künftig mehr wohnungslose Menschen in Mönchengladbach geben wird. „Leider deutet alles darauf hin, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärft und die Preise angesichts extrem steigender Baukosten und Energiepreise weiter stark anziehen werden“, sagt Frank Polixa. In der Stadt fehlten schon heute preiswerte Wohnungen, und die Rahmenbedingungen beim sozialen Wohnungsbau seien für Investoren sehr unattraktiv. Gleichzeitig habe die Corona-Pandemie viele Menschen in wirtschaftliche oder psychische Schwierigkeiten gebracht.

    „Umso wichtiger ist es, dass wir auch in Zukunft für Obdachlose da sind“, erklärt Martin Dalz, der dem Verein Wohlfahrt auch im Ruhestand für einige Stunden in der Woche zur Verfügung steht. Deshalb sei er froh über die Geschäftsbesorgung durch den Caritasverband, zumal ein großer Träger auch auf gesetzliche Änderungen und Neuerungen besser reagieren könne. „Wir haben nun die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die bewährte Arbeit mit modernen Mitteln weitergeführt wird“, fügt Dalz hinzu.

    Info

    Verein Wohlfahrt

    Der 1896 von der kath. Hauptpfarre St. Mariä Himmelfahrt gegründete Verein Wohlfahrt ist Träger von fünf sozialen Einrichtungen sowie Gesellschafter des „Volksvereins“ und des „Katharinenstifts“ mit zwei Altenheimen in Mönchengladbach. Der 2015 verstorbene Pfarrer und Probst Edmund Erlemann war jahrzehntelang Vorsitzender des Vereins und wurde danach zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

    Caritasverband Region Mönchengladbach

    Der Caritasverband unterhält bisher mehrere Projekte, aber keine eigenen Einrichtungen in der Wohnungslosenhilfe. Er beschäftigt rund 830 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Mönchengladbach, Korschenbroich und Jüchen. Außerdem engagieren sich etwa 300 Menschen ehrenamtlich für den Verband.

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  • Tischtennis für alle – die mini-Meisterschaften

    Tischtennis für alle – die mini-Meisterschaften

    Alle Kinder bis 12 Jahre haben die Gelegenheit, im Rahmen der Tischtennis-mini-Meisterschaften das schnellste Rückschlagspiel der Welt in Rheydt auszuprobieren. Dazu richtet die Tischtennisabteilung der DJK Rheydt im März gleich drei Turniere aus, die von den Kindern besucht werden können.

    Teilnehmen können alle Kinder, die nicht in einer Wettspielmannschaft spielen – also vor allem Anfänger. Sie spielen in drei Altersklassen, getrennt nach Mädchen und Jungen, die Fahrkarten zum Kreisentscheid im April 2022 aus. Dieser findet in Korschenbroich statt.

    Die Teilnahme am Turnier ist kostenlos, mitzubringen ist lediglich Sportkleidung (Hallensportschuhe mit hellen Sohlen). Ein Tischtennisschläger kann gestellt werden.

    Gespielt kann an den Tagen Mittwoch, 16. März oder Donnerstag, 17. März oder Freitag, 18. März in der Turnhalle der Grundschule Waisenhausstr. in Rheydt (Eingang Stresemannstr.). Dier Anmeldung ist ab 17.00 Uhr in der Halle möglich, Start ist um 17.30 Uhr.

    Gespielt wird in den Altersklassen 2013 und jünger, 2011/2012 und 2009/2010

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  • Medikamente statt Wahlplakate

    Medikamente statt Wahlplakate

    Die Lage in der Ukraine macht uns alle Betroffen und Ohnmächtig. Auf der Suche nach Hilfsmöglichkeiten, kamen wir auf die Idee unser eisern angespartes Wahlkampfbudget anzuzapfen und haben eine für uns schwierige Entscheidung getroffen:
    Wir lassen zum kommenden Landtagswahlkampf keine eigenen Plakate drucken.

    Die PARTEI wird im Wahlkampf auf alte und recyclete Plakate setzen und hat deshalb am heutigen Tag, dass dafür vorgesehene Geld in Medikamente und Nahrung für Babys und Kinder umgesetzt. Als kleine Oppositionspartei haben wir zwar kein allzugroßes Budget, konnten aber knapp 500 Euro für dringend benötigte Dinge frei machen. Bastian Hoff, „Die PARTEI“ Kandidat für den Wahlkreis Mönchengladbach 1 dazu: „Niemand braucht in diesen Zeiten eine Materialschlacht um auf sich aufmerksam zu machen, das Geld dafür wird jetzt dringend wo anders gebraucht.“

    Ulas Zabci, „Die PARTEI Kandidat für den Wahlkreis Mönchengladbach 2 hofft: „Wir nehmen an, dass uns die anderen Mönchengladbacher Parteien folgen und einen Teil ihres Geldes und ihrer Infrastruktur für diese Notlage frei machen. Wer auf solch eine Situation mit Tausenden Plakaten voller grinsender Politiker*innen antwortet, muss seinen Kompass für aktuelle Sorgen der Bürger*innen dringend überprüfen.“

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  • Der russische Angriff auf die Ukraine markiert eine neue Ära für Europa

    Der russische Angriff auf die Ukraine markiert eine neue Ära für Europa

    In einer Debatte über den russischen Einmarsch in die Ukraine haben die Abgeordneten ihre Unterstützung des Landes und die Bemühungen um eine Annäherung der Ukraine an die EU bekräftigt.

    Am Dienstag erörterte das Europäische Parlament auf einer außerordentlichen Plenarsitzung in Brüssel den Einmarsch Russlands in die Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der Präsident der Werchowna Rada (Parlament) der Ukraine Ruslan Stefantschuk sprachen live aus Kiew. Der Präsident des Europäischen Rates und die Präsidentin der EU-Kommission, Charles Michel und Ursula von der Leyen, sowie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell nahmen ebenfalls an der Debatte teil.

    Die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola eröffnete die Debatte mit den Worten: „Wir kommen hier heute im Schatten von Putins Krieg zusammen. Ein Krieg, den wir weder provoziert noch begonnen haben. Ein ungeheuerlicher Überfall auf einen souveränen, unabhängigen Staat. Im Namen des Europäischen Parlaments verurteile ich die militärische Aggression Russlands gegenüber der Ukraine auf das Schärfste und bekunde meine Solidarität mit allen Leidtragenden und Getöteten.“

    „Wir werden aufstehen. Wir werden nicht wegschauen, wenn diejenigen, die auf die Straße gehen und für unsere Werte kämpfen, gegen Putins massive Kriegsmaschinerie antreten. Wir werden die Gerichtsbarkeit des Internationalen Strafgerichtshofs und die Untersuchung von Kriegsverbrechen in der Ukraine unterstützen. Wir werden ihn zur Rechenschaft ziehen“, fügte sie hinzu.

    Selenskyj forderte die EU auf, zu beweisen, dass sie an der Seite der Ukraine steht

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte „in einer Pause zwischen den Raketenangriffen“, dass das Parlament und die Staats- und Regierungschefs der EU nun „beweisen müssen, dass die EU an der Seite der Ukraine steht.“ „Ich spreche heute im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Ukraine, die die Ukraine verteidigen und dafür den höchsten Preis zahlen“, sagte er weiter.

    Selenskyj bezog sich auf den Angriff auf Charkiw, „die Stadt mit dem größten Platz des Landes, dem ‚Platz der Freiheit‘“. „Heute Morgen schlugen zwei Raketen auf dem Platz der Freiheit ein, wobei Dutzende Menschen getötet wurden. Das ist der Preis, den wir für unsere Freiheit zahlen. Von nun an wird jeder Platz in jeder ukrainischen Stadt ‚Platz der Freiheit‘ heißen“.

    „Wir kämpfen für unsere Rechte, unsere Freiheiten, unser Leben und derzeit auch für unser Überleben. Wir kämpfen auch darum, gleichberechtigte Mitglieder Europas zu sein. Beweisen Sie also, dass Sie auf unserer Seite stehen“, sagte er zu den Abgeordneten. „Beweisen Sie, dass Sie tatsächlich Europäer sind und dass das Leben über den Tod und das Licht über die Dunkelheit siegen wird. Ruhm für die Ukraine“.

    Der Sprecher der Werchowna Rada der Ukraine, Ruslan Stefantschuk, sagte den Abgeordneten: „Die Ukraine verteidigt die Grenze der zivilisierten Welt, und wenn die Ukraine fällt, weiß niemand, wo die Russen aufhören werden“. Er betonte, dass die beste Art und Weise, die Ukraine zu unterstützen, „eine echte Anerkennung unserer europäischen Bestrebungen“ sei.

    „Dieser brutale, massive Einmarsch in die Ukraine ist ungerechtfertigt, nicht provoziert und basiert auf abscheulichen Lügen, und er geschieht nur aus einem Grund: Weil Sie sich auf dem Maidan für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit entschieden haben“, sagte der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, und nannte den Einmarsch des russischen Präsidenten Wladimir Putin „geopolitischen Terrorismus“. Er versicherte den Abgeordneten, dass der Rat den „ernsthaften, symbolischen, politischen und meiner Meinung nach legitimen Antrag“ der Ukraine auf Beitritt zur EU prüfen werde.

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte: „Dies ist ein Moment der Wahrheit für Europa. Es geht um das Aufeinandertreffen von Rechtsstaatlichkeit und Waffengewalt, von einer auf Regeln basierenden Ordnung und nackter Aggression. Wir können unsere Sicherheit nicht als selbstverständlich betrachten, wir müssen in sie investieren“. Sie betonte: „Wenn Putin versucht hat, die EU, die NATO und die internationale Gemeinschaft zu spalten, hat er genau das Gegenteil erreicht“.

    „Es braucht zwei Menschen, um Frieden zu schaffen, aber für einen Krieg reicht die Handlung eines Einzelnen, wie Putin gezeigt hat. Deshalb müssen wir unsere Abschreckungskapazität deutlich erhöhen, um einen Krieg zu verhindern“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. „Die Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit und die Stärkung der Handelsbeziehungen werden nicht ausreichen, um die Welt in einen friedlichen Ort zu verwandeln“, fügte er hinzu.

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  • Reise Welten – eine beeindruckende Ausstellung im Zwischenraum Rheydt

    Reise Welten – eine beeindruckende Ausstellung im Zwischenraum Rheydt

    Seltene Orte habe er bereist und dort die Besonderheiten gesucht, schildert der Fotograf Ulrich Buchholz bei der Eröffnung seiner Ausstellung Reise Welten. So kamen die eindrucksvollen Fotos aus Island und Marokko zustande, die nun bei Ulrich Wateler im Zwischenraum zu sehen sind.

    In Island kletterte Ulrich Buchholz 120 Meter in die Tiefe in einen erloschenen Vulkan, „den einzig begehbaren auf der Erde“, erörtert er.

    Die abstrakten Strukturen, die Formen und das leuchtende Farbenspiel der verschiedenen Mineralien hatten es ihm angetan. Auch das Phänomen der Nordlichter hielt er mit seiner Kamera fest.

    Bei Eiswanderungen auf dem isländischen Gletscher fand Ulrich Buchholz diverse Motive. „In Gletscherhöhlen sah ich eine außergewöhnliche Eigenschaft. Das Eis enthält Lava-Einschüsse, aber kaum Sedimentbeimischungen“, erläutert er. Daher seien die Gletscher kristallklar.

    Legendäre Landschaftsfotos entstanden auch vom Speichersee in Marokko und aus dem Gebirge des Hoher Atlas.

    Fotograf aller ausgestellten Bilder: Ulrich Buchholz

    Die Ausstellung Reise Welten ist zu besichtigen bis 30 April 2022 im Zwischenraum, Hauptstraße 59, 41236 Mönchengladbach-Rheydt.

    Warum zog es Ulrich Buchholz nach Ausstellungen beispielsweise in den Stahlwerken Becker in Willich oder im Düsseldorfer Wirtschaftsclub jetzt nach Mönchengladbach? „Das soziale Engagement von Ulrich Wateler gefällt mir sehr gut. Als ehemaliger Unternehmer möchte ich die sozialen Unternehmer, wie beispielsweise Ulrich Wateler, jetzt unterstützen“, beschreibt der Künstler seinen Entschluss. Sein Vorhaben setzt er sogleich in die Tat um und spendet ein Foto für eine Auktion. Der Erlös von 150 EUR kommt dem Projekt „Zwischenraum“ zugute. 

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  • So äußern sich Menschen und Verbände aus dem Bereich Mönchengladbach zur Situation in der Ukraine:

    So äußern sich Menschen und Verbände aus dem Bereich Mönchengladbach zur Situation in der Ukraine:

    Kathrin Henneberger (Grüne) und Gülistan Yüksel (SPD):

    Gülistan Yüksel und Kathrin Henneberger

    Wir stehen solidarisch und fest an der Seite der Menschen in der Ukraine.
    Der russische Angriffskrieg ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts. Wir fordern Putin auf, seine militärische Invasion sofort zu stoppen und die Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen.
    So richtig unsere diplomatischen Bemühungen auch waren, so wichtig ist auch, dass wir auf diesen Ernstfall vorbereitet waren. Zusammen mit unseren internationalen Partnern haben wir mit harten und umfassenden Sanktionen reagiert. Weitere Sanktionen können und sollten folgen. Die russische Führung muss wissen, dass sie für ihren Überfall auf die Ukraine einen sehr hohen Preis zahlen wird.
    Gleichzeitig werden wir aber auch daran arbeiten, das Leid der Menschen in der Ukraine und der unzähligen Flüchtenden zu lindern. Deshalb unterstützen wir ausdrücklich den Aufruf des Deutschen Städtetages, dass Bund und Länder die Kommunen bei der Erstaufnahme von Geflüchteten unterstützen.

    Sozialverband VdK Deutschland:

    Mit Bestürzung verfolgen wir die Kriegshandlungen Russlands gegen die Ukraine und verurteilen sie zutiefst. Wir denken zuerst an all die Menschen, die durch diesen Angriff getötet und verletzt werden sowie aus ihrer Heimat fliehen. Ein schnelles Ende dieser Gewalt und des Leids, das sie verursacht, muss jetzt das oberste Ziel allen politischen Handelns sein.

    Noch nie haben Kriege die Welt positiv verändert, wie wir alle nur zu gut aus den Erfahrungen des letzten Jahrhunderts wissen. Der Sozialverband VdK wurde vor mehr als 70 Jahren gegründet, um die Not zu lindern, in der sich viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg befanden. In unserer Satzung ist fest verankert, dass wir uns für die Sicherung des Friedens stark machen und für ein freiheitliches und sozial gerechtes Europa eintreten.

    Diesem Grundsatz fühlen sich unsere 2,1 Millionen Mitglieder verpflichtet und lehnen jede Art von Krieg und Gewalt ab. Es sollte nie mehr so weit kommen, dass Verbände wie der VdK als Folge eines Krieges gegründet werden müssen, um Versehrten, Hinterbliebenen und Vertriebenen eine Stimme zu geben.

    Junge Liberale:

    Junge Liberale

    Wir Junge Liberale Mönchengladbach verurteilen aufs Schärfste die russische Invasion in der Ukraine. Es macht uns sprachlos, wie hier mit roher Gewalt die politische und territoriale Integrität der Ukraine und damit ihre Freiheit und Demokratie, von Seiten des Kremlchefs Wladimir Putin ignoriert und verletzt wird.

    Dieser Angriff auf den Frieden in Europa und der Welt ist ein feiger und hinterhältiger Akt von Boshaftigkeit und zeigt, wie wenig dem Diktator in Moskau zu trauen ist und wie sehr sich Russland im imperialistischen Wahn von der Weltgemeinschaft entfernt hat.

    Wir fordern die Bundesregierung und die Europäische Union dazu auf, entschlossen zu handeln und ihre uneingeschränkte Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und Russland mit den härtesten Sanktionen zu belegen.

    Thomas Kutschaty SPD:

    Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und neuer Landesvorsitzender der SPD, Thomas Kutschaty.

    „Unsere volle Solidarität gilt der Ukraine. Wir erleben einen Krieg mitten in Europa. Zwischen Düsseldorf und Kiew liegen kaum drei Flugstunden. Das zeigt, wie nah dieser Angriff auf die Freiheit ist. Wir verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste. Putin muss seinen Krieg umgehend beenden. Die EU und die Nato werden weiter in enger Abstimmung vorgehen und eine geschlossene Antwort mit harten Sanktionen geben.

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat dabei bereits in den vergangenen Tagen Führungsstärke bewiesen und eine klare Haltung gezeigt. Mit dieser klaren Haltung wird er auch jetzt die Position Deutschlands in Abstimmung mit unseren internationalen Partnern vertreten. Dieser Krieg wird auch in NRW spürbar sein. Das kann auf der wirtschaftlichen Ebene sein mit steigenden Preisen. Vor allem aber müssen wir bei möglichen humanitären Folgen Verantwortung übernehmen. Wenn Menschen vor Krieg fliehen, müssen wir helfen. Menschen in Not brauchen selbstverständlich unsere volle Unterstützung. Gemeinsam und geschlossen stehen wir an ihrer Seite.“

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  • Am 26. Februar um 17:00 Uhr wird es eine Solidaritäts-Kundgebung auf dem Rheydter Markt geben

    Am 26. Februar um 17:00 Uhr wird es eine Solidaritäts-Kundgebung auf dem Rheydter Markt geben

    Mitteilung von Bündnis 90/ Grüne:

    Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen zeigen wir uns solidarisch mit den Bürger*innen der Ukraine und veranstalten eine Mahnwache in Rheydt am Marktplatz.

    Fliehenden Menschen muss schnell und unbürokratisch geholfen werden.
    Kommt zur Mahnwache und lasst uns solidarisch zusammenstehen.
    Wir sehen uns Samstag in Rheydt am Marktplatz!
    Wann? Samstag, 26.02.2022 ab 17 Uhr

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  • Krieg in der Ukraine: Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf flüchtende Menschen vor

    Krieg in der Ukraine: Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf flüchtende Menschen vor

    • Kontaktpersonen berichten von Beschuss und Chaos
    • Non-Profit-Organisation bittet um Geld- und Sachspenden
    • Aktuell keine Hilfe direkt vor Ort möglich

    Mit dem Krieg Putins gegen die Ukraine geht die Deutsche Kleiderstiftung davon aus, dass in ab-sehbarer Zeit Hunderttausende von Menschen in Not geraten werden. Die Non-Profit-Organisation bittet daher um Kleider- und Geldspenden. Dies ist deutschlandweit per Paket bzw. Überweisung möglich. Kontaktpersonen in der Ostukraine berichten derweil von Beschuss und chaotischen Zuständen. Hilfsorganisationen mussten ihre Arbeit vor Ort einstellen.

    Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung

    Seit vielen Jahren hilft die Deutsche Kleiderstiftung durch humanitäre Hilfstransporte Mitmenschen in den ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk. Mehr als 130.000 Kleidungsstücke und Schuhe lieferte die Organisation mit Sitz in Berlin und Helmstedt allein in den vergangenen zwei Jahren an örtliche Projektpartner – trotz der Coronapandemie. Umso geschockter zeigt sich Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung von den aktuellen Ereignissen: „Es ist eine Katastrophe. Was mir meine Kontaktpersonen vor Ort berichten, berührt mich zutiefst. Wir müssen nun alles daransetzen, den unschuldig in Not geratenen Menschen zu helfen.“

    Bis zum vergangenen Montag wurde in der Gegend rund um Luhansk warme Bekleidung verteilt. Doch bereits da machten die prorussischen Separatisten den Hilfsorganisationen die Arbeit schwer. „Die Rebellen griffen alle an, die sich sozial engagieren wollten“, sagt Müller.
    Besorgt zeigt sich die Kleiderstiftung, dass seit gestern die örtlichen Zahlungssysteme nicht mehr funktionieren. „Die Menschen kommen nicht mehr an ihr Geld, einige Kreditkarten funktionieren beim Bezahlen nicht mehr. Dies verhindert, dass die Leute das Nötigste kaufen können“, sagt Müller. Über Messenger-Dienste hält die Kleiderstiftung Kontakt in die Region. Die Menschen vor Ort berichten von Explosionen, Luftangriffen und Raketen am Himmel. Viele Menschen versteckten sich in Kellern, als die russischen Panzer auf dem Weg nach Kiew durch Tschernihiw zogen.
    Die Deutsche Kleiderstiftung schließt einen großen Flüchtlingsstrom, der auch Deutschland erreicht, nicht mehr aus. „Vor allem Frauen und Kinder werden versuchen in Sicherheit zu kommen“, glaubt Müller. Ukrainischen Männern zwischen 18 und 60 Jahren sei es aktuell verboten, auszureisen.
    Die Kleiderstiftung bittet aufgrund der Notlage um sehr gut erhaltene Sachspenden, die versandkostenfrei zugeschickt werden können. Die Adressaufkleber dafür stehen unter www.kleiderstiftung.de zum Download bereit.
    In dieser Ausnahmesituation bittet Müller aber auch um Geldspenden, die ebenfalls über die Website möglich sind: „Wir brauchen auch die nötigen finanziellen Mittel, um Geflüchteten mit Bekleidung zu helfen oder, falls es wieder möglich sein sollte, Transporte in die Ukraine auf den Weg zu bringen.“
    Weitere Informationen und Paketaufkleber unter: www.kleiderstiftung.de

    Über die Deutsche Kleiderstiftung:
    Die Deutsche Kleiderstiftung mit Sitz in Helmstedt sammelt in ganz Deutschland gebrauchte und neue Kleidung sowie Schuhe und Haushaltswäsche. Beim Angebot der Paketspende können Sachspenden kostenfrei an die Organisation geschickt werden. Guterhaltene Ware wird an Bedürftige in Deutschland, Europa und Übersee verteilt. Mehr als 40 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich für die Stiftung. Rund 2.500 Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen sowie gemeinnützige Organisationen sammeln vor Ort Kleidung und Schuhe. Die Deutsche Kleiderstiftung ist Mitglied bei FairWertung e.V. und somit der Einhaltung ethicher Standards im Umgang mit gebrauchten Textilien verpflichtet. Durch Geldspenden und den Verkauf der Waren, die nicht verteilt werden können, finanziert sie sich. Dafür wurden auch die Charity-Shops „Zweimal-schön“ bereits in mehreren Städten eröffnet. Gegründet wurde die Deutsche Kleiderstiftung 2012 vom Spangenberg-Sozial-Werk e.V.

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  • Mehr schwere sexuelle Missbräuche in MG

    Mehr schwere sexuelle Missbräuche in MG

    Erheblicher Zuwachs an schweren sexuellen Missbrauchshandlungen an Kindern und Jugendlichen

    Am 22.02.2022 informierte sich der Landtagskandidat der SPD, Michael Roth, beim Verein Zornröschen über die Entwicklung der sexuellen Übergriffe an Kindern und die Entwicklung des nunmehr 30-jährigen Vereins. Hierfür standen ein Vorstand des Vereins, Herr Dr. Hornivius, und eine Mitarbeiterin, Frau Dipl. Sozialpädagogin Sigrid Mattausch, Rede und Antwort.

    Das Ziel des Vereins ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, sowie die Beratung der Bezugs- und Vertrauenspersonen. Und dieses Ziel ist ernst gemeint: Zornröschen bietet ein sicheres Umfeld, in dem Kindern und Jugendlichen geglaubt und geholfen wird. Der alleinige Fokus liegt bei den Opfern. Täter dürfen die Schwelle zu den Räumlichkeiten nicht übertreten.

    Die Vertreter des Vereins betonen, dass sich jede Person melden könne – auch wenn nur ein Verdacht besteht. Zum Wohle der Kinder sollte lieber einmal zu oft hingesehen werden. Neben der Betreuung und Begleitung der Opfer bietet der Verein auch Unterstützung bei der Prävention durch z.B. Schulungen an. Zuletzt wurde das Theaterstück „ab!pfiff““ erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Der Gedanke hinter diesem Theaterstück ist die Unterstützung bei der Entwicklung oder Implementierung von Schutzkonzepten und in Sportvereinen. Dazu sind alle Sportvereine herzlich eingeladen – auch wenn sich dort keine derartigen Probleme zeigen. Wichtig ist, so die Vertreter von Zornröschen, dass Erwachsene hinhören und aufmerksam sind, wenn Kinder und Jugendliche versuchen sexuelle Übergriffe mitzuteilen. Leider ist das in weiten Teilen immer noch ein Tabuthema, was häufig zu Abwehrhaltungen oder zu Beschwichtigungen führt.

    Dass sexuelle Übergriffe aber ein reales Problem sind, zeigt eine Auswertung des Vereins. Denn unter den 486 Ratsuchenden im Jahr 2021, ist der Anteil der schweren sexuellen Missbrauchshandlungen an Kindern und Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. „Das ist eine schreckliche Entwicklung, die mich als Vater von zwei Kindern sehr berührt und gegen die wir als Gesellschaft stärker vorgehen müssen“, so der Landtagskandidat Roth. „Es ist aber gut zu wissen, dass es Zornröschen gibt, das mit seinem niederschwelligen Angebot auch die Möglichkeit bietet, sich anonym dorthin zu wenden. Wichtig ist aber, dass auch wir Erwachsenen unseren Teil beitragen, das sexuelle Übergriffe am besten gar nicht mehr erfolgen, zumindest aber den Kindern und Jugendlichen die notwendige Hilfe zugute kommt.“

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  • Abschluss der Kanalarbeiten am Europaplatz –Busse fahren nur bergauf über die Einkaufstraße

    Abschluss der Kanalarbeiten am Europaplatz –
    Busse fahren nur bergauf über die Einkaufstraße

    Aufgrund der abgeschlossenen Kanalarbeiten am Europaplatz fährt der Linienverkehr ab morgen, 25.02.2022, wieder nach Planstrecke über die Steinmetzstraße.

    Mit Betriebsbeginn hält der Busverkehr in Fahrtrichtung Europaplatz an den ursprünglichen Haltestellen „Stadtverwaltung“, „Kapuzinerplatz“ und „Minto“. Die Vollsperrung an der Sittardstraße wurde bereits aufgehoben.

    Die vier vorübergehenden Ersatzhaltestellen auf der Hindenburgstraße entfallen. Dadurch fährt der Busverkehr ab morgen wieder nur bergauf über die Hindenburgstraße.

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  • Karneval im Altenheim Windberg

    Karneval im Altenheim Windberg

    Der Karneval gehört für die Bewohner:innen des Städtischen Altenheims Windberg einfach zum Leben dazu. Aber weil wegen Corona die traditionelle Fastelovend-Feier auch diesmal wieder ausfallen musste, haben sich Einrichtungsleiterin Stephanie Hansen und Sebastian Dietschi, Kommandant der KG Stadtmitte ein „coronakonformes“ Alternativprogramm ausgedacht.

    Büttenrednerin Grete Kippe ©Sozial-Holding

    So wurde jetzt an der Marienburger Straße Karneval auf Abstand gefeiert: Die Bewohner:innen konnten am Fenster schunkeln und die Karnevalisten sorgten unter einem Pavillon im Garten des Altenheims für Stimmung. Mit dabei war unter anderem die Tanzgarde der KG Stadtmitte, Prinzessin Lisa III. Der Mennrather Sankhase, das Kinderprinzenpaar Nicklas1. & Prinzessin Mia I. aus Hardterbroich, die Kindergarde der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach und natürlich wie Tradition in den letzten Jahren, die Lekker LaLaBoys. Ein Highlight war die Büttenrede von Grete Kippe, einer Bewohnerin des Altenheims. Sie freute sich sehr eine Anstecknadel coronakonform verpackt von der KG Stadtmitte zu erhalten. Es war ihr erster Orden überhaupt. Alle brachten Orden mit, die natürlich einen besonderen Ehrenplatz im Haus erhalten.

    Jeder der Akteure und Mitarbeiter hatte das Gefühl, dass die Stimmung unter den Bewohnern noch besser war als in den Jahren zuvor. Bewohner*Innen saßen hinter den Fensterscheiben und schunkelten und klatschten mit. Bei den Lekker LaLaBoys hielt es viele Bewohner:innen nicht mehr auf den Plätzen und es wurde im Stehen geschunkelt und geklatscht. Erst nach Zugabe durften sie gehen mit dem Versprechen im nächsten Jahr wiederzukommen.

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  • Rathaus Giesenkirchen trotzt dem Virus

    Rathaus Giesenkirchen trotzt dem Virus

    Auch im dritten Jahr der Pandemie beeinflusst das Corona-Virus weiterhin unseren Alltag und sorgt dafür, dass der traditionelle Rathaussturm und der Kinderkarnevalszug in Giesenkirchen nicht stattfinden können.

    Aber so ganz will man sich im Rathaus Giesenkirchen nicht geschlagen geben. Seit Altweiber ist das Gebäude erneut bunt geschmückt und grüßt die Giesenkirchener Jecken.
    Bezirksvorsteher Volker Küppers erklärt dazu: „Dass der Rathaussturm jetzt zum zweiten Mal ausfällt ist schon bitter. Auch wenn die Absage der Feierlichkeiten in diesem Jahr angesichts der hohen Inzidenz vernünftig und alternativlos war, hoffen wir, mit diesem Signal ein wenig Mut und Frohsinn zu verbreiten.“
    Bis Aschermittwoch trägt das Rathaus noch sein buntes Gewand in der Hoffnung, dass der Rathaussturm im nächsten Jahr wieder stattfinden kann.

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  • CDU begrüßt Erweiterung von Grundschulstandorten

    CDU begrüßt Erweiterung von Grundschulstandorten

    Die CDU begrüßt die Planungen der Verwaltung bezüglich des Ausbaus der OGATA-Plätze an der KGS Ohler und der KGS Bell. Möglich wird dies durch ein von der Groko angestoßenes Pilotprojekt, welches die multifunktionale Nutzung schulischer Räume im Ogata-Bereich vorsieht.

    Petra Heinen-Dauber

    An den Grundschulorten Bell und Ohler sollen dringend benötigte Betreuungsplätze durch eine Gebäudeaufstockung sowie eine Erweiterung getätigt werden.
    In der Bezirksvertretung Süd werden die genauen Planungen der Politik bald vorgestellt: „Die Eltern in Gesamt-Mönchengladbach und im Besonderen an den Grundschulen an der Konrad- sowie der Höhenstraße können sich freuen. Über 3 Millionen Euro aus dem Gesetz zur Stärkung der Schulinfrastruktur in NRW können für deren Ausbau eingesetzt werden. Der Bedarf nach OGATA-Plätzen steigt stetig. Die KGS Ohler wird deshalb durch eine Aufstockung zwei zusätzliche Gruppenräume bekommen. Die KGS Bell wird über eine Erweiterung nicht nur einen neuen Gruppenraum erhalten, sondern auch eine Küche sowie ein größeres Lehrerzimmer. Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung erleichtern wir Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig wird die sinnvolle pädagogische Freizeitgestaltung der Kinder gestärkt.“, sagt die Bürgermeisterin und Vorsitzende des Schulausschusses, Petra Heinen-Dauber.

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  • Mönchengladbacher Kulturnacht „nachtaktiv“ sucht Unterstützung bei der Neuausrichtung

    Mönchengladbacher Kulturnacht „nachtaktiv“ sucht Unterstützung bei der Neuausrichtung

    Die „Kulturnacht“ fand 2005 erstmalig in Mönchengladbach statt und entwickelte sich umgehend zur größten Veranstaltung der freien Szene. Das vom Kulturbüro initiierte Format zielte von Anfang an darauf ab, Kulturorte und Kulturakteure sichtbar zu machen sowie eine Plattform für Vernetzung zu etablieren. Nach nun 16 Jahren, 7 Editionen und einem pandemiebedingten Ausfall der Veranstaltung beschließt eine etwa 40-köpfige Vertretung der freien Szene die Veranstaltung und dessen Organisationsform neu auszurichten.

    Seit Juni 2021 befindet sich die Mönchengladbacher Kulturnacht somit in einem offenen Umgestaltungs- und Findungsprozess, der bewusst über die nächste Veranstaltung hinaus dauern wird. Denn die nächste Edition, die am 3. September 2022 sowohl erst- als auch einmalig ausschließlich im Stadtteil Rheydt stattfinden wird, dient auch der Erprobung neuer Strukturen und Ziele. So sollen beispielsweise künftig Kooperationen unterschiedlicher Kunstgenres und kreativer Menschen, dessen Schaffensergebnisse exklusiv während der Veranstaltung zu erleben sind, stärker gefördert werden und der Festivalcharakter der Veranstaltung u.a. durch die vorrübergehende lokale Reduzierung auf einen Stadtteil deutlicher spürbar werden. „Dabei spielen im Stadtkern neben interessanten Leerständen selbstverständlich auch bewährte Locations eine Rolle, auf die wir in Kürze auch in diesem Jahr wieder zugehen werden“, so Oliver Leonards, Geschäftsführer der terz machen GmbH, der als Projektleiter bei der Neukonzeption des Formats auf wertvolle Erfahrungswerte aus den Vorjahren zugrückgreift.

    Der Prozess wird inzwischen von Arbeitsgruppen angeleitet, die sich aus Akteur*innen der freien Szene speisen. Trotz Neuausrichtung und des an „nachtaktiv“ angelehnten, temporären Arbeitstitels „NA_NEU 2022“, bleibt ein zentrales Charakteristikum der Veranstaltung bestehen: „Die NA_NEU wird weiterhin ein Event der freien Szene sein, verbunden mit einer herzlichen Einladung an die hiesigen Kulturakteur*innen, sich aktiv in die konzeptuelle, organisatorische als auch programmatische Gestaltung einzubringen“, erläutert Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros. Neben Künstler*innen für Programmpunkte jeglicher Kultursparten sind ab sofort ebenso Kulturschaffende gesucht, die beispielsweise an der konzeptuellen Einbindung gesellschaftlicher Themen wie Nachhaltigkeit oder Teilhabe, der Entwicklung programmbegleitender Workshops und Vermittlungsformate oder etwa der federführenden Programmgestaltung einzelner Locations mitwirken möchten.

    Weiterführende Informationen zu den Arbeitsgruppen sind in den AG-Aufrufen unter www.stadt.mg/AufrufeNA_NEU aufgeführt und können per E-Mail unter nachtaktiv@moenchengladbach.de erfragt werden.

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  • Dr. Krings: „Blockierer müssen zur Rechenschaft gezogen werden“.

    Dr. Krings: „Blockierer müssen zur Rechenschaft gezogen werden“.

    Die sogenannten Klimaaktivisten, die seit drei Wochen Zufahrten zu Straßen blockieren, drohen mit einer Eskalation ihrer Proteste, insbesondere mit der Blockade von Häfen und Flughäfen. Am gestrigen Montag wurde bereits eine Brücke in Hamburg blockiert, um den Hafen zu stören. Dazu erklärt der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Günter Krings:

    „Mit der Blockade von Straßen und Häfen werden unbeteiligte Bürger gefährdet. Krankenwagen müssen Umwege fahren, die Bürger können nicht zu ihrem Arbeitsplatz. Diese Blockaden müssen unterbunden und die Blockierer zur Rechenschaft gezogen werden. Denn es handelt sich hier nicht mehr um einen friedlichen Meinungskampf. Der Rechtsstaat kann und muss hier beweisen, dass er nicht hilflos ist gegenüber diesen Formen illegalen und unangemessenen Protests. Die Demonstrationsfreiheit ist kein Freibrief dafür, Tausende von Bürgern für die eigenen radikalen Positionen zu instrumentalisieren. Die Versammlungsfreiheit deckt nicht jede Form einer Blockade. Ganz offensichtlich nehmen die Blockierer die Behinderung Dritter nicht nur als Nebenfolge in Kauf, sondern beabsichtigen sie vielmehr, um die Aufmerksamkeit für ihr Anliegen zu erhöhen bzw. die Erfüllung ihrer Forderung zu erzwingen. Die instrumentalisierende Beeinträchtigung Unbeteiligter ist jedoch ein inakzeptables Mittel der Meinungsäußerung. Dabei nehmen diese sogenannten Klimaaktivisten offenbar auch in Kauf, dass die von ihnen verursachten Staus unnötigen Spritverbrauch und CO2-Ausstoß verursachen.“

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  • „Warum billigt Minister Laumann fragwürdige Sonderregeln für die Firma Tönnies? „

    „Warum billigt Minister Laumann fragwürdige Sonderregeln für die Firma Tönnies? „

    Die SPD-Fraktion im Landtag NRW stellt aufgrund der jüngsten Berichte zu offenbar erlassenen Ausnahmen bei der Corona-Quarantäne für Mitarbeitende der Firma Tönnies eine Berichtsanforderung und verlangt Aufklärung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

    Das Magazin „Westpol“ hatte berichtet, dass es eine entsprechende Sonderreglung durch den Kreis Gütersloh mit Wissen des NRW-Gesundheitsministeriums gegeben haben soll. Hierzu erklären Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    Lisa-Kristin Kapteinat:

    „Dass es offenbar Sonderregeln für die Corona-Quarantäne von Mitarbeitenden der Firma Tönnies gab, ist eine verheerende Nachricht. Dass das Gesundheitsministerium dieses Vorgehen auch noch gebilligt hat, erfordert dringend Aufklärung. Denn es entsteht ein schlimmer Eindruck. Hier geht das Signal aus, dass die Landesregierung der Firma Tönnies mal wieder eigene Regeln ermöglicht. Das zerstört Vertrauen in die Politik während der Pandemie. Denn es müssen für alle die gleichen klaren und medizinisch notwendigen Regeln gelten. Diese dürfen nicht durch eine mögliche Lex Tönnies ausgehebelt werden.“

    Josef Neumann:

    „Minister Laumann muss zügig erklären, welche Rolle sein Ministerium bei Sonderregeln für die Firma Tönnies gespielt hat. Deshalb hat unsere Fraktion einen Bericht für die nächste Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales angefordert. Aufgabe des Ministeriums ist es nun, möglichst rasch für Klarheit zu sorgen. Wir erwarten volle Transparenz, warum das Ministerium so eine verantwortungslose Ausnahme für einen einzelnen Betrieb mitträgt. Der Minister muss alles auf den Tisch legen. Es geht auch seine Glaubwürdigkeit und die der NRW-Corona-Politik. Doch selbst wenn er sich erklärt – verstehen kann man so eine Ausnahme nicht.“

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  • Planung für den 4. Kulturmarkt startet

    Planung für den 4. Kulturmarkt startet

    Die Bandbreite der Mönchengladbacher Kulturszene ist riesengroß! Um das zu zeigen, ruft das Theater am 29. Mai 2022 wieder alle Künstler, Vereine und Institutionen zusammen, um ein großes Fest zu feiern: den 4. Kulturmarkt. Schirmherr ist Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Seit 2015 wird der Kulturmarkt abwechselnd mit nachtaktiv veranstaltet und bietet den ganzen Tag über ein vielfältiges, bunt gemischtes Programm in den Räumen des Theaters Mönchengladbach und open air im angrenzenden, jetzt neu gestalteten Theaterpark.

    Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich noch bis Ende März im Theater bei Marketingreferent Dirk Wiefel melden: dirk.wiefel@theater-kr-mg.de und seinen Programmpunkt kurz vorstellen.

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  • Abschied von Donizettis „Don Pasquale“

    Abschied von Donizettis „Don Pasquale“

    In der klassischen Opera buffa „Don Pasquale“ aus dem Jahr 1843 verschmelzen handfeste Komik und lebensnahe Figuren mit Donizettis kompositorischem Raffinement und ergeben eine unterhaltsame Symbiose, bei der das Publikum in musikalischen Belcanto-Träumen schwelgen darf.

    Der junge Ernesto und die mittellose Witwe Norina lieben einander. Zwischen eine Ehe der beiden drängt sich allerdings Ernestos alter, reicher und geiziger Erbonkel Don Pasquale, der sein Veto einlegt und sich stattdessen selbst auf Freiersfüßen begeben will. Guter Rat ist nun teuer. Dr. Malatesta, welcher sowohl Ernestos bester Freund als auch Don Pasquales Vertrauter ist, entwickelt einen Plan, um den jungen Liebenden zu ihrem Eheglück sowie dem ihnen zustehenden Erbe zu verhelfen. Seine vermeintliche „Schwester“ Sofrina – in Wahrheit die verkleidete Norina – wird Don Pasquale als zickige Ehefrau untergejubelt und schafft es mit viel schauspielerischem Talent und der tatkräftigen Unterstützung von Ernesto und Malatesta, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

    Am 25. Februar um 19.30 Uhr und am 27. Februar 2022 um 16 Uhr hat das Publikum die letzten Gelegenheiten, um die Inszenierung von Ansgar Weigner im Theater Mönchengladbach zu erleben.
    Karten sind an der Theaterkasse unter der Nummer 02166/6151-100 oder im Internet auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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